Bücher mit dem Tag "antworten"
67 Bücher
- Randall Munroe
What if? Was wäre wenn? Jubiläumsausgabe: Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen
(194)Aktuelle Rezension von: PrinzeraAuf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, durch einen Post einer Bekannten auf Bookstagram und fand direkt, dass es sich irgendwie lustig und spannend anhört. Denn klar, auch ich habe Fragen, die mich mir insgeheim so stelle, die aber so wild sind, dass ich niemals damit rechnen würde darauf eine fundierte Antwort zu erhalten. Und genau solche Leute schreiben Randall auf seinen Blog und er beantwortet, was er kann und mit seinem Gewissen vereinbaren kann auf höchst amüsante und schlaue Weise.
Die Optik des Buches ist relativ schlicht in einem Comic Stil gehalten, der dem Leser auch im Buch immer wieder begegnet, denn nicht nur, dass der Autor diese abstrusen Fragen beantwortet, Nein er zeichnet oft auch noch kleine Comics dazu, welche mir als nicht ganz so wissenschaftlich begabte Leserin, die Themen nochmal veranschaulichen.
Ich finde es wirklich erstaunlich wie Randall es schafft, dem Leser so kinderleicht wahrlich wissenschaftliches Wissen zu vermitteln, anhand von Fragen, die an Abstrusität teilweise kaum zu übertreffen sind. Ich habe so viel gelernt und es ist mir sogar leicht gefallen, selbst die komplexesten Szenarien (egal ob im Bezug auf das Weltall, Atome oder Mathematik) zu verstehen und nachzuvollziehen.
Das Ganze wird gepfeffert mit einer Prise Sarkasmus oder Ironie und herauskommt ein Wissensbuch der ganz anderen Art. So etwas wie "What if" ist mir vorher noch nirgends begegnet und umso dankbarer bin ich, auf das Buch aufmerksam geworden zu sein.
Fazit:
Dieses Buch ist für alle, die genauso wie ich, wenig Antworten aber umso mehr Fragen im Kopf haben und sich einfach freuen, dass es in der Welt jemanden gibt, der sich genau diese Fragen durchliest und bis ins Detail durchdenkt um dann eine Antwort zu geben, welche einen zwar nicht immer befriedigt aber doch zumindest zum Schmunzeln bringt.
- Cecelia Ahern
Vermiss mein nicht
(1.144)Aktuelle Rezension von: Tine04Mich konnte das Buch nicht überzeugen.
Die Idee, dass es einen Ort gibt, wo alle verschwundenen Menschen und Gegenstände hinkommen ist eigentlich ziemlich süß. Allerdings hat mir der Tiefgang gefehlt. Die verschiedenen Sprünge in Ort und Zeit fand ich sehr schwierig zu lesen, vorallem weil man erstmal rausfinden musste, wo und zu welcher Zeit man gerade ist.
- François Lelord
Hectors Reise
(1.186)Aktuelle Rezension von: KarinJAnfangs fand ich die Fähigkeit des Autoren Francois Lelor, komplexe Sachverhalte auf den Kern herunterzubrechen, auffallend und den daraus resultierenden Schreibstil in seiner Schlichtheit ansprechend. Nach wenigen Seiten jedoch dachte ich, dass es sich der Autor öfter mal zu einfach macht. Kurz danach ging es dann darum, wie es ist zu begreifen, dass man nicht begriffen hat. Und ich wartete darauf, dass der Autor in diesem Sinne einige seiner Statements vielleicht irgendwann zum Ende hin revidieren würde. Aber nein. Es bleibst so stehen, dass Hectors (aus dessen Perspektive die Geschichte geschrieben ist) Lebensgefährtin ein wenig Schuld sei an seinem Fremdgehen, weil sie ihn auf der Reise nicht begleitet hatte. Was für ein Clown. Hectors Einstellung zu Frauen stieß mir mehrmals übel auf. Sie fallen ihm entweder auf, wenn sie "hübsch" und "reizend" sind (Frauen müssen für ihn also Unterhaltungswert haben) oder negativ wie die Psychiaterin Marie-Louise, die mit ihrem Wunsch, dass ihre Kinder ohne Chauffeur und Leibwächter sicher zur Schule gehen können, dafür sorgt, dass ihr Ehemann in einem anderen Land weit weg von seinen Eltern leben muss. Dabei hätte es Hector als Kind doch cool gefunden, mit Chauffeur und Leibwächter in die Schule zu kommen. Bei solchen Sätzen dachte ich mir, Hector müsse ein ziemlicher Idiot sein. Er war mir am Ende reichlich unsympathisch. Da gab es Formulierungen, die ich für unbedacht hielt wie die, dass die chinesischen Kellner wie "normale" Kellner aussehen - Hallo? Wenn man in China ist, dann sind wohl Chinesen das Normale und alles andere die Ausnahme. Mir kamen solche Dinge nicht vor, als sollten sie eine gezielte Provokation des Lesers sein. Denn im Folgenden erhält man keine Gelegenheit, mit dieser Kritik irgendwo anzuknüpfen. Zusammengenommen wirkte Hector recht selbstverliebt mit seiner Überzeugung, er könne die Welt durchschauen und jeden zum Reden bringen. Mehrmals sagt er, die Wissenschaft brauche man nur zur Überprüfung von Erkenntnissen, die jeder für sich selbst machen könne. So schafft es Hector ja auch, auf seiner Reise sämtliche Prinzipien des Glücks aufzuschreiben, die die gesamte Forschungslandschaft zusammengetragen hat. Lebenserfahrung ersetzt Wissenschaft. Irgendwann merkte ich dann, dass der Stil des Autors, Dinge zu vereinfachen, diese Überheblichkeit widerspiegelt. Bei mir kam es so an, als habe man dem Leser zeigen wollen, dass sich die Menschen (so wie Hectors "grundlos" unglückliche Patienten) zu sehr verkopfen und dass es auch einfacher und damit besser ginge. Es kam dabei allerdings etwas heraus, das abgeglitten ist, wenn nicht in die Babysprache, dann aber in eine belehrende Sprache für sehr kleine Kinder. Die verschiedenen Stationen der Reise und die Begegnungen waren durchaus interessant. Das war sehr abwechslungsreich und vielfältig. Nicht nur durch die Menschen, die eben verschieden sind, sondern auch durch die unterschiedlichen Stimmungen, die über den Situationen lagen. Aber ich lese sicher kein Buch mehr von Hector (da gibt es ja noch etliche Bände). 3 Sterne von mir für das Buch, 3 minus!
- Stephen Hawking
Kurze Antworten auf große Fragen
(122)Aktuelle Rezension von: SeitenwindInhaltlich gibt es ja fast nichts auszusetzen. Einer der Größten schreibt über eine Hand voll der wichtigsten Themen.
Die Einführung hätte man vielleicht anders aufsetzen oder ganz weglassen können. Die Lobhudelei ist vielleicht berechtigt, bereitet aber den Lesenden nicht unbedingt die größte Freude.
Die Art, wie das "Wissen" vermittelt wird oder besser gesagt, wie alles Existierende erklärt wird, ist aus meiner Sicht die Schwachstelle des Buches. Manchmal ähnelt sie gefühlt Großvaters Geschichtenerzählung und manchmal wiederum einem Großkongress von Wissenschaftlern. Das hätte man schon noch etwas verbessern können.
- Harlan Coben
In ewiger Schuld
(216)Aktuelle Rezension von: LidenBUCH
review
Harlan Coben
Autor
Genre des Buches:
Thriller
Was ist das Hauptthema oder die Message des Buches ?
Mord - Intrigen - Militär & Krieg - PTBS
Würde ich es weiterempfehlen?
Nein
Datum
25.12.2025
Titel
In ewiger Schuld
Zusammenfassung des Buches in meinen eigenen Worten:
Maya ihr Mann, ein Sohn der reichen und einflussreichen Familie Burkett, wurde bei einen Raubüberfall ermordet.
Die alleinerziehende Maya, Soldatin außer Dienst, überprüft ihre Nanny Cam und sieht dort ihren verstorbenen Mann mit ihrer Tochter spielen. Wir begleiten Maya auf die Suche nach der Wahrheit.
Paranoid oder wer spielt ihr übel mit ?
Mein Fazit zu diesem Buch :
Mein erster Coben und es war
enttäuschend. Die letzten Seiten
waren spannend und den Plott hab ich
so nicht kommen sehen, doch die
restlichen 350 Seiten waren
unspektakulär. Es kam viel wörtliche
Rede vor, dadurch war das Buch flott
zu lesen und die Seiten haben sich
nicht ewig gezogen. Ich bin krassere
Psychospannung gewohnt.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 0: Oblivion 1. Lichtflüstern
(651)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Ich fand es total spannend, Daemons Sicht endlich selbst zu erleben. In Katys Geschichte wirkte er oft kühl und distanziert, aber hier bekommt man einen ganz anderen, viel emotionaleren Eindruck von ihm. Man merkt, wie verletzlich, loyal und liebevoll er eigentlich ist – das hat mich richtig überrascht und berührt.
Besonders schön fand ich, die bekannten Szenen noch einmal durch seine Gedanken zu erleben. Viele seiner Handlungen, die vorher vielleicht unverständlich wirkten, machen plötzlich total Sinn. Ich habe Daemon dadurch auf eine ganz neue Weise kennengelernt – und ehrlich gesagt ist er mir jetzt sogar noch sympathischer geworden.
Die Chemie zwischen ihm und Katy war wieder absolut spürbar, vielleicht sogar noch intensiver als zuvor, weil man diesmal wirklich in seine Gefühle eintauchen kann. Jennifer L. Armentrout schreibt einfach so mitreißend – emotional, charmant und mit genau der richtigen Portion Humor.
Für mich war Oblivion – Lichtflüstern eine richtig schöne Ergänzung zur Lux-Reihe. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der Daemon schon mochte – und ihn endlich wirklich verstehen will. 💖
- Lena Greiner
Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker
(83)Aktuelle Rezension von: WoertergartenLehrer soll der schönste Beruf der Welt sein. Auf jeden Fall erleben Lehrer einige lustigen Situationen, wie dieses Buch es beweist. Schüler sind eine unversiegbare Quelle für witziges Material, das die Autorinnen fleißig gesammelt , kategorisiert und in mehreren Bänden veröffentlicht haben.
Die Schülerantworten sind nach Fächern sortiert, so dass man dieses Buch in kleinen Häppchen für Zwischendurch genießen kann. Schreibfehler und Fehlleistungen liefern einige witzigen Sätze. Weitere Antworten zeugen von der Kühnheit oder der Kreativität einiger Schüler. Allerdings beweisen eine Mehrheit von klaffenden Wissenslücken unserer Kinder, die nach drei Jahren Pandemie zwischen Schulschließungen und Online-Unterricht wahrscheinlich noch nicht aufgefüllt wurden.
Erwähnenswert ist auch das Cover: da hat sich jemand mit der Gestaltung wirklich Gedanken gemacht. Der Titel von Band 2 als „b.)“ einzugeben ist ein toller Einfall.
Mit diesem Buch verbringt man eine nette Zeit. Jedoch hat es bei mir am Ende keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Deswegen die durchschnittliche Bewertung.
- Melissa Albert
Hazel Wood
(283)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenAlice und ihre Mutter waren bisher immer auf der Flucht. Nur vor was genau, weiß Alice nicht. Sie tippt jedoch auf das Unglück, welches sie magisch anzuziehen scheint. Schuld ist angeblich ihrer reichen Großmutter, zu welcher kein Kontakt besteht. Als das Leben von Alice und ihrer Mutter gerade ruhiger wird, verschwindet diese plötzlich und Alice setzt alles daran sie zu finden. Doch da ist sie scheinbar nicht die Einzige und alles, was sie weiß, ist dass sie eigentlich nicht zu ihrer Oma nach Hazel Wood darf. Aber genau da, will Alice hin...
Zuerst dachte ich, dass Alice hier aus Alice im Wunderland adaptiert wurde. Jedoch ist die zugrundeliegende Geschichte viel dunkler und gewalttätiger. Das erklärt auch Alice Charakter. Sie scheint mir auf den ersten Blick nicht die hellste Kerze am Protagonisten-Horizont zu sein. Doch der Eindruck täuscht. Sie ist zwar äußerst impulsiv und grob, aber dies liegt an ihrer Geschichte (im mehrfachen Sinn), dafür ist sie jedoch auch sehr belesen und hat eine ziemlich gute Menschenkenntnis. Nichtsdestotrotz fiel es mir mit ihr schwerer, als ich dachte.
Die Handlung an sich ist ziemlich cool und neu. Außerdem ist die grundlegende Idee von originären Märchen, welche noch nie so seicht waren, wie sie heutzutage erzählt werden, in der 'Hauptrolle' echt gut. Leider hat die Autorin nur irgendwann die strukturierten Erzählgefilde verlassen. Entweder das, oder ich war nicht ganz in der Story drin, denn circa ab der Hälfte wurde es wild und durcheinander. Das passt zwar auch zur Handlung und der Story an sich, war aber auch sehr verwirrend. Insbesondere, wenn ich bedenke, dass das Buch für Jugendliche ist.
Der Schreibstil ist locker und lässt einen flüssigen Lesefluss zu. Die Stimmung ist düster und makaber gehalten. Es gruselte mich mehrfach, wobei mich das überraschte, empfand ich den Anfang als langsam und fade, bis ca. Seite 80. Das hat sich an manchen Stellen auch nochmal wiederholt, so dass ich nicht durchgehend gespannt über oder erstaunt von der Handlung war. Bezogen auf das Ende hat mich die Auflösung auch etwas gestört, passt es doch nicht zu 100% in die bisher erzählten 'Enden'.
Insgesamt ein Buch, welches mich zwar unterhalten konnte, welches ich jedoch trotzdem nicht noch mal lesen mag. Wer jedoch gerne die brutalen Märchen mag und sich auf eine Jagd mit solchen einladen möchte, der ist hier richtig 📗
- Lynn Raven
Windfire
(247)Aktuelle Rezension von: LilliliestEine Freundin und ich haben das Buch zusammen gelesen und sind über die positiven Bewertungen überrascht.
Wir hatten keine großen Erwartungen an das Buch, doch selbst diese wurden maßlos enttäuscht.
Der Schreibstil hat uns gar nicht zugesagt, die seitenlangen Beschreibungen und unnötigen Details füllten das Buch, für Plot blieb fast kein Platz. Die Charaktere waren komplett oberflächlich, ohne jeglichen Tiefgang oder nachvollziehbare Eigenschaften. Das Ende war abrupt und ohne große Spannung. Es blieben so viele Fragen offen, dass wir nicht glauben konnten, dass das das Ende war, bzw dass es keinen zweiten Teil gibt.
Die Liebesbeziehung war von Anfang an vorherzusehen und trotzdem gab es keine Schlüsselmomente, die die Vertiefung der Beziehung oder die Gefühle der Protagonisten dem Leser ernsthaft nahebringt. Außer stümperhaften Beschreibungen wie das Kribbeln der Hände, nachdem diese sich berührt hatten. Enemies zu Lovers angedeutet, es gab allerdings auch hier keine Tiefe oder Nachvollziehbarkeit und der Übergang zwischen Enemies und Lobers war auch weder logisch noch spannend.
Viele Personen und Situationen wurden eingeworfen ohne später noch irgendeinen Sinn oder Wichtigkeit für den Plot zu haben. Im Epilog sind eigebtlich alle Probleme einfach gelöst, ohne, dass beschreiben wird, wie.
Wir hatten das Gefühl, das Buch sei dem Schreibstil nach für Leser, die auf Klischees, halbherzige "BadBoys" und auf unnachvollziehbar Entscheidungen-treffende Hauptcharakterin, deren einziger Charakterzüge die Krankheit ihres Stiefbruders und die Angst vor ihrer Tante, ist, geschrieben wurde. Das seitenlang beschriebene Casino "Alhambra" hatte mehr Tiefe als die Hauptcharaktere selber. Momente, in denen Jesse ihrem Gegenüber einfach in den Augen ablesen kann, was er fühlt, hat sich für uns viel zu viel gehäuft und alles andere als realistisch angefühlt. Lieblingsstilmittel der Autorin vermutlich die Verwendung der drei Punkte (...) oder das Abtrennen einzelner Wörter durch Punkte. Reicht für uns nicht, um Spannung aufzubauen.
Überdurchschnittlich viele Grammatik und Satzbaufehler, von Logikfehlern ganz zu schweigen. Raum und Zeit absolut unübersichtlich und unverständlich.
Fazit: Wer eine spannend erzählte Geschichte mit gutem Plot und interessanten Charakteren sucht, ist hier auf jeden Fall falsch.
Wem es nach klischeehaften Satzstellungen, ungeklärten Fragen und zu einfachen Problemlösungen ist, der ist hier an der richtigen Adresse. Für uns war es nichts, den Bewertungen zu Folge, hat es aber ja doch viele Leute abgeholt.
SPOILER: Fragen, die sich am Ende noch nicht geklärt hatten:
-Was geschah mit all den kranken bzw verschwundenen Großmeistern, Priorn, Großmüttern, Fürsten, etc
-Wie sind zB die Brüder von Shane verschwunden, wo waren sie, wie tauchen sie wieder auf?
-Was waren die Motive Als, bzw was hat er eigentlich alles getan?
-Wer war der Erpresser und was wollte er mit dem Amulett?
-Sind Shane und Jesse am Ende untergetaucht oder war es plötzlich doch in Ordung, sich unter den Elementaren zu mischen?
-Wie konnte Shane als Halb-Djinn der Macht des Amuletts standhalten?
-Warum hat Jesse ein so gutes Auge für maßgeschneiderte Anzüge?
-Was war die Intention von Hamid?
-Was passiert mit Tante Gwen und dem Erbe von Paul?
-Warum wollten weder die Erdmagier, noch die Windhexen, dass Shane und Jesse nach Petra kommen, bzw das Amulett finden? Warum haben sie nie Kontakt zu den beiden aufgenommen?
-Warum hatte Shane Macht über Feuer, obwohl es hieß, dass er das als HalbDjinn nicht haben dürfte?
-Wer hat die Orgie in Nazeems Apartment veranstaltet, die Mädchen getötet und wie konnte nachgewiesen werden, dass Nazeem nicht schuldig ist?
-Wieso gab es keine Konsequenzen für Nazeem, als er einfach aus dem Gefängnis verschwand?
-War der Autounfall von Jesses Mutter wirklich nur ein Unfall, oder war das Mord, wenn ja, von wem?
-Jesse wurde, nach tagelangem Verschwinden, nur von ihrem Job in der Wäscherei gekündigt. Was ist mit den anderen Jobs?
-Wird das Leben der drei im Epilog nur durch Shanes Fotografie finanziert? Was macht Jesse am Ende, außer sich darum zu kümmern, dass Danny sich mit der 50+ Sonnencreme eincremet?
-Konnte Jesse den Bann, in dem sich Shane in Petra befand wirklich nur über einen voraussehbaren Kuss lösen?
-noch weitere Fragen, wie Lynn Raven sagen würde: ...
Falls ihr Antworten habt, die wir dann anscheinend überlesen haben, schreibt uns gerne. Wir hoffen es gibt Antworten, sonst zweifeln wir sehr an der Kredibilität der anderen Rezensionen.
Lieblingszitat: So süß, dass sogar Zucker bei meinem Anblick Karies bekommen würde. (Oder so Ähnlich) - Catherine Lowell
Die Kapitel meines Herzens
(65)Aktuelle Rezension von: LuiseLotteDer Klappentext liest sich vielversprechend:"Samantha ist jung, klug, frech - und die letzte lebende Nachfahrin der berühmten Geschwister Bronte. Ein Umstand, mit dem sie nichtgerne hausieren geht. Doch der Tod ihres Vaters und das geheimnisvolle Erbe, über das alle Welt bereits spricht, zwingen sie, sich mit den Rätseln ihrer Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit ihrem ebenso scharfzüngigen wie attraktiven Literaturprofessor in Oxford begibt sich Samantha auf eine Reise in ihre Vergangenheit, bei der sich die beiden näherkommen, als sie ahnen konnten..."Von "Vogue" erhielt der Roman obendrein noch das Attribut "unwiderstehlich clever", und so machte ich mich voll gespannter Erwartung und Vorfreude an die Lektüre eines der konfusesten und langweiligsten, gleichzeitig aber auch ärgerlichsten Romane, die mir in den letzten Jahren untergekommen sind.Die Verwirrung steigerte sich von Seite zu Seite des Buches, dessen quasi nicht existierende Handlung mit vorgeblich klugen, gar intellektuellen Dialogen angefüllt ist, die sich für mich bald schon als hohles und nichtssagendes, dabei ungelenkes Geplänkel entlarvten.Die abenteuerlich-abwegigen Interpretationsversuche der insgesamt fünf Romane der Bronte-Schwestern ließen mich einigermaßen perplex zurück und ich fragte mich immer wieder, was die Autorin dem bald nicht mehr neugierigen Leser denn mit ihrem Machwerk eigentlich sagen möchte!Auch der Schreibstil, den ich im besten Falle als bemüht bezeichnen möchte, macht die Lektüre nicht leichter, was möglicherweise an der Übersetzung liegen könnte, denn es ist nie leicht, Wortspiele aus einer Fremdsprache so in die eigene zu übertragen, dass Ironie und Witz gewahrt bleiben. Doch um diese Möglichkeit zu überprüfen, müsste man das englische Original gelesen haben oder sich die Mühe machen, dies nachträglich zu tun, wovon ich allerdings unbedingt absehen möchte.Denn auch die Charaktere selbst würden im Original nicht gewinnen können, ist zu mutmaßen! Sie sind zu keinem Zeitpunkt fassbar, bleiben vage Schemen und sind so blutleer, dass man ihre Bekanntschaft eigentlich gar nicht machen uns sie sehr bald schon vergessen möchte.Vor allem die amerikanische Protagonistin, die durch ihr Leben stolpert und unbeholfen durch den Roman und das altehrwürdige Oxford, das die Autorin offensichtlich nicht einmal kennt, geistert, war für mich eine Quelle des Ärgernisses! Jung ist sie, ja! Aber "frech und klug", wie der Klappentext sie charakterisierte ( daraus könnte man schließen, dass dessen Verfasser das Werk nicht gelesen hat...)? Da frage ich mich, ob ich denn ein anderes Buch gelesen habe...
Und dabei hätte ein einigermaßen geschickter Schriftsteller aus dem Stoff dessen sich unglücklicherweise ausgerechnet Mrs. Lowell angenommen hat, etwas wirklich Großartiges machen können!Er böte die perfekte Gelegenheit, sich den Schwestern Bronte und ihren bemerkenswerten Werken anzunähern und sie lieben zu lernen. Mrs. Lowell allerdings ist es gelungen, mir die Bronte-Romane fürs Erste zu verleiden, zu sehr werden sie überlagert von kruden Pseudo-Analysen, von denen es sich nun zu lösen gilt.Und so muss ich eine klare Nicht-Empfehlung für "Die Kapitel meines Herzens" ( im Original viel sinniger "The Madwoman Upstairs" ) aussprechen.Positiv steht allein der sehr ausführliche bibliographische Anhang zu Buche, der aber zu meinem Bedauern auch im Nachhinein den Gesamteindruck des Romans nicht ins Positive wenden kann! - Kathrin Passig
Lexikon des Unwissens
(35)Aktuelle Rezension von: Barbara62Der Umfang dieses Buches täuscht, ist doch das Unwissen in der Welt größer als das Wissen.
Kathrin Passig, u. a. Bachmannpreisträgerin, und Aleks Scholz, Astrophysiker, haben 42 Themen ausgewählt und alphabetisch geordnet. Da geht es um die Fortpflanzung der Aale, die weibliche Ajakulation, Erkältungen, Kugelblitze, Wasser uvm.
Die Artikel sind zwischen drei und acht Seiten lang und stellen zunächst das Problem vor, präsentieren dann verschiedene Lösungsansätze mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen und bieten schließlich ein Quellenverzeichnis mit weiterführender Literatur. Obwohl die Themen z. T. hochkomplex sind, sind die Artikel für Otto Normalverbraucher verständlich und unterhaltsam geschrieben.
Braucht man dieses Buch? Eigentlich nicht, aber es macht trotzdem Spaß, es zu lesen. - David Candeago
Weltengeher
(31)Aktuelle Rezension von: Kat-YesFür mich ist „Weltengeher“ ein echtes Lese-Highlight, denn glücklicherweise hebt sich der Roman doch sehr vom aktuellen Buchangebot ab und lässt sich nicht in eine Genre-Schublade stecken. Das Buch hat von allem etwas. Soll heißen: Alle wichtigen Lebensthemen kommen vor: Freundschaft, Liebe, Macht, Angst, Weltliches, Spirituelles – all das und mehr. Ich persönlich habe bislang noch kein Buch gelesen, das so facettenreich ist. Und das liegt nicht daran, dass ich wenig lese. Ganz im Gegenteil!
„Weltengeher“ ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack: kurzweilig, geistreich, humorvoll und inspirierend. Auch sprachlich hat mir das Buch sehr gefallen. Candeagos Schreibstil hat meiner Meinung nach einen hohen Wiedererkennungswert.
Was mich ebenfalls sehr anspricht, ist die Aufmachung des Buches. Sowohl die Covergestaltung als auch die Haptik sind mehr als gelungen.
Fazit: Unbedingt lesen! Und natürlich 5 Sterne!
- Jess Rothenberg
The Kingdom
(194)Aktuelle Rezension von: PageTurnersCatAna lebt in einem Schloss, sie hat schöne Kleider und wird jeden Morgen hübsch zurechtgemacht. Ana ist aber keine Prinzessin, wie man vermutet, sie ist ein Hybrid, genauer gesagt eine Fantastin. Ihr Aufgabe ist es zusammen mit ihren 6 Schwestern den Menschen die "The Kingdom" besuchen einen unvergesslichen Tag zu bereiten. In dem Vergnügungspark gibt es wirklich alles, Themengebiete wie die Savanne oder die Polarregion, exotische Tiere und viele Fahrgeschäfte.
Aber als Nia ein Kind in Gefahr bringt und Eve nicht mehr wiederzuerkennen ist merkt Ana das der Schein trügen kann. Kann Owen, ein junger Wartungsarbeiter, ihr helfen "The Kingdom" und besonders sich selbst zu verstehen? Und wie ist die Welt außerhalb des Parks wirklich?
Ich fand dieses Buch äußerst interessant. Gerade in Zeiten in denen künstliche Intelligenz und smarte Maschinen eine immer größere Rolle spielen ist "The Kingdom" ein Ausblick auf eine mögliche Zukunft. Der Park und seine Aufmachung erinnern mich stark an Disneyland. Auch wie sich Ana und ihre Schwestern darin bewegen und meet&greets abhalten müssen. Dabei müssen sie immer freundlich sein, dem sie sind da um zu dienen und zu gefallen.
Die Hypridtiere waren sehr interessant, Jurassic Park lässt grüßen und wir wissen alle wie es da ausgeht... Auch in "The Kingdom" gibt es Zwischenfälle mit den gezüchtet Tieren. Bald erwachen Zweifel in Ana, ob der Park und seine Macher wirklich nur gutes wollen? Als ihre Schwester Nia fast ein Kind ertränkt verliert Ana komplett den Boden unter den Füßen. Sie beginnt nachzuforschen Owen, ein junger Wartungsarbeiter hilft ihr dabei. Aber Fantastinnen sind keine Menschen, sie können sich nicht verlieben - oder?!
Der Schreibstil ist sehr interessant, es sind immer sehr kurze Kapitel, teils sind wir mit Ana "im Park unterwegs", teilweise wohnen wir der Gerichtsverhandlung bei und den Gesprächen zwischen Ana und Dr. Foster. Durch den Prozess erfahren wir das Ana beschuldigt wird Owen umgebracht zu haben. Generell geht es auch um die Frage ob Hypriden wie sie gefährlich sind und sogar in der Lage sind Gefühle zu entwickeln. Diese verschiedenen Erzählstränge ergänzen sich zunehmend und es macht Spaß so den Fall zu enträzeln. Tatsächlich hat mich das Buch auch sehr zum Nachdenken gebracht, Hypriden oder Roboter werden sicher eines Tages unsern Alltag bereichern. Was dabei passiert wird kann keiner sagen.
The Kingdom ist ein tolles Jugendbuch- auch für Erwachsene
- Jussi Adler-Olsen
Selfies
(47)Aktuelle Rezension von: S_MaltDieser 7. Teil aus der Serie um das Sonderdezernat Q unter der Leitung von Carl Mørck fällt aus meiner Sicht wieder ab.
Es werden einfach zu viele Handlungen sehr konstruiert zusammengeführt. Drei junge Frauen, die davon überzeugt sind, dass der Staat sie gefälligst zu versorgen hat. Die eine hält sich nebenbei noch ein paar Sugar-Daddys, die andere entzieht sich der Arbeitssuche durch wiederholte Schwangeschaften, die dritte lebt bei ihrem Freund, bezieht aber Wohngeld für eine Wohnung die sie nicht mehr bewohnt; und allen gemein, der Glaube, eigentlich doch besseres verdient zu haben - und die Sozialamts-Mitarbeiterin. Letztere hat genug von den Schmarotzern der Gesellschaft; nach der Diagnose Brustkrebs beschließt sie, diese von der Welt zu tilgen. Sie lernt über das Internet, wie man Autos knackt und, wie man sich einen Schalldämpfer baut.
Ihr erstes Opfer ist eines der genannten jungen Frauen; diese überlebt den Unfall und erkennt die Fahrerin. Das Trio nimmt sich vor, den Spieß umzudrehen. Außerdem überfallen sie einen Nachtclub und erschießen (ausversehen) anschließend eine Kleinkriminelle. Dies geschieht mit der alten Luger des Großvaters einer der Mädchen. Die Großmutter derselben ist vor einiger Zeit ermordet aufgefunden worden. Dieser Mord wiederum hat Ähnlichkeit mit einem Cold Case, den das Sonderdezernat Q bearbeitet. Und dann tauchen die drei Frauen in der Wohnung dieser Großmutter unter - in direkter Nachbarschaft zu Roses Wohnung. Diese wiederum steckt in einer schweren psychischen Krise. Außerdem spielt die Vergangenheit des besagten Großvaters eine Rolle in der ganzen Geschichte - und der totgeglaubte Vater einer der jungen Frauen taucht auch wieder auf. Und zu erwähnen ist noch, dass die Automörder-Sozialamt-Mitarbeiterin nicht erfolglos in ihren Taten bleibt; doch da es - außer dem Team vom Sonderdezernat Q - in Kopenhagen keine fähigen Polizisten gibt, entwischt sie immer wieder.
In Roses Vergangenheit werden dunkle Geheimnisse um den brutalen Unfalltod ihres tyrannischen Vaters aufgedeckt; und Rose selbst lebt seit Jahrzehnten in einer zweiten Identität, deren Lebensumstände so krass sind, dass es einfach nur unglaubwürdig ist, dass dies nicht bemerkt worden wäre. Und dann bekommt auch noch der Körper des gelähmten Freundes und Ex-Kollegen von Carl wieder Gefühl und Schmerzempfinden in Schulter und Arm.
Sorry, das war alles zu viel, zu wirr, zu konstruiert.
Es hing alles zusammen - und niemand hat etwas gemerkt. Tatsächlich - neudeutsch - too much.
Ich mache - einmal mehr - eine Pause vom Sonderdezernat Q und hoffe, dass sich Teil 8 dann wieder etwas fängt. Schade, die Serie hat - mit all ihren schrulligen und doch liebenswerten Charakteren - so schön angefangen.
Wegen des Sprechers Wolfram Koch, der seine Sache gut macht und wegen einzelner sehr guter Ansätze, gebe ich 2/5 Sternen.
- Peter Bognanni
Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente
(159)Aktuelle Rezension von: buchundteeA L L G E M E I N E S
Autor: Peter Bognanni
Verlag: Hanser (Carl Hanser Verlag)
Seitenzahl: 272
Erscheinungsdatum: 29.01.2018
Preis: 18,00€
ISBN 978-3-446-25863-1
Das Buch wurde mir von vorablesen.de als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung!I N H A L T
Getroffen haben sich Tess und Jonah nur ein einziges Mal. Obwohl sie sieben Monate zusammen waren. In dieser Zeit haben sie alles miteinander geteilt per Chat, Facebook, Tweets, haben sich herzzerreißende E-Mails geschrieben, ihr Innerstes preisgegeben, sich gegenseitig ihre Liebe erklärt. Und trotzdem hat Tess es nicht kommen sehen: Jonahs Selbstmord. Doch Tess sendet weiter Nachrichten an Jonah, ihre erste Liebe. Es ist ihre Art, die Trauer zu verarbeiten. Und eines Tages erhält sie tatsächlich Antwort … Ein außergewöhnlicher Roman über Tod und Abschied in Zeiten von Social Media und darüber, dass jedem Ende ein neuer Anfang – und vielleicht sogar eine neue Liebe – innewohnt.
EIGENE MEINUNG
Ich wurde durch das wundervolle Cover auf dieses Buch aufmerksam und nachdem mich schon der Klappentext überzeugt hat, musste ich natürlich sofort die Leseprobe lesen. Und WOW! Der Schreibstil des Autors hat mir wahnsinnig gut gefallen. Er ist mal was anderes, denn man erfährt viel mehr Detaills von den Gedankengängen der Protagonistin, als in so manch anderen Büchern. Auch die Charaktere konnten mich vollkommen überzeugen. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Auch die Story hatte etwas besonderes an sich. Ich möchte nicht spoilern, weshalb ich nicht näher auf die Geschichte eingehen kann. Was ich sagen kann ist, dass der Tod eine tragende Rolle in der Geschichte spielt und außerdem auch die eigentliche Thematik des Buches iat. Sie wurde sehr gut umgesetzt und ich kann für mich persönlich sagen, dass ich mir jetzt ein ganz anderes Bild von dem Tod gemacht habe.
FAZIT UND EMPFEHLUNG
Ich kann dieses Buch wirklich JEDEM empfehlen. Es ist meiner Meinung nach ein wirkliches Meisterwerk.
- Ken Follett
Das zweite Gedächtnis
(28)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAls Luke mit pochendem Schädel und ohne Erinnerungen wach wird, ahnt er noch nicht, dass er Teil einer groß angelegten Verschleierung ist. Auf der Suche nach sich selbst und denjenigen, die ihn in diese Lage befördert haben, stößt er auf zahlreiche Hindernisse, aber auch auf Hinweise, die nichts Gutes verheißen. Luke muss abwägen wem er vertrauen kann und wem nicht, denn noch immer steht er unter Beobachtung und soll unter Kontrolle gehalten werden…
Dem Hörer ist auch ohne Kenntnis der Inhaltsangabe schnell klar, dass Luke im Zusammenhang mit Raketenwissenschaft steht und einen eklatanten Fund gemacht haben muss, der ihm augenscheinlich zum Verhängnis wird. Doch worum es sich dabei handelt, bleibt zumindest so lange unergründlich, bis er selbst langsam aber sicher hinter seine Identität kommt. Allerdings häufen sich dann gleich die nächsten Fragen. Zwar bekommt man als Hörer von Anfang an ein wenig mehr mit und besitzt entsprechende Informationen den Täterkreis betreffend, nichtsdestotrotz wird ein Netz gesponnen, das zunächst mehr Verwirrung stiftet als dass es Verbindungen liefert.
Auf Grund diverser Rückblenden ergeben sich interessante Querverweise auf zwischenmenschliche Beziehungen, die durchaus auch für die Handlung als solche relevant sein können. Immer tiefer begibt man sich so in ein Konstrukt, das spannend und informativ zugleich daher kommt. Anfängliches Zögern mag sich mitunter ob der Thematik einstellen, wird aber schnell zerstreut, nicht zuletzt durch die Sprecherleistung Frank Glaubrechts. Man fühlt sich gut aufgehoben, mitgenommen und mit der Zeit immer mehr mit der Materie vertraut, zu der man im Regelfall zuvor keinen großartigen Bezug hatte.
Ken Follett, den man generell eher mit monumentalen historischen Werken in Verbindung bringt, zeigt, dass er auch nicht so weit zurückliegender Geschichte sowie spannender Erzählweisen gewachsen ist.
- Andrea C. Hoffmann
Der Sanaa-Code
(18)Aktuelle Rezension von: AscoraKlappentext: „… Durch Säureanschläge werden in New York und Berlin die Fotografien der ältesten Koran-Schriften der Welt vernichtet. Ein bizarrer Zufall – oder ein lang vorbereiteter terroristischer Akt? CIA und Polizei beginnen, fieberhaft zu ermitteln. Auch die Restauratorin Katharina Sternberg macht sich auf die Suche nach Antworten: Ihr Vater, der einst zu den Entdeckern der islamischen Artefakte gehörte, ist nach einer Explosion in seinem Haus spurlos verschwunden. Gibt es einen dunklen Zusammenhang? Katharina folgt einer Spur in den Jemen. Sie ahnt nicht, dass ihr die CIA-Agentin Grace folgt – und eine mächtige Institution begonnen hat, Zeugen und Ungläubige skrupellos aus dem Weg zu räumen …“
Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen und man spannt kaum wie schnell man schon auf den letzten Seiten angekommen ist. Begünstigt wird das, durch das hohe Tempo der Handlung und einen ständigen Wechsel der Schauplätze. Sehr früh wird eine enorme Spannung aufgebaut und kann dann bis zum Schluss gehalten werden. Die Hauptprotagonisten als auch die Nebendarsteller werden gut und authentisch beschrieben, sind aber so zahlreich wie die Handlungsorte, hier den Überblick zu behalten kann ein bisschen schwierig werden, wird aber durch Zwischenüberschriften erleichtert.
Alles in allen ein spannender Thriller um ein sehr brisantes Thema, bei dem es teilweise schwer fällt Fakten und Fiktionen zu trennen, hier hätte ich mir ein Nachwort der Autorin gewünscht.
- Don Miguel Ruiz
Die drei Fragen des Lebens
(10)Aktuelle Rezension von: Martinchen"Eine kraftvolle Verbindung von Tradition und Moderne
Die jahrtausendealte toltekische Überlieferung, sich selbst im Leben zu hinterfragen, legt verborgene Kräfte in uns frei und führt uns zu neuer innerer Stärke und einem größeren Selbstbewusstsein.
Sehr gut und verständlich geschrieben mit dem unmittelbaren Effekt der Selbstanwendung und persönlichen Veränderung." - soweit der Klappentext.
Don Miguel Ruiz wurde in eine Familie mexikanischer Heiler und Schamanen geboren. Er folgte dem ihm vorgezeichneten Weg jedoch zunächst nicht, sondern studierte Medizin und wurde Chirurg. Eine Nahtod-Erfahrung nach einem Autounfall veränderte sein Leben, und er widmete sich fortan dem Studium der Lehre seiner Vorfahren. Sein Lehrer wurde sein verstorbener Großvater, der ihn in Träumen unterwies. Der Kinofilm "8 Sekunden - Ein Augenblick Unendlichkeit", produziert von Til Schweiger, basiert auf Ruiz' Bestseller "Die Vier Versprechen". (Quelle: Klappentext).
Das Cover ist mit seinen bunten Farben sehr auffällig. Erkennbar ist ein Mensch, der mit einem Boot unterwegs ist - auf dem Fluss des Lebens?
Der Titel des Buches ist der Inhalt. Nach einer Einleitung werden die drei Fragen gestellt: "Wer bin ich?", "Was ist wirklich?" und "Was ist Liebe?". Die Einleitung hat mir gut gefallen. Es wird die Geschichte eines Jungen erzählt, der als Lohn für seine Arbeit die drei Fragen mit auf seinen Lebensweg bekommt.
Cover und Klappentext haben mich angesprochen, denn eine persönliche Weiterentwicklung empfinde ich als erstrebenswert. Die Kapitel zu den drei Fragen sind logisch aufgebaut, der Schreibstil ist gut lesbar.
Leider hat mich der Inhalt insgesamt etwas enttäuscht, für mich habe ich dort nichts Neues und nur wenig zum Nachdenken gefunden.
- Claudia Maria Mondstein
Wenn das Meer die Seele streift
(18)Aktuelle Rezension von: Michelle_TeskeEin Buch das Fragen aufwirft, denen wir uns im alltäglichen Leben stellen müssen. Im Leben läuft nicht immer alles so, wie wir uns wünscht und für mich ist das auch die Message von diesem Buch. Ich möchte hier nicht den Inhalt zusammenfassen, sondern eher das, was ich aus diesem Buch mitgenommen habe. Dieses Buch kann man nicht einfach nur lesen, man muss es fühlen und kann viel darüber nachdenken. Dies habe ich zumindest getan. Und es waren nicht nur positive Gedanken, aber gerade das war auch mal gut. Sich selbst zu reflektieren, sich einen Spiegel vorzuhalten und zu erkennen, was vielleicht momentan nicht richtig läuft. Ich habe durch dieses Buch vieles verstanden und mir ist klar geworden, dass am Ende als gut wird und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. Für mich eine absolute Empfehlung für jeden, sogar für jene die nicht so gerne lesen! Claudia Maria Mondstein hat wie auch in ihren beiden vorherigen Büchern alles auf den Punkt gebraucht. Besser hätte man es in meinen Augen nicht machen können! Ich ziehe meinen Hut vor ihr!
- Jens Böttcher
Herr Sturm und die Farbe des Windes
(13)Aktuelle Rezension von: Yannah36Dieses Buch hat mich gefesselt wie kaum ein aderes Buch, es ist tiefgründig, spannend und reich an Wortwitz. Als Leser begleitet man Richard Sturm auf seiner Suche nach dem wahren Glauben. Er erhält von einem mysteriösen alten Mann, den Auftrag ein Buch zu schrieben woran Menschen glauben, dazu soll er 12 Menschen interviewen. Gemeinsam mit Herrn Sturm taucht man in unterschiedlichste Lebenswelten und Glaubensvorstellungen ein. Dem Autor gelingt es meiner Meinung nach hervorragend durch dieses schwierige Terrain zu navigieren. Trotz zum Teil schwieriger Theologischer Kost – man Erhält Einblick in die großen Weltreligionen durch einen Relgionsprofesor, trifft mit Herrn Strum einen kämpferischen Atheisten aber auch einen auf mich sehr abschreckend wirkenden Freikirchler genauso wie auf Vertreter der Feröstlichen Kulturen – lässt sich das Buch wundervoll lesen und ist zu jedem Zeitpunkt spannend. Zum einem ist der Roman durch leuchtente Poesie geprägt und verspürt eine tolle Lebendigkeit. Zum anderen fiebert man als Leser mit Richard auf seiner Reise zu Innerenfrieden mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich immer wissen wollte wer Richards nächster Gesprächspartner ist, bzw. was der Grund war, dass er so zurückgezogen lebt. Nicht nur die Hauptperson begibt sich auf eine Reise, sondern auch wir als Leser. Die Gespräche rütteln einen immer wieder wach und wirken so, dass man über das Leben und insbesondere die Liebe nachdenkt.
Das Buch klärt nicht alle Fragen, aber das empfand ich an dieser Stelle nicht schlimm, denn manche Fragen zum Thema Glaube und Gott kann man sich wohl nur selbst beantworten.
Das Buch macht Mut und hilft einen sich auf das wesentliche zu besinnen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, besonders denen die mal einen anderen Blick auf das Thema Glauben und Religion haben wollen, des es werden wirklich unterschiedliche Sichtweisen dargestellt. - Lena Greiner
Nenne drei Nadelbäume: Tanne, Fichte, Oberkiefer
(70)Aktuelle Rezension von: Drakonia007Die lustigsten Anekdoten aus Aufsätzen, Klausuren oder aus dem Unterricht. Deutsch, Latein, Geschichte oder Biologie. Jeder hatte in der Schule mindestens ein Fach, was ihm nicht lag und man sich mit viel raten und Unwissen irgendwie durchgeschummelt hat. Egal auf welche Schule man gewesen ist.
Dieses Buch zeigt die skurillsten Antworten aus verschiedenen Fächern und Schulen. Bei der Grundschule kann man über viele Dinge wirklich schmunzeln, da sie sehr süß sind. Aber bei Anekdoten aus der Berufsschule von Auszubildenden in der Abschlussprüfung schüttelt man schon mit dem Kopf. Aber lachend. War es Nervosität oder wirklich Unwissen ? Bei manchen Dingen fragt man sich wirklich, wie kommt man da drauf ? Es geht nicht zwingend um Fachwissen, sondern viel um die Allgemeinbildung. Dinge die man eigentlich wissen sollte. Vielleicht nicht im Detail, aber wenigstens ungefähr. Doch auch da hapert es bei vielen.
Das Buch ist locker geschrieben und wirklich witzig. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Fazit
Mega lustig aber auch irgendwie erschreckend
5 von 5 Büchern
- Petra Bracht
Klartext Abnehmen
(4)Aktuelle Rezension von: KlusiWie schon in ihrem ersten gemeinsamen Ratgeber „Klartext Ernährung“, so haben Dr. med. Petra Bracht und Prof. Dr. Claus Leitzmann auch in ihrem neuen Buch wieder eigentlich drei Bücher in einem zusammengefasst.
Buch 1 enthält ein komplettes 4-Wochen-Programm mit veganen Rezepten von Nicole Just. Abgerundet wird dieses Buch durch wirksame Übungen von Roland Liebscher-Bracht.
Das zweite Buch bietet zahlreiche Lösungsansätze und Vorschläge, wie das Abnehmen besser klappt, wie viel und was wir wann und wie oft essen sollten. Hier erfährt man viel Interessantes über die verschiedenen Arten von Nahrung und zu ihren Inhaltsstoffen. Im dritten Buch geht es dann darum, wie sich Abläufe im Körper auf unser Gewicht auswirken können, um den Stoffwechsel, den Einfluss von ausreichend Schlaf, über Stress, Verstopfung, Autophagie und vieles mehr. Hier erfährt man auch Wichtiges zur Bedeutung der einzelnen Nährstoffe für eine gesunde Gewichtsabnahme und zu bestimmten Lebensmitteln, die das Abnehmen unterstützen, während andere es eher ausbremsen. Mit 470 Seiten ist dies ein sehr ausführliches Buch, das man nicht unbedingt in einem Rutsch durchliest, sondern das man immer wieder zwischendurch zu Rate zieht.
Man sollte wissen, dass die Grundlage hier eine vegane Ernährung ist, denn es ist wichtig, sich darauf einzulassen, wenn man wirklich Erfolge erzielen möchte.
Man wird mit seinen Problemen nicht alleine gelassen, sondern kann im Sachregister und im Rezeptregister jederzeit nachschlagen, wenn man zu einem bestimmten Problem Rat benötigt bzw. ein spezielles Rezept sucht. Es ist ein richtiges Arbeitsbuch, und man kann wichtige Passagen immer wieder nachschlagen. Beim ersten Lesen habe ich jede Menge Haftnotizen bei für mich wichtigen Abschnitten angebracht, so dass ich sie leicht wieder finden kann. Das geballte Wissen, das man hier serviert bekommt, kann man gar nicht auf einmal verarbeiten.
Wie gesagt, es ist möglich, anhand des 4-Wochen-Programms einen kompletten Monat mit den Rezepten zu bestreiten. Ich persönlich gestalte mir meinen Wochenplan jedoch lieber selbst, denn oft sind benötigte Zutaten gerade nicht erhältlich, und da variiere ich gerne. Man kann aber ja auch jederzeit einzelne Rezepte herausgreifen und in den eigenen Speiseplan integrieren. Hier hat man keine starre Diät, sondern es geht darum, die Gewohnheiten zu überdenken und eventuell zu ändern. Mit dem Wissen, welches man hier vermittelt bekommt, ist man schon mal auf der sicheren Seite. Manches war mir bereits bekannt, aber ich habe auch sehr viel Neues erfahren. Für mich ist dies ein sehr hilfreicher und nützlicher Ratgeber, der mich langfristig begleiten wird.
- Ranga Yogeshwar
Sonst noch Fragen?
(63)Aktuelle Rezension von: dominonaHier bekomme ich Antworten auf Fragen, von denen ich noch gar nicht wusste, dass ich sie hatte und das ist nicht negativ gemeint. Die Erklärungen sind kurz gehalten und sympathisch eingebunden, also populärwissenschaftlich gehalten, aber dagegen ist ja per se nichts einzuwenden. Plötzlich fühlt man sich wieder wie ein Kind und fragt: wieso, weshalb, warum. Mir hat's Spaß gemacht. - Ian McCormack
ICH WAR TOT
(12)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIan McCormack erzählt in seinem Buch „Ich war tot“ von seinem Nahtoderlebnis.
Ian ist ein junger Neuseeländer, der die Welt erkundet und kein Abenteuer auslässt. Ians Mutter ist Christin, Ian hat sich vom Glauben allerdings komplett abgewendet. Auf Mauritius überredet ihn ein Freund zum Nachtfischen. Ian wird von Würfelquallen berührt und kämpft ab da um sein Leben. Ein Stich einer Würfelqualle reicht normalerweise schon aus um einen Menschen zu töten. Seine Freunde schaffen ihn an Land und ab da fängt Ian an um seinen Leben zu betteln. Nach ein paar Stationen auf dem Weg ins Krankenhaus, ist er endlich im Krankenhaus, stirbt aber wenige Minuten später. Ian erlebt grenzenlose Freiheit, das Paradies, Jesus, total Vergebung, aber auch unbeschreibliche Finsternis. Nach ein paar Minuten wacht er wieder auf. Er krempelt seine Leben total um, ab jetzt steht Jesus für ihn im Mittelpunkt.
Ich denke, dieses Buch eignet sich wunderbar als Einstiegsbuch über das Thema „Leben nach dem Tod“, da das Buch kurz und bündig geschrieben ist. Manchmal fand ich es ein bisschen sehr chaotisch erzählt, was mich hin und wieder beim Lesen gestört hat.























