Bücher mit dem Tag "astrid lindgren"

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139 Bücher

  1. Cover des Buches Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid (ISBN: 9783596197811)
    Fredrik Backman

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

     (346)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Elsa lebt zusammen mit ihrer schwangeren Mutter und deren neuen Freund in einem Neun-Parteienhaus. Nebenan wohnt Oma. Oma ist Elsas beste und einzige Freundin. Sie erzählt ihr fantastische Märchen aus dem Land-Fast-Noch-Wach, aber auch in der realen Welt erlebt sie mit Oma die tollsten Abenteuer. Denn Oma ist eine Superheldin, die sich von niemandem etwas sagen lässt, nicht einmal vor der Polizei hat die 77-Jährige Respekt. 

    Als Oma Elsa bittet, Briefe an die Bewohner des Hauses zu verteilen, wird sie erstmals alleine auf eine nicht ganz einfache Mission geschickt. Jeder der Bewohner ist ein Sonderling und hat ein ganz eigenes Verhältnis zu Oma, von dem Elsa bisher nichts wusste. 


    Der Roman ist aus der Perspektive der fast 8-jährigen Elsa geschrieben, die jedoch viel älter wirkt, als sie tatsächlich ist. Das mag an ihrer Intelligenz liegen oder dass sie so viel Zeit mit Oma verbringt, aber auf mich wirkte viel zu reif und verständig für eine Siebenjährige, sogar altklug und frech bei ihren Gesprächen mit Erwachsenen auf Augenhöhe. Auch Oma ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin. Sie ist eine Nörglerin, die sich rücksichtslos verhält und nur ihre Ansichten gelten lässt. Für Elsa ist Oma ein Vorbild, was dafür sorgt, dass Elsa von Gleichaltrigen argwöhnisch betrachtet und in der Schule schlimmen Mobbing ausgesetzt ist. 

    Durch Omas Erzählungen und sehr ideenreiche Märchen kann Elsa in andere Welten eintauchen und den Alltag vergessen. Die Märchen dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern haben Mut machende, intelligente Botschaften. 

    Durch Omas Briefe muss Elsa auf andere Menschen zugehen, weiß dabei aber nicht, was in den Briefen steht und wie die Menschen darauf reagieren werden. Offenbar möchte sich Oma am Ende ihres Lebens mit den Briefen bei anderen entschuldigen, was bei ihrer forschen Art nicht weiter verwundert. Elsa hat die Hoffnung, dass am Ende der Kette ein Brief von Oma an ihre Tochter wartet, um die beiden, die ein schwieriges Verhältnis zueinander hatten, miteinander zu versöhnen. 

    Die Märchen sind für eine Siebenjährige lehrreich und haben Symbolcharakter, mir waren sie in der Häufigkeit und Länge für den Roman jedoch zu fantastisch und langatmig. Die Realität wird gar mit den Geschichten vermischt, so dass die Bewohner des Hauses, die die Briefe erhalten sollen, nicht mehr nur merkwürdig, sondern selbst etwas märchenhaft wirkten. Monster, Wors, Wolfsherz, Meeresengel - mir war das zu viel. Das sehr selbstständige Verhalten Elsas, ihr Umgang mit Fremden, ihr Denken und Handeln passte nicht zu einer "Fastachtjährigen" und ließen die Geschichte wenig wirken. Elsas belehrende Art strapaziert die Nerven und die Vorstellung, dass sie mit fünf oder sechs Jahren schon Briefe an den Weihnachtsmann geschrieben hat, um sich über den Kommerz des Weihnachtsfest zu beschweren, ist abwegig. 

    Der etwas bemüht witzige Roman hat einfach nicht meinen Humor getroffen. Omas Art und Weise war doch sehr derbe. Polizisten mit Kacke bewerfen? Android-User sind alle blöd? Nicht lustig. 

    Das Buch ist ein Hoch auf die Individualität und das Besondere. "Menschen, die ungewöhnlich sind, verändern die Welt".

    Es ist ein Roman über Familie und Freundschaft, Zusammenhalt und die Toleranz für und Unterstützung von schwächeren Personen. Es hat eine schöne Botschaft, aber die Art der Erzählweise, Wiederholungen und Übertreibungen haben mir gar nicht gefallen. 

  2. Cover des Buches Die Menschheit hat den Verstand verloren (ISBN: 9783548288697)
    Astrid Lindgren

    Die Menschheit hat den Verstand verloren

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Ein paar Worte der Einleitung... 

    Ich finde es immer etwas schwierig, Bücher zu bewerten, die als solche nie geplant waren. Bücher, die im Grunde Quellen darstellen. Bücher, die eigene Gedanken wiederspiegeln. Bücher, die bestimmte Ereignisse dokumentieren. Bücher, also Tagebücher, deren Inhalt nicht für eine breite Öffentlichkeit gedacht war. Tagebücher spiegeln unsere Gedanken, innersten Ängste, unsere Freude, unseren Zwiespalt wieder und zeigen ein sehr persönliches Bild von einer Person, die man vermeintlich zu kennen scheint, die sich aber in solchen persönlichen Aufzeichnungen, durchaus anders darstellt, als man vermutet. 

    Das führt mich zu Astrid Lindgrens Tagebüchern aus den Kriegsjahren 1939 bis 1945. Wir lernen eine Lindgren kennen, die noch keine Autorin ist. Eine junge Frau mit Kindern, einem Ehemann, die sich durch die Kriegsjahre schlägt und so genau - wie es für sie möglich war - versucht zu verstehen, zu begreifen und zu dokumentieren. Wir lesen von den uns allseits bekannten Kriegsereignissen: dem Überfall auf Polen, den Russlandfeldzug, Mussolini Treiben in Italien, Rommels Kampagne in Afrika, den (manchmal längst vergessenen) Akteuren anderer Länder und von noch viel mehr. Lindgrens Tagebuch besticht zunächst durch eine gewisse Distanz zu diesen Ereignissen - was nicht verwundert - denn Schweden war nun einmal nie in den Krieg direkt involviert. Daher betrachtet Lindgren zwar genau, doch manchmal auch etwas unkritisch, ohne aber jemals ihr privilegiertes Leben in Stockholm zu vergessen.

    Besonders was die Rolle Russlands und Deutschlands angeht, ist sie stets zerrissen. Denn die Angst vor dem bolschewistischen Übergriff wiegt beinahe schwerer als jene vor den Nationalsozialisten und Schergen Hitlers. Das mutet aus heutiger Sicht merkwürdig an, war aber eben europäische Realität jener Zeit. Auch spannend und leider mal wieder bestätigt, wird klar, dass die Vernichtung der Juden und die Existenz von Konzentrationslagern eben kein Geheimnis war. Da Zeitungen immer wieder davon berichteten und Lindgren dieses in ihren Aufzeichnungen auch dokumentiert. Hinzu kommt dass sie einen anderen Zugriff auf Informationen hatte, weil sie in einer Briefkontrollstelle arbeitete und Briefe fremder Menschen lesen konnte, die nochmal ein sehr eindringliches Bild des Krieges zeichnen. Das nimmt Lindgren über die Jahre auch zunehmend mit. 

    Daneben werden aber auch persönliche Probleme deutlicher - die zwar selten direkt benannt werden - aber dennoch einen Blick auf den Mensch Lindgren erhaschen lassen.

    Einzige Kritik, sofern man ein Tagebuch kritisieren kann, ist der Aufbau. Mit Faksimiles wurden einige Seiten aus den Originaltagebücher wiedergegeben, deren Transkription und Übersetzung auf den folgenden Seiten erfolgte und für die es wiederum Querverweise im eigentliche Tagebuchtext gibt. Das ist zwar verständlich, doch ich fand den Aufbau etwas unsäglich, da man immer wieder aus dem Lesefluss herausgerissen wurde. Eine fortlaufende Reihung mit Faksimiles oder ein originalgetreue Nachbildung des Tagebuchs wären da sicher praktischer gewesen. Dafür gibt es einen Stern Abzug.

    Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, lest dieses und andere Tagebücher jener Zeit, um nicht zu vergessen.

    Fazit: Lesenswert!


  3. Cover des Buches Astrid Lindgren - Ihr Leben (ISBN: 9783570553527)
    Jens Andersen

    Astrid Lindgren - Ihr Leben

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Lesekaiser

    Inhalt:

    Vor siebzig Jahren begann Astrid Lindgrens außerordentliche Karriere als Schriftstellerin. Auf Pippi Langstrumpf folgten Bücher, die die Kinderliteratur revolutionierten. 2002 verstarb Lindgren 94-jährig; noch heute lesen Millionen Kinder ihre Bücher.

     

    Fazit:

    Beim Lesen dieser Biographie von Astrid Lindgren durfte ich sehr tief in das Leben von dieser wunderbaren Frau eintauchen.  Jens Andersen studierte über Jahre hinweg unveröffentlichte Quellen von Astrid Lindgren. Und so erfährt man als Leser tiefe menschliche Einblicke von dieser voll Liebe für Kinder lebenden Frau.  Diese Frau hat tiefe Spuren in der Welt hinterlassen! Danke, Herr Jens Andersen,  für diese tolle Biographie! Danke, liebe Astrid Lindgren, für deine witzigen, lustigen und stark-machenden Bücher! 

     

    *Gastrezension*

  4. Cover des Buches Astrid Lindgren. Helle Nächte, dunkler Wald … (ISBN: 9783878001362)
    Maria Regina Kaiser

    Astrid Lindgren. Helle Nächte, dunkler Wald …

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Lia48

    Wie so viele Kinder bin auch ich mit Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Madita und Co. aufgewachsen – allesamt Geschichten, aus der Feder von Astrid Lindgren.
    Doch wer steckt eigentlich hinter der Person, die überwiegend heitere Bücher und starke Kinder-Charaktere schuf?

    Manche Romanbiografien erzählen nur von ein paar Lebensjahren einer Person, was ich häufig schade finde.
    Als ich den Film „Astrid“ (2018) gesehen habe, war ich enttäuscht, dass die Handlung hauptsächlich von 1925 bis 1930 spielt und damit sehr viel aus Lindgrens Leben auslässt!
    Umso erfreuter war ich, dass diese Romanbiografie 1912 beginnt (Astrid ist zu diesem Zeitpunkt 5 Jahre alt) und erst 2002 mit ihrem Tod endet. Damit hat man hier natürlich eine viel größere Zeitspanne zur Verfügung. Zwar gibt es dadurch auch ein paar zeitliche Aussparungen (die Autorin erklärt später, dass sie nicht so viel hinzuerfunden wollte – was ich ehrlich gesagt gut finde!), was mich aber nicht gestört hat. So erfährt man auch ein wenig über die Kindheit von Astrid, aber auch über die Zeit, als sie ihre ersten Bücher veröffentlicht, im Verlag arbeitet, ihre Bücher verfilmt werden und als diese den Weg nach Deutschland finden. Genau das hatte ich mir erhofft!

    Besonders eindrücklich fand ich, dass Astrids Familie zunächst keine Bücher besitzt. Bücher sind für sie große „Kostbarkeiten“.
    Doch Astrids Interesse an Geschichten wächst, sie liest und schreibt gerne. Und ihr Lehrer prophezeit ihr eine Laufbahn als erfolgreiche Schriftstellerin.
    Als später Astrids Tochter sehr krank wird, wünscht diese sich eine Geschichte über „Pippi Langstrumpf“ und Astrid beginnt zu schreiben und zu erzählen…
    In manchen Zeiten scheint das Schreiben für sie auch eine Art Flucht aus der Realität zu sein: „Wenn sie schrieb und sich Personen ausdachte und sie reden ließ, vergaß sie den Kummer(...). Solange Astrid an der Schreibmaschine saß und tippte, war der Schmerz wie ausgeschaltet.“

    Dass Astrids Leben nicht nur aus Friede, Freude, Eierkuchen besteht, wird in diesem Buch deutlich. Sie hat einige Schicksalsschläge zu verkraften und in manchen Zeiten hadert sie mit dem Leben.
    Besonders schmerzt es zu lesen, wie ihre strenggläubige Mutter sich für ihre Tochter schämt und sie mit 18 Jahren aufgrund ihrer ungewollten Schwangerschaft („Sünde“), vor die Tür setzt. Keine einfache Zeit für Astrid, die nun auf sich allein gestellt ist.
    Später hätte ich sie gerne geschüttelt, um sich von ihrem Ehemann nicht alles gefallen zu lassen.
    Man kann gar nicht anders, als mit Astrid mitzufühlen, sich mit ihr zu freuen, aber auch mit ihr zu trauern und sich zu fragen, was die Zukunft noch bringen mag.

    Immer wieder wurden Sequenzen eingestreut, die Rückschlüsse darauf zuließen, wo sich Astrid Inspiration für ihre Bücher geholt haben könnte, was ich mit großem Interesse verfolgt habe.

    Auch der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Da waren zahlreiche wundervolle Textstellen dabei, die ich mir unbedingt herausschreiben musste.

    Weitere Informationen zum Buch und zu Lindgrens Leben bekommt man außerdem im Nachwort der Autorin sowie innerhalb des ausführlichen Anhangs (enthält u. a. eine übersichtliche Zeittafel vom Leben der Autorin, Listen von Personen und Orten, mit denen Astrid Lindgren zu tun hatte, sowie Fotos und ein Glossar).

    FAZIT: Für mich war dies eine ausgesprochen lesenswerte Romanbiografie, die mich absolut begeistern konnte! Trotz der Romanform erfährt man viel über das Leben von Astrid Lindgren, was sie für eine Person war und wie sie zum Schreiben kam, ohne dass man das Gefühl bekommt, dass zu viel hinzuerfunden wurde. Ein Buch, das ich euch von Herzen empfehlen kann, wenn ihr euch für Astrid Lindgren interessiert oder mit ihren Büchern aufgewachsen seid! 5/5 Sterne!

  5. Cover des Buches Pippi Langstrumpf (ISBN: 9783960521136)
    Astrid Lindgren

    Pippi Langstrumpf

     (995)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Zum Inhalt muss ich hier wohl nicht viel schreiben. Pippi Langstrumpf zieht in der Villa Kunterbunt ein und befreundet sich mit den Nachbarskindern Thomas und Annika. Gemeinsam erleben sie die verrücktesten und tollsten Abenteuer ! 

    Ich liebe ja generell alle Bücher von Astrid Lindgren, aber gemeinsam mit den "Brüdern Löwenherz" ist dies mein Lieblingsbuch der Autorin. Ganz nach dem Motto "Sei fröhlich, frech und wunderbar" ist Pippi ein bezaubernder Charakter, der jedermann und jedefrau einfach gern haben muss! 

    Fazit: Ein ganz besonderes Buch mit der liebenswerten, kleinen Pippi!

  6. Cover des Buches Emil und die Detektive (ISBN: 9783855356034)
    Erich Kästner

    Emil und die Detektive

     (601)
    Aktuelle Rezension von: Buechereule

    Da ich nicht genug Platz in der Kurzmeinung hatte, schreibe ich diese Rezension. Dauert auch nicht lang:

    Das Buch ist sehr gut, wie man es erwartet bei Erich Kästner (à propos: Warum schreiben nicht alle Autoren so lustige Vorworte?).

    Jedoch muss ich mich in aller Form beschwerden, dass nur ein Mädchen (Pony Hütchen, deren echten Namen ich nicht kenne), aber hundert (gleichbedeutend mit (sehr) viele) Jungs vorkommen! Und die typischen Rollenklisches (für Mädchen). Aber das kann man verzeihen, wo das Buch doch so alt ist, damals war das wohl noch normal. 

    Soviel ich auch murre: Das Buch ist zu empfehlen, und zwar für alle, nicht nur für (kleine) Kinder. 

  7. Cover des Buches Ronja Räubertochter (ISBN: 9783960521198)
    Astrid Lindgren

    Ronja Räubertochter

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Zugegebenermaßen bin ich wahrscheinlich eeeeeetwas zu alt für das Buch. Ich kenne es aus meiner Kindheit und habe es jetzt als erwachsene re-readet.

    Es ist sehr kindlich geschrieben und romantisiert und vereinfacht des Öfteren. Das Buch enthält viele, sehr ausführliche Schilderungen der Natur. Es ist sehr handlungsbezogen. Auch wenn Gefühle und Gedanken vorkommen, ist es eben kindlich und nicht so reflektiert. Der Fokus liegt auf dem, was passiert.
    Ich habe mich irgendwie gefragt, was der Sinn von den Fabelwesen ist. Irgendwie fand ich sie ganz süß, aber für die Handlung waren sie nicht wirklich wichtig. Im Vergleich zu Tieren können sie reden, aber davon abgesehen hätten es auch einfach normale Tiere sein können.
    Etwas schockiert war ich teils über die Sprache. Es gibt viele Beleidigungen und Flüche. Einige davon sind kindlich-harmlos, andere hatten es aber ganz schön in sich.

    "Ronja Räubertochter" ist einfach ein Klassiker und ein süßes Kinderbuch.
    Von mir bekommt es 4,0/5 Sterne.

  8. Cover des Buches Die Verschwörung der Idioten (ISBN: 9783423214346)
    John K Toole

    Die Verschwörung der Idioten

     (61)
    Aktuelle Rezension von: MyrnaMinkoff
    Hatte im Anschluss eine regelrechte Lesehemmung. Kein Buch konnte den Hunger stillen den dieses Buch in mir erweckt hat.
    Leider habe ich bis jetzt nichts vergleichbares gefunden. (würde mich aber sehr über Anregungen freuen!)
    Verrückt, schrill, einzigartig.
    Die Charaktere sprechen für sich und unterhalten ungemein.

  9. Cover des Buches Das entschwundene Land (ISBN: 9783862744749)
    Astrid Lindgren

    Das entschwundene Land

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Astrid Lindgren hält in diesem Buch ihre Kindheitserinnerungen fest. Die Liebesgeschichte ihrer Eltern, die bis zu deren Tod innig und liebevoll war, widmet sie besondere Aufmerksamkeit. Das Leben als Bauerstochter war für sie das genau richtige,  da sie sich frei entwickeln konnte, wenn sie sich an gewisse Regeln hielt und auf dem Hof mithalf. Die Beziehungen zu ihren Geschwistern als auch zu den Mägden und Knechten und den dazugehörigen Ereignissen kommen einem teilweise bekannt vor, da man sie aus Lindgrens Kinderbüchern kennt. "Fragt mich aber jemand nach meinen Kindheitserinnerungen, dann gilt mein erster Gedanke trotz allem nicht den Menschen, sondern der Natur." Die letzten Kapitel zeigen wie sie erst eine Leseratte war, die alle Bücher verschlungen hatte, bis sie versucht den zukünftigen Kinderbuch Autoren Tipps für die ersten Schritte im Schreiben von Texten gibt.


    Für alle Astrid Lindgren Fans ist das Buch ein absolutes Muss, da man viel von ihrer Familie, ihrer Kindheit, ihrer Passion für Bücher und Hintergründe zu ihren eigenen Büchern erfährt. Ihre wunderschöne und bildhafte Schreibweise macht es dem Leser leicht sich in die junge Astrid und ihr Umfeld hinein zu versetzen. Ihre Kindheit war vor sage und schreibe ca. 100 Jahren und das Buch wurde vor 45 Jahren veröffentlicht! Aber man hat zu keiner Zeit das Gefühl, dass es ein alter Schinken ist, sondern es scheint ganz natürlich zu sein, dass es weder Handy noch Internet gab🤪 "Heutzutage wissen ja wohl alle Eltern, dass ihre Kinder Bücher brauchen... oder etwa nicht?" Leider, leider glaube ich, dass viele Eltern das nicht wissen...

  10. Cover des Buches Jenseits von Bullerbü (ISBN: 9783407741653)
    Maren Gottschalk

    Jenseits von Bullerbü

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Lesewuermchen

    In diesem Buch erfährt man viel Wissenswertes über die "Mutter" der Pippi Langstrumpf.

    Die Biografie ist interessant geschrieben. Liest man den Anfang, fühlt man sich direkt versetzt in die Welt der Kinder von Bullerbü. Erinnerungen an Pippi Langstrumpf, Michel und Ferien auf Saltkrokan wurden in mir wieder wach.

    Liest man weiter, merkt man, dass Astrid Lindgren als junge Frau mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Eigentlich wollte sie nie Schriftstellerin werden.  Über vieles in ihrer Familie gelangte nichts an die Öffentlichkeit, da hielt sie sich oftmals sehr bedeckt.

    Im großen und ganzen kann ich sagen: eine tolle Frau!!!





  11. Cover des Buches Die Kinder aus Bullerbü (ISBN: 9783789158629)
    Astrid Lindgren

    Die Kinder aus Bullerbü

     (411)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Die Kinder der drei benachbarten Höfe mitten im Schweden der Jahrhundertwende erleben viele schöne Abenteuer.
    Lisa erzählt aus der Ich-Perspektive die Geschichten ihrer Freunde, Nachbarn, Geschwister, Eltern, Großeltern und anderer Menschen in ihrer näheren Umgebung.
    Da sind außer ihr noch die sechs anderen Kinder Lasse und Bosse, Inga und Britta, Kerstin und Ole.
    Die drei Jungs sind im selben Alter und die drei Mädels auch. Ein Nachzügler ist Kerstin, Ole´s kleine Schwester, die aber auch ein bisschen die kleine Schwester von allen Kindern auf Bullerbü ist.
    Man erlebt mit den Kindern die einzelnen Jahreszeiten, Feste,Ferien und die Schule. So bekommt man einen Einblick in die Welt der Kinder früher in Schweden, als es noch kaum Autos gab und dort auf dem Land sowieso jeder mit dem Ochsenkarren oder von einem Pferd gezogenen Wagen unterwegs war.
    Da wird der Weg von der Schule nach Hause zu einem richtigen Abenteuer. Nicht schneller, höher , weiter sondern ein bisschen das Tempo raus nehmen mit den herrlichen Geschichten, bei denen mal selbst gerne Kind im damaligen Schweden gewesen wäre.
    Ich liebe alle Geschichten von Astrid Lindgren, aber die Kinder von Bullerbü sind nach Michel aus Lönneberga und Pipi Langstrumpf meine Lieblinge und auch Helden meiner Kindheit vor 50 Jahren.
    Ich hatte übrigens schon das selbe Cover wie dieses hier auf dem Buch. Da hat sich nichts verändert und es ist auch heute einfach noch schön.

  12. Cover des Buches Astrid Lindgren (ISBN: 9783650255266)
    Birgit Dankert

    Astrid Lindgren

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Wer kennt sie nicht, die Kinderbücher der Astrid Lindgren - Pippi Langstrumpf, Karlsson vom Dach, Kinder von Büllerbü usw.?

    Mit dieser Biografie hat die Autorin ein interessantes Zeitdokument vom Werk und der Person Astrid Lindgren geschaffen. Birgit Dankert geht es wissenschaftlich an. Schön, klar strukturiert reiht sich Kapitel um Kapitel aneinander. Unterstützt durch viel Zitate, die Lust auf die einzelnen Bücher machen (sollen) und Auszüge aus Briefen und Tagebücher, wird ein Bild von Lindgren gezeichnet, das vielleicht noch nicht so bekannt ist. Dass sie ihren eigenen Sohn zu Pflegeeltern geben musste, habe ich bislang nicht gewusst.

    Gut herausgearbeitet sind die Querverbindungen von Lindgrens Leben zu ihren Werken. Die eine oder andere traumatische Erfahrung hat sie in einem (Kinder)Buch verarbeitet, wohl wissend, dass es Menschen mit ähnlichen Schicksalen gibt.

    Dass dennoch ein paar Fragen offen geblieben sind, stört nicht weiters, da meiner Ansicht nach, nicht jede Person bis ins Kleinste öffentlich gemacht werden muss. Jeder hat ein Anrecht auf Wahrung seiner Persönlichkeit.

    Eine informative, sehr sachliche und übersichtliche Biografie, die es wert ist, gelesen zu werden.
  13. Cover des Buches Niemals Gewalt! (ISBN: 9783789107894)
    Astrid Lindgren

    Niemals Gewalt!

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Das dünne Bändchen „Niemals Gewalt!“ von Astrid Lindgren enthält ihre Rede anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1978 und ist dennoch so aktuell wie damals. Eingebettet ist die Rede in ein Vorwort von Dunja Hayali und ein Nachwort von Silke Weitendorf, die die Rede zeitlich einordnen, ihre Wirkung zur damaligen Zeit und die Aktualität des Themas erörtern sowie einen Überblick über das Leben und Wirken von Astrid Lindgren geben.

     

    Für mich als große Verehrerin von Astrid Lindgren war die Lektüre des Büchleins natürlich Pflicht. Mich beeindruckt immer wieder, wie unkonventionell die Schwedin war, wie unerschrocken sie ihre Ansichten und Überzeugungen vertrat und sich dabei selbst nie in den Vordergrund stellte. Für mich hat sie absolute Vorbildfunktion.

  14. Cover des Buches Kalle Blomquist. Gesamtausgabe (ISBN: 9783789141300)
    Astrid Lindgren

    Kalle Blomquist. Gesamtausgabe

     (122)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Es handelt sich bei meinem Buch um die Gesamtausgabe, welche die Einzelbände “Kalle Blomquist – Meisterdetektiv”, “Kalle Blomquist lebt gefährlich” und “Kalle Blomquist, Eva-Lotta und Rasmus” enthält.

    Kalle Blomquist ist mit eines der letzten Bücher von Astrid Lindgren, welches ich noch nicht gelesen habe. So wurde es endlich Zeit! Allerdings tat ich mich gerade zu Beginn ein wenig schwer, da es irgendwie für mich nicht so das typische Lindgren-Buch ist. Oder lag es einfach nur daran, dass ich keine Kindheitserinnerungen mit dem Buch verbinde? Allerdings fand ich ihren Schreibstil auch etwas anders.

    Wie auch immer, zum Glück habe ich dann gut in das Buch rein gefunden und Kalle und seine Freunde haben sich in mein Herz geschlichen. Welch tolle Kinderbande die Rosen doch sind! Und vor allem ist es ja ein richtiger Krimi, da so spannende Geschichten passieren, die wirklich auch überraschen konnten.

    Aber eben vor allem Kalle und die anderen Protagonisten konnten wirklich überzeugen. Der Krieg der roten und weißen Rosen ist klasse. Wie man mit einfachen Mitteln sich den ganzen Sommer beschäftigen kann, und wenn es drauf ankommt, eben auch zusammenhalten kann. Großartig!

    Bewertung: 4 von 5 Punkte

  15. Cover des Buches Die Brüder Löwenherz (ISBN: 9783960521273)
    Astrid Lindgren

    Die Brüder Löwenherz

     (619)
    Aktuelle Rezension von: Eilonwy

    Astrid Lindgren hat in meinen Augen ein kleines Meisterwerk geschaffen. Für mich ( mit Ronja Räubertochter) eines ihrer schönsten Bücher. In dieser Geschichte wird über Geschwisterliebe gesprochen, die über den Tod hinaus geht. Kein Buch habe ich in meiner Kinder - und Jugendzeit öfter gelesen, als diese Geschichte. Sie beinhaltet so viel Mut, Liebe und Löwenherz, dass es für mich mehr war als nur ein Buch über Sinn und Gerechtigkeit. Ich bin dankbar und weiß, dass diese Geschichte auch meine Kinder zu hören oder zu lesen bekommen werden. 

  16. Cover des Buches Steine auf dem Küchenbord (ISBN: 9783789141362)
    Astrid Lindgren

    Steine auf dem Küchenbord

     (27)
    Aktuelle Rezension von: AndreasKueck

    Das Buch „Steine auf dem Küchenbord“ wäre ein wunderbares Geschenk für alle Lindgren-Fans aber ebenso für alle, die bisher eher wenig von ihr gelesen haben (Gibt es das?). Dieses feine Büchlein beinhaltet Zitate, Interwies und Tagebuchaufzeichnungen und lässt die Welt dieser wunderbaren Erzählerin lebendig werden.

    Im Mittelpunkt spürt der Leser den humanitären Gedanken, ihre Liebe zu Kinder, ihr Aufruf zu Toleranz und gewaltfreier Erziehung – aber auch ihren Humor und ihre Ernsthaftigkeit.

    Bei ihrer Rede zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels formulierte sie so treffend: „Vielleicht wäre es gut, wenn wir alle einen kleinen Stein auf das Küchenbord legten als Mahnung für uns und für die Kinder: Niemals Gewalt!
  17. Cover des Buches Das Astrid Lindgren Kochbuch (ISBN: 9783789184192)
    Andreas Wagener

    Das Astrid Lindgren Kochbuch

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Kira_Silberstern
    Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen, und es ist einfach wunderbar. Schon das Lesen macht dem Astrid-Lindgren-Fan Spaß, weil man durch die Einführungen an die ganzen, schönen Geschichten erinnert wird. Die Rezepte sind sehr unterschiedlich leicht nachzukochen, aber sie funktionieren (zumindest, so weit ich sie ausprobiert habe, kann ich das sagen) und sind unglaublich lecker. Auf jeden Fall empfehlenswert!
  18. Cover des Buches Kati in Amerika, Italien, Paris (ISBN: 9783423707299)
    Astrid Lindgren

    Kati in Amerika, Italien, Paris

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Puzzeline
    Rezension: Dieser Sammelband beinhaltet die drei Bände „Kati in Amerika“, „Kati in Italien“ und „Kati in Paris“. Wir begleiten die 22-jährige Kati aus Stockholm auf ihren aufregenden Reisen. Sie hat noch nie eine große Reise ins Ausland von Schweden unternommen und so beginnt die Reihe um Kati fulminant mit einer Reise nach Amerika. Noch ahnt Kati jedoch nicht, dass sie auf den Reisen Menschen treffen wird, die ihr Leben verändern werden. Viele werden sich jetzt wundern, dass Astrid Lindgren auch Jugendbücher geschrieben hat. Ich war zunächst skeptisch, ob es einer Kinderbuchautorin gelingen kann, sich und die Leser in die Welt einer jungen Erwachsenen hineinzuversetzen. Meine Zweifel wurden aber schnell beseitigt. Astrid Lindgren hat Kati mit viel Wortwitz und Schlagfertigkeit ausgestattet. Schon auf Katis Reise nach Amerika habe ich mich so gefühlt, als würde ich mit Kati durch New York laufen oder würde neben ihr sitzen, während sie mit ihrer grimmigen Tante an Amerikas Ostküste entlangfährt. Die Freude wird jedoch unterbrochen, als Kati auf die damaligen Unterschiede zwischen Schwarz und Weiß trifft. Sie ist zutiefst schockiert darüber und geht, was für eine Weiße ungewöhnlich war, offen auf die Schwarzen zu. In Astrid Lindgrens Büchern trifft man also nicht immer nur auf die heile Welt. Kati ist sowieso ein Mädchen, mit dem jeder gerne befreundet wäre. Sie ist unglaublich lebensfroh, aber ohne dabei ein naives Dummchen zu sein. Sie hinterfragt vieles und betrachtet die Dinge aus einem völlig anderen Blickwinkel. Was mich sonst an einem Buch gestört hätte, habe ich bei diesem Buch fast übersehen: Es wird kaum Spannung aufgebaut. Kati reist ohne Ziel durch die Lande und beschreibt ihre Erfahrungen dort. Trotzdem musste ich mich nicht zwingen, weiterzulesen. Lindgren lässt ihre Protagonistin so hingebungsvoll über die einfachsten Dinge erzählen, dass es mir egal war, dass ich nicht wusste, worauf die Geschichte hinausläuft. Als Kati dann die Liebe ihres Lebens trifft, war es nicht nur um Kati geschehen. Auch ich war von Lennart restlos begeistert. Ich konnte von diesem tollen Paar einfach nicht genug bekommen, sodass ich wirklich traurig war, als ich auch mit dem dritten Buch dieses Sammelbandes fertig war. Fazit: Astrid Lindgrens Kati-Reihe hat es nicht verdient, so unbekannt zu sein. Die Autorin verbindet geschickt ernstere Themen mit Romantik und Wortwitz. Obwohl die Reihe 60 Jahre alt ist, lässt sie sich noch sehr unterhaltend lesen. Die Protagonistin Kati beschreibt ihre Reisen so eindrucksvoll, dass man selbst gar keinen Urlaub mehr braucht. Es genügt, dieses Buch zu lesen.
  19. Cover des Buches Skandinavische Weihnachten (ISBN: 9783789104152)
    Esther Kalb

    Skandinavische Weihnachten

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Mirilein
    Ja, gerade den hohen Norden bringt man doch irgendwie mit Weihnachten in Verbindung. Das passt ein Buch mit entsprechenden Weihnachtsgeschichten natürlich besonders gut.
    In diesem Buch sind Geschichten aus Schweden, Dänemark, Norwegen, Island und Finnland versammelt, wobei viele namhafte Autoren wie Astrid Lindgren, Selma Lagerlöf, Sven Nordqvist, Elsa Beskow, Tove Jansson oder Mauri Kunnas hier vertreten sind. Allerdings gefällt mir sehr gut, dass hier auch unbekanntere Geschichten von diesen Autoren zu finden sind. Es gibt also einiges zu entdecken. Außerdem finde ich es toll, dass hier Geschichten aus fünf Ländern zusammengetragen wurden. Gerade isländische Weihnachtsgeschichten kennt man ja doch eher weniger.
    Das Buch ist zwar illustriert (von verschiedenen Illustratoren), aber es ist kein Bilderbuch, sondern eher ein Vorlesebuch. Aber als Vorlesebuch ist es für die Adventszeit hervorragend geeignet, wenn auch manche Geschichten eher für größere Kinder etwas sind (sowohl vom Textumfang als auch vom Inhalt).
    Besonders interessant ist das Weihnachtswissen zu den fünf Ländern, in dem Bräuche und Traditionen vorgestellt werden. Diese Informationen sind den Geschichten aus den jeweiligen Ländern vorangestellt. Die Geschichten sind in dem Buch nach Ländern sortiert, was ich sinnvoll finde. Insbesondere dann, wenn man sich bei dem Weihnachtswissen schlau gemacht hat und die Geschichten aus einem bestimmten Land kennen lernen möchte. Man kann in diesem Buch aber natürlich auch einfach die Geschichte auswählen, die für einen spannend klingt.
    Insgesamt ist "Skandinavische Weihnachten" ein sehr schönes Buch, das Weihnachtsgefühle hochkommen lässt.
  20. Cover des Buches Ich will auch Geschwister haben (ISBN: 9783789160332)
    Astrid Lindgren

    Ich will auch Geschwister haben

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Aussehen und was mir sonst noch so einfällt:
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    Das Buch ist eigentlich ziemlich hässlich. Es ist orange gehalten und man sieht Peter mit Nils auf dem Arm und Lena ein Teddybaby. Ich denke mal die Farbe Orange war damals noch modern, als das Buch erschienen ist. Es kam ja 1978 auf den Markt. So, die Seiten sind aus Papier und wirken etwas rauhtiert. Sie sind nicht gerade stabil.

    Bilder:
    =======
    Die Bilder haben den typischen 70er Jahre Stil. Das kann man sehr schlecht erklären. Aber viele Bücher wie die Struwelliese, die auch in dieser Zeit geschrieben wurde auch in dem Stil gezeichnet, man findet schon Parallelen. Ansich sind sie aber sehr schön und ansprechend. Die einzelnen Umrandungen finde ich nicht so toll. Es ist so, das die Konturen in schwarz sind und dann die Flächen ausgemalt worden sind.

    Meine Kinder sind jetzt 19 und21 und fanden das Buch ganz gut. Persönlich würde ich aber sagen, das man das buch ruhig eher vorlesen kann. So mit 3 Jahren würde ich mal sagen. Aber dann würde ich es nicht vorlesen, sondern einmal selber lesen und dann den Inhalt per Bilder erzählen. Der Text ist nämlich nicht gerade wenig.

    12 Euro kostet das Buch. Das ist vom Preis her ganz normal. Es ist ja eigentlich auch dafür gedacht, das Kinder die ein Geschwisterchen bekommen, in etwa wissen, was auf sie zukommt. Das Buch ist dann wegen dem vielen Text dann erst für etwas ältere Kinder. So ab 5 würde ich sagen. Für die Kleineren gibt es da andere Bücher über das Thema, die nicht, so viel Text haben.

  21. Cover des Buches Weihnachten mit Astrid Lindgren (ISBN: 9783789141843)
    Astrid Lindgren

    Weihnachten mit Astrid Lindgren

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Kurzgeschichten mit bekannten Charakteren aus Astrid Lindgren Büchern:

    - Wie gut, dass es Weihnachtsferien gibt, sagte Madita

    - Tomte und der Fuchs

    - Guck mal, Madita, es schneit!

    - Lotta kann fast alles

    - Pippi plündert den Weihnachtsbaum

    - Polly hilft der Großmutter

    - Weihnachten in Bullerbü

    und viele weitere weihnachtliche Abenteuer.


    Illustrationen:

    Vielen kleine und große farbenfrohe und detaillierte Illustrationen schmücken das Geschehen der jeweiligen Geschichte und ergänzen die Handlung bzw. spiegeln sie wieder. 

    Dank verschneiter Schwedenhäuser und schneebedeckter Landschaften kommt sofort weihnachtliche Stimmung auf. 


    Mein Eindruck:

    Optisch ist das Buch bereits ein kleiner Schatz: Buchrücken aus dunkelrotem Leinen und goldene Schrift auf dem Titel.

    Bei den vielen kurzen Geschichten ist für jeden Geschmack etwas dabei und auch wer Michel, Pelle, Lotta, Pippi, Madita usw. nicht kennt, wird seine Freunde an dem Buch haben.

    Ein Buch zum Vorlesen und Selberlesen, zum Schwelgen in Kindheitserinnerungen oder zum neu Entdecken und Eintauchen in die Welt von Bullerbü.

    Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen und thematisch abwechslungsreich: verschwundener Stollen, fehlende Weihnachtsbäume, Kinder, die vor Wut ausziehen wollen ...

    Und jedes Mal gibt es das erwartete Happy End.

    Mit Astrid Lindgren Büchern kann man einfach nichts falsch machen und weihnachtliche Stimmung für ein paar besinnliche Stunden ist garantiert.


    Fazit:

    Besinnliche, lustige und spannende Abenteuer zur Weihnachtszeit mit Michel, Lotta, Madita, Pippi Langstrumpf, Tomte und vielen anderen bekannten Charakteren.

    Eine schöne Auswahl weihnachtlicher Kurzgeschichten!

    Mit wunderschönen, verschneiten und farbenfrohen Illustrationen.


    ...

    Resensiertes Buch: "Weihnachten mit Astrid Lindgren" aus dem Jahr 2014


  22. Cover des Buches Pippi & Sokrates (ISBN: 9783789136108)
    Jørgen Gaare

    Pippi & Sokrates

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Kerstin und ich (ISBN: 9783862744732)
    Astrid Lindgren

    Kerstin und ich

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Nymphe
    Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher (nicht zuletzt auch, weil meine Schwester tatsächlich Kerstin heißt). Es spielt in Schweden im 20. Jhd und erzählt die Geschichte der Zwillinge Kerstin und Barbro, die mit ihren Eltern aufs Land ziehen. Dort müssen sie zwar nicht mehr zur Schule gehen, aber sie müssen ihre Eltern unterstützen den Hof zu bewirtschaften und finden nebenher viele neue Freunde und auch ein wenig Liebe. Inhaltlich ist das Buch tatsächlich nicht mehr ganz zeitgemäß. Wer würde heute seine Mädchen mit 16 von der Schule nehmen, da sie ja eh irgendwann heiraten? Aber in diesem Buch ist eben trotzdem die Welt irgendwie in Ordnung und ein Bißchen Nostalgie schadet nie. :)
  24. Cover des Buches Die Kinder aus der Krachmacherstraße (ISBN: 9783960521211)
    Astrid Lindgren

    Die Kinder aus der Krachmacherstraße

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Lotta lebt mit ihrer Familie in der Krachmacherstraße.

    Eigentlich heißt die Straße Krugmacherstraße, aber wenn Lotta und ihre Geschwister Jonas und Mia-Maria draußen herum tollen, ist es mit der Ruhe vorbei.

    Die Kinder haben jedenfalls ihren Spaß und vertreiben sich die Zeit mit einem Picknick im Baumhaus, Besuchen bei der Nachbarin Tante Berg.


    lllustrationen:

    Auf fast jeder Doppelseite findet sich mindestens eine farbenfrohe Illustration (teilweise sogar halb- sowie ganzseitig), um die Handlung aufzugreifen. 

    Die Gestaltung der Kimder gefällt mir sehr gut. Besonders ihre Mimik ist lebendig und natürlich und sorgt immer wieder für Lacher, z.B. Lottas Ekel beim Mittagessen.


    Altersempfehlung: 

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)

    oder für geübte Leser ab 8 Jahren, denn die Schrift ist normal groß, im Blocksatz und es ist viel Text


    Mein Eindruck:

    Die Charaktere gefallen sehr. Man muss Lotta einfach lieb haben, denn sie ist abenteuerlustig, neugierig und steckt voller Ideen. Ihre quirlige Art ist ansteckend.

    Zudem sind die Abenteuer der Geschwister zeitlos, so dass Jung und Alt mitfiebern können: ein Besuch bei den Großeltern, eine Zugfahrt, der Umbau des Kinderzimmers in eine Piratenburg und natürlich das Weihnachtsfest. 

    Kinder finden sich selbst schnell in dem ein oder anderen Charakter wieder bzw. in dem "Unsinn", den die Kinder aushecken und auch Eltern müssen bei der Lektüre das ein oder andere Mal über sich selbst schmunzeln.


    Fazit:

    Humorvoller und zeitloser Kinderbuch-Klassiker mit sympathischen und glaubwürdigen Charakteren.

    Farbenfrohe Illustrationen ergänzen das Gelesene sehr gut.


    ... 

    Rezensiertes Buch "Die Kinder aus der Krachmacherstraße" aus dem Jahr 1992

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