Bücher mit dem Tag "apulien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "apulien" gekennzeichnet haben.

23 Bücher

  1. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  2. Cover des Buches Orangenmond (ISBN: 9783453358416)
    Stefanie Gerstenberger

    Orangenmond

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Georg lebt mit seinem 10 jährigen Sohn Emil alleine. Er ist Witwer. Emils Mutter und seine verstorbene Frau Milena ist gestorben als Emil 5 Jahre alt war. Eines Tages findet Georg heraus, dass Emil nicht sein Sohn sein kann. Die Blutgruppen stimmen nicht überein. Georg wendet sich an Eva, Milena’s Schwester. Beide versuchen herauszufinden wer der Erzeuger von Emil sein kann. Da Milena eine berühmte und sehr attraktive Schauspielerin war, die überall sehr angesehen und  beliebt war, ist diese Aktion nicht so einfach. Doch dann ist klar, Eva, Georg, Emil und Georg’s Mutter Helga machen sich auf nach Italien um die Wahrheit herauszufinden.

    Ein recht netter Roman, man kommt gut in die Geschichte hinein. Mir persönlich war sie stellenweise etwas zu langatmig, ich hätte mir gewüscht, dass sie evtl. etwas kurzweiliger ist.

    Daher nur 3 Punkte.

    Das Buchcover finde ich sehr ansprechend. Gefällt mir sehr gut und macht viel Lust auf Urlaub.

  3. Cover des Buches Vino mortale (ISBN: 9783462047660)
    Kirsten Wulf

    Vino mortale

    (8)
    Aktuelle Rezension von: serendipity3012
    Mord im Weinkeller

    Die Deutsch-Italienerin Elena von Eschenbach ist gerade aus Deutschland zurückgekommen nach Süditalien, wo sie nach ihrer gescheiterten Ehe mit ihrem Sohn Ben bei ihrem Onkel Gigi lebt. Da erreicht sie ein Anruf von Commissario Cozzoli: Nach einer Weinprobe, bei der Gigi anwesend war, wurde der Weinkritiker Georges Lille tot aufgefunden. Gigi gehört zum Kreis der Verdächtigen. Cozzoli will seinem Freund helfen und Elena kann es nicht lassen und ermittelt auf eigene Faust – zum Ärger des Kommissars. Außerdem wird ein junger Journalist tot aufgefunden: Auf den ersten Blick sieht alles nach Selbstmord aus. Oder gab es jemanden, der Interesse an seinem Tod haben könnte? Und gibt es zwischen ihm und dem Mord bei der Weinprobe einen Zusammenhang?

    „Vino Mortale“ ist der zweite Band einer Krimireihe, die in Apulien spielt (Ein weiterer Roman, der zeitlich noch vorher ansetzt, hat keine Kriminalhandlung). Man sollte wissen, was einen bei Kirsten Wulf erwartet, um nicht enttäuscht zu werden. Das Tempo der Geschichte ist eher gemächlich, so, als hätte die Autorin sich dem heißen süditalienischen Sommer anpassen wollen: Man ist gezwungen, langsam zu machen. Diesmal steht das Privatleben der Protagonisten etwas weniger im Vordergrund als im ersten Teil „Tanz der Tarantel“, dennoch wird ihm auch hier Raum gegeben. Das muss man mögen. Für die italienischen Einsprengsel im Text gilt das ebenso. Man muss die Sprache nicht beherrschen, um sie zu verstehen, zumal sie meist direkt im Anschluss erklärt bzw. übersetzt werden. Mir gefallen sie gut, da sie zu einer authentischen Atmosphäre beitragen.

    In „Vino Mortale“ gibt es kaum nervenaufreibende Spannung, sondern viele Dialoge, es geht immer wieder um die Beziehungen der Protagonisten untereinander, vor allem natürlich derer, die verdächtig sind. Nach und nach wird klar, dass es sich hier womöglich nicht bloß um Mord aus „niederen Motiven“ handelt, sondern dass es eventuell um viel mehr geht.

    Kirsten Wulf schreibt einen leichten, angenehmen Stil. Ihre liebenswerten Protagonisten, das italienische Flair, die interessanten Informationen zum Wein (vielleicht etwas zu gehäuft) machen „Vino Mortale“ zu einem Buch, das hält, was es verspricht: gute Krimiunterhaltung. 
  4. Cover des Buches Den Himmel stürmen (ISBN: 9783499270833)
    Paolo Giordano

    Den Himmel stürmen

    (26)
    Aktuelle Rezension von: leselea

    Es ist dieser eine Sommer, der das ganze Leben verändern wird, den Paolo Giordano in seinem Roman Den Himmel stürmen an den Anfang stellt: Teresa verbringt wie jedes Jahr die Sommerferien bei ihrer Großmutter in Apulien, als sie eines Tages die Nachbarsjungen Bern, Tommaso und Nicola kennenlernt. Die drei bezeichnen sich als Brüder, obwohl die verwandtschaftlichen Beziehungen etwas komplizierter sind, und leben gemeinsam auf dem Hof nebenan, der Cesare und Floriana gehört. Ihre Tage sind geprägt von landwirtschaftlicher Arbeit und religiösen Unterrichtungen, etwas, was Teresa fremd ist und sie deswegen umso mehr fasziniert. Jeden Sommer verbringen die vier fortan miteinander und zwischen Teresa und Bern entsteht die erste große Liebe. Doch in einem Jahr ist Bern verschwunden – er soll ein anderes Mädchen geschwängert haben – und Teresa kehrt mit zerbrochenem Herzen in den Norden zurück. Als sie einige Jahre später das Haus ihr Großmutter erbt und nach Apulien zurückkehrt ist Bern wieder da – und damit auch Teresas Gefühle. Sie zieht zu ihm auf dem Hof, wo er gemeinsam mit Tommaso und anderen Freunden lebt und sich einem Leben im Takt der Natur und im Kampf gegen die kommerzialisierte Landwirtschaft gewidmet hat. Sie nehmen ihre Beziehung wieder auf und sind scheinbar glücklich – bis Teresa Jahre später erkennt, dass Berns Verschwinden in dem einen Sommer immer zwischen ihnen stand und dunkle Geheimnisse ihre Liebe stärker belastet haben, als sie je geahnt hat.

    Den Himmel stürmen ist Paolo Giordanos vierter Roman und der erste, der mich genauso begeistert und überzeugt hat wie sein Debüt Die Einsamkeit der Primzahlen. Atmosphärisch, mit latenter Spannung und leichter Melancholie erzählt Giordano eine Liebes- und Freundschaftsgeschichte, die bisweilen auch Züge eines Ökothrillers oder eines Drama aufweist. Es ist dieser Genre-Mix, der den Roman besonders macht und ihm etwas Unvorhersehbares verleiht, sodass es einen immer wieder zur Geschichte drängt. Deren Inhalt selber gestaltet sich nämlich weniger reizvoll: Den Himmel stürmen ist voller Unglück, in jeder Szene steckt immer eine Bedrohung, etwas Dunkles, oder die Andeutung von Vergänglichkeit. Keiner der Protagonisten ist einem sympathisch, auch weil keiner wirklich sein Leben anpackt, sondern sich mehr im Sinnieren übers Leben oder in banaler Geschwätzigkeit verliert. Alle Beziehungen sind toxisch und so belastet, dass selbst die Liebe hier keine Chance zu haben scheint.

    Über den Großteil der Lektüre bleibt unklar, was genau erzählt werden soll. Der Roman führt seine Leserschaft immer wieder auf falsche Fährten, bis er unverblümt einen Haken schlägt und sich scheinbare Gewissheiten als falsche Schlussfolgerungen entpuppen. Gleichzeitig ist Den Himmel stürmen erzähltechnisch durchaus komplex angelegt: In drei großen Erzählblöcken springt Ich-Erzählerin Teresa munter zwischen jüngerer und älterer Vergangenheit hin und her und hält sich nur kurz in der Gegenwart auf, in der von dem einstigen Vierblatt scheinbar nur sie und Tommaso übrig geblieben sind. Doch Giordano schafft es den Kreis zu schließen und zu offenbaren, um was – und um wen – sich der Roman über 520 Seiten eigentlich gedreht hat. Das Ende ist zugleich traurig und versöhnlich und passt damit wunderbar zur Grundstimmung des Romans.

    Den Himmel stürmen ist ein eindringlicher Schmöker, der einen packt und zugleich wegstößt. Wer mysteriöse Geschichten mag, die sich nur langsam enthüllen und nichts gegen eine düstere, bisweilen fatalistische Atmosphäre haben, ist hier genau richtig. 5 Sterne für eines meiner Lesehighlights in diesem Jahr.

  5. Cover des Buches Der Duft von Pinienkernen (ISBN: 9783548289083)
    Emily Bold

    Der Duft von Pinienkernen

    (73)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa

    Greta und Katrin sind beste Freundin, Familie und Freunde kennen sie nur im Doppelpack. Sie leben zusammen und betreiben zusammen in München eine Nudelbar. Und genau diese innige Freundschaft wird den beiden zum Verhängnis. Die beiden haben nämlich auch den gleichen Männergeschmack. Katrins Freund nutzt diese Gelegenheit aus und treibt einen Keil zwischen die beiden Freundinnen.

    Greta bekommt ein Angebot, ein mediterranes Kochbuch zu schreiben, dafür reist sie durch Italien um Inspirationen für ihre Rezepte zu sammeln.

    Das Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste und ist mir eigentlich nur durch das Cover ins Auge gestochen. Das Cover finde ich sehr stimmig und passend zu der Geschichte.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und sich sehr gut lesen lassen. Mann wollte immer wissen wie es Greta in Italien ergeht und was mit ihr und Katrin passiert.

    Die Charaktere sind mir sehr sympathisch und authentisch erschienen. Greta tat mir sehr leid, dass Katrin anfangs gar keinen Kontakt mehr zu ihrer Freundin wollte.

    Ein absolut gelungenes Buch und einer nötigen Tiefe.

  6. Cover des Buches Italienische Nächte (ISBN: 9783453358225)
    Katherine Webb

    Italienische Nächte

    (92)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich hatte eine sommerliche, leichte Liebesgeschichte erwartet. Gelesen habe ich jedoch eine sehr detaillierte Darstellung der süditalienischen Arbeiterklasse zwischen den Weltkriegen. Das alles wird verpackt in eine ziemlich spannende Geschichte um die junge und verheiratete Clare, die sich leidenschaftlich in einen kämpferischen jungen Italiener verliebt. Die Autorin schreibt sehr anschaulich, man merkt, dass sie Historikerin ist und folgt ihrer Darstellung der einzelnen Tage im tiefsten, von großer Armut geprägten Süditalien, gerne. Die Darstellung der Charaktere sind jedoch teilweise sehr hölzern und zum Schluss wartet das Buch mit einer sehr abstrusen Geschichte auf, wie um es unbedingt zu Ende zu bringen. Das fand ich persönlich sehr schade, denn trotz der unvermuteten Ernsthaftigkeit habe ich es gerne gelesen, bleibe jedoch zum Schuss etwas verärgert ob der unpassenden Auflösung  zurück. 

  7. Cover des Buches Die Wiege der Hoffnung (ISBN: 9782496712810)
    Tara Haigh

    Die Wiege der Hoffnung

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Manu8977

    Dieses Buch von Tara Haigh ist genauso großartig geworden, wie auch schon die anderen Bücher von ihr.
    Es geht um eine starke Frau, viel Gefühl, Mut, Kraft, Hoffnung und Liebe.
    Luise ist Schon eine ganz besondere junge Frau, die nie die Hoffnung aufgibt und kämpft bis zum Schluss. Dieses Buch ist gleichzeitig ein Einblick in die Geschehnisse unter Hitler. Diese Story ist mit soviel Liebe und geschichtlichen Hintergrund geschrieben, dass man beim Lesen automatisch in die Geschichte eintaucht.
    Daumen hoch!
    Unbedingt Lesen

  8. Cover des Buches Das Sandkorn (ISBN: 9783257243253)
    Christoph Poschenrieder

    Das Sandkorn

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Die Momente, in denen ein Roman nicht nur kurz aufleuchtet, sondern strahlt sind selten geworden. Hier ist ein solches Buch.

    Ein sensibles Thema eingebettet in eine opulente Wissens- und Erfahrungsfülle und alles fast schwerelos verpackt, so dass es nicht schwerfällt, sich den Handelnden in ihrer Zeit gedanklich zu nähern und sich ihnen emotional anzuvertrauen. So taucht man denn ein in eine Welt voller Tabus und   Vorurteile auf der einen Seite, um sodann, in der offenen Landschaft von Apulien (Südostitalien) eine aufblühende Liebe zu erspüren sowie den Spuren aus längst vergangenen Tagen zu folgen. 

    Es fällt schwer, diesen Roman irgendeiner Kategorie zuzuordnen, da er Vieles vereinigt und dicht gedrängte Möglichkeitsräume schafft, ohne ihn damit zu überfrachten oder die Akteure aus den Augen zu verlieren. Im weiteren Sinn ist es sicher ein Bildungsroman, es ist aber auch:

    • ein Liebes-/Gesellschaftsroman mit besonderer und besonders schwieriger Konstellation 
    • ein Historienroman – mit Friedrich II. und I. Weltkrieg: zweifelsohne
    • ein Kriminalroman, der dem Beziehungsgeschehen die nötige Spannung verleiht; mit einem Kommissar, der zunächst als „Hintergrunderheller“ eine wichtige Rolle übernimmt, später jedoch zur tragischen Figur wird
    • ein Reiseroman mit insgesamt drei Expeditionen 
    • eine Milieustudie mit den Schwerpunkten Berlin, Rom und Süditalien
    • eine populärwissenschaftliche Abhandlung aus den Bereichen Geologie (mit äußerst lesenswerten Informationen über Sand und den Möglichkeiten der räumlichen und zeitlichen Zuordnung; immerhin wird ein Sandkorn zum entscheidenden Element im „Kampf“ zwischen Vertrauen und Misstrauen …), Landeskunde, Fotografie und Kulturgeschichte
    • im weiteren Sinne auch eine Tragödie, sowohl einer persönlichen (des Protagonisten) wie auch einer gesellschaftlichen (durch den I. Weltkrieg)

    Man muss das Buch lesen, um den ganzen Zauber, die ganze Vielfalt aufnehmen und genießen zu können – eine Rezension oder kurze Nacherzählung kann immer nur hungrig machen. 

    (4.11.2016)

  9. Cover des Buches Das Schwert des Normannen (ISBN: 9783426513163)
    Ulf Schiewe

    Das Schwert des Normannen

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Das Schwert des Normannen" ist der erste Band der Normannen-Saga von Ulf Schiewe. Wir begleiten dabei den jungen Gilbert. Als Kind geraubt, wächst er in der Familie der Hautevilles auf. Dort wird er wie zum Bruder und letztendlich zieht er auch an der Seite seiner Brüder Richtung Süden. Denn einer, Robert Guiscard, wählt ihn zu seinem Schildknappen. Vor Ort in Italien ziehen diese als Raubritter durch die Lande, aber immer mehr festigen sie dort ihr Dasein. Als es nach Drogos Ermordung, der älterste der Brüder und zugleich Fürst, zur entscheidenden Schlacht von Civitate mit den Alemannen und dem päpstlichen Heer kommt, tritt ein entscheidender Wendepunkt für die Normannen in Süditalien ein. Ulf Schiewe beschreibt in diesem Roman zu Beginn des elften Jahrhunderts die bewaffneten Konflikte. Süditalien war zu dieser Zeit ein reiches Gebiet, daher sowohl für die Byzantiner, Lombarden als auch die Normannen ein Terrain zur Bereicherung. Mit den Brüdern Onfroi und Robert Guiscard begann dabei eine neue Phase der Landnahme. Die Geschichte des jungen Gilbert ist dabei vom Autor gut eingebettet. Einzig etwas unverständlich, warum er als Kind geraubt dann später den Hautevilles so treu ergeben ist. Nichtsdestotrotz ist dieser Auftaktband ein guter historischer Roman. Zwar teilweise mit kleinen Längen, aber Richtung Finale immer mehr spannend zugleich. Der leider mittlerweile im Frühjahr 2023 verstorbene Autor hat hier einen guten Einstieg in die Normannensaga hinterlassen und ich freue mich schon bald die weiteren Bände zu lesen.

  10. Cover des Buches Mein italienischer Vater (ISBN: 9783453292161)
    Anika Landsteiner

    Mein italienischer Vater

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Thala
    In dem Buch "Mein italienischer Vater" geht es um Laura, die nach dem frühen Tod ihrer Mutter und gleichzeitig besten Freundin Magdalena völlig aufgeschmissen ist. Sie kündigt ihren Job, verfällt in eine Depression, sortiert oberflächliche Freundschaften aus. Was nun? Zeit ihres Lebens hat sich Laura auf ihre Mutter verlassen, die abenteuerlustig war und Mut hatte für zwei. Welche eigenen Träume und Ziele hat Laura?

    Aus einem plötzlichen Impuls heraus setzt sich Laura in ihr Auto und fährt von München aus nach Süditalien. Zaghaft steht sie vor der Tür ihres italienischen Vaters Emilio, zu dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. 

    Meine Meinung: 
    Ich habe das Buch nur so verschlungen. Die Autorin beschreibt bildhaft die italienische Landschaft, die Melancholie des italienischen Winters, das mediterrane Lebensgefühl. In Süditalien scheinen die Uhren anders zu ticken: Man kennt sich, redet miteinander, trinkt einen Caffé und überhaupt spielt Essen eine sehr wichtige Rolle? Diät? Nie davon gehört. Vom Schreibstil her finde ich das Buch überaus gelungen. Landsteiner gibt ihren Figuren Raum, auf der zwischenmenschlichen Ebene geschieht sehr viel, auch wenn äußerlich nicht viel passiert. Das Buch schafft es, Ruhe zu vermitteln. Es entschleunigt einen. Es muss nicht ständig etwas passieren. Ich habe mit Laura gelitten, nach dem Sinn gesucht, nach Herzenslust geschlemmt und mich verliebt. Was für ein schönes Buch!

     
  11. Cover des Buches Geisterfahrer (ISBN: 9783710900655)
    Michael Opoczynski

    Geisterfahrer

    (32)
    Aktuelle Rezension von: wsch

    Auch im zweiten Fall der 'Gesellschaft für unkonventionelle Maßnahmen' schimmern Fakten deutlich durch. Die durch Gesetzeslücken und findige Anwälte ermöglichten Schlupflöcher, durch die gar einige der extrem hoch bezahlten Manager der Autoindustrie einer ihren Taten entsprechenden Strafe entkommen können.

    Zitat Seite 204: 

    "»Dann sprich mir nach: Unsere Kunden können ab sofort die Betrugsautos zurück geben und den vollen Kaufpreis zurückverlangen!«

    »Das ist Erpressung!« 

    »Nein, dir kommt das nur so vor, weil du selbst ein Betrüger bist. Was wir verlangen, ist ein ganz normales Verhalten anständiger Geschäftsleute. Es nennt sich Loyalität dem Kunden gegenüber!«"

    Wer bei dem Zitat noch nicht drauf gekommen sein sollte: es geht um einen der Top-Manager eines Automobilkonzerns mit Hauptsitz in einer niedersächsischen Provinzstadt...

    Wobei die Risiken, die mit dem fälschlicherweise so viel beschworenen autonomen Fahren und der künstlichen Intelligenz verbunden sind, plastisch beschrieben werden.

    Natürlich geht es ebenso schwerpunktmäßig um den Widerstand der Berliner Pizzeria-Welt gegen die getarnten Schutzgelderpressungen der Mafia. Stichworte hier AddioPizzo, der 2004 in Palermo gegründeten Anti-Mafia-Bewegung. Wer den bei dtv erschienenen Titel "Agromafia" gelesen hat, wird auch sofort mit dem Ortsnamen Lecce etwas anfangen können. 

    Sein ganzes Hintergrundwissen, welches er in seinem zweiten Buch immer wieder aufblitzen lässt, hat sich Michael Opczynski als jahrelanger Moderator der zdf-Wirtschaftssendung 'wiso' aneignen können.

    Komplettiert wird das ganze durch herausragende Recherche: die Parkanlagen, die Straßennamen, italienischen Autobahnen, Berliner U-Bahnstationen, von den Protagonisten besuchte Cafés - es stimmt einfach (fast) alles. Einen kleineren Irrtum habe ich finden können: von den beschriebenen Geschäftsräumen der 'Gesellschaft für unkonventionelle Maßnahmen' zum  Schlossgarten Schönhausen sind es laut Google Maps nicht ein paar Schritte, sondern knapp zwei Kilometer...

    Das Café Grosz befindet oder besser befand sich in der Tat am Kurfürstendamm, genau gesagt unter der Hausnummer 193, die Austernbar in der Lebensmittel-, besser gesagt der Delikatessenabteilung des KaDeWe sieht wirklich so aus und so weiter...

    Auf jeden Fall macht es ausgesprochenen Spass, Fall Nummer Zwei zu lesen.


  12. Cover des Buches Tanz der Tarantel (ISBN: 9783462046441)
    Kirsten Wulf

    Tanz der Tarantel

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Bavaria123
    Die Geschichte 
    =========== 

    Elena von Eschenburg lebt nach ihrer Trennung seit kurzem mit Sohn Ben bei ihrem Onkel Gigi in Apulien. In den heißen Sommermonaten lernt sie die Tradition der “Pizzica”-Musik kennen, die ehemals hypothetisch die Wirkung hatte, besessene Frauen (die sog. “tarantate”) zu heilen, die von einer Tarantel gebissen wurden und deshalb unter einer Art Fluch oder Wahn zu leiden schienen. 
    Elena lernt Nicola kennen, der sich ganz dieser Musik verschrieben hat. Sie begleitet den Mann und seine bunte Truppe einige Tage lang, um Material und Fotos für eine Berichterstattung zu sammeln. 
    Es beginnt ein bedeutendes Fest zu Ehren der alten Bräuche und der Auftritt von Nicola und seinem Team wird einer der Höhepunkte sein. 
    Am Morgen des dritten Festtages erhält Elena frühzeitig eine rätselhafte SMS von Nicola, der sie in einer kleinen Kapelle sehen will. Sie nimmt ihre Kamera und fährt trotz einiger Ängste zum Treffpunkt. Doch dort trifft sie nur noch Nicolas Leiche an. 
    Kommissar Cozzoli ist indessen noch in Mailand, um seine Aussagen bei einem Mafia-Prozess zu machen. Während seiner Abwesenheit beginnt Elena auf eigene Faust mit den Ermittlungen… 

    Meine Meinung 
    ============ 

    Beim Anblick des Buches in meinen Händen habe ich mich erstmal gefreut. Was für ein verlockendes Cover. Hier aus dem Fenster geschaut und nur graue Wolken, Regen und Wind gesehen und dann ein traumhaftes Blau und eine interessante Kulisse auf dem Buch. So kann Sommerlektüre aussehen. Das hat mir dann sehr schnell Lust zum Losblättern gemacht. 

    Da ich zwar schon mal in Italien war, wusste ich zwar so ungefähr, wo Apulien zu finden ist. Aber ein wenig genauer musste ich mich dann doch informieren. Apulien ist eine in Südost-Italien gelegene Region mit der Hauptstadt Bari. Die Halbinsel Salento im Süden Apuliens bildet den sogenannten „Absatz“ des italienischen „Stiefels“. Das Klima bietet milde Winter und heiße Sommer. Na gut, dann war ich mir zumindest geografisch schon einmal im Klaren darüber, wohin die Lesereise mich führen würde. 

    Dann kam aber gleich die nächste Frage, die sich mir stellte. Was bitte hat eine Tarantel mit dem Tanzen zu tun? Hier wird man von der Autorin zwar zuerst in den heißen Tanz und dann in eine ganz allmähliche Erklärung geworfen, aber so ganz genau wusste ich es dann immer noch nicht. Wie gut, dass man heute alles hinterfragen kann. Die Tarantella ist ein aus Süditalien stammender Volkstanz. 
    Wahrscheinlich wurde ihr Name von der Stadt Tarent, die eben in Apulien liegt, abgeleitet. Der Volksmund legt dem Namen jedoch „Tarantula“ zugrunde, einer unter anderem in Italien anzutreffenden Spinne. „Tarantella“ hieße dann im Ursprung „kleine Tarantula“. Der Biss der Tarantel ist schmerzlich, aber nicht hoch schädlich. Der wilde Taranteltanz soll eine Therapie darstellen: Die Musiker kamen ins Haus des Patienten oder auf den Marktplatz und begannen zu spielen; der Gebissene tanzte bis zur völligen Erschöpfung, um das Gift aus dem Körper zu treiben. Nun gut, damit begann dann eben auch das Buch. Und ich befand mich nicht etwa im Mittelalter, sondern wohl in den 1970er Jahren. 

    Und damit nicht genug. Kaum hatte ich das nun alles nachgelesen, wurde im Buch von den Pizzica Klängen geschrieben, der furiosen Musik des Salento. Ah ja. Also wieder nachlesen. Die Pizzica ist ein aus dem 14. Jahrhundert stammender ursprünglich therapeutischer Tanz. Der Name kommt vom italienischen Wort „pizzicare“, was „stechen“ oder „beißen“ bedeutet. 

    Gut, nun aber mal weiter im Buch. Ich wurde gleich am Anfang eben nicht nur mit all den landestypischen Dingen konfrontiert, sondern auch noch mit vielen, vielen Namen. Es gibt wohl ein Vorgängerbuch, welches Elenas Ankunft in Italien und ihre erste Zeit dort beschreibt. Aber das hatte ich nicht gelesen. So stand ich da und musste Rosaria, Gianni, Elena, Ben, Gigi, Michele und Nicola, deren Namen mir alle bis zur Seite 10 um die Augen gehauen worden waren einordnen. Das wäre ja eine Sache gewesen, die man dann noch gemanagt bekommt, aber dann geht es auch noch mit Gegenwart und Rückblicken munter weiter. Und es kommen noch eine Menge mehr Personen im Lauf des Krimis dazu. 
    Leider bleiben diese aber allesamt sehr schwach charakterisiert. Gut, der Kommissar ist launisch und brummig, das sind aber so viele andere Kommissare auch. Elena ist mir zu oberflächlich, als dass man sich mit ihr identifizieren möchte. Gigi, ihr Onkel, ist noch am sympathischsten. 

    Leider sind das noch nicht alle Mankos, die mir aufgefallen sind. Was mich wirklich sehr gestört hat, waren die vielen italienischen Vokabeln, die kursiv auf jeder Seite mehrfach eingeschoben worden sind. Frau Wulf, es tut mir sehr leid, aber das nervt. Ich mag die italienische Sprache sehr und kann mir auch durchaus Essen und Trinken bestellen und ein paar Floskeln wechseln. Es ist also nicht so, dass ich nur deutsch lesen und sprechen möchte. Aber in diesem Buch ist der Schmerzfaktor an Sprachengewirr doch überschritten. 
    Zumal sich dann auch noch Fehler eingeschlichen haben. Auf Seite 33 wird beispielsweise aus Gianni plötzlich Nicola. Auf Seite 121 lese ich: …“ einige Leute kam mit Tamburinen heraus“, für mich kamen sie heraus. 

    Die Geschichte an sich geht relativ unblutig und eigentlich auch recht unspektakulär dem Ende entgegen. Ich wollte schon gern noch das Ende der Ermittlungen erfahren und habe deshalb bis zum Ende durchgehalten. 

    Aber trotz allem würde ich das Buch doch empfehlen. Und zwar zwei Gruppen. Zum einen Italienliebhabern, die hier durchaus die Landschaft, die Bewohner, das Essen und das Klima sehr detailliert beschrieben bekommen. Das ist sehr gelungen und stimmt sicher auf eine Italienreise wunderbar ein. Man kann ja nebenbei auch schon eine Menge italienisch lernen. Zum anderen werden Musikbegeisterte ganz auf ihre Kosten kommen, denn es wird reichlich Tamburin gespielt. 

    Und ich mag das wunderschöne Cover, dass so ganz im Gegensatz zu dem grauen Ausblick aus meinem Fenster steht. 


    Die verwendete Zitate / Leseproben wurden ausgewählt und eingebaut um den Stil, Spannungsanteil, Detailreichtum oder ähnliches aufzuzeigen. Sie gehören nach wie vor dem rechtlichen Eigentümer, also dem Autoren und dienen hier lediglich der Unterstützung meiner Rezension. 


    Der Bericht erscheint auch auf anderen Portalen unter dem Namen Bavaria123
  13. Cover des Buches Ziemlich alte Helden (ISBN: 9783570585634)
    Simona Morani

    Ziemlich alte Helden

    (10)
    Aktuelle Rezension von: claudias_buecherwelt

     "Eine höchst charmante, liebenswerte Geschichte über die großen und kleinen Abenteuer in der italienischen Provinz." Der letzte Satz des Klappentextes trifft es perfekt. Erwartet hatte ich hauptsächlich ein Gerangel zwischen der Seniorengruppe der Bar und dem Dorfpolizisten. Bekommen habe ich viele Eindrücke und Lebenssituationen über das Leben verschiedener älterer und alter Menschen. Gewohnheiten, Auseinanderleben, Einsamkeit, die jahrzehntelange Ehe in Frage stellen, Zweisamkeit entdecken, das Leben noch im Alter ändern. Aber auch den Überdruss, auf der Welt zu sein, weil die Tage eine Last geworden sind. All dies spiegelt sich in den Menschen des Dorfes wieder. Eine Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt.

  14. Cover des Buches Italienische Nächte (ISBN: 9783837131482)
    Katherine Webb

    Italienische Nächte

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Svenjas_BookChallenges

    Nachdem mich Das Versprechen der Wüste ja nicht so ganz überzeugen konnte, wollte ich Webb mit diesem Roman nochmal eine Chance geben. Und ich kann vorweg schon sagen: Italienische Nächte hat mich auf jeden Fall mehr berührt und gefesselt.


    Zunächst einmal wartet Webb auch in diesem Buch wieder mit einem traumhaften Schauplatz auf und zwar dem wunderschönen Apulien im Süden Italiens. Das idyllische Bild eines kleinen Bauerndorfs wird allerdings recht schnell getrübt, denn nach dem ersten Weltkrieg kämpfen die meisten Menschen dort ums nackte Überleben. Arbeiteraufstände und faschistische Raubzüge sind an der Tagesordnung und so kann man Clares ungutes Gefühl, das sie von Anfang an in Italien zu haben scheint, absolut nachvollziehen. Ihre Geschichte wird also vor einem historischen Hintergrund erzählt, der es in sich hat und Webb gelingt es, die turbulente Zeit und die chaotischen Zustände im Apulien zu Beginn der 1920er Jahre sehr authentisch und packend zu veranschaulichen. Hier lernt man eine Seite der jüngeren Geschichte kennen, über die man (zumindest ich) bisher noch nicht allzu viel gelesen oder gehört hat.


    In erster Linie ist Italienische Nächte aber ein Liebesroman mit zwei starken Protagonisten, aus deren Sicht abwechselnd erzählt wird. Zum einen trifft man auf Clare, die man anfangs für eine eher zurückhaltende, sehr disziplinierte Frau hält, die ihren Mann in allem unterstützt. Clare ist die Ersatzmutter von Boyds Sohn Pip und wünscht sich sehnlichst selbst ein Kind, was ihr Mann ihr allerdings verwehrt. Man spürt Clares Unzufriedenheit, ihre Frustration und ihren Unwillen, überhaupt in Italien zu sein, und schlägt sich ziemlich schnell auf ihre Seite. Als Leser teilt man auch ihre Faszination für den attraktiven Ettore, der jedoch nicht einfach nur ein Schönling, sondern ein hart arbeitender, stolzer Mann mit Prinzipien ist. Während Clare sich der Liebe zu Ettore recht schnell sicher ist, kann man aus seinen Passagen wiederum nicht herauslesen bzw. hören, wieso er sich auf die Affäre mit ihr einlässt. Nach dem Tod seiner Verlobten scheint er tief verletzt und nicht in der Lage, seine Gefühle richtig zu ordnen. Das macht ihn zu einem faszinierenden, rätselhaften Charakter.


    An einigen Stellen lässt sich Clare für meinen Geschmack jedoch viel zu leicht beeinflussen, sei es von ihrem Mann Boyd, vom Gutsbesitzer Leandro oder eben von Ettore. Gegen Ende wird sie zu einer stärkeren Frau, aber eine zeitlang kam sie mir doch recht willenlos und manipulierbar vor. Da fand ich den Charakter Ettore, der wesentlich schwerer zu durchschauen war, doch spannender. Insgesamt haben mich die Charaktere wirklich überrascht, denn die meisten entwickeln sich am Ende doch ganz anders als gedacht. Hier kann man sich als Leser auf einige Überraschungen gefasst machen.


    Trotzdem schwächelt die Handlung immer wieder und ist vor allem in Bezug auf Clares und Ettores Affäre manchmal ziemlich vorhersehbar. In Bezug auf das große Ganze war sie mir dann insgesamt leider auch etwas zu dünn. Mir fehlten hier die Emotionen, die Nähe zu den Figuren und (abgesehen von dem schockierenden, dramatischen Ende) ein paar mehr Überraschungsmomente. Zwar eine solide Geschichte, der man recht gerne folgt, aber leider eine, die nicht einzigartig und ausgefeilt genug ist, um lange im Gedächtnis zu bleiben.


    Sprecher:


    Und wieder habe ich ein Hörbuch gehört, das von der großartigen Anna Thalbach gelesen wird - abwechselnd mit Sascha Rotermund, den ich bisher noch nicht aus einer Produktion kannte. Seine Stimme hat mir nicht ganz so gut gefallen, war mir ein bisschen zu gewöhnlich und konnte die Figur des Ettore für meinen Geschmack nicht hundertprozentig authentisch verkörpern. Anna Thalbach hat mich allerdings wieder einmal komplett überzeugt - ich mag einfach ihre außergewöhnliche Stimme, mit der sie Emotionen und Tonfälle perfekt rüberbringt.


    Mein Fazit:


    Auch Italienische Nächte konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen. Trotz des spannenden Schauplatzes und der überraschenden Wendung am Ende fehlten mir die Emotionen und das gewisse Etwas, das die Geschichte mitreißend und packend gemacht hätte. Dennoch ein recht solider Liebesroman, der sich zumindest in der Hörfassung gut runterhört.
  15. Cover des Buches Ein Sommer wie kein zweiter (ISBN: 9783404174607)
    Jo Thomas

    Ein Sommer wie kein zweiter

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Renate1981

    Italien, Oliven, Zitronen, gutes Essen - die Reise kann beginnen. Wer von uns kennt es nicht, der Gedanke "ich packe meine Sachen und geh weg". Doch kaum jemand traut sich wirklich diesen Schritt zu gehen, es gehört schon ein Haufen Mut dazu. Ruthie steht auf einmal vor dem Nichts, Beziehung ist zu Ende, Wohnung ist geräumt und wohin soll es nun gehen. Dann ergibt es sich sehr spontan, dass sie ein Haus in Süditalien ersteigert. Sie packt ihre Sachen und fährt los, etwas verrückt ist das natürlich schon, doch ich musste wirklich viel lachen was Ruthie so alles erlebt hat. Denn oft ist es ja doch ganz anders als man denkt. Sie muss zuerst einmal gegen viel Abneigung kämpfen und sich behaupten, was in einem fremden Land und mit einer anderen Sprache gar nicht so ohne ist .... 

    Wir sollten alle nie vergessen wie wichtig unsere Familie ist und dass sie immer hinter uns stehen wird :-) und zuletzt sollte man ganz fest an sich und seine Träume glauben, denn wo ein Wille da ist auch ein Weg. 

    Besonders interessant fand ich die genaue Beschreibung der Restaurierung des Trullo, doch ein Merkmal in dieser Gegend und ich hatte es bildhaft vor Augen, wieviel Liebe reingesteckt wurde. 

    Dies war mein zweites Buch der Autorin und auch diesmal hat es mir gut gefallen. Sie hat einen leichten und flüssigen Schreibstil und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Charaktere sind so herzlich und gut beschrieben, ich habe mich direkt wohl gefühlt. Die Familiengeheimnisse sind sehr gut verpackt und kommen so nach und nach an die Oberfläche. Ein schöner Sommerroman für den Urlaub :-) 

  16. Cover des Buches Fünf Viertelstunden bis zum Meer (ISBN: 9783442714193)
    Ernest van der Kwast

    Fünf Viertelstunden bis zum Meer

    (114)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_09

    Der Sommer 1945. Der Krieg hat Europa gezeichnet und trotzdem finden Ezio und Giovanna ein bisschen Leichtigkeit in einer die zarten Flügel ausbreitenden Liebe. Ezio ist gefesselt von dieser Frau und möchte sie für immer festhalten. Den Heiratsantrag lehnt Giovanna allerdings ab. Sie möchte lieber frei sein, sich nicht binden und an die Normen der damaligen Zeit anpassen. Ezios Herz bricht und er macht sich auf den Weg nach Norditalien, um vor seinen Gefühlen zu fliehen und zu vergessen. Doch dies gelingt ihm nicht, denn auch 60 Jahre später hat Giovanna einen festen Platz in seinem Herzen und seinen Gedanken als ein Brief von ihr eintrifft und seinem Leben eine neue Wendung gibt.

    Für mich ist dieses nicht mal 100 Seiten schmale Büchlein eine Entdeckung gewesen, die ich einer Empfehlung aus dem „Zwei Seiten Podcast“ verdanke.

    Von der Kwast findet für so manches Alltägliche wunderbare Worte und so ist für mich das Buch eine Sammlung wunderbarer Zitate, wie „Die Erfahrung hatte ihn nicht klüger gemacht, aber sie hatte ihn gelehrt zu schweigen wie ein Grab“ oder auch „Dann wurde die Luft schmetterlingsleicht vor Süße“, „Die Sehnsucht fand den Weg durch seinen Körper als schiene ihm die Sonne direkt in die Seele“, „Dies sind die alten, zerbrechlichen Wörter, die ich so lange in meinem Herzen bewahrt habe: ich liebe Dich“.

    Er findet somit Worte für die wunderbaren Seiten der Liebe und auch das Gefühl der Zerrissenheit, wenn er schreibt „Die gewaltigen Räder der Zeit standen nicht still. Unbeirrbar und unsichtbar bewegten sie sich weiter, mit einem Ticken für jede zerstörte Sekunde und zermahlten Tage, Woche, Monate als wären sie Getreide“.

    Mehr als fünf Viertelstunden braucht es vielleicht nicht für die Lektüre, doch diese haben mir eine wunderbare Leseerfahrung geschenkt.

     

     

  17. Cover des Buches In der Fremde (ISBN: 9783990741412)
    Joseph Lemark

    In der Fremde

    (14)
    Aktuelle Rezension von: haberlei

    „In der Fremde“ von Joseph Lemark ist der vierte Band der Kriminalroman-Reihe mit dem ehemaligen Kriminalbeamten Major Josef Vierziger, den es im Ruhestand nach Italien verschlagen hat.

    Worum geht es?
    Vierziger hat sich in Apulien, in der Nähe von Bari, niedergelassen, in einem kleinen Häuschen, lebt zurückgezogen, genießt das italienische Leben, die kulinarischen Köstlichkeiten des Landes, die Ruhe und Beschaulichkeit. Bis sich eines Tages ein schwer verletzter Afrikaner zu ihm flüchtet. Je mehr sich Vierziger mit dem Flüchtlingslager, aus dem dieser kommt, befasst, desto mehr wird er als Störfaktor seitens der dortigen Mafia empfunden. Und die ist ein gefährlicher und mächtiger Gegner.

    Mir war Vierziger schon vertraut - aus Band 3 „Kollateralschaden“, seinem letzten Fall vor seiner Pensionierung. Der Roman ist problemlos ohne Kenntnis der Vorgeschichten verständlich; soweit es erforderlich erscheint, gibt es kurze erklärende Hinweise auf frühere Ereignisse.

    Der Schreibstil ist flüssig. Die detaillierten Landschaftsbeschreibungen, Stimmungsbilder sowie das Miterleben von Vierzigers Alltag vermitteln das italienische Ambiente sehr anschaulich, auch das Einstreuen italienischer Wortbrocken trägt hierzu maßgeblich bei. Letzteres schätze ich an und für sich sehr, doch war es mir des Guten fast zu viel. Das häufige Blättern zum Glossar störte meinen Lesefluss schon etwas. Die Kapitel sind angenehm kurz, lediglich durchnummeriert, ohne Orts- oder Zeitangaben. Die Handlung des 2021 erschienen Romans spielt in der Gegenwart, Corona bleibt unerwähnt.

    Auf den ersten Blick scheint alles klar umrissen, Vierzigers Alltag ist überschaubar, Routine. Doch je mehr er nachforscht, desto komplexer entpuppt sich die Handlung, offenbart sich das weit gefächerte Spektrum an Kriminalität in Italien, das Netzwerk der Mafia, deren Machenschaften Drogen- und Menschenhandel, Schutzgelderpressung u.v.a.m. umfassen. Die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel, Perspektivenwechsel zu den Tätern, zu den brutalen Verbrechen, beleben die Handlung, bieten Stoff zum Miträtseln. Vierziger bewegt sich auf gefährlichem Terrain. Seine Recherchen sind riskant, Zwischenfälle mit drastischen Folgen sind unausweichlich, aber sie führen auch zum Ziel, zur Lösung aller letztlich irgendwie zusammenhängenden Fälle. Mit Überraschungseffekt.

    Es ist der Charakter von Josef Vierziger, der für mich diese Reihe so sympathisch macht. Er wirkt so menschlich, geerdet, hilfsbereit und vom Drang, das Böse, wenn schon nicht auszurotten, so wenigstens einzubremsen, beseelt. Ohne Rücksicht auf sich selbst. Einmal Polizist, immer Polizist. Er kann über Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Illegales nicht hinwegsehen, als ging es ihn das nichts an. Er ist kein Superheld, aber ein routinierter Ermittler. Vielleicht ein wenig zu risikobereit, fast leichtsinnig in seinen Aktionen. Er verfügt über eine gewissen Anziehungskraft auf Frauen, ist aber kein Draufgänger, eher ein Romantiker. Noch dazu kann er ausgezeichnet kochen, da würde man gerne mit am Tisch sitzen. Auf jeden Fall macht das Lesen dieses Buches Appetit. Die übrigen Personen sind ebenfalls gut vorstellbar gezeichnet.

    Mir hat dieser kriminelle Ausflug ins Bella Italia sehr gut gefallen. Joseph Lemark zeigt Italien von einer Seite, mit der man als bloßer Urlauber nicht konfrontiert wird. Auch wenn die dunkle Seite im Roman vorzuherrschen scheint, spürt man – betrachtet man Land und Leute mit den Augen Josef Vierzigers - die Schönheit Italiens und eine gewisse Leichtigkeit des Seins. Man bekommt Sehnsucht nach Sonne, Sand und Meer. Ich fand das gut ausgewogen. Ich freue mich schon auf Vierzigers nächsten Fall: Band 5 „Vermisst“.

  18. Cover des Buches Die Spur des Emirs: Ein apulischer Roman (ISBN: 9781983207525)
    Ursula Janßen

    Die Spur des Emirs: Ein apulischer Roman

    (1)
    Aktuelle Rezension von: StillerStiller
    Die Spur des Emirs ist eine schwer zu beschreibende Mischung unterschiedlicher Genres, im Grunde aber 'einfach' eine Erzählung über das Leben. Das klingt nicht spannend? Ist es aber!

    Die Geschichte lenkt den Blick auf die scheinbar alltäglichen Geheimnisse und Entscheidungen und zeigt, wie sehr das eigene Leben wächst, wenn man sich auf Abenteuer einlässt. Zugleich wird so unaufgeregt und ehrlich über die sehr authentischen Figuren des Romans berichtet, dass sie absolut glaubwürdig vor das geistige Auge des Lesers treten. Nicht als perfekte, sondern als reale Persönlichkeiten.

    Die Autorin verschmilzt in ihrer Erzählung geschickt das Hier und Jetzt mit der Vergangenheit - was mir dabei am meisten imponiert hat: Es ist nicht die Ebene des mittelalterlichen Erzählers, sondern die Gegenwart, die vor allen Dingen fremd erscheint. Das einfache Leben in Apulien als krasser Bruch mit dem ganz und gar gewöhnlichen Leben der Hauptfigur in Deutschland wirft ein Schlaglicht auf die Frage nach dem, was uns glücklich macht, und was für uns wirklich einen Wert besitzt.
    Auf der anderen Seite spiegeln die historischen Rückblenden (bei aller Exotik) extrem viel Vertrautes wider: Kriege, Konflikte, kulturelle Vorherrschaft und politische Verschränkunge zwischen Orient und Okzident.

    Das Ende der Erzählung war einerseits spannend und führte die historische Spurensuche zu einem befriedigenden Ende, andererseits mied es einfache Antworten. Ich würde mich freuen, wenn Die Spur des Emirs nicht Lias letzte Geschichte bliebe.
  19. Cover des Buches Vermisst (ISBN: 9783990741795)
    Joseph Lemark

    Vermisst

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Die erfolgreiche wie skrupellose Anwältin Rosaria Maci ist spurlos verschwunden. Der einzige Verwandte, ein hochbetagter Onkel, bittet seinen Freund Avvocato Simoncini um Hilfe. Der ist, wie man aus dem Vorgänger (In der Fremde) weiß, Joseph Vierzigers Nachbar in seiner neuen Heimat Postuni. Eigentlich wollte Vierziger nichts mehr mit Mord und Totschlag zu tun haben, doch dann bewahrheitet sich das Klischee, einmal Bulle immer Bulle, und Vierziger beginnt im Leben von Rosaria Maci zu stöbern, zumal seine aktuelle Freundin Franca auf einem Weiterbildungskurs in den USA weilt. Da Macis Methoden, Prozesse zu gewinnen, oft mehr als fragwürdig gewesen sind, stellt sich natürlich die Frage nach einem Zusammenhang. 

    Josef Vierziger, der seinen Namen wegen seiner Vorfahren italienisiert hat und nun auch amtlich Giuseppe Quaranta heißt, klappert Freund (wenig) und Feind (viele) der Vermissten ab.

    Gleichzeitig macht er sich Sorgen um seine Verwandte Loredana, die einen neuen Mann an ihrer Seite hat, der ihm verdächtig scheint. 

    Meine Meinung:

    Mit diesem zweiten Krimi, der in Apulien spielt, ist der pensionierte österreichische Polizeimajor Josef Vierziger, pardon Quaranta, so richtig in seiner neuen Heimat angekommen. Ich kenne ja alle Vorgänger und Vierziger ist f weiß, wie es zu diesem abrupten Schritt gekommen ist. Quaranta ist ein authentischer Charakter, den man einfach mögen muss. An seiner Seite ist der altersschwache Hund Nero, der im Laufe der Geschichte von einer selbstbewussten Katze abgelöst wird. 

    Wir dürfen wieder in die Küche von Quaranta und die Lebensweise Italiens eintauchen.

    Schmunzeln musste ich über die Contessa, eine elegante alte Frau, die ihre Umgebung sehr genau kennt.

    Obwohl ich recht bald eine Ahnung hatte, was hinter dem mysteriösen Verschwinden der Rosaria Maci steckt sowie die eigentliche Aufgabe von Loredanas neuem Freund ist, habe ich mich keine einzige Minute gelangweilt. Ich mag den Schreibstil von Joseph Lemark und habe gleichzeitig meine Italienisch-Kenntnisse aufgefrischt. Keine Bange, im Anhang gibt es ein Glossar mit der deutschen Übersetzung.

    Fazit:

    Gerne gebe ich diesem Lesegenuss eine Leseempfehlung sowie 5 Sterne.

     

  20. Cover des Buches Eine Liebe in Apulien (ISBN: 9783956497971)
    Sabrina Grementieri

    Eine Liebe in Apulien

    (88)
    Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101

    Apulien ist eine Region im Süden Italiens und in diesem Buch so wundervoll dargestellt, dass ich sofort den Drang verspürte hinzufahren. Man spürt direkt beim Lesen, wie die Sonne die Haut wärmt und die mediterranen Gerüche die Sinne anregen. Die Handlung ist kurzweilig und spannend bis zum Schluss: Wird Adeles Enkelin ihr Erbe annehmen und der Masseria zu neuem Glanz verhelfen? Oder sind die ihr in den Weg gelegten Hindernisse doch zu groß? Wird sie Glück in der Liebe haben oder mit gebrochenem Herzen nach Norditalien zurück kehren? 

    Ich fand das Buch war die perfekte Sommerlektüre: Kurzweilig, romantisch und mit ganz viel Italienflair.

  21. Cover des Buches Die steinerne Krone (ISBN: 9783404196210)
    Michael Peinkofer

    Die steinerne Krone

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Tine13

    Im Sommer 1943, während archäologischer Ausgrabungen für Nazi-Deutschland, kommen im Castello Monte aufschlussreiche Dokumente zum Vorschein, die vom Leben des legendären Herrschers Friedrich II. erzählen. Vor diesem Hintergrund enthüllen sich Friedrichs Herrscher-Ambitionen, sein glorreicher Aufstieg, sein Ruhm, aber auch sein Scheitern. Ist sein Vorbild so glorreich wie erwartet?

    Autor Michael Peinkofer erzählt in seinem historischen Roman “Die steinerne Krone” die Lebensgeschichte des letzten großen Stauferkaisers, klug verpackt in einer fiktiven Ausgrabungs-Story. Unglaublich spannend gestrickt, liest sich das Ganze wie ein absolutes Abenteuer, so vielfältige Situationen, aufregende Ereignisse und Erlebnisse, oder schwerwiegende Entscheidungen musste der sagenumwobene Herrscher in seinem Leben treffen. Ob bekannte Zeitgenossen, treue Freunde oder erbitterte Feinde, Friedrich hatte viele davon gesammelt. Das Riegen um die Macht macht ihn unerbittlich. Im 12. Jahrhundert war das Leben eines Anführers ein enormer Kraftakt und eine große politische Herausforderung, deren Entwicklung jede Menge an Spannungsmomenten birgt. 


    Mein Fazit:

    Ein faszinierendes Buch, dessen Lektüre mir sehr viel Freude bereitet hat und einiges an geschichtlichen Wissen über Hintergründe und Abläufe der damaligen Zeit bereithielt. Auch der Wunsch einmal in Friedrichs geliebtes Apulien zu reisen wurde geweckt:).

  22. Cover des Buches Aller Anfang ist Apulien (ISBN: 9783462044973)
    Kirsten Wulf

    Aller Anfang ist Apulien

    (56)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    Elena ist vierzig Jahre alt und erfährt, dass sie ihr Mann mit seiner Sekretärin betrügt. Jetzt will sie nur noch weg. 

     

    Zusammen mit ihrem Sohn fährt sie zu ihrem Onkel Gigi nach Apulien. Dort lernt sie Michele kenne, der auf der Suche nach Antworten ist. 

     

    Ein toller Roman. Ideale Urlaubslektüre, mich begeistern ja solche Bücher, die im wunderschönen Italien spielen sehr.  "Aller Anfang ist Apulien" hat alles, was ein gutes Buch braucht: Spannung, Affären, Familiengeheimnisse und eine zarte Liebesgeschichte. Die Beschreibung von Apulien und der Landschaft  ist  so detailliert, dass man am liebsten einen Koffer packen möchte und nach Apulien fahren will.

     

    Fazit: Idealer Lesestoff für zwischendurch, zum Abschalten, nicht groß Nachdenken. Werde mir noch weitere Bücher von dieser Autorin besorgen. Denn so leichten Lesestoff kann man immer wieder einmal brauchen.

  23. Cover des Buches Immer Ärger mit den Bambini (ISBN: 9783548065748)
    Tessa Hennig

    Immer Ärger mit den Bambini

    (24)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe

    Inhalt siehe Klappentext.
    "Immer Ärger mit den Bambini" ist mein zweites Buch der Autorin, ich zähle ihr Buch als Tara Haigh einfach dazu. Dieses Hörbuch, welches 9:54 Stunden von Matthias Ernst Holzmann vorgelesen wird, ist eine Roadtrip-Urlaubsreise nach Italien. Die rüstige Rentnerin Heike fährt mit ihrer geschiedenen und, laut ihrer eigenen Aussage, beruflich
    zerstörten Tochter Sandra in einem klapprigen Fiesta in den Süden, um dort neue Weine für das Geschäft aufzutun. An der Autobahnraststätte stoßen sie auf Federico (zusammen), einen vermeintlich auf Klassenfahrt verlorengegangenen Teenager und das Abenteuer beginnt. Zu dritt geht es nach Apulien, aber nicht zu Wein, Weib und Gesang (sehr passend ist die italienisch angehauchte Melodie zwischen den einzelnen Kapiteln), sondern zu Wein, Amore und Groß-/vätern ... Heike blüht auf, lockt den grummeligen Alessio aus der Reserve; Sandra kauft in großem Stil Wein und noch viel mehr, dann ist ihr Instagram-Account gesperrt und alles scheint dahin zu sein, Marco ist auch nicht der, für den sie ihn hält und sie hat einfach keine Lust mehr - nur noch eine Katze könnte ihr Leben retten. Federico ist der Einzige, der, obwohl irgendwie nicht rechtens im Land, der nicht nur rumsitzt und Trübsal bläst, sondern eifrig malt und zeichnet und weiterhin seinen Opa sucht.
    Mehr verrate ich nicht, am besten selbst hören (oder lesen), Sonne, guten Wein und üppiges Essen in Bella Italia genießen, sich von Italienern mit Wortsalven zutexten lassen und dabei sein, wenn Missverständnisse aus der Welt geräumt, Familien zusammengeführt und Träume geträumt werden. Ich hatte unterhaltsame Hörstunden, die 4 gute Sterne verdienen.

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