Bücher mit dem Tag "astrid lindgren"
61 Bücher
- Fredrik Backman
Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
(390)Aktuelle Rezension von: AleshaneeWie seine Bücher meist fängt auch dieser hier sehr merkwürdig an. Wir lernen direkt die etwas skurrile Oma und einige ihrer Ansichten kennen. Die pensionierte Ärztin raucht wie ein Schlot und beschwert sich gerne mal über die politische Korrektheit, die immer und überall präsent ist - und die ihr gehörig auf die Nerven geht.
Leben retten und die Leute in den Wahnsinn treiben sind Omas Superkräfte.
Zitat Seite 9
Elsa, ihre Enkelin, wohnt zusammen mit ihrer Mutter und deren neuen Freund im selben Haus. Direkt vorne im Buch sieht man auch die Wohnsituation, mit allen Mietern - die auch der Reihe nach in ihrer Rolle vorgestellt werden. Neben einem ganz lieben Pärchen, gibt es (natürlich) auch jemandem, der ständig alles inspiziert und in Frage stellt, eine
Für Elsa ist ihre Oma jedenfalls eine Superheldin, zumindest meistens. Elsa ist mit ihren knapp 8 Jahren aber auch so etwas wie eine Besserwisserin, deren Ratschläge oder Verbesserungen nicht oft auf positive Reaktionen stoßen und auch Ärger mit Gleichaltrigen heraufbeschwört.
Die erste Situation auf der Polizeistation wirkt schon etwas merkwürdig, da Elsa und ihre Oma sich regelrecht anschreien. Aber schon kurz darauf erfährt man, wie es dazu kam und da geht einem direkt schon ein bisschen das Herz auf. Vor allem der Spruch ist sofort bei mir hängen geblieben, nämlich das "wenn man das Schlechte nicht wegkriegt, viel Gutes darüber kippen muss".
Etwas verarbeiten ist immer gut, aber manchmal geht es nicht so leicht - aber mit ganz vielen positiven Momenten ist es vielleicht etwas einfacher zu ertragen.
Während Oma als das perfekte Chaos impliziert, ist Elsas Mutter - also Omas Tochter - das genaue Gegenteilt: ordnungsliebend und beherrscht.
Der Trauerfall wirft Elsa in einen Strudel an Gefühlen und der Autor lässt uns durch sie daran teilhaben, ohne dass er etwas versteckt. Alle Facetten, die in einem brodeln und die oft sehr unangenehm und auch gemein sind. Typisch für Kinder wird man vielleicht denken, während man weiß, dass man als Erwachsene genau die gleichen Gedanken hat, auch wenn man sie sich nicht eingestehen will. Dabei sind sie völlig natürlich und menschlich - genauso wie der Umstand, dass sie wieder vorbeigehen. In manchen Momenten ist man einfach so überflutet von Trauer, Einsamkeit oder Angst, dass man sich nicht mehr anders zu helfen weiß und Mechanismen in Kraft treten, die einem darüber hinweghelfen sollen.
Ein interessantes Zitat hierzu auch, was oftmals nicht gutgeheißen wird:
"Wenn man das Schlechte nicht wegkriegt, dann muss man viel Gutes drüberkippen."
Zitat Seite 18
Es wird ja immer aufgefordert, alles zu verarbeiten und durchzukaufen, aber ganz ehrlich, nicht alles muss man immer wieder aufrütteln und durchleben. Ich denke, es kann durchaus auch mal gut sein, etwas ruhen zu lassen, bis die Erinnerungen verblassen, weil zu viele neue schöne Erlebnisse dazu gekommen sind.
Die Sichtweise von Elsa überaus berührend und authentisch und die Figuren und Themen sehr gut gewählt und sie verdeutlichen perfekt die Gesellschaft und wie jeder versucht, darin mit seinen eigenen Methoden damit klarzukommen. Die Kleine ist äußerst schlau, was weder bei den Erwachsenen noch bei anderen Kindern gut ankommt. Ihre einzige Freundin ist ihre Oma, die mit ihr durch dick und dünn geht und sehr eigene spezielle Weltanschauungen hat. Sie merkt sehr wohl, das Elsa oft leidet und entführt sie dann in Fantasiewelten, die ihr helfen sollen, mit der realen Welt zurecht zu kommen. Was ihr auch durchaus gelingt!
Als Elsa jedoch nach und nach erfährt, wie ihre liebste Oma früher war, bricht dieses Bild zusammen. Elsa muss lernen, dass Menschen Fehler machen - daraus lernen und sich ändern können. Dass jeder anders ist und jeder dadurch seinen Platz hat, seine "Superheldenkräfte" nicht in jeder Situation funktionieren, aber eben für bestimmte Situationen gerade richtig sind.
Tapfer versucht sie, alles zu meistern, auch ihre widerstreitenden Gefühle für das neue Geschwisterchen, denn die Eifersucht nagt sehr an ihr.
Der Autor versteht es ausgesprochen gut, die Menschen aus der Sicht des Kindes zu definieren. Wie sie sind, warum sie so sind - und warum überhaupt so viele Entwicklungen und Veränderungen in Menschen stattfinden, die man als Außenstehender nicht verstehen kann. Erst, wenn man näher kommt, ihnen zuhört, und mitfühlen kann.
Die Themen sind wie meist bei seinen Büchern nicht leicht ... Verlust, Tod, Trauer, Krieg, Einsamkeit, Eifersucht, Schmerz. Auch wenn es einige Momente gibt, die wirklich tief greifen und traurig machen, schafft er es mit seinem ihm sehr eigenen, speziellen Humor, das ganze nicht zu sehr auf diese Seite zu ziehen. Denn das Leben besteht immer aus Gegensätzen und auch wenn das Lachen nicht in jeden Moment passt, ist es in vielen selbst unpassenden Momenten das einzige, das darüber hinweghilft.
Ich bin bei jedem Buch fasziniert, wie Fredrik Backman es schafft, diesen Spagat zwischen Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit hinzubekommen. Denn das Leben hält so viel Schattentage für uns bereit, dass man sich umso mehr auf die Sonnentage freuen muss, sie genießen sollte und mit jedem Gefühl von Achtsamkeit in seiner Erinnerung festhalten.
Ein bisschen gestört haben mich die Märchen. Natürlich ist es eine tolle Idee von Oma, der kleinen Elsa die Welt in Märchen zu erklären, aber die vielen Königreiche und Personen hab ich einfach schlecht auseinanderhalten und mit den realen Charakteren in Verbindung setzen können, so dass diese Parts etwas an mir vorüber gegangen sind.
Die Idee allerdings, wie die Oma für Elsa gesorgt hat, also was sie ihr für einen Auftrag mit der Schatzsuche gegeben hat, war schon etwas ganz besonderes und großartiges! Der Autor hat ein tolles Gespür für Menschen, Emotionen und vor allem für das Leid und wie unterschiedlich damit umgegangen wird, so dass diese Geschichte hier wieder tief beeindruckt hat.
Ich hätte so viel zitieren können, da so viele kleine Weisheiten hier drin stecken, aber ein Zitat möchte ich gerne noch zum Abschluss anbringen:
"Man will geliebt werden, mangels dessen bewundert, mangels dessen gefürchtet, mangels dessen gehasst und verachtet. Man will irgendein Gefühl in den Menschen wecken. Die Seele schreckt vor der Leere zurück und sucht um jeden Preis Kontakt."
Zitat Seite 415
In diesem Sinne: Natürlich kann und muss man nicht mit jedem Menschen Verständnis haben, aber man kann feinfühliger werden und zumindest versuchen, zu verstehen, dass jedes Verhalten, jedes Wort, einen Hintergrund hat, der meist tiefgründiger ist als es scheint und mit dem aktuellen Moment oft gar keinen Bezug hat. Laut sein ist ein Ruf nach Aufmerksamkeit, Wut sucht meist nach Verständnis, Aggression ist Hilflosigkeit und viele dieser Emotionen kann man auffangen, wenn man nur etwas genauer hinsieht.
- Astrid Lindgren
Die Menschheit hat den Verstand verloren
(96)Aktuelle Rezension von: PhilieneWer dieses Buch liest muss sich darüber im klaren sein, daß es sich hier um die Tagebucheinträge der Autorin handelt. Es hat nichts mit ihren späteren Werken zu tun und es ist auch kein Roman.
Astrid Lindgren kennen wir alle als die Autorin von Pipi Langstrumpf und Michel , aber natürlich war sie auch ein Mensch der in seiner Zeit gelebt hat. Sie war eine junge Frau während des zweiten Weltkrieges. Sie war Mutter und Ehefrau und sie hat ein Tagebuch während dieser Zeit geschrieben,.
Das besondere daran ist das sie es aus Sicht einer Frau geschrieben hat, die nicht in Deutschland, Frankreich, Polen oder einem anderen Land gelebt hat in denen dieser Krieg furchtbar wütete. Sie war nicht von den Verfolgungen der Nazies betroffen und trotzdem hat sie einen nahen Eindruck der Zeit hinterlassen. Denn sie hat in dieser Zeit gelebt.
Ich lese sehr gerne Bericht von Augenzeugen und finde Tagebücher aus der Zeit immer sehr interessant. Und so ging es mir auch mit Astrid Lindgrens Tagebuch. Sie erzählt von dem was sie vom Krieg mitbekommt und wie ihre Familie diese Zeit erlebt hat.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
- Astrid Lindgren
Madita 1
(315)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Als Kind habe ich dieses Buch nie kennengelernt. Erst als Erwachsener ist es mir durch Zufall in die Hände gefallen. Ich muss zugeben, dass ich diese Geschichte eher mittelmäßig finde. Zu viel Rumalberei und zu wenig Vermittlung von wirklich wichtigen Werten, die für Kinder mehr als nur wissenswert sind. Sicher, Verantwortung und neue Sachen entdecken, darüber wird viel gesprochen, jedoch gibt es auch Werte wie Grenzen kennenlernen, Einhalt gebieten, aufhören, wenn jemand zu Schaden kommt etc. All das und vieles mehr hätte man in diese Geschichte auch einbinden können und wenn es auch nur spielerisch gewesen wäre.
- Astrid Lindgren
Die Brüder Löwenherz
(645)Aktuelle Rezension von: FavoleAstrid Lindgren steht für Kinderbücher, die lustig sind. Michel und Pippi fallen mir da zuerst ein. Da kenne ich auch das meiste. Aber wenn ich ihre Geschichten lese, besonders ist mir das letztes Weihnachten bei einem Weihnachtsbuch von ihr aufgefallen, in dem ganz viele Figuren mit Erzählungen versammelt waren, fällt auf, dass ihre Geschichten immer auch Reales und weniger schönes enthalten. Probleme und Schwierigkeiten werden manchmal erstaunlich realistisch und auch traurig geschildert. Auch der Tod wird nicht komplett außen vor gelassen. Und das ist gut so, denn Kinder kommen nun mal im echten Leben auch mit so etwas in Kontakt. So etwas kann nicht völlig von ihnen abgeschirmt werden. Meine Tochter war 5 als ihre Kameradin aus der Kita mit ihren Eltern einen Unfall hatte und die Mutter gestorben ist. Das hat Angst gemacht - meine Mama könnte auch einfach so sterben. Daraufhin hat die Kita auch für die anderen Eltern der Gruppe einen begleitenden Abend angeboten, der leider nur sehr begrenzt wahrgenommen wurde. Dabei war der wirklich gut. Ich habe mir daraufhin auch ein Buch zum Thema gekauft und es mit meinen Mädels besprochen. Es ist wichtig, dass gerade bei solchen Themen Kinder nicht allein gelassen werden und ich bin froh, dass es auch dafür jetzt wirklich gute und kindgerechte (!) Bücher gibt.
In diesem Sinne muss man auch die Brüder Löwenherz sehen, finde ich. Denn, nein, es ist kein einfaches Kinderbuch zum Lesen & Vorlesen. Hier geht es um Krankheit, Tod, Gewalt. Aber auch um unendliche Geschwisterliebe und moralisches Handeln. Das Buch ist, gerade zum Ende hin, nicht einfach zu verstehen. Auch nicht für mich als Erwachsene. Ich habe im Netz ein wenig nachgelesen und bei Wikipedia fand ich eine Erläuterung von Dieter Matthias, die ich hier nicht wiedergebe, weil sie das Ende verrät, aber die mich das Buch doch noch einmal anders und deutlich positiver hat sehen lassen. Dementsprechend finde ich das Buch durchaus für Kinder (ab 5 vielleicht) geeignet, aber definitiv in Begleitung Erwachsener.
Zuletzt noch ein Wort zu den Illustrationen, denn diese schwarz-weiß Zeichnungen im Innenteil sind wirklich gut gelungen und illustrieren eindrucksvoll die Atmosphäre der Geschichte.
Daher habe ich mich letztlich für 4 Sterne entschieden. Es ist ein wertvolles Buch, wenn die Intention dieses Buches klar ist. Aber das muss es und es braucht für Kinder Begleitung.
- Knut Hamsun
Hunger
(161)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksIch wollte dieses Buch wirklich mögen. Eigentlich bringt Hunger alles mit, was ich normalerweise liebe. Ein kaputter Protagonist, psychischer Zerfall, verschwimmende Grenzen zwischen Realität und Wahn und dieses Gefühl, nie genau zu wissen, was gerade wirklich passiert und was nur in seinem Kopf entsteht. Und trotzdem hat mich dieses Buch komplett verloren.
Schon relativ früh hatte ich das Gefühl, dass Realität, Fantasie und Gedankengänge permanent ineinanderlaufen. Der namenlose Protagonist zieht hungrig und völlig rastlos durch Kristiania, schreibt, lügt, steigert sich in Dinge hinein und schwankt die ganze Zeit zwischen Größenwahn, Scham und Verzweiflung. Genau solche Figuren mag ich normalerweise sehr gerne. Aber hier war es mir irgendwann einfach zu viel.
Der Schreibstil war dabei eigentlich wirklich gut. Sehr trocken, nüchtern und distanziert. Man braucht gerade am Anfang einen Moment, um reinzukommen, vor allem in dieser älteren Sprache. Aber trotzdem merkt man total, warum dieses Buch so bedeutend geworden ist. Manche Szenen von Hunger, Scham und menschlicher Demütigung waren wirklich heftig und dafür, wann dieses Buch erschienen ist, auch ziemlich krass geschrieben.
Gleichzeitig war genau dieser distanzierte Stil aber auch mein größtes Problem. Ich konnte den Protagonisten beobachten, aber nie wirklich fühlen. Und irgendwann war es mir ehrlich gesagt fast egal, was mit ihm passiert. Das klingt hart, aber genau dadurch wurde das Buch für mich irgendwann eher anstrengend als emotional intensiv.
Die letzten hundert Seiten waren deshalb teilweise wirklich ein Kampf. Nicht mal unbedingt, weil das Buch schlecht ist, sondern weil mich dieses fiebrige, wirre und rastlose Erzählen irgendwann einfach nur noch erschöpft hat. Ich habe ganz oft gedacht: Hoffentlich ist es bald vorbei.
Trotzdem verstehe ich total, warum viele dieses Buch lieben. Gerade dieses Widersprüchliche und dieses permanente Schwanken zwischen Stolz, Selbsthass, Größenfantasien und völliger Erniedrigung fühlt sich teilweise erschreckend modern an.
Am meisten überrascht hat mich tatsächlich das Nachwort von Daniel Kehlmann. Das mochte ich fast am liebsten am ganzen Buch. Viele Gedanken, die ich während des Lesens hatte, wurden dort nochmal aufgegriffen und irgendwie verständlicher gemacht.
Am Ende bleibt für mich ein literarisch wichtiges Buch mit wirklich starken Momenten, das mich persönlich aber leider nie ganz erreicht hat.
- Astrid Lindgren
Ronja Räubertochter
(1.172)Aktuelle Rezension von: Adele24Das Buch ist ein schönes Buch, was sich gut eignet für Kinder im alter von 9 Jahren. Es gibt manchmal ein paar gruselige Stellen. Deswegen würde ich es ab der 4 Klasse entfehlen.
Es war spannend. Ich habe das Buch in der 4 Klasse gelesen, da wir ein Theaterstück gespielt haben. es hat spaß gemacht die Redewendung der Räuber laut vorzulesen. es ist ein schönes Buch mit nervenkitzelnden stellen:)
- Astrid Lindgren
Mio, mein Mio
(405)Aktuelle Rezension von: makamaBo ist 9 Jahre alt und wächst in einer lieblosen Pflegefamilie auf. eines Tages geschieht etwas merkwürdiges - er bekommt einen goldenen Apfel und reist in das Land der Ferne. Dort trifft er seinen Vater und der ist der König -Bo heißt nun MIO, denn das ist sein wirklicher Name und endlich lernt er Liebe und Geborgenheit kennen. Auch einen neuen Freund findet er - "JumJum". Doch das Land der Ferne, wo alles so schön und heiter ist, wird bedroht - vom grausamen Ritter Kato. Und nur Mio kann das Land von ihm befreien - dazu muss er seinen ganzen Mut zusammen nehmen. Gemeinsam mit JumJum und seinem Pferd wag er das gefährliche Abenteuer ......
Fazit und Meinung: Ein wunderschönes Märchen von Astrid Lindgren. Es geht um Mut, sich seinen eigenen Ängsten stellen und sie zu überwinden, um Zusammenhalt, um Freundschaft. Die Geschichte ist wunderschön erzählt und die schönen Illustrationen von Ilon Wikland machen das Buch zu einem Erlebnis. Natürlich geht die Geschichte gut aus, sie ist spannend. Es gibt aber auch so einige Wiederholungen, und das finde ich etwas nervig. Von mir gibt es deshalb 4 gute Sterne für dieses Buch.
- Astrid Lindgren
Meisterdetektiv Kalle Blomquist
(129)Aktuelle Rezension von: SmultronaKalle Blomquist und seine Freunde Eva-Lotta und Anders stehen als Bande der weißen Rose im Krieg mit der Bande der roten Rose. Sie kämpfen um den sagenumwobenen Großmummrich. Doch werden ihre Kämpfe von wahren Verbrechen in Kleinköping gestört. Denn diese bringen den Meisterdetektiv in Kalle zum Erwachen. Zusammen mit Anders und Eva-Lotta ist er den Verbrechern auf der Spur.
Alle drei Geschichten stecken voller Witz, Spannung und auch der typisch schwedischen Idylle, die man aus den Astrid Lindgren Büchern kennt. Als Kind und auch als Erwachsene fand und finde ich vor allem die detektivischen Methoden und die Räubersprache einfach genial.
- Astrid Lindgren
Karlsson vom Dach. Gesamtausgabe
(183)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Ich kenne die Karlsson-Geschichten sowohl als Hörspiele als auch als Filme. Sie haben mich nicht wirklich überzeugt. Manche Geschichten sind schon ein Schmunzeln wert, dennoch finde ich Karlsson recht angeberisch, kindisch und teilweise auch zu großspurig und zu frech. Mir ist bewusst, dass es sich hier um ein Kinderbuch handelt, aber manche Streiche sind doch arg überzogen, weshalb ich nur 3 von 5 Sternen gebe.
- Astrid Lindgren
Pippi Langstrumpf 2. Pippi Langstrumpf geht an Bord
(186)Aktuelle Rezension von: LuliaWährend das chaotische Leben in der Villa Kunterbunt weitergeht, taucht plötzlich Pippis Vater Kapitän Efraim Langstrumpf auf und möchte sie auf dem Schiff „Hoppetosse“ mit auf die Weltmeere nehmen. Die zielgruppengerechte und episodenhafte Handlung besteht aus einzelnen Abenteuern, die fantasievoll und warmherzig erzählt werden. Gelungene Illustrationen unterstützen die Handlung optimal.
Bei den Protagonisten ist Pipi das Herzstück der Handlung und wird sehr sympathisch und besonders frei und unabhängig dargestellt. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. ihre Freunde Tommy und Annika oder Kapitän Efraim Langstrumpf, werden sympathisch und warmherzig dargestellt.
Wer warmherzige, fantasievolle Kinderklassiker mit Humor mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist zielgruppengerecht, lebendig und mit humorvollen Wortkreationen und unterhaltsamen Logikketten gespickt.
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Es ist eins unserer Lieblingsbücher. - Esther Kalb
Skandinavische Weihnachten
(6)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Eine Kurzgeschichten-Sammlung von Hans Christian Andersen, Sven Nordquist, Astrid Lindgren, Mauri Kunnas, Tove Jansson uva:
- Das Mädchen mit den Schwefelhölzern,
- Das Geheimnis der Weihnachtswichtel,
- Pelle zieht aus,
- Wo der Weihnachtsmann wohnt,
- Der Tannenbaum
und viele weitere weihnachtliche Erzählungen und Gedichte.
Unterteilt in Herkunftsland und ergänzt durch Weihnachtswissen rund um Traditionen.
Altersempfehlung:
ab 5 Jahre (zum Vorlesen)
Illustrationen:
Kleine und große Zeichnungen verschiedener Illustrator:innen schmücken das Geschehen der jeweiligen Geschichte und ergänzen die Handlung.
Gedichte werden durch weihnachtliche Vignetten unterstrichen.
Insgesamt ist der Bildanteil aber gering. Es gibt auch Doppelseiten ohne eine Zeichnung.
Mein Eindruck:
Ein weihnachtlicher Bücherschatz für die ganze Familie: gebunden in dunkelrotes Halbleinen und mit goldglänzender Schrift auf Buchrücken und Titel sowie mit Lesebändchen.
Bei der Vielzahl an kurzen Geschichten ist für jeden Geschmack etwas dabei:
zum Schwelgen in Kindheitserinnerungen oder zum neu Entdecken sowie zum Eintauchen in die skandinavische Weihnachtswelt.
Ganz besonders die Strukturierung gefällt. So wird jedem skandinavischen Land ein Abschnitt zugeteilt, z. B. sind Erzählungen von Astrid Lindgren und Sven Nordqvist sowie Wissenswertes rund um Bräuche und der Weihnachtsgruß "God jul!" im Kapitel "Schweden" zu finden. Weiter geht's mit Dänemark, Norwegen, Island bis hin zu Finnland.
Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen, unterhaltsam und abwechslungsreich. Die Schriftgröße ist normal und aufgrund hoher Textsdichte eignet sich das Buch am besten zum Vorlesen.
Ein umfangreiches und interessant gestaltetes Hausbuch, welches durch viele unterhaltsame Kurzgeschichten, Weihnachtswissen und wunderschöne Illustrationen eine Einstimmung auf das Weihnachtsfest und Begleitung durch die Adventszeit ist.
Fazit:
Abwechslungsreich gestaltetes Weihnachtsbuch:
Eine gelungene Auswahl weihnachtlicher Kurzgeschichten ergänzt durch ein paar farbenfrohe Illustrationen und abgerundet durch Wissenstexte rund um Traditionen zum Fest.
...
Rezensiertes Buch: "Skandinavische Weihnachten" aus dem Jahr 2017
- Astrid Lindgren
Das entschwundene Land
(137)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderDie schönsten Geschichten schreibt das Leben, so sagt man! Das Astrid Lindgren aber auch wunderbar fantastische Geschichten schreiben kann, das wissen wir. Aber in diesem Buch erzählt sie von einer großen Liebesgeschichte, ohne die Astrid nicht gekommen wäre und ohne die wir nie all ihre wunderbaren Bücher geschenkt bekommen hätten. Mit feiner Sprache, sehr viel Gefühl und immer auch einem Augenzwinkern, erzählt Astrid Lindgren.
- Astrid Lindgren
Pippi Langstrumpf 1
(1.035)Aktuelle Rezension von: KraszentiaPippi Langstrumpf von Astrid Lindgren ist ein freches, lustiges Buch über ein starkes Mädchen, das alle Regeln auf den Kopf stellt. Pippis Abenteuer, ihr Mut und ihr Humor machen das Lesen dieses Buches zu einem unvergesslichen Erlebnis.
(Meine Rezension war zuerst nur 238 Zeichen – fast wie ein halber Pfannkuchen – aber hey, ich habe alles Wichtige gesagt. Jetzt sind es über 300, also: Volltreffer, ab dafür! )
- Susanne Lieder
Astrid Lindgren
(93)Aktuelle Rezension von: PMelittaMEs wird wohl kaum jemanden geben, der den Namen Astrid Lindgren nicht kennt, die meisten dürften auch ihre Bücher oder deren Verfilmungen kennen. Doch, wer weiß etwas über die Person Astrid Lindgren? In diesem Roman erfährt man einiges über sie.
Der Roman erzählt die Jahre 1929 bis 1958, nicht durchgehend, sondern jeweils prägende Abschnitte. Astrid wird jung schwanger und muss ihren Sohn in eine Pflegefamilie geben, da sie nicht für ihn sorgen kann. Lange kann Lasse dort nicht bleiben, schon 3 Jahre später muss Astrid ihn zu sich holen, obwohl das ihr Leben verkompliziert, macht es sie auch glücklich. Mit diesem Ereignis startet der Roman. Geschichten erzählen gehört von Anfang an zu der Beziehung zwischen den beiden dazu.
Später wird Astrid heiraten, Ihr Ehename ist Lindgren, und sie bekommt ein zweites Kind, eine Tochter, für die Astrid die Geschichten von Pippi Langstrumpf erzählt, und diese führen schließlich dazu, dass Astrids Geschichten verlegt werden. Ich fand diesen Weg schön und interessant zu lesen, ebenso die Entstehung einiger anderer Geschichten. Interessant ist aber auch ihr beruflicher Werdegang abseits des Geschichtenerzählens. Eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen ihre Eltern und Geschwister, man erfährt einiges über sie und auch über Astrids Kindheit. Wer Bullerbü kennt, hat eine gewisse Ahnung von dem Ort, an dem Astrid und ihre Geschwister aufgewachsen sind, und an dem sich auch ihre Kinder sehr wohlfühlen.
Mir war Astrid sofort sympathisch. Sie behält auch als erwachsene Frau ihre kindliche Seite, tobt mit ihren Kindern, hat Spaß und ist albern, ich kann das sehr nachfühlen. Astrid macht aber auch viel mit sich selbst aus, so zum Beispiel Probleme in ihrer Ehe. Man lernt hier eine interessante, liebenswerte und liebevolle Frau mit großer Phantasie kennen.
Susanne Lieder ist es gelungen, mir die Person Astrid Lindgren sehr nahe zu bringen. Der Roman lässt sich wunderbar lesen, Astrid und ihre Welt wurden vor meinen Augen lebendig. Wer Astrid Lindgren als Autorin mag, wird wahrscheinlich auch dieses Buch mögen. - Astrid Lindgren
Ferien auf Saltkrokan
(214)Aktuelle Rezension von: SmultronaFamilie Melcherson; das sind Papa Melcher, die große Schwester Malin, der dreizehnjährige Johann, der zwölfjährige Niklas und der jüngste Pelle; mieten ein Ferienhaus auf der Insel Saltkrokan. Dort begegnen sie nicht nur den freundlichen Bewohnern der Insel, sondern zum Beispiel auch dem Bernhardiner Bootsmann, dem Hund von Tjorven. Die Kinder schließen schnell Freundschaften und erleben so einige Abenteuer.
Eines der wertvollen Aspekte an Astrid Lindgrens Bücher, wie auch diesem hier, ist, dass auch traurige Elemente thematisiert werden und in meinen Augen kinderfreundlich dargestellt werden. Auch dieses Buch zeigt die Vielfalt des Lebens auf.
- Katrin Hörnlein
Eine wie sie fehlt in dieser Zeit
(12)Aktuelle Rezension von: booklovingMEINE MEINUNG
Mit ihrem kurzweiligen und informativen Sachbuch „Eine wie sie fehlt in dieser Zeit – Erinnerungen an Astrid Lindgren“ ist der deutschen ZEIT-Journalistin Katrin Hörnlein ein sehr interessantes Portrait der weltberühmten schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren gelungen, das sich sehr zu lesen lohnt und nicht nur Lindgren–Fans begeistern wird.
Obwohl ihr Tod schon mehr als 20 Jahre zurückliegt, ist ihre enorme Popularität ungebrochen und so lebt sie in ihren einzigartigen Werken und in den Herzen ihrer Fans weiter.
Mehrere Biografien habe ich bereits über Astrid Lindgren, ihr Leben und Schaffen gelesen, und doch reizt es mich immer wieder Neues über diesen ganz besonderen, allseits geschätzten Menschen und ihr persönliches Umfeld zu erfahren sowie einige bislang unbekannte Facetten ihrer Persönlichkeit zu entdecken.
Wie die Autorin in ihrem Vorwort betont, wollte sie nicht eine weitere Lindgren-Biografie schreiben, sondern den Versuch wagen, „ihr aus der Distanz nahezukommen“ und dies insbesondere „durch Schilderungen der Menschen, die ihr nahestanden.“
Dies ist ihr wie ich finde auch sehr gut gelungen, indem sie die vielfältigen Erinnerungen, humorvolle Anekdoten, Zitate und bewegende Erlebnisse von Familienmitgliedern, Freunden, Zeitzeugen und Weggefährten Astrid Lindgrens höchst unterhaltsam und abwechslungsreich zusammengestellt hat. Aus einem äußerst geschickt gewählten, eher Reportage-artigen und persönlich geprägten Blickwinkel vermittelt sie uns nach und nach ein lebendiges Bild dieser beeindruckenden und facettenreichen Frau.
Katrin Hörnlein nimmt uns in ihrem Buch mit auf eine faszinierende Spurensuche nach Schweden und in die Vergangenheit. Auf ihren aufschlussreichen Recherchereisen hat sich die Autorin mit Lindgrens Nachkommen getroffen und einigen Menschen, die sie früher persönlich kennenlernen durften - darunter beispielsweise ihre Tochter Karin, ihren Urenkel Johan oder Pippi Langstrumpf-Darstellerin Inger Nilsson. Durch die wiedergegebenen Erzählungen kommt man der faszinierenden Persönlichkeit allmählich immer näher, entdeckt zudem in vielen aufschlussreichen Episoden wenig bis unbekannte, private Seiten und kann bisweilen einen kurzen Blick auf den wahren Menschen mit seinen Zweifeln und Schwächen hinter der großen, allseits verehrten und geliebten Schriftstellerin erhaschen.
Darüber hinaus hat Hörnlein auch viele Orte bereist und aufgesucht, die in Lindgrens Leben eine wichtige Rolle gespielt haben, wie der Geburtsort Vimmerby, die von ihr so geliebte smaländische Landschaft oder ihre Wohnung in Stockholm. Untermalt werden die interessanten Impressionen durch zahlreiche, sehr stimmungsvolle Fotografien, die Lindgren in all ihren Facetten zeigen. Eine selbstbewusste und eigenwillige Frau, die an das Gute im Menschen glaubte und sich nicht nur zeitlebens für Kinderrechte und gewaltfreie Erziehung einsetzte sondern im Alter auch politisch engagierte! Wie schön, dass sie auch einige Geheimnisse vor der Öffentlichkeit und ihrer Familie bewahren konnte!
Mir hat es großen Spaß bereitet, mich gemeinsam mit der Journalistin Hörnlein auf diese kleine Entdeckungsreise zu begeben. Ob nun der Ausflug mit Astrids Tochter Karin in das Sommerhaus nach Furusund, ein winterlicher Besuch des „Astrid Lindgren Värld“-Freizeitparks, berührende Treffen mit Lindgrens ehemaliger Privatsekretärin und Freundin Kerstin Kvint und ihrem Mann Lennart, die aufregende Entschlüsselung der kryptischen Kringel aus den Original-Stenoblöcken mit Lindgrens Enkelin Annika in der Königlichen Bibliothek oder der hochinteressante Besuch bei den Kindern des „Michel“-Illustrators Björn Berg – all diese sehr unterhaltsam und lebendig geschilderten Begegnungen gewähren uns höchst einzigartige Einblicke in Lindgrens Leben und Persönlichkeit. Äußerst spannend ist zudem der Bericht über die von Lindgrens Tochter und Enkel*innen geführte „Astrid Lindgren Company“, durch die sich darum bemühen, dass das geistige Erbe ihrer Großmutter geschützt bleibt und zugleich ihre wundervollen Geschichten auch von kommenden Generationen gelesen werden.
Abgerundet wird das Sachbuch durch einen Anhang mit Quellenangaben, einer umfangreichen Bibliografie, Hinweisen zu den Recherchen der Autorin sowie einem Bildnachweis.
FAZIT
Eine sehr unterhaltsame und lesenswerte Biografie, die ein einfühlsames, vielschichtiges Portrait von Astrid Lindgren aufzeigt – mit bewegenden Erinnerungen, interessanten Eindrücken und vielen humorvollen Anekdoten.
Für alle, die Astrid Lindgren und ihre Bücher lieben und tiefer in ihre Welt eintauchen möchten, ein absolutes Must Read.
- Jens Andersen
Dieser Tag, ein Leben
(76)Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-LesenOffensichtlich liebt ihr Astrid Lindgren genauso wie ich. In meiner (natürlich nicht repräsentativen) Story-Umfrage haben 85 % von euch angegeben, dass ihr auch Fan der schwedischen Autorin seid und gerade jetzt zur Weihnachtszeit gehören die Bücher von Astrid Lindgren einfach dazu, oder? Wer mehr über ihr Leben erfahren möchte, dem empfehle ich Jens Andersens Biografie „Astrid Lindgren. Ihr Leben“ aus dem Pantheon Verlag.
In klassischer Manier führt uns der Biograf chronologisch durch Lindgrens Leben, angefangen in der Kindheit in Småland, über die ersten journalistischen Tätigkeiten, ihre schwierige Situation zur Geburt ihres Sohnes, die Familie mit Sture Lindgren bis hin zu ihrem umfangreichen Werk und ihrem gesellschaftlichen Engagement. Ganz nebenbei wird der Zeitgeist der damaligen Zeit eingefangen und das Geschehen entsprechend eingeordnet.
Sowohl ihr persönliches Leben als auch ihre Bücher werden detailliert beschrieben und analysiert. Dabei bleibt der Autor stets sachlich, nie wertend, aber immer einfühlsam. Anhand von zahlreichen Zitaten von Tagebucheinträgen, Briefen und Interviews mit der Autorin und ihrer Tochter wird ein umfassendes Bild der berühmten Kinderbuchautorin geschaffen. Viele der Dokumente sind als Fotografien im Buch abgebildet. Außerdem gibt es sehr viele Fotos der Autorin, die sie im Kreis der Familie, aber auch bei öffentlichen Auftritten zeigen.
Eine sehr lesenswerte Biografie über das interessante Leben einer außergewöhnlichen Frau.
- Astrid Lindgren
Astrid Lindgrens Märchen
(110)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIn dem Buch findet man eine schöne Sammlung von wundervollen Märchen der berühmten schwedischen Autorin Astrid Lindgren. .Durch das liebevoll gestaltete Cover finden wir uns direkt in einer Märchenwelt hingezogen und die sorgevoll gestalteten Illustrationen im Buch sind genauso schön und geben dem Buch das gewisse Etwas.
Was mir an diesen 15 Geschichten am meisten gefallen hat ist die Tatsache, dass jedes Märchen etwas aussagen möchte. Die liebevoll erzählten Geschichten erinnern kaum an andere Märchentypen, wo das Gute mit dem Bösen immer zu kämpfen hat.
Ich kann dieses wunderschön geschriebene und gestaltete Märchenbuch nur weiterempfehlen Es ist meiner Meinung nach als Vorlesebuch für Kinder oder aber auch für frische Selbstleser.
- Jens Andersen
Ich habe auch gelebt!
(6)Aktuelle Rezension von: PongokaterIn dem Dialog zwischen der schwedischen Erfolgsautorin und der deutschen Kulturpolitikerin aus Berlin ist die Letztere die dominante Person. Louise ist verliebt in Astrid, und das nicht nur platonisch. Dass sie selbst für Astrid LIndgren nicht die wichtigste Person im Leben ist, kränkt sie. Dennoch hält sie die Freundschaft über Brief und Treffen aufrecht. Somit bietet dieses Hörbuch die Sicht einer verschmähten Verliebten auf die große schwedische Autorin.
- Isabel Sánchez Vegara
Astrid Lindgren – Little People, BIG DREAMS (Deutsche Ausgabe)
(16)Aktuelle Rezension von: Lisx1311Ein wirklich wunderschön gestaltetes Buch um Kinder das Leben von Astrid Lindgren in kurzer und kindgerechten Form näher zu bringen.
Die Illustrationen des Buches gefallen sehr gut, da sie wirklich wunderschön gestaltet wurden.
Allgemein die Idee der Reihe, berühmte Persönlichkeiten Kindern nahezubringen, gefällt mir extrem gut und wurde wirklich sehr schön umgesetzt.
- Astrid Lindgren
Michel aus Lönneberga 2. Michel muss mehr Männchen machen
(52)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeUnd wieder gibt es neue Streiche von Michel, dem kleinen Lausebengel aus Schweden.
Eigentlich hat Michel ein gutes Herz und meint es auch nie böse, aber Michels Vater leidet oft unter Michels Unternehmungen. So landet Vaters Zeh in diesem Band in einer Mausefalle...
Aber Michel wird in diesem Band auch zum Lebensretter von Knecht Alfred!
💚 Es sind wieder sehr schöne Episoden von Michel. Es macht einfach Spaß, seine Abenteuer zu verfolgen. Die Bücher sind schon so alt, aber irgendwie sind sie zeitlos und für Jung und Alt empfehlenswert!
17.07.2024 - Shanice Dobler
Das Geheimnis der Pflanzen
(31)Aktuelle Rezension von: HubibubiDieses Kinderbuch finde ich wirklich sehr schön! Es nimmt die Leser:innen zusammen mit den beiden Mädchen aus der Geschichte mit auf eine magische Reise zu einer alten Göttin. Doch bevor sie die alten Göttin kennenlernen dürfen, müssen die Mädchen 7 Pflanzen finden, die sich ihnen nach und nach in Reimform vorstellen.
Wirklich sehr gelungen und zusammen mit den wunderschönen Aquarellbildern ein herrliches Kinderbuch über die Natur und die Pflanzen.
Auch der Rezeptteil im Anhang ist sehr schön und passend gestaltet.
- Astrid Lindgren
Michel aus Lönneberga 3. Michel bringt die Welt in Ordnung
(57)Aktuelle Rezension von: OrishaWenn ich an Michel denke, habe ich sofort ein Lied im Kopf. Ein Lied aus Kindertagen: "Michel war eine Lausejunge, aus nem Dorf in Schweden. Nichts als dumme Streiche hatte er im Sinn … Unter seinen Streichen litten Vater, Mutter, Ida, auch die brave Lind und auch die Lehrerin …"
Michel, der Lausejunge, der böse Bub mit seinen Streichen. So will man ihn uns verkaufen. Doch Michel ist für mich so viel mehr. Ein verständiger Junge, der Tiere liebt und für die Leute einsteht. Sei es Lina, der er einen Zahn ziehen möchte, weil der sie plagt. Sei es für die Tiere, denn sein Knirpsschweinchen, kann auf keinen Fall zum Weihnachtsbraten werden. Oder sei es Alfred, den er im tiefsten Schneesturm zum Arzt bringt, und ihm damit sogar das Leben rettet. Michel ist ein verständiger Junge, mit Sinn für Geschäfte - wie erklärt ihr euch sonst, dass er ein Schwein, ein Huhn, eine Kästchen, einen Brotschuber und eine Feuerspritze erstehen kann, ohne Geld zu besitzen. Er liebt Tiere und ja manchmal hat er auch Quatsch im Kopf. So wie das eine mal, als er seine Schwester blau anmalt und behauptet sie habe Typhus. Und manchmal ist er auch ganz unschuldig. Wie bei der Sache mit den Kirschen. Statt sie zu verschwenden, isst er sie lieber und teilt sie mit den Tieren des Hofes. Das diese vergoren waren, konnte der Junge nicht ahnen.
Lindgrens "Michel bringt die Welt in Ordnung" versammelt Michels schönste Geschichten. Sie sind lustig, unterhaltsam und am Ende sogar ganz schön ernst und beinahe traurig. Sie entführen uns in eine längst vergangene Zeit und in eine Kindheit, die es so gar nicht mehr gibt. Der Hofalltag bestimmt das Leben. Alles ist wertvoll, man repariert, man baut an, man weckt ein. Ein Schnupfen kann schnell Ernst werden und es herrschte ein anderer Sinn für Gemeinschaft. Dabei schont Lindgren die Leser auch in einem Buch, wie Michel nicht, denn insbesondere die Geschichte um Alfred entzündeten Daumen hat mit Kindergeschichten schon gar nicht mehr viel zu tun.
Kurzum: Ein Klassiker der besonderen Art. Lustig, ernst und mit einem Jungen, den man einfach lieben muss. Lesenswert.
- Astrid Lindgren
Die Menschheit hat den Verstand verloren
(10)Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-Ich habe das Hörbuch gehört.
Es ist ein sehr eindringliches und bewegendes Tagebuch. Die Autorin schreibt sehr persönlich und auch gefühlsbetont über ihr Leben und die Zeit in der sie lebt.
Das Thema selbst war für mich sehr interessant. Ich habe zwar schon einiges gelesen und gehört vom zweiten Weltkrieg. Auch aus sehr unterschiedlichen Perspektiven. Allerdings war das Thema aus Sicht von Schweden neu für mich. Da hatte ich bisher keine Berührungspunkte weshalb es für mich auch so interessant war. Wir nicht bewusst das Schweden so neutral war und relativ gut durch diese Kriegssituation gekommen ist. Die Menschen dort haben dann echt noch Glück gehabt, auch wenn es Einschränkungen gab und man auch viele Sorgen und Ängste aushalten musste.
Dass die Autorin Astrid Lindgren ist, die auch viele Kinderbücher geschrieben hat und eine Berühmtheit ist, das war für mich nicht von Belang. Es hätte auch eine andere schwedische Person schreiben können und es wäre genauso interessant und bewegend gewesen.
Ein interessantes Zeitdokument. Heutzutage wird doch irgendwie zu wenig Tagebuch geschrieben, wenn ich so darüber nachdenke.Generell ist der zweite Weltkrieg ein sehr komplexes Thema, das aus jeder Sicht auch irgendwie anders aussieht. Da ist so viel passiert und so viele Faktoren spielen eine Rolle.























