Bücher mit dem Tag "arzt"
390 Bücher
- Emily Brontë
Die Sturmhöhe
(2.077)Aktuelle Rezension von: BellitaIch muss sagen, dass ich anfangs etwas Respekt vor dem Klassiker hatte, aber die Geschichte rund um Catherine und Heathcliff konnte mich dann doch richtig abholen. Die Beziehung zwischen den beiden ist so intensiv, kompliziert und teilweise auch ziemlich zerstörerisch, dass ich beim Lesen wirklich ständig wissen wollte, wie es weitergeht. 🫶🏼
Besonders die düstere Atmosphäre und die Landschaft rund um die Sturmhöhe haben mir richtig gut gefallen. Gleichzeitig fand ich es spannend, wie vielschichtig die Charaktere sind und dass man nicht einfach sagen kann, wer hier „gut“ oder „böse“ ist. 🌫️📖
Auch der neue Kinofilm mit Margot Robbie und Jacob Elordi hat mich nochmal ganz anders auf die Geschichte schauen lassen. Ich fand es richtig schön, die Handlung nach dem Lesen nochmal visuell zu erleben, auch wenn der Film einige Dinge deutlich freier interpretiert als die Vorlage. (ndr.de)
Insgesamt hat mich das Buch wirklich positiv überrascht und ich kann jetzt definitiv verstehen, warum diese Geschichte schon so lange als Klassiker gilt. Eine intensive, tragische und irgendwie wunderschöne Geschichte, die definitiv im Kopf bleibt.✨🩷
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer
(4.014)Aktuelle Rezension von: asomeOnyx – Schattenschimmer, der zweite Band der Obsidian-Reihe, war für mich ein echter Pageturner. Ich habe das Buch in nur einem Tag förmlich durchgesuchtet, denn der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos dranbleibt.
Katy ist eine typische Teenagerin – was ihr Verhalten manchmal etwas anstrengend machte. An einigen Stellen war sie mir schlicht zu kindisch, was wohl auch daran liegt, dass ich mit meinen 44 Jahren einfach nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen, besonders zum Ende hin wird es richtig spannend.
Wie schon Band eins ist Onyx für mich kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer, gut geschriebener Jugendroman, der Lust auf die restlichen Teile der Reihe macht.
- Sebastian Fitzek
Passagier 23
(3.154)Aktuelle Rezension von: fionasbookrecsMir hat es sehr gut gefallen. Aber ich würde verstehen, wenn Leute es absurd finden oder zu unrealistisch. Für mich war es Überraschung nach Wendung und wieder von vorne. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und kann es somit nur empfehlen! Ich wünschte nach dem Ende es gäbe einen Teil 2, denn es bleibt schon einiges offen.
- Pascal Mercier
Nachtzug nach Lissabon
(1.390)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht der introvertierte Altphilologe Raimund Gregorius dessen Alltag aus Ritualen, Büchern und seiner Tätigkeit als Lehrer besteht. Ein zufälliges Treffen mit einer geheimnisvollen Frau auf dem Weg zur Schule und ein portugiesisches Buch voller existenzieller Gedanken, die er zufällig in einer Buchhandlung entdeckt, reißen ihn aus dieser Ordnung heraus und er begibt sich auf die Spuren des Autors ebendieses Buches, was ihn nach Lissabon führt. Die Handlung liest sich wie eine Reise durch Lissabon mit seinen Stationen, die einzeln für sich eine weitere neue Facette sowohl des Autos Prado als auch Gregorius‘ freilegen. Hierbei wechseln sich Passagen mit Schilderungen Nahestehender Prados über ebendiesen, Passagen seines Buches und innerer Empfindungen und Gedanken Gregorius‘ ab. Die stille und langsame Handlung lebt vor allem von der Atmosphäre, den inneren Bewegungen und den Begegnungen.
Bei den Protagonisten stehen sowohl Gregorius als auch Prado klar im Mittelpunkt. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung, die die beiden im Verlauf des Buches vollziehen. Aber auch relevante Nebenprotagonisten erleben eine nachvollziehbare und schöne Entwicklung, die der Geschichte eine zusätzliche Facette und Tiefe verleiht. Wer stille und tiefgründige Romane mit philosophischem Tiefgang und existenziellen Fragestellungen mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist philosophisch, klar und teils anspruchsvoll, was gut zur Handlung passt.
Minuspunkte: Das bereits erwähnte langsame Handlungstempo war an einigen Stellen sehr zäh und der philosophische Einschlag war mancherorts ein wenig zu anspruchsvoll.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Sebastian Fitzek
Der Insasse
(1.756)Aktuelle Rezension von: NessajaWie kann man es aushalten, wenn das eigene Kind spurlos verschwunden ist und man nicht weiß, ob es noch lebt oder was mit ihm passiert ist? Der Vater von Max kann es nicht und ist sogar bereit, sich in die Nähe des Täters in den Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie einzuschleusen. Wird er so Gewissheit bekommen?
Geschrieben wurde das Buch von Sebastian Fitzek, Deutschlands erfolgreichstem Thriller Autor.Es ist bei Knaur erschienen und umfasst 377 Seiten. Eingeteilt ist es in 77 kurze Kapitel.
Dies ist nach dem „Kalendermaädchen“ und „Passagier 23“ das dritte Fitzek Buch, das ich gelesen habe. Erst habe ich gedacht, es ist schwächer als die anderen beiden, aber jetzt nach Ende der Lektüre, habe ich das revidiert. Auch dieses Mal wurde ich von Twists überrascht, die ich absolut nicht habe kommen sehen. Die Art, wie Fitzek schreibt, finde ich sehr gefällig und unanstrengend. Mir kommen auch die kurzen Kapitel sehr entgegen. Ganz sicher nicht das letzte Buch, das ich von ihm gelesen habe. „Der Nachbar“ steht schon im Regal.
- Sebastian Fitzek
Das Paket
(2.846)Aktuelle Rezension von: KeksTrommelEmmas Leben wird durch eine Vergewaltigung geprägt. Sie verlässt seit dem das Haus nicht mehr. Doch dann soll sie ein Paket annehmen, für einen Nachbarn, den sie nicht kennt.
Das Cover meines Buches war wie ein Paket mit aufgedruckten Sticker, den man dafür ausfüllt. Das fand ich ebenso passend für das Buch wie den Titel.
Emma ist eine Person, die man im Laufe des Buches immer weniger versteht. Sie ist sichtlich verwirrt und man kann nicht unterscheiden, wie viel Wahrheit ist und was nur in ihrem Kopf passiert.
Das Buch war sehr spannend. Es war flüssig zu lesen. Hier und da war es mir aber zu durcheinander und schwerer zu lesen. Es sind zu viele Dinge auf einmal passiert. Dazu die Verwirrtheit. Das hat es nicht leicht gemacht.
Dennoch kann ich das Buch weiter empfehlen.
- Colleen Hoover
Nur noch ein einziges Mal
(2.041)Aktuelle Rezension von: reading_moments_with_nadia❕ Triggerwarnung
Häusliche und körperliche Gewalt, emotionaler Missbrauch, traumatische Erlebnisse
Da ich zuerst den Film gesehen habe, wusste ich bereits, dass mich hier keine klassische Liebesgeschichte erwartet. Der Film hat mir schon sehr gut gefallen, das Buch hat mich aber noch einmal auf eine ganz andere Weise erreicht.
Lily ist mit häuslicher Gewalt aufgewachsen und musste schon als Kind miterleben, wie ihr Vater ihre Mutter misshandelt. Lange konnte sie nicht verstehen, warum ihre Mutter bei ihm geblieben ist. Gerade dieser Aspekt bekommt im Laufe der Geschichte noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Das Buch zeigt für mich sehr eindrücklich, wie komplex eine gewalttätige Beziehung für die betroffene Person sein kann und warum es eben nicht so einfach ist, diese zu verlassen, wie es von außen vielleicht manchmal erscheint.
Beim Lesen wird man immer wieder mit moralischen Fragen konfrontiert. Ich konnte gut nachvollziehen, warum Lily sich in Ryle verliebt und was sie in ihm gesehen hat. Als außenstehende Person denkt man später vielleicht an manchen Stellen, dass man selbst anders gehandelt oder andere Entscheidungen getroffen hätte. Aber genau das hat die Geschichte für mich so realistisch gemacht. Wenn man selbst emotional in einer Situation steckt und Gefühle für einen Menschen hat, handelt man nicht immer rational. Liebe, Hoffnung und die eigene Vergangenheit spielen dabei eine große Rolle.
Über Ryles Vergangenheit erfährt man einiges und versteht dadurch besser, was ihn geprägt hat und woher seine unkontrollierbare Wut kommt. Seine Geschichte ist tragisch und hat mir geholfen, ihn als Figur besser zu verstehen. Sein Verhalten gegenüber Lily wird dadurch für mich aber weder entschuldigt noch verharmlost.
Atlas habe ich sehr ins Herz geschlossen. Ich mochte die Geschichte zwischen ihm und Lily und fand es schön zu erfahren, wie ihre Verbindung entstanden ist und was sie miteinander verbindet. Für mich strahlt Atlas unglaublich viel Wärme aus und genau das habe ich in seiner Verbindung zu Lily immer wieder gespürt.
Dieses Buch hat unglaublich viele Gefühle in mir ausgelöst. Ich konnte mich so sehr in Lily und ihre Gefühlswelt hineinversetzen, dass ich die Geschichte nicht einfach nur gelesen, sondern wirklich gefühlt habe. Ihre Gedanken, ihre inneren Konflikte und auch ihre Entscheidungen waren für mich sehr greifbar.
Neben den schweren Themen mochte ich Lilys Traum vom eigenen Blumenladen sehr. Vor allem die Idee, daraus keinen gewöhnlichen Blumenladen zu machen, sondern mit außergewöhnlichen Arrangements etwas ganz Eigenes zu schaffen, hat für mich wunderbar zu Lily und zur Geschichte gepasst.
Im Vergleich zum Film empfand ich die Darstellung der Gewalt im Buch noch einmal als wesentlich intensiver. Man ist viel näher an Lily und bekommt ihre Gedanken und Gefühle unmittelbar mit. Für mich wurde viel deutlicher, wie viel Aggression und unkontrollierbare Wut Ryle in sich trägt und welches Ausmaß seine Gewalt tatsächlich annimmt. Dadurch konnte ich noch besser verstehen, was in Lily vorgeht und in welchem inneren Konflikt sie sich befindet.
Colleen Hoovers Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich war sofort in der Geschichte und konnte das Buch trotz der schweren Thematik sehr flüssig lesen.
Sehr getroffen hat mich das Nachwort. Zu erfahren, dass Colleen Hoover selbst als Kind häusliche Gewalt innerhalb ihrer Familie miterlebt hat und ihre eigenen Erfahrungen sie zu dieser Geschichte inspiriert haben, hat dem Buch für mich im Nachhinein noch einmal eine andere Bedeutung gegeben. Es macht einem bewusst, dass solche Geschichten nicht nur in Büchern stattfinden und häusliche Gewalt wahrscheinlich viel häufiger vorkommt, als man von außen überhaupt mitbekommt.
Das Cover könnte zunächst eine leichte Liebesgeschichte vermuten lassen, doch genau das ist dieses Buch für mich nicht. Es ist tiefgründig, emotional und behandelt sehr schwierige Themen. Für mich ist es aber nicht nur eine Geschichte über häusliche Gewalt. Es geht auch um Selbstliebe, Mut und die Stärke, für sich selbst einzustehen.
Eine Geschichte, die ich nicht nur gelesen, sondern wirklich gefühlt habe und die ich von Herzen weiterempfehlen kann. Für mich ganz klare 5 von 5 ⭐! 🤍
- Simon Beckett
Die Chemie des Todes
(7.434)Aktuelle Rezension von: Simply_Another_BookaholicMit "Die Chemie des Todes" startet Simon Beckets David-Hunter-Reihe und für mich ist es ein Thriller, bei dem die Atmosphäre fast genauso wichtig ist wie der eigentliche Fall.
David Hunter hat sich eigentlich aus seinem früheren Leben zurückgezogen. Doch als in einem abgelegenen englischen Dorf eine Leiche gefunden wird, wird seine Expertise als forensischer Anthropologe gebraucht. Während Hunter versucht, die Spuren des Todes zu lesen, wächst gleichzeitig das Misstrauen innerhalb der Dorfgemeinschaft angestachelt durch den örtlichen Pfarrer. Denn hier scheint jeder etwas zu verbergen.
Mein großes Highlight sind die forensischen Details. Die Beschreibungen der Verwesungsprozesse und Untersuchungen, machen den Fall gerade dadurch unglaublich greifbar. Beckett schafft es, wissenschaftliche Aspekte spannend in die Handlung einzubauen, ohne dass es wie ein Lehrbuch wirkt.
Dazu kommt diese unangenehm düstere Atmosphäre: das abgelegene Dorf, die Moore, die feuchte Landschaft und dieses ständige Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Spannung entsteht dabei weniger durch permanente Action, sondern vielmehr durch ein langsam wachsendes Unbehagen.
Auch David Hunter selbst hat mir als Hauptfigur gut gefallen. Seine eigene Vergangenheit gibt der Geschichte eine zusätzliche emotionale Ebene und macht ihn mehr als nur zum Beobachter des Falls.
Besonders spannend fand ich außerdem das Misstrauen innerhalb der Dorfgemeinschaft. Jeder könnte etwas wissen, jeder könnte etwas verschweigen und genau dadurch beginnt man irgendwann selbst, jedem zu misstrauen. Außerdem hat am Ende keine meiner Theorien gestimmt, was bei mir automatisch Thriller Pluspunkte gibt.
- Noah Gordon
Der Medicus
(2.277)Aktuelle Rezension von: Stephan_ButtgereitWas an Der Medicus bis heute trägt, ist nicht allein die Opulenz seines historischen Schauplatzes. Noah Gordon lässt Rob Cole aus einem England der Angst und des Aberglaubens aufbrechen und macht seine Reise nach Isfahan zu einer Schule des Sehens. Medizin erscheint hier nicht als dekoratives Fachwissen, sondern als genaus hinsehen, zweifeln, lernen.
Besonders stark ist die Spannung zwischen dem Wissensdurst des jungen Engländers und einer Welt, in der religiöse Zugehörigkeit, Herkunft und Krankheit über Leben und Tod entscheiden. Die Begegnung mit Avicenna gibt dem Roman seinen geistigen Mittelpunkt, ohne die Geschichte in eine Lehrstunde zu verwandeln. Pest, Hunger, die Gefahren der Reise und das Leben in Persien haben Gewicht, doch sie überlagern nie Robs Entwicklung.
Natürlich arbeitet der Roman mit den großen Mitteln des historischen Erzählens. Abenteuer, Liebe, Verlust und Bewährung. Gerade weil Gordon sie so souverän ordnet, wird daraus kein bloßer Kostümroman, sondern ein mitreißendes Buch über Neugier und den Preis des Wissens. Ein Klassiker des Genres, der seine Länge verdient.
- Stephen King
Friedhof der Kuscheltiere
(2.017)Aktuelle Rezension von: WeidaEine Familie zieht in ihr Traumhaus, doch direkt am angrenzenden Wald liegt ein geheimnisvoller Tierfriedhof.
Friedhof der Kuscheltiere war mein erstes Buch von Stephen King und es hat mich sofort gepackt. Die Geschichte ist sehr fesselnd geschrieben und erzeugt durchgehend eine beklemmende, unheimliche Atmosphäre, die einen beim Lesen nicht mehr loslässt.
Ich war komplett in der Handlung drin und fand sowohl die Geschichte als auch das Ende sehr gelungen. Die Verfilmung ergänzte das Buch für mich als Abschluss perfekt
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
(1.251)Aktuelle Rezension von: BeelesenAvery möchte nach ihrer Scheidung einen Neuanfang – für sich und ihre autistische Tochter Hailey. Da ihre Mutter schon seit einiger Zeit in Redwood lebt und nur Gutes über die kleine Stadt erzählt, beschließt Avery, ebenfalls dorthin zu ziehen. Redwood ist ein typisches Kleinstadt-Setting, in dem jeder jeden kennt und Zusammenhalt großgeschrieben wird. Und natürlich lassen es sich die Bewohner nicht nehmen, Avery mit dem Tierarzt Cade O’Grady verkuppeln zu wollen.
Doch ob das wirklich so einfach klappt?
Ich habe diese Reihe vor Jahren gelesen und damals schon geliebt. Nun dachte ich mir, es wird langsam Zeit für einen Reread. Und was soll ich sagen? Ich liebe die Geschichte immer noch genauso! 🥹❤️
Ich liebe einfach das Kleinstadt-Setting, Kelly Morans Schreibstil und vor allem ihren Humor. Ich liebe die Protagonisten und die Dynamik zwischen ihnen. Eigentlich liebe ich einfach alles an dieser Geschichte.
Die Geschichte ist eine emotionale Achterbahnfahrt – von humorvollen und herzerwärmenden Momenten bis hin zu Szenen, die einem wirklich ans Herz gehen.
Und ganz ehrlich? Ich würde am liebsten selbst nach Redwood ziehen. 🍂
Ich habe wirklich jede einzelne Seite genossen und freue mich jetzt schon darauf, die gesamte Reihe noch einmal zu rereaden.
- Mariana Leky
Was man von hier aus sehen kann
(997)Aktuelle Rezension von: OrishaSelma träumt von einem Okapi und dann? Stirbt jemand! So war es bisher, so soll es wieder sein. Dieses Mal schlägt der Tod ganz in der Nähe zu und eigentlich auch viel zu spät. Der Effekt bleibt der gleiche. Jemand stirbt und alle trauern. Zehn Jahre später. Luise, Selmas Enkelin ist erwachsen, macht eine Lehre im Buchhandel und versucht ihr eigenes Leben zu leben. Als Alaska, die Dogge ihres Vaters entschwindet, begegnet sie Frederik, dem jungen Mann, der sein Leben als Mönch verbringen möchte. Sie verliebt sich unsterblich, doch das Leben nimmt seinen Lauf.
Eigentlich mag ich skurrile Geschichten. Eigentlich mag ich skurrile Charaktere. Und eigentlich mag ich Geschichten, die anders sind. Doch dieser Leky-Roman konnte mich nicht überzeugen. Die Charaktere sind eigen, aber so eigen, dass man keinen wirklich greifen kann. Als Ensemble nett, als Einzelcharaktere bleiben alle vage. Luises Liebe zu Frederick - vage und ehrlicherweise für mich nicht nachvollziehbar, denn Leky gibt den LeserInnen einfach nicht genug an die Hand. Selma, die vom Optiker geliebt wird - vage, denn Stellung bezieht sie nie. Warum kann Sie ihn nicht als mehr ansehen? Ja, wegen Heinrich, der 100 Jahre tot ist, aber Leky zeigt uns diese alte Liebe einfach nicht. Sie erhält gerade einmal drei Sätze und davon soll ich mir ein umfassendes Bild machen? Das funktioniert für mich nicht. Palm - genau das gleiche. Warum trinkt er? Wie empfindet er nach seinem Schicksalsschlag? Warum läutert er sich? Und und und.
Eigentlich ist es ein Buch über das Leben, über Verlust, Liebe, Freundschaft, Zusammenhalt. Familie, die auseinanderfällt und doch in irgendeiner Form weiter besteht. Wandel, Veränderung und eine Dorfgemeinschaft, die trotz ihrer Differenzen füreinander einsteht. Und das ist auch schön. Doch das Ensemble konnte mich nicht über die oben genannten Punkte hinwegtragen.
Kurzum: Ein Buch, das Potential hatte, aber zu oberflächlich bleibt, um mit den Charakteren anzubandeln. Kann man lesen, muss man nicht.
- Sebastian Fitzek
Der Augenjäger
(2.250)Aktuelle Rezension von: Buchsucht_deEin rückwärts nummeriertes Buch. Ein verzweifelter Vater. Ein entführtes Kind. Ein Serienmörder auf der Flucht. Ein zweiter Verdächtiger im Verhör. Und ein Countdown, der unaufhaltsam auf null zuläuft. Sebastian Fitzek liefert mit „Der Augenjäger“, Band 2 der Alexander-Zorbach-Reihe, einen seiner intensivsten Thriller.
Wichtig vorab: Das Buch ist die direkte Fortsetzung von „Der Augensammler“. Wer Band 1 noch nicht kennt, sollte unbedingt dort beginnen. Zorbach ist am Ende. Der Augensammler Frank Lahmann hat seine Frau Nicci getötet und seinen Sohn Julian entführt. Von Lahmann fehlt jede Spur, ein neues Ultimatum läuft, Stunde um Stunde, Minute um Minute. Parallel wird die Polizei zu einem anderen Fall gerufen: Der Berliner Augenchirurg Dr. Zarin Suker steht unter Verdacht, mehreren Frauen die Augenlider entfernt zu haben, um sie zu zwingen, ihre eigene Vergewaltigung zu sehen. Auge um Auge. Suker wird festgenommen, schweigt aber. Als sich beide Fälle auf unerwartete Weise verbinden, wird klar, dass die Wahrheit noch viel dunkler ist, als Zorbach ahnt.
Das absolute Herzstück sind die Wendungen und der finale Twist. Sebastian Fitzek ist der ungeschlagene Meister des Psychothriller-Twists in Deutschland, und „Der Augenjäger“ liefert in Bestform. Er versteckt seine Twists nicht in einem einzigen Enthüllungsmoment, sondern baut sie schichtweise auf. Was zuerst die Wahrheit zu sein scheint, wird revidiert. Die Revision wird revidiert. Und dann wird auch diese Wahrheit auf den Kopf gestellt. Als Leser:in wird man immer wieder in die Irre geführt, ist wütend auf sich selbst und beeindruckt von Fitzeks handwerklicher Präzision zugleich. Der finale Twist gehört zu Fitzeks stärksten und hallt tagelang nach.
Ein erzählerischer Geniestreich ist die rückwärts laufende Seitennummerierung. Das Buch beginnt mit hohen Zahlen und läuft langsam auf null zu. Dieser Countdown-Effekt ist kein Gimmick, sondern integraler Bestandteil der Geschichte. Julian wird sterben, wenn Zorbach nicht rechtzeitig Lahmann findet. Mit jedem Umblättern schrumpft die Zahl. Diese haptische Erfahrung intensiviert den Suspense enorm. Ich habe das Buch in einer Nacht durchgelesen, schlaflos, mit Herzklopfen, unfähig, es aus der Hand zu legen.
Alexander Zorbach ist eine wirklich starke Hauptfigur. Kein übermenschlicher Ermittler, sondern ein zerbrochener Mann am Rande des mentalen Zusammenbruchs. Seine Frau wurde ermordet, sein Sohn entführt, er trägt die Schuld. Und trotzdem muss er funktionieren, weil Julian ihn braucht. Diese Kombination aus emotionaler Zerstörung und pflichtbewusstem Handeln macht ihn authentisch. Für Eltern besonders eindringlich zu lesen. Auch Alina Gregoriev, die blinde Physiotherapeutin und Medium aus Band 1, kehrt zurück und wird clever eingesetzt. Ihre Blindheit steht im spannenden Kontrast zu den beiden augenbesessenen Tätern. Fitzek lässt bewusst offen, ob ihre Visionen echt hellseherisch oder psychologisch zu erklären sind.
Ganz wichtig ist mir eine ehrliche Warnung. „Der Augenjäger“ gehört zu Fitzeks brutalsten Büchern. Die Verstümmelungen durch den Augenjäger, die Bedrohungssituation für den entführten Sohn, der detailliert geschilderte Sadismus des Augensammlers: all das ist extrem. Wer bei brutalen Thrillern schnell an Grenzen kommt, sollte das Buch besser weglegen. Die Themen Kindesentführung, sexuelle Gewalt und Verstümmelung können massiv triggern. Selbstfürsorge ist wichtiger als Genre-Prestige. Bei Belastung sind die Hilfetelefone (Telefonseelsorge 0800 111 0 111, Hilfetelefon Sexueller Missbrauch 0800 22 55 530) rund um die Uhr erreichbar.
Sprachlich zeigt Fitzek seinen Signature-Style in Bestform. Kurze Kapitel, schneller Perspektivwechsel, Cliffhanger, präzise Wortwahl. Die 432 Seiten fühlen sich wie 200 an. Zum Ende hin werden die Kapitel immer kürzer und verstärken den Countdown. Berlin dient dabei nicht als touristische Kulisse, sondern in seiner dunklen, abgründigen Version.
Für Fans absolute Pflicht.
- Ally Condie
Cassia & Ky – Die Ankunft
(1.574)Aktuelle Rezension von: PageTurnersCatNachdem ich den ersten Teil der Trilogie ganz in Ordnung fand, habe ich natürlich Band 2 gelesen. Leider war dieser voller logischer Fehler, Längen und wirkte stellenweise erzwungen. Da ich aber den dritten und letzten Teil schon Zuhause hatte und ich ungern "etwas offen" lasse, las ich nun auch dieses Buch. Meine Erwartungen waren nicht groß und wurden, sagen wir Mal, erfüllt. Auch hier nimmt es die Autorin mit der Zeit und der Logik nicht so genau: Cassia geht zurück in die Gesellschaft, sie solle einfach sagen, dass sie es im Lager mit der Angst bekam und in den Wald lief. Dort sei sie einen Tag umher geirrt. Eine Funktionärin werde dies auch betätigen. Dass sie aber eigentlich den kompletten zweiten Band durch den Canyon gestolpert ist und das definitiv länger als einen Tag? Egal! Auch verhält sie sich komplett kindisch und sprunghaft. Immerhin geht es um eine Rebellion, sie ist quasi als Spionin im Feindesland. Und was macht sie? Tauscht ihre wertvollsten Schätze gegen ein Abendkleid, das sie die ganze Zeit unter ihrer Kleidung trägt um Ky zu überraschen. Also echt... Generell war die Geschichte sehr langatmig und dieses ewigen Liebesschwüre gingen mir auch irgendwann auf den Keks.
Es gab durchaus auch Dinge, die mir gefallen haben. Allem vorran das Schicksal von Hunter oder auch Indie. Die Beiden waren richtig stark. Auf diesem Niveau hätte ich mir das ganze Buch gewünscht.
Aber nervigsten war für mich aber, dass die Autorin alles "rund" haben wollte. Und zwar alles! Zur Not mit biegen und brechen. Dadurch hat für mich aber die Logik der Geschichte gelitten und sie wirkte in großen Teilen erzwungen.
Leider konnte mich die Reihe von Ally Fondue daher nicht überzeugen. Für junge Leser, die auf romantischen Geschichten mit ein bisschen (harmloser) Dystopie stehen, ist sie vielleicht eher geeignet.
- Ava Reed
Whitestone Hospital - High Hopes
(833)Aktuelle Rezension von: kat_rEadsIch hatte zwischendurch eine große Pause beim Lesen, weil ich einfach nicht wollte, dass das Buch endet🥲
Laura Collins größter Wunsch geht in Erfüllung, als sie einen Brief aus Phoenix bekommt. Sie hat eine Zusage vom Whitstone Hospital und darf dort als Assistenzärztin anfangen. Zusammen mit anderen neuen Assistenzärzten und -ärztinnen, lernt sie schnell den Alltag im Whitstone kennen und erkennt, dass sie für ihren Traum alles geben muss. Schon ihr erster Tag wird zur großen Herausforderung und dann ist da noch der gutaussehende Dr. Nash Brooks, ihr neuer Betreuer. Er ist kompetent, attraktiv und für sie als ihr Betreuer absolut verboten.
Ich weiß gar nicht, was meine Erwartungen waren, aber dieses Buch hat sie auf jeden Fall übertroffen!
Ich bin schon länger über diese Buchreihe gestolpert und hat jetzt endlich mal zugegriffen. Ich weiß jetzt schon, ich brauche ganz dringend die weiteren Bände.
Ich fand die Charaktere (die meiste Zeit) sehr sympathisch, auch die Nebencharaktere und weiteren Ärzte und Ärztinnen im Whitstone. Was ich toll fand war, dass wir direkt mit Laura in den auch für sie neuen Alltag einsteigen und mit ihr alles kennenlernen.
Der Schreibstil von AVA Reed ist super angenehm zu lesen. Mit Liebe und Humor, aber auch etwas Drama.
Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil!🥰
Ein Muss für alle Grey’s Anatomy-Fans! ✨
- Cecelia Ahern
Für immer vielleicht
(2.866)Aktuelle Rezension von: Melanie_HoppeIch hab schon einige Bücher von Cecelia Ahern gelesen und mag ihre Geschichten sehr gerne. Eine herz zerreißende Geschichte und eine never Endingen Story mit happy End. Einfach toll. Ein großes Kompliment das es nur aus Briefen, Emails und Chat verlaufen besteht. Es ließ sich super toll und flüssig lesen.
- John Irving
Gottes Werk und Teufels Beitrag
(1.033)Aktuelle Rezension von: Fynn_AugustusFinde das Buch wirklich sehr gut. Vielschichtige Personen, die die Handlung schon fast unwichtig machen. Der Erzählstil ist sehr langsam, was ich persönlich sehr gerne mag wenn es gut gemacht ist. Es geht um die Personen, ihre Beziehungen zueinander und zu ihrer Umwelt, ihre Persönlichkeiten und ihre Leben. Die Abtreibungsdebatte wird humanisiert. Rassismus ist kein Hauptthema, aber trotzdem weißt der Autor auf einige Probleme hin.
Ich kann das Buch grundsätzlich jedem empfehlen, nicht geeignet ist es meiner Meinung nach für Lese(wieder)einsteiger, da eben wenig passiert und das für Leute, die nicht viel lesen, öde sein kann, vor allem, da das Buch über 800 Seiten hat.
- Emma Scott
All In - Tausend Augenblicke: Special Edition
(1.012)Aktuelle Rezension von: Noemi_SievertEine berührende und an sich wunderschöne Liebesgeschichte. Besonders faszinierend fand ich, wie zwei so grundverschiedene Menschen zueinanderfinden.
Trotzdem hat mir über weite Strecken die emotionale Tiefe gefehlt. Gerade bei einer Geschichte mit so viel Potenzial hätte ich mir gewünscht, dass diese Intensität durchgehend spürbar ist – und nicht erst gegen Schluss. Zwischendurch war es mir zudem etwas zu langatmig und ich musste teilweise kämpfen, um weiterzulesen.
Auch die Spicy-Szenen waren mir persönlich zu stark und zu detailliert. Das fand ich schade, weil ich mir an diesen Stellen lieber mehr emotionale Nähe und Tiefe zwischen den Charakteren gewünscht hätte.
Der Schluss hingegen war wirklich sehr schön und emotional geschrieben – genau diese Tiefe hätte ich mir für den ganzen Roman gewünscht.
Insgesamt ein schöner Liebesroman mit einer berührenden Grundidee, der für mich aber sein emotionales Potenzial nicht ganz ausgeschöpft hat.
- Albert Camus
Die Pest
(536)Aktuelle Rezension von: MarcelloDie Pest von Albert Camus habe ich mit 4 Sternen bewertet – mehr aus inhaltlicher Achtung als aus reiner Lesefreude.
Der Roman spielt in der algerischen Stadt Oran, die von einer Pestepidemie heimgesucht wird. Im Zentrum steht Dr. Rieux mit einer kleinen Gruppe von Leuten, die unterschiedlich auf die Katastrophe reagieren. Camus zeigt, wie Menschen mit sinnlosem Leid umgehen, wie sich Solidarität und Egoismus mischen und was es heißt, "anständig" zu handeln, obwohl die Welt keinen erkennbaren Sinn bietet.
Besonders interessant ist die metaphorische Ebene: Die Pest ist bewusst mehr als nur eine Krankheit. Sie kann als Sinnbild für den Kampf der Résistance gegen den Nationalsozialismus gelesen werden, generell aber auch für jede Form von Tyrannei und politischem Übel, das Institutionen, Sprache und Moral angreift. Gleichzeitig steht sie existenziell für das allgegenwärtige Übel im menschlichen Leben – Krankheit, Tod, Zufall, Grausamkeit –, das sich nie endgültig besiegen lässt. Der Roman legt nahe, dass der Ausweg eher in Haltung und Solidarität liegt als in einer großen Lösung.
Aktuell wirkt das Buch dort, wo Camus betont, dass der Pestbazillus nie ganz verschwindet, sondern im Verborgenen weiterbesteht und jederzeit zurückkehren kann. Eine ziemlich klare Parallele zu faschistischen und anderen destruktiven Ideologien, die immer wieder auftauchen – wie auch in der heutigen politischen Diskussion.
Wer einen spannenden Pageturner erwartet, wird hier eher enttäuscht. Die Pest liest sich für mich eher wie ein nüchterner, philosophisch unterlegter Bericht über eine Krise. Der Stil ist bewusst zurückhaltend und stellenweise langatmig. Wenn man sich darauf einstellt und eher an Idee und Atmosphäre als an Spannung interessiert ist, ist das Buch allerdings sehr lohnend. - Eckart von Hirschhausen
Die Leber wächst mit ihren Aufgaben
(722)Aktuelle Rezension von: jess_nixxDas Buch ist absolut nicht witzig! Ganz im Gegenteil, ich habe mich zu Tode gelangweilt. Und informativ war es natürlich auch nicht....
Sorry aber das war so dermaßen schlecht, dass dies das zweite Buch in meinen Leben ist welches ich abgebrochen habe
- Sarah Sprinz
What if we Drown
(822)Aktuelle Rezension von: libraryoflaura𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Laurie flieht nach Vancouver, um zwischen harten Medizinstudium-Nächten den Tod ihres Bruders zu verarbeiten, oder ihn zumindest so weit zu verdrängen, dass sie wieder atmen kann.
Doch dann begegnet sie Sam.
Zwischen den beiden entsteht diese intensive Verbundenheit, die sich wie das rettende Ufer anfühlt.
Aber was passiert, wenn dein Rettungsanker gleichzeitig die Person ist, die dich zurück in die dunkelste Nacht deines Lebens zieht?
Es geht um die Zerreißprobe zwischen der Liebe zu einem Menschen und der Loyalität gegenüber der eigenen Trauer.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Emotionale Achterbahnfahrt: Sarah Sprinz schreibt so intensiv, dass man jede Träne und jeden Herzschlag von Laurie und Sam eins zu eins mitfühlt. Es bricht einem das Herz, nur um es danach ganz vorsichtig wieder zusammenzusetzen.
• Authentische Medicine-Vibes: Das Setting an der Uni und die Herausforderungen des Medizinstudiums wirken so echt und lebendig, dass man sich sofort in den Vorlesungssaal hineinkatapultiert fühlt. Perfekt für alle Grey's Anatomy Fans.
• Tiefgang mit Taschentuchgarantie: Hier wird nichts oberflächlich abgehandelt. Die Themen Trauer, Verlust und Vergebung haben so viel Substanz, nehmt euch unbedingt die Box mit den Taschentüchern zur Seite.
• Wunderschöne Verbundenheit: Laurie und Sam halten sich gegenseitig fest, wenn einer am Boden liegt, und zeigen sich gemeinsam den Weg aus der Dunkelheit.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Einseitige Perspektive: Mir haben Kapitel aus Sams Sicht leider total gefehlt. Da wir die Geschichte nur durch Lauries Augen erleben, blieb seine Gedankenwelt manchmal ein wenig verborgen, was echt schade war.
• Das Ende kam zu schnell: Nach all dem Mitfiebern hätte ich mir für das Finale noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Es fühlte sich ein klitzekleines bisschen gehetzt an, wo ich doch am liebsten gar nicht aus der Geschichte aufgetaucht wäre.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
"What If We Drown" ist ein tiefberührender New-Adult-Auftakt, der dich erst komplett zerstört und dann ganz fest in den Arm nimmt.
Eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von hochemotionalen Geschichten über große Verluste und die Hoffnung auf Heilung.
Bitte unbedingt Taschentücher bereitlegen!
- Marissa Meyer
Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden
(812)Aktuelle Rezension von: SacuraCress ist eine Hülle und war damit dafür bestimmt, getötet zu werden. Doch stattdessen zeigte sich ihr informatisches Geschick und sie lebte jahrelang in einem abgeschirmten Satelliten als Levanas beste Hackerin. Durch ihre Kontaktaufnahme zu Cinder besteht nun endlich für sie die Möglichkeit zur Flucht. Als diese Misslingt und sie mit Thorne zusammen abstürzt, beginnt für beide ein Überlebenskampf in der Wüste, während Cinder und das restliche Team mit den weiteren Folgen des Rettungsversuchs zu kämpfen haben…
Knall auf Fall ging es mit dem dritten Teil der Reihe weiter. Für die Jahre, die Cress isoliert war, verhält sie sich noch erstaunlich normal, auch wenn sie schrullige Angewohnheiten hat, die sie aber eher noch liebenswerter machen. Durch Cress‘ Perspektive lernen wir nicht nur sie besser kennen, sondern auch Thorne von einer neuen Seite, die ihn nochmal menschlicher wirken lässt. Zum Glück sind auch die anderen Sichtweisen großteils wieder vorhanden, sodass die Spannung durch die verschiedenen Handlungsorte aufrechterhalten wird und wir den Kontakt zu den verschiedenen Personen nicht verlieren, auch wenn ich den Kontakt zu Levana gerne etwas mehr verloren hätte…
Insgesamt hat mir auch dieser Teil als reread wieder sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt auf das Finale.
- Sarah Sprinz
Dunbridge Academy - Anytime
(452)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Dunbridge Academy – Anytime von Sarah Sprinz hat mich direkt wieder in die Geschichte zurückgeholt. Mittlerweile fühlt sich die Dunbridge Academy einfach vertraut an – dabei war ich am Anfang der Reihe gar kein so großer Fan des Internatssettings. Umso schöner war es zu merken, wie sehr es mir inzwischen ans Herz gewachsen ist.
Olive fand ich als Protagonistin besonders stark. Sie geht mit vielem um und wirkt dabei authentisch, ohne dass ihre Geschichte überdramatisiert wird.
Colin mochte ich ebenfalls sehr. Er ist definitiv kein einfacher Charakter, sondern bringt seine eigenen Baustellen mit. Gerade das hat ihn aber interessant gemacht und dafür gesorgt, dass er nicht perfekt wirkt.
Die Themen rund um Trauma, Heilung und Neuanfänge fand ich gut umgesetzt. Das Buch nimmt sich Zeit für die Entwicklung der Figuren und erzählt ihre Geschichte auf eine ruhige, glaubwürdige Art.
An einzelne Szenen erinnere ich mich zwar nicht mehr besonders, aber insgesamt ist mir das Buch positiv im Gedächtnis geblieben. Das Tempo war angenehm flüssig und die Geschichte ließ sich leicht lesen.
Rückblickend hat mir besonders gefallen, dass ich mich inzwischen richtig an die Atmosphäre der Dunbridge Academy gewöhnt habe. Was am Anfang der Reihe noch ungewohnt für mich war, hat sich mit jedem Band mehr wie ein Wohlfühlort angefühlt.
Insgesamt ein schöner, emotionaler Band, der mich gut unterhalten hat, auch wenn er für mich kein Highlight der Reihe war.
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
(759)Aktuelle Rezension von: Lydia13Ich habe von Kapitel eins die Personen geliebt und habe mich schnell in der Welt eingefunden. (und das ohne den ersten Band der Reihe gelesen zu haben)
Die Dynamik der Beiden war einfach fantastisch und macht einen neidisch auf so eine Freundschaft (ob sie nun platonisch bleiben würde oder nicht). Ich habe es sehr genossen, vor allem da sie sich ihrer Gefühle sehr bewusst waren und selbst bei Kommunikationsproblemen wurde nicht aufgehört zu kämpfen.
Ein Friends-to-Lovers das das Herz heilen kann.























