Bücher mit dem Tag "artefakte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "artefakte" gekennzeichnet haben.

73 Bücher

  1. Cover des Buches Children of Blood and Bone (ISBN: 9783596712168)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone

    (499)
    Aktuelle Rezension von: AnnieHall

    Zélies Welt war einst voller Magie – bis zu der Nacht, in der der machthungrige König von Orïsha alle Magier töten ließ. Diese Blutnacht nahm Zélie ihre Mutter und raubte einem ganzen Volk die Hoffnung. Doch Jahre später bekommt sie die Chance, die Magie nach Orïsha zurückzubringen. Dafür begibt sie sich auf eine gefährliche Mission und muss ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein – besonders dem Kronprinzen, der alles daran setzt, die Rückkehr der Magie zu verhindern.

    Children of Blood and Bone entführt die Leserinnen und Leser in eine faszinierende Welt, die stark von westafrikanischer Mythologie inspiriert ist. Früher konnten Flammentänzer das Feuer beherrschen, Geistwandler Träume erschaffen und Seelenfänger über Leben und Tod wachen. Diese kulturellen Einflüsse verleihen der Geschichte eine besondere Atmosphäre und heben sie von vielen klassischen Fantasywelten ab. 

    Im Mittelpunkt steht die junge Zélie, deren Mutter während der Blutnacht ermordet wurde. Ihre Wut, Trauer und Hoffnung sind spürbar und machen sie zu einer starken und glaubwürdigen Hauptfigur. Seit jener Nacht leben Menschen mit magischem Potenzial unterdrückt und in ständiger Angst, doch als sich für Zélie die Möglichkeit ergibt, die verlorene Magie zurückzubringen, beginnt eine gefährliche Reise durch Wüsten, Städte und spirituelle Welten. Besonders spannend sind dabei die verschiedenen Arten von Magie, die Götter und Rituale, die der Geschichte eine große Tiefe verleihen.

    Neben dem spannenden Abenteuer greift das Buch auch ernste Themen wie Unterdrückung, Diskriminierung und Machtmissbrauch auf. Dadurch wirkt vor allem der Konflikt zwischen Magiern und Nichtmagiern emotional und teilweise erschreckend real. 

    Mitunter ist die Geschichte allerdings etwas überladen und schreitet sehr schnell voran. Viele Ereignisse passieren in kurzer Zeit, wodurch einige Entwicklungen oder Beziehungen etwas überstürzt erscheinen. Auch manche Nebenfiguren bleiben weniger ausgearbeitet, als es die komplexe Welt eigentlich verdient hätte.

    Trotzdem ist Children of Blood and Bone ein spannender und emotionaler Auftakt einer Fantasytrilogie mit einer starken Heldin und einer außergewöhnlichen Welt. Für LeserInnen von Jugendfantasy sowie Geschichten über Rebellion, Identität und Hoffnung ist das Buch eine klare Empfehlung. 

  2. Cover des Buches How To Catch A Magical Light (New York Magics 1) (ISBN: 9783551585127)
    Lily S. Morgan

    How To Catch A Magical Light (New York Magics 1)

    (163)
    Aktuelle Rezension von: Whale_in_the_Clouds

    Arlyn ist ein Irrlicht, was ihr ermöglicht, sich unsichtbar zu machen. Das nutzt sie schamlos aus, um böse Menschen zu bestehelen. Bis ihr Special Agent Marlon Heaton bei ihrem neuesten Coup definitiv zu nah kommt. Doch kurz darauf ist sie auf seine unwissende Hilfe angewiesen, wenn sie die alte magische Bibliothek retten möchte. 

    Das Buch ist aus der Sicht von Arlyn geschrieben, einer jungen Frau, die eigentlich böses für die gute Sache tut. Gemeinsam mit iherer ziemlich zusammengewürfelten Mädels-Truppe kann sie nahezu überall einbrechen, was echt cool ist. Dazu ist Arlyn für mich authentisch beschrieben und hat mir gut gefallen als Protagonistin. 

    Die Handlung ist stellenweise etwas vorhersehbar, insgesamt aber gut beschrieben. Es geht vor allem darum, wie Special Agent Heaton und Arlyn unfreiwillig zusammenarbeiten und etwas untersuchen, das so viel größer zu sein scheint als ihre kleinen persönlichen Probleme. 

    Ich mochte es, wie Arlyn sich nach und nach immer mehr öffnet, genauso wie Marlon, und sie eine wirklich schöne Dynamik entwickeln. 

    Man merkt, dass es ein Jugendbuch ist, es gibt keinen Spice, was ich aber sehr positiv finde. Es gibt auch so genug Herzkribbeln und emotionale Momente. 

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen hat, auch wenn ich die Handlung öfter etwas vorhersehbar fand. 

  3. Cover des Buches What the River Knows (Geheimnisse des Nil 1) (ISBN: 9783473586820)
    Isabel Ibañez

    What the River Knows (Geheimnisse des Nil 1)

    (320)
    Aktuelle Rezension von: Lilith_McCoy

    Meinung zu „What the River Knows“ von Isabel Ibañez

    Zwischen ägyptischen Geheimnissen, alter Magie und einer gehörigen Portion Hollywood.

    Worum geht es?

    Ägypten, 1884. Die junge Inez Olivera stammt aus einer wohlhabenden argentinischen Familie. Ihre Eltern sind leidenschaftliche Archäologen, die den größten Teil ihrer Zeit in Ägypten verbringen, während ihre Tochter in Buenos Aires zurückbleibt.

    Als Inez erfährt, dass ihre Eltern bei einer Expedition verschwunden sind und für tot erklärt wurden, bricht für sie eine Welt zusammen.

    Doch sie glaubt nicht, dass man ihr die ganze Wahrheit erzählt hat.

    Entgegen den gesellschaftlichen Erwartungen reist sie allein nach Ägypten, um herauszufinden, was tatsächlich geschehen ist.

    Dort erwartet sie ihr Onkel Ricardo, ein Archäologe, der von ihrer eigenmächtigen Ankunft alles andere als begeistert ist. Auch sein geheimnisvoller Assistent Whitford Hayes versucht, sie möglichst schnell wieder nach Hause zu schicken.

    Doch Inez lässt sich nicht vertreiben.

    Ein goldener Ring, den ihr Vater ihr vor seinem Verschwinden geschickt hat, besitzt eine geheimnisvolle magische Kraft. Er führt sie auf die Spur alter ägyptischer Geheimnisse, gefährlicher Intrigen und einer archäologischen Entdeckung, die alles verändern könnte.

    Zwischen antiken Grabstätten, verborgenen Schätzen und einer zunehmend komplizierten Anziehung zu Whit muss Inez erkennen, dass sie kaum jemandem vertrauen kann.

    Meine Meinung ❤️

    Ich liebe Geschichten über das alte Ägypten, archäologische Entdeckungen und geheimnisvolle Kulturen. Deshalb hat mich die Grundidee von „What the River Knows“ sofort angesprochen.

    Und insgesamt hat mir das Buch auch wirklich gut gefallen.

    Isabel Ibañez versteht es, eine unterhaltsame Mischung aus Abenteuer, historischen Schauplätzen, Magie und romantischer Spannung zu erzählen.

    Besonders die Atmosphäre fand ich gelungen. Die geschäftigen Straßen Kairos, die Expeditionen entlang des Nils und die Faszination alter Grabstätten sorgen für eine schöne Abenteuerstimmung.

    Allerdings musste ich während der Lektüre immer wieder an einen ganz bestimmten Film denken.

    „Die Mumie“!

    Ganz ehrlich, manche Szenen hätten für mich beinahe direkt aus diesem Film stammen können.

    Eine junge, eigensinnige Frau, die unbedingt ein archäologisches Geheimnis lösen möchte. Ein attraktiver, etwas arroganter Mann, der sie ständig herausfordert. Alte ägyptische Artefakte, gefährliche Expeditionen und eine geheimnisvolle Macht aus längst vergangenen Zeiten.

    Das ist natürlich eine ausgesprochen unterhaltsame Kombination.

    Aber manchmal hatte ich tatsächlich das Gefühl, eher die Romanversion eines Hollywood-Abenteuers zu lesen als eine wirklich eigenständige historische Fantasygeschichte.

    Und genau da liegt für mich auch die größte Schwäche.

    Die ägyptische Geschichte bietet unglaublich viele faszinierende Themen. Religion, Mythologie, politische Machtverhältnisse, Bestattungskultur und die Bedeutung archäologischer Entdeckungen hätten noch viel stärker in die Handlung einfließen können.

    Stattdessen konzentriert sich Ibañez häufig auf die nächste gefährliche Situation, die nächste geheimnisvolle Enthüllung oder die romantische Spannung zwischen ihren Hauptfiguren.

    Das funktioniert als Unterhaltung gut. Für meinen Geschmack bleibt der historische Hintergrund dadurch aber manchmal zu sehr Kulisse.

    Besonders gefallen hat mir Inez.

    Sie ist neugierig, mutig und weigert sich, sich den gesellschaftlichen Erwartungen ihrer Zeit unterzuordnen. Ihre Entschlossenheit, das Schicksal ihrer Eltern aufzuklären, macht sie zu einer sympathischen Protagonistin.

    Allerdings konnte ich nicht jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen. Gelegentlich handelt sie ausgesprochen unüberlegt und bringt sich dadurch in Schwierigkeiten, die sich durchaus vermeiden ließen.

    Auch Whit ist ein interessanter Charakter, obwohl er natürlich einige bekannte Romantasy-Klischees erfüllt.

    Geheimnisvoll, attraktiv, schlagfertig und mit einer Vergangenheit, über die er möglichst wenig verraten möchte.

    Die Wortgefechte zwischen ihm und Inez sind unterhaltsam. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass ihre Beziehung an einigen Stellen etwas weniger vorhersehbar entwickelt wird.

    Warum trotzdem nur B?

    Weil mir die Geschichte zwar Spaß gemacht hat, ich aber mehr Eigenständigkeit und erzählerische Tiefe erwartet hätte.

    Die Verbindung von historischer Fantasy und Archäologie ist eine wunderbare Idee. Besonders die magischen Artefakte, die Erinnerungen an die Vergangenheit bewahren können, besitzen enormes Potenzial.

    Leider wird dieses Konzept für meinen Geschmack nicht vollständig ausgeschöpft.

    Auch der historische Kontext der europäischen Ausgrabungen in Ägypten und der Umgang mit antiken Kulturgütern hätte stärker herausgearbeitet werden können.

    Hinzu kommt, dass manche dramatischen Entwicklungen sehr filmisch wirken. Das sorgt für Spannung, lässt einzelne Situationen aber auch etwas konstruiert erscheinen.

    Manchmal hatte ich eben das Gefühl: Jetzt fehlt nur noch Brendan Fraser, der mit einer Fackel durch irgendein Grab rennt.

    Das ist natürlich überspitzt, beschreibt aber ziemlich genau, was ich meine.

    Ich hatte eine gute Zeit mit diesem Buch. Nur überraschen konnte es mich nicht immer.

    Mein Fazit

    „What the River Knows“ ist eine unterhaltsame Mischung aus historischem Abenteuerroman, Fantasy und Liebesgeschichte.

    Isabel Ibañez erschafft eine atmosphärische Welt voller Geheimnisse, gefährlicher Expeditionen und romantischer Verwicklungen.

    Besonders gefallen haben mir das ägyptische Setting, die neugierige Protagonistin und die geheimnisvolle Verbindung zwischen Magie und antiken Artefakten.

    Allerdings hätte ich mir mehr historische Substanz, eine konsequentere Ausarbeitung der magischen Elemente und etwas weniger Hollywood-Dramatik gewünscht.

    Es ist ein gutes Buch, das sich wunderbar weglesen lässt. Aber für mich liegt seine Stärke eindeutig im Unterhaltungswert und weniger in seiner literarischen oder historischen Tiefe.

    Wer „Die Mumie“, „Indiana Jones“ und romantische Abenteuer mit einem Hauch Magie liebt, dürfte hier wirklich Spaß haben.

    Für mich ein gelungener Auftakt der „Secrets of the Nile“-Dilogie, auch wenn ich mir stellenweise etwas mehr Originalität gewünscht hätte.

    Gut, spannend und atmosphärisch. Aber eben nicht ganz das außergewöhnliche Abenteuer, das ich mir erhofft hatte.

    ⭐ Bewertung: ★★★★☆ | B

  4. Cover des Buches AERA – Die Rückkehr der Götter (ISBN: 9783426518618)
    Markus Heitz

    AERA – Die Rückkehr der Götter

    (142)
    Aktuelle Rezension von: hannah_b

    Die Grundidee, dass alle Götter zurückgekommen sind, ist sehr interessant, die Götter stehen aber nicht so sehr im Vordergrund, wie ich es mir gewünscht hätte. Alles ist sehr bürokratisch-deutsch, die Götter haben klare Zuständigkeiten, Ausbreitungsgebiete und Regeln.

    Hauptsächlich geht es um Kriminalfälle, an denen sich die Story entlanghangelt, und die an sich spannend sind, und einen Ermittler, der nicht daran glaubt, dass die Götter wirklich existieren. Am Anfang macht es noch Spaß, Bourreau bei den Ermittlungen zu begleiten, und es passiert immer etwas Neues, Unvorhersehbares. Am Ende wird mir die unerklärliche Magie von Borreau aber etwas zu viel.

    Man merkt leider sehr, dass das Buch und die Charaktere von einem Mann geschrieben wurden. Die Frauenfiguren sind alle sehr platt, und haben ihren Platz in der Story, aber kaum Charakter. Bourreau ist dagegen der coolste, schlauste Typ, der existiert, und steht natürlich über allem (selbst den Göttern). Das hat mich beim Lesen ziemlich gestört.

    Ich fand das Buch sehr anstrengend zu lesen und habe mir den zweiten Teil nur gekauft, um wenigstens eine Auflösung für die ganzen unerklärlichen Vorfälle zu bekommen.

  5. Cover des Buches Das Flüstern der Magie (ISBN: 9783492282055)
    Laura Kneidl

    Das Flüstern der Magie

    (505)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Ein Buch, das schon länger auf meinem SuB lag und das ich jetzt endlich gelesen habe. Und was habe ich da verpasst!

    Die Idee, Magie flüstern hören zu können und so nach magischen Gegenständen zu suchen, fand ich klasse. Es wurde zwar nur anfangs beschrieben, wie Magie klingt und dann, wenn es „nötig“ war, aber für mich passte das. Schließlich hört Fallon das Flüstern schon ihr ganzes Leben.

    Auch die Dynamik zwischen Fallon und Reed hat mir sehr gut gefallen. Dazu der Humor, der durch die Beiden und ihre Gespräche entsteht hat mir sehr gefallen.

    Das Tempo der Handlung war meistens ruhig, tröpfelte manchmal förmlich vor sich hin, doch zwischendrin gab es immer mal wieder spannende bis actionreiche Passagen. Trotzdem blieb die Geschichte immer sehr leicht, war zwischenzeitlich sogar sehr süß.

    Gegen Ende wurde es dann doch etwas düsterer und die Auflösung hat mich kalt erwischt. Während des Lesens hätte ich niemals damit gerechnet, wer hinter allem steckt, doch im Nachhinein waren die Hinweise schon früh da.

    Auf jeden Fall hat mich das Buch dazu gebracht, mehr von der Autorin lesen zu wollen. Und wie es der Zufall will, hab ich noch ein anderes Buch von ihr auf dem SuB liegen.

  6. Cover des Buches Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel (ISBN: 9783570403440)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

    (568)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Der wispernde Schädel (Lockwood & Co. 2) von Jonathan Stroud, geht es um die Geisteragentur Lockwood & Co., durch ihren letzten Fall haben sie viel Aufmerksamkeit bekommen. Sie sind jetzt angesagt und schon gibt es neue Probleme. Magische Artefakte werden gestohlen und auf einem Friedhof wird ein eiserner Sarg geborgen, dieser einen grausige Inhalt enthält. Natürlich wird dieser schnell geklaut und es gibt Panik unter der Bevölkerung, weil es sehr gefährlich werden könnte dadurch. Genau das richtige für das Team, aber einfach wird der Fall nicht. Diesmal geht es um die Wahrheit im Team. 


    Meine Meinung:

    Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und flüssig zu lesen und zu hören. Die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme. Der neue Fall für das Team Lockwood & Co. war wieder sehr spannend gestaltet und hat mich an die Geschichte gefesselt. Diesmal gibt es einen Geist, der das Team teilweise unterstützt und teilweise eher in Gefahr bringt und lügt bei dem was er sagt. Ich konnte alle im Team besser kennenlernen und es gab mehr Hintergrundwissen zu Lockwood, zu George und zu Lucy, neue Erkenntnisse. Das es dieses Mal auf einem Friedhof spielt, macht das ganze nochmal etwas gruseliger. Gleichzeitig geht es weiter zwischen der Fehde zwischen Lockwood & Co. und dem Fittes Team mit Kipps. Bin gespannt wie es in Band 3 weiter geht. Band 2 endet mit einem fiesen Cliffhanger.


    Fazit:

    Wieder ein spannender Fall für Lockwood & Co. Die Stimmung auf dem Friedhof passt sehr gut zur Geschichte. Kann ich nur empfehlen. 

  7. Cover des Buches Court of Sun 1 (ISBN: 9783551585035)
    Lexi Ryan

    Court of Sun 1

    (402)
    Aktuelle Rezension von: Sunny92_

    "Court of Sun" hatte für mich von Anfang an genau die Zutaten, die ich an Romantasy liebe: Fae, zwei gegensätzliche Höfe, Prinzen, Geheimnisse und natürlich ein Love Triangle. Die Mischung hat für mich sehr gut funktioniert und ich hatte definitiv Spaß dabei, Brie auf ihrer Reise durch die Welt der Fae zu begleiten.

    Besonders gut gefallen haben mir die beiden Prinzen und die unterschiedlichen Dynamiken, die sich zwischen ihnen und Brie entwickeln. Trotz der teilweise etwas anstrengenden Naivität mochte ich Brie als Protagonistin und vor allem ihre Loyalität und ihren Willen, für die Menschen zu kämpfen, die ihr wichtig sind.

    Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen, auch wenn einige Entwicklungen für mich recht vorhersehbar waren. Manche Wendungen konnte ich schon früh erahnen, wodurch der ein oder andere Überraschungsmoment leider etwas verloren ging. Trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weitergeht und welche Geheimnisse noch ans Licht kommen.

    Auch das Worldbuilding rund um die verschiedenen Fae-Höfe fand ich interessant. Ich hätte mir an manchen Stellen zwar noch etwas mehr Tiefe gewünscht, aber die unterschiedlichen Höfe, ihre Machtstrukturen und die Geheimnisse, die sich nach und nach offenbaren, haben mich neugierig gemacht.

    Der Schreibstil von Lexi Ryan ist eher einfach und unkompliziert. Er lässt sich sehr angenehm und entspannt lesen. Für mich ist "Court of Sun" deshalb tatsächlich ein perfektes Buch, um abends noch ein paar Kapitel vor dem Schlafengehen zu lesen.

    Für Band 2 hoffe ich vor allem auf ganz viel Finn! Von Anfang an hatte er für mich eine ganz besondere Ausstrahlung und ich fand ihn deutlich interessanter als die anderen Charaktere. Seine Motive und seine Vergangenheit bieten meiner Meinung nach jede Menge Potenzial für die weitere Geschichte. Ich hoffe sehr, dass Band 2 ihm mehr Raum gibt. Denn bisher ist Finn für mich ganz klar der Charakter mit dem größten Potenzial.

    Für mich war "Court of Sun" ein unterhaltsamer Romantasy-Auftakt für alle, die Fae, verschiedene Höfe, Prinzen, Love Triangles, Geheimnisse und eine ordentliche Portion Romantik mögen. Wer dabei ein besonders komplexes Worldbuilding oder überraschende Wendungen erwartet, könnte an manchen Stellen etwas enttäuscht sein.

    Für mich hat die Mischung aus Fae-Fantasy und Romance aber trotzdem sehr gut funktioniert.

  8. Cover des Buches Trial of the Sun Queen (ISBN: 9783426448274)
    Nisha J. Tuli

    Trial of the Sun Queen

    (556)
    Aktuelle Rezension von: jess_nixx

    Puh, dass war nix für mich. Vorhersehbar, unlogisch und zuviel Gold. Aber alles der Reihe nach. 

    Der Schreibstil ist völlig okay, aber das Worldbuilding lässt für mich doch sehr zu wünschen übrig. Kein Wort darüber, warum es in einem Teil nur dunkel ist und im anderen hell. Es wäre schön gewesen, wenn es eine Erklärung gäbe, wie sowas sein kann.

    Im Reich des Sonnenkönigs ist irgendwie alles golden. 90% der Kleidung ist golden, die Teppiche, die Bilder, die Wände, einfach ALLES. Selten gibt es mal einen Tupfer braun, Cremefarben oder weiß. Mehr Farben hat das Land scheinbar nicht zu bieten. 

    Dann diese Prüfungen. Wozu? Weil es sonst ein reines Bachelor-Buch wäre? Viele Frauen kämpfen um die Gunst des Königs. Das alles ist aber völlig unnötig. Warum? Weil die Frauen sich am Ende vor einen Spiegel stellen und der entscheidet wer denn nun die neue Frau an des Königs Seite sein wird. Man hätte die Frauen auch einfach sofort vor diesen Spiegel stellen können, denn der König hat bei der Wahl des Spiegels keinerlei Mitspracherecht. Also warum zum Teufel strengen die sich alle so dermaßen an um den König zu bekommen? Ich habe absolut keine Ahnung 🤣


    Lor ist am Anfang eine starke Persönlichkeit, aber leider flacht sie ziemlich schnell zu einem weinerlichen kleinen Mädchen ab. Mir war leider auch direkt klar, wer Lor in Wirklichkeit ist, was viel Spannung rausgenommen hat. Das sie dennoch lange so tut, als wüsste sie nicht wer sie ist, war für mich einfach nur unnötig. Es hätte absolut nix am Verlauf der Geschichte geändert, wenn sie dazu gestanden hätte. 

    Nadir ist da schon ein deutlich interessanterer Charakter, auch wenn er nur ein relativ kleiner Nebenstrang ist. Im Hauptstrang ist Gabriel für mich die interessanteste Person gewesen.

    Zumindest das Ende birgt dann doch eine relativ überraschende Wendung, was aber die ganzen negativen Dinge für mich nicht aufwiegen konnte. 

    Wenn man mal die Tatsache beiseite schiebt, dass das gesamte Geschehen mit einem tritt vor den Spiegel unnötig ist, ist die Geschichte ganz okay. Mitreißen konnte es mich nie wirklich. Wenn mir der zweite Teil mal irgendwie in die Hände fällt werde ich diesen vermutlich Lesen, rein aus Neugier, ob diese Reihe besser wird als es der Start für mich war, aber ich wär keineswegs böse drum, wenn es nicht so ist. 

  9. Cover des Buches Bitterfrost (ISBN: 9783492282185)
    Jennifer Estep

    Bitterfrost

    (284)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt
    Cover:
    Ich liebe dieses Cover und finde es genauso ansprechend wie die der Hauptreihe. 😍

    Meinung:
    Zwischen 2018 und 2019 habe ich damals die Frostreihe gelesen und war vollkommen begeistert.
    Dementsprechend musste natürlich auch die Spin Off Trilogie hier einziehen.
    Wie so oft lag sie nun aber wieder viel zu lange auf meinen SUB, doch ich bin froh, nun endlich den Auftakt gelesen zu haben.
    Ich muss sagen, dass ich echt total überrascht bin, wie schnell und gut ich wieder in die Geschichte gefunden habe. 
    Da es so lange her ist, dass ich die Hauptreihe gelesen habe, habe ich ehrlich gesagt erwartet, dass der Einstieg zunächst schwierig wird.
    Durch die Gedanken und Erinnerungen der Protagonistin bekommen wir noch mal die ein oder andere Erinnerung aus der Hauptreihe aufgefrischt, was ich total toll gemacht fand.

    Der Schreibstil der Autorin war wieder superangenehm für mich zu lesen und hat bei mir für einen tollen Lesefluss gesorgt.
    Rory konnte man schon in der Hauptreihe kurz kennenlernen, wo sie mir schon sympathisch war, umso mehr Freude hat es mir bereitet sie hier nun besser kennenzulernen. 
    Unsere Protagonistin hat es ganz und gar nicht einfach.
    Ihre Eltern wurden ermordet, was schon grausam ist, doch es stellte sich heraus, dass diese Schnitter waren, aufgrund dessen wird sie von ihren Mitschülern gemieden.
    Als Spartanerin ist Rory etwas ganz Besonderes, denn von denen gibt es weitaus weniger als von den anderen Götternachfahren. 
    Die gesamte Entwicklung der Protagonistin und ihren zwischenmenschlichen Beziehungen fand ich total Klasse.

    Die ganze Welt mit den Mythen, Göttern und ihren Artefakten finde ich einfach absolut genial.
    Es war für mich keine Überraschung, dass es Parallelen zur Hauptreihe gibt, doch teilweise fand ich diese leider etwas zu viel.
    Für Fans der Mythos Academy kann ich die Geschichte auf jeden Fall sehr empfehlen. 
    Ich freue mich schon jetzt auf Band 2.💖


  10. Cover des Buches Die Töchter von Ilian (ISBN: 9783596299973)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Töchter von Ilian

    (117)
    Aktuelle Rezension von: Wanderdrache

    In meiner Jugend habe ich ein paar der Jugendbücher der Autorin sehr gerne gelesen. Jetzt wollte ich sehen, ob mir im erwachsenen Zustand auch die erwachsenen Bücher gefallen. Für mich war nicht alles perfekt, aber insgesamt ist „Die Töchter von Ilian“ auf jeden Fall ein lohnendes Buch.

     

    Schreibstil:

     

    Der Schreibstil ist flüssig und vor allem bildhaft. Durch Details werden Schauplätze atmosphärisch entwickelt und es gibt einige schöne Vergleiche. Kurzum: Der Schreibstil ist sehr gelungen und der Text war rundum angenehm zu lesen.

     

    5 Sterne

     

    Charaktere:

     

    Die Figuren sind keine Stereotype. Allerdings weiß ich auch nicht so recht etwas mit ihnen anzufangen. Weder Walgreta noch Fayanú sind sympathisch – das müssen sie für mich allerdings auch nicht sein, wenn sie denn interessant wären. Allerdings konnte ich ihre Beweggründe oft nicht nachvollziehen. Rianon und Mauskin blieben für mich eher blass. Insgesamt ließen sich die verschiedenen Perspektiven aber trotzdem gut lesen. Weil eine Figur wie Fayanú aber sicher ungewöhnlich ist (jedenfalls habe ich im Bereich High Fantasy gerade nichts Vergleichbares im Kopf), gibt`s einen Bonus-halben-Punkt.

     

    4,5 Sterne

     

    Handlung und Struktur:

     

    Es gab immer wieder spannende Passagen, dazwischen aber auch einige zähe. Gerade am Anfang hat Rianons Perspektive für mich wenig beigetragen und Mauskin fand ich bis zum Schluss verzichtbar. Auch hatte ich eher am Anfang (ca. 200 Seiten) zwischendurch das Gefühl, dass das Wichtigste eigentlich schon durch ist und jetzt nur noch Nachgeplänkel folgt. Dennoch habe ich das Buch nicht ungern gelesen. Am Ende wurde es wieder flotter.

     

    4 Sterne

     

    Tiefgang:

     

    An dieser Stelle habe ich viele verschiedene Gedanken, ich reiße ein paar an.

     

    Zum einen war mit die Beziehung nicht wirklich glaubhaft. Ich habe nicht recht verstanden, was die beiden eigentlich voneinander wollen. Es gibt schon eine zaghafte Erklärung im Text (zumindest zu einer Seite), aber irgendwie wusste ich nie so recht, was da eigentlich verbindet außer vielleicht körperliche Anziehung. Das fand ich schwach.

     

    Es stehen Dynamiken wie Macht und Machterhalt im Mittelpunkt, es geht auch viel um weibliche Unterdrückung. Das fand ich grundsätzlich gut und interessant, wobei ich generell nicht ganz zufrieden bin mit Gesellschaftsentwürfen, die sich so stark auf Geschlechtlichkeit beziehen.

     

    Zum Themenkomplex Geschlechtlichkeit fällt sicherlich auch die Darstellung einer trans Person. Auch das ist interessant und wenig ausgetreten. Dem Roman wurde von manchen Seiten Transfeindlichkeit vorgeworfen – in meinen Augen eine wirklich absurde Anschuldigung. Dass ausgerechnet der trans Person die schlimmsten Dinge passieren, kann man womöglich tatsächlich fraglich finden. Dass allerdings das Umfeld die Identität nicht immer anerkennt, ist angesichts des Weltentwurfs nur logisch – der Text selbst bezieht aber immer Stellung für die betroffene Figur.

     

    Auf Handlungsebene fand ich manche Verwicklungen etwas oberflächlich. Andere Entwicklungen hingegen regen wirklich zum Nachdenken an.

     

    Alles zusammengenommen tue ich mich schwer, an dieser Stelle eine vernünftige Bewertung abzugeben. Es gab für mich ein paar Schwächen, andererseits aber auch Aspekte, die der Roman sehr viel besser macht als die meisten vergleichbaren Bücher. Schon allein, dass ich an dieser Stelle so viel zu schreiben habe, ist sicherlich ein positives Zeichen. Deswegen nun doch volle Punktzahl.

     

    5 Sterne

     

    Worldbuilding:

     

    Magische Artefakte und dann auch noch Elfen und Zwerge halte ich ganz grundsätzlich für extrem unoriginell. Allerdings muss man sagen, dass hier Vieles neu interpretiert wurde und es auch eine Menge kreativer Ideen und ausgestalteter Schauplätze gibt. Auch sind vor allem die Zwerge deutlich entgegen der üblichen Muster gestaltet – anstelle von Männlichkeitsklischees (von Biertrinken, derben Witzen, wuchernden Bärten und dem Werfen von Streitäxten) gibt es starke weibliche Zuschreiben. Das ist dann schon wieder irgendwie pfiffig.

     

    4,5 Sterne

     

    Bei diesem Roman habe ich merkwürdige, ambivalente Gefühle. Es gab ein paar Dinge, die mir nicht gepasst haben: Figuren, Handlung, bestimmte Verwicklungen oder allgemein das Setting mit Elfen und Zwergen. Auf der anderen Seite ist das Ganze aber auch sehr gut geschrieben, kreativ und durchaus tiefgängig, insgesamt also handwerklich auf einem hohem Niveau, das man so nicht alle Tage findet. Gerade das interessante Ende hat mich irgendwie aber auch versöhnt.

     

    Das Buch ist aber bestimmt nicht für jeden etwas, gerade, weil die Figuren nicht sympathisch sind, das Ende auch nicht gerade spaßig ist und es ganz generell auch viel Gewalt gibt. Will heißen: Stellenweise ist der Roman schon auch ein Stimmungskiller. Wer also etwas zum Träumen und Abtauchen sucht, möge hiervon die Finger lassen. Wer etwas Ungewöhnliches mit interessanten Fragestellungen lesen will, sollte zugreifen.

     

    Gesamtwertung: 4,6 Sterne, macht gerundet 5 Sterne

  11. Cover des Buches Sister of the Moon (ISBN: 9783492707329)
    Marah Woolf

    Sister of the Moon

    (379)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Spanner

    ✨ Spannende Fortsetzung 


    Vianne und ihre Schwestern sind Gefangene des Hochkönigs. Ich fand den Dämonenhof sehr spannend. Es ist unklar, wer Freund oder Feind ist. Man weiß nicht, wem man trauen kann und jeder scheint eigene Pläne zu haben.


    Vianne hält an ihrer kindlichen Verliebtheit zu Ezra fest. Teilweise hat mich das etwas gestört, da Vianne sonst so schlau und tapfer ist. Ezra mag ich als Charakter einfach nicht so wirklich. 

    Aarvand ist viel spannender und voller Geheimnisse. Auch seinen Bruder mag ich sehr und bin gespannt, was in Teil 3 ans Licht kommen wird. 


    Die Story ist spannend geschrieben und ich glaube, da kommt noch einiges auf Vianne und ihre Welt zu. 

    Den Schluss habe ich fast erwartet, es ist aber auch irgendwie der einfachere Weg für Vianne. Auch wenn es schade ist, dass sie sich wieder in so ein kleines verliebtes Häuflein verwandelt. Aber es ist ein Teil ihrer Entwicklung. 


    Ich bin sehr gespannt, was in Teil 3 noch passieren wird und freue mich, direkt weiter hören zu können.


    Eine klare Leseempfehlung und Hörempfehlung.

    😺😺😺😺😺

  12. Cover des Buches Hard Frost (ISBN: 9783492282246)
    Jennifer Estep

    Hard Frost

    (138)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Cover:
    Auch das Cover zum 2. Band gefällt mir wieder total.
    Ich mag einfach diese Cover einfach sehr. 😍

    Meinung:
    Da ich erst letzten Monat Band 1 gelesen habe, viel mir der Einstieg dementsprechend leicht, wobei die Autorin einen diesen auch generell sehr leicht macht.
    Jennifer Estep hat wieder sehr viele kurze Rückblenden in die Geschichte eingebaut, wodurch die Erinnerungen zu Band 1 auch dann wieder aufkeimen können, wenn das Lesen schon länger zurückliegt
    Wenn man die Bücher zeitnah hintereinander liest, kann es an der ein oder anderen Stelle schon ein wenig viel werden und fast nerven, aber dennoch begrüße ich so was.

    Der Schreibstil war wie gewohnt wieder super und hat bei mir wieder für einen hervorragenden Lesefluss gesorgt.
    Ich mag die Protagonistin Rory einfach total gern.
    Dennoch gab es tatsächlich den ein oder anderen Moment, welcher bei mir für Augenrollen gesorgt hat.
    Die anderen Mitglieder von Team Midgard mag ich auch immer mehr und es ist schön zu sehen, wie das Miteinander der Figuren sich entwickelt hat.

    Die ganze Welt mit den Göttern, Mythen und den vielen verschiedenen Artefakten finde ich nach wie vor absolut genial.
    Der zweite Band war durchaus interessant und vor allem auch fesselnd, aber es fehlte an vielen Stellen einfach die Spannung.
    Sehr vieles war halt wirklich sehr vorhersehbar und stellenweise war es sogar ein wenig langweilig, was sehr schade ist.
    Das die Protagonistin oder ihre Freunde hier und da mal etwas naiv handeln, finde ich voll okay, ich mein, sie sind 17, doch es sind auch erwachsene Figuren da, welche den ein oder anderen Plan einfach vernünftiger gestalten hätten müssen.
    Ich möchte nicht spoilern, doch eine Situation war halt einfach unlogisch und jeder vernünftige Erwachsene hätte da hat eigentlich anders gehandelt, das hat mich etwas gestört.

    Der zweite Band konnte mich weniger begeistern als der Auftakt, dennoch wurde ich gut unterhalten und ich bin gespannt auf das Finale.💖



  13. Cover des Buches Krone aus Asche (ISBN: 9783969667590)
    Marah Woolf

    Krone aus Asche

    (159)
    Aktuelle Rezension von: Sabine_Mbaye

    Die Atlantis-Chroniken von Marah Woolf – bieten unterhaltsame Fantasy mit einer spannenden Mischung aus Atlantis, Engeln, Göttern, Dämonen und ägyptischer Mythologie. 

    Die Hauptfigur Nefertari war mir in ihrer Beziehung zu Azrael allerdings stellenweise etwas zu unsicher und emotional wechselhaft. Das ständige Hin und Her wirkte auf mich manchmal unnötig anstrengend. Die vielen Götter und mythologischen Figuren waren zwar interessant, aber auch etwas querbeet zusammengestellt. Man muss diese Mischung mögen – besonders die Verbindung von Atlantis mit verschiedenen Glaubens- und Mythologieelementen. Insgesamt eine fantasievolle Trilogie, die unterhält, mich aber nicht in allen Punkten überzeugen konnte.  

  14. Cover des Buches Coldest Frost (ISBN: 9783492282413)
    Jennifer Estep

    Coldest Frost

    (93)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt
    Cover:
    Auch das 3. Cover passt wieder wunderbar zur Reihe und sieht einfach toll aus. 😍
    Meinung:
    Der Einstieg viel mir wieder total leicht, nicht nur weil meine Erinnerungen sehr präsent sind, sondern auch, weil die Autorin diesen generell wieder sehr leicht gemacht hat.
    Im Verlauf gibt es immer wieder kleinere Wiederholungen bzw. Rückblenden, welche Informationen aus den vorherigen Bänden enthalten, sodass man immer wieder erinnert wird.
    Generell mag ich so was sehr, hier fand ich es stellenweise schon fast nervig, wenn man die Bücher zeitnah hintereinander liest, begrüße so was jedoch generell.

    Der Schreibstil der Autorin war wieder wie gewohnt superleicht und angenehm zu lesen, sodass ich schön durch die Seiten geflogen bin.
    Die Protagonistin mag ich nach wie vor gern.
    Allerdings fand ich sie stellenweise auch ein wenig nervig, vor allem die Dialoge zwischen Corvington konnte ich einfach nicht richtig ernst nehmen.
    Auch alle anderen Mitglieder von Team Midgard mochte ich wieder, man merkt, dass sie mittlerweile wirklich ein Team sind, was ich ganz schön fand.

    Es gab einige Parallelen zur Hauptreihe, was ich grundsätzlich nicht schlimm finde, doch in dieser Trilogie war es doch ein wenig viel.
    Das Finale war stellenweise sehr spannend, dennoch konnte es mich auch bis zum Schluss nicht so richtig packen.
    Ich fand die Trilogie zwar ganz gut, was wohl vor allem an der spannenden Welt mit den Göttern, Mythen und Artefakten liegt, gebraucht hätte es sie aber ehrlich gesagt nicht.
    Ich wurde in allen drei Bänden gut unterhalten, doch mit der Hauptreihe kann diese halt nicht mithalten.💖


  15. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 1: Aurafeuer (ISBN: 9783958342170)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 1: Aurafeuer

    (377)
    Aktuelle Rezension von: Alissila

    Konnte mich leider nicht überzeugen. Für meinen Geschmack ging die Handlung sehr schnell voran, wodurch mir etwas die Tiefe bei Figuren und Weltaufbau gefehlt hat. Zudem wurden bereits zu Beginn viele wichtige Charaktere, Begriffe und größere Zusammenhänge eingeführt, was stellenweise etwas überladen auf mich wirkte. Was die "kürze" des Buches erklären könnte, da viel direkt abgehandelt werden sollte?

    Ich denke, dass die Reihe auf eine langfristige Entwicklung angelegt ist und viele Leser gerade den großen Handlungsbogen schätzen. Für mich persönlich bedeutet das jedoch auch, dass ich vermutlich mehrere Bände lesen müsste, bevor sich das Gesamtbild vollständig erschließt. Da ich eher abgeschlossene Geschichten oder Reihen bevorzuge, die mich von Anfang an stärker abholen bin ich nach Band eins wohl raus. Auch mit dem Schreibstil bin ich nicht richtig warm geworden. Er las sich für mich nicht immer so flüssig, wie ich es mir gewünscht hätte, weshalb ich trotz der interessanten Grundidee nicht richtig in der Geschichte Fuß fassen konnte.

  16. Cover des Buches Jenseits der Schatten (ISBN: 9783442266302)
    Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    (189)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    „Jenseits der Schatten“ ist der atemberaubende Abschluss der Schatten-Trilogie von Brent Weeks. In diesem packenden Finale begleiten wir erneut Kylar Stern, der einst als der beste Assassine der Welt bekannt wurde. Nach unzähligen blutigen Aufträgen hat er jedoch dem Töten abgeschworen und versucht, ein friedliches Leben zu führen. Doch das Schicksal hat andere Pläne für ihn. Als seine Heimat von dunklen Mächten bedroht wird, sieht sich Kylar gezwungen, seine tödlichen Fähigkeiten erneut einzusetzen. Die Last der Verantwortung drückt schwer auf seinen Schultern, denn die Hoffnung seiner Freunde und das Vertrauen seines Königs ruhen auf ihm. Sein Plan, das Reich zu retten, ist nahezu selbstmörderisch: Er muss einen Gott ermorden. Diese schier unmögliche Aufgabe stellt ihn vor die größten Herausforderungen seines Lebens.

    Weeks’ Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und fesselnd, doch im dritten Band der Schatten-Trilogie scheint er sich noch einmal selbst übertroffen zu haben. Seine Fähigkeit, die Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln, ist beeindruckend. Jede Seite ist durchzogen von Spannung und Emotionen, die den Leser unweigerlich in ihren Bann ziehen. Die detaillierten Beschreibungen und die lebendige Welt, die er erschafft, lassen die Leser tief in die Geschichte eintauchen. Man kann förmlich die Atmosphäre spüren, die Farben sehen und die Geräusche hören, die Weeks so meisterhaft beschreibt. Diese immersive Erzählweise macht den Roman zu einem unvergesslichen Leseerlebnis, den man nicht so schnell aus der Hand legen möchte.

    Brent Weeks greift in diesem Buch zahlreiche tiefgründige Themen auf, die den Leser zum Nachdenken anregen. Opferbereitschaft steht im Mittelpunkt der Geschichte, da die Charaktere immer wieder vor schwierige Entscheidungen gestellt werden, bei denen sie persönliche Opfer bringen müssen, um das Wohl anderer zu sichern. Diese Thematik wird durch die engen Freundschaften, die sich im Laufe der Handlung entwickeln, noch verstärkt. Die Bande der Freundschaft, die zwischen den Charakteren geknüpft werden, sind stark und unerschütterlich, und sie bieten einen emotionalen Anker inmitten der turbulenten Ereignisse.

    Ein weiteres zentrales Thema ist die Frage nach dem moralischen Kompass. Die Charaktere werden ständig mit moralischen Dilemmata konfrontiert, die sie zwingen, ihre eigenen Werte und Überzeugungen zu hinterfragen. Diese inneren Konflikte tragen wesentlich zur düsteren Atmosphäre des Buches bei und machen die Geschichte besonders fesselnd. Die Leser werden in eine Welt hineingezogen, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse oft verschwimmen und jede Entscheidung weitreichende Konsequenzen hat.

    Die Charakterentwicklung von Kylar Stern ist erneut bemerkenswert und steht im Mittelpunkt der Geschichte. Kylar durchläuft eine tiefgreifende Transformation, die ihn von einem skrupellosen Assassinen zu einem wahren Helden werden lässt. Zu Beginn der Trilogie ist Kylar ein kaltblütiger Killer, der nur für sich selbst lebt und keine Skrupel kennt. Doch im Laufe der Handlung wird er mit Herausforderungen und moralischen Dilemmata konfrontiert, die ihn zwingen, seine Werte und Überzeugungen zu hinterfragen. Diese innere Reise führt Kylar zu einer bemerkenswerten Wandlung. Er entwickelt sich zu einem Helden, der bereit ist, alles zu opfern, um seine Heimat und die Menschen, die ihm wichtig sind, zu retten. Seine Bereitschaft, sein eigenes Leben aufs Spiel zu setzen, um das größere Wohl zu sichern, macht ihn zu einer inspirierenden Figur. Diese Transformation ist nicht nur glaubwürdig, sondern auch tief bewegend und zeigt die Komplexität und Tiefe von Kylars Charakter.

    Auch die Nebencharaktere spielen entscheidende Rollen und tragen maßgeblich zur Tiefe der Geschichte bei. Figuren wie Durzo Blint, Kylars ehemaliger Mentor, und Elene, seine große Liebe, sind nicht nur bloße Nebenfiguren, sondern komplexe Charaktere mit eigenen Entwicklungen und Motivationen. Ihre Interaktionen mit Kylar und ihre eigenen Geschichten bereichern die Handlung und verleihen ihr zusätzliche Dimensionen.

    „Jenseits der Schatten“ ist ein würdiger Abschluss der Schatten-Trilogie. In diesem finalen Band gelingt es Brent Weeks meisterhaft, alle losen Fäden der komplexen Handlung zusammenzuführen und ein befriedigendes und packendes Ende zu schaffen. Die zahlreichen Handlungsstränge, die sich über die gesamte Reihe hinweg entwickelt haben, werden geschickt miteinander verwoben und zu einem stimmigen Abschluss gebracht. Absolut empfehlenswert für alle, die epische Fantasy mit Herz und Verstand schätzen.

  17. Cover des Buches LUCE (ISBN: 9783966982818)
    Doreen Hallmann

    LUCE

    (70)
    Aktuelle Rezension von: MelZa

    Mir hat dieser Teil überhaupt nicht gefallen. Themen die im ersten Teil wichtig waren wie (Achtung ggf Spoiler) die Gefühle von Jules zu Luce wurden mit einem Satz beendet, das Bruder-Schwester-Thema wurde quälend in die Länge gezogen und überhaupt gab es plötzlich so viele Nebenschauplätze und zusätzliche Charaktere. Dann wurde ständig wieder „zurückgespult“, weil doch wiedef was von einem anderen Charakter erzählt werden musste, was zeitlich aber gefühlt 100 Seiten zuvor lag. Ich habe seitenweise überflogen, weil es wirklich oft sehr langweilig war. Schade :(

  18. Cover des Buches Das vergessene Museum (ISBN: 9783423221306)
    Andreas Suchanek

    Das vergessene Museum

    (93)
    Aktuelle Rezension von: Kerty-L

    Liam ist Fahrradkurier in London und hat schon eine Menge erlebt. Doch so etwas nie. Eigentlich sollte er nur normal ein Paket ausliefern, doch kaum in dem alten Herrenhaus angekommen. Scheint etwas nicht zu stimmen. Das Herrenhaus entpuppt sich als ein Museum und Liam wird Zeuge, wie dieses überfallen wird. Ein Überflall, welchen den Kurator das Leben kostet. Ehe Liam sichs versieht, ist er der neue Kurator des Museums und taucht in eine Welt ein, welche er niemals erwartet hat und die ihm eine Menge abverlangt. 


    Der Schreibstil des Buches war sehr gut. Andreas Suchanek weiss seine Leser einfach zu fessel.


    Die Charakter waren mir teilweise etwas zu typisch für seine Bücher. Manche waren aber absolut gelungen und haben Schwung in die Story gebracht. 


    Die Story selbst geht rasant los und wirft uns in Liam quasi ins kalte Wasser. Nach und nach wird man in die Geheimnisse des Museums und allem drum und dran eingeführt. Liam und sein bester Freund nehmen mir alles etwas zu schnell hin. Klar, sie stellen Fragen, aber sie finden sich schnell in die Situation ein und auch mit ihr umzugehen. Dieser Teil handelt direkt von Liams erstem großem Aufttqg, so dass erst gar keine Langeweile aufkommt. Am Ende werden wir mit einem Geheimnis für den folgenden Band belohnt.

    Alles in allem ein gelungenes Buch, mit kleinen Schwächen. 

  19. Cover des Buches Die goldenen Wölfe (ISBN: 9783038802099)
    Roshani Chokshi

    Die goldenen Wölfe

    (83)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Nach Außen ist Severin Montagnet-Alarie Besitzer eines beliebten Hotels, doch mit größerer Vorliebe widmet er sich seinen sogenannten Akquisitionsmissionen. Zusammen mit seinem Team aus Außenseitern plant er Diebeszüge an wertvoller Schmiedekunst. Die neuste Mission führt sie auf die Suche nach dem sagenumwobenen Horusauge. Doch nicht nur die Besitzer dieses Artefaktes stehen ihnen dabei im Weg. Aus den Schatten erhebt sich eine geheime Gesellschaft, die ihre eigenen zerstörerischen Pläne verfolgt und damit nicht nur das Leben von Severin und seinen Freunden bedroht.

    „Die goldenen Wölfe“ ist der Auftakt einer Trilogie um Severin und sein Team bestehend aus vier weiteren Mitgliedern. Die Gruppe von Außenseitern erinnert zumindest ein bisschen an die Krähen von Leigh Bardugo. Jeder aus dem Team hat eine interessante Fähigkeit, die sie oder ihn besonders macht. Die Handlung wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man als Leser einen guten Einblick in die Persönlichkeiten der Protagonisten bekommt. Die Geschichte wird äußerst spannend erzählt, jedoch war mir die Erzählung phasenweise etwas zu sprunghaft. Ich hätte mir grundsätzlich ein paar mehr Erklärungen zum Schmiedehandwerk und den Babelfragmenten gewünscht. Vielleicht bekommen wir hier in den Folgebänden noch ein paar mehr Informationen. Trotzdem konnte mich die Geschichte sehr gut unterhalten und die Charaktere mochte ich, trotz ihrer ungewöhnlichen Charaktere, sehr gerne. Ich freue mich auf jeden Fall diese Reihe noch weiter zu verfolgen. 

  20. Cover des Buches Der Sternenstaubdieb (ISBN: 9783608966138)
    Chelsea Abdullah

    Der Sternenstaubdieb

    (232)
    Aktuelle Rezension von: LadyAndarielTales

    Der Sternstaubdieb ist für mich ein ziemlich schwieriger Fall  und ehrlich gesagt weiß ich bis jetzt nicht so ganz, wie ich das Buch letztlich bewerten soll.


    Worldbuilding & Magiesystem: Vor allem die Atmosphäre hat mich total abgeholt. Dieses orientalische Setting mit Wüste, Sand, Oasen, Speisen und den vielen sprachlichen und kulturellen Details war unglaublich stimmungsvoll. Gerade die eingestreuten Begriffe und die Andeutungen an Märchen aus 1001 Nacht, wie etwa Aladdin oder die Geschichten rund um Djinn haben für mich viel zur besonderen Atmosphäre beigetragen. Auch das Magiesysystem war kreativ erdacht und hatte teils sogar recht tiefgründige Aspekte.


    Plot: Zu Beginn hatte ich stark das Gefühl, dass mich eine große Abenteuerreise und Schatzjagd erwartet. Ab etwa der Mitte hatte ich aber immer häufiger das Gefühl, dass der rote Faden etwas verloren geht und die Geschichte nicht mehr genau weiß, worauf sie eigentlich hinauswill. Das Ende nimmt zwar noch einmal deutlich Fahrt auf und enthält einen überraschenden Plot Twist, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte, aber leider konnte mich die Wendung dann emotional nicht mehr wirklich abholen.


    Charaktere: Teilweise verhielten sich die Figuren deutlich naiver oder unbedarfter zu dem, was sie eigentlich darstellen sollten. Dazu kamen Situationen, die auf mich nicht ganz glaubwürdig wirkten oder bei denen Konflikte für meinen Geschmack etwas zu einfach gelöst wurden.

    Ein weiterer Punkt, der mich zunehmend gestört hat, war der Umgang mit Geheimnissen. Vor allem zwischen Loulie und Qadir bestand ein großer Teil des zentralen Konflikts daraus, dass Informationen immer wieder zurückgehalten wurden. Ein gewisses Maß an Geheimnissen gehört natürlich zu Fantasygeschichten dazu, aber hier zog sich dieses Muster für mich zu häufig durch das gesamte Buch. Das wurde irgendwann eher frustrierend statt spannend.


    Fazit: Insgesamt ist es für mich deshalb ein Buch mit zwei sehr unterschiedlichen Seiten. Eine wunderschöne orientalische Atmosphäre, ein tolles Setting und ein angenehmer Schreibstil, aber gleichzeitig auch einige Plotentscheidungen und Charakterentwicklungen, die mich nicht vollständig überzeugen konnten.

    Im Moment ist die Geschichte für mich erstmal abgeschlossen. Es gibt zwar bereits einen zweiten Band und die Djinn-Welt würde mich grundsätzlich durchaus interessieren, aber aktuell verspüre ich nicht den dringenden Wunsch weiterzulesen.

  21. Cover des Buches Hotel Magnifique – Eine magische Reise (ISBN: 9783453321960)
    Emily J. Taylor

    Hotel Magnifique – Eine magische Reise

    (91)
    Aktuelle Rezension von: Bellita

    Die Idee eines Hotels, das jede Nacht an einem anderen Ort auftaucht und voller Magie steckt, hat mich direkt neugierig gemacht. Ich fand es unglaublich spannend, gemeinsam mit Jani immer mehr über das Hotel Magnifique und seine Geheimnisse herauszufinden.

    Das Hotel selbst war für mich definitiv das Highlight der Geschichte.🪄✨ Die luxuriösen Räume, die verschiedenen Zauber und die vielen geheimnisvollen Regeln haben eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Gleichzeitig hatte das Hotel auch etwas Düsteres und Unheimliches, wodurch ich nie genau wusste, was hinter der nächsten Tür auf mich wartet.

    Jani hat mir als Protagonistin richtig gut gefallen.🩷 Ihre Liebe zu ihrer Schwester Zosa und ihr Wunsch, sie zu beschützen, haben sie für mich sehr sympathisch gemacht. Die Beziehung zwischen den beiden Schwestern fand ich besonders schön und sie hat der Geschichte neben all der Magie auch eine sehr emotionale Seite gegeben.

    Zwischen Jani und Bel hat es für mich ebenfalls schön geknistert.🥰 Die Romance entwickelt sich eher langsam und nimmt dabei nicht die komplette Geschichte ein, was mir hier sehr gut gefallen hat. Gerade die geheimnisvolle Art von Bel hat die Spannung zwischen den beiden noch verstärkt.

    Nach und nach wird die Geschichte immer düsterer und spannender.🖤 Je mehr Jani über die Vergangenheit des Hotels erfährt, desto mehr Fragen tauchen auf und ich wollte unbedingt wissen, was wirklich hinter all dem steckt. Einige Wendungen haben mich dabei wirklich überrascht und gerade gegen Ende konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

    Auch der Schreibstil hat für mich perfekt zu der Geschichte gepasst.✨ Die Beschreibungen waren sehr bildlich und haben diese märchenhafte Atmosphäre wunderbar eingefangen. Ich konnte mir das Hotel und seine Magie beim Lesen richtig gut vorstellen.

    Alles in allem ein wunderschönes Fantasybuch mit einer einzigartigen Welt, einer tollen Schwesternbeziehung, einer süßen Romance und ganz vielen Geheimnissen.🩷🪄 Hotel Magnifique hat für mich genau die richtige Mischung aus Magie, Spannung und einer leicht düsteren Atmosphäre und ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne in außergewöhnliche Fantasywelten eintauchen.✨🥰


  22. Cover des Buches Where the Library Hides (Geheimnisse des Nil 2) (ISBN: 9783473586844)
    Isabel Ibañez

    Where the Library Hides (Geheimnisse des Nil 2)

    (78)
    Aktuelle Rezension von: Lilith_McCoy

    Meinung zu „Where the Library Hides“ von Isabel Ibañez

    Alte Geheimnisse, gefährliche Intrigen und schon wieder ein bisschen zu viel Hollywood.

    Secrets of the Nile, Band 2

    Worum geht es?

    Ägypten, 1885. Nach den dramatischen Ereignissen des ersten Bandes steht Inez Olivera vor den Trümmern ihrer bisherigen Vorstellungen von Familie, Liebe und Vertrauen.

    Der Verrat ihrer Mutter hat sie erschüttert, und ihr Onkel Ricardo möchte sie unter allen Umständen zurück nach Argentinien schicken. Doch Inez ist fest entschlossen, in Ägypten zu bleiben und die Wahrheit über die Machenschaften ihrer Familie herauszufinden.

    Dafür benötigt sie allerdings Zugriff auf ihr Erbe. Und genau hier kommt Whitford Hayes ins Spiel.

    Der ehemalige britische Soldat bietet ihr eine Ehe an, die ihre rechtlichen und finanziellen Probleme lösen könnte. Doch Whit verfolgt eigene Ziele und verschweigt Inez weiterhin wichtige Dinge über seine Vergangenheit.

    Während die beiden versuchen, ihre widersprüchlichen Gefühle füreinander zu verstehen, geraten sie erneut in ein gefährliches Abenteuer voller gestohlener Artefakte, alter Magie und familiärer Intrigen.

    Ihre Suche führt sie schließlich auf die Spur eines verlorenen Wissens, das weit über gewöhnliche archäologische Entdeckungen hinausgeht.

    Meine Meinung ❤️

    Nach „What the River Knows“ wollte ich natürlich wissen, wie Inez' Geschichte weitergeht. Der erste Band hatte mich mit seinem ägyptischen Schauplatz, der Verbindung von Archäologie und Magie sowie seiner abenteuerlichen Handlung gut unterhalten.

    Allerdings hatte ich damals schon das Gefühl, stellenweise eher einen Hollywoodfilm als einen historischen Fantasyroman zu erleben.

    Und ganz ehrlich? Bei „Where the Library Hides“ ging es mir wieder genauso.

    Isabel Ibañez besitzt zweifellos ein Talent dafür, spannende Abenteuer zu erzählen. Ihre Geschichte ist voller Geheimnisse, überraschender Wendungen und gefährlicher Situationen. Man möchte wissen, was hinter den Intrigen steckt und wie sich die verschiedenen Handlungsstränge schließlich auflösen.

    Besonders gefallen hat mir erneut das ägyptische Setting.

    Die historischen Schauplätze, die geheimnisvollen Artefakte und die Vorstellung, dass altes Wissen tatsächlich magische Kräfte besitzen könnte, bieten eine wunderbare Grundlage für Fantasy.

    Auch die Verbindung zwischen Wissenschaft, Mythologie und übernatürlichen Elementen finde ich grundsätzlich reizvoll.

    Mein Problem ist allerdings, dass Ibañez dieses Potenzial für meinen Geschmack nicht vollständig ausschöpft.

    Gerade die historische Situation Ägyptens im späten 19. Jahrhundert hätte so viel mehr zu bieten gehabt. Die europäische Einflussnahme, der Umgang mit archäologischen Funden und die Frage, wem kulturelle Schätze eigentlich gehören, wären interessante Themen gewesen.

    Zwar spielen diese Aspekte eine Rolle, doch mir bleiben sie häufig zu sehr Hintergrund für eine temporeiche Abenteuergeschichte.

    Stattdessen konzentriert sich die Autorin wieder stark auf dramatische Enthüllungen, gefährliche Verwicklungen und die romantischen Konflikte zwischen Inez und Whit.

    Und damit komme ich zu einem weiteren Punkt.

    Die Beziehung zwischen den beiden hat mich nicht immer überzeugt.

    Natürlich mag ich komplizierte Liebesgeschichten. Misstrauen, Geheimnisse und widersprüchliche Gefühle können eine Romanze ausgesprochen interessant machen.

    Aber irgendwann hatte ich das Gefühl, dass Inez und Whit immer wieder um dieselben Probleme kreisen.

    Einer verschweigt etwas, der andere zweifelt, es kommt zu Missverständnissen, und anschließend beginnt das Spiel erneut.

    Das erzeugt Spannung, wirkt auf Dauer aber etwas konstruiert.

    Besonders Inez hat mich gelegentlich angestrengt. Sie ist mutig, neugierig und besitzt einen ausgeprägten Wunsch nach Selbstbestimmung. Das gefällt mir.

    Allerdings trifft sie mitunter Entscheidungen, die ich nur schwer nachvollziehen konnte. Gerade nach den Erfahrungen des ersten Bandes hätte ich mir bei ihr eine etwas konsequentere persönliche Entwicklung gewünscht.

    Whit wiederum bleibt ein interessanter, aber keineswegs unkomplizierter Charakter. Seine Geheimnisse und widersprüchlichen Motive sorgen durchaus für Spannung, doch gelegentlich hätte ich mir mehr Offenheit und weniger künstlich erzeugte Konflikte gewünscht.

    Warum wieder nur B?

    Weil sich meine grundsätzliche Einschätzung gegenüber dem ersten Band kaum verändert hat.

    Die Geschichte ist spannend, atmosphärisch und unterhaltsam. Aber sie besitzt für mich zu wenig historische und psychologische Tiefe.

    Gerade die zahlreichen Wendungen haben mich wieder an den Film „Die Mumie“ erinnert.

    Geheimnisvolle Artefakte, verborgene Orte, gefährliche Gegner, eine eigensinnige Heldin und ein attraktiver Mann, der ständig irgendwelche Geheimnisse mit sich herumträgt.

    Das kann durchaus Spaß machen. Und das hat es auch!

    Aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Autorin hauptsächlich von einer spektakulären Szene zur nächsten gelangen möchte.

    Auch die magischen Elemente hätten für meinen Geschmack noch stärker in die eigentliche Welt eingebunden werden können. Die Ideen sind interessant, bleiben aber stellenweise hinter der romantischen und familiären Dramatik zurück.

    Was ich Ibañez allerdings zugutehalte, ist ihr flüssiger Schreibstil. Sie versteht es, Neugier zu erzeugen, und die Handlung besitzt genügend Spannung, um bis zum Schluss dranzubleiben.

    Die Geheimnisse werden weitergeführt, die Figuren müssen sich mit ihren Entscheidungen auseinandersetzen, und die Dilogie erhält einen Abschluss.

    Mein Fazit

    „Where the Library Hides“ ist eine unterhaltsame Fortsetzung, die mir insgesamt genauso gut gefallen hat wie ihr Vorgänger.

    Isabel Ibañez verbindet historische Fantasy, romantische Spannung und archäologische Geheimnisse zu einem abwechslungsreichen Abenteuer.

    Besonders gefallen haben mir die ägyptische Atmosphäre, die geheimnisvollen Schauplätze und die Verbindung von alter Magie mit historischen Entdeckungen.

    Allerdings hätte ich mir mehr historische Substanz, eine überzeugendere Charakterentwicklung und weniger künstlich erzeugtes Drama gewünscht.

    Mein Eindruck bleibt: Das ist wirklich gute Abenteuerunterhaltung, aber keine außergewöhnlich tiefgründige historische Fantasy.

    Und wieder musste ich mehr als einmal an „Die Mumie“ denken. Nicht unbedingt negativ, denn ich mag solche Filme durchaus. Nur erwarte ich von einem Roman eben manchmal etwas mehr, als mir ein zweistündiges Kinoabenteuer bieten kann.

    Wer die Mischung aus Romantik, Magie, Archäologie und spektakulären Wendungen liebt, wird mit dieser Dilogie sicherlich viel Freude haben.

    Ich habe beide Bücher gerne gelesen. Aber beide haben mich auch aus denselben Gründen nicht vollkommen überzeugt.

    Zwei schöne, spannende Abenteuerromane mit viel Atmosphäre, denen für meinen Geschmack etwas mehr Eigenständigkeit und historische Tiefe gutgetan hätten.

    ⭐ Bewertung: ★★★★☆ | B

  23. Cover des Buches Ich, Santa (ISBN: 9783749434626)
    Jay Kay

    Ich, Santa

    (60)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Leider hat sich das Buch ganz anders entwickelt als nach der Kurzfassung erwartet, und ich konnte so gar keinen Zugang zur Geschichte finden. Ein Mischmasch aus Coming-of-Age und wirrer Fantastik, über die wir viel zu wenig Hintergrundinformation erfahren. Dafür wird mit Charakteren und Namen um sich geworfen, allerdings ohne ausreichend Zeit um ihnen die nötige Tiefe zu verleihen. Mein Flop des Jahres!

  24. Cover des Buches Das Ritual von London (ISBN: 9783734161698)
    Benedict Jacka

    Das Ritual von London

    (128)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    Bei einer Reise nach London ist der Besuch im Emporium Arcana - dem Zauberladen des Magiers Alex Verus - sehr zu empfehlen. Zum Beispiel gab es hier bis vor kurzem einen magischen Wunscherfüller. Doch er wurde gestohlen. Um endlich mit dem Mann zusammensein zu können, den sie liebte, versuchte die junge Luna, mit ihm einen Fluch zu brechen. Doch magische Wunscherfüller machen nie nur das, was man ihnen aufträgt, und sie fordern immer einen schrecklichen Preis. Während Alex Verus alles versucht, um Luna zu schützen, und nebenbei skrupellose Magier bekämpft, wird ihm eines klar: Die Freundschaft mit einer Spinne ist unbezahlbar!

    Fazit 

    Ein mitreißendes Buch mit sehr gutem, witzigem Schreibstil, das von der ersten Seite an fesselt. Der Ton ist lebendig und humorvoll, ohne dabei flach zu werden; die Sprache trifft genau den richtigen Rhythmus, sodass sich Szenen leichtlesen und gleichzeitig pointiert anfühlen. Man ist von Anfang an im Geschehen — die Erzählung startet unmittelbar und hält das Tempo konstant. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet: äußerst facettenreich, glaubwürdig und mit echtem Tiefgang. Kleine Eigenheiten und innere Konflikte werden so fein gezeichnet, dass man schnell mitfühlt und miträtselt. Die Story ist spannend und abwechslungsreich; Wendungen kommen organisch und überraschen, ohne konstruiert zu wirken. Spannung, Atmosphäre und Tempo wechseln geschickt, sodass Langeweile keine Chance hat.


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