Bücher mit dem Tag "astrid lindgren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "astrid lindgren" gekennzeichnet haben.

143 Bücher

  1. Cover des Buches Weihnachten mit Astrid Lindgren (ISBN: 9783789141843)
    Astrid Lindgren

    Weihnachten mit Astrid Lindgren

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Kurzgeschichten mit bekannten Charakteren aus Astrid Lindgren Büchern:

    - Wie gut, dass es Weihnachtsferien gibt, sagte Madita

    - Tomte und der Fuchs

    - Guck mal, Madita, es schneit!

    - Lotta kann fast alles

    - Pippi plündert den Weihnachtsbaum

    - Polly hilft der Großmutter

    - Weihnachten in Bullerbü

    und viele weitere weihnachtliche Abenteuer.


    Illustrationen:

    Vielen kleine und große farbenfrohe und detaillierte Illustrationen schmücken das Geschehen der jeweiligen Geschichte und ergänzen die Handlung bzw. spiegeln sie wieder. 

    Dank verschneiter Schwedenhäuser und schneebedeckter Landschaften kommt sofort weihnachtliche Stimmung auf. 


    Mein Eindruck:

    Optisch ist das Buch bereits ein kleiner Schatz: Buchrücken aus dunkelrotem Leinen und goldene Schrift auf dem Titel.

    Bei den vielen kurzen Geschichten ist für jeden Geschmack etwas dabei und auch wer Michel, Pelle, Lotta, Pippi, Madita usw. nicht kennt, wird seine Freunde an dem Buch haben.

    Ein Buch zum Vorlesen und Selberlesen, zum Schwelgen in Kindheitserinnerungen oder zum neu Entdecken und Eintauchen in die Welt von Bullerbü.

    Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen und thematisch abwechslungsreich: verschwundener Stollen, fehlende Weihnachtsbäume, Kinder, die vor Wut ausziehen wollen ...

    Und jedes Mal gibt es das erwartete Happy End.

    Mit Astrid Lindgren Büchern kann man einfach nichts falsch machen und weihnachtliche Stimmung für ein paar besinnliche Stunden ist garantiert.


    Fazit:

    Besinnliche, lustige und spannende Abenteuer zur Weihnachtszeit mit Michel, Lotta, Madita, Pippi Langstrumpf, Tomte und vielen anderen bekannten Charakteren.

    Eine schöne Auswahl weihnachtlicher Kurzgeschichten!

    Mit wunderschönen, verschneiten und farbenfrohen Illustrationen.


    ...

    Resensiertes Buch: "Weihnachten mit Astrid Lindgren" aus dem Jahr 2014


  2. Cover des Buches Astrid Lindgren - Ihr Leben (ISBN: 9783570553527)
    Jens Andersen

    Astrid Lindgren - Ihr Leben

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Offensichtlich liebt ihr Astrid Lindgren genauso wie ich. In meiner (natürlich nicht repräsentativen) Story-Umfrage haben 85 % von euch angegeben, dass ihr auch Fan der schwedischen Autorin seid und gerade jetzt zur Weihnachtszeit gehören die Bücher von Astrid Lindgren einfach dazu, oder? Wer mehr über ihr Leben erfahren möchte, dem empfehle ich Jens Andersens Biografie „Astrid Lindgren. Ihr Leben“ aus dem Pantheon Verlag.

    In klassischer Manier führt uns der Biograf chronologisch durch Lindgrens Leben, angefangen in der Kindheit in Småland, über die ersten journalistischen Tätigkeiten, ihre schwierige Situation zur Geburt ihres Sohnes, die Familie mit Sture Lindgren bis hin zu ihrem umfangreichen Werk und ihrem gesellschaftlichen Engagement. Ganz nebenbei wird der Zeitgeist der damaligen Zeit eingefangen und das Geschehen entsprechend eingeordnet.

    Sowohl ihr persönliches Leben als auch ihre Bücher werden detailliert beschrieben und analysiert. Dabei bleibt der Autor stets sachlich, nie wertend, aber immer einfühlsam. Anhand von zahlreichen Zitaten von Tagebucheinträgen, Briefen und Interviews mit der Autorin und ihrer Tochter wird ein umfassendes Bild der berühmten Kinderbuchautorin geschaffen. Viele der Dokumente sind als Fotografien im Buch abgebildet. Außerdem gibt es sehr viele Fotos der Autorin, die sie im Kreis der Familie, aber auch bei öffentlichen Auftritten zeigen.

    Eine sehr lesenswerte Biografie über das interessante Leben einer außergewöhnlichen Frau.

  3. Cover des Buches Astrid Lindgren. Helle Nächte, dunkler Wald (ISBN: 9783878001362)
    Maria Regina Kaiser

    Astrid Lindgren. Helle Nächte, dunkler Wald

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Waldwiesel

    Diese sehr gelungene Romanbiografie aus der Feder von Maria Regina Kaiser ermöglicht dem Leser, einen ganz eigenen Zugang zur Bestseller-Autorin Astrid Lindgren zu finden. Der Roman beginnt, als Astrid 5 Jahre alt ist und führt die Leser durch die glückliche aber auch entbehrungsreiche Kindheit der Lindgren, hin zu einer, für die damalige Zeit, außergewöhnlichen Schul- und Berufslaufbahn bis zum Tod der  alternden, stets mit sich hadernden, Autorin.

    Auf beeindruckend lebendige Weise lässt Maria Regina Kaiser uns am Leben Astrid Lindgrens teilhaben. Dabei zeigt sie deutlich auf, dass das Leben Lindgrens häufig im Gegensatz zu ihren viel gelesenen Geschichten steht. So erfährt Astrid Lindgren in ihrem Leben viel Leid, steht häufig in Konflikten mit ihren Eltern (vor allem der streng gläubigen Mutter), leidet an depressiven Zuständen und gar Suizidgedanken. Dennoch gelingt es ihr immer wieder, ihr Leben zu leben, vieles zu ertragen und von den guten Zeiten und Momenten zu zehren. Als Astrid ihren Sohn weggibt, zeigt sich mit welcher Härte, aber auch mit welcher Verletzlichkeit und Weichheit sie lebt und handelt. Auch lässt sie ihren Mann auch dann nicht einfach im Stich als er sie schlecht behandelt, sondern findet neben allem Leid immer auch die Lichtblicke und Hoffnungen. 

    Die Autorin dieser Romanbiografie zeichnet sich durch eine sehr ausführliche Recherche, die Fähigkeit des Erlebbar- und Nachvollziehbarmachens für den Leser und einen hohen persönlichen Anspruch an Authenzität und schriftstellerischer Ästhetik aus. Häufig findet man Vergleiche von Astrid Lindgren mit Selma Lagerlöff. Auch in meinem Kopf fand dieser Vergleich oft statt - bis ich die Romanbiografien von Maria Regina Kaiser zu Lagerlöff und Lindgren gelesen habe. Sie verdeutlichen anschaulich und nahegehend, dass die beiden großen Kinderbuchautorinnen zwar dem Lesen und Schreiben verfallen sind und Autorinnen werden - ihre Leben aber aus ganz unterschiedlichen Sichtweisen und Emotionen bestehen.

    Eine absolute Leseempfehlung für alle, die mehr über das Leben der Astrid Lindgren erfahren wollen - unabhängig davon ob man Pipi Langstrumpf und co. kennt oder nicht.

  4. Cover des Buches Mio, mein Mio (ISBN: 9783751200325)
    Astrid Lindgren

    Mio, mein Mio

     (388)
    Aktuelle Rezension von: ZDo

    Der Waisenjunge Bosse lebt in einer Familie, die ihn eigentlich nicht will. Als er eines Tages ins Land der Ferne gelangt wird alles besser. Er lernt seinen Vater kennen und auch seinen wahren Namen Mio. Mit seinem Vater kann er all die Sachen machen die er so gerne auch schon früher machen wollte. Doch nach einigen Ausritten mit seinem Pferd und Jum-Jum, bei denen er erfährt das ganz viele Kinder von dem bösen Ritter Kato entführt worden sind, möchte er das Land von diesem Ritter befreien und macht sich auf die Reise zu dem Kampf mit dem Ritter Kato.

    Astrid Lindgren spricht in Mio mein Mio verschiedene Themen an. Zum einen, dass es gutes und auch böses auf der Welt gibt und auch wie wertvoll die Liebe sein kann. Außerdem zeigt das Buch was Freundschaft und Mut alles bewirken kann.

  5. Cover des Buches Pippi Langstrumpf 1 (ISBN: 9783960521136)
    Astrid Lindgren

    Pippi Langstrumpf 1

     (1.012)
    Aktuelle Rezension von: U_Vollmer

    Ich will es mal so sagen: Wenn Pippi Langstrumpf das einzige Buch von Astrid Lindgren wäre, würde ich es höher bewerten. Die Geschichte an sich ist ja auch lustig und gut zu lesen, aber sie wird im Zusammenhang mit Lindgrens Gesamtwerk maßlos überschätzt. Meiner Meinung nach sind die "Pippi"-Geschichten tatsächlich sogar ihre "schlechtesten" Bücher (das ist natürlich relativ,  selbst ihr schlechtestes Buch ist vermutlich immer noch besser als 90 % der übrigen Kinderliteratur). Wahrscheinlich liegt es tatsächlich daran, daß es ihr erstes Buch war, jedenfalls ist es das einzige, bei dem es mir so vorkommt, als werde manchmal "über die Köpfe der Kinder einem unsichtbaren erwachsenen Leser zugeblinzelt" (Zitat aus "Ratschläge für einen angehenden Kinderbuchautor" in "Das entschwundene Land"). 

    Und es gibt erstaunlich viele Kinder, die mit diesem eher slapstickhaften Humor nichts anfangen können und dann im schlimmsten Fall nie wieder ein Lindgren-Buch in die Hand nehmen. 

    Noch schlimmer sind Eltern, bei denen Pippi völlig falsche Erwartungen geweckt hat -- und die dann völlig verstört sind, weil in "Michel" sehr direkt Armut und Tod angesprochen werden,  "Madita" wie ein ganz normales Kind Lügen erzahlt (Kapitel "Richard") oder beim Spielen verunglückt und beide Male die Konsequenzen tragen muß, bei" Kalle Blomquist" und "Ronja Räubertochter" sogar Figuren sterben und allgemein eben das wirkliche Leben gespiegelt wird,. Und so was darf man natürlich den armen sensiblen Kindern nicht zumuten, die kriegen am Ende noch ein Realitätstrauma... 

    Das war der lautstarke  O-Ton einer Gruppe von vielleicht 4 oder 5 Eltern, die heute nachmittag in einem Café neben mir saßen . Ich konnte es mir dann nicht verkneifen, diese Leute zu fragen, was sie denn erwartet hätten. Unisono: "So was Ähnliches wie "Pippi Langstrumpf" -- eben harmlose (!) Unterhaltung."  Auf meinen Einwand, daß "Pippi" in Lindgrens Gesamtwerk komplett aus dem Rahmen fällt und ihre phantastischen Romane generell eher ernst sind, während sonst praktisch die ganze Bandbreite an Literatur abgedeckt wird, entwickelte sich eine Diskussion mit der Quintessenz: Bei praktisch allen Beiträgen über Lindgren wird Pippi Langstrumpf hervorgehoben, die anderen Bücher rangieren unter Fernerliefen. (Ironischerweise stellte sich heraus, daß diese Leute als Kinder alle keine Geschichten bzw. Filme von Astrid Lindgren kannten, weil ihre Eltern Angst gehabt hatten, sie könnten durch die Lektüre von Pippi Langstrumpf anfangen zu lügen oder auf gefährliche Ideen kommen und ebenfalls der Meinung gewesen waren, alle anderen Bücher seien "so was Ähnliches wie Pippi Langstrumpf". Ich dachte, die Einstellug sei spätestens in den 70er Jahren vorbeigewesen, aber anscheinend ist die Vorstellung vom "pädagogisch wertvollen Kinderbuch" nicht auszurotten..)

    (Und diese Unterhaltung war der Grund für die "Rezension".)


  6. Cover des Buches Ronja Räubertochter (ISBN: 9783960521198)
    Astrid Lindgren

    Ronja Räubertochter

     (1.130)
    Aktuelle Rezension von: sarah83sbookshelf

    Ein Hauch von Nostalgie kommt auf, wenn man zu einem alten Kinderbuch-Klassiker greift.
    Die Geschichte, man hat sie vor Jahren, wenn nicht sogar vor Jahrzehnten, gelesen, ist einem in ihren Einzelheiten aus dem Gedächtnis entschwunden, wirkt auf einen erwachsenen Leser ganz anders.

    Ronja lebt mit ihren Eltern und Vaters Räubern auf einer alten Burg, als eines Tages ein Riss durch das Gelände geht und einen Teil der Burg abspaltet. Wenig später hat sich in dem abgetrennten Bereich Birks Vater mit dessen Räuberbande eingenistet.
    Die Co-Existenz bleibt nicht lange unentdeckt und obwohl die Väter sich früher freundschaftlich zugewandt waren, wollen sie einander nicht akzeptieren. Nur die Kinder sehen das ganz anders. Als Birk von Ronjas Vater festgehalten wird, stellt sie sich gegen ihren Vater und hält zu Birk, um im Anschluss einen Sommer mit ihm im Wald zu verbringen.
    Es bedarf oft nicht "großer" Autoren oder "großer" Worte, um zu zeigen, was im Leben wichtig ist. Den Menschen nicht auf Grund seiner Familie zu verurteilen und ihn für sich selbst zu sehen, seine Stärken und seine Schwächen. Das ist es, was Astrid Lindgren mit dieser schönen Geschichte dem Leser mitgibt.

    Würde uns allen nicht ein bisschen Lindgren gut tun?
    Und woher weiß man in Realität, dass man alles richtig gemacht hat?
    Wenn der andere dir gegenüber steht und dich über das ganze Gesicht anstrahlt.
    Nur weil du da bist.

    5 von 5 Räubern

  7. Cover des Buches Die Menschheit hat den Verstand verloren (ISBN: 9783548288697)
    Astrid Lindgren

    Die Menschheit hat den Verstand verloren

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Ein paar Worte der Einleitung... 

    Ich finde es immer etwas schwierig, Bücher zu bewerten, die als solche nie geplant waren. Bücher, die im Grunde Quellen darstellen. Bücher, die eigene Gedanken wiederspiegeln. Bücher, die bestimmte Ereignisse dokumentieren. Bücher, also Tagebücher, deren Inhalt nicht für eine breite Öffentlichkeit gedacht war. Tagebücher spiegeln unsere Gedanken, innersten Ängste, unsere Freude, unseren Zwiespalt wieder und zeigen ein sehr persönliches Bild von einer Person, die man vermeintlich zu kennen scheint, die sich aber in solchen persönlichen Aufzeichnungen, durchaus anders darstellt, als man vermutet. 

    Das führt mich zu Astrid Lindgrens Tagebüchern aus den Kriegsjahren 1939 bis 1945. Wir lernen eine Lindgren kennen, die noch keine Autorin ist. Eine junge Frau mit Kindern, einem Ehemann, die sich durch die Kriegsjahre schlägt und so genau - wie es für sie möglich war - versucht zu verstehen, zu begreifen und zu dokumentieren. Wir lesen von den uns allseits bekannten Kriegsereignissen: dem Überfall auf Polen, den Russlandfeldzug, Mussolini Treiben in Italien, Rommels Kampagne in Afrika, den (manchmal längst vergessenen) Akteuren anderer Länder und von noch viel mehr. Lindgrens Tagebuch besticht zunächst durch eine gewisse Distanz zu diesen Ereignissen - was nicht verwundert - denn Schweden war nun einmal nie in den Krieg direkt involviert. Daher betrachtet Lindgren zwar genau, doch manchmal auch etwas unkritisch, ohne aber jemals ihr privilegiertes Leben in Stockholm zu vergessen.

    Besonders was die Rolle Russlands und Deutschlands angeht, ist sie stets zerrissen. Denn die Angst vor dem bolschewistischen Übergriff wiegt beinahe schwerer als jene vor den Nationalsozialisten und Schergen Hitlers. Das mutet aus heutiger Sicht merkwürdig an, war aber eben europäische Realität jener Zeit. Auch spannend und leider mal wieder bestätigt, wird klar, dass die Vernichtung der Juden und die Existenz von Konzentrationslagern eben kein Geheimnis war. Da Zeitungen immer wieder davon berichteten und Lindgren dieses in ihren Aufzeichnungen auch dokumentiert. Hinzu kommt dass sie einen anderen Zugriff auf Informationen hatte, weil sie in einer Briefkontrollstelle arbeitete und Briefe fremder Menschen lesen konnte, die nochmal ein sehr eindringliches Bild des Krieges zeichnen. Das nimmt Lindgren über die Jahre auch zunehmend mit. 

    Daneben werden aber auch persönliche Probleme deutlicher - die zwar selten direkt benannt werden - aber dennoch einen Blick auf den Mensch Lindgren erhaschen lassen.

    Einzige Kritik, sofern man ein Tagebuch kritisieren kann, ist der Aufbau. Mit Faksimiles wurden einige Seiten aus den Originaltagebücher wiedergegeben, deren Transkription und Übersetzung auf den folgenden Seiten erfolgte und für die es wiederum Querverweise im eigentliche Tagebuchtext gibt. Das ist zwar verständlich, doch ich fand den Aufbau etwas unsäglich, da man immer wieder aus dem Lesefluss herausgerissen wurde. Eine fortlaufende Reihung mit Faksimiles oder ein originalgetreue Nachbildung des Tagebuchs wären da sicher praktischer gewesen. Dafür gibt es einen Stern Abzug.

    Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, lest dieses und andere Tagebücher jener Zeit, um nicht zu vergessen.

    Fazit: Lesenswert!


  8. Cover des Buches Meine Kuh will auch Spaß haben (ISBN: 9783789109027)
    Astrid Lindgren

    Meine Kuh will auch Spaß haben

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Sybil

    Astrid Lindgren hat zu Lebenzeiten nicht nur viel für unsere Kinder geschrieben, sie hat sich auch für unsere Tiere eingesetzt. Zusammen mit Kristina Forslund hat sie das Plädoyer "Meine Kuh will auch Spass haben" gegen die Massentierhaltung in Schweden (und im Prinzip überall auf der Welt) veröffentlicht.

    Die Zeitungseinträge aus diesem Buch stammen aus den 1980er Jahren. 40 Jahre später hat sich zwar einiges zugunsten unserer Kühe, Kälber, Schweinchen und Hühnchen geändert, trotzdem besteht noch immer grossen Handlungsbedarf. Denn jedes Leid ist ein Leid zuviel. Und gerade unsere lieben Tiere bekommen davon am meisten zu spüren.

    Die Frage ist, wie wir als Individuen dazu beitragen können, den sogenannten "Nutztieren" ein besseres Leben zu ermöglichen?

    Nichts einfacher als das: Benutzen wir doch unseren gesunden Menschenverstand. Wir haben es als Konsumenten letzthin selbst in der Hand und dies gilt nicht nur für die Fleisch-, sondern genauso für die Milch- und Kleiderindustrie. Besteht keine Nachfrage, gibt es auch kein Angebot mehr. 


  9. Cover des Buches Astrid Lindgrens Märchen (ISBN: 9783789121388)
    Astrid Lindgren

    Astrid Lindgrens Märchen

     (109)
    Aktuelle Rezension von: eleisou

    In dem Buch findet man eine schöne Sammlung von wundervollen Märchen der berühmten schwedischen Autorin Astrid Lindgren. .Durch das liebevoll gestaltete Cover finden wir uns direkt in einer Märchenwelt hingezogen und die sorgevoll gestalteten Illustrationen im Buch sind genauso schön und geben dem Buch das gewisse Etwas. 

    Was mir an diesen 15 Geschichten am meisten gefallen hat ist die Tatsache, dass jedes Märchen etwas aussagen möchte. Die liebevoll erzählten Geschichten erinnern kaum an andere Märchentypen,  wo das Gute mit dem Bösen immer zu kämpfen hat. 

    Ich kann dieses wunderschön geschriebene und gestaltete Märchenbuch nur weiterempfehlen   Es ist meiner Meinung nach als Vorlesebuch für Kinder oder aber auch für frische Selbstleser.

  10. Cover des Buches Die Brüder Löwenherz (ISBN: 9783960521273)
    Astrid Lindgren

    Die Brüder Löwenherz

     (628)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Als Religionslehrerin habe ich in den vergangenen dreißig Jahren das Buch "Die Brüder Löwenherz" mehr als vierzig Mal Schülerinnen und Schülern vorgelesen. Viele Passagen des Kinderbuchs kann ich auswendig, wodurch es mir möglich war, noch mehr Empathie in die Figuren zu geben, damit die Kinder ihnen folgen konnten.

    Die ersten beiden Kapitel des Buches ließ ich immer bewusst aus und setzte mit meiner Lesung erst dort ein, wo Krümel in Nangijala ankommt. Die Kinder hatten viel Freude daran zu spekulieren, wo sich Jonathan und Krümel befinden. Mein Ziel war es, ihnen zu verdeutlichen, wie nah sich die beiden Welten sind.

    Ich bezweifle, dass es im Jenseits einen Tengil oder Katla gibt. Der Tyrann und sein Untier gehören wohl eher ins Diesseits. Wie man ihnen begegnet, hat mich Astrid Lindgren gelehrt:
    "Manchmal müsse man etwas Gefährliches tun, weil man sonst kein Mensch sei, sondern nur ein Häuflein Dreck! Da entschloss ich mich. Ich schlug mit der Faust an den Käfig, dass die Kaninchen zusammenfuhren, und sagte laut, damit es auch keinen Zweifel mehr gäbe: 'Ich tue es! Ich tue es! Ich bin kein Häuflein Dreck!`"

    In einer Nebenhandlung beschreibt die Autorin Krümels Misstrauen und Vorurteile gegenüber Hubert, die er später bereut, weil sie sich als falsch herausstellen. Damit fordert Astrid Lindgren uns auf, erlernte Glaubenssätze zu hinterfragen und die Welt offen, neugierig und genau zu betrachten.

    Ich hatte diese Rezension am Freitag, den 13. März 2020 geschrieben, am Tag als bekannt wurde, dass ab der folgenden Woche die Schulen in Berlin wegen der Bedrohung durch den Coronavirus geschlossen werden würden. Ich habe keine Angst vor dem Virus, weil das Gottvertrauen überwiegt und wünsche mir, dass viel mehr Menschen auf der Erde den Gefahren dieser Welt mit der Gewissheit auf Nangijala, Nangilima, mit dem Vertrauen auf das Licht am Ende eines Menschenlebens begegnen könnten.

    Ich danke herzlich Astrid Lindgren für die Einblicke in die Abenteuer der anderen Welt, die gar nicht so fern von der ist, die wir kennen.

    Wir werden uns in Nangijala sehen! Darauf freue ich mich!

     Vera Seidl 

     

  11. Cover des Buches Das Geheimnis der Pflanzen (ISBN: 9783755729846)
    Shanice Dobler

    Das Geheimnis der Pflanzen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Cara024

    Eine bezaubernde Geschichte über zwei Schwestern die ins Reich der alten Göttin eingeladen werden. Auf ihrer Reise sollen sie sieben Pflanzen suchen und der Göttin mitbringen. 

    Den Kindern wird hier fantasievoll und kindgerecht die Welt der Pflanzen und Wildkräuter nähergebracht, ihre Heilkraft und auch der Umgang damit. Wissenswertes wird in entzückende Reime verpackt und machen das Ganze zu einer wahren Freude !

    Die gesamte Gestaltung des Buches, die Zeichnungen der einzelnen Pflanzen, alles wurde wunderschön und liebevoll gefertigt. Es gibt für den kleinen Leser soviel zu entdecken :-)

    Am Ende befinden sich auch noch drei Rezepte die sich leicht und einfach nachmachen lassen und sehr lecker sind   ;-)









  12. Cover des Buches Jenseits von Bullerbü (ISBN: 9783407741653)
    Maren Gottschalk

    Jenseits von Bullerbü

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Lesewuermchen

    In diesem Buch erfährt man viel Wissenswertes über die "Mutter" der Pippi Langstrumpf.

    Die Biografie ist interessant geschrieben. Liest man den Anfang, fühlt man sich direkt versetzt in die Welt der Kinder von Bullerbü. Erinnerungen an Pippi Langstrumpf, Michel und Ferien auf Saltkrokan wurden in mir wieder wach.

    Liest man weiter, merkt man, dass Astrid Lindgren als junge Frau mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Eigentlich wollte sie nie Schriftstellerin werden.  Über vieles in ihrer Familie gelangte nichts an die Öffentlichkeit, da hielt sie sich oftmals sehr bedeckt.

    Im großen und ganzen kann ich sagen: eine tolle Frau!!!





  13. Cover des Buches Astrid Lindgren (ISBN: 9783650255266)
    Birgit Dankert

    Astrid Lindgren

     (23)
    Aktuelle Rezension von: JenBooklover

    Man ist mit den Büchern und Geschichten von Lindgren aufgewachsen.  Es ist so  interessant,  so viel über diese eine Person zu erfahren. Wie sie aufwuchs, über ihre Kinder und vieles vieles mehr. Auch wie es jeweils zu den Geschichten kam. Für mich ist Astrid Lindgren schon fast eine Ikone.

  14. Cover des Buches Kalle Blomquist. Gesamtausgabe (ISBN: 9783789141300)
    Astrid Lindgren

    Kalle Blomquist. Gesamtausgabe

     (124)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Es handelt sich bei meinem Buch um die Gesamtausgabe, welche die Einzelbände “Kalle Blomquist – Meisterdetektiv”, “Kalle Blomquist lebt gefährlich” und “Kalle Blomquist, Eva-Lotta und Rasmus” enthält.

    Kalle Blomquist ist mit eines der letzten Bücher von Astrid Lindgren, welches ich noch nicht gelesen habe. So wurde es endlich Zeit! Allerdings tat ich mich gerade zu Beginn ein wenig schwer, da es irgendwie für mich nicht so das typische Lindgren-Buch ist. Oder lag es einfach nur daran, dass ich keine Kindheitserinnerungen mit dem Buch verbinde? Allerdings fand ich ihren Schreibstil auch etwas anders.

    Wie auch immer, zum Glück habe ich dann gut in das Buch rein gefunden und Kalle und seine Freunde haben sich in mein Herz geschlichen. Welch tolle Kinderbande die Rosen doch sind! Und vor allem ist es ja ein richtiger Krimi, da so spannende Geschichten passieren, die wirklich auch überraschen konnten.

    Aber eben vor allem Kalle und die anderen Protagonisten konnten wirklich überzeugen. Der Krieg der roten und weißen Rosen ist klasse. Wie man mit einfachen Mitteln sich den ganzen Sommer beschäftigen kann, und wenn es drauf ankommt, eben auch zusammenhalten kann. Großartig!

    Bewertung: 4 von 5 Punkte

  15. Cover des Buches Die Kinder aus Bullerbü (ISBN: 9783789158629)
    Astrid Lindgren

    Die Kinder aus Bullerbü

     (418)
    Aktuelle Rezension von: sarah83sbookshelf

    Nachdem Ronja Räubertochter vor kurzer Zeit ihren Zauber entfaltet hat, lag es nahe, dass kurzfristig ein weiterer Astrid Lindgren Klassiker vom SuB befreit werden musste. Sicherlich ist das nicht ganz richtig, da ich das Buch als Kind mehrfach gelesen habe, aber trotzdem sieht man Bücher nach einigen Jahren anders, selbst wenn die Begeisterung bleibt.

    Die sechs Kinder von Bullerbü leben auf drei Höfen und gehen im Nachbardorf zur Schule.
    Ihre kleine Welt dreht sich um die Höfe, die Tiere und die Menschen, die mit ihnen in Bullerbü leben. Ihre Welt ist überschaubar, nahezu unkompliziert und fernab von jeglicher Großstadt mit ihren Sorgen und Nöten.
    Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt und erzählt von den kleinen Geschehnissen, die sich zu den verschiedenen Jahreszeiten begeben und was es heißt, wenn alle Schüler einer Schule im gleichen Raum unterrichtet werden. Charmant mutet da der Name der Lehrerin an, der doch mit Lundgren eine gewisse Ähnlichkeit zu der Autorin hat.

    In stürmischen Zeiten bietet somit ein Kinderbuch-Klassiker einen ruhigen Hafen, in dem ein bisschen was passiert, ohne dabei in große Hektik zu verfallen und zeigt dem Leser, dass es ab und zu auch einer ruhigen Geschichte bedarf, um den Kopf und das Herz zu klären.

    5 von 5 Kindergeschichten

  16. Cover des Buches Das Geheimnis hinter den Geschichten (ISBN: 9783961770755)
    Ebi Naumann

    Das Geheimnis hinter den Geschichten

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia
    • 20 bekannte Autoren werden in diesem Buch vorgestellt. Das Buch beginnt mit einem Vorwort, in dem der Autor uns erklärt, was ihn zum Schreiben des Buches bewogen hat.

      Den Anfang macht Erich Kästner, vom dem wir ein Portrait sehen, daneben ein Zitat des Autors und dann wird über Stationen seines Lebens berichtet. Drei Punkte werden in blauer Schrift unter der Ankündigung „Übrigens“ gedruckt. Hier erfahren wird Dinge, die nicht ganz so bekannt sind. So ist jede Biografie aufgebaut.

      Als nächstes wird Astrid Lindgren vorgestellt. Auch von ihr wurden in den letzten Jahres Biografien und Filme veröffentlicht. So wissen sicher viel, dass der Michel im Original Emil hieß. „Pu der Bär“ wurde von A.A. Milne geschrieben und sein Sohn, dessen Bär hier die Hauptrolle hat, hing in dieser Rolle fest. Maurice Sendrak kennen wir hauptsächlich, weil er weiß, „Wo die wilden Kerle wohnen“. Die Finnin Tove Janson zeichnet schon als Kind Wesen, die wir später als Munins kennen lernten und deren Geschichten immer gut endeten. „Der kleine Prinz“ ist sicher das Buch dessen Zitate am häufigsten genutzt werden. Antoin de Saint-Exupéry träumt schon als Kind vom Fliegen und stürzte dann leider als Pilot ab. Judith Kerrs und ihr „Rosa Kaninchen“ kennt jeder, aber sie hat auch noch viele andere Bücher illustriert. Mark Twain hat einmal neben dem Deutschen Kaiser gesessen. Christine Nöstlinger hat in dem Buch „Maikäfer fliegt“ das auch verfilmt wurde aus ihrer Kindheit erzählt. James Krüss hat außer seinen schönen Reimen auch Bemerkungen zu seinen Schriftstellerkollegen gemacht. Roald Dahl war mal als Kind Schokoladentester und später kam daraus „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Im Kapitel Paul Maar erfahren wir, wie er auf seinen Sams kam. „Vor dem Fernseher zu liegen und dabei Süßigkeiten in mich reinzustopfen, ohne dabei dick und doof zu werden.“ Ist Andreas Steinhöfels Vorstellung vom vollkommenen Glück. Mit Michael Ende verbindet sicher jeder von uns ein Buch, das er gerne gelesen oder als Film gesehen hat. Ähnlich geht es sicher auch vielen mit Ottfried Preußler, der „Räuber Hotzenplotz“ hat ja auch in diesem Jahr Geburtstag. Von Kirsten Boie gibt es immer wieder neues Lesefutter, Ernstes und Fröhliches. J.R.R. Tolkien hat sogar eine eigene Sprache entwickelt. Ich muss gestehen, dass ich Frida Nilsson und Finn-Ole Heinrich bisher nicht kannte. Ganz anders geht es mir da mit Eric Carle, dessen „Kleine Raupe Nimmersatt“ in vielen Büchern auftaucht.

      Es ist interessant, die Menschen hinter den Geschichten kennenzulernen und einiges ungewöhnliches über sie zu erfahren. Sicher auch ein Anreiz die Bücher zu lesen und sich mehr mit den Autoren zu befassen.

       

  17. Cover des Buches Ich habe auch gelebt! (ISBN: 9783869092256)
    Jens Andersen

    Ich habe auch gelebt!

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater

    In dem Dialog zwischen der schwedischen Erfolgsautorin und der deutschen Kulturpolitikerin aus Berlin ist die Letztere die dominante Person. Louise ist verliebt in Astrid, und das nicht nur platonisch. Dass sie selbst für Astrid LIndgren nicht die wichtigste Person im Leben ist, kränkt sie. Dennoch hält sie die Freundschaft über Brief und Treffen aufrecht. Somit bietet dieses Hörbuch die Sicht einer verschmähten Verliebten auf die große schwedische Autorin.

  18. Cover des Buches Niemals Gewalt! (ISBN: 9783789107894)
    Astrid Lindgren

    Niemals Gewalt!

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_09

    1978 wurde Astrid Lindgren der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Wie Silke Weitendorf in ihrem Nachwort schreibt, hätten wohl die wenigsten damit gerechnet, dass die Rede von Astrid Lindgren eine solche kraftvolle Demonstration gegen die Gewalt werden würde. Gewalt im Allgemeinen, aber vor allem auch die Gewalt gegen Kinder. Gleich zu Beginn sagt Lindgren „Über den Frieden sprechen heißt ja über etwas zu sprechen, was es nicht gibt (….) Solange es der Mensch auf dieser Erde lebt, hat er sich der Gewalt und dem Krieg verschrieben, und der uns vergönnte zerbrechliche Friede ist ständig bedroht“. Es ist erschreckend, wie aktuell diese Sätze sind, an Tagen, in der russische Truppen die Ukraine bombardieren, Menschen aus ihrer Heimat flüchten müssen oder ihr Land mutig verteidigen oder für den Frieden und gegen den Krieg auf die Straße gehen – selbst wenn den Demonstranten Verhaftungen drohen.

    Die Rede ist absolut lesenswert, ein Plädoyer für den Frieden, auch wenn es diesen wohl nie uneingeschränkt geben wird und eine Aufforderung an jeden von uns, sich der eigenen Verantwortung bewusst zu sein, denn „Es sind immer auch einzelne Menschen, die die Geschichte der Welt bestimmen“.

    Für mich war und ist Astrid Lindgren eine beeindruckende Person, deren Lebensleistung weit über inspirierende, mutmachende und wunderschöne Kindergeschichten hinausgeht. Die Rede, inclusive des Vorwortes von Dunja Hayali und dem Nachwort von Silke Weitendorf ist absolut lesenswert.

  19. Cover des Buches Michel aus Lönneberga 1. Michel in der Suppenschüssel (ISBN: 9783789109508)
    Astrid Lindgren

    Michel aus Lönneberga 1. Michel in der Suppenschüssel

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Kuschelmonster

    Michel begeistert immer wieder aufs neue. Nicht nur Kids , nein auch die Erwachsenen! 

    Michel will eigentlich immer nur helfen, aber irgendwie geht dann wieder etwas schief. 

    Witzig aber auch mit Herz und zum eigenen nachdenken. 

  20. Cover des Buches Das entschwundene Land (ISBN: 9783751202657)
    Astrid Lindgren

    Das entschwundene Land

     (125)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Astrid Lindgren erzählt in diesem Buch vom entschwundenen Land – dem Land ihrer Kindheit. Sie schwelgt in Erinnerungen und schwärmt von der lebenslangen Liebesgeschichte ihrer Eltern. Selbstverständlich sind auch Bücher – sowohl das Lesen als auch das Schreiben von Büchern – Thema.

    Erster Eindruck: Auf meinem Cover ist ein rot-weisses Bauernhaus gezeichnet; genauso, wie man sich ein typisch schwedisches Haus vorstellt – mir gefällts.

    Das kleine Büchlein von nur 104 Seiten lässt den Leser in sechs kurzen Geschichten unter anderem in die Zeit vor Astrid Lindgrens Geburt eintauchen: in der ersten Geschichte „Samuel August von Sevedstorp und Hanna in Hult“ erzählt sie von der Kennenlern- und sodann Liebesgeschichte ihrer Eltern. Es muss eine aussergewöhnliche Liebe gewesen sein, die Astrids Eltern verbunden hat. Nur allein der kurze Einblick in diese Liebe hat mich sehr berührt (und war auch meine favorisierte Geschichte des ganzen Buches).
    In zwei weiteren Geschichten thematisiert sie das Bücherschreiben. Wie schreibt man eigentlich ein gutes Kinderbuch? Was amüsiert Kinder? Wichtig ist dabei sicherlich, dass der Wortschatz zu verwenden ist, den Kinder in der angepeilten Altersgruppe auch tatsächlich sprechen und verstehen. Sie bringt dabei ein Beispiel eines nicht weiter genannten Kinderbuches, das für Fünfjährige geschrieben wurde. Sie hat es einem fünfjährigen Kind vorgelesen und bei gewissen Passagen nachgefragt, was denn nun dieses oder eines bedeuten solle – das Kind wusste es nicht. Nun ja, das wäre dann wohl nicht gut gelungen.

    Mir haben das Büchlein und der lesetechnische Ausflug nach Schweden gut gefallen. Von mir gibt es 3 Sterne.

  21. Cover des Buches Rasmus und der Landstreicher /Rasmus, Pontus und der Schwertschlucker (ISBN: 9783789140891)
    Astrid Lindgren

    Rasmus und der Landstreicher /Rasmus, Pontus und der Schwertschlucker

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    zu "Rasmus und der Landstreicher"

    Rasmus lebt im Waisenhaus und wünscht sich nichts sehnlicher als Eltern. "Reich und schön sollen sie sein", aber "es möchte ja doch niemand einen Jungen mit glattem Haar." Das sind die kindlichen Gedanken, die Rasmus durch den Kopf gehen. Als sich die Befürchtung bewahrheitet und ein Elternpaar, das das Waisenhaus besucht, tatsächlich die blondgelockte Greta mit nach Hause nimmt, fasst Rasmus einen Entschluss: wenn die Eltern nicht zu ihm kommen, dann muss er sie eben selbst suchen. Er haut aus dem Waisenhaus ab und begegnet bald darauf Oskar, dem Landstreicher. Eine aufregende Zeit beginnt...

    Oh, was für ein tolles Buch. Ich habe es gerade meinem kleinen Sohn (ein Junge mit glattem Haar) vorgelesen, nachdem ich die Geschichte früher als Hörspiel hatte. Man kann sich sehr gut in Rasmus hineinversetzen und fiebert mit ihm mit, dass alles gut wird. Eine Geschichte über Gerechtigkeit, Vorurteile und das Erkennen der eigenen Herzenswünsche. Ein Buch, das eine besondere Atmosphäre umweht. 

    zu Rasmus, Pontus und der Schwertschlucker:

    Diese Geschichte ist keinesfalls eine Fortsetzung von "Rasmus und der Landstreicher" sondern eine Geschichte über einen ganz anderen Rasmus. Rasmus uns Pontus sind die besten Freunde und sehr erfinderisch, wenn sie etwas erreichen wollen. Ihre vielen unkonventionellen Ideen treiben sie schließlich mitten in einen Kriminalfall. Wie kommen sie da wieder heraus?

    Eine sehr schöne Geschichte über Freundschaft mit vielen guten Ideen. Reicht an "Rasmus und den Landstreicher" aber nicht heran.

  22. Cover des Buches Madita und Lisabet aus Birkenlund (ISBN: 9783789141560)
    Astrid Lindgren

    Madita und Lisabet aus Birkenlund

     (4)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Die Schwestern Madita und Lisabet lieben und streiten sich – wie ganz normale Kinder. Als sich Lisabet eine Erbse in die Nase steckt, kommt sich Madita so viel älter und klüger vor. Und als der Fluss zufriert, schlägt Madita der kleineren Schwester vor, einen Ausflug zu machen. Ein Sammelband mit zwei Geschichten; Illustrationen von Ilon Wikland.

    Erster Eindruck: Ein stabiles Hardcover mit viele Zeichnungen – gefällt mir gut.

    Der Sammelband enthält die beiden folgenden Geschichten: „Als Lisabet sich eine Erbse in die Nase steckte“ und „Wie gut, dass es Weihnachtsferien gibt, sagte Madita“.

    Als ich das Buch in die Hand nahm und mal durchblätterte, habe ich gedacht, dass dieses mir bis dato unbekannte Buch wohl eines der frühen Werke der Autorin gewesen sein müsste. Aber weit gefehlt, denn die beiden Geschichten datieren „nur“ aus den Jahren 1991 resp. 1993. Aufgrund der für mich nostalgisch anmutenden Zeichnungen hätte ich vermutet, dass der Ursprung eben viel älter sein müsste.

    Madita und Lisabet sind manchmal etwas vorwitzig. Die „Grosse“ gibt sich zuweilen altklug und die „Kleine“ will ihr dabei in nichts nachstehen. Lisabet pflichtet Madita mehrfach mit „Apselut“ bei. Die Schwestern lernen, dass es nicht klug ist, sich Erbsen in die Nase zu stecken oder einfach einen Ausflug zu machen, ohne es Mama und Papa zu sagen.

    Das Buch ist mit seinen zwei Geschichten auf 96 Seiten und vielen grossflächigen Zeichnungen schnell aus- bzw. vorgelesen. Von mir gibt es 4 Sterne für den nostalgischen Ausflug nach Schweden.

  23. Cover des Buches Skandinavische Weihnachten (ISBN: 9783789104152)
    Esther Kalb

    Skandinavische Weihnachten

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Eine Kurzgeschichten-Sammlung von Hans Christian Andersen, Sven Nordquist, Astrid Lindgren, Mauri Kunnas, Tove Jansson uva:

    - Das Mädchen mit den Schwefelhölzern,

    - Das Geheimnis der Weihnachtswichtel,

    - Pelle zieht aus,

    - Wo der Weihnachtsmann wohnt,

    - Der Tannenbaum

    und viele weitere weihnachtliche Erzählungen und Gedichte.

    Unterteilt in Herkunftsland und ergänzt durch Weihnachtswissen rund um Traditionen.


    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)


    Illustrationen:

    Kleine und große Zeichnungen verschiedener Illustrator:innen schmücken das Geschehen der jeweiligen Geschichte und ergänzen die Handlung.

    Gedichte werden durch weihnachtliche Vignetten unterstrichen.

    Insgesamt ist der Bildanteil aber gering. Es gibt auch Doppelseiten ohne eine Zeichnung.


    Mein Eindruck:

    Ein weihnachtlicher Bücherschatz für die ganze Familie: gebunden in dunkelrotes Halbleinen und mit goldglänzender Schrift auf Buchrücken und Titel sowie mit Lesebändchen.

    Bei der Vielzahl an kurzen Geschichten ist für jeden Geschmack etwas dabei:

    zum Schwelgen in Kindheitserinnerungen oder zum neu Entdecken sowie zum Eintauchen in die skandinavische Weihnachtswelt.

    Ganz besonders die Strukturierung gefällt. So wird jedem skandinavischen Land ein Abschnitt zugeteilt, z. B. sind Erzählungen von Astrid Lindgren und Sven Nordqvist sowie Wissenswertes rund um Bräuche und der Weihnachtsgruß "God jul!" im Kapitel "Schweden" zu finden. Weiter geht's mit Dänemark, Norwegen, Island bis hin zu Finnland.

    Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen, unterhaltsam und abwechslungsreich. Die Schriftgröße ist normal und aufgrund hoher Textsdichte eignet sich das Buch am besten zum Vorlesen.

    Ein umfangreiches und interessant gestaltetes Hausbuch, welches durch viele unterhaltsame Kurzgeschichten, Weihnachtswissen und wunderschöne Illustrationen eine Einstimmung auf das Weihnachtsfest und Begleitung durch die Adventszeit ist.


    Fazit:

    Abwechslungsreich gestaltetes Weihnachtsbuch:

    Eine gelungene Auswahl weihnachtlicher Kurzgeschichten ergänzt durch ein paar farbenfrohe Illustrationen und abgerundet durch Wissenstexte rund um Traditionen zum Fest.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Skandinavische Weihnachten" aus dem Jahr 2017

  24. Cover des Buches Karlsson vom Dach 3. Der beste Karlsson der Welt (ISBN: 9783960521242)
    Astrid Lindgren

    Karlsson vom Dach 3. Der beste Karlsson der Welt

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Dies ist der dritte Teil der Karlsson-Reihe. Meine Tochter liebt die Geschichten und ist hin und her gerissen zwischen Sympathie und Abneigung gegenüber dem kleinen Antihelden der Geschichte. Erneut ist Fräulein Bock mit von der Partie, und Karlsson droht Gefahr, denn eine Belohnung ist auf seine Ergreifung ausgesetzt. Fille und Rulle tauchen auch wieder auf! 

    Sprachlich hat mir dieser Teil nicht so sehr gefallen, Karlsson ist teils sehr respektlos, das war im zweiten Band irgendwie netter. 

    Ansonsten ein tolles Buch schon für kleine Kinder! 

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks