Bücher mit dem Tag "arm"
57 Bücher
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.574)Aktuelle Rezension von: HollabeereRuby ist 17 Jahre alt und schon jetzt eine echte Kämpfernatur. Sie tut alles in ihrer Macht stehende, um es zum Studium nach Oxford zu schaffen. Dabei unterstützt sie ihre kleine Streberfreundin Lin auf allen Wegen. Ruby ist sehr darauf bedacht, ihr Privat- und Schulleben strickt voneinander zu trennen. Doch als sie versehentlich ihre Mitschülerin Lydia und ihren Lehrer Mr Sutton bei einem Stelldichein erwischt, stehen ihre Zukunftschancen plötzlich sehr schlecht. Denn Lydias Zwillingsbruder ist der charismatische Beaufort-Imperiums-Erbe James, der den Ruf seiner Schwester in Gefahr sieht. Während Rubys Strategie auf Schweigen basiert, hat James sich vorgenommen Ruby zu belagern und mürbe zu machen. Als James und seine Kumpels jedoch die von Rubys Veranstaltungskomitee organisierte Back-to-School-Party sprengen, wird James sein geliebtes Lacrossetraining durch Mithilfe beim Komitee ersetzt.
Nun ist vorprogrammiert, dass Ruby und James sich regelmäßig zumindest verbal an die Gurgel gehen. Die Geschichte wird gut aufgebaut, bleibt spannend und steuert auf einen romantisches Kipppunkt hin. James und Ruby erleben ihn bei der Anprobe historischer Kleider in London, doch James Vater ist absolut gegen diese Beziehung. James will Ruby vor seiner Familie beschützen und stößt sie deshalb von sich. Doch spätestens bei den Bewerbungsgesprächen in Oxford läuft ihr beider Emotionsfass über. Leider kann James seinen anschließenden Höhenflug nur kurzzeitig genießen, bis ein schwerer Schicksalsschlag ihn auf den Boden der Tatsachen zurückholt und ganz weit weg von Ruby katapultiert.
Aber auch seine Zwillingsschwester Lydia hat mit ihren Dämonen zu kämpfen: die Beziehung, die sie will, ist einfach nicht möglich und dann findet sie ausgerechnet in Ruby eine gute Freundin, die sie durchschaut, versteht und emotional auffängt.
Was für eine Achterbahnfahrt war dieses Buch bitte. Gerade als man dachte "na, jetzt kommen die beiden sich näher", dann passierte wieder etwas völlig unerwartetes und die beiden mussten von vorn mit ihren Annäherungen beginnen. Ich finde Ruby total authentisch, wie akribisch sie ihr Ziel verfolgt in Oxford zu studieren und dann kommt ihr einfach eine unerwartet Liebe dazwischen und wirft ihre Planungen über den Haufen. Aber auch James' Sicht auf das Leben oder viel mehr sein vorherbestimmtes Leben ist sehr interessant und gut beschrieben. Seine emotionale Kälte gegenüber anderen und der Schutz seiner Gefühle haben mich direkt Mitleid mit ihm und seinem Schicksal fühlen lassen. Ich habe dieses Buch ziemlich schnell weggelesen, weil es nicht nur locker und authentisch verfasst wurde, sondern weil die Geschichte so mitreißend war. Es gab ständig Höhen und Tiefen und dennoch lies sich alles, als könnte sowas echten Menschen widerfahren.
- Kiera Cass
Selection
(5.416)Aktuelle Rezension von: bookandcatlove
Selection ist eine Reihe, die mich damals komplett in ihren Bann gezogen hat. Und ganz ehrlich? Maxon war einer meiner allerersten Bookboyfriends und ich verstehe bis heute absolut, warum. 🥹🤌🏼
Der Schreibstil von Kiera Cass ist super angenehm und locker, sodass ich direkt in die Geschichte eintauchen konnte.
America lebt in einem strengen Kastensystem, das ihren gesamten Lebensweg bestimmt. Als Prinz Maxon einen Wettbewerb startet um eine Ehefrau zu finden, bekommen Mädchen aus allen Kasten die Chance auf ein völlig neues Leben und vielleicht sogar auf die Krone.👑
America habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Ich liebe ihre direkte, schlagfertige und selbstbewusste Art einfach total. Sie lässt sich nicht alles gefallen und bringt ordentlich frischen Wind in den Palast. Besonders die Dynamik zwischen ihr und Maxon fand ich richtig gut!🤌🏼
Und Maxon… was soll ich sagen? Absolute Green Flag. 🥹
Das Love Triangle sorgt natürlich auch für ordentlich Drama und Herzschmerz.💔
Wie damals konnte mich Selection absolut verzaubern💫👑
- Wolfgang Herrndorf
Tschick
(2.995)Aktuelle Rezension von: ENITschick von Wolfgang Herrndorf, erschienen 2010, ist ein Jugendroman, der weit über seine eigentliche Zielgruppe hinauswirkt. Die Geschichte begleitet die beiden Jugendlichen Maik Klingenberg und Andrej „Tschick“ Tschichatschow auf einer spontanen Reise durch die deutsche Provinz und verbindet Roadmovie-Atmosphäre mit einer berührenden Erzählung über Freundschaft, Identität und das Erwachsenwerden.
Im Mittelpunkt stehen zwei Aussenseiter, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch zueinanderfinden. Was als verrückte Ferienaktion beginnt, entwickelt sich zu einem Abenteuer voller Begegnungen, Umwege und unerwarteter Erkenntnisse. Dabei erzählt Herrndorf nicht nur von jugendlicher Freiheit, sondern auch von Einsamkeit, Sehnsucht und dem Wunsch, irgendwo dazuzugehören.
Besonders beeindruckt hat mich die Sprache. Sie wirkt authentisch, lebendig und genau auf die Figuren abgestimmt, ohne jemals künstlich oder übertrieben zu erscheinen. Obwohl ich mit 45 Jahren deutlich älter bin als die Protagonisten, konnte ich mich erstaunlich gut in die beiden Jungen hineinversetzen. Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit, Humor und leiser Melancholie hat mich sehr berührt. Vielleicht zeigt sich darin eine grosse Stärke des Romans: Er erzählt zwar von Jugendlichen, spricht aber Erfahrungen an, die viele Menschen unabhängig vom Alter nachvollziehen können.
Auch die Verfilmung hat mir gefallen. Zwar entsprachen die Darsteller nicht ganz meinen eigenen Vorstellungen der Figuren, dennoch empfand ich die Umsetzung als erstaunlich nah am Buch und seinem besonderen Ton.
Tschick ist für mich ein zeitloser Roman über Freundschaft, Freiheit und das Gefühl, seinen eigenen Weg zu suchen. Schade, dass Wolfgang Herrndorf so früh verstorben ist – von diesem Autor hätte ich sehr gerne noch weitere Bücher gelesen.
- Angie Thomas
The Hate U Give
(750)Aktuelle Rezension von: Isabelle_Kocher"The Hate U Give" behandelt das Themen wie Rassismus, Polizeigewalt und Black Lives Matter, jedoch erzählt aus der Perspektive eines 16-jährigen Mädchens. Dadurch wirkt die Geschichte nahbarer und berührt auf eine viel intensivere Weise. Statt den Fokus auf die harten Fakten der zu richten, wirkt dieser Roman fast philosophisch, wenn die Hauptfigur, Starr, sich fragt, was falsch und was richtig ist, was es wert ist, dafür zu kämpfen und wie sie die zwei Welten, in denen sie lebt, miteinander vereinen kann. Besonders gut hat mir an diesem Buch gefallen, dass es der objektiven Berichterstattung unserer Nachrichten nun ein persönliches Gesicht verleiht. Wir sehen nicht mehr einen Afro-Amerikaner, der erschossen wird - wir sehen ein Mädchen, dass sich an die vielen Momente der Freundschaft mit einem Jungen erinnert, dessen Leben nun viel zu früh endet, während sie ohne ihn weiterleben muss. Ein Buch, das bewegt und einem die Augen öffnet.
MEIN TIPP: Als englisches Audiobook kommt die besonderes Sprache des Buchs am besten zur Geltung! - Erin Watt
Paper Princess
(2.285)Aktuelle Rezension von: BiblioLoniNach dem Tod ihrer Mutter steht Ella plötzlich ganz allein da. Alles, was sie über ihren Vater weiß, ist sein Name: Steve. Was sie jedoch nicht ahnt: Er war ein erfolgreicher Unternehmer. Als auch er stirbt, macht sich sein bester Freund Callum auf die Suche nach ihr. Doch was Ella nicht kommen sieht: Das Leben unter einem Dach mit seinen fünf Söhnen wirbelt alles durcheinander ... besonders ihre Gefühle für Reed werden zur echten Herausforderung.
Ehrlich gesagt: Das Cover hätte mich allein nicht zum Kauf bewegt, aber der Klappentext klang so spannend, dass ich dem Buch eine Chance geben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist super flüssig, emotional und bildhaft. Ich konnte mich richtig gut in die Charaktere hineinfühlen.
Ella hat mich total beeindruckt. Sie ist wahnsinnig stark, musste viel zu früh Verantwortung übernehmen und hat alles getan, um sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halte ... sogar als Stripperin gearbeitet. Ich liebe, wie schlagfertig sie ist, besonders gegenüber Callums Jungs. Ihre Stärke, ihr Humor, ihre Haltung. Sie war mir sofort sympathisch. Und doch ist da auch diese weiche, verletzliche Seite, die sie bei Reed zeigt. Was zwischen den beiden entsteht, ist intensiv, aber auch kompliziert. Und dann diese Wendung... sie hat mir wirklich das Herz gebrochen.
Reed! Callums zweitältester Sohn, ist der klassische Bad Boy: attraktiv, kühl, unnahbar. Er sieht in Ella anfangs nur eine Störquelle, jemand, der seine Familie auseinanderbringen könnte. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr knistert es. Und das schon von der ersten Begegnung an. Ihre ständigen Reibereien, das gegenseitige Necken... ich hab’s geliebt. Und wenn sie sich dann doch mal näherkommen .. wow.
Auch die Freundschaft zu Valerie war für mich ein Highlight. Sie gibt Ella Rückhalt in dieser versnobten High-Society-Welt, und die beiden zusammen sind einfach unschlagbar. Schön zu sehen war auch, wie Easton gegen Ende zu einer wichtigen Bezugsperson für Ella wurde.
Und dann kam das Ende! Und ich saß mit offenem Mund da. So ein Cliffhanger! Ich hab das Buch in Rekordzeit verschlungen und Teil zwei liegt schon bereit. Ich hoffe so sehr, dass die Geschichte genauso fesselnd weitergeht! - Jojo Moyes
Weit weg und ganz nah
(1.910)Aktuelle Rezension von: LidenBUCH
review
Autor
Jojo Moyes
Genre des Buches:
Liebesroman
Was ist das Hauptthema oder die Message des Buches ?
Broke & Rich - Alleinerziehend
- Zufallsbegegnungen
Würde ich es weiterempfehlen?
Bedingt
Datum
28.01.2026 (10)
Bewertung
Titel
Weit weg und ganz nah
Zusammenfassung des Buches in meinen eigenen Worten:
Jess hat es nicht leicht. Seit ahren lebt sie mit ihren beiden Kindern am Existenzminimum. Ihre hochbegabte Tochter ist zu einer Olympiade eingeladen aber es fehlt das Geld für die Reise .. doch ihr Klient hat zu viel Geld über .. Dann hat ihr Auto eine Panne und sie muss mit dem Mann mitfahren, den sie zuvor bestohlen hat.
Mein Fazit zu diesem Buch:
Eine lockere Erwachsenen Romance.
Ich brauchte einen seichten Ausgleich
und das ist dem Buch gelungen. Eintach
süß für zwischendurch mit einer
nahbaren Protagonistin. Nur der andere
Protagonist war mir doch zu
klischeehaft gezeichnet - der
durchtrainierte IT Nerd mit seiner
Model Exfrau - kennen wir doch alle xD
- Katharine McGee
Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
(616)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDer Auftakt der „Beautiful Liars“-Reihe kommt nicht einfach daher – er stolpert dir quasi mit High Heels und einem Glas Champagner in der Hand direkt ins Gesicht. Von der ersten Seite an wird man in ein Netz aus Lügen, Intrigen und ein bisschen zu viel Drama (im besten Sinne) gezogen. Eine verhängnisvolle Nacht, die nicht nur gebrochene Herzen, sondern auch einen Toten hinterlässt, wirbelt das Leben mehrerer Charaktere gehörig durcheinander – und ganz ehrlich: Wer hier noch den Überblick behält, hat Nerven aus Stahl.
Dank der wechselnden Perspektiven fühlt man sich fast wie ein allwissender Gossip-Gott, der heimlich überall mithört. Avery, Leda, Watt, Rylin und Eris – jeder von ihnen bringt genug emotionale Baustellen, Geheimnisse und (sagen wir mal) fragwürdige Entscheidungen mit, um eine eigene Reality-Show zu füllen. Und trotzdem: Man kann ihnen einfach nicht böse sein. Man leidet mit, man fiebert mit… und manchmal möchte man sie auch leicht schütteln.
Das futuristische Setting mit seinem luxuriösen Turm und den sozialen Abgründen hat genau die richtige Mischung aus Glamour und „Oh wow, das ist eigentlich ziemlich düster“. Es knistert nicht nur zwischen den Figuren, sondern auch in der Atmosphäre – ein bisschen dystopisch, ein bisschen dekadent und definitiv spannend.
Zugegeben, der Einstieg nimmt sich Zeit – aber hey, auch ein gutes Drama braucht einen langsamen Aufbau, bevor es richtig eskaliert. Und wenn es dann Fahrt aufnimmt? Dann gibt’s kein Halten mehr. Das Finale kommt mit einem Cliffhanger, der einen praktisch dazu zwingt, direkt weiterzulesen (und vielleicht ein bisschen innerlich zu schreien).
Unterm Strich: Eine Geschichte voller Emotionen, Geheimnisse, Verrat – und genau der richtigen Portion „Spice“, um einen nicht mehr loszulassen. Ganz nebenbei hält sie unserer eigenen Gesellschaft einen ziemlich ungeschönten Spiegel vor. Und mal ehrlich… wir schauen doch alle ein bisschen zu gern hin.
- Lucinda Riley
Die Mondschwester
(471)Aktuelle Rezension von: dodo2025Der Roman hat mir sehr gut gefallen, die Protagonisten waren mir alle sympathisch.
Tiggy, die wie ihre Schwestern adoptiert wurde, erhält nach dem Tod vom Vater Pa Salt einen Brief, wo sie aufgefordert wird, nach Granada zu reisen um dort auf ihrer Herkunft zu stoßen. Die Beschreibung von Sacromonte fand ich sehr schön und konnte mich da hinein träumen, dann wird von ihrer Großmutter berichtet die eine berühmte Flamencotänzerin war und über Geschichte der Gitanos, was ich sehr interessant und spannend fand. Dann ist Tiggy Veganerin und Tierschützerin, dass gefiel mir sehr gut und ich konnte mich mit ihr identifizieren, allerdings war es bisschen unglücklich beschrieben, denn wenn sie eine überzeugte Veganerin wäre, würde sie keine Wollpullis und Daunenjacken tragen, aber nicht alle sind wohl so überzeugt.?!
Die Geschichte in Schottland, mit Charlie, Zara, Cal und Beryl war ganz nett, aber nicht grad so spannend, aber schön fand ich, dass auch noch mal auf Ally zurück gekommen wurde.
Alles zusammen fand ich den Roman aber recht schön.
- Jeannette Walls
Schloss aus Glas
(443)Aktuelle Rezension von: buchstaeblichverliebt📌 "Das Leben ist ein Drama voller Tragik und Komik." - S. 176
Die Geschichte, vernachlässigter Kinder und vom Leben überforderter Eltern, schildert das Leben der Autorin selbst.
Jeannette Walls schafft es so anschaulich und mit Witz und Wärme von den bedauernswerten Umständen in ihrer Kindheit zu erzählen, dass man fast glaubt man sei dabei gewesen und das ganze Überleben sei ein großes Abenteuer- auch wenn die Tragik der Handlung nicht verkennbar ist.
Großartig.
- Nele Neuhaus
Tiefe Wunden (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 3)
(774)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Tiefe Wunden ist ein solider Kriminalroman aus der Reihe um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Wie gewohnt schreibt Nele Neuhaus flüssig und detailreich, wodurch sich die Geschichte angenehm lesen lässt. Der Fall selbst war spannend aufgebaut, konnte mich aber nicht vollkommen fesseln. Einige Wendungen wirkten vorhersehbar, und die emotionale Tiefe, die ich mir gewünscht hätte, blieb etwas aus.
Trotzdem überzeugt das Buch mit einer gut konstruierten Ermittlungsarbeit und authentischen Figuren. Besonders Fans der Reihe werden hier auf ihre Kosten kommen, auch wenn es für mich persönlich kein Highlight war. Insgesamt ein gutes, solides Buch – lesenswert, aber nichts, was lange im Gedächtnis bleibt.
- Theo Lawrence
Mystic City - Das gefangene Herz
(698)Aktuelle Rezension von: Anna_ViktoriaAria Rose führt ein privilegiertes Leben umgeben von Reichtum und Ansehen. Ihr Leben wird noch besser als sie den begehrtesten Junggesellen der Stadt heiraten soll. Alles scheint perfekt, doch Aria kann sich an keinen gemeinsamen Moment erinnern. Alle reden ihr ein, dass sie verliebt ist, doch sie fühlt nichts. Stattdessen tauchen immer wieder Erinnerungsfetzten an einen Unbekannten in ihrem Gedächtnis auf. Einen Unbekannten für den sie etwas empfindet. Aria fand ich auf Anhieb gut. Sie ist zwar reich, lässt das aber nicht so wie ihre Familie und Freunde raushängen, sondern hinterfragt ihre Umwelt. Sie setzt sich für die Armen ein und nimmt nicht alles so hin, wie es ihr vorgespielt wird.
Hunter lebt im unteren Teil der Stadt, in dem die Armen, die Magier und Verstoßenen hausen. Diejenigen, die eine Gefahr für die Reichen darstellen zu scheinen. Er gehört der Gruppierung an, die die Regierung, in der auch Arias Familie sitzt, stürzen wollen. Doch er ist auch derjenige, der Aria bei einem Ausflug in den Untergrund rettet. Und seitdem an sie denken muss. Hunter fand ich sehr interessant, da er zu Beginn sehr zurückhaltend und geheimnisvoll ist, und irgendwie verboten erscheint.
Ich fand die Geschichte unfassbar spannend. Ich habe mit Aria mitgefiebert, weil nach einiger Zeit deutlich wurde, dass in ihrer Familie irgendwas nicht stimmt, und sie ihr etwas verheimlichen. Sie versucht herauszufinden, was es ist, was die Erinnerungsfetzen zu bedeuten haben, und bringt sich dabei immer wieder in Gefahr. Man weiß absolut nicht, wem man trauen kann und wem nicht. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Das dystopische Manhattan wird so detailliert beschrieben, dass ich mir richtig gut vorstellen konnte, wie Aria im verbotenen Teil der Stadt versucht ihre Vergangenheit zu finden und dabei nicht erwischt zu werden.
- Aravind Adiga
Der weiße Tiger
(168)Aktuelle Rezension von: JosseleDas Original dieses Buches erschien mit dem gleichen Titel in englischer Sprache 2008. Balram Halwai, ein erfolgreicher indischer Unternehmer in Bangalore schreibt dem chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao vor dessen Besuch in Indien mehrere Briefe, in denen er ihm erzählt, wie er zu einem erfolgreichen Unternehmer wurde, obwohl er aus einer der unteren Kasten Indiens, nämlich der der Zuckerbäcker kommt. Wegen seiner Klugheit darf Balram die Schule etwas länger besuchen als für Kinder seiner Herkunft üblich. Sein Lehrer ist es, der ihm den Beinamen „weißer Tiger“ gibt. Danach gelingt es ihm, eine Ausbildung zum Fahrer bei einem Taxifahrer zu absolvieren und schließlich sogar eine Anstellung bei einer höheren Kaste zu ergattern. Die Familie ist sehr reich, muss ihre Position jedoch ständig wiederkehrend durch die Bestechung der Regierung absichern.
In fast humorvoller Tonlage beschreibt Adiga die immensen, unüberwindbaren Klassenunterschiede, die das indische Kastensystem auszeichnen. Die Armen bleiben arm, die Reichen bleiben reich und werden immer reicher. Der gesamte Staat und die Gesellschaft sind durch und durch korrupt und rückständig. Die Klassenunterschiede sind dabei gesellschaftlich akzeptiert und selbst die unteren Kasten stellen sie nicht in Frage. Auf normalem Weg durch Klugheit und Fleiß sind die einzelnen Klassenbarrikaden nicht zu übersteigen. Nur wer absolut skrupellos vorgeht wie der weiße Tiger, kann die Kastenschranken überwinden und innerhalb der indischen Gesellschaft aufsteigen.
Das Buch ist -sofern ich es richtig verstanden habe – ein Festival des schwarzen Humors. Rein gar nichts ist vor ihm sicher, nicht einmal der Tod, denn Adiga lässt seinen Protagonisten schreiben: „Aber ist es nicht wahrscheinlich, dass jeder, der auf dieser Welt etwas zählt, darunter auch unser Premierminister (und auch Sie, Mr. Jiabao), auf dem Weg nach oben den ein oder anderen Menschen umgebracht hat?“ (C.H. Beck Tb, 2. Aufl. 2023, S. 316)
Insofern ist sich jeder selbst der Nächste und Balram nimmt ohne schlechtes Gewissen in Kauf, dass sich die reiche Familie an seiner Familie für den Mord an seinem Herrn rächen wird. Das Lachen bleibt einem bisweilen im wahrsten Sinne des Wortes im Hals stecken und man ahnt, dass das Absicht ist. Ich frage mich jedoch, ob jeder Leser dafür zugänglich ist und damit umgehen kann. Mich beschleicht nämlich das Gefühl, dass der eine oder andere die dahinter steckende Ernsthaftigkeit gar nicht bemerkt. Oder vielleicht bin es sogar ich, der eine Ernsthaftigkeit hineininterpretiert, die gar nicht mitgemeint ist? Drei Sterne.
- Kerry Drewery
Marthas Widerstand
(222)Aktuelle Rezension von: vaaannniiiiDas Buch über das Mädchen Martha was im Gefängnis sitzt und hingerichtet werden soll, hat mir erstaunlich gut gefallen. Als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich nicht, ob mich das Buch ansprechen wird oder nicht um ehrlich zu sein.
Das Buch fängt direkt an und hat keine Vorgeschichte die sich in die Länge zieht - was mir gut gefallen hat. Der recht leicht zu verstehende Schreibstil hat es mir ermöglicht besonders schnell in die Geschichte einzutauchen.
Ich habe dem Buch 4 von 5 Sternen gegeben, da mich nur ein kleiner Teil an der Erzählung der Geschichte stört. Martha wechselt in den Kapiteln zwischen Gegenwart und Vergangenheit, was ich manchmal erst nachvollziehen musste, da es keine genaue Abgrenzung gibt - wie z.B. eine andere Schriftart oder eine Datierung der Vergangenheit. Abgesehen von diesem winzigen Makel gefällt mir das Buch sehr gut!
Die unterschiedlichen Charaktere und deren Beziehung zueinander sind sehr gut ausgearbeitet und man versteht die Zusammenhänge der Geschichte. Am Ende des Buches kommt ein Plottwist der mich neugierig gemacht hat wie es im 2. Teil der Trilogie weitergeht.
Ich würde das Buch weiterempfehlen - und für den, den das Genre Jugendliteratur anspricht ist es wirklich ein gutes Buch!
- Karolyn Ciseau
Ezlyn. Im Zeichen der Seherin
(209)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinEs geht um eine Todessehrin, wenn sie die Hand von Menschen berührt sieht sie wie diese sterben, dadurch kann man den Tod vermeiden aber diese Fähigkeit hat auch Nebeneffekt, der Tod nimmt sich dann einen anderen Mensch. Ezlyn wächst in einem Kloster auf, die ausbildung ist streng, als sie alt genug ist, wird sie an einen reichen Mann verkauft, für diesen muss sie dann seinen Tod verraussagen und ihn dadurch verhindern. Eine sehr tolle Geschichte, gut umgesetzt manche Secenen brachten mich zum weinen, weil man so mitfühlen kann.
- Tuomas Oskari
Tage voller Zorn
(71)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoenePro
Hohes Erzähltempo ohne Hektik.
Spannendes politisches Setting, das glaubwürdig wirkt.
Eine Hauptfigur, die sich sichtbar weiterentwickelt.
Überraschende Wendungen, die mich mehrfach auf dem falschen Fuß erwischt haben.
Cliffhanger, die das Weiterlesen fast unmöglich machen.
Kontra
Die Motivation einer Figur im Finale konnte mich nicht ganz überzeugen.
Emmas Handlungsbogen verliert zum Schluss etwas an Stärke.
Fazit
Mit diesem Buch habe ich genau den Politthriller bekommen, den ich mir erhofft hatte – eigentlich sogar einen besseren. Spannung, überraschende Wendungen und Figuren, deren Entwicklung Spaß macht zu verfolgen, haben dafür gesorgt, dass ich die Seiten nur so verschlungen habe. Dass mich eine Kleinigkeit am Ende nicht ganz überzeugt hat, fällt da kaum ins Gewicht.
Band zwei ist für mich deshalb keine Frage des Ob, sondern nur des Wann.
Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5 von 5 Bücherstapeln)
- Heinz Strunk
Der goldene Handschuh
(312)Aktuelle Rezension von: Danny0812Der Roman beschreibt das Leben und die Taten des Serienmörders Fritz Honka der mehrere Frauen bestialisch ermordet hat.Ein wunderbar geschriebenes Buch über menschliche Abgründe die selbst eingefleischte Fans von Krimis und dergleichen an Ihre Grenzen bringen dürfte. Ich selber hab viele Bücher gelesen die durchaus blutig und brutal waren aber das hier ist dann doch nochmal eine andere Dimension die dem Magen einiges abverlangt beim Lesen. Hier kommt natürlich noch hinzu das die Geschichte auf einem realen Fall beruht.
Tiefer kann man wohl kaum in Perversionen und abartige Phantasien eintauchen. Die Schilderung der Morde und auch der Beseitigung der Leichen ist mehr als plastisch und lässt wenig Raum für Interpretationen.
Was man aber definitiv sagen kann ist, dass das Buch deutlich besser ist als der daraus resultierende Film, auch wenn der Ekelfaktor im Buch deutlich höher ist.
Es wirft einen ungeschönten Blick auf das innerste eines schwer gestörten Menschen und sollte meiner Ansicht nach mit Vorsicht genossen werden.
- Kathinka Engel
Halte mich. Hier
(201)Aktuelle Rezension von: Chiara_M_Charaktere die mich in ihren Bann gezogen haben und eine Geschichte, die ich gerne gelesen habeDer zweite Band der Reihe konnte mich um einiges mehr überzeugen, als der erste. Das lag wahrscheinlich auch an der Thematik. Ich fand es unheimlich spannend die Welten von Selda und Malik aufeinandertreffen zu sehen. Beide Protagonisten sind so sympathisch und haben in sich ein Feuer und eine Leidenschaft, die mich glücklich gemacht hat.
- Min Jin Lee
Ein einfaches Leben
(14)Aktuelle Rezension von: CharleaEs ist ein wenig seltsam - Ich wollte dieses Buch wirklich lesen! Aber nachdem ich es beendet habe, fehlt etwas. Keine Frage, "Pachinko" ist definitiv ein gutes Buch. Die Geschichte über Sunja, in Korea geboren zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die von einem verheiratetem Mann schwanger wird, ist spannend erzählt und nimmt mich als Leserin mit.
Es gibt so viele Themen, die nur angeschnitten werden und ich hätte mir gewünscht, dass sie gerade für Menschen wie mich, die noch nicht so gut in der Materie drin sind, mehr ausgeführt werden. Und ich vermute, dass das das Hauptproblem des Buches ist. Ich habe dass Gefühl, dass Min Jin Lee so viele Themen in ihrem Buch verarbeiten wollte, dass es einfach zu viel wurde. Wenn man zusammenfassen würde, welche Themen sie anschneidet, würde die Liste wahrscheinlich sehr lang werden und jedes einzelne Thema ist bestimmt auch wichtig und richtig. Aber für einen einzelnen Roman war es einfach zu viel.
Aber ich hatte auch den einen oder anderen Kritikpunkt in der Entwicklung der Charaktere. Für mich waren manche Reaktionen vielleicht möglich, aber haben für mich überhaupt nicht zu den Charakteren gepasst, die mir auf hunderten von Seiten vorher erzählt wurden.
Für mich teilt sich das Buch in drei Teile. Der erste Teil beschreibt die Geburt, Kindheit und das Treffen mit dem Mann, der sie schwängert und sie und ihre Familie in eine wirklich missliche Lage bringt. Eine Rettung wird ihr in Aussicht gestellt. Der zweite Teil beschreibt ihre Zeit als erwachsene, verheiratete Frau im Kreis ihrer neuen Familie bis zum Ende des Krieges. Der letzte Teil ist eine Aneinanderreihung von Themen und Konflikten, die noch in das Buch mussten. Besonders tragisch empfand ich das Schicksal der nächsten Generation.
Das Buch lässt mich ein wenig ratlos zurück und ich weiß erst recht nicht, wie ich es bewerten soll. Ich werde ein wenig besser bewerten, da auch mir klar ist, wie wichtig die Themen sind und da mir das Buch auf den ersten 200 Seiten wirklich gut gefallen hat.
Was mir richtig gut gefallen hat ist die Sprecherin. Gerade eine Szene zwischen Sunja und ihrer Mutter hat mich sehr emotional zurückgelassen.
- Mia Sheridan
Kyland. Im nächsten Leben vielleicht
(57)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Tenleigh arbeitet hart dafür das einzige Stipendium ihrer Highschool zu bekommen, damit sie der Armut und dem Elend des Bergarbeiterstadt entkommen kann. Doch dann freundet sie sich mit ihrem Mitbewerber Kyland an und schnell entwickeln die beide Gefühle füreinander, doch nur einer von ihnen kann das Stipendium bekommen und wegziehen.
Ich mochte den Schreibstil der Autorin unglaublich gerne und das Setting war auch sehr bildlich dargestellt. Das einzige Manko war für mich das due Geschichte zwischen Tenleigh und Kyland zum Ende hin echt sehr kitschig wurde.
- Jussi Adler-Olsen
Selfies
(47)Aktuelle Rezension von: S_MaltDieser 7. Teil aus der Serie um das Sonderdezernat Q unter der Leitung von Carl Mørck fällt aus meiner Sicht wieder ab.
Es werden einfach zu viele Handlungen sehr konstruiert zusammengeführt. Drei junge Frauen, die davon überzeugt sind, dass der Staat sie gefälligst zu versorgen hat. Die eine hält sich nebenbei noch ein paar Sugar-Daddys, die andere entzieht sich der Arbeitssuche durch wiederholte Schwangeschaften, die dritte lebt bei ihrem Freund, bezieht aber Wohngeld für eine Wohnung die sie nicht mehr bewohnt; und allen gemein, der Glaube, eigentlich doch besseres verdient zu haben - und die Sozialamts-Mitarbeiterin. Letztere hat genug von den Schmarotzern der Gesellschaft; nach der Diagnose Brustkrebs beschließt sie, diese von der Welt zu tilgen. Sie lernt über das Internet, wie man Autos knackt und, wie man sich einen Schalldämpfer baut.
Ihr erstes Opfer ist eines der genannten jungen Frauen; diese überlebt den Unfall und erkennt die Fahrerin. Das Trio nimmt sich vor, den Spieß umzudrehen. Außerdem überfallen sie einen Nachtclub und erschießen (ausversehen) anschließend eine Kleinkriminelle. Dies geschieht mit der alten Luger des Großvaters einer der Mädchen. Die Großmutter derselben ist vor einiger Zeit ermordet aufgefunden worden. Dieser Mord wiederum hat Ähnlichkeit mit einem Cold Case, den das Sonderdezernat Q bearbeitet. Und dann tauchen die drei Frauen in der Wohnung dieser Großmutter unter - in direkter Nachbarschaft zu Roses Wohnung. Diese wiederum steckt in einer schweren psychischen Krise. Außerdem spielt die Vergangenheit des besagten Großvaters eine Rolle in der ganzen Geschichte - und der totgeglaubte Vater einer der jungen Frauen taucht auch wieder auf. Und zu erwähnen ist noch, dass die Automörder-Sozialamt-Mitarbeiterin nicht erfolglos in ihren Taten bleibt; doch da es - außer dem Team vom Sonderdezernat Q - in Kopenhagen keine fähigen Polizisten gibt, entwischt sie immer wieder.
In Roses Vergangenheit werden dunkle Geheimnisse um den brutalen Unfalltod ihres tyrannischen Vaters aufgedeckt; und Rose selbst lebt seit Jahrzehnten in einer zweiten Identität, deren Lebensumstände so krass sind, dass es einfach nur unglaubwürdig ist, dass dies nicht bemerkt worden wäre. Und dann bekommt auch noch der Körper des gelähmten Freundes und Ex-Kollegen von Carl wieder Gefühl und Schmerzempfinden in Schulter und Arm.
Sorry, das war alles zu viel, zu wirr, zu konstruiert.
Es hing alles zusammen - und niemand hat etwas gemerkt. Tatsächlich - neudeutsch - too much.
Ich mache - einmal mehr - eine Pause vom Sonderdezernat Q und hoffe, dass sich Teil 8 dann wieder etwas fängt. Schade, die Serie hat - mit all ihren schrulligen und doch liebenswerten Charakteren - so schön angefangen.
Wegen des Sprechers Wolfram Koch, der seine Sache gut macht und wegen einzelner sehr guter Ansätze, gebe ich 2/5 Sternen.
- Nena Tramountani
Try & Trust
(305)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoMatilda und Briony sind seit Jahren untrennbar und Matilda beschützt ihre beste Freundin wie eine Löwenmutter ihr Junges. Als sie davon überzeugt ist, dass Brionys neuester Schwarm Anthony nur mit ihr spielt, versucht Matilda ihn von ihr fernzuhalten und so schließen sie einen Deal:
Anthony beendet die Sache mit Briony, wenn Matilda sich nackt von ihm malen lässt.
Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso stärker fühlen sie sich zueinander hingezogen.
"Try & Trust" von Nena Tramountani ist der zweite Band der Soho-Love-Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Matilda Wakefield und des gleichaltrigen Anthony Sinclair erzählt wird.
Matilda ist die Mitbewohnerin von Briony, Liv und Noah, während Anthony Noahs bester Freund ist.
Matilda fühlt sich wohl in ihrem Körper, doch hat Angst davor, Gefühle zuzulassen. Sie ist laut und provokant, aber in ihr ist auch viel Unsicherheit.
Ich musste mit Matilda erst warm werden, fand sie Briony gegenüber zu beschützerisch und zum Teil auch übergriffig, auch wenn sie nur die besten Absichten hat. Aber je näher Matilda und Anthony sich kommen, umso stärker konnte man hinter Matildas Mauern blicken und ihre Entwicklung fand ich großartig!
Auch Anthony mochte ich richtig gerne, er ist ein sensibler Künstler, der sehr einfühlsam und auch mal unsicher war, was ich sehr spannend fand!
Die Geschichte konnte mich anfangs noch nicht ganz so stark packen, auch weil ich Matilda nicht sonderlich sympathisch fand, aber ich mochte es dann so gerne, wie Anthony und Matilda sich angenähert haben. Was als Deal begann, entwickelte sich schnell zu mehr. Etwas Tiefem und Echten, doch beide führen keine Beziehungen, haben jeder auf seine Art Angst davor verletzt zu werden, wenn sie Gefühle zulassen.
Ich mochte es, dass besonders Matilda sich mit alten Verletzungen auseinander gesetzt hat und diese ein Stück weit aufgearbeitet hat. Sie wurde mir immer sympathischer, während ich Anthony von Beginn an mochte!
Auch Briony, Liv und besonders Noah mochte ich wieder gerne und ich habe die Zeit in der WG wieder genossen!
Fazit:
"Try & Trust" von Nena Tramountani ist ein guter zweiter Band der Soho-Love-Reihe!
Es hat etwas gedauert, bis die Geschichte mich mitreißen konnte, auch weil ich erst mit Matilda warm werden musste, aber je näher sie und Anthony sich gekommen sind, umso besser hat es mir gefallen. Die beiden waren wirklich vielschichtig und ich mochte ihre Geschichte echt gerne!
Ich vergebe vier Kleeblätter. - Natasha Ngan
Alba & Seven
(117)Aktuelle Rezension von: bookfox2Die Grundidee fand ich wirklich gut, allerdings ist der deutsche Untertitel ABSOLUT UNPASSEND. Also bei "Vertraue niemals der Erinnerung" dachte ich, es geht darum, dass Alba z.B. falsche Erinnerungen hat etc. Das Thema mit manipulierten Erinnerungen taucht ja dann nur am Rand auf, ist zwar total wichtig, aber hätte VIEL mehr in den Mittelpunkt gehört. Welche Auswirkungen das haben kann etc.
Auch ist mir weiterhin nicht ganz klar geworden, warum genau Erinnerungen so wertvoll sind, wenn man mit ihnen handelt? Verliert die Person denn dann die Erinnerung dran? Kann ja eigentlich nicht sein, dann würde man ja schöne Momente nicht abspeichern, oder doch? Also hier war viel Potential aber die Liebesgeschichte dann zu sehr im Vordergrund. - Margit Steinborn
Einen Herbst und einen Winter lang
(47)Aktuelle Rezension von: Michael_GrayIsa wächst mit ihrem jüngeren Bruder, in Berlin des Jahres 1908 in bitterer Armut auf, Ihr Vater verlor bei einem Arbeitsunfall seinen Arm und kann die Familie nicht mehr ernähren, nach Streitigkeiten mit seiner Frau geht er eines Tages und kommt nicht mehr zurück. Ihre Mutter hat 2 Jobs ist todmüde und ausgelaugt, dennoch langt es nicht zum Leben. Isas kleine Schwester starb wegen den schlimmen Umstände an Hunger und Kälte. Um nicht auch eines Tages zu verhungern geht sie mit ihrem kleinen Brüder betteln und hat deswegen keine Zeit für die Schule. Im Nachbarsjungen Viktor hat sie einen Beschützer der ihr hilft so gut er kann. Im krassen Gegensatz dazu wächst Henning in einer unfassbar reichen Unternehmerfamilie auf. Er hat alles was Isa nicht hat und dennoch ist er todunglücklich. Seine Eltern sind geschieden, seine geliebt Mutter hat er seit Jahren nicht gesehen und mit der neuen Frau seines Vaters kommt er nicht so gut zurecht. Das Verhältnis zu seinem Vater ist sehr schlecht, sogar Schläge bekommt er von ihm. Mit seinem älteren Bruder Roman ist es zwar nicht ganz so schlimm, dennoch hat er nur mit dem Diener Hans einen Freund der zu ihm hält. Durch einen Unfall begegnen sich Isa und Henning. Doch nur das eine Mal, dann sehen sie sich jahrelang nicht mehr. Doch beide müssen immer wieder an den anderen denken.---------Was für eine grandiose tolle Geschichte die mit diesem Buch nicht zu Ende geht .Eine wunderbar toll geschriebene Geschichte! Ich bin sehr begeistert und will unbedingt Wissen wie es weiter geht.
- Lawrence Hill
Misha und das goldene Reh (Fairytale-Project)
(1)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Mit dem Tod des amtierenden Königs bricht für den Bauernjungen Misha eine Welt zusammen. Als er dann auch noch seine letzte Chance verpasst mit seinem Geliebten durchzubrennen, scheint sein Glück auf ewig verloren. Doch plötzlich wird eine Legende seine einzige Hoffnung. "Misha und das goldene Reh" gehört zu unserem Fairytale Project.
Als der Bauernjunge Misha erfährt, dass der König gestorben ist, ist seine Sorge nicht die drohende Armut, die das Land befallen könnte, sondern, dass er seinen geliebten Prinzen, den er immer heimlich getroffen hat, vielleicht für immer verlieren könnte. Und so kommt es auch, denn der Prinz soll sich eine reiche Prinzessin zur Frau suchen, um das Land aus der Armut zu führen. Doch der Prinz möchte mit seinem Bauernjungen fliehen. Eine Chance bleibt ihnen, wenn Misha nicht auftaucht, dann ist alles für immer verloren. An dem Tag als sie zusammen durchbrennen wollen, findet aber Misha das goldene Reh. Es ist verletzt und möchte sterben. Misha erlöst es und führt dessen letzten Willen aus, jedoch schafft er es aber nicht mehr rechtzeitig zum verabredeten Treffpunkt. Doch das goldene Reh hat einen Zauber gewirkt.
Das Gay-Romance-Märchen "Misha udn das goldene Reh" ist eine Kurzgeschichte, die man kostenlos im Tolino-Shop erwerben kann. An sich hat mir die Geschichte gut gefallen. die Idee ist frisch und macht Spaß. Was mir aber, wie bei so vielen Kurzgeschichten gefehlt hat sind die Details zu den Charakteren. Wie sehen sie aus, in welcher Umgebung wohnen sie. Außerdem vermisse ich bei Kurzgeschichten immer wieder die Emotionen. Es ist eine verzwickte Liebe. Misha könnte doch verzweifelt sein, er könnte mit seinem Gewissen hadern, wenn er das Reh findet, er könnte traurig sein, wenn der Prinz schließlich ohne ihn aufbricht und so weiter. Das wäre doch viel schöner gewesen.
Fazit:
Kann man mal gelesen haben. Für eine Pause ist die Geschichte durchaus ein leckerer Snack. Man sollte nur nicht zu viel Emotionen erwarten.
3 von 5 sternen























