Bücher mit dem Tag "archäologin"

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68 Bücher

  1. Cover des Buches Todesschrei (ISBN: 9783426638897)
    Karen Rose

    Todesschrei

     (947)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Todesschrei
    Autor: Karen Rose
    Seiten: 672
    Verlag: Knaur
    Handlungsort: Philadelphia (Pennsylvania), New York City (New York), Dutton (Georgia) [USA]
    ISBN: 978-3-426-63889-7 € 9,99 [D] (Taschenbuch)
    Erstveröffentlichung: 01. Mai 2009


    INFOS ZUM AUTOR

    „Karen Rose studierte an der Universität von Maryland, Washington, D. C. Ihre hochspannenden Thriller sind preisgekrönte internationale Topseller, die in vierundzwanzig Sprachen übersetzt worden sind und regelmäßig u.a. auf den Bestseller-Listen der „New York Times“, der „USA Today“ und der „Sunday Times“ stehen. Für „Des Todes liebste Beute“ und „Todesbräute“ gewann die Autorin den begehrten RITA-Award. Auch in Deutschland feiert sie seit Jahren große Erfolge. „Todesstoß“ stand auf Platz 1 der Spiegel-Bestseller-Liste. Wenn Karen Rose nicht gerade Thriller schreibt oder auf Weltreise ist, lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Florida.“ (Quelle)

    REZENSION

    Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie, ich glaube es ist durchaus sinnvoll die Bücher auch in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Inhaltlich geht es um einen Serienmörder, dessen Friedhof nur durch Zufall entdeckt wird. Ein Zusammenhang zwischen den Opfern ist zunächst nicht zu erkennen, aber die Ermittler Vito Ciccotelli und Nick Lawrence versuchen gemeinsam mit der Archäologin Sophie Johannsen den Täter zu finden und begeben sich damit selbst unbewusst in Lebensgefahr.

    Das Cover passt sehr gut zu den Büchern von Karen Rose. Die Rose als einziger Eyecatcher und der Titel und der Name der Autorin im Fokus. Die schwarze Farbe zeigt natürlich direkt, dass es sich hierbei um einen spannenden Thriller handelt.

    Das Buch beginnt direkt mit der Handlung und viel Spannung. Ein sanften Einstieg gab es definitiv nicht, was ich aber super fand. Das Zusammenfügen der Protagonisten gestaltete sich als sehr humorvoll, auch in diesem grausamen Umfeld. Besonders schön fand ich, dass es sich bei Sophie Johannsen nicht im Bereich der Ermittlungen oder im Umfeld von kürzlich verstorbenen Personen arbeitet. Dies machte das Ganze auf jeden Fall noch realistischer und nah an der Wirklichkeit.

    Besonders gelungen fand ich, dass das Buch nicht nur aus der Sicht der Ermittler, sondern auch aus der Sicht von anderen Personen geschrieben wurde. So war es immer überraschend, wen man gerade auf der Suche nach dem Täter begleitet. Etwas überfordert war ich mit der großen Familie von Vito Ciccotelli. All die Namen haben mich doch etwas verwirrt und auch die wirklich rasante Beziehung zwischen ihm und Sophie war mir etwas zu unrealistisch.

    Ich habe ja wirklich schon einige Bücher von Karen Rose gelesen und habe auch bei diesem Buch auf eine überraschende Wende am Ende gedacht, doch hier wurde ich tatsächlich enttäuscht. Denn meine Vermutung, die ich leider schon viel zu früh hatte, hat sich bestätigt. Nicht, dass das Buch deswegen nicht spannend war, aber ein bisschen traurig war ich doch.

    Der Schreibstil war genauso gut, wie immer. Man konnte das Buch flüssig und sogar recht zügig lesen. Trotz vieler Details und Beschreibungen, die mich aber nicht gestört haben, sondern mir einfach die Möglichkeit gegeben haben, mich in die Gegend und zwischen den Personen zu fühlen.

    Von mir gibt es für dieses Buch 4 Sterne und ich hoffe, dass die beiden anderen Teile der Reihe noch ein kleines bisschen spannender sind. Dennoch kann ich das Buch absolut empfehlen.

  2. Cover des Buches Das Auge Gottes (ISBN: 9783499247484)
    Jill Gregory

    Das Auge Gottes

     (48)
    Aktuelle Rezension von: juergenalbers

    Ich hatte mir das Buch gebraucht in einem Paket mit anderen gekauft und bin daher nicht wirklich ärgerlich. Das wäre ich, wenn ich den vollen Preis bezahlt hätte, denn das Buch ist es schlicht nicht wert. Mir tut das immer besonders weh, wenn ich die Arbeit anderer Autoren schlecht oder mäßig beurteilen muss, denn hinter absolut jedem Buch steckt ein Haufen Arbeit und Herzblut. Hier aber vermisse ich zumindest letzteres stark. Vorweg muss ich aber sagen: Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen, sondern nach dem ersten Drittel abgebrochen. Mag sein, dass die Story danach dramatisch besser wird, ich glaube es aber nicht. Wenn mich ein Buch nach einem Drittel nicht überzeugen kann, hat der Autor, bzw. im diesem Fall die beiden Autorinnen etwas falsch gemacht.
    Worum geht es? Ein übermächtiges Artefakt, das Allmacht verleiht, wird zum Zankapfel zwischen verschiedenen Gruppen. Diverse Menschen zwischen Bagdad und New York, die nach Reichtum, Weltherrschaft etc. streben und dazwischen die armen Helden, die überleben und nebenbei die Welt retten müssen. 
    Ok, soweit haben wir das schon ca. 13.652 mal gelesen. Das ist fast ein eigenes Genre. Muss ja aber nicht schlecht sein und so habe ich mich von dem Klappentext auch nicht abschrecken lassen. Aber die Umsetzung... Der Text strotzt nur so vor Zufällen. Am laufenden Band ist immer gerade der richtige bzw. der falsche dabei, steht daneben, kuckt im richtigen Moment. Dabei sind die Zufälle leider noch nicht einmal glaubhaft. Ich habe gelernt, dass man die Geduld des Lesers nicht mit zu vielen Zufällen strapazieren darf. Das - meine geschätzten Kolleginnen - ist Teil unseres Jobs, hier für nachvollziehbare Begründungen zu sorgen. An mehreren Stellen fielen mir relativ schnell einfache Dinge ein, die man ändern könnte, um aus bemühten Zufällen logische Hintergründe zu schaffen. 
    Eine weitere Sache, die mir persönlich mißfällt: Nahezu jede zweite Person, die eingeführt wird im  Buch, ist spätestens fünf Seiten später tot. Bereits auf den ersten 25 Seiten hat man eine Verlustrate wie vor Stalingrad. Erstens nervt es, hier soll aus dem Tod billige Spannung gewonnen werden (was nicht gelingt) und zweitens (viel schlimmer!) bei einigen Toten dachte ich mir: Besser für die Geschichte wäre es, wenn sie - z.B. schwer verletzt, im Koma, etc. - überleben. Daraus hätte viel Spannung gezogen werden können. Aber - das hätte ja Arbeit beim plotten und schreiben bedeutet. 
    Mein Urteil: Man wollte hier schnell ein zweites Buch, nach dem Welterfolg von "Das Buch der Namen", nachschieben. "Das Auge Gottes" liest sich wie der erste Entwurf. Viel Unlogik, viele Zufälle, blasse Charaktere, viel indirekte Rede. Autorenschule, 1. Klasse, 6! setzen.  
    By the way: Auch wenn das erste Buch ein Bestseller war: Das heißt nicht, das es gut war! Die Rezensionen sind da durchaus geteilter Meinung. Wenn man boshaft sein möchte, könnte man vermuten, dass hier ein schnell zusammengeschriebener Roman durch die Verbindungen der Autorinnen gehypt wurde. Jill Gregory war/ist Journalistin bei der New York Times. 
  3. Cover des Buches Die falsche Tochter (ISBN: 9783453355965)
    Nora Roberts

    Die falsche Tochter

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Wie bereits in der Überschrift gesagt, verbindet das Buch die Elemente eines Familiendramas mit einer Krimihandlung und ein paar schönen Liebesgeschichten. Das hat die Autorin ja allgemein "drauf". Hinzu kommen diesmal interessante Ausblicke auf das Geschehen bei einer archäologischen Ausgrabung. 

    Der Spannungsbogen ist in Anbetracht der verschiedenen Komponenten naturgemäß nicht durchgängig und auch nur stellenweise hoch. Dafür bekommt der Leser ein paar sehr anrührende Einblicke in das Seelenleben der Personen, die sich mit den Konsequenzen aus dem Kindesraub auseinander setzen müssen. Da hier  gleich mehrer Liebesbeziehungen in ihrer jeweiligen Entwicklung bzw. ihrer "Neuauflage" geschildert werden und auch für das archäologische Ausgrabungsteam viele Figuren gebraucht werden, fällt es manchmal etwas schwer, den Überblick zu behalten. 

    Insgesamt ein recht guter, unterhaltsamer Roman der von der Professionalität und der gekonnten Schreibweise der Autorin wesentlich geprägt wird.
     
  4. Cover des Buches Medusa (ISBN: 9783426632307)
    Thomas Thiemeyer

    Medusa

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Asura

    Als ich den Titel des Buches las, hatte ich eine etwas andere Handlung im Kopf. Dennoch eine spannende Reise an der Seite der Protagonistin. Dieses Buch bietet einige Facetten. Manchmal ist es aber doch langatmig. Die Charaktere sind... substanzlos. Ich konnte zu keinem Zeitpunkt eine Verbindung zu auch nur einem Charakter in diesem Buch aufbauen. Das Ende war auch etwas zu unspektakulär. Dennoch: Ich habe es gerne gelesen und bereue es keineswegs. 

  5. Cover des Buches Keltengrab (ISBN: 9783442366354)
    Patrick Dunne

    Keltengrab

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    In der nähe eines irischen Dorfes wird eine mumufizierte Moorleiche gefunden. Es handelt sich dabei um eine junge Frau die einen Säugling im Arm hält. Illaun Bowe, Archäologin, glaubt an einen Fund aus keltischer Zeit und will noch weiter Grabungen in dem Gebiet anordnen, als einige rituelle Morde begangen werden. Auf der Such nach dem Täter, gelangen sie und Kommissar Gallagher ebenfalls in Lebensgefahr. Ihre Spur führt ins nahe gelegene Nonnenkloster Grange Abbey...

    Ein spannender Thriller, der bis zum Schluß den wahren Täter und seine Beweggründe offen läst. Man erfährt auch viele Dinge über archäologische Funde und deren Bedeutung in der damaligen Zeit.



  6. Cover des Buches Spur der Flammen (ISBN: 9783596192878)
    Barbara Wood

    Spur der Flammen

     (106)
    Aktuelle Rezension von: ElkeK

    Inhaltsangabe:

    Candice Armstrong wird ans Sterbebett von John Masters gerufen. John Masters ist ein anerkannter Archäologe und sie hat ihm einst ihre Kenntnisse in der Ägyptologie zur Verfügung gestellt. Bevor er durch die Hand von Philo Thibodeau verstirbt, bittet Professor Masters, den Stern von Babylon zu finden.

    Zusammen mit Detectice Glenn Masters, dem Sohn des Professors, macht sich Candice auf die Suche und reist in den nahen Osten. Dabei kommen sie einem Geheimbund auf die Spur, den Alexandriern. Und Philos Thibodeau glaubt, der Herrscher der Alexandrier zu sein.

    Es ist auch die Spur der Flammen, die sich seit Jahrhunderten durch Europa zieht und nur noch auf Glenn Masters wartet, denn Glenn gehört auch zu den Alexandriern.

    Mein Fazit:

    Barbara Wood hat mit Candice Armstrong eine weibliche Indiana Jones geschaffen. Von Anfang an hat das Buch Tempo. Es ist flüssig geschrieben und geprägt von häufigen Orts- und Zeitwechsel. Dabei kann man als Leser schon mal mit den vielen Namen etwas irritiert werden.

    Die Geschichte ist spannend und spitzt sich immer mehr zu. Der Spannungsbogen wird durch die einfließende Geschichten von den früheren Alexandriern gehalten. Sie geben viele Antworten auf die Fragen, die sich dem Leser unweigerlich aufdrängen. Die vielen Fakten muss man sich allerdings schon etwas merken.

    Mir hat das Buch nicht ganz so gefallen. Die Person Philo Thibodeau war mir zuwider, das ich manchmal das Buch in die Ecke werfen wollte. Und mit einigen Situationen im Buch konnte ich schlichtweg nichts anfangen, es erschloss sich mir einfach nicht.

    Es ist mir 3 von 5 Sternen wert.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Januar 2009.

  7. Cover des Buches Im Namen der Venus (ISBN: 9783839217252)
    Natalie Mesensky

    Im Namen der Venus

     (25)
    Aktuelle Rezension von: brennerosusann
    Im Namen der Venus“ ist für alle Krimifans das ideale Lesefutter, die es gerne rasant lieben. Die Autorin Natalie Mesensky schafft es immer wieder den Leser mit unerwarteten Wendungen und Aktionen der Figuren von der Protagonistin bis zu den Nebenfiguren zu überraschen. An manchen Stellen möchte man den Text fast schon anhalten, weil das Erzähltempo gerade wieder einmal fast schon zu schnell ist. Mit unzähligen Details erschafft Mesensky eine Welt in der beliebten österreichischen Urlaubsregion Wachau rund um keltische Rituale, verirrte Gefühle und allzu menschliche Schwächen. Mit den Gedankengängen von Anna Grass, der Beraterin des Bundeskriminalamtes und hauptberuflicher Archäologin, erhält der Leser hautnahen Zugang zu den Geschehnissen rund um die Morde. Anna Grass Freundschaften und Bekanntschaften lassen diesen Fall um die kleine Venus aus der Steinzeit so real werden, dass Reisende in der Wachau und in Wien sich beim nächsten Mal umschauen werden, ob sie nicht irgendwo dort Anna Grass begegnen. „Im Namen der Venus“ ist definitiv ein Buch, das auch beim zweiten Lesen noch sehr spannend, unterhaltsam und aufschlussreich ist. Für Liebhaber der Regionalkrimis, die in Österreich Urlaub machen, eine perfekte Urlaubslektüre.
  8. Cover des Buches Valhalla (ISBN: 9783426509418)
    Thomas Thiemeyer

    Valhalla

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Ich liebe Archäologie und vergangene Kulturen und Thriller mit Übernatürlichem. Da klang Valhalla genau richtig für mich. Gut, als ich es mir zulegte, wusste ich nicht, dass es bereits ein dritter Band einer Reihe ist, aber das macht nichts. Die Bände hängen nur lose zusammen, der einzige Faden ist die Protagonistin, ähnlich wie bei Krimireihen.

    Ein gutes Gespür für Tempo
    Wie man es eben so macht, will ich als erstes mit dem Positiven anfangen und das ist das Tempo der Geschichte. Die Geschichte startet mit einem wirklich spannenden Prolog, auf dem eine kurze Aufwärmphase folgt. Der Autor hat hier wirkliche in gutes Händchen für das Tempo der Geschichte, denn obwohl ich die Protagonistin noch nicht kannte, hatte ich dank dieser ersten ruhigeren Phase keine Probleme Hannah, ihre Beziehungen und Umfeld kennen zu lernen. Und genau in dem Moment, als ich dachte: „Ok, jetzt bist du gut im Bilde.“, nimmt die Handlung Fahrt auf und geht so richtig los. So soll es sein: kurze Kennenlernphase zum reinkommen und dann konsequent Spannung. Das führt dazu, dass sich das Buch ziemlich schnell durchlesen lässt, da man immer weiter voran gepeitscht wird.

    Archäologie? Wohl kaum

    Leider gab es auch einige Punkte, die mich massiv gestört haben. Am meisten war es die inakkurate Darstellung der Archäologie. Wenn ein Autor seine Protagonistin zur Archäologin macht, kann man doch erwarten, dass er sich wenigstens grundlegend mit dieser Wissenschaft beschäftigt. Das Gefühl hatte ich bei Herrn Thiemeyer nicht, denn er leistet sich einige gravierende Schnitzer. So heißt es z.B. Restaurierung und NICHT Restauration. Eine Restauration ist das wiederherstellen einer alten politischen Ordnung z.B. nach einer Revolution oder ein alter österreichischer Begriff für ein Restaurant. Restaurierung bezeichnet die Erhaltung und Konservierung von Objekten. Ich habe bereits so einige Restauratoren kennen gelernt und die werden richtig aggressiv, wenn man das verwechselt. Als Laie ist es ja ok, die beiden Begriffe klingen ja auch sehr ähnlich, aber wenn ich bereits seit drei Bänden eine Geschichte um eine Archäologin spanne, ist dieser Fehler einfach nur hochgradig peinlich und zeugt von schlechter bis keine Recherche.

    Die Recherche ist auch so eine Sache. Ich persönlich bin jemand der, wenn ich im Buch etwas entdeckte, das schnell mal nachgoogelt, Wikipedia ist da die erste Anlaufstelle, dazu ist es ja da. Für den Autor war Wikipedia offenbar auch die ultimative Quelle. Ich habe mindestens 5 Textstellen gefunden, die bis auf minimale Wortänderungen eins zu eins von Wikipedia stammen. Ich finde es ja nicht schlimm, wenn ein Aitor Wikipedia nutzt, man kann ja nicht für jeden Pups erstmal ein Buch beschaffen. oder Experten befragen, aber kann man von einem Autor nicht wenigstens erwarten, dass er die betreffenden Informationen so einpackt und formuliert, dass es nicht exakt der Wikipedia Artikel ist?

    Und um nochmal auf die Archäologie zurück zu kommen: Ich finde es sehr irritierend, dass Protagonistin Hannah in der Sahara, an der Himmelscheibe von Nebra und dann in Angkor in Kambodscha forscht. Was zum Teufel ist ihre Fachrichtung? Denn in der Realität haben Archäologen Fachrichtungen. Niemand ist einfach nur Archäologe, sondern Ägyptologe, Klassischer Archäologe, Archäologe für Vor- und Frühgeschichte usw. Niemand macht alles, außer Hannah Peters, die Super Archäologin.
    Versteht mich nicht falsch, ich erwarte keine absolut akkurate und detaillierte Darstellung der Archäologie, es ist ja immer noch Fiktion, aber wenn das Buch sich schon Wissenschaftsthriller schimpf, sollten wenigstens solche rudimentären Sachen schon stimmen, zumal alles was ich aufgezählt hat, mit ein paar Klicks auf Universitätsseiten oder. dem DAI (oder einem simplen Blick in den Duden, was Restauration angeht) recherchiert hätte werden können.

    Ziemlich enttäuscht war ich auch, dass die Ruinen unter dem Eis nur Kulisse sind. Ich war gespannt darauf mehr über diese Stadt zu erfahren, wer hat sie erbaut, warum soweit nördlich etc. Im Endeffekt sind sie aber wirklich nichts weiter als eine Kulisse für die actiongeladene Jagd nach dem was die Nazis erschaffen haben (Was das ist, möchte ich aus Spannungsgründen natürlich nicht verraten). Diese Jagd ist zwar nicht langweilg, trotzdem hätte ich gene mehr über die Ruinen erfahren.

    Fazit:

    Valhalla ist empfehlenswert für alle, die einfach nur einen actionreichen Thriller nach klassischem Muster lesen wollen. Wer ein bisschen mehr erwartet, wird aber wohl eher enttäuscht werden. Abraten würde ich auch jedem Leser, der auch nur rudimentäre Kenntnisse der Archäologie hat, denn dem wird bei der inakkuraten Darstellungsweise dieser Wissenschaft die Haare zu Berge stehen.


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner



  9. Cover des Buches Die Pestglocke (ISBN: 9783442375066)
    Patrick Dunne

    Die Pestglocke

     (53)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze
    Ich hab das Buch zufällig bei uns im Oxfam Buchshop entdeckt - ein Glück, dass ich so günstig dran gekommen bin, denn nachdem ich es gelesen habe, waren mir schon 3 Euro zu viel Geld.
    Der Titel, weshalb es mir ins Auge gestochen ist, klingt richtig vielversprechend, ebenso wie die Inhaltsangabe. Leider wird man bitterlich enttäuscht beim Lesen.
    Vermag die Protagonistin mit dem wohlklingenden irischen Namen anfangs noch durch ihre Natürlichkeit und ihre Durchschnittlichkeit Sympathien hervorrufen, kann das nicht darüber hinwegtrösten, dass der Autor sich offenbar nicht wirklich entscheiden konnte, wovon sein Buch eigentlich handeln soll.
    Der Anfang beginng ganz interessant, indem ein Mitarbeiter des Archäologischen Grabungsteams von der Protagonistin mit einer Substanz kontaminiert wird. Das wars aber auch schon.
    Dann kommen heilige Reliquien, Afrikanische Ritenmorde, Alzheimer in der Familie und der Tod des Vaters, das Scheitern einer Beziehung und eine neue Affähre ins SPiel, aber alles nur so angekratzt, dass man sich nicht entscheiden kann, worauf man nun den Fokus beim Lesen legen soll. Es wirkt alles seicht und schwammig und wenig überzeugend, Nebencharaktere haben absolut null Tiefe und sind nur da um Stereotypen zu erfüllen: Die Freundin mit der Teenagertochter, der komische Fremde, der der Protagonistin ziemlich plump schöne Augen macht, der rassistische Zeitungsreporter.... keinem dieser Charaktere kauf ich ihre "Echtheit ab"
    Das Ende ist ein Witz. Es wird nicht wirklich was überraschendes aufgeklärt, mal so nebenbei der Mord an der Frau, die zu Anfang tot gefunden wird und an welcher Krankheit die ganzen zwei Personen verstorbenm sind, die es erwischt hat und nichts davon hat auch nur den geringsten Bezug zum Titel des Buches.
    Ich habe mich von der ersten Seite bis zur letzten absolut gelangweilt und hab nur weiter gelesen, weil ich immer mal wieder die Hoffnung hatte, dass mal was Spannendes passiert.
    Das Thema Pest und Epidemien im Allgemeinen ist so heftig und gewaltig und man könnte so einen richtig guten Thriller draus machen, aber der Autor schöpft diese Quelle nichtmal ansatzweise befriedigend für den Leser aus, sondern verirrt sich in einem kümmerlichen Salat von langweiliger Reliquien-Historik.
    Es tut mir leid, Mr. Dunne, aber ich kann verstehen, warum es als kostenlose Spende im Gebrauchtbuchladen gelandet ist.
  10. Cover des Buches Formula (ISBN: 9783426196076)
    Klaus Fröba

    Formula

     (30)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Douglas Preston/Lincoln Child – Formula, Tunnel des Grauens


    Special Agent Pendergast ist erneut in New York, nachdem er von einem mehrfachen Leichenfund gehört hat und spaziert direkt ins naturhistorische Museum um dort mit Nora Kelly zu sprechen, die mit ihm zum Tatort kommen soll.

    Als die beiden die Gebeine sichten, die ein Serienmörder dort vor über 100 Jahren gelagert hat, kommt es zu einem Eklat und sie müssen den Tatort verlassen. Nicht nur das, der Tatort wird zugunsten der Bauarbeiten auch noch eingestampft.

    Vorher konnten noch ein paar wenige Beweise sicher gestellt werden, eines davon führt zu einem Zettel mit Namen und Adresse eines Opfers. Langsam entpuzzeln Pendergast, Nora und der Journalist Smithbeck das Rätsel, nur um festzustellen, dass der Täter damals an der “Formel des ewigen Lebens” gearbeitet hat.

    Und plötzlich erschüttert New York eine neue Mordserie, mit den gleichen Verstümmelungen an den Leichen. Zufall? Oder lebt der Serienmörder aus dem 19. Jahrhundert immer noch?


    “Formula” ist der dritte Fall von Pendergast und ein eigenständiger Fall, auch wenn Pendergast wieder auf Smithbeck trifft, dessen Freundin Nora Kelly beim naturhistorischen Museum arbeitet.

    Das Autorenduo erschafft einen düsteren, beklemmenden Thriller mit einer mysteriösen und gruseligen Note, der von Anfang bis Ende spannend und fesselnd ist. Dabei werden manche Schauplätze detailliert und grausig dargestellt und die erdrückende, bedrohliche Grundstimmung gut ausgearbeitet und auf den Leser transportiert.

    Der Erzählstil ist auch hier wieder flüssig, temporeich und die Story lässt sich zügig lesen. Insgesamt gefielen mir die Vorgängerbände zwar etwas besser, aber die Grundidee, das ein Serienmörder versucht die Formel des ewigen Lebens zu finden, finde ich gut. Heiligt der Zweck die Mittel? Und was ist das primäre Ziel des Serienmörders?


    Diesmal ist es für Pendergast ein ganz persönlicher Fall und die überraschenden Wendungen, die vielen Toten, auch von Figuren, die mir ans Herz gewachsen sind, dazu die Perspektivwechsel und die am Ende zusammenlaufenden Handlungsstränge haben die Spannung gesteigert.

    Die “übersinnliche” Komponente wird hier ein wenig mehr in den Fokus gerrückt. Besonders interessant fand ich, dass wir ein wenig mehr über Pendergast erfahren haben, trotzdem bleibt dieser Mann ein Rätsel. Ist er irgendwie übersinnlich begabt? Oder einfach nur ein aufmerksamer Ermittler? Seine “Zeitreise” war genauso interessant und ich will einfach hinter sein Geheimnis kommen, dazu werde ich wohl noch ein paar Bücher brauchen.

    Smithbeck ist auch hier wieder mit an Bord, stiftet ein wenig Unruhe und Verwirrung, wittert die große Story und verbockt es bei seiner Freundin Nora, die es im Museum ohnehin nicht besonders leicht hat.

    Nora war mir von Anfang an sympathisch, wirkte aber oft distanziert und unnahbar, da sie sich im Grunde genommen nur für ihre Arbeit interessiert, vom Vorstand des Museums unter Druck gesetzt wird und deswegen auch ein wenig ängstlich und unentschlossen rüber kommt. Dennoch findet sie auch ihre Stärken in dem Buch und geht auf die Suche des Täters.

    Die Figuren sind allesamt lebendig dargestellt, wirken gut ausgearbeitet und egal ob Haupt- oder Nebenrolle, ich konnte mir sie alle gut vorstellen.


    Die Vermischung von Fakt und Fiktion macht diesen Thriller so spannend, die Möglichkeiten die er bietet, die historischen und wissenschaftlichen Fakten, die einfließen, die Menschheitsträume und ja, auch das Motiv des Täters sind zu jeder Zeit nachvollziehbar.

    Man darf nicht vergessen, dass die Story jetzt fast 15 Jahre alt ist, und trotzdem erkennt man auch heute noch manche Situation wieder, was dafür spricht, wie zeitlos der Roman gehalten ist und zu jeder Zeit gelesen werden kann.

    Ich kann den Thriller empfehlen, mich hat er gut unterhalten, war kurzweilig, temporeich und hat für ein paar spannende, gruselige Lesestunden gesorgt.


    Fazit: Spannender Thriller über einen Serienmörder der an der Formel des “ewigen Lebens” arbeitet. Hat er Erfolg? 4 Sterne.

  11. Cover des Buches DER ZEHNTE HEILIGE (ISBN: 9783958350656)
    Daphne Niko

    DER ZEHNTE HEILIGE

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Bei Abenteuer-Romanen à la Indiana Jones oder Tomb Raider bekommt man viel Action, ein bisschen Übernatürliches und ein wenig Logik. Eine Mischung, der sich auch die Autorin bedient und die recht funktioniert, ohne gleich zu anspruchslos zu sein (wobei das natürlich je nach Auge des Betrachters anders bewertet werden dürfte). Wie bei solchen Romanen üblich, steckt ein Fünkchen Historie hinter der Hauptgeschichte. Der Roman fußt auf den neun Heiligen, denen die Christianisierung Äthiopiens zugesprochen wird. Der zehnte Heilige ist dann, wenig verwunderlich, das Geheimnis, das die Protagonistin Sarah Weston aufzudecken gedenkt.

    Erzählt werden die ersten beiden Drittel aus zwei Perspektiven, in denen dem Leser sich nach und nach das Geheimnis erschließt, bevor im letzten Drittel der Fokus einzig und allein bei der Hauptfigur und dem Finale liegt. Eine Mischung, die ebenso gut zur Geschichte passt wie der lockere Schreibstil der Autorin, den sie gibt sich kaum mit “Nebensächlichkeiten” ab, die das Gesamtbild eines Roman ausschmücken können. Über die jeweiligen Figuren erfährt der Leser somit vergleichsweise wenig und eine Charakterentwicklung findet erwartungsgemäß nur marginal statt.

    Fazit

    Mir gefallen solche augenscheinlich oberflächlichen Romane, in denen das Abenteuer und die Action im Vordergrund steht und mit ein wenig Ermittlerarbeit aufgelockert wird. Solche Romane sieht die Literaturlandschaft meines Erachtens viel zu wenig, so dass ich ganz froh bin, dass es nicht immer ein Schwergewichte im Sinne der Bücher von Dan Brown sein müssen, um eine lockere Leseunterhaltung geboten zu bekommen.

  12. Cover des Buches Am ersten Tag (ISBN: 9783442376582)
    Marc Levy

    Am ersten Tag

     (98)
    Aktuelle Rezension von: allthesespecialwords
    Inhalt
    Ein Anhänger, der alles verändern kann, was die Menschen wissen. Eine Archäologin, die nach dem ersten Menschen sucht und ein Astrophysiker, der fragt, wo die Morgendämmerung anfängt.
    Lose Fäden einer Geschichte, die schließlich bei einem Forschungswettstreit zusammengeführt werden, denn der Anhänger ist etwas besonderes und Keira und Adrian wollen hinter sein Geheimnis kommen. Damit sind sie nicht die Einzigen, aber Vorsicht ist bei denen geboten, die auf keinen Fall wollen, dass das Geheimnis um die Wiege der Menschheit ans Licht kommt.

    Schreibstil
    Mein erstes Buch von Marc Levy, der sich meiner Meinung nach sehr leicht lesen lässt. Ich hätte mir manchmal eine etwas verträumtere, zitatwürdigere Sprache gewünscht, gerade bei diesem Thema. Was mich auch ein bisschen gestört hat, waren die teilweise holprigen Dialoge. Das hätte durchaus etwas runder sein können, aber ich meckere auf hohem Niveau.

    Meine Meinung
    Am ersten Tag ist ein dickes Buch mit viel Input und einem hübschen Cover. Die Idee ist nicht unbedingt neu. Ich habe schon einige Filme und Bücher gesehen, in denen jemand auf die Suche nach der Wiege der Menschheit geht, aber Marc Levy bereitet Freude auf diesem Weg.
    Er hat mit Keira und Adrian absolut glaubwürdige Charaktere geschaffen. Keira, die bissige Archäologin, die auf gar keinen Fall ihre Ausgrabungsstelle verlassen möchte, komme, was da wolle, überzeugt mit jede Menge Wissen und dem Durst nach noch mehr Wissen. Ihre Neugierde, was hinter dem merkwürdigen Anhänger steckt, wird durch den alten Professoren Ivory geweckt, so dass sie eigentlich gar keine andere Möglichkeit mehr hat, nach der Bedeutung zu forschen.
    Auch Adrian ist schlau und begabt auf seinem Gebiet: der Astrophysik. Manchmal haut er so sehr mit Wissen um sich (auf verständliche Art), dass jemandem schwindelig davon werden könnte, wenn man zu lange darüber nachdenkt. Wo beginnt die Morgendämmerung? Wie viele Sterne hat das Universum? Was ist Unendlichkeit? Und gibt es außer den Menschen noch mehr Lebewesen im Universum?
    Gerade diese schwindelerregenden Fragen und die Antworten, die Marc Levy dem Astrophysiker in den Mund gelegt hat, haben mich an diesem Buch so sehr begeistert. Es hat mich zum Nachdenken gebracht, hat mir wieder einmal bewusst gemacht, wie winzig der Mensch eigentlich ist und was noch viel wichtiger ist: ich habe wirklich viel gelernt, da Marc Levy eine außerordentlich gute Recherchearbeit vorzuweisen hat.
    Aber trotzdem war das Buch nicht langweilig, ganz im Gegenteil, die Spannung hat mich förmlich mitgerissen, das Ende hat mich nur teilweise überrascht. Es war typisch für einen Roman dieser Art, was mich nur bedingt zufrieden zurücklässt. Umso mehr freue ich mich auf die Fortsetzung, die ich gleich nach dem Lesen bestellen musste.

    Fazit
    Am ersten Tag konnte mich trotz einiger, kleinerer Schwächen mit seinem Wissensdurst überzeugen und ist für jeden zu empfehlen, der auf der Suche nach Antworten ist. Natürlich kann auch Marc Levy sie nicht geben, aber mit seinem Buch regt er auf traumhafter Weise das Nachdenken an.

    Findet meine Rezensionen auch auf meinem Blog.
  13. Cover des Buches Die Prophetin (ISBN: 9783596165735)
    Barbara Wood

    Die Prophetin

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Der große Jahrtausendwende-Roman von Barbara Wood. Im Jahre 1999 entdeckt die junge Archäologin Catherine Alexander Schriftrollen aus der Zeit des frühen Christentums. Auf der ganzen Welt steigt das 'Jahrtausendfieber'. Die Menschen stürzen sich auf die Aussagen und Prophezeiungen der Schriftrollen über das ewige Leben und das Letzte Gericht. Aus ganz anderen Gründen hat der Vatikan die Brisanz dieser Schriftrollen erkannt: Die Texte geben Grund für erhebliche Zweifel an der Stellung des Papstes und der ausschließlich männlichen Priesterschaft. Mit der Jagd von Catherine auf die letzte noch fehlende Schriftrolle beginnt gleichfalls die Jagd auf sie und ihren Beschützer Pater Michael Garibaldi
  14. Cover des Buches Scriptum (ISBN: 9783499267680)
    Raymond Khoury

    Scriptum

     (399)
    Aktuelle Rezension von: dikrause

    Zufällig entdeckt und nicht mehr aus der Hand gelegt.

    Tempelritter, Geheimnisse und Verschwörungen um eine Chiffriermaschine aus dem 13. Jahrhundert, die geraubt wird und selbst den Vatikan dazu veranlassen, mitzumischen, um sie wiederzufinden.

    Der FBI Agent Sean Reilly übernimmt die  Ermittlungen in diesem Fall. Begleitet von der Archäologin und Tempelritterorden kundigen Tess Chaykin, begibt er sich in ein rasantes und spannendes Abenteuer.

    Immer wieder eingebrachte Zeitrückblicke bringen dem Leser wichtige  Hintergrundinformationen und ziehen einen Spannungsbogen durch das gesamte Buch.

    Kann ich nur empfehlen!

  15. Cover des Buches Die Bibel-Verschwörung (ISBN: 9783442368358)
    Julia Navarro

    Die Bibel-Verschwörung

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Bellexr

    Dr. Clara Tannenberg ist nach Rom zu einem Archäologiekongress gereist, um hier Unterstützer für ein ambitioniertes Projekt zu erhalten. Die Archäologin vermutet im Irak Tontafeln zu finden, auf denen Abraham die Schöpfungsgeschichte hat aufschreiben lassen. Allerdings kann sie keine Beweise anführen und der Irakkrieg steht kurz bevor. Doch die ehrgeizige Clara kann mithilfe ihres mächtigen Großvaters doch noch einige Wagemutige überzeugen. Die Grabung  im Zweistromland kann beginnen. Gleichzeitig sind vier ältere Herrschaften alarmiert und sehen sich nach 60 Jahren endlich an ihrem Ziel angekommen. Die Vier haben mit Alfred Tannenberg noch eine Rechnung offen und hoffen mithilfe von Clara endlich den Aufenthaltsort des seit Jahrzehnten untergetauchten Mannes zu finden. Gleichzeitig gibt es noch einige Organisationen, die den möglichen Fund der Tontafeln für sich beanspruchen und alles daran setzen, diese in ihren Besitz zu bekommen.

     

    Der Roman beginnt vielversprechend. Ein junger Priester nimmt einem älteren Herrn die Beichte ab. Dieser kündigt einen Mord an und durch eine zurückgelassene Zeitung kommt der Priester auf die Spur von Carla Tannenberg. Fortan versucht er alles, den Mord an der jungen Archäologin zu verhindern. Gleichzeitig treffen sich vier alte Freunde wieder, mittlerweile gehören sie zur oberen Gesellschaft, Geld spielt für sie keine Rolle. Somit ist es für sie auch kein Problem, einen Profikiller zu engagieren. Denn die vier älteren Herrschaften treibt ein 60 Jahre alter Hass auf Alfred Tannenberg an und seitdem sinnen sie auf tödliche Rache. Zwar verrät die Autorin erst zum Ende hin, welche Gründe die Vier antreibt, doch wenn man eins und eins zusammenzählt kann man es sich sofort denken. Doch Clara und ihr Großvater werden nicht nur von diesen Vier bedroht, es gibt noch weitere Organisationen, die ihren Tod wünschen bzw. die Tonbibel an sich bringen wollen.

     

    Und die Zeit drängt. George W. Bush plant den Einmarsch in den Irak, die Archäologen befürchten, dass der Krieg auch das Ausgrabungsfeld zerstören könnte und setzen alles daran die Tontafeln rechtzeitig zu finden. Eigentlich ein unmögliches Unterfangen. Maßgeblicher Treiber dieser Aktion ist der über 80-jährige Alfred Tannenberg. Ein Despot, der über Leichen geht, um seinen Willen durchzusetzen, aber heißgeliebt wird von seiner Enkelin Clara, für die er die Ausgrabung in die Wege leitet. Clara ist blind gegenüber den bestialischen Machenschaften ihres Großvaters, verschließt geschickt die Augen vor untrüglichen Tatsachen und hat denselben starken Willen wir ihr Großvater. Und obwohl sie eigentlich die Protagonistin des Romans ist, bleibt ihre Rolle absolut blass und äußerst unsympathisch.

     

    Auch die anderen, äußerst vielzähligen Charaktere nehmen kaum Konturen an, alle sind sofort in Gut und Böse aufzuteilen und agieren absolut vorhersehbar. Aber nicht nur die eindimensionale Darstellung aller Mitwirkenden wirkt sich negativ auf das Buch aus, auch die Story selbst. Denn diese wirkt einfach nur hoffnungslos überladen. Selbst nach der Hälfte des Buches sind die unterschiedlichen Organisationen, die mit aller Macht die Tonbibeln an sich reißen wollen oder aber den Tod der Tannenbergs planen, kaum auseinanderzuhalten, da sie alle in irgendeiner Weise das gleiche Ziel verfolgen. Bei der Macht- und Geldgier, die diese Männer antreibt, wundert es einen beim Lesen bald, dass die Geschichte solange braucht, bis sie endlich zu ihrem Ende findet.

     

    Diesen Weg dahin füllt Julia Navarro mit ausufernden, oft nichtssagenden Diskussionen aus. Da wird immer und immer wieder darüber beraten, diskutiert und befohlen, wie die weitere Vorgehensweise bei dem Beschaffen der Tonbibel bzw. dem Mord an den Tannenbergs auszusehen hat. Alle sind getrieben von Macht, Geld und Rache. Da werden Detekteien bemüht und Killerkommandos in den Irak geschickt, welche sofort vom Leser auszumachen sind und somit hier auch wieder die Spannung herausnehmen. Überhaupt fehlt dem Roman durch diese ständigen Diskussionen bald jegliche Spannung, alles wird regelrecht totgeredet bis auch das letzte Fünkchen Spannung und Interesse an der Geschichte aufgebraucht ist.

     

    Die Grundidee ist wirklich nicht schlecht und man merkt auch, dass die Autorin sich mit dem beginnenden Irakkrieg wie auch mit der Schöpfungsgeschichte auseinandergesetzt hat, aber dieses Wissen rettet den Unterhaltungswert des Romans dann auch nicht mehr. Selbst der Zeitdruck durch den immer näher rückenden Irakkrieg wirkt bald nur noch ermüdend durch die ständigen Wiederholungen.

     

    Fazit: Zu viele Handlungsstränge und endlose Diskussionen ermüden und nehmen jegliche Spannung aus dem Roman, zudem bleiben alle Charaktere äußerst farblos und agieren absolut vorhersehbar.

  16. Cover des Buches Das Versprechen der Wüste (ISBN: 9783453291843)
    Katherine Webb

    Das Versprechen der Wüste

     (78)
    Aktuelle Rezension von: zauberblume
    "Das Versprechen der Wüste" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Katherine Webb gelesen habe und ich muss sagen, ich bin restlos begeistert. Sie entführt uns ihrem abenteuerlichen Roman in den arabischen Oman. Und hier tauchen wir in eine  völlig andere Welt ein.

    Die Geschichte: Oman 1958: Voller Erwartungen bricht die britische Archäologin Joan Seabrook mit ihrem Verlobten Rory in die arabische Welt auf. Endlich wird sie ihr großes Idol, die betagte Entdeckerin Maude Vickery, treffen. Doch die Ankunft ist ernüchternd: Das Land befindet sich im Krieg, Maude reagiert abweisend und auch Rory zieht sich zunehmend von Joan zurück. Erst der britische Kommandant Charles Elliot nimmt sich ihrer an und legt ihr die prächtige Welt des Orients zu Füßen. Bis sie ein folgenschweres Versprechen gibt. Ein Versprechen, das Joan mitten hineinzieht in die gefährlichen Geheimnisse der Wüste …

    Von der ersten Zeile an hat mich die Geschichte gefangengenommen. Ich bin mit Joan in Arabien angekommen und war beeindruckt von dieser Welt, in der andere Gesetze herrrschen. Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort begeistert. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen, sogar die Hitze war förmlich zu spüren. Und dann unsere äußerst sympthatische Protagonistin Joan. Ich war beeindruckt, wie sich sich im Lauf der Zeit in diesem Land verändert hat. Sie ist eine mutige junge Frau geworden, die alles daran gesetzt hat, ihren Traum zu erleben. An manchen Stellen hatte ich ja richtiges Gänsehautfeeling. Es waren schon sehr waghalsige Unterfangen auf die Joan eingelassen hat. Und dann ihr Verlobter Rory. Irgendwie kam er mir nicht so abenteuerlustig vor und ständig hat ihn auch irgendetwas bedrückt. Er schien sich in seiner Haut einfach nicht wohlzufühlen. Besonders spannend fand ich auch die Zeitreise, die wir mit Maude machen durften. Ihre Wüstenabenteuer waren ja etwas wirklich außergewöhnliches. Aber auch Maude wird von einem Geheimnis umgeben. Und es dauert fast mehr als ein halbes Jahrhundert bis Maudes Geheimnis ans Tageslicht kommt. Bis dahin gibt es jedoch einige Hindernisse zu überwinden, bei denen es um Leben und Tod geht.

    Eine wirklich abenteuerliche,spannende und bewegende Geschichte, die mir äußerst unterhaltsame und aufregende Lesestunden beschert hat.
    Ein absolutes Traumbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite restlos begeistert hat. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon jetzt auf das nächste Buch der Autorin.
    Das wunderbare Cover ist für mich auch ein echter Hingucker und passt hervorragend zur Geschichte.
  17. Cover des Buches Die Gegenpäpstin (ISBN: 9783746623238)
    Martina André

    Die Gegenpäpstin

     (71)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Kommt nicht an das zuvor gelesene Buch"Das Rätsel der Templer" heran. Die Idee hinter der Story gefällt mir gut. Der Wechsel zwischen dem 21. Jahrhundert und in die Zeit von Maria Magdalena ist gelungen. 
    Aber...
    in diesem Roman hat sich die Autorin zu viel vorgenommen. Insbesondere Frau von Brest kommt als Charakter sehr flach daher. Die Zufälle - junger deutscher Archäologe zufällig in Israel, kennt zufällig Frau von Brest und die ist zufällig steinreich, Vorsteherin der Beginen und engagierte Feministin - lassen die Story verflachen und konstruiert wirken.
  18. Cover des Buches Die Lilith Verheißung (ISBN: 9783746628967)
    Martin Calsow

    Die Lilith Verheißung

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Gospelsinger
    In Deutschland brechen die Pocken aus. Wie bitte? Die sind doch ausgerottet! Nein, sind sie nicht, denn in einigen Hochsicherheitslaboren existiert das Pockenvirus weiter. Natürlich nur, um Abwehrmöglichkeiten zu erforschen, falls ein anderes Land auf die Idee kommt, eine Pockenepidemie auszulösen. Und genau das ist in diesem spannenden Thriller, der nahtlos an den ersten Band, „Der Lilith Code“, ansetzt, geschehen. Katastrophen bringen das Beste in den Menschen hervor und werden mit einer überwältigenden Solidarität der Menschen untereinander überstanden. Das ist die optimistische Annahme. Wahrscheinlicher allerdings ist das in diesem Buch durchgespielte Szenario, das so gar nichts von Friede, Freude, Eierkuchen hat. Denn im Zweifelsfall ist sich jeder selbst der Nächste, der Überlebenstrieb ist stärker. Der Ausbruch der Pockenepidemie in Deutschland hat jedenfalls weitreichende Auswirkungen. Das öffentliche Leben bricht zusammen, die demokratischen Grundrechte werden außer Kraft gesetzt. Die Bürger werden kaserniert und zwangsgeimpft. Offensichtlich wurden die freigesetzten Pockenerreger manipuliert, denn der von der Bundesregierung eingelagerte Impfstoff wirkt nicht richtig. Da tritt der Großindustrielle Arwed Köhn auf die Bildfläche. Zufällig hat er einen neuen, hochwirksamen Impfstoff entwickelt, der nur noch schnell die Zulassung bekommen muss… Arved Köhn hat außerdem die österreichische Privatermittlerin Regina Bachmaier beauftragt, ein verschollenes Gemälde von Hieronymus Bosch aufzuspüren. Zusammen mit ihrem Freund, dem deutschen Arzt Jan Kistermann, macht sie sich auf die Suche. Als ein Einsiedler, der mehr über das Geheimnis des Bildes und dessen angeblichen magischen Kräfte sagen kann, brutal ermordet wird, wird es auch für Regina und Jan wieder gefährlich. Wie schon im ersten Band der Serie beginnt damit eine wilde Jagd durch mehrere Länder. Diesmal allerdings nicht im Nahen Osten, sondern in Deutschland, Österreich, Italien und den Niederlanden. Denn hinter dem Auftrag, das Bild zu finden, steckt mehr als der Wunsch eines Kunstliebhabers, seine Sammlung zu komplettieren. Dieses Bild scheint einen wichtigen Hinweis zu enthalten, der die Pockenepidemie eindämmen könnte. Ich habe dieses Buch genau wie den ersten Band förmlich verschlungen. Rasant und mit vielen Ortswechseln wird die Handlung vorangetrieben. Dabei kommen die Charaktere aber nicht zu kurz, sie sind lebendig beschrieben. Man trifft selten auf eine dermaßen gelungene Mischung aus Fiktion und Realität, auf einen so gekonnten Umgang mit historischen und religiösen Hintergründen und auf so kompetente, dabei aber nicht trockene, Vermittlung wissenschaftlicher Fakten. Dieser spannende und anspruchsvolle Schmöker sorgt für viele angenehme Lesestunden.
  19. Cover des Buches Das Evangelium des Blutes (ISBN: 9783442376704)
    James Rollins

    Das Evangelium des Blutes

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Schneeflocke1
    https://buecherwurm0212.wordpress.com/2017/08/02/das-evangelium-des-blutes-james-rollings-rebecca-cantrell/#more-2194

    Inhalt:

    Erin ist Archäologin. Sie wird von ihrer Ausgrabung nach Israel geschickt. Dort gab es erst vor wenigen Stunden ein Erdbeben, dieses hat hunderte von Menschen getötet. Nach diesem schrecklichen Ereignis entdeckte man allerdings eine Art Riss im Boden und in diesem Riss soll ein unterirdischer Tempel liegen. In dem Tempel hängt ein mumifiziertes Mädchen an einem Kreuz. Im Sarkophag findet Erin einen Hinweis auf ein Buch das Jesus mit seinen eigenen Händen geschrieben haben soll. Doch diese Entdeckung bringt Gefahren mit sich und stellt alles auf den Kopf. Und die Feinde von Erin sind genauso interessiert an diesem Buch und so beginnt dir Jagd…

    Cover:

    Die Farben sind, meiner Meinung nach, gut gewählt. Auch finde ich das Bild passt zur Geschichte. Auch diese Muster rund herum. Gefällt mir.

    Schreibstil:

    WOW! Die beiden Autoren schreiben echt gut. Auch etwas hektische Situationen wurden gut beschrieben, ich wusste immer wo ich mich befinde, was genau passiert, konnte mir vorstellen wie es um mich herum aussieht, aber ich bekam auch das Tempo des Geschehens mit. Also es war dann nicht so das etwas ganz schnell ging und ich erst mal 3 Seiten lesen musste um zu wissen wie was gerade abläuft. Aber auch Szenen in denen nicht sonderlich viel passiert waren wirklich gut. Ich habe mich nie wirklich gelangweilt. Die Geschehnisse wurden sehr gut geschildert und auch die Umgebung wurde gut mit eingearbeitet.

    Meine Meinung:

    Dieses Buch hat mich echt begeistern können. Die Figuren waren allerdings ein Punkt der mich etwas gestört hat bzw. an denen mich etwas gestört hat. „Nebenfiguren“ sind oft nur sehr schwach beleuchtet. Man erfährt nicht wirklich etwas über sie und diese bleiben sehr Oberflächlich. Obwohl sie einen wichtigen Teil zur Handlung beitragen, aber wir verfolgen sie eben nicht wirklich lange oder oft. Charaktere die man immer mal wieder begleitet hat oder die ein wesentlicher Teil der Handlung waren hatten schon etwas mehr Hintergrund und Tiefe, aber meiner Meinung nach geht da noch mehr und ich würde es mir wünschen das dies in Teil 2 der Fall ist. Es gibt aber noch etwas das mich störte. Ich wusste nie so recht in welchem Jahrhundert ich mich befinde. Oder anders gesagt wie weit Technologie und so weiter ist. Denn Anfangs dachte ich das die Handlung irgendwann 18-19hundert spielt. Doch dann kamen einige Dinge ins Spiel und ich wusste das ist unmöglich ich muss mich so 2010 herum bewegen. Und das wurde mir nie erklärt. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl ich bin irgendwo in der Vergangenheit bis zu solchen Stellen wo es unmöglich wäre, aufgrund der Umstände. Doch 2 Seiten später habe ich sofort wieder das Gefühl nicht im Jetzt zu sein. Aber kommen wir mal zu wirklich guten Punkten. Wie oben schon erwähnt ist der Schreibstil echt Hammer. Also diesen werde ich jetzt nicht noch mal loben. Aber auch der Verlauf der Geschichte war sehr gut. Ich meine das Buch ist ja etwas dicker, aber ich habe mich nie gelangweilt. Es war immer Spannung vorhanden und ich konnte manchmal gar nicht mehr richtig aufhören mit dem Lesen. Allerdings behandelt das Buch ein Thema was oft etwas schwer zu lesen ist, obwohl die beiden Autoren das echt verständlich geschrieben haben. Aber manchmal gibt es Situationen da bekam ich soviel Info das ich das erst mal verarbeiten musste. dann hab ich das Buch zu gemacht, und es 2 Stunden sacken lassen. Ich werde hierzu auf jedenfall den zweiten Teil lesen!
  20. Cover des Buches Die siebte Geißel (ISBN: 9783442370054)
    Ann Benson

    Die siebte Geißel

     (102)
    Aktuelle Rezension von: solveig

    Zwar ist der Roman bereits Ende der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts erschienen, doch erscheint er dem Leser unserer Zeit ganz aktuell und wirft vielleicht sogar einen Blick in die Zukunft der Corona-gebeutelten Welt.

    In zwei Zeitebenen schildert die Autorin die Auswirkungen von Pandemien. Geschickt verbindet sie die Erlebnisse des jüdischen Arztes Alejandro zur Zeit der großen Pest im Europa des 14. Jahrhunderts mit der Geschichte der forensischen Archäologin Janie, die sich 600 Jahre später ereignet. Am Ende einer Pandemie der Neuzeit begibt sich Janie zu Ausgrabungen nach London und entdeckt dabei ein mysteriöses Stück Stoff. Noch bevor sie oder ihre Assistentin es genauer untersuchen kann, stirbt der Leiter des Instituts für Mikrobiologie.

    Auf spannende Weise knüpft Benson die Fäden ihrer Erzählung, die in unterschiedlichen Jahrhunderten stattfindet, und führt die Auswirkungen Stück für Stück zusammen. Die Medizin hat seit dem MA natürlich enorme Fortschritte gemacht, und auch die vorsorglichen Maßnahmen sind technisch auf höherem Stand  -  doch die (berechtigte) Angst der Menschen vor unbeherrschbaren Epidemien hat sich nicht verändert. Und nicht jeder Ausbruch kann mit modernen medizinischen Mitteln verhindert oder gar geheilt werden …

    Meine Einschätzung: Benson ist ein packender Roman gelungen, der uns zeitübergreifend medizinische Grenzen aufzeigt und uns drastisch vor Augen führt, wie sehr uns unbekannte oder mutierte Erreger schaden können.

  21. Cover des Buches Die drei ??? - Botschaft von Geisterhand (ISBN: 9783865366146)
    André Marx

    Die drei ??? - Botschaft von Geisterhand

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Der neue Fall für die Drei Fragezeichen wird ihnen auf ganz besondere Weise angetragen: Jelena, eine alte Bekannte von Justus, Peter und Bob, hat durch Zufall von dem geplanten Diebstahl eines heiligen Maya-Buches erfahren. Dr. Arroway, Archäologin und Spezialistin auf dem Gebiet der alten Maya-Indianer, ist in Besitz von eben diesem „Popol Vuh“. Gemeinsam mit Jelena machen sich die drei Detektive auf Spurensuche: Wem ist das Buch so wichtig, dass er es um jeden Preis in seinen Besitz bringen will? Verbirgt sich dahinter wirklich eine geheime Botschaft? Doch bevor die Ermittlungen auch nur richtig Fahrt aufgenommen haben ist das Buch bereits verschwunden und Jelena ebenfalls…

     

    EIGENE MEINUNG:

    „Botschaft von Geisterhand“ zeigt auf dem Cover das besagte heilige Buch der Maya in braunem Einband. In der Mitte prangt in Gold eine runde Scheibe mit Maya-Verzierungen. Gruselig, spannend und mysteriös wird das Bild durch die grünen Schwaden die den Buchseiten entsteigen und der grün gerahmten Skeletthand die danach greift! Tolles, atmosphärisches Bild!

    Das Hörspiel beginnt für mich äußerst spannend, mit der Zustellung eines leeren Briefes an die drei Jungen. Es hat mir viel Spaß gemacht mit ihnen zu rätseln, wie dem Brief sein Geheimnis entlockt werden kann. Als dann Jelena auf den Plan getreten ist war ich erst mal wenig begeistert. Ich weiß, sie bietet Justus Paroli und kann auch liebe Seiten haben, aber manchmal ist sie mir doch etwas zu forsch. Zum Glück haben die drei Jungen und sie schnell ein gutes Team gebildet und es gab keine größeren Streitigkeiten mit Justus. Der Fall stand eindeutig im Mittelpunkt. Leider war mir ziemlich schnell klar, wer der „Täter“ ist. Nur das „warum“ hat noch etwas länger gedauert. Die Drei Fragezeichen selbst sind jedoch einmal ganz schön auf dem Holzweg!! Das Ende war dann wieder schön versöhnlich, wenn auch unspektakulär – ich hätte es aber nach einem kurzen Musikstück beinahe verpasst!

     

    Tracks:

    1.    Die unsichtbare Botschaft

    2.    Popol Vuh

    3.    Die Telefon-Lawine

    4.    Observierung

    5.    Melody

    6.    Das Geheimnis des heiligen Buches

     

    Trivia:

    ·         Das Popol Vuh spielt in dieser Folge eine zentrale Rolle. Marx änderte jedoch manche Fakten, z. B. hieß der spanische Priester in Realität Francisco Ximénez anstatt Bernadino de Valencia.

    ·         Nach Ende des Falles kündigte Dr Arroway an, zur Übersetzung des Buches Jelena anstelle von Janet Walls zu engagieren. Jelena und Dr Arroway blieben auch danach, wie man in Toteninsel erfährt, noch lange in Kontakt und sind gute Freunde geworden.

    ·         Nach dem Fall „Musik des Teufels" ist dies das zweite Abenteuer, in dem Jelena und ihr Vater mitspielen. Jelenas neustes Hobby ist die Chemie. Sie hat eine sensationelle Geheimtinte entwickelt.

    ·         Um den mysteriösen Palmer Dixon ausfindig zu machen, kommt nach sehr langer Zeit endlich mal wieder die Telefonlawine zum Einsatz - mit Erfolg!

    (Quellen: http://diedreifragezeichen.wikia.com/wiki/Botschaft_von_Geisterhand, https://www.3fragezeichen.net/?ziel=https://www.3fragezeichen.net/folgendb.php?nr=95)

     

    FAZIT:

    Gute Grundidee mit einem Wiedersehen mit Jelena. Allerdings war der Täter reichlich schnell klar und das Finale etwas mager.

  22. Cover des Buches Demonica - Fluch des Verlangens (ISBN: 9783802583803)
    Larissa Ione

    Demonica - Fluch des Verlangens

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Veritas666
    Das ist Band 03 der "Demonica" Reihe von Larissa Ione.

    Vor längerer Zeit hab ich die ersten Beiden Bände gelesen und dann aufgehört, fragt mich bitte nicht wieso denn jetzt wo ich den dritten gelesen hab weiß ich einfach nicht mehr wie ich überhaupt damit aufhören KONNTE...

    Wraith mochte ich von anfang an und ich wurde mit seiner Story in keinster Weise enttäuscht. Was ich an diesem ganzen Universum einfach mag, ist das man auch mal ein paar Seiten aus der Sicht der anderen Charakteren lesen kann sodass man immer aktuell im Geschehen ist, der Schreibstil ist flüssig und zieht einem total in den Bann.

    Es gibt unheimlich viel in der Welt zu entdecken und auch zu fürchen. Ich mag diese Detailreichen Schilderungen der verschiedenen Dämonen, auch wenn man bei einigen besser nicht gewusst hätte wie sie aussehen LOL

    Ich musste wirklich lachen, so gemein wie es war, als ich mir vorstellte, wie Wraith rumschleimte um an das zu kommen was er will, weil er Serena nicht dazu zwingen konnte. Es hat mir einfach unheimlich spaß gemacht, zuzusehen wie Wraith und Serena sich weiterentwickeln. Leider gibt es auch viel Leid, denn alles hat seinen Preis und die große Schlacht hat mich fast erschlagen vor Kummer. Dazu werde ich allerdings nicht allzuviel verraten. Ich war jedenfalls schockiert und hab übelst geflucht.

    Byzamoth ist ja mal ein kranker Typ und der der ihn angeheuert hat.. naja ihr werdet es wissn wenn ihr es liest, ich hätte nie mit gerechnet und war genauso schockiert wie Serena. Der Schluss also die letzten paar Seiten gingen mir einen Ticken zu schnell aber ich kann darüber hinwegsehen.

    Jeder Charakter ist ein Teil eines großen Puzzels udn ich bin sehr gespannt auf Lors Buch er hat mir in diesem Buch den Rest gegeben, was ein cooler Typ :D
  23. Cover des Buches Perlen der Winde: Gefährliche Liebe (ISBN: B07CGXLFZN)
    Amber C. Kendrick

    Perlen der Winde: Gefährliche Liebe

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der interessierte Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Ich ergänze lediglich noch meine persönliche Meinung:

    Das Buch ist in 40 Kapitel sowie einen Prolog und einen Epilog unterteilt - wobei Prolog und Epilog 6 Jahre vor der Haupthandlung spielen. Die Haupthandlung stellt sich als eine Art Erzählung/Rückblick zu Prolog und Epilog dar, wobei schon diese beiden Teile jeweils mit einem gewaltigen "Cliffhanger" enden. Auch der Hauptteil des Buches hat kein zufrieden stellendes Ende, das gesamte Buch ist im Grunde ergebnisoffen geblieben. Obwohl dies für ein Reihenbuch nicht gänzlich unüblich ist, hat mir dieses völlig offene Ende überhaupt nicht gefallen.

    Die Schreibweise der Autorin ist teilweise weitschweifig, aber auch sehr blumig und gut lesbar. Die Dialoge kommen manchmal etwas flach daher. Die Protagonisten sind gut gezeichnet, wenngleich doch sehr klischeehaft - besonders was den "Bösewicht" angeht. 

    Der Plot ist wie schon in der Überschrift gesagt - ein wilder Mix aus Fantasy, Mythologie, Historie und Abenteuerroman. Dazu kommen Ausflüge in die griechische Götterwelt. Als "Sahnehäubchen kommen dann noch Zeitreisen hinzu - all das ist für mich eindeutig "zu viel des Guten".Die Spannung hält sich in Grenzen, einen durchgehenden Spannungsbogen konnte ich nicht feststellen. Dafür wird die Geschichte zu oft von - allerdings sehr schön geschilderten - erotischen Passagen unterbrochen. Die waren sehr präsent - aber für meinen Geschmack auch etwas zu häufig. Wenn man zum 5.oder 6. Mal von aufgerichteten Nippel liest, wird das auch langweilig. 

    Insgesamt kann das Buch recht gut unterhalten - das völlig offene Ende hat mich das Buch aber mit einem Gefühl der Enttäuschung zurückgelassen. Ich fand es aber insgesamt doch so lesenswert, dass ich die Lektüre der Folgebände nicht ausschließen will.
  24. Cover des Buches Himmelsfeuer (ISBN: 9783596192892)
    Barbara Wood

    Himmelsfeuer

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Stirbelwurm
    Seit ihrer Kindheit taucht in den Träumen Erica Tylers immer wieder ein geheimnisvolles Bild auf. Als die Archäologin in einer indianischen Kultstätte genau das gleiche Motiv auf einem Wandgemälde entdeckt, ist sie überzeugt, dem Rätsel ihrer Herkunft einen Schritt näher gekommen zu sein. Der sensationelle Fund führt sie zu einem amerikanischen Urvolk, dessen schillernde Geschichte vor zweitausend Jahren begann...

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