Bücher mit dem Tag "architekt"
66 Bücher
- Hanya Yanagihara
Ein wenig Leben
(658)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksIch habe Ein wenig Leben gelesen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich darüber sprechen soll.
Mir wurde es empfohlen. Und ich weiß bis jetzt nicht, ob man das überhaupt darf. 😅 Dieses Buch ist so gut geschrieben. Und gleichzeitig so schlimm 🥺🫣
Es gibt einem so viel. Und nimmt einem mindestens genauso viel wieder.
Es lässt einen fühlen. Es lässt einen lieben. Es lässt einen an ganz vielen Stellen komplett zerbrechen.
Und dann gibt es diese kleinen Momente, in denen man kurz aufatmet oder sogar schmunzeln muss. Und genau das macht es so besonders. 😊
Im Mittelpunkt stehen vier Freunde, aber eigentlich geht es um Jude. Und Jude… tut einfach nur weh.
Schon früh merkt man, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Und trotzdem wächst er einem sofort ans Herz.
Der Schreibstil ist unglaublich nah. Teilweise so nah, dass man es kaum aushält weiterzulesen. Man fühlt jeden Gedanken, jede Angst, jeden Schmerz.
Es gibt so viele Szenen, die einfach nur grausam sind. Gewalt, Missbrauch, Selbsthass. Ich würde empfehlen, die Triggerwarnungen zu lesen.
Das sind Dinge, die man eigentlich nicht lesen will. Und trotzdem liest man weiter.
Weil da immer wieder diese kleinen Momente sind 🥰 Mit Willem. Mit Harold. Mit Andy.
Momente, die zeigen, dass da noch Leben ist. Ein wenig Leben!
Aber dieses Buch ist hart. Es ist gewaltsam. Es ist an vielen Stellen kaum auszuhalten.
Es triggert. Es geht unter die Haut. Und es bleibt da! Ich habe oft geweint 🥺Ich wusste eigentlich, wie es enden wird und wollte es nicht wahrhaben. Und trotzdem fühlt sich das Ende richtig an.
Dieses Buch ist kein „schönes“ Buch. Aber es ist ein unglaublich starkes.
Für mich war das kein Lesen. Es war ein Durchleben!
- Sebastian Fitzek
Der Nachtwandler
(2.369)Aktuelle Rezension von: Booklover3245565456Der Nachtwandler war ein Buch, das mich vollkommen überzeugt hat. Die psychologische Sichtweise hinter Gewalt ist ein Thema, das mich sehr interessiert. Es geht in dem Buch um einen Mann, der schon als Kind massive Schlafstörungen hatte. Als er eines Tages seine Frau verprügelt und verängstigt bei einer scheinbaren Flucht vor ihm beobachtet vermutet er, im Schlaf gewalttätig geworden zu sein. Kann er sich selbst und seiner Erinnerung noch glauben, wenn er Beweise sieht, die zeigen was er getan hat?
- Alexandra Flint
Maple-Creek-Reihe, Band 1: Meet Me in Maple Creek
(322)Aktuelle Rezension von: JenniSI liked, aber das gewisse Etwas hat mir doch gefehlt.
Ich habe den Band als Hörbuch gehört und fand die Grundidee schön.
Auch die Charaktere und das Setting hat mich abgeholt - vor allem der Suspense Anteil hat mir am Besten gefallen.Der gelesene Schreibstil fand ich mitnehmend und auch die unterschiedlichen Sichtweisen fand ich sehr passend. Die Gedankengänge von beiden Protagonisten zu erhalten, mag ich immer besonders.
Die Entwicklung der Charaktere zueinander war mir ab und an etwas zu schnell und minimal unreal.
Manchmal war es mir etwas zu detailreich an Stellen, wo für mich bisher nicht so relevant waren.Der Cliffhanger am Ende war schon sehr mies, ich werde Band 2 auf jeden Fall noch lesen müssen.
- JP Delaney
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
(386)Aktuelle Rezension von: Gin_ahab das buch im urlaub gelesen und es war schon fesselnd und eine interessante idee. auch die abwechslung zwischen der vorherigen und der jetzigen frau und auch, dass beide charaktere eine gewisse tiefe besitzen. jedoch war es teilweise ein wenig zu lang, und ohne die gänsefüßchen bei den rückblicken war mein lesefluss ein wenig unterbrochen.
die idee, eines hauses mit system, minimalismus und alles war jedoch interessant und ich denk auch nach dem beenden das buches teilweise darüber nach- natürlichen nur bis zu einem gewissen grad, aber was brauchen wir eigentlich wirklich? was ist unverzichtbar?
naja, ob ich das buch empfehlen würde, weiß ich dennoch nicht. Da gibt es doch spannendere Bücher, mit einem angenehmeren Lesefluss und Schreibstil. Schlecht war es jedoch auch nicht, deshalb 3 Sterne.
- Anna Gavalda
Alles Glück kommt nie
(299)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderDer Architekt Charles Balanda ist 46 Jahre alt und kümmert sich rührend um die vierzehn jährige Tochter seiner Lebensgefährtin. Die Beziehung zu ihr bekommt aber einen Knacks, als ein Brief eintrifft und vom Tod von Anouk berichtet. Anouk, sie war die Mutter seines Schulkameraden und doch viel mehr. Stück für Stück bekommen wir mit was damals wirklich passiert ist und Charles gegenwärtiges Leben wird komplett aus den Angeln gehoben. Alexis, der Freund aus Schultagen und schwieriger Charakter, ist heute verheiratet und hat Kinder und als Charles sich mit ihm trifft lernt er die reizende Kate kennen. In einem großen Haus voller Kinder und Tiere lebt sie ein sonderbares Leben und auch sie scheint nicht immer vom Glück begünstigt zu sein. Anna Gavlada hat nach >Zusammen ist man weniger allein< endlich einen neuen großen Roman geschrieben. Sie erzählt einfach wunderbar und entführt uns in fremde Leben und ihre Dialoge sind ein Genuß. Ein Buch über das große Glück, die Schatten der Vergangenheit und die ganz große Liebe.
- Carina Bartsch
Nachtblumen
(342)Aktuelle Rezension von: anni_99Es geht in dem Buch um die neunzehnjährige Jana, die eine schwierige Vergangenheit hatte und jetzt in einem Wohnprojekt auf Sylt einen Neuanfang sucht. Dort wohnt sie mit anderen jungen Erwachsenen zusammen, die ebenfalls ihre eigenen Geschichten mit sich herumtragen und fängt währenddessen eine Ausbildung an. Unter anderem ist da auch Collin, der gerne alleine ist und niemanden an sich heranlässt. Doch mit der Zeit entwickelt sich langsam eine Verbindung zwischen den beiden.
Die Beziehung entwickelt sich nur sehr langsam, was sehr echt wirkt und sich sehr entspannt verfolgen lässt. Alle Charaktere sind wirklich detailliert und authentisch entwickelt und auch die Nebenfiguren haben alle ihre kleine, aber durchaus wichtige Rolle in dem Entwicklungsprozess von Jana. Besonders gut hat mir auch der atmosphärische und bildliche Schreibstil gefallen, sodass sich beim Lesen fast dauerhaft ein Film vor meinen Augen abgespielt hat. Ich konnte richtig in die Geschichte und das Inselfeeling abtauchen, alles ist sehr realistisch und schön zu lesen.
Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass meiner Meinung nach wirklich relativ wenig auf den immerhin knapp 550 Seiten passiert. Es fehlt dadurch ein bisschen die Spannung, trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich habe dauerhaft mit Jana mitgefühlt. Letztendlich ist es nämlich wirklich schön gewesen zu sehen, wie sich die Persönlichkeit von Jana immer weiter entwickelt hat.
Fazit: Ruhige, gefühlvolle Geschichte mit sehr angenehmer Atmosphäre, klare Leseempfehlung für jeden, der nichts gegen ein bisschen weniger Spannung einzuwenden hat.
- Jojo Moyes
Die Tage in Paris
(634)Aktuelle Rezension von: Rebecca_26Ein zauberhaftes Buch, das mit wenigen Seiten die Fantasie beflügelt. Es hat mich in eine Welt voller Träume und bunter Illustrationen Über Paris entführ. Der einfache, aber packende Schreibstil von Jojo Moyes ist einfach toll.. Besonders gelungen ist die Idee, die Liebe zu anderen und sich selbst zu thematisieren. Das Buch hat mich so begeistert, dass ich sofort die Vorgeschichte für das Buch lesen möchte .
Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Die wunderschönen Illustrationen und der fesselnde Schreibstil machten es mir leicht, mich in die Geschichten von Liv und Sophie zu vertiefen. Die Geschichte entführt einem in die Welt dieser beiden Frauen, und man fühlt mit und erlebt die Höhen und Tiefen mit, während nebenbei immer wieder Paris verzaubert.
also das Buch ist für alle ein Muss die :- Liebesgeschichten mit viel Romantik lieben.
- Wenn du gern zwischen verschiedenen Zeitspannen wechselst, ist dieses Buch ebenso perfekt.
- Kurzromane sollten dich nicht abschrecken, denn dies ist eins .
- Falls du Frankreich liebt ist das Buch ebenso was für dich
- Micaela Jary
Das Haus am Alsterufer
(141)Aktuelle Rezension von: Kat.Ja"Das Haus am Alsterufer" ist der erste Band einer Familiensaga über die Hamburger Reederfamilie Dornhain.
Anfang des 19. Jahrhunderts:
Der verwitwete Victor Dornhain lebt mit seinen Töchtern Ellinor, Helene (Nele) und Lavinia sowie seiner Mutter Charlotte in einem herrschaftlichen Anwesen am Alsterufer.
Ellinor ist als Nachfolgerin von Victor Dornhain auserkoren und ihr Interesse liegen in den Frauenrechten und der Betriebswirtschaft.
Nele studiert Malerei und Grafik in München.
Die Jüngste, Lavinia ist sehr ichbezogen und naiv - stets versucht sie ihren Willen durchzusetzen.
Dies geschieht auch, als sie Konrad Michaelis kennenlernt - einen aufstrebenden und jungen Architekten.
Lavinia wählt ihn als ihren zukünftigen Ehemann aus und es gelingt ihr sogar mit unlauteren Mitteln ihr Ziel zu erreichen.
Dabei ist Schwester Nele die Frau, die Konrads Liebe gewonnen hat. Die beiden lernen sich kennen und lieben, wobei Konrad nichts vom familiären Hintergrund Neles weiß. Deshalb ist die Überraschung groß, als die Wahrheit an der Verlobungsfeier von Lavinia und Konrad ans Licht kommt.
Für wen wird Konrad sich entscheiden?
Und dann ist da noch Klara Thießen, das Hausmädchen. Victor Dornhain stellt sie auf eine Empfehlung hin ein, in dem Wissen, dass sie seine uneheliche Tochter ist.
Dunkle Wolken ziehen auf, als der 1. Weltkrieg ausbricht. Die Welt verändert sich - auch für die Dornhains...
Micaela Jary ist mit "Das Haus am Alsterufer" eine wunderbare Familiensaga gelungen.
Die ebenfalls empfehlenswerte Fortsetzung heißt "Sterne über der Alster" - Jackie Thomae
Brüder
(64)Aktuelle Rezension von: leseleaParty, durchgemachte Nächte, Alkohol, Drogen, Techno. Micks Leben findet in der Nacht statt, der Tag dient ihm zur Erholung für den nächsten Exzess und für den notdürftigen Verdienst seines Lebensunterhalts. Irgendetwas findet sich immer, um Miete, Auto und Essen zu bezahlen, doch Mick lebt nicht, um zu arbeiten, sondern um zu feiern. Im freiheitstrunkenen wiedervereinten Berlin der 1990ern findet er seine Bestimmung jenseits der Konventionen von Ausbildung, Beruf, Ehe und Kindern. Dass dabei Menschen und persönliche Entwicklungen auf der Strecke bleiben, erkennt er erst später; im Moment des Rausches fühlt sich jede einzelne Nacht perfekt und richtig an.
Auch Gabriel kennt den Rausch: Wenn die Wochen mit 70 Stunden Arbeit am Stück aneinander vorbeirasen, wenn das Großprojekt bereits vor der Deadline erfolgreich beendet wurde, wenn er für den nächsten Megaauftrag im Flieger um den halben Globus jettet. Sweet life of a workaholic, der sich mit Fleiß, Ehrgeiz und Talent dahin gebracht hat, wo er immer hinwollte – ein schönes Haus in London, ein eigens Architekturbüro, Frau und Kind. Zeit für Erinnerungen bleiben kaum: an seine Kindheit in der DDR, an sein Aufwachsen bei den Großeltern, an seine verstorbene Mutter und seinen abwesenden Vater, der ihm nichts hinterlassen hat außer seiner Hautfarbe. Erst der Burnout zwingt Gabriel zur Vollbremsung, die nicht ohne Kollateralschäden erfolgt.
Hedonist vs. Highperformer. Westjugend nach dem Rübermachen vs. Sozialisation im Arbeiter- und Bauernstaat. Muttersöhnchen vs. Halbwaise. Träumer vs. Durchplaner. Antimonogamist vs. Loyaler Ehemann. Jackie Thomae erzählt in ihrem Roman Brüder die Leben zweier komplett unterschiedlicher Brüder, die nichts voneinander wissen und deren einzige Gemeinsamkeit scheinbar darin besteht, vom gleichen Vater abzustammen – einem senegalesischen Austauschstudenten – und dessen Abwesenheit in ihrem Leben zwar immer gespürt, aber wenig darunter gelitten zu haben. Doch beim genauen Lesen wird deutlich, dass Mick und Gabriel sich ähnlicher sind als man denkt, insbesondere, was ihr Hang zum Extremen angeht. Und damit ist Jackie Thomae ganz schnell bei der ganz großen Frage, warum wir der sind, wer wir sind. Gene oder Umfeld, Natur oder Sozialisation? Was prägt uns? Warum sind wir der Mensch, der wir sind?
Es ist der große Verdienst der Autorin diese großen Fragen nicht mit der Holzhammermethode zu verhandeln, sondern im Gegenteil scheinbar im Nebenbei während sie von Clubnächten und Dienstreisen erzählt. Brüder ist ein atmosphärischer Roman, der auf über 500 Seiten die Leser:innen in die unterschiedlichen Lebenswelten von Mick und Gabriel hineinsaugt und sie dabei die Relevanz der behandelten Themen vergessen lässt. Denn natürlich kann die Identitätsfrage in Micks und Gabriels Fall nicht losgelöst von der Hautfarbe betrachtet werden: nicht in Deutschland, vor allem nicht in Ostdeutschland der 1990er Jahre. Doch Rassismus wird in Brüder nicht anhand Rostock-Lichtenhagens greifbar, sondern an den kleinen Irritationen des Alltags, an den Momenten, wo beiden Brüdern signalisiert wird, dass sie anders sind und bleiben, egal für wie angepasst sie sich halten.
Daneben besticht Brüder durch eine leichtfüßige Sprache, einen modernen Sound, Witz und interessanten Frauenfiguren, die das Buch zwar einen Männerroman bleiben lassen, ihn aber nicht darauf reduzieren. Die Lektüre geht leicht und angenehm von der Hand, der Roman ist Unterhaltung auf hohem Niveau – etwas, was mich die Buchpreisnominierung in 2019 nicht völlig verstehen lässt. Gleichzeitig muss ich gestehen, dass ich erst zum Schluss gemerkt habe, wie sehr das Buch einen doch beschäftigt und wie sehr man das Leben der beiden Protagonisten doch schließlich durchdrungen hat. Brüder ist daher eines dieser Bücher, das man – trotz mancher Hänger zwischendurch – unbedingt zu Ende gelesen haben muss, um zu erkennen, wie sehr es wirkt und wie stark es doch jenseits der vermeintlich leichten Textur ist. 4 Sterne und eine große Empfehlung für diesen Lesespaß!
- Franziska Jebens
Immer am Meer entlang
(133)Aktuelle Rezension von: Renee_KrillEin wundervolles Buch, das mich durch Europa am Meer entlang hat reisen und meinen eigenen Roadtrip herbeisehnen hat lassen! Die Charaktere waren für mich unglaublich nahbar und vielschichtig und vor allem Papadolous habe ich ins Herz geschlossen! Auch ein paar Reisetipps, die man so vielleicht noch nicht kannte, kann man hier finden😉
- Nora Roberts
Sommersehnsucht
(392)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoWo auch immer Emmaline Grant auftaucht, erregt sie die Aufmerksamkeit der Männer, und so kann sie sich vor Angeboten kaum retten. Doch Emma ist eine hoffnungslose Romantikerin und wartet immer noch auf den einen Mann, der ihr Herz im Sturm erobert.
Als es zwischen ihr und Jack, einem langjährigen Freund zu einem Kuss kommt, kann sie es kaum fassen, dass es ausgerechnet Jack ist, der ihr Herz so stark zum Pochen bringt, wie es noch kein Mann vor ihm geschafft hat. Doch Jack ist kein Mann, der sich ewig binden.
Soll Emma den nächsten Schritt trotzdem wagen?
"Sommersehnsucht" von Nora Roberts ist der zweite Band des Jahreszeitenzyklus, der zum Großteil aus den personalen Erzählperspektiven von Emmaline Grant und Jack Cooke erzählt wird.
Emma ist die Floristin von Vows, die mit ihrem Blumenstudio Centerpiece die wundervollen Blumenarrangements und Sträuße für die Hochzeiten zaubert, die sie gemeinsam mit ihren besten Freundinnen Mac, Laurel und Parker ausrichtet.
Emma ist eine Frohnatur, die eigentlich immer ein Lächeln auf den Lippen hat und es schafft, dass sich jeder nach ihr umdreht wenn sie einen Raum betritt. Sie hat aber auch Temperament und ist eine Romantikerin wie sie im Buche steht.
Jack kennt sie seit über zehn Jahren, doch der attraktive Architekt war bisher nur ein guter Freund für sie, bis ein Kuss ihre Welt aus den Angeln hebt.
Jack ist allerdings kein großer Freund von festen Beziehungen und bekommt schon Angst, wenn eine Frau es auch nur wagt, eine Zahnbürste in sein Badezimmer zu stellen, doch Emma traut sich und beginnt eine Beziehung zu ihm, wohl wissend, dass er seine Freiheit braucht und er ihr Herz am Ende brechen könnte.
Emma und Jack sind zwar nur mein drittliebstes Paar der Reihe, knapp hinter Carter und Mackensie, aber ich mag ihre Geschichte auch total gerne, weil sie die perfekte Mischung aus leidenschaftlich und romantisch ist! Am Ende ging es mir ein wenig zu schnell, aber ansonsten mochte ich Jack und Emma wieder sehr!
Dazu kommen auch wieder die Hochzeiten, die Emma mit ihren Freundinnen ausrichtet, die von humorvoll über pompös zu wirklich rührend reichen. Ich liebe die Geschichten, die Nora Roberts hier erzählt und mag es auch sehr, dass natürlich die Freundschaft der vier Frauen immer im Mittelpunkt steht, denn Mac, Emma, Laurel und Parker sind immer füreinander da und können sich aufeinander verlassen!
Fazit:
Auch "Sommersehnsucht", der zweite Band des Jahreszeitenzyklus von Nora Roberts hat mir richtig gut gefallen!
Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen und war eine gelungene Mischung aus romantisch und leidenschaftlich! Emma und Jack haben mir richtig gut gefallen, ebenso die Hochzeiten, die wir im Buch begleiten dürfen und natürlich mochte ich auch die Freundschaft von Emma, Mac, Laurel und Parker wieder sehr!
Ich vergebe vier Kleeblätter! - Nora Roberts
Rosenzauber
(249)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerSchon nach wenigen Seiten war dieses vertraute Gefühl wieder da: Boonsboro wirkt in Rosenzauber erneut wie ein Ort, an den man gern zurückkehrt und an dem man sich sofort wohlfühlt. Für mich war dieser Re-Read deshalb von Anfang an etwas Besonderes, weil die Geschichte wieder genau die Wärme und Atmosphäre entfaltet hat, die ich schon beim ersten Lesen so mochte.
Vor allem Clare und Beckett haben mir erneut sehr gut gefallen. Beide sind sympathische Hauptfiguren, deren gemeinsame Geschichte sich angenehm und stimmig entwickelt. Dabei schafft Nora Roberts es wieder einmal, Gefühle glaubwürdig zu erzählen, ohne dass die Handlung zu kitschig wirkt. Genau das mag ich an ihren Romanen so sehr.
Besonders schön fand ich außerdem das Setting. Boonsboro ist hier nicht einfach nur Kulisse, sondern ein Ort mit ganz eigener Ausstrahlung. Alles wirkt lebendig, vertraut und einladend, sodass man beim Lesen schnell das Gefühl bekommt, selbst ein wenig dort zu Hause zu sein. Gerade diese Wohlfühlatmosphäre hat für mich einen großen Teil des Charmes ausgemacht.
Auch insgesamt hat mich die Geschichte wieder sehr überzeugt. Der Roman liest sich flüssig, die Handlung ist stimmig aufgebaut und durch die besondere Mischung aus Romantik, Wärme und Kleinstadtflair wollte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Für mich zeigt sich hier erneut, warum Nora Roberts solche Geschichten so gut schreiben kann.
Rosenzauber ist für mich ein wundervoller Auftakt der Blüten-Trilogie, der mit liebenswerten Figuren, einem atmosphärischen Setting und ganz viel Herz überzeugt. Ein Re-Read, der mir wieder einmal gezeigt hat, wie schön es sein kann, in diese Reihe zurückzukehren.
- Fine Sturm
Auf sieben Beinen
(94)Aktuelle Rezension von: UlrikeBodeDas Cover ist sehr schön gestaltet und passt toll zum Inhalt.
Die Protagonisten sind sehr lebendig und bildhaft beschrieben und auch in ihren Charakteren toll ausgearbeitet.
In einem wunderbaren und empathischen Schreibstil hat mich die Autorin sehr gefesselt, zumal es der erste Roman ist. den ich von ihr gelesen habe.
Ein sehr gesellschaftskritisches Thema wurde hier sehr authentisch umgesetzt, nämlich die eigene Akzeptanz und die der Gesellschaft einer sichtbaren Behinderung, die keinem Schönheitsideal entspricht aber auch der Umgang damit.
Sie ist Scham besetzt, macht unendlich einsam und sorgt letztendlich für Depressionen und ein sehr schwaches Selbstwertgefühl.
Wenn man den Titel genau liest und interpretiert, weiß man als Leser worum es geht.
Einige unverhoffte Wendungen verleihen der Geschichte außerdem einen guten Spannungsbogen und führen zu unerwarteten Turbulenzen.
Auch die Schuldfrage und Vergebung ist hier von großer Bedeutung, denn wie es das Schicksal oft will, schließt sich ein Kreis voller Dramatik und Emotionen zu einem wunderbaren Ende.
Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung geben, denn dieser Roman macht Mut und Hoffnung, ist tiefgründig und trotzdem schön zu lesen.
Vielen Dank
- Ella Thompson
Ocean View Avenue – Wo deine Träume wahr werden
(52)Aktuelle Rezension von: Hermine96Harper McNally flieht mit ihrer Schwester Brooke aus einem gewalttätigen Elternhaus in Kansas.
Gemeinsam ziehen sie Brookes Tochter Reeva in Jamestown, einem idyllischen Küstenstädtchen in Rhode Island, groß.
Harper arbeitet als Assistentin für den attraktiven, aber emotional verschlossenen Architekten Blake Marshall.
Zwischen Harper und Blake entwickelt sich langsam eine zarte Liebesgeschichte – mit Hindernissen und Herzklopfen.
Das Setting in der Ocean View Avenue mit bunten Häusern und hilfsbereiten Nachbarn sorgt für echtes Cozy-Feeling.
💛 Es handelt sich hierbei um eine romantische Wohlfühlreihe, die man einfach schön „weglesen“ kann.
Ich freue mich definitiv auf Band 2 und 3. 😍 - Nora Roberts
Insel der Sehnsucht
(83)Aktuelle Rezension von: lesenbirgitIch habe mich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den ganzen Personen die beteiligt sind, gut hineingefunden. Es war nachher sehr spannend weiterzulesen. Ich habe mitgefiebert. Auf einer kleinen Insel zu leben, hört sich gut an. Das wäre auch was für mich. Nora Roberts hat es mal wieder geschafft, mich als Leserin in ihren Bann zu ziehen. Der Spannungsbogen macht sie immer gekonnt. Sie lässt auch ihre Leser in ihre Magie hinein, denn ein bisschen verwirrend ist es manchmal gewesen. Ich dachte, manchmal an den falschen Bösen.
- Kimmy Reeve
Single Bells: Ein Boss zum Verlieben
(51)Aktuelle Rezension von: Mogni🎄 Ich muss erst mal eine Warnung aussprechen, damit ihr nicht den gleichen Fehler macht wie ich, bevor ihr dieses Buch von @kimmy anfangt zu lesen oder zu hören, achtet darauf das eurer Liebster nicht zu weit entfernt ist. 😉
🎄 Kurzbeschreibung:
Die angehende Innenarchitektin Bailey Wilson könnte mit ihrem Praktikumsplatz bei der renommiertesten Architektenfirma New Yorks Wright & Turner nicht glücklicher sein. Womit sie allerdings nicht gerechnet hat, ist ihr Stellenwechsel weg vom freundlichen Mr. Turner hin zum unsympathischen Mr. Wright, der sie kurzerhand als seine persönliche Assistentin in Beschlag nimmt. Denn eines steht fest: Sie kann diesen arroganten Kerl nicht ausstehen. Wesley Wright lebt ausschließlich für seine Firma und nach zwei simplen Regeln: Schlafe niemals mit Kundinnen und lass dich niemals auf Mitarbeiterinnen ein. Doch bei Bailey gerät die letzte Regel dummerweise ins Wanken. Anstatt sich von seiner Assistentin fernzuhalten, nimmt er sie auf eine Geschäftsreise in die Karibik mit. Ein Fehler, wie sich herausstellt, denn die Spannungen zwischen ihnen steigen dadurch ins Unermessliche.
🎄Meine Meinung:
Das Cover sieht interessant aus und passt perfekt zur Reihe.
Es ist das erste Weihnachtsbuch was ich von der Autorin gelesen/ gehört habe, muss sagen mit Weihnachten hat es nicht viel zu tun und mir war eher warm als kalt. Aber das lag einfach an diesem sehr bildlichen Schreibstil, die Szene am Meer und ich wollte sofort wieder in den Urlaub.
Ich mag Bailey (schon alleine der Name), sie weiß, was sie will und setzt sich durch. Und Mr. Wright ist wirklich ein Satan und sollte ein Seminar über Personalführung machen. Aber wie es aussieht versteckt er sich hinter seine Arbeit und hat doch menschliche Züge (und sehr männliche).
Ich kann euch das Buch wärmsten empfehlen, ist nicht der klassische Weihnachtsromane, aber er ist richtig gut.
🎄🎄🎄🎄🎄 von 5
- Catrin Barnsteiner
Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung
(61)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderFred Eisenbogen ist auf der Post, in der Spätfiliale in Stuttgart und fängt eine Karte nach der anderen an zu schreiben, aber die richtigen Worte wollen nicht aufs Papier. Da schließt die Filiale, aber eine junge Frau in Gummistiefeln und Blümchenkleid versucht noch verzweifelt herein zu gelangen. Nein, sagt die Beamtin, aber Fred stemmt sich gegen den Rollladen und bittet die Frau, ihren Umschlag hindurch zu schieben. Mit dieser, für ihn sehr ungewöhnlichen Art, beginnt für den Finanzbeamten aus Böblingen eine unglaubliche Zeit und er verliebt sich und plötzlich sind Steuern, Zahlen und Fakten nicht mehr so wichtig, aber das soll sich als ein sehr großer Irrtum heraus stellen. Catrin Barnsteiners Buch ist herrlich. Komisch, witzig, ernst, liebevoll und mit viel Gefühl. Lokalkolorit spielt eine große Rolle und so werden die Feindschaften zwischen Sindelfingen und Böblingen thematisiert und man bekommt Lust, auf einen Ausflug nach Stuttgart ins Museum.
- Claire Scott
Pflaumenlila
(24)Aktuelle Rezension von: Nadine_Teuber„Pflaumenlila“ von Claire Scott habe ich bei einer Leserunde gewonnen, für die ich mich beworben habe, weil ich nach SoG keine weiteren erotischen Bücher gelesen habe und gerne wissen wollte, wie andere Autoren das umsetzen.
Das Cover fand ich sehr hübsch, als ich mich für die Leserunde bewarb, musste dann jedoch feststellen, dass das ein ursprüngliches Coverbild war, das durch einen Umzug zu einem anderen Herausgeber geändert werden musste. Das neue Cover gefällt mir nicht so gut. Es wirkt regelrecht langweilig und repräsentiert in meinen Augen nicht den Inhalt des Buches und ich hätte es wahrscheinlich nicht einmal in die Hand genommen, um den Klappentext zu lesen, was bei diesem Buch sehr schade ist, da der Inhalt durchaus sehr lesenswert ist.
Claire Scott holt den Leser ab, indem sie das komplette Buch aus Sicht der Protagonistin Allegra im Präsens schreibt und man dadurch permanent Einblick in ihr Gefühlsleben bekommt. Es beginnt damit, dass Allegra und Robert sich kennenlernen und feststellen, dass ihr Bedürfnisse perfekt harmonieren. Sie lernen sich langsam kennen und auf dem Weg dorthin erfährt der Leser viel aus dem erotischen Beisammensein der beiden. Im Laufe des Buches lernen sie Neulinge im BDSM-Bereich kennen und treffen alteingesessene Hasen wieder, sodass der Leser auch darüber hinaus erfährt, wie unterschiedlich BDSM ausgelebt werden kann. Im Vordergrund des Buches steht immer wieder, wie wichtig der Respekt innerhalb einer Beziehung und sich selbst gegenüber ist, sowohl im SM-Bereich, als auch außerhalb, dem Dom gegenüber, aber vor allem auch gegenüber der Sub. Das ist eine wichtige Message, die viele Personen erreichen sollte
Obwohl es ein eindeutig erotisches Buch ist, fehlte mir an manchen Stellen der Tiefgang der Personen. Man erfährt wenig über das Erotische hinaus und wenn Allegra zur Arbeit ging, entstand bei mir im Kopf das Bild, wie sie an ihrem Schreibtisch im Büro sitzt und Däumchen dreht (ähnlich auch bei anderen Figuren). Im Laufe des Buches ändert sich das ein wenig in Bezug auf die Protagonisten, das brachte sie mir viel näher.
Allegras Entscheidungen konnte ich nicht immer zu hundert Prozent nachvollziehen. Sie at eine vergangene Beziehung, die sie erst in den Himmel lobt, dann total verteufelt und dann genau das gleiche von Robert mit sich machen lässt. Der große Krach ließ jedoch nicht lange auf sich warten, da kam mir Allegra wieder ein wenig näher.
Alles in allem ist das Buch sehr empfehlenswert. Es bringt schön die erotische Spannung zum Ausdruck, gibt Anregungen, falls man sich ebenfalls für den BDSM-Bereich interessiert, aber sich bislang noch nicht getraut hat und geht an keiner Stelle so tief in die Materie hinein, dass es den Leser verstört zurücklässt. (Allerdings habe ich gesehen, dass es einen zweiten Band gibt, in dem es wohl härter zur Sache gehen soll … ich lasse mich da mal überraschen) Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen und man hat ihn auch nach über fünfhundert Seiten nicht über.
Vielen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Leseexemplars!
- Rie Aruga
Perfect World 01
(33)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeKönntest du dich in einen Menschen mit Behinderung verlieben? Diese Frage steht am Anfang dieses Manga. Tsugumi trifft ihre erste Liebe aus Highschool-Zeiten wieder. Itsuki sitzt aber nach einem Unfall im Rollstuhl.
Man verliebt sich ja grundsätzlich in den Menschen, nicht in seine Behinderung oder Nicht-Behinderung. Doch ein Leben im Rollstuhl ist eben alles andere als normal und darum hat auch eine entsprechende Beziehung ganz andere Sorgen und Hindernisse.
Schön gezeichneter Manga mit reichlich Informationen. Leider fand ich die Bildaufteilung bzw. Zuordnung der Sprechblasen an einigen Stellen verwirrend und uneindeutig.
- Emma Wagner
Von Träumen, Eidechsen und der Liebe
(19)Aktuelle Rezension von: abendsternchen„Von Träumen, Eidechsen und der Liebe“ ist kurz nach Erscheinen auf meinem Reader gelandet. Ich war sehr gespannt, was die Autorin Emma Wagner diesmal wieder für ein Buch gezaubert hat. Nach beenden meines anderen Buches habe ich mit diesem Schätzchen begonnen zu lesen.
Recht schnell war ich auch in das Geschehen drin, welches ich euch ungern hier erläutern möchte. Eine kleine Zusammenfassung gibt euch der Klappentext, ansonsten lest dieses Buch gerne selbst.
Ich wurde nicht enttäuscht. Emmas Schreibstil hat mich auch dieses Mal wieder überzeugt. Bereits auf den ersten Seiten hat man beide Protagonisten kennen gelernt. Kam Alex mir im ersten Moment noch etwas arrogant rüber, so habe ich Lucy sehr schnell ins Herz geschlossen.
Die Wortgefechte der beiden, haben mich auch jedes Mal zum Schmunzeln und Lachen gebracht. Und wie der Zufall es so wollte, trafen sie recht oft aufeinander. Und diese Treffen blieben meist nicht ohne einen Schlagabtausch.
Mir hat aber auch gefallen, wie die beiden Protagonisten sich langsam annäherten. Alles kam authentisch rüber und ich als Leserin konnte auch alles nachvollziehen.
Selbst die weiteren Personen im Buch haben mir gefallen und jeder einzelne passte in seine geschriebene Rolle.
Wer Emma Wagners Bücher kennt, weiß das sich ihre Handlungsstränge zum Ende hin immer auflösen. So war es auch wieder in diesem Buch gewesen.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn die Autorin hat es auch mit ihrem neuesten Werk geschafft, mich in den Bann zu ziehen.
Auch das Cover finde ich hier wieder sehr gelungen und passt sehr gut zu den anderen der Autorin.
Wenn auch ihr etwas zum Schmunzeln, lieben und lachen haben wollt, dann kann ich euch das Buch empfehlen.
- Catherine Cowles
DELICATE. Ich wollte nur, dass du bleibst (Sparrow Falls 2)
(38)Aktuelle Rezension von: Mi_La09Delicate – Ich wollte nur, dass du bleibst: Mindestens genauso gut wie Band 1!
Thea, die sich vor ihrem Ex-Freund versteckt, versucht möglichst unauffällig zu bleiben und nicht bemerkt zu werden. Doch Shepard Colson richtet seine Aufmerksamkeit immer wieder auf sie und lässt nicht locker. Doch durch einen Zwischenfall lernen sie sich kennen und er ist plötzlich überall - auch hinter ihren Mauern und sie lernt wieder zu vertrauen. Doch sie hat auch gelernt, dass Vertrauen tödlich sein kann.
Nachdem ich Teil eins verschlungen habe, habe ich mich riesig auf Band 2 gefreut und wurde definitiv nicht enttäuscht. Thea und Shep haben mein Herz im Sturm erobert Ich liebe es wie Cowles die Charaktere kreiert (Lolli, ich liebe dich!) und sie mit so vielen Details ausstattet. Die ganze Familie Colson ist wundervoll und diese Pflegekinder haben definitiv ein super Los gezogen, als sie zu Ihnen kamen.
ch liebe Shep’s Art und wie sanft und geduldig er mit Thea umgeht – definitiv eine Green Flag!
Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass auch seine Probleme / Struggles ein bisschen mehr Thema sind. Cowles besitzt das nötige Feingefühl für diese sensiblen Themen und kann es dennoch ab und zu auflockern, damit man wieder durchatmen kann
. Ihr Schreibstil ist bildhaft, leicht und humorvoll. Wie immer ist die Spannung extrem hoch – hier wird der Spannungsbogen vor allem durch Brendan definiert (wann wir alles wissen, was er getan hat, wann er wieder auftaucht, wann die anderen es erfahren...) und dennoch bringt das Ende nochmals etwas komplettNeues. Es ist wieder total überraschend und ich hatte es ehrlich gesagt, kein Stück erwartet.
5 von 5 Sternen und wenn ich euch eins ans Herz legen kann, lest diese Reihe!
- Friedrich Kalpenstein
Gruppentherapie
(38)Aktuelle Rezension von: DanielaNIch habe die Geschichte als Hörbuch bei audible gehört (dazu habe ich auf LovelyBooks keine Fassung gefunden).
Anfangs war ich eher mittelmäßig angetan, da mir die Figuren ziemlich flach und schablonenartig vorkamen und das Thema Malle, Schlager, Saufen so gar nicht meins ist. Aber: Nachdem ich mich eingelassen hatte, hat es mir immer besser gefallen.
1. Denn die Geschichte (Inhalt siehe Klappentext) ist unterhaltsam und wunderbar geeignet zur Entspannung oder zum Hören auf Autofahrten und während langweiliger Tätigkeiten wie Bügeln :-)
2. Der Sprecher Robert Frank ist top. Er macht aus dem Hörbuch im Alleingang fast ein Hörspiel.
3. Indem ich die Figuren als bewusst überzogen bis ironisch gemeint verstand, konnte ich mit der prolligen bis hin zu sexistischen Sprache/Haltung mancher Figuren gut leben. Schließlich entlarvten sie sich dadurch selbst und das war vom Autor meines Erachtens auch so intendiert. Wer hier alles bierernst nimmt (gerade als Frau), wird mit der Story vermutlich nichts anfangen können.
4. Obwohl ich kein Fan von Schlagermusik bin, empfand ich die Schlager-Einlagen als Sahnehäubchen. Wann wird man bei Hörbüchern schon mit Musik und Gesang (und zwar durchaus professionell gemacht!) beglückt?
Fazit: In der Hörbuchfassung gewinnt das Ganze und ich kann es für die entspannte Unterhaltung durchaus empfehlen.
- Thomas von Steinaecker
Schutzgebiet
(14)Aktuelle Rezension von: FornikaZu Beginn des 20. Jahrhunderts soll in der deutschen Kolonie Tola eine weitere Stadt entstehen: Benesi. Der Forstwirt Gerber mit seiner Schwester Käthe, der drogensüchtige Arzt Brückner und der Architekturstudent Henry, der nach dem tragischen Tod seines Vorgesetzten kurzerhand dessen Identität annimmt, bilden die zweifelhafte Saat aus der mal eine blühende Stadt sprießen soll.
Thomas von Steinaecker hat seinen Roman mit wahrlich schrägen Charakteren bevölkert. Allein Gerbers Ansinnen in der afrikanischen Steppe einen guten, deutschen Wald zu ziehen (wohlgemerkt mit Sprösslingen, die im Blumentopf per Schiff anreisen), hat mich schon ein bisschen an Gerbers Verstand zweifeln lassen ; ) Benesi bildet ein Auffangbecken für die mehr oder weniger gescheiterten Existenzen und man schaut ihnen gerne bei ihren Versuchen zu sich wieder zu etablieren. Der Autor lässt uns ebenfalls großzügig in die Vergangenheit der Figuren blicken, sodass zu jedem ein rundes Bild entsteht. Leider sind sie dann doch etwas stereotyp geraten und heben sich nicht wirklich von den Siedlern in ähnlichen Romanen ab. Die Beschreibung der Zustände in der Kolonie, v.a. auch das Verhalten gegenüber der schwarzen Bevölkerung scheint mir recht realistisch, ebenfalls die Tatsache wie weltfremd man doch abgeschnitten von der fortschrittlichen westlichen Welt wurde. Der Schreibstil mag nicht jedermanns Sache sein, ich fand ihn manchmal etwas hölzern. Insgesamt vielleicht nicht das beste Werk des Autors, aber durchaus keine völlig verschenkte Lesezeit.
- Sabine Weiß
Krone der Welt
(76)Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkondThematisch setzt sich der Roman mit dem Anbruch des Goldenen Zeitalters der Niederlange auseinander und auch der Achtzigjährige Krieg spielt eine dauerhaft tragende Rolle. Von den drei Geschwistern Vincent, Ruben und Betje will erster Architekt werden. Ruben hingegen will die Weltmeere umsegeln während Betje vollends in der Küche aufblüht.
Die Niederlande im Goldenen Zeitalter sind ein für mich persönlich sehr ansprechendes Setting und so war das Buch schon länger auf meiner wunschliste. Vor allem, weil man immer wieder sehr lobende Worte über die Autorin gehört hat. Kurzum, ich hatte mir einen Banger erwartet, der beispielsweise mit Rebecca Gablé vergleich bar wäre. Leider musste ich dann doch recht schnell merken, dass ich unter meinen Erwartungen bleiben würde. Sprachlich zwar nicht unbedingt schlecht, aber mitgerissen wurde ich leider auch nicht. Vor allem aber fand ich den Inhalt zu langatmig. Oft werden leider ganze Passagen mit nichtigkeiten gefüllt wohingegen die wirklich spannenden Momente nur sehr unzureichend ausgeschöpft werden. Gerade der Handlungsstrang rund um Ruben hätte sehr viel mehr Potential gehabt. Man bekommt nur am Rande ein wenig mit, wie es ihm auf seinen Reisen ergangen sei und welche Abenteuer erlebt hatte, die Autorin hätte meiner Meinung nach sich selbst aber einen sehr großen gefallen getan, wenn sie sich diesem Teil des Buches mehr gewidmet hätte. Zwar finde ich die Geschichte rund um Vincent durchaus interessant, trotzdem finde ich es recht komisch, dass am Klappentext groß drei Hauptcharaktere angepriesen werden, von denen dann halt nur einer eine wirklich wichtige Rolle spielt.
Umgekehrt fehlten mir gerade gegen Ende an mehreren Stellen nötige Erklärungen, die fpr mich nötig gewesen wären, gewisse Nebenhandlungen besser nachvollziehbar bzw. weniger unauthentisch zu machen. Wo die Autorin auf den ersten 200 Seiten noch zu viel Detail und Erklärung hineingesteckt hatte, wirkten die letzten 150 Seiten zu abgehetzt und unvollständig. Und so fühlt sich das Ende für mich auch absolut nicht rund an. Man hat davor noch Aktion, die ein wenig aus dem Kontext gerissen wirkt und nach Antworten geschriehen hätte, doch schon ist das Buch aus. Vor allem beginnt das Buch mit einer Einleitung, die einen Blick auf das Ende der Geschichte wirft. Das hätte es für mich persönlich jetzt auch nicht gebraucht.
Darüber hinaus unternehmen wir in der Geschichte immer wieder einen Ausflug an den spanischen oder den englischen Königshof, bzw, in andere Gegeneden Westeuropas, die für die Handlung aber absolut irrelevant sind und nie mehr aufgegriffen werden bzw. an Bedeutung für die Handlung erhalten.
Dennoch muss ich sagen, dass mir gerade die Beschreibungen des Amsterdamer Alltages und die beschrieben Stadterweiterung sehr gut gefallen haben. Insgesamt ist beim Lesen dieser Abschnitte ein sehr wohliges und gleichzeitig eiliges Gefühl der Bewegung aufgekommen. Da war der Vibe, den ich mir für das ganze Buch erhofft hatte.
Leider ist es aber so, dass die Autorin insgesamt zu viel wollte und sich dabei ein bisschen übernommen hat und nicht alles so ausgearbeitet hat, wie es verdient gewesen wäre.























