Bücher mit dem Tag "architekt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "architekt" gekennzeichnet haben.

268 Bücher

  1. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453272408)
    Stephen King

    Es

     (2.353)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Stephen King weiß ganz genau, wie man Horror aufbaut und wie man doch auch die Gefühle und das Leid der Menschen beschreiben kann. Es geht um eine Gruppe von Kindern, sie sind die Looser im Ort und finden sich zusammen. Ein roter Ballon schwebt daher und Pennywise betritt die Bühne und nimmt ein Kind. Die neuen Freunde sind alarmiert und gemeinsam machen sie sich auf in den Kampf, aber Pennywise ist mehr als mächtig. Dieser Horror Clown ist wohl jedem ein Begriff und die unterschwellige Angst im Buch, ist echt kaum zum aushalten an manchen Stellen. Hat mich schon immer begeistert. Von der Erstverfilmung bin ich immer noch angetan, weil hier echt gut mit den Vorgaben und Dingen umgegangen wurde. Die Neuverfilmung verkommt zu einer Slapstick Komödie, die einfach nur grottig ist. Lesen ist einfach immer noch das Beste. Immer wieder gut.

  2. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404178124)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.198)
    Aktuelle Rezension von: Literaturfan

    Die Geschichte ist packend geschrieben und führt den Leser bildhaft in die Welt des Mittelalters.


    Schon als einfacher Steinmetz träumt Tom Builder davon, eine Kathedrale zu bauen. Es ist die Zeit der beginnenden Gotik, in der die neuen Dome lichtdurchflutet und grazil in den Himmel ragen. Die irdische Welt im Schatten der Kathedralen hingegen ist gezeichnet von erbarmungslosen Kämpfen zwischen Adel, Klerus und dem einfachen Volk. Auch Philip, Prior von Kingsbridge, droht in den blutigen Auseinandersetzungen zerrieben zu werden - nicht anders als Tom, dessen Stiefsohn Jack und die schöne, kluge Grafentochter Aliena. Wollen sie überleben, müssen sie sich gegen ihre Widersacher behaupten. Auch dann nicht, wenn der Feind die Oberhand zu gewinnen scheint.

  3. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404178117)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.329)
    Aktuelle Rezension von: Krautexperte

    Mir hat die Geschichte gut gefallen. Ken Follett schafft es die mittelalterliche Welt anschaulich darzustellen und für uns Leser greifbar zu machen. Das dabei nicht immer alles gut recherchiert ist, kann ich verzeihen. Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend und hat mich auf jeden Fall abgeholt.

  4. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.309)
    Aktuelle Rezension von: Haarika

    Fitzek schafft es, den Leser so durcheinander zu bringen und in die Irre zu führen, um dann im nächsten Augenblick wieder alles logisch zu erklären. Gerade wenn man glaubt: ich hab den Durchblick, hat man keines (wie immer). Ich wusste nicht, ob Leon die Dinge im Schlaf erlebt, ob er wach ist oder ob er einfach nur psychisch gestört ist.

    Fitzek wechselt in diesem Buch ziemlich häufig die Perspektiven zwischen Wachzustand und Schlaf, dass ich häufig nicht mitbekommen habe in welcher Phase wir jetzt gerade sind. Es ist irgendwie bedrückend zu lesen, wie Leon langsam, aber sicher überschnappt. Zu mindestens machte es für mich so den Eindruck.

    Der Nachtwandler ist ein verwirrendes Buch und daher er ungeeignet für Fitzek Anfänger nach meiner Meinung. Ein Buch  das mit enorm hohem Tempo daher kommt, kaum Raum zum nachdenken lässt. Ich wurde sehr gut unterhalten. Und genau das habe ich von dem Buch erwartet. Ich bin im ganzen sehr zufrieden 

  5. Cover des Buches Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories 1) (ISBN: 9783548285672)
    Samantha Young

    Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories 1)

     (1.407)
    Aktuelle Rezension von: Anemik

    Joss hat ihre Familie früh verloren bei einem tragischen Unfall. Von da an beginnt sie sich von anderen zu distanzieren. Als sie dann auf Branden trifft, verändert sich ihr Leben auf einen Schlag. 

    Die Autorin nimmt die Leserschaft auf eine Achterbahn der Gefühle mit. Die Spannung bleibt dabei konstant hoch und auch bei über 400 Seiten wird man, nicht müde weiter zu lesen. Die Charakter haben mir sehr gut gefallen und ich bin etwas traurig, dass ich sie nun wieder gehen lassen muss. Die Geschichte enthält neben den üblichen Liebes- und Freunschafts- sowie Familienthemen auch die Themen Verlusst, Trauer und Krankheit. 

    Die Geschichte nimmt die eine oder andere Wendung, welche mal mehr und mal weniger vorhersehbar sind. Ein Happy-End ist dabei garantiert. 

    Mir hat die Geschichte voll umfänglich gefallen und mich berührt wie schon länger keine mehr. 

  6. Cover des Buches Maple-Creek-Reihe, Band 1: Meet Me in Maple Creek (ISBN: 9783473586318)
    Alexandra Flint

    Maple-Creek-Reihe, Band 1: Meet Me in Maple Creek

     (289)
    Aktuelle Rezension von: buecherGott

    Ein toller erster Teil der Maple-Creek-Reihe etwas zog es sich und irgendwas fehlte mir nichts desto trotz hatten wir einen schönen #Buddyread und #leseaustausch und ich kann das Buch empfehlen

    Der schreibstil gefällt mir sehr gut man kann sich in die charaktere gut rein versetzten und auch die Handlungen sind super und passen zur Geschichte.
    Die settings konnte ich mir sehr gut und bildlich vorstellen

    Die charaktere sind toll und je mehr man gelesen hat umso mehr lernt man die charaktere kennen und jeder ist so wie er sein soll perfekt

    Das Ende . . Ja das Ende ist ein ganz fieser Cliffhanger zum Glück ist der zweite Teil schon lese bereit . .

    Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich freue mich eine neue Autorin kennen zu lernen

  7. Cover des Buches Mordsfreunde (ISBN: 9783948856786)
    Nele Neuhaus

    Mordsfreunde

     (782)
    Aktuelle Rezension von: MelB2508

    Mordsfreunde spielt im Juni 2006, mitten während des deutschen Fußballmärchens. Ich bin zwar kein Fußball Fan und habe auch dieses Jahr vor, die EM so unbeachtet wie möglich an mir vorbei ziehen zu lassen, aber die Parallelen fallen beim Lesen auf jeden Fall auf - und sympathischerweise werden die Ermittelnden in den Mordfällen auch daran gehindert, das Fußballspektakel genauer zu verfolgen. 


    Der Krimi beginnt spektakulär mit dem Fund einer Hand im Elefantengehege des Opel Zoos, der Rest der Leiche wird wenig später ebenfalls auf dem Zoogelände gefunden. Der Tote war Lehrer, Umweltschützer und auf jeden Fall ein schwieriger Zeitgenosse mit einigen Menschen in seinem Umfeld, die zornig auf ihn waren und so ermitteln die Polizisten in Oliver von Bodensteins Team zunächst in viele Richtungen. 

    Der Krimi entwickelt sich schnell und ist die ganze Zeit nicht langweilig, sondern sehr gut lesbar. Es kommt zu weiteren Morden und Verletzten und wir erfahren vieles über die Personen aus dem Umkreis des ersten Opfers. Besonders die Clique der Jugendlichen mitten im Abitur wurde sehr gut skizziert. Wie schon in Band 1 sind auch die beiden Protagonisten der Reihe - Pia und Oliver - sehr nahbar und der Leser fühlt sehr mit ihnen und ihren privaten Dingen, die wir erfahren und mit erleben dürfen. 


    Das Ende wird dann zu einem richtigen Showdown und ich für meinen Teil habe nicht erraten, wer der Täter war. 


    Klare Leseempfehlung und für mich persönlich nochmal ein Pluspunkt, weil ich in Frankfurt am Main aufgewachsen bin und es immer liebe, wenn ich Geschichten lese, die in einem Umfeld stattfinden, das ich kenne. Zudem war das Timing beim Lesen wirklich toll - der Roman spielt praktisch genau 18 Jahre vor JETZT und ich habe vor allem fasziniert die Wettersituation gelesen (damals war es heiß, heute ist es windig und regnerisch), und die Begeisterung für den Fußball im eigenen Land von damals noch gut erinnern können. 



  8. Cover des Buches Pflaumenlila (ISBN: 9783847613039)
    Claire Scott

    Pflaumenlila

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Teuber

    „Pflaumenlila“ von Claire Scott habe ich bei einer Leserunde gewonnen, für die ich mich beworben habe, weil ich nach SoG keine weiteren erotischen Bücher gelesen habe und gerne wissen wollte, wie andere Autoren das umsetzen.

    Das Cover fand ich sehr hübsch, als ich mich für die Leserunde bewarb, musste dann jedoch feststellen, dass das ein ursprüngliches Coverbild war, das durch einen Umzug zu einem anderen Herausgeber geändert werden musste. Das neue Cover gefällt mir nicht so gut. Es wirkt regelrecht langweilig und repräsentiert in meinen Augen nicht den Inhalt des Buches und ich hätte es wahrscheinlich nicht einmal in die Hand genommen, um den Klappentext zu lesen, was bei diesem Buch sehr schade ist, da der Inhalt durchaus sehr lesenswert ist.

    Claire Scott holt den Leser ab, indem sie das komplette Buch aus Sicht der Protagonistin Allegra im Präsens schreibt und man dadurch permanent Einblick in ihr Gefühlsleben bekommt. Es beginnt damit, dass Allegra und Robert sich kennenlernen und feststellen, dass ihr Bedürfnisse perfekt harmonieren. Sie lernen sich langsam kennen und auf dem Weg dorthin erfährt der Leser viel aus dem erotischen Beisammensein der beiden. Im Laufe des Buches lernen sie Neulinge im BDSM-Bereich kennen und treffen alteingesessene Hasen wieder, sodass der Leser auch darüber hinaus erfährt, wie unterschiedlich BDSM ausgelebt werden kann. Im Vordergrund des Buches steht immer wieder, wie wichtig der Respekt innerhalb einer Beziehung und sich selbst gegenüber ist, sowohl im SM-Bereich, als auch außerhalb, dem Dom gegenüber, aber vor allem auch gegenüber der Sub. Das ist eine wichtige Message, die viele Personen erreichen sollte

    Obwohl es ein eindeutig erotisches Buch ist, fehlte mir an manchen Stellen der Tiefgang der Personen. Man erfährt wenig über das Erotische hinaus und wenn Allegra zur Arbeit ging, entstand bei mir im Kopf das Bild, wie sie an ihrem Schreibtisch im Büro sitzt und Däumchen dreht (ähnlich auch bei anderen Figuren). Im Laufe des Buches ändert sich das ein wenig in Bezug auf die Protagonisten, das brachte sie mir viel näher.

    Allegras Entscheidungen konnte ich nicht immer zu hundert Prozent nachvollziehen. Sie at eine vergangene Beziehung, die sie erst in den Himmel lobt, dann total verteufelt und dann genau das gleiche von Robert mit sich machen lässt. Der große Krach ließ jedoch nicht lange auf sich warten, da kam mir Allegra wieder ein wenig näher.

    Alles in allem ist das Buch sehr empfehlenswert. Es bringt schön die erotische Spannung zum Ausdruck, gibt Anregungen, falls man sich ebenfalls für den BDSM-Bereich interessiert, aber sich bislang noch nicht getraut hat und geht an keiner Stelle so tief in die Materie hinein, dass es den Leser verstört zurücklässt. (Allerdings habe ich gesehen, dass es einen zweiten Band gibt, in dem es wohl härter zur Sache gehen soll … ich lasse mich da mal überraschen) Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen und man hat ihn auch nach über fünfhundert Seiten nicht über.

    Vielen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Leseexemplars!

  9. Cover des Buches Alles Glück kommt nie (ISBN: 9783596511754)
    Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie

     (297)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Der Architekt Charles Balanda ist 46 Jahre alt und kümmert sich rührend um die vierzehn jährige Tochter seiner Lebensgefährtin. Die Beziehung zu ihr bekommt aber einen Knacks, als ein Brief eintrifft und vom Tod von Anouk berichtet. Anouk, sie war die Mutter seines Schulkameraden und doch viel mehr. Stück für Stück bekommen wir mit was damals wirklich passiert ist und Charles gegenwärtiges Leben wird komplett aus den Angeln gehoben. Alexis, der Freund aus Schultagen und schwieriger Charakter, ist heute verheiratet und hat Kinder und als Charles sich mit ihm trifft lernt er die reizende Kate kennen. In einem großen Haus voller Kinder und Tiere lebt sie ein sonderbares Leben und auch sie scheint nicht immer vom Glück begünstigt zu sein. Anna Gavlada hat nach >Zusammen ist man weniger allein< endlich einen neuen großen Roman geschrieben. Sie erzählt einfach wunderbar und entführt uns in fremde Leben und ihre Dialoge sind ein Genuß. Ein Buch über das große Glück, die Schatten der Vergangenheit und die ganz große Liebe.

  10. Cover des Buches Nachtblumen (ISBN: 9783989425392)
    Carina Bartsch

    Nachtblumen

     (340)
    Aktuelle Rezension von: anni_99

    Es geht in dem Buch um die neunzehnjährige Jana, die eine schwierige Vergangenheit hatte und jetzt in einem Wohnprojekt auf Sylt einen Neuanfang sucht. Dort wohnt sie mit anderen jungen Erwachsenen zusammen, die ebenfalls ihre eigenen Geschichten mit sich herumtragen und fängt währenddessen eine Ausbildung an. Unter anderem ist da auch Collin, der gerne alleine ist und niemanden an sich heranlässt. Doch mit der Zeit entwickelt sich langsam eine Verbindung zwischen den beiden.

    Die Beziehung entwickelt sich nur sehr langsam, was sehr echt wirkt und sich sehr entspannt verfolgen lässt. Alle Charaktere sind wirklich detailliert und authentisch entwickelt und auch die Nebenfiguren haben alle ihre kleine, aber durchaus wichtige Rolle in dem Entwicklungsprozess von Jana. Besonders gut hat mir auch der atmosphärische und bildliche Schreibstil gefallen, sodass sich beim Lesen fast dauerhaft ein Film vor meinen Augen abgespielt hat. Ich konnte richtig in die Geschichte und das Inselfeeling abtauchen, alles ist sehr realistisch und schön zu lesen.

    Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass meiner Meinung nach wirklich relativ wenig auf den immerhin knapp 550 Seiten passiert. Es fehlt dadurch ein bisschen die Spannung, trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich habe dauerhaft mit Jana mitgefühlt. Letztendlich ist es nämlich wirklich schön gewesen zu sehen, wie sich die Persönlichkeit von Jana immer weiter entwickelt hat.

    Fazit: Ruhige, gefühlvolle Geschichte mit sehr angenehmer Atmosphäre, klare Leseempfehlung für jeden, der nichts gegen ein bisschen weniger Spannung einzuwenden hat.

  11. Cover des Buches Eisige Schwestern (ISBN: 9783839893104)
    S. K. Tremayne

    Eisige Schwestern

     (12)
    Aktuelle Rezension von: TheaWolf30

    Es war einmal....

    Es war einmal ein junges Paar, dass sich vor einigen Jahren kennen lernte, heiratete und eine Familie gründete. Er war  als Architekt sehr erfolgreich. Sie verwirklichte sich als Journalistin. Dann wurde sie schwanger, mit Zwillingen. Sie veränderte sich figurlich, war abgekämpft vom Alltag mit den Kindern und nicht mehr so ansehnlich wie zuvor. Er verlor das  Interesse an ihr. Sie begann eine Affäre. Nach einiger Zeit fand das einst so tolle Schicki-Micki-Paar doch wieder zusammen, aber irgendetwas stimmte trotzdem nicht. Und dann der große Knall, der dem tollen Leben, das sie führten, endgültig ein Ende setzte: eines ihrer Kinder stürzte vom Balkon und starb an den schweren Verletzungen. Gepeinigt und erschüttert flüchtet die Familie nun aus London und lässt sich auf einer einsamen, schottischen Insel nieder. Hier beschäftigt das Paar vor allem eine Frage: welcher der Zwillinge hat überlebt?


    Nach einigen sehr guten Büchern war es nun wieder soweit: ein nicht wirklich tolles Elaborat fand den Weg zu mir....und dass es nicht wirklich toll war, stellte ich schon nach dem ersten Kapitel fest. Sarah, die Frau und Mutter, ist eine nervige, unfähige und völlig gestörte Frau, die sich zeitweise wie ein 15-jähriger Teenager verhält. Sie interessiert sich nur für Sex, Sex und nochmal Sex. Angus säuft und kann seine Wut nur schwer kontrollieren, was mir angesichts von der dämlichen Sarah an seiner Seite sogar manchmal verständlich war. Die Beziehung der beiden war von jeher von Oberflächlichkeit geprägt und das Verbindungsglied war/ ist Sex. Wenn der ausfiel/ ausfällt, klappt(e) es einfach nicht mehr. Obendrein hat Sarah manchmal Angst vor Angus, was angesichts dessen, dass er nie handgreiflich wurde und sie auch sonst nicht demütigt, recht irritierend wirkt. Dass beide nicht besonders helle sind, zeigt sich schon dadurch, dass sie ihre 6-jährigen Zwillinge nicht auseinander halten konnten. Geredet wird in dieser kaputten Familie nie viel. Das vor war Lydias/ Kirsties Tod nicht anders als danach. Auch das überlebende Kind wird nur belogen - zu seinem eigenen Schutz, wie die Eltern meinen. Für mich war es nur irritierend und unverständlich.

    Unverständlich war auch die Entscheidung der beiden, auf eine einsame Insel mit einem kaputten Haus zu ziehen. Es mangelt an Geld, um es zu reparieren. Es mangelt an Gesellschaft. Es ist kalt; im Notfall ist man von der Welt abgeschnitten. Das Kind wird immer seltsamer und der Familienhund sucht irgendwann verstört das Weite. Kein Wunder bei Sarahs absurden Verhaltensweisen und Angus`Trinkerei.

    Abgesehen davon, dass es insgesamt eine sehr unglaubwürdige Geschichte mit unsympathischen Hauptpersonen war, bleibt die Feststellung, dass der Autor absolut unfähig ist, sich in eine Frau hinein zu versetzen. Manchmal fragte ich mich, ob er mit der sexbesessenen Sarah ein Idealbild von einer/ seiner Frau schaffen wollte? Natürlich steht Sarah auch noch auf richtig harten, fast gewalttätigen Sex, während sie andererseits aber Angst vor etwaigen Gewaltausbrüchen ihres Mannes hat. Sie mag darüber hinaus anonymen Sex (mit gänzlich Unbekannten) und überhaupt....nichts anderes als Sex. Klar, es gibt solche Frauen, aber dem Autor ist es nicht gelungen, mir ein stimmiges Gesamtbild von dieser Person zu vermitteln.

    Gut fand ich an diesem Buch, dass es doch einen gewissen Spannungsaufbau gab - auch, wenn Sarah nervte, wollte ich doch wissen, wie es weiter geht. Und die Hybriden-Insel-Landschaft war sehr schön dargestellt.





  12. Cover des Buches Das Nebelhaus (ISBN: 9783837127355)
    Eric Berg

    Das Nebelhaus

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Die Journalistin Doro Kagel rollt einen zwei Jahre alten Mordfall auf Hiddensee neu auf.
    Philipp hatte seine Studienfreunde Leonie und Timo, der alten Zeiten wegen, oder weil er mit dem was er erreicht hatte protzen wollte, zu sich in sein Haus nach Hiddensee eingeladen.
    Dort kommen auf mysteriöse Weise 3 Personen ums Leben. Verdächtigt wird Leonie, die allerdings im Koma liegt.
    Wird Doro Licht ins Dunkel bringen können?

    Mir hat das Cover gut gefallen. EIn Strandhaus in den Dünen. Zweistöckig trotzt des Wind und Wetter.

    Der Klappentext hörte sich spannend an,weshalb ich mir die 4 CD´s in meiner Bücherei auslieh.

    Es gibt zwei Handlungsstränge. Der in der Vergangenheit wird von einem Mann - Jürgen Uter- gesprochen und die Gegenwart von einer Frau -Anneke Kim Sarnau.
    So konnte man immer gut erhören wo der Wechsel war.
    Was ich nicht so gut raushören konnte waren die unterschiedlichen Personen, so dass es mir hin und wieder, gerade in der Vergangenheit, schwer gefallen ist zu erkennen wer gerade sprach und ich einen Moment brauchte um zu realisieren wenn einer der Personen im Roman wechselte.

    Zu den einzelnen Personen fand ich guten Zugang.
    Leonie, Erzieherin im Kindergarten mit einer Persönlichkeitsstörung, die sich immer weiter herauskristallisierte.
    Timo ein Schriftsteller. Eher ruhig. Von Leonie regelrecht verfolgt.
    Philipp und Vev ( Genoveva) die zusammen mit ihrer kleinen Tochter Charlotte auf Hiddensee wohnen.
    Nebenan die Familie ihrer Haushaltshilfe, die damals aus dem Mekong nach der DDR kamen. Vater, Mutter und erwachsener Sohn. Die ganze Zeit sehr mysteriös. Mit einem Schuppen der etwas zu verbergen scheint.
    Dann Doro, die mehr in die Sache verstrickt wird, als es zu Beginn den Anschein hat.
    Und dann ist da noch Jasmin, die von Timo aufgrund der gemeinsamen Studeinzeit auch mit nach Hiddensee geschleppt wird, ohne das sie eine Einladung hatte.

    Nach der zweiten CD hatte ich schon so eine Ahnung wer die Menschen dort ermordet haben könnte.
    Klar war ja auch bis zum Schluss nicht wer überhaupt ums Leben kam. Es war schnell klar das die Pistole 4 Schuss hatte. Eine bekam Leonie ab und dann kamen noch zwei Frauen und ein Mann ums Leben.

    So nach und nach spann sich der Faden weiter und man konnte sich immer mehr zusammen reimen.
    Mein Verdacht hielt bis kurz vor Schluss, doch dann kam doch alles so wie ich es nie erwartet hätte.

  13. Cover des Buches The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. (ISBN: 9783328103271)
    JP Delaney

    The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

     (376)
    Aktuelle Rezension von: buchstaeblichverliebt

    📌 "Das Leben ist zu kurz, um es in der falschen Beziehung zu verbringen." (S. 31)

    Die Geschichte wird abwechselnd aus Emmas (früher) und Janes (heute) Perspektive erzählt.
    Beide Frauen bewohnen nacheinander das durchgestylte Designerhaus in der Folgate Street 1 und bandeln mit dem exzentrischen Architekten Edward Monkford an, welcher unzählige Regeln für das Leben in der Luxusimmobilie vorgibt, die es penibel einzuhalten gilt - andernfalls treten Sanktionen in Kraft. 

    Als Jane erfährt, dass ihre Vorgängerin Emma im vermeintlichen Traumhaus gestorben ist, beginnt sie zu recherchieren und bringt sich selbst in tödliche Gefahr. 

    Was soll ich sagen; lest das nicht.
    Ich fand es bereits nach den ersten hundert Seiten zäh und langatmig und habe überlegt abzubrechen - zahlreiche Rezensionen versprachen aber eine überraschende Wendung am Schluss und ich dachte: "Okay, ist ein Thriller, wird sicher noch spannend werden."
    Wurde nicht spannend und die Auflösung am Ende hat mich persönlich auch nicht umgehauen.

  14. Cover des Buches Von Träumen, Eidechsen und der Liebe (ISBN: 9783964431967)
    Emma Wagner

    Von Träumen, Eidechsen und der Liebe

     (19)
    Aktuelle Rezension von: abendsternchen
    „Von Träumen, Eidechsen und der Liebe“ ist kurz nach Erscheinen auf meinem Reader gelandet. Ich war sehr gespannt, was die Autorin Emma Wagner diesmal wieder für ein Buch gezaubert hat. Nach beenden meines anderen Buches habe ich mit diesem Schätzchen begonnen zu lesen.

    Recht schnell war ich auch in das Geschehen drin, welches ich euch ungern hier erläutern möchte. Eine kleine Zusammenfassung gibt euch der Klappentext, ansonsten lest dieses Buch gerne selbst.

    Ich wurde nicht enttäuscht. Emmas Schreibstil hat mich auch dieses Mal wieder überzeugt. Bereits auf den ersten Seiten hat man beide Protagonisten kennen gelernt. Kam Alex mir im ersten Moment noch etwas arrogant rüber, so habe ich Lucy sehr schnell ins Herz geschlossen.

    Die Wortgefechte der beiden, haben mich auch jedes Mal zum Schmunzeln und Lachen gebracht. Und wie der Zufall es so wollte, trafen sie recht oft aufeinander. Und diese Treffen blieben meist nicht ohne einen Schlagabtausch.

    Mir hat aber auch gefallen, wie die beiden Protagonisten sich langsam annäherten. Alles kam authentisch rüber und ich als Leserin konnte auch alles nachvollziehen.

    Selbst die weiteren Personen im Buch haben mir gefallen und jeder einzelne passte in seine geschriebene Rolle.

    Wer Emma Wagners Bücher kennt, weiß das sich ihre Handlungsstränge zum Ende hin immer auflösen. So war es auch wieder in diesem Buch gewesen.

    Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn die Autorin hat es auch mit ihrem neuesten Werk geschafft, mich in den Bann zu ziehen.

    Auch das Cover finde ich hier wieder sehr gelungen und passt sehr gut zu den anderen der Autorin.

    Wenn auch ihr etwas zum Schmunzeln, lieben und lachen haben wollt, dann kann ich euch das Buch empfehlen.

  15. Cover des Buches The Pillars of the Earth (ISBN: 9781447265443)
    Ken Follett

    The Pillars of the Earth

     (62)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Die Geschichte beginnt im Rahmen des Prologs mit dem Erhängen eines dem Leser unbekannten Mannes. Eine merkwürdige Frau, die über den Tod des Mannes trauert, verflucht  diejenigen, die für den Tod verantwortlich sind: einen Priester, einen Mönch und einen Ritter.

    Anschließend folgt der Leser der Hauptperson Tom Builder und seiner Familie - sie versuchen, ein Bauwerk (am liebsten eine Kathedrale) zu finden, an der sie mitbauen können, damit sie Einkommen haben für den nahenden Winter. Hierbei treffen sie auf die merkwürdige Frau, die sich als Ellen vorstellt, und ihren Sohn Jack. Aufgrund eines tragischen Vorfalls verbinden sich die Familien miteinander und finden daraufhin Zuflucht und die Bautätigkeit bei einer Kathedrale beim Prior Philip.

    Ab hier vermischen sich dann die Perspektiven. Man begleitet Philip durch die Strapazen seines Lebens - hervorgerufen durch den Bischof Waleran und William Hamleigh, den Earl von Shiring.
    Man lernt Aliena und ihren Bruder Richard kennen, die vormals Besitzer und Erben der Grafschaft Shiring waren, und bekommt mit, wie sie um ihren früheren Besitz kämpfen.
    Auch Jack, Ellens Sohn darf aus seiner Sicht erzählen, wie er mit Tom als neuem Vater lebt, sich als fähiger Gelehrter dessen erweist und sich unglücklich in Aliena verliebt.

    Die ganze Geschichte wird aus so vielen verschiedenen Perspektiven und über einen Zeitraum von 39 Jahren erzählt und doch hängen irgendwie alle einzelnen Schicksale zusammen und spielen um die Entstehung der Kathedrale von Kingsbridge sowie um die Thronnachfolge und die politischen Wirren, die auf den Tod des Königs Heinrich I folgen.
    Und wie in einem Kreislauf endet die Geschichte auch wieder mit dem Hängen eines Mannes.

    Mehr kann ich gar nicht zum Inhalt verraten, ohne eine elendlange Rezension zu erfassen, da die Einzelschicksale so tiefgründig dargestellt werden. Es ist faszinierend, dass es trotz allem so viele Protagonisten gibt, die wirklich greifbar und real wirken, und ein jeder seine eigene Geschichte hat. Das war es auch, was für mich das beste an dem Buch war. So viele Handlungsstränge und doch alle eingebettet und verknüpft um eine Gegend und die gleichen politischen und wirtschaftlichen Kämpfe. Man wurde nicht durch die Masse erschlagen, sondern konnte sich wirklich an den Details erfreuen und es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
    Und da die Personen auch oft genug schlimme Tiefschläge erleiden mussten oder man aus Sicht von Waleran und William weitere geplante, unglaublich fiese Attacken auf die liebgewonnenen Figuren mitbekam noch vor deren Ausführung, war man oft auch sehr geschockt, wütend und entsetzt. Ein Buch, dass wirklich alle Emotionen und Gefühlsregungen hervorrufen konnte. Äußerst gelungen; 5 Sterne sind hier definitiv zu wenig!
    Nur noch nebenbei - auch das Englisch, in dem das Werk verfasst wurde, war angenehm und gut zu lesen.
  16. Cover des Buches Drachensaat (ISBN: 9783499248948)
    Jan Weiler

    Drachensaat

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Farbwirbel

    Selbstmord während einer Aufführung der Wagner-Festspiele in Bayreuth begehen? Statt Essen zu sich zu nehmen, Musik zu mampfen – aus dem kopfeigenen Radio? Neben der Mutter fernsehen – auch noch 20 Jahre nach ihrem Tod?

    Skurrile Geschichten, einzigartige Menschen. Jan Weiler versteht es, in seinem Roman 'Drachensaat' verschiedene Charaktere zusammenzubringen, die sich gegenseitig in ihren bizarren Geschichten überbieten. Protagonist ist dabei Bernhard Schade, welcher versuchte, sich während der Festspiele in Bayreuth umzubringen. Er ist eine tragische Gestalt. Einst war er gefeierter Architekt für behindertengerechte Gebäude, doch wollte ganz andere Häuser bauen. Er liebte seine Frau, vergötterte seinen Sohn Udo, der mit Trisomie 21 auf die Welt kam, doch er dachte anders. Er führte Udo z.B. ins Freudenhaus, was einen Aufschrei bei seiner Frau und der Nachbarschaft auslöste.

    Herr Schade wird von Dr. Zens in dessen neue Einrichtung eingeladen, um dort seine psychische Störung behandeln zu lassen. Zuerst ist er allein in der Einrichtung, doch bald sind dort fünf Patienten, alle mit einer detailreich geschilderten, amüsanten und traurigen Geschichte.

    Dr. Zens geht nun davon aus, dass die fünf eine Klimax erleben müssen, um in Wut und Affekt heilen zu können. Aus diesem Grund plant er mit Ihnen einen Überfall auf einen Politiker. Man merkt vielleicht... Dr. Zens ist nicht ganz vertrauenswürdig?

    Dieses Spiel und die Nachbesprechung des Überfalls durch die Medien und Gerichtsunterlagen machen den Roman herrlich mehrperspektivisch und sehr angenehm zu lesen.

    Der Name der Gruppe 'Drachensaat' entsteht im Anliegen an die Geschichte des griechischen Mythos um Kadmos. Interessanter Weise ist genau jene Geschichte innerhalb des Romans nacherzählt und ähnlich einer Parabel eingebettet in die Erzählung. Die Skurrilität des Romans ließ mich schnell den Zusammenhang zu 'Die Physiker' von Dürrenmatt herstellen. Zwar sind Plott und Personal nicht vergleichbar, aber der Humor und die Unsicherheiten, die im Leser erweckt werden, sind ähnlich. Auch der 'Hundertjährige' von Jonasson könnte als Vergleichsmaterial hinzugezogen werden.

    „Ein Unfall?“, fragte ich.

    „Ja. Herr Kringe war auf dem Weg zu uns, und an einer Raststätte bei Frankfurt musste der Fahrer tanken. Herr Kringe nahm die Gelegenheit wahr und ging ein wenig spazieren. Auf der A3.“ - S. 179

    Streckenweise hätte mir einer zügiger Schreibstil besser gefallen, als die ruhige Erzählweise und dann hätte ich zu einigen Charakteren wiederum gern mehr gewusst. Es war mir ein Lesespaß, den ich gern weiterempfehle. Es war nicht atemberaubend, aber wirklich gute Unterhaltung.

  17. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783785783443)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (242)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Die Geschichte handelt von einem Baumeister, dessen größter Wunsch ist, eine Kathedrale zu erbauen. Er und seine Kinder ziehen von Stadt zu Stadt um Arbeit zu finden. 


    Das Buch hat mich leider nicht sehr überzeugt, meiner Meinung nach wurde viel zu viel Wert auf unnötige Charaktere verschwendet und es war allgemein viel zu ausschweifend um an Ende alle wichtigen Charaktere auf den letzten Seiten schnell abzuhandeln.

  18. Cover des Buches Und immer wieder Liebe (ISBN: 9783442475322)
    Paola Calvetti

    Und immer wieder Liebe

     (34)
    Aktuelle Rezension von: bücherelfe
    Nach dreissig Jahren begegnen sich die leidenschaftliche Buchhändlerin, Emma, und ihre Jugendliebe, Federico, wieder. Nach diesem ersten Wiedersehen folgt ein leidenschaftlicher Briefwechsel. Dass sie sich nur einmal jährlich treffen, befeuert die Sehnsucht ganz gewaltig. Was ist es, was die beiden verbindet? Lange bleibt unklar, ob es sich um eine Affäre handelt oder ob die Sache Zukunft hat. Für mich ist das Reizvolle an diesem Roman allerdings nicht die Geschichte zwischen diesen beiden Protagonisten. Das ist es nicht, was diesen Roman ausmacht. Es ist Emma‘s Leidenschaft für Literatur. Wer diese teilt, dürfte bei manchen Worten wissend nicken und vielleicht einen kleinen Seufzer von sich geben. "Das Buch ist meine Parallelwelt, es gibt mir das Gefühl, von zahllosen Verwandten und Freunden umgeben zu sein, auch wenn sie längst tot sind. Wenn ich lese, vergesse ich, wer ich bin. Ich weiss nicht mehr, wer gesagt hat, dass lesen wie rauchen ist, nur dass man nicht aufhören muss." "Man liest, um sich zu retten, um sich gewissenhaft hinzugeben. Lesen ist eine durchschaubare, aber geniale Verteidigungsstrategie. Lesen ist das perfekte Hausmittelchen, weil man den Blick fixiert und die Unordnung der Welt nicht mehr wahrnehmen muss. Die Worte stopfen das Getöse nach und nach in einen Trichter, aus dem es in die Förmchen tropft, die wir Bücher nennen. Lesen ist aber auch die raffinierteste und feigste Form des Rückzugs." „Und immer wieder Liebe“ ist reich an solch wunderbaren Sätzen. Dazu gibt es eine Fülle von Hinweisen auf Romane, die man dringend lesen sollte. Ein Buch also, das die Wunschliste um mehrere Zentimeter anwachsen lässt. Fazit: Ein Viertel Liebesgeschichte, ein Viertel Briefroman und zwei Viertel Leidenschaft für Literatur. Geschüttelt, nicht gerührt, ein absolut empfehlenswerter Cocktail. Am schönsten übrigens, wenn er in wenigen grossen Schlucken runtergespült werden kann. PS: Also nicht abschrecken lassen vom Cover, der an Omi's Arztromane oder Schlimmeres erinnert.
  19. Cover des Buches Die Tage in Paris (ISBN: 9783499267901)
    Jojo Moyes

    Die Tage in Paris

     (626)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Dieses kleine schmale Bändchen, ist eine Zugabe zum Buch  Ein Bild von dir.  Hier begleiten wir auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen die Liebespaare Sophie und Edouard und auch Liv und David. Frisch verheiratet, glücklich und voller Zuversicht und Hoffnung. Doch die Tage in Paris sind auch ernüchternd und nicht jeder bekommt das, was er sich erhofft hat. Eine kleine, feine Zugabe. Allerdings hätte man diese Geschichte auch als Zugabe in dem großen Roman anhängen oder voraus schicken können. Es als extra Band zu veröffentlichen ist ja okay, aber für den Preis. Freichheit.

  20. Cover des Buches Liebe war nie geplant (ISBN: 9783946204183)
    Manuela Fritz

    Liebe war nie geplant

     (19)
    Aktuelle Rezension von: chiant898

    Durch Zufall lernte ich vor ein paar Tagen Manuela Fritz kennen…
    im Urlaub habe ich mir dann gleich mal Zeit für ihr Werk „Liebe war nie geplant“ genommen…
    heute hab ich es beendet und will euch gleich mal etwas darüber erzählen…
    das Buch hat gut 290 Seiten…

     erstmal der Klappentext:
    Als Lea von ihrer Großmutter unerwartet eine gemütliche Almhütte geschenkt bekommt, steht für sie fest: Sie wird den Sommer in der Idylle der Kärntner Berge verbringen. Doch mit der erhofften Ruhe ist es vorbei, als sie dem gut aussehenden Wanderer Mikael über den Weg läuft.

    Der smarte Architekt ist allerdings nicht zufällig bei ihr aufgetaucht. Er soll sich genau jenes Grundstück unter den Nagel reißen, auf dem Leas Hütte steht. Schon bald muss Mikael feststellen, dass man einen Mops besser nicht unterschätzt, Jugendfreunde zum Problem werden können und sich nicht alles im Leben planen lässt … schon gar nicht die Liebe.

    mein Blick auf das Buch:
    das Cover find ich sehr schön und ansprechend…warum kann ich gar nicht so genau sagen…
    denn eigentlich unterscheidet es sich gar nicht so sehr von den Covern die generell gerade so auf dem Markt vorhanden sind…
    und doch berührt es mich…ist es der Mann auf dem Cover? der stark, aber irgendwie auch verletzlich wirkt? ich weiß es nicht…
    die Auswahl und Anordnung der Schrift runden es noch besonders ab…
    der Klappentext hat mich direkt angesprochen…im nach hinein gibt er nen kleinen Einblick, verrät aber nicht wirklich viel…das Buch hat noch viel mehr drauf als da steht…

    mein Blick in das Buch:
    manchmal machst du Pläne und dann kommt dir das Leben dazwischen…
    so ist es auch Mikael dem Schweden ergangen, als er Lea in der Geschichte „Liebe war nie geplant“ begegnete…

    die Geschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen als ich sie gestern anfing…und heute Nacht um halb drei musste ich sie zwangsweise unterbrechen…
    die Themen die für die Story herangezogen wurden, wurden gut bearbeitet und umgesetzt…
    der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig…es wird in einem weg erzählt…es ist spannend…es passiert eine ganze Menge und läßt einen nur hoffen das es am Ende alles gut ausgeht…
    an manchen Stellen konnt ich auch einfach in mich reinkichern…genau so mag ich das…

    die Charaktere sind durchweg gut dargestellt…selbst die die keine positive Rolle spielen, spielen ihre Rollen sehr gut und interessant…
    die Protas find ich besonders gelungen…sie lassen dich mitgehen…lassen dich fühlen was sie fühlen…
    Mikael der erstmal als Handlanger für seinen Chef fungiert, dann aber doch schnell den richtigen Blickwinkel auf die Sache bekommt…
    der dann einfach irgendwann nur zu dem stehen muss, was er haben will…der innere Kampf…das alles ist sehr gut dargestellt…
    das selbe bei Lea…sie gefällt mir in ihrer Art sehr gut…beide haben Ecken und Kanten und wirken dadurch empathisch und interessant…man kann die Entwicklung die sie durchmachen erkennen…sie reifen über die Geschichte hinweg…
    der Spannungsbogen ist angenehm über die gesamte Story gehalten…es geht hier ja auch nicht nur um eine Liebesgeschichte…ein bisschen was anderes kommt auch noch vor 

    Fazit:
    eine schöne Geschichte, in wundervolle Worte gefasst…
    ein bisschen Liebe…ein bisschen Spannung und auch etwas zum schmunzeln

  21. Cover des Buches Pretty Girls (ISBN: 9783365005323)
    Karin Slaughter

    Pretty Girls

     (400)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    „Pretty Girls“ ist meine erste „Begegnung“ mit Karin Slaughter und ich muss sagen dieser Thriller wird mir im Gedächtnis bleiben.

    Im Frühjahr 1991 verschwindet Julia, eine 19-jährige Studentin spurlos, der Verlust und die Ungewissheit lässt ihre Familie zerbrechen, die Eltern trennen sich, der Vater lebt nur noch für die Suche nach seiner Tochter, während ihre Schwestern allein mit dem Schicksalsschlag klarkommen müssen. Lydia, die Ältere, stürzt in einen Sumpf aus Drogen und Alkohol, aus dem sie sich mühsam befreit und dabei alle Brücken zu ihrer Familie abbricht. Ihre Schwester Claire heiratet den etwas nerdigen Paul der als erfolgreicher Architekt und liebevoller Ehemann ihr ein Leben im Luxus bietet. Die Idylle wird brutal beendet, als Paul bei einem Raubüberfall vor den Augen seiner Frau ermordet wird. Beim Ordnen des Nachlasses stößt Claire auf dunkle Geheimnisse ihres Mannes und wieder ist eine junge Frau verschwunden. Kurz darauf kreuzen sich die Wege der beiden Schwestern und gemeinsam versuchen sie Stück für Stück Pauls wahres Wesen zu ergründen. Was dabei zu Tage kommt ist unvorstellbar brutal und erschütternd.

    Slaughter packt den Leser und lässt ihn nicht mehr los, der hohe Spannungsbogen, die teilweise verstörend brutalen Beschreibungen und dazwischen wieder die zarte Hoffnung und das Wiederannähern der Schwestern – das ist schon beste Thrillerunterhaltung. Erzählt wird die Geschichte in zwei Strängen, einmal die Ereignisse der Gegenwart unterbrochen durch Briefe, die der Vater an seine vermisste Tochter schrieb – voller Hoffnung und Trauer – das hallt beim Lesen nach und ist oft wahnsinnig bedrückend.

    Für mich ein extrem harter Thriller voller Klasse aber eindeutig nichts für schwache Nerven und zartbesaitete Leser.

  22. Cover des Buches Das Nebelhaus (ISBN: 9783442384037)
    Eric Berg

    Das Nebelhaus

     (366)
    Aktuelle Rezension von: anchsunamun

    "Das Nebelhaus" von Eric Berg ist ein Krimi, der im Blanvalet Verlag erschienen ist.

    Die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie haben sich seit Jahren nicht gesehen und so irgendwie aus den Augen verloren. Doch jetzt treffen sie sich im Internet und beschließen ein Wiedersehen auf der Insel Hiddensee. Doch dieses Wiedersehen endet in einer stürmischen Novembernacht auf grauenvolle Weise - drei Menschen sterben und eine Frau wird so schwer verletzt, dass sie im Koma liegt. Zwei Jahre nach diesem furchtbaren Verbrechen rollt die Journalistin Doro Kagel den Fall noch einmal auf, um einen Artikel zum Jahrestag zu schreiben. Bei ihren Recherchen findet sie mehr über die Geschehnisse in jener Nacht heraus und schon bald hat sie einen furchtbaren Verdacht.

    Das düstere Titelbild und die Inhaltsgabe ließen mich zu diesem Buch greifen, in der Hoffnung, hier einen spannenden Krimi in Händen zu halten, doch leider wurde ich hier ein wenig enttäuscht. Die Geschichte ist zwar durchweg glaubhaft und die Personen sehr gut ausgearbeitet, aber dennoch fehlt am Anfang jede Spannung. Doro ist eine Journalistin der guten Sorte, die sich nicht damit zufrieden gibt, einfach nur einen reißerischen Artikel zum Jubiläum dieses grauenvollen Verbrechens zu schreiben. Sie will mehr Hintergrundwissen und das macht sie mehr als sympathisch. Sie ist eine klardenkende starke Frau, die weiß was sie will und zudem sehr hartnäckig. So gelingt  es ihr, mehr zu erfahren als die Polizei offenbar bei ihren Untersuchungen festgestellt hat. Dass die Hinterbliebenen der Opfer und die Überlebenden nicht scharf darauf sind, mit ihr zu reden, das ist verständlich. Gut herausgearbeitet ist auch die zarte Liebesgeschichte, die sich anspinnt, weil sie so zart und im Hintergrund ist, eben einfach in die Geschichte eingearbeitet.

    Was mir allerdings nicht gefallen hat, ist die Offensichtlichkeit der Tatsache, dass die als schuldig Verdächtigte nicht die Täterin sein wird. Schon beim Besuch im Krankenhaus wird das recht schnell klar. 

    Ich habe das Buch als anstrengend zu lesen empfunden, obwohl die Geschichte durchaus ihre spannenden Seiten hat, doch erst ganz am Ende war ich gefesselt, was denn nun herauskommen würde. Die Geschichte an sich ist gut, ihrer Umsetzung fehlt ein wenig die Lockerheit. Es ist manches einfach zu ausführlich und wirkt  etwas zäh. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist allerdings gut gelungen.

    Trotz allem bin ich sicher, dass es Krimifans gibt, für die dieses Buch genauso richtig ist. Für mich war es das nicht, daher gebe ich 4 Sterne.



  23. Cover des Buches Andere tun es doch auch (ISBN: 9783548284392)
    Matthias Sachau

    Andere tun es doch auch

     (75)
    Aktuelle Rezension von: KerstinTh

    Kai Findling ist Architekt und hat ein eigenes Büro in Berlin. Außerdem hat er einen ausgeprägten Schuhtick! Er hält gerne Predigten über seine Schuhe und sie sind ihm auch extrem heilig – es darf also nichts auf sie kommen, außer Schuhwachs. Lara Rautenberg arbeitet derzeit als mobile Hotelrezeptionistin. Das heißt, sie wird, vor allem zu ungünstigen Zeitpunkten, angerufen und muss die Reservierungen der Hotelgäste entgegennehmen. Eigentlich ist sie Cutterin. Nicht nur als Beruf, sondern aus Leidenschaft. Doch durch einen Fehler oder besser eine mutige Tat, auf die erst am Ende des Buches eingegangen wird, wurde sie gefeuert. Kai und Lara treffen in diesem Roman aufeinander. Ihre ersten Begegnungen sind gekennzeichnet durch Missverständnisse. Das fand ich am Anfang sehr nervig, weil es einfach zu viele Missverständnisse waren und einem die ganze Geschichte sehr dumm und überzogen vorkam. Zum Glück hat sich die Sache mit den Missverständnissen im Laufe der Geschichte etwas gegeben und es gab eine anständige Handlung. Dennoch waren weiterhin die Missverständnisse an der Tagesordnung. Alles in allem war dieser Roman unterhaltsam, auch wenn die vielen Missverständnisse doch etwas übertrieben rüber kamen. Fazit: Ein für zwischendurch oder zur leichten Lektüre geeigneter Roman.

  24. Cover des Buches Solange du da bist (ISBN: 9783734108419)
    Marc Levy

    Solange du da bist

     (1.046)
    Aktuelle Rezension von: LilMeowMinYoongi

    Ich wurde schon lange nicht mehr so von einem Buch enttäuscht wie von diesem. sehr unglaubwürdige Charaktere ich glaube niemand wurde sich in solchen situation verhalten wie die beiden protagonisten und ich fange nicht mal mit den polizisten an, dämliche unglaubwürdige Dialoge und cringeworthy Liebesszenen die ich jemals im leben gelessen habe. Ich lüge nich wenn ich sage das ich aus glück geweint habe als ich endlich mit dem buch fertig war 

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