Bücher mit dem Tag "april"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "april" gekennzeichnet haben.

104 Bücher

  1. Cover des Buches Berühre mich. Nicht. (ISBN: 9783736305274)
    Laura Kneidl

    Berühre mich. Nicht.

     (1.962)
    Aktuelle Rezension von: Hannah_S_

    Unsere Hauptfigur Sage fand ich gleich von Anfang an sehr sympathisch und konnte mich gut in sie hineinfühlen. Auch wenn man ihre ganze Vergangenheit, der Grund für ihren Neustart, erst im Laufe der Geschichte erfährt, hat sie doch von Anfang an sehr authentisch auf mich gewirkt. Luca dagegen war mir zu Beginn des Buches noch ein wenig ein Rätsel, denn sein Verhalten hat irgendwie inkonsistent gewirkt. Im weiteren Verlauf lernt man ihn dann jedoch besser kennen und kann immer mal wieder einen Blick hinter seine Kulissen werfen. Die Chemie zwischen den beiden braucht zunächst ein bisschen, dann jedoch hat alles gepasst und ich habe das Buch nur so verschlungen!

    Die Handlung hat mir ebenfalls gut gefallen. Es passiert nicht allzu viel, wodurch die Emotionen zwischen Sage und Luca in den Vordergrund rücken und man sich ganz auf die beiden fokussieren kann. Gegen Ende kommt dann doch nochmal Wind in die ganze Handlung und das Buch endet mit einem gemeinem Cliffhanger. Leider fand ich das Ende jedoch ein wenig erzwungen dramatisch, denn schon ein Fünkchen mehr Kommunikation zwischen Sage und Luca hätte das Problem gelöst... So war es vor allem frustrierend zu lesen. Zum Glück liegt Band 2 jedoch schon parat, sodass meine Frustration nicht all zu groß wird.

  2. Cover des Buches Verliere mich. Nicht. (ISBN: 9783736305496)
    Laura Kneidl

    Verliere mich. Nicht.

     (1.543)
    Aktuelle Rezension von: Hannah_S_

    Nahtlos nach dem ersten Band ging es für mich weiter mit Teil 2. Ich war froh zu sehen, dass der Cliffhanger aus Band 1 relativ schnell aufgelöst wurde, sodass die Story fortfahren konnte. Allerdings lag nun während dem Lesen immer eine gewisse Spannung in der Luft, denn ich wusste nie, wann Sages "Problem" wieder auftauchen würde...

    Die Charaktere blieben dem ersten Band treu und ich habe mich schnell wieder eingefunden, sodass das Lesen sehr viel Spaß gemacht hat. Trotzdem hat mich die Story nicht so sehr packen können, wie Band 1. Es gab keinen großen Störfaktor, stattdessen war es glaube ich die Tatsache, dass wenig Neues passiert ist und stattdessen alte Handlungsstränge neu aufgerollt wurden. 

    Alles in allem hat mir die Duologie um Sage und Luca gut gefallen und ich kann sie mit gutem Gewissen jedem empfehlen, der gerne Liebesromane liest. Die Bücher sind kein absolutes Must-Read, aber mir hat das Lesen viel Spaß gemacht und ich war schon fast ein wenig traurig, als dann das Ende der Geschichte erreicht war.

  3. Cover des Buches Calendar Girl - Berührt (ISBN: 9783548288857)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Berührt

     (624)
    Aktuelle Rezension von: xAika

    War ein gutes Buch , allerdings fand ich Juni ziemlich langatmig . Man hätte das bestimmt viel spannender machen können,  den die Grundstory war super 

  4. Cover des Buches Up All Night (ISBN: 9783736309678)
    April Dawson

    Up All Night

     (369)
    Aktuelle Rezension von: Lili-Marie

    Dieses Buch hat mich nicht nur optisch angesprochen, auch fand ich den Klappentext sehr interessant und wurde neugierig auf das Buch.

    Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht, detailliert und so flüssig zu lesen, dass ich sehr schnell durch das Buch gekommen bin. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Daniel und Taylor erzählt. Das mochte ich sehr gerne und konnte so beide Protas besser kennenlernen. Es gab aber auch einige seltsame Ausdrucksweisen, die nicht zum Alter der Figuren gepasst haben.

    Die Umgebung wurde gut beschrieben und ich konnte mir vieles sehr gut vorstellen. Besonders mochte ich die Dachterrasse. Es klang sehr gemütlich und ich habe mir beim Lesen gewünscht selbst dort zu sitzen während ich das Buch lese.

    Die Charaktere wurden eher blass beschrieben und mir fiel es schwer eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Oft habe ich die Handlungen nicht ganz nachvollziehen können und fand Taylor oft sehr naiv.

    Es gab unheimlich viele Zufälle die sehr unrealistisch waren, wenn man bedenkt, dass die Geschichte in New York spielt. Etwas gestört hat mich auch, dass Daniel als absolut perfekt dargestellt wurde.

    Viel ist in dem Buch auch nicht passiert und die Spannung blieb auch aus. Allerdings hat die Autorin es geschafft, dass ich das erst gemerkt habe als ich das Buch beendet und noch einmal reflektiert habe. Die Geschichte war sehr vorhersehbar. Dennoch konnte ich bei dem Buch entspannen und wurde unterhalten.

    Leider gab es auch viele Rechtschreib- und Grammatikfehler, was mich irgendwann schon gestört hat. Auch wurde in einem Kapitel die Sichtweise plötzlich geändert.

    Für Zwischendurch ist das Buch okay aber es ist absolut kein Muss.Deshalb gibt es 2,5 Sterne.

  5. Cover des Buches Im Schatten unserer Wünsche (ISBN: 9783453419919)
    Jeffrey Archer

    Im Schatten unserer Wünsche

     (151)
    Aktuelle Rezension von: januarygirl

    Inhalt:

    Bristol 1957: Der Vorsitzende der Barrington Schifffahrtgesellschaft wird zum Rücktritt gezwungen – für Emma Clifton ist dies die Gelegenheit, den Posten zu übernehmen und Macht über die Gesellschaft zu gewinnen. Doch die tragischen Ereignisse um ihren Sohn Sebastian, der in einen Autounfall verwickelt wurde, legen einen Schatten über Emma und ihren Mann Harry …


    Meine Gedanken zum Buch:

    SPOILER, wenn Band 1-3 nicht gelesen!

    Nachdem Band 3 unglaublich spannend geendet hat, musste ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Sebastian wurde in einen Autounfall verwickelt, was für Emma und Harry nicht leicht zu verdauen ist. Hier hat es mir allerdings ein wenig an Emotionen gefehlt, denn nachdem klar war, was mit Sebastian ist, wurde das Thema mehr oder weniger nicht mehr erwähnt. Stattdessen nimmt die Geschichte einen politischen Lauf. Und ohne inhaltlich etwas vorweg nehmen zu wollen: das hört nicht auf.

    Politik spielt in der Clifton-Saga eine immens große Rolle, was auch wirklich interessant ist. Allerdings war mir das hier ein wenig zu viel. Ich muss gestehen, dass ich öfter einige Seiten nur überflogen habe, da ich irgendwann gelangweilt war.

    Dennoch freue ich mich sehr auf die letzten drei Teile, denn ich ahne, dass da noch einiges auf mich zukommen wird.

    Wer die ersten Teile gelesen hat, wird hiermit seine wahre Freude haben. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn auch hier warten auf den Leser wieder unerwartete Wendungen!

  6. Cover des Buches Ein wirklich erstaunliches Ding (ISBN: 9783423790406)
    Hank Green

    Ein wirklich erstaunliches Ding

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Lales-Buecherwelt

    Inhalt:
    Bis eben war April May einfach nur eine 23-jährige Grafikdesignerin, die in New York lebt, arbeitet und ihre Schulden abbezahlt. Nachdem sie eines Abends zufällig auf eine gigantische Skulptur in Form eines Roboters stößt und spontan ein Video von der Begegnung ins Netz stellt, wird sie über Nacht zur Berühmtheit. Doch nachdem klar wird, dass nicht nur in New York ein sogenannter "Carl", sondern weltweit zur gleichen Zeit, Carl-Skulpturen aufgetaucht sind, schafft es April kaum sich von einer Talkshow zur nächsten zu hangeln. Aber wie lange wird sie dem Druck der Öffentlichkeit standhalten können und was ist die wahre Mission der Carls?



    Meine Meinung:
    Es fällt uns Menschen so viel leichter, uns in eine Abneigung gegen etwas reinzusteigern, als uns darauf zu einigen, dass es okay sein kann, unterschiedlicher Meinung zu sein. - April May (S. 282)

    April hätte sich nie träumen lassen, dass sich an ihrem inzwischen eintönigen Leben - das sie trotzdem zufrieden stellte - etwas änderte. Jedenfalls nicht so bald. Doch als sie zufällig auf die monströse Statue eines Roboters, den sie "Carl" tauft, trifft und mit ihrem besten Freund ein Video davon ins Netz stellt, wird sie über Nacht zur Berühmtheit. Plötzlich kennt jeder ihren Namen, jede Talkshow will sie als Gast, jeder Follower will so viel wie möglich über sie erfahren. Schlaflosigkeit, Termindruck und Ruhm - ja vor allem der - bestimmen nun April´s Leben. Der Druck unter dem sie steht ist enorm, trotzdem genießt sie es im Rampenlicht zu stehen und nach und nach die Rätsel zu lösen, die sich um die "Carl´s" - die weltweit vertreten waren - auftun. Doch damit gibt sie sich nicht immer mehr selbst als Person auf, sondern riskiert auch ihr Leben...

    "Ein wirklich erstaunliches Ding" beschreibt die bahnbrechende und originelle Geschichte einer jungen Frau, die zufällig und blitzschnell zur Berühmtheit wird und sich ihr Leben nur noch über Ruhm, mehr Follower und natürlich den Carl, dreht.

    Gleich zu Beginn wird klar, welch präsente Rolle April May, Protagonistin des Buches, einnimmt. Sie spricht direkt zum Leser und erzählt ihm ihre Geschichte gewissermaßen. Zunächst etwas ungewohnt, hat man sich als Leser schnell an diese persönliche Anrede gewöhnt, da sie auch im Verlauf immer wieder direkt das Wort an ihn richtet - im Sinne von Warnungen, ironischen Kommentaren u.ä. Dabei gewinnt man nicht nur das Bild einer schlagfertigen, selbstbewussten und starken Figur, überdies wird deutlich, dass April direkt an die Menschen - wie z.B. ihre Leser - spricht.

    Der Beginn der Handlung erweist sich zunächst als relativ unspektakulär, dafür umso informativer, da der Leser hier von April´s alltäglichen Leben erfährt. Noch während dieser Phase, kommt der erste und völlig überraschende Wendepunkt - denn hier trifft April auf Carl und ihre Berühmtheit nimmt den Anfang. Schnell wird klar, wie geheimnisvoll und rätselhaft das Auftauchen der Carl´s ist und dass sie eine Mission haben. Doch um diese zu entschlüsseln, gilt es jede Menge Rätsel zu lösen, denen April sich selbstverständlich annimmt.

    Von nun an wird die Handlung immer spannender und entwickelt sich steil zu einer originellen Geschichte in Zeiten von Social Media und Globalisierung, die mich von da an gebannt hat. Überzeugend, voller Spannung und mit April´s Humor ist der Lesefluss sowohl unterhaltsam, als auch packend.

    Die Figuren, allen voran die Protagonistin April, entwickeln sich - im Fokus aller Aufmerksamkeit steht nun der Erfolg und die mit sich bringenden Folgen. Während einige Charaktere eher schwach und im Hintergrund bleiben, nehmen andere, darunter Maya und April selbst, immer mehr Farbe an. Vor allem ihre Konflikte betonen die "menschliche Schwäche", die bei großen Internet-Stars oftmals in den Hintergrund treten.

    Von der Idee der Geschichte selbst kann man halten was man will, jedoch ist nicht zu bestreiten, dass sie unübertroffen originell und einzigartig ist. Allein die Kombination aus aktuellen Themen und fantasievollen oder vielleicht auch Sci-Fi Elementen, sowie jede Menge versteckter Botschaften, macht das Buch zu etwas Besonderem für die heutige Gesellschaft, aus der sich jeder etwas mitnehmen kann.


    Fazit:
    Um ein gutes Buch zu schreiben braucht es nicht nur einen bekannten Namen, das hat Hank Green - Bruder des Bestseller-Autors John Green - bewiesen. Das erste Buch des Youtube-Stars hat Potenzial es den Werken seines Bruders nachzutun!

    Eine starke und humorvolle Protagonistin, die sich mit einem besonderen Rätsel und der heutigen Social Media Gesellschaft auseinandersetzen muss, gepaart mit einer starken Handlung,macht das Buch zu "ein[em] wirklich erstaunliche[n] Ding"!

  7. Cover des Buches Keeping Secrets (ISBN: 9783736315341)
    Anna Savas

    Keeping Secrets

     (175)
    Aktuelle Rezension von: TheresasBooks

    Nachdem Tessa wieder in ihre Heimatstadt Farefax zurückkehrt, muss sie sich ihren Geistern der Vergangenheit stellen.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man findet schnell in die Geschichte rein. Die Charaktere sind mir schnell sehr ans Herz gewachsen. Es sind vielfältige Charaktere, welche liebevoll miteinander umgehen. Vor allem über die Nebencharaktere habe ich gerne gelesen. Die Geschichte an sich ist in Ordnung, denn manche Handlungen sind mir etwas zu schnell passiert.
    Ich kann Coles Zwiespalt gegenüber seiner Familie verstehen. Einerseits möchte er seinen Traum verfolgen, andererseits muss er für sich selbst ausmachen, was ihm wichtiger ist. Seine Karriere oder seine Gefühle. Trotzdem konnte ich sein und Tessas Verhalten anfangs nicht nachvollziehen. Eigentlich sind beide nett, nur zueinander sind sie fast grundlos schlecht.
    Das Ende lässt einige Fragen offen, die hoffentlich in den weiteren Bücher beantwortet werden, in denen es um die andere Charaktere geht.

    Fazit:
    "Keeping Secrets" ist ein schöner Liebesroman über Tessa und Cole, welche beide mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen haben und trotzdem das Leben genießen und sich gegenseitig unterstützen.

  8. Cover des Buches Dreh dich nicht um (ISBN: 9783442382682)
    Karin Slaughter

    Dreh dich nicht um

     (1.095)
    Aktuelle Rezension von: Radieschen88

    Spätestens Band 3 hat mir eröffnet: Ich bin definitiv offizieller Fan der Tolliver & Linton-Reihe. 

    Direkt mit den ersten Kapiteln geht's ins brutal-blutigen Geschehen - mega Einstieg! Zwar habe ich diesen Teil in Summe als nicht ganz so spannend erachtet, aber es war dennoch ein Pageturner für mich. Tolle Charaktere, interessantes Fachwissen, zum Nachdenken anregende Themen und vieles mehr, toll!

    Ich bin nach wie vor kein Fan der verhältnismäßig langen Kapitel, aber ansonsten habe ich an dem Stil nichts auszusetzen. Daumen hoch!

    Hat das Privatleben von Tolliver und Linton mir in Band 1 noch etwas zu viel Raum eingenommen, war die Mischung aus Haupt- und Nebenschauplätzen diesmal tatsächlich perfekt. Einzig Lena fand ich etwas nervig, aber das sei ihr bei der Vorgeschichte verziehen, dennoch erhoffe ich mir hier etwas weniger für Band 4. 

    Fazit: Wie auch seine Vorgänger erhält Band drei in der Gesamtbetrachtung der Reihe 4* von mir. Leseempfehlung (dürfte übrigens auch ohne Vorgängerbände gut funktionieren). 

  9. Cover des Buches Der große Trip - WILD (ISBN: 9783442158591)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip - WILD

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




  10. Cover des Buches A History of Us − Vom ersten Moment an (ISBN: 9783499004926)
    Jen DeLuca

    A History of Us − Vom ersten Moment an

     (157)
    Aktuelle Rezension von: DawnWoodshill

    Nachdem der Kyss Verlag „A History of Us- Vom ersten Moment an“ von Jen DeLuca als eine Mischung aus Girlmore Girls und Mittelalter beschrieben hat, musste ich es einfach lesen. Naja zugegebenermaßen hatte der Verlag mich schon bei den Worten „Gilmore Girls“ in der Tasche. Aber auch der Mittelalteraspekt hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ich habe nämlich schon viele Bücher mit einem Zeitreise-Thema gelesen aber habe bisher noch keines mit dem Thema des Mittelalterfests gelesen. Daher war ich sehr gespannt darauf, wie die Autorin das hier wohl umgesetzt hat. Tatsächlich habe ich bisher auch noch kein Buch von ihr gelesen und hatte daher wirklich keinerlei Erwartungen an das Buch. Soweit ich weiß handelt es sich hierbei um den Auftakt einer Trilogie, die aber mehr oder weniger komplett rund um das Thema des Mittelalterfestivals aufgebaut ist. 

    Das Cover finde ich super schön und schlicht gehalten. Auch wenn die Farben nicht unbedingt meinen persönlichen Geschmack treffen, heben sie sich leicht von den anderen Covern ab und besonders der Line- Art Faktor ist eine süße Idee. 

    Der Schreibstil war wirklich herrlich locker und luftig. Anders kann man es gar nicht beschreiben. Ich habe abends angefangen zu lesen und habe es direkt in einem Rutsch beendet, da ich mir nichts dir nichts am Ende angelangt war. Die Zeit ist wie im Fluge vergangen und ich habe mich pudelwohl gefühlt. Auch der Humor war einfach spitze und hat mich direkt abgeholt. Natürlich gab es hier (wie wahrscheinlich bei jedem New Adult Roman) unnötige Probleme, die man hätte vermeiden können aber dann hätte es wahrscheinlich erst gar keine Geschichte gegeben. Daher hat mich das hier gar nicht weiter gestört. Ich mochte Emily von Anfang an sehr gerne während ich mit Simon erst einmal warm werden musste. Besonders die Szenen auf dem Mittelalterfestival haben es mir sehr angetan, da sie wirklich ein paar Funken versprüht haben. Außerdem hat die Autorin alles so beschrieben, dass ich es mir direkt bildlich vorstellen konnte obwohl ich noch nie etwas damit zu tun hatte. Zugegebenermaßen hat der Roman jetzt nicht die großen Gefühle bei mir ausgelöst, allerdings war es eine wirklich lustige und schöne Geschichte für zwischendurch. Ich freue mich schon sehr darauf, den zweiten und dritten Band zu lesen. 

  11. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.534)
    Aktuelle Rezension von: SonjaDeborahEisele

    Gute Geschichte!

  12. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.300)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  13. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783426634127)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (728)
    Aktuelle Rezension von: Scilla

    Ich bekam das Buch geschenkt, kratzte mich ratlos am Kopf und fragte mich, womit ich das verdient habe. Ja, ich hatte irgendwann mal erwähnt, dass ich eine zeitlang gerne historische Romane las. Aber historischer Roman ist nicht gleich historischer Roman, und wer selbst liest, wird das verstehen. Also, ja…ich lese schrecklich gerne spannende, witzige, gut recherchierte historische Romane mit vielschichtigen Persönlichkeiten.
    Welche, über den zweiten punischen Krieg, die Römer zur Zeit der Republik (vor Caesar!) , aber darüber hinaus auch alles mit Klasse. Aber nicht so gerne eine Buch über eine junge Frau, die als Unverheiratete auf dem Titelbild eine Haube. trägt, obwohl die Hauben im Mittelalter erst sehr viele Jahre später getragen wurden und, ja--richtig--nur von Frauen, die verheiratet sind. Da kommt das her: –jemanden unter die Haube bringen.
    Dennoch las ich den Klappentext. Und ich hielt ihn für eine Satire. Als Satire wäre das Buch grandios. Eine, über Mittelalterklischees, heldenhafte Frauen und vor Hass wahnsinnige Burgherren.
    Aber ich musste lernen: Das ist ernst gemeint.
    Und wenn das ernst gemeint ist, wird es schwer, eine echte Satire zu schreiben. Aber das habe ich mir fest vorgenommen. Natürlich nicht konkret über dieses Buch, vielmehr über "den neuen historischen Roman im Allgemeinen". 

  14. Cover des Buches Das dunkle Herz des Waldes (ISBN: 9783570312445)
    Naomi Novik

    Das dunkle Herz des Waldes

     (469)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Schon mit "Das kalte Reich des Silbers" konnte mich Naomi Novik 2019 in ihren Bann ziehen. Keine Frage, dass ich auch ihrem erfolgreichsten Roman "Das dunkle Herz des Waldes" eine Chance geben musste. Und WOWOWOWOW, mit so einer hochspannenden, gut durchdachten, atmosphärischen Geschichte hätte ich trotz allem nicht gerechnet. Zwar ist dieses High Fantasy Abenteuer keineswegs perfekt, der Geschichte wohnt jedoch eine berührende Andersartigkeit inne, die sie von anderen Fantasy-Romanen abhebt. Und sind wir doch mal ehrlich: die wirklich genialen Highlights sind doch nicht die, bei denen uns kein einziger Kritikpunkt einfällt, sondern die, bei denen wir haufenweise Dinge anders gemacht hätten, die aber trotzdem so perfekt sind, dass man sie einfach von ganzem Herzen lieben muss.


    Schon die wunderschöne Gestaltung hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Zusehen sind mehrere geheimnisvoll schimmernde Bäume, um deren Kronen Vögel aufflattern vor einem cremeweißen Himmel, der sich nach oben hin zu einem düsteren grün verdunkelt, als würde eine Wolke aus Elend über dem Wald schweben. Zu den Füßen der Bäume steht eine Frau in weitem wallenden Gewand, die wir zum Glück nur von hinten sehen. Da die düster-magische Gestaltung die Atmosphäre gut einfängt und auch alle wichtigen Hauptmotive zusehen sind, bin ich sehr zufrieden mit der Umsetzung, auch wenn für mich das englische Originalcover etwas die Nase vorn hat. Auch mit dem Titel, "Das dunkle Herz des Waldes" hat der deutsche Verlag eine gute Wahl getroffen, gegen die erste Wahl der Autorin, "Uprooted", kommt aber auch der deutsche Titel nicht heran. Unter dem Umschlag erwartet uns ein schlichtes Grün und die Kapitelanfänge sind jeweils mit Dornenranken verziert.


    Erster Satz: "Es stimmt nicht, dass der Drache die Mädchen, die er sich holt, verspeist."


    Schon mit dem ersten Satz spielt die Autorin mit den Erwartungen ihrer Leser, wohl wissend, dass keiner von uns weiß, worauf er oder sie sich beim Lesen dieser Geschichte eingelassen hat. Merkt Euch folgendes: Egal was Ihr Euch beim Lesen des Klapptexts ausgemalt habt - "Das dunkle Herz des Waldes" geht einen anderen Weg. Und das ist der erste Grund, weshalb dieser Roman in meine absoluten Top-10-Fanatsy-Bücher gerutscht ist: das sehr unvorhersehbare, dynamische Handlungskonzept. Auch wenn hier Grundstrukturen von vielen Fantasy-Romanen wiederzufinden sind (typische Grundstrukturen wie "Auserwählte erfährt von ihrer Besonderheit, wird ausgebildet und zieht in Kampf gegen das Böse" findet man nun wirklich in jedem Fantasy-Abenteuer), kann man der Geschichte definitiv kein stereotypes Schema überstülpen. Wie ein Fluss verändert die Handlung immer wieder ihre Richtung, wenn man gerade gedacht hat, man wüsste, worauf sie hinauslaufen wird. Naomi Novik führt auf falsche Fährten, lässt ihren Lesern wenig Unterstützung durch die Erzählerin zukommen und lässt sie ihren eigenen Weg durch die Geschichte kämpfen. Sie erzählt eine Geschichte voller Widersprüche - nicht unbedingt inhaltlich, sondern mehr atmosphärisch -, und das ist es, was die Geschichte so interessant macht. Um das genauer zu erklären, will ich einmal grob den Verlauf der Geschichte skizzieren. Wenn Ihr Euch auf keinen Fall spoilern wollt, überspringt einfach den nächsten Abschnitt. 


    "Alles an ihm sprach eine deutliche Sprache: Ich bin keiner von euch und ich will es auch nicht sein."


    Zunächst setzt Naomi Novik einen starken Fokus auf das Tal, in dem unsere Protagonistin Agnieszka aufgewachsen ist und erzählt vom einfachen Leben der Menschen im Schatten des dunklen Waldes, beschützt von einem mächtigen Zauberer, der nur "der Drache" genannt wird und alle 10 Jahre ein Mädchen für seine Dienste fordert. Als der Drache entgegen allen Erwartungen ausgerechnet die tollpatschige, unscheinbare Agnieszka auswählt und zu sich in seinen Turm holt, erwartet man als in diesem Genre geübter Leser die Entfaltung eines "Beauty-and-the-Beast"-Trope. Die erste Überraschung ist jedoch, dass Naomi Novik sich hier eine Menge Zeit lässt, ein langsames Kennenlernen beschreibt, das von unbeholfener Zurückhaltung, zwischenmenschlicher Spannung und einem holprigen Entdecken der Magie geprägt ist, nur um die Geschichte dann von einer Seite zur nächsten zu einem spannungsgeladenen, teilweise brutalen Abenteuer zu wandeln, mit dessen Intensität man nicht gerechnet hätte. Doch dann, gerade als man sich dann nach der hochspannenden ersten Konfrontation mit dem dunklen Wald auf weitere Abenteuer freut, schaltet die Autorin wieder einen Gang zurück und lässt ihre Protagonistin an den Königshof in der Hauptstadt reisen, um sich den Intrigen der Zauberer und Höflinge zu stellen. In diesem Teil kommt der Drache dann auch überhaupt nicht vor. Dann erfolgt ein weiterer schneller Richtungswechsel mit einem sehr militärisch, blutigen Schlacht-Part, bevor die Geschichte erneut eine ganz andere Saite anklingen lässt und in einem verträumten, sanftmütigen und absolut perfekten Ende gipfelt, der Hintergründe des dunklen Waldes miteinbaut und diese facettenreiche, unvorhersehbare Geschichte wunderbar abrundet, mit dem ich aber niemals gerechnet hätte. 


    "Sie hatte es nicht geschafft, Wurzeln zu schlagen. Sie hatte sich an die falschen Dinge erinnert und zu viel vergessen. Sie erinnerte sich daran, wie man tötete und wie man hasste, aber sie hatte vergessen, wie man wuchs. Alles, was sie am Ende hatte tun können, war, sich neben ihre Schwester zu legen: nicht wirklich träumend, nicht wirklich tot."


    Zum dynamischen Handlungskonzept gesellt sich Naomi Noviks einzigartiger (das schreibe ich nicht oft, da sich die Schreibstile im Jugendbuchbereich häufig stark ähneln, aber die Erzählweise der Autorin hat wirklich einen sehr hohen Wiedererkennungswert) Schreibstil. Angereichert mit sehr viele Tiefe, vielen Details und zwischen den Zeilen transportiertem kommt die Geschichte stellenweise eher schwerfällig daher. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Roman langweilig wäre, oder es keine Actionszenen gäbe. Das Erzähltempo wandelt sich genau wie die Handlung oft von Seite zu Seite, sodass man sich beim Lesen fühlt, als würde die Autorin einmal kurz das Gaspedal antippen, um einen langsamen Mitfahrer zu überholen, nur um danach wieder gemütlich über die Landstraße zu schleichen. Auch in den gemächlicheren Passagen ist der Spannungsbogen dabei so sorgfältig ausgearbeitet, dass es keine Durststrecken gibt. Ich kann dennoch nachvollziehen, wenn Leser mit diesem Wechsel ihre Probleme hatten und nicht genau wussten, was sie mit der Geschichte anfangen sollen. Mir persönlich hat aber genau das sehr imponiert. "Das dunkle Herz des Waldes" ist wie einer der aufwendigen Zaubersprüche des Drachens: Sie benötigt eine Weile, um hinter den Worten den Sinn zu erkennen und die Magie entfaltet sich erst, wenn man sich geduldig darauf einlässt. Und so habe ich mich in diese Geschichte verliebt. Erst sehr zurückhaltend und langsam, mit jeder Seite ein kleines bisschen mehr und dann so plötzlich, unaufhaltsam und heftig, dass sie definitiv zu einem Jahreshighlight geworden ist!


    "Ich danke dir - Sarkan." Sein Name schmeckte nach Feuer und Flügeln, nach sich kräuselndem Rauch, nach Raffiniertheit und Stärke und dem schabenden Rauschen von Drachenschuppen."


    Ebenfalls oft kritisiert wird die eher distanzierte Atmosphäre der Geschichte. Die Erzählweise ist nicht unbedingt gefühlskalt und emotionslos - die Gefühle der Figuren stehen nur einfach nicht im Vordergrund und wir bekommen sie oft nicht brühwarm vorgesetzt, sondern müssen sie selbst aus Gesagtem, Gedachtem oder Getanem herausziehen. Für die Hauptfiguren bedeutet das, dass wir eine Weile benötigen, um richtig mit ihnen warm zu werden. Agnieszka und der Drache sind keine Figuren, die einen sofort anspringen, denen man nach wenigen Seiten verfällt und die leicht zugänglich wären. Sie sind beide verschlossen, seltsam und nicht gerade leicht, doch das macht sie in Kombination einfach noch viel genialer. Wieder einmal steht eine wahnsinnig starke Frauenfigur im Vordergrund, die ihre Stärke jedoch erst mühsam finden, oder genauer gesagt, sie sich erarbeiten muss. Sie ist nicht mutig, macht sich alle zwei Minuten dreckig und hat eigentlich keine nennenswerte Begabung. Sie ist keine harte Kriegerin, keine sagenumwobene Schönheit, ihr fliegt nicht alles zu. Aber: ihr gelingt es, ihren eigenen Weg zu gehen und sich auch mal über Erwartungen und Vorschriften hinwegzusetzen und das macht sie zu einer viel solideren Hauptfigur als die vielen anderen perfekten Auserwählten mit viel Aufopferungswillen und Mut für eine ganze Armee. 


    "Es gab auch in diesem Wald ein Lied, aber es war ein grausames Lied, das von Wahnsinn und vom Zerreißen und von Zorn erzählte."


    Für die Liebesgeschichte bedeutet der eher distanzierte Schreibstil, dass sie sehr stark im Hintergrund abläuft und nur zu wenigen ausgewählten Zeitpunkten zu Tage tritt. Doch diese Geschichte hat keine brennende Leidenschaft und knisternde Romantik nötig, um Leserherzen zu gewinnen. Dieser Roman lebt vielmehr vom krassen Wechselspiel zwischen kühler, berechnender Logik und mythischer, düsterer Fantasy und verblüfft immer wieder mit Wendungen, Intrigen und Gedankenspielen, die weitaus komplexer sind, als man das von Fantasy-Romanen erwarten würde. Wer braucht schon eine schnelllebige, temporeiche Geschichte mit überbordenden Emotionen, wenn man unterschwellige Konflikte, Tiefe und eine düstere Märchenatmosphäre mit undurchsichtigen Zauberern, bösartige Kreaturen, giftigen Pollen, tückischen Pflanzen und vergifteten Herzen haben kann....? Angelehnt sind die Märchen-Elemente in "Das dunkle Herz des Waldes" genau wie schon bei "Das kalte Reich des Silbers" an polnische Sagen, welche sie geschickt in ein mittelalterliches Fantasy-Setting eingebunden hat. Auch das Worldbuilding spielt in einer Top-Liga. Anstatt über altbekannte Wesen wie Vampire, Werwölfe, Fae, Elfen, Zwerge oder Hexen zu schreiben lässt sie ein mittelalterliches Volk, beschützt von einer Delegation aus Magiern auf einen sehr ungewöhnlichen Feind treffen: einen magischen, verderbten Wald. Zwischen Problemen und Grausamkeiten von dieser Welt mischen sich scheinbar mühelos magische Phänomene und Naomi Novik schafft es mit manchmal etwas sperrigen aber immer magischen Worten, eine spannende neue Welt zum Leben zu erwecken. 



    Fazit

    "Das dunkle Herz des Waldes" ist wie einer der aufwändigen Zaubersprüche des Drachens: Sie benötigt eine Weile, um hinter den Worten den Sinn zu erkennen und die Magie entfaltet sich erst, wenn man sich geduldig darauf einlässt. Doch wenn dann die komplexe Handlungsdynamik, der einzigartige Schreibstil und die langsame Figurenentwicklung ihr Übriges tun, ist es ein tiefgründiges, bewegendes, dunkles Erlebnis, das man nicht mehr so schnell vergisst. 

  15. Cover des Buches Mr. Monster (ISBN: 9783492271851)
    Dan Wells

    Mr. Monster

     (336)
    Aktuelle Rezension von: SabineSchaefer
    John Cleaver ist sechzehn und kein ganz normaler Junge. Er ist ein Soziopath, der in sich das Bedürfnis spürt, seine Mitmenschen und Mitgeschöpfe zu quälen, foltern, verletzen und töten. Doch er tut es nicht. Um seine Umwelt vor seinen Serienkiller-Neigungen zu schützen, hat er sich feste Regeln gesetzt, die er peinlich genau befolgt. Eine davon ist, seinen Mitmenschen nichts anzutun. Im ersten Band brach er diese Regel bereits, aber nur um einen dämonischen Killer aufzuhalten, der in seiner Heimatstadt wütete. 

    In diesem zweiten Band meldet sich nun "Mr. Monster", die böse Seite in ihm, noch stärker als zuvor zu Wort. Zuerst kämpft John nur gegen Mr. Monster, dann taucht ein neuer Serienmörder mit einer ganz anderen Handschrift als der Erste auf, und John fragt sich, ob das wieder ein Dämon ist. Als sich herausstellt, dass dieser Killer ein alter Bekannter von ihm ist, der ihn entführt und mit seinen anderen Opfern, die alle Frauen sind, in seinem Haus festhält, nimmt John den Kampf gegen diese neue Bedrohung auf.

    Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Der ständige innere Konflikt des Helden erzeugt kontinuierlich Spannung, und John ist trotz seiner soziopathischen Disposition sympathisch, weil er immer wieder an seine Mitmenschen denkt und sie vor sich und anderen Bedrohungen schützen will. Meiner Erfahrung nach sind Soziopathen aber überhaupt nicht am Wohlergehen ihrer Mitmenschen interessiert. Eine realistische Darstellung eines Soziopathen ist das meiner Meinung nach nicht, aber im Kontext des Romans funktioniert es sehr gut.
  16. Cover des Buches Was fehlt, wenn ich verschwunden bin (ISBN: 9783733500405)
    Lilly Lindner

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

     (494)
    Aktuelle Rezension von: Lauracea

    Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die erste Hälfte ist aus Sicht einer 9 jährigen geschrieben, was für mich sehr ermüdend zu lesen war. 

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an, dass die Autorin eine sehr einzigartige Weise hat mit Worten zu jonglieren und Gefühle auf eine sehr kunstvolle und nachdenkliche Art auszudrücken. Die Betrachtung der kleinen Phoebe auf die Welt sind gut durchdacht und erinnerten mich ein wenig an "der kleine Prinz".

    Aber die Gespräche, die im Buch geschildert werden, empfand ich als künstlich und gestellt. Die Charaktere sehr flach und einseitig. Die Beziehung zwischen den Charakteren ist in der ersten Hälfte noch einigermaßen greifbar. Danach erschien mir alles sehr übertrieben, unnatürlich und dramatisch. 

    Das Thema Magersucht ist die Autorin sehr gefühlsbetont angegangen. Da es zwischenweise doch sehr unter die Haut geht, hat es definitiv in den Händen von Kindern oder Jugendlichen unter 16 Jahren nichts verloren. 

  17. Cover des Buches Julie weiß, wo die Liebe wohnt (ISBN: 9783442479009)
    Gilles Legardinier

    Julie weiß, wo die Liebe wohnt

     (135)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    steht Julie vor ihrer Tür und guckt durch den Spion, wie er wohl aussehen mag, hängt Julie mit der Hand in seinem Briefkasten fest, fängt sie an, zu joggen und ihren Job in der Bank an den Nagel zu hängen...und schlittert von einer kleinen Katastrophe in die nächste, nur um diesen Mann mit dem interessanten Namen am Türschild näher kennen zu lernen. Was ihr auch gelingt. Witzig, spannend, aber auch zuweilen traurig ist diese Geschichte...

    Ich habe es trotzdem genossen. Irgendwie hatte ich die letzte Zeit keinen wirklichen Glücksgriff mit einem Buch und war voll in der Leseflaute. 

    Ich bedanke mich bei Julie. 😂

  18. Cover des Buches Die Spur der Hebamme (ISBN: 9783426636954)
    Sabine Ebert

    Die Spur der Hebamme

     (420)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Meinung:

    Die Buchserien „Schwert und Krone“ sowie „Hebamme“ sind zeitlich etwas versetzt, aber man trifft viele Protagonisten wieder, nur durch eine Generation getrennt. Ich finde, beide Buchserien ergänzen sich hervorragend. Sabine Ebert hat mich durch die spannende, bildhafte Sprache gekonnt in diese Zeit hineinversetzt, in der so vieles ganz anders als heute ist. Teilweise beängstigend. Sehr sorgfältig recherchiert mit tatkräftiger Unterstützung von Fachleuten, wie das letzte Kapitel und zahlreiche Diagramme und Karten belegen. Dort sind auch die Grenzen der Recherche aufgezeigt sowie den genutzten schriftstellerischen Freiheiten.

    Christian und Marthe werden getrennt. Er bei einem verratenen Silbertransport gefangen genommen, sie als Hexe denunziert. Auch in diesem Roman werden menschliche Abgründe gekonnt dargestellt, z.B. durch Randolf, Ekkehard und Richenza. 

    Das Leben von Christian und Marthe ist eine einzige Abenteuerreise, die zu keiner Zeit langweilig ist und jede Menge Herausforderungen bringt. Das Finale ist perfekt und ich habe es zweimal gelesen.

    Das Buch ist einfach geschrieben, sehr bildhaft und authentisch. Nach den ersten Seiten versinkt man in der beschrieben Welt und kann das Buch nicht aus der Hand legen.

    Fazit:

    Als ich zuerst von Sabine Ebert und deren Büchern hörte war ich etwas skeptisch. Davon ist jetzt nichts mehr übrig. Unbedingt lesenswert: fünf Sterne.

  19. Cover des Buches 5 Tage im April (ISBN: 9783401068558)
    Christoph Marzi

    5 Tage im April

     (60)
    Aktuelle Rezension von: KaraMelli

    Christoph Marzi gehört zu jenen Autoren, denen es ausnahmslos jedes Mal mit Leichtigkeit gelingt, mich im Handumdrehen an Ort und Geschehen zu versetzen.

    Ich betrete die von ihm geschaffenen Welten und habe augenblicklich einen Draht dazu.

    Diesmal habe ich an der Seite seiner Protagonisten das Salz des Meeres auf den Lippen geschmeckt, während mir der Wind das Haar zersaust hat.

    Ich habe mich mit ihnen gewundert, gefreut und mit ihnen getrauert. Sie waren vielleicht ein klitzekleines bisschen stereotyp, aber in Art und Weise jederzeit zugänglich und stimmig.

    Man würde dieses Werk vielleicht NewAdult zuordnen, es spricht aber auch OldAdult an. Die Nebenfiguren verfügen über reichlich Lebenserfahrung, ihre Wege kreuzen die der jüngeren Hauptcharaktere, ihre Schicksale sind miteinander verknüpft.

    Mir gefällt sehr, welche Dynamik sich daraus ergibt und welche Konsequenzen daraus entstehen. Nie wirkte die Handlung auf mich konstruiert oder gar weit hergeholt.

    Zu Beginn noch unschuldig und im Erzähltempo gemächlich, nimmt die Geschichte Fahrt auf und hat mich schlussendlich positiv überrascht, da sie bezüglich ihrer Intensität meine anfänglichen Erwartungen übertroffen hat.

    Sie lässt sich nicht mit den Reihen um die Uralte Metropole oder Malfuria vergleichen, stellt für mich aber eine gelungene Ergänzung jenseits der Phantastik dar.

  20. Cover des Buches Die Entscheidung der Hebamme (ISBN: 9783426638354)
    Sabine Ebert

    Die Entscheidung der Hebamme

     (343)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Meinung:

    Die Charaktere von Christian, Lukas und Marthe sind wie immer perfekt. Jetzt trifft zum ersten Mal Albrecht mit seinen Kumpanen in der Vordergrund, und alle erweisen sich auf dem Niveau von Randolf: die Verkörperung des Schlechten.

    Und natürlich gibt es Krieg, aber diesmal einen großen innerhalb des Reiches, nämlich gegen Heinrich den Löwen.

    Bildhaft geschrieben, man kann sich alle Szenen lebhaft vorstellen, mit viel Spannung. Perfekte Unterhaltung mit historischem Anspruch (sorgfältig recherchiert).

    Fazit:

    Deutschlands Geschichte spannend und lebendig erzählt im 12. Jahrhundert: fünf Sterne.

  21. Cover des Buches Kolyma (ISBN: 9783442472352)
    Tom Rob Smith

    Kolyma

     (279)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Bereits ab der ersten Szene des Buches, baut der Autor Spannung auf. Diese Spannung wird immer wieder durch kleine Verfolgungsjagden oder anderen Zwischenereignissen gesteigert. Die Atmosphäre ist detailreich beschrieben, sodass mir das Buch an manchen Stellen sogar zu brutal war. Ab und zu musste ich es weglegen, um die Geschehnisse im Buch zu verarbeiten. Grundlegende Geschichtskenntnisse sind in diesem Fall sinnvoll, um den Geschichtsstrang zu verstehen.

    Der Hauptcharakter Leo Demidow ist mir zu Anfang sehr sympathisch, allerdings ändert sich das im Laufe des Buches. Leo setzt sein Leben auf`s Spiel, um seine Tochter zu retten, die ihn hasst und seine Liebe nicht erwidert. Dieses Verhalten erscheint mir naiv und ich kann seine Handlungen nicht immer nachvollziehen.

    Obwohl das Buch immer wieder in Zeitabschnitte gegliedert ist, gehen mir manche Geschehnisse zu schnell. Dabei geht es nicht um fehlendes Verständnis, sondern darum, dass die Ereignisse in der Realität nicht so schnell ablaufen können.

    Insgesamt kann das Buch den Leser durch die durchgehende Spannung sowie den lebhaften und detailreichen Schreibstil fesseln, weshalb ich das Buch mit vier Sternen bewerte.

  22. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.258)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwelt
    Es ist definitiv eines von Stephen Kings Monumentalwerken. Aber seien wir ehrlich, wäre es wirklich noch so gut, wenn es nur halb so lang wäre? Es ist gerade der für Stephen King übliche langsame, aber stetige Aufbau der Spannung, der dieses Buch ausmacht. Treibt er es damit auf die Spitze? Ja. Natürlich. Aber was soll ich sagen, er kann es eben. Das ist seine große Stärke und das merkt man in dem Buch ganz deutlich.
    Aber beginnen wir am Anfang. In diesem Buch geht es - ganz kurz gesagt - um eine Gruppe Kinder, die eine unbekannte Macht jagen, die Menschen umbringt, und die als Erwachsene zurückkehren, um ihre Taten zu vollenden. Und doch geht es um so viel mehr.
    Wir haben hier eine Gruppe Kinder, die sich mit Morden konfrontiert sehen. Allein das ist schon eine höchst sonderbare Konstellation, zumal diese Kinder nichts besonderes an sich haben. Sie sind einfach nur ganz normale Kinder. Wir lernen diese Kinder auf den vielen Seiten dieses Buches sehr gut kennen, ihre Sorgen, ihre Gedanken, ihre Freuden, aber vor allem ihre Ängste. Hier kommt nun auch schon das erste leider: Leider liegt der Fokus so stark auf den Kindern, dass die meisten andern Figuren eher blass bleiben. Sie verschwimmen im Hintergrund und viele Personen, die für die Kinder wichtig sein sollten, werden sogar nur erwähnt. Die Kinder werden in ihrer eigenen kleinen, kindlichen Blase dargestellt, und nur diese gemeinsame Welt wird gezeigt. Nun ja, andernfalls wäre das Buch vermutlich noch deutlich länger geworden. Und zwar unterscheiden sich die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten sehr stark, der Fokus liegt aber ganz klar auf Bill. Die anderen Kinder haben ihre Momente, aber Bill ist die treibende Kraft, derjenige, der wirklich aktiv wird, derjenige, der alles vorantreibt und die Gruppe zusammenhält. Er ist allerdings auch derjenige aus der Gruppe, den Es am stärksten beeinflusst hat. Schnell wird für die Kinder klar, dass es nicht nur um Rache geht, sondern auch um ihr eigenes Überleben.
    Trotz seiner Länge verliert das Buch nie seine Spannung. Es ist keines der Bücher, von denen man sich nicht losreißen kann, die einen nachts nicht mehr schlafen lassen. Aber diese ständige, leichte Steigerung der Spannung hält einen die ganze Zeit bei der Stange. Was mich stellenweise völlig aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Perspektivwechsel mitten in der Szene, denen ich nicht immer ganz leicht folgen konnte. Aber auch das ist man von Stephen King ja gewöhnt.
    Die Auflösung und der Hintergrund der ganzen Geschichte waren höchst seltsam, Stephen King typisch eben. Obwohl ich mir an der Stelle tatsächlich noch etwas Erklärung gewünscht hätte, warum das denn alles so war und was es damit auf sich hatte. Aber das bleibt nun meiner Fantasie und Interpretation überlassen.
    Wie bereits erwähnt ging es in dem Buch um den Kampf gegen ein unbekanntes mörderisches Monster. Aber es geht um so viel mehr - und das wird sogar in einem Dialog im Buch aufgegriffen. Es geht um Freundschaften, Pflichtgefühl und um Kindheitsängste, und wie sie uns bis ins Erwachsenenalter hinein begleiten können, vielleicht sogar für den Rest unseres Lebens. Letzteres hat mich ganz besonders fasziniert. Wir wissen zwar als Erwachsene, dass es da kein Monster im Schrank oder unter dem Bett gibt (oder was auch immer einem als Kind Angst gemacht hat), aber wenn man dann in eine Situation kommt, in der man daran erinnert wird und in der es wieder so real erscheint… ist die Angst dann wirklich weg? Sind wir dann wirklich die rational denkenden Erwachsenen? Oder kommt das Kinder in uns wieder hervor, wenn wir an usnere Kindheit erinnert werden, und mit ihm all die Ängste? Sind diese Ängste als Erwachsene nicht sogar schlimmer, weil sie nicht in unser gefestigtes Weltbild passen, aber dennoch so echt erscheinen, es aber vernünftigerweise gar nicht sein können? Diese Themen ziehen sich durch das ganze Buch. Es sind Ängste, die jeder einzelne von uns verstehen und nachvollziehen kann. Und gerade das macht dieses Buch so mächtig. Es ist keine abstrakte Angst, die hier geschaffen wird, sondern eine verdammt reale, die in uns schlummert, und die man weckt.

  23. Cover des Buches Der Teufel von Mailand (ISBN: 9783257236538)
    Martin Suter

    Der Teufel von Mailand

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Am Morgen nach einem LSD-Trip ist Sonia völlig verstört, plötzlich kann sie Farben riechen, Formen schmecken und Töne sehen. Dies, und ein zuvor überlebter Mordanschlag ihres Ex-Mannes, sind für sie der Anlass ein neues Leben zu beginnen und eine Stelle als Physiotherapeutin in einem neu eröffneten Wellness-Hotel im Schweizer Engadin anzutreten. Als einzige Person ist ihre Freundin Malu über ihr Vorhaben informiert. Kaum ist Sonia in Val Grisch angekommen, geschehen seltsame Dinge. Die Dorfbevölkerung benimmt sich feindselig und auch die Stimmung unter dem Hotelpersonal ist angespannt. Der Jahrhundertregen und ihre überreizten Sinne tragen dazu bei, dass sich Sonia sehr isoliert fühlt, denn außer einigen SMS mit ihrer Freundin hat sie keinen Kontakt. Als sie jedoch zufällig ein Buch mit der Sage vom Teufel von Mailand entdeckt und begreift, dass die unerklärlichen Vorkommnisse für sie eine Gefahr bedeuten könnten, vertraut sie sich ihrem Masseur-Kollegen an … 

    Martin Suter ist ein Schweizer Schriftsteller. Er wurde 1948 in Zürich geboren, machte 1968 in Basel eine Ausbildung zum Werbetexter, arbeitete danach als Creative Director und seit 1991 als Autor. Ab 1992 schrieb er eine wöchentliche Kolumne, für die er 1995 den Preis der österreichischen Industrie beim Joseph-Roth-Wettbewerb in Klagenfurt erhielt. Sein Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm 1997 mit „Small World“. Für seine zahlreichen Romane, die alle im Diogenes Verlag erschienen und auch international sehr erfolgreich sind, erhielt Suter mehrere deutsche und schweizer Preise und Auszeichnungen. Nach Wohnsitzen auf Ibiza, in Guatemala und in Marrakesch lebt Martin Suter heute mit seiner Familie in Zürich. 

    Wie in mehreren seiner Romane greift der Autor auch in „Der Teufel von Mailand“ das Thema Bewusstseinsveränderung durch Drogen auf. Sein Schreibstil ist dabei knapp und präzise, mit gezielt eingesetzten Thriller-Highlights, und wechselt gekonnt vom anfänglichen Heimat- und Bergroman zur äußerst spannenden Schauergeschichte. Die Charakterzüge der einzelnen Protagonisten, besonders der Hauptperson Sonia mit ihren psychotischen Sinneswahrnehmungen, sind perfekt beschrieben. Auch Voreingenommenheit, Argwohn und Hass der Dorfbewohner gegenüber dem Hotelpersonal sind hautnah zu spüren. Die großartige Kulisse des Engadin-Tals, verbunden mit dem anhaltenden Regen, erzeugen eine düstere, geheimnisvolle Stimmung, die bis zum nervenaufreibenden Showdown anhält. 

    Fazit: Ein spannender Psycho-Thriller mit überraschendem Schluss – sehr lesenswert. 

  24. Cover des Buches A History of Us − Erst auf den zweiten Blick (ISBN: 9783499004933)
    Jen DeLuca

    A History of Us − Erst auf den zweiten Blick

     (87)
    Aktuelle Rezension von: xJohannax04

    Meine Meinung:

    Das Buchcover kommt ebenso wie das Cover des Reihenauftakts in einer eher schlichten aber dennoch eleganten Aufmachung daher und wurde somit wiederum perfekt auf das Äußere des Vorgängerbandes abgestimmt.

    Auch in „A History Of Us - Erst auf den zweiten Blick“  stellte die Autorin wieder ihr schriftstellerisches Talent unter Beweis. Sie überzeugte ihre Leserschaft nicht nur mit ihrem detaillierten und humorvoll angehauchten Schreibstil sondern auch mit der stimmigen Umsetzung ihres gesamten Handlungskonzepts. 

    Im Vergleich zu anderen Romanen ging es hier eher „ruhiger“ zu und die Handlung plätscherte sozusagen vor sich hin. Was jedoch dem ganzen keinen Abbruch tat.

    Sowohl ihr mangelndes Selbstbewusstsein sowie auch das Gefühl von Einsamkeit machten ihr das Leben schwer. Umso schöner war es eine positive Entwicklung bei Stacey miterleben zu können. Sie fand sich selbst und setzte auch klare Grenzen, wie weit sie bereit war zu gehen bzw. was sie zuließ und was nicht. Es war richtig und vor allem wichtig, dass die Autorin diesen Prozess, der emotionale sowie auch humorvolle Momente beinhaltete, in die Handlung mit einfließen ließ. 

    Jen De Luca ermöglichte es ihrer Leserschaft durch die Darstellung der Geschichte aus Stacey’s Perspektive einen Einblick in ihre Gedanken- sowie Gefühlswelt zu erhalten und somit mit ihr mitzufiebern bzw. mitzuleiden. 

    Der männliche Protagonist „Dex“ weckte bereits zu Beginn mein Misstrauen. Ich wurde mit ihm einfach nicht richtig warm und hatte auch so ein Gefühl, dass in ihm kein wirklich toller Mensch steckte. Seine Aktion, von der wir zum Ende hin erfuhren, war alles andere als cool und somit bewahrheitete sich meine „Vorahnung“.

    Zu Daniel verspürte ich schon eher einen gewissen Draht. Mit seiner Ehrlichkeit, seiner aufmerksame Art sowie seiner Fürsorglichkeit sammelte er deutliche Pluspunkte und vermittelte im Großen und Ganzen schon eher den Eindruck eines „echt tollen Kerls“.  Ebenso wie mit Stacey, fieberte und litt ich auch mit Daniel die gesamte Handlung über mit. Seine Unsicherheit, seine Schüchternheit sowie seine Selbstzweifel waren ausschlaggebend dafür, dass ich ihn am liebsten in den Arm genommen hätte und ihm ein paar aufbauende und motivierende Worte zugesprochen hätte. 

    Die Atmosphäre, die Jen DeLuca in ihrem Roman beschrieb, war total angenehm und versprühte ein gewisses Wohlfühl-Flair.

    Aber auch ernste Themen griff die Autorin in ihrem Roman auf und behandelte diese wiederum auf sehr authentische und einfühlsame Weise. 

    Fazit: „A History Of Us - Erst auf den zweiten Blick“ überzeugte nicht nur durch ein tolles Setting sondern auch durch sehr sympathische Protagonisten sowie ein gut durchdachtes sowie ausgearbeitetes Handlungskonzept. 

    Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken. Diese Tatsache beeinflusste meine Meinung jedoch keinesfalls!

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