Bücher mit dem Tag "arktis"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "arktis" gekennzeichnet haben.

80 Bücher

  1. Cover des Buches Die Macht der Geografie (ISBN: 9783423284820)
    Tim Marshall

    Die Macht der Geografie

    (67)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Mit ein wenig Zähneknirschen vergebe ich 4 Sterne, denn es gibt für mich zwei nicht unerhebliche Kritikpunkte, halte es aber dennoch für ein wichtiges, Einsichten verschaffendes Buch.

    Der Untertitel: ‘Wie sich Weltpolitik anhand von 10 Karten erklären lässt’ trifft genauso ins Schwarze wie der Originaltitel ‘Prisoners of Geography’. Es handelt sich um eine komplett überarbeitete Neuausgabe (2025) und ist somit hochaktuell. Auch wenn sich sicher in nächster Zeit einiges verändern wird, bleiben die geografischen Rahmenbedingungen bestehen.

    Das Vorwort, das auf wenigen Seiten eine gut verständliche, zusammenfassende Darstellung der Weltlage mit ihren Tendenzen gibt, hat mir gefallen:  Zusammenschluss autoritärer Staaten, Lockerung der Bindungen von einst, hin zu einer multipolaren Welt, Falscheinschätzungen der Europäer, neue Technologien, etc.

    Der Autor stellt zehn Räume mit ihren geografischen Gegebenheiten vor, wozu aber auch Faktoren wie Demografie, Klima etc. gehören, also nicht nur Berge, Flüsse. Seen, Meere. Es sind Russland, China, USA, Westeuropa, Afrika, Der Nahe Osten, Indien und Pakistan, Korea und Japan, Lateinamerika, Die Arktis.

    Inhaltlich leicht lesbar und einsichtig dargestellt, ist aber mein erster Kritikpunkt:  es hätte strukturierter sein müssen. Wenn man z.B. ein Kapitel über Westeuropa schreibt, wäre es ein Leichtes, über einen Abschnitt den Namen des Landes zu schreiben, um das es gerade geht. Das wäre besonders wichtig, weil sich der Autor nach einleuchtenden gut dargestellten geografischen Gegebenheiten etwas zu sehr in Details verliert.

    Zu jedem Kapitel gibt es eine große Karte und im Text noch einmal eine oder zwei kleinere. Aber: ohne Atlas daneben geht es nicht. Wie kann man wichtige Orte erwähnen, die dann doch nicht auf der Karte eingetragen sind?! Das ist leider ein großes Manko dieses Buches und hat mich streckenweise sogar geärgert.

    Aber - um sachlich zu bleiben - außer den erwähnten Mängeln (in meinen Augen) bleibt es immer noch ein Buch, das grundlegende wichtige Einsichten verschafft und zu mehr Verständnis im Sinne von ‘Erklärung’ einiger Phänomene der Weltlage verhilft. Trotz meiner Kritik kann ich es empfehlen, wenn man politisch interessiert ist.

  2. Cover des Buches Mary Shelley, Frankenstein. Ein Schauerroman (ISBN: 9783730613108)
    Mary Shelley

    Mary Shelley, Frankenstein. Ein Schauerroman

    (629)
    Aktuelle Rezension von: die_gluecksfee

    Victor hat eine Idee: er möchte eine Kreatur aus Leichenteilen schaffen und aus Tod wieder Leben erschaffen. Dieses Buch erzählt das Leben von Victor, wie er aufwuchs, wie Bildung sein Leben prägte, und wie eine grössenwahnsinnige Idee zum Verhängnis wird und ihm schlussendlich sein Leben zerstört.

    Der Einstieg in die Handlung ist originell: Eine Briefsammlung, die Walton an seine Schwester verfasst hat. Darin schildert er, wie er Victor kennengelernt hat und wie dieser ihm seine Lebensgeschichte erzählt hat. Daraufhin übernimmt Viktor die erzählende Rolle. Er schildert ausführlich die Zeit bis zur Erschaffung seiner Kreatur und die Zeit nach seiner Flucht vor dem Monster. Die Spannung steigt, sobald sich die zwei wiedersehen und es zu einer Eskalation kommt. Das Monster erzählt auch aus seiner Perspektive, wie es durch die Welt alleine und einsam navigiert. Die Handlung zieht sich vor allem gegen Ende etwas in die Länge, was den Lesefluss gestört hat. Die Passagen, in denen die Verfolgungsjagd beschrieben wird, waren etwas anstrengend zu lesen. Hier gab es sehr langgezogene Naturbeschreibungen, welche ich teilweise überfliegen musste.

    Thematisch behandelt der Roman die psychischen Grenzen des Menschen. Besonders deutlich wird dies an Victors Obsession. Er vernachlässigt sein Leben, um seine Idee zu erschaffen, flieht jedoch voller Ekel und Angst, sobald seine Schöpfung zum Leben erwacht. Alleine der Gedanke an das Monster treibt ihn in den Wahnsinn. Als das Monster anfängt, geliebte Menschen von Victor zu töten, gerät Victor erneut in eine Besessenheit, die Kreatur zu verfolgen.

    Durch die Schilderungen des Monsters werden seine schrecklichen Taten teilweise nachvollziehbar, nachdem er viel Ablehnung erlebte. Der furchterregende Monster wirkt dadurch überraschend menschlich. Der Klassiker liefert insgesamt eine enorme emotionale Tiefe.

    Dieser Klassiker ist ein Must-Read für alle Leser, die sich für die Abgründe der menschlichen Psyche interessieren. Die langatmigen Passagen lassen sich dadurch ertragen.

  3. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783404175048)
    Dan Brown

    Meteor

    (1.812)
    Aktuelle Rezension von: Sandara

    Dan Brown liefert erneut – und wie! Die Qualität seines Schreibens ist für mich unvergleichlich und absolut packend. Man gleitet geradezu durch die Seiten und merkt gar nicht, wie schnell die Zeit dabei vergeht. Alles ist so verständlich und leicht zu lesen beschrieben, dass man einfach drin bleibt.

  4. Cover des Buches Terror (ISBN: 9783641113612)
    Dan Simmons

    Terror

    (229)
    Aktuelle Rezension von: NinersEmpire

    Am Anfang (die ersten 150 Seiten)  war ich tatsächlich skeptisch. Die Geschichte beginn recht langsam, doch nach einigen Seiten merkte ich auf einmal, wie sehr mich diese Geschichte in Ihren Bann zog. Es ist ein absoluter Slow(burner?) bei dem ich irgendwann ungern das Buch zur Seite legen wollte. Ich habe kaum ein Buch gelesen, welches mich so vereinnahmt hat. 

    Ich wollte unbedingt wissen wie es mit dieser Horrorexpedition weiter geht. Dabei war mir die "Monster-Geschichte" relativ egal. Die wäre  meiner Meinung nach gar nicht nötig gewesen. Der Horror im zwischenmenschlichem bei einer Gruppe in solche einer Extremsituation im 19. Jahrhundert ist 10x schauderhafter und grausamer als ein fiktives(?) Monster. Gestört hat es mich in der Geschichte allerdings auch nicht. 

    Obwohl ich es im Sommer gelesen hatte, beschreibt Simmons die brutale Kälte in dieser Region der Welt so plastisch und echt, dass ich sie  fast spüren konnte. Das habe ich so auch noch nie erlebt und hat mir an einigen heißen Sommerabenden Erleichterung verschafft. ;-) 

    Im Erst: Es ist wirklich ein phantastisch geschriebenes Buch und total spannend und absolut interessant.

    Danach habe ich mir noch 2 Dokus über die Franklin-Expedition angeschaut, weil mich das Thema durch das Buch nicht losgelassen hat und die Geschichte so plausibel beschrieben ist.

    Kann es wirklich sein....?

  5. Cover des Buches 7 - Das erste Buch des Spiels (Die Bücher des Spiels, Band 2) (ISBN: 9781678975845)
    Rose Snow

    7 - Das erste Buch des Spiels (Die Bücher des Spiels, Band 2)

    (96)
    Aktuelle Rezension von: readingsarah

    Ich bin ein großer Fan der Autorinnen und auch mit 7 - Das erste Buch des Spiels haben sie mich nicht enttäuscht.

    Phoebe Jackson entscheidet sich nach ein paar Jahren ziemlich spontan nun doch zur Uni zu gehen. Ihre Wahl fällt auf die Northside University, welche nach einem Zwischenfall an einer der 3 anderen magischen Universitäten ihre Tore nun auch für Mentale geöffnet hat.
    Kurz nach ihrer Ankunft trifft sie auf Colin und Flynn, welche sie aus dem Sonmercamp kennt. Auch Hope trifft mit etwas Verspätung ein.
    Die vier spielten im ersten Band ein magisches Kartenspiel, was außer Kontrolle geraten ist und sie fast das Leben gekostet hätte, seitdem haben sie sich nicht mehr gesehen.
    Nun führt der Zufall sie wieder zusammen. Aber ist es wirklich Zufall?

    Die Geschichte ist wahnsinnig gut geschrieben und liest sich quasi von allein. Ab ungefähr der Buchmitte steigt die Spannungskurve rapide an. Das Ende ist unerwartet und lässt den Leser mit dem Wunsch zurück sofort den dritten Teil anzuschließen.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet.
    Phoebe mag ich sehr gern. Sie ist trotz ihres Alters sehr überlegt und handelt schlüssig. Dennoch umgibt sie eine mysteriöse Aura.
    Collin und Flynn finde ich auch herrlich. Die beiden sind wie Feier und Wasser und geraten ständig aneinander, aber sie arbeiten auch gut zusammen, wenn es drauf ankommt.
    Und Hope hat sich im Gegensatz zum ersten Band sehr gewandelt. Sie ist nicht mehr so ablehnend und hat fast schon einen freundschaftlichen Umgang mit Phoebe.

    Wo mir im ersten Band noch so ein bisschen die Spannung gefehlt hat, trifft ihn dieser ganz genau. Man wird noch mit vielen Fragen zurück gelassen, aber da der dritte Band schon hier liegt, ist das nicht ganz so schlimm.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung 😊

  6. Cover des Buches Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden (ISBN: 9783841440075)
    Emily Barr

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

    (88)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Du erinnerst mich. Du wirst mich erinnern.“ S. 232

    Inhalt:
    Flora leidet seit sie 10 Jahre alt ist an Amnesie. Doch eines Tages kann sie eine Erinnerung festhalten und schafft es damit bis ans Ende der Welt. Ihr erster Kuss setzt ungeahnte Kräfte frei und mit Hilfe ihrer beschriebenen Arme findet sie den Weg zum Nordpol und ihrer ersten Liebe.

    Cover:
    Das Cover finde ich sehr schön. Verschiedene Schriftarten, Farben und Verzierungen beleben das Cover.

    Meine persönliche Meinung:
    Der Klappentext gefiel mir ganz gut. Als ich zu lesen begann und feststellte, dass die Protagonistin erst 17 ist, war ich ein wenig enttäuscht, da ich so Jugendbücher eigentlich nicht lese. Jedoch liest sich dieser Roman sehr schnell und man fällt sofort in die Geschichte hinein. Das Thema Amnesie interessierte mich dann doch sehr. Die Autorin schafft es ohne großen Aufwand den Leser merken zu lassen, wann sich Flora wieder neu redetet, wie sie merkt, dass ihr die Gedanken davon schweben, wie leicht man sie verwirren und ihr etwas falsches einreden kann und wozu sie dann doch fähig ist. Ebenso zeigt sie den schmalen Grad auf jemanden beschützen zu wollen und jemanden in die Selbstständigkeit zu lassen. Dieses Buch ist wirklich gut geschrieben, um so ein schwieriges Thema Jugendlichen nahe zu bringen und zu zeigen wie schwierig es ist, Personen zu vertrauen bzw. wie vorsichtig man sein sollte. Die suche nach Drake zieht sich ein wenig und ist deswegen ein bisschen langatmig, aber trotzdem möchte man wissen wie Flora ihren Weg schafft.

    Fazit:
    Ein leicht zu lesender Jugendroman, der mit dem Thema Amnesie doch sehr intensiv nachwirkt und alle möglichen Gefühle aufzeigt.

  7. Cover des Buches Olga (ISBN: 9783257244991)
    Bernhard Schlink

    Olga

    (221)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Durch dieses Buch bin ich für meine Verhältnisse wirklich sehr schnell durch gekommen. Der Schreibstil und die kurzen Kapitel haben mir sehr gut gefallen.

    Anfangs dachte ich, es sei nicht viel spektakuläres passiert; 100 Seiten vor dem Ende dachte ich, dass es eigentlich auch hier zu Ende sein könnte und dann kamen Olgas Briefe an Herbert, die Lücken füllten, neue Erkenntnisse brachten und das Drama um Olga aufzeigt. 

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. 

    Es zeigt wie stark eine Liebe sein kann, auch wenn man sie nie wirklich ausleben konnte. Beeindruckende Geschichte um Olga, mit vielen Verlusten aber auch viel Nähe. Ihre große Liebe Herbert erschien meistens unerreichbar, obwohl sie auf Gegenseitigkeit beruht hat. Olga findet aber auch mehrfach Familie in Freundschaften. 

    Ich fand dieses Buch ganz wunderbar und der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Eine Geschichte über eine wunderbar starke Frau namens Olga. 

  8. Cover des Buches Generation Weltuntergang (ISBN: 9783426301982)
    Stefan Bonner

    Generation Weltuntergang

    (39)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Ich hatte es einmal unterbrochen, aber ich erinnere ich mich nicht warum. Jetzt wollte ich dieses Buch endlich weiterlesen. Schnell habe ich gemerkt warum ich nicht weitergelesen habe. Manche Passagen sind schon recht trocken und voller Fakten, teilweise wurde sehr tief in die Materie eingetaucht. Das war mir persönlich zu viel, denn ich muss und will auch nicht immer jede Kleinigkeit wissen. Interessant, waren teilweise die Jahreszahlen, wann die Bewegung begonnen hat. Sogar die Prognose für 2021, da konnte ich aus dem Fenster schauen und sagen, ja, ihr hattet recht. Aus diesem Buch habe ich viel gelernt und auch viel zum Nachdenken mitgenommen. Aber es ist kein Buch einfach mal zum Durchlesen. Denn es regt einen zum Denken an und dazu gibt es einen viele Fakten, Daten und Informationen. Manche davon waren sogar sehr interessant und andere waren nur einfach nervig.

  9. Cover des Buches Genesis. Die verlorene Schöpfung (ISBN: 9781514325339)
    Thariot

    Genesis. Die verlorene Schöpfung

    (53)
    Aktuelle Rezension von: Isabel_Rief

    Genesis von Thariot - es wurden schon so viele tolle ausschweifende Rezensionen geschrieben, aber dennoch möchte ich ein paar Worte dazu los werden :-)
    Erst im letzten Jahr begann ich mich teilweise für SciFi-Bücher zu begeistern. Nachdem ich beide Bände "Instabil" von Thariot / Sam Feuerbach und "Pheromon" von Thariot / Rainer Wekwerth gelesen habe & mich Thariot auf der letzten Buchmesse auf "Genesis" aufmerksam gemacht hat, habe ich mir natürlich einfach mal den ersten Band "Die verlorene Schöpfung" bestellt.
    Was soll ich sagen - die Story hat mich in den Bann gezogen, selbst als "Newbie" im SciFi-Genre konnte ich mir alles wunderbar bildlich vorstellen und wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Flüssiger Schreibstil, interessante Charaktere mit denen man mitfiebert, nette Diskussionen mit den KI's, spannende Story - kann man einfach nicht mehr erwarten - super!! Band 1 & auch Band 2 innerhalb einer Woche ausgelesen - Band 3 & 4 eben bestellt:-)
    5 Sterne dafür und definitive Leseempfehlung!
  10. Cover des Buches His Dark Materials 1: Der Goldene Kompass (ISBN: 9783745600544)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 1: Der Goldene Kompass

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Lupien

    Der goldene Kompass soll ja eines der besten Jugendbücher überhaupt sein und wird sogar mit einigen Klassikern verglichen z.B. Harry Potter oder Herr der Ringe. Leider, meiner Meinung nach, ungerechtfertigt. Auch wenn Rufus Beck ein sehr angenehmer Vorleser ist.

    Aber es passiert am Anfang zu wenig, was sich leider bis (bei mir) Track 59 nicht ändert. Es wird schwadroniert ohne Ende und dabei eigentlich wenig gesagt. Gern hätte ich mir mal ausführlichere Erklärungen gewünscht. Jedoch wird sämtliches Wissen vorausgesetzt. Was Daemoenen genau sind? Fragt mich nicht! Experimentelle Theologie? Keine Ahnung! Das macht das zuhören sehr anstrengend.

    Immer wieder werden auch grausame Begebnisse geschildert oder gruselige Geschichten erzählt, die meiner Meinung nach, in solcher Ausdrucksweise in kein Jugendbuch gehören.

    Auch die Charaktere bleiben eher blass und auf die wenigen wirklich spannenden Dinge wird kaum eingegangen (Daemonen, Goppler, der Norden etc.) 

    Deshalb habe ich das Buch leider nach der großen Gypter-Versammlung abgebrochen, da ich mir nichts mehr wirklich etwas erhoffe. Wenigstens habe ich es nicht gekauft, sondern über die Onleihe bezogen.

    Fazit: Das hat sich wirklich nicht gelohnt :(

  11. Cover des Buches Ice - Hüter des Nordens (ISBN: 9783802586026)
    Sarah Beth Durst

    Ice - Hüter des Nordens

    (200)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Inhalt:

    Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird. 


    Meinung:

    Hier bin ich mir zum ersten mal nicht einig mit mir selber, wie ich die Geschichte finde. Sehr toll oder eher nicht.

    Aber fang ich mal mit dem positiven an:

    Das Cover ist mega toll. Es ist wirklich unglaublich gut gelungen und ich muss dazu ein sehr großes Lob aussprechen. Ein absoluter Blickfang.

    Dann der Klapptext- der macht wirklich neugierg auf das ganze.

    Die Idee zu der Geschichte erinnert mich zwar ein klein wenig an den Goldenen Kompass und an die Schneekönigin, trotzdem finde ich die Idee dazu auch wirklich gut. Mal eine Geschichte zu lesen, die in der Arktis spielt, ist mal was anderes.

    Dann der Mut von Cassie, der ist ebenfalls sehr beeindruckend. Sie überwindet viele Gefahren, Trotzt große Hürden und gibt nie auf, nur um ihren "Bär" aus der Trollfestung zun retten. 

    Auch die beschreibungen des ganzen ist gut gelungen und besonders die Eisbären fand ich gut.


    Aber hier hört es dann auch auf.

    Beim Schreibstil muss ich sagen, das hin und wieder Fehler bei der Grammatik und beim zusammenbau des Satzes sind, die mich persönlich aber nicht so sehr gestört haben.

    Auch fand ich das ganze in der Mitte- auf der Reise von Cassie- manchmal etwas langweilig. Mir fehlte hier tatsächlich die Spannung.


    Die Caraktere lernt man schlecht kennen und viele spielen eher im Hintergrund mit. Ich wurde irgendwie nicht wirkich warm mit denen.


    Cassie ist für mich ein unreifes, stures Kind, das oft unüberlegt und störrisch handelt. Mit ihren gerade 18 Jahren ist sie es ja auch irgendwie noch. Ein halbes Kind und keine reife Erwachsene.

    "Bär" empfinde ich zwar sympatisch, er trägt viel Verantwortung- die er sehr gewissenhaft erfüllt, aber auch er handelt manchmal egoistisch, finde ich. Nur damit seine Art von Beschützern nicht ausstirbt, macht er Cassie ein Kind, ohne das sie es will. Natürlich ist sie sauer und will dieses Kind nicht und Bär denkt auch noch  sie sei glücklich darüber.

     Bitte---- eine gerade 18 jährige, die ihn geheiratet hat, nur damit ihre verschollenene Mutter endlich frei kommt-- soll für ewig bei ihm bleiben und Mutter sein?? 


    Übriegens Mutter- zu ihrer Geschichte muss ich sagen, das kam mir irgendwie viel zu kurz vor. Schließlich wächst Cassie mit einer Geschichte auf, die ihre Mutter betrifft und Cassie geht den Handel mit Bär ein nur damit sie nach all den Jahren endlich frei kommt. Das ist doch ein großer Bestandteil dieser Geschichte, dann hätte sie auch mehr Beachtung bedarft.

    Cassie macht einen schweren Fehler und Bär wird von den Trollen entführt. Sofort bereut sie alles und will ihn zurück. Dieses hin und her fand ich manchmal als entscheidung eines unreifen Kindes. Mal sie sie wütend und will nur nach hause, dann wieder will sie bei ihm beliben....

    Auf ihrere Reise zu der Trollfestung überwindet sie zwar sehr viel, aber sie begiebt sich oft in große Gefahren und oft vergißt dabei, das sie schwanger ist. Hier ist für mich auch hin und wieder so einiges unlogisch. Eine normal schwangere Frau hätte das alles nicht überstanden ohne das Kind zu verlieren- aber wir sind her ja auch in einer Fantasygeschichte. Da ist alles möglich.


    Das Ende war für mich zwar schon fast vorhersehrbar, aber auch irgendwie zu kurz. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Evtl. einen Einblick in die Zukunft der drei. Wird Cassie tatsächlich für ewig bei Bär bleiben? alleine mit dem Kind in einem Eisschloss? Und was ist mit ihren Eltern? die machen sich doch bestimmt sorgen um ihr Kind?


    Fazit:

    Eine tolle Grundidee mit einem unheimlich, tollen Cover, aber es ist noch ausbaufähig...


    Von mir 3,5 Sterne

  12. Cover des Buches Nullpunkt (ISBN: 9783499252662)
    Lincoln Child

    Nullpunkt

    (64)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Zusammenfassung/Klappentext:

    Ein Team von Klimaforschern untersucht in der Nähe der verlassenen Militärstation Fear Base in Alaska einen Berg, der für die Tunit seit Urzeiten heilig ist. Als ein riesiges Stück des Gletschers abbricht, wird eine Höhle freigelegt – und darin wird eine im Eis eingeschlossene Kreatur mit stechend gelben Augen gefunden.

    Dieser spektakuläre Fund lockt ein ehrgeiziges Dokumentarfilm-Team an, das die Kreatur vor laufenden Kameras auftauen will. Trotz der Warnungen eines Tunit-Schamanen wird das Wesen aus dem Eis geborgen und in die Militärstation gebracht. Doch über Nacht verschwindet es spurlos aus dem Kühlcontainer – und kurz darauf wird das erste Opfer gefunden. Oder vielmehr das, was von ihm übrig geblieben ist …

    Meinung:

    Lincoln Child kombiniert klassisches Abenteuer mit wissenschaftlichen und übernatürlichen Elementen – eine Mischung, die ungemein spannend ist und mich sofort begeistert hat.

    Der Autor entführt den Leser in die eisige Einöde Alaskas und erschafft mit seinen eindrucksvollen Beschreibungen eine atmosphärische, lebensfeindliche Kulisse. Die Isolation der Fear Base trägt zur Spannung bei und verstärkt das Gefühl der Bedrohung – nicht nur durch die Natur, sondern auch durch die Sensationslust der Menschen. Die Handlung entwickelt sich von einem faszinierenden wissenschaftlichen Mysterium zu einem unerbittlichen Überlebenskampf. Die Spannung steigt kontinuierlich an, bis sie gegen Ende kaum noch auszuhalten ist. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht!

    Die unbekannte Kreatur mit ihren unheimlichen gelben Augen verstärkt die düstere und bedrohliche Atmosphäre zusätzlich und sorgt für einige unvergessliche, geradezu haarsträubende Momente. Die Umsetzung ist wirklich großartig gelungen.

    Das Buch bietet eine breite Palette an unterschiedlichen Figuren. Die unterschiedlichen Motivationen (Wissenschaft, Profitgier und Sensationslust) sorgen ebenfalls für Spannungen und treiben die Handlung zusätzlich voran. Jeremy Logan, ein Enigmatologe mit einer außergewöhnlichen Fähigkeit, unerklärliche Phänomene zu analysieren, ist ein ausserordentlich faszinierender Protagonist. Leider bleiben viele Nebenfiguren eher blass und klischeehaft.  Der Regisseur und die Moderatorin wirken besonders stark überzeichnet. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.

    Fazit:

    „Nullpunkt“ ist ein packender Pageturner mit einer fesselnden Mischung aus Wissenschaft, Mystery und Thriller. Lincoln Child versteht es meisterhaft, diese Elemente zu einer spannenden Geschichte zu verweben. Wer eine beklemmende Atmosphäre, unheimliche Entdeckungen und einen Hauch Übernatürliches mag, wird hier bestens unterhalten.

    Sternewertung:

    4.5 Sterne

  13. Cover des Buches Washington Black (ISBN: 9783847900597)
    Esi Edugyan

    Washington Black

    (95)
    Aktuelle Rezension von: Elina_moro

    Es ist ein Abenteuerroman über wichtige Themen wie außergewöhnliche Freundschaften, Sklaverei und Kampf um die Freiheit. Apropos Freiheit. Was bedeutet sie? Was würde sie einem Sklaven bedeuten, wenn er nicht ganz genau weiß, was er machen würde, wäre er frei?

    Die Autorin liefert uns eine Geschichte über das Schicksal eines schwarzen Sklavenjungen Wash. Die Story wird auch aus seiner Perspektive erzählt. Manche seine Formulierungen erscheinen grammatikalisch inkorrekt, was mich überhaupt nicht gestört hat. Dabei bekommt man das Gefühl, dass der Protagonist ungebildet ist. Seine Naivität und wie Wash sich während der Zeit persönlich entwickelt hat, hat mich sowohl überrascht, als auch schockiert. An manchen Stellen kam mir der Roman anhand zu vielen Beschreibungen zu lang vor. Nichtsdestotrotz würde ich das Buch diejenigen weiterempfehlen, die sich für diese Thematik interessieren.

  14. Cover des Buches MeeresWeltenSaga - Unter dem ewigen Eis der Arktis (ISBN: 9783646603002)
    Valentina Fast

    MeeresWeltenSaga - Unter dem ewigen Eis der Arktis

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Minchen1987

    Mit „Unter dem ewigen Eis der Arktis“ beginnt die „MeeresWeltenSaga“, die Geschichte von Adella, die gerade mit ihren Großeltern nach Norwegen gezogen ist.

    Bei einem Ausflug in eine Höhle lernt sie Luke kennen, der ihr schon bald eine geheime Stelle mit einem unteridischen Bach zeigen möchte. Dort angekommen erwartet sie eine große Überraschung: eine Frau, halb Mensch, halb Fisch. Eine Media, eine Meerjungfrau, die sich als Königin Octavia vorstellt und nicht gerade freundlich ist, um es mal nett auszudrücken. Zu allem Überfluss behauptet sie auch noch, dass Adella etwas besitzt, dass ihr gehört. Eine besondere Perle. Diese Perle trägt Adella als Kettenanhänger stets um ihren Hals, denn diese ist ihr sehr wichtig, da sie ein Geschenk ihrer verstorbenen Eltern war. Octavia entreißt Adella die Perle und will sie zur Strafe in einen Fisch verwandeln. Doch irgendwas geht schief und Adella wird selbst zu einer Media.

    Als Adella schließlich registiert, was aus ihr geworden ist, ist ihr einziger Gedanke nur, wie sie wieder ein Mensch wird. Auf der Suche nach einer Lösung trifft sie auf viele verschiedene Medius und sogar einen Geist.
    Aber nicht alle sind ihr wohlgesonnen und sie muss mit unliebsamen Überraschungen und auch Enttäuschungen fertig werden.

    Dennoch ist nicht alles negativ und sie lernt auch freundliche Medius kennen. Weil Adella eine so außergewöhnliche Media ist (auch für die, die nicht wissen, dass sie eigentlich ein Mensch ist), hat sie sogar den ein oder anderen Verehrer.
    Wobei mir Leonardus von Anfang an nicht geheuer war, was hauptsächlich mit Adellas Verhalten zu tun hat, wenn er in ihre Nähe kommt.
    Was man von ihm noch zu erwarten hat, wird sich in den nächsten Teilen noch zeigen.

    Ebenso bin ich gespannt, was man noch von dem Geist Jack erfahren wird. Adella und er haben irgendeine Verbindung zueinander, die sich beide nicht erklären können.
    Und wieso ist Adella die einzige, die Jack sehen und hören kann?

    Wie wird ihre Reise in den Pazifik verlaufen? Kann ihr dort geholfen werden?
    Werden Nobilis und Adella sich auf der Reise näher kommen?
    Wird sie ihm vollständig verzeihen können?
    Und was ist mit Nobilis’ Bruder Marus passiert? Ist er noch am Leben?
    Was ist mit den anderen Flüchtigen?

    Diese und noch mehr Fragen schwirren mir zur Zeit im Kopf herum und ich freue mich schon darauf weiterzulesen.
    Ich hoffe, dass es in den weiteren Teilen der „MeeresWeltenSaga“ so spannend und interessant weitergeht, wie bisher.

    Mit dem Schreibstil von Autorin Valentina Fast, hatte ich keinerlei Probleme. Dieser ist sehr angenehm zu lesen und anschaulich geschrieben, einfach zum fallenlassen und in die Geschichte eintauchen. Genauso, wie es auch bereits aus der „Royal“-Reihe kannte.

    Der 1. Teil „Unter dem ewigen Eis der Arktis“ hat mir schon sehr gut gefallen. Dennoch vergebe ich erstmal „nur“ 4 Sterne, um mir noch ein bisschen Luft nach oben zu lassen.
    Trotzdem kann ich Band 1 der „MeeresWeltenSaga“ getrost weiterempfehlen.

  15. Cover des Buches Nordwasser (ISBN: 9783442488681)
    Ian McGuire

    Nordwasser

    (85)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Breitenstein

    Dieser durchaus kontroverse Roman hat mir unheimlich gut gefallen. Der Schreibstil und die Geschichte an sich zieht einen bereits auf den ersten Seiten in seinen Bann, weil permanent etwas passiert und bereits der Anfang ziemlich heftig ist. Man muss Brutalität, Blut, Vergewaltigungen, Tierquälerei, Mord etc. auf jeden Fall abkönnen.

    Das Buch ist unfassbar atmosphärisch und der Autor beschreibt die dreckigen, stinkenden, verrohten Verhältnisse in dem englischen Hafenviertel, in dem wir uns befinden, so dermaßen realistisch und widerlich, dass man als Leser eine Gänsehaut bekommt. Ähnlich schafft es m. E. nur Laura Purcell und zeitweise habe ich mich auch an Patrick Süßkinds „Das Parfüm“ erinnert gefühlt.

    Unser Hauptprotagonist, der Arzt Patrick Sumner, heuert auf dem Walfangschiff VOLUNTEER an, das Kurs auf die Arktis nimmt. Wir befinden uns in den 1850er Jahren. Kaum an Bord ereignet sich ein schlimmes Verbrechen. Aber wer war der Mörder? Des Weiteren ahnt Sumner noch nicht, dass Kapitän Brownlee eigene, gefährliche Interessen verfolgt, die die gesamte Mannschaft betreffen.

    Aufgrund eines verhängnisvollen Vorfalls, werden die Männer in der Eiswüste von ihrem Schiff vertrieben und müssen fortan in unerträglicher Kälte und Hunger ums Überleben kämpfen. Nicht nur dem Harpunierer Henry Drax kommt in dieser Geschichte eine besondere Rolle zu, sondern auch einem Eisbären.

    Eigentlich wäre es perfekt gewesen, NORDWASSER im Winter zu lesen, was ich empfehlen würde. Übrigens ist der Roman als 6-teilige Miniserie mit Colin Farrell verfilmt wurden und ich werde sie mir definitiv angucken. Ihr bekommt sie für 12€ auf YouTube in HD Qualität.

  16. Cover des Buches Um mich herum stehen bekannte Gesichter (ISBN: 9783981996128)
    Marc Kemper

    Um mich herum stehen bekannte Gesichter

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Ambermoon

    Am Ende der Welt sieht Camilla Hamilton ihre einzige Chance auf einen Neubeginn: Ein verheerender, von ihr verschuldeter Autounfall hat ihr Leben unwiderruflich aus der Bahn geworfen und die junge Forscherin an den Rand der absoluten Selbstaufgabe gedrängt. Angetrieben von der Hoffnung, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen, begibt sie sich auf eine verheißungsvolle Reise an den Polarkreis.
    Statt der geplanten Forschungsreise ereilt Camilla jedoch eine weitere Katastrophe, als ihr Flugzeug über der russischen Tundra abstürzt. Inmitten der eisigen Wildnis, meilenweit von jeglicher Zivilisation entfernt, nimmt sie einen Überlebenskampf an, den sie längst verloren geglaubt hat…
    Wozu ist ein Mensch - und sein Verstand - fähig, um sich vor Unheil zu schützen? Marc Kemper erzählt eine atmosphärische Geschichte über Depression, Schuld, Zweifel und den folgenreichen Kampf gegen die Natur..
    . (Klappentext) 

    ❆❆❆❆❆

    "Camilla rekapitulierte all die Tode, die sie hätte sterben sollen: Der Autounfall. Der Drogencocktail. Der Flugzeugabsturz. Der Bär. Das Eis. Der Hunger. Und doch war sie noch am Leben. Ein Leben, dass sie - obwohl sie jetzt so hart darum kämpfte - gar nicht mehr wollte."
    (S. 113)

    Camilla, eine junge Paläontologin, ist am Ende. Durch einen Unfall, den sie verschuldete, kam ein Kind ums Leben und Schuldgefühle treiben sie in die Depression. Der Entschluß ist gefasst - sie möchte sich das Leben nehmen, denn mit dieser Schuld kann und möchte sie nicht weiterleben.
    Kurz bevor es um sie herum für immer finster wird, ruft ihr Chef an und eröffnet ihr ein Angebot - eine Expedition an den Polarkreis. Dies wäre weit genug weg, um zu vergessen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen und so nimmt sie dieses Angebot an. Jedoch kommt alles anders als geplant, denn den Zielort wird Camilla nie erreichen.
    Das Flugzeug stürzt über der russischen Tundra ab und Camilla schließt ein weiteres Mal mit dem Leben ab, doch auch jetzt läuft ihr Lebensfaden wieder weiter.
    Nun heißt es überleben, überleben in einer unwirtlichen eisigen Welt, gemeinsam mit nur wenigen Überlebenden und einem Minimum an Ausrüstung und Essen. Doch wenn Camilla gedacht hat, sie könne jetzt erst recht die Vergangenheit vergessen, dann hat sie sich getäuscht, denn diese holt sie immer wieder ein.
    Und so ist dies nicht nur ein Kampf ums Überleben, sondern auch ein Kampf gegen die eigenen Dämonen.

    "Sie hatte schon ewig keinen so klaren Nachthimmel gesehen. Selbst in solch verzweifelten Situationen warf einem das Universum hin und wieder einen Knochen hin. Doch nur wenn man den Kopf hoch hält, kann man die Sterne sehen."
    (S. 70)

    Marc Kemper konnte mich bereits mit seiner "Schmerzflimmern"-Reihe begeistern und dementsprechend neugierig war ich auf seine neue Novelle. Diese unterscheidet sich jedoch stark von "Schmerzflimmern", sowohl von der Stimmung und der Atmosphäre her, als auch von der Grundthematik. Hier werden nämlich ernste Töne angeschlagen, jedoch nicht minder intensiv.

    Der Autor schafft es die Gefühle der Protagonisten hervorragend zu transportieren, was bei Depression nicht unbedingt einfach ist. Aufgrund dessen und da man aus der Sicht von Camilla liest, hat man das Gefühl in ihrem Kopf zu sitzen, durch ihre Augen zu sehen und auch die eisige Kälte wie Nadelstiche auf der Haut zu spüren.
    Gemeinsam mit Camilla stellt man sich der Herausforderung im eisigen Sibirien zu überleben und macht sich gleichzeitig daran die eigenen Dämonen zu bekämpfen.
    Auch die anderen Überlebenden haben ihre Dämonen mitgebracht, jeder läuft vor irgendetwas davon und so mancher wird nicht mehr zurückkehren.

    "Auch Camilla hatte Studien über das Polar T3-Syndrom gelesen. Wissenschaftliche Abhandlungen, die herausfanden, inwiefern der Aufenthalt in diesen Regionen dazu führte, dass Forscher und Entdecker schneller dazu neigten, Dinge zu vergessen. Wohingegen es für die meisten betroffenen Menschen eher ein Grund zur Sorge darstellt, war es für Camilla möglicherweise exakt das, wonach sie sich so sehr sehnte."
    (S. 19)

    Marc Kempers Schreibstil ist flüssig, direkt und ungeschönt. Gleichzeitig schafft er es eine unglaubliche Atmosphäre zu erschaffen, welche die Grundstimmung ebenso betrifft wie auch das Setting. Die Story ist mitreißend, intensiv und spannend zu verfolgen. Vor allem was die Entwicklung der Protagonistin betrifft.

    Es gab für mich im Verlauf ein paar Logikschnitzer, welche die Handlung der Protagonisten betraf, doch die überraschende Wendung am Ende rückte all das in ein völlig anderes Licht und somit passte doch wieder alles hervorragend zusammen.
    Ich will hier nicht näher darauf eingehen. Es sei nur so viel gesagt - es erinnerte mich in gewisser Weise an den Film "The Sixth Sense". So ein Plot Twist kann mich immer wieder begeistern.

    So far, so good, nun kommen wir jedoch zu den Kritikpunkten, welche doch mein Lesevergnügen etwas schmälerten.
    Während der Autor hin und wieder so manch intensiven Moment zu rasch verstreichen lässt, hält er sich bei manchen Erklärungen zu lange auf. Dadurch wird zwar ersichtlich, dass der Autor viel Arbeit in die Recherche gesteckt hat, dies jedoch meist völlig belanglos war.
    Aufgrund dessen fällt die Atmosphäre manchmal in sich zusammen und störte dadurch meinen Lesefluß.

    "Rotes Blut kam aus Adern und Arterien. Blutungen, die man mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit provisorisch behandeln konnte. Schwarzes Blut hingegen bedeutete eine Verletzung der inneren Organe. Blut, welches mit Magensäure in Kontakt gerät, verdunkelt sich. Natürlich hatten ältere Menschen in der Regel von Natur aus dunkleres Blut,...."
    (S. 52)

    Die Story dürfte in den frühen 90ern angesiedelt sein, so klar erwähnt wird das jedoch nicht. Die wenigen Andeutungen hätte man auch völlig lassen können, denn die Story selbst funktioniert auch ohne diese sehr gut.
    Weiters hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, vor allem bezüglich Camillas Vergangenheit und ihrer Dämonen. Diese werden zwar immer wieder erwähnt, jedoch nie näher darauf eingegangen. Und auch alles Weitere wird meiner Meinung nach viel zu schnell abgehandelt.

    Fazit:
    Die Novelle besticht durch ihre dichte Atmosphäre, der Schreibstil ist genial und die Story mitreißend. Letztere hätte so viel hergeben können, doch meiner Meinung nach fehlt hier das Wichtigste, nämlich Tiefgang. Davon hätte ich mir wirklich mehr gewünscht.
    Man blickt immer nur kurz in Camillas Vergangenheit und ihre Dämonen werden ständig und immerzu erwähnt, doch beides wird nie näher erläutert. All das mühsam erbaute Konstrukt bekommt dadurch Risse und alles verpufft ohne Eindruck zu hinterlassen. Was ich bei der Thematik Depression sehr schade finde.
    Alles wird viel zu schnell abgehandelt und ließ mich irgendwie nicht ganz zufrieden zurück. Es hätte so verdammt gut werden können, wenn sich der Autor mehr Zeit und mehr Seiten zugestanden hätte.

    © Pink Anemone (inkl. Autoren-Info, Leseprobe)

  17. Cover des Buches Im Eis (ISBN: 9783499255199)
    Melanie McGrath

    Im Eis

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Gise
    Die Inuk-Frau und erfahrene Arktis-Jägerin Edie führt zwei amerikanische Touristen zu einem Jagdausflug auf Ellesmere Island, ein paar Kilometer südlich des Nordpols. Einer der Männer stirbt dabei, die Umstände seines Todes bleiben ungeklärt. Edie jedoch fühlt, dass etwas dabei nicht stimmt. Es soll auch nicht der letzte Tote bleiben. Die Inuk-Frau sucht nach der Wahrheit…

    Laut Covertext ist es vor allem die Arktis, die in diesem Buch „die eigentliche Heldin“ sei. Es ist auf jeden Fall eine Welt, die mir völlig fremd ist in meinem mitteleuropäischen Zuhause. Die Dorfgemeinschaft auf Ellesmere Island ist deshalb ein Abenteuer, das fasziniert, aber auch abschreckt, wenn Melanie McGrath die Auswirkungen des Alkohols auf die Bevölkerung schildert. Die Autorin hat wohl akribisch über Edies Lebenswelt recherchiert, denn diese erscheint mir völlig logisch. Etwas weniger erfreut hat mich die Beschreibung der Essgewohnheiten der Protagonistin – das war mir dann doch zu fremd.

    Das Buch verspricht auch den Vergleich mit „Fräulein Smilla“, und die Parallelen dieser beiden Bücher sind offensichtlich. Beide „Ermittlerinnen“ haben sich selbst dazu berufen und handeln aus eigener Überzeugung und gegen den Willen derer, die eigentlich ermitteln sollten. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Parallelen nicht ganz so offensichtlich wären.

    Das Buch ist sicherlich empfehlenswert, wenn man nach einem Krimi sucht in einer für uns völlig fremden Welt und mit dem Hintergrund der Arktis. Wer dies nicht genießen kann, wird sich mit diesem Krimi eher schwer tun. 
  18. Cover des Buches Valhalla (ISBN: 9783426509418)
    Thomas Thiemeyer

    Valhalla

    (130)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Hannah arbeitet gemeinsam mit John in Kambodscha, als Norman Stromberg sie abruft und nach Spitzbergen schickt. Dort im Norden Norwegens wurde eine riesige alte Stadt unter dem Gletschereis entdeckt  Aber anstatt sich mit der Erforschung der Stadt und deren Historie beschäftigen zu können, geraten sie an ein altes Labor der Nazis und einen tödlichen Virus.

    Wie immer trifft der Autor in Sprache und Erzähltempo genau das richtige Maß. Einfach und flüssig, nie langatmig, ein durchgehender Spannungsbogen der den Leser von Anfang bis Ende ans Buch fesselt. Auch das grundsätzliche Thema einer riesigen, unter Eis begrabenen, uralten Stadt, ist absolut interessant. Die Idee eines dortigen Labors aus der Nazizeit, der Inhalt der Forschungen und die Darstellung des Russen, der diese Daten partout nutzen möchte, während Hannahs Geldgeber selbstverständlich nur honore Absichten haben, ist einfach allzu platitüd und flach. Wirklich schade ist, dass die entdeckte Stadt zum reinen Schauplatz verkommt. Eine faszinierende Kulisse, aber leider weiter nichts.

    Mein Fazit: Auch im dritten Buch der Reihe beweist der Autor, dass er schreiben kann und weiß, wie man Leser unterhält und fesselt. Leider dreht sich dieses Buch aber inhaltlich nicht um die archäologische Entdeckung, die mich enorm interessiert hätte (ganz gleich, das es Fiktion ist), sondern nur um die Forschungen aus der Nazizeit. Mir sind es einfach viel zu viele Stereotype und zu wenig mystische Archäologie, die eigentlich diese Reihe ausmacht. Ich hoffe in Teil 4 kehrt der Autor zurück zu seiner ursprünglichen Linie.


  19. Cover des Buches Der Arktis-Plan (ISBN: 9783641093853)
    Robert Ludlum

    Der Arktis-Plan

    (12)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    In den ersten hundert Seiten wird von Kapitel zu Kapitel die Sichtweise der Charaktere gewechselt, wodurch ich diese in ihrem eigenen Umfeld kennenlernte, was einen besseren und tieferen Einblick in die Personen verschafft, aber andererseits der Einstieg sehr schwer ist und nur schleppend vorangeht, da ich nach jedem Kapitel erst einmal wieder aus der Sichtweise herausgerissen wurde. Die Charaktere der Protagonisten werden gut dargestellt und sind gut ausgearbeitet. Der Leser erfährt auch ihre Stärken, ihre Eigenwilligkeiten und ihre Vergangenheit, die sich auf die Gegenwart und die Beziehung von zwei Protagonisten zueinander auswirkt.

    Die Geschichte ist überaus spannend. So spannend, dass ich einmal zwei volle Stunden durchlesen musste, um zu wissen wie es weitergeht, obwohl ich nur kurz ein paar Kapitel lesen wollte. Die Spannung war richtig greifbar. Ein Buch, das so spannend ist und mich so gefesselt hat, habe ich schon länger nicht mehr gelesen. Die Handlung und Darstellung ist durch die Details sehr realistisch. Auch der Schreibstil von James Cobb war hervorragend: Sehr detailreich, ohne überladen zu sein, anschaulich und rasant.

    Fazit

    Ein Buch mit einer so spannenden Geschichte, so dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann und einem tollen Schreibstil, der einen durch das Buch fliegen lässt, habe ich schon seit längerem nicht mehr gelesen. Ich werde mir auf jeden Fall die anderen Bücher der Covert-One-Reihe von Robert Ludlum besorgen.

  20. Cover des Buches Mission Arktis (ISBN: 9783548269375)
    James Rollins

    Mission Arktis

    (82)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Wieder mal ein absolut gelungener Thriller von James Rollins. Ich bin schon ein großer Fan und liebe das Zusammenspiel zwischen Action, Wissenschaft und Abenteuer.

    Diesmal verschlägt es den Leser in die Arktis zu einer alten Forschungsstation. Doch nach was wurde hier wirklich geforscht? Niemand weiß es so genau. Die Menschen von damals sind alle tot. Mehrere Parteien wollen hinter das Geheimnis kommen, doch es lauert noch mehr in den alten Gängen.

    Erstmal gab es am Anfang ein Personenregister, was auch sehr hilfreich war, denn es haben sehr viele Protagonisten mitgespielt.

    Dann wird man langsam an alles ran geführt, lernt alle Parteien kennen, bis schließlich alles zusammenführt.

    Das Buch strotzt regelrecht vor Action, was sicherlich auch nicht immer ganz realistisch ist, aber ich fand es trotzdem total genial. Auch wieder die ganzen geschichtlichen und wissenschaftlichen Hintergründe. Besser kann man sein Allgemeinwissen nicht erweitern.

    Verdiente 5 Sterne!

  21. Cover des Buches Breakthrough (ISBN: 9783453318755)
    Michael Grumley

    Breakthrough

    (24)
    Aktuelle Rezension von: GAIA

    Wenn ein Antarktis-Wissenschaftler, der gerade nach einem massiven Erdbeben mit Eisschollenabbruch mit seinem Schneemobil fast in einen Abgrund gerauscht wäre, als Ausruf des Erstaunens "Ach du grüne Neune!" ruft, sollte man das Buch, indem dieser Mist steht, sofort abbrechen...

    ...Ich hab es nicht getan. Aber nach 160 Seiten konnte selbst die zwanghafte Eigenschaft ein Buch, was man einmal angefangen hat, auch zuende zu lesen, mich nicht mehr davon abhalten, diesen Stuss aus der Hand zu legen.

    Um nicht noch unnötig mehr Lebenszeit darauf zu verwenden hier kurz zur Warnung an alle potentiell Interessierten:

    - an den Haaren herbeigezogener Plot

    - mit holzschnittartigen Figuren, die jedes erdenkliche Action-Blockbuster-Klischee erfüllen (inkl. sexy Wissenschaftlerin, die den Ex-Navy-Seal gleich ins Herz schließt)

    - ein Text ohne sprachliches Niveau

    - eine Übersetzung mit haarsträubenden Formulierungen (verschiedene Figuren [Wissenschaftler*innen sowie Militärs] nutzen wiederholt dieselben altbackenen Floskeln des Erstaunens, Best-of: "Gütiger Himmel!", "Heiliger Bimbam!" und ja, auch "Ach du grüne Neune!")

    Für Tipps, wie man hier einem Buch jegliche Sterne aberkennen kann, bitte eine PN an mich. Ach ja, und ein großes "Sorry" an alle Bücher, die ich hier je mit nur zwei Sternen abgespeist habe. Sie waren Lichtjahre von diesem Schrott entfernt. ;)

  22. Cover des Buches In der Stille der Polarnacht (ISBN: 9783458682455)
    Greer Macallister

    In der Stille der Polarnacht

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Suszi

    Die Abenteuerin Virginia Reeve wird von Lady Franklin beauftragt, ihren Mann mit seiner Forschergruppe zu finden, welche in der Arktis verschollen sind. Gleichzeitig will Lady Franklin damit beweisen, daß Frauen zu den gleichen, wenn nicht sogar herausfordernden Leistungen in der Lage sind. Somit bricht eine bunt zusammengewürfelte Truppe junger Frauen unterschiedlichster Herkunft und Kenntnissen im Frühjahr 1853 unter der Führung von Virginia in die Arktis auf. Doch nicht alle kommen zurück und dafür muss Virginia sich vor Gericht verantworten. Ein ungerechte Prozess in dem es weniger um die Wahrheit als um die Suche nach einem Schuldigen geht, und das Virginia verantwortlich ist, steht für fast alle von vornherein fest. 

    Der Plot eine Gruppe wagemutiger Frauen auf die Suche nach Verschollenen in die Arktis zu entsenden ist ebenso waghalsig und exzentrisch wie Lady Franklin und schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Dafuer sind nicht einmal  wie erwartet, die widrigen Extremumstaende verantwortlich, sondern gesellschaftliche Schranken, Vorurteile und sogar Aberglaube. Denn letztendlich entscheiden nicht Befähigung oder Kenntnisse, sondern Herkunft, Einfluss und Geschlecht. Und wie sollte es anders auch sein, steht das ganze Unterfangen bereits von vornherein unter keinem guten Stern, da sich zwei Alphaweibchen um die Führung ringen. 

    Was in dem Klappentext vielversprechend  klang, enttäuschte mich letztendlich im weiteren Verlauf. Im Vordergrund steht die Verhandlung Virginia's, durchsetzt mit Rückblenden in ihr Leben sowie die Reisevorbereitungen. Die eigentliche Expedition wird in meinen Augen zu kurz umrissen. So rührend die Unterstützung Virginias Begleiterinnen während der Verhandlung ist, haben doch die wenigstens von ihnen mit ihr das Abenteuer bis zu Ende durchgestanden. Für mich besteht da allerdings schon ein Unterschied, ob es "nur" eine unangenehme bzw. ungemütliche Rückreise war oder der nackte Kampf ums  Überleben. 

    Letztendlich verliert sich das Buch in juristischen Spitzfindigkeiten, Bestechungen/Bestechungsversuchen und dem undurchdringlichen Strippenziehen der vermeintlich besser gestellten. 

    Ein Buch, was viel Potential für mehr hat, aber so leider keinen bleibenden Eindruck auf mich hinterlässt. 

  23. Cover des Buches Eingefroren am Nordpol (ISBN: 9783328109518)
    Markus Rex

    Eingefroren am Nordpol

    (21)
    Aktuelle Rezension von: ugadenne

    Dies ist das Tagebuch der MOSAiK-Expedition von September 2019 bis September 2020 in der Arktis. Das Forschungsschiff "Polarstern" driftet festgefroren an einer Eischolle ein Jahr lang durch das Polarmeer. Es ist die größte Polarexpedition aller Zeiten. Fast wäre sie wegen der Corona-Pandemie gescheitert. 

    In wissenschaftlich sachlichem Ton berichtet der Autor Tag für Tag von allen den Mühen und Herausforderungen dieser einmaligen Expedition. Trotz des sachlichen Tons kann man sich die Begegnungen mit den Eisbären, das  Aufwerfen der Eisschollen oder das plötzliche Entstehen von Rissen im Eis gut vorstellen. Öfters mussten die diversen Forschungsstationen umgesiedelt werden. Fast unvorstellbar waren die Bemühungen, um die Expedition während der Pandemie am Laufen zu halten. Sowohl der Autor, der der Expeditionsleiter war als auch das Logistikteam haben eine absolute Meisterleistung vollbracht.

    Besonders interessant fand ich die Info-Boxen, die in gut verständlichen Worten auch Laien viele Dinge verstehen lassen. Aus den die vielen Fotos ist ersichtlich, wie faszinierend und doch auch mühsam und gefährlich die Arbeit oft war.  

    Mich hat dieses Buch total fasziniert und ich kann es nur empfehlen. 

  24. Cover des Buches Das Lied der Arktis (ISBN: 9783548064871)
    Bérengère Cournut

    Das Lied der Arktis

    (55)
    Aktuelle Rezension von: buchjunkie



    Dieser wunderbare Roman hat mir eine fremde Welt dargeboten. Eine Welt voller Mythen und Geschichten, voller Stärke und Entbehrungen. 

    Die Inuit-Frau Uqsuralik erzählt ihre Geschichte ruhig und eindringlich. 

    Im Anhang des Buches finden sich noch einige Schwarz-weiß- Fotografien die Berührungspunkte  zu einer vergangenen, aber noch immer existierenden Welt bieten. 

    Die Kapitel werden durch Lieder in Prosaform ergänzt, in denen die Mystik , aber auch die Geschichten einzelner Menschen beschrieben werden.

    Es ist ein sehr guter Roman, der sicher noch lange nachhallt.  ( z.B. Blaubeeren mit frischem Robbenblut)


    Der Mond steht hell am Himmel, als das Inuit-mädchen Uqsuralik durch einen Bruch im Eis seine Familie verliert. Auf einen Schlag ist sie vollkommen allein in der ewigen Polarnacht. Ihr einziger Schutz ist ein Bärenfell, und sie weiß:

    Sie darf niemals stehen bleiben. Es beginnt eine Reise durch die unendliche Weite der Arktis.

    Tagsüber jagt Uqsuralik mit den Huskys, nachts wärmt sie sich an deren Fell. Nach Wochen der Einsamkeit trifft sie auf eine andere Nomadenfamilie und schließt sich ihnen an. Doch was zunächst als Rettung erscheint, birgt neue unvorhersehbare Gefahren.

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