Bücher mit dem Tag "antiquitäten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "antiquitäten" gekennzeichnet haben.

62 Bücher

  1. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

    (529)
    Aktuelle Rezension von: MEva

    Eine interessante Geschichte über jahrelange Konsequenzen einer einzigen Handlung, die leider etwas unnachvollziehbar in die Substanzen-Ecke taumelt.
    Theo Decker ist unter einem schlechten Stern geboren - vermutlich würde sein alkohol- und Glücksspielkranker Vater mir hier zustimmen. Im Alter von 13 Jahren verliert er seine alleinerziehende Mutter bei einem terroristischen Anschlag im Museum. Zeitgleich stellt das Schicksal die Weichen für lebenslange Bindungen: An ein Antiquariat und den "Distelfink" - das Gemälde, was er im Affekt stiehlt. Die Jahre gehen ins Land, er verliert Angehörige und seine Tat verfolgt ihn - bis ein Freund aus der Vergangenheit auftaucht.

    Spoilerwarnung:
    Meiner Meinung nach hätten 200 Seiten weniger das Thema auch rübergebracht. Theo leidet an PTSD und wurde mehrfach entwurzelt, was eine mögliche Erklärung für seinen heftigen Drogenkonsum ist den ich schon als recht unrealistisch für seinen komplexen Lifestyle als betrügerischer Antiquitätenhändler halte. Das Thema des Kunstraubs und seiner Konsequenzen - auch auf philosophischer Ebene - finde ich interessant. Theo selbst bleibt etwas blass denn seine eigenen Moralvorstellungen werden vom Gutmensch Hobie und dem selbstgerechten Boris überschattet. Am Ende wird der Leser genauso hin- und hergerissen. Was würden wir tun?

  2. Cover des Buches Der Mondscheingarten (ISBN: 9783548061436)
    Corina Bomann

    Der Mondscheingarten

    (298)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Da ich von Corina Boman gerade das Buch,Die Frauen vom Rosenhag gelesen hatte, nahm ich mir dieses Buch mit, das mir in der Bücherei in die Hände fiel.
    Ich mochte den Schreibstil und fand auch dieses Buch sehr gut geschrieben.

    Die Protagonistinnen Lilly in der Gegenwart und Rose in der Vergangenheit ,haben mir sehr gut gefallen. Zwei beeindruckende Frauen zu ihrer Zeit, auf wundersame Weise mit einander verbunden.

    Lilly bekommt Besuch von einem alten Mann, der ihr eine schöne Geige bringt, die angeblich ihr gehört. Mit der Geige macht sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit und ans andere Ende der Welt.

    In drei Zeitsträngen kann der Leser die Geschichte verfolgen, die zum Ende des 19. Jahrhunderts bei Rose beginnt.
    Zwischendrin in den 1920 taucht eine Helen mit der Geige auf, die dann 2011 ihren Weg zu Lilly findet.

    Dramatisch die Geschichten um Rose und Helen. Bezaubernd die Geschichte um Lilly.
    Fantastisch deren zufällige Begegnungen, die von einer übernatürlichen Macht gelenkt zu scheinen.
    Da ich so etwas selbst schon erlebt habe, bin ich sicher, das da jemand agiert hat, um gerade Lilly zu den Zeiten Hilfe zu schicken, wo sie sie am dringendsten brauchte.

    Mich hat die Geschichte in ihren Bann gezogen und regelrecht hypnotisiert, so dass ich nicht aufhören konnte zu lesen und wissen wollte was Lilly Neues in Erfahrung brachte.

    Die Zeitwechsel sind gut gelungen und der Schreibstil von Frau Boman hat mir auch hier wieder einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen lassen.
    Es hat mich sehr gut unterhalten.

  3. Cover des Buches Tagebuch eines Buchhändlers (ISBN: 9783442718658)
    Shaun Bythell

    Tagebuch eines Buchhändlers

    (218)
    Aktuelle Rezension von: Marco_Dussler

    Cover:
    Ich habe die deutsche Erstausgabe des BTB-Verlags von 2019 gelesen. Das Cover gibt, wie ich finde, sehr gut wieder, worum es im Buch geht. Es bietet einen interessanten, nicht zu detaillierten Einblick in das Leben eines Antiquars und Buchhändlers, wobei uns der Autor an ausgewählten Momenten teilhaben lässt.
     Wir sehen die Front eines Hauses und blicken durch die Fenster in verschiedene Räume, die vollgestellt sind mit Bücherregalen und Stapeln von Büchern. In den Räumen befindet sich eine bunte Mischung aus Kunden und Angestellten, was den manchmal gemütlichen, manchmal lebhaften Alltag im Buchhandel widerspiegelt. Vor der Eingangstür steht der Besitzer – der Mittelpunkt des Buches – mit einer Kaffeetasse in der Hand.

    Inhalt:
    Shaun Bythell beschreibt seinen Alltag mit bissigem Witz und einer ordentlichen Prise Humor. Wir begleiten den Besitzer des größten Second-Hand-Buchladens Schottlands durch das Jahr 2014. Dabei kommt auch das ländliche Idyll von Wigtown und dessen teils spleenige Bewohner nicht zu kurz. Besonders gut gefallen haben mir die Aushilfe Nicky, die gerne halb verdorbene Lebensmittel rettet und ganz eigene Vorstellungen davon hat, wie ein Buchhandel zu führen ist, sowie Sandy, der tätowierte Heide, ein wiederkehrender Stammkunde.
     Darüber hinaus spielt auch die Kleinstadt Wigtown selbst mit ihrem wirklich malerischen Umland eine wichtige Rolle. Als passionierter Radsportler und Angler berichtet Bythell immer wieder von den umliegenden Wäldern, Seen und Flüssen. Trotz ihrer überschaubaren Größe verzeichnet die Stadt ein reges Kommen und Gehen von Touristen – wohl nicht zuletzt wegen der malerischen Landschaft, der beachtlichen Anzahl an Buchläden (sieben Stück) und der Wigtown Fair, einer jährlich stattfindenden Buchmesse.

    Umrahmt wird das Ganze durch Zitate aus George Orwells Essay Bookshop Memories. Bythell kommentiert diese zu Beginn jedes Monats (also jedes Kapitels) und zieht dabei Vergleiche zum modernen Buchhandel oder seinem Alltag.
     Orwell schreibt etwa:

    „Es gibt immer eine Menge nicht ganz zurechnungsfähiger Verrückter, die die Straßen bevölkern, und sie neigen dazu, sich zu Buchläden hingezogen zu fühlen…“

    Worauf Bythell erwidert:

    „Alles in allem – zumindest in meinem Laden – hat mich der ständige Ansturm langweiliger Fragen und das unaufhörliche, zermürbende Feilschen der Kundschaft zu dem gemacht, was ich inzwischen bin.“

    Fazit:
    Im Großen und Ganzen hält das Buch genau das, was der Titel verspricht: In Form von Tagebucheinträgen erhält man einen ehrlichen Einblick in den Alltag, die Freuden und Sorgen eines Buchhändlers. Die teils zynische, teils ironische Schreibweise des Autors ist sicher nicht jedermanns Geschmack, mir hat sie jedoch sehr gefallen. Abgerundet wird das Ganze durch die einleitenden Zitate Orwells.
     Ein kleiner Wermutstropfen ist für mich, dass Bythell manche Ereignisse kurz anspricht, aber im weiteren Verlauf nicht mehr aufgreift. Das ist wahrscheinlich der Tagebuchform geschuldet, ich fand es trotzdem etwas schade. Insgesamt halte ich Tagebuch eines Buchhändlers für ein gelungenes Werk und vergebe 4 Sterne.

     

  4. Cover des Buches Der zauberhafte Trödelladen (ISBN: 9783734106255)
    Manuela Inusa

    Der zauberhafte Trödelladen

    (213)
    Aktuelle Rezension von: FrauMaus88

    Willkommen in der Valery Lane!


    Die Buchserie geht um 5 Freundinnen, die jede einen eigenen kleinen Laden in der Valery Lane, einer kleinen, schnuckeligen Straße in Oxford haben.


    In jedem Band wird eine der 5 Freundinnen genauer ins Auge genommen. Dabei dürfen auch die persönlichen Lebensgeschichten und das Liebesleben nicht zu kurz kommen.


    Hier lernen wir als dritte im Bunde Ruby und ihren Trödelladen genauer kennen und lieben und machen uns mit ihr auf die Suche nach Glück. 

    Ihre eher introvertierte und zurückhaltende Art sowie ihr familiärer Hintergrund geben der Geschichte dabei etwas mehr Tiefe als den vorangegangenen beiden Bände.

    Das ist aber gar nicht negativ gemeint, sondern im Gegenteil sehr positiv!


    Ich persönlich finde diese Buchreihe so großartig geschrieben, dass ich sie bereits vor einigen Jahren komplett gelesen habe, mich aber vor einigen Monaten dazu entschieden habe, sie nochmal zu lesen - was bei mir sehr selten vorkommt.


    Daher von mir absolute Empfehlung!

  5. Cover des Buches Provenzalische Geheimnisse (ISBN: 9783734102974)
    Sophie Bonnet

    Provenzalische Geheimnisse

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Monika58097

    In "Provenzalische Geheimnisse" erwartet die Leser ein fesselnder Krimi, der in der malerischen Provence spielt. Eine große Hochzeit soll im idyllischen Dort Sante-Valérie stattfinden. Doch bevor es dazu kommt, findet man den Bruder der Braut erschossen im Wald. War es ein Jagdunfall oder doch Mord? Pierre Durand, der Dorfpolizist und ehemalige Kommissar, übernimmt ein weiteres Mal die Ermittlungen.

    Die Spannung wir durch die verschwiegenen Dorfbewohner, die nur widerwillig Auskunft geben, zusätzlich gesteigert. Sophie Bonnet gelingt es meisterhaft, die Leser in die bezaubernde Landschaft der Provence zu entführen und das lokale Flair sowie die kulinarischen Genüsse dieser Region lebendig werden zu lassen.

    Ein super spannender Krimi in wunderbarer Umgebung. Viel Lokalkolorit und ebenso viel gutes Essen. Klare Empfehlung!

  6. Cover des Buches Mord in Honeychurch Hall (ISBN: 9783732558902)
    Hannah Dennison

    Mord in Honeychurch Hall

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    ✿ Kurz zur Geschichte ✿
    Kat Stanford will mit ihrer Mutter ein Antiquitätengeschäft eröffnen, als diese überraschend einen einsamen alten Landsitz kauft. Honeychurch Hall ist mehrere hundert Meilen von London entfernt, und seine exzentrischen Bewohner hüten jede Menge Geheimnisse. Als die Leiche der Haushälterin entdeckt wird, scheint jeder von ihnen ein Motiv für den Mord zu besitzen. Auf der Suche nach dem Mörder muss Kat feststellen, dass sie nicht einmal mehr ihrer eigenen Mutter trauen kann.
    (Quelle: Amazon.de)
    ✿ Meine Meinung ✿
    Kein Vergleich zu den anderen echt guten britischen Landhauskrimis, wie Agatha Raisin und Co. Bei diesem Buch kam mir vieles zu übertrieben lustig und zu gewollt vor. Für einen Krimi war kaum Spannung vorhanden und dieses kindische Verhalten zwischen der erwachsenen Kat und dem Nachbarsjungen ging mir auf die Nerven. Langweilige Verstrickungen und nicht nachvollziehbare Handlungen haben mich mit den Augen rollen lassen.
    ✿ Mein Fazit ✿
    Very british? Ein gemütlicher Landhauskrimi? Nein, das ist meiner Meinung nach leider in die Hose gegangen.
  7. Cover des Buches Allmen und die Dahlien (ISBN: 9783257243017)
    Martin Suter

    Allmen und die Dahlien

    (98)
    Aktuelle Rezension von: Schmuck_Guggerin

    Wir sind sogleich in der Welt der Reichen und Schönen in der der eleganteste Detektiv, den die Krimiwelt kennt, seine Arbeit tun soll.

    Ein Dahliengemälde von hohem Wert ist verschwunden. Es gehörte einer reichen Dame, die dieses Bild unter allen Umständen wiederbekommen möchte. 

    Diese Tatsache alleine verspricht sehr viel Arbeit für Johann Friedrich von Allmen, den engagierten Detektiv.

    Dem Gemälde haftet an, dass die jeweilige Besitzerin immer in einer ganz besonderen emotionalen Beziehung zu diesem Bild steht: Es wurde immer als Zeichen einer tiefen Liebe geschenkt. 

    Wie im Leben, so kann aus tiefer Liebe sehr rasch ein anderes Gefühl erwachsen, was dem Roman einen interessanten Hintergrund verschafft.

    Das Buch ist, in der dem Autoren eigenen Sprache, ein Genuss. 

    Man darf hoffen bald noch weitere Fälle mit Johann Friedrich von Allmen lesen zu dürfen.

  8. Cover des Buches Ein dunkles Geschenk (ISBN: 9783734103896)
    Nora Roberts

    Ein dunkles Geschenk

    (81)
    Aktuelle Rezension von: railantahelena

    Diese Geschichte ist spanend und es macht viel spaß dieses buch zu lesen es ist mir beim lesen nie langweilig geworden. Und es kommt immer anders als man denkt. und der schreib still ist sehr gut und es liest sich flüssig und ist ein einfacher schreib still.

    Nora Roberts Bücher sind alle wunder voll und die Bücher sind auf jeden fall zu empfehlen   

  9. Cover des Buches Ströme meines Ozeans (ISBN: 9783847621058)
    Ole R. Börgdahl

    Ströme meines Ozeans

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Schmid

    Klapptext

    Die junge Yvette folgt ihrem Mann Victor vom aufstrebenden Paris der Belle Époque ins koloniale Tahiti. Glückliche Jahre unter südlicher Sonne münden in einer Katastrophe, die das weitere Schicksal von Yvette und ihren Töchtern bestimmt. Die Lebensgeschichte der Familie Jasoline spielt eine zentrale Rolle in dem Roman »Fälschung«, dennoch erfährt der Leser nur wenig davon, was sich im Leben der Protagonisten ereignet hat. In diesem Roman begegnen dem Leser alle noch offenen Fragen, die im historischen Umfeld der noch nicht allzu fernen Vergangenheit beantwortet werden. Es wird die Geschichte der Familie Jasoline in den Jahren zwischen 1890 bis 1961 erzählt.

    Fazit:

    Das Buch Ströme meines Ozeans, gibt die Geschichte der Familie Jasoline wieder und zwar in der Form eines Tagebuches. Demnach sind die Kapitel kurz und knapp, was eine zu der "Ach eines geht noch" Leseform verleitet. In der Ich-Form des Tagebuches wird über das alltägliche Leben der Familie berichtet. Dabei bekommt der Leser auch einen guten Einblick darüber wie man in den einzelnen Zeitabschnitten gelebt hat. Die Schauplätze werden dabei sehr gut und mit viel Liebe zum Detail beschrieben. Eine schöne Ergänzung zum Roman "Die Fälschung".

  10. Cover des Buches Reiner Wein (ISBN: 9783257243185)
    Martin Walker

    Reiner Wein

    (71)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Es ist immer wieder schön, nach Saint Denis zurückzukehren und am Tisch von Bruno und seinen zahlreichen Freunden und Freundinnen Platz zu nehmen: Im reizenden Périgord besitzen viele Ausländer Ferienhäuser; umso ärgerlicher, wenn diese liebevoll eingerichteten Sommerresidenzen ausgeräumt werden. Bruno, Chef de police, hat jedoch nicht nur mit den Diebstählen von Antiquitäten zu tun, sondern muss einen brutalen Mordfall aufklären und wird zudem in einen historischen Bahnraub hineingezogen. Schließlich mischt sogar der britische Geheimdienst mit.

    Wie immer gelingt Walker ein schöner Mix aus Kriminalfall und kulinarischer Handwerkskunst, garniert mit historischen bzw. politischen Details. In seinem sechsten Abenteuer wird Bruno über eine alte Banknote an den Bahnüberfall von Neuvic erinnert. 1944 konnte die französische Résistance über zwei Milliarden französische Francs an sich bringen. Der Verbleib des Geldes ist noch heute in weiten Teilen ein Rätsel. Ist es am Ende Bruno, der dem Geld auf die Fährte kommt?

    Dieser Band konnte mich nicht so fesseln, wie die Vorgänger. Ich kann gar nicht so genau sagen warum. Irgendwie fehlte mir die Leichtigkeit und das Lebensgefühl der anderen Bände. Dennoch für Périgord-Fans ein schönes Buch mit hoch interessanten historischen Elementen.

    In großen Teilen als Hörbuch gehört, wieder wunderbar charmant gelesen von Johannes Steck.

  11. Cover des Buches Ein Mann aus zweiter Hand (ISBN: 9783442370085)
  12. Cover des Buches Das Leuchten der Blätter (ISBN: 9783596708475)
    Patricia Koelle

    Das Leuchten der Blätter

    (18)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    Ava lernte man ja schon im Vorgängerband kennen. Man weiss, dass sie eigentlich mehr will, als nur den Antiquitätenladen ihrer verstorbenen Tante weiter zu führen. Doch da sie sich ihr verbunden fühlt, getraut sie sich nicht, ihre eigenen Träume zu verwirklichen und den Laden neu zu gestalten oder eventuell aufzugeben. Ava lebt auch sonst sehr zurückgezogen.

    Ein Symbol auf einem Gegenstand, das Ava auch schon aufgefallen ist, springt einer Kundin ins Auge - zusammen mit ihr, Solvie, Amerikanerin mit deutschen Wurzeln, wagt Ava den Schritt raus aus den vier Wänden.

    Die zwei sind sehr unterschiedliche Frauen, introvertiert die eine, extrovertiert die andere und dennoch verstehen sie sich gut. So gut, dass Ava sich Solvie anschliesst und endlich mal Urlaub macht. Natürlich dient dieser Urlaub nicht nur der Erholung, sondern auch der Suche nach dem Ursprung dieses Symbols. Auf einer alten umgebauten Burg kommen sie diesem Geheimnis immer näher. 

    Auch diesen Band hab ich sehr genossen - die spezielle heimelige Atmosphäre, die Autorin Patricia Koelle immer wieder schafft, ist auch hier anzutreffen. Ihre Romane sind Ferien für die Seele, wie ich schon öfters geschrieben habe. Kunsthandwerk und Wälder sind natürlich auch hier wieder die Themen, um die herum sich dieser dritte Band ansiedelt. Dieses Mal ist es unter anderem das Thema Gartenraum - und zaungestaltung, mit dem einige Figuren sich beruflich beschäftigen.

    "Das Leuchten der Blätter" erzählt abwechslungsreich die Geschichte des dritten Windes. Nach Ende der Lektüre bin ich auf den vierten und letzten Band der Reihe gespannt. 

    Fazit: Mega schöner dritter Band! 

    5 Punkte. 

  13. Cover des Buches Eine Frage der Liebe (ISBN: 9783453356993)
    Nora Roberts

    Eine Frage der Liebe

    (100)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    Der Roman „Eine Frage der Liebe“ von Nora Roberts handelt von Jessica und James. Er soll vor Ort als verdeckter Ermittler arbeiten, da Jessicas Laden vermutlich als Umschlagplatz für Schmuggel genutzt wird. Schnell merken aber die beiden, dass zwischen ihnen eine starke Anziehung herrscht.

    Die Handlung ist sehr spannend gehalten. Es ist eine Abwechslung zwischen Liebesroman und Krimi, sodass man gern weiterliest. Auch der Schreibstil trägt dazu bei. Oft bekommt man Einblicke in die Gedankengänge verschiedenster Charaktere. So etwas habe ich noch nie gelesen, aber es wurde sehr gut umgesetzt. Dadurch konnte man die verschiedenen Sichtweisen verstehen. Hauptsächlich wechselt die Sicht zwischen James und Jessica. Auch die Charaktere haben mich sehr begeistert. Sie sind extrem vielseitig gestaltet. Dennoch liegt hier auch mein Kritikpunkt, weshalb ich einen Stern abgezogen habe. James hat einen toxischen Charakterzug. Unter anderem akzeptiert er mehrmals kein ausdrückliches Nein im privaten Rahmen, und setzt sich darüber hinweg.

    Insgesamt empfinde ich das Buch als eine gute Liebesgeschichte mit spannenden Abschnitten.

  14. Cover des Buches Tee? Kaffee? Mord! - Der Besuch des lächelnden Belgiers (ISBN: 9783785780237)
    Ellen Barksdale

    Tee? Kaffee? Mord! - Der Besuch des lächelnden Belgiers

    (24)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika

    Diesmal geschieht der Mord bereits im Prolog.
    Der vierte Band dieser Reihe hat mir sehr gut gefallen. Es geht um einen Antiquitätenhändler, der in seinem Laden mit einem Samurai-Schwert getötet wird. Nathalie und Louise ermitteln wieder und bekommen Hilfe von einem Privatdetektiv aus Belgien - Hector Peroux. Und auch Ronald ist auf einmal gar nicht mehr der trottelige Dorfpolizist, sondern hat echt was auf dem Kasten.

    Das private Problem von Natalie ist dieses Mal: Ausmisten. Was soll sie bloß mit Tante Henriettas ganzem Kram und den Möbeln machen. Natalie möchte ihre Wohnung auflösen und ihre eigenen Möbel nach Earlshaven bringen, aber sie hat das Gefühl, ihre Tante zu verraten. Wie gut, dass sie Louise hat. Die hilft nicht nur immer tatkräftig, sondern hat auch ein paar Weisheiten auf Lager.

    Fazit: Charmanter Fall, sehr um die Ecke gedacht.

  15. Cover des Buches Das Sterben in Wychwood (ISBN: 9783104021928)
    Agatha Christie

    Das Sterben in Wychwood

    (64)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Das Sterben in Wychwood von Agatha Christie ist wieder ein Brillanter Krimi in gewohnter AC Manier. Die Queen of Crime hat in diesem Krimi auf ihre berühmten Ermittler verzichtet und hat einen Ex Polizisten zum aufklären des Falls herangezogen.

    Luke Fitzwilliam trifft in einem Zug zufällig eine ältere Dame die ihm eine unglaubwürdig Geschichte erzählt. In ihrem Ort gab es viele Todesfälle die einem Unfall gleichen. Doch Miss Pinkerton ist davon überzeugt das alle Morde waren. Als sie selbst Opfer eines tödlichen Unfalls wird, beschließt Luke nach Wychwood zu reisen und sich die Fälle genauer anzusehen.

    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und leicht gewesen. Die Krimis von AC lassen sich spannend und schnell lesen, so ist es auch bei diesem Werk. Es bietet viel Abwechslung und Möglichkeit mit zu ermitteln. Es gibt eine Handvoll Menschen die alle Verdächtig sein könnten, aber nicht müssen. Auch gibt es wie gewohnt eine Liebesgeschichte. Diese ist aber etwas erzwungen und holprig. Mir persönlich waren die Protagonisten in diesem Buch nicht aussagekräftig genug. Sie wirken etwas behäbig und teilweise naiv.

    Agatha Christie besticht mit Wendungen und einer Auflösung mit der man so nicht unbedingt rechnet. Sie bleibt ihrem Stil aber treu und der Fall wird klassisch gelöst. Allerdings ist das Buch stellenweise etwas langatmig und mir fiel es dann manchmal schwer dabei zu bleiben. Auch manche Namen die ähnlich klingen oder aussehen machten es mir diesmal schwierig.

    Ein unterhaltsamer Krimi der sich gut lesen lässt. Ein gewohnter AC den man Lesen kann, aber nicht gegen ihre Hercule Poirot oder Miss Marple Bücher.

  16. Cover des Buches Auf Liebe gebaut (ISBN: 9783596031955)
    Mary Kay Andrews

    Auf Liebe gebaut

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Blueberry87
    Ok, ich gebe es zu ich bin ein großer Fan von Mary Kay Andrews und dieser Roman stand schon lange auf meiner Wunschliste. 

    Das Cover ist wunderbar maritim und hat mich sofort angesprochen. Leider bin ich nicht sowie sonst schnell in die Geschichte rein gekommen. 
    Ich war eher genervt, das BeBe Reddy auf den Leim gegangen ist. Ich habe mich wie beim Puppentheater gefühlt. Alle sehen das Unglück außer die Hauptperson. Die läuft offenen Auges in ihr Verderben. Das hat mir schon fast körperlich wehgetan wie gutgläubig BeBe war. Aber im Laufe der Geschichte mausert sie sich zu einer ernst zunehmenden, taffen Persönlichkeit.  

    Wunderschön war die bildhafte Darstellung über die Renovierung des Inns. Und die Krimi-Anteile waren super flott und witzig beschrieben. 

    Fazit: Wie immer bei Mary Kay Andrews - ein super Sommer-Wohlfühlroman, mit Krimi-Elementen, Renovierung des Inns und romantischen Verwicklungen.
  17. Cover des Buches Ein Sommer voller Himbeereis (ISBN: 9783328104001)
    Persephone Haasis

    Ein Sommer voller Himbeereis

    (65)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea

    Wie jeden Sommer zaubert Pauline im Eiscafé ihrer fränkischen Heimat herrliche Kreationen für ihre Gäste. Ob sinnliche Sorten oder liebevoll dekorierte Eisbecher – Eis ist Paulines Leidenschaft. Und es könnte alles so schön sein, wären da nicht Paulines Geldsorgen und ihr gebrochenes Herz. Um sich abzulenken, streift Pauline oft durch den Antiquitätenladen ihrer Ersatzgroßmutter Anna und versteckt dort heimlich Zettel mit ihren Wünschen. Eines Tages findet sie dabei die Nachricht eines Unbekannten und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Ganz im Gegensatz zu Annas arrogantem Enkel Christian, der plötzlich ständig in Paulines Laden auftaucht.

     

    Auf der Suche nach einem Sommerroman mit sympathischen Figuren, kleinen Gefühlsmomenten und viel leckerem Eis?

    „Ein Sommer voller Himbeereis“ von Persephone Haasis bringt genau diese Mischung und entführt den Leser in ein gemütliches Eiscafé in der Altstadt, in der Pauline das Beste, selbstgemachte Eis verkauft, welches durch seinen Geschmack liebste Erinnerungen weckt.

    Doch leider machen auch die Geldsorgen vor Pauline nicht halt und dazu soll auch noch ein Einkaufszentrum gebaut und dafür die halbe Altstadt abgerissen werden. Zu allem Übel stielt sich der arrogante Enkel ihrer Nachbarin in ihren Laden und ihr Herz.

    Das Buch ist eine schöne Sommerlektüre, die auf jeden Fall richtig Lust auf Sonne und Eiscreme macht. Es lebt von den Figuren, den sich langsam anbahnenden Gefühlen, den leckeren Eiskreationen und kommt mit wenig Drama aus.

    Ich gestehe, dass dieses Buch schon ein wenig vorhersehbar ist und mich nicht groß überraschen konnte aber umso mehr konnte ich mich zurücklehnen und die Geschichte einfach geschehen lassen.

    Es gab dadurch ein paar kleinere Längen, aber ich habe Pauline, Florence, Anna und Christian gerne bis zum Ende begleitet.

    Wenn man Lust auf eine köstliche, leichte Sommerromanze hat, dann ist „Ein Sommer voller Himbeereis“ auf jeden Fall das Richtige.

     

    Getrunken dazu: Himbeertee und Zitronenlimo

    Mein Leserherz sagt: Köstlich und schön, wie ein Eis in der Sonne

    Gehört dazu: „Sunchyme“ von Dario G

  18. Cover des Buches Allmen und die Libellen (ISBN: 9783257241778)
    Martin Suter

    Allmen und die Libellen

    (276)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    Das war er nun, mein erster Suter! Und endlich mal kann ich sagen: die Begeisterung für den Autor kann ich absolut nachvollziehen!

    Mit knapp 200 Seiten ist es kein besonders langes Buch, kommt ohne allzu viel Nervenkitzel und Gewalt aus und die Krimihandlung ist an sich auch nicht besonders originell. Dass ich trotzdem bestens unterhalten wurde liegt daran, wie großartig Martin Suter erzählen und Protagonisten erschaffen kann.

    Wobei Allmen ja eigentlich nur ein Taugenichts und Müßiggänger ist, aber eben so sympathisch geschrieben, dass man gemeinsam mit ihm entsetzt darüber ist, wenn die Gläubiger mal wieder die Forschheit besitzen, an die Bezahlung der Schulden zu erinnern.

    Besonders gefallen hat mir Suters elegante Sprache, er fordert den Leser, aber überfordert nie. Mit viel Humor erzählt er wie Allmen sich einfallsreich durch die gehobenen Schweizer Kreise mogelt. Etwas über der Mitte begann die Handlung zwar ganz langsam etwas abzuflachen, aber genau dann gab es neue Entwicklungen, die der Geschichte eine frische Dynamik gaben.

    Fazit
    Eine toll erzählte Geschichte mit ausgefeilten, etwas schrägen Charakteren. Das muss man mögen, ich fand es super und freue mich nun richtig auf die nächsten Bände! Der Auftakt hat nämlich schon sehr vielversprechend angedeutet, wie es weitergeht.

  19. Cover des Buches Das Kindermädchen (ISBN: 9783442475452)
    Elisabeth Herrmann

    Das Kindermädchen

    (176)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Ich habe das Buch mit einem anderen Cover gelesen, welches mir besser gefiel, obwohl auch dieses sehr gut einen Teil der Geschichte wiedergibt.

    Die Protagonisten sind sehr detailliert beschrieben und in ihren Charakteren toll ausgearbeitet, was in diesem Buch sehr wichtig ist denn es ging um Verdrängung von tragischen und kriminellen Taten während des Krieges und die Lüge, in der die Täter leben.

    Die Autorin versteht es, einen Teil der deutschen Kriegsgeschichte  sehr faszinierend in diesem Krimi darzustellen.Neben anderen Zwangsarbeiten gab es auch Haushaltshilfen und Kindermädchen, die aber, obwohl sie Beziehungen zu ihren Schützlingen aufbauten, nicht von Strafverfolgung verschont blieben.

    Ich war erschüttert, vor allem über den aalglatten und herablassenden Umgang der oberen Gesellschaft mit diesem Teil der Geschichte.

    Auch das Ende, bei dem es um enteignete Kunst geht war sehr spannend aufgebaut, leider ist dadurch das Thema der Zwangsarbeit sehr in den Hintergrund getreten.

    Ich gebe hier auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung, denn  es ist ein packender Krimi, ein großes Stück deutscher Kriegs- und Nachkriegswahrheit zum Ausdruck bringt.


  20. Cover des Buches Todesinsel Sylt (ISBN: B08P3SZJ7F)
    Birger Brand

    Todesinsel Sylt

    (19)
    Aktuelle Rezension von: nellsche

    Auf einem Campingplatz wird die Leiche eines Mannes gefunden, in dessen Kopf eine Austernschale steckt. Es stellt sich heraus, dass es sich um einen verurteilten Verbrecher handelt. Jenny Arens hatte die Ermittlungen aufgenommen, wurde dann aber schnell wieder von dem Fall abgezogen. Doch sie ermittelt trotzdem weiter. 


    Da ich bereits den ersten Fall von Jenny Arens kannte und dieser mir sehr gut gefallen hat, war ich auf ihren neuen Fall sehr gespannt. 

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ließ sich schnell und flüssig lesen und konnte mich sofort in die Geschichte ziehen. Ich war richtig gefesselt und konnte das Buch nur ganz schwer beiseite legen. 

    Die Charaktere wurden super ausgearbeitet und ich hatte klare Bilder von ihnen vor Augen. Jenny war sehr sympathisch und ich habe sie gerne bei ihren Ermittlungen begleitet. 

    Der Fall hat mir sehr gut gefallen, er war spannend konstruiert und undurchsichtig und ich durchgängig gefesselt. Die Spannung wurde prima aufgebaut und hielt sich kontinuierlich, wozu auch die überraschenden Wendungen zu beitrugen. Bezüglich des Täters tappte ich sehr lange im Dunkeln, das war klasse. Am Ende wurde dann alles schlüssig aufgeklärt.


    Ein hervorragender Krimi, der mir spannende Lesestunde geschenkt hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

  21. Cover des Buches Das Bild aus meinem Traum (ISBN: 9783455002058)
    Antoine Laurain

    Das Bild aus meinem Traum

    (50)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Der Pariser Anwalt Maître Pierre-François Chaumont ist seit frühster Kindheit Sammler und lässt sich keine Auktion entgehen. Eines Tages entdeckt er ein altes Ölgemälde, von dem er kaum den Blick abwenden kann, denn das Porträt sieht ihm zum verwechseln ähnlich. Doch niemand außer ihm scheint diese Ähnlichkeit zu sehen. Pierre-François fürchtet, verrückt geworden zu sein, deswegen begibt er sich auf die Suche nach dem abgebildeten Adligen und stößt auf ein altes Adelsgeschlecht, das seit Jahrhunderten in der Bourgogne lebt. Heimlich begibt er sich auf die Reise und wird sogleich überrascht, denn jeder scheint ihn dort zu kennen! Man hält ihn für den verschollenen Grafen. Anstatt das Missverständnis aufzuklären, belässt Pierre-François es dabei und nimmt das neue Lebens dankend an.

    Die Geschichte wird aus Pierre-François Sicht erzählt, wodurch die Leser:innen Einblicke in seine Gedanken und Gefühlswelt erhalten. Die Leidenschaften gegenüber neuen Kunstobjekten, die Zurückweisung seiner Frau, die Suche nach seiner neuen Identität – eine Achterbahn der Gefühle. 

    Doch so stark ich die sprachliche Komponente empfand, so langsam tröpfelte der Inhalt der Geschichte daher. Mir fehlte das Fingerspitzengefühl für die Charaktere, von dem ich bereits erfahren hatte, dass es eines der Stärken des Autors sein sollte. Für mich war Pierre-François trotz der Ich-Perspektive nicht wirklich nahbar. Mir fehlte schlichtweg der Tiefgang. Ich hatte gegen Mitte/Ende der Geschichte das Gefühl, etwas verpasst zu haben, weil die Handlung nur so an mir vorbeirauschte.

    Sprachlich daher wirklich toll, aber inhaltlich konnte es mich leider nicht wirklich überzeugen.

  22. Cover des Buches Meeresrauschen und Inselträume (ISBN: 9783959672979)
    SUSAN MALLERY

    Meeresrauschen und Inselträume

    (64)
    Aktuelle Rezension von: Elkes_Literaturwolke

    Inhaltsangabe:

    Nina ist immer für alle da! Nur nicht für sich selbst!

    Ihre Mutter tourt gern durch das Land und kauft „Ware“ für ihr Antiquitätengeschäft. Doch das Geschäft wirft kaum Gewinn ab und die Angestellten haben selten gute Absichten. Selbstverständlich kümmert sich Nina um neues Personal. Sie ruft auch die Handwerker an, denn offensichtlich hat sich Bonnie noch immer nicht um das kaputte Dach gekümmert.

    Mit 28 Jahren wohnt sie noch immer zu Hause bei Bonnie und ihrer Freundin Bertie und arbeitet bei der Kinderärztin Andi als Sprechstundenhilfe. Eigentlich wollte sie Medizin studieren und zusammen mit ihrem Jugendfreund Dylan die Insel Blackberry Island verlassen. Aber letztendlich hat er sie damals verlassen und sie ist auf der Insel geblieben, weil sie in Sorge war, dass Bonnie es ohne sie nicht schaffen würde. Denn Bonnie sträubte sich mit Händen und Füßen gegen Verantwortung.

    Plötzlich ist Dylan wieder auf der Insel und will die Praxis seines Vaters übernehmen. Und dann ist da noch Kyle, der einst als zwölfjähriger schon in Nina verliebt war und nun zurück ist, um sie im Sturm zu erobern. Um das Chaos perfekt zu machen, taucht plötzlich Averil auf, Ninas kleine Schwester. Averil ist mit Kevin verheiratet und eigentlich glücklich. Doch sie ist nach Blackberry Island zurückgekehrt, um nachzudenken. Worüber, weiß sie selbst nicht so ganz genau.

    Nina entgleitet so langsam die Situation und plötzlich steht sie vor wichtigen Entscheidungen!

    Mein Fazit:

    Eine wunderbare Geschichte um Familie, Loyalität und Freundschaft, auch ein kleines bisschen Liebe!

    Nina ist diejenige, die ihre Mutter erziehen musste, obwohl es eigentlich andersherum sein sollte. Nina hat auch Averil großgezogen und ihr zuliebe aufs Medizinstudium verzichtet. Sie hat sich um alles gekümmert: das Geschäft betreut, die Rechnungen bezahlt, Handwerker beauftragt und sich darum gesorgt, dass es Averil gut ging. Nur das ihre kleine Schwester schon lange aus dem Haus ist, dass Bonnie inzwischen eine Lebenspartnerin hat und dank Ninas Intervention eine fähige Angestellte für das Antiquitätengeschäft gefunden wurde.

    Dann tauchen zwei Männer auf: Dylan, ihre erste große Liebe und Kyle, ein Navy-Pilot, der bereits als zwölfjähriger schon in sie verschossen war und niemand ihn ernst genommen hatte. Dylan entpuppt sich als Freund und Kyle als ausgesprochen guter Liebhaber. Doch mit der Zeit verschieben sich die Dinge und plötzlich kämpfen beide Männer um Nina.

    Die Figur, die ich am wenigsten einschätzen konnte, war Averil, die kleine Schwester. Sie hat ein gutes Leben an Kevins Seite. Seit fünf Jahren sind sie verheiratet und eigentlich wollen sie Kinder. Doch Averil steht nicht ganz hinter der Entscheidung. Sie erbittet sich Bedenkzeit von ihrem Mann und fährt für unbestimmte Zeit nach Blackberry Island. Warum sie das getan hat, weiß sie nicht und bis zum Ende der Geschichte ich auch nicht. Denn wirklich erhellende Erkenntnisse sind ihr (und mir) nicht gekommen. Und sie führte eine Hass-Liebe mit ihrer Schwester Nina. Averil kommt ein bisschen nach der Mutter, scheut Verantwortung und klare Entscheidungen. Unverständlich, wie sie bislang eine glückliche Ehe mit Kevin führen konnte.

    Es ist eine wunderbare Geschichte, die keinen besonderen hohen Anspruch an den Leser erhebt, aber durchaus hohen Unterhaltungswert besitzt. Die Autorin glänzt mit ihrem Humor. Und tatsächlich kommt auch eine Figur aus einem früheren Band der Serie wieder zu Wort! Ich wurde auf die schöne Insel Blackberry Island entführt und freue mich schon auf den vierten Band. Dieser Teil bekommt fünf Sterne und eine klare Empfehlung.

  23. Cover des Buches In Schweden stirbt es sich am schönsten (ISBN: 9783426308752)
    Anders de la Motte

    In Schweden stirbt es sich am schönsten

    (47)
    Aktuelle Rezension von: Tiffit

    Peter Vinston ist im Urlaub und wird erneut in einen Mordfall verwickelt. Der etwas steife Kommissar arbeitet mit der Ortsansässigen Ermittlerin Esping zusammen, Esping jedoch nicht ganz freiwillig. Und diese Ermittlung hat es in sich und ist kniffliger als es den Anschein hat. 

    Mir gefällt der steife Vinston mit seinen viel zu guten Manieren sehr gut, auch der Kontrast zu Esping. Ich mochte die Wendungen in diesem Buch und den Erzählstil sehr und habe es sehr genossen. Auf die Lösung wäre ich im Leben nicht gekommen.

  24. Cover des Buches Raritätenladen (ISBN: 9783746627663)
    Charles Dickens

    Raritätenladen

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Rosa_Pantoffeltierchen
    „Täglich gegen Mitternacht verschwindet der alte Trent, Besitzer eines Londoner Raritätenladens, in dem er mit alten Rüstungen, rostigen Waffen, Porzellanfiguren und anderen verstaubten Gegenständen handelt. Erst im Morgengrauen kehrt er heim. Warum lässt er die kleine Nell in der unheimlichen Umgebung allein zurück? Was wollen der hässliche Gnom Quilp und der rücksichtslose Frederick von ihm?“ Soweit der Klappentext. Dieser, der Titel und das schöne Cover haben mich neugierig auf meinen ersten Roman von Dickens gemacht. In diesem geht es um das kleine Mädchen Nell, welches mit ihrem Großvater in einem Raritätenladen lebt. Ihre Eltern sind tot und sie besorgt dort den gesamten Haushalt. Der Großvater verschwindet jede Nacht und wird von unangenehmen Besuchen, des Gnomes Quilp und seines anderen Enkels Frederick, geplagt. Der Großvater und Nell flüchten vor Quilp und schlagen sich als Bettler durchs Land; doch sie werden sowohl von Gut als auch von Böse verfolgt und stehen immer in der Gefahr entdeckt zu werden. Auf ihrer Reise warten viel Armut und einschneidende Erfahrungen, welche nicht nur von außen ausgehen. Der Roman erzählt außerdem sehr ausführlich die Schicksale des jungen und guten Kit, welcher bis zur Flucht beim alten Trent angestellt ist, vom bösen Quilp und die Geschichte von Dick, dem besten Freund des Bruders Frederick. Diese Personen sind natürlich alle irgendwie miteinander verbunden, auch wenn ihre Geschichten teilweise auseinandergehen. Schlussendlich erfährt jeder sein eigenes Schicksal, so wie Dickens es für rechtens hält. Dieser Roman konnte leider meinen Erwartungen absolut nicht gerecht werden. Der Raritätenladen existiert nur einen kleinen Bruchteil der Handlung und ist völlig nebensächlich. Im eigentlichen Fokus der Handlung steht die Beziehung zwischen Nell und ihrem Großvater. Man erfährt ziemlich schnell und plump warum der alte Großvater jede Nacht verschwindet, und so war die kleine anfänglich erzeugte Spannung schnell dahin. Personen tauchen auf, verschwinden schnell wieder in der Versenkung und kommen auch nicht mehr zurück. Dies mag vielleicht daran liegen, dass „der Raritätenladen“ aus einzelnen Teilen în Wochenzeitungen entstanden ist und von Dickens erst einmal gar nicht als Roman geplant war. Gestört haben mich auch völlig nebensächliche Handlungsstränge, die sich unendlich in die Länge zogen. Die strikte Unterteilung der Personen in Gut und Böse und dessen dauernde Betonung mag wohl typisch für Dickens sein; mein Fall war diese etwas tränenreiche, schnulzige Erzählweise nun auch nicht unbedingt. Sicherlich Geschmackssache. Ich war jedoch einigermaßen froh als der Roman sein Ende nahm. Einige Passagen haben mir aber durchaus gefallen, besonders wenn dann doch einmal detailreich die Zustände der damaligen Zeit beschrieben werden. In einiger Zeit werden Dickens und ich es noch einmal mit einem anderen Roman versuchen.

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