Bücher mit dem Tag "arthur conan doyle"

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97 Bücher

  1. Cover des Buches Das Geheimnis des weißen Bandes (ISBN: 9783458359159)
    Anthony Horowitz

    Das Geheimnis des weißen Bandes

     (354)
    Aktuelle Rezension von: CookieBook22
    „Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …“ (Klappentext)

    Der Roman ist ein „Auftragswerk“ der Nachlassverwalter Conan Doyles – hier haben selbige mit Anthony Horowitz eine sehr gute Wahl getroffen! Der Autor schafft es nicht nur die Stimmung des viktorianischen Londons einzufangen, sondern auch den Stil so zu imitieren, dass es sich wirklich um eine original Doyle-Erzählung handeln könnte. In puncto Spannungsaufbau geht er meiner Meinung nach sogar über den der Originalerzählungen des britischen Arztes und Autors hinaus. Als Kenner aller Original-Holmes-Erzählungen kann ich nur betonen, wie eindrucksvoll und außergewöhnlich gut es Horowitz schafft, Holmes und seinem Sidekick Dr. Watson neues Leben einzuhauchen und sie in ein spannendes Abenteuer ziehen lässt.

    Kurzum: Alle Erwartungen erfahrener Holmes-Kenner werden erfüllt – in Teilen, durch den sehr gut konstruierten Plot, sogar noch übertroffen. So müssen Holmes und Watson gleich mehrere Rätsel lösen, die sie teilweise auch persönlich hart treffen. Welche Geheimnisse liegen um eine geheimnisvolle amerikanische Gang und welche grauenhaften Geschehnisse verbirgt das „House of Silk“. Es besteht erhöhte Suchtgefahr, da der Roman so spannend aufgebaut ist. Ich habe ihn wirklich fast in einem Rutsch durchgelesen, daher rate ich, dass alle Leser*innen von vorneherein genug Zeit für die Lektüre einplanen.

    Kleinere Kritikpunkte sind lediglich der Anfang der Erzählung, der so ähnlich allzu oft in zahlreichen Holmes-Pastiches verwendet wurde (ein alter Watson, der kurz vor seinem Tod ein letztes Mal zur Feder greift) sowie eine zu stark konstruierte Flucht Holmes’ aus dem Gefängnis, die nicht zuletzt dadurch gelingt, als dass ein gewisser Akademiker (!) Kontakt zu Watson aufnimmt … Diese Kleinigkeiten sind jedoch so marginal, als dass sie zu einem Punktabzug führen könnten.

  2. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (408)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einem Kriegseinsatz sucht Dr. Watson eine Wohnung in London. Durch einen Bekannten lernt er Sherlock Holmes kennen, der einen Mitbewohner sucht. Und Watson bekommt nicht nur einen Mitbewohner, sondern auch einen Detektiv, der der Polizei bei ihren Ermittlungen hilft. So wird die Legende geboren.

    Ich wollte wieder mehr Klassiker lesen – da ich in letzter Zeit alle Filme und Serien bezüglich Sherlock Holmes gesehen habe, fand ich es an der Zeit, endlich mal mit Sir Arthur Conan Doyles Sherlock zu beginnen. Und ich kann sagen, dass es mir gut gefallen hat.

    Normalerweise sind Klassiker immer etwas schwierig zu lesen, weil Sprache sich verändert. Hier fand ich es allerdings nicht schwierig. Der Roman erscheint seltsam modern und ließ sich sehr gut lesen. Meine Ausgabe ist illustriert. Die schwarz-weißen Zeichnungen von Richard Gutschmidt begleiten die Geschichte und sind sehr anschaulich.

    Mit Sherlock Holmes hat Sir Arthur Conan Doyle einen unsterblichen Charakter geschaffen – und darüber bin ich sehr froh. Ich werde die restlichen Bücher über das kriminalistische Genie auch noch lesen!

  3. Cover des Buches Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden (ISBN: 9783730601556)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Timothy-Louis
    Einer der weltbekanntesten, wenn nicht sogar der bekannteste Dedektiv, den die Literaturgeschichte kennt, ist zweifelsohne Sherlock Holmes. Wenn Holmes zusammen mit seinem Freund und gleichzeitig seinem "Partner in Crime" ermittelt und dabei allerhand Mordfälle aufklärt, ist Spannung angesagt. Diese Edition umfasst alle Werke über Sherlock Holmes und Dr. Watson, zusammen gefasst in einem schicken Schuber.

    Worum geht es bei Sherlock Holmes?

    Sherlock Holmes ist das beste Beispiel dafür, dass Chaos und Genialität sehr nahe beinander liegen können. So ist Holmes sehr clever und klug, dennoch aber leicht chaotisch. So ist von einer schrecklichen Krankheit befallen. Holmes erquickt immer dann nur dann, wenn ein spannender Fall seinen Intellekt anstrengt und er gefordert wird. Und die 3 Bücher, die in diesem Schuber enthalten sind, verdeutlichen dies auf unzählige Art und Weise.

    Arthur Conan Doyle ist der Verfasser und Erfinder der Figuren Sherlock Holmes und John Watson. Doyle, seines Zeichens britischer Arzt, hat Holmes und Watson erstmalig mit "Eine Studie in Scharlachrot(A Study in Scarlet) das Licht der Welt erblicken lassen. Das zweite veröffentlichte Werk aus Doyles Feder, ein Skandal in Böhmen (A Scandal in Bohemia), konnten leider noch nicht die Aufmerksamkeit bringen, die sich Doyle gewünscht hatte. Als jedoch ein amerikanischer Verleger auf Doyles Werke aufmerksam wurde, begann der große Siegeszug von Sherlock Holmes, seinem Freund John Watson und zahlreichen spannenden Fällen.

    Sherlock Holmes lebt zusammen mit seinem Freund Watson in London, genauer gesagt in der Baker Street 212b. Auch wenn es diese Adresse im realen London so nicht gibt wie in den Büchern dargestellt, ist das Haus trotzdem ein beliebter Ort für Fans auf der ganzen Welt.

    Dieser Schuber umfasst sämtliche Werke von Arthur Conan Doyle für Sherlock Holmes. Das bedeutet, hier finden sich, aufgeteilt auf 3 Bücher, die 4 veröffentlichten Romane und die 56 Kurzgeschichten. Egal ob es ein britische Diplomatendepesche ist, die verschwunden ist und dringend widergefunden werden muss, ob es ein junger Ingeneur ist, der zufällig kriminelle Machenschaften aufdeckt und er dabei seinen Daumen verliert oder ob es eine Geliebte ist, deren Freund urplötzlich verschwindet und nicht wieder auftaucht. Die Abwechselung der verschiedenen Fälle, der Wortwitz, die Spannung, die Romane und Geschichten in diesem Schuber unterhalten sehr gut und sind spannend bis zur letzten Minute.

    Dieses Set ist perfekt für alle Sherlock Holmes Liebhaber und die, die es werden wollen. Zu einem vergleichsweise günstigen Kurs, gibt es hier das Holmes Komplettpaket in einem wertigen Schuber und qualitativer Bindung, mitsamt den Zeichnungen der Ursprungsfassung und vorhandenem Hardcover.
  4. Cover des Buches Die Augen der Heather Grace (ISBN: 9783404169740)
    David Pirie

    Die Augen der Heather Grace

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Den Sherlock Holmes Autor selbst als Schnüffler einzusetzen, finde ich super. Auch der Krimi-Plot war toll. Einzig der Schreibstil war etwas zu langatmig für mich.

  5. Cover des Buches Wonderlands (ISBN: 9783806240726)
    Laura Miller

    Wonderlands

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Meine Meinung

    Herausgeberin Laura Miller hat in ihrer Enzyklopädie »Wonderlands« über einhundert Essays von rund 40 Autor*innen zusammengetragen und lässt mit dieser Sammlung ihre Leser*innen in faszinierende Literaturwelten aus über 3.000 Jahre Literaturgeschichte mit dem Schwerpunkt Fantasy und Science-Fiction eintauchen.

    Die Aufmachung dieser ansehnlichen Hardcoverausgaube aus dem wbg Theiss Verlag hatte sofort meine Aufmerksamkeit, erinnerte es mich doch sogleich an die brillante Veröffentlichung »Verrückt nach Karten« von Huw Lewis-Jones.

    Auf einem Zeitstrahl, welcher in fünf Abschnitte aufgeteilt ist, widmen sich die Autor*innen von »Alte Mythen und Legenden« (bis 1700) über »Wissenschaft und Romantik« (1701-1900) und »Das goldene Zeitalter der Fantasy« (1901-1945), »Neue Weltordnung« (1946-1980) bis hin zu »Das Computerzeitalter« (1981-heute) auf zwei bis fünf Seiten den berühmten Welten aus Fantasy und Science-Fiction. Natürlich lassen sich darunter auch einige nicht so bekannte Juwelen finden, also ACHTUNG die Wunschliste könnte in die Höhe schnellen!

    »Wonderlands« lässt sich am Stück genießen und die Magie unterschiedlichster fantastischer Werke im Wandel der Zeit vom Gilgamesch-Epos und »Beowulf« über Tolkiens »Der Herr der Ringe«, Barries »Peter Pan« bis hin zu Orwells »1984« und Rowlings »Harry Potter« sowie Collins »Die Tribute von Panem« erkunden, oder auch einfach als Nachschlagewerk über das Verzeichnis am Ende nutzen. Aufgrund der hochwertigen Aufmachung und der gelungenen Bebilderung (mit Autorenfotos, Buchcovern, Kartenausschnitten, etc.) ist das Buch sicherlich auch eine prima Geschenk für jeden Lesebegeisterten.

    Die Autor*innen umreißen in ihren Essays nur kurz die jeweilige Geschichte, gehen auf die Bedeutung dieser ein und man erfährt teilweise interessante Details zu den Schriftstellern. Kurzum diese knackige Art und Weise kann schnell die Lust wecken, auch in diese Wunderländer eintauchen zu wollen, ohne dass diese dabei zu viel zu verraten.

    Fazit

    Für Fantasy- und Science-Fiction-Fans eine wahre Fundgrube, die sich mit den schönsten Geschichten von Mythen über Abenteuerromane, Dystopien und Sci-Fi befasst und meinen Wunschzettel um einige »Wunderwelten« bereichert hat.

    --------------------------------   

    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 07.03.2021

  6. Cover des Buches Doyle,A.C.,Sherlock Holmes-Gesammelte Werke (ISBN: 9783866478503)
    Arthur Conan Doyle

    Doyle,A.C.,Sherlock Holmes-Gesammelte Werke

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Primrose
    Sherlock Holmes, der weltberühmte Detektiv. Wer kennt ihn nicht? In diesem dicken Wälzer sind 39 Holmesgeschichten aus Arthur Conan Doyles Feder enthalten. Ich bin mittlerweile ein richtiger Sherlock-Holmes-Fan. Es ist so unglaublich faszinierend, wie er selbst die kniffligsten Fälle mithilfe seines Mitarbeiters Dr.Watson löst. Sein Scharfsinn…seine Logik…genial :-). Mitten in einer Geschichte bin ich mir sicher, dass es doch einfach unmöglich ist, diesen Fall logisch aufzuschlüsseln, aber dann wird alles aufgelöst und ich denke: Achsooooo ist das, wäre ich bloß auch drauf gekommen… Lange war ich auf der Suche nach einem Sammelband mit vielen Holmesgeschichten. Diese Ausgabe vom Anaconda-Verlag ist die beste Version, die ich dabei entdeckt habe. Das Buch ist von der Optik her schon richtig edel. Der Einband aus Leinen hält die gut 1000 Seiten schön stabil. Die Seiten sind dünner als herkömmliche Buchseiten, aber nun gut. Es müssen ja auch 39 Geschichten untergebracht werden. Ich finde es gut, dass in diesem Sammelband sowohl Kurzgeschichten als auch Romane über den berüchtigten Detektiv zu finden sind. So kann man sich einfach dieses Buch besorgen und erhält gleich einen guten Überblick über das Schaffen von Holmes. Doch einen Kritikpunkt habe ich: Die Geschichte „Eine Studie in Scharlachrot“ ist in diesem Werk leider nicht vorhanden. Das hat mich sehr geärgert, denn in dieser Geschichte treffen Dr.Watson und Sherlock Holmes zum allerersten Mal aufeinander…wäre es da nicht eigentlich besonders sinnvoll, diese Geschichte mit in das Werk zu tun? So habe ich also noch vor dem Erscheinungstermin den Anacondaverlag kontaktiert, welche mir gesagt hätten, dass die Geschichte sehr wohl in dem Werk enthalten wäre. Nun. Ist sie nicht. Weder unter dem Namen „Eine Studie in Scharlachrot“ noch unter irgendeinem anderen Namen. Schade, schade. Gerade diese eine fehlende Geschichte macht für mich das Buch unvollständig. Trotz des kleinen Mankos kommt man als Holmesliebhaber einfach nicht um dieses Buch herum. Insgesamt ein sehr schönes Sammelwerk, das ich gerne weiterempfehle.
  7. Cover des Buches Von Mr. Holmes zu Sherlock (ISBN: 9783442713363)
    Mattias Boström

    Von Mr. Holmes zu Sherlock

     (27)
    Aktuelle Rezension von: lenasupi
    Ich liebe Sherlock Holmes seit ich ein Kind bin. Und dieses Buch gibt Mir Einblick in die Filmwelt und Sherlock's Zeitalter. Wenn ich einen Sherlock Film schaue oder die Serie von BBC, kommen immer mal Fragen auf. Und dieses Buch beantwortet diese größtenteils. Oder wenn man mal Ablenkung möchte  kann man immer interessante Infos daraus entnehmen. Also alles in allem ein Muss für Sherlock Holmes Fans! 
  8. Cover des Buches Die Zeichen der Furcht (ISBN: 9783404171507)
    David Pirie

    Die Zeichen der Furcht

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    Achtung, dies ist der zweite Teil einer Trilogie um die Fälle von Arthur Conan Doyle und Dr. Joseph Bell.
    Und dieses Mal geht es um den ärgsten Feind, den Doyle später Moriarty genannt hat.
    Doyle und Bell müssen sich um ein paar eigenartige Morde in den Bordellen der Stadt kümmern, die scheinbar überhaupt keine Motive besitzen. Zeitgleich sorgen sie sich um die Frau des Gönners von Doyles Universität. Sie wird schwächer und schwächer, aber die wahren Gründe dafür dürfen nicht an die Oberfläche gelangen und dann verliebt sich Doyle auch noch in die Schwester. Ein aberwitziger Lauf um die Zeit beginnt.
    Auch im zweiten Teil fühlte ich mich wieder gut unterhalten und kann nicht sagen, dass die Geschichte dieses Mal schwächer war (was ich leider oft bei zweiten Teilen bemerke). Eine solide Grundspannung war auch immer dabei und zusätzlich ein wirklich guter Cliffhanger. Ein Glück, dass ich den dritten Teil schon zu Hause habe, denn sonst müsste ich ihn spätestens jetzt beschaffen.
    Nach wie vor gefallen mir die Figuren und ich finde auch, dass die Stimmung Doyles Sherlock Holmes Geschichten nahe kommt. Ich freue mich auf den Abschluss der Reihe.
  9. Cover des Buches Inspector Swanson und das Schwarze Museum (ISBN: 9783940855695)
    Robert C. Marley

    Inspector Swanson und das Schwarze Museum

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Ich habe um dieses Rezensionsexemplar gebeten, obwohl ich die andren Bände der Inspector Swanson Reihe noch nicht gelesen habe. Aber nachdem ich diesen Band fertig gelesen habe, weiß ich nun dass ich die andren Bände auch unbedingt noch lesen muss. Diese Reihe fasziniert mich schon allein, weil der Buchschnitt verschieden farbig eingefärbt ist. Aber ich weiß auch, das mir die Reihe gut liegt, denn es sind jedes Mal viktorianische Kriminalromane und sowas lese ich gerne. Denn sie sind spannend und unterhaltsam geschrieben, so das man wenn man einmal mit dem Lesen angefangen hat sie auch kaum mehr aus der Hand legen kann. Und sie unbedingt weiter lesen muss, denn man will ja schließlich auch wissen wer es gewesen ist und warum.

    Wer gerne viktorianische Kriminalromane wie zB Sherlock Holmes liest, sollte sich die Inspector Swanson Reihe mal anschauen und wenigstens den Klappentext lesen.

  10. Cover des Buches Die Landkarte des Chaos (ISBN: 9783463406589)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte des Chaos

     (19)
    Aktuelle Rezension von: EmelyAurora
    Meine Meinung:
    Anders als die Inhaltsangabe hier vermuten lässt, steht meiner Meinung nach nicht die Suche nach Emma im Vordergrund. Viel eher sind die Geschehnisse und die damit verbundenen Fragen und Geheimnisse viel bedeutender. Und natürlich, wie unsere liebgewonnenen Charaktere mit ihnen umgehen.

    Ich liebe diese Trilogie über alles. Nicht nur, dass sie im viktorianischen London spielt, nein, sie befasst sich außerdem mit dem Paradoxon der Zeit, mit der Macht der Vorstellungskraft, Parallelwelten und Schriftstellern, mit Liebenden, Freundschaft und vielen verschiedenen Welten.
    Die Handlung selbst ist gewohnt komplex und man sollte beim Lesen echt am Ball bleiben, damit man nichts wichtiges verpasst. Ich selbst liebe sowas ja über alles! Bücher, bei denen man mitdenken, Theorien entwickeln, anpassen oder verwerfen kann... Außerdem haben mich die neuen Charaktere (Doyle! Der Autor von Sherlock Holmes! Lewis Carrol!) und die verrückten Theorien zum Weltengefüge sehr fasziniert!
    Oft musste ich lachen, habe mitgefiebert und völlig aufgewühlt eine Seite nach der Nächsten verschlungen, hatte Angst, dass das Buch bald zuende ist...
    Ich finde es unglaublich cool, wie Palma es schafft, seine Charaktere so oft neu zu entwerfen und ihnen doch immer einen starken Wiedererkennungswert zu verleihen. Am Anfang der Trilogie war mir beispielsweise Gilliam Murray nicht wirklich sympathisch, was der Autor durchaus gewollt hat, wenn ich recht überlege. Später ist er jedoch zu einem meiner absoluten Lieblinge geworden! Auch seine zauberhafte Emma ist einfach umwerfend und ich liebe sie einfach. Wells und Jane sind wohl am häufigsten in dem Buch vertreten, gibt es doch unfassbar viele Doubles von ihnen! Trotzdem, oder gerade desshalb, berühren mich ihre Erlebnisse jedes Mal aufs neue.
    Es ist echt verrückt, dass ich als Leserin den Gedankengängen so gut folgen und die gleichen und doch verschiedenen Charaktere so gut auseinanderhalten konnte. Das Buch befasst sich viel mit dem Thema Parralelwelten, in das ich mich auch schon des Öfteren vertieft habe. Es ist erstaunlich, wie gut alles am Ende ineinander läuft und in sich stimmig ist, denn all diese chaotischen und gleichsam brillianten Gedanken zu einem beeindruckenden Ende zusammen zu führen stelle ich mir sehr schwer vor!
    Ich liebe das Chaos, denn oftmals ergibt es bei genauerem Hinsehen so viel mehr Sinn als alles andere. Ich finde das Buch - quatsch, die ganze verdammte Trilogie - einfach großartig!

    "Gentlemen, Mrs. Wells ... Ich glaube, niemand von Ihnen weiß in gebührendem Maße die Wundervolle, die bezaubernde Welt zu schätzen, in der Sie Leben. Das kann ich Ihnen nicht verdenken. Um die Wahrheit zu sagen, ist Ihre Welt gerade deswegen etwas so Besonderes, weil keiner ihrer Bewohner sie ganz und gar verstehen kann. Sie leben in einem faszinierenden Universum, in dem alles möglich ist, in dem alles, was Sie sich erträumen oder vorstellen können, irgendwo tatsächlich existiert ... Und irgendwo träumt vielleicht gerade jemand von Ihnen oder stellt Sie sich vor ... " (Die Landkarte des Chaos, Seite 843)
    Schreibstil:
    Ich liebe den Schreibstil, da ich eh ein Fan der 3. Person bin und es einfach liebe, wenn eine Geschcihte erzählt wird. Die vielen Perspektiven haben mir auch wunderbar gefallen, denn sie unterstützen die Komplexität der Geschichte so wundervoll. Ich bin einfach verzaubert.

    Cover:
    Ich finde das Cover einfach grandios! Es hat so wundervolle Farben, scheint zu glitzern und zu leuchten und zieht einfach alle Blicke auf sich! Das aufgeschlagene Buch passt zum Inhalt und zieht die Blicke magisch an, lässt vermutlich nicht nur mein Leserherz höher schlagen. Der Titel ist wunderschön geschrieben und unter dem Umschlag ist das Buch einfach wunderschön! Ich liebe die Farbe und die Goldene Schrift auf dem Buchrücken, aber auch das weinrote Lesebändchen sehr! Das Buch zeigt mir, warum ich "echte" Bücher so sehr liebe!

    Bewertung: 6 Sterne für das Finale einer meiner Lieblingsreihen! Das Buch war einfach grandios und ein gebürender Abschluss der Trilogie.
  11. Cover des Buches Sherlock Holmes und das Tal des Grauens: Illustrierte Fassung (ISBN: 9783954181674)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes und das Tal des Grauens: Illustrierte Fassung

     (66)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky
    Zusammenfassung:
    Sherlock Holmes erhält eine Nachricht von einem Informationen, der eng mit seinem Erzfeind Professor Moriarty zusammenarbeitet.

    Holmes soll sofort nach Birlstone in Sussex kommen. Dort soll er einen gewissen Douglas schützen. Doch kurz darauf berichtet ein Beamter des Scotland Yards, dass Douglas auf entsetzliche Weise ermordet wurde.

    Holmes und Watson brechen auf. Werden sie dabei auf Moriarty treffen?

    „Wenn Sie aber Moriarty einen Verbrecher nennen, so begehen Sie damit im Sinne des Gesetzes eine Beleidigung, und darin gerade liegt der eigenartige Reiz der ganzen Sache. Der größte Bösewicht aller Zeiten, der Organisator teuflischer Verbrechen, das geistige Haupt der Unterwelt – ein Kopf, der ein ganzes Volk zum Guten oder Bösen lenken könnte, das ist das Bild des Mannes.“

    Meine Meinung:
    3,5 Sterne!

    Ich fand die ganze Story rund um Sherlock wahnsinnig interessant während der zweite Teil langweilig und extrem lang gezogen war :(
  12. Cover des Buches Die Morde von Pye Hall (ISBN: 9783458364153)
    Anthony Horowitz

    Die Morde von Pye Hall

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Das Buch im Buch. Ein Autor verschwindet und hinterlässt ein unfertiges Manuskript und wir als Leser finden uns in einer doppelten Detektivgeschichte wieder.
    Ich finde die Idee des Buches im Buch wirklich außerordentlich gut und beide Geschichten haben mich sehr gut unterhalten. Ständig gibt es kleine Hinweise auf den oder die Mörder. Mehrmals dachte ich, ich wäre auf der richtigen Spur.
    Das erste Kapitel ebnet ganz hervorragend den Weg für einen direkten Einstieg das Buch, es hat mich direkt neugierig gemacht. Atticus Pünd hat mir sogar so gut gefallen, dass ich gerne mehr von ihm lesen würde! Für mich ein Jahreshighlight.

  13. Cover des Buches Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Die Crumply-Morde oder Das Zeichen der Vier (Fall 6) (ISBN: 9783742417091)
    Viviane Koppelmann

    Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Die Crumply-Morde oder Das Zeichen der Vier (Fall 6)

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Clio

    Die Rahmenhandlung von Die Crumply-Morde oder: Das Zeichen der Vier spielt fünf Jahre nach dem aufsehenerregenden Selbstmord von Sherlock Holmes (Fall 5: Der letzte Tanz), bei dem dieser auch seine Nemesis John Moriarty mit in den Tod gerissen hat. Irene Adler hat mittlerweile ein umfangreiches Enthüllungsbuch über den verstorbenen Detektiv verfasst, in dem sie die Lüge verbreitet, Holmes sei nur ein Täuscher gewesen. Er habe die aufsehenerregenden Verbrechen nicht nur aufgeklärt, sondern auch selbst begangen. Und schon während seines Studiums habe er Drogen nicht nur konsumiert, sondern auch damit gehandelt. Dass er dies ungestraft habe tun können, habe er nur dem Einfluss seines Bruders Mycroft zu verdanken, einem einflussreichen Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes. Und mithilfe ihres Charms und des Internets ist es ihr gelungen, die ganze Welt von diesen Lügen zu überzeugen und den Ruf des bekannten Detektives zu zerstören.

    Aber sie hat nicht nur Holmes damit vernichtet. Am fünften Todestag von Sherlock Holmes beschließt auch Watson, seinem Leben ein Ende zu machen. Der Kampf gegen Adlers Rufmordkampagne hat seine Ehe und seine Gesundheit ruiniert, und selbst seine Freunde haben sich von ihm abgewandt.

    Aber kurz vor dem angekündigten Selbstmord bringt ein Unbekannter Watson online dazu, ihm noch einen letzten Fall aus dem großen Fundus der Fälle zu schildern, die Watson und Holmes gemeinsam gelöst haben.
    Im Grunde geht es dabei sogar um drei Fälle: Zum einen geht es darum, dass in den letzten Tagen drei Überfälle auf Banken begangen wurden, bei deren die Räuber die Beute jedoch zurückgelassen haben. Dann wurden auch die Leichen von drei älteren Menschen gefunden, denen die Kehle durchgeschnitten wurde. Und schließlich sucht die junge Schottin Mary Morstan die beiden Ermittler auf, deren in der Nähe von London lebende Tante spurlos verschwunden ist. Zurückgelassen hat sie Mary lediglich ein Medaillon mit vier keltischen Knoten.

    Wie die beiden Ermittler herausfinden, dass die drei Fälle zusammengehören oder dass vielleicht alles doch ganz anders ist als gedacht, schildert das Hörspiel in ca. 100 Minuten auf unterhaltsame Weise. Dabei entführt es den Zuhörer in die Zeit des internationalen Linksterrorismus der Siebziger- und Achtzigerjahre und transportiert ihn durch die (vermeintliche) Verwendung von Radio, Blogs, Sprachnachrichten, Kurznachrichten und Co. gleichzeitig in das London des 21. Jahrunderts.
    Die Präsentation wirkt dabei durch die Untermalung mit realistisch wirkenden Geräuschen sehr authentisch. Ob es sich dabei nun um Vogelgezwitscher, Motorengeräusche, undeutliches Stimmengewirr und zuschlagende Türen handelt, das Geräusch einer Flüssigkeit, die eingegossen wird, oder das Pfeifen des Teekessels oder die Türklingel: Der Zuhörer ist hautnah mit dabei. 

    Dass bei all dem wenig Raum für Charakterentwicklung ist, ist nachvollziehbar. Holmes und Watson sind im Grunde so, wie man sie aus Conan Doyles Werken kennt: Holmes ist überlebensgroß, ein intelligenter Einzelgänger und zugleich emotional unterentwickelter Ermittler. Watson ist ein Afghanistan-Veteran, der zwar einen kleinen Freundeskreis hat, aber sich in seinem alltäglichen Leben nicht mehr wohlfühlt – zumindest fehlt ihm offenbar die Aufregung – und deshalb die Arbeit mit Holmes sucht und findet.

  14. Cover des Buches Moriarty the Patriot 1 (ISBN: 9783551746467)
    Ryosuke Takeuchi

    Moriarty the Patriot 1

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Coribookprincess

    Ich lieeebe den Manga, schon ab der ersten Seite war ich süchtig.

    Der Artstyle ist großartig, präzise und detailliert.

    Es macht so viel Spaß durch die Seiten zu blättern.


    Moriarty ist genau meins, die Story ist etwas düster, brutal und doch voller Charme und Witz.


    Hier bekommt man auch einen ganz neuen Blick auf Moriarty.

    Die Charaktere sind einfach zum schwärmen und lieb haben.

    Die Hauptfiguren sind William, Albert und Louis Moriarty.


    Ich mochte die Gruppe sofort und kann es gar nicht erwarten weiterzulesen.

    Der Manga spielt in der Vergangenheit, spätes 19. Jahrhundert.

    Die Welt ist ungerecht und brutal, diesen Umstand will Moriarty mit seiner zusammengewürfelten Familie ändern.

    Mit durchdachten, Intelligenten Plänen und Schachzügen stürzten die Moriartys die Welt etwas ins Chaos.

    In Band 1 erfährt der Leser noch viel zu der Kindheit der Moriartys und der Entstehung der Ideale.



    Ein großartiger Einstieg in eine düstere, geniale Geschichte um Moriarty und Holmes.

    Der Manga war einfach nur großartig und gehört in jedes Mangaregal.

  15. Cover des Buches Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville (ISBN: 9783954187065)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville

     (437)
    Aktuelle Rezension von: larsschimm

    Dieser Sherlock Holmes Roman bricht etwas mit der Tradition, denn diesmal taucht Holmes nur am Anfang und Ende der Geschichte auf (dafür natürlich als entscheidende Person) während der Rest des Romans die Ermittlungen von Dr. Watson begleitet. Dies tut der Qualität der Geschichte aber keinen Abbruch. Auch hier eine klare Empfehlung.

  16. Cover des Buches Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier (ISBN: 9783596522323)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier

     (263)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Nachdem ich vor längerer Zeit das Buch ,,Der Hund von Baskerville" gelesen habe, welches mich absolut in seinen Bann gezogen hat, war mir mal wieder nach einem Abenteuer des Meisterdetektives Sherlock Holmes.
    Kurz darauf legte ich mir den Roman ,,Das Zeichen der Vier" zu, dessen Inhaltsangabe mich prompt überzeugte. Abermals war ich von den Eigenarten des Sherlock Holmes fasziniert, mir gefiel die nüchterne Liebesgeschichte rund um Dr. Watson und Miss Mary Morstan ebenfalls. Der Fall versprach ein ebenso verlockendes Abenteuer zu werden wie der in Dartmoor, dachte ich zumindest. Denn knapp nach der Hälfte des Buches verlor die Geschichte rapide an Spannung und Reiz, allerdings gewann sie an fremdenfeindlichen und stereotypischen Weltansichten überheblicher Briten des Viktorianischen Zeitalters. In einem gewissen Maße hätte ich das noch tolerieren können, doch das Ausmaß dieser Unannehmlichkeit hat die guten Aspekte des Romans zügig in den Schatten gestellt und wurde omnipräsent für mich. Mir ist quasi eine Last von den Schultern gefallen, als ich den Roman endlich beendet habe. Sehr schade, dass dieses Werk eine Drehung um 180 Grad ins Negative gemacht hat.

  17. Cover des Buches Sieben (ISBN: 9783453093034)
    Mark Frost

    Sieben

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Buchding
    Der junge Arzt Arthur Conan Doyle hat neben seinem Beruf eine Passion. Er schreibt gerne fantastische Unterhaltungsromane. Das Manuskript seines neuesten Werkes „Die dunkle Bruderschaft“ schickte er, wie er es mit allen seinen Manuskripten bisher tat, an alle möglichen Verlage und bekam ausschließlich Absagen. Niemand wollte den Roman über einen Zusammenschluss einflussreicher Persönlichkeiten, die sich allesamt mit Okkultismus und schwarzer Magie befassen mit dem Ziel, einem bösartigen Bewohner einer anderen Welt, ein Tor in die unsrige zu öffnen, um die Weltherrschaft zu erlangen – ernst nehmen oder gar veröffentlichen.
    Doch am Weihnachtstag wird Doyle in eine Falle gelockt. Er ist bei einer Seance zugegen, die furchtbar ausartet und ihn Dinge sehen lässt, an die er nur zu gerne nicht glauben möchte. Er entkommt in letzter Sekunde und nur durch unerwartete Hilfe. Doch ab diesem Zeitpunkt ist er dem Tode geweiht, denn er wird von Mächten verfolgt, die weit über das wissenschaftliche Verständnis des Doktors hinaus gehen. Um zu überleben, muss er akzeptieren, dass es das Übernatürliche gibt und er muss jemandem vertrauen, der völlig wahnsinnig zu sein scheint und nach eigener Aussage im Auftrag von Königin Viktoria persönlich handelt. Jonathan Sparks, der neue Begleiter von Arthur Conan Doyle ist eine stets in schwarz gekleidete Gestalt mit außergewöhnlichen körperlichen und geistigen Fähigkeiten, ein Mann mit messerscharfem Verstand, einem besonderen Blick für Details und Zusammenhänge und einer nebulösen Vergangenheit. Gemeinsam nehmen sie es mit einem beängstigenden Gegner auf – der dunklen Bruderschaft.

    Bereits zu Beginn fand ich die Geschichte sehr interessant und mysteriös. Was mich zunächst jedoch etwas störte, war dieser geheimnisvolle Jonathan Sparks. Durch sein irrationales Verhalten nervte er nicht nur Doyle sondern auch mich. Doch recht bald wurde dieser Charakter einer Person immer ähnlicher, die man als Leser und selbst als Nicht-Leser nur allzu gut kennt und schätzt. Wem bekannt ist, wer Arthur Conan Doyle war, dem dürfte bereits ein Licht aufgegangen sein.
    Die Geschichte ist äußerst rasant und verliert nicht einem Moment lang an Tempo. Durch die ständig präsente Bedrohung fühlt man sich selbst beim Lesen immerzu gehetzt und würde dem armen Doyle liebend gern mal eine einzige Nacht ruhigen Schlafes gönnen.
    Die Idee, einen bekannten Autor mit seiner berühmtesten Romanfigur gemeinsam ein fantastisches Abenteuer erleben zu lassen, ist ziemlich findig und der Autor nimmt sich die Freiheit, ein paar der Eigenheiten, die man von besagter Romanfigur kennt, auf spezielle Weise zu erklären. Das macht insbesondere die Figur des Jonathan Sparks sehr spannend – ebenso wie den bösen Gegenspieler. Denn der eine hat mit dem anderen sehr viel gemeinsam, mehr als beiden lieb ist.
    Die Figur des Arthur Conan Doyle entwickelt sich vom spießigen Arzt mit Schriftsteller-Ambitionen zu einem trickreichen und mutig kämpfenden Helden - einem würdigen Partner für den geheimnisvollen Mr. Sparks im Dienst der Krone.
    Es ist nicht die Geschichte um dunkle Mächte, die in unsere Welt eindringen und sie beherrschen wollen, die den Leser an das Buch fesselt. Es ist das Zusammenspiel der Figuren, die unglaubliche Entwicklung der Hauptfiguren von Fremden zu Brüdern, von Gejagten zu Gefürchteten und das bewegende Schicksal von Jonathan Sparks – das vergangene und das zukünftige.

    Fazit: „Sieben“ ist ein Buch, das man mit Spannung und Spaß lesen kann und das man mit Sicherheit nicht so schnell vergessen wird. 
  18. Cover des Buches Sherlock Holmes' Buch der Fälle (ISBN: 9783596298990)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes' Buch der Fälle

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich der ersten acht Teile enthalten!


    Für seinen finalen Sammelband mit Kurzgeschichten rund um den Detektiv Sherlock Holmes und seinen Begleiter, Dr. Watson, hat sich Doyle noch einmal etwas Besonderes ausgedacht: Zum ersten Mal werden die Fälle nicht ausschließlich von Dr. Watson geschildert. Zweimal hat Sherlock Holmes selbst zur Feder gegriffen, einmal übernimmt ein auktorialer Erzähler das Wort.


    Ersteres hat mir richtig gut gefallen. Auf die Schilderung des Falls selbst wirkt es sich kaum aus, ob die Niederschrift von Dr. Watson oder von Holmes persönlich stammt. Aber die vielen kleinen, persönlichen Kommentare haben ihren ganz eigenen Charme und sorgen für viel Amüsement. Ich fand es wirklich witzig, wie Holmes sich beim Verfassen seines eigenen Texts darüber beschwert, wie er ihn verfasst und dass er das Pferd von hinten aufzäumen muss, um die Spannung aufrecht erhalten zu können. Wie Holmes seine Erzählung mittendrin unterbricht, um darüber zu jammern, dass unterhaltsame Falldarstellung seinem geradlinigen Vorgehen widerspricht, hat mich mehrfach zum Lachen gebracht.


    Dass mich gerne die persönlichen Anmerkungen und Kommentare so überzeugt haben, ist wohl auch der Grund dafür, warum ich mit der Geschichte, die von einem auktorialen Erzähler geschildert wird, wenig anfangen konnte. Die schlichte Sachlichkeit hat mich nicht überzeugen können. Mir fehlten in der Geschichte Spannung, Drama und Persönlichkeit. Die Fälle, die von einer Figur, sprich Dr. Watson oder Sherlock Holmes, erzählt wurden, haben mich durch die Emotionen, Meinungen und genauen Beobachtungen viel mehr mitreißen können als die handlungsbezogene Schilderung von außerhalb.

    Darüber hinaus gab es noch einen weiteren Fall, mit dem ich nicht viel anfangen konnte und der aus dem typischen Schema herausfällt: Ein Fall, in dem keine Deduktionen notwendig waren. Mir haben schon in den Romanen die Rückblicke, in denen lediglich erzählt und nicht deduziert wird, nicht gefallen. Diesmal ist Holmes zwar wenigstens anwesend, aber er besucht lediglich eine Klientin, die ihm die Wahrheit über ein lange zurückliegendes Ereignis, das in den Büchern bisher nie erwähnt wurde, schildern möchte. Sie erzählt die Geschichte und Holmes geht wieder. Das war irgendwie langweilig. Und es hat mir deutlich gemacht, dass ich bei allen Geschichten rund um Sherlock Holmes neben den persönlichen Kommentaren vor allem die beeindruckenden Schlussfolgerungen seines brillanten Verstands packend und mitreißend fand.


    Fazit

    Überraschenderweise werden die Geschichten in diesem finalen Band nicht ausschließlich von Dr. Watson erzählt. Dass Sherlock Holmes auch selbst die Feder in die Hand nimmt, hat mir gut gefallen, weil seine persönlichen Kommentare immer amüsant waren. Mit der Erzählung des auktorialen Erzählers konnte ich dagegen wenig anfangen, weil die Außensicht Spannung und Persönlichkeit vermissen lassen hat. Auch die Geschichte, in der Holmes gar keine Deduktionen anstellen muss, hat mich enttäuscht, weil er ziemlich langweilig war. „Sherlock Holmes' Buch der Fälle“ war zum Teil mitreißender und zum Teil langweiliger als die anderen Sherlock Holmes Kurzgeschichtensammlungen und bekommt dafür drei Schreibfedern.

  19. Cover des Buches The Complete Sherlock Holmes (ISBN: 9781435114944)
  20. Cover des Buches Die Nacht der Jägerin (ISBN: 9783499253355)
    Phil Rickman

    Die Nacht der Jägerin

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Merrily Watkins hat beruflich seit kurzer Zeit ein neues „Baby“. Sie hat den Sonntagabendgottesdienst wieder eingeführt, allerdings in einer etwas ungewandelten Form. Eine der Damen, die regelmäßig daran teilnimmt, hatte einen Tumor und ist plötzlich geheilt- natürlich schreibt die Glückliche das Merrilys Fähigkeiten zu und so spricht sich diese Wunderheilung nach Merrilys Gebeten schnell im Dorf herum. Sehr zu Merrilys Verdruss, die sich plötzlich in eine Ecke gedrängt sieht, die sie stets vermeiden wollte, auch wenn es sie freut, dass die Kirche seitdem einen regen Zulauf bekommen hat. Ein anderes „Schäfchen aus ihrer Herde“ hat einen Neffen, der seit der Kindheit von schwerem Asthma geplagt wird und ebenso auf eine „Wunderheilung“ hofft. Doch bevor sich Merrily dazu hinreißen lässt, auch diesem Mann helfen zu wollen, sucht sie Rat und Beistand bei einem anderen kirchlichen Mitglied, der für seine relativ unkonventionellen Methoden berüchtigt ist und den viele für verrückt halten- Kanonikus Llewellyn Jeavons.

    Doch nicht nur beruflich geht es hoch her in Merrilys Leben. Ihre Beziehung zu Lol ist immer noch aktuell und Lol spielt sogar mit dem Gedanken wieder ins Dorf zurückzuziehen, damit er näher bei Merrily sein kann.

    Währenddessen hat Jane, Merrilys Tochter einen Wochenendjob angenommen. Sie arbeitet als Zimmermädchen und Servicekraft im etwas heruntergekommenen Hotel Stanner Hall, dessen Besitzer ehemals zum Fernsehen gehörte. Er organisiert eine Art Krimi-Dinner für Sherlock Holmes Fans oder Bewunderer des Autors Sir Arthur Conan Doyle. Und außerdem ist geplant, einen Kollegen einzuladen, der eine interessante Dokumentation über Doyles Aufenthalt auf Stanner Hall drehen soll- das Brisante, Doyle soll die Idee für seinen Roman „Der Hund von Baskerville“ genau an diesem Ort gehabt haben und nicht wie so viele andere Doylefanclubs und Anhänger annehmen in der Region Dartmoor, in Devonshire. Ebenfalls gehen Gerüchte um, dass der berühmte Hund von Baskerville nicht nur auf einer puren Erfindung des Autors basierte. Genau in der Region rund um Stanner Hall, soll das geisterhafte Tier sein Unwesen heute noch treiben und immer dann erscheinen, wenn ein Mitglied der Nachfahren des Black Vaughan verstirbt.
    Doch der bekannteste Holmes Fanclub weigert sich vehement diese These überhaupt für bare Münze zu nehmen. Der Hausherr von Stanner Hall ist verständlicherweise brüskiert, zudem treiben sich auf seinem Land immer wieder schießwütige Gesellen herum, die auf der Jagd sind. Doch was oder wen wollen sie jagen?

    "Die Nacht der Jägerin", ein weiterer Teil der Merrily Watkins Reihe, lässt sich auf den ersten 200 Seiten ein wenig zäh an, da es der Autor meiner Meinung nach mit seinem weit ausholenden Schreibstil diesmal ein wenig übertrieben hat.
    Die Geschehnisse des neuen Teils der Serie entwickeln sich mit unglaublicher Langsamkeit und man kann als Leser noch nicht einmal erahnen, was es mit den beiden Erzählsträngen auf sich hat, die zeitgleich zu Janes Erlebnissen in Stanner Hall passieren.
    Bis sich diese Handlungsstränge parallel zueinander bewegen, vergehen über 200 Seiten, doch dann nimmt die Story immer mehr an Fahrt auf und entwickelt sich doch noch zu einem sehr spannenden und atmosphärisch dichten Roman, der mir eine schlaflose Nacht beschert hat.

    Im Hauptfokus der Geschichte steht diesmal die düstere Kreatur aus einem der wohl bekanntesten Sherlock Holmes Kriminalromane von Sir Conan Arthur Doyle- der Hund der Baskervilles. Der Autor verwebt geschickt Mythos, Aberglaube und das eventuelle Körnchen Wahrheit miteinander und versteht es wie immer, den Leser mit kleinen hingeworfenen Häppchen hier und da; um die Story voranzutreiben, bei der Stange zu halten. Natürlich sind auch in diesem Roman paranormale Elemente vorhanden, die für Gänsehautstimmung sorgen, doch es gibt auch einige Schmunzelmomente, etwa wenn Gomer Parry, mal wieder knorrig und gutgelaunt, alte Dorfgeschichten zum Besten gibt. ;-)

    Doch bevor es so richtig losgeht, mit der Hauptstory, erfährt der Leser zunächst etwas über einen Freund von Gomers neuem Partner Danny, Jeremy, der genau wie auch der Besitzer von Stanner Hall, Probleme hat, mit gewalttätigen walisischen Jägern, die sich auch auf seinem Grundstück herumtreiben und für Unruhe sorgen. Ich kann nur jedem Leser empfehlen, unbedingt durchzuhalten, denn diese Vorgeschichte ist für den weiteren Verlauf der Hauptstory sehr wichtig.

    Wer nun denkt, die Hauptzutat eines Merrily Watkins Romans, der Dorfklatsch der schrulligen Bewohner, käme diesmal zu kurz, sei beruhigt- auch in dieser Hinsicht gibt es wieder viele neue amüsante Geschichten zu erlesen und sie werden auch nicht von der Hauptstory um den Dämonenhund verdrängt.

    Auch die Hauptfiguren der Serie entwickeln sich stetig weiter und treten nicht auf der Stelle, was ich sehr angenehm empfand. Allerdings hätte ich mir noch ein wenig mehr „Lol & Merrily“ und Jane & Eirion Szenen gewünscht.
    Trotz der erwähnten ersten recht zähen 200 Seiten, habe ich mich auch vom neuen Roman um die Pfarrerin & Exorzistin Merrily Watkins wieder sehr gut unterhalten gefühlt.

  21. Cover des Buches Der Vampir von Sussex und andere Detektivgeschichten (ISBN: 9783773531346)
    Arthur Conan Doyle

    Der Vampir von Sussex und andere Detektivgeschichten

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    - Der vornehme Klient - Der bleiche Soldat - Der blaue Stein - Die drei Giebel - Der Vampir von Sussex - Die drei Garridebs - Thor Bridge - Der kriechende Mann - Die Mähne des Löwen - Die verschleierte Mieterin - Shoscombe Old Place - Das Abenteuer des Pensionärs
  22. Cover des Buches Die Abenteuer des Sherlock Holmes (ISBN: 9783596522316)
    Arthur Conan Doyle

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Alexander_Bally

    Natürlich ist Sherlock Holmes seit Jahrzehnten eine der großen Ikonen der Literatur, so dass man die Bücher nicht gelesen haben muss, um eine klare von Vorstellung von dem Detektiv aus der Bakerstreet 221b zu haben. Ich kannte noch vor unserem ersten Kontakt den Namen als ein Synonym für einen scharfsinnigen Detektiv. Ich war in der sechsten Klasse, als meine Deutschlehrerin ein Heftchen mit einer seiner Kurzgeschichten als unsere erste Klassenlektüre auswählte. Es ging ihr dabei sicherlich weniger darum, uns ein literarisches Qualitätsprodukt erster Güte zu zeigen. Sie wollte wohl vor allem alle in der Klasse für die Geschichte zu begeistern. Auch die, die vor allem bislang Fix und Foxy, Bessy, die Silberpfeilhefte oder Wendy als den Gipfel der Literatur kannten. Es war vor allem Leseförderung, aber wir lernten auch, als Klasse gemeinsam eine Geschichte zu lesen und ein wenig hinter die Handlung zu schauen. Eine Fertigkeit, die wir im Sommer bei unserer zweiten Lektüre – der Löwe Leopold, politische Lyrik eines DDR-Autors – dringend brauchten.

    Das war mein erster direkter Kontakt. Ich mochte dem brilliant-kauzigen Ermittler und die Geschichte mit der überraschenden Auflösung. Sie machte Lust auf mehr. Im heimischen Buchregal fand sich vieles, aber Krimis waren dünn gesät und Holmes war hier nicht daheim. Doch ich hatte ja meinen Büchereiausweis.

    Damals waren Bibliotheken noch recht weihevolle Buchhorte, deren Atmosphäre von einem omnipräsenten „Psst“ bestimmt war. "Unsere Regale", der Kinderbuchbereich war offener und nahe am Tisch, wo man entliehenen Bücher abstempelte. Das war so, damit wir „Kleinen“ uns ja nicht unbeobachtet fühlten. Unter den Augen der ernsten Bibliothekarin Unfug machen oder lachen? Undenkbar!

    Bald wusste ich, auch hier, bei den Kinderbüchern, gab es Sherlock nicht. Doch vielleicht war er im Büchermeer der Erwachsenen zu finden. Doch, durfte ich in diese Reihen vordringen, die nicht für Meinesgleichen bestimmt waren?
    Ich fragte schüchtern die Bibliothekarin, ob ich dort nach dem Detektiv suchen durfte. Sie aber wies mir statt dessen den Weg zum Schubladenschrank mit den Katalogkarten auf Karton. An diesem Nachmittag lernte ich, was Stich- und Schlagworte sind und ergründete erstmals die Geheimnisse der Bibliothekssigel, die dem Eingeweihten den Weg zum Buch wiesen. So öffnete mir Sherlock auch einen Spalt in der Tür zur Buchwissenschaft. Dann endlich hatte ich das Buch, dieses Buch, die Abenteuer, in dem auch die Geschichte aus der Schule stand, in Händen und erlebte weitere spannende Fälle des Meisters.

    Natürlich sind die Geschichten alt und nicht mehr ganz zeitgemäß. Große Fragen der Welt oder des Menschseins werden hier nicht erörtert. Es ist „nur“ Unterhaltungsliteratur, sogar eine gewisse Gleichförmigkeit kann man den Geschichten vorwerfen, stereotype Detektivgeschichten, Serienliteratur, Dutzendware, die man im Englischen pulp fiction nennt. Das ist alles nicht falsch, doch andererseits ist da doch noch mehr.

    Sir Arthur Conan Doyle schrieb zwar Geschichten von der Stange, doch die Erfindung der Detektivpaars und auch der vielen ikonischen Nebenfiguren ist kaum anders als genial zu bezeichnen. Wären sie banal, hätte man sie nicht immer wieder mit Faszination aufgegriffen und weiterentwickelt. Und auch in anderer Hinsicht waren die Bücher genial. Mit Sherlock Holmes begann die Wissenschaftlichkeit in die Kriminalermittlung einzuziehen. Die Fiktion nutze noch vor der Kriminalistik alle Möglichkeiten der Sachbeweise und ebnete modernen Ermittlungsmethoden der Polizei den Weg. Sherlock erst zeigte auch vielen Beamten in unserer Welt, dass es weit bessere Möglichkeiten der Täterüberführung gab, als wirre und widersprüchliche Zeugenaussagen und dem trügereischen Anschein folgende Ermittlungen. Tatortbegutachtung, Beweissicherung, Dokumentation … all das war noch kaum etabliert und es ist unklar, wie sie die Kriminalistik ohne diese Bücher entwickelt hätte. Holmes Lupe, in der Studie in Scharlachrot noch ein verspottetes Kuriosum, wurde binnen Jahrzehnten zum Symbol für den Detektiv, auch im Polizeidienst.
    Und erst die Kriminallitatur … Sie wäre ohne Holmes und Watson kein so großes und reiches Genre geworden. Waren Geschichten der Verbrechensaufklärung bisher eher vereinzelt aufgetreten, wurden sie nun populär. Father Brown, Hercule Poirot, Sam Spade, Jules Maigret, Kalle Blomquist und nicht zuletzt mein Metzgermeister Ludwig Wimmer, sie alle fahren munter in dem Kielwasser, dass die Holmesbücher wie ein Eisbrecher erst fahrbar gemacht hatten.

    Ich finde die Geschichten nach wie vor schön und sie sind trotz ihres Alters immer noch frisch. Das liegt zum einen an dem wunderbaren Erzähler. James H. Watson MD ist tapfer, zupackend und sprachgewandt, und gleichzeitig bescheiden. Er wirkt neben dem Superhirn so wunderbar beschränkt, dass Doyle diesen Topos in immer neuen Variation dem Leser serviert. In den Augen von Watson ist Homes ein Heldengenie. Doch wenn man den Schleier seiner Heldenverehrung nur ein wenig beiseite zieht, zeichnet Doyle in Watsons Beschreibungen einen Asberger-Patienten mit allen Merkmalen: Eingeschränktes, stereotypes Repertoire von Interessen und Aktivitäten, aber keine allgemeine Entwicklungsverzögerung, auch nicht sprachlich, jedoch signifikante Auffälligkeiten bei sozialen Interaktionen. So zeigt er kaum Empathie, sondern bleibt stets rational und ist immer wieder für viktorianische Verhältnisse ein Rüpel. Für Snobismus fehlt ihm der Pedegree. Seine Verstöße gegen die strenge Etikette verzeiht man ihm nur wegen seines einzigartigen Talents und Erfolgs. Dazu neigt er zu exzessiver Kokainsucht, doch all das weiß sein Freund, Sidekick und bewundernde Chronist liebevoll zu bemänteln, ohne es zu leugnen.

    Aus dieser Kluft zwischen der freundlichen Schilderung und der eigentlich krassen fiktionalen Wirklichkeit generiert Doyle eine Energie, die den Charakter bis heute lebendig hält und zu immer neuen, gelungenen oder weniger gelungenen Interpretationen in Buch, Film und Computerspielen anregt. Was stören da ein paar kleine Schwächen oder die Tatsache, dass der Zufall, der in der Kriminalistik nicht ohne Grund den Rang des Kommissars hat, bei Sherlock Homes keine Rolle spielt? Keine so große, dass ich dafür einen Punkt abziehen möchte.

    Rezension auch auf www.perspektivwechsel.webador.de

  23. Cover des Buches Der Mann, der Sherlock Holmes tötete (ISBN: B07NBPGQ8Q)
    Graham Moore

    Der Mann, der Sherlock Holmes tötete

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Literaturwerkstatt-kreativ

    Literaturwerkstatt- kreativ / Blogstellt vor

    Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“ (Hörbuch)

    von Graham Moore

    London 1893 – 1900

    Arthur Conan Doyle hat sich bei seinem Publikum äußert unbeliebt gemacht, auf den Straßen von London wird er offen angepöbelt, denn er hat Sherlock Holmes den Reichenbachfall herunterstürzen lassen. Kurz und schmerzlos hat er sich so von dem ihm so verhassten Detektiv befreit, um endlich Zeit für andere Geschichten zu haben.

    Durch eine Briefbombe, die Arthur Conan Doyle zugeschickt wird und dem dazu beigelegten Zeitungsartikel, wird sein Interesse an einem Mordfall geweckt. Scotland Yard legt keinen besonderen Eifer an den Tag, da es lediglich um die Ermordung eines augenscheinlich leichten Mädchen geht. Und so tritt Arthur Conan Doyle in die Fußstapfen seines berühmten Detektivs Sherlock Holmes, nichts ahnend, dass er einem Serienmörder auf der Spur ist. Gemeinsam mit seinem Freund Bram Stoker - der quasi zu Dr. Watson wird - versuchen die beiden Amateurdetektive den Fall zu lösen.


    London 2010

    Harold White ist gerade als jüngstes Mitglied bei den Sherlockianern aufgenommen worden, als der sehr bekannte Sherlockianer Alex Cale, das verschollene Tagebuch von Arthur Conan Doyle bei einer Versammlung präsentieren will. Doch kurz zuvor wird Cale umgebracht und das Tagebuch ist nirgends zu finden. Harold ist sich sicher, dass er in der Lage sein wird, das Buch ausfindig zu machen. Er tritt nun in die Fußstapfen seines großen Vorbildes Sherlock Holmes. Unterstützung erhält er dabei von der Journalistin Sarah Lindsay, die quasi zu seinem Dr. Watson wird. Die Suche gestaltetet sich allerdings nicht so einfach und wird auch noch zunehmend gefährlicher als vermutet, denn sie sind keinesfalls alleine hinter dem Tagebuch her.


    Fazit:

    Sherlock Holmes ist eine Figur, die mich schon immer fasziniert hat und so kam ich – als ich den Titel des Buches „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“ las – gar nicht drum herum, hier genauer hinzusehen. Der ansprechende Klappentext hat mich dennoch zum Hörbuch greifen lassen, da ich den renommierten Sprecher David Nathan kannte und wusste, hier auf eine sehr ausdrucksstarke Stimme mit viel Charme zu treffen. Hat er mich doch erst vor kurzem mit „Marlow“ von Volker Kutscher mehr als überzeugt. Und genauso hervorragend und professionell ist auch dieses Hörbuch von ihm gesprochen.

    Natürlich hat Graham Moore mit seinem Buch auch eine sehr interessante Geschichte geliefert. Er entführt uns sowohl ins alte- wie ins neue London und lässt eindrucksvolle Bilder entstehen. Gerade die Gaslaternen im alten London mit ihrem schummrigen Licht fand ich sehr schön beschrieben. Moore verwebt gekonnt zwei Kriminalfälle miteinander und durch den ständigen Wechsel zwischen den Zeiten bleibt die Spannung auch konstant aufrecht. All seine Protagonisten hat der Autor sehr lebendig beschrieben und es hat viel Spaß gemacht ihnen zu folgen. Ein klein wenig mehr hat mir die Geschichte im alten London mit Arthur Conan Doyle und Bram Stoker gefallen, dies mag aber einfach dem nostalgischen Hintergrund gezollt sein.

    Während der Geschichte bekommt man en passant - im Plauderton - so einiges aus dem Leben und den Werken von Arthur Conan Doyle präsentiert, das mich dazu inspiriert hat, mir den ein oder anderen Sherlock Holmes Fall noch einmal zu Gemüte zu führen.

    Ein faszinierender und spannender Krimi und gleichzeitig eine Hommage an Arthur Conan Doyle!!!



    https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2019/08/11/der-mann-der-sherlock-holmes-toetete-von-graham-moore/



    Besten Dank an den "Lübbe Audio Verlag" für das Rezensionsexemplar



  24. Cover des Buches Sherlock Holmes (ISBN: 9783958701571)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Lena0297
    Sherlock Holmes gehört zu den Büchern, die jeder mal gelesen haben sollte...nun in diesem Fall sollte jeder zumindest mal eine Geschichte gelesen haben und sich nicht nur auf die ganzen neuen Verfilmungen berufen. So ein Sammelband bietet sich daher immer an, auch wenn ich eher einen mit allen Geschichten empfehlen würde.

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