Bücher mit dem Tag "artensterben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "artensterben" gekennzeichnet haben.

39 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783442717415)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

    (1.075)
    Aktuelle Rezension von: Emely1

    Von der Handlung war ich von Anfang an angetan. Die drei unterschiedlichen Handlungsstränge finde ich gelungen und gut nachvollziehbar. An manchen Stellen  hätte die Handlung kürzer sein können und dafür anderen etwas tiefer. Es war schön, dass am Ende alle Handlungsstränge zusammen gefunden haben. Ich freue mich schon auf die weiteren Teile der Buchreihe. 

  2. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783442770403)
    Maja Lunde

    Die Letzten ihrer Art

    (184)
    Aktuelle Rezension von: ArtVandaley

    Im dritten Teil ihres Klimaquartetts widmet sich Maja Lunde den Wildpferden und zieht in drei Erzählsträngen einen weiten Bogen über die Entdeckung und den Fang bis zu einer Zeit in der Zukunft im Jahr 2064 in der es um die Natur - man kann es erahnen - schlecht bestellt ist. Das gilt auch für die Pferde.

    "Die Letzten ihrer Art" ist mit über 600 Seiten der längste Teil ihres Quartetts. Das gibt uns Gelegenheit, tief in die Charaktere einzutauchen, mit ihnen zu fiebern oder vor allem zu leiden. Dadurch das auch menschliche Schicksale dargestellt werden, wird deutlich, das auch Mensch und Tier sich am Ende doch ähnlicher sind, als mancher wahrhaben will. Das ist ein weiterer neben vielen anderen Gründen, die Natur zu respektieren und zu schützen.

  3. Cover des Buches Zugvögel (ISBN: 9783596523221)
    Charlotte McConaghy

    Zugvögel

    (291)
    Aktuelle Rezension von: wbetty77

    Franny liebt Vögel und das raue Meer. Ihre Kindheit verbringt sie mit ihrer Mutter in Irland, dann verschwindet die Mutter und Franny wird zu ihrer Großmutter nach Australien geschickt. Als junge Frau lebt sie wieder in Irland, aber sie bleibt selten an einem Ort, immer wieder treibt es Franny weiter. Bis sie an der Uni, an der sie als Reinigungskraft arbeitet, Naill Lynch, Professor für Ornithologie, kennen lernt. Sie verlieben sich ineinander und heiraten. Gemeinsam versuchen sie das Aussterben der Tierarten zu stoppen. Nach einigen harten Schicksalsschlägen sucht Franny die letzten Küstenschwalben und will den Vögeln auf ihrem Weg in die Antarktis folgen. Um das zu erreichen, überredet sie den Kapitän eines Fischerbootes, den Küstenschwalben zu folgen. Diese Unternehmung wird zu einer fast ausweglosen und schwierigen Mission. 

    Ein Buch, das eine große Naturliebe vermittelt, aber auch die unfassbare Zerstörung beschreibt, die in der Erzählung weiter fortgeschritten ist, als in der heutigen Zeit. Es gibt in freier Wildbahn weder Fische noch Wölfe und kaum noch Vögel. Dem gegenüber steht eine starke Hauptfigur, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Die Geschichte erzählt sich in unterschiedlichen Zeitsträngen. Im Hier und Jetzt versucht Franny mit Hilfe einer Fischkutter Crew den wenigen verbliebenen Küstenschwalben über den Atlantik zu folgen. In Rückblicken lernen wir Franny besser kennen. Wir erfahren stückchenweise etwas über ihre Eltern, über ihr Heranwachsen bis hin zu dem Moment, als sie ihren Mann Naill kennenlernt. Welche Schatten auf Frannys Seele liegen, löst sich erst ganz allmählich auf. 

    Es ist ein mitreißendes und trauriges Buch, das seine Leser am Ende mit Hoffnung entlässt.

  4. Cover des Buches Knochenjob! (ISBN: 9783959911924)
    Sarah Adler

    Knochenjob!

    (95)
    Aktuelle Rezension von: Michi_93

    Der Klappentext des Buches klang für mich vielversprechend.

    Leider war ich von diesem Buch dann doch sehr enttäuscht.

    Ich bin noch immer verwirrt und weiß noch nicht so ganz was ich von diesem Buch halten soll.

    Der Tod erzählt aus der Ich-Perspektive von seinem Dasein, seinem Werdegang und seiner aktuellen eher unzufriedenen Situation. Eine wirkliche Handlung gibt es aber nicht.

    Ich habe gelesen und habe mich teilweise so gefühlt, als hatte ich hunderte Seiten übersprungen. Die Handlung war für mich in den meisten Fällen ehr weniger schlüssig und logisch.

    Weit ausschweifende Kapitel haben meinen Frust beim Lesen nur noch erhöht.

    Der Tod philosophiert und jammert am laufenden Band.

    Auch mit dem Humor im Buch bin ich eher weniger zurechtgekommen. Der Schreibstil von Sarah Adler ist in diesem Buch eher schwierig und ich kam nicht in dem Buch zurecht. Die Geschichte steckt voller Humor, schwarzem Humor – auch das ist nicht jedermanns Sache.

    Das Buch empfand ich als langatmig und durch extreme Zeitsprünge ziemlich verwirrend.

    Ich werde aufgrund dessen, dass mir das Buch nicht zugesagt hat, keine Bewertung und auch kein Fazit schreiben. Bei diesem Buch kann ich mir durchaus vorstellen, dass ich der störende Faktor war oder es einfach nicht mein Genre/Thema ist.  Ich hoffe es gibt ganz viele da Draußen, die dieses Buch gerne gelesen haben.

  5. Cover des Buches 2084 - Noras Welt (ISBN: 9783423626026)
    Jostein Gaarder

    2084 - Noras Welt

    (104)
    Aktuelle Rezension von: Morgenroete

    Nachdem ich von "Sofies Welt" so begeistert war, habe ich mich nun auch an "Noras Welt" getraut.

    Es geht um Nora, die die Fähigkeit hat, zu sehen wie die Welt 2084 aussieht, wenn wir Menschen jetzt mit der Umwelt und mit dem Klima so umgehen wie bisher. In der Zukunft ist sie die Großmutter von Nova. Sie lernt also ihre eigene Urenkelin kennen.
    Nora setzt sich viel mit ihrer Umwelt auseinander und gründet mit Jonas, ihrem Freund, eine Umweltgruppe.
    Nora möchte nicht, dass ihre Nachfahren eine zerstörte Welt kennenlernen, obwohl der Klimawandel bekannt war.
    Sie und Jonas reden über das Artensterben, Umwelt- und Klimaschutz.

    Das Buch regt zum Nachdenken an und gibt einen guten Denkanstoß aktiv etwas zu tun.
    Es ist ein kurzweiliges Buch, welches auch gerne mehr in die Tiefe gehen könnte.
    Die Charakter von Nora und Jonas hätten gerne mehr ausgearbeitet werden können.
    Ich empfehle es für Menschen ab 12, besonders für Menschen die gerade erst anfangen sich damit auseinander zu setzen.

  6. Cover des Buches Die Triple-Krise: Artensterben, Klimawandel, Pandemien (ISBN: 9783841906533)
    Josef Settele

    Die Triple-Krise: Artensterben, Klimawandel, Pandemien

    (10)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Wenn alles einfach wäre, dann hätten wir viele Probleme nicht, die unser tagtägliches Leben bedrohen. Leider wollen das viele Menschen noch nicht wahrhaben, und darum sind Bücher wie „Die Triple Krise“ von Josef Settele so wichtig.

    Settele zeigt eindringlich, wie Pandemie, Klimakrise und Artensterben miteinander verknüpft sind. Und er zeigt, wie dringend wir handeln müssen, um die schlimmsten Folgen noch abzuwenden. Aber besonders berührt hat mich, wie Settele gleichzeitig seine Liebe zur Wissenschaft, zur Natur und den Insekten beschreibt. Genau darum müssen wir endlich auf die Wissenschaft hören.

    Eindringlich, wichtig, emotional - lesen!

  7. Cover des Buches Was, wenn wir einfach die Welt retten? (ISBN: 9783462003932)
    Frank Schätzing

    Was, wenn wir einfach die Welt retten?

    (56)
    Aktuelle Rezension von: Boris_Goroff

    Nach "Der Schwarm" habe ich mich auf ein Sachbuch von Schätzing gefreut und wurde maßlos enttäuscht.

    Als Sachbuch taugt es nichts, da keine einzige seiner Behauptungen und Fakten mit einer Quellenangabe belegt wird.

    Als satirisches oder humoristisches Werk kann es leider auch nicht betrachtet werden, dafür erfüllt es die Kriterien nicht und liefert lediglich unwitzige und abgedroschene Plattitüden.

    Der Autor sollte sich wieder Science Fiction und Fantasy widmen. Aber zum Profit machen kann man das Klima-Thema jederzeit hernehmen.

  8. Cover des Buches Das Bee-Team - Marshals (ISBN: 9783982152028)
    Alexander Ruth

    Das Bee-Team - Marshals

    (103)
    Aktuelle Rezension von: akwaaba

    Das beschauliche Leben im grünen Tumbawunda-Tal, wo sich Tiere und Menschen gegenseitig respektieren und "Umweltschutz" eigentlich schon kein Fremdwort mehr ist, wird jäh durch einen sintflutartigen Regen gestört, vor dem sich Menschen und Tiere nur um Haaresbreite, durch ein Wunder, retten können. 

    Die Kinder des Tumbawunda-Tales, die auch die Sprache der Tiere verstehen, sind als auserwähltes "Bee-Team Marshals" fortan dafür verantwortlich, die Welt vor dem drohenden Untergang zu bewahren. Die ganzen Welt wird von Katastrophen bedroht, und so reisen sie unter anderem zu Dürregebieten, zu müllverseuchten Ozeanen, zu Ölkastastrophen und lösen die Probleme mithilfe ihrer tierischen Freunde und Magie.

    Leider fiel es mir ein wenig schwer, das Buch zu lesen, und ich habe einige Anläufe gebraucht...

    Unter anderem aufgrund der Wortwahl konnte ich im Buch nicht gut versinken: es gibt so einige Kraft- und viele "comicartige" Ausdrücke wie "Zack", "Bumm" und "Platsch", und der Schreibstil ist betont lässig gehalten: 

    " Bäng, machte es, die Monitore flackerten gleichzeitigmit dem regenbogenfarbigen Ball über ihnen, über dem Tumbawunda-Tal auf. Das war hier! Das war hier! Zisch, konnten sie hören, wie der magisch-bunte querschießende Strahl auf dem Feld bei der alten Eiche landete. Bäng, Bäng, Bäng, Bäng, Bäng, machte es final noch einmal. Und dann war es wieder stockenduster...und totenstill."

    Im gesamten Buch sind zwischendurch "Ticker"-Meldungen und Illustrationen eingefügt, bei denen man leider nicht erkennen kann, ob sie der Wahrheit entsprechen oder nur erdacht sind.

    Das Thema "Umweltschutz" finde ich unsagbar wichtig, und deshalb fand ich schade, dass im Buch auf diese Art Realität und Fiktion sehr durcheinanderpurzeln, so dass man die drohende Klimakatastrophe auch als Teil des ausgedachten fantastischen Szenarios deuten könnte.

    Insgesamt kann ich zusammenfassen, dass mir die Grundidee des Buches (samt fröhlich-buntem Bienchen-Cover) sehr gut gefällt, die Umsetzung allerdings leider nicht für mich als Leser passend war.


  9. Cover des Buches Das Verstummen der Natur (ISBN: 9783453281097)
    Volker Angres

    Das Verstummen der Natur

    (4)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Das Sachbuch "Das Verstummen der Natur" wurde von dem Journalisten Volker Angres und dem Umweltschutzexperten Claus-Peter Hutter verfasst. Es erschien 2018 im Ludwig Verlag und trägt den Untertitel "Das unheimliche Verschwinden der Insekten, Vögel, Pflanzen – und wie wir es noch aufhalten können".


    Die Folgen des heimischen Artensterbens sind inzwischen allgegenwärtig sichtbar. Der Mensch vernichtet seine eigenen Lebensgrundlagen, es gibt kaum noch Insekten, Lebensräume für Wildtiere werden unwiderruflich vernichtet und das Meer ist voll mit Plastik. Wie sollen sich Tiere und Pflanzen da noch behaupten?

    Claus-Peter Hutter, Präsident von NatureLife-International und Leiter der Akademie für Natur- und Umweltschutz des Landes Baden-Württemberg, und Volker Angres, Leiter der ZDF-Umweltredaktion, zeigen die Gründe für das Artensterben auf und benennen Verursacher und Verantwortliche. Besonders die industrialisierte Landwirtschaft mit ihrem Einsatz von Pestiziden und den endlosen Monokulturen hat hier eine Hauptschuld zu tragen. Was nun von jedem Einzelnen getan werden muss und welche Beispiele es für die Rettung der biologischen Vielfalt gibt, sät ein Körnchen Hoffnung angesichts einer apokalyptischen Entwicklung.


    "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."
    Zitat Seite 129 Albert Schweitzer

    Wenn die Vielfalt der Lebewesen auf der Erde stirbt, hat der Mensch auch verloren. Darüber sollte sich jeder bewusst sein.

    Früher wurde der Ackerbau in Form einer Dreifelderwirtschaft betrieben, dort konnte sich der Boden regenierieren, die Wildkräuter sich vermehren, die Weidetiere hatten Futter und hinterließen ihren Mist als Dünger für den darauffolgenden Getreide- oder Gemüseanbau. Es was ein Segen für Insekten, Weidevieh, aber auch für die Menschen. Heute sorgt intensivse Bewirtschaftung, die chemische Schädlingsbekämpfung und Überdüngung für die Verdrängung der Flora und Fauna auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen.


    Die beiden Autoren bringen die Bedrohung der Arten mit den von Menschen gemachten Fehlern in Verbindung, sie erklären und zeigen Beispiele, sie klagen an und bringen Lösungsansätze und Vorschläge für einen besseren Umgang mit der Natur im Kleinen wie im Großen.


    Ihre Texte werden gestützt von aktuellem Zahlenmaterial, sie erwähnen Fehler der Politik und auch die Konsumenten, die mit ihrem Kaufverhalten diese tragische Entwicklung mit bewirkt haben.


    In einzelnen Kapiteln geht es Stück für Stück den Vernichtungsfaktoren auf den Grund. Hier werden insbesondere die Landwirtschaft, der Klimawandel, Tierfallen, letzte Naturoasen und der Bauwahn in den Städten von allen Seiten beleuchtet und aufklärend dargestellt.


    Welche Lebensräume müssen wir schützen? Intakte Wälder, Moore, Wiesen, Bäche und Flüsse, sowie Seen sind extrem wichtig für ein ausgewogenes Verhältnis in der Natur.


    Doch die Autoren zeigen auch Rettungsversuche auf. Es gibt noch kleine Hoffnungsschimmer, wenn wir Menschen uns darauf einlassen und wieder mehr versuchen, mit der Natur zu leben und nicht gegen sie.


    Zur Rettung der Wiesen gibt es folgende Vorschläge:

    - Wissen über Wiesenblumen und die dazugehörigen Tiere an Kinder weiter vermitteln.

    - keine Wiesenblumen pflücken

    - Anlegen von Naturwiesen

    - Wegrandstreifen nicht überdüngen

    - keinen E10-Kraftstoff tanken

    - Politik: - keine Förderungen für Biogasanlagen und den Maisanbau

    Dieses Sachbuch ist sehr umfangreich, wer sich mit den Themen näher beschäftigen möchte, der erhält am Ende noch viele Behördenadressen, Literaturhinweise und Quellenangaben zur eigenen Recherche.

    Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist der erklärende Ansatz, das Ansprechen von Problemen und Gefahren für die Natur und das Aufzeigen von möglichen Perspektiven und Lösungsvorschlägen, um die Natur besser zu schützen, die Arten zu bewahren und die Umwelt nicht noch weiter zu zerstören.

    Jeder Mensch ist hier gefragt, sich mit der Thematik zu befassen und sich für seine Natur einzusetzen.
    Aufklärung ist wichtig, nur wer seine Fehler kennt, wird sie vermeiden können. Versuchen wir, die Umwelt wieder lebenswerter für viele Arten zu machen, am Ende profitieren wir selbst davon.



    Dieses Buch ist eine eindringliche Erklärung, ein Aufschrei für die Rettung von Natur und Umwelt und für den Erhalt der Artenvielfalt. Es ist trotz der negativen Grundthematik aber auch ein hoffnungsvolles, weil motivierendes Buch.
  10. Cover des Buches Wild (ISBN: 9783749901388)
    Alice Henderson

    Wild

    (40)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    Das Buch konnte mich gut unterhalten. Die Wildnis in den Bergen Montanas und Alex Tätigkeiten als Wildtierforscherin und -beobachterin fand ich sehr spannend. Man merkt, dass die Autorin weiß wovon sie schreibt. Story und Handlung sind richtige Page-Turner, es gibt immer neue Entwicklungen und Wendungen, so dass man immer weiterlesen will. Bevor man zum Buch greift, sollte einem allerdings bewusst sein, dass es recht Action lastig ist. Ich bin Fan des Genres und fand das super - bei vielen Szenen hatte ich direkt Bilder vor Augen, die mir wie aus einem Film vorkamen.

    Fazit:
    Ein guter und absolut solider Reihen-Auftakt, ich werde auch die weiteren Bücher lesen!


  11. Cover des Buches Der letzte Fuchs (ISBN: B08KBRYMPV)
    Levin Aurel

    Der letzte Fuchs

    (14)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    ...und du müsstest darin (über)leben.

    Zitat: "Die Hälfte meiner Narben stammt von Menschen und ich habe ihnen verziehen.“ 

    Inhalt: Tiere sind schon vor Jahren ausgestorben bzw. wurden ausgerottet. Es gibt nur noch Ratten und vereinzelt Insekten. Maschinen haben die Aufgaben von Mensch und Tier übernommen. Die Menschen drängen in die Städte, weil auf dem Land Armut herrscht. "Die Behörde" hat die absolute Macht. 

    Das ist die Welt in der der junge Paris zu überleben versucht. Er bemüht sich, seiner Familie und dem heruntergekommenen Bauernhof zu helfen. Doch die menschliche Natur ist unberechenbar.

    Eindruck: Die Idee des Autors hat mich sehr angesprochen. Ich kann und will mir keine Welt ohne Tiere vorstellen. Und schon gar nicht würde ich in ihr leben wollen. Darum war ich neugierig, wie der Autor sich so eine Welt vorstellt und was das für die Menschheit bedeuten könnte.

    Dem Autor gelingt es unglaublich gut, die Trostlosigkeit der Welt , in der Paris lebt, darzustellen. Ich habe mich sehr gut in Paris hineinversetzen können. Er hat die letzten Tiere noch miterlebt und vermisst sie sehr. Ich habe mich gefühlt. als würde ich neben Paris durch diese dystopische Welt wandern. 

    Die Handlung entwickelt sich sehr langsam. Der Autor nimmt sich viel Zeit die Einzelheiten seiner Welt darzustellen. Das führte bei mir leider dazu, dass ich ungeduldig wurde und einen Höhepunkt/Plottwist herbei gesehnt habe. Die Geschichte hätte gerne etwas schneller erzählt werden können. Ich konnte das Buch nur mit langen Pausen lesen, weil mich die bedrückende Atmosphäre der Geschichte auf Dauer sehr deprimiert hat. Diese passt zwar sehr gut zur Handlung, hat mir aber auch das Weiterlesen sehr schwer gemacht.

    Fazit: Die Handlung hat mich sehr interessiert, aber die dauerhaft bedrückende Atmosphäre hat mir etwas die Lesefreude genommen. trotzdem empfehle ich das Buch allen, die sich für Dystopien begeistern und sich für Themen wie Umwelt, Klima, Artenschutz etc. interessieren.

  12. Cover des Buches Die Zukunft der Arten (ISBN: 9783423345323)
    Josef H. Reichholf

    Die Zukunft der Arten

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Mario_Veraguth

    Reichholf kann mit Fug und Recht als Instanz im biologischen Sektor bezeichnet werden und liefert mit seinen fundierten Analysen unerwartete Zusammenhänge zu Tage.

    Am anschaulichsten lässt sich die widersprüchliche und teils schwer einzuschätzende Lage anhand von Klimaveränderungen und gescheiterten Schutz-, Renaturierungs- und Wiederansiedlungsbemühungen beschreiben.

    Dass eine von Menschen gemachte Klimaerwärmung im Gange ist und man die Auswirkungen nicht ermessen kann, wird dabei nicht in Abrede gestellt. Es geht eher mehr um den oft nur vermeintlich negativen Effekt für die Biodiversität in allen Klimazonen, was nicht zutrifft. In Extremzonen wie den Polen, den äquatorialen Bereichen und durch Wetterextreme, die sich durch Veränderung noch verstärken, geprägten Gebieten, trifft die Gefahr des Aussterbens allzu spezialisierter Arten zu. Durch die totale Anpassung an einen Lebensraum können bereits geringe Veränderungen zu einem Verschwinden führen.

    Im Gegenteil dazu ist in gemäßigten Klimazonen mit ausgeprägten Jahreszeitenwechseln, wie in weiten Teile Mitteleuropas, eine Verschiebung von Wetterzonen ein bekanntes Phänomen. Der stete Wechsel zwischen Warm- und Kaltzeit hat die Fauna und Flora seit jeher vor Herausforderungen gestellt und, in der ausgeprägtesten Form einer Eiszeit, viel natürliches Artensterben verursacht. Daher ist eine Verschiebung der Klimazonen samt Temperaturveränderungen nicht, wie häufig proklamiert, etwas zwingend Negatives. Im Gegenteil sind gerade die Randareale und Überlappungszonen von Bereichen mit unterschiedlichen Klimaeinflüssen häufig die artenreichsten und vielfältigsten, in denen auch evolutionäre Prozesse eher vonstatten gehen als in geschlossenen Systemen. Sämtliche Neozoen und Neophyten als Eindringlinge und potentielle Gefährdung einheimischer Arten abzustempeln, hat etwas von einer Ummünzung der leider allzu verbreiteten Xenophobie auf die Tier- und Pflanzenwelt.

    Abgesehen davon, dass alle Arten ursprünglich Einwanderer waren, ist die europäische Umwelt, bedingt durch die Eiszeiten, ein an Vielfalt relativ armes Gebiet und viele Arten sind noch relativ junge Einwanderer. Und ab wann sollte man einer neuen Art den Status einer einheimischen und bestens integrierten Bereicherung für vorhandene Ökosysteme verleihen?

    Invasive Arten können in Ausnahmefällen, wie bei Kaninchen, Ratten, Springkraut, Knöterich und Riesenbärenklau, eine massive Bedrohung für andere Spezies darstellen. Es gelingt aber nur einem erschwindend geringem Teil neuer Lebensarten überhaupt in ein fremdes Terrain zu gelangen, dort Fuß zu fassen und als Draufgabe noch den Titel „Schädling“ verpasst zu bekommen. Ausgehend von diesen sehr raren Ausnahmeerscheinungen allem Neuen gegenüber skeptisch zu sein, ist daher kontraproduktiv. Viel eher sollten verstärkte Bemühungen des Staates an einer Eindämmung oder überhaupt Prävention überhandnehmender, einseitiger Populationsverschiebungen, bedingt durch potentiell monopolistische Pflanzen und Tiere, erfolgen.

    Reichhold macht industrielle Landwirtschaft und Jagd als 2 große Umweltprobleme aus und kritisiert die Abschottung von Naturschutzgebieten, da Naturinteressierte und speziell Kinder auf diese Weise wenig Bezug zur Umwelt aufbauen können. Auch prangert er die Fokussierung auf Extremwerte bei Prognosen und die Überbetonung der Klimaerwärmung an, die oft zur Verdrängung und Kaschierung systemimmanenter Missstände herangezogen werden.

    Beim Lesen empfiehlt es sich, die allzu fachspezifischen Passagen über Tierarten und die Symbiosen und Kreisläufe zu überlesen, um die Perlen herauszupicken. Speziell für Laien, die eher an den gesamten Prozessen als an einzelnen Tier- und Pflanzenarten interessiert sind, spart dies Zeit und dient der Frustvermeidung. Denn bei „Die Zukunft der Arten“ handelt es sich eher um Fachliteratur als um ein auf Verkaufszahlen getrimmtes, zugängliches Sachbuch und um Frustrationen vorzubeugen, sollte man sich dessen vor der Lektüre bewusst sein.

    Ein großes Problem offenbart sich bei der Frage nach den Motiven bei der Finanzierung von Umweltschutzorganisationen. Dass diese viele Missstände aufzeigen und wichtige, ehrenamtliche Arbeit leisten, sei dabei nicht in Frage gestellt. Es ist viel eher zu überlegen, wer von welchem Trend und welcher Lehrmeinung in ökologischen Fragen profitiert. Die Mode gebietet es ja jedem halbwegs von sich eingenommenen Konzern, in den obligaten Nachhaltigkeits- und Verantwortungsbewusstseinsfloskeln seiner Unternehmens- und Verhaltenskodexe (code of conduct, freiwilllige Selbstkontrolle, usw.) sich so realitätsfern wie irgendwie möglich zu positionieren. Was bietet sich da besser an als die Instrumentalisierung idealisierter Natur- und Umweltschützer? Eine Partnerschaft als Förderer von WWF, Greenpeace und Umweltschutzinitiativen macht sich nicht nur im Unternehmensportfolio blendend und steigert die Kaufbereitschaft von gewissenhaften Zielgruppen( da man es sich nicht nehmen lässt, der Selbstlosigkeit auf jeder Verpackung mittels dezenter Hinweise auf die Partnerschaft Ausdruck zu verleihen), sondern kaschiert auch blendend die sonstigen Geschäftsfelder.

    Der größte Nutzen liegt in der Ablenkung von den wirklichen Problemen, indem man auf emotional beladene Pandababys und Klimaerwärmung setzt. Wie oft haben Sie in letzter Zeit Medienberichte über Eutrophierung, Fracking, Antibiotikaeinsatz in der industriellen Tierzucht, Ölschlammgewinnung, Futtermittelimporte, Flächenversiegelung, die Auswirkungen monopolistischer Belandwirtschaftungsformen, Gentechnik, Regenwaldabholzung, Vergiftung und Leerfischung der Meere und genereller Umweltzerstörung gehört? Und jetzt visualisieren Sie die unerhört flauschigen und putzigen Küken einer wunderschönen, durch die Klimaerwärmung vom Aussterben bedrohten Vogelart. Ah, viel besser. 10 Euro und sie stirbt nicht aus. Tag gerettet.

    Die gleiche Problematik findet man im Universitäts- und Forschungssektor, der immer abhängiger von privaten Fördermitteln und somit erpress- und lenkbar wird und sich in guter Gesellschaft mit anderen, entscheidenden Bereichen befindet, denen es genau so ergeht. Schade, dass die irreversiblen Schäden, die dieses Gesellschaftsmodell anrichtet, mit dem größten Artensterben aller Zeiten einen traurigen Höhepunkt finden.

  13. Cover des Buches Leben (ISBN: 9783453439634)
    Uwe Laub

    Leben

    (119)
    Aktuelle Rezension von: Konfettiregen

    Tagtäglich verschwinden etwa 150 Tier- und Pflanzenarten von unserem Planeten, doch was passiert, wenn es eines Tages auch uns Menschen betrifft? Mit dieser interessanten und erschreckenden Frage setzt sich Uwe Laub in dem Buch "Leben" auseinander. 

    Der Anfang des Buches ist etwas verwirrend gestaltet. Die Handlung des Buches "springt" ziemlich stark zwischen mehreren einzelnen Geschichten und Schauplätzen hin und her, die auf den ersten Blick nichts oder nur wenig miteinander zu tun haben. Erst nach einer Weile sind die einzelnen Verbindungen dazwischen entstanden.
    Lässt man sich jedoch am Anfang nicht entmutigen, das Buch zu lesen, findet man einen spannenden, sehr gut recherchierten Thriller, der einem nicht nur Einblicke in die Biodiversität gibt, sondern auch in die Medizin und die Abgründe der menschlichen Psyche.

    Zweifellos handelt es sich um ein sehr wichtiges Thema. Der Autor des Buches schafft es meiner Meinung nach hervorragend, die wichtigsten Aspekte des Themas in den Vordergrund zu legen, ohne, dass beim Leser Fragen offen bleiben.  

  14. Cover des Buches Das sechste Sterben (ISBN: 9783518466872)
    Elizabeth Kolbert

    Das sechste Sterben

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
    "Das 6. Sterben" von Elisabeth Kolbert ist eine sehr sachliche Darstellung des Artensterbens. Das Buch ist sehr leicht und spannend lesbar, aufgelockert durch viele Bilder, und voller interessanter Aspekte.
    Wann gab es auf diesem Planeten Artensterben, wodurch ausgelöst, und wie verlaufen? 
    Sehr viele Fakten, die in den letzten Jahren hin und wieder zu Titelstorys in Wissenschaftszeitschriften anregten, fand ich in diesem Buch aufgegriffen und näher erläutert. 
    Andere Themen, wie beispielsweise die Übersäuerung der Meere, waren für mich in dieser Form neu. 
    Verständlich, dass diverse, durch den Menschen ausgelöste Katastrophen, der Bevölkerung nicht bekannt gemacht werden, zu sehr fürchtet man eine Panik auszulösen. Denn durch diese Buch wird unumgänglich klar: Wir haben bereits die Vorgänge, die zum Untergang der Menschen führen werden, weit voran getrieben. Unumkehrbar!
    Mir sind sehr viele Zusammenhänge klar geworden, ich fand vieles bestätigt, aber eben auch von mehreren Seiten beleuchtet. Zu jedem Artensterben gibt es verschiedenen Thesen, und es manchmal war es regelrecht lustig zu lesen, wie man sich früher gewisse Erkenntnisse zurechtbastelte.
    Ich kann dieses Buch nur jedem Leser ans Herz legen. Ja, es ist ein Sachbuch -Schreck lass nach- aber spannend und flott lesbar. 
    Und keine Angst! Es geht nicht darum, dass Frau Kolbert alles besser weiß und mit erhobenem Mahnfinger auf uns böse Leser zeigt. Sie schildert nur die Eindrücke ihrer Reisen, trägt geschichtliche Fakten zusammen und berichtet von eifrigen Forschern und deren Ziele und Erkenntnisse. 
    Und ehe man es sich versieht ist man sehr kurzweilig unterhalten, hat großen Bedarf an Diskussion und weiß in vielen Dingen erstaunlich besser Bescheid als andere.
    Viel Spaß!
  15. Cover des Buches Das Wesen des Lebens (ISBN: 9783596712724)
    Iida Turpeinen

    Das Wesen des Lebens

    (87)
    Aktuelle Rezension von: Christian_Fis

    Iida Turpeinen erzählt in "Das Wesen des Lebens" die Geschichte der Stellerschen Seekuh – eines Meeressäugers, der im 18. Jahrhundert entdeckt und bald darauf ausgerottet wurde. Über 250 Jahre hinweg folgt sie seiner Spur: von Beschreibung und Sammlung bis hin zu Konservierung und musealer Restauration.

    Im Zentrum steht nicht einfach ein Tier, sondern der Einfluss des Menschen auf die Natur – und die daraus erwachsende Verantwortung. Turpeinen moralisiert nicht und verzichtet auf die Darstellung innerer Konflikte der oft aus Leidenschaft handelnden Personen. Um sie dennoch plastisch und lebendig wirken zu lassen, erzählt sie mehr über ihr Umfeld, als für die Handlung nötig wäre.

    Die Sprache bleibt meist sachlich und berichtartig. Nur an wenigen Stellen bricht Turpeinen diesen Ton auf, nimmt überraschende Erzählperspektiven ein und eröffnet so neue Sichtweisen.

    Ein klug komponierter, gut erzählter Roman über das Verhältnis von Mensch und Natur – zurückhaltend im Ton, klar in der Aussage.

  16. Cover des Buches Der letzte Werwolf (ISBN: 9783596191628)
    Glen Duncan

    Der letzte Werwolf

    (12)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Jake (Jacob) Marlowe ist auf der Flucht. Und er ist ein Werwolf. Und er ist lebensmüde. Wortwörtlich. Nach 200 Jahren Lebenszeit hat er alles gesehen, alles gefühlt, alles erlebt, was diese Welt zu bieten hat. Als er erfährt, dass er der Letzte seiner Art ist, will er endlich einen Schlussstrich ziehen. Doch dann kommt das Leben dazwischen und stellt alles in Frage. 

    Eindruck: "Werwolf" ist ein Begriff mit dem man immer meine Aufmerksamkeit bekommt. So konnte ich auch an dieser Geschichte nicht vorbei gehen. 

    Es geht um Moral, Schuld, eine zerrissene Seele und die Grenzen von Gut und Böse. Gewalt und Sex stehen an der Tagesordnung.

    Der Schreibstil ist besonders. Das Buch liest sich wie ein Tagebuch, geschrieben von Jacob Marlowe. Die Sätze sind eher lang und verschachtelt, mit eingeschobenen Gedanken und Zitaten (mit vielen Klammern). Die Handlung wird nicht immer geradlinig erzählt, da der Protagonist oft abschweift und sich in seinen Gedanken und Erinnerungen verliert (eben wie in einem echten Tagebuch). Er philosophiert viel. Ich hatte dadurch keine Schwierigkeiten beim Lesen und konnte der Handlung gut folgen.

    Insgesamt herrscht eine eher bedrückte, melancholische Stimmung, die zur Lage des Protagonisten passt. Der Autor schafft es durchgehend, die Gefühle der Charaktere und die Atmosphäre sehr gut zum Leser zu transportieren. 

    Die Handlung ist an sich nicht neu, aber die Charaktere (und vor allem der Einblick in ihre Psyche) machen diese Geschichte lesenswert. Vampire spielen im Verlauf auch eine wichtige Rolle, was meiner Meinung nach aber nicht nötig gewesen wäre. Die Geschichte hätte auch so funktioniert. (Ich mag keine Vampire...)

    Mir war es stellenweise aber zu langatmig (zu viel Philosophie und zu wenig Handlung), weshalb ich ab etwa der Hälfte nur noch über die Seiten "gesprungen" bin, um die Handlungsfetzen zwischen dem ganzen drumherum zu lesen. Es hat sich gelohnt, bis zum Ende dran zubleiben, da noch eine interessante Wendung geschieht.

    Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Vor allem an Fans von Werwolf-, Horror- und Agentengeschichten. ;)

  17. Cover des Buches Grüner wird's nicht (ISBN: 9783845850061)
    William Sutcliffe

    Grüner wird's nicht

    (60)
    Aktuelle Rezension von: Bianca_Arends

    Das Buch hat so eine Aktualität und eine Wichtigkeit, es ist von vorne bis hinten gelungen und sollte tatsächlich in jedes Bücherregal. Dies klingt vielleicht etwas sehr euphorisch ist aber tatsächlich meine Meinung.


    Die Hauptpersonen sind so gekonnt in Szene gesetzt mit einer sarkastischen ironischen Feder und bringen dem Buch eine solche Frische , dass man die Kritik die unwiderruflich mit dem Hauptthema verknüpft ist anders und unterhaltsam wahr nimmt. Wenn man sich mit Umweltschutz und Klimaforschung oder auch Klimakrise auseinandersetzt gibt es oft einen erhobenen Zeigefinger dies wurde hier komplett anders angegangenn und umgesetzt.


    Im Buch kommt die brisanz des Themas dennoch nicht zu kurz und es wird klart wie erst die Lage ist und dass ein Umdenken passieren muss. Vor allem in den oberen Reihen. Auch der Einzelne zählt jedoch und so mancher weiß nicht welches Talent in ihm schlummert wie auch die Hauptperson die in dem Roman dann eine tragende Rolle spielt.


    Das Buch ist lehrreich ohne langweilig zu sein !

  18. Cover des Buches Tierisch in Not (ISBN: 9783845839332)
    Camilla de la Bédoyère

    Tierisch in Not

    (10)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    In diesem Buch dreht sich alles um bedrohte Tierarten, Umwelt-und Tierschutz. Gegliedert ist das Buch in folgende Abschnitte:
    - Hier bin ich zu Hause (allgemeines)
    -Lebensräume in Wäldern
    -Grün-und Grasland
    -Marine Lebensräume
    -Polarregion und Gebirge
    -Gemeinsam für die Zukunft

    Sehr anschaulich, mit vielen Farbfotos werden die verschiedenen Lebensräume der Tiere beschrieben, ausserdem wird gesagt welche Arten vom aussterben bedroht sind, warum der Lebensraum bedroht ist und was man selbst tun kann um die Lebensräume zu erhalten bzw. der Umwelt zu helfen. Immer wieder zwischendrin gibt es auch kleine Qiuzfragen, die am Ende vom Buch gelöst werden und auch allgemeine wissenswerte Informationen wie den Treibhauseffekt. Das ganze wird kindgerecht und einfach erklärt, aber auch für Erwaschene ist das Buch sehr interessant und aufschlussreich. Manches lässt einen nachdenklich und traurig zurück, jedoch zeigt das Buch auch, dass es Hoffnung gibt, wenn alle an einem Strang ziehen.

    Ich finde das Buch ist super aufgebaut, sehr informativ und wird mit vielen Farbfotos und Skizzen abgerundet. Das Kind lernt, dass jeder etwas für Umwelt und die Tiere tun kann, auch wenn es noch so klein ist. Ganz praktische und einfache Tipps finden sich hier im Buch.

    Fazit: Ein klasse Buch, wissenswert, informativ und wichtig! Gern mehr davon!

  19. Cover des Buches Evie und die Macht der Tiere (ISBN: 9783423627795)
    Matt Haig

    Evie und die Macht der Tiere

    (77)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    In „Evie und die Macht der Tiere, übersetzt von Susanne Hornfeck und hinreißend illustriert von Emily Gravett, erzählt Matt Haig die witzige und spannende Geschichte der Tierflüsterin Evie, die mit ihrer besonderen Gabe in größte Gefahr gerät. Mit tierischer Hilfe kann Evie den Bösewicht besiegen, der sich ihre Kräfte aneignen will.

  20. Cover des Buches MEGA (ISBN: 9783737374880)
    Jules Howard

    MEGA

    (51)
    Aktuelle Rezension von: Judithvki

    MEGA – ein großformatiges, wunderbar illustriertes Nachschlagewerk über die größten Tiere unserer Gegenwart und die mächtigsten Lebewesen der Vergangenheit.


    Schon beim Aufschlagen wird klar: Dieses Buch ist gemacht, um zu staunen. Die Illustrationen von Gavin Scott sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern vermitteln beeindruckend die schiere Größe der Tiere. Jede Seite öffnet ein neues Fenster zu Giganten wie Elefanten, Bären, Haien, Oktopussen oder riesigen Vogelarten – und ihren urzeitlichen Vorfahren, die oft noch erstaunlich größer waren.


    Besonders gelungen ist die klare Strukturierung des Buches:

        •    kurze, leicht verständliche Texte,

        •    spannende Fakten,

        •    anschauliche Vergleiche zwischen heutigen Tieren und ihren Urzeit-Gegenstücken.


    So wird selbst komplexes Wissen rund um Evolution und Anpassung greifbar – ideal für Grundschulkinder, die Freude an Biologie, Tierwelt und naturwissenschaftlichen Themen haben.


    Darüber hinaus geht das Buch über reine Wissensvermittlung hinaus: Es sensibilisiert auf kindgerechte Weise dafür, wie wichtig es ist, heutige Tierarten zu schützen und ihr Aussterben zu verhindern. Ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit einer klaren Botschaft: Große Tiere verdienen unseren Respekt – und unsere Fürsorge.


    Ein besonderes Highlight ist der ausklappbare Schutzumschlag, der zu einem großen Poster wird. Ein echter Hingucker, der die gigantische Tierwelt sogar an die Kinderzimmerwand oder ins Klassenzimmer bringt.


    Für junge Naturforscherinnen und Naturforscher ist MEGA ein echtes Schatzbuch – zum Staunen, Lernen, Entdecken und Weiterdenken.

    Ein großartiger Zugang zur Welt der Giganten - perfekt für neugierige Grundschulkinder 

  21. Cover des Buches Endling (ISBN: 9783754009994)
    Jasmin Schreiber

    Endling

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Wir sind im Jahr 2041. Corona ist nur die erste Pandemie. Artenvielfalt sterben und die Angst, man könnte einfach sich anstecken, spürt man hier vor allem in einer Charaktere. 

    Zoe ist Biologin und erforscht unter anderem Insekten und alle kleine Lebewesen. Sie besucht ihre Mum, ihre Schwester und ihre Tante. Ist dann mittendrin in ihrer Welt. In den Problemen und dann kommt noch ganz großes Abenteuer. 

    Toller Schreibstil und sehr gut ausgearbeite Charakteren. Und der Titel passt einfach auf das Buch. 

  22. Cover des Buches Nachruf auf mich selbst. (ISBN: 9783596523504)
    Harald Welzer

    Nachruf auf mich selbst.

    (7)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Der Autor, Harald Welzer, legt mit diesem Buch einen provokanten und zugleich befreienden Gedanken vor: Unsere Kultur kennt kein Konzept des Aufhörens. Statt innezuhalten, bauen wir Autobahnen und Flughäfen für Zukünfte, in denen es keine Autos und Flugzeuge mehr geben wird. Wir optimieren das Falsche, anstatt grundlegend neu zu denken. Welzer zeigt, wie diese Haltung nicht nur Ressourcen verschwendet, sondern auch Chancen für ein besseres Leben verbaut.

    Das Buch ist eine faszinierende Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, psychologischen Einsichten und persönlichen Geschichten. Besonders eindrucksvoll ist die Idee, einen eigenen Nachruf zu schreiben, um bewusst zu reflektieren, wie man gelebt haben möchte. Dieser Perspektivwechsel regt dazu an, Prioritäten neu zu setzen und sich von Überflüssigem zu verabschieden.

    Welzers Sprache ist klar, manchmal zugespitzt, und fordert zum kritischen Denken heraus. Wer sich für gesellschaftlichen Wandel, Nachhaltigkeit und Sinnfragen interessiert, findet hier zahlreiche Denkanstösse. Es ist kein Ratgeber im klassischen Sinn, sondern ein Impulsgeber für Menschen, die bereit sind, Gewohnheiten und kulturelle Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen.

    Fazit: Ein kluges, inspirierendes Buch, das Mut macht, das Leben durch Weglassen und Aufhören sinnvoller zu gestalten. Lesenswert für alle, die nicht nur über die Zukunft reden, sondern sie aktiv und bewusst gestalten wollen.

  23. Cover des Buches Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere (ISBN: 9783473554706)
    Katarzyna Gladysz

    Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere

    (46)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Das Buch ist dünn, kommt aber in einem überraschend großen Format (28,5 x 1,2 x 34,5 cm) daher und kann wunderbar als Prachtstück einer Sammlung im Regal ausgestellt werden, weil dieses Cover einfach so gut gelungen ist. So gut gelungen tatsächlich, dass man es auch immer wieder anfassen möchte. Wirklich toll! Schon hier zeigt sich der Humor der Illustratoren in den Gesichtsausdrücken der abgebildeten Tiere, der mich während des Lesens immer wieder zum Lachen gebracht hat. Was ich ganz besonders toll finde: Die witzigen Illustrationen sind gleichzeitig wunderschön und edel und nicht etwa schlicht oder comichaft. Die Farbpalette finde ich äußerst passend gewählt; das Buch ist ausschließlich in warmen Tönen illustriert, ohne monochrom zu wirken. Es wird kaum weißer Hintergrund gelassen, das Buch ist wirklich komplett bunt - einfach rundum optisch ansprechend. 

    Auch inhaltlich kann es auf voller Linie überzeugen. Es beginnt mit einem Stammbaum der Evolution der Landwirbeltiere, der zwar vereinfacht, aber trotzdem hilfreich und gerade in dieser reduzierten Form kindgerecht ist. Darauf folgt ein chronologischer Querschnitt durch alle möglichen Arten von ausgestorbenen Lebewesen, von den ersten Amphibien, die aussehen, als wüssten sie selbst nicht genau, was sie denn nun an Land mit sich anfangen sollen, über Dinosaurier und Flugsaurier, Megafauna, ausgestorbene Primaten bis hin zu erst vor kurzem ausgestorbenen Tieren wie dem Dodo und dem Tasmanischen Wolf. Am Ende des Buches werden Tierarten wie der Tiger vorgestellt, von denen einige Unterarten ausgestorben, andere bedroht sind, man findet auch eine allgemeine Übersicht über aktuell bedrohte Arten. Erfreulicherweise werden auch verschiedene Gründe für das Aussterben von Tierarten thematisiert. Wo Interaktion mit dem Menschen oder mit von ihm eingeschleppten fremden Arten eine Rolle spielte, kommt auch diese zur Sprache.

    Dass abschließend auf bedrohte Tierarten hingewiesen wird, gefällt mir sehr gut. Ebenso die Übersicht für die Gründe, da dem Leser hier nochmals (sachlich und nicht anklagend) verdeutlicht wird, wie negativ sich Klimawandel, Wilderei und Vernichtung von Lebensraum auswirken, man ggf. sein eigenes Verhalten überdenkt. 

    Ein Buch nicht nur für Kinder, auch Erwachsene werden werden viel Freude damit haben.

  24. Cover des Buches Das Jahr des Dugong – Eine Geschichte für unsere Zeit (ISBN: 9783596523399)
    John Ironmonger

    Das Jahr des Dugong – Eine Geschichte für unsere Zeit

    (76)
    Aktuelle Rezension von: ArtVandaley

    Toby Markham wacht auf und stellt fest, das er sich in einer Welt in der Zukunft  wiederfindet. Ihm wird klar, das bereits Jahrhunderte vergangen sind und er eingefroren war und nun wieder aufgetaut wurde. Alle Menschen um ihn herum tragen die Namen von ausgestorbenen Tierarten und er ist diverser Verbrechen am Planeten Erde angeklagt. Zunächst plädiert er auf unschuldig, ändert seine Meinung dann, denn der Autor weist richtigerweise darauf hin, das jeder Einzelne mitschuldig am Raubbau an der Erde und dem Verschwinden der Artenvielfalt ist. 

    Am Ende wird er dann zwar zum Tode verurteilt, darf aber de facto weiterleben, was mich etwas irritiert hat. Das Urteil zu vollstrecken, wäre im Sinne der Intention des Autors konsequent. Gelungen fand ich die Idee, alle Menschen nach ausgestorbenen Tierarten zu benennen, was mich etwas an Fahrenheit 451 von Ray Bradbury erinnert hat. Dort lernt jeder Mensch ein Buch auswendig, um es in einer totalitären Gesellschaft, in der Lesen verboten ist, weitererzählen zu können. 

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