Bücher mit dem Tag "assistentin"
68 Bücher
- Jojo Moyes
Mein Herz in zwei Welten
(677)Aktuelle Rezension von: BeautyBooks
Nach dem Tod von Will Traynor versucht Louisa Clark ihr Leben neu zu ordnen. Sie verlässt ihre englische Heimat und zieht nach New York, um dort als persönliche Assistentin der wohlhabenden und exzentrischen Agnès Gopnik zu arbeiten. Lou lebt nun zwischen zwei Welten: dem glamourösen, schnellen Leben in Manhattan und ihrer bodenständigen Familie sowie ihrem Freund Sam in England, mit dem sie eine Fernbeziehung führt.
In New York lernt Lou neue Menschen kennen, entdeckt ungeahnte Seiten an sich selbst und wird zunehmend selbstständiger. Gleichzeitig gerät sie in innere Konflikte: Sie muss entscheiden, wer sie sein möchte, wo sie wirklich hingehört und wie viel Mut es braucht, das eigene Leben selbstbestimmt zu leben. Die Erinnerung an Will und sein Vermächtnis begleiten sie dabei weiterhin und beeinflussen ihre Entscheidungen.
.
Der Roman handelt von Selbstfindung, Neuanfang, Liebe, Loslassen und persönlichem Wachstum. Jojo Moyes erzählt die Geschichte mit viel Gefühl, Humor und lebensnahen Figuren und zeigt, wie schwierig – aber auch befreiend – es sein kann, alte Sicherheiten hinter sich zu lassen. Hier handelt es sich um die Fortsetzung von den Büchern "Ein ganzes halbes Jahr" & "Ein ganz neues Leben". Fast sieben Jahre stand nun der dritte Band ungelesen in meinem Regal. Ich weiß gar nicht, warum ich ihn damals nie gelesen habe, aber auch jetzt konnte er mich mehr als nur überzeugen und ich habe mich sehr gefreut, Lou nochmals nach so vielen Jahren begleiten zu dürfen. Ein Roman, der sich ruhig und so schön lesen lässt. Nun weiß ich wieder, warum ich die Bücher von Jojo Moyes so liebe! - Bianca Iosivoni
BAD VIBES. Deine Geheimnisse sterben nie
(175)Aktuelle Rezension von: Claudia_Junghans„Bad Vibes“ von Bianca Iosivoni ist ein Buch, das sich nicht so leicht in eine klassische Schublade stecken lässt – und genau das macht es so besonders. Es ist weder ein typischer Krimi noch eine reine Lovestory, sondern bewegt sich gekonnt irgendwo dazwischen und schafft damit eine ganz eigene, fesselnde Atmosphäre.
Im Mittelpunkt steht Dahlia, die völlig unerwartet das Erbe ihres guten Freundes Jake antritt. Doch schnell wird klar: Sein Tod war kein Unfall, sondern Mord. Entschlossen, die Wahrheit herauszufinden, begibt sie sich auf eine gefährliche Spurensuche, die sie tief in die Geheimnisse der einflussreichen und wohlhabenden Familie MacRaven führt. Dabei wird nicht nur ihr Mut auf die Probe gestellt, sondern auch ihre eigene Vergangenheit rückt zunehmend in den Fokus – mit der ständigen Gefahr, selbst ins Visier zu geraten.
Die Geschichte ist durchgehend recht düster aber unglaublich spannend erzählt. Die zahlreichen Plot Twists sorgen dafür, dass man als Leser zwar gelegentlich Vermutungen anstellt, am Ende jedoch immer wieder überrascht wird.
Besonders angenehm sind die Kapitel, die eine perfekte Länge haben und sich sehr flüssig lesen lassen. Durch den packenden Schreibstil und die mitreißende Handlung fliegt man förmlich durch das Buch – es entwickelt einen regelrechten Sog, der süchtig macht.
Für mich ist „Bad Vibes“ eine absolute Leseempfehlung und verdient ganz klar 5 von 5 Sternen.
- Lauren Weisberger
Der Teufel trägt Prada
(837)Aktuelle Rezension von: Muriel_ZimmermannZusammenfassung:
Andrea Sachs hat ihren Kolleg-Abschluss geschafft und kommt von einer Weltreise mit ihrem Freund wieder zurück nach Hause. Da sie auf eigenen Beinen stehen möchte, sucht sie sich einen Job bei verschiedenen Zeitschriften. Als sie von der Zeitschrift Runway zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde und den Job schließlich erhält, wurde sie die persönliche Assistentin von der Herausgeberin Miranda Priestly. Sie erhoffte sich, dass der Job sich in ihrem Lebenslauf für später gut machte, wenn sie sich für ihren Traumjob als Journalistin der Zeitschrift New Yorker bewarb und würden ja nicht Millionen junger Frauen ihr Leben für diesen Job geben?
Leider entpuppte sich dieser Job, als die reinste Katastrophe…
Fazit:
Die Geschichte ist sehr einfach und vor allem humorvoll geschrieben. Man konnte gut in die Geschichte eintauchen. Obwohl ich den Film schon mehrmals gesehen habe, kommt mir das Buch ein wenig besser vor und auch viele Stellen waren ganz anders im Film statt wie es im Buch steht.
Ich persönlich hätte da wahrscheinlich Miranda nicht ausgehalten, sowie es Andy tat. Die Arbeitsbedingungen sind ja sehr fragwürdig.
Die Geschichte hat mich auch sehr zum Nachdenken bewegt, wie der Job Auswirkungen auf das Private Leben von Andrea hat. Das kann manchmal sehr schwierig sein, alles unter einem Hut zu kriegen.
- Emma Scott
The Light in Us
(543)Aktuelle Rezension von: Pia_blindeBuchwurminVor Absage sagt: ich habe das Buch aus der Sicht einer tatsächlich Blinden gelesen. Denn ich bin fast blind.
Der Schreibstil hat es mir sehr leicht gemacht, nur so durch die Seiten zu fliegen. Die Charaktere sind von Anfang an wirklich interessant und überzeugen mit einem herzlichen, authentischen und entwickelnden Charakter.Stellenweise war es mir jedoch zu kitschig. Und zu harmonisch. Vielleicht wünsche ich mir aber auch nur so viel Mut wie Noah in diesem Buch. Ich kann es wenig beschreiben.
Besonders schade, finde ich, dass das Klischee mit der Sonnenbrille wieder einmal erfüllt wurde. Keine Ahnung, wo das immer herkommt. viele blinde tragen eine Sonnenbrille. Aber aus anderen Gründen. Ich finde darauf hätte man in diesem Buch eingehen können. Aber im Großen und Ganzen ein wirklich schönes Buch und ich bin froh, dass ich es gelesen habe. - Sarah Saxx
Don't play with your Boss
(110)Aktuelle Rezension von: ZimtsternsBuecherregenbogenIch habe die “New York Boss” - Reihe vor einiger Zeit mit “Never touch your Boss” begonnen. völlig falsche Reihenfolge. Also musste jetzt auch Band 1 unbedingt von mir gelesen werden. & was soll ich sagen? Ich bin wieder einmal komplett begeistert. Die Story von Harper & Adrian hat mich von der ersten Seite wieder total in seinen Bann gezogen. Die Seiten flogen einfach nur so dahin. Sodass ich nach einem Tag auch schon wieder zuende gelesen hatte.
Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein. Er, der bekannte Anwalt & sie seine Assistentin. Schon bei dem ersten Aufeinandertreffen der beiden musste ich so schmunzeln. Einfach herrlich! Man spürt direkt, wie bei den beiden die Funken nur so fliegen. Wo er fest entschlossen ist das er sich nicht auf seine Assistentin einzulassen, fährt Harper immer härtere Geschütze auf. Ob sie Ihren Mister Grumpy noch weich bekommt & ihn von sich überzeugen kann? Lest dieses Buch unbedingt!
Die beiden Charaktere sind einfach toll, authentisch & sehr sympathisch. Der Schlagabtausch der beiden ist einfach mega, sodass man als Leser das eine oder andere Mal schmunzeln oder sogar lachen muss. Aber auch die Nebencharaktere sind toll & bilden mit Harper & Adrian einen schönen Freundeskreis. Der Schreibstil der Autorin hat mich wieder einmal total begeistert, angenehm, leicht, locker, kurzweilig & flüssig. Auch die spicy Szenen kommen nicht zu kurz & sind toll beschrieben. Dazu das Cover & der tolle Klappentext! Von mir gibt es eine ganz klare Kauf - & Leseempfehlung!
- Kristen Callihan
Dear Enemy
(222)Aktuelle Rezension von: ArnnieSam ist verschwunden, wie üblich bedeutet das nichts Gutes! Sie verschwindet nämlich nur, wenn sie richtig in der Scheiße hängt!
Delia versucht, wie immer, die Karre aus dem Dreck zu ziehen, jedoch hat sie nicht damit gerechnet, dass sie es bei ihrem Ernstfeind tun muss!
Macon, der Junge von nebenan als sie Kinder waren, ausgerechnet der Mensch, den sie so hasst!
Nun ist er ihr Boss & die Suche nach Sam geht weiter! Wäre da nicht die verletzliche Seite von Macon, die Delia so anziehend findet! - Caroline Wahl
Die Assistentin
(159)Aktuelle Rezension von: buecherfratzINHALT
Charlotte nimmt trotz ihrer ursprünglichen Pläne, Musikerin zu werden, auf Drängen ihrer Eltern eine Stelle als Assistentin in einem Verlag an. Rasch merkt sie, dass es sich bei Verleger Ugo Maise um einen sehr eigenwilligen Charakter handelt, dessen Anforderungen sie fordern und rasch an ihre Grenzen bringen. Wie weit lässt sie sich darauf ein, um ihren Job zu behalten? Setzt sie ihre Prinzipien, ihr Privatleben, ihre Gesundheit dafür aufs Spiel?
MEINUNG
„Die Assistentin“ ist nun mein zweites Buch von Caroline Wahl und leider hat sich für mich bestätigt, dass ich mit dem Schreibstil der Autorin einfach nichts anfangen kann. Die Formulierungen sind zu salopp, der Aufbau wirkt wirr – der Roman liest sich, als würde man einem unkonzentrierten Menschen bei Denken zuhören.
Das ständige Vorwegnehmen von Ereignissen, nur um das Thema im nächsten Satz auf später zu vertagen, ist weder dem Spannungsaufbau noch der Geduld der Leser*innen zuträglich. Auch die permanenten Wiederholungen, die die Autorin wohl als Stilmittel einsetzt, sind mühsam zu lesen. So erläutert sie, was die Figur sagt, nur um diese Aussage direkt im Anschluss als direkte Rede im absolut identischen Wortlaut wiederzugeben. Oder der letzte Satz vom Kapitelende wird 1:1 am Beginn des nächsten Kapitels wiederholt. Weshalb macht man so etwas? Dient das nur mehr zur Füllung, um die vorgegebene Seitenanzahl zu erreichen?
Es ist nun auch bereits die zweite Protagonistin, die es mit Vorgaben und Gesetzen nicht so ernst nimmt. War es bei „22 Bahnen“ der Drogenkonsum, der trotz Alkoholerkrankung ihrer Mutter zu ihren Vergnügungen zählte, sind es bei „Die Assistentin“ Diebstähle von Lebensmitteln und das Schwarzfahren mit Bus und Bahn, obwohl sich Charlotte das laut eigener Aussage alles leisten könnte. Will die Autorin damit vermitteln, dass es vollkommen in Ordnung ist, sich nicht an Regeln zu halten, sich ohne Wenn und Aber das zu nehmen, was man als sein Recht betrachtet? Mir ist diese Haltung absolut zuwider!
All diese Kritikpunkte sind insofern schade, da „Die Assistentin“ – wenn auch nicht spannend vermittelt – ein Thema aufgreift, mit dem viele Menschen zumindest einmal im Leben konfrontiert sind: Der Unzufriedenheit im Beruf, das Leiden unter einem Machtgefüge, die Aufopferung, um andere zufrieden zu stellen und dem Beschreiten eines mühsamen Wegs, um aus dieser Misere herauszufinden.
FAZIT
Die Relevanz des Themas gibt dem Roman zumindest eine annähernde Daseinsberechtigung, er würde ansonsten aber in Belanglosigkeit versinken. Den Schreibstil der Autorin muss man mögen, ansonsten wird das Lesen mühsam.
- L. J. Shen
All Saints High - Der Verlorene
(172)Aktuelle Rezension von: seelenseitenIch habe viele Rezensionen über dieses Buch gelesen, bevor ich überhaupt angefangen habe das Buch zu lesen.
Das mit Abstand häufigste Wort, dass ich in allen Rezensionen gelesen habe, war das Wort „Hassliebe“.
Und ehrlich: Besser kann man es eigentlich nicht beschreiben.
Dieses Wort wurde quasi für Lenoras und Vaughns Beziehung erfunden.
Für mich war dieses Buch, meine gesamte Lesezeit, ein Wechselbad der Gefühle.
An sich fand ich es ganz cool zwei Protagonisten zu haben, die sich weit im moralischen Graubereich – man könnte fast sagen: im Dunkelgraubereich – bewegen.
Einen Großteil ihrer Handlung konnte ich mit meinem Moralverständnis nicht in Einklang bringen.
Das wiederrum hat dafür gesorgt, dass ich mich nie richtig in der Geschichte verlieren konnte und einen ganzen Monat gebraucht habe um dieses Buch zu beenden.
Als gegen Ende die Bombe geplatzt ist, was in Vaughns Vergangenheit passiert ist, hat ein Großteil seiner Handlungen, mit denen ich mich vorher nicht anfreunden konnte, irgendwie ein Sinn ergeben.
Zwischendurch gab es noch einige spicy Szenen, die ich (für mich) in die Kategorie „cringe/peinlich“ eingeordnet habe (z.B. das Blut-Ding).
Letztendlich kann ich mich immer noch nicht entscheiden, wie ich diesen Lenny und Vaughn gegenüber stehe.
Mag ich sie? Mag ich sie nicht? Heiße ich ihre Handlungen trotz ihrer Vergangenheit gut? – Keine Ahnung.
Was ich aber mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann: Ich hatte beim Lesen öfter den Eindruck, dass die beiden sich hassen, als dass sie sich lieben.
Für mich ist ihre Beziehung, wie die ihrer beiden Vorgänger toxisch und ohne einander wären Lenny und Vaughn sicherlich besser dran.
Ich bin trotz meines eher negativen Eindrucks gespannt auf den neusten Teil dieser Reihe.
Ursprünglich bin ich mit den neusten Büchern der Autorin eingestiegen und weiß daher, dass ihre Bücher mit der Zeit auf moralischer Ebene weniger verwerflich geworden sind. - April Dawson
Pick the Boss - Liebe ist Chefsache
(144)Aktuelle Rezension von: blue-jenWas tust du, wenn du nach einer durchzechten Nacht neben einem One-Night-Stand aufwachst und panisch feststellst, dass du ausgerechnet an deinem ersten Arbeitstag zu spät kommst? Als wäre das noch nicht genug, übersieht ein Kerl die rote Ampel und fährt dir direkt ins Auto. Mit Müh und Not schaffst du es noch ins Büro, und vor dir stehen deine neuen Chefs, die dir sehr bekannt vorkommen: rechts Mr Autounfall, der Rot von Grün nicht unterscheiden kann, und links Mr One-Night-Stand, dessen Name dir einfach nicht einfallen will ...
Jedes April Dawson Buch, dass ich bisher gelesen habe konnte man sehr gut lesen. Jedoch ist jedes etwas anderes und es wird nicht langweilig. Das Buch konnte mich von Anfang an mitnehmen. Der Schreibstil wie immer sehr gut. Die beiden männlichen Protagonisten Sean und Liam sind zwei total unterschiedliche Charaktere. Sean, der totale Playboy, der sich anscheinend verliebt und Liam, der ruhige, der sich selten verliebt und wenn dann richtig. Beide sind Brüder und verlieben sich in ihre Assistentin...... Mehr aber nicht, sonst spoilere ich zu viel.
Ein gutes Buch für zwischendurch, ohne jedoch große Höhen und Tiefen zu haben, macht Lust auf Band 2
- Amor Towles
Eine Frage der Höflichkeit
(107)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeAls Kate auf einer Fotoausstellung in den 1960ern zwei Fotos eines Mannes aus ihrer Vergangenheit entdeckt kommen Erinnerungen an die Vergangenheit hoch - New York, Silvester 1937: Die beiden Freundinnen Kate und Eve gabeln in einer Jazzkneipe den charmanten Tinker Grey auf. Er scheint Single zu sein und nicht verarmt. Eine turbulente Freundschaft à trois beginnt, zwischen schicken Partys und billigen Absteigen, Tinker wird der Schlüssel zu Kate und Eve's Träumen der High Society. Erst als ein jäher Unfall das dekadente Abenteuer abrupt beendet, rücken auch die Gefühle in den Vordergrund. Rückblickend erzählt Kate von der Zeit am Vorabend des Zweiten Weltkriegs und von einer Freundschaft, zwischen Naivität, Ignoranz und Lebensfreude.
Amor Towles erzählt die Geschichte in ruhigen, leichten Tönen, mit einem Hauch von Melancholie, der über Allem schwebt, und diesem Buch etwas Besonderes verleiht. Auch die Figuren bleiben eher oberflächlich in ihrer Beschreibung. Nur Eve und Tinker bekommen tiefere Charakterzüge, im Gegensatz zur Protagonistin Kate, die durchweg irgendwie blass und farblos bleibt, obwohl seltsamerweise alle Menschen, die Kate begegnen, von ihr umgehend fasziniert zu sein scheinen. Die Oberflächlichkeit der Figuren passt allerdings zum Zeitpunkt, denn der Glanz der 20er Jahre ist längst verblasst im trüben Dunst der Weltwirtschaftskrise. Aber allein durch Ruhe und Melancholie getragen, verliert das Buch an einigen Punkten sich einfach zu sehr und verläuft leider zeitweise in die Langeweile.Mein Fazit: Ein ruhiger, fließender Roman mit stimmigen Flair und stellenweise bezaubernden Wortgeflechten. Leider hält er den Leser nicht durchgängig gefangen, bleibt teilweise einfach zu oberflächlich oder rutscht ins Langweilige. Trotzdem nehme ich einige besondere Momente mit und werde nach dem nächsten Werk des Autors Ausschau halten.
- Kyra Groh
Breakups and Butterflies
(291)Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregalNachdem das letzte Buch der Autorin mich nicht überzeugen konnte, war ich gespannt auf dieses Buch. Der Schreibstil war ganz angenehm zu Lesen. Die Geschichte plätschert etwas vor sich hin und mir hat der Tiefgang gefehlt. Für Zwischendurch war der Read aber ganz angenehm.
Die Grundidee und die Progagonist:innen sind niedlich ausgearbeitet. Aber auch hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Mein persönliches Highlight war der Hund.
Ich habe die annotierte Variante und war etwas enttäuscht, dass so wenig markiert und geschrieben war. Ich hätte mir da etwas mehr gewünscht.
Ich werde der Autorin noch einen dritten Versuch geben. Dieses Mal mit der Erwartung, dass die Geschichte eher für Zwischendurch ist.
Von mir gibt es 3,5 von 5 Sterne. - Vi Keeland
Mister West
(179)Aktuelle Rezension von: Lilith_McCoy📕📘📗MEINE BUCHVORSTELLUNG📘📕📗
1️⃣TITEL DES BUCHES : Mister West
2️⃣NAME DES AUTORS: Vi Keeland
3️⃣ GELESEN: als eBook (368 Seiten) vom Goldmann Verlag 2019
4️⃣ GENRE: Ramantic ,slow burn,
Professor ×Student,
5️⃣INHALT: Rachel Martin macht ihren Doktor in Musiktherapie und arbeitet nebenher mit ihrer besten Freundin Ava in einer angesagten Bar in Brooklyn. Als Avas verlogener Exfreund das Lokal betritt, sieht Rachel rot und sagt dem Fremden gründlich die Meinung. Leider stellt sich heraus, dass sie den falschen attraktiven Mann vor allen Gästen anfährt. Wie peinlich! Doch es kommt noch schlimmer. Am nächsten Tag betritt ihr neuer Professor und Doktorvater, der berüchtigte und brillante Caine West, den Hörsaal – und es ist niemand anders als der gutaussehende Mann aus der Bar ...
6️⃣ MEINUNG: Also dieses Cover ist ja nur gruselig kitschig. Aber das nur vorweg. Die Geschichte ist ganz nett, aber der Umgang der Protagonisten untereinander, lässt nicht wirklich irgendein Gefühl aufkommen. Die Protagonisten agieren sehr oberflächlich, und das wirkt sich auf die Geschichte aus.
Für mich war es eine ganz unterhaltsame Geschichte zwischendurch, leider nicht mehr
7️⃣EMPFEHLUNG: ⭐️⭐️⭐️/5 Sternen
📜📖📜📖📜📖📜📖📜📖📜📖📜📖📜📖
- L. J. Shen
Deeply Forbidden
(32)Aktuelle Rezension von: TheGoldChairReadsTate Blackthorne will Rache an denjenigen, die den einzigen Menschen auf dem Gewissen haben, der ihm je etwas bedeutet hat. Auch seine Assistentin Gia Bennet gehört dazu, nur ahnt sie nicht, dass sie auf seiner Liste steht.
Wir werden in diesem Buch auf eine Achterbahnfahrt quer durch Tates düstere Seele geschickt.Es geht um die Bewältigung von schwierigen Vergangenheiten, eine erzwungene Ehe und eine Liebe, die so nicht geplant war.
Ich habe Gias Stärke bewundert, weil sie familiär schwer zu tragen hatte und sich gleichzeitig mit dem Bösewicht – Tate – herumschlagen musste, der sich ihr gegenüber widerlich verhielt.
Aber dann gab es Momente, in denen Tate eine Seite an sich zeigte, die man so an ihm nicht erwartet hätte.
Die Chemie zwischen den beiden hat einfach gestimmt.Es ist eine düstere, spannende und spicy Geschichte, die schwierige Themen behandelt. Wer Schwierigkeiten damit haben könnte, sollte die Triggerwarnung lesen.
L.J. Shen ist eine Meisterin darin, über Männer mit vernarbtem Herzen und gebrochener Seele zu schreiben. Sie stellt ihnen Frauen an die Seite, die sie verstehen und denen es gelingt, diesen Männern mit Humor, Charme und einer Menge Geduld zu beweisen, dass sie ein Recht auf Glück haben und es wert sind, geliebt zu werden.
Deeply Forbidden ist nicht nur der Abschluss der Forbidden-Reihe, sondern auch der Auftakt der Society of Villains-Reihe, die uns in die italienische und irische Mafiawelt führt.
Was dich erwartet:
🥀 Dark Billionaire Romance
🥀 Age Gap
🥀 Morally Grey Characters
🥀 Enemies to Lovers
🥀 Marriage of Convenience
🥀Dark and Troubled Past
🥀 BIPoC FMC
Spice-Level (0–5): 🌶️🌶️🌶️
- Nalini Singh
Rock Kiss - Ich berausche mich an dir
(197)Aktuelle Rezension von: ButtaBei band 1 hat mich ja einiges an MMC gestört aber hier, Gabriel ..oh mein Gott ich liebe ihn. Er ist großartig. Nalini hat ja so n Ding mit traurigen oder traumatischen Vergangenheiten und auch hier ist das super erklärt, die Folgen die so etwas hat und wie die beiden das dann zusammen aufarbeiten und wie Charlotte wächst und auch für das was sie will einsteht. Ich liebe ihre Wortgefechte, diese Spielchen und diese Büroromanze. Einfach großartig wie die charactere an sich selbst arbeiten
- Kimmy Reeve
Single Bells: Ein Boss zum Verlieben
(51)Aktuelle Rezension von: Mogni🎄 Ich muss erst mal eine Warnung aussprechen, damit ihr nicht den gleichen Fehler macht wie ich, bevor ihr dieses Buch von @kimmy anfangt zu lesen oder zu hören, achtet darauf das eurer Liebster nicht zu weit entfernt ist. 😉
🎄 Kurzbeschreibung:
Die angehende Innenarchitektin Bailey Wilson könnte mit ihrem Praktikumsplatz bei der renommiertesten Architektenfirma New Yorks Wright & Turner nicht glücklicher sein. Womit sie allerdings nicht gerechnet hat, ist ihr Stellenwechsel weg vom freundlichen Mr. Turner hin zum unsympathischen Mr. Wright, der sie kurzerhand als seine persönliche Assistentin in Beschlag nimmt. Denn eines steht fest: Sie kann diesen arroganten Kerl nicht ausstehen. Wesley Wright lebt ausschließlich für seine Firma und nach zwei simplen Regeln: Schlafe niemals mit Kundinnen und lass dich niemals auf Mitarbeiterinnen ein. Doch bei Bailey gerät die letzte Regel dummerweise ins Wanken. Anstatt sich von seiner Assistentin fernzuhalten, nimmt er sie auf eine Geschäftsreise in die Karibik mit. Ein Fehler, wie sich herausstellt, denn die Spannungen zwischen ihnen steigen dadurch ins Unermessliche.
🎄Meine Meinung:
Das Cover sieht interessant aus und passt perfekt zur Reihe.
Es ist das erste Weihnachtsbuch was ich von der Autorin gelesen/ gehört habe, muss sagen mit Weihnachten hat es nicht viel zu tun und mir war eher warm als kalt. Aber das lag einfach an diesem sehr bildlichen Schreibstil, die Szene am Meer und ich wollte sofort wieder in den Urlaub.
Ich mag Bailey (schon alleine der Name), sie weiß, was sie will und setzt sich durch. Und Mr. Wright ist wirklich ein Satan und sollte ein Seminar über Personalführung machen. Aber wie es aussieht versteckt er sich hinter seine Arbeit und hat doch menschliche Züge (und sehr männliche).
Ich kann euch das Buch wärmsten empfehlen, ist nicht der klassische Weihnachtsromane, aber er ist richtig gut.
🎄🎄🎄🎄🎄 von 5
- Sandra Henke
Das Geheimnis meines Meisters
(7)Aktuelle Rezension von: Becky_loves_booksCover: Geheimnisvoll, sinnlich, erotisch - aus meiner Sicht einabsolut gelungenes Cover. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Meinung: Von Sandra Henke habe ich ja bereits einige Bücher gelesen, die mir auch immer gefallen haben. Ja, man könnte mich durchaus als Henke-Fan bezeichnen. Mit diesem Roman konnte sie mich erneut überzeugen. Getarnt alsAssistentin kommt Diebin Willow ins Haus der Hendersons. Wenn sie nicht arbeitet, schleicht sie sich durchs Haus und sucht nach einem Schatz. Sofort hat sie eine Connection zu ihrem Boss Dale, der nach einem Säureattentat halbseitig im Gesicht entstellt ist. Dass sie dieser "Makel" nicht stört, macht sie sehr sympathisch. Und obwohl sie ja im Grunde eine Kriminelle ist, mochte ich sie von Anfang an. Auch Dale hat etwas an sich, das ihn sehr interessant macht. Dann ist da noch Savage, der Dritte im Bunde. Er ist maskiert, mysteriös und unheimlich sexy. Als aufmerksamer Leser kommt man ihm rasch auf die Schliche, das tut der Story aber keinen Abbruch. Die Handlung ist schon sehr intensiv, was nicht nur an den heißen und expliziten Sexszenen liegt. Und die haben es echt in sich. Verdammt heiß!!! Aber auch die restliche Storyline hat mir gefallen. Familiengeheimnisse, sofern sie wie hier gut und richtig erzählt sind, garantieren Spannung. Mein Lesefluß wurde nur von Zwangspausen unterbrochen, denn der Schreibstil der Autorin hat mich einmal mehr an die Seiten gefesselt.
Fazit: "Das Geheimnis meines Meisters" ist ein erotscher Roman, der diesen Titel auch verdient hat. Hier wird nichts nett umschrieben, hier geht es direkt und hemmungslos zu. Ein Feuerwerk aus Sinnlichkeit und hartem Sex, gepaart mit einer spannenden Story. Intensiv und jedem empfohlen, der es auch mal härter verträgt! 😜 - Samantha Young
Hero - Ein Mann zum Verlieben
(377)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas ist eines der besten Bücher das ich bis jetzt gelesen habe. Der Schreibstil war super easy. Die Geschichte zwischen Caine und Alexa einfach der Hammer. Bei diesem Buch konnte ich die Achterbahn der Gefühle richtig mitfühlen. Ich muss zugeben, dass passiert nicht bei jedem Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Wenn man sich einen spannenden Film ansieht, hört man auch nicht mitten im spannendsten Teil auf.
In diesem Roman ist es der Autorin gelungen eine spannende, erotische und emotional tiefgründige Geschichte in einem Buch zu vereinen. Ich kann dieses Band nur jedem empfehlen.
- Vi Keeland
Hate Notes
(191)Aktuelle Rezension von: Kers_Tin4Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich musste auch ein paar mal schmunzeln. Die Story war sehr vorhersehbar und hat sich manchmal schon etwas in die Länge gezogen.
Was mir leider gar nicht gefallen hat war das Ende. Allein die Vorstellung wo er den Verlobungsring hatte um ihn ihr zu präsentieren, hat für mich irgendwie nicht zu den beiden Protagonisten gepasst. Ich mag ja gut geschriebene Spicy Szenen, aber das wirkte auf mich wie aus einem schlechten P0rno Film. 🫣
- Maya Banks
Slow Burn - Gefährliche Lust
(12)Aktuelle Rezension von: Blubb0butterflyEckdaten
Band 3
LXY Verlag
Roman
9,99 €
ISBN: 978-3-7363-0079-8
412 Seiten + 3 Seiten Buchvorstellungen der Autorin
Cover
Das Cover ist braungelborange und passt sich somit seinen Vorgängern an.
Inhalt (Klappentext)
Seit zwölf Jahren ist Zack Covington auf der Suche nach seiner Jugendliebe Gracie. Einst waren die beiden unzertrennlich, bis eine verhängnisvolle Nacht alles veränderte und Gracie spurlos verschwand. All seine Bemühungen, sie aufzuspüren, liefen ins Leere. Als Zack bei einem Auftrag für die Sicherheitsfirma Devereaux ein Gemälde entdeckt, das einen Ort zeigt, der für ihn und Gracie damals eine tiefe Bedeutung besaß, ist er sich sicher: Gracie ist am Leben und will ihm etwas mitteilen. Doch als er ihr endlich gegenübersteht, erlebt er einen Schock. Das lebensfrohe, junge Mädchen, das er kannte, ist verschwunden, und vor ihm steht eine verängstigte junge Frau, die glaubt, er habe sie vor all diesen Jahren verraten und sei verantwortlich für das Martyrium, das sie durchleben musste. Zack ist entschlossen, ihr Vertrauen und ihre Liebe zurückzugewinnen, doch Gracies seelische Wunden sitzen tief. Und als Zacks Feinde von ihrer Existenz erfahren, wird sie zur Zielscheibe für ihre Rache…
Autorin (Klappentext)
Maya Banks lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Texas. Wenn sie nicht schreibt, unternimmt sie gern Reisen mit ihrer Familie.
Meinung
Dieser Band war etwas enttäuschend, da das Übersinnliche nicht wirklich im Vordergrund stand. Für mich war das eher eine dramatische Liebesgeschichte und nicht wirklich Erotik oder Romance Fantasy. Echt schade.
Zack wurde schon im zweiten Band eingeführt und da hat mich seine Lebensgeschichte wirklich sehr interessiert, aber sie jetzt so zu lesen, war irgendwie doch nicht so befriedigend, wie ich gedacht habe. Klar, seine Geschichte geht einem schon nahe, aber irgendwie fand ich den Band hier auch unnötig. Aber ich finde es trotzdem toll, dass den beiden ein glückliches Ende gegönnt wurde. - Zakiya Dalila Harris
The Other Black Girl
(16)Aktuelle Rezension von: EmmaWinterZugegeben, mein Titel erschließt sich erst, wenn man das Buch gelesen hat, dennoch zeigt bereits das Cover, dass Haare eine wichtige Rolle in diesem Roman spielen, der jedoch nicht in einem Friseursalon angesiedelt ist, sondern in der Verlagswelt von Manhattan.
Im renommierten Verlagshaus Wagner Books kämpft die junge Nella als einzige Schwarze um Anerkennung und für mehr Diversität. Aber hat sie sich in den letzten zwei Jahren nicht vielleicht doch zu bequem an ihrem Arbeitsplatz eingerichtet? Als mit Hazel unerwartet eine weitere Schwarze Lektoratsassistentin angestellt wird, weht urplötzlich ein neuer Wind im Büro. Scheinbar mühelos wickelt Hazel alle um den Finger und schafft in kürzester Zeit, was Nella bisher nicht gelungen ist. Allerdings schlägt Nellas Freude über die quirlige Mitstreiterin mit den unfassbar wunderbaren Dreadlocks bald in Misstrauen um.
Der Roman spiegelt, wie sich Schwarze Angestellte in einer von Weißen dominierten Arbeitswelt verhalten (müssen) und welche Schwierigkeiten dies birgt, bis zur Selbstverleugnung. Die Verlagsbranche bekommt hier ordentlich ihr Fett weg. Die Geschichte ist zugleich unterhaltsam und spannend und wird am Ende zwar arg auf die Spitze getrieben, bleibt aber nachvollziehbar und im Kern absolut real. Die "Auflösung" von OBGs ist überraschend.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen: Interessante Charaktere, eine ungewöhnliche und doch alltägliche Geschichte, New York Life, Bücherwelt. Etwas verwirrend waren die verschiedenen Zeitebenen und die verschiedenen Blickwinkel in den Kapiteln, das sortiert sich erst später an die richtige Stelle.
- Sophia Chase
Mr. Hateable
(15)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerProtagonistin Lauren
Lauren weiß was sie will, hoch hinaus! Doch um ihr Ziel zu erreichen, muss sie von den besten lernen. Mit klarem Ziel stürzt sie sich voran und das mit einer eleganten und sympathischen Art. Dass ihr Chef ein Eisklotz mit Traumkörper ist, wirft sie allerdings doch etwas aus den Bahn. Die intelligente junge Frau hat nicht nur Feuer unterm Hintern, sondern auch im Blut. Ich mag ihre menschliche, völlig realitätsnahe Art einfach.
Protagonist Finn
Finn wurde mit dem goldenen Löffel im Mund geboren, dass er an der Spitze der Firma sitzt, ändert daran nichts. Immer wieder merkt man, er wurde dazu erzogen, dass die Welt ihm einmal gehören wird. Aber dem nicht ganz so charmanten Millionär, geschehen immer wieder kleine bis große Patzer und sowohl Führungstechnisch als auch privat steht einiges Kopf.
Story-Aufbau
Menschen machen Fehler, sie widersprechen sich, sie stampfen in Fettnäpfchen und manchmal muss man ihnen etwas vor den Latz knallen, damit sie wieder auf die richtige Spur kommen. Sophia Chase hat einen extrem realitätsnahen Protagonisten erschaffen. Finn ist weder ein eiskalter Superhero, noch besonnen, planmäßig oder ein alles wissender Champion. Er ist arrogant, ein Macho, etwas selbstverliebt und definitiv wankelmütig. Ja es ist eine Geschichte wie viele, ja es gab keine großen Überraschungen aber der Schreibstil war flüssig, die Protas sympathisch und definitiv amüsant.
- Susan Elizabeth Phillips
Der und kein anderer
(283)Aktuelle Rezension von: liebesleserIch habe nichts gegen prickelnde Liebesgeschichten, im Gegenteil, und ein Schuss Erotik darf auch gern dabei sein. Ich hab auch nichts dagegen, wenn mal mit Klischees gespielt wird, wie z.B. dem des groben, sexy Kerls mit einer Seele, die erst entdeckt werden muss - oder der etwas verhuschten „Schönheit auf den zweiten Blick“, die von eben jenem Typen zum Erblühen gebracht wird… Ja, man muss es nicht ernst nehmen, aber daraus kann zumindest kurzweilige Unterhaltung entstehen.
Hier jdeoch...
Bobby Tom Denton ist nicht nur ein grober, sexy Kerl, sondern ein misogyner, narzisstischer Macho, an den eine intelligente, liebevolle Frau eigentlich keinen Gedanken verschwenden und für den sie sich definitiv zu schade sein sollte. Wie er da in der Eingangssequenz wie ein Pascha thront, der glaubt, alle Frauen lägen ihm zu Füßen - und wie sie in der Beschreibung von S.E. Phillips auch tatsächlich danach hungern, seine Gunst zu gewinnen, sich in aufreizender Kleidung vor ihm räkelnd und ihm zuliebe dumme Quizfragen beantwortend, das ist so abstoßend, dass Gracie sich eigentlich direkt abwenden müsste - stattdessen träumt sie (trotz Missbilligung seines Verhaltens) von einer Entjungferung durch ihn. Oder dann Dentons Mutter, die sich trotz Widerwillens dem verhassten örtlichen Oberkapitalisten hingibt, damit er sein Werk nicht schließt.
Ich fragte mich beim Lesen immer wieder, ob die handelnden Personen als diffuse, unreife Charaktere angelegt waren oder ob der Autorin jegliche Linie bei der Entwicklung der Geschichte abhandengekommen ist, falls sie überhaupt eine solche beabsichtigt hatte.
So geht es ständig hin und her zwischen Anziehung und Abstoßung, Verlangen und Verletztheit; Seiten füllen sich und es wird immer langweiliger und unglaubwürdiger.
(Achtung: Spoiler, aber auch nicht wirklich, denn man weiß ja, wie solche Romane ausgehen)
Sogenannte Liebe dient in diesem Roman nur als Vehikel, um Sex und Drama zu transportieren, bis sich nach den obligatorischen vierhundert Seiten und einer versuchten Vergewaltigung (!) durch Bobby Tom, und nachdem er die halbe Stadt verwüstet und aus dem Knast ausgebrochen ist, Gracie doch auf ihn einlässt, weil sie ihn ja soo liebt. Da reichen dann seine Worte: „Aber ich werde mich ändern. Das schwöre ich. Wenn du mich heiratest, werde ich mich ändern.“
Diesmal war es mir wirklich zu viel an Zumutungen: ein Loblied auf den toxischen Kerl, der sich durch die Liebe eines Mauerblümchens in einen Traumlover und perfekten Familienvater in spe wandelt, Männer, die durch das Ausüben von Macht und Druck zum (sexuellen) Ziel kommen und dann - geläutert - als charmante Typen mit Ecken und Kanten durchgehen. Nein, eine solch primitive Konstruktion hat mit leichter Unterhaltung nichts mehr zu tun: einfach nur langweilig, ärgerlich und leider das Vorurteil bestätigend, dass gerade solche „heitere Frauenunterhaltung“ sich überholter und fragwürdiger Klischees bedient.
- Piper Rayne
Sexy Filthy Boss (White Collar Brothers 1)
(90)Aktuelle Rezension von: Cora19Den Titel finde ich überzogen. Von schmutzig ist hier keine Rede.
Sicherlich wird hier mit dem üblichen Klischee Chef/Assistentin gespielt. Selbstverständlich ist der Boss heiß und mit Sixpack ausgestattet. Doch zum Glück schwindet seine Arroganz recht schnell und sein Charakter entwickelt einen gewissen Tiefgang. Annie hingegen ist kein graues Mäuschen. Sie hat Verstand und Ehrgeiz. Dies steht leider im Kontrast zu ihrem mangelnden Selbstbewusstsein.
Im Verlauf formen sich die Persönlichkeiten. Humor und kleine Seitenhiebe lockern die Geschichte auf. Die erotischen Szenen sind geschmackvoll. Gefallen haben mir die Geschwister der beiden Protagonisten. Vor allem, weil diese komplett konträr sind.
Der Plot ist vorhersehbar. Der übliche Bruch kurz vorm Happy End allerdings anders als erwartet.
Eine locker leichte Liebesgeschichte für zwischendurch.
- Helena Hunting
CARE
(60)Aktuelle Rezension von: iris_2Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters wird Lincoln Moorehead zurück Nach New York beordert, um dort das Familienunternehmen zu führen. Nur widerwillig tritt er sein Erbe an - viel lieber würde er weiter für die wirklich wichtigen Dinge arbeiten, nämlich Non-Profit-Organisationen. Damit bei seinem Eintritt in die Firma alles glatt läuft, wird ihm Wren Sterling - seine Nanny wider willen - zur Seite gestellt, um aus ihm einen Vorzeige-CEO zu machen. Doch schon bald können die beiden das Knistern zwischen ihnen nicht mehr ignorieren und plötzlich steht alles Kopf...
Zufällig bin ich auf das Buch gestoßen, wobei mich insbesondere der Klappentext sehr angesprochen hat. Das Cover ist recht schlicht gehalten - was ich aber toll finde ist, dass echte Fotos auf dem Cover abgebildet sind - eine tolle Kombination mit dem Titel.
Wenn mir zwei Romanfiguren von Beginn an sympathisch waren, dann diese beiden. Ich liebe einerseits die Strenge von Wren - zugleich hat sie aber ein ganz schönes Päckchen zu tragen, wie man im späteren Verlauf erfährt. Auch die lässige und lockere Art von Lincoln bringen den notwendigen Charme mit und führen zum ersten Knistern zwischen Wren und ihm.
Ich bin eigentlich sehr gut in das Buch gestartet - mitten hinein ins Geschehen und muss sagen, dass mir vor allem die Konversationen unter den handelnden Personen sehr zugesagt haben - das hat einem als Leser sehr oft ein Grinsen entlockt. Zunächst dache ich, dass es zwischen den beiden sehr schnell vorangeht und dass es sich daher am Schluss nur in die Länge ziehen würde - aber im Gegenteil. Im Mittelteil nahm die Geschichte noch einmal richtig Fahr auf. Die kleine Erpressung hat nochmal alles aufgewirbelt und die junge Liebe auf eine Probe gestellt. Es wurde Bezug auf die Vergangenheit genommen und hat gewisse Personen plötzlich in ein ganz anderes Licht gerückt. Dadurch wurden auch viele Handlungen nachvollziehbarer. Der Roman war durchwegs spannend, was auch an dem gelungenen und vor allem bildhaften Schreibstil liegt. Hin und wieder hätten manche Szenen gefühlvoller sein können - aber ansonsten ein sehr gelungener Roman.























