Bücher mit dem Tag "antikriegsroman"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "antikriegsroman" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046328)
    E.M. Remarque

    Im Westen nichts Neues

    (1.278)
    Aktuelle Rezension von: Aurora-C

    Im Westen nichts Neues hat zu recht zwei Verfilmungen und Auszeichnungen bekommen.
    Dieses Buch ist wirklich ein Muss für jeden Menschen. Remarque erzählt nüchtern und doch erschreckend echt über den Krieg. Es wirkt wirklich authentisch und ich frage mich, wie viele autobiografische Aspekte darin zu finden sind. 

    Einfach nur atemberaubend.

  2. Cover des Buches Totentanz am Col di Lana (ISBN: 9788868392680)
    Erik Durschmied

    Totentanz am Col di Lana

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Welt steht in Flammen, Österreich und Deutschland haben all ihre Soldaten in Frankreich und Russland stehen, als Italien gegen sie in den Krieg eintritt. Die Dolomiten werden zum neuen Kriegsschauplatz. Der ganze Wahnsinn dieser Zeit wird in den unmöglichsten Stellungen ausgefochten und von unfähigen Strategen bis zum Irrsinn gelenkt. Durschmied hat einen Roman geschrieben, der durchmischt von wahren Begebenheiten bis ins Mark trifft. Der Col di Lana wird zu einem Symbol des Freiheitskampfes und gleichzeitig ein Fanal des Untergangs. Wer dieses Buch gelesen hat, möchte daran glauben, dass die Menschheit dazugelernt hat...

  3. Cover des Buches Unter der Drachenwand (ISBN: 9783446258129)
    Arno Geiger

    Unter der Drachenwand

    (111)
    Aktuelle Rezension von: sofie

    "Man weiß, wie schnell Ende November die Nacht hereinbricht, sie fällt aus dem All und kriecht gleichzeitig aus dem Boden. Und wenn die beiden Sorten Finsternis einander treffen, verklumpen sie zu einer Masse von ungewöhnlicher Dichte, bis man glaubt, eine geteerte Mauer vor sich zu haben." S. 362

    Veit Kolbe aus Wien hat das Glück, 1943 an der Ostfront verwundet zu werden und zunächst in ein Lazarett und später zurück in seine Heimatstadt zu kommen. Dort hält er es aber nicht aus und flieht zu seinem Onkel nach Mondsee am Mondsee unter der Drachenwand.

    Veit ist der Haupterzähler in Arno Geigers "Unter der Drachenwand". Als Leser lernen wir aber auch noch Margot, seine Zimmernachbarin in Mondsee, sowie einige andere Personen näher kennen. Die Erzählung Veits wird unterbrochen durch verschiedene Briefeschreiber, die noch einmal einen anderen Blick auf das Geschehen gewähren.

    Mondsee wirkt mitten im Krieg fast wie eine Idylle. Fernab von der Front, zunächst auch weit weg von Fliegerangriffen. Trotzdem ist er natürlich auch dort allgegenwärtig und Veit lassen seine Erinnerungen kaum los. Der Handlungsort sorgt aber für einen ganz besonderen Kriegsroman mit einer ganz eigenen Perspektive auf die Geschichte.

    Arno Geiger erzählt wie immer virtuos. Er bringt einem die verschiedenen Personen und wie der Krieg ihr Leben beeinflusst sehr nahe. Dabei ist "Unter der Drachenwand" gleichzeitig aber auch eine spannende Geschichte. Von mir eine klare Leseempfehlung!

  4. Cover des Buches Die Liebe in diesen Zeiten (ISBN: 9783423217545)
    Chris Cleave

    Die Liebe in diesen Zeiten

    (68)
    Aktuelle Rezension von: Universum_der_Woerter

    Der Roman beginnnt im Jahr 1939 und geht bis ins Jahr 1941. In dieser Zeit lernt man ein paar Protagonisten kennen. Jeder hat jeweils seine eigene Kapitel und seine eigenen Ansichten welche den Krieg betrifft. Die Leser/innen erleben den Krieg also aus verschiedenen Blickwinkel. 

    Da gibt es Mary, jung naiv und voller Tatendrang die sich freiwillig zum Kriegsdienst meldet und als Aushilfslehrerin in einer Schule landet. 

    Tom der eine Art Schulleiter ist und sich zu Mary hingezogen fühlt und sich schlecht fühlt weil er nicht an der Front ist.

    Alistair, der beste Freund von Tom, meldet sich freiwillig und bekommt den Krieg hautnah mit.

    HIlda die beste Freundin von Mary.....ist einfach da

    und Zachary ein Schüler von Mary der es aufgrund seiner Hautfarbe nicht leicht hat. 

    Um all diese Personen dreht es sich in diesem Roman. Als ich den Klappentext las, habe ich etwas ganz anderes erwartet. Ich bin der Meinung dass dieser Klappentext einen etwas fehl leitet. Ja, es werden ein paar Briefe ausgetauscht aber ich fand sie weder romantisch noch emotional noch witzig. Und auch fehlte mir zwischen den Protagonisten die Emotionen. Egal in welcher Konstellationen die Paare waren. Mir fehlte es einfach an Tiefgang und ich konnte die Situationen einfach nicht greifen. Auch den Bezug zu den Charakteren fand ich leider nicht. Auch der Titel "Die Liebe in diesen Zeiten" passt meiner Meinung nach nicht. Denn von Liebe egal auf welche Art, habe ich nicht wirklich was heraus lesen können. 

    ABER wenn ich jetzt mal nicht an den Buchtitel oder den Klappentext denke, dann steckt da schon eine lesenswerte Geschichte dahinter. Es spielt mitten im zweiten Weltkrieg und die oben gennanten Protagonisten kämpfen um ihr überleben. Der Autor lässt die Bomben niederregen dass es mir als Leserin schon mulmig wurde. Es werden Situationen beschrieben die verstörend wirken. Der Krieg wird in diesem Buch beschrieben wie er nun mal ist, brutal, unfair, dreckig. Und das finde ich gut. Es wird nichts verschönigt, nichts verharmlost die Protagonisten bekommen alle Facetten des Krieges zu spüren. Besonders spannend und interessant fand ich das Leben von Alistair dem Soldaten. 

    Auch wenn mich das Buch nicht so begeistert hat, kann ich es trotzdem empfehlen. Aber mit dem Hinweis, dass in dieser Geschichte keine romantische Liebesgeschichte zu finden ist.

  5. Cover des Buches Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug (ISBN: 9783455014273)
    Kurt Vonnegut

    Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug

    (120)
    Aktuelle Rezension von: admit

    Der Protagonist Billy Pilgrim ist bärtig und in eine blaue Toga gehüllt, was den amerikanischen Soldaten, die nach dem Krieg des Tötens müde sind, spanisch vorkommt. Nach und nach stellt er sich als Zeitreisender heraus, der im Jahr 1968 erkennt, dass aus seinen Kindern Musteramerikaner geworden sind. Er wurde aber schon 1967 auf einen fremden Planeten entführt, lebt dort sexuell freizügig und lernt von den Außerirdischen deren Schicksalsergebenheit und Gleichmut, welche an den 'Go with the flow' der Hippies erinnern. Ist er jetzt ein Drogenkonsument oder hat er einfach nur die Rettung in seine Fantasie gesucht? Das bleibt den Lesern überlassen zu deuten.

  6. Cover des Buches Das Sandkorn (ISBN: 9783257243253)
    Christoph Poschenrieder

    Das Sandkorn

    (33)
    Aktuelle Rezension von: parden
    DAS DRITTE GESCHLECHT...

    Jacob Tolmeyn begegnet dem Leser das erste Mal am 06. Juni 1915, als er, immer wieder innehaltend, durch die Straßen Berlins streift und dabei eine ganze Anzahl kleiner Säckchen Sand ausleert, Worte dazu murmelnd. Ein Verhalten, das nicht lange unbeachtet bleibt; bald schon folgt ihm ein ganzer Trupp Neugieriger, die sein Treiben gespannt beobachten. Grund genug, um einen Polizisten in den unruhigen Zeiten des Ersten Weltkriegs misstrauisch werden zu lassen. Und so wird der junge Mann verhaftet und aufs Polizeirevier gebracht. Kommissar Treptow übernimmt das Verhör Tolmeyns, das fortan als Rahmenhandlung zu einer ganz anderen Geschichte dient, die im Verlaufe der Befragung zutage tritt: der Rückblende in das Jahr 1914, kurz vor und nach Ausbruch des Krieges.

    Der Leser begleitet den Kunsthistoriker Jacob Tolmeyn nach Rom, genauer ins dortige Königlich Preußische Historische Institut, wo er alte Dokumente sichten und auswerten muss. Es überrascht ihn, als er plötzlich den Auftrag erhält, nach Südiatlien zu reisen, um der anstehenden Räumung der Krypta des Doms zu Andria beizuwohnen, wo die Gräber der Gemahlinnen von Friedrich II. vermutet werden, von Federico secondo, dem Stauferkaiser. Im Autrag von Wilhelm II., des letzten Deutschen Kaisers und Königs von Preußen, ergeben sich im Anschluss noch weitere Forschungsreisen nach Südiatalien, die Jacob Tolmeyn in Begleitung seines Schweizer Kollgen Beat Imboden absolviert.


    " °Matera (...) it eine alte malrische Bergstadt von 17081 Einwohnern.° - 'Herrgott noch mal', sagt er, 'wenn es der verdammte Baedeker doch wengistens einmal richtig hinbekäme. M a l e r i s c h? Nur wenn einer wie Hieronymus Bosch malt." (S. 307)


    Unter der apulischen Sonne, bei der Vermessung der staufischen Kastelle, stoßen sie auf Legenden und Vermutungen, viel Sand und Staub, eine große Hitze, primitive Unterkünfte, Landadel, Armut und eine Vielzahl steinerner Zeichen einstiger Macht, angenagt vom Zahn der Zeit, überlagert von Bautätigkeiten späterer Erpochen. Bei der letzten Forschungsreise wird den beiden Kunsthistorikern zudem eine Begeleitung aus dem italienischen Kriegspresseamt mitgeschickt, eine junge Frau zu ihrer Überraschung, Letizia. Jeder der drei hat jedoch seine ganz eigenen Themen, die im Verlaufe der Erzählung immer deutlicher zutage treten - alle sind auf ihre Art auf der Suche nach einem Leben, das nicht von Vorurteilen bestimmt ist..


    "Die beiden anderen können gut miteinander. Das sieht sogar Tolmeyn (...) Die Drei ist doch eine vermaledeite Zahl, denkt er, vor allem die Zwei in der Drei, die die einsame Eins macht." (S. 319)


    Die 'einsame Eins' in dieser Rechnung ist er selbst, Tolmeyn, der eifersüchtig reagiert darauf, dass sich sein Kollege Beat so gut mit Letizia versteht. Doch versucht er unbedingt, diese Eifersucht zu verbergen, denn nicht Letizia ist es, an der er heimlich selbst Interesse hat, sondern Beat, sein männlicher Kollege. Homosexualität - in Deutschland zu dieser Zeit streng verboten und per Paragraph 175 auch gesetzlich unter Strafe gestellt. Der Hauptgrund, weshalb Tolmeyn eine gutdotierte Stellung in Berlin aufgab und nach Rom ging, aus Furcht, erpressbar zu sein, als 'Freundling' oder Anhänger des 'Dritten Geschlechts' geoutet zu werden. Ein Leben und Lieben in Verborgenen, immer in der Furcht vor der Entdeckung. Und nun sitzt er in einem Berliner Verhörraum und läuft Gefahr, dass sein gut gehütetes Geheimnis gelüftet wird.

    Kaleidoskopartig erzählt der Autor scheinbar von leichter Hand geschrieben - und doch ist jedes einzelne Wort wohlgesetzt - von Geschehnissen kurz vor Beginn sowie kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Eine Vielfalt von Themen steht hier gleichberechtigt nebeneinander, man bekommt ein eindringliches Bild vermittelt von den Zuständen zu dieser Zeit. Poschenrieder gelingt es, einen historischen Roman, einen Kriminalroman, einen Roman über gesellschaftliche (In-)Toleranz, aber auch über die Liebe zu schreiben und bei all dem auch eine (Anti-)Kriegsgeschichte zu erzählen. Selbst nahezu beiläufig Erzähltes entwickelt sich hier zu einem interessanten Thema, wie z.B. der kleine Einblick in die Geschichte der Fotografie. Dabei wirkt das Buch keineswegs überfrachtet, die Elemente und Zeitebenen greifen gekonnt und passend ineinander wie das feingewirkte Innenleben einer komplexen Uhr - und der Schreibstil ist so leicht wie passend, authentisch zum gewählten Zeitalter, und dabei kein bisschen übertrieben.

    Ein vielschichtiger, spannender, anspruchsvoller Roman mit einem erzählerischen Sog von der ersten Seite an bis zum überraschenden Ende, ein fein geknüpfter Webteppich aus Geschichte und Geschichten voller schöner Bilder, dabei auch ein unaufdringlicher Appell zu mehr Menschlichkeit und Toleranz. Mit diesem Roman hat mich Christoph Poschenrieder sehr beeindruckt, und sicher wird es noch weitere Bücher von ihm geben, die den Weg zu mir finden.

    Von mir eine ganz eindeutige Leseempfehlung!


    © Parden
  7. Cover des Buches Zwei Soldaten (ISBN: 9783903244283)
    Maria Lazar

    Zwei Soldaten

    (1)
    Aktuelle Rezension von: SebastianGarthoff

    Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verfasste Maria Lazar (1895-1948) ihre Antikriegsnovelle „Zwei Soldaten“. Über ein halbes Jahrhundert blieb dieses Werk unentdeckt. Es ist Albert C. Eibl und seinem Verlag „Das vergessene Buch“ zu verdanken, dass „Zwei Soldaten“ – ebenso wie weitere Bücher der früh verstorbenen und anschließend vergessenen Autorin – nun die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. „Zwei Soldaten“ ähnelt dabei einem Kammerspiel; der Schauplatz: die Wüste. Hier liegen sich ein britischer Kampfpilot und ein deutscher SS-Sturmmann schwerst verwundet gegenüber, sie können sich kaum bewegen, nur ihre Gedanken kreisen umeinander. Eine Verständigung zwischen den beiden jungen Männern ist aber nicht möglich, keiner spricht oder versteht die Sprache des Anderen. Dafür versteht der Leser umso mehr, was für ein Meisterwerk er hier in der Hand hält.

  8. Cover des Buches Fuchsrot und Feldgrau (ISBN: 9783862223459)
    Axel Lawaczeck

    Fuchsrot und Feldgrau

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Shirayukihimee

    "Jeder Krieg ist ein Verbrechen."

    "Ich stelle mir eher die Frage, ob jeder Krieger ein Verbrechen ist." ~Axel Lawaczeck

    In dem Buch Fuchsrot und Feldgrau von Axel Lawaczeck geht es um eine unglaubliche Geschichte nach einer wahren Begebenheit Aus der Sicht eines bayrischen Oberleutnants.

    Sich in solchen Zeiten um einen Sanitätszug kümmernd, stellt den Oberleutnant Franz Lawaczeck vor einige Herausforderungen, welche nach seinem Kriegstagebuch beschrieben werden.

    Der Plot ist sehr ausführlich recherchiert, fesselnd und die szenenhaften Geschichten um Walodja und dem Fuchs runden das düstere Ambiente ab.

    Lawaczeck unterstützt das Lesen mit bildhaften Details, als wäre man nur einen Schritt entfernt und ist mit dabei. Man hat seine eigene kleine Vorstellung. Im Epilog hat man zusätzlich eine erweiterte Vorstellung, wie alles ausgegangen ist, bzw. wie die Schicksale der Betroffenen geendet haben.

    Es ist ein teilweise hartes Lesen, aber definitiv lohnt sich jede Seite.

  9. Cover des Buches Das Leben im Grabe (ISBN: 9783946142072)
    Stratis Myrivilis

    Das Leben im Grabe

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Edition_Romiosini
    http://bibliothek.edition-romiosini.de/catalog/book/8
  10. Cover des Buches Der Weg zurück (ISBN: 9783462046304)
    E.M. Remarque

    Der Weg zurück

    (67)
    Aktuelle Rezension von: novellover1990

    Nachdem „im Westen nichts Neues“ sich über die Jahre zu meinem Lieblingsbuch entwickelte entschied ich mich, diesem Buch eine Chance zu geben. Wie sich herausstellt, war dies die beste Entscheidung. Ich habe geplant, das Buch in einem Monat zu lesen; daraus wurden 4 Tage. In jeder freien Minute habe ich darin gelesen; mich wieder in der Geschichte verloren. Im Zug, in der Pause, vor laufendem Fernseher; nichts konnte mich von diesem Meisterwerk abhalten. Die Geschichte und Protagonisten gingen mir nicht aus dem Kopf und werden sie vermutlich auch eine Weile nicht. Der Schreibstil, die Echtheit, die Gefühle, die Message - einfach unbeschreiblich was Remarque hier wieder für ein Werk verfasst hat. 

  11. Cover des Buches Die Straße der Geschichtenerzähler (ISBN: 9783833310584)
    Kamila Shamsie

    Die Straße der Geschichtenerzähler

    (85)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Juli 1914. Über antike Pflastersteine, unter Feigen und Zypressen hindurch, läuft Vivian Rose Spencer eilig den Hang hinauf und stolpert fast unversehens in ihre erste Entdeckung. Tahsin Bey, ein Freund ihres Vaters, hat die junge Engländerin eingeladen, an Ausgrabungen in der Türkei teilzunehmen. Hier, im sagenhaften Labraunda, lässt sie die strengen Konventionen ihrer Heimat weit hinter sich und wird auch Tahsin Bey auf ganz neue Weise begegnen. 

    Juli 1915. Der Krieg hat alles verändert. Vivian folgt einer Spur ihres verschwundenen Geliebten, als sie einem Zug nach Peschawar Qayyum Gul trifft. Beide ahnen nicht, dass ihre Geschicke sich auf immer verbinden und sie eines Tages, auf der Straße der Geschichtenerzähler, wieder zusammenführen werden.

    Diese Zusammenfassung habe ich - entgegen meiner Gewohnheit – dem Buch entnommen. Einem Buch, das mich dank seiner trockenen Schreibe und verzwickten Erzählweise teilweise verwirrt zurückließ. Trotzdem entwickelte es auch einen gewissen Sog, dem ich nicht widerstehen konnte. Ich wollte schon wissen, wie die Geschichte weitergeht, in der der Kampf um Freiheit eine wichtige Rolle spielt. 

    Als Leser wird man in eine fremde Welt mit exotischem Flair versetzt – eine Welt, die sich die Briten zu eigen machten, ohne an diejenigen zu denken, die dort zu Hause waren. Noch bevor es 1930 zur Meuterei in Peschawar kommt, erleben wir einen wissbegierigen Jungen, der sich von Vivian ins antike Karien (heute Türkei) „entführen“ lässt. Obwohl seine Familie es als ungehörig ansieht, dass er bei einer Engländerin Unterricht nimmt, ist seiner Mutter doch klar: „Wie soll man einem fliegenden Vogel die Flügel nehmen?“

    Die unverschleierte Engländerin mit ihren kurzen Röcken unterschied sich fundamental von ihren in einer Burka verborgenen Geschlechtsgenossinnen, wodurch der Kulturunterschied sehr deutlich hervorgehoben wurde. Der 1973 geborenen Autorin ist es meiner Meinung nach gut gelungen, die Stadt Peschawar vor den Augen ihrer Leser lebendig werden zu lassen. Trotzdem war ich mit der Lektüre nicht rundum zufrieden. 


  12. Cover des Buches Soldaten im Licht (ISBN: 9783833242786)
    Kameron Hurley

    Soldaten im Licht

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Anje

    Sorry, mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen.  Es war ein dauerndes Durcheinander und ich bin mit dem Inhalt überhaupt nicht klar gekommen. Habe mich trotzdem tapfer bis Kapitel 29 durchgeschlagen aber die Motivation weiterzulesen wurde immer geringer. Deshalb kenne ich das Ende nicht. 🤷‍♀️

    Für mich war dieses Buch leider nichts. Hatte einen anderen Inhalt erwartet.

    Aber so ist es nun einmal,  nicht jedes Buch kann gefallen.  Lg 

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