Bücher mit dem Tag "arche noah"

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26 Bücher

  1. Cover des Buches Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (ISBN: 9783846601082)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer das Dunkel ruft

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Alice9

    Inhalt

    Emilia liebt es Rätsel zu lösen und Codes zu entschlüsseln. Daher ist sie auch ganz aus dem Häuschen, als sie im Museum das Voynich-Manuskript lesen kann, denn dieses besteht aus einem Code, der bislang noch nicht entschlüsselt werden konnte. Als sie anschließend auf Ben trifft, der sich als Alchemist entpuppt, ist ihr klar, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und sie einem Geheimnis auf der Spur ist. Dann kommt eins zum anderen und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem sie nicht nur mehr über das Manuskript, sondern auch über sich selbst erfährt...


    Meine Meinung

    Ich bin einfach nur absolut begeistert von diesem Reihenstart. Ich konnte regelrecht gar nicht mehr aufhören zu lesen und bin nur so durch die Seiten geflogen. 


    Zunächst einmal beginnt die Handlung schon sehr mysteriös und geheimnisvoll. Es werden viele Fragen aufgeworfen, die meine Neugier geweckt und mich an das Buch gefesselt haben. Die Idee rund um die Alchemisten und das ganze Worldbuilding rund um sie fand ich einfach nur großartig und konnte gar nicht mehr genug davon kriegen. Es war einfach sehr spannend und faszinierend. Auch das mit den Rätseln war einfach nur toll gemacht und bis ins kleinste Details durchdacht, sodass ich auch gut mit den Protagonisten mitfiebern konnte. 

    Ebenso fand ich es toll gemacht, wie die Geschichte langsam und mysteriös begann und sich vom Gefühl her immer weiter zuspitzte. Dazwischen nahm das Tempo immer mal wieder zu und es gab auch actionreichere Szenen, die ebenfalls das Tempo und die Spannung noch einmal erhöhten. Das Gesamtpaket hat hier einfach gestimmt und mir richtig gut gefallen.

    Noch dazu konnte  das Buch mit unfassbaren Wendungen und Überraschungen punkten, die mich in Atem gehalten haben und nun die Spannung auf die Fortsetzung geschürt haben. 


    Emilia fand ich einfach nur toll. Ich mag ihre Schlagfertigkeit und ihre Neugier, die nicht nur für Humor und eine gewisse Leichtigkeit gesorgt haben, sondern sie auch sehr lebendig haben wirken lassen. 

    Die Dynamik und Harmonie zwischen ihr und Ben hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich mochte es sehr gerne, wie authentisch und nachvollziehbar die Beiden miteinander umgegangen sind, sodass ich nie das Gefühl hatte, dass es irgendwie unrealistisch sein könnte.

    Ebenso hat mir die ganze Truppe der Goldalchemisten richtig gut gefallen. Sie haben ebenfalls zur Leichtigkeit beigetragen und jeder wirkte sehr individuell gezeichnet.


    Der Schreibstil hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Nicht nur, dass sich das Buch einfach und flüssig lesen ließ, sondern es kamen auch jegliche Emotionen und Stimmungen richtig gut rüber. Die Gefühle wurden greifbar gemacht und die Atmosphäre gut eingefangen. Ich mochte das Setting der Geschichte in Rom richtig gerne, das hat irgendwie richtig gut zu dem Worldbuilding rund um die Alchemisten gepasst. Ich konnte einfach richtig gut in die Geschichte eintauchen und mich von ihr leiten lassen.


    Insgesamt ist das Buch also einfach nur Highlight für mich gewesen. Es hat einfach alles gestimmt: Die spannende, fesselnde und einzigartige Handlung, das großartige Setting und die tollen Protagonisten.


  2. Cover des Buches Nephilim (ISBN: 9783426507667)
    Åsa Schwarz

    Nephilim

     (55)
    Aktuelle Rezension von: rebell
    Inhaltsangabe:
    Ein grausamer Ritualmörder hält Stockholm in Atem. Einflussreiche Konzernchefs werden verstümmelt und in ihren Wohnungen obszön arrangiert. An den Wänden prangen mit Blut geschriebene Bibelzitate. Schnell scheint der mutmaßliche Täter für die Polizei festzustehen: die junge, radikale Umweltaktivistin Nova Barakel.
    Doch Nova hat ganz andere Sorgen. Der mysteriöse Selbstmord ihrer Mutter scheint nur der Anfang von unglaublichen Geschehnissen zu sein. Wer ist in ihr Haus eingebrochen? Wieso erhält Nova ein Millionenerbe? Und wie gefährlich ist der Mann, der ihr weismachen will, dass ihre Mutter lebt und den Kampf der gefallenen Engel anführt, die sich Nephilim nennen …

    Das Cover ist jetzt nicht ganz so meins, Das Auge mit den Nebelschwaden passen für mich jetzt nicht wirklich zum Inhalt, aber es ist aufjedenfall ein ungewöhnliches Cover. Das Buch habe ich eher wegen seinem Titel ausgesucht...
    Die Story lässt sich leicht und flüssig lesen, man steigt direkt ein und wird ohne Vorgerede mit dem ersten Mord gepackt. Anfangs finden noch ein paar Zeitwechsel statt, die sich aber nach wenigen Kapiteln schon legen und dann zieht sich das Buch so in einem durch, nur kleinere Abschnitte sind markiert. Das war für mich eher ungewöhnlich, weil ich bisher immer Bücher mit Kapiteln kannte. Aber es war mal interessant und könnte ich mir für weitere Bücher gut vorstellen.
    Die Geschichte wird von mehren Personen erzählt und da muss man dann bei jedem Abschnitt sehr aufmerksm lesen, wer gerade dran ist. Aber nach nur wenigen Sätzen ist man in dem jeweiligem Charakter drin und kann die Story genießen.
    Die Story selber beinhaltet 2 sehr interessante Themen- Umweltschutz und Nephilim (gefallene Engel). 2 Themen die ich zusammen eher mit Skepsis betrachte. Das Buch war Spannend und packend und ich habe es irgendwann nicht mehr aus der Hand legen können. Allerdings hat mich die abschließende Erklärung/Auflösung nicht wirklich zufrieden gestellt. Aber gut das ist vielleicht auch eher meine persöhnliche Einstellung.
    Das Buch ist an sich lesenwert, allerdings ist das Ende vielleicht nicht für jeden was.
  3. Cover des Buches Voodoo (ISBN: 9783442463367)
    Nick Stone

    Voodoo

     (230)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Von diesem Thriller war ich mehr als überrascht. Dieses Buch stand fast ein Jahrzehnt lang in meinem Regal und fand dann vor einigen Wochen endlich mal wieder in meine Hand.

    Der Klappentext besteht aus einem Dialog aus dem Buch, der sich zwischen dem Hauptprotagonisten Max Mingus und seinem Auftraggeber Allain Carver abspielt:

    „Eines sollte ich noch erwähnen“, sagte Carver zum Schluss. „Die Aufgabe ist nicht ganz ungefährlich. Sagen wir eher – sehr gefährlich.“ 
    „Soll heißen?“, fragte Max.
    „Ihre Vorgänger sind… Es ist nicht gut für sie gelaufen.“
    „Sie sind tot?“
    Carver schwieg einen Augenblick. Sein Gesicht war fahl geworden.  
    „Nein. Nicht tot, viel schlimmer."

    Und damit beginnt ein richtig guter Thriller um Max Mingus. Ich hätte beim Buchtitel nicht erwartet, so ein gutes Buch zu lesen und ich habe bis heute nicht verstanden, warum ich es fast 10 Jahre im Regal stehen lassen habe, um dann festzustellen, dass das einer der besten Thriller war, die ich seither gelesen habe.
    Die Geschichte handelt von dem ehemaligen Polizisten und Privatdetektiv Max Mingus, der eines Tages einen verlockenden Auftrag eines haitianischen Milliardärs bekommt. Max Mingus eilt sein Ruf als Privatdetektiv voraus und er wird von Allain Carver angeworben, seinen Sohn Charlie zu finden. Dieser Auftrag ist ihm zehn Millionen Dollar wert. Aber eben auch nicht ungefährlich. Eine Reise in ein fernes Land voll schwarzer Magie und Voodoo wartet auf Max und die Menschen auf der Insel meinen es nicht alle gut mit ihm. Seine Auftraggeber haben so manches düstere Familiengeheimnis und so beginnt eine spannende, gefährliche und brutale Suche nach einem Kind, die ihn arg herausfordert und ihn verstehen lässt, dass der Tod nicht das Schlimmste ist, was ihm passieren kann.

    Der Schreibstil von Nick Stone ist wirklich herausragend. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden durchgesuchtet und war traurig, als es zu Ende ging.

    Die Charaktere im Buch sind sehr authentisch. Nick Stone bedient sich unserer Sprache des 21. Jahrhunderts. Also kein gehobenes „Snob-Gequatsche“. Da sind Wörter wie „Scheiße“ noch harmlos ^^

    Ich hatte auch gewiss keine Probleme in die Story reinzufinden. Der Prolog, der die Geschichte einleitet, ist schon sehr viel versprechend und hat bei mir sofort dazu geführt, weiterzulesen. Die Dinge, die dem Protagonisten auf Haiti passieren sind teilweise beängstigend und seine Beobachtungen abscheulich. Aber sie führen ihn auf die richtige Spur und so kommt er seinem Ziel Stück für Stück näher.

    Ein wirklich gelungener Thriller und ich bin echt gespannt, was die anderen beiden Bände um Max Mingus für Fälle bereithalten. Für mich ein 🌟🌟🌟🌟🌟 Buch.
  4. Cover des Buches Die Bibel & ich (ISBN: 9783548609393)
    A. J. Jacobs

    Die Bibel & ich

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Was passiert, wenn man sich ein Jahr wörtlich an die Vorschriften der Bibel hält? Das beschreibt A. J. Jacobs in diesem Buch. Auch wenn er sich nicht an alle Vorschriften zugleich hält, so stellt sich dieses Unterfangen als ganz schön schwierig und teils auch unsinnig heraus. Denn der Autor interpretiert die Regeln so, wie sie wörtlich in der Bibel stehen. Ohne Kontext und ohne Adaption an die heutige Zeit. 


    So kommen von Kreationisten bis hin zu den Red Letter Christians auch verschiedene Gruppierungen zu Wort: Dadurch dass Jacobs sich aber für die wörtliche Auslegung der Bibel entscheidet, sind es zumeist hochpolarisierte, evangelikale Gruppen, die zu Wort kommen. Der "gläubige Mainstream" erhält in diesem Buch keine Aufmerksamkeit. Und Jacobs probiert tatsächlich auch jede noch so schräge Regel aus.


    Letztendlich war das Buch vermutlich eine tiefe Erfahrung für den Autor selbst, der zwar nicht zum Glauben aber zu einigen Ritualen gefunden hat. Für den*die Leser*in ist das Buch stellenweise aber nur amüsant. Einen tieferen Sinn dahinter kann ich für mich selbst nicht entdecken, außer: Wenn die Bibel wörtlich ausgelegt wird, wird sie in unserer Zeit unsinnig. UND: Keiner hält sich an die gesamt Bibel, sondern es wird immer eine Auswahl getroffen, an die man sich hält. Ob man dadurch zu Gott finden kann, bleibt dabei jedem selbst überlassen.

  5. Cover des Buches Die Arche (ISBN: 9783442472901)
    Boyd Morrison

    Die Arche

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    INHALT

    Dilara Kenner leitet eine Ausgrabung der Inka Ruinen in Peru, als Sam Watson sie auf ihrem Mobiltelefon anrief und sie nach Los Angeles bestellte.

    Sie durfte und sollte mit niemanden darüber sprechen. Er schlug das Treffen in einem Cafe im zweiten Stock des Flughafenterminals vor.

    Sam war ein Ersatzonkel für sie, seit vor 3 Jahren ihr Vater Hasad Arvadi verschwunden war.

    Sam war inzwischen 71 Jahre alt.


    Dilara war Bioarchäologin und Sam war Biochemiker, deshalb interessierte er sich auch für ihre Arbeit. Aber sie merkte, dass er sie nicht aus diesem Grund hier hergeholt hatte.

    Sam sagte ihr dann endlich, dass er nur ihr vertraute und er brauchte sie. Er hatte eine Entdeckung gemacht, die auch mit Hasad Arvadi zu tun hatte, ihrem Vater.

    Er sagte ihr nur, dass ihr Vater sie gefunden hatte und sie wusste sofort, was er meinte.

    DIE ARCHE!!!!!


    Als die beiden sich unterhielten, lies eine Frau ihre Handtasche fallen und Sam hob sie auf.

    Danach ging es ihm zusehends schlechter. Er bat Dilara zu verschwinden.

    Er sagte ihr nur noch, dass sie versuchen Milliarden Menschen zu töten.

    Sie bat ihn ruhig zu sein und meinte er hat einen Herzinfarkt.

    Er erklärte ihr, dass es die Frau mit der Handtasche war, Kontaktgift.

    Was war hier los?


    Sie war plötzlich in großer Gefahr.


    Er gab ihr unter großem Stocken noch ein paar Namen und Stichpunkte und bat sie die Arche zu finden.

    Es war wichtig, wichtig für die Menschheit!


    Dan Cutter tarnte sich als Chauffeur von Hayden und brachte einen zusätzlichen Koffer in dessen Flugzeug.

    Dort gab es keine Kontrollen und das Gerät konnte da sehr gut getestet werden.

    Ein Langstreckenflug war genau richtig für das Vorhaben. Und Hayden war ein zusätzlicher Bonus.


    Der Führer hatte eine Vision und die galt es zu erfüllen. Mit seinem Handy aktivierte Cutter das andere Handy im Bauch des Flugzeuges, er startete seinen Auftrag.



    Captain Mike Hamilton flog mir Leutnant Fred Newman der Maschine von Hayden nach.

    Die Air National Guard war für die Luftsicherheit zuständig.

    Die Maschine von Hayden hatte einen Notruf abgesetzt.

    Der Pilot hatte gemeldet, dass er schmelzen würde, er und alle anderen.

    Die Flugzeuge der Air National Guard waren angewiesen, die Maschine abzuschießen, bevor sie im bewohnten Gebiet abstürzen würde.

    Die Flieger entdeckten kein Leben an Bord, das war außergewöhnlich.

    Was war hier passiert?


    Auch als Dilara den Mann aufsuchte, den ihr Sam genannt hatte, schwebte sie in großer Lebensgefahr.

    Der Hubschrauber, der sie zu einer Ölplattform bringen sollte, auf der sich Tyler Locke aufhält, stürzte ins Meer.

    Tyler entschloss sich, sie auf eigene Faust zu retten, abzuwarten wäre der sichere Tot für die sieben Insassen gewesen.



    MEINE MEINUNG

    Wow, das Buch geht schon mit absoluter Spannung los. Es wird mit jeder Seite spannender und man will dieses Buch gar nicht mehr weglegen.

    Erst stirbt Hasad, wenige Seiten später dann Sam. Und dann der seltsame Koffer.

    Boah, mehr geht nicht an Spannung.

    Das ist mal wieder ein Buch ganz nach meinem Geschmack.

    Viele Leute, die irgendwas machen oder suchen und man weiß trotzdem nicht genau, was da vorgeht.

    Genau das macht die Spannung aus. Immer wieder ein Häppchen an Informationen und mit einem Mal wieder ein Wechsel zu einer anderen wichtigen Person.

    Egal wo Dilara auftaucht, dort gibt es Tote. Sie weiß nur, dass sie die Arche finden muss, sonst müssen Millionen oder gar Milliarden Menschen sterben.

    Sie hat nur extrem wenig Zeit, denn sie kann sich erst am Montag mir Tyler auf den Weg machen und sie müssen bis Freitag die Arche finden.


    Ulric hingegen fühlt sich als Held, denn er will die Welt verändern und er hat dieses irre Projekt ins Leben gerufen und er steckt hinter all dem.

    Es kommt einem fast so vor, als meinte er, er sei Gott.

    Mit dem Gift, das er in seinen Händen hat, kann er sich durchaus auch so fühlen.

    Wenn Dilara und Tyler nicht gelingt ihn aufzuhalten, dann geschieht Fürchterliches.


    Dieses Buch zeigt uns mal wieder sehr deutlich, wie verrückt manche Menschen sein können. 

    Sie streben nach Macht und Annerkennung und auf Bizarre Weise finden solche Menschen immer wieder Anhänger.

    Es ist schon interessant, wie leicht sich manche Menschen manipulieren lassen.

    Das Buch ist wirklich grandios geschrieben, es verliert mir keiner Seite an Spannung.

    Die Spannung hält wirklich bis zum Schluss. Ein geniales Werk.



    Eure Bluesky_13

    Rosi

  6. Cover des Buches Basiswissen Selbstversorgung aus Biogärten (ISBN: 9783706625487)
    Andrea Heistinger

    Basiswissen Selbstversorgung aus Biogärten

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ela1989

    In der heutigen Zeit findet man immer weniger Obst und Gemüse, das unbehandelt ist. Wo kann man heute noch einfach einen Apfel vom Baum pflücken und direkt rein beißen? Wo die Beeren direkt vom Strauch verzehren? 

    Dieses Buch ist DAS Buch für alle, die genug haben von gespritztem Obst und Gemüse und die den Anbau selbst in die Hand nehmen wollen.

    In diesem Buch findet man alles Wissenswerte über die Selbstversorgung aus Biogärten, was man braucht. Dieses Buch ist auch bestens für Anfänger geeignet. Man lernt die Grundlagen über den Boden, Bewässerung, Beetformen, Aussaat, Ernte, Lagerung und vieles mehr.

    Dieses Buch ist von nun an mein ständiger Begleiter bei allen Gartenfragen. Ich hoffe schon bald auf einen reichen Ertrag aus meinem eigenen Garten.

  7. Cover des Buches Der kleine Seestern (ISBN: 9783492250689)
    Sergio Bambaren

    Der kleine Seestern

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Wortverzauberte

    Inhalt

    In der Geschichte geht es um die biblische Sinflut, die Gott über die Menschheit bringt. Noah muss von jeder Tierart zwei in seiner Arche einquartieren. Auch ein Seesternpärchen macht sich auf den Weg zur Arche. Doch nur das Seesternweibchen schafft es auf das Schiff. Damit ist das Schicksal für diese Tiergattung besiegelt. Denn nun kann sie sich nicht fortpflanzen und so werden die Seesterne aussterben und nicht mehr existieren. Aber Gott hält eine Überraschung für seine Schöpfung bereit...

     Meine Eindrücke

    Wie schon oben gesagt, war ich von dem Cover sofort in den Bann gezogen. Ich kenne zwar die Bibelgeschichte, doch von dieser Art der Erzählung war total geplättet. Ich fühlte mit dem Seestern mit und war anfangs sehr traurig, dass es kein Happy-End für diesen geben sollte. Aber Sergio Bambaren hat es geschafft, mich eines besseren zu belehren. Von dem Ende war ich sehr positiv überrascht und es hat meinen Blick auf die Welt geweitet. 
     

    Fazit

    Sergio Bambaren erzählt einfühlsam in dieser Geschichte, wie jemand vom Schicksal gebeutelt werden kann und am Ende sich doch alles wieder zum Guten wendet. Er schreibt fesselnd und verliert dabei den Kern seiner Botschaft nicht aus den Augen. Sein Anliegen uns die Meere und deren Bewohner näher zu bringen, ist ihm diesem Buch auf fantastische Weise gelungen. 

    Am Ende bleibt mir nur eines zu tun, ich gebe dem Buch 5/5 Sternen.

  8. Cover des Buches An der Arche um Acht (ISBN: 9783733504373)
    Ulrich Hub

    An der Arche um Acht

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma

    Klappentext:

    An der Arche um Acht - das klingt nach einer netten Verabredung. Dumm nur, wenn sich dort drei statt zwei Pinguine treffen, denn bekanntlich haben auf Noah's Arche nur zwei von jeder Tierart Platz. Aber wen man als kleiner Pignuin nun mal keinen Freund zurück lassen will, muss man sich was einfallen lassen. Ein großes, wunderbar komisches Abenteuer beginnt, bei dem klar wird, dass Noah schlecht sieht, Giraffen seekrank werden können und Gott gern Käsekuchen ist - am liebst ohne Rosinen.

    Meine Meinung:

    "An der Arche um Acht" ist ein witziges und doch tiefsinniges Kinderbuch, dass auch Erwachsenen gefällt. Die Geschichte hat nur 88 Seiten und ist schnell gelesen. Die drei Pinguine, die beste Freunde sind und sich mögen, aber auch viel streiten, muss man einfach gern haben. Ihre witzigen Dialoge lassen schmunzeln, ihre Gedanken über Gott und was er tut, regen zum Nachdenken an. Schöne schwarz-weiß Illustrationen verdeutlichen die Geschichte.

    Ich hatte viel Spaß beim Lesen des Buches und empfehle es gern weiter.

  9. Cover des Buches Eine Geschichte der Welt in 10,5 Kapiteln (ISBN: 9783462034516)
    Julian Barnes

    Eine Geschichte der Welt in 10,5 Kapiteln

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Thaila
    Eine klassiche "Geschichte der Welt" ist Julian Barnes Roman nicht. Das Halbe im Titel macht dies ja schon deutlich. Und auch um das Ettikett Roman gab es bei Erscheinen des Buches kontroverse Diskussionen. In der Tat dürfte dieses Buch die Lesererwartungen an einen Roman eher enttäuschen. Es handelt sich um 11 Kurzgeschichten, die durch eine Vielzahl von Motiven miteinander verknüpft sind und sich alle mit der Frage beschäftigen: Was ist Geschichte? Die erste Geschichte beschreibt die Fahrt auf der Arche Noah aus Sicht eines Holzwurmes, der sich an Bord geschlichen hatte. Noah und seine Familie kommen dabei gar nicht gut weg. Noah wird als drunksüchtiger Choleriker beschrieben und das Aussterben von Fabelwesen wie dem Einhorn sei darauf zurückzuführen, dass sie einfach von Noahs Familie aufgegessen worden seien. Anschließend geht es weiter in einem fulminanten, vollkommen unchronlogischen Ritt durch die Geschichte. Eine Geschichte handelt vom Untergang der Medusa und dem berühmten Bild, dass Gérricauld davon malte. Eine andere von einer jungen Frau, die um sich vor einer nuklearen Kathastrophe zu retten mit ihrer Katze aufs Meer hinausrudert. Allerdings weiß man nicht, ob sie verrückt ist und diese Ereignisse tatsächlich stattfinden. Diese Frage muss sich der Leser bei Julian Barnes immer wieder stellen. Was wissen wir eigentlich über Geschichte? Lassen sich Fakt und Fiktion überhaupt voneinander trennen? In Postmoderner Manier ist die Frage paradigmatisch beantwortet: Geschichte ist ein soziales Konstrukt, nicht zuletzt ein Konstrukt der herrschenden Klasse die Gegenwart zu legitimieren. Julian Barnes gelingt es Lesespaß mit einem hohen theoretischen Reflexionsniveau zu verbinden. Dafür sorgt vorallem sein feiner Sprachwitz und eine Kaskade von komischen Einfällen. Ein ganz ausergewöhnliches Buch, dass mir immer wieder Freude macht.
  10. Cover des Buches Zu Gast bei Arche Noah (ISBN: 9783706625913)
    Gertrud Hartl

    Zu Gast bei Arche Noah

     (23)
    Aktuelle Rezension von: lisam

    Das Kochbuch „Zu Gast bei Arche Noah“ ist eine Rezeptsammlung der Mitglieder des Vereins Arche Noah. Die Autorin Getrud Hartl und der Löwenzahn Verlag haben interessante, teilweise auch einfache Rezepte ansprechende aufbereitet. Das Schmökern in dem Buch macht bei den ansprechenden Fotos Spaß. Interessant sind die großteils vergessene Kulturpflanzen und die kurzen, informativen Erklärungen. Mit dem Kochbuch kann man leicht regionale und saisonale Gerichte zaubern. Bei einigen Rezepten muss ich leider bis zum Frühjahr warten, bis ich sie eventuell am Balkon anbauen kann bzw. kaufen kann. Ein paar Rezepte habe ich schon erfolgreich nachgekocht und ich werde das Kochbuch sicher öfters verwenden, da es eine schöne Abwechslung in unseren Speiseplan bringt. Daher kann ich das Buch bedingungslos weiterempfehlen.

  11. Cover des Buches Visus (ISBN: 9783548283371)
    Richard Hayer

    Visus

     (17)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Ich hab's nicht kapiert. Um was ging es eigentlich? Die vielen fehlenden Überleitungssätze, beschreibende Einführungen und Vorbereitungsgedanken sind symptomatisch. Die Umgebungsbeschreibungen sind einfach nur schlecht, sodass mein Kopffilm oft zappenduster war. Spannung kam auch irgendwie nie auf und die Kampfnonnen sind das Blödeste seit langem.  Auch die Maltechnik, die durchaus viel Recherchearbeit verschlungen hat, wurde dermaßen unbeholfen beschrieben, dass ein Weiterblättern ohne schlechtes Gewissen möglich gewesen wäre. Ich habe es mir trotzdem reingezogen und bin nun genauso schlau wie vorher. Der unbefriedigende Schluss war dann die Negativkrönung. Ich weiß im Nachhinein gar nicht, warum ich mir diese Zeitverschwendung angetan habe. Den einen Stern vergebe ich nur wegen der Schreibarbeit des Autors.
    Wie auch immer - ich hab's nicht kapiert!
  12. Cover des Buches Die Arche Noah (ISBN: 9783570201565)
    Gertrud Fussenegger

    Die Arche Noah

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Fragen an den Anfang (ISBN: 9783893972791)
    Don Batten

    Fragen an den Anfang

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch „Fragen an den Anfang“ hatte ich schon länger auf meiner Leseliste stehen und habe es nun endlich geschafft es zu lesen und ich muss sagen, ich bin begeistert.

    Das Buch beantwortet verschiedene Fragen, die immer wieder gestellt, im Zusammenhang mit dem biblischen Schöpfungsbericht auf Grundlage der Bibel und erklärt dabei auch die wissenschaftlichen Theorien. Prinzipiell glaube ich schon, dass der biblische Schöpfungsbericht wahr ist, allerdings habe ich mich mit ein paar Fragen noch recht schwergetan. Zum Beispiel, wie das genau mit der Sintflut war und wie die Dinosaurier in den Schöpfungsbericht passen, genau diese Fragen werden in dem Buch beantwortet und das total gut erklärt. Ich bin erst ein wenig vor den vielen wissenschaftlichen Begriffen abgeschreckt, aber auch diese sind super erklärt und verständlich auch wenn es kein Buch ist um es „mal eben“ durchzulesen.

    Ich bin beim Lesen sehr oft staunend zurückgeblieben und bin überrascht gewesen, wie detailgenau die Bibel doch ist und wie lückenhaft viele wissenschaftliche Theorien sind. Nun sehe ich den Schöpfungsbericht nochmal mit ganz anderen Augen und habe nun auch endlich Antworten um mich den Fragen von anderen zu stellen, die eher den wissenschaftlichen Theorien zustimmen.

    Von mir gibt es fünf Sterne und eine dicke Empfehlung!

  14. Cover des Buches Fuchs und Frosch und Bär und Boa machen Quatsch auf Arche Noah (ISBN: B001GCQKKA)
  15. Cover des Buches Gottessöhne (ISBN: 9783738029956)
    Tyra Reeves

    Gottessöhne

     (12)
    Aktuelle Rezension von: ArnoDreher

    Ich liebe Bücher, aber Romane sind eher nicht mein Fall

    -Bis jetzt-

    Ich bekam dieses Buch von einem Freund, (der ebenfalls bei der British Society for Psychical Research ist) mit dem Hinweis, dass es in Gottessöhne um Engel und Dämonen bzw. Nephilim geht, regelrecht aufgedrängt...

    Da ich in England und Deutschland lebe bzw. ständig pendle, fing ich an den Abenden auf der Insel an, in dem Buch zu lesen, sogar auf dem kurzen Flug von und nach Deutschland...

    Die Geschichte der jungen Kate Wilson aus New York und dem mysteriösen Sam und seiner Lebensgeschichte, begann mich förmlich in den Bann zu ziehen und ließ mich nicht mehr los !

    Die Autorin schafft es wirklich (!) den Leser zu fesseln. Die Geschichte wird in mehreren Abschnitten erzählt, spannungsgeladen wird es nie langweilig...

    Im Gegenteil, die detaillierte und sehr gut recherchierte Geschichte aus den Anfängen der Bibel, wo das Leben der Nephilim erzählt wird, die durch ihren Lebenswandel in Ungnade gefallen sind und der ständige Kampf um Gut und Böse machen dieses Buch so spannend !

    Dabei durfte allerdings auch die Liebe nicht zu kurz kommen...

    „Omnia vincit amor“

    Seit fast vierzig Jahren beschäftige ich mich neben der Parapsychologie, u.a. auch mit der Biblischen Geschichte, bzw. den „apokryphen“ Schriften ( wo die Geschichte der Nephilim ausführlich dargestellt wird ) etwa zwischen 200 vor und 400 nach Christus, die leider nie in den biblischen Kanon aufgenommen wurden...

    Die Geschichte der Nephilim (Hebr.הנפלים) taucht aber auch in der Bibel auf. Sie werden u.a. im Alten Testament in Gen. 6,4 und Num. 13,33 genannt. In Gen. 6,4 steht: „Die nəfilîm waren auf der Erde in diesen Tagen, und auch danach noch, als die Göttersöhne zu den Menschentöchtern eingingen und ihnen Kinder gebaren. Das sind die gibborîm ( הנפלים „starke Männer / Helden“), von alters her Männer von Namen“

    Aus diesem Grund hat mich „Gottessöhne“ ( filii Dei ) auch so fasziniert !

    - Dieses Buch der Autorin Tyra Reeves finde ich so exzellent, dass ich mir dafür eine Verfilmung wünschen würde, zumindest aber eine Fortsetzung. -


  16. Cover des Buches Die Bibel für Nesthäkchen (ISBN: 9783861228288)
    Sally A Wright

    Die Bibel für Nesthäkchen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Smilla507
    Die Bibel für Nesthäkchen ist ein hübsches kleines Pappbilderbuch für Kinder ab 2 Jahren. Pro Doppelseite gibt es eine biblische Geschichte, die sich meist auf 3 bis 5 Sätze beschränkt und ein grosses Bild enthält. Die Illustrationen sind dabei weder kitschig noch auf niedlich getrimmt, sondern einfach nur kindlich und nicht überladen. Was mir gut gefällt ist, dass es fast immer ein Tier zu sehen gibt, was unsere Tochter derzeit noch am Faszinierendsten findet. Die Kinderbibel enthält folgende Geschichten: Die Schöpfung (ohne Adam und Eva), Arche Noah, Daniel in der Löwengrube, Jona und der Wal, die Weihnachtsgeschichte, der Besuch der 3 Weisen aus dem Morgenland, Jesus heilt einen Gelähmten (der durch das Dach gereicht wurde), das Gleichnis vom verlorenen Schaf, Jesus liebt Kinder, das Gleichnis vom barmherzigen Samariter, die Speisung der 5000, Jesus stillt den Sturm, die Heilung des blinden Bartimäus, Jesus zieht nach Jerusalem ein. Meine Tochter guckt sich die Bibel sehr gerne an und den dazu gehörenden Text hat man schnell vorgelesen. Für Zweijährige ist das Buch meiner Meinung nach die geeigneteste Kinderbibel.
  17. Cover des Buches Noahs Arche (ISBN: 9783000528767)
    Christiane Schlüssel

    Noahs Arche

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Spiel mit! Die Arche Noah (ISBN: 9783868276596)
    Kathrin Arlt

    Spiel mit! Die Arche Noah

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Angelika123
    Dieses wunderschöne und stabile Pappbilderbuch habe ich mit der kleinen Tochter meiner Freundin angeschaut und gelesen.
    Das kleine Mädchen war ganz entzückt über die sehr schönen und farbenfrohen Bilder.
    Auch ich finde die Bilder sehr lebendig und schön ausgestaltet. Die Farben sprechen das Kinderherz an – sie sind liebevoll gestaltet und überschaubar.

    Der Text ist in einfacher Sprache gehalten und erzählt die wichtigsten Dinge der Geschichte über die Arche Noah. Der Sinn kann von kleinen Kindern gut erfasst werden und sie verstehen um was es geht.

    Das Highlight an dem Buch sind die Figuren die man herausdrücken und zusammenstecken kann.
    So kann die Geschichte nachgespielt werden und ist nochmals auf einer spielerischen Ebene für die Kinder begreif- und erfahrbar.

    Das Buch gefällt mir sehr gut und ich kann es nur sehr empfehlen.
  19. Cover des Buches Handbuch Bio-Balkongarten (ISBN: 9783706624947)
    Andrea Heistinger

    Handbuch Bio-Balkongarten

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Denise43437
    Das „Handbuch Bio-Balkongarten – Gemüse, Obst und Kräuter auf kleiner Fläche ernten“ wurde von Andrea Heistinger mit Unterstützung der Arche Noah sowie unter Mitarbeit von Maria Hagmann, Gunilla Lissek-Wolf und Alfred Grand geschrieben. Bei der Arche Noah handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein, der sich für den Erhalt und die Entwicklung von Gemüse- und Getreidesorten, Kräutern und Obst einsetzt. Frau Heistinger ist freie Agrarwissenschaftlerin, Beraterin und Supervisorin. Die Schwerpunkte ihres Studiums der Landwirtschaft waren Ökologischer Landbau, Agrarsoziologie und Agrargeschichte. Sie war bereits als Lehrbeauftrage an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) sowie für Methodenseminare und Lehrveranstaltungen am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien tätig. Außerdem sind die Erfahrungen von verschiedenen BalkongärtnerInnen in das Buch eingeflossen.

    Das Handbuch ist untergliedert in die Bereiche „Grundlagen“ (beispielsweise „Jungpflanzen selber ziehen“, „Über das Düngen von Topfpflanzen“, „Über die Gefäße“, „Über das Gießen“, und „Über das Mulchen“), „Gartenporträts“, „Kulturarten“ und einen Service-Teil mit zum Beispiel Literaturempfehlungen, Werkzeugen und Utensilien, biologischer Dünger sowie Pflanzenstärkungsmitteln)

    Der Bereich „Kulturarten“ ist unterteilt in Kräuter (beispielsweise Salbei, Bohnenkraut und Bronze-Fenchel), Rankgemüse (wie Erbse, Gurke und Kürbis), Fruchtgemüse (unter anderem Tomate, Zucchini und Andenbeere), Blattgemüse (Gartenkresse, Ampfer, Eiskraut und Palmkohl), Wurzel- und Knollengemüse (beispielsweise Radieschen, Karotte, und Erdmandel), Knospen (Artischocke und Kardone) und Obst (zum Beispiel Erdbeeren, Johannisbeeren und Weingartenpfirsiche). 

    Bei den Kulturarten ist für jedes im Buch enthaltene Gemüse angegeben, welches Pflanzgefäß (Balkonkistchen, Töpfe, Pflanzsäcke oder Hochbeet) geeignet ist. Außerdem erhält der Leser Informationen insbesondere zu folgenden Rubriken: Aussaat, Standort, Anbau, Jungpflanzenanzucht, Düngung, Wasserbedarf, Pflege, Pflanzengesundheit, Fruchtfolge und Mischkultur.

    Die Autorin weist auch darauf hin, welche Gemüse nicht besonders gut auf dem Balkon gedeihen. Hierzu zählen unter anderem Weißkraut, Rotkraut und Wirsing, aber auch Kohlrüben und Lauch. 

    Des Weiteren sind verschiedene Tabellen, wie zum Beispiel über organische Bio-Dünger und über die Vor- und Nachteile verschiedener Materialien für Pflanzgefäße, im Buch enthalten.

    Durch viele Fotos und Zeichnungen mit Bildunterschriften wird das Buch nicht nur abwechslungsreicher, sondern auf diese Weise erhält der Leser zusätzlich zu den verständlich geschriebenen Texten Informationen unter anderem zur Anordnung der verschiedenen Pflanzen auf dem Balkon. 

    Mir hat das Buch gut gefallen, da ich sowohl durch die Texte als auch durch die Fotos und Zeichnungen viele Informationen und Ideen erhalten habe, welche Pflanzen sich für einen Balkongarten eignen, wie sie gepflegt werden müssen, was bei diesen beachtet werden muss und wie sie auf dem Balkon angeordnet werden können. Auch hat mir die Abwechslung zwischen Text, Fotos und Zeichnungen sehr gut gefallen.

  20. Cover des Buches Alles hat seine Zeit (ISBN: 9783641239213)
    Karl Ove Knausgård

    Alles hat seine Zeit

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Geschichten bilden unsere Kultur. Sie sind Blick in die Vergangenheit, vermitteln uns Erfahrungswerte, lehren uns, warnen uns und geben uns Mut. Ob es Märchen sind, die Sagen der Antike oder die legendären Mythen der Bibel. Jeder dieser Texte schuf eine Welt aus Gestalten und Geschehnisse, die meist außerhalb der Zeit verortet sind. Es lässt sich heute vor allem noch streiten, welche Legenden der Bibel wirklich geschehen sind. Damals in grauer Vorzeit. Vielleicht haben sie sich auch ganz anders zugetragen, als das Buch der Bücher es vermitteln will und kann. Der Norweger Karl Ove Knausgård hat sich die wichtigsten Geschichten der Bibel vorgenommen und gibt ihnen ein neues Kleid. Mit dem Roman „Alles hat seine Zeit“ erscheinen die großen Geschichten ganz anders und vor allem eine, die Historie der Engel, die auch Gott in einem anderen Licht erscheinen lassen. Wo aber anfangen, wenn es um die große Sage des Menschen, wenn es um den Ursprung des Seins geht, an den Millionen, gar Milliarden von Christen glauben. Aber diesmal spielen Gott und die ersten menschlichen Geschöpfe Adam und Eva im Garten Eden nicht die erste Geige. Vielmehr trifft ein Zwölfjähriger namens Antinous Bellori während eines Spaziergangs durch die Natur auf Engel. Diese Begegnung wird sein Leben verändern, denn er möchte den mystischen Wesen auf die Spur kommen, ihr Leben und Wirken entdecken. Doch während seiner Studien, die er auch in dem Buch „Über die Natur der Engel“ niederschreibt, wird er eines gewahr, was sein ganzes Weltbild auf den Kopf stellt. Erstens ist Gott nicht der Unfehlbare und Unwandelbare, zweitens erkennt Bellori die Verletzlichkeit der Engel, ihren tiefen Fall als einstige von Gott gesendete Wesen zu fehlbaren und grausam erscheinenden Kreaturen. In dieser Rahmenhandlung begegnet der Leser jedoch all jenen großen biblischen Geschichten, in denen Engel auftauchen: die Legende des Sündenfalls und der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies, Kain und Abel, das legendäre Brüderpaar und Noahs Bau der Arche, währenddessen die Erde Meter um Meter im Wasser versinkt. Und da sind auch Hesekiel und Lot, die Bekanntschaft mit den geflügelten Wesen machen. Zum Schluss taucht der Biograf des Engelforschers Bellori, Guido Bergotti auf, der dessen teils unglückliches und ergebnisloses, gar tragisches Leben erzählt. Den Zeitbogen von vorchristlicher Zeit, dem Beginn des Lebens gar, bis in die Jetztzeit schließt ein Blick auf eine nahezu einsame Insel, auf der sich der junge Henrik Vankel zurückgezogen hat, um über sein Leben, das Dasein schlechthin, nachzudenken, vielleicht auch vor einem Schatten aus der Vergangenheit zu fliehen. All diese Geschichten brauchen natürlich Zeit und Platz: Auf mehr als 630 Seiten schreibt Knausgård die bekanntesten Legenden neu, geht zudem dem Leben der Engel nach. Was er da an Geschehnissen und Figuren erzählt, ist sicherlich nicht neu. Neu ist indes die Art und Weise, wie er dies macht. Denn die Geschichten vor der Sinnflut einschließlich der Erzählung von Noah und seiner Arche setzt er in eine Zeit und an einen Ort, die an das Norwegen im 19. oder frühen 20. Jahrhundert erinnern. Wir finden bäuerliche Ausstattung, ländliche Traditionen. Knausgård beschreibt zudem ausführlich den Lebensraum, der meist an ein Gehöft, ein Haus eines Landwirtes erinnert. Und nicht nur die neue Verortung in ein anderes Land, in eine andere Zeit machen gerade die Abschnitte des Buches zu einem Erlebnis. Der norwegische Autor schreibt lebhaft, sehr auf Details der Außenwelt sowie der Innenwelt seiner Helden achtend. Man kann den schwelenden Streit und das Auseinandertriften von Kain und Abel atemlos verfolgen, wie auch die große Aufgabe, der sich Noah mit seiner Familie stellen muss. Ohne Rücksicht. Es ist großartig, wie Knausgård die Überflutung der Welt und den schwierigen, unermüdlichen, aber sinnlosen Überlebenskampf von Noahs Schwester Anna und deren Familie beschreibt: spannend, eindrucksvoll und mächtig in einer gewaltigen und poetischen Sprache, die nicht nur die Natur in ihren Erscheinungen und ihrer Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt einfängt, sondern auch die Figuren in ihren Gedanken, Gefühle und Entwicklungen ausgestaltet. Während die Nacherzählung der biblischen Geschichte lebendig erscheint, sind dagegen die oftmals essayistischen Exkurse in die Theologie ab und an recht sperrig und langatmig. Auch wenn die in das Gewand der Fiktion eingekleideten Theorien durchaus interessant sind und sich lohnen, darüber nachzudenken, ob als Christ oder Nicht-Christ: Gott ist nicht unfehlbar und statisch. Vielmehr macht er selbst Fehler. Er lässt den Engeln freie Hand, die ihre Nähe zu den Menschen ausnutzen und die Entwicklung nicht im Sinne Gottes vorantreiben. Eine These: die Sintflut sollte nicht die Erde reinwaschen von den Sünden der Menschen, vielmehr sollten jene Wesen ausgelöscht werden, die Nachfahren von Engel und Mensch sind. Und auch das Bild der Engel – Bellori stellt ein ganzes System dieser Wesen auf – wankt. Die Sendboten Gottes werden zu schwächlichen, sogar grausamen Figuren, die letztlich laut eines Mythos, den Henrik Vankel von seinem Vater gehört hat, zu Möwen werden. Und auch das Schlussbild, das unwahrscheinlich durch seine Poesie und den Blick für die Schönheit der Natur lebt, macht eine bizarre Entwicklung, die den einen oder anderen vielleicht abstoßen lässt. Henrik Vankel, der zurückgezogen auf einer Insel an der norwegischen Küste lebt, beginnt, sich selbst zu verletzen. Wie er sich mit Glassplittern Brust und Gesicht nahezu zerstört, erinnert an einen „leichten“ Horrorfilm und lässt die Geschichte zudem den Leser fragend zurück. Doch trotz der Makel an diesem Buch, ist dem Norweger mit diesem Roman ein ganz großer Wurf gelungen. Nicht nur sprachlich und mit Blick auf den umfangreichen und komplex verschränkten Inhalt. Auch das Thema an sich wird zu Diskussionen führen, unter all den Lesern, die dieses Buch zu Ende lesen. Dazu braucht man sicherlich reichlich Zeit, manchmal auch Geduld und Durchhaltevermögen. Aber dieser Einsatz lohnt sich. Nicht nur für die Freunde skandinavischer Literatur und etwas „anderer Geschichten“, sondern auch für jene, die bisher wenig mit der Bibel und deren Wirkung auf die Kulturgeschichte des Menschen zu tun hatten. Karl Ove Knausgård wurde 1968 in Oslo geboren, wuchs auf im Süden Norwegens. Er studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft, besuchte zudem eine Schreibschule. Als erster Debütant erhielt er für den 1998 erschienen Roman ”Ute av verden” den renommierten Norwegischen Kritiker-Preis. Sein Roman ”Alles hat seine Zeit” war nominiert für den Nordischen Literaturpreis und erhielt den Publikumspreis des Norwegischen Rundfunks. Der Autor lebt mit seiner Familie in Malmö.
  21. Cover des Buches Die Arche Noah (ISBN: 9783451714818)
    Annette Langen

    Die Arche Noah

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Manchmal frage ich mich, wieso es um schier unendlich erscheinendem Dschungel des deutschen Kinderbuchmarktes im Verhältnis sehr wenig Bilderbücher über Geschichten der Bibel gibt. Schauen wir auf den englischsprachigen, insbesondere den amerikanischen Buchmarkt, dann ist der Anteil der christlichen Bilderbücher um ein Vielfaches größer.

    Umso schöner, dass es einige Verlage, Illustratoren:innen und Autoren:innen gibt, die mit viel Liebe zu Geschichten bzw. Kinderbüchern diesen Markt zumindest etwas füllen.

    Die bekannte Kinderbuchautorin Annette Langen (Mutter des weltreisenden Hasen Felix) und die Illustratorin Martina Hoffmann haben für den Herder Verlag 4 der bekanntesten biblischen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren neu erzählt. Kindgerecht und mit direkter Ansprache erzählt Annette Langen von einer längst vergangenen Zeit. Einer Zeit, in der die Menschen Gott irgendwie vergessen hatten. Streit, Zank und Gewalt beherrschten ihr Leben und das war so gar nicht das, was Gott sich für das Leben auf der sonst so schönen Erde gewünscht hatte. Und deshalb wollte er die Menschen wieder von der Erde nehmen. Nur eine Familie, die stets an Gott glaubte und in seinem Sinne, gläubig lebten sollte auf der Erde bleiben, gemeinsam mit einigen Tieren. Deshalb gab er Noah den Auftrag ein Schiff zu bauen auf der Platz für seine Familie und jeweils ein Paar von jeder Tierart, sowie ausreichend Proviant für alle war. Noah tat, wie es ihm Gott aufgetragen hatte und als das Schiff fertig war kamen auch die Tiere von überall her. Heftiger Regen und eine große Flut kamen und schon bald war die Erde völlig mit Wasser bedeckt. Selbst die Berge versanken im Meer der Wassermengen. Nur Noahs Arche schwamm sicher und trotzte den Wassermassen. Und es kam die Zeit, da ließ Gott das Meer zurückziehen und es gab wieder Land frei. Noah beobachtete die ersten Anzeichen. Die Erde wurde wieder so wie sie einmal war, wunderbar grün und schön. Noah wurde klar, dass sie wieder an Land gehen konnten. 

    Er dankte Gott und Gott gab ihm das  Versprechen nie wieder die Erde so heimzusuchen und zu zerstören. Als Zeichen dafür schickte er einen Regenbogen, der die Menschen für immer an dieses Versprechen erinnern soll.

    Jeder, der die Geschichte von Noah und der Arche kennt erinnert sich beim Anblick eines Regenbogens an Gottes Versprechen. Leider wissen immer weniger um diese Geschichte und verbinden mit dem Regenbogen ganz andere Geschichten. Um so wichtiger sind Bücher wie dieses um sich immer wieder bewusst zu machen wie groß Gottes Güte ist und was er den Menschen mitgegeben hat. 

    Die reich illustrierte und doch sehr klar auf das Wesentliche fokussierende Bilderwelt lässt sehr gut deutlich werden, wie schön die Welt war, wie sie vom Wasser bedeckt wurde und wie Noah mit seiner Familie und den Tieren wieder an Land gehen konnte um von da an friedlich zu leben.

    Gottes Wunsch nach Frieden für alle wurde im Laufe der vielen, vielen Jahren immer wieder von den Menschen missachtet und so ist es nicht verwunderlich, das die Kinder nach den Vorlesestunden immer wieder feststellen, dass die Welt heute vermutlich schlimmer ist als vor der Sintflut. Und gerade Grundschulkinder denken noch weiter. Gott hat versprochen nie wieder den Lebewesen so etwas zuzumuten, doch die Menschen führen Kriege, es gibt soviel Streit und Gemeinheiten, dass sie sich fragen wie lange sich Gott das noch mit ansieht. Die Menschen haben von Gott ein großes Geschenk bekommen doch wissen sie es nicht zu schätzen. Was können wir tun um nach Gottes Vorstellungen, zu Gottes Freude zu leben? Darüber haben sich Kindergarten-,Vorschul- und Grundschulkinder in einer Ferienaktion Gedanken gemacht und ausgehend von Bibelgeschichten, darunter auch diesem Buch, viele Ideen gesammelt, die sie in kleinen Projekten und als dauerhafte Elemente ihres Alltags umgesetzt haben. 

    Das schöne an diesem Buch von Annette Langen und Martina Hoffmann ist, das es eine breite Altersgruppe anspricht und die Kinder im Laufe der Erzählung mehrmals direkt anspricht. Dadurch werden die Zuhörer/Leser mehr in das Geschehen eingebunden und es entsteht eine persönlichere Bindung.

    Durch die Illustrationen wird es gerade jüngeren Kindern leichter gemacht eine Vorstellung von dem Geschehen zu bekommen.


    Wer weitere biblische Geschichten mit Kindern entdecken möchte, dem empfehle ich unter anderem die anderen Bücher von Annette Langen aus dem Herder Verlag. 

  22. Cover des Buches Anweisung von ganz oben (ISBN: 9783404922093)
    David Maine

    Anweisung von ganz oben

     (14)
    Aktuelle Rezension von: nurvilya
    Anfangs ist es sehr amüsant die Bauarbeiten an der Arche zu verfolgen, die Schwiegertöchter die entsandt werden um Tiere zu besorgen. Im laufe der Geschichte geschehen aber doch viele mitunter tragische und traurige Dinge mit Noahs Familie und den Tieren an Bord. Alles in allem sehr unterhaltsam und aus einer ganz anderen Sichtweise als der, die man aus der Bibel kennt. - "Das Problem bei Leuten, die glauben, Gott werde schon für einen sorgen, ist, dass sie glauben, Gott werde schon für einen sorgen."
  23. Cover des Buches Arche Ahoi! (ISBN: 9783961571116)
    Mirjam Zels

    Arche Ahoi!

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Highlander

    Wer auf der Suche nach einem Kinderbuch für junge, gläubige Familien ist, sollte sich unbedingt Arche Ahoi! von Mirjam Zels ansehen, das 2020 beim Bibelwerkverlag erschienen ist.

    Im "Vorspann" des Buches kommen viele Tierpaare zur Arche, denn - wie soll es anders sein - es schüttet wie aus Kübeln. Das Buch selbst beschreibt dann den Alltag auf der Arche, der gar nicht mal so einfach ist. So viele verschiedene Tiere, so viele verschiedene Bedürfnisse. Und nur eine Dusche... Schnell gibt es Ärger, aber irgendwie werden die Tiere, Noah und seine Familie sich doch vertragen, oder?

    Bei Arche Ahoi! steht weniger die biblische Geschichte rund um die Arche im Vordergrund, die Kernbotschaft des Kinderbuchs ist für mich, dass man eben manchmal erst jemanden verlieren muss, um zu merken, wie wichtig er ist. Wie das jetzt zu Noahs Arche passt, müsst ihr schon selbst herausfinden. 

    Alleine für die Illustrationen ist das Buch schon einen Kauf wert. Durch die vielen Tiere entdecken wir bei jedem Lesen etwas Neues und meistens ist es lustig. Hier wurde sehr viel wert auf Details gelegt und das macht das Buch so besonders. Wer allerdings die gesamte Geschichte der Arche kindgerecht erwartet, wird bei diesem Buch nicht fündig. Es ist eher ein spielerisches Einstieg in die Vielfalt, die auf der Arche herrschte.

    Eine Empfehlung für alle Tierfreunde unter den Nachwuchs-Christen!

  24. Cover des Buches Ottos Ottifanten Buch 2. (ISBN: B002G5U048)

    Ottos Ottifanten Buch 2.

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Otto W. zu seinen besseren Zeiten, Ottifanten der Gegenwart, in der Antike, im Weltall usw. So gut wie früher war Otto seitdem nie wieder. Sehr unterhaltsam.

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