Bücher mit dem Tag "asiatisch"
27 Bücher
- Elizabeth Lim
Ein Kleid aus Seide und Sternen
(551)Aktuelle Rezension von: kittencuexWunderschöne Beschreibungen - man kann sich dadurch in die Geschichte hineinversetzen.
Zunächst etwas langsam. Wurde dann aber sehr spannend. Die Charaktere entwickeln sich gut und die Beschreibungen sind sehr detailliert und lassen einen in die Geschichte eintauchen.
Das ganze spielt in einem Setting, welches an ein antikes asiatisches Reich erinnert.
Für Mulan-Fans ein Muss.
- Elizabeth Lim
Die sechs Kraniche (Die sechs Kraniche 1)
(342)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Die sechs Kraniche
Autor*in: Elizabeth Lim
Erschienen in Deutschland: 2022
Originaltitel: Six Crimson Cranes
Erschienen in den USA: 2021
Übersetzer*in: Birgit Schmitz
Weitere Informationen:
Genre: Fantasy, Abenteuer, Hetero
Preis: € 16,00 [D] | € 16,50 [A]
Seiten: 476
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-551-58455-7
Verlag: Carlsen Verlag GmbH
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Prinzessin Shiori hat ihre verbotenen magischen Kräfte bisher sorgfältig verborgen. Doch am Morgen ihrer arrangierten Hochzeit verliert sie die Kontrolle über ihre Magie. Ihre Stiefmutter Raikama wittert in ihr eine gefährliche Konkurrentin. Sie verbannt die Prinzessin, verwandelt ihr Brüder in Kraniche und belegt Shiori mit einem Fluch: Sobald ein Wort über ihre Lippen kommt, wird ein Bruder sterben. Auf der Suche nach den Kranichen entdeckt Shiori eine Verschwörung mit dem Ziel, den Thron zu übernehmen. Um das zu verhindern, braucht sie ausgerechnet die Hilfe ihres unbekannten Bräutigams...
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das Buch hier liegt jetzt schon seit ein paar Jahren auf meinem SuB, wie lange genau, kann ich spontan nicht sagen, aber es sind schon mehrere Jahre. Und ich finde es heute, da ich endlich dazu gekommen bin, das Buch zu lesen, total schade! Das Ganze ist aus Shioris Perspektive und auch wenn ich sie anfangs ein wenig anstrengend fand, so fand ich die Story selbst total interessant. Klar, dass sie keine Lust hat, mit irgendjemanden, den sie nicht kennt, verheiratet zu werden. Danach kommt aber die Story ins Rollen und gerade am Anfang fühlte es sich doch ein wenig überhastet an. So konnte ich auch ihre Brüder nicht so gut kennenlernen bzw auseinanderhalten.
Damit tue ich mich immer ein wenig schwer, wenn zu viele Charaktere auf einmal eingeführt werden, so Name an Name. Dennoch, wenn ich jedes Mal gelesen habe, wie sie sich schmerzhaft in Menschen oder Kraniche verwandelt haben, das war dann schon ... uff. Schwer.
Aber auch die Veränderung in Shiori und die Entwicklung, die sie mitgemacht hat, haben mich dann doch noch von ihr überzeugen können. Hat zwar ein wenig gedauert, aber sie wurde dann ein weiterer Grund, warum ich das Buch nur schwer aus den Händen nehmen konnte. Am meisten hat mir aber ihr Bräutigam bzw ehemaliger Verlobter gefallen. Den fand ich interessant, ab dem ersten Moment, in welchem er aufgetaucht ist und das wurde im Verlaufe des Buchs nur umso mehr.
Mit den Plottwists am Ende hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet, da hatte sich wieder mein simpler Geist gezeigt. Und das zwischen Shiori und dem Bräutigam war so awww. Ja, doch, das Buch hat mit gut gefallen. Schade, dass ich es nicht schon früher gelesen habe.
Fazit:
Es gibt hier zu eine Fortsetzung und die werde ich auf jeden Fall holen. Weil ich schon wissen will, wie das Ganze ausgeht. Und ich finde es wie gesagt schade, dass ich nicht schon früher angefangen habe es zu lesen. Aber gut. So ist es nun. Dem Buch gebe ich insgesamt 4 Sterne und ebenfalls eine Lese-Empfehlung.
- Sue Lynn Tan
Die Tochter der Mondgöttin 1: Die Tochter der Mondgöttin
(105)Aktuelle Rezension von: FallendreamsDas Buch ist für alle, die sich gerne mehrfach das Herz brechen lassen, sich von mehreren Plottwists überraschen wollen und asiatische Mythen lieben. Es ist so schön geschrieben… Zwischendrin vergisst man, dass es ein Buch ist.
In diesen 538 Seiten ist so viel passiert… Mehrfach saß ich sprachlos da, weil ich die Plottwists nicht kommen sehen habe.
Die Tochter der Mondgöttin ist Liebe in Form eines Buches. Es gab auch mehr oder weniger ein Love Triangle und ich könnte euch jetzt nicht mal sagen, für wen sie sich hätte enscheiden sollen. 😅
Mir fehlen die Worte, so sehr mag ich die Geschichte.
- Katharina V. Haderer
Blue Scales
(116)Aktuelle Rezension von: JesterlavorreIn diesem Buch geht es um ein Mädchen namens Christine Song. Sie ist - wie ihr Vater - ein Drachenwandler. Sie unterscheiden sich jedoch durch die Farbe ihrer Schuppen. Niemand weiß, dass sie ein Drachenwandler ist und sie hält es auch weiterhin geheim. Durch ihre Heimatstadt streift außerdem ein Rudel Wolfswandler, welches aus ausgerechnet auf ihre Familie abgesehen hat.
Der Schreibstil ist gut zu lesen und detailliert. Vor allem am Anfang konnte man sich sehr leicht in die Geschichte einfinden. Das Setting gefiel mir wirklich gut und durch den schönen Schreibstil konnte man sich alles lebhaft vorstellen.
Leider hat mich die Handlung nicht ganz so sehr begeistert. Am Anfang war ich sehr in die Geschichte investiert und gespannt was als nächstes passieren würde, aber es geschah kaum etwas Spannendes.
Ich fand es etwas komisch, dass niemand ihre Schuppen gesehen hat (vor allem am Ende) und konnte es auch nicht ganz nachvollziehen, dass sie keinem davon erzählt hat. Dadurch fand ich auch den Titel etwas unpassend, weil man von ihren Drachenschuppen und Kräften kaum etwas mitbekommt.
Weiterempfehlen würde ich das Buch leider nicht - aber vielleicht wird ja der Nächste Band der Reihe besser! Das Ende war nämlich nochmal sehr spannend. Ich hätte mir gewünscht, dass der Rest des Buches auch so gewesen wäre.
- June CL Tan
Jade und Obsidian - Die Legende der Zwillingsschwerter
(67)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinJade und Obsidian – Die Legende der Zwillingsschwerter ist ein unglaublich gutes Fantasy-Debüt, das mich von der ersten Seite an gepackt hat. Die Geschichte verbindet chinesische Mythologie, Kampfkunst und Magie zu einer dichten, lebendigen Welt, in der man sich sofort verliert.
Im Mittelpunkt steht Ahn, ein Waisenmädchen aus der Wüste. Sie ist eine Diebin mit gutem Herzen ein Charaktertyp, der an bekannte Figuren aus anderen Fantasyromanen erinnert und trotzdem frisch wirkt. Trotz dieser Vertrautheit habe ich sie sofort ins Herz geschlossen. Ahn besitzt Magie, vor der sie große Angst hat, und genau das macht sie so menschlich. Wie so oft in solchen Geschichten wird sie gezwungen, diese Gabe einzusetzen, um zu überleben und wird dadurch unaufhaltsam in ein Abenteuer hineingezogen, das sie näher an ihre Herkunft und ihre Familie bringt, als ihr lieb ist.
Die zweite Hauptfigur ist Altan, ein ehemaliger Thronerbe, der nach dem Sturz seiner Familie im Exil lebt und von Rache getrieben wird. Seine Motive sind nachvollziehbar, sein innerer Konflikt greifbar. Die Dynamik zwischen Ahn und Altan entwickelt sich langsam, glaubwürdig und getragen von gegenseitigem Misstrauen, Respekt und einer leisen, verbotenen Nähe.
Auch die Nebenfiguren sind hervorragend ausgearbeitet. Sie wirken lebendig, vielschichtig und besitzen klare Motive. Gerade zu Beginn weiß man nicht, wem man trauen kann ein Aspekt, der die Spannung zusätzlich erhöht.
Besonders hervorheben möchte ich den wunderschönen Schreibstil. Die Autorin schafft es, starke Bilder zu erzeugen: Oft hatte ich das Gefühl, selbst durch die Wüste zu ziehen, den Sand zu spüren oder mitten in den Kampfszenen zu stehen. Auch die anderen Schauplätze sind atmosphärisch und detailreich beschrieben.
Die Legende der Zwillingsschwerter Jade und Obsidian sowie die Seelentiere verleihen der Geschichte eine geheimnisvolle Tiefe. Trotz der mythologischen Einflüsse fühlt man sich auch als westlicher Leserin jederzeit abgeholt. Nichts wirkt erklärend oder fremd, sondern organisch in die Welt eingebettet.
Fazit:
Jade und Obsidian ist epische Fantasy, die alles vereint, was ein starkes Genre-Werk braucht: eine faszinierende Welt, sympathische Figuren, Magie, alte Legenden, Verrat, Rache, Vergebung und eine zarte, verbotene Liebesgeschichte. Eine eindeutige Leseempfehlung für alle, die Diebe mit gutem Herzen, mystische Schwerter und große Schicksale lieben. - Fuminori Nakamura
Der Dieb
(90)Aktuelle Rezension von: WolfgangPhilippKlassischer Thirllerplot: Ein begnadeter Taschendieb gerät in die Mühlen des organisierten Verbrechens, macht sich durch die zaghafte Freundschaft zu einem Nachbarsjungen und dessen Mutter erpressbar und wird gezwungen, drei scheinbar unmögliche Diebstähle zu begehen.
Innerhalb dieser Konstellation wird über die Macht des (manipulierbaren) Schicksals, die Abhängikeit von anderen Menschen, die Verlorenheit des Einzelgängers und die Funktionsweise von Süchten reflektiert.
Speziell diese Passagen, in denen der Protagonist die Kunstfertigkeiten und den Rausch/Adrenalinkick des Taschendiebstahls beschreibt, entwickeln einen regelrechten Sog.
Ansonsten eher solides Krimihandwerk, gut zu lesen, aber ohne großen Nachklang.
(Und wieder mal war das ansprechende Cover mitentscheidend, das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen.)(3,5 Sterne)
- Terry Pratchett
Echt zauberhaft
(188)Aktuelle Rezension von: AlexiaDawn- Achtung Spoilergefahr -
Buchinhalt
Rincewind wird von den Zauberern der Unsichtbaren Universität auf den Gegengewichtkontinent geschickt und gerät einmal mehr in ein Abenteuer auf das er überhaupt kein Interesse hat. Denn Abenteuer heißt für Rincewind schnelles Laufen, immer ein Messer an der Kehle und ganz viele Nahtoderfahrungen...
Zu allem Überfluss ist auch noch Cohen der Barbar auf dem Kontinent und hat einige seiner Heldenkollegen bei sich. Sie wollen etwas stehlen...
Auf dem Gegengewichtkontinent scheint auch nicht alles ohne Probleme abzulaufen. Lord Hong versucht einen Umsturz und nutzt dabei alle Mittel, die ihm als Großwesir zur Verfügung stehen, auch alte Geschichten eines großen Zauberers...
Cover und Gestaltung
Mein Buch stammt aus dem Goldmann Verlag und hat eine wunderschöne Zeichnung die Rincewind mit einem sogenannten bellenden Hund zeigt und Cohen den Barbar samt Heldenkollegen. Im Hintergrund ist ein Teil der chinesischen Mauer zu sehen, was auch gut zeigt, wie sich der Leser den Gegengewichtkontinent vorstellen kann. Kurz: es ist bunt und farbenfroh, wie auch die Geschichte selbst.
Schreibstil
Ich bin wirklich immer schnell drin in der Scheibenwelt. Der Schreibstil lässt jeden Charakter auf seine eigene Weise zum Leben erwachen. Manchmal stolpert man über bestimmte Namen der Charaktere, da sie so ungewöhnlich sind, z.B. Herr Zervelatwurst, Töchter Schmetterling und Lotusblume oder auch S.m.e.d.B.a-Schnapphala.
Durch die Einführung einer neuen Kultur sind machne Namen einfach sehr gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt schmunzelt man doch bei ihrer Nennung.
Erstaunt war ich, dass für die Rolle des Tods nicht sein typischer Schreibstil genommen wird. Wenn Tod spricht, wird alles was er sagt, sonst mit Großbuchstaben dargestellt. So kannte ich es von anderen Büchern.
Handlung
Wir betrachten die Geschichte von mehreren verschiedenen Perspektiven aus: Rincewind, Cohen, die Götter, die Zauberer der Unsichtbaren Universität, Hex, Lord Hong, Truhe, etc. Alles im Rahmen eines allwissenden Erzählers. Dadurch erhalten wir auch viele unterschiedliche Eindrücke und Gedankengänge.
Manchmal ist das Wechseln etwas lästig, weil man gerade bei dem einen Charakter bleiben möchte, aber insgesamt bildet sich doch eine Runde Sache daraus.
Die Handlung überrascht mit Wendungen. Zum Teil wird mit bestimmten Geschehnissen gerechnet, aber die Art und Weise wie es dazu kommt, ist nicht immer vorherzusehen. Das macht für mich das Buch sehr unterhaltsam und es lässt sich nur schwer weglegen.
Fazit
Ein Muss für Terry Pratchett-Fans! Neue Freunde sollten vielleicht noch mit dem Band etwas warten und erstmal mit den Farben der Magie anfangen, da wir dort schon einen großen Teil der Charaktere kennenlernen.
- Axie Oh
Das Mädchen aus der Schwebenden Welt (Floating World-Dilogie, Band 1)
(92)Aktuelle Rezension von: Whale_in_the_CloudsRen muss um jeden Preis ihre Magie verbergen. Doch als ihre Familie von Dämonen angegriffen wird, bricht die Magie aus ihr heraus. Jedoch erst, als ihr Onkel vergiftet wurde. So muss Ren nun nicht nur vor den Kopfgeldjägern die es auf sie abgesehen haben fliehen, sondern auch noch alles aufs Spiel setzen um ein Heilmittel zu finden. Dabei trifft sie auf Sunho, einen jungen Mann der Unterschicht, der darum kämpft, seine Erinnerungen und seinen Bruder wiederzufinden.
Das Buch ist wechselnd aus den Perspektiven von Sunho und Ren erzählt, die komplett unterschiedlich aufwuchsen, sich aber doch teils sehr ähnlich sind. Ich fand es super, wie selbstlos beide sind, sich für einander und andere einsetzen und dabei äußerst empathisch vorgehen.
Die Handlung vereint ein asiatisches Setting mit den dazugehörigen Gepflogenheiten mit einer fantastischen Story rund um Verrat, Magie, Freundschaft, Liebe und Familie. Es ist spannend, geprägt von Machtkämpfen, Fehden und Gefahren aber auch gefühlvoll und auf eine fantastische Art sanft.
Mich hat tatsächlich überrascht, wie sehr mich dieses Buch mitreißen konnte, da ich öfter leider weniger mit asiatischem Setting anfangen kann. Hier ist es nicht übermächtig, sondern die Protagonisten an sich stehen im Fokus.
Insgesamt einfach ein tolles Buch und ich freue mich jetzt schon extrem auf Band 2 der Dilogie und kann sie nur wärmstens empfehlen!
- Renée Ahdieh
Das Mädchen aus Feuer und Sturm
(198)Aktuelle Rezension von: ghaniyebooks"𝓢𝓮𝓲 𝓼𝓸 𝓼𝓬𝓱𝓷𝓮𝓵𝓵 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓮𝓻 𝓦𝓲𝓷𝓭. 𝓢𝓸 𝓼𝓽𝓲𝓵𝓵 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓮𝓻 𝓦𝓪𝓵𝓭. 𝓢𝓸 𝓼𝓽𝓪𝓻𝓴 𝔀𝓲𝓮 𝓭𝓪𝓼 𝓕𝓮𝓾𝓮𝓻. 𝓤𝓷𝓭 𝓼𝓸 𝓾𝓷𝓮𝓻𝓼𝓬𝓱ü𝓽𝓽𝓮𝓻𝓵𝓲𝓬𝓱 𝔀𝓲𝓮 𝓮𝓲𝓷 𝓑𝓮𝓻𝓰." 𝓢𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓦𝓸𝓻𝓽𝓮 𝓮𝓻𝓯𝓪𝓼𝓼𝓽𝓮𝓷 𝓜𝓪𝓻𝓲𝓴𝓸, 𝓪𝓵𝓼 Ō𝓴𝓪𝓶𝓲𝓼 𝓕𝓲𝓷𝓰𝓮𝓻 𝓵𝓪𝓷𝓰𝓼𝓪𝓶 ü𝓫𝓮𝓻 𝓲𝓱𝓻𝓮 𝓐𝓾𝓰𝓮𝓷𝓵𝓲𝓭𝓮𝓻 𝓼𝓽𝓻𝓲𝓬𝓱 𝓾𝓷𝓭 𝓼𝓲𝓮 𝓶𝓲𝓽 𝓭𝓮𝓻𝓼𝓮𝓵𝓫𝓮𝓷 𝓼𝓬𝓱𝔀𝓪𝓻𝔃𝓮𝓷 𝓕𝓪𝓻𝓫𝓮 𝓫𝓮𝓭𝓮𝓬𝓴𝓽𝓮, 𝓭𝓲𝓮 𝓼𝓲𝓮 𝓪𝓵𝓵𝓮 𝓽𝓻𝓾𝓰𝓮𝓷.
.
Mariko, ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. Auch wenn sie sich so viel mehr wünscht, besonders sie selbst zu sein - ihre Zukunft hat sie nicht in der Hand. Als sie von ihren Eltern erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal ohne Widerspruch hin. Aber der Weg birgt Gefahren, sodass ihr ganzes Gefolge vernichtet wird. Fortan nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand, bedient sich der Freiheit und versucht selbst herauszufinden, warum man sie tot sehen will. Doch auf dieser Suche erfährt sie nicht nur, dass vieles anders ist, als sie bisher geglaubt hatte, sie verliert auch ihr Herz...ausgerechnet an den Feind.
.
Als ich das Buch in die Hand genommen habe, muss ich zugeben, dass ich gar nicht mit dem Setting warm werden konnte🙈 Ich mochte Mariko überhaupt nicht und der Anschlag am Anfang des Buches, hat mich so irritiert, dass ich aufgehört habe das Buch zu lesen. Als mir meine Mutter erzählte beide Bände beendet zu haben und die Geschichte richtig gut findet, nahm ich mir das Buch erneut in die Hand. Es war schwierig sich in die Welt von Mariko zurechtzufinden, aber mit der Zeit, war es einfacher mit den ganzen Begrifflichkeiten aus Japan zurechtzukommen - was dem Glossar am Ende auch sehr zu verdanken ist. Mariko hat anfangs so viel gezögert, tausendmal über eine Sache nachgedacht, was mich so geärgert hatte, aber schlussendlich konnte ich sie doch lieb gewinnen. Man merkt, wie sie sich im Laufe des Buches verändert und wünscht mehr zu sein, als eine Frau, die nicht selbst über ihr Leben bestimmen darf.
.
Mariko ist so mutig, kämpferisch und lässt sich nicht von anderen unterkriegen. Renée Ahdieh hat die Charaktere so authentisch und realistisch dargestellt. Jeder Charakter hat eine eigene Geschichte, seine eigenen Geheimnisse. Man fiebert vom Anfang bis zum Ende mit Mariko mit, spekuliert und stellt seine eigenen Vermutungen auf. Die Autorin erzählt nicht nur aus Marikos Sicht, was mich anfangs etwas verwirrt hat. Jedich finde ich es im Nachhinein einfach nur toll, weil man so aus verschiedenen Seiten Informationen bekommt. Das Ende hat mich so aus der Bahn geworfen, was nur noch mehr unterstreicht, was für ein Talent Renée Ahdieh hat.
.
Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen! Hoffentlich gibt es ein Happy End.
.
@ghaniyebooks
~
- Han Kang
Griechischstunden
(57)Aktuelle Rezension von: irmakvakifliGriechischstunden verleiht Han Kangs Werk eine neue, fast intellektuell-sophistizierte Note. Die griechische Sprache fungiert dabei weniger als Thema, sondern als stille Struktur, die dem Roman eine besondere Tiefe gibt. Dennoch erreicht das Buch für mich nicht die emotionale Intensität und Eindringlichkeit von Die Vegetarierin oder anderen Werken. Stattdessen setzt Han Kang auf eine bewusst reduzierte, präzise und zurückhaltende Sprache, die ihre unverkennbare Ästhetik trägt. Die reduzierte Sprache, die präzisen Beobachtungen und die leisen Zwischentöne schaffen eine ruhige, fast meditative Atmosphäre. Griechischstunden ist kein überwältigender Roman, aber ein feines, kontrolliertes Werk, das innerhalb von Han Kangs Ästhetik konsequent und stimmig wirkt.
- Axie Oh
Das Mädchen, das in den Wellen verschwand
(231)Aktuelle Rezension von: sabrina95Das Mädchen, das in den Wellen verschwand hat mich mit seiner zauberhaften, fast poetischen Atmosphäre vollkommen in seinen Bann gezogen. Bereits der Kurzbeschrieb hat mich neugierig gemacht, da Elemente der koreanischen Mythologie eine wichtige Rolle spielen. Dass mich diese Geschichte jedoch so sehr verzaubern würde, hat mich selbst überrascht.🐉
Es handelt sich nicht um ein Buch voller rasanter Spannung, dass man atemlos verschlingt. Vielmehr lebt die Geschichte von ihrer Liebe zum Detail, den ruhigen Momenten und der Stimmung, die einen sanft in ihre Welt zieht. Gerade das hat mir besonders gut gefallen.✨🤍
Die Protagonistin Mina habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist mutig, einfühlsam und genau so gestaltet, wie ich es mir von einer Heldin in dieser Geschichte gewünscht habe. Ihre Entwicklung und ihre Entscheidungen wirken glaubwürdig und berührend.
Dieses Buch hat mich auf leise Weise gefesselt. Für mich ist es ein absolutes Herzensbuch und zu Beginn von 2026, glaube ich jetzt schon ein Jahreshighlight. Ich werde definitiv noch weitere Bücher von Axie Oh lesen.🤍
- K. X. Song
The Night Ends With Fire
(86)Aktuelle Rezension von: FrauP83Ein toller Auftakt dieser Asien-Fantasy-Reihe.
Dieses Buch hat sich regelrecht in mein Herz gebrannt. Eine tolle Erzählweise, atmosphärisches Worlbulding und emotionale Tiefe überzeugen von Anfang an.
Die Hauptprotagonistin Meilin ist eine starke Protagonistin. Die Traditionen dieser Zeit und Kultur sind mit der Mythologie zusammen authentisch und glaubhaft dargestellt. Die Emotionen werden so vermittelt, dass man sie geradezu mitfühlt.
Die Geschichte erinnert stark an Mulan, transportiert auch diesen Vibe. Hier und da ist es zeitweise etwas langatmig, was der Story im Gesamten aber nichts nimmt.
Definitiv ein gelungener Auftaktband, der Vorfreude auf den Folgeband weckt. Ein Muss für Fans von asiatischer Fantasy und vorallem für Liebhaber von Mulan.
- Caroline Brinkmann
Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger
(206)Aktuelle Rezension von: Shontelle_Books„Kannst du dich in einer Stadt aus Blut und Schatten beweisen?“
Ein gelungener Auftakt einer fantastischen Reihe!
Die 17-jährige Erin lebt in Tokito, einer düsteren Stadt, die von sechs Clans beherrscht wird. Wer keinem Clan angehört, gilt als vogelfrei und ist den Gefahren der Straße schutzlos ausgeliefert. Nachdem Erin ihren Job beim Lotusclan verliert, gerät sie in die Fänge von Organhändlern – und muss einen folgenschweren Pakt mit einem uralten Dämon eingehen, um zu überleben. Von nun an teilt sie ihren Körper mit dem geheimnisvollen Distelkönig, der ihr übernatürliche Kräfte verleiht, sie aber auch an dunkle Mächte bindet.
Gemeinsam mit ihren Freunden Mikko und Ryanne, mit denen sie im Waisenhaus aufgewachsen ist, versucht Erin, sich in der gefährlichen Welt zu behaupten. Als eine grausame Mordserie Tokito erschüttert, kreuzen sich ihre Wege mit Kiran, einem Ermittler, der Besessene jagt – und plötzlich steht nicht nur Erins Leben, sondern das Schicksal der ganzen Stadt auf dem Spiel.
Schon auf den ersten Seiten hat mich das Buch mit seinem außergewöhnlichen Setting und dem wunderschönen Cover in den Bann gezogen. Caroline Brinkmanns Schreibstil ist flüssig, und atmosphärisch– man taucht in die düstere Welt Tokitos ein und hat das Gefühl, Seite an Seite mit den Figuren durch die Schatten der Stadt zu streifen.
Besonders beeindruckt hat mich die Charakterentwicklung. Erin ist eine starke, zugleich verletzliche Protagonistin, die trotz ihres jungen Alters reif und reflektiert wirkt, dabei aber ihre impulsive, wilde Seite behält. Diese Mischung macht sie sehr authentisch und greifbar. Auch die Dynamik zwischen ihr und Mikko hat mir unheimlich gut gefallen – sie wirkt vertraut, echt und emotional. Ryanne hat mich ebenfalls positiv überrascht; ihre Kapitel verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und Perspektive.
Ein echtes Highlight war für mich der Distelkönig. Mit seinem zynischen Humor, seiner geheimnisvollen Art und einem Hauch von dunklem Charme stiehlt er in vielen Szenen die Show. Er bringt eine faszinierende Spannung in die Handlung und sorgt für diese unberechenbare Balance zwischen Licht und Schatten, die das Buch so besonders macht.
Die Handlung überzeugt durch einen konstanten Spannungsbogen. Manche Szenen haben mir buchstäblich eine Gänsehaut beschert, andere waren schön gefühlvoll, dass sie lange nachgewirkt haben. Besonders gut finde ich, wie Caroline Brinkmann sensible Themen mit Feingefühl behandelt – nie zu plump, nie zu distanziert, sondern genau im richtigen Maß.
Auch die Nebenfiguren sind nicht bloß Statisten, sondern haben ihre eigenen Geschichten, die man nach und nach entdeckt. Dadurch wirkt Tokito lebendig, komplex und voller Geheimnisse.
Was mir besonders auffiel: Die Welt von Tokito hat noch so viel unausgeschöpftes Potenzial. Man spürt beim Lesen, dass hinter den Clans, der Magie und den gesellschaftlichen Strukturen noch viele Schichten verborgen liegen, die hoffentlich im nächsten Band weiter erkundet werden.
Fazit
Die Clans von Tokito ist ein fesselnder Auftakt, der mit einer genialen Welt, spannenden Figuren und einem mitreißenden Schreibstil überzeugt. Caroline Brinkmann schafft es, düstere Themen mit emotionaler Tiefe und einer Prise Humor zu verbinden. Das Buch liest sich leicht, ohne je oberflächlich zu wirken, und entfaltet eine Sogwirkung, die einen kaum loslässt. Ich finde, dass dieses Buch nicht nur für das jüngere Lesepublikum ist – sondern auch für die fortgeschrittenen Leseeulen was Nettes für Zwischendurch ist.
Ich habe die Geschichte in einem Rutsch gelesen und war gefesselt von der Atmosphäre Tokitos. Besonders freue ich mich auf Band 2, denn ich habe das Gefühl, dass sowohl die Charaktere als auch die Welt noch weit über das hinauswachsen können, was im ersten Teil gezeigt wurde.
- Celeste Ng
Was ich euch nicht erzählte
(386)Aktuelle Rezension von: Elenchen_hOhio, Mai 1977: Es ist ein ganz normaler Morgen bei der Familie Lee, Marylin werkelt in der Küche, ihre beiden Kinder Nathan und Hannah sitzen am Frühstückstisch und waren auf ihre Schwester Lydia. Marylin geht schließlich hoch in das Zimmer ihrer Tochter - und findet es leer vor. Lydia ist verschwunden. Was als verzweifelte Suche beginnt, endet mit einer schrecklichen Gewissheit, als die Polizei den nahegelegenen See durchsucht: Lydia ist tot - und reißt damit die so gut gehegte bürgerliche Fassade der Lees ein.
Celeste Ng untersucht in ihrem Debütroman "Was ich euch nicht erzählte" das Schweigen innerhalb einer Familie und was gesellschaftlicher sowie familiärer Druck, Rassismus und Sexismus auslösen können. James Lee, Lydias Vater, ist der Sohn chinesischer Einwanderer. Er wächst in Ohio auf, schafft es bis nach Harvard und lernt dort Marylin kennen, weiß, blond und gutaussehend. Sie möchte Ärztin werden, wird dann aber schwanger von James und hängt ihre Berufswünsche an den Nagel - vorübergehend, wie sie glaubt - um Hausfrau und Mutter zu sein. Die Lees bekommen insgesamt drei Kinder: Nathan, der Älteste, hadert seine gesamte Kindheit und Jugend damit, den Ansprüchen seines Vaters nicht gerecht zu werden. Lydia, das mittlere Kind, wird aus verschiedenen Gründen zum Liebling der Eltern, sie produzieren ihre Wünsche und Träume auf sie und Lydia versucht, ihre Eltern glücklich zu machen. Hannah, das Nesthäkchen, wird in der Familie überhaupt nicht beachtet, sie ist unsichtbar - und bemerkt doch am meisten, was ihre Mitmenschen beschäftigt. Diese ausgefeilte Figurenkomposition macht Celeste Ngs Roman aus und ich habe das Buch mit großer Spannung gelesen. "Was ich euch nicht erzählte" hallt noch lange nach dem Zuklappen nach.
Übersetzt von Brigitte Jakobeit.
- Isabelle Guerre
Currys - Die besten Rezepte - mit Fleisch, Fisch, vegetarisch oder vegan. Aus Indien, Thailand, Pakistan, Malaysia und Japan
(3)Aktuelle Rezension von: strickleserlDieses schön gestaltete Buch enthält 32 leckere Rezepte aus verschiedenen asiatischen Ländern. Die Gestaltung ist gut gelungen. Jedes Rezept wird auf einer Doppelseite präsentiert. Auf der einen Seite befinden sich die Zutaten, die jeweils abgebildet sind. Daneben wird die Zubereitung erklärt. Auf der anderen Seite ist ein ansprechendes Bild des fertigen Gerichts zu sehen.
Die Rezepte sind einfach zu befolgen. Die schrittweise Zubereitung wird gut erklärt und die Rezepte gelingen auch ungeübten Köchen. Die meisten Zutaten sind überall zu finden, besondere Gewürze und Pasten gibt es in großen Supermärkten oder asiatischen Läden.
Es gibt Rezepte mit Geflügel und Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten, außerdem viele Rezepte mit Gemüse. Das Schöne an der Auswahl dieser Rezepte ist, dass sie aus verschiedenen Ländern kommen. Neben indischen und thailändischen Rezepten gibt es beispielsweise Kürbiscurry sri-lankische Art und Colombo kreolisches Curry.
Im Vorwort geht es um verschiedene Currysorten und Würzpasten und am Ende des Buchs befindet sich eine übersichtliche Einkaufsliste.
Besonders praktisch und alltagstauglich ist, dass die Zubereitung bei den meisten Rezepten einfach und schnell ist. Für den besonderen Geschmack sorgen die asiatischen Gewürze. Als Beilage zu den Currys passt in der Regel Reis.
Fazit: Ein ansprechendes Buch mit leckeren Rezepten zu einem günstigen Preis. Sehr empfehlenswert!
- Julian Kutos
Simply Veggie
(27)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Buch „Simply Veggie - Einfach vegetarisch genießen“ wurde von Julian Kutos geschrieben. Er hat zunächst Marketing studiert. Danach hat Herr Kutos in Kalifornien die Ausbildung zum „Gourmet RAW Food Chef“ absolviert. Nach einem Aufenthalt in Frankreich, bei dem er die Französische Küche sowie die Patisserie kennengelernt hat, gründete er seine eigene Kochschule in Wien. Außerdem ist er viel auf Messen und Events im In- und Ausland anzutreffen.Das Buch ist unterteilt in einen allgemeinen Teil (unter anderem „Meine Vorratskammer“, „Die fünf Geschmacksrichtungen“, „Der perfekte Schnitt“), in „Grundrezepte“, „Salate, Suppen & Vorspeisen“, „Brot & Aufstriche“, „Hauptspeisen“ und „Desserts“. Am Ende des Buchs befinden sich unter anderem noch wichtige (Koch-)Begriffe, das Glossar, Bezugsquellen, Menüvorschläge sowie das alphabetische Rezeptregister.
Zu den Grundrezepten gehören beispielsweise Palatschinken, Tortillas, Gemüsefond und Thai-Sweet-Chili-Soße. Des Weiteren sind unter anderem die im Folgenden genannten Rezepte im Buch enthalten: „Insalata di Melone“, „Gyoza mit Gemüsefüllung“, „Französische Zwiebelsuppe“, „Birne-Walnuss-Bauernbrot“, „Verdure grigliate“, „Kartoffelschnitzel“, „Thai-Curry“, „Quinoa-Risotto mit Steinpilzen“ sowie „Pasta Puttanesca“. Als Desserts werden etwa „Himbeer-Mascarpone-Parfait“, „Avocado-Schoko-Mouse“ und „Apfeltarte“ vorgestellt.
Die Rezepte enthalten neben der Arbeits- und Zubereitungszeit, die Zutatenliste, die gut strukturierte und mit Zwischenüberschriften versehene Zubereitung sowie mindestens ein geschmackvolles Foto und ggf. Tipps.
Der Text ist verständlich geschrieben. Durch schöne Fotos, die sich nicht nur auf die einzelnen Rezepte beziehen, entsteht eine angenehme Abwechslung für das Auge.
Sehr gut hat mir auch der allgemeine Teil am Anfang und Ende des Buchs gefallen sowie, dass verschiedene Tätigkeiten, wie beispielsweise die unterschiedlichen Schneidetechniken nicht nur textlich sondern auch zusätzlich durch viele aussagekräftige Fotos beschrieben werden.
Ein kleiner Minuspunkt ist, dass die Nährwertangaben sowie Symbole zum Beispiel für vegane Gerichte bei den Rezepten fehlen. Dieses wird allerdings durch die gute Aufbereitung des übrigen Buchs ausgeglichen.
Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil die Auswahl der verschiedenen Rezeptthemen im Allgemeinen aber auch die enthaltenen Gerichte im Detail samt der vielen unterstützenden Fotos einfach passen.
- Erik Kellen
Yuna & der Hüter der Wolken: Ein fantastisches Märchen
(22)Aktuelle Rezension von: AleshaneeWas für eine wunderschöne, abenteuerliche und zu Herzen gehende Geschichte! Ich hab es natürlich gehofft, aber ich bin hier umso mehr überrascht worden von einer Fülle an verzauberten Ideen, magischen Orten, tapferen Herzen und einer so liebevoll spielerischen Erzählweise, das ich selbst mein Seelenlicht leuchten gespürt habe <3
Denn hier geht es um das Seelenlicht, die Energie in jedem von uns, die die Welt erfüllt und die uns alle verbindet. Seit Yuna denken kann wird dieses Licht allerdings von den Soldaten eingefangen und dem Kaiser gespendet. Doch das Mädchen weiß von den alten Erzählungen, in denen der Glaube sowie der Weg der Seele ein völlig anderer sein sollte.
Obwohl Yuna schon früh den Tod ihrer Mutter verkraften muss, hat sie ein fröhliches Leben an der Seite ihres Vaters, einem Fischer mit Leib und Seele. Sie ist unbefangen, voller Neugier und Lebenslust, was sie vor allem auch den vielen kleinen Weisheiten ihres Vaters zu verdanken hat. Er lebt ihr vor, Respekt vor allem Leben zu haben, die schönen Momente zu genießen und sich an dem zu erfreuen, was einem jeden Tag geschenkt wird.
Oh, wie sie diese vielen Namen mochte, die er ihr immer wieder gab. Es war, als könne sie alles sein in dieser Welt.
Zitat Seite 16
Der Autor flechtet diese Botschaften so perfekt ein, dass einem beim Lesen das Herz aufgeht. Aber nicht nur die positive Lebensphilosophie, die er hier aufzeigt, sondern auch die Beschreibungen der asiatisch angehauchten Schauplätze, den Charakteren mit all ihren Gefühlen und Gedanken haucht er eine lebendige Kraft ein, die mich total in die Geschichte eintauchen ließ.
Mit einer verspielten, leicht poetischen und feinsinnigen Art und Wortspielereien hat sich der Autor mitten in mein Herz geschrieben.
Aber es gibt auch Verluste, Trauer, Abschiede und Ängste - und Einsamkeit. Vor allem für Shai, die Prinzessin, die in einem goldenen Käfig aufwachsen muss. Doch sie verzagt nicht, wie man es erwarten würde, sondern macht eine erstaunliche Entwicklung durch!
Wie übrigens auch Perin, der Freund von Yuna, der ein ängstliches Gemüt hat und sich lieber in seinen phantasievollen Geschichten verliert.
Trotzdem war er mutig, weil er der einzige Junge war, der zugab, Angst zu haben.
Zitat Seite 29
Diese traurigen Momente hab ich zwar klar gespürt, aber Erik Kellen hat es geschafft, sie vorbeistreichen zu lassen, ohne zu sehr darin zu verweilen. Das Abenteuer nimmt beständig seinen Lauf, manchmal mit sprunghaften Wechseln zwischen den beiden Sichtweisen von Yuna und Shai, was die Spannung gut vorangetrieben hat. Manchmal ging es dadurch etwas schnell voran, aber das hat mich nicht gestört. Es gab so vieles zu entdecken, mitzuerleben, ja mitzufiebern, während die beiden Mädchen, die schlimmes erleben mussten, den Mut aufbringen, aufzubegehren, zu hinterfragen und sich nicht unterkriegen zu lassen.
Ich hatte beim Lesen auch das Gefühl, dass diese Geschichte perfekt für eine Verfilmung als Anime taugen würde, wie es auch von anderen angedeutet wird. Man sieht die Szenen regelrecht vor sich und diese Bilder verwoben mit den malerischen Kreationen des Stils sind einfach purer Lesegenuss!
Besonders zu Herzen gegangen ist mir die Botschaft, die auch meine Weltsicht teilt: alles ist miteinander verbunden und die Energie, die man Seele nennen mag oder eine Art Magie, geht nie verloren und lebt weiter in allem Schönen, das uns umgibt.
Zudem sollte man nicht den Hass nähren, den Zorn und die Verbitterung - auch wenn diese Gefühle natürlich ihre Berechtigung haben - doch sollten wir uns davon nicht "auffressen" lassen. Der Autor hat das hier so wunderschön in Worte gefasst und Perspektiven aufgezeigt, die man sich zu Herzen gehen lassen sollte.
"...Denn all das, was ihr Menschen nicht loslasst, das wird euch auf ewig festhalten. Das Geheimnis des Lebens aber ist das Geben und das Leben selbst."
Seite 377 - Anne-Katrin Weber
Deftig Vegan Asien
(15)Aktuelle Rezension von: Kathie1980„Deftig Vegan Asien“ von Anne-Katrin Weber enthält rund 70 leckere Rezepte aus fünf asiatischen Ländern: Thailand, China, Japan, Korea und Vietnam. Viele sind von Natur aus vegan, andere wurden angepasst. Einige Gerichte sind mit Tofu, aber es werden ausschließlich natürliche Zutaten verwendet.
Die Kapitel sind nach Zutatenkategorien gegliedert: Reis – Nudeln – Tofu – Gemüse – Salate – Süßes.
Da ich sehr viel asiatisch koche, waren mir einige Rezepte schon bekannt.
Darüber hinaus gibt es kurze Infos zu den Landesküchen, zu den wichtigsten Zutaten und zum Thema Schärfe.
Die Gerichte sind alle alltagstauglich, manche sind schnell zubereitet, andere etwas zeitintensiver. Die Zutaten sind meist im Supermarkt, Bioladen oder Asialaden gut erhältlich.
Die Gerichte sind sehr lecker, frisch und gesund, die Fotos hochwertig und appetitlich. Ich habe nur das E-Book – im gedruckten Buch sehen die Bilder bestimmt noch besser aus, aber auch digital machen sie sofort Lust aufs Kochen.
Insgesamt bietet das Buch alltagstaugliche und leicht umsetzbare vegane Rezepte, die sich auch für Kochanfänger gut eignen. - Sarah Schocke
Ramen
(2)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderRamen sind ein Klassiker aus Japan und erfreuen sich auch bei uns, immer größerer Beliebtheit. Der renomierte Gräfe und Unzer Verlag hat hier wieder mal ein super Buch dazu veröffentlicht. Schon vorne kann man dem Umschlag ausklappen und findet das Prinzip von Ramen erklärt und auf der Rückseite gibts direkt eine Anleitung für die selbstgekochte Hühnerbrühe. Dann verschiedene Beilagentipps und dann gehts los. Einführung von Sarah Schocke und Alexander Dölle und die Faszination von Ramen und dann die zahlreichen Rezepte. Super Ideen und Kreationen und hinten noch mehr hilfreiche Tipps und auch jede Menge Zusatzrezepte für die verschiedenen Komponenten. Super toll aufgebaut und auch eine schöne Geschenkidee. Einfach lecker.
- Hetty McKinnon
From Asia with Love
(6)Aktuelle Rezension von: dasbuchzuhauseVegetarische Asien-Rezepte für jeden Tag ist der Untertitel dieses Kochbuchs und genau so etwas hatte ich gesucht. Hetty McKinnon hat mit „From Asia with Love“ eine schöne Version von East meets West erstellt. Man merkt, dass sie ihr chinesisches Kocherbe mit dem, was es in Australien noch an Einflüssen gibt, kombiniert, vermischt und mit viel Liebe zu etwas Neuem zaubert.
Es sind einfach zu kochende Gerichte und man kann zum Beispiel die Dumplings einfrieren und kann an hektischen Tagen darauf zurückgreifen. Die Kulturen treffen sich bei French Toast mit Dosenmilch oder bei Rührei-Sandwich und schwarzem Tee mit Kondensmilch. Sie liebt Maggi und nutzt es gerne statt Sojasauce oder das australische Vegemite. Hier ziehe ich Sojasauce vor, aber jeder das ihre, oder?
Toll sind die Angaben von Ersatzprodukten und auch die Rezepte für die schon genannte vegane Fischsauce, um einfach etwas Gutes zum Würzen im Haus zu haben. Crossover gibt es immer wieder, wie mit dem Ricotta der verwandt wird.
Ihre Rezepte sind leicht verständlich und es gibt immer eine kleine persönliche Einleitung zu jedem ihrer Rezepte. So hat man als Leserin das Gefühl quasi in der Küche der Autorin zu sitzen und ihr zu zuschauen beim Zubereiten der Speisen.
„From Asia with Love“ zeigt eine bodenständige Küche, also genau das, was ich gesucht habe. Auch ist es sehr nahbar und sehr persönlich geschrieben, so dass man sich auf die kleinen Geschichten, die nebenbei erzählt werden, freut. Und besonders wichtig: die meisten Gerichte können auch nach einem normalen Arbeitstag noch gut zubereitet werden. Also, wer asiatische Küche für zuhause mag, ist mit „From Asia with Love“ gut bedient.
- Miya T. Beck
Hinter dem Zeitenspiegel
(14)Aktuelle Rezension von: Dr_MOffenbar hat es sich die Autorin zur Aufgabe gemacht die japanische Mythologie in Kinderbüchern zu verarbeiten. Ich finde diese Idee mutig, jedenfalls wenn man sie außerhalb von Japan verwirklicht, da man als Leser in eine recht fremde und deshalb ungewöhnliche Welt mitgenommen wird. Wenn es dann nicht gelingt Spannung zu erzeugen, dann wird die ganze aufgezogene Geschichte schnell langweilig.
Und genau das passiert der Autorin. Komischerweise gleich am Anfang, noch in der Gegenwart und noch in den USA, wo die Autorin lebt. Die Geschichte kommt nur zäh in die Gänge. Als Yuki dann den Zeitsprung in die Vergangenheit durch den Spiegel geschafft hat, wird es auch erst mal nicht besser. Yuki tritt in Geschehnisse ein, die auf die japanische Mythologie und ein besonderes Buch aus diesem Kreis zurückgehen. Als sie einen Poetenwettbewerb gewinnt soll sie Hohepriesterin der Dichtkunst werden. Allerdings weiß sie zunächst nicht, was das für sie bedeutet. Nichts Gutes nämlich, wie sie bald erfahren wird.
Erst dann gewinnt die Geschichte an Spannung, denn Yuki würde nun gerne aus dieser Zeit verschwinden und in die Gegenwart zurückkehren. Davor stehen jedoch zahlreiche Hindernisse.
Um es kurz zu machen: Die Idee zu diesem Buch ist schon mutig, und die Umsetzung zeigt erwartungsgemäß Schwächen. Besonders spannend fand ich es nicht. Und irgendwie ist es auch aus der Zeit gefallen, was angesichts der Idee nicht verwundert. - Cora Wetzstein
Lunch im Glas
(27)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderLunch im Glas ist eine echte Mode geworden. Aber es ist eben auch super praktisch. Bald jedes Rezept kann man hierfür anwenden, aber mit einer Anleitung ist es eben perfekt. Der Gräfe und Unzer Verlag hat hier wieder ein tolles Büchlein heraus gebracht. Basics, praktische Einführung und dann eben auch ganz viele köstliche Rezepte. Bohnensalat Nizza Style, Orient Bowl, Salat mit Beeren und Halloumi, Glasnudel Salat mit Garnelen oder auch ein Reissalat Sushi Style, sind einfach tolle Salate zum mitnehmen. Suppen gehen auch prima m Glas und die eben dann warm oder kalt genießen. Tortellini Suppe mit Spinat, Kokossuppe mit Mie Nudeln, Curry Möhrensuppe mit Hähnchen oder auch Chili Con Carne Eintopf, laden zum genießen ein. Natürlich gibt es auch was für alle Naschkatzen und die mit einem süßen Gaumen. Beeren Bowl mit Pumpernickel Granola, Overnight Oats mit Früchten oder auch Melonensalat mit Joghurt und Walnüssen sind echt Gaumenkitzler. Danke an Cora Wetzstein, dass Büchlein ist super.
- Hami Nguyen
Das Ende der Unsichtbarkeit
(40)Aktuelle Rezension von: RabaukenmamaIm Alltag bekomme ich anti-asiatischen Rassismus kaum mit. Ich kenne ihn nur von den Erzählungen meiner Schwiegermutter, die im Jahr 1973, aus beruflichen Gründen, von Indonesien nach Deutschland gekommen ist. Sie war dem anti-asiatischen Rassismus enorm ausgesetzt. "Chinesen raus!" und "Hat Dein Mann Dich aus dem Urlaub mitgebracht?" waren Sätze die sie permanent zu hören bekommen hat. Das hat mich, mit osteuropäischen Migrationshintergund, traurig gestimmt. Als ich das Buch von Frau Nguyen gesehen habe, wollte ich es unbedingt lesen. Ich habe viele Parallelen in diesem Buch entdecken können. Die Sätzen an die "Liebe Freundin" auf Seite 236 haben mich besonders berührt. Ähnliches ist meinem Mann in der Schule widerfahren. Es macht einen traurig und wütend zugleich. Das Buch liest sich wie eine Mischung aus Biografie und wissenschaftlichen Arbeiten. Frau Nguyen hat 23 Seiten voller Anmerkungen in diesem Buch notiert. Das zeigt, wie viel Mühe es sie gekostet haben muss, aus all diesen Werken und Erfahrungsberichten, ein gut lesbares Buch zu schreiben. Das einzige was mich gestört hat, waren die vielen Gender-Sternchen. Ein Gender Hinweis am Anfang hätte vollkommen gereicht. Im Ganzen fand ich das Buch sehr interessant und informativ. Zusätzlich konnte ich mein Wissen erweitern. Es ist ein Buch, das in keiner Bibliothek fehlen sollte. Damit es so viele Menschen wie möglich erreicht.























