Bücher mit dem Tag "asgard"

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44 Bücher

  1. Cover des Buches Die Götter von Asgard (ISBN: 9783426522523)
    Liza Grimm

    Die Götter von Asgard

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Roland_Krull

    Leseeindruck

    Zunächst einmal ist das Genre recht neu für mich, da ich bisher wenige Bücher gelesen habe, in denen vom Setting unsere "reale" Welt mit Fantasy bzw. Mythologie verknüpft ist. Habe mich bislang nicht an Urban Fantasy herangewagt, warum auch immer

    Zu Lesebeginn war ich auch etwas skeptisch, ob das Buch was für mich ist, aber je mehr das Thema in die nordische Mythologie eintauchte, ab dem 8ten Kapitel war auch mittendrin im Buch
    Das Tempo indem sich die Geschichte entwickelt hat, liest sich angenehm, die Situation verändert sich innerhalb eines jeden Kapitels, so daß man immer weiterlesen möchte...

    Die Protagonistin Ray entwickelt von zu Beginn ziemlich naiv, leichtgläubig, zu vertrauensselig und wächst charakterlich im weiterem Verlauf des Buches, wird selbstbewusster usw...

    Es gab auch viele Stellen im Buch, an denen ich herzlich lachen musste...zum Beispiel die Erwähnung von Steampunks, Cybergoth usw, die einem auch begegnen, wenn man in Berliner Grufticlubs unterwegs war und die man ja schon irgendwie belächelt hat, aber Szenen entwickeln sich weiter und bringen neue Einflüsse mit... Die Anspielung mit dem Kleiderschrank auf die Chroniken von Narnia.

    Mein Fazit: ein gutes Buch für den Einstieg in das Urban Fantasy Genre, nicht nur für jugendliche Leser

  2. Cover des Buches Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehetzt (ISBN: 9783608939309)
    Kevin Hearne

    Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehetzt

     (310)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Das Universum ist genau so groß, wie Ihre Seele es zulässt."


    "Gehetzt" ist Band 1 und somit der Auftakt zu "Die Chroniken des Eisernen Druiden" vom amerikanischen Schriftsteller Kevin Hearne. Ich habe von dieser Reihe schon sehr viel gehört. Wenn man sich für Fantasy-Büchern mit mythologischen Einschlägen interessiert, kommt man um diese Reihe einfach nicht drum herum und ich muss sagen, dass sich meine Erwartungen zum größten Teil erfüllt haben. "Gehetzt" erinnert an "Percy Jackson" für Erwachsene mit ganz viel Humor und spannenden, aber auch blutigen Szenen und natürlich mit ganz vielen GÖTTERN.

    Inhalt: Atticus ist alt - genauer gesagt uralt. Er ist nämlich in Wahrheit ein Druide aus der keltischen Vorzeit, auch wenn er sich als junger Buchhändler und Inhaber eines Esoterik-Shops tarnt. Die alten Götter kennt er persönlich und auch wenn heutzutage keiner mehr an die mythischen Legenden und Sagen glaubt, weiß er, dass sie alle tatsächlich existieren. Doch auch wenn man so viel gesehen und erlebt hat wie Atticus, kann man sich nicht mit Allen gut stellen und Feinde treten immer wieder auf. Blöd nur, dass es diesmal Aengus, der keltische Gott der Liebe, des Einfallsreichtums und der Gerissenheit, auf ihn abgesehen hat, denn wenn man einen Gott erzürnt, ist plötzlich das halbe Volk der mächtigen "Tuatha Dé Danann" hinter einem her und man endet als Spielball der Götter.

    Meine Meinung: Ich habe das Buch in digitaler Version als Ebook gelesen, weil mich der Preis der deutschen Taschenbücher sehr erschreckt hat. Die Bücher der Reihe kosten zwischen 17 und 19 Euro und ich kann nicht ganz nachvollziehen wie dieser Preis für ein Taschenbuch gerechtfertigt ist. Die Aufmachung ist zwar robust, aber nicht außergewöhnlich und das Cover wurde vom englischen Original übernommen. Da habe ich mich lieber für die billigere, digitale Variante entschieden, auch wenn ich die Bücher gerne in meiner Büchersammlung gesehen hätte. Das Cover des Buches ist sehr ansprechend und passend zur Geschichte. Wir sehen Atticus, genau so wie er vom Autor beschrieben wird. Der Schauspieler für das Cover wurde perfekt gewählt inklusive Tätowierungen und Schwert.

    Dies ist mein erstes gelesenes Werk des Autors und wird ganz bestimmt nicht mein Letztes sein. Mit seinem humorvollen und sarkastischen Schreibstil konnte er mich überzeugen und die Geschichte rund um Atticus, seinem Wolfshund Oberon und den machthungrigen Göttern hat mich sofort gefesselt. Der Autor hat da wirklich Einfallsreichtum erwiesen, denn bei all den Göttern, Sagen und Legenden kann man schnell mal den Überblick verlieren. Hier hat sich der Autor aber eine spannende Geschichte überlegt, in der die Mythologien perfekt eingewoben wurden. Hauptaugenmerk bei "Gehetzt" liegt auf der irischen Mythologie mit seinen keltischen Gottheiten und ich war von der ersten Minute, als die MORRIGAN als Krähe in Atticus Laden geflogen kam, beeindruckt. Ich habe zwar schon sehr viele Fantasy-Bücher mit mythologischen Einschlägen gelesen, bisher aber nur sehr wenige mit der keltischen Mythologie. Über die keltische Mythologie ist ja leider nicht so viel bekannt, wie z.B. über die Griechische, aber sie hat sehr viel Potential, vor allem für düstere Fantasy-Romane und der Autor hat hier wirklich alles gegeben und die irischen Götter sehr detailliert in eine abenteuerliche, humorvolle aber auch blutige Geschichte eingearbeitet. Der Schreibstil und die Art der Geschichte hat mich an meine Jugend-"Percy Jackson"-Zeit erinnert, nur blutiger und erwachsener. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen, auch wenn man vor allem zu Beginn mehr Aufmerksamkeit und Konzentration benötigt. Und keine Angst - dieses Buch ist auch für Neulinge der keltischen Mythologie geeignet, weil die Gottheiten und keltischen Legenden sehr schön und humorvoll erklärt werden. Die Spannung lässt zu Beginn zwar zu wünschen übrig - in den letzten Seiten aber wird sie dafür übermächtig und es gibt gegen Ende einige Wendungen und Überraschungen. Götter sind halt einfach nicht vertrauenswürdig und sie verfolgen immer nur die eigenen Ziele. 😉

    Mit Atticus haben wir einen "jung" gebliebenen, uralten Druiden als Protagonisten, der als Held beinahe schon zu mächtig ist. Da seine Feinde als Götter aber noch sehr viel mächtiger sind, war das schon in Ordnung, auch wenn man seinen Werdegang zum Druiden und zur Macht nicht verfolgt hat. Die Geschichte wird in der ICH-Person aus Atticus Perspektive erzählt und da Atticus einen wundervollen Humor hat, trieft der Schreibstil der Geschichte vor Spott und Sarkasmus. Das ist natürlich nicht für Jedermann etwas, ich habe es aber geliebt. Es war zwar nicht so, dass ich vor lauter Lachen Tränen in den Augen hatte, aber dieser erfrischende Schreibstil hatte so viel Charakter, dass ich Atticus Geschichte unglaublich gerne verfolgt habe.
    Das Herz der Geschichte ist aber Atticus Wolfshund Oberon, dem er das gedankliche Sprechen beigebracht hat und mit dem er sich telepathisch unterhalten kann. Oberon ist wirklich eine Nummer für sich. Die Idee dahinter fand ich total genial, auch wenn mir der Hund ein bisschen zu sehr vermenschlicht wurde. Ich bezweifle nämlich, dass ein Hund gerne Kamillentee trinken würde, wenn er auch die Möglichkeit auf andere Leckereien hätte. Da ich selbst Hundebesitzerin bin, weiß ich wie triebgesteuert Hunde nun mal sind und wie schnell sie sich ablenken lassen. Wenn da ein Würstchen in der Nähe ist, ist alles andere plötzlich vergessen. 😄  Aber Oberon sorgt mit seinem Charme für eine erfrischende Abwechslung zur blutigen Handlung und macht den Protagonist als "Herrchen" noch sehr viel sympathischer.

    Wie bereits erwähnt, wurden auch die Götter und mythischen Sagenwesen sehr detailliert und einzigartig ausgearbeitet. Jeder Charakter hat sein eigenes Wesen und mir hat besonders die Darstellung der keltischen Göttin der Jagd gefallen, weil sie so wild und natürlich war. Kevin Hearnes Darstellung der Götter war für mich perfekt. Genau so stelle ich mir Götter vor: mächtig, charakterstark, ICH-Bezogen, das mickrige Menschlein nur ein Wimpernschlag in ihrer göttlichen Existenz. Bei "Gehetzt" wird das Augenmerk zwar nur auf die irische Mythologie gesetzt, aber es werden auch bereits Götter und Sagengestalten aus anderen Kulturen erwähnt, denn es existieren wirklich ALLE Mythen und Legenden. Allah ist ebenso real, wie Luzifer, Buddha, Zeus oder Shiva. Und ich hoffe inständig dass Atticus in den Folgeteilen auch in Kontakt mit anderen Kulturen kommt. Wie geil wäre es, wenn die Figuren aus verschiedenen Mythologien miteinander kämpfen oder sich unterstützen? Ich bin schon voller Vorfreude und hoffe wirklich, dass sich Atticus Geschichte mit den Mythen anderer Kulturen vermischt.

    Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn mir das Ende zu leicht gelöst und der Protagonist ein bisschen zu übermächtig war. Für "Percy Jackson"-Fans ist diese Reihe ein MUSS und jeder Urban-Fantasy-Fan und Liebhaber von mythologischen Fantasy-Geschichten kommt hier garantiert auf seine Kosten. Es handelt sich aber trotz dem humorvollen Schreibstil nicht um ein Jugendbuch: der Protagonist ist eindeutig erwachsen, ist sexuell aktiv und hat keinerlei Hemmungen für blutrünstige und brutale Taten. Viele Taten des Protagonisten sind moralisch fragwürdig, aber ein jahrtausendalter Druide ist eben abgehärtet und in der damaligen Zeit wurde mit dem Tod noch ganz anders umgegangen als heute. 😉 Ich weiß zwar noch nicht wie sich die Reihe noch entwickeln wird, aber den Auftakt zu "Die Chroniken des Eisernen Druiden" kann ich auf jeden Fall weiter empfehlen!

  3. Cover des Buches Call of Crows - Entfesselt (ISBN: 9783492280822)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfesselt

     (95)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Kera wäre eigentlich tot. Hätte Vig Rundstorm sie nicht gefunden und Gott angerufen um sie zu retten. Jetzt gehört Ex-Marine Kera zu den Krähen der Norne Skuld und gilt als Todesbote.

    Schon nach der ersten Seite liebte ich diese Geschichte und konnte nicht aufhören zu lesen. Frauenpower, war mein erster Gedanke beim Lesen. Ein Haufen starke Frauen, die nächst Aufträge für eine Göttin erledigen. :) Diese Frauen sind einfach der Hammer, jede einzelne. Willkommen in einer neuen Welt von G.A. Aiken, die genauso wie immer ist - voller Humor, guten Wortgefechten, spannend und Actionreich. Natürlich darf die Leidenschaft und tolle Charaktere nicht fehlen. Wie immer alles dabei und deshalb genieße ich dieses Buch ungemein. Kera ist eine tolle Frau und doch irgendwie merkwürdig. Immer mit diesem Klappbrett.  Vig ist einfach hinreißend und seine Art ist einfach köstlich. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und man ist gefesselt und man kann sich nicht entscheiden, was man an dieser Geschichte lieber mag. Auf jeden Fall werde ich die nächsten zwei Bändern auch noch holen und freue mich darauf wieder in dieser Welt eintauchen zu dürfen.

  4. Cover des Buches Fenrir (ISBN: 9783959912259)
    Asuka Lionera

    Fenrir

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Zuerst will ich an dieser Stelle sagen, dass ich mich extrem für die nordische Mythologie interessiere. Weshalb dieses Buch in meinem Besitz gelangen musste. Das Cover vom Wolf ist toll gewählt und gibt bereits ein wenig preis, um was es eigentlich geht. Da ich auch Wölfe liebe, und es sich hier sogar um DEN Wolf handelt, konnte ich nicht anders, als es zu lesen. Ich kannte schon vorher einige Fakten über Fenrir, umso mehr war ich gespannt, wie die Autorin nun diese Mythos in dieses Buch eingearbeitet hat. Herausgekommen bin ich mit einem klopfendem Herzen und einem Wirrwarr der Gefühle.

    Emma ist Archäologin und liebt es fremde Welten zu erkunden und Schätze auszugraben. Bis jetzt ist sie aber "nur" eine Praktikantin und versucht so Monat für Monat über die Runden zu kommen. Da ist andauernd weg ist, hat sie kaum Zeit für etwas anderes. Ihre beste Freundin Meghan nimmt sie daher immer auf irgendwelche Partys mit, sobald Emma wieder zu Hause ist. Nur blöd, dass Meg eine Femme fatale ist und sich jeden Mann schnappt, der ihr über den Weg läuft. Emma schiebt es auf ihre Grösse und auch ihrem Aussehen. Sie ist eher das 0815-Mädchen, dass zwar wegen ihrer Grösse auffällt, aber sonst nicht beachtet wird. Als sie plötzlich einen Anruf von ihrem Boss Anthony bekommt, dass sie sofort nach Island reisen müsste, packt sie gleich ihre Sachen zusammen und nimmt den nächsten Flug. Dort angekommen erwartet sie... nichts! Niemand wartet auf sie und ihr Handy hat auch kaum noch Saft. Als es dunkel wurde begibt sie sich allein auf der Suche nach ihrem Team. Plötzlich stolpert sie und fällt in eine Schlucht rein. Dort findet sie eine Höhle. Da sie kaum noch was sieht und ihr Handy den Geist aufgegeben hat, begibt sie sich in die Höhle, um sich auszuruhen und gleich am nächsten Morgen versuchen aus der Schlucht zu gelangen. Zuerst glaubt, sie sei alleine, doch auf einmal erklingt ein Knurren hinter ihr. Als sie sich umdreht, sieht sie direkt in eisblaue Augen. Nach näherem Betrachten erkennt sie, dass es ein grosser schwarzer Wolf ist. Emma ist unsicher, doch sie spürt, dass sie dem Wolf helfen muss. Er ist nämlich an einem goldenem Seil festgebunden. Als sie ihn befreit hat, springt der Wolf sie an und alles wird Schwarz um sie. Als sie wieder aufwacht, liegt ein nackter Mann auf ihr. Sie kann sich nicht erklären woher er kommt, und wohin der Wolf verschwunden ist, aber weil dieser Mann nicht gerade vollends nach einem Mann aussieht, beschliesst sie ihn spontan mit sich nach Hause zu nehmen, um ihn zu studieren. Als sie aus der Schlucht draussen sind, versucht Emma ihm Fragen zu stellen, doch er antwortet ihr entweder nur  vage, oder gar nicht, was sie natürlich ärgert. Doch sie kann nicht leugnen, dass da etwas zwischen ihnen ist. Zu Hause angekommen versucht sie weiterhin an Informationen zu kommen, doch Wulf, wie er sich später vorstellt, bleibt ihr weiterhin ein Rätsel. Je länger sie zusammen sind, desto schneller scheint Emma ihre Professionalität zu verlieren und kämpft zuerst dagegen an. Als sie später Zeugin einer sehr kuriosen Tat von Wulf wird, wird sie unfreiwillig in seiner Welt gezogen. Als Wissenschaftlerin springt ihr Herz natürlich vor Freude, doch schnell wird für sie klar, dass ab jetzt um ihr Leben kämpfen wird. Denn dort, woher Wulf herkommt, ist die Welt nicht für einen Menschen bestimmt.

    Wie schon oben angedeutet liebe ich die nordische Mythologie. Die Autorin konnte so viele Aspekte in diesem Buch einarbeiten, ohne den Leser zu verwirren. Mir ging es jedenfalls so. Ich war echt gespannt, was alles Emma erwartet und wie Wulf sich ihr langsam öffnet. Und um ehrlich zu sein, fand ich Emma die meiste Zeit über extrem nervig und kindisch. Sie sagt zwar selbst, dass sie sich gerade kindisch verhält und nicht angemessen ist, aber dies nervte umso mehr. Während Wulf alles versucht, um sie zu schützen, vermasselt sie eigentlich alles, nur weil sie ihr Mundwerk nicht halten kann. Andererseits fand ich einige Stellen ziemlich amüsant, weil die Götter sie eben genau wegen ihrem losen Mundwerk amüsant finden. Und genau ihr loses Mundwerk, hat schliesslich dazu beigetragen, dass die meisten Beteiligten sie zu mögen anfingen. Die Götter wurden sehr gut beschrieben, auch ihre Welt Asgard. Da wir Menschen keine Bilder von den Götter haben, verlassen wir uns ja hauptsächlich auf Filme, oder Bücher. In dieser Geschichte fand ich es daher nur logisch, dass die Götter nicht gerade freundlich und edel beschrieben werden. So lange wie sie schon leben ist eigentlich klar, dass es ihnen langweilig wird und anfangen irgendwas zu machen, nur weil sie es eben können. Da hat es die Autorin ziemlich gut auf dem Punkt gebracht. Ich bin auch wie Emma eher ein Fan von Loki als Thor. Und in dieser Geschichte wurde ich nicht enttäuscht. Die ganzen Verbindungen der Götter fand ich extrem spannend. Auch all die anderen Wesen und Geschöpfe, obwohl ich bei diesem Eichhörnchen zuerst ziemlich misstrauisch war. Aber der hat mir echt das Fürchten beigebracht. An Spannung fehlt es hier ganz sicher nicht, im Gegenteil. Immer passierte irgendetwas. Wobei ich nach etwa der Hälfte sagen muss, dass mir diese Rettungsaktionen langsam auf die Nerven gingen. Wulf, der Sturkopf, der einfach die erstbeste Lösung akzeptiert und sich in Schwierigkeiten bringen, und Emma, die ihn schliesslich retten muss und sich selbst in Gefahr bringt. Doch am Ende war die Emma endlich mutig genug, um alle zu retten, auch die ganzen Welten. Und ganz ehrlich, was sie alles erlebt hat, hat mich echt zum schwitzen gebracht. Ich habe selten so viele Gefühle auf einmal gespürt, mein Herz raste ununterbrochen. Und am Ende fiel mir die Kinnlade runter. Also das habe ich echt nicht erwartet. Ich hab einige Szenarien im Kopf gehabt, wie sie nun zusammen sein können, aber das war echt eine Überraschung. Die Autorin hat mir echt keine Ruhe gegönnt, aber ich habe die Geschichte sehr genossen. Wenn Emma etwas erwachsener wäre, wäre es ein Highlight, aber ist schliesslich Geschmacksache. 

  5. Cover des Buches Magnus Chase 1: Das Schwert des Sommers (ISBN: 9783551317025)
    Rick Riordan

    Magnus Chase 1: Das Schwert des Sommers

     (255)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Seit dem Tod seiner Mutter lebt Magnus auf der Straße. Durch einen seltsamen Zwischenfall stirbt er, doch trotzdem ist er noch am Leben. Denn die Abenteuer fangen gerade erst an!

    Magnus ist ein typischer Hauptcharakter von Rick Riordan. Nett, humorvoll, selbst aufopfernd und einfach nur verrückt (im positiven Sinne). Obwohl er noch Familie hat, zieht er es vor auf der Straße zu leben. Er hat zwei Freunde, die ihn immer begleiten werden und eine Cousine, die Rick Riordan Fans kennen. Ich war schon misstrauisch, als ich den Namen gehört habe "Magnus CHASE". An alle die "Percy Jackson" gelesen haben: Annabeth CHASE! Deswegen war ich am Beginn ein wenig skeptisch, ob Magnus Chase der alleinige Protagonist sein wird, oder es wie "Helden des Olymps" enden wird. DAS IST ABER NICHT DER FALL! Ich wurde schnell beruhigt und konnte diese Verbindung genießen.

    Magnus Freunde halten zu ihm wie Pech und Schwefel. Sam und Magnus haben mich am Anfang an Percy und Annabeth erinnert. Auch das hat sich sehr schnell gelöst. Noch ist nicht klar, was genau zwischen ihnen läuft. Das ist neu für Rick Riordan, aber nicht minder spannend.


    Auch das Cover hat mich an "Percy Jackson" erinnert (wahrscheinlich weil ich einfach nicht genug davon kriegen kann). Es passt super!. "Magnus Chase" erinnert mehr an "Percy Jackson", als es die "Kane Chroniken" tun. Irgendwie mag ich diesen Stil auch lieber, deswegen war ich begeistert.


    Die nordischen Mythologien sind sehr spannend, aber auch sehr verwirrend. Besonders witzig fand ich, dass Filme aus der Neuzeit, wie "Thor" mit eingebracht und Vergleiche dargestellt wurden. Das ist der humorvolle Schreibstil von Rick Riordan, von dem ich einfach nicht genug kriegen kann. Selbst kurz vor dem Tod noch einen Witz machen.


    Vor "Magnus Chase" würde ich jedoch "Percy Jackson" empfehlen. Das ist der Klassiker von Rick Riordan und nur bei Lesern, die es kennen, werden an manchen Stellen Gänsehaut bekommen.


    Alles in allem ein Reihe, wie es von Rick Riordan besser nicht sein könnte. Ich freue mich schon auf die nächsten Abenteuer und weitere mögliche Begegnungen mit Annabeth (Percy-Jackson-Freak).

  6. Cover des Buches Magnus Chase 2: Der Hammer des Thor (ISBN: 9783551317957)
    Rick Riordan

    Magnus Chase 2: Der Hammer des Thor

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Buechersmartiii

    Nachdem Magnus den Fenriswolf wieder fesseln konnte und es so schien, als hätte er doch noch ein bisschen Zeit bis zur Götterdämmerung, muss er nun Thors Hammer wiederfinden. Obwohl der natürlich gar nicht verschwunden ist, denn Thor würde seinen Hammer doch nie verlieren.

    Aber das ist nur eine Lüge für Feinde, die sich einen fehlenden Hammer zunutze machen  und damit den Untergang der Welt herbeiführen könnten. Und das wäre äußerst unpraktisch, denn immerhin wollen Magnus und seine Freunde noch ein wenig ihr Nachleben auskosten.

    Somit haben sie keine andere Wahl, als sich auf den überhaupt kein vertrauenerweckenden Gott des Bösen und Tricksens Loki einzulassen und sich wie Schachfiguren von ihm durch die neun Welten schieben lassen, vorbei an verrotteten Zombies, bowlenden Riesen, sexy Schwertdamen, furzenden Göttern und ganz viel Lebensgefahr.

    ~Sonstiges übers Buch~

    Die Art zu schreiben war wieder mal einzigartig Rick Riordan. Humorvoll, immer was zu lachen.  

    Durch ein paar große Kellen unvorhersehbare Wendungen, eine volle Kelle Tod, eine gute Prise Sarkasmus gewürzt mit Ironie und humorvollen Vergleichen&Metaphern ergibt die Schreibstil-Suppe á la Rick Riordan.

    Was mir abgesehen vom Schreibstil besonders bei diesem Buch (auch aus dem gesamten Riordanverse) auffiel, war das Einbringen von Materie, die in unserem Alltag immer präsenter wird und wir uns viel mit beschäftigen, um Gerechtigkeit und Verstehen zu schaffen.

    Und Magnus ist wirklich ein Vorbild, wir alle sollten bei “Konfrontation“ mit  Religion, Sexualität und Behinderungen handeln wie er. Magnus versteht  vielleicht nicht direkt alles, aber er fragt nach. Wird dabei aber nie  aufdringlich oder nervig, nimmt es einfach an. Unterstützt, hilft, macht mit.

    So zum Beispiel bei Sam, die fest im Glauben an Allah verankert ist. Magnus fragt nach, urteilt aber nicht. Genauso bei Alex Fierro, die/der genderfluid ist und dem taubstummen Hearthstone, für den Magnus Gebärdensprache gelernt hat. Er merkt einfach, wann und welche Fragen und Bemerkungen angebracht sind.

    Dieses Buch ist wirklich eine Bereicherung für jedes Bücherregal.

    Selbst wenn ihr euch nicht für die nordische Mythologie interessiert, dieses Buch haut einem vom Hocker. Vorwissen benötigt man auch nicht, hinten ist ein informativer Glossar zu finden.

  7. Cover des Buches Die Helden von Midgard (ISBN: 9783426523711)
    Liza Grimm

    Die Helden von Midgard

     (39)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Wir begleiten hier Kara die mit ihrem Bruder, dem Gott Tyr, versuchen soll den Menschen Erik zum Helden zumachen. Allerdings kommen Kara da ihre eigenen Gefühle und der Gott Loki in die Quere. 

    Die Geschichte war okay. Wer auf nordische Mythologie steht, wird hier sicher seinen Spaß haben, aber für mich persönlich hat etwas gefehlt. Die Problematik war zweifelhaft, das Handeln der Charaktere ebenso. Highlight war definitiv Loki, aber leider hatte er zu wenig Screentime um die Geschichte für mich zu retten. 

    Mittelmäßig Göttergeschichte, die Spaß machen kann, aber leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

  8. Cover des Buches Im Bann der Seelenhändler (ISBN: 9781074927370)
    Lavea Thoren

    Im Bann der Seelenhändler

     (35)
    Aktuelle Rezension von: WELTENWANDERER

    Madeleine hat nach einen Unfall ihr Gedächtnis verloren, sie liebt bei ihrer Tante und ihrem Cousin Thiazi, aber irgendetwas verschweigen sie ihr. Dann trifft sie einen Fremden, der mehr über sie zu scheinen weiß und ihr die Wahrheit über sich und ihre Herkunft erzählen möchte. Doch wem kann sie trauen ? Ihrem Cousin oder diesem mysteriösen Fremden? 

    Meinung: Ich liebe die nordische Mythologie und war daher sofort neugierig auf das Buch. Durch den angenehmen Schreibsti flog ich regelrecht über die Seiten und es wurde alles so detailliert beschreiben, sodass ich mir alles wunderbar vorstellen konnte, als sei ich selbst dabei. Die nordische Mythologie wird wirklich gut in die Story eingeflochten und wirkt nicht aufdringlich. Auch braucht man keine Vorkenntnisse über die Mythologie, denn der Leser wird gemeinsam mit Madeleine langsam herangeführt. Die Idee mit den Seelenhändler ist einfach großartig und gelungen umgesetzt. Ansonsten hat es mir auch sehr gut gefallen, dass es verschiedene Perspektiven gab, denn so konnte man sich besser in die verschiedenen Personen hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. 

    Die Charaktere sind authentisch und gut ausgearbeitet, besonders Grímnir hat sich einen Platz in meinem Herzen erkämpft. Generell gefiel mir die Vielfalt der Charaktere und deren einmalige Persönlichkeit. Madeleine ist mir sympathisch und sie macht eine enorme Entwicklung durch. Zunächst wirkt sie verloren, durch ihren Gedächtnisverlust und schüchtern, aber davon lässt sie sich nicht unterkriegen und sucht nach der Wahrheit. Zum Schluss weiß sie wer sie ist und was sie will. 

    An einigen Stellen zog sich das Buch sehr und auch mit der Spannung war es ein auf und ab, aber gegen Ende wurde die Spannung noch mal angezogen und ich konnte das Buch  nicht mehr aus der Hand legen. Auch die  überraschenden Wendungen haben zu der Spannung beigetragen. 

    Fazit: Eine interessante und spannende  Story über Seelenhändler gepaart mit  Elementen der nordischen Mythologie. Es ist aber auch ein Buch über Freundschaft und Loyalität,Liebe und Verbundenheit, sowie über Intrigen und Verrat - und davon gibt es eine Menge.

  9. Cover des Buches Nordische Mythen und Sagen (ISBN: 9783847906674)
    Neil Gaiman

    Nordische Mythen und Sagen

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_de_Mora

    In Nordische Mythen und Sagen von Neil Gaiman erfährt man, warum Odin nur ein Auge hat, wie Thor zu seinem Hammer kam und warum man Loki nicht trauen kann.

    Die einzelnen Geschichten sind sehr witzig geschrieben, so dass man beim Lesen oft Schmunzeln muss. Die nordischen Götter an sich sind schon humorvoll, sie Lachen gerne und machen sonst so manche Spässe. Sie unterscheiden sich auch so ziemlich von den griechischen Götter und Halbgöttern.

    Das Buch ist für alle, die noch nicht viel über nordische Sagen gelesen haben und mehr über die nordischen Götter erfahren möchten. 

  10. Cover des Buches Thor (ISBN: 9783404206391)
    Wolfgang Hohlbein

    Thor

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Ein ganz schön dicker Schmöker (910 Seiten) und trotzdem hat er mich etwas frustriert zurück gelassen, weil für mich noch so viele Fragen der Geschichte offen geblieben sind. Bei dem Umfang hätte es doch wirklich möglich sein sollen, die Inhalte noch unterzubringen.
    Doch erst einmal: worum geht es?
    Ein Mann ohne Namen und ohne Erinnerung in einem Schneesturm, der auf eine Familie trifft, die von Wölfen angegriffen und von unheimlichen Kriegern verfolgt wird. Und obwohl er selbst geschwächt ist, scheint er über fast gottgleiche Kräfte zu verfügen. Oder ist er gar der Gott des Donners, dessen Hammer fast nicht aufzuhalten ist?
    Ich fand die Geschichte nicht unspannend, aber natürlich kommt jetzt ein "aber" und Spoiler auch noch:
    - Nach der x-ten Wendung, war es mir doch die ein oder andere Wendung zu viel. Ehrlich. Ein paar weniger hätten es auch getan.
    - Dann der Charakter der Urd bzw. eher die Tatsache, dass Thor ihr auch nach unendlich vielen Lügen immer noch glaubt.
    - Der Faktor Zeit: Urd ist irgendwann schwanger und einmal weiß sie nicht genau wie lange es noch dauert, dann ist mal von "wenige Wochen", dann Monaten die Rede und das kunterbunt durcheinander. Es passte einfach nicht.
    Aber spannend war es trotzdem. Deshalb gibt es auch trotz der Schwierigkeiten, die ich mit der Geschichte hatte, noch 3 Sterne von mir.

  11. Cover des Buches Götterdämmerung (ISBN: 9783505126482)
    Tommy Krappweis

    Götterdämmerung

     (69)
    Aktuelle Rezension von: VelumSanguine

    Hier bekommt Ihr nun die Rezension zum dritten und (vorerst) letzten Band der Mara Reihe. 

    Optik:
    Die Cover sind wunderschön gestaltet.
    Im Prinzip ist es immer wieder (fast) das selbe Motiv in anderer Farbe… Band 1 kommt im satten, prasselndem Rubinrot daher … Band 2 fließt in wunderschönem Azurblau in den Sehnerv und Band 3 wächst einem in Smaragdgrün ans Herz.
    Immer ist ein Drittel des Gesichts eines Mädchens zu sehen (Mara will ich meinen) und wie auch im wahrem Leben kann man vieles im Auge eines Menschen über den Inhalt ablesen.
    Verzierungen und Schrift fügen sich mit einem edlem Goldton perfekt in das Gesamtbild ein – die Optik allein wären 6/5 Sterne <3

    Was der Klappentext verspricht:
    Maras Welt ist in großer Gefahr. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Feuerbringer zurückkehren und alles um sie herum auslöschen wird. Mara muss unbedingt herausfinden, wer ihr geheimnisvoller Auftraggeber ist! Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit. Und plötzlich überstürzen sich die Ereignisse: Eine spannende Verfolgungsjagd durch die Götterwelt beginnt. Kann Mara das große Unheil aufhalten und ihre Welt retten?

    Der Schreibstil:
    Ich muss gestehen, dass der Schreibstil sich grade mal im Bereich zwischen durchschnittlich und gut befindet.
    Das Buch lässt sich zu meist flüssig vorlesen, nur an vereinzelten Stellen kam ich ins Straucheln.
    Es haben sich tatsächlich ein paar kleinere (aus meiner Sicht unbedeutende) Fehler-Teufelchen eingeschlichen, was aber der Geschichte an sich keinen Abbruch tut.
    Sehr charmant und vor allem amüsant fand ich hingegen die Eigenwort-Kreationen des Autors, die mich eins ums andere mal zum Schmunzeln brachten.
    Ebenfalls interessant ist das Spiel mit der Schrift … auf die sich sogar die Protagonistin bezieht „es ist anstrengend die ganze Zeit in kursiv zu denken“ (oder so ähnlich) … oder wir kennen es, wenn sich die Gedanken überschlagen  – da ist es recht amüsant, wenn entsprechend die Wörter ohne Punkt und Komma zusammen kleben und das somit noch mal unterstreichen.

    Die Geschichte:
    (Anmerkung: jemand der Band 1 und 2 nicht gelesen hat, wird viele Anspielungen nicht verstehen und vor allem fehlen ihm/ihr etliche Hintergrund Informationen)
    Der letzte Band schließt zeitlich direkt an den zweiten Band und schmeißt uns deshalb genau in die Verwüstung und Erschöpfung nach einer der Schlachten gegen den Feuerbringer.
    Ich persönlich finde, dass dieser Band uns sehr gut zeigt: es ist nicht schlimm vor eine Aufgabe gestellt zu werden, die einem übermächtig und unlösbar erscheint, denn man braucht nur die richtigen Personen an seiner Seite um alles schaffen zu können.
    Die Beziehung zwischen Mara und ihren Bezugspersonen wird zum Teil auf sehr harte Proben gestellt, aber es zeigt sich das Mutterliebe und auch Freundschaft stärker sind als alles andere.
    Natürlich lernen wir auch neue Personen, wie die Ex-Frau vom Professor kennen … und was soll mit 2 Profs schon schief gehen? :-P

    Es werden auch viele Fragen geklärt, die man sich schon seit Band 1 gestellt hat:
    Warum wurde Mara auserwählt?
    Wo kommt der Feuerbringer her?
    Wieso hat Mara ihre Kräfte nicht immer zur Verfügung?
    Aus welchem Grund fühlen sich diese Kräfte immer wieder mal anders an?
    Warum steht der Professor auf Maras Mutter? (lacht nicht, das habe ich mich echt gefragt)
    Wieso ist Maras Mutter so schwurbelig?
    Gehört Loki jetzt zu den Guten?
    Wie Ihr vielleicht merkt, gab es nach dem zweiten Band wirklich in meinem Kopf mehr Fragen, als Antworten… aber die wurden tatsächlich alle (und das teils sehr spektakulär) geklärt.
    Es gibt in diesem Band sogar 3 oder 4 Wendungen, die ich so nie hätte kommen sehen und die haben mich extrem mitgerissen und begeistert.
    Wir haben eigentlich für jeden etwas dabei:
    Weltrettung, Götter, Liebe in den verschiedensten Formen, Kampf und Erkenntnis … Mara wird im Verlauf des letzten Bandes ein bisschen erwachsender und verständnisvoller – sie lernt auch mit den verschiedenen Kräften der Götter umzugehen, wem sie vertrauen kann und wem nicht und sogar die Liebe lernt sie kennen (wenn auch zu einem hohen Preis).
    Das Ende ist doch recht bittersüß wie man so schön sagt.

    Fazit:
    Ein absolutes MUSS für alle die Band 1 und 2 schon gelesen haben


  12. Cover des Buches Tod in Blau (ISBN: 9783423253802)
    Susanne Goga

    Tod in Blau

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Monika58097

    Susanne Goga entführt den Leser auch in diesem zweiten Fall mit Kommissar Leo Wechsler ins Berlin der 20er Jahre. Ein Maler, dessen Bilder provoziert haben und der tot in seinem Atelier aufgefunden wird. Eine geheimnisvolle Asgard-Gesellschaft und ein zwölfjähriger, etwas zurück gebliebener Junge. Was haben die Personen mit dem Toten zu tun? 

    Susanne Goga beschreibt die damalige Zeit alles andere als golden. Menschen, die in Armut leben, die Hunger leiden, die ihre Kinder misshandeln. Sie versteht es hervorragend, den Leser die damalige Zeit nahe zu bringen, der froh sein wird, in der heutigen Zeit leben zu dürfen. 

    "Tod in Blau" - spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Nicht nur ein Krimi, sondern ein Sittengemälde der damaligen Zeit. Unbedingt lesen!

  13. Cover des Buches Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard (ISBN: 9783401506920)
    Neil Gaiman

    Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Eine nordische Legende für junge Leser.

    Inhalt:

    Tief in den Wäldern des Nordens begegnet der Wikingerjunge Odd den Göttern Odin, Thor und Loki. Doch die drei brauchen Odds Hilfe. Denn nur einer wie Odd kann die Eisriesen aus Asgard vertreiben und die Welt vom ewigen Winter befreien: Einer, der so fröhlich ist, einer, der so glücklich ist  - wie Odd.


    Meinung:

    Ich war überrascht wie schmal diese Buch ist. 120 Seiten sind wirklich nicht viel.

    Aber das heißt nicht, dass diesem Buch etwas fehlt.

    Im Gegenteil hat sie so ziemlich alles, was ein gutes Abenteuer braucht: Götter, eine fremde Welt, eine große Notlage und ein junger, eher unauffälliger Held.

    Wobei so unauffällig ist Odd garnicht. Erstaunlicherweise ist er trotz seines wenig angenehmen Lebens (sein Vater starb auf See, nach einem Unfall ist ein Bein verkrüppelt und der neue Mann seiner Mutter ist ungehobelt und unfreundlich) ein sehr fröhlicher und zufriedener Junge. Schon ein bisschen merkwürdig. Daher wohl auch der treffende Name für ihn.


    Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen, denn die Schauplätze sind anschaulich, detailreich und atmosphärisch beschrieben.

    Die Geschichte ist ruhig erzählt und trotzdem fesselnd und spannend. Hinzu kommen viele wunderbare Illustrationen. Da Odd sich mehr auf sein köpfchen verlässt und nicht auf körperliche Gewalt, ist das Abenteuer sehr gut für junge Leser geeignet.


    Fazit:

    Mein zweiter Ausflug in ein Kinderbuch von Neil Gaiman war ein voller Erfolg. Atmosphärisch, spannend und lehrreich ist die Reise von Odd in die Götterwelt des Nordens.

  14. Cover des Buches Hammered (ISBN: 9780356501215)
    Kevin Hearne

    Hammered

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Atticus O’Sullivan hasst offene Versprechen. Besonders, wenn es seine eigenen sind. Er steht zu seinem Wort, weshalb es für ihn eine Frage der Ehre ist, seine Vereinbarungen mit Laksha und Leif einzuhalten. Für ihre Hilfe gegen Dionysos‘ Bacchanten versprach er Laksha, für sie einen der goldenen Äpfel der nordischen Göttin Idun zu stehlen, die ewige Jugend schenken. Ein kleiner Diebstahl bringt Atticus nicht um den Schlaf, obwohl Asgard nicht gerade die gastfreundlichste Ebene des Universums ist. Seine Abmachung mit Leif hingegen ist da schon ein ganz anderes Kaliber. Atticus wusste, dass Leif Thor tot sehen möchte, schließlich hatte er ihn gebeten, ihn bei seinem Rachefeldzug zu unterstützen. Von sich aus hätte sich Atticus niemals darauf eingelassen, denn mit dem Donnergott ist absolut nicht zu spaßen. Wäre da nicht der Zwischenfall mit dem deutschen Hexen-Coven gewesen. Nun hat er keine andere Wahl, will er Wort halten. Er ist fest entschlossen, Leifs lebensgefährlichen Plan durchzuziehen, allen Warnungen zum Trotz. Doch in Asgard angekommen, löst sich dieser Plan in Luft auf und Atticus muss sich fragen, ob ein gehaltenes Versprechen das Leben seiner Freunde wert ist.

    Man, man, man, Atticus. In Asgard einzufallen mit dem festen Vorhaben, Thor zu ermorden, war eine dumme, nein, eine saudumme Idee. Wie konnte sich mein Lieblingsdruide nur auf so ein Himmelfahrtskommando einlassen? Ein Kampf mit den Asen. Da möchte man ihm mit der flachen Hand so lange auf die Stirn schlagen, bis sein Hirn aus dem Winterschlaf erwacht. Ich bin ein riesiger Fan der „Iron Druid Chronicles“, doch dieses Mal habe ich mich wirklich über den Protagonisten geärgert. Männliches Ego. Meine Ehre ist mir wichtiger als mein Leben. Bla bla. Pfff. Es war doch von vorneherein klar, dass das schiefgeht. Ganz ehrlich, Atticus sollte dringend lernen, seinen Stolz einfach mal herunterzuschlucken. Ja, Thor hatte eine Strafe verdient, vielleicht sogar den Tod, aber das? Das war das Bescheuertste, was Atticus bisher getan hat. Er hätte ein Freund sein sollen und Leif von diesem selbstmörderischen Vorhaben abbringen müssen. Freunde lassen Freunde nicht in ihr Verderben rennen, bloß, weil ihnen in einer miesen Situation ein absolut schwachsinniges Versprechen abgepresst wurde. Ich verstehe ja, dass Leif nicht gerade der Typ ist, mit dem man sowas in Ruhe ausdiskutieren kann, doch ich finde, Atticus hätte den Gesichtsverlust einfach hinnehmen müssen. Ich habe mehr von ihm erwartet. Vor allem habe ich ihm mehr Cleverness zugetraut, denn rückblickend manövriert er sich in „Hammered“ das erste Mal in eine Lage, aus der ihn sein Verstand nicht retten kann. Ich habe hin und her überlegt, warum Kevin Hearne ihm erlaubt hat, diese Richtung einzuschlagen. Vielleicht wollte er ihm eine Lektion erteilen. Vielleicht fand er, dass dieser Rückschlag wichtig für seine Entwicklung war. Trotz all des Ärgers, den ich beim Lesen für Atticus empfand, muss ich allerdings zugeben, dass es mir auf gewisse Weise gefiel, dass er kein allmächtiger Superheld ist. Er ist eben kein Gott, sondern nur ein Mensch. Er trickste sich durch die Jahrhunderte, versteckte sich und lief davon. So überlebte er, doch das bewahrte ihn nicht davor, Fehler zu begehen. In „Hammered“ gesteht er sich ein, dass seine Gefühle für andere Menschen stets seine größte Schwachstelle waren und bis heute sind. Er erzählt frei von einer vergangenen Liebe – ein Novum, das mir erstaunlich viel bedeutete. Ich habe das Gefühl, ihn Stück für Stück besser kennenzulernen und freue mich über jede Information, die Hearne ihn mit mir als Leserin teilen lässt.
    Natürlich bilden sich Atticus und Leif nicht ein, zu zweit die Spur einer Chance in Asgard zu haben. Nein, sie bringen die Kavallerie mit, bestehend aus Gunnar, dem Alphawolf des Werwolfrudels in Tempe, einem Magier, einem vergessenen Gott und einem Alchemisten, die der Hass auf Thor eint. Sie alle teilen ihre Geschichten, ihre Gründe dafür, Thor zu töten, in einer einzigartigen Situation am Lagerfeuer. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich diese Szene liebte. Nicht nur, weil Kevin Hearne sich dazu entschloss, die einzelnen Geschichten als Binnenerzählungen zu strukturieren, sondern auch, weil ich so endlich einen Blick hinter Leifs und Gunnars Fassaden und in ihre Vergangenheit werfen durfte. Nichtsdestoweniger machte mir ein Punkt wirklich zu schaffen. Das illustre Grüppchen plant, einen Gott umzubringen. Wie wirkt sich der Tod eines Gottes eigentlich auf das Universum aus? Können Götter überhaupt richtig sterben? Sind sie dann tot-tot? Für immer? Ein Einschnitt dieser Größenordnung muss Konsequenzen haben. Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass ein Gott einfach tot umfällt und es niemanden kümmert. Meiner Meinung nach muss Kevin Hearne diesen Aspekt seiner Geschichte unbedingt intensiver ausarbeiten, besonders, da es offenbar ein wiederkehrendes Thema in Atticus‘ Leben ist.

    Selbst wenn ich mich über Atticus ärgere, machen mir die „Iron Druid Chronicles“ viel Spaß. Ich habe wieder herzhaft gelacht und „Hammered“ in kürzester Zeit ausgelesen, weil mich die actionreiche Handlung fesselte. Atticus zu besuchen, ist wie ein Urlaub für meine Gedanken. Bisher habe ich pro Jahr einen Band der Reihe gelesen, doch ich glaube, dieses Mal werde ich nicht so lange warten. Der Cliffhanger am Ende des dritten Bandes lädt einfach zu sehr zum Weiterlesen ein. Außerdem möchte ich nach den Ereignissen in Asgard noch dringender als gewöhnlich wissen, wie es mit meinem liebsten Druiden weitergeht, denn ich habe das Gefühl, die Zeit ist reif für etwas Neues, für ein wenig Innovation. Atticus hat so viel zu bieten – ich würde gern weitere Facetten seiner Persönlichkeit kennenlernen und fände es nett, wenn es mehr gemeinsame Szenen mit seiner Schülerin Granuaile gäbe. Mal sehen, ob mir Kevin Hearne in „Tricked“ meine Wünsche erfüllt.

  15. Cover des Buches Midgard (ISBN: 9783764170561)
    Wolfgang Hohlbein

    Midgard

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Nurija
    Die Legende vom Fimbulwinter sagt zwei Kinder voraus, in deren Händen das Schicksal der Welt liegt, doch der junge Lif kann kaum glauben, daß mit dieser Prophezeihung er gemeint ist. Als er jedoch von übernatürlichen Wölfen und anderen Kreaturen verfolgt wird und durch Midgard flieht, lernt er, sein Schicksal anzunehmen und will auf Seiten der Götter Asgards gegen die Mächte der Finsternis kämpfen. Zur Seite stehen ihm seine Freunde Eugel und Baldur, doch die düsteren Kreaturen sind zahlreich und mächtig...

    Dies ist die alte Sage von den Göttern und den Asen, von den Kreaturen der Hel, von Midgard und Asgard. Es ist die Sage von Tor und Tyr, von den Raben Hugin und Munin, von der Midgardschlange und der Weltesche Yggdrasil; die Sage von der Schlacht Ragnarök und der Weltendämmerung.
    Die uralte nordische Sagenwelt wird hier von Wolfgang und Heike Hohlbein in der schönsten, kompaktesten, modernsten und mitreißendsten Form erzählt, in der ich diese Sage je gelesen habe.
    Ich konnte es einfach nicht erwarten weiterzulesen! Dieses Buch ist einfach der Fantasyhammer! Der Anfang gefiel mir zuerst nicht so gut, aber es wurde immer spannender. Schließlich wird die letzte Schlacht Ragnarök geschlagen und der Schluss ist sehr überraschend. Das Buch ist einfach ein Muss für alle Hohlbein- und Fantasyfans. Wer sich für germanische Mythologie interessiert würde auch keinen Fehler machen, indem er dieses Buch lesen würde.
  16. Cover des Buches Die Einherjer: Pfad der Götter (ISBN: B07J491MSK)
    Pascal Wokan

    Die Einherjer: Pfad der Götter

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Lexy_Koch

    Der erste Band der Einherjer-Reihe lässt einen mit einem gewaltigen Cliffhanger sitzen. Deshalb musste ich unbedingt zeitnah den zweiten Band lesen.

    Gesagt getan.

    Der zweite Band nimmt gleich am Anfang fahrt auf und beleuchtet weiterhin die Hintergründe und Vergangenheit von Asgrim. Der Leser erfährt mehr über die Welt der nordischen Götter und an der ein oder anderen Stelle kann man auch schon rote Fäden zusammenspinnen und den ersten Teil besser verdauen und verarbeiten.

    Dennoch bleibt im zweiten Band ziemlich viel offen. Viele Dinge sind einfach nicht aufgeklärt oder nur kurz angeschnitten. Daher denke ich das man im dritten Band noch viel mehr über die Vergangenheit von Asgrim und die Götter erfährt.

    Trotz der Flut an Informationen bekommt man aber auch viel Spannung, Schlachten, Blut und Gemetzel. Gerade das hatte mir im ersten Band schon so gefallen und auch im zweiten kommt das nicht zu kurz. Asgrim und seine Gefährten müssen sich alten Gegnern stellen und ob sie immer gewinnen ist hier wirklich die Frage. Ob sie auf der richtigen Seite stehen ebenfalls.

    Ich finde es unglaublich toll wie sehr Pascal Wokan auf einige Charakterzüge der Protagonisten eingeht. Er hat nicht nur ein geniales Worldbuilding, sondern auf fabelhaft ausgearbeitete Charaktere. Diese kämpfen nicht nur mit Gegnern, sondern auch viel mit sich selbst. Gerade unser Prota leider viel und Selbstzweifeln.

    Eine besondere Storyline wird im zweiten Band allerdings gar nicht erwähnt und deshalb hoffe ich sehr auf den nächsten Teil, denn ich bin wirklich neugierig wie es mit diesem einen Charakter weitergeht.

    Mein Fazit: Pascal hat eine wunderbare Welt der Götter erschaffen. Wir lernen viele verschieden Götter und andere Charaktere kennen, die im Verlauf der Geschichte wahrscheinlich noch sehr wichtig sein werden. Wer gerne in die nordische Mythologie abtauchen möchte, sollte sich unbedingt diese Reihe zulegen.


    Von mir gibt es mit dem Hammer geschmiedete 5 von 5 Delicious Sternchen. 

  17. Cover des Buches Valkyrie (ISBN: 9783903006201)
    Tina Skupin

    Valkyrie

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Latzel

    hier ist schon der Einstieg in die Story  sehr fesselnd  gelungen.  Ich konnte sofort abtauchen  und war der Geschichte bis zum Schluß verfallen.


    Die Autorin schreibt  fliessend,  fesselnd und leicht zu lesen . Wer sich für die nordische Mythologie / Götter  interessiert , der wird an der Geschichte seine Freude haben. Aber auch  allen, denen diese Mythologie "neu" ist wird dieses Baby  gefallen, da man kein Hintergrundwissen  benötigt.


    Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz. Das mag ich sehr. 


    Tina schafft zudem tolle Charaktere, die ihre Wirkung  beim Leser nicht verfehlen.


    Auch das die Geschichte einen Zeitsprung macht ist mega umgesetzt und sorgt für eine tolle, humorvolle Unterhaltung. 


  18. Cover des Buches Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehämmert (ISBN: 9783608983883)
    Kevin Hearne

    Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehämmert

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Mjoelni

    Der 3. Teil der Chronik des eisernen Druiden von Kevin Hearne kommt gewohnt witzig und keck daher, doch leider kann er meiner Meinung nach das Niveau von Band 1 und 2 nicht halten. Es ist ein ständiges Hin und Her zwischen Orten, Atticus hält teilweise wahnsinnig lange Monologe und auch sprachlich lässt das Buch zu wünschen übrig.


    Schön war, dass man mehr über die Vergangenheit von Leif und Gunnar erfährt und wie sie dorthin gelangt sind, wo sie heute stehen. Mein Lieblingscharakter im Buch war Perun, der russische Donnergott. Über ihn würde ich gern ein Spin-off lesen. 

    Auch wenn ich Atticus mittlerweile ein bisschen kenne, konnte ich bei "Gehämmert" nicht wirklich eine Beziehung zu ihm aufbauen. Seine Tätigkeiten sind eine Aufzählung von Notwendigkeiten, ständig wird betont, warum er das tut (wir wissen es!) und dass er es eigentlich lassen sollte, aber er hat sein Wort gegeben ...


    Ohne Frage werde ich die Reihe weiterlesen, allein Oberon ist das Durchhalten wert. Außerdem möchte ich wissen, wie es mit Granuaile weitergeht, Atticus' Auszubildende. Aber Band 3 war leider nicht das Wahre.

  19. Cover des Buches Die Tochter der Midgardschlange (ISBN: 9783843210577)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Tochter der Midgardschlange

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Das Buch ließt sich eigentlich nicht schlecht, allerdings brauchte ich persönlich brauchte allerdings die ersten 150 Seiten, um mich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen.

    Es überkommt einem leider das Gefühl eine vor sich hinplätschernde Handlung in den Händen zu halten, die irgendwie in ihrer Gesamtheit unvollständig erscheint. Die wenigen Momente der Spannung die aufkommen flachen genauso schnell wieder ab. Und bei einer Länge von 560 Seiten hätte man einiges an langatmigen Stellen streichen können.

    Dennoch sei gesagt, dass die Figuren sehr wohl eine gewisse Tiefe besitzen. Aber das alleine macht es dann leider auch wieder nicht aus, um sich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen.

     

    Fazit: Für das Buch vergebe ich 3,5 Sterne. Zwar sind die Charaktere gut ausgearbeitet, aber das - und einige spannende Stellen - sind leider zu wenig, um voll und ganz zu überzeugen.

  20. Cover des Buches Marvel | Legenden von Asgard – Der Kopf des Mimir (ISBN: 9783966584104)
    Richard Lee Byers

    Marvel | Legenden von Asgard – Der Kopf des Mimir

     (12)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Götter, Sagen, fantastische Wesen - Willkommen in Asgard. Wir alle kennen Thor, Gott des Donners und durch das Marvel Cinematic Universe (MCU) haben sich auch Heimdall und Sif einen Namen gemacht. In dieser Geschichte greift der Autor sich genau diese beiden Figuren und verpasst ihnen ein episches Abenteuer. Der Allvater Odin hat sich zu seinem Schlaf zurückgezogen und soll nicht gestört werden. Normalerweise dauert diese Phase nur wenige Tage, doch diesmal liegt er schon mehrere Wochen in Trance. Währenddessen greifen die Frostriesen aus Jotunheim unaufhörlich an. Aus einigen kleinen Scharmützeln entsteht ein unausweichlicher Krieg. Die Arsen sind stark, doch ohne Odin scheint der Kampf schon fast verloren.

    Heimdall glaubt nicht an einen Zufall, dass Odin nicht aufwachen kann und der Krieg gegen Skrymir und seine Riesen einen so verheerenden Verlauf nimmt. Er bricht zusammen mit seiner Schwester Sif, trotz drohender Strafe, in die Schlafkammer von Odin ein. Dabei entdeckt er, dass der Kopf des Mimir fehlt. Ein heiliges und mächtiges Relikt. Fortan werden sie gesucht und der Wettlauf um das Überleben von Asgard beginnt. Heimdall kommt dabei durch viele der Welt und darf sogar den Weltenbaum Yggdrasils mit seinen eigenen Augen sehen. Er trifft auf Walküren, fliegende Pferde, Drachen, Trolle und natürlich einige Riesen. Hier regiert eben die Fantasie und nicht wie in den Filmen die Technik.

    Passend, wenn man auf der Flucht ist, muss man immer wieder zurückschauen und darf trotzdem nie das Ziel aus den Augen verlieren. Bis die beiden Geschwister in Jotunheim angekommen, vergehen schon einige kleine Zwischenabenteuer. Der Autor hat dabei sehr genau die nordische Mythologie studiert. Außerdem hat er die von Stan Lee und den restlichen Marvel-Autoren geschaffenen Welten passend zusammengetragen. Kleine Erläuterungen zu Namen und Hintergrundgeschichten helfen sich zurechtzufinden. Zeitweise fühlt man sich eher an einen Geschichtsunterricht erinnert, auch wenn hier alles eher Fiktion und Mythos ist, fasziniert es trotzdem ungemein.

    Es wird auch unumgänglich viel gekämpft. Nicht nur einige Riesen verlieren ihr Leben, auch manch unglaubliches Wesen fällt durch Schwert oder Axt. Als aufmerksamer Leser hat man auch recht schnell den/die wahren Übeltäter herausgefunden, doch bleibt das Abenteuer bis zum Ende hin spannend. Man ahnt nicht in welche Schwierigkeiten sie immer wieder geraten. Sicherlich ist die Passage mit dem Weltenbaum etwas schwierig vorstellbar, lässt man sich jedoch darauf ein, funktioniert dieses unwirkliche Universum trotzdem. Thor wird diesmal nur erwähnt und lässt so Platz für zwei Figuren, die in den Filmen viel zu kurz kamen und doch so viel eigene Erzählgewalt haben.

    Fazit:
    Möge der allmächtige Odin unendlich über uns wachen und Heimdall seinen Weg finden ihn aus seinem Schlaf zu wecken. Richard Lee Byers schafft es von Anfang an den Leser in die Welt von Asgard zu entführen. Die hier versammelten Wesen treiben die Story voran und bringen ständig wechselnde fantastische Orte zum Vorschein. Heimdall als Held funktioniert gut und auch Sif lernen wir intensiver den je kennen. Wer sich mythologisch weiterbilden will und gern mehr über Asgard und seine Helden erfahren möchte, findet hier eine mehr als würdige Geschichte.

    Matthias Göbel

    Autor: Richard Lee Byers
    Übersetzung: Stephanie Pannen
    Taschenbuch: 400 Seiten
    Verlag: Cross Cult Verlag
    Veröffentlichung: 24.06.2021
    ISBN: 9783966584104

  21. Cover des Buches Die Midgard-Saga - Niflheim (ISBN: 9781501033827)
    Alexandra Bauer

    Die Midgard-Saga - Niflheim

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Latzel

    als ich begann zu Lesen, wollte ich das Baby kurz mal gegen die Edda tauschen. Hab es aber natürlich  nicht gemacht, denn die Autorin hat sehr gut zusammengefasst und mich neugierig auf mehr gemacht.


    Der Schreibstil macht spass  und wenn man sich für die Götter und Sagen der nordischen Mythologie interessiert,  macht er gleich doppelt soviel Freude. 

    Geraderaus nicht langatmig oder verwirrend, trotz der vielen Götternamen. Alexandra hat ein gutes Maß gefunden sie dem Leser auf eine Verständliche Art und Weise näher zu bringen.


    Die Charaktere sind detailiert  ausgearbeitet  und man merkt hier die Liebe der Autorin zu jedem Einzelnen.


    Das Buch  ist erst der Anfang einer wunderbaren  Story, die grosses Potential hat.

    Mir jedenfalls hat sie sehr viel Lesevergnügen  bereitet. 

  22. Cover des Buches Nordische Götter (ISBN: 9783961770489)
    Johan Egerkrans

    Nordische Götter

     (7)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Nordische Götter – nacherzählt und illustriert von Johan Egerkrans hat mich eindeutig durch die Covergestaltung eingefangen und nicht mehr losgelassen. Im schmucken Leineneinband verbirgt sich die nordische Mythologie mit ihren neun Reichen und guten, wie bösen Helden. Johan Egerkrans hat sich für seine Recherche nicht nur intensiv belesen, sondern auch sein ganzes illustratorisches Können und Herzblut eingebracht. Unglaublich fesselnd, sprechen alleine schon die Bilder und Skizzen von Sagen und Märchen rund um Götter, Riesen, Zwerge und den Weltenbaum Yggdrasil. Interessant zu lesen sind die Zusammenhänge und Erklärungen zur Mythologie an sich, aber die Bilder ziehen einen immer wieder in ihren Bann. Daher hat es nicht lange gedauert, bis die weiteren Bände „Nordische Wesen“ und „Die Untoten“ ins Bücherregal Einzug gefunden haben. Das sind Bücher, die bleiben!

    Bei der Alterfreigabe muss man entscheiden, was die jungen Leser*innen ohne Albträume verkraften können. Bitte einmal selbst blättern und schmökern und dann entscheiden!


  23. Cover des Buches Magnus Chase and the Gods of Asgard, Book One: The Sword of Summer (ISBN: 9781101916988)
    Rick Riordan

    Magnus Chase and the Gods of Asgard, Book One: The Sword of Summer

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Nadja_13
    Ich bin ein grosser Fan von Rick Riordans Bücher, besonders der Percy Jackson und Helden des Olymp Reihen. "The Sword of Summer" ist nun der Start zu seiner neusten Reihe, die sich um die nordische Mythologie dreht. Das Buch spielt jedoch in derselben Welt, wie Riordans andere Reihen, welche die griechische, römische und ägyptische Mythologie behandeln, man trifft daher auch durchaus auf ein paar bekannte Charaktere. Wer die anderen Bücher kennt, kann aufgrund von Magnus Nachnamen natürlich schon erahnen, um wen es sich handelt...

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Magnus erzählt, einem Sechzehnjährigen, der seit dem Tod seiner Mutter auf der Strasse lebt. Magnus war mir direkt vom Anfang der Geschichte an sympathisch. In vieler Hinsicht erinnert er an Percy, besonders da auch er trotz allem was geschieht immer seinen Sinn für Humor beibehält. Der angenehme und humorvolle Schreibstil ist auch etwas, was ich an Rick Riordans Büchern total mag. Auch wenn dieses Buch vom Humor her nicht ganz mit der Percy Jackson Reihe mithalten kann, gab es doch einige richtig lustige Szenen.

    Neben Magnus gibt es natürlich auch noch weitere wichtige Charaktere, die ihn auf seinem Abenteuer begleiten. Diese haben mir jedoch anfangs ziemliches Kopfzerbrechen bereitet, denn zwei davon Hearthstone und Blitzen, ein Elf und ein Zwerg, konnte ich anfangs beim besten Willen nicht auseinanderhalten. Auch wenn mir es im Verlauf der Geschichte dann irgendwann doch gelang konnte ich zu den beiden irgendwie nie richtig einen Zugang finden. Ganz anders verhielt es sich hingegen bei Sam. Sie ist ein super interessanter Charakter und hat sich schnell zu meiner Lieblingsfigur in diesem Buch entwickelt.

    Insbesondere die Darstellung der verschiedenen Götter und anderen mythologischen Wesen, fand ich wieder sehr gelungen. Die Begegnung mit Thor ist eine meiner Lieblingsstellen der Geschichte. Auch die verschiedenen Welten und besonders Hotel Valhalla, der Ort, an den gefallene Helden hingeschickt werden, waren super interessant. Rick Riordan gelingt es toll die mythologischen Elemente auf spannende und unterhaltsame Weise in die Geschichte einzufügen.

    Auch die Handlung hat mir grösstenteils gut gefallen. Jedoch wies die Geschichte auch ein paar Längen auf, wo ich das Gefühl hatte gewisse Dinge hätten etwas gekürzt werden können. Grössenteils war das Buch jedoch spannend und actionreich und hatte auch ein paar interessante Wendung, weshalb ich sehr gespannt bin, wie es im nächsten Teil weitergeht.
  24. Cover des Buches Yggdrasil der Weltenbaum (ISBN: 9783943406412)
    Cathrin Kühl

    Yggdrasil der Weltenbaum

     (25)
    Aktuelle Rezension von: VirginiaD

    Art: Fantasy-Anthologie
    Erschienen: 2013
    Seitenanzahl: 198 Seiten
    Sprache: Deutsch

    Lesevergnügen: 09/10
    Schreibstil: siehe Erklärung
    Covergestaltung: 08/10
    Schriftsetzung: 10/10
    Investierte Zeit: k.A.
    Zielgruppe: Männer & Frauen

    Genereller Eindruck: 09/10

    Im Buch finden sich 17 Geschichten von unterschiedlichen Autoren. Von jedem einzelnen Autoren findet sich am Ende des Buches eine Kurzbiographie, in denen auch bereits veröffentlichte Bücher der Autoren zu finden sind. Da es sich um eine Anthologie handelt, gibt es keine Storyline im Buch.
    Durch die gute Schriftsetzung ist ein zügiges Lesen gut möglich.

    Der große Vorteil einer Anthologie ist es, dass es einzelne Geschichten sind, die inhaltlich nicht aufeinander aufbauen. Damit eignet sich "Yggdarsil, der Weltenbaum" auch gut für eine Fahrt im Zug oder einen Abend, an dem man weniger Lesen will.
    Alle Geschichten im Buch passen sehr gut zu dem Thema des Weltenbaums. Besonders interessant ist das Buch damit für Leute, die einen Hang zur nordischen Mythologie haben, da es viele neue Ansätze und Ideen mitbringt.
    "Yggdrasil" ist aber nicht nur für Anhänger der nordischen Mythologie gedacht, sondern für jeden geeignet. Die Geschichten sind bunt gemischt, teilweise sehr humorvoll, aber auch traurig, hoffnungsvoll und träumerisch. Auch Liebesgeschichten finden sich im Buch. Es ist ein Fantasy-Buch, in dem "Yggdrasil" auch weiter ausgelegt wird, was den Reiz des Buches ausmacht.
    Am Ende des Buches ist ein Glossar, in dem die Begrifflichkeiten erklärt werden. Damit eignet sich das Buch auch für Leute, die keine Ahnung von nordischer Mythologie haben.
    Das Buch ist allerdings nichts für Leute, die sich wirklich streng an den nordischen Glauben halten, da die Mythologie sehr frei ausgelegt wird. Das könnte manchen Menschen ein "Dorn im Auge" sein.
    Da es sehr unterschiedliche Autoren sind, die an dem Buch mitgewirkt haben, merkt man die unterschiedlichen Schreibstile sehr. Die Umstellung zwischen den Schreibstilen kann manchmal etwas schwer sein. Damit ergibt sich auch eine sehr unterschiedliche Zeit, die in die Geschichten investiert werden.

    Alles in allem wurden meine Erwartungen sehr erfüllt und das Buch war es wirklich Wert.

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