Bücher mit dem Tag "antiquariat"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "antiquariat" gekennzeichnet haben.

108 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.751)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Zum ersten Mal habe ich den "Schatten des Windes" vor mehr als 10 Jahren gelesen. Damals fand ich das Buch OK, mäßig spannend, oft zu lang und verzettelt, und am Ende konnte ich nicht verstehen warum dieses Buch so einen Wirbel verursacht hatte.
    Jetzt bot sich mir die Gelegenheit, das Buch erneut zu lesen, und da ich mich kaum mehr an irgendwelche Details erinnern konnte, habe ich zugegriffen. Und siehe da: diesmal habe ich das Buch regelrecht verschlungen - trotz seines manchmal gemächlich anmutenden Tempos - und war begeistert von der Vielschichtigkeit und Komplexität. Zugegeben, ich hätte mir noch mehr Details zum Friedhof der Vergessenen Bücher gewünscht, aber die so eng miteinander verwobenen Geschichten von Daniel und Julian waren nicht minder faszinierend. Die Mischung aus bibliophilem Thriller und historischem "Buch Noir" ist beeindruckend, aber ich musste tatsächlich erst in der rechten Stimmung für dieses weitschweifige Werk sein, denn viele kleine, teils banale Details erfordern auch eine gewisse Geduld beim Lesen. Bei mir zumindest hat sie sich dieses Mal gelohnt.

  2. Cover des Buches Das Flüstern der Magie (ISBN: 9783492705691)
    Laura Kneidl

    Das Flüstern der Magie

     (385)
    Aktuelle Rezension von: lisa_marie806

    TestTest

  3. Cover des Buches Das Haus der vergessenen Bücher (ISBN: 9783455600124)
    Christopher Morley

    Das Haus der vergessenen Bücher

     (197)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    1919 Eine Buchhandlung, ein kurioser Buchverkäufer und ein gestohlenes Buch. 

    Was braucht man mehr um das Buch zu kaufen?


    Schreibstil:

    In diesem Buch liest man aus der dritten Person von mehreren Personen. Meist von Roger Mifflin dem Buchhändler sowie dem junge Mann Mr Gilbert. Ich fand die Buchliebe kommt richtig gut bei Roger Mifflin rüber. Doch die Ausschweifung die es im Buch zu genüge über die liebe zu den Büchern gibt sind nach etwa 50 Seite sehr langatmig. Das Buch baut erst bei den letzten 50 Seiten Spannung auf. Dann konnte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen. 


    Charaktere:

    Roger Mifflin ist ein sehr kurioser Mann. Er liebt Bücher und glaubt das Bücher den 1 Weltkrieg verhindert hätte, wenn die Leute nur mehr "richitge" Bücher gelesen hätten. Man merkt aber in dem ganzen Buch das der erste Weltkrieg für Roger aber auch für die andere Charaktere eine wichtig Rolle ist. 

    Mr. Gilbert ist ein junger Mann, der etwas naiv in der Geschichte ist. Er kommt hier einem Geheimnis auf die Spur und will begibt sich dabei in Lebensgefahr. Seine Ermittlungen sind aber sehr gut. Auch wenn er falsche Schlüsse zieht. 


    Insgesamt


    Ich fand es eine anstrengende Geschichte, aber es erschien auch 1919 das erste mal. Die Charaktere sind alle etwas eigen. Den einzigen den ich wirklich mochte in diesem Buch war Bock der Hund. 

    Spannung kam am Ende auf das machte bei diesem Buch einiges aus. Ich verschlang die letzten Seiten. 

    Was das Buch aber ausmacht ist die Liebe zu den Büchern. Deshalb hat Buch 3 Sterne von mir bekommen

  4. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

     (467)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    Theo verliert durch einen Bombe seine Mutter in einem Museum. ER überlebt das Unglück und hat danach niemanden mehr. Er wird bei einem Freund untergebracht. Doch Theo hat ein Geheimnis und dann taucht auch n0ch sein Vater auf und bringt ihn nach Las Vegas


    Schreibstil:

    Der Schreibstil war sehr detailiert und bildhaft. Die Geschichte plätschert dahin und ich kam nicht und nicht in die Geschichte hinein. In diesem Buch fehlten mir die Emotionen der Charaktere. Alle wirkten kühl und distanziert. Für mich war es langamtig und ich quälte mich durch die 1000 Seiten-. Das Ende war für mich zu einfach auch wenn noch einige Wendungen in diesem Buch vorkamen, es passte für mich einfach nicht. 

    Charaktere:

    Theo war der Protagonist. Als Kind tat er mir leid, doch nach und nach dachte ich mir dass er oftmals selber Schuld an seiner Situation ist. Er fällt nachdem Tod seiner Mutter in ein tiefes Loch und kommt einfach nicht mehr raus. Er will die Trauer in Alkohol ertränken und später mit Drogen, doch fällt immer tiefer. Je weiter ich las in dem Buch desto weniger mochte ich Theo und verstand auch seine Taten nicht mehr. Auch die Wahl seiner Freunde war mir immer suspekt und die gute Freunde die er hatte stoßte er immer wieder weg. 

    Fazit:

    Die Grundidee fand ich toll, jedoch war das Buch viel zu lang. Ich kam nicht mit den Charakteren zu recht und der Schreibstil war mir zu detailiert. Ich fand das Ende viel zu einfach und die Geschichte mit dem Buch nicht glaubhaft. Deshalb bekommt das Buch nur 2 Sterne von mir. 

  5. Cover des Buches Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra (ISBN: 9783453418455)
    Robin Sloan

    Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

     (515)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Die Rezession meint es nicht gut mit Programmierer und Webdesigner Clay Jannon. Er befindet sich mitten in einer „wirtschaftlichen Großwetterlage“ und braucht dringend einen Job. Also wird er Nachtschicht-Buchhändler bei Mr Penumbra, der eine Mischung aus Verkauf und Ausleihe führt.

    Ein Roman über eine Buchhandlung klang für mich als Viel-Leserin spannend. Allerdings scheint der Beruf des Protagonisten dem entgegen zu stehen und so langeweilte ich mich etliche Seiten lang über seine hingebungsvolle Beschreibung von Quellcodes, Programmiersprachen, Visualisierung und digitalen Modellen. Erstaunlicherweise hat zumindest letzteres eine Bedeutung für die Handlung. Nebenbei gibt es noch die unausweichlichen Rollenspiel-Assoziationen. Clay ist ein Nerd (Achtung, Flachwitz), wie er im Buche steht.

    Ich-Erzähler Clay hat einen leichten und flüssige Erzählstil bis auf ein paar eingestreute Fremdwörter, die den Text stellenweise ein wenig holpern lassen. Er beschreibt auf oft amüsante Weise, die mich regelmäßig schmunzeln und grinsen ließ. Auch finde ich einzelne Sätze zitierungswürdig. Es macht wirklich Spaß ihm zu folgen.

    Ich konnte mich zwischen den Seiten beim Lesen zwischenzeitlich „verlieren“. Auch die Rollenspielformulierungen störten irgendwann etwas weniger. Wer ist denn Krieger, Schurke oder Zauberer in diesem Szenario?

    Clays Entscheidungen und Handeln kann ich größtenteils nicht nachvollziehen, aber das Ergebnis…?

    Gestört haben mich die überdeutlichen und reichlichen „Produktplatzierungen“, die wie Werbung von Sponsoren ins Buch einfließen.

    Es geht um Bücher, um Computerprogramme, Verschlüsselungen, jahrhundertealte Geheimnisse… aber auch um Freundschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.

    Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die Verknüpfung von alten Büchern und Buchdruck mit moderner Technik und Medien genial oder grauenhaft finde. Das muss wohl jeder Lesende selbst entscheiden. Von mir erhält das Buch 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.

     

  6. Cover des Buches Totenlied (ISBN: 9783809026709)
    Tess Gerritsen

    Totenlied

     (228)
    Aktuelle Rezension von: tienea

    Von einer Italienreise bringt die Violinistin Julia Ansdell als Souvenir ein altes Notenbuch mit nach Hause. Es enthält eine handgeschriebene, bislang völlig unbekannte Walzerkomposition. Julia ist fasziniert von dem schwierigen Stück, doch jedes Mal, wenn sie die aufwühlende Melodie spielt, geschehen merkwürdige Dinge. Etwas Bösartiges geht von dem Walzer aus, etwas, was das Wesen von Julias dreijähriger Tochter auf beunruhigende Weise zu verändern scheint. Weil niemand ihr Glauben schenkt, reist Julia heimlich nach Italien, um nach der Herkunft der mysteriösen Komposition zu forschen


    Ich habe anders wie in einigen Rezensionen die ich gelesen habe bisher noch nie ein Buch von Tess Gerritsen gelesen, weshalb ich leider nicht sagen kann ob Totenlied genauso gut wie ihre anderen Bücher ist.

    Ich bin noch ziemlich neu auf dem gebiet "Thriller" allerdings würde ich dieses Buch, entgegen dem Aufdruck, fast nicht in diese Kategorie stecken, da mir dafür etwas die Spannung und der Nervenkitzel gefehlt haben.

    Des Klappentext hat mich besonders überzeugt, da ich selbst ein Instrument spiele und die Idee von einem Lied, welches wie verflucht scheint sehr ansprechend fand.

    Besonders schön fand ich die Zeitenwechsel, welche alle paar Kapitel vorkamen. Es war also ein reger Wechsel zwischen der Ansicht von Julia, welche versucht mehr über die Vergangenheit von Incendio zu erfahren und Lorenzo, einem jüdischen Geigenspieler zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs.

    Am positivsten überrascht hat mich im Nachhinein, dass die Autorin Tess Gerritsen das Lied Incendio tatsächlich während sie das Buch geschrieben hat Komponierte. Man kann sich sogar auf ihrer Website ein Sample davon anhören (https://tessgerritsen.com/listen-to-a-sample-of-incendio-theme-music-to-playing-with-fire/) und das vollständige Lied gibt es auch beispielsweise auf Spotify, gespielt von Yi-Jia Susanne Hou.

  7. Cover des Buches Tagebuch eines Buchhändlers (ISBN: 9783442718658)
    Shaun Bythell

    Tagebuch eines Buchhändlers

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Wie ist es auf der anderen Seite der Kasse des Buchladens? Mit welcher Konkurrenz man zu kämpfen hat und was man für kuriose Begegungen als Buchhändler hat, sind in diesem Buch herrlich amüsant beschrieben. 

    Auch wenn das Buch nicht vor Spannung sprudelt oder von einer Anekdote zur nächsten springt, ist es dennoch sehr angenehm zu lesen. Es zeigt, wie wichtig die einzelnen Buchhändler und Antiquariate sind und wie unhöfflich und dreist sich einige Kunden verhalten. 

    Wer sich ein Bild von dem Bookshop machen möchte, kann dies auf den Social Media Seiten des Autors machen.

  8. Cover des Buches Ich treffe dich zwischen den Zeilen (ISBN: 9783426520758)
    Stephanie Butland

    Ich treffe dich zwischen den Zeilen

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Fromme_Helene

    Erwartet habe ich eine blumige Romanze, die sich Poetry-Slam-Battles entwickelt und mit schönen Worten zu bezaubern vermag. Erhalten habe ich einen psychologisch fundiert aufgebaute Coming-of-Age-Geschichte mit liebevoll entwickelten Charakteren und einem packenden Spannungsbogen, die so viel mehr enthält als nur schöne Worte.  

    Ich will nicht zu viel verraten: Die große Stärke dieses Buches ist die tolle Entwicklung von Loveday, die anfangs völlig verbarrikadiert hinter ihrer Schutzmauer lebt und deren Leben nur aus der Leidenschaft für Bücher zu bestehen scheint. Doch das Treffen mit Nathan weckt in ihr den Wunsch, dass es für sie noch mehr im Leben geben muss und sie machst sich auf, die Schutzmauern einzureißen. Außer mit Lovedays Geheimnis weiß das Buch mit noch mehr gut entwickelten Nebenfiguren und überraschenden Wendungen zu überraschen. Seite für Seite wächst alles zu einem großen Ganzen.

    Der Geschichte hat mich total gefangen genommen und gehört zu einen meiner Highlights in diesem Lesejahr.

  9. Cover des Buches Der zauberhafte Trödelladen (ISBN: 9783734106255)
    Manuela Inusa

    Der zauberhafte Trödelladen

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Monalisa73

    Fünf zauberhafte Läden und ihre Ladenbesitzerinnen und ein Blumenladen mit einem Besitzer, werden in den Geschichte so schön bildhaft dargestellt, dass man nicht anders kann als sie zu lieben.  

    Eine dieser Läden gehört Ruby. Sie hat den Antiquitätenladen ihrer Mutter übernommen und führt ihn mit Leidenschaft weiter. Ihr großer Traum ist allerdings ein Buchladen. Die Valerie Lane ist für Ruby ihr Lebensmittelpunkt, wo auch ihre Freundinnen sind und sie immer unterstützen. Diese kann sie sehr gut gebrauchen, denn die Vergangenheit lässt Ruby nicht los und auch die Liebe erweist sich nicht als leichte Sache...

    Eine wunderbar, zu Herzen gehende Geschichte, die mir schöne Lesestunden beschert hat. Es liest sich leicht und ist mit viel Herzblut geschrieben. Trotz aller Liebe darin, gibt es auch tiefgreifende Themen. In diesem Band, welches der dritte ist, wird der  Verlust von geliebten Menschen thematisiert. Jeder trauert anders und Schuldzuweisungen und Selbstzweifel bleiben da nicht unberührt. 

    Ich war nicht nur von der Geschichte begeistert, sondern auch von den zauberhaften Tipps am Ende des Buches, wie man z.B. Flecken von Holz entfernt, Kratzer im Holz oder Kerzenwachs. 

    Weitere Bände über die wundervollen Läden aus der Valerie Lane sind: 

    Band 1: "Der kleine Teeladen zum Glück" (2017)                                                    Band2: "Die Chocolaterie der Träume" (2018)                                                        Band4: "Das wunderbare Wollparadies" (2018)                                                      Band 5: "Der fabelhafte Geschenkeladen" (2019)


  10. Cover des Buches Das Antiquariat der Träume (ISBN: 9783423219310)
    Lars Simon

    Das Antiquariat der Träume

     (99)
    Aktuelle Rezension von: kabrakiel

    Johan Andersson betreibt ein Antiquariat mit einem Literaturcafé auf dem Lande. Nach einem Fährunglück hat er seine Arbeit in einem renomierten Verlag aufgegeben und sich aufs Land zurückgezogen. Bei dem Schiffsunglück hat er Lina verloren. Die Frau, die trotz ihrer kurzen Bekanntschaft, die Liebe seines Lebens ist. Er kann die Hoffnung nicht aufgeben, dass sie das Unglück doch überlebt hat und nicht in der Ostsee ertrunken ist und so durchkämmt er ganz Schweden nach einer Lina Berglund, von der sich keine Spur findet. Zweifel kommen auf, ob es sie überhaupt gegeben hat? Oder ob sie ihn vielleicht belogen hat? Trotz gewisser Zweifel, kann er nicht aufgeben. Unterstützung, aber auch Hinderung, erfährt er durch seine literarischen Lieblingsfiguren, die er seit dem Unglück sehen kann und mit denen er rege Gespräche führt. William von Baskerville, Sherlock Holmes und Pippi Langstrumpf sind so mit von der Partie und das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland. Dann ist da noch die Geschichte mit einem geheiminsvollen Buch, das eigentlich auf dem Grund der Ostsee liegen sollte, aber doch wieder auftaucht.

    Soviel zum Inhalt. Die Idee ist auch wirklich gut und hat mich sehr angesprochen. Streckenweise nahm mich die Geschichte auch gefangen, aber eben nur streckenweise. Leider ist das Bedauern darüber, wieivel der Autor an Möglichkeiten verschenkt hat größer als die Freude an diesem Buch. Weder der Protagonist noch die literarischen Figuren kommen richtig zum Glänzen. Es gibt immer mal ein Aufflackern von Witz und Originalität, doch da wäre wahrlich mehr drinnen gewesen. Leider ist die Geschichte auch, bis auf wenige Ausnahmen recht vorhersehbar. Besonders der Stockholmbesuch hätte deutlich mehr Sorgfalt und Feinarbeit vertragen können. Schade drum.

  11. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.886)
    Aktuelle Rezension von: kias_bookpages

    Ich glaub bei diesem Buch sollte man sich dezent an der Leseempfehlung halten. Aus Erwachsenen Augen war das Buch wirklich voller Fantasie & teilweise sehr kindisch. 

    Aber der Protagonist ist 10 Jahre alt und reist in ein Land in den Feen & Elfen noch die unkreativsten Lebewesen sind, daher ist diese kindliche Erzählweise nur verständlich. 

    Mit dem Schreibstil konnte ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden und auch wenn der Inhalt für Kinder gedacht ist fand ich diesen auf ein sehr hohes Niveau. 

    Aber jetzt zu den wichtigen Dingen: 

    Ich hab gelacht & mit Atreju und Bastian mit gefiebert. Die Geschichte konnte mich begeistern und der Autor hat mich teilweise sogar überrascht. Dazu waren die Moralischen Aspekte einfach sehr stark und brachten mich manchmal zum grübeln. Nur manchmal zog sich die Handlung etwas und verstrickte sich in Beschreibungen. 

    Auch das Ende, explizit die Szene mit seinem Vater, fand ich etwas unrealistisch. So wie er vorher beschrieben wurde und wie er jedes einzelne von Bastians Worten glaubte ... das war etwas too much. 

    Aber kurz um: Eine schöne Geschichte für Kinder & Jugendliche im Alter von 10 - 14 !

  12. Cover des Buches Die dreizehnte Geschichte (ISBN: 9783453405493)
    Diane Setterfield

    Die dreizehnte Geschichte

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    Diese Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen!


    Irgendwann 19. Jahrhundert / England: es geht um die im Land sehr beliebte und äußerst erfolgreiche Schriftstellerin Vida Winter, von der im Grunde niemand genau weiß, wer sie eigentlich genau ist. In Interviews hält sie ihr Privatleben immer geschickt raus, gibt nichts preis. Und dann eines Tages nimmt sie Kontakt zu der jungen Buchhändlerin Margaret Lea auf, die ihre Biographie schreiben soll. Und so kommt ihre ganze Familien-Geschichte ans Licht, was u.a. damals auf dem Familiensitz geschah, welches vor über 60 Jahren komplett niederbrannte und genauso auch die Wahrheit über ihre Zwillingsschwester… Weiterhin erfährt der Leser parallel zu Frau Winters Leben, das der jungen Margaret, die ebenfalls eine schwere Last mit sich trägt...


    Eine interessant verzweigte Geschichte mit einer irrsinnigen Sogwirkung – aber auf die leise Art. Hat also nichts thrillerartiges an sich. Ein düsterer, teilweise gruseliger aber gleichzeitig auch schöner Familienroman, der sich Stück für Stück entfaltet. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich angelegt und wirklich gut in die Geschichte eingewebt. 


    Ach ja, das hat mir gefallen!

  13. Cover des Buches Portugiesisches Erbe (ISBN: 9783453419445)
    Luis Sellano

    Portugiesisches Erbe

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Hendrik Falkner erbt von seinem ihm unbekannten Onkel ein Haus in Lissabon und gerät gleich bei seiner Ankunft in diverse Schwierigkeiten.

    Irgendwie braucht das Buch ein paar Seiten, um in Fahrt zu kommen. Klar, man muss ja erstmal alles kennenlernen, aber trotzdem hätte ich mir am Anfang mehr Spannung gewünscht. Vieles blieb im Unklaren, aber nach knapp der Hälfte war ich dann doch gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. 

    Da das Ende offen blieb (kein Cliffhanger) und mir Hendrik und seine MitstreiterInnen eigentlich ganz sympathisch sind, werde ich die Nachfolgebände bestimmt auch bald lesen.

  14. Cover des Buches Herzensräuber (ISBN: 9783734104244)
    Beate Rygiert

    Herzensräuber

     (73)
    Aktuelle Rezension von: black_snapper

    Was für ein ungewöhnliches und herzallerliebstes Buch aus der Sicht eines spanischen Straßenhundes. 

    Tobias wurde gerade von seiner Freundin verlassen und macht ein paar Tage Urlaub in Spanien, wo er am Strand dem herrenlosen Hund des verstorbenen Postboten des kleinen Ortes begegnet. Der Hund rührt etwas in ihm, und so nimmt er den dankbaren Hund mit nach Heidelberg, wo er ein Antiquariat in der Altstadt betreibt, das allerdings vor dem Ruin steht.

    Doch kaum ist der kluge Hund bei ihm, den er nach dem Schriftsteller Zola nennt, geht es in seinem Leben aufwärts. Und plötzlich hat er die Chance auf ein ganz neues Geschäft, interessante Bekanntschaften und treue Freunde.

    Ich bin erstaunt, wie gut die Sicht des Hundes dargestellt wird: überhaupt nicht albern, nicht klischeehaft, sondern gut beobachtet, klug und herrlich witzig.

    Zola kann alle Emotionen riechen, egal wie alt sie sind. Er kann Stimmungen in Stimmen lesen und Eigenschaften erschnuppern. Er ist clever, und er weiß es auch. Das war mitunter sehr komisch. Zola hat sofort mein Herz erobert, obwohl ich eher der Katzen- als der Hundemensch bin. Aber dieser Hund ist so toll! Einerseits ein typischer Hund, der Gänse jagen will und sich mit seinem Hunde-Kumpel auf der Neckarwiese balgt, andererseits ist er so klug und agiert vorausschauend und liebevoll. Er zeigt seine Freude mit Rute und Zunge, er weint, wenn er Angst vor dem erneuten Verlassenwerden hat, er freundet sich mit einem kleinen Mädchen an und er spielt Schicksalsgott. Er hat mir die Welt anhand von Gerüchen näher gebracht. 

    Aber auch sein Herrchen Tobias wird klug dargestellt. Er bemerkt rasch, daß Zola außergewöhnlich clever ist und lernt ihn schnell zu lesen. Manchmal werden Herrchen ja unglaublich begriffsstutzig beschrieben. Und als Leser denkt man dann, Mensch, jetzt kapier es doch endlich! Ich finde es hier geradezu erfrischend, daß Tobias nicht so ist.

    Das Buch bietet alles, was man sich als Leser wünscht: Emotionen, Hingabe, Esprit, Witz, Cleverness, eine gute Story, Drama, liebevolle Action, Abenteuer, Vertrauen, Liebe, Gutmütigkeit, und das alles aus der Sicht eines Hundes. 

    Eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für Hunde-Fans!


  15. Cover des Buches Das Papierhaus (ISBN: 9783458176152)
    Carlos María Domínguez

    Das Papierhaus

     (234)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hatte diese märchenhafte, mystische Atmosphäre, wie sie irgendwie nur südamerikanische Autoren kreieren können. Die Geschichte ist sehr kurz, dafür aber umso intensiver und "nachwirkender". Das Setting rund um einen Bücherliebhaber und sein Haus aus Büchern am Strand ist einzigartig und eine wirklich interessante, lesenswerte Idee für eine Erzählung.

  16. Cover des Buches Schattenmelodie (ISBN: 9783785585665)
    Daphne Unruh

    Schattenmelodie

     (156)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Erst gab es einen Schreck, dass alles noch einmal das Selbe ist, nur aus anderer Sicht und dann kam die Langeweile. Wo bleibt denn bitte die Spannung?


    Inhalt: Neve erzählt zunächst die Dinge aus ihrer Sicht. Das ganze Theater mit Kira, ihrem Freund in der Menschenwelt und den Zwist, den es da gegeben hat, wird noch einmal durchgekaut.

    Doch Neve zieht es mehr und mehr in die Menschenwelt. Das Haus am Wetterplatz in Berlin hat es ihr angetan. Dort lebt ein verhinderter Komponist, der sich selber im Weg steht und ein Mädchen, welches nach außen hin, nicht ganz dicht zu sein scheint, aber am Ende nur magische Fähigkeiten entwickelt. Neve will ihr helfen, in die magische Blase zu gelangen. Dabei glaubt sie jedoch, sich in den verhinderten Komponist verliebt zu haben ist zunächst todunglücklich, als der ein anderes Mädchen scheinbar viel lieber mag.

    Während Neve wieder mehr und mehr in die menschliche Welt abtaucht, sogar ihr Herz wieder in Gang bringt und komplett menschliche Bedürfnisse entwickelt, bahnt sich in der magischen Blase eine Katastrophe an. Zunächst sind die Verschiebungen der Wege und Entfernungen noch klein, aber das Problem wird von Tag zu Tag größer.
    Das Problem in  der magischen Blase von Berlin hängt mit Haus am Wetterplatz zusammen und einem überdimensionierten Wunschort eines Chinesen.


    Fazit: In diesem Fall wird Neve, die Antagonistin des ersten Bandes zur Protagonistin und die Geschichte scheint irgendwie in der Mitte des ersten Bandes auch wieder einzusteigen. Nur in diesem Fall ist alles aus der Sicht von Neve erzählt und Kira, die ehemalige Protagonistin rutscht in den Hintergrund. Aber zum Glück wiederholt sich nicht der komplette erste Band, sondern nach einer Weil kommen dann ein paar neu Ereignisse ins Spiel. 

    Trotzdem zieht sich dieser Band wie Kaugummi. Neve macht eine ganze Menge durch. Sie wird von einer Art Engel wieder zu einem Mensch, sie wechselt ein paar Mal von der magischen Blase ins normal Berlin, aber das war es dann auch fast schon mit Fantasy. Die Tatsache, dass die magische Blase von Berlin ein Problem hat, was immer größer wird, geht im Rest der Handlung vollkommen unter. Dadurch wird absolut keine Spannung hervorgerufen. Irgendwie liest sich diese Folge komplett langweilig. Die Autorin hat in jedem Fall versucht, da Spannung einzubauen, aber bei mir ist sie nicht angekommen.

    Die Handlung plätschert so vor sich hin, ich habe keine Ahnung, was mich dazu gebracht hat, hier weiter zu lesen, statt aufzugeben. Und wenn ich ehrlich bin, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass die eigentliche Zielgruppe da so viel mehr rausliest als ich.


    Bei dieser Reihe ist anraten, die Bücher nach der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Im ersten Band werden einige Zusammenhänge erklärt, die dann für die folgenden Bände wichtig sind. Fehlen diese Zusammenhänge, wird dann auch dieser Band noch langweiliger, weil einiges nur schwer bis gar nicht verstanden werden kann.
    Ich habe Tippfehler in diesem Buch gefunden. Über einen bin ich sogar so gestolpert, dass ich den betreffenden Satz mindestens drei Mal lesen musste, bis ich ihn verstanden hatte. - Der kleine Lacher für zwischendurch.
    Irgendwie habe ich mir insgesamt eine ganze Menge mehr unter den Büchern vorgestellt. Der Titel der Reihe klang so vielversprechend. Aber jetzt habe ich die Sache angefangen, jetzt bringe ich sie auch zu Ende. Es bleiben nun noch zwei Teile, die gelesen werden wollen.


    Ich kann dieses Buch nicht wirklich empfehlen. Dafür wurde allein mit dem Titel der Reihe zu viel versprochen, was dann aber irgendwie nicht eingehalten wurde. Die Handlung plätschert die ganze Zeit dahin und nichts scheint wirklich aufregend zu sein. Und wenn dann mal was aufregend ist, dann wird es so langweilig geschrieben, dass ich fast verzeifelt wäre.

    Wenn ihr dieses Buch lesen wollt, dann achtet bitte darauf, dass ihr die chronologische Reihenfolge einhaltet. Ansonsten versteht ihr stellenweise nur noch Bahnhof und es könnte am Ende noch langweiliger werden.

  17. Cover des Buches Das Mädchen, das in der Metro las (ISBN: 9783832165000)
    Christine Féret-Fleury

    Das Mädchen, das in der Metro las

     (255)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    Dieses Buch stach mir damals aufgrund des wirklich hübsch gestalteten Covers sofort in die Augen. Als ich dann den Titel las, musste ich es einfach mitnehmen. Denn der Titel erinnerte mich damals an mich selbst, da ich auch immer in der S-Bahn gelesen habe. (Momentan tue ich das leider nicht mehr, weil ich aufgrund der Pandemie keine Ruhe dazu habe...)
    Tja, ich habe es nicht bereut und ich bin meinen Kolleg*innen heute noch für den Büchergutschein dankbar, mit dem ich dieses Buch finanziert habe. 😊

    Das Buch fühlt sich haptisch sehr gut an. Es ist recht handlich, da es kein großes Format hat und auch recht dünn ist.
    Die Kapitel sind durchnummeriert. Manchmal befindet sich eine leere Seite vor Kapitelbeginn. Ich konnte aber den Grund dafür nicht erkennen, geschweige denn eine Regelmäßigkeit.
    Meine Hardcoverausgabe hat übrigens ein rotes Lesebändchen, worüber ich mich beim Lesen richtig gefreut habe. So brauchte ich kein Lesezeichen. Unterwegs war das echt praktisch.
    Gestört hat mich diesmal wieder mal der Buchumschlag. So ein schönes Cover und dann ist es nur ein Umschlag. Das Buch darunter ist schneeweiß. Warum? Ich werde es nie verstehen.
    Normalerweise schneide ich mir die Umschläge zurecht und klebe Cover und Backcover aufs Buch und foliiere das Ganze. Hier hätte ich dazu aber das schöne Cover zerstört, da es sich um das gesamte Buch wickelt und nicht nur ein Bild vorne auf dem Buchdeckel ist. Außerdem hätten die weißen Buchdeckel auch keinen schönen Kontrast geboten, wie das sonst der Fall ist.
    Weiß ist außerdem so schmutzanfällig. Also habe ich kurz überlegt und mich dann dazu entschlossen den kompletten Umschlag aufs Buch zu kleben und das Buch dann mit Buchfolie zu foliieren. Das habe ich das erste Mal so gemacht und das Ergebnis begeistert mich. 😁
    Trotzdem kann ich nicht umhin, diese Umschläge als lästig zu empfinden…
    Der Schreibstil war ein wenig ungewohnt für mich. Die Autorin neigt manchmal zu Schachtelsätzen. Aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hatte ich damit keine Probleme mehr.

    Die Geschichte ist irgendwie komplett anders als ich erwartet habe, aber dafür nur umso interessanter und echt ungewöhnlich.
    Eine actiongeladene Handlung findet man hier nicht. Es handelt sich eher um eine nachdenkliche Geschichte über eine junge Frau, die lernt, endlich das zu tun, was sie möchte, anstatt das zu tun, was ihr zwar Sicherheit gibt, aber sie eigentlich langweilt.
    Keine unwichtige Thematik, wie ich finde. Und dass es dabei auch noch um Bücher geht, gefällt mir nur umso mehr. ♡
    Trotz der mangelnden Action gibt es ein paar überraschende Wendungen in diesem Buch. Eine Wendung ist sogar ziemlich traurig. Etwas Trauriges habe ich hier echt nicht erwartet. Das Buch liest sich so seicht und leicht und hat Wohlfühlcharakter. Die Schwere der Traurigkeit kam wie aus dem Nichts.
    Das Ende ist traurig und schön zugleich.
    Ich fand es traurig, dass sich die neu gefundenen Freunde trennen.
    Ich bin traurig darüber, dass das Buch schon vorbei ist. Gerne hätte ich mehr von Juliette gelesen.
    Trotzdem ist es auch schön, denn Juliette macht endlich das, was sie möchte und startet einen neuen Lebensabschnitt, der ihr, wie ich vermute, sehr gut tun wird.
    Etwas Seltsames frage ich mich trotz meiner Begeisterung doch: Wie hat Soliman finanziell überlebt? Woher kam das Geld für Essen, Strom, Heizung und Wasser? Das fand ich doch etwas unlogisch…
    Sieht man aber über diese kleine Schwäche hinweg, macht das Buch wirklich Spaß. Für mich ist es tatsächlich ein kleiner Leseschatz.

    Mein Fazit:
    Kleine nachdenkliche Geschichte ohne actiongeladene Handlung, die Spaß macht und uns darüber nachdenken lässt, was wir im Leben eigentlich möchten. Leseschatz!

  18. Cover des Buches Die rechtschaffenen Mörder (ISBN: 9783103900019)
    Ingo Schulze

    Die rechtschaffenen Mörder

     (42)
    Aktuelle Rezension von: ysmn

    Norbert Paulini wollte Leser werden...

    ...und das gelingt ihm auch. Er macht eine Ausbildung zum Antiquar und eröffnet kurz darauf mit den Büchern seiner verstorbenen Mutter sein eigenes Antiquariat in Dresden. Zuerst läuft es gut, doch nach der Wende bleiben die Kunden aus, Paulini muss sein Geschäft aufgeben, hat mit Geldsorgen zu kämpfen, sein soziales Umfeld ändert sich und er findet keinen Halt mehr im Leben.

    Dieser erste Teil des Buches, also Paulinis Jugend, seine Entdeckung der Literatur, seine leidenschaftliche Betätigung als Antiquar und die Zeit der Wende waren durchaus gelungen und lasen sich leicht.

    Doch in den letzten beiden Teilen wird die Geschichte plötzlich aus der Sicht des Biographen von Paulini erzählt und aus der Sicht von dessen Lektorin. Mit diesem Perspektivbruch geht auch eine Langatmigkeit einher. Die dem Leser unbekannten und neuen Figuren tragen kaum etwas bei und ziehen stattdessen die Geschichte nur unnötig in die Länge. Was schade ist, weil eine anfangs einnehmende Erzählung zu keinem ihr angemessenen Ende findet.

  19. Cover des Buches 84, Charing Cross Road (ISBN: 9783455650747)
    Helene Hanff

    84, Charing Cross Road

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Lalalenii

    Helene Hanffs unverhoffte Brieffreundschaft mit einem Londoner Buchantiquariat lässt die Herzen aufgehen. Durch geteilte Leidenschaft hält eine Freundschaft über Jahrzehnte hinweg über den Atlantik fest. Noch dazu ein faszinierender Einblick in den Alltag in London und New York der 1950er und 1960er Jahre. 

  20. Cover des Buches Verfolgt bis aufs Blut (ISBN: 9783401063607)
    Rachel Caine

    Verfolgt bis aufs Blut

     (310)
    Aktuelle Rezension von: Jen_loves_reading_books

    Haus der Vampire - Rachel Caine

    Band1: Verfolgt bis aufs Blut


    Kurz-Meinung:


    Dieses Buch ist die Nr. 5 aus meinem #21für21 ( #21für2021) SuB-Stapel und hat mich mehr als überrascht. Die Protagonistin schliesst man sofort ins Herz, die Story ist nicht zu schmalzig. Die Atmosphäre und das Setting haben mir auch sehr gefallen. Der Erzählstil ist schnell und die Story sehr actionlastig. Der Schreibstil ist sehr schlicht und flapsig gehalten und damit schnell und flüssig zu lesen. Obwohl das Buch eher für ( weibliche) Jugendliche angelegt ist, hatte auch ich meinen Spaß. Band 2 liegt schon bereit und da die Reihe 10 Bände hat, werde ich mich wohl noch ein wenig in Morganville aufhalten.


    Fazit:

    Man sieht mal wieder, das es sich lohnt, mal über den Tellerrand zu schauen und Bücher zu lesen, um die man für gewöhnlich einen Bogen macht. Hier wurde ich kurzweilig gut unterhalten. Allerdings Reihe ist schon etwas älter und die meisten Bände gibt es nur noch gebraucht.


    Empfehlung:

    Für alle Fans von Jugend-Fantasy geeignet. 


    Von mir gibt es:

    5 von 5 Sterne

  21. Cover des Buches Buchland (ISBN: 9783862824441)
    Markus Walther

    Buchland

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Lady_Cassiopeia

    Worum gehts?


    Das Buchland schwebt in Gefahr, doch das scheint im Moment noch niemand zu wissen. Nicht einmal Beatrice, die uns gemeinsam mit Herrn Plana durch die Geschichte lenken. Nachdem Beatrice einen neuen Job braucht und sich kurzerhand bei Herrn Plana bewirbt findet sie rasch eine Zusage und bemerkt das dieser Laden das ganz besondere Etwas hat. Beatrice liebt die Bücher, doch sie liebt auch ihren Mann, der aus einer starken Alkoholsucht nicht heraus finden kann. Schafft sie es beides retten zu können, oder muss sie eine folgenschwere Wahl fällen?

    Das Buch hat sich durch den locker erzählenden Schreibstil fast wie von selbst gelesen. Was am Anfang noch nicht absehbar war. Es wirkte erst etwas trocken. Aber je mehr man gelesen hat, desto mehr ist man in der Welt versunken. Bea, Herr Plana und der personifizierte Tod waren mir dabei die liebsten Charaktere. Am Anfang war es noch etwas realistisch gehalten aber je mehr man über diesen geheimnissvollen Keller las desto mehr wusste man, was es mit diesem 'Buchland' auf sich hatte. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet selbst die Nebenrollen bleiben mir noch in Erinnerung und auch die Gastauftritte von Edgar Allan Poe und Wolfang von Goethe beispielsweise habe ich noch schmunzelnd in Erinnerung. Übrigens wurden auch viele andere Werke in dem Buch genannt. Wie Narnia. Und die beiden lustigigsten Beispiele: Herr Plana ist ein älterer Herr und befindet sich dann irgendwann im weiteren Verlauf in einer dunklen Ecke, er hebt den Gehstock und will zuerst "Lumus" rufen - tut es aber nicht da er sich auf seine Vernunft besinnt. Wäre zu lustig gewesen, wenn es im Buchland funktioniert hätte. Und dann als Bea und Herr Plana in der Halle der unnötigen Bücher sind finden sie das "Biss zum ..."Buch und beschreibt das Cover. Es schwimmt in einem Meer aus Tinte. Ja. Da musste ich auch etwas schmunzeln. Seltsam fand ich die Tatsache das Herr Plana irgendwie in Bea verliebt war, obwohl sie einen extrem großen Altersunterschied hatten und er ihr Vater hätte sein können. Das war nicht so mein Fall. Dennoch hat mich seine Geschichte interessiert und auch das Ende war traurig. Tja. Wenn man wirklich in Schicksalen herum radieren und schreiben könnte, dann hätten es wohl sehr viele versucht wenn sie 'Buchland' je gefunden hätten. Sehr gute Geschichte - so alles in allem.

    Fazit:
    Wer einen lockeren Schreibstil und originelle Ideen bevorzugt ist bei Walther's Buchland richtig. Es ist nicht ganz frei von seiner persönlichen Meinung, dennoch hat es Schwung und ein Ende, das Hoffnung auf ein zweites Band macht.

  22. Cover des Buches Das Buch der Sinne (ISBN: B07BFKHWJM)
    Lara Steel

    Das Buch der Sinne

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Susann82

    Lara Steel hat mit diesem Buch wieder einmal eine wirklich schöne Geschichte geschaffen. Es hat Freude gemacht das Buch zu lesen.

  23. Cover des Buches Ein todsicherer Job (ISBN: 9783442542253)
    Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

     (421)
    Aktuelle Rezension von: Marceline
    Charlie Asher tritt als erstes als sehr verwirrter, nervöser, vielleicht sogar chaotischer Mensch auf, den man sich echt nicht als Hauptperson eines Buches wünscht, da einem solche Charaktere sehr auf die Nerven gehen. Das alles lag aber nur daran, weil seine Frau, Rachel, gerade seine Tochter, Sophie, zur Welt bringt. Nachdem er sich etwas beruhigt hat, erkennt man erste Charakterzüge: Er ist sehr fürsorglich, humorvoll, keiner, der sich in den Mittelpunkt drängt. Der Autor und auch der Hauptcharakter bezeichnen diese Art Mann als Betamäänchen, das Gegenstück dazu ist natürlich das Alphamännchen.
    In diesem Betamännchengetue festigt sich Charlie und teilt auch andere Männer so ein, was einerseits ganz humorvoll sein kann, aber andererseits extrem nervig ist, wenn seitenlang von Männertypen erzählt wird. 
    Das war meiner Meinung nach aber auch das einzige an diesem Buch zu Bemängelnde.

    Nachdem Rachel  nach der Geburt Sophie verstarb, finden wir einen sehr ratlosen Charlie vor, dem die Liebe seines Lebens genommen wurde. 
    Er weiß anfangs weder mit sich selbst noch mit Sophie was anzufangen. Als er dann Tabletten gegen die Trauer nimmt und anfängt Dinge zu sehen, denkt er, dass er den Verstand verliert.
    Aber wir alle wissen, was dann kommt: Er wird Totenbote.
    Nach seinem holprigen Start als Totenbote/Helfer vom Weihnachtsmann ;) fängt sein Abenteuer an.
    Begleitet von Charakteren, die alle ihre Eigenarten haben und auch nicht verstecken, lernt man dieses Buch lieben.
    Es werden immer wieder sehr kleine Bemerkungen aufgegriffen, die vor Seiten gefallen sind, und witzig eingearbeitet.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich freue mich schon drauf den zweiten Roman zu lesen.
  24. Cover des Buches Portugiesische Rache (ISBN: 9783453419452)
    Luis Sellano

    Portugiesische Rache

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Marcel0901
    Wer einmal in Portugal war, weiß dort ist das Leben anders. Wer schon mal, auch nur kurz in Lissabon war, weiß was dies für eine fabelhafte Welt ist.

    Luis Sellano entführt einen durch genaue Beschreibungen in die einzelnen Teile Lissabons, als würde man dort direkt durchlaufen. Dies wird durch Spannung gepaart.

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