Bücher mit dem Tag "argentinien"

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123 Bücher

  1. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

    (1.420)
    Aktuelle Rezension von: Simply_Another_Bookaholic

    Der Psychiater Mats Krüger leidet unter extremer Flugangst. Trotzdem muss er von Buenos Aires nach Berlin fliegen, um seine hochschwangere Tochter Nele zu Unterstützen. 

    Noch bevor der Flug überhaupt richtig begonnen hat, erhält er eine grausame Nachricht: Nele wurde entführt. Um sie zu befreien muss er jedoch das in die Wege leiten, wovor er am meisten Panik hat. 


    Gefangen in einem Flugzeug über den Wolken beginnt für Mats ein psychologischer Albtraum. Er weiß nicht, wem er vertrauen kann, wer die Wahrheit sagt oder ob er selbst gerade manipuliert wird.


    Typisch Fitzek: schnell, intensiv und voller Wendungen. "Flugangst 7A" lebt vor allem von seinem hohen Tempo und der beklemmenden Atmosphäre im Flugzeug. Man fühlt sich als Leser:in fast selbst eingeengt zwischen den Sitzen und dem steigenden Druck an Bord.

    Die Geschichte ist ein echter Pageturner, auch wenn man bei einigen Entwicklungen bereit sein muss, nicht jede Logikfrage zu hinterfragen. Dafür bekommt man eine Achterbahnfahrt voller Überraschungen, Cliffhanger und Nervenkitzel.


    Ein psychologischer Thriller mit enormem Tempo, engem Setting und vielen Twists, also perfekt für alle, die Spannung am Stück lesen wollen.

  2. Cover des Buches What the River Knows (Geheimnisse des Nil 1) (ISBN: 9783473586820)
    Isabel Ibañez

    What the River Knows (Geheimnisse des Nil 1)

    (315)
    Aktuelle Rezension von: valls

    Info vorab: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, meiner Meinung nach eine sehr gute Entscheidung.

    Das Buch lässt mich sehr zweigespalten zurück.

    Auf der einen Seite finde ich es sehr positiv, dass das Buch echte Originalität aufweist und keine oder zumindest wenige Klischees aufwärmt.

    Allein, dass die Hauptprotagonistin mal nicht aus England oder den USA stammt, sondern aus Buenos Aires, Argentinien und der südamerikanische Flair auch des Öfteren durch spanische Kapitelüberschriften und spanische Phrasen mitten im Text im Buch zum Vorschein kommt, lässt die Geschichte schon herausstechen.

    Natürlich ist dieser Punkt der Tatsache geschuldet, dass die Autorin selbst Wurzeln in Südamerika hat, aber das tut dem ja keinen Abbruch.

    Den Anfang fand ich super stark. Vor allem die Beschreibung der unbekannten Stadt und des Grandeurs der Kolonialzeit in Ägypten, aber auch die vorherrschende Kritik der wichtigen Charaktere am englischen Einfluss. Man hat sich bei der Beschreibung des Sheapards Hotel, in dem sich internationale Touristen, Geschäftsleute und Prominente tummeln, sehr an diesen ereignisreichen Ort geträumt. Generell hatte ich das Gefühl die Autorin hatte einen sehr scharfsinnigen Schreibstil und die Dialoge, besonders zwischen Whit und Inez, waren sehr intelligent und nicht vorhersehbar. 

    Auch die Dynamik zwischen Inez und Whit fand ich gelungen - endlich mal eine Frau, die den "Bad Boy" durchschaut, schlagfertig ist und im Analysieren von Menschen relativ scharfsinnig wirkt - naja, das heißt zumindest zunächst (Erläuterung folgt später). Whit findet Inez am Anfang nervig, da sie ihm seinen Job erschwert und Inez findet Whit wiederum nervig, weil er ihr Steine dabei in den Weg legt, in Ägypten zu bleiben.

    Whit auf der anderen Seite ist ebenfalls gelungen. Eine charmante, distanzierte Fassade nach außen, innen plagt ihn offensichtlich vieles. Auch sein Alkoholproblem und seine Schwächen machen ihn zu einem sehr realistischen männlichen Hauptcharakter. Man versteht, dass er die teilweise illegalen Geschäfte, die er für Ricardo erledigen muss, nicht genießt, sondern irgendwie gefangen ist. In einer idealen Welt würde er irgendetwas mit Chemie machen, aber die Wirklichkeit sieht anders aus: er wurde aus dem Militär geworfen und hat eine dunkle Zeit hinter sich, aus der ihn Ricardo gerettet hat.

    Dass sich Gefühle zwischen Inez und Whit entwickeln, die sich, obwohl sie so unterschiedlich sind, gut ergänzen, ist zwar nachvollziehbar, aber es ging mir zu schnell. Auf einmal küsst er sie auf die Wange und ist ganz angetan... da hätte ich mir gewünscht, dass der Leser noch länger im Dunkeln gehalten wird, was seine Gefühle angeht. 

    Inez Onkel, ein Archäologe, Whits Boss und der Kollege ihrer Eltern, will eigentlich den ganzen Roman über, dass sie Ägypten wieder verlässt und hat deswegen ganz am Anfang Whit geschickt, um sie direkt wieder in ein Schiff zurück nach Argentinien zu setzen. Man teilt hier Inez Frustration, dass sie herausfinden will, was mit ihren Eltern geschieht und kämpfen muss, um zu bleiben.

    Als sie sich dann durch List und Widerspenstigkeit (was ich gut an ihr fand) auf das Boot zur Ausgrabungsstätte schmuggelt und ihr Onkel sie widerwillig als Teil des Teams akzeptiert, ging es meiner Meinung nach bergab. 

    Und die Logikfehler häuften sich leider auch.

    1) Inez kennt ihre Eltern praktisch gar nicht. An einem Punkt im Buch sagt sie auch, dass sie nicht mal ihren eigenen Eltern vertrauen kann. Sie verbringen zwar immer ein halbes Jahr in Argentinien, aber als Leser hat man das Gefühl, die beiden bleiben blass und nicht greifbar. Es ist etwas schwer vorstellbar, dass Inez ihre eigenen Eltern so wenig kennt. Da fühlte sich dann aber vieles nicht stimmig an. Dass sie in deren alter Suite wehmütig wurde, kann man ja verstehen aber man hat generell das Gefühl, Inez wandelt bzgl. vielem im Dunkeln und zwar nicht nur, weil sie - zu ihrer Verteidigung - auch viel im Dunkeln gelassen wird, sondern auch, weil sie vielleicht an manchen Stellen nicht genug hinterfragt.

    2) der Grund, dass Tio Ricardo sie im Team gegenüber Mr. Fincastle akzeptiert, ist, dass sie ihre Zeichnerin wird, obwohl Abdullahs Tochter mit Kamera dabei ist? Das hat für mich überhaupt gar keinen Sinn gemacht. Da hätte die Autorin wirklich mit etwas Besserem kommen können. Zum Beispiel hätte Inez offenbaren können, dass sie die Magie des Rings wahrnimmt und das Team sie braucht, damit sie das Grab finden. Sie hätte sich unverzichtbar machen können.

    3) dass Inez einfach akzeptiert, dass Tio Ricardo ihr nicht die ganze Wahrheit über ihre Eltern erzählt, obwohl es für den Leser offensichtlich ist, dass er etwas verbirgt, finde ich seltsam, selbst vor dem Hintergrund, dass sie sich ihren Aufenthalt in Ägypten mehr oder weniger erkämpfen musste und nur "geduldet" ist.  Es ist unlogisch, dass sie ihren Onkel nicht noch stärker nach Infos über ihre Eltern bedrängt. Sie gibt zu schnell auf.

    4) auch ihre Gedanken bezüglich Tio Ricardo, nachdem sie denkt, dass er ihre Eltern ermordet hat, finde ich nicht überzeugend. Es wirkt alles etwas konstruiert.

    5) dass Sie die Warnzeichen nicht erkennt, als ihre Mutter auftaucht. Sie sagt ihr ständig, sie soll "sie nicht suchen". Kommt verhüllt, scheinbar aus Angst vor Ricardo. Sagt Inez überhaupt gar nicht, was los ist. Wirkt übelst dodgy auf den Leser. Und dennoch vertraut Inez einer Frau, die zwar ihre Mutter ist aber die sie kaum kennt. Wieder lässt sie sich, ähnlich wie von ihrem Onkel, mit wenig bis gar keinen Informationen abspeisen und lässt sich benutzen. Dafür, dass sie am Anfang als so dickköpfig und widerspenstig dargestellt wird und auch Whit so scharfsinnig analysiert und durchschaut, handelt sie ab einem Drittel des Buches zunehmend naiv und out of character. Selbst Isadora sagt zu ihr, dass sie zu "trusting" ist. Auf der anderen Seite kann ich verstehen, dass die Autorin Inez auch Schwächen geben wollte, immerhin macht das Charaktere ja erst nahbar. Und klar, es ist ihre Mutter, von der sie dachte, dass sie tot ist. Erleichterung und Gewohnheit spielen da sicher eine Rolle.

    6) Elviras Tod fand ich so oder so unnötig und scheiße. Aber wie Inez damit umgeht, finde ich noch schlimmer. Ja sie weint und gibt sich die Schuld. Aber als Elvira verschwindet, trödelt sie zunächst mit ihrem Kleid, flirtet mit Whit. Und nach Elviras Tod denkt sie nur daran, Elviras Tod zu rächen und ihre Mutter zu verfolgen. Ihre Gedankengänge wirken hier ebenfalls wieder sehr konstruiert. Hier hat die Autorin es nicht geschafft, Inez Trauer authentisch rüberzubringen. Es wurde auch viel zu wenig über Inez Angst vor der Reaktion ihrer Tante und Cousine gesprochen.

    Ab dem ersten Drittel zieht sich das Buch sehr und die gesamte Ausgrabung hat mich teilweise etwas gelangweilt. Viele Charaktere tauchen gar nicht mehr auf (z.B. Farida) und oft beinhalten Szenen nur Inez und Whit. Whit ist natürlich immer plötzlich da. Zwar hat es mich ja irgendwie auch gefreut, weil ich die beiden zusammen toll fand, aber es war mir dann doch ein bisschen zu "convenient", dass sie immer zusammen waren. Die Backstory zu Cleopatra und ihren Kindern sowie Marcus Antonios war ganz spannend. Auch Inez Visionen von Cleopatra fand ich sehr mystisch. Man hatte das Gefühl, die Gegenwart und die Vergangenheit sind irgendwie verbunden und die Vergangenheit ist nicht wirklich vergangen. Auch den Titel des Buches fand ich gelungen. Ich liebe es, wenn Titel sich auf eine kleine Stelle im Buch beziehen, die man fast überlesen könnte. Inez Mutter erwähnt kurz, dass der Nil so viel weiß und so viele Dinge im Wasser gelandet sind und Inez sinnt dann darüber nach, wie viele verschiedene Zeiten der Fluss gesehen hat. Das hat eine sehr mystische und geheimnisvolle Atmosphäre geschaffen. Die magischen Artefakte hingegen fand ich irgendwie sehr überflüssig.

    Als sie gegen Ende zusammen in der Grabstätte eingesperrt sind, ist Inez mir viel zu passiv. Sie fragt Whit, was sie tun sollen, obwohl er selbst verletzt und am Boden ist. Das ist doch die bekannte "Line", die in Filmen immer kritisiert wird. Dass die Frau den Mann fragt, was zu tun ist. Auch wieder komplett out of character. Ja, sie ist in Panik und hat Angst um ihre Cousine. Aber trotzdem finde ich, sie verhält sich hier sehr klischeehaft.

    Insgesamt vergebe ich dennoch 4 von 5 Sternen. Mich hat das Buch insgesamt trotz aller Logikschwächen und schwächerer Passagen vor allem durch seine Originalität, seinen intelligenten Schreibstil, die geistreichen Dialoge und die dreidimensionalen Charaktere überzeugt.

  3. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328110859)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

    (257)
    Aktuelle Rezension von: Schlumpfine-02

    Das große Los“ von Meike Winnemuth ist ein humorvoller, inspirierender Reisebericht über ein Jahr in 12 Städten weltweit, finanziert durch einen Gewinn bei „Wer wird Millionär?“ In Briefen teilt sie Aha-Erlebnisse, Kulturschocks und innere Veränderungen – ein Plädoyer für Mut und Möglichkeiten, das nie langweilig wird.

  4. Cover des Buches Resturlaub (ISBN: 9783596512409)
    Tommy Jaud

    Resturlaub

    (1.071)
    Aktuelle Rezension von: Perse
    • Details:

    Ausgabe: eBook 

    Erscheinungsdatum:

    Verlag: Fischer Verlag 

    Genre: Komödie 

    Seitenanzahl:

    • Inhalt:
    • Meinung:

    Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen. Es kann auf jeden Fall mit der Simon Peters - Reihe mithalten. Sehr witzig geschrieben und Ironie und Sarkasmus kommen auch nicht zu kurz!..... 

    Fazit:

    Tipp:

  5. Cover des Buches Where the Library Hides (Geheimnisse des Nil 2) (ISBN: 9783473586844)
    Isabel Ibañez

    Where the Library Hides (Geheimnisse des Nil 2)

    (69)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    Stichworte: Band 2 und Finale, ägpytische Schätze, zarte Magie, Artefakt-Schmuggel, Familiengeheimnisse, tödliche Gefahr

    Meine Meinung:
    Ein sehr gelungener bschluss, der in Handlung und Qualität nahtlos an den Vorgänger anschloss. Mir fehlten hier leider ein bisschen die mytischen Aspekte, das geschichtlich-geheimnisvolle und aufregende aus Band 1. Stattdessen ging es mehr um die akute, gegenwärtige Gefahr. Aber auch das war spannend, und ich mochte die Charakterdynamiken wieder sehr (auch wenn Whit es mir zeitweise schwer gemacht hat, ihn zu mögen). Ich mochte, dass Inez sich nicht unterkriegen ließ und generell die Entwicklung der Geschichte.

    Auch wenn ich Band 1 einen Tick lieber mochte, gibt es von mir auf jeden Fall eine Empfehlung für die ganze Dilogie, es war eine sehr schöne Geschichte, in die ich gerne eingetaucht bin!

    4 Sterne

  6. Cover des Buches Die Wellington-Saga - Versuchung (ISBN: 9783734103728)
    Nacho Figueras

    Die Wellington-Saga - Versuchung

    (317)
    Aktuelle Rezension von: Thalia00

    Eine entspannte Liebesgeschichte, bei der das Drama nicht zu kurz kommt. 


    Mir waren die Hauptcharaktere sehr ans Herz gewachsen. Bei den Nebencharakteren konnte ich manche Situationen nicht nachvollziehen. 


    Auch einige sehr unangenehme Charaktere waren dabei, aber das war wichtig für die Geschichte. 


    Ich finde zum Schluss ist alles sehr schnell gegangen und wurde etwas übereilt. 


    Aber alles in allem eine schöne Geschichte mit etwas 🔥🤭

  7. Cover des Buches Änderungsschneiderei Los Milagros (ISBN: 9783596182855)
    María Cecilia Barbetta

    Änderungsschneiderei Los Milagros

    (41)
    Aktuelle Rezension von: EinBeutelVollerBuecher
    Die Aufmachung des Buches ist wirklich toll und auch das Buchcover ist wirklich fantastisch. Es war wirklich mal was anderes und ist ein wirklicher Blickfang. Der Schreibstil der Autorin hat mir im wesentlich auch gut gefallen, aber das waren auch schon die positiven Dinge. Was mich ein wenig gestört waren die ständigen Wiederholungen und manchmal auch die Momente nicht auf den Punkt zukommen. Die Geschichte war für mich einfach träge, langatmig und zäh. Kurz um kann ich nur sagen das mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen. Fazit: Ich weiß nicht ob ich sagen kann das ich dieses Buch nicht empfehlen kann, aber ich denke das es für viele nichts ist und sie lieber die Finger davon lassen sollten.
  8. Cover des Buches Der Apfelbaum (ISBN: 9783548060866)
    Christian Berkel

    Der Apfelbaum

    (183)
    Aktuelle Rezension von: Marw

    In diesem Buch reist Christian Berkel, deutscher Schauspieler, weit in die Zeit zurück,ca 100Jahre und erzählt die Lebensgeschichten und Abschnitte seiner Familie.
    Zusammen mit seiner dementkranken Mutter versucht er die Geschichte aufzuschreiben und zusammenzufügen.

    Gerne lese ich Geschichten und Geschehnisse aus dem 2ten Weltkrieg, auch in diesem kleinen Epos wurde ich zeitweise in die Geschichte gesogen,wurde dann aber wieder rausgerissen,wenn ich zurück in die Gegenwart musste.
    Auch die Wortwahl,war für meinen Lesefluß nicht optimal,aber das ist ja Gott sei dank ansichtssache.Viele Metaphern führten mich aufs Glatteis und ich musste den Absatz wiederholt lesen.

    Vielleicht war nicht der richtige Zeitpunkt und manchmal passen Autor und Leser nicht zusammen,trotzdem gab es in diesem Buch Zeiträume, in denen ich mitgefiebert habe oder mich tief in Gedanken befunden habe.

    Kein Buch für mal eben zwischendurch.

  9. Cover des Buches Der Pinguin meines Lebens (ISBN: 9783596712885)
    Tom Michell

    Der Pinguin meines Lebens

    (42)
    Aktuelle Rezension von: AnjaKoenig

    eine tolle geschichte, die so viel verbindet. sie bringt information über pinguine und über geschichtliches, über land und leute, über freundschaft der besonderen art. wunderschön wie aus einer tierrettung mehr entsteht und durch andere menschen noch zusätzliche aspekte mit reinfliessen. liest sich gut und ist total interessant. für mich auf jeden fall eine empfehlung wert.

  10. Cover des Buches Tango, der dein Herz verbrennt (ISBN: 9783492259675)
    Horacio Vázquez-Rial

    Tango, der dein Herz verbrennt

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Dreamworx

    1880 Argentinien. Ramón Díaz ist erst fünf Jahre alt, als er mit seinem Vater von Spanien aus in Argentinien einwandert.  Seit Ramóns Mutter starb, sind sein Vater Roque und er für sich. Ihre erste Anlaufstelle ist das Anwesen von Don Manuel Posse, wo sie sich ihren Lebensunterhalt verdienen und sich langsam ein eigenes Standbein in Buenos Aires aufbauen. Als sie dem deutschen Einwanderer Gérman Frisch begegnen, der das landestypische Bandoneon zu spielen versteht wie kein anderer, verliebt sich Ramón in diese Musik und die anrührenden Töne, die ihn mitten ins Herz treffen und ein Leben lang begleiten werden. Frisch wird bald schon ein enger Freund der Familie und kümmert sich um Ramón, damit der Junge sich in Argentinien richtig einlebt. Roque baut sein Geschäft immer weiter aus, wird recht wohlhabend und findet in Teresia eine neue Liebe. Als Erwachsener übernimmt Ramón das Geschäft seines Vaters und wird ein einflussreicher Mann, der seine alte Heimat Spanien erst einige Jahre vor Ausbruch des spanischen Bürgerkrieges wiedersieht…

    Horacio Vazquez-Rial hat mit seinem Buch „Tango, der Dein Herz verbrennt“ einen spannenden historischen Roman über die spanisch-argentinische Geschichte der fiktiven Familie Díaz vorgelegt, der dem Leser über einen Zeitraum von knapp 50 Jahren einen guten Einblick über die Lebenssituation von spanischen Einwanderern gibt und gleichzeitig die sich zuspitzende politische Lage in dem südamerikanischen Land wiederspiegelt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt den Leser während der Lektüre schnell in die damalige Zeit wandern, um hautnah am Leben von Roque und Ramón teilzuhaben und sie vom ersten Schritt an in Argentinien zu begleiten. Die Handlung teilt sich in drei Abschnitte, wobei der erste die Einwanderung und die ersten Jahre des Fußfassens beschreibt, der zweite beschäftigt sich mit dem Aufbau des Familiengeschäfts und der Ausbildung Ramóns durch  Gérman Frisch, während der dritte Teil sich um ausschließlich um Ramón als Erwachsenen und Nachfolger seines Vaters dreht. Unterbrochen werden diese Teile immer wieder durch eingestreute Kapitel, in denen Freunde und Familienmitglieder von Ramón zu Wort kommen und dem Leser eine etwas andere Sichtweise zum besseren Verständnis vermitteln. Der Autor versteht es sehr gut, dem Leser neben der Familiengeschichte auch die fürchterlichen Lebensverhältnisse der Einwanderer und auch die politische Entwicklung in Argentinien nahe zu bringen.

    Die Charaktere sehr gut und detailliert ausgestaltet. Sie besitzen individuelle Ecken und Kanten und wirken gerade deshalb sehr real und authentisch sowie stellvertretend für alle damaligen Auswandererfamilien, die nach einem Neuanfang streben und sich mit harter Arbeit und auf ehrliche Weise ein neues Leben aufzubauen versuchen. Roque, durch den Tod seiner Ehefrau bereits vom Schicksal geschlagen, ist mutig genug, mit seinem kleinen Sohn in ein fremdes Land auszuwandern, um dort sein Glück zu suchen. Er ist ehrlich, fleißig und hat den Traum von einem eigenen Geschäft. Seine Hartnäckigkeit und seine mentale Stärke ebenso wie Fleiß lassen diesen Traum wahr werden. Gérman Frisch ist ein talentierter Musiker und wird Roques bester Freund und Vertrauter, ja sogar zu einem Familienmitglied. Er ist hilfsbereit und kümmert sich rührend um Ramón, damit der Junge sich in dem fremden Land zurechtfindet und gleichzeitig auf dem rechten Weg bleibt. Ramóns Entwicklung über die Jahre ist wunderbar zu beobachten. Die Liebe zur bittersüßen Bandoneonmusik begleitet sein ganzes Leben und spiegelt das Auf und Ab seines Lebens sowie des Landes wieder. Er ist intelligent, fleißig und setzt das Werk seines Vaters fort. Auch die übrigen Protagonisten wie Teresia geben der Handlung weitere Impulse und machen die Geschichte rund.

    „Tango, der Dein Herz verbrennt“ ist die Familiengeschichte einer spanischen Einwandererfamilie, die in Argentinien ein neues Leben beginnt. Die Töne des Bandoneons schwingen während der Lektüre leise mit und geben der Geschichte den geeigneten Rahmen. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für ein spannendes südamerikanisches Epos!

  11. Cover des Buches Zart ist das Fleisch (ISBN: 9783518475485)
    Agustina Bazterrica

    Zart ist das Fleisch

    (77)
    Aktuelle Rezension von: EllenKnorr

    "Zart ist das Fleisch" gehört momentan zu meinem absoluten Lesehighlight in 2026. Ich habe selten etwas gelesen, was so einen Sog auf mich hatte. Ein äußerst wichtiges Buch, dass einen den Spiegel vorhält und seinen eigenen Fleischkonsum überdenken lässt. Muss man gelesen haben (setzt aber einen starken Magen voraus). 

  12. Cover des Buches Als das Leben unsere Träume fand (ISBN: 9783404176007)
    Luca Di Fulvio

    Als das Leben unsere Träume fand

    (135)
    Aktuelle Rezension von: Anirah

    Dieses Buch ist absolut nichts für schwache Nerven und meiner Meinung nach schlichtweg ekelhaft. Lassen Sie sich nicht von dem recht harmlos wirkenden Einband täuschen – der Inhalt steht in krassem Gegensatz zur optischen Aufmachung.

    Meine Kritikpunkte:

    • Exzessive Gewalt: Das Buch reiht eine detailgetreue Gewaltszene und Vergewaltigung an die nächste. Die Beschreibungen gehen dabei bis ins kleinste, unnötige Detail.

    • Sadistischer Unterton: Beim Lesen drängt sich unweigerlich der Eindruck auf, dass hier eine gewisse Freude an sadistischen Szenen besteht. Besonders eine Szene – in der eine Frau mit Essen ruhiggestellt wird, während sie missbraucht wird, gefolgt von einem regelrechten Abschlachten – ist schlichtweg verstörend und abstoßend.

    • Fehlende Grenze: Es gibt einen Unterschied zwischen einer harten Geschichte und einer Aneinanderreihung von Grausamkeiten, die psychologisch fragwürdig wirken.

    Fazit: Ich war einfach nur geschockt. Wer keine Lust auf detailliert beschriebene Grausamkeiten und Sadismus hat, sollte einen großen Bogen um dieses Werk machen. Für mich war es eine absolut grenzwertige Erfahrung, die ich niemandem weiterempfehlen kann.

  13. Cover des Buches The Dangers of Smoking in Bed (ISBN: 9781783786718)
    Mariana Enriquez

    The Dangers of Smoking in Bed

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    I fell in love with those little stories and her ideas of horror... Horrid, strange and fascinating nightmares!                                

  14. Cover des Buches Im Schatten der Vergangenheit (ISBN: 9781537575858)
    Gina Jacobsen

    Im Schatten der Vergangenheit

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    "MAFIA-ROMAN: Dr. Sally Flores ist gefeierte Staranwältin in Wien, verlobt mit einem aufstrebenden Politiker. Doch dann stellt ihr ein Journalist vor laufender Kamera eine seltsame Frage wegen ihres Vaters. Und plötzlich kommt wieder hoch, dass zu Hause nie über die Vergangenheit gesprochen werden durfte. Ihr Verlobter beschwört sie, an seinen und ihren Ruf zu denken und die Karriere nicht aufs Spiel zu setzen. Sie geht der Sache auf den Grund, findet ein mysteriöses Foto, reist nach Palermo, folgt der Spur ihres Vaters nach Argentinien und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, dessen Fäden weit mehr in ihre berufliche Gegenwart reichen, als sie geahnt hätte …
    Nichts in ihrem Leben ist, wie es scheint.
    Und wer ist der Kerl, der jeden ihrer Schritte verfolgt?" - soweit der Klappentext.

    Gina Jacobsen sagt von sich: "Ich wurde in Österreich geboren und lebe in Wien, bin Psychologin und meine Vision ist es, die Herzen von Menschen zu öffnen, um die Welt ein Stück besser zu machen!" (Quelle: amazon) Weitere Infos sind auf ihrer Homepage zu finden.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar, teilweise gelingen ihr ganz wunderbare Formulierungen. Die Geschichte in ihrem Handlungsverlauf ist für mich nicht in allen Punkten nachvollziehbar. Teilweise entscheidet Sally, die ja Anwältin und von daher logisch und analytisch denken kann, schlicht aus dem Bauch heraus. Das ist an sich nicht negativ, hier führt es jedoch dazu, dass ich an manchen Stellen keinen Zusammenhang zur Suche nach dem Vater sehe. Aber Sally geht unbeirrt ihren Weg und findet am Schluss auch Antworten.

    Fazit: trotz einiger Unzulänglichkeiten unterhaltsam

  15. Cover des Buches Unser Teil der Nacht (ISBN: 9783608501612)
    Mariana Enriquez

    Unser Teil der Nacht

    (58)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Dunkelheit und Licht. Grausamkeit und Liebe. Eine düstere Familiensaga entspinnt sich im Schatten der argentinischen Militärdiktatur. Ein Vater im Kampf gegen ein Erbe, dem kaum zu entkommen ist.

    „Unser Teil der Nacht“ von Mariana Enriquez habe ich mir zugelegt, weil es auf einer Liste der besten Horror-Romane auftauchte. Eine Empfehlung, die mich neugierig machte, auch wenn mich die über 800 Seiten zögern ließen. Schnell habe ich gemerkt, dass dieses Werk nicht mit klassischen Schockmomenten arbeitet, sondern auf eine vielschichtige Weise verstörend ist. Enriquez verbindet eine düstere Familiensaga mit argentinischer Geschichte, Machtstrukturen und dem Unaussprechlichen, das hinter der Fassade der Gesellschaft lauert. Schon nach wenigen Kapiteln wurde mir bewusst, dass es Geduld erfordert und dennoch hat es eine unheimliche Wirkung entfaltet. 

    Es erzählt die Geschichte einer Familie, die im Zentrum einer geheimnisvollen Sekte steht. Dreh- und Angelpunkt des Romans ist das Verhältnis zwischen Juan und seinem Sohn Gaspar. Juan ist ein Medium, das in grausamen Ritualen einer dunklen Macht dient. Der Orden hofft sich von dieser Verbindung, Erkenntnisse über das ewige Leben zu verschaffen. Doch Juan weiß, dass seine Kräfte ihn zerstören und dass auch sein Sohn für diese Rolle vorgesehen ist. Währenddessen entfaltet der Roman ein weites Panorama und geht auf eine Reise quer durch Argentinien in die Jahre der Militärdiktatur über Rückblenden in die Vergangenheit bis hin zu Gaspars eigenem Weg ins Erwachsenwerden. Neben dem Übernatürlichen spielen Politik, Gewalt, Sexualität und die Suche nach Identität eine Rolle.

    Juan ist schön und charismatisch, von einer fast magnetischen Ausstrahlung, der Menschen sich kaum entziehen können. Gleichzeitig ist er krank, gezeichnet von Narben und erschöpft durch sein Dasein als Medium. Seine Rolle innerhalb der Sekte ist grausam, und sein kleiner Sohn Gaspar soll eines Tages sein Nachfolger werden.

    Trotz dieser düsteren Anlage hatte ich während des Lesens vor allem mit der Beziehung zwischen Vater und Sohn zu kämpfen. Anstatt Gaspar zu beschützen, wirkt Juan hart, abweisend und brutal. Diese Kälte hat mich fassungslos gemacht, weil sie Gaspars Kindheit so trostlos erscheinen lässt. Die Zuneigung zwischen Vater und Sohn bleibt aus. Das war für mich die verstörendste Ebene der Handlung.

    Später rückt Gaspar mehr in den Mittelpunkt. Als Leser:in begleitet man ihn durch eine Kindheit und Jugend, die von Rätseln, Verlust und dem dunklen Erbe seiner Familie überschattet ist. Er weiß wenig über die Rolle des Vaters oder die Erwartungen der Sekte. Nach und nach dringen diese Geheimnisse in sein Leben. Dabei spürt man, wie er zwischen Normalität und Abgrund schwankt

    Hier zeigt Enriquez eine Welt, in der Menschen als Werkzeuge betrachtet werden und in der selbst Kinder den grausamen Ritualen nicht entkommen. Man erspäht ein Geflecht aus Angst, Tradition und Gewalt, in dem Juan und Gaspar gefangen sind.

    Neben der unheimlichen Familiengeschichte entfaltet „Unser Teil der Nacht“ ein Panorama der argentinischen Gesellschaft. Die düstere Sekte wirkt dabei wie ein Spiegel für politische Machtstrukturen: Menschen verschwinden, Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen, und Gewalt wird zum alltäglichen Hintergrundrauschen. 

    Immer wieder greift die Autorin Themen wie Sexualität, Krankheit und Erschöpfung auf. Figuren suchen Nähe, überschreiten Grenzen, verlieren sich in Alkohol oder Drogen. Homosexualität und Bisexualität sind selbstverständlicher Teil dieser Welt, ebenso wie Aids oder Arbeitslosigkeit. Dadurch wirkt der Roman manchmal mehr wie ein Gesellschaftsporträt mit unheimlichen Elementen als wie ein klassischer Horrorroman. Meiner Meinung nach war das einerseits faszinierend, andererseits anstrengend, weil die eigentliche Handlung zwischen die Zeilen rutschte. 

    Am Ende habe ich „Unser Teil der Nacht“ als ein seltsames, zugleich faszinierendes wie auch belastendes Buch empfunden. Es gibt Passagen, die unglaublich packend sind und mich regelrecht in den Strudel der Geschichte zogen. Dann verliert sich der Roman in ausufernden Beschreibungen, grausamen Details und einer Atmosphäre, die manchmal mehr erdrückt, als sie trägt.

    Trotzdem hat das Buch etwas Einzigartiges. Es ist Horror, der sich auf das Ausloten von Macht, Gewalt und menschlichen Abgründen konzentriert. Letztendlich war ich aber erleichtert, als ich die letzte Seite umblättern konnte.

  16. Cover des Buches Dem Winde versprochen (ISBN: 9783596182114)
    Florencia Bonelli

    Dem Winde versprochen

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Geschichte spielt in Argentinien 1806. Melody muss ihren Lebensunterhalt für sich und ihren kleinen Bruder verdienen. Sie hat ein großes Herz, kann ihren Arbeitgeber aber überhaupt nicht leiden. Doch plötzlich regen sich Gefühle in Melody und sie fühlt sich sehr zu ihm hingezogen. Ein toller Roman der die Themen Liebe, Hass und Verbrechen behandelt.
  17. Cover des Buches Regenwaldgeflüster (ISBN: 9783751960588)
    K. R. Winter

    Regenwaldgeflüster

    (84)
    Aktuelle Rezension von: s_maxime

    Ich habe „Regenwaldgeflüster“ in einer Nacht durchgelesen, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.
    Das Buch hat Mich von der ersten Sekunde an gefesselt und in seinen Bann gezogen.
    Die Geschichte eines normalen Mädchen, dass gemobbt wird und schließlich mit ihrer Erzfeindin und einem Promi zusammen im Regenwald landet, ist genau das, was ich gerne lese.
    Das sie und der Promi sich schließlich ineinander verlieben ist doch das Klishee schlechthin, doch was will man mehr?

    Das Buch ist super spannend und aufregend geschrieben, doch auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
    Ein Zitat das mich besonders berührt hat, weil in ihm viel Wahrheit verborgen liegt, war „Vielleicht könnten wir ja einfach aufhören, an die Zukunft zu denken und versuchen, nur im Hier und Jetzt zu bleiben? Die Zeit wird dann schon zeigen, wie es weitergeht.“


    „Regenwaldgeflüster“ ist eine ganz klare Leseempfehlung :)

  18. Cover des Buches Die Erzählungen. Vier Bände (ISBN: 9783518242285)
    Julio Cortázar

    Die Erzählungen. Vier Bände

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    Cortazar besticht durch eine überragende Sprache, jdeoch sind seine Geschichten selbst, meiner Meinung nach, eher langweilig erzählt, es kommt keine Spannung auf. Deshalb nur zwei Sterne - aber das muss jeder selbst entscheiden
  19. Cover des Buches Drei Minuten mit der Wirklichkeit (ISBN: 9783426416709)
    Wolfram Fleischhauer

    Drei Minuten mit der Wirklichkeit

    (205)
    Aktuelle Rezension von: Mitterwallner


    Eine junge deutsche Balletttänzerin verliebt sich Hals über Kopf in einen argentinischen Tangotänzer. Der verschwindet plötzlich, kurz nachdem er angeblich ihren Vater gefesselt und gefangen gehalten hatte. Sie hört nur auf ihr Gefühlt und macht sich auf die Suche nach ihm.

    Der Autor schafft es, den Leser mit seinen detaillierten, hautnahen Erzählungen zu fesseln. Schon bei der spannenden Lektüre verspürt man selbst als Nicht-Tänzer den Wunsch, den Tangotanz kennenzulernen. Dennoch grenzt es auf Dauer etwas an Info-Dump und das Tangoalphabet ist schon sehr abstrus.

    Gegen Ende ist die Diskrepanz zwischen Spannung und Aufklärung kaum mehr erträglich. Man zweifelt zunehmend am gesunden Menschenverstand der Hauptperson. Es ist ein gewagter Spagat, den der Autor dem Leser zumutet, gefühlt ein wenig zu pathetisch.

    Die plötzliche unausgesprochene Erkenntnis, dass der Vater der Hauptperson auch der Vater ihres Geliebten war, ist genial und gleichzeitig subtil gemacht.

    Genauso grandios ist am Ende die überraschende Offenlegung ihres andersartigen und damit provokanten Namens im Programmheft der finalen Aufführung.

    Insgesamt hat mich der Roman sehr berührt, obwohl ich kaum etwas von Tango verstehe.


  20. Cover des Buches Bittere Sünde (ISBN: 9783802592256)
    Liselotte Roll

    Bittere Sünde

    (93)
    Aktuelle Rezension von: makama

    Magnus Kalo ist Ermittler bei der Mordkommission in Schweden, sein Beruf frustiert ihn zusehens..... da bekommen er und sein Team es mit einem brutalen Mord zu tun. Erik,  ein leicht geistig behinderter und alkoholkranker Frührentner wurde brutal ermordet in einer Gartenlaube gefunden.... Die Genitalien wurden mit kochendem Wasser überbrüht, bevor er erstochen wurde....                                                                                                                       Wer tut so etwas - die Ermittlungen führen bis nach Argentinien, denn der Vater des Ermordeten soll zurzeit der Miltärjunta dort zusammen mit einem anderen Mann ein brutal gefoltert un vergewaltigt haben ---- Kann Rache das Motiv für diesen grausamen Mord sein ---- denn auch der dementen Mutter des Mannes wurde Gewalt angetan....                                                                    Je näher Magnus Kalo der Wahrheit kommt, desto  größer wird die Gefahr für ihn und seine geliebte Familie --- plötzlich schwben sie in Lebensgefahr.     Fazit und Meinung:                                                                                                        Liselotte  Roll war mir bisher nicht bekannt. Sie hat ein spannendes Buch mit einem sympathischen Ermittler geschrieben. Die Handlung ist durchgehend spannend und auch durchdacht, die Kapitel sind angenehm kurz. Es gibt viele Fährten und erst ganz zum Schluss wird der wahre Täter überführt. Allerdings fand ich manche Szenen zu kurz und hätte es manchamal gerne etwas ausführlicher gehabt.  Deshalb gute 4 Sterne für dieses Buch.


  21. Cover des Buches Die unsichtbaren Stimmen (ISBN: 9783596511877)
    Carolina De Robertis

    Die unsichtbaren Stimmen

    (74)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Es geht um drei Generationen von Frauen, drei starke Persönlichkeiten und führt uns nach Montevideo, Buenos Aires und lässt die Geschichte von Südamerika lebendig werden. Man leidet, wächst, liebt, hofft und bangt und erlebt einen Roman wie ein Rausch. Ein großartiger Familienroman der alle LeserInnen die Allende mögen verzaubern wird.

  22. Cover des Buches Das geschwärzte Notizbuch (ISBN: 9783453271999)
    Nicolas Giacobone

    Das geschwärzte Notizbuch

    (18)
    Aktuelle Rezension von: alexandra_bartek

    Das geschwärzte Notizbuch hörte sich für mich  vom Klapptext her total spannend an. 

    Doch die ernüchterung erfolgte Relativ schnell.

     Es war einfach nur extrem langweilig und irgenwie kam man in die Geschichte nicht rein. Dann das ganze wirr war. Mir fällt es hierzu extrem schwer eine Rezesion zu schreiben, da es einfach nur ein Buch war was man gelesen hat, wobei ich hier auch echt lang für ca 180 Seiten gebraucht habe, zudem hatte ich das gefühl ich lese, ja ,aber ich weiß nicht so recht was ich lese, was zur Folge hat das ich den Inhalt einfach nicht mehr wiedergeben kann.

    Lag es nun an der Erwartung die der Klapptext hergab, oder war es einfach nicht mein Genre?

    Ich finde, dieses Buch muss nicht zwingend gelesen werden, jedoch wird es Leserìnnen geben,die dieses Genre mögen.

    Ich kann hier nur 1 Stern vergeben.

  23. Cover des Buches Der Geisterbaum (ISBN: 9783426510780)
    Santa Montefiore

    Der Geisterbaum

    (84)
    Aktuelle Rezension von: LiaGuna

    Der erste Roman von Santa Montefiore "Der Geisterbaum" begleitet mich seit meiner Jugend. Damals machte der Manga Hype seine Runde und Geschichten über verbotene Liebe und Dramen waren für mich alltäglich. Und als ich dann die Inhaltsangabe von dem Geisterbaum las, war ich dem Buch sofort verfallen. 


    Die Protagonisten Sofia war unsterblich in ihren Cousin Santi verliebt und somit nahm das Schicksal für die beiden seinen unglücklichen Lauf. Die Autorin machte aus der Geschichte keine Schnulze. Was ich persönlich sehr gut fand. Im Gegenteil, es ist eine herzzerreißende, teilweise zutiefst traurige Erzählung von Liebenden, die sich nicht lieben dürfen. Außerdem geht's nicht nur strikt um die Liebe zwischen den beiden, sondern auch um das Ansehen der Familie, über die Zerrüttung die diese Verbindung verursacht. Ebenso interessant ist auch das politische Hintergrundwissen, welches vermittelt wird. 

    Es ist wirklich unglaublich schön wie Santa Montefiore einem die Pampa Argentiniens näher bringt. Man kann es förmlich riechen und schmecken, so herrlich beschreibt sie alles. 

    Ein bittersüßer Roman, den man unbedingt gelesen haben sollte. 

  24. Cover des Buches Eternauta (ISBN: 9783945034354)
    Héctor G. Oesterheld

    Eternauta

    (4)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Diese wunderschöne Ausgabe des "Avant-Verlages" präsentiert neben einer Fülle bedrückender Informationen über den Comic-Künstler Héctor German Oesterheld samt Familie und einer ausführlichen Betrachtung des "Zeitreisenden" durch Estela Schindel auch den schön restaurierten bedeutendsten Comic Argentiniens in schwarz/weiß.
    Dieser 1957 entstandene Comic zählt auch zu den wichtigsten literarischen Werken des Landes.

    Vorliegend ist die erste Version des von Oesterheld mit dem Zeichner Francisco Solano López geschaffenen Comics von Ende der 50er Jahre.
    Der deutliche politische Unterton des Comics bringt die beiden Künstler bald in Konflikt mit der argentinischen Regierung, die sie einzuschüchtern versucht. López emigriert daraufhin 1959, Oesterheld verbleibt und veröffentlicht 1969 eine neue - mit weitaus mehr politischen Referenzen versehene - Version unter Mitwirkung des Zeichners Brecchia.

    Die Geschichte beginnt in einer Winternacht 1963, in einem Vorort von Buenos Aires, wo ein seltsamer todbringender Schneefall niedergeht (Anmerkung: es gab im 20. Jahrhundert in Argentinien weniger Schneefälle als Staatsstreiche in dem Land!), der beim geringsten Kontakt alles Lebende vernichtet. Eine Gruppe von Nachbarn überlebt diese Katastrophe. Mit Hilfe von selbst genähten Schutzanzügen und Tauchermasken sind sie in der Lage, in der sie umgebenden Apokalypse zu überleben.
    Der todbringende Schnee ist die erste Stufe einer Invasion von Außerirdischen...
    Nach und nach sammeln Juan Salvo und seine kleine Gruppe immer mehr Informationen über ihre Umgebung und die Aliens und können diese einer kleinen Restarmee der argentinischen Streitkräfte mitteilen. Gemeinsam treten die von Tod und Verderben umringten Menschen den Kampf gegen die übermächtigen Invasoren an...
    Wie bei vielen Comics jener Zeit verarbeitet diese Geschichte allegorisch die atomare Bedrohung im Kalten Krieg und ist eine Reflexion über die virulente kubanische Revolution und des US-Imperialismus jener Tage.

    Dieser hier sehr genau und äußerst spannend geschilderte Untergrundkampf Salvo's und der Seinen nimmt Oesterheld seiner eigenen Geschichte 20 Jahre später vorweg... Seine Töchter und er gehen selbst während der Militärdiktatur in den Untergrund... und verschwinden. Der Verbleib von Oesterheld's Überresten ist bis heute unbekannt...

    Wenn man um diese tragische Geschichte weiß, besticht und fesselt dieser Comic mit seiner detailgetreuen und langsamen Darstellung und Erzählung noch mehr. Man fiebert mit Juan Salvo und seinen Mitkämpfern - freut sich über jede Information, die sie gewinnen und jeden kleinen Erfolg, den sie gegenüber den mächtigen Invasoren erringen... und ist betroffen, wenn es einen herben und verlustreichen Rückschlag gibt.
    Juan Salvo ist kein Superheld, sondern ein Mann, der nur gemeinsam mit seinen Freunden stark ist - ein kleiner Held in der Gruppe.
    Der Comic wird zu einem starken Plädoyer für Solidarität und Humanismus.
    Er ist aber auch eine Parabel auf die politische Lage: Juan Péron wurde 1955 durch einen Militärputsch abgesetzt und eine jahrzehntelang andauernde Instabilität im Lande folgte.

    Ein außerordentliches Werk - eine uneingeschränkte Empfehlung!

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