Bücher mit dem Tag "argentinien"

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335 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.751)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Zum ersten Mal habe ich den "Schatten des Windes" vor mehr als 10 Jahren gelesen. Damals fand ich das Buch OK, mäßig spannend, oft zu lang und verzettelt, und am Ende konnte ich nicht verstehen warum dieses Buch so einen Wirbel verursacht hatte.
    Jetzt bot sich mir die Gelegenheit, das Buch erneut zu lesen, und da ich mich kaum mehr an irgendwelche Details erinnern konnte, habe ich zugegriffen. Und siehe da: diesmal habe ich das Buch regelrecht verschlungen - trotz seines manchmal gemächlich anmutenden Tempos - und war begeistert von der Vielschichtigkeit und Komplexität. Zugegeben, ich hätte mir noch mehr Details zum Friedhof der Vergessenen Bücher gewünscht, aber die so eng miteinander verwobenen Geschichten von Daniel und Julian waren nicht minder faszinierend. Die Mischung aus bibliophilem Thriller und historischem "Buch Noir" ist beeindruckend, aber ich musste tatsächlich erst in der rechten Stimmung für dieses weitschweifige Werk sein, denn viele kleine, teils banale Details erfordern auch eine gewisse Geduld beim Lesen. Bei mir zumindest hat sie sich dieses Mal gelohnt.

  2. Cover des Buches Die Wellington-Saga - Versuchung (ISBN: 9783734103728)
    Nacho Figueras

    Die Wellington-Saga - Versuchung

     (307)
    Aktuelle Rezension von: wordsandliterature1

    Ich bin gar nicht so begeistert von dem Buch bin wie ich erwartet hätte. Ich war damals, als ich es mir gewünscht habe total überzeugt von dem Buch gewesen, da ich es so schön fand.

    Es könnten Spoiler enthalten sein.
    Der Verlauf der Geschichte geht mir einfach viel zu schnell, das Handeln der Protagonisten ist für mich einfach viel zu aufdringlich. Denn Alejandro küsst Georgia einfach so direkt zu Beginn, obwohl sie sich nicht kannten und irgendwie ist es mir einfach viel zu unrealistisch. Dass das Buch mit Klischees einhergeht ist normal, das haben New Adult Bücher so an sich, aber diese Aufdringlichkeit mag ich nicht. Außerdem gefällt mir der Schreibstil nicht besonders. Ein Punkt, mit dem ich mittlerweile klarkomme ist, dass die Perspektiven der Protagonisten von einer Zeile auf die andere einfach Wechseln. Teilweise ist da nichtmal ein Absatz zwischen, daran muss man sich auch erstmal gewöhnen.
    Die Charaktere spielen in einer gehobenen Gesellschaft und ich finde es super, dass die Sprache dementsprechend angepasst wurde. Es hat mir dadurch nochmal ein schönes Gefühl der Dazugehörigkeit gegeben. Nur leider war es die Handlung.
    Ich bin nicht sonderlich überzeugt von dem Buch, daher werde ich dem Buch nur 2 von 5 Sternen geben.

  3. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

     (1.187)
    Aktuelle Rezension von: ManjaEls

    Was würdest du tun, wenn du das Schicksal deiner (schwangeren) Tochter gegen jenes von über 600 Passagieren in einem Flugzeug abwägen müsstest?

    Diesem schrecklichen Problem steht der renommierte Psychiater Mats Krüger gegenüber, als er während eines Fluges einen schrecklichen Anruf erhält - er soll eine ehemalige Patientin dazu bringen, dass Flugzeug zum Absturz zu bringen – und damit sich und alle anderen Passagiere in den Tod reißen. Sonst steht das Leben seiner Tochter auf dem Spiel, denn diese wurde von einem Verrückten entführt, dem für seine Zwecke jedes Opfer recht scheint ….

    Wie nicht anders von Fitzek gewohnt zieht einem der Thriller in den Bann. Er spielt mit unseren Urängsten, fordert uns heraus und lässt uns bangen. Auch der Schreibstil und der Handlungsaufbau ist altbekannt gut. Nichtsdestotrotz wirkt die Handlung manchmal ein wenig überzogen und fast schon übertrieben surreal. 

    Daher solide 3 von 5 Sternen, für diesen eben auch „soliden“ Thriller, dem es nicht ganz gelang, mich zu schocken. Spaß gemacht hat er mir dennoch.

  4. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596198528)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (1.462)
    Aktuelle Rezension von: thepassionsofalice

    Gedankenmagie No. 1

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    Das Format #gedankenmagie soll dazu dienen, meine ersten, kurzen Eindrücke zu Einzelbänden ganzer Reihen zu präsentieren. Eine richtige Rezension gibt es dann, wenn ich die gesamte Geschichte verschlungen habe. .

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    "Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt. Neue Bücher rochen nach Druckerschwärze, nach Leim, nach Erwartungen. Alte Bücher dufteten nach Abenteuern, ihren eigenen und jenen, von denen sie erzählten. Und gute Bücher verströmten ein Aroma, in dem das alles steckte, und dazu noch ein Hauch von Magie." (S. 9)

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    Als ich 'Die Seiten der Welt' von Kai Meyer damals zum ersten Mal als Hörbuch hörte, wusste ich, dass diese Geschichte eine besondere werden wird, eine Herzensgeschichte. Eine Geschichte der Bibliomantik, der Magie von Literatur floss in wundersamen Strömen in meine Ohren und erreichte mein Herz, das schon immer nach diesen besonderen Büchern über Bücher lechzte. Zum ersten Mal las ich nun im Buddy-Read mit meiner Freundin Anna diese wundervolle Geschichte so richtig  und ließ mich auf ein Neues auf diese magische Welt voller Origami, Schnabelbücher und Schimmelrochen ein. 

    Bis dahin lasse ich mich weiter von der Bibliomantik um den Finger wickeln und verabschiede mich mit einer klaren Empfehlung!

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    Rating: 20/20

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    Plot/Events: 5/5

    Charaktere: 5/5

    Setting/Worldbuilding: 5/5

    Writing Style: 5/5

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    #seitenstaub #bookstagram #bibliophile #booklove #bookworm #bookstagramgermany #bookobsessed #bookphotography #literature #books #reader #bookblogger #readersofinstagram #bookish #rezension #review #fantasy #kaimeyer #dieseitenderwelt #kjl #gedankenmagie #bibliomantik 

     

  5. Cover des Buches Als das Leben unsere Träume fand (ISBN: 9783404176007)
    Luca Di Fulvio

    Als das Leben unsere Träume fand

     (110)
    Aktuelle Rezension von: ND1214

    Ich wollte man was anderes lesen und hab dieses Buch in die Finger bekommen. Angesprochen hat mich das es hier um 3 unterschiedliche Charakteren handelt die auf dem Weg in eine neue Welt sind. Das Buch geht sehr schnell in einen hohen Spannungsbogen und fesselt einen sofort. Ich muss zugeben das das Buch nicht für jeden geeignet ist das es Handlungen in dem Buch gibt die einen sehr berühren und sehr nahe gehen. Ich habe mich aber in dieses Buch verliebt, obwohl ich sonst nicht in diesem Genre lese. 

  6. Cover des Buches Der Apfelbaum (ISBN: 9783548060866)
    Christian Berkel

    Der Apfelbaum

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Leider empfand ich den Roman nur auf durchschnittlichem Niveau. Gestört haben mich hauptsächlich drei Dinge: Erzählstruktur, Schreibstil, Dialoge

    Erzählstruktur: Der Autor erzählt die Geschichte seiner Eltern, fügt jedoch einen Handlungsstrang im Jetzt (2010) ein, in dem er einerseits seine 91-jährige, bereits ein wenig an Demenz leidende Mutter interviewt, anderseits über seine Recherche zu dem Buch berichtet. Dieser Handlungsstrang ist meines Erachtens überhaupt nicht notwendig, ja, er wirkt sich sogar nachteilig auf den Plot aus, denn dieser Strang impliziert, dass der Autor die komplette Geschichte von seiner Mutter erzählt bekommen hat, und das stimmt eben nicht, da er einige fiktive Elemente hinzugefügt hat, um die vielen Lücken zu schließen (da er die Dinge ja nicht selbst erlebt hat); würde der Plot komplett auf der Realität beruhen, wäre es ja kein Roman mehr, sondern ein Sachbuch (Biografie). Außerdem ist der Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen (Jetzt und Vergangenheit) sehr schlecht umgesetzt und für den Leser verwirrend; vielleicht hätten da orientierende Headlines geholfen.

    Schreibstil: Der war leider nicht so meins. Sehr viele kurze Sätze, was den Leserhythmus sehr abgehackt wirken lässt. Viel schlimmer jedoch war für mich die verwirrende Erzählweise, d.h. gedankliche Sprünge, die schwer nachzuvollziehen waren. Ich habe Vieles nicht verstanden und es taten sich zahlreiche Fragen auf, die nie beantwortet wurden. Oder es gab SEHR eigenartige Metaphern, hier ein Beispiel, bei dem die Hauptfigur einen Brief liest:

    "Nie brauchte er viele Worte, aber sie war nun schon auf der zweiten Seite angelangt und begriff immer noch nicht, was er ihr eigentlich mitteilen wollte.
    Ihr war, als würde sie auf eigenartig verschlungenen Pfaden an einen kleinen Flusslauf des Amazonas mitten im Urwald gelangen. Auf dem Wasser trieben – langsam und ruhig – vereinzelte, grobe Holzscheite. Sie wollte sich niederknien, um ihren Durst zu löschen. Da geschah es. Einer der Holzscheite verwandelte sich in einer blitzschnellen Drehung in ein reißendes Krokodil. Mit weit aufgerissenem Kiefer stürzte es auf sie zu.
       Otto liebte sie nicht mehr. Eine andere Frau war in sein Leben getreten. Der Krieg habe ihn um seine besten Jahre betrogen, er könne sich keinen Aufschub mehr leisten."

    Die Tatsache, dass Otto ihr mitteilt, dass er eine andere liebt, wird mit einem Krokodil-Angriff im Dschungel des Amazonas verglichen? Sorry, da komm ich nicht mehr ganz mit und kann ich auch überhaupt nicht gefühlsmäßig nachvollziehen. Auch steht die Metapher so abgetrennt in einem eigenen Absatz und reißt den Leser aus dem Lesefluss.

    Dialoge: Einerseits gab es viel zu viele Dialoge, d.h. oft waren diese sehr trivial und erfüllten keinen großen Zweck. Auch enthielt er viel Dialekt, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Ja, ich weiß, es soll damit authentischer wirken, aber ich empfinde Dialekt störend für den Lesefluss, geht vielleicht nur wenigen Lesern so.

    Und schließlich war der Schluss sehr enttäuschend. Da wartet der Leser das ganze Buch hindurch, dass sich die Liebenden endlich wieder sehen und dann wird die letzte Szene einfach nur angedeutet!?

    Fazit: Ganz interessante Geschichte, die man hätte besser erzählen können. Ich vergebe 2,5 Sterne. Trotzdem bin ich neugierig und werde die Fortsetzung "Ada" lesen.

  7. Cover des Buches Unter der Haut (ISBN: 9783827013750)
    Gunnar Kaiser

    Unter der Haut

     (41)
    Aktuelle Rezension von: lesenstattglotzen

    Gunnar Kaisers Debütroman beginnt in New York 1969. Der eher nachlässige Student der Literaturwissenschaften Jonathan lernt den geheimnisvollen Lebemann Josef Eisenstein (beide deutscher Abstammung) kennen. Eisenstein nimmt sich des unerfahrenen jungen Mannes an und führt ihn von einer amourösen Eroberung zur nächsten. In Eisensteins Wohnung soll Jonathan sich dann mit den Mädchen paaren und seinem Meister hinterher jedes pikante Detail beschreiben. Ansonsten rauchen sie, trinken Portwein und hören Wagner in der mit Bücher vollgestellten Lasterhöhle.

    In Buch Zwei wird die Kindheit und Jugend des Josef Eisenstein erzählt und wir erfahren hier wie er dunkle Neigungen und eine unstillbare Gier nach wertvollen und seltenen Büchern entwickelt.


    Die Protagonisten des Jahres 1969 wirken leider etwas zu eindimensional und überzeichnet.

    Im Jahr 1969, in dem es den beiden Protagonisten nur um Triebbefriedingung zu gehen scheint, ist der Student Jonathan der formbare Klumpen Ton in den Händen des älteren Mannes. Aufkeimender Ungehorsam wird wiederholt dadurch bestraft, dass Eisenstein sich rar macht und den Jungen eine gewisse Zeit nicht mehr zu sich in die Wohnung lässt. Jonathans anfänglicher Ärger darüber verwandelt sich allzu schnell in Verzweiflung und lässt ihn jeden Halt verlieren. Auf der Suche nach seinem Meister irrt er durch die Stadt und legt sich schließlich schluchzend in Embryonalhaltung auf die Fußmatte seines Meisters. Man möchte den Jungen einen rückratlosen Waschlappen schimpfen.


    Der Eisenstein von 1969 scheint nur ziellos durch die Stadt zu schlendern und rauchend, trinkend und vor allem belehrend auf seiner Couch zu lungern, wenn er nicht grade die jungen Leute in seinem Wohnzimmer beim Liebesakt beobachtet. Zwischendurch straft er seinen Adlatus durch geheimnisvolle Abwesenheit. Ein schmieriger Typ, der nicht so richtig zusammenzubringen ist mit dem jungen Eisenstein im Berlin der Dreißiger Jahre, der es in der Kunst des Buchbinders und Gerbers zur Meisterschaft bringt und schuftet, an sich arbeitet und in die exklusive Welt der Buchliebhaber drängt.


    Die Sprache und Erzählweise erinnern an die Thomas Manns. Ich persönlich finde das schön und angenehm zu lesen. Dem einen oder anderen modernen Leser mag das vielleicht ein wenig zu blumig sein. Man könnte vermuten, dass dem Autor ein wenig zu sehr an der äußeren Form gelegen ist — ganz wie Eisenstein, der über die kostbaren Einbände der begehrten Bücher in Ekstase gerät, dem der Inhalt aber fast einerlei ist, sei es Hitlers Mein Kampf oder Ovids Kunst der Liebe.


    Fazit: Die Leidenschaft für alte, seltene Bücher bringt der Autor gut rüber. Auch die Entwicklung des jungen Eisenstein und dessen ambivalentes Ringen mit seinen Leidenschaften und Neigungen, sowie seine Lehrzeit in den schönen Handwerkskünsten ist glaubhaft und einfühlsam geschildert. Man fühlt auch die Liebe des Autors für die Schönheit der deutschen Sprache. 
Für die ansonsten aber flache und chauvinistische Handlung, in der es vornehmlich um die Triebbefriedigung geht, und die allzu überzeichneten Charaktere im New York des Jahres 1969 ziehe ich zwei Sterne ab.

    Trotzdem habe ich Respekt für die Leistung des Autors und danke ihm für spannende und unterhaltende Stunden

  8. Cover des Buches Das Papierhaus (ISBN: 9783458176152)
    Carlos María Domínguez

    Das Papierhaus

     (234)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hatte diese märchenhafte, mystische Atmosphäre, wie sie irgendwie nur südamerikanische Autoren kreieren können. Die Geschichte ist sehr kurz, dafür aber umso intensiver und "nachwirkender". Das Setting rund um einen Bücherliebhaber und sein Haus aus Büchern am Strand ist einzigartig und eine wirklich interessante, lesenswerte Idee für eine Erzählung.

  9. Cover des Buches Resturlaub (ISBN: 9783596512409)
    Tommy Jaud

    Resturlaub

     (1.062)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    „Pitschi“ bekommt Panik als alle Kumpels nach und nach heiraten und seine „Bine“ nun auch Nägel mit Köpfen machen möchte und schon vom Nachwuchs spricht. Am Flughafen, kurz vor dem Urlaub mit Bine und seinen Freunden, bekommt Pitschi so Panik das er einen Überfall vortäuscht und die anderen ohne ihn abfliegen, stattdessen haut er kurzerhand ab nach Argentinien ... dort erlebt er kurioses, nachdenkliches und lehrreiches....

    Super lustiger Urlaubsroman

    Lediglich das Ende war etwas überzogen

  10. Cover des Buches Komm, ich erzähl dir eine Geschichte (ISBN: 9783596521715)
    Jorge Bucay

    Komm, ich erzähl dir eine Geschichte

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Luna

    ♡ Rezension 


    - Werbung - 


    Jorge Bucay - Komm, ich erzähl dir eine Geschichte 


    4/5 Sterne 


    Therapie - Selbsthilfe - Antworten auf die wesentlichen Fragen des Lebens - Lebensweisheiten 


    Märchen aus aller Welt, selbsterfundene Kurzgeschichten, Lebensweisheiten, Zen-Weisheiten, Sufi-Gleichnisse und Märchen: Jorge erzählt seinem Patienten Demian während seine Therapie zu jedem seiner Probleme und Fragen des Lebens die passende Geschichte. Zum Thema Streit, Lügen und Wahrheit, Liebe, Glück, Reichtum, Selbstablehnung etc. gib es in diesem Buch Antworten.


    Das Buch lässt sich nicht schnell und flüssig lesen, es lässt den Leser/die Leserin nach jeder Geschichte inne halten und nachdenken, man kommt ins Grübeln und versucht jede Geschichte für sich zu interpretieren und etwas daraus zu lernen. 


    Ich werde dieses Buch behalten und es sicherlich immer wieder mal lesen um es ganzheitlich zu begreifen.


    Es hilft sicherlich auch mal weiter wenn man für einen guten Freund keinen Rat weiß. 

    Des weiteren ist dieses Buch ein tolles Geschenk für Menschen, die nach Antworten zu den wesentlichen Fragen des Lebens suchen.


    Das Buch erhält von mir 4/5 Sterne.

  11. Cover des Buches Enriettas Vermächtnis (ISBN: 9783865327499)
    Sylvia Madsack

    Enriettas Vermächtnis

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Rinni83

    Inhaltsangabe:

    Und darum geht's in "Enriettas Vermächtnis:

    Alles beginnt mit dem Tod der hochbetagten Enrietta da Silva, einer weltweit geschätzten und wohlhabenden Autorin aus Buenos Aires. Kurz nach ihrem Ableben findet die Testamentseröffnung in Zürich statt. Mit dabei ist Jana, eine gute Bekannte und Enriettas Stiefsohn Emilio. Überraschend kommen sich Emilio und Jana näher. Bis plötzlich Armando, Enriettas leiblicher Sohn auftaucht ...

    Das alles las sich so viel versprechend. Ich habe DAS große Geheimnis, DIE tragische (Familien)-Geschichte erwartet. Ich muss sagen, ich war wirklich enttäuscht von diesem Buch. Weder die Charaktere, noch der Schreibstil konnten mich packen. Zu Anfang fing dieses Buch wirklich gut an, aber durch 2/3 der Seiten habe ich mich nur so gequält. Der Schreibstil war zäh und es passierte nichts wirklich spannendes. Das von mir erhoffte große Geheimnis blieb leider aus. Daher leider nur 3 Sterne. Und ich muss sagen, dass mir diese Bewertung wirklich leid tut.



  12. Cover des Buches Mit jedem neuen Tag (ISBN: 9783734100567)
    Marc Levy

    Mit jedem neuen Tag

     (74)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    . . . 

    Zum Buch . . .

    Das Buch war leider eine Enttäuschung, da die Geschichte sich etwas unnötig in die Länge zieht.


    Gedanken zur Geschichte . . .

    Der Schreibstil gefällt mir recht gut, aber die Schilderung der Geschichte ist langatmig und wenig mitreißend. Auch die Stelle, an welcher sich der Protagonist verliebt ist wenig gefühlvoll geschildert und passiert einfach wie zwischendurch.

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen und eine gefühlvolle Geschichte versprochen, die sich leider als etwas zäh herausgestellt hat. Mehrmals musste ich das Buch aus der Hand legen.


    Fazit . . .

    Leider keine Empfehlung!


  13. Cover des Buches Wie die Schweine (ISBN: 9783518470237)
    Agustina Bazterrica

    Wie die Schweine

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Literaturgestoeber

    Klappentext:

    Marcos verantwortet die Produktion einer Schlachterei. Alles ganz normal. Von einem Detail abgesehen: In der Welt, in der Marcos lebt, werden Menschen als Vieh zum Fleischverzehr gezüchtet … Dieser Roman hält uns Fleischfressern kompromisslos den Spiegel vor. Er stellt Fragen - nach Moral Empathie, den bestehenden Verhältnissen. Und verschafft, was nur die Literatur verschafft: neue Einsichten, neue Gefühle, nachdem alle Argumente längst ausgetauscht sind.


    Nachdem der Verzehr von tierischen Erzeugnissen aufgrund eines tödlichen Virus strikt untersagt ist, beschließt die Regierung den sogenannten “Übergang”. Kannibalismus wird legalisiert und gehört von nun an zur Tagesordnung. Der Protagonist Marcos ist seitdem zuständig für ein Schlachthaus, in dem “Stücke”, wie er sie nennt, zu Spezialfleisch verarbeitet werden. Während es für die meisten zur Normalität geworden ist, ist Marcos immer angewiderter und davon überzeugt, dass der Virus nur eine Inszenierung der Regierung ist, um die Überbevölkerung und die damit verbundene Ressourcenknappheit in den Griff zu bekommen.

    Bereits im ersten Kapitel wird der Leser ins kalte Wasser geworfen und schonungslos mit der Problematik konfrontiert. Die Autorin wählt einen sehr überlegten und nüchternen Schreibstil, sodass der Leser selbst bestimmen kann, wie nah er das Thema an sich heran lässt. Bazterrica bedient sich vieler aussagekräftiger Aufzählungen, die zum einen den Automatismus darstellen und zum anderen keiner weiteren Ausführungen bedarf. Ihre teilweise kurzen Sätze sorgen für Präzision und Dynamik.
    Ich habe dieses Buch mit seinen 236 Seiten an einem Tag durchgelesen und gebe zu, dass ich es hin und wieder weglegen musste, um das Gelesene zu verarbeiten. Ich bin erstaunt, wie viele verschiedene Perspektiven des Themas aufgegriffen wurden - von den Gesetzmäßigkeiten bei der Haltung von “Hausstücken”, über die Forschung und Entwicklung in der Medizin und Automobilindustrie, bis hin zu Traditionen, wie die Bestattung. Die meisten Fragen, die sich im Verlauf des Buches ergeben, werden somit automatisch auf den folgenden Seiten beantwortet.  Damit ergab sich für mich eine bis zum Ende schlüssige Handlung. Eins verstehe ich jedoch nicht: Wie kann es sein, dass Kannibalismus noch vor Organraub legalisiert wird, der erst im späteren Verlauf der Handlung erwähnt wird. Außerdem kommt man nicht drum herum, sich die moralische Frage zu stellen, warum diese Thematik so viel schockierender für uns erscheint als das, was tagtäglich wirklich in unseren Schlachthäusern passiert. Wodurch ich einen weiteren Kritikpunkt ansprechen möchte. In meinen Augen wird das Schlachthaus zu sehr beschönigt. Natürlich, geht mal etwas schief, aber in den meisten Schlachthäusern herrscht leider nicht so viel Struktur und Ordnung wie in dem, was uns Bazterrica beschreibt. Ich finde, wenn sie ein Buch über dieses Thema schreibt und auch weiß, dass sie damit schockiert, dann kann, oder sollte sie sogar, alle Karten offen auf den Tisch legen und ihre Reichweite nutzen um auch in der Hinsicht aufzuklären.

    Angesichts des Themas kann ich also nicht von einem schönen Buch sprechen, allerdings war es definitiv interessant und provokant, denn es löst nicht nur Ekel, sondern auch makabre Neugier aus. Eigentlich soll es auch dystopisch sein, doch mag man sich gar nicht vorstellen, was heutzutage wirklich auf dem internationalen Schwarzmarkt vertrieben wird.


    ⅘ Sterne 

  14. Cover des Buches Im Land des Korallenbaums (ISBN: 9783404166015)
    Sofia Caspari

    Im Land des Korallenbaums

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Im Sommer 1863 lernen sich die jungen Deutschen Anna Weinbrenner und Viktoria Santos auf der Überfahrt nach Buenos Aires kennen. Beide Frauen sind erwartunsgfroh auf dem Weg zu ihren Ehemännern, die ihnen vorausgereist sind. In Argentinien trennen sich ihre Wege zunächst. Doch Viktorias wohlhabender Gatte hütet ein schreckliches Geheimnis, das ihre Zukunft überschatten wird, während Annas Familie sie mit einer traurigen Nachricht erwartet. Werden sich dennoch in dem fernen Land ihre großen Hoffnungen vom Glück erfüllen?

    Das buch beschreibt gut die Geschichte der 2 Frauen. Anna musste viel durchmachen und hat es Geschaft ihren teaum zu erfüllen was nicht immer einfach war. Viktoria war mir nicht so sympathisch auch sie hatte es schwer doch sie ist auch sehr egoistisch. Das Buch hat längen dabei aber trotzdem hat es mir gefallen

  15. Cover des Buches Dein. Für immer. (Liebesroman) (ISBN: 9781980942580)
    Emma Wagner

    Dein. Für immer. (Liebesroman)

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Heidi0658

    Zum Inhalt: In der Vergangenheit wusste Clara nicht genau, was Sie vom Leben erwarten sollte. Doch Sie wusste, was Sie nicht wollte und das war Nino! Dieser stolze Nino mit den feurigen Augen und der Arroganz, welche Clara immer zur Weißglut brachte und Ihr bereits einmal das Herz gebrochen hatte! Doch das Schicksal hat andere Pläne und somit treffen Clara und Nino in Argentinien wieder aufeinander. Es knistert gewaltig zwischen den Beiden in dieser unruhigen Zeit, die es nicht besonders gut mit Ihnen meint. Jahre später in Deutschland: Ben ist genau Typ von Mann, um den Isabell normalerweise einen großen Bogen macht. Doch der tätowierte Frauenheld mit den dschungelgrünen Augen und dem verschmitzten Lächeln lässt Ihr jedoch keine andere Wahl und Sie verliert Ihr Herz schneller als Ihr lieb ist. Nur stellt sich für Isabell die Frage, warum Ihr Vater sich gegen diese Beziehung stellt. Doch auf einmal überschlagen sich die Ereignisse und ein Familiengeheimnis scheint sich Isabell und Ben in den Weg zustellen. Meine Meinung: Das Buch-Cover gefällt mir sehr gut, obwohl mich der Wechsel etwas irritiert hat. Ich fand das ursprüngliche Cover auch sehr ansprechend. Zur Story möchte ich sagen, dass mich diese sehr angesprochen hat. Sie beinhaltet Spannung und ausreichend Emotionen. Die Autorin hat die Protagonisten gut in Szene gesetzt, unabhängig davon, ob sich das Geschehen in der Zukunft oder Vergangenheit abgespielt hat. Es war für mich sehr angenehm der Geschichte und dem Geschehen zu folgen. Für dieses Geschenk danke ich der Autorin aus vollem Herzen.

  16. Cover des Buches Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher (ISBN: 9783570309704)
    Sarah Ockler

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher

     (198)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    In der Hernandez-Familie gibt es eine goldene Regel: Verlieb dich nie in einen Vargas. Das hat Jude von ihren älteren Schwestern gelernt, deren Herzen schon von Vargas-Jungs gebrochen wurden. Nun steht Jude kurz vor dem College und lebt als einziges Kind noch bei ihren Eltern. Um ihrem an Alzheimer erkrankten Vater eine Freude zu bereiten, stellt sie einen Mechaniker ein, der das alte Motorrad ihres Vaters reparieren soll. Zufällig ist dieser Junge Emilio Vargas und sieht zudem noch unverschämt gut aus. Und obwohl sich Jude vehement dagegen wehrt, versucht er immer mit ihr zu flirten, bis sie ihm schließlich nicht mehr widerstehen kann.
    In dem Buch geht es auf ersten Blick zuerst um diese Liebesbeziehung, diese spielt aber tatsächlich eher eine untergeordnete Rolle.
    Denn im Vordergrund steht die Krankheit ihres Vaters und wie Jude damit umgeht, zudem noch Judes Selbstfindung und wie sie es schafft, sich von ihren Schwestern loszureißen, um sich als unabhängige Person zu beweisen. Deshalb kann ich nur in höchsten Tönen von dem Buch sprechen.

  17. Cover des Buches Der Pinguin meines Lebens (ISBN: 9783596036028)
    Tom Michell

    Der Pinguin meines Lebens

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Forti
    "Der Pinguin meines Lebens" macht auf den (meinen) ersten Blick nicht viel her: das Coverbild wirft immer mehr Fragen auf, je länger man es betrachtet (Photoshop fail), und auch der Titel klingt seicht und einfallslos. Immerhin der Klappentext verspricht eine interessante Geschichte, verschweigt aber, dass es im Buch auch zu einem guten Teil um die Erlebnisse eines jungen englischen Lehrers im Argentinien der 1970er Jahre geht, was ich fast genauso spannend finde wie die Geschichte des liebenswerten Magellanpinguins Juan Salvado. Das Buch liest sich gut und flüssig.
    Insgesamt eine schöne, interessante, andere Geschichte - Lesempfehlung!
  18. Cover des Buches Die Toten Hosen (ISBN: 9783498073794)
    Philipp Oehmke

    Die Toten Hosen

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Steffi85

    Ich brauchte ein bisschen, um in das Buch reinzufinden, danach hat mir das Buch aber super gefallen.
    mich hab vieles erfahren, was ich noch nicht wusste - gerade auch wie DTH sich Stück für Stück verändert hat, wie die ersten Konzerte waren, wo sie überall gespielt haben…und auch welche Bedeutung manche Lieder haben, fand ich interessant zu lesen.

    Auf jeden Fall werde ich auch das Buch „Hope Street“ lesen. Ich finde es spannend was über die Vergangenheit der Bandmitglieder zu erfahren.


  19. Cover des Buches Fischermord (ISBN: 9783746634463)
    Katharina Peters

    Fischermord

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    "Fischermord" ist bereits der achte Fall für die sympathische Kommissarin Romy Beccare, die auf Rügen ermittelt. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind und sich die privaten Nebenhandlungen der Reihe in einem übersichtlichen Rahmen halten, kann man sie unabhängig voneinander lesen. Am Ende des Buchs befindet sich außerdem ein Personenregister, das Auskunft über die Hauptcharaktere gibt. Damit kann man sich auch als Neueinsteiger orientieren.

    Romy Beccare hat es dieses Mal mit einem vermeintlichen Selbstmord zu tun. Zunächst deutet alles darauf hin, dass sich Torsten Fischer in der Nacht zu seinem Geburtstag im Pferdestall erhängt hat. Doch Romy Beccare hat ein seltsames Bauchgefühl und beginnt nachzuforschen. Dabei stößt sie auf Ungereimtheiten im Lebenslauf von Torsten Fischer.

    Der Einstieg in die Ermittlungen gelingt mühelos, denn sie Spurensuche wird authentisch beschrieben. Schon bald stellt man gemeinsam mit der Kommissarin fest, dass Torsten Fischer Geheimnisse hatte und keineswegs der charismatische Mann, dem alles auf Anhieb gelingt, gewesen ist. Das Team gräbt immer tiefer und dabei kommt einiges ans Tageslicht. Es macht Spaß, hier mitzurätseln und eigene Überlegungen anzustellen. Erst nach und nach rücken dabei die Puzzleteilchen an die richtige Stelle. Deshalb bleibt die Spannung durchgehend erhalten. Bei diesem Fall ist wirklich nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint und deshalb dürften Krimifans beim Lesen auf ihre Kosten kommen.

    Ein spannender Fall, bei dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

  20. Cover des Buches Fear - Grab des Schreckens (ISBN: 9783426199008)
    Douglas Preston

    Fear - Grab des Schreckens

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »D’Agosta hatte die Ausschnitte schon gesehen, trotzdem ließen sie ihn erneut erschaudern. Das Gros der Mörder, das wusste er, ließ sich in zwei große Gruppen unterteilen: planvoll oder nicht planvoll agierend. Aber dieser Mann war so cool, ging derart methodisch vor, dass er beinahe in einer eigenen Liga spielte.«

     

    Lieutenant D’Agosta und sein Team stehen mal wieder vor einer mächtigen Herausforderung. Der Serienmörder, der mit enormer Grausamkeit wütet, passt in kein Schema und scheint mit den Ermittlern ganz entspannt zu spielen. Eigentlich ein Fall wie geschaffen für Special Agent Pendergast, doch der ist nach der Jagd auf die Entführer seiner Frau nicht mehr derselbe.

     

    Auch dieser zwölfte Band der Reihe unterhielt mich bestens. Vier Handlungsstränge gibt es, die Schauplätze liegen an verschiedenen Orten in den USA, in Mexiko und Brasilien.

    Auf Pendergast, dem nur ein ultrakurzes Wiedersehen mit seiner Frau vergönnt war, wartet ein weiterer Tiefschlag, der ihn fast umbringt. Ich hatte eigentlich gedacht, dass es kaum noch schlimmer geht, aber die Autoren muten dem armen Kerl einen heftigen Leidensweg zu.

    Die Mordserie in New York ist ebenfalls heftig und der Täter mehr als rätselhaft. Dazu die obskuren Botschaften, die er an den Tatorten zurücklässt und bei denen sich Pendergast als Adressat erkennt.

    Dr. John Felder versucht immer noch, hinter Constances Geheimnis zu kommen und geht dabei lebensgefährliche Risiken ein.

    Außerdem wird die Geschichte von Corrie Swanson weitererzählt, die im letzten Band mit einem fiesen Cliffhanger abbrach. Corrie hat einen wichtigen Beitrag zu Pendergasts Ermittlungen erbracht, hat aber nun ein anderes, ziemlich persönliches, Problem. Corrie ist mir sehr sympathisch, eine coole junge Frau und wer sie unterschätzt, begeht einen mächtigen Fehler.

     

    In der Summe ergibt das Hochspannung, die sich durch das ganze Buch zieht. Für das Verständnis wäre es sinnvoll, wenigstens die zwei Vorgängerbände zu lesen. Wie sehr Pendergast durch seine erlebten Tragödien beeinträchtigt ist und sich verändert hat, realisiert man erst richtig, wenn man auch die ersten Bände kennt. Persönlich fände ich es schön, wenn die Autoren da nicht noch mehr Register ziehen würden und ich ihn mal wieder entspannt und locker erleben könnte. Ich werde es in Kürze herausfinden.

     

    Fazit: Sehr spannend, viel Action, viele Schauplätze. Neben Pendergast und D’Agosta ermittelt auch Corrie Swanson, das gefiel mir sehr.

  21. Cover des Buches Die großen Vier (ISBN: 9783455650532)
    Agatha Christie

    Die großen Vier

     (72)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: Poirot steht vor seinem bisher größten Fall. Eine Geheimorganisation mit vier einflussreichen Mitgliedern versucht ihn zum Schweigen zu bringen. Unterstützt wird er dabei von seinem alten Freund Hastings. Doch die großen Vier wollen sich einfach nicht schnappen lassen.

    Meine Meinung: Bisher war ich von Mrs. Christie sehr angetan und verschlang Poirots Fälle. Doch diesmal wollte mich der Fall einfach nicht packen. Es wirkte eher wie eine verwirrende Ansammlung an Kurzepisoden, die viel zu schnell gelöst wurden und irgendwie immer unbefriedigend endeten. Mit den großen Vier wurde ein Gegner geschaffen, der viel zu groß angelegt wirkte und so gar nicht in das übliche Whodunnit Schema passen wollte. Also habe ich ein bisschen nachgeforscht und anscheinend war Mrs. Christie bei der Arbeit an diesem Buch in finanziellen Nöten und hat dann tatsächlich die Kapitel einzelnd veröffentlicht, um möglichst schnell an ein wenig Geld zu kommen. Leider wirkte dadurch die Gesamthandlung sehr unausgewogen und verlor sich in seinen ständigen Hinweisen auf die großen Vier, die doch immer gleich endeten. Dadurch wurde es ein regelrechtes Durchquälen durch 224 Seiten, die nicht zu enden schienen. So freue ich mich nun auf weitere Werke und versuche diesen Fehlschlag einfach zu vergessen.

  22. Cover des Buches Die Rückkehr des Tanzlehrers (ISBN: 9783423211710)
    Henning Mankell

    Die Rückkehr des Tanzlehrers

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Sandtiger

    Über den Inhalt des Buchs wurde ja schon genug geschrieben und daher konzentriere ich mich auf meine persönlichen Eindrücke.

    Die Sprache ist typisch Mankell, kurze prägnante Sätze, etwas düstere Stimmung, nicht sonderlich optimistisch in der Betrachtung der aktuellen Lage im Land und auch der Zukunft, immer mal wieder Bezug zum Wetter.

    Die Auflösung des Falls kam für mich unerwartet und der Weg dahin hat mich zwar in den Bann gezogen, aber ich konnte in keinster Weise mit dem Hauptprotagonist mitfühlen. Seine Handlungen und seine Denkweise hat mich öfter einfach nur genervt. Ständig dieses "ich fahre", "heute Abend", "nur noch das hier", "jetzt aber". Ja klar, er befindet sich in einer Ausnahmesituation, aber dennoch, war es für mich irgendwie unverständlich. Da war mir sogar der Täter irgendwie näher. Zum Ende hin, wurde er dann doch noch menschlicher und sympathischer und machte Laune auf eine Fortsetzung der Geschichte. Zwischendrin war er mir als Person ziemlich egal, was mit ihm passiert und sowas passiert mir beim Lesen normal nicht. Aber hier war der Fokus mehr darauf, "was steckt dahinter", "wer war's" und "warum". 

    Dennoch von mir eine klare Empfehlung, wer Mankell und Wallander mag, macht auch mit diesem Buch nichts falsch.


  23. Cover des Buches Die Lagune der Flamingos (ISBN: 9783404167593)
    Sofia Caspari

    Die Lagune der Flamingos

     (47)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Nach dem Buch Im Land des Korallenbaums" ist dies der zweite Band einer Argentinien-Saga von Sofia Caspari. Es spielt Ende der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, einer Zeit, in der viele Menschen aus Deutschland auf ein besseres Leben in der neuen Welt hofften und dort versuchten ihr Glück zu finden.

    Im Vordergrund der Geschichte stehen drei Familien, wovon zwei bereits aus dem ersten Band bekannt sind.

    Die verwitwete Annelie Wienand kam vor einigen Jahren mit ihrer Tochter Mina nach Argentinien, um Xaver Amborn zu heiraten, doch sie erlebte eine Enttäuschung. Ihre Tochter Mina freundete sich mit dem Nachbarssohn Frank Blum an, um dem tristen Familienalltag und den Nachstellungen ihres Stiefbruders Philipp zu entkommen. Aus der Freundschaft entwickelt sich Liebe, doch dann prügelt Philipp einen Menschen zu Tode und lässt es so aussehen, als wenn Frank der Täter ist. Frank muss fliehen. Wird er seine Unschuld beweisen können?

    Anna Weinbrenner-Meyer hat aus ihrem Fuhrbetrieb ein florierendes Unternehmen geschaffen. Sie hofft, dass ihre Tochter Marlena eines Tages das Geschäft übernimmt. Doch Marlena traut sich nicht ihrer Mutter zu erzählen, dass sie ganz andere Träume hat, sie wünscht sich nichts sehnlicher als Journalistin zu werden.

    Victoria Santos, die zusammen mit Anna nach Argentinien gekommen ist, kämpft um das Erbe der Santos für ihre Tochter Estella und muss sich wegen der Führung ihrer Estancia gegen die anderen Plantagenbesitzer wehren.

    Das Buchcover ist wunderschön gestaltet und macht Lust die Geschichte zu lesen. Da es neben den drei Haupterzählsträngen noch verschiedene Nebenstränge gibt, sind die Stammbäume zu Beginn des Buches sehr hilfreich. Gewünscht hätte ich mir am Ende des Buches ein Glossar der spanischen Wörter, obwohl sich die meisten im Zusammenhang erklären.

    Das Buch ist flüssig und leicht zu lesen, es regt die Fantasie an und vor meinem inneren Auge entstand ein schönes Kopfkino. Die Charaktere waren gut beschrieben, so dass ich mir immer ein passendes Bild der Personen machen konnte. Es gab sympathische und unsympathische Charaktere, wobei einige Handlungsweisen für mich nicht ganz nachvollziehbar waren, aber wenn Gefühle im Spiel sind, ist menschliches Verhalten selten kalkulierbar.

    Neben der bildhaft beschriebenen Landschaft von Argentinien so wie der Beschreibung von Buenos Aires hat mir auch gefallen, die geschickt einfließenden Informationen über Argentinien am Ende des 19. Jahrhunderts, so dass ich noch etwas über das Land lernen konnte. Die Beschreibungen hatten das richtige Maß ohne überladen zu wirken.

    Ein schönes Wohlfühlbuch, das mir gefallen hat und mich an trüben Tagen nach Argentinien versetzte. 

  24. Cover des Buches Das Lied des Wasserfalls (ISBN: 9783404168903)
    Sofia Caspari

    Das Lied des Wasserfalls

     (23)
    Aktuelle Rezension von: thiefladyXmysteriousKatha

    Das Lied des Wasserfalls

    Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Band der Argentinienreihe von Sofia Caspari, allerdings habe ich Band eins und zwei nicht gelesen und man versteht trotzdem perfekt, was passiert, da es neue Protagonisten gibt und die Handlung zeitlich auch später spielt. Alles andere wird so erklärt, dass man gar nicht merkt, dass es Vorgängerbücher gibt. (Diese sind Im Land des Korallenbaums und die Lagune der Flamingos).

    Das Buch lag bereits sehr lange auf meinem Sub, doch nun war ich endlich in der Stimmung für einen historischen Roma in der neuen Welt. Da meine Lehrerin aus meinem letzten Spanischkurs auch aus Argentinien kam, haben wir bereits viel über das Land und die Bräuche gelernt und ich erhoffte mir hier noch mehr über die argentinische Kultur zu erfahren.

    Ein spannender Roman, mit kleinen Schwächen, der in einem sehr interessanten Land spielt.

     

    Klappentext
    Argentinien, 1897. Clarissa und Javier feiern ihren ersten Hochzeitstag mit einem Ausflug an die Iguazú-Wasserfälle. Doch der wunderschöne Tag endet schrecklich: Clarissa verliert ihren Ehemann, ihre Familie, ihr Zuhause, ihr bisheriges sorgenfreies Leben.

    Zur gleichen Zeit befindet sich der Arzt Robert Metzler auf einer Expedition durch den Dschungel. Am Flussufer findet er die ohnmächtige Clarissa. Robert bringt die Frau, die sich an nichts erinnern kann, zur Farm seiner Eltern. Noch weiß er nicht, dass sie eine Gejagte ist …

     

    Meine Meinung

    Dieses Buch beginnt direkt mit einer sehr starken Szene und man wird fast etwas von den Ereignissen überrumpelt, so wie die Protagonistin Clarissa, die sich eben noch auf der Reise anlässlich ihres ersten Hochzeitstages befand und urplötzlich Witwe ist und zu allem dem noch auf der Flucht.

    Schnell lernt man auch andere Figuren kennen wie den Arzt Robert Melzer, die junge Medizin begeisterte Aurora, die schwangere Estella und viele mehr. Die Erzählperspektive wechselt je nach Familie bzw. Person, bei der man sich handlungstechnich gerade aufhält, wodurch es nie langweilig wird, allerding manchmal große Pausen entstehen, bis man wieder bei Clarissas Geschichte ankommt.

    Man lernt in diesem Buch das ein oder andere über Argentinien, wie zum Beispiel die Wichtigkeit des Matetees oder über den Zustand des Landes im 19- Jahrhundert. Allerdings hätte es für meinen Geschmack noch mehr historische Details sein können, denn ich hätte gerne noch mehr über Regierungssituation, Einwanderung, Ureinwohner, etc. erfahren.

    Die 560 Seiten sind eigentlich nie langweilig, aber am Ende wurde mir dann alles doch zu positiv aufgelöst, da eigentlich jede Figur ein Happy End bekommt und es mir dadurch etwas zu unrealistisch und zu kitschig wurde.

    Wer kein Problem damit hat, dass man mehr Liebesgeschichten als historische Fakten erhält, ist hier aber genau richtig. Von mir gibt es 3,5 Sterne für Das Lied des Wasserfalls.

     

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