Bücher mit dem Tag "aquarium"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "aquarium" gekennzeichnet haben.

94 Bücher

  1. Cover des Buches Glück ist, wenn man trotzdem liebt (ISBN: 9783404173648)
    Petra Hülsmann

    Glück ist, wenn man trotzdem liebt

     (656)
    Aktuelle Rezension von: Karoberi

    Ich habe mir das Buch aufgrund der guten Bewertungen ausgesucht und ich wurde nicht enttäuscht. In der Geschichte geht es um Isabelle, die ihr bisher sehr strukturiertes Leben liebt und nun von Mal zu Mal mit immer mehr "Chaos" zu kämpfen hat...bis hin zur Liebe, die sich auch nicht an den Plan hält. Ich habe beim Lesen des öfteren herzhaft lachen müssen.

    Von der Schriftstellerin habe ich bisher noch nichts gelesen. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er ist super flüssig und leicht. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Ganz genau das richtige für die Seelenpflege.

  2. Cover des Buches Blinder Instinkt (ISBN: 9783442473380)
    Andreas Winkelmann

    Blinder Instinkt

     (337)
    Aktuelle Rezension von: KrasseStory

    Man möchte das Buch sofort runter rattern. Die Spannung bleibt bis zum Ende - die verschiedenen Sichtweisen sind grandios geschrieben.

    Ganz große Klasse!

  3. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.902)
    Aktuelle Rezension von: kias_bookpages

    Ich glaub bei diesem Buch sollte man sich dezent an der Leseempfehlung halten. Aus Erwachsenen Augen war das Buch wirklich voller Fantasie & teilweise sehr kindisch. 

    Aber der Protagonist ist 10 Jahre alt und reist in ein Land in den Feen & Elfen noch die unkreativsten Lebewesen sind, daher ist diese kindliche Erzählweise nur verständlich. 

    Mit dem Schreibstil konnte ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden und auch wenn der Inhalt für Kinder gedacht ist fand ich diesen auf ein sehr hohes Niveau. 

    Aber jetzt zu den wichtigen Dingen: 

    Ich hab gelacht & mit Atreju und Bastian mit gefiebert. Die Geschichte konnte mich begeistern und der Autor hat mich teilweise sogar überrascht. Dazu waren die Moralischen Aspekte einfach sehr stark und brachten mich manchmal zum grübeln. Nur manchmal zog sich die Handlung etwas und verstrickte sich in Beschreibungen. 

    Auch das Ende, explizit die Szene mit seinem Vater, fand ich etwas unrealistisch. So wie er vorher beschrieben wurde und wie er jedes einzelne von Bastians Worten glaubte ... das war etwas too much. 

    Aber kurz um: Eine schöne Geschichte für Kinder & Jugendliche im Alter von 10 - 14 !

  4. Cover des Buches Wenn Ozeane weinen (ISBN: 9783956491801)
    Ben Bennett

    Wenn Ozeane weinen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47
    Worum geht es in dem Buch?

    Wir schreiben das Jahr 1975 in Monterey - in der Nähe der berühmten "Cannery Road", die schon John Steinbeck in seinen weltberühmten Romanen um die "Straße der Ölsardinen" beschrieben hat.

    Amber kommt mit ihrer Mutter Claire in den Haushalt der reichen Familie Seagarden. Claire soll dort als Haushälterin und Kinderfrau arbeiten. Die Seagardens haben ein imposantes Anwesen in den Dünen von Monterey. Allerdings herrscht bei den Teagardens tiefe Trauer: Edward Seagarden hat vor kurzem seine geliebte Frau verloren, und sein Sohn Taylor vermisst seine Mutter auch noch sehr.

    So ist es schwer für Claire und auch für Amber, in diesem Haus Fuß zu fassen. Taylor ist in sich gekehrt. Das ändert sich, als er während eines Bootsausflugs ins Meer stürzt. Er wird gerettet - und es scheint, dass ein Mädchen, das im Meer lebt - und das nicht nur Taylor gesehen hat, sondern auch Amber - ihm das Leben gerettet hat.

    Auf einmal blüht Taylor auf - er lässt auch Amber nachts in seiner Nähe schlafen. Taylor beschließt, dem Mädchen im Meer eine Puppe zu schenken - aber dieses Mädchen lässt sich nicht mehr blicken. Mandy - so nennen Amber und Taylor dieses Mädchen.

    Großvater William  - der Vater von Edward - beschließt, Mandy im Meer zu finden. Aber egal, welche teuren Hilfsmittel er dafür einsetzt, das Mädchen Mandy bleibt verschwunden.

    11 Jahre später - also 1986 - ist William bereits gestorben, und Amber und Taylor stehen kurz vor ihrem Schulabschluss. Zwischen ihnen hat sich eine Sympathie entwickelt, die man mit einem Verhältnis zwischen Schwester und Bruder vergleichen kann. Auch Claire arbeitet noch bei Edward, sie führt seinen Haushalt - und Amber wohnt mit ihrer Mutter weiterhin dort. Aber das Verhältnis zwischen Claire und Edward hat sich nicht vertieft - sie leben weiterhin nebeneinander her wie Angestellte und Arbeitgeber.

    Taylor hat sich zu einem Frauenschwarm entwickelt - aber noch macht er sich nichts aus Frauen. Nach der Schule möchten Amber und er Meeresbiologie studieren.

    Eines Tages wird eine Puppe gefunden in der Nähe des Monterey-Aquariums. Und ein Verdacht steht im Raum: Ist Mandy wieder da? Werden Amber und Taylor sie bald wieder sehen?

    Und auf einmal ist Mandy gefangen im Aquarium von Monterey. Sie ging in das Netz eines Schiffes, offensichtlich, als sie ihre Puppe suchte. Amber und Taylor sind beglückt, als sie das Wesen wieder sehen, an dessen Existenz sie jahrelang glaubten - aber über das sie nicht, anderen Menschen gegenüber, reden wollten, um nicht als "Spinner" abgetan zu werden. Genau wie William.

    Was aber wird jetzt mit Mandy passieren? Sie kann doch nicht im Aquarium bleiben. Könnte das nicht gefährlich werden für sie?

     

    Meine Leseerfahrung:

    Einlesezeit in dieses Buch brauche ich nicht - ich bin sofort mittendrin in der Handlung.

    Amber ist die Ich-Erzählerin, sie hat eine sehr blumige und ausschmückende Sprache. Weiterhin denkt sie viel und ausgiebig über dies und das nach, und so passiert innerhalb der ersten 40 Seiten recht wenig.

    Ich will aber wissen, ob das Mädchen Mandy aus dem Meer nochmals auftaucht - und wie sehr sie weiterhin das Leben von Taylor und seinem Vater beeinflusst. Das passiert zuerst lange nicht - und auf einmal lese ich einen Zeitsprung. Amber und Taylor sind Jugendliche, der Schulabschluss ist nahe - und auf einmal scheint Mandy wieder da zu sein. Die Meerjungfrau, die Taylors Leben rettete. Was soll mit ihr passieren?

    Zügiger lässt sich das Buch ab der Handlung von 1986 lesen. Endlich ist Mandy wieder da. Amber und Taylor sind fast erwachsen - und sie müssen eine Entscheidung treffen. Werden sie Mandy retten - oder Edward gewähren lassen, der aus der Tatsache, dass er eine Meerjungfrau "besitzt", Geld machen will. Sensationslüstern ist er - und er sieht schon das Fernsehen, die Presse, die Wissenschaft und viele Besucher nahen, die alle Mandy sehen wollen.

    Taylor ist zwiegespalten. Endlich kann er Amber gestehen, dass sie seine beste Freundin ist. Aber noch will er mit ihr keine Liebesbeziehung eingehen - denn irgendwas an Mandy zieht ihn magisch an und lässt ihn glauben, dass Mandy die Frau für sein Leben sei.

    Für wen wird sich Taylor entscheiden - für Amber oder für Mandy? Und wie geht es mit Mandy weiter?

    Diese Fragen fesseln, packen und faszinieren mich. Ein modernes Märchen lese ich hier - eine Art "Die kleine Meerjungfrau" im 21. Jahrhundert. Das ist mal andere Lektüre als die, die ich sonst lese. Andere Lektüre, aber ebenfalls äußerst packend.

    Ich vergebe vier Sterne und empfehle das Buch weiter. Einen Stern ziehe ich ab wegen diverser Langatmigkeiten in der Lektüre.

     

  5. Cover des Buches Rendezvous mit einem Oktopus (ISBN: 9783866482654)
    Sy Montgomery

    Rendezvous mit einem Oktopus

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung. Kann Spuren von Spoilern enthalten.• Für mich persönlich ein Must- Read als angehende Tierpflegerin, um mehr über die Oktopoden zu erfahren- hier geht es allerdings hauptsächlich um persönliche Erfahrungsberichte und wie das Handling der Oktopoden in Amerika aussieht- dennoch sehr informativ und spannend und sehr empfehlenswert.

    Cover: Das Cover des Buches ist wie fast alle aus dem Diogenes Verlag sehr schlicht, aber aussagekräftig gehalten worden und gefiel mir auf Anhieb sehr Gut. :)
    Der Haupthintergrund ist in einem hellen babyblau gehalten worden, was mir unheimlich gut gefallen hat- drum herum gibt es einen relativ dicken, weißen Rahmen.
    In der Mitte des Covers sieht man einen riesigen roten Kraken, der seine Arme sehr strukturiert von sich hält- es wirkt einfach wahnsinnig toll. *-* Der Oktopus schaut einen auch direkt an und verströmt dadurch noch eine ganz andere, besondere Atmosphäre. :)

    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir recht gut gefallen. :) Er war sehr bildlich, leicht und locker zu lesen und es herrschte eine wirklich sehr angenehme Leseatmosphäre, aus der man mit jeder Zeile die Begeisterung zu den Oktopoden merken konnte. :)
    In diesem Buch geht es hauptsächlich um die Autorin selbst, die aus persönlichen Erfahrungsschätzen berichtet und uns sehr leidenschaftliche Einblicke in die Welt dieser faszinierenden Wesen gibt.
    Unter anderem bietet sie unzählige Denkanstöße: Können Oktopoden denken und fühlen? Haben sie eine Seele? All diese Fragen werden in diesem Buch nicht beantwortet, aber man stellt sie sich unweigerlich.
    Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin. :)

    Idee: Die Idee des Buches hat mir wirklich sehr Gut gefallen, denn hier geht es um die faszinierende Welt der Oktopoden. Man kennt es- man geht ins Aquarium und sieht eine Krake und denkt- Wow! Wie faszinierend diese Tiere sind. Und darum geht es auch in diesem Buch.
    Die Autorin ist gleichzeitig Hauptcharakter in dem Buch und erzählt über ihre ersten Erfahrungen mit den Tieren. Erzählt was sie fressen, etwas über das Fortpflanzungsverhalten oder deren erstaunliche Anatomie und Fähigkeiten. Sie selbst ist so begeistert, dass sie sich in dem New England Aquarium einen Termin geben lässt, um zum ersten Mal auf Tuchfühlung mit diesen Tieren zu gehen. Und nicht nur das- sie verliebt sich in die Oktopoden und ist ab da regelmäßiger Gast im Aquarium und lernt nicht nur die Tiere kennen, sondern knüpft auch enge Beziehungen zu den Tierpflegern. :) Sehr berührende Geschichten erwarten den Leser, die für mich jedoch um so interessanter waren, da ich viel über die Haltung dieser Tiere minehmen konnte und auch das Handling im Aquarium. Absolut faszinierend waren auch die vollkommen unterschiedlichen Charaktere der Oktopoden.
    Die Autorin hat in diesem Buch, auch ihre ersten Tauchstunden, um ihren Traum zu erfüllen und die Oktopoden in freier Wildbahn zu erkunden, was sie sich denn tatsächlich auch erfüllen kann.
    Ich muss sagen, dass ich einige Tauchszenen auch ruhig hätte überspringen können, weil nicht allzu viel passierte, was mich interessiert hätte.

    Kapitel: Die Kapitel empfande ich als teilweise etwas unstrukturiert, aber das kann auch nur meine persönliche Empfindung gewesen sein.
    Teilweise gibt es einen starken Wechsel zwischen den Erfahrungen im Aquarium oder auch den Tauchgängen, zumindest am Ende, was ich gut fande, weil es abwechslungsreicher war. Aber andererseits auch einige Szenen, als etwas langatmig empfande.
    Das Ende des Buches hat mir recht gut gefallen, weil es nochmal gezeigt hat, wie groß die Leidenschaft der Autorin ist und sie bietet einige, wichtige Denkanstöße. :)

    Charaktere: Die Charaktere des Buches haben mir recht gut gefallen, blieben mir insgesamt jedoch von den Emotionen her, sehr fern. Die Nebencharaktere sind ein wenig dezimiert worden, da es hauptsächlich um die Autorin und ihre Erfahrungen geht.
    Aber natürlich spielten einige andere Personen eine gewisse Nebenrolle.
    Wir haben zum einen den Tierpfleger und "Chef" des Aquariums Bill, den ich sofort mochte, da er zu all seinen Tieren ein wirklich liebevolles und sehr inniges Verhältnis hat, was ich absolut bewunderte. Was für viele Leute wahrscheinlich nur ein "Fisch" wäre, ist für ihn spürbar ein Teil seines Lebens im Aquarium und genau das berührte mich jedoch sehr.
    Zum anderen haben wir Big D, auch Doris genannt, die die Hoffnung nicht aufgab der Hauptfigur das Tauchen beizubringen und somit einige Tauchgänge mit ihr absolvierte. Sie ist super taff, aber nahm leider auch keine weitere Rolle in dem Buch ein. Man könnte die Charaktere als etwas schleierhaft beschreiben, obwohl man sich teilweise gut in sie hineinversetzen konnte.

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4 Sternchen. Für mich eine unheimlich interessante Lektüre voller spannender Fakten und Abenteuer, einzig und alleine, die ein oder andere Tauchszene, fande ich etwas unspannend. Ansonsten ein schönes Buch für Zwischendurch und wahrscheinlich für jeden Neueinsteiger, der sich zum ersten Mal mit den Oktopoden beschäftigt, ein kleines Highlight. Von mir gibt es auch eine Leseempfehlung. :)

  6. Cover des Buches Schwimmen in der Nacht (ISBN: 9783406659393)
    Jessica Keener

    Schwimmen in der Nacht

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Looony

    Jessica Keener - Schwimmen in der Nacht *****

    Inhalt

    Boston in den 70er Jahren. Aus der Perspektive der 15 Jährigen Sarah wird der Leser mitgenommen an diesen Ort, in diese Zeit und in die Lebenwelt von Sarah und ihrer Familie. Eine Mutter, die an Depressionen leidet, liebevoll und bewundernswert, aber für Ihre Familie nie ganz greifbar ist, bis sie bei einem ungeklärten Autounfall stirbt. Ein Vater, Literaturprofessor, cholerisch, der viel Wert auf Außenwirkung, Regeln, Gehorsam und Bildung legt. Ein großer Bruder, der mit Hilfe der Musik einen Weg in die Freiheit und Selbstständigkeit sucht. Zwei kleine Brüder, - der Eine still, phantasievoll, sensibel, scheinbar unerschütterlich, der Andere aufbrausend, jähzornig, zerbrechlich - die mit ihren Eigenarten eine Niesche zum (Über)Leben in der Familie suchen. Und mitten drin und doch alleine Sarah, auf ihrem holprigen Weg zum Erwachsenwerden. Sie geht zur Schule, sie trauert, sie rebelliert, sie verliebt sich, macht große und kleine Fehler. Voller Trauer, Angst und Zweifel. Aber auch mit Hoffnung und Zuversicht.

    Meine Meinung

    Schwimmen in der Nacht ist ein Zeitportrait, Entwicklungsroman und Familiendrama zugleich. Jessica Keener hat mich von der ersten Seite hineingezogen und mitgenommen in die Welt der 70er Jahre des gehobenen amerikanischen Bürgertums, in die Welt von Sarah, in die Welt ihrer jüdischen Familie. Ihre einfachen, klaren und doch sehr poetischen, bildhaften Worte und Sätze haben Bilder in schwarz-weiß in meinem Kopf entstehen lassen. Farbe haben bei mir nur die Melodien von Peters und Sarahs Musik und die Rosen, die Sarahs Mutter mit leidenschaft im Garten pflegt und züchtet erzeugt.

    „Die Metallsaiten schenkten dem Weaver’s-Folk-Song einen wunderschönen, runden Klang. Peter griff kräftiger in die Saiten und unsere Harmonien fügten sich zu einem *I’d hammer out love-* zusammen bis unsere Stimmen und Peters Gitarrenklang weit oben in den Bäume ein Versteck schuf, unerreichbar für alle, solange ich sang (…)“ (S. 44)

    Das zeigt: Das Buch ist kein einfaches. Die Stimmung ist oft düster und bedrückend. Die Themen oft schwer. Doch wie ein Hoffnungsschimmer stiehlt sich hier und da ein Satz, ein Gedanke, eine Melodie dazwischen, die den Leser wissen lässt, dass es nicht so einsam ist, dass es nicht so bleiben muss, dass Sarah ihren Weg finden und gehen kann, wenn sie nicht aufhört zu suchen.

    Fazit

    Schwimmen in der Nacht ist ein berührender Roman ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Er hat mich länger begleitet, auch über die Lesezeit hinaus. Ein besonderer Roman - sprachlich und inhaltlich. Eine eindeutige Leseempfehlung für alle, die es nicht bunt und laut brauchen, sondern die Botschaft auch gerne zwischen den Zeilen und hinter den Melodien suchen!

    „Mein jüngster Bruder kam mit der unsichbarsten aller Gaben auf die Welt: Glauben. Er kam weise auf die Welt. Elliot konnte mit den emotionalen Strömungen, die die Wogen in underen Zusammenleben hochgehen ließen, von Geburt an mitschwimmen. Und zwar ganz intuitiv und unschuldig, als ob jeder Sturm in unserem Familienmeer ganz natürlich wäre.“  (S 191)

  7. Cover des Buches Rotes Gold (ISBN: 9783462044126)
    Tom Hillenbrand

    Rotes Gold

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Lysan73

              Das zweite Buch in der Reihe um den (ehemaligen) Sternekoch Xavier Kieffer beginnt noch spektakulärer als der erste Fall. Wir befinden uns nicht im beschaulichen Großherzogtum Luxemburg, sondern in Paris. Wie schon im ersten Buch sind allein die Beschreibungen der verschiedenen Örtlichkeiten so liebevoll detailliert, das der Leser sich quasi direkt im Geschehen aufhält und entweder den Luxus und das Vergnügen hat, die Szenerie zu kennen und um eigene Eindrücke ergänzen zu können, oder aber mit der Zeit das unbändige Gefühl geweckt wird, unbedingt dorthin reisen zu müssen, um all das mit eigenen Augen sehen zu können.

    Der spektakulär inszenierte Mord am Sushimeister führt Kieffer in Welten, die auch ihm vorher in diesem Außmaß nicht bekannt waren. Der Leser mag einiges für übertrieben halten - bei eigener Recherche kann man vor den Tatsachen aber nicht die Augen verschließen! Wir begegnen alten Bekannten wie beispielsweise Pekka und lernen neue Leute wie Francois Allegret lieben oder auch hassen. Wunderbar!

            

  8. Cover des Buches Aquarium (ISBN: 9783518425367)
    David Vann

    Aquarium

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Neeeele

    Die 12jährige Caitlin geht jeden Tag nach der Schule in das öffentliche Großaquarium, um dort zu warten bis sie von ihrer Mutter abgeholt wird. Sheri, Caitlins Mutter, ist alleinerziehend und arbeitet hart und viel im Containerhafen um sie beide durchzubringen. So hat sie nicht viel Zeit für Caitlin. Caitlin liebt jedoch die Fische und ist gern im Aquarium. Eines Tages lernt sie dort einen älteren Mann kennen, der die Fische und die Unterwasserwelt ebenso liebt. Als Shari davon erfährt will sie es unbedingt verhindern, dass dieser Mann ihre Tochter weiterhin trifft. Caitlin aber möchte ihren neuen Freund nicht verlieren, hat sie doch nun endlich jemanden gefunden der für sie da ist, die gleichen Interessen hat und sich um sie kümmert wenn ihre Mutter nicht für sie da sein kann. So spitzt sich die Lage mehr und mehr zu, bis sie sich in einer großen Eskalation entlädt.

    David Vann ist ja für seine explosiven Familiengeschichten berühmt. Er verarbeitet oft seine eigene schwere Kindheit und den Selbstmord seines Vaters als David 13 Jahre alt ist in seinen Büchern. Auch in diesem Buch geht es wieder um eine völlig zerrüttete Familie, um alte Verletzungen und Narben. Anders als in seinen sonstigen Büchern finden wir in diesem Buch am Ende aber auch ein wenig Hoffnung und Zuversicht.

    Dieses war mein zweites Buch von David Vann und mit Sicherheit nicht mein letztes. Man muss sicherlich in Stimmung sein für die Bücher von David Vann und es ist meist nichts für schwache Nerven, aber ich mag seinen Schreibstil sehr gern und kann auch dieses Buch wieder empfehlen.

    Eine Sache, welche ich jetzt aber nicht spoilern möchte, hat mir nicht so gut gefallen und war für mich nicht notwendig. Da hätte ich mir einen anderen Grund gewünscht um das Buch aufzulösen. Ist aber keine große Sache und letztlich kann ich damit leben und es tut meinem Lesevergnügen keinen Abbruch.

    4,5*/5*

  9. Cover des Buches The Last Song (ISBN: 9780446570961)
    Nicholas Sparks

    The Last Song

     (100)
    Aktuelle Rezension von: lksndr_n
    After I read "The Last Song" I can say, that it is the most beautiful storyline I have ever read. It is not only a love story or only a drama, it is a book about love, friendships and also about difficult relationship between a father and daughter which gets better after a long time. It is a story with lots of feelings and really easy  to read cause the reader is waiting for the first kiss or wants to know what happens next. The chapters are written in different points of view, which makes the story more exciting. I think the film version is worse than the book because there are some moments which are not shown and the story has a different meaning. A good example for that is friendship with Blaze. In the film we can not see how Ronnie and Will bring her to the hospital, which is the reason for Blaze's statement to the police so that Ronnie does not have to go to court.Ronnies' and Will's dates are also different than in the book and some parts with him are not shown.
    But without looking at the differences between book and film I can say it is a book I really love and which I enjoyed reading. Nicholas Sparks wrote this story really well so I think I will read his other books, hoping to read realistic and amazing stories, about which I can think later and draw my own conclusions. 
  10. Cover des Buches Das Aquarium (ISBN: 9783946446262)
    Franziska Jennifer Lange

    Das Aquarium

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Cat78

    Das Buch beschreibt sehr gut wie es für einen Angstpatienten ist das Leben zu meistern. In der Hinsicht muss ich sagen das ist wirklich gut gelungen und ich kann es beurteilen, da ich selber eine Angststörung habe. Also entweder würde hier gut recherchiert oder die Autorin kennt es selber. 

    Der Streibstiel passt auch sehr gut, ich vermute das Buch ist eher für eine jüngere Zielgruppe gedacht, was man an der Sprache der Figuren erahnen kann. Gestört hat es mich jedoch nicht. 

    Die Geschichte ist gut aufgebaut. Stück für Stück erfährt man immer mehr warum George so ist und wie es dazu kam. Es erinnert mich etwas an eine Zwiebel bei der man mit jeder Schicht die man abträgt ein Stück weiter zum Kern der Sache  kommt. Hier kamen mehrere Punkte zusammen die dazu führten, dass sich die Angst bilden könnte.

    Es wird aber auch gezeigt, mit den richtigen Menschen um sich herum die George so akzeptieren wie er ist ihn aber auch immer wieder motivieren, kann das Leben um ein vielfaches einfacher werden. 

    Nun zu dem eigentlich einzigen Kritikpunkt an dem Buch. Klar die Art wie er dann seine Angst überwindet ist sicher auch eine Möglichkeit und ich habe das auch so ähnlich gemacht jedoch mit intensiver Vorarbeit, daher hätte es in dem Fall wie er im Buch beschrieben wird auch extrem stark nach hinten los gehen können und gerade weil es das Hauptthema in dem Buch ist und sich der ein oder andere mit Angststörung daran ein Beispiel nimmt. Man sollte so was nicht ohne begleitende Therapie und auch nicht ohne Vorbereitung machen. Es kann auf der Art nämlich die Angst unter Umständen noch verstärken.

  11. Cover des Buches Pink Hotel (ISBN: 9783257300079)
    Anna Stothard

    Pink Hotel

     (77)
    Aktuelle Rezension von: blaues-herzblatt
    Sie ist 17 Jahre alt, als sie den Anruf bekommt. Ihre Mutter Lily hatte auf einem Highway einen tödlichen Motoradunfall. Sie hat sie mit 3 Jahren verlassen. Trotzdem macht sie sich auf den Weg nach Amerika, folgt Lilys Spuren und ihrer Totenwache. Daraus entwickelt sich eine vielschichtige Story, die mich beim Lesen immer wieder überrascht hat.

    Das Buch lebt durch die Protagonistin, durch ihre Macken, ihre Erinnerungen und Einordnungen in die Welt. Man trifft auf einen Menschen von dem man mehr wissen will, den es zu ergründen gilt, während man gleichzeitig beobachtet wie dieser Mensch selbst etwas oder jemanden zu finden hofft.

    Bereits der erste Satz weckte in mir Erwartungen an den Sprachgebrauch im Buch. Enttäuschung blieb glücklicherweise aus. Die Autorin verwebt auf jeder einzelnen Seite Worte, Bilder und neue Ideen so geschickt miteinander, dass es ein reines Lustspiel für den Sprachverliebten ist.

    Mit der Geschichte rund um eine Gleichaltrige konnte ich mich gut identifizieren. Ihre Rolle schreckt ab, macht neugierig, lässt mit Tempo umblättern. Sie ist nicht alltäglich und das hat mir beim Miterleben großen Spaß bereitet.

    Die Geschichte an sich hätte vermutlich nicht einmal spektakulär sein müssen, da ich noch völlig abgelenkt vom schönen Sprachstil war. Doch sie war es.                      

    Zu Beginn springt der Leser in ein Wirrwarr von Informationen, in der Mitte plätschert es so vor sich hin, um gegen Ende was die Handlung anging nochmal so richtig an Fahrt zu gewinnen. Ich bin selten überrascht vom Plot einer Geschichte, aber hier war ich es. Am Ende hinterließ dieser einen feuchtfröhlichen Gemütszustand bei mir.

    Beiweilen erinnerten mich einige Abschweifungen und die Art und Weise des ausartenden Erzählens an John Green, nur besser! Aber pscht, das muss ja kein John Green-Fan hören…

    Obwohl das Buch nie den Schritt hin zu aggressivem Tiefgang macht, kommen Gedanken und Fragenfetzen auf, die zum ein oder anderen Nachsinnen oder Reflektieren anregen. Besonders die Lebendigkeit eines Lebens stand für mich im erkennbaren Vordergrund.

    Zusammengerafft wird wohl klar, wie mich dieses Buch abgeholt und mitgenommen hat. Ich kann es nur jedem der jung und verwirrt ist empfehlen, aber natürlich auch jedem „young at heart“-gebliebenem.

  12. Cover des Buches Schneller als der Tod (ISBN: 9783596512041)
    Josh Bazell

    Schneller als der Tod

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Zeitschnecke
    Schneller als der Tod - an sich schon ein skurril als Titel, denn was kommt schneller und plötzlicher als der Tod?
    Josh Bazell schafft es in einem skurrilen Titel eine noch skurrilere Geschichte zu verstecken.

    Es geht um die Mafia, um einen umgeschulten Arzt und um die Liebe.

    Josh Bazell hat einen tollen Schreibstil der Dinge so präzise wie möglich und Situationen so komisch wie nötig beschreibt. 
    Mit dem Roman "Schneller als der Tod" ist ihm ein Sensationshit gelungen, der es schafft auch nicht Krimi-Leser in seinen Bann zu ziehen! Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für alle Unentschlossenen.
  13. Cover des Buches Mit dir an meiner Seite (ISBN: 9783453534193)
    Nicholas Sparks

    Mit dir an meiner Seite

     (1.423)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Es ist mein Lieblingsroman von Sparks. Das besondere an diesem Roman für mich war, die schwere Tochter-Vater-Beziehung. Bevor das Drama von Ronnies Eltern begang, liebte sie ihren Vater und komponierten und spielten sie gemeinsam am Klavier. Beide hatten einen guten Draht in der Musiksprache.

    Anschließend rebellierte Ronnie und machte alles was schlecht ist. Ein typisches Verhalten für manche Teenagers, die mit Trennungen der Eltern nicht klar kommen und "dumme Sachen machen".

    Als die beiden Geschwistern ihren Vater über Sommer bleiben, war für mich diese Wendung und Gefühle von Ronnie sehr emotional, tiefergreifend, wie sie ihren Vater hasste, Freundschaft mit Blaze & Will knüpfte, Schildkröten vor den Waschbären retten. Jonas bestechen, dass er ihrem Vater nicht sagt, wo sie steckt, vertrauen der Geschwister & zusammenhalten.

    Ihre Liebe zu Will, mochte ich ebenso, warum seine Eltern schwierig sind, wird gut erklärt.

     Seinem Freund Scott, der in schlimmen Dingen verwickelt ist und ihn unterstützt.

    Vertrauen aufbauen zum Vater, seine Krankheit akzeptieren und ihre Fehler gut machen und einfach für ihren Vater da sein, bis zum Schluss.

    Deshalb liebe ich dieses Buch von N. Sparks, weil seine Geschichten auf persönliche Begebenheiten basieren und daraus einen Roman schreibt, besonders bei Familienbeziehungen.

  14. Cover des Buches Traummann an der Angel (ISBN: 9783802582509)
    Mary Janice Davidson

    Traummann an der Angel

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    ch habe das Buch bei Tedi gefunden für 2,99€ um den Dreh, und da mich das Thema Meerjungfrau besonders interessiert hat, habe ich den ersten und zweiten Teil geholt. 

    Der Klappentext klingt vielversprechend und macht neugierig auf mehr. Ich ,als Leserin habe mir gedacht, das es eine Liebesgeschichte ist mit Happy End. Die Farben des Buchcovers gefallen mir sehr gut.

    Ich konnte mir Fred und die anderen Menschen in der Geschichte sehr gut vorstellen, da sie alle Charakterstark waren. Fred fand ich sehr sympathisch. Vor allem ihr Art, erinnerte mich ein wenig an mich. Alle versuchten sie zu verkuppeln, doch sie flippte bei jeder Kleinigkeit aus. Was mich tierisch abtörnte, war das ihr bester Freund sich in ihre Chefin verliebte und sich dermaßen daneben benahm. Wenn ich Fred gewesen wäre, hätte ich ihren besten Freund erschlagen oder ihn rausgeschmissen.

    Fred ist Meerjungfrau, das nicht mal ihre Chefin weiß. Sie bekommt Besuch, ein Wassermann aus der Unterwasservolkes. Das Meer ist nach Abwasser vergiftet worden und sie müssen herausfinden, wer den ganzen Dreck macht. Auch Gefühle kommen ins Spiel. Thomas, der bei ihr arbeitet und ein erfolgreicher Autor ist, wovon Fred nix weiß, und Artur, ein Wassermann sind in Fred verliebt. Fred will demnach nix wissen. Überraschenderweise ist das Ende offen, und kein Liebeshappyend.

    Manche Autoren schreiben eine heile Welt, alles zuckersüß und lieb geschrieben. Am Anfang habe ich mir gedacht, das es zu süß geschrieben worden ist. Danach wurde der Schreibstil spannender, flüssiger und witziger. Manche Szenen waren einfach zum lachen komisch. Die Geschichte ist witzig und frech geschrieben. 

  15. Cover des Buches Asterix der Gallier (ISBN: 9783770430734)
    René Goscinny

    Asterix der Gallier

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Almeri

    Im Band eins erfährt man, wer in dem Taschenbuch alles mitwirkt und warum die Römer es so schwer haben, ein kleines Dorf in Gallien, nicht einnehmen zu können. Ein spezieller Zaubertrank – gebraut vom ehrwürdigen Druiden Miraculix, verhilft dem Asterix, ein kleiner listiger Krieger und seinen Dorfbewohner zu starken Kräften. Mit wunderschönen Illustrationen und lustigen Sprechblasen. Ich bin wundervoll unterhalten worden.

  16. Cover des Buches Kleopatra im Aquarium (ISBN: 9783939990222)
    Anne Mairo

    Kleopatra im Aquarium

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Brunhildi

    Meine Meinung:

    Ich muss zugeben, dass mir das Cover überhaupt nicht zusagt. Es ist sehr außergewöhnlich und passt normal nicht so in mein Beuteschema als Coverkäufer. Auch finde ich, dass es nicht so unbedingt zum Inhalt des Buches passt.


    Der Schreibstil von Anne Mairo ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber gut zu lesen. Sie hat eine sehr eigene Art, was ich positiv finde. Auch wenn sie in manchen Dingen sehr abschweift hat sie mir doch mit ihrer Schreibweise hin und wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.


    Auch an die 29-jährige Protagonistin Mona musste ich mich zuerst gewöhnen. Auch sie ist sehr "besonders". Oft wirkt sie sehr distanziert und nüchtern, als ob ihr einfach alles ziemlich egal ist. Im Laufe der Geschichte habe ich aber Gefallen an ihr gefunden und sie einfach so akzeptiert, wie sie nunmal ist.

    In meinen Augen haben alle Charaktere authentisch und nachvollziehbar gehandelt.


    Ebenso wie der Schreibstil und die Protagonistin ist auch die Handlung zuerst ein wenig anders als gedacht. Wie der Klappentext bereits aussagt, bekommt Mona im Laufe des Buches die Diagnose, dass sie auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen kann. An dieser Stelle muss ich sagen, dass es eine Reaktion von Mona gibt, die ich nicht zu 100 % nachvollziehen kann. Aber mehr kann ich nicht verraten, ohne euch zu spoilern. Nach dieser Diagnose ändert sich das Leben von Mona komplett.

    Die Story ist auch sehr "besonders" und zwischendurch hatte ich schon das Gefühl, dass das große Ganze fehlt, als ob die Protagonistin ein Eigenleben entwickelt und ihr eigenes Ding gemacht hat. Der rote Faden hat mir einfach zwischendurch etwas gefehlt.

    Ich denke, dies ist einfach ein Buch, auf welches man sich vollkommen einlassen muss.


    Fazit:

    "Kleopatra im Aquarium" von Anne Mairo ist ein Buch, auf welches man sich einfach total einlassen muss, um es zu mögen. An den Schreibstil musste ich mich zuerst etwas gewöhnen und auch die Charaktere sowie die Handlung sind schon sehr "besonders".


  17. Cover des Buches Der Metzger geht fremd (ISBN: 9783492271844)
    Thomas Raab

    Der Metzger geht fremd

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Petzi_Maus

    Kurz zum Inhalt: 
    Willibald Adrian Metzger, eigentlich Restaurator von Beruf, ermittelt jedoch immer wieder mal in Mordfällen, mehr oder weniger freiwillig.
    Diesmal folgt er - nur widerwillig - dem Hilferuf seiner Freundin Danjela, die sich gerade in einem Kurhotel befindet. Dort hat sie einen Toten im Schwimmbecken gefunden.

    Meine Meinung:
    "Der Metzger geht fremd" ist der 3. Teil der Reihe um Adrian Willibald Metzger. Jeder Band ist jedoch in sich abgeschlossen und kann eigenständig gelesen werden.
    Adrian Metzger ist ein etwas eigenbrötlerischer schrulliger Typ, dem es aber doch Spaß macht zu ermitteln.
    Und dem Leser macht es Spaß, ihn dabei zu begleiten.
    Der Schreibstil von Thomas Raab gefällt mir sehr gut, es anschaulich beschrieben und flüssig zu lesen, mit österreichischem Wortwitz. Und das Ermittlerpaar Adrian und Danjela ist irgendwie herzig ;)

    Fazit:
    Solider Heimatkrimi mit skurrilen Protagonisten.

  18. Cover des Buches Cornwall & Devon Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956547201)
    Ralf Nestmeyer

    Cornwall & Devon Reiseführer Michael Müller Verlag

     (9)
    Aktuelle Rezension von: gndu59

    Wieder sehr gelungen wie bislang alle Reiseführer, die ich von Ralf Nestmeyer gelesen habe. Anschauliche Beschreibungen der einzelnen Orte, angereichert mit kurzen Berichten über historische, aktuelle oder einfach nur englisch-humorige Begebenheiten. Das macht sofort neugierig! Im Anhang 15 mit Bedacht ausgesuchte Wanderrouten, detailliert beschrieben und mit Karte illustriert. Die Beschreibungen, die konkreten Tips und Hintergrundinformationen zu Geschichte und Politik, die ausgewählten Bilder, all das verbindet Ralf Nestmeyer sehr ausgewogen und ansprechend. Ein Reiseführer, der sofort motiviert loszufahren!

  19. Cover des Buches Arrivederci, Roma! (ISBN: 9783548281438)
    Stefan Ulrich

    Arrivederci, Roma!

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    SZ-Mann Stefan Ulrich berichtet in seinem zweiten Buch von seiner Zeit als Auslandskorrespondent in Italien, von seiner sympathischen famiglia und von den Beneidungen seiner Kollegen in München, die meinen, Ulrich müßte im Paradies leben. Denkste! Er sieht auch die Schattenseiten der Stadt und ist dabei, die Faszination für diese einmalige Stadt zu verlieren, die ihn bei früheren Romreisen immer in ihren Bann geschlagen hat. Von den komischen Seiten des Lebens als "Halbrömer" berichtet er ebenso wie von ernsthaften Themen wie dem schrecklichen Erdbeben in L`Aquila, das Hunderte von Menschenleben kostete. Trotz allem bleibt Ulrich ein Glückspilz, der ein wunderbares Leben in einer atemberaubenden Stadt führen durfte!
  20. Cover des Buches Fledermausmann (ISBN: 9783548061870)
    Jo Nesbø

    Fledermausmann

     (503)
    Aktuelle Rezension von: BookMaster69

    Eines mit absolut schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe; und das von einem Autor, dessen Bücher in jeder Buchhandlung zu finden sind und mindestens eines ein Bestseller ist. Ich liess mich von seinem Ruf täuschen und dachte mir, dass ich das erste Band der Harry Hole-Reihe lese.
    Es stellte sich als Fehler heraus. Ich musste mich ständig dazu zwingen weiterzulesen, da ich es nicht mag Bücher ungelesen wieder ins Regal zu stellen. Wobei ich es bei diesem Buch des öfteren fast täte (im Nachhinein betrachtet hätte ich es tun sollen). Ich musste es immer wieder weglegen, weil die Handlungen des Hauptcharakters Harry Hole immerzu unüberlegt, dumm und unlogisch waren und ich mich darüber aufregte. Zudem war es auch noch sehr langatmig und bis zu den letzten 50 Seiten passierte im Prinzip nichts. Der Schreibstil bzw. die Übersetzung mit den noch Englischen Wörtern darin gaben mir das Letzte.
    Ich verstehe nicht wie Jo Nesbo ein Bestsellerautor ist. Es ist ja möglich, dass seine anderen Bücher besser sind als dieses, aber ich gehe definitiv das Risiko nicht ein und lese kein weiteres Buch mehr von ihm.
    Absolut keine Leseempfehlung!

  21. Cover des Buches Asterix 25 (ISBN: 9783841390257)
    Albert Uderzo

    Asterix 25

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Luise_Kenner

    Inhalt:

    Asterix und Obelix werden zur Hilfe gerufen, weil sich ein gallisches Dorf zerstritten hat und nun mit einem Graben in seiner Mitte leben muss. 

    Meinung:

    Ich habe Asterix und Obelix schon als Kind geliebt und lese sie auch als erwachsene immer wieder gerne. Ich finde es sehr spannend, wie es René Goscinny,  und Albert Uderzo schaffen, Themen so zu vermitteln, dass sie kindgerecht sind, für erwachsene aber noch mal eine ganz andere Ebene aufzeigen. Schließlich wird irgendwo auf der Welt ständig ein Graben ausgehoben, eine Mauer gebaut oder eine Grenze errichtet.

    In diesem Teil wir das Thema mit viel Witz und den gewohnten Asterix und Obelix Marotten verpackt, sodass groß und klein viel Spaß beim lesen haben werden.

    Fazit:

    Lese ich immer wieder gerne einfach wunderbar! 



  22. Cover des Buches Asterix 06 (ISBN: 9783841390066)
    René Goscinny

    Asterix 06

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das unbeugsame gallische Dorf soll von der Außenwelt abgeschottet werden, in dem ein Palisadenzaum drumherum gebaut wird. Asterix und Obelix wetten nun, dass sie es trotzdem schaffen, in die Außenwelt zu gelangen und ganz Gallien zu bereisen. Als Beweis wollen sie aus jeder Ecke die bestimmten Spezialitäten mitbringen. Hier taucht zum ersten Mal Idefix auf, den Asterix und Obelix in einem Dörfchen in Gallien finden. Idefix läuft Obelix immer hinterher, was wohl auch an dem Sack mit Köstlichkeiten liegt, den Obelix bei sich trägt. Amüsant und kurzweilig. Wieder wird einem nebenbei Geschichtsunterricht erteilt. Frankreich wird einem näher gebracht, so auch die verschiedenen Spezialitäten der einzelnen Regionen (Rotwein, Schinken, Käse, usw.).
  23. Cover des Buches Die drei ??? - Gift per E-Mail (ISBN: 9783865360960)
    Ben Nevis

    Die drei ??? - Gift per E-Mail

     (15)
    Aktuelle Rezension von: JokerReviews


    Eigentlich hätte Gift per E-Mail eine richtig starke Folge werden können, denn hier bekommen die drei Detektive eine ziemlich interessante Konkurrenz. Die Folge hat auch ihre starken Momente, doch es ist ziemlich schade, dass Gift per E-Mail nicht allzu viel aus seiner Ausgangslage holt. Die Auflösung ist nicht sonderlich spektakulär und so punktet diese Folge eher mit gut geschriebenen Dialogen und durch die meist logisch gut ausgearbeitete Story, die allerdings ohne große Dramatik auskommt.

    Mrs. Baker braucht die Hilfe von den Detektiven. Die Hobby-Taucherin ist bei einem Tauchgang mit gefährlichen Quallen in Berührung gekommen. Sie wurde allerdings von ihrer besten Freundin mit Mühe und Not gerettet. Man könnte glauben, dass der Fall damit beendet ist. Doch die Quallen verfolgen Mrs. Baker bis zu ihrem Computer. Als sie eine Mail öffnen wollte, schwirrten diese Nesseltiere über den ganzen Bildschirm, was eine Panikattacke auslöste. Die drei Detektive wollen den Fall übernehmen. Blöd nur, dass noch ein anderer Detektiv namens Dick Perry an dem Fall interessiert ist. Wer wird am Ende den Fall bekommen?

    Was die Folge stark macht ist tatsächlich der Konkurrent der drei Detektive. Dadurch ist schon eine gewisse Spannung da, denn man ist stets daran interessiert, wer den Fall am Ende des Tages erfolgreich abschließen wird. Die Auflösung ist dann nicht ganz so packend und kommt auch nicht sonderlich überraschend. Allerdings wird diese Folge auch nie langweilig, da die Handlung immer recht zügig voranschreitet. Es gibt jedoch einige Momente, die ungewöhnliche Fragen aufstellen und besonders das Rätsel des Schulkollegen der drei Detektive wirkt ein wenig erzwungen, damit man zumindest 1 Rätsel zum knacken hat.


    Justus, Peter und Bob agieren mal wieder hervorragend miteinander. Es ist mal wieder so eine Folge, in der die Drei eine tolle Einheit bilden und sich praktisch nie streiten, sondern konsequent am Fall dran bleiben. Das kleine Highlight ist jedoch Dick Perry. Ja, er ist penetrant, eingebildet und nervig, aber irgendwie macht das diesen Charakter auch aus. Es gab bisher keinen richtigen Detektiv Konkurrenten, der sich ein echtes Duell mit den Drei ??? liefert. Auch wenn Dick Perry sicherlich keine sympathische Figur ist, sorgt sie für genügend Zündstoff. Alle anderen Charaktere, die hier auftreten, bleiben leider konsequent blass. Es gibt keine Figur die nachhaltig in Erinnerung bleibt und so hakt man diese Episode eigentlich schnell wieder ab.


    Fazit : Interessant, nett gemacht und leider etwas unspektakulär. Gift per E-Mail ist keine schlechte Folge, aber man hätte so unglaublich viel aus dieser Ausgangssituation heraus holen können. Mit dem Konkurrent kommt aber eine originelle Idee hinzu, die diese Folge belebt und interessant macht. Ansonsten haben wir eine Folge, die zwar nicht verkehrt geschrieben ist, aber im Großen und Ganzen keine nachhaltigen Gefühle hinterlässt. Es gibt jedoch deutlich schlechtere Folgen.


    7/10



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  24. Cover des Buches Mein Leben und andere Katastrophen (ISBN: 9783737352116)
    Kathrin Schrocke

    Mein Leben und andere Katastrophen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: MelE
    In "Mein Leben und andere Katastrophen" begleiten wir Bernadette, genannt Barnie. Barnie ist 13 und das ist ein Alter, in dem man sich in der Selbstfindungsphase befindet. Man verliebt sich, man nimmt miteinander an einem "Babyprojekt" teil und setzt sich mit Homosexualität auseinander. Barnie ist die Tochter zweier Väter und das ist ja doch schon außergewöhnlich genug. In ihrer Familie gibt es ganz viel Liebe und Harmonie, was ich als sehr schön empfunden habe, denn es ist ein Ausgleich zu dem, was Barnie täglich erleben muss. Als Teenager ist die Auseinandersetzung mit Menschen anders als als Erwachsene und dieses wurde sehr gut verarbeitet und macht das Buch daher sehr authentisch.

    Barnie schreibt Tagebuch und ihr erster Eintrag lautet "„Ich wollte ein iPad zum 13. Geburtstag. Und alles, was ich bekam, ist dieses doofe Notizbuch.“ ( Zitat Seite 7) Fortan nutzt Barnie ihr Tagebuch um ihre Gedanken zu ordnen und nimmt uns als Leser dabei mit in ihr persönliches Chaos. Dabei ist sie offen und ehrlich und so wird manches, was auch schmerzlich ist, sehr humorvoll dargestellt und verliert dadurch den Schrecken. 

    Kathrin Schrocke ist es gelungen in 192 Seiten Barnies außergewöhnliches Leben humorvoll, aber auch tiefgründig darzustellen. Es liegt sicher im Auge des Betrachters, wie man dieses Buch lesen will.  Vieles, was im Buch eher von der humorvollen Seite gesehen werden könnte, hat auch eine Seite, die nachdenklich stimmt. 
    Ich hatte von der Autorin schon "Freak City" gelesen (Rezension HIER!) und schätze den Schreibstil der Autorin sehr, da sie sich auch mit Tabuthemen sehr gut auseinandersetzen vermag. Für mich sind sowohl "Freak City" als auch "Mein Leben und andere Katastrophen" Jugendbücher, die in die Hände junger Leser/innen gehören. 

    Absolute Leseempfehlung!

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