Bücher mit dem Tag "astrologie"

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216 Bücher

  1. Cover des Buches Verheißung - Der Grenzenlose (ISBN: 9783423280488)
    Jussi Adler-Olsen

    Verheißung - Der Grenzenlose

     (455)
    Aktuelle Rezension von: AnasBuchsammlung

    Inhalt: Die Füße auf dem Tisch und die Zigarette in der Hand hängt Carl Mørck am Telefon. Der Anrufer sagt, sie hätten schon mal zusammengearbeitet und er brauche jetzt Carls Hilfe. Er bittet Carl, sich den Fall doch genauer anzuschauen, den er selbst jahrelang nicht lösen konnte. Damals wurde ein junges Mädchen tot in einem Baum gefunden, das Fahrrad wenige Meter entfernt. Was als Unfall behandelt wurde, war in Wahrheit ein Mord. Da ist sich der Anrufer sicher. Für Carl hört sich das nach einer Menge Arbeit an. Er ist nicht interessiert und verweist den Anrufer an eine andere Stelle. Der legt auf – und erschießt sich kurze Zeit später selbst. Damit zwingt er Carl und sein Team, sich dem Fall von dem toten Mädchen doch zu widmen und gemeinsam reisen Carl, Assad und Rose nach Bornholm um zu ermitteln.


    Meinung: Von diesem Band war ich ziemlich enttäuscht. Die Handlung war von Anfang an flach und es gab keine Spannungskurve, die sich nach oben oder unten bewegt hat. Erst auf den letzten 100 Seiten ist sie angestiegen, meiner Meinung nach aber nur leicht.

    Mit den Charakteren konnte ich diesmal auch nicht viel anfangen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sich die Hauptcharaktere irgendwie weiterentwickelt haben. Zwar gab es immer wieder Ansätze davon, aber am Ende ist nichts daraus geworden. Carls Sarkasmus und chronische Unlust gingen mir diesmal auch öfter auf den Keks, als dass ich sie lustig fand. Auch die Personen, um die sich dieser Fall dreht, fand ich ziemlich stereotypisch. Die Idee der Geschichte und ihrer Player war gut, aber meiner Meinung nach miserabel ausgeführt.

    Der Schreibstil ist konstant geblieben und das Ende kann man zwar für schlüssig halten, schien mir aber der „easy way out“ zu sein, also auch eher schwach. Wer die Reihe bereits kennt, kann sich den Band sicher durchlesen. Einsteigern möchte ich aber nicht empfehlen, mit „Verheißung“ zu beginnen, da man sonst schnell die Lust an der Reihe verlieren kann.

  2. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.427)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Staunend und neugierig habe ich mit Sofie die verschiedenen Ansichten der große Philosophen kennengelernt. Ein wunderbares Buch über das Sein und Werden. Es war eine große Freude, das Buch zu lesen. 

  3. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Zitat: "Das Meer in deinem Namen...", flüsterte sie. "Ralph, das Meer hat uns in Vaters Namen einen Seestern geschenkt. Er ist...hier - spürst du das?" S. 349

    Berlin 1999. Carly ist Mitte zwanzig, hat ihr Astronomiestudium abgeschlossen und arbeitet als Assistentin für Professor Thore Sjöberg. In ihm sieht sie ihren Seelenverwandten, aber Thore ist verheiratet, hat zwei Kinder und erwidert ihre Gefühle nicht auf dieselbe Weise. Da bietet er ihr an für ihn an die Ostsee zu fahren, nach Ahrenshoop. Er hat dort von einer Verwandten ein Häuschen geerbt, hat aber selbst keine Zeit dorthin zu fahren, um eine Bestandsaufnahme für einen Verkauf zu machen. Carly sieht darin auch eine Chance, endlich ihre Angst vor dem Meer zu überwinden, die sie seit dem Tod ihrer Eltern begleitet. Angekommen in "Naurulokki", wie das Haus heißt, findet sie überall Notizen und Briefe der verstorbenen Henny Badonin. So fühlt sie sich ihr bald sehr nahe und erfährt viel über die Künstlerin, ihr Leben und ihre Vergangenheit. Es dauert nicht lange und Carly verliebt sich: in das Haus, die Gegend, das Meer und in die Menschen, denen sie begegnet. Sie ist fasziniert davon, wie hell die Sterne hier leuchten, wie dunkel die Nacht tatsächlich sein kann, abseits der Großstadtlichter. Und sie spürt, hier gibt es etwas, das sie in Berlin nie gefunden hat: ein Zuhause. 

    Zitat: "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit, als dass du mir nicht doch nahe bist..." S. 195

    "Das Meer in deinem Namen" ist der erste Teil der Ostseetrilogie von Patricia Koelle. Man kann es aber auch sehr gut als eigenständiges Buch lesen. Der Autorin gelingt es mit manchmal fast schon poetischen Beschreibungen, die Gegend um Ahrenshoop, das Meer am Tage wie auch in der Nacht, das Leben am Bodden lebendig werden zu lassen. Man hört das Meeresrauschen, den Ostseewind, schmeckt das Salz und auch den Tee. Dazu gibt es auch noch einen Hauch von Magie und Mystik. Auch die Beschreibung des Hauses ist sehr schön. Man begleitet Carly durch die Räume, sieht alles direkt vor sich. Ich finde es immer schön, einem Haus einen Namen zu geben, in England ist das ja auch üblich. Naurulokki ist übrigens finnisch und bedeutet Lachmöwe.

    Die Geschichte um Carly, die früh ihre Eltern verloren hat und dann zusammen mit ihrem Bruder bei ihrer Tante aufwuchs, zieht den Leser von Anfang an in ihren Bann. Man fühlt mit ihr und ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. Tante Alissa fördert unbewusst Carlys Angst vor dem Meer, in dem sie nie mit ihr über den Tod ihrer Eltern spricht und alles, was mit dem Meer zu tun hat, aus ihrem Leben verbannt. Es gibt nicht mal Fischstäbchen. Trotzdem fühlt Carly immer eine Sehnsucht nach dem Meer und schließlich nutzt sie Thores Angebot als Chance, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

    Zitat: "...das Meer hat auf alles eine Antwort. Aber es hat auch sehr viel Zeit. Es dauert, ehe man sie hören kann." S. 173

    Dann sind da noch die anderen Charaktere, die ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gezeichnet sind, wie Carlys Bruder Ralph, ihr bester Freund Orje, der Nachbar Jakob und seine Tochter Anna-Lisa sowie die Küstenbewohner von Ahrenshoop, Synne, Daniel, Harry und Myra.

    Und natürlich Henny und Joram. Von ihnen erfahren wir viel durch kleine Rückblicke und durch die Notizen, die Carly überall im Haus findet.

    Die Handlungen der Figuren sind oft so normal, aber doch etwas Besonderes. Und ich denke, das ist auch das Besondere an diesem Buch. Eine Geschichte, die jedem passieren könnte.

    Und nicht zu vergessen: Es finden sich tolle Rezepte, die man nachkochen oder -backen kann. Die Sanddornmuffins zum Beispiel klingen sehr lecker.

    Zitat: "Wusstest du, dass Sjöberg Meeresfelsen bedeutet?" ... Das Meer in deinem Namen, dachte sie. Bei ihm trifft es also wörtlich zu. Das sieht ihm ähnlich. S. 520

    Fazit: Eine wunderbare Sommerlektüre, nicht schmalzig oder kitschig, sondern ehrlich und leicht, aber trotzdem mit Tiefgang. Es gibt traurige, freudige und auch komische Momente.


  4. Cover des Buches Die Gestirne (ISBN: 9783442754793)
    Eleanor Catton

    Die Gestirne

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    „Die im Rauchzimmer des Crown Hotel versammelten zwölf Männer wirkten, als hätten sie sich dort zufällig eingefunden. Aus ihrem Betragen und ihrer Kleidung zu folgern […] hätten sie zwölf Fremde in einem Eisenbahnwaggon sein können, jeder von Ihnen auf dem Weg zu einem anderen Viertel einer Stadt mit genug Nebel und Wasserläufen, um sie voneinander zu trennen; […].“ (Catton, 2015:15)

    Mit diesen Worten beginnt Catton ihren großen Roman und in dieser Konstellation findet sich der junge Walter Moody wieder, als er nach Neuseeland übersiedelt, um auf den Goldfeldern von Hokitika sein Glück zu versuchen. Zwölf Männer der Stadt – alle mit eigenen An- und Absichten weihen Moody – mehr zufällig und unwillig – in eine Geschichte ein, die bei Ihrem Zusammentreffen schon im vollen Gange ist. Ein Mann ist tot, ein weiterer verschwunden, mit ihm eine Menge Gold und dann gibt es da noch Anna Wetherell – zu denen jeder einzelne Mann eine ganz eigene Beziehung pflegt und die angeblich versucht habe, sich umzubringen. Jeder einzelne der zwölf versucht sich einen Reim auf die Geschehnisse zu machen und trägt ein Stück zur Aufklärung der Geschichte bei. Doch am Ende läuft alles bei fünf Personen zusammen, die eine Geschichte verbindet – die von Glück, Unglück und Zufall geprägt ist.

    An sich würde ich meine Rezension nie mit den exakten Worten des Anfangs eines Romans beginnen, doch Eleanor Cattons Formulierungen sind so wunderbar, dass die Versuchung nur all zu groß war und ihre Worte fügen sich perfekt in die Zusammenfassung der Geschichte ein. 

    Cattons Roman ist komplex, lang, durchaus vielschichtig und wunderbar konstruiert. Über viele Kapitel entfaltet sie ihre Geschichte um die Goldgräberstadt Hokitika, die einem Familienepos gleich daherkommt und die LeserInnen ins Neuseeland des 19. Jahrhunderts entführt. Dabei braucht man durchaus etwas Zeit, um sich mit allen Charakteren, der Handlung und dem Setting vertraut zu machen. Denn wir erfahren eine Geschichte, die durch viele Augen gefiltert wurde und dabei zunächst von keinem der eigentlichen Hauptcharakteren erläutert wird. Vielmehr sind es die Randfiguren, die im Mittelpunkt stehen und uns wiederum die Geschichte der eigentlichen Hauptprotagonisten erläutern. Dadurch entstand eine eigene Dynamik, Komplexität und Atmosphäre, der ich mich, zum Ende hin kaum, noch entziehen konnte. Diese Rasanz spiegelte sich auch im Aufbau des Buches wider, dessen Teile und Kapitel zum Ende hin immer kürzer wurden, ohne die Komplexität zu verlieren. Und gerade das hat mich besonders beindruckt. Eine vielschichtige Geschichte zu konstruieren ist eine Sache, dieses Niveau aber zu halten und am Ende alle losen Fäden zu einem Bild zu vollenden, eine ganz andere. Und das ist Catton ganz meisterlich gelungen.

    Kurzum: Eine toll konstruierte Geschichte mit allem was es braucht: spannenden Charakteren, ein gutes Setting, Dramaturgie und ein Gefühl für Sprache. Daher unbedingt zu empfehlen.

  5. Cover des Buches Die 11 Gezeichneten - Das zweite Buch der Sterne (ISBN: 9781521741696)
    Rose Snow

    Die 11 Gezeichneten - Das zweite Buch der Sterne

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Nach dem ersten Teil musste ich den zweiten Band gleich weiterhören. Auch dieser war wieder total spannend und fesselnd, dass ich unbedingt immer weiterhören wollte. Die Sache mit den Sternzeichnern finde ich nach wie vor faszinierend. Die Fähigkeiten, die die verschiedenen Sternzeichen haben sind sehr einfallsreich. Ich habe schon mit dem dritten Band begonnen und bin schon so gespannt.

    4,5 Sterne

  6. Cover des Buches Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (ISBN: 9783734100987)
    Gavin Extence

    Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

     (504)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Alex Woods führt von jeher ein ungewöhnliches Leben. Mit zehn Jahre alt fällt ein Meteorit auf das Haus, das er zusammen mit seiner hellseherisch begabten Mutter bewohnt, und trifft ihn am Kopf. Danach hat er mit Epilepsie zu kämpfen und kann ein Jahr lang nicht in die Schule gehen. Dadurch ist er dort später noch mehr der Außenseiter, der er ohnehin schon war. Sein einziger Freund in der Stadt ist der verbitterter Vietnamveteran Isaac, mit dem er die Leidenschaft für die Bücher von Kurt Vonnegut teilt. Als Isaac krank wird, beschließt der mittlerweile zum Teenager gereifte Alex, ihm zu helfen.
    Die Grundidee des Romans ist ungewöhnlich, die Charaktere sind schrullig und wachsen einem schnell ans Herz. Neben der eigentlichen Handlung erfährt man viel über das Seelenleben von Alex und auch manche philosophische Frage wird erörtert. Durch manche kuriose Ereignisse erinnert die Geschichte fast ein wenig an Winston Grooms „Forrest Gump“, allerdings trifft Alex keine historischen Persönlichkeiten und auch der Grundtenor des Buches ist letztendlich ein gänzlich anderer. Obwohl Charaktere und Handlung durchaus interessant sind, wird die Geschichte durch die schleppende Erzählweise und die vielen Reflektionen immer wieder ausgebremst. Einige Kürzungen wären nicht schlecht gewesen. Es handelt sich auch definitiv um kein Gute-Laune-Buch, sondern eine Geschichte zum Nachdenken und auf sich Einwirken zu lassen.

  7. Cover des Buches Unter dem Zelt der Sterne (ISBN: 9783551583987)
    Jenn Bennett

    Unter dem Zelt der Sterne

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Nachtblume

    An diesem Buch ist einfach alles perfekt. "Unter dem Zelt der Sterne" hat wirklich lange gesubbt (also auf dem Stapel ungelesener Bücher verweilt) und ich ärgere mich fast schon, dass ich es so lange nicht beachtet habe.

    Der Schreibstil ist absolut angenehm zu lesen und die Beschreibungen sind so gestaltet, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Das Buch ist in 4 Teile geteilt und vor jedem Teil gibt es eine kleine Karte, damit man sich als Leser*in noch besser orientieren und vorstellen kann, wo Zorie und Lennon gerade umherwandern.

    Zorie und Lennon sind zwei wirklich sympathische Figuren, die man gerne bei ihrer Reise begleitet. Sie unterscheiden sich voneinander, ergänzen einander aber gerade dadurch auf eine wundervolle Weise.

    Während Zorie ihren Platz im Leben sucht, hat Lennon ihn schon gefunden. Er weiß, wer er ist und was er will. Zorie muss all das noch herausfinden und das wird ihr erst im Laufe der Handlung so richtig bewusst. Trotzdem ist Zorie eine ganz wundervolle Figur. Sie ist nachdenklich und grübelt gerne. Planen ist ihre große Leidenschaft und nimmt auch einen gewissen Raum in der Geschichte ein. Ihre Mutter Joy sagt immer "Sei nicht ängstlich, sondern bedacht." und dieser kurze, kleine Satz, den man so beiläufig von sich gibt, bedeutet so so viel mehr.

    Jugendbücher sind für mich oft eine riesen Inspiration, weil man einfach so viel aus ihnen mitnehmen kann. Sie stecken voller Weisheiten und oft zeigen sie eine umfangreiche Charakterentwicklung auf - auch hier. Aber genau diese Ratschläge, die hier und da wie locker flockig eingeworfen wirken, bedeuten mir eine Menge, weil man, wenn man möchte, ganz viel daraus lernen kann. "Sei nicht ängstlich, sondern bedacht." ist genau solch eine wundervolle Weisheit.

    Wunderbar sind außerdem Joy, Sunny & Mac. Letztere sind die Mütter von Lennon und ich liebe sie. Sie sind nicht nur genauso herzlich wie Joy, sondern auch unfassbar witzig und amüsant. Ihre Wetten sind grandios und ich liebe liebe liebe sie. Ich liebe Zorie und Lennon, ich liebe Joy und ich liebe Sunny & Mac und ich möchte am liebsten noch 1.000 weitere Seiten über sie lesen, weil ich einfach nicht genug von ihrer Chemie bekomme. Lennon hat mein Herz im Sturm erobert und er ist einfach perfekt. Genau wie der Schreibstil, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat, genau wie der Humor, der sich durch die ganze Story zieht und mich immer wieder zum Lachen gebracht hat und genau wie der Plot, der sich langsam und gemächlich entwickelt, dabei aber in dem genau richtigem Tempo voranschreitet, damit man sich in die Geschichte fallen lassen und jede Seite genießen kann.

    Die Figuren sind toll ausgearbeitet und man merkt durch die langsamere Entwicklung des Plots sehr gut, wie sich die Charaktere verändern. Auf unnötige Beschreibungen wurde verzichtet und durch Abkürzungen von Szenen, die nicht so wichtig waren, kommt keinerlei Langeweile auf, da es immer relevant und interessant bleibt. Mal sind Szenen eher gemütlicher, mal sind sie spannungsgeladen und aufregend, aber öde wird es dabei nie.

    Natürlich gibt es auch Figuren, die keine Sympathieträger sind, aber auch die sind gut ausgearbeitet. Mit einigen hätte ich mir zuerst eine deutlichere Aussprache gewünscht, aber wenn man genauer darüber nachdenkt, hat die Autorin es perfekt und vor allem authentisch gelöst.

    "Unter dem Zelt der Sterne" hat mir unwahrscheinlich viel Spaß gemacht. Der Humor, der Charme, aber auch die Ernsthaftigkeit hat mich berührt und ich bin tatsächlich in dieses Buch verliebt. Es ist ein tolles Jugendbuch, mit ganz vielen hilfreichen Aussagen und ich kann gar nicht anders, als jedem dieses Buch in die Hand drücken zu wollen, weil es wirklich rundum perfekt ist.

  8. Cover des Buches Heaven - Stadt der Feen (ISBN: 9783401502212)
    Christoph Marzi

    Heaven - Stadt der Feen

     (606)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Ich habe dieses Buch das letzte Mal in der Grundschule gelesen und nun nach gut 10 Jahren wieder dazu gegriffen.

    Das Leseerlebnis war wirklich schön und bis auf eine kurze Flaute durchweg angenehm. Der Autor versteht es, Situationen und Umgebung anschaulich zu beschreiben und den Leser so ganz in die Geschichte zu entführen. Vor allem die detaillierte Beschreibung Londons machte die Geschichte so glaubwürdig.

    Das klassische Bild der Fee wird hier etwas auf den Kopf gestellt, bleibt aber definitiv vollkommen magisch.

    Die Einordnung als Kinderbuch durch LovelyBooks empfinde ich jedoch als definitiv fehlerhaft. Innerhalb des Buches wird mehrmals Sex thematisiert, sowie auch rohe Gewalt und Mord. Ich denke daher, dass man es als Jugendbuch betiteln sollte.

  9. Cover des Buches Zodiac - Weg der Sterne (ISBN: 9783492703826)
    Romina Russell

    Zodiac - Weg der Sterne

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Mary-and-Jocasta
    Um ihre Heimat zu retten und die Galaxie vor dem 13. Haus zu schützen, hat die junge Rho alles in eine Waagschale geworfen – und verloren. Nach schweren Verlusten, Vorwürfen und Demütigungen hat sie nun die Chance, ein ruhiges Leben im Flüchtlingscamp im Haus Steinbock zu führen. Doch Rho kann die schrecklichen Verbrechen der Terrorgruppe Marad nicht vergessen – ebensowenig wie den Hüter des 13. Hauses, Ochus, der sie immer wieder in ihren Alpträumen heimsucht. Als sich Berichte über Angriffe der Marad häufen und Rho eine mysteriöse Nachricht erreicht, weiß sie, dass sie handeln muss, bevor Zodiac im Chaos versinkt. Rho begibt sich auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit, die sie durch die ganze Galaxie führen wird…
    Wie angekündigt, habe ich nun auch Teil zwei der Zodiac-Reihe beendet. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Bücher direkt hintereinander gelesen habe – oder aber an Romina Russels wundervollem Schreibstil, aber ich war wie schon beim ersten Teil sofort in der Geschichte versunken und konnte einfach nicht mehr aufhören, das Abenteuer um Rho zu verfolgen.
    An ihrer Seite lernt man auch in diesem Teil wieder einige neue Winkel Zodiacs kennen. Man taucht tiefer in diese fremde und doch mittlerweile vertraute Galaxie ein und wird von immer neuen Techniken, Landschaften, Menschen und Traditionen überrascht.
    Mir persönlich gefällt es dabei immer, wenn die Charaktere sich entwickeln und in diesem Fall tun sie das. Gerade Rho wird wieder und wieder mit Herausforderungen konfrontiert, muss Rückschläge einstecken und hört trotzdem nicht auf, zu kämpfen. Und auch ihre Mitstreiter kommen mit dem ein oder anderen Problem daher...

    Weiterlesen?
  10. Cover des Buches Venuswalzer (ISBN: 9783770020188)
    Lotte Minck

    Venuswalzer

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia
    Stellas Freund bittet Stella um Hilfe, eine Freundinwurde von einem Maler, der das Haus anstreicht, sexuell belästigt. Die IT-Spezialistin hat wütend seinen Tod gefordert. Leider ist der fiese Kerl danach vom Gerüst gestürzt. Ruby steht also unter Mordverdacht.
    Stella trifft natürlich bei dem ermittelnden Kommisar wieder auf Arno Tillikowski. Schon im ersten Band merkten die beiden eine gemeinsame Chemie, die aber aufgrund Arnos Abneigung gegen Astrologen nicht zu einem Treffen führte.
    Eigentlich gibt es in diesem Band auch wenig astrologische Aspekt, lediglich das Horoskop von Ruby besagt, dass sie zu einem Mord nicht fähig sei, aber das merkt Stella eigenlich auch so.
    Mit Unterstützung von Stellas Oma und ihrem Freund Otto versucht Stella die Angestellten der Malerfirma zu beobachten. Dabei erfahren sie, dass die Tochter des Chefs von Kevin schwanger ist. Das arme Mädchen hat der Macho total ausgenutzt, dabei geholfen hat ihm der Kollege Timmy.
    Zu Ende spitzt sich die Situation noch dramatisch zu, die Auflösung ist dann aber völlig logisch.
    Ein Krimi mit Humor, Lokalkollorit und Spannung.
  11. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.388)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung geht es hier: 

    https://www.podbean.com/media/share/pb-mg5c6-faaa43

    Vorsicht, Spoiler!

  12. Cover des Buches Planetenpolka (ISBN: 9783770020171)
    Lotte Minck

    Planetenpolka

     (57)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen
    Kurzbeschreibung von Buch rücken
    Mord infolge einer Mars Pluto Konjunktion? "so ein mumpitz" denkt Kommissar Arno tillikowski. Irgendwie kann die hübsche astrologin Stella Albrecht ihn aber doch davon überzeugen, daß plötzliche Ableben der schwer reichen matriachin cäcllie von breidenbach zu untersuchen. Ihre Ermittlungensmetoden sind mitunter unorthodox, aber äußerst effektiv. Schnell kommen sie dahinter, dass cäcllie erben mehr als einen guten Grund hatten, ihre Tante aus den weg zu schaffen....

    Mein Fazit
    Ein toller krimi auf humorvolle Seite.... Lotte minck gelingt es jetzt mit ihrer anderen"ermittlerin "Stella Albrecht, einen zu unterhalten und einen kleinen schmutzer zu geben... Es wird viel über astrologie geschrieben... Was eigendlich nicht so mein Thema ist, vielleicht mal in den Zeitungen die Horoskope 😉 ich fand es aber nicht störend, weil es dann doch ein bisschen interessant wahr, in bißchen in die astrologie zu schnuppern... Der schreibst von Lotte minck ist verständlich und angenehm zu lesen... Das Buch cover des Buches ist gut ausgewählt, weil es in den Buch eine Rolle spielt... 
  13. Cover des Buches Unter einem guten Stern (ISBN: 9783442489473)
    Minnie Darke

    Unter einem guten Stern

     (72)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Justine begegnet durch Zufall ihre Jugendliebe wieder und dadurch kommen verschwundene Gefühle wieder hoch. Nick liebt Horoskope, besonders die, von dem Magazin für das Justine arbeitet, nutzt sie ihre Chance und ändert etwas. Sie denkt das sie das zu ihren Gunsten ändern kann, aber ob das stimmt…

    Ich habe das Buch als Überraschungspost vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür! Bitte bedenkt, dass dies in keiner Weise meine Meinung beeinflusst!

    Alles rund um Astrologie, Sternzeichen und Horoskope ist nicht so meine Welt. Natürlich lese ich manchmal auch das was bei meinem Sternzeichen steht, aber mehr dann aber auch nicht. Da ich nicht wirklich in dieser Welt bin, waren mir auch viele Wörter in der Geschichte (Beispiel: Aszendent) nicht bekannt und musste des Öfteren auch mal Google hinzuziehen! :D Hier wäre vielleicht ein Glossar am Ende sinnvoll gewesen, da ich glaube, dass ich nicht die einzige bin, die all diese Wörter nicht kannte.

    Die Idee das Thema in die Geschichte einzubauen, fand ich schön. Die Geschichte ist zeitlich in die verschiedenen Sternzeichen Phasen unterteilt, was ich echt cool finde. Das war mal etwas anderes. ,,Unter einem guten Stern‘‘ erzählt von Justine und Nick, die sich schon seit dem Kindergarten kennen. Justine möchte ihm wieder näherkommen und versucht dadurch das Horoskop bei der Zeitschrift für die sie arbeitet, zu manipulieren. Finde ich schade, denn Justine ist intelligent und selbstbewusst, sie hätte da auch einen anderen Weg wählen können. Nick hingegen fand ich ein wenig komisch, weil er absolut nichts verstanden hat. Er hat einfach die Signale nicht gecheckt, die Justine ihm gesendet hat. 

    Dieses Buch wird in der dritten Person erzählt, an die ich mich erst einmal gewöhnen musste, da ich sonst nur welche aus der Ich-Perspektive lese. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig. Man kommt sehr gut durch die Seiten.

    Leider muss ich noch anmerken, dass das Buch mich leider nicht fesseln oder berühren konnte. Ich fand es teilweise langatmig, da hätte man das Buch auch ein wenig kürzen können, da hätte man nicht viel verpasst. Mit 500 Seiten finde ich auch, dass es ein wenig zu lang ist, dass es hier so viele Nebenhandlungen gibt. Ich hatte oft das Gefühl in der Haupthandlung einfach nicht weiter zu kommen, da so viel nebenbei passiert ist. Auch an Spannung hat es mir hier leider gefehlt. Manchmal waren auch Erläuterungen von ihr so lange oder es wurde einfach drum herum geschrieben, sodass ich am Ende der Szene gar nicht mehr wusste, was am Anfang stand. Ich finde die Idee gut und auch die Geschichte hatte echt gute Ansätze, doch leider wurde das hier nicht gut ausgearbeitet. 

  14. Cover des Buches Der Jäger (ISBN: 9783426617410)
    Andreas Franz

    Der Jäger

     (197)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    1999. Hauptkommissarin Julia Durant ermittelt mit ihren Kollegen Kullmer und Hellmer im Fall der ermordeten Erika Müller. Wie sie von ihrem Chef Berger erfährt, wurde die Frau genau so ermordet, wie vor einem Jahr Juliane Albertz und Carola Weidmann. Alle Frauen weisen Spuren auf von Handfesseln, sie wurden brutal geschlagen, ihnen wurden die Brustwarzen abgebissen, in den Schamlippen steckte eine goldene Nadel – zu sexuellem Missbrauch kam es jedoch nicht. Und, für Empfindliche: das ist der Umfang von dem, was passiert. Im Gegensatz zu bisherigen Büchern der Reihe ist man als Leser jedoch teils „live“ dabei.  

    So im Großen und Ganzen fand ich den „police procedural“ eher gut. Es gibt eine bizzare Darstellung der Toten, die sich nicht gleich erschließt, für das Mordmotiv brauchen die Kommissare reichlich lange, eine Tote (beziehungsweise drei Tote) bleiben nicht lange allein und zur Identität des Mörders fehlt lange der letzte Hinweis. Insgesamt also gute Zutaten.

    Was passt nicht? Julia Durant ist dauergenervt – und das nervte mich. Dauernd. Eventuell war sogar ihr Autor genervt, denn der lässt sie am Ende des Buches unbezahlten Urlaub nehmen. Das interessiert mich da aber längst nicht mehr. Es werden wieder viele Bierchen gezischt und weitere Alkoholika auch während der Arbeit, gerade Durant steigert sich hier. Geraucht wird eh und es bleibt diese Dauerschleife aus Bier, Salami, öffnet die Post etc. Oh, halt, große Variation: Autor Andreas Franz erwähnt, dass Durant ein Frühstück einnimmt, bei dem sie sich etwas gönnt: zu Cornflakes, Zucker, Milch, Kaffee, Gauloises wird dann eine Banane hinzugefügt. Wie ausgefallen!

    Was passt noch nicht? Ermittelt wird hauptsächlich in den Kreisen etwas vermögenderer Zeitgenossen, obwohl etliche der Opfer definitiv nicht aus diesen Kreisen stammten. Egal – es ist wohl interessanter dort, gerade weil die fleißig sexuelles „Bäumchen-wechsel-dich“ spielen, dass ich so schnell den Überblick verloren habe, dass es mich nicht mehr interessierte. Fazit im Buch: das ist typisch, wenn man Geld hat. Danke für die Belehrung, Lieschen Müller. Ach ja, und Dessous tragen auch nur bestimmte Arten von Frauen. Wow, der Siegeszug von „Shades of Grey“ und entsprechenden „Spielzeug-Versendern“ quer durch alle Schichten dürfte die Kommissare schwer geschockt haben. Ach ja, das Motiv – hm.

    Durant setzt sich wieder über alle Gesetze hinweg, ob sie nun den Schmuck eines Opfers mit besten Absichten verteilt, geheime Informationen privat weitergibt oder Reportern Tipps gibt. Hatten wir schon. Was aber genial ist: wie Autor Franz etwas ganz genau vor den Augen des Lesers ablaufen lässt, der dadurch nach Schema F NIE auf die Voraussetzung zur Klärung des Falles gekommen wäre. Im Vergleich mit den Vorgängern: 3,5 Sterne.

    Personal
    Chef Berger
    Julia Durant, geboren am 5.11.
    Frank Hellmer, seine Frau Nadine
    Kullmer (hatte der mal einen Vornamen??)

    Erika Müller, verheiratet mit Bernd Müller
    Renate Schwab und Inge Sperling, Freundinnnen von Erika Müller
    Juliane Kassner, Studentin mit Nebenjob, Mitbewohnerin von Camilla Faun, Studentin, blind
    Juliane Albertz und Carola Weidmann
    Psychoanalytiker und -therapeut Professor Alfred Richter, oft für die Polizei tätig, verheiratet mit der sehr viel jüngeren Susanne
    Viola Kleiber – Patientin von Richter. Ehefrau von Max Kleiber, Bestsellerautor
    Konrad Lewell. Ledig. Esoterischer Lebensberater
    Vera Koslowski, Inhaberin einer Künstleragentur
    Dr. Alexander Maibaum, Dekan der Uni Frankfurt, seine Frau Carmen
    Claudia van Dyck, ihr Mann, ein Filmproduzent, beider Tochter Maria, 19
    Astrologin Ruth Gonzales
    Jeanette Liebermann, Schauspielerin


    #1 Jung, blond, tot 1996: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Jung-blond-tot-120834581-w/rezension/2681077832/

    #2: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-achte-Opfer-120833824-w/rezension/2681389249/  

    #3:  https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Letale-Dosis-877811592-w/rezension/2682029861/

    #4 dieses hier

    #5 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Syndikat-der-Spinne-120833825-w/rezension/2684935245/

    #6 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Kaltes-Blut-144037780-w/rezension/2687987773/

    #7 https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Franz/Das-Verlies-120833827-w/rezension/2693637878/ 

     


  15. Cover des Buches The Goldfinch (ISBN: 9780349139630)
    Donna Tartt

    The Goldfinch

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Wo fange ich nur an? 

    Dieses Buch hat mir wahrhaftig den Boden unter den Füßen genommen. Aber ich denke, eine Geschichte, die beinahe 800 Seiten knackt, MUSS intensiv Und emotional desaströs sein. 

    Die Lebensgeschichte Theodore Decker`s ist - gelinde gesagt - zutiefst dramatisch. Terroranschlag, Vollwaise, Drogen, Alkohol, Angstzustände und eine Liebe, die so niemals geschehen wird...kann ein Mensch mehr verkraften? Lange habe ich dem Bild „Der Distelfink“ nicht wirklich die Aufmerksamkeit geschenkt, die nötig gewesen wäre, wie sich nun zu Ende der Geschichte herausgestellt hat. Die Tagebucheinträge und die wahnsinnigen Verläufe von Theos Leben hier in einigen Zeilen zu skizzieren, würde dem Buch nicht gerecht werden. Manche Bücher lassen einen derart erschüttert und sprachlos zurück, dass die Worte zunächst nicht gefunden werden möchten, um darüber zu sprechen. Dieses Buch von Donna Tartt ist eines dieser Bücher...und doch kann ich jedem, der jemals auf diese Geschichte stoßen wird, nur ans Herz legen, diese zu lesen, die es wirklich jede Seite, sei es auch noch so detailliert beschrieben, wert ist gelesen zu werden. Eine Geschichte, die wahrhaft davon lebt, dass sie wirklich jede Kleinigkeit über Seiten lang verwebt, mit den zufälligsten Begebenheiten (so scheint es nunmal zunächst), die sich als wahrhaft schicksalhaft erweisen und nebenbei meine Liebe für Kunstgeschichte wieder neu entfacht hat.

    Ich werde noch lange über dieses Buch nachdenken, welches mich mit jeder Faser meines Körpers auf das höchste gefordert hat. Wer Lust hat auf leichte Kost, ist hier fehl am Platz, wird jedoch mit einer der unglaublichsten Geschichten belohnt, wenn er/sie sich darauf einlässt. Einzig und alleine sollte sich der/die Leser*in im Voraus überlegen, ob er/sie das Buch auf englisch oder deutsch lesen möchte. Ich für meinen Teil habe das Buch im Original gelesen und möchte nun zu guter Letzt jedem auf dem Weg geben, der eventuell auch mit dieser Ausgabe liebäugelt, dass das sprachliche Level sehr hoch ist und man stellenweise sehr gefordert ist und eventuell manche Passagen mehrmals lesen muss, um zu verstehen, um was es sich nun handelt. (Ich habe einen 7.5 IELTS was Englisch C1 entspricht {als kleiner Anhaltspunkt})

    Und nun zu guter Letzt ein Zitat, welches wie ich finde, ein wenig dem gesamten Buch entspricht: 

    “You see one painting. I see another, the art book puts it at another remove still, the lady buying the greeting card at the museum gift shop sees something else entire, and thats not even to mention the people separated from us by time - four hundred years before us, four hundred years after we`re gone - it`ll never strike anybody the same way and the great majority of people it`ll never strike in any deep way at all but - a really great painting is fluid enough to work its way into the mind and heart through all kinds of different angles, in ways that are unique and very particular. Yours, yours. I was painted for you.” 


  16. Cover des Buches Phantom (ISBN: 9783442461035)
    Patricia Cornwell

    Phantom

     (142)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Ich war dadurch, das ich die Reihenfolge der Bände vertauscht hatte, gespoilert worden, aber der Roman hat mir dennoch gut gefallen. Der Spannungsbogen hat mich überrascht und wirklich bis zum Ende durchgehalten (trotz Spoiler), allerdings hat mich der Fall an sich nicht besonders gefesselt und die Personen sind diesmal oberflächlicher behandelt worden als sonst, was ich schade fand.
  17. Cover des Buches Gesang der Fledermäuse (ISBN: 9783311150039)
    Olga Tokarczuk

    Gesang der Fledermäuse

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Brombeere

    Worum geht es?
    Janina lebt an der polnisch-tschechischen Grenze, interessiert sich mehr für Astrologie und Natur als für Menschen und ist allgemein ein bisschen verschroben. Doch als ihr Nachbar tot aufgefunden wird, beginnt zu zu ermitteln und nach einem Motiv zu suchen.

    Worum geht es wirklich?
    Trauer, Überzeugung und Leben

    Lesenswert?
    Ja, auf jeden Fall. Der Verlag bewirbt das Buch auf dem Klappentext mit den Worten „Krimi? Feministischer Roman? Anklageschrift gegen Tierquälerei? Vor allem: ungemein spannend!“ und das trifft es sehr gut.

    Eine Leiche wird entdeckt, möglicherweise ein unverschuldeter Tod, möglicherweise aber auch ein Mörder, der frei herum läuft. Janina ermittelt und versucht die Polizei zu unterstützen, weißt immer wieder auf eine mögliche Gefahr und Gründe für den Tod hin. Dabei helfen ihr die Astrologie und ihr Wissen über die Natur und die Tiere. Sie ist ein bisschen merkwürdig, ein bisschen realitätsfern, aber sehr vehement und nimmt kein Blatt vor den Mund. Auch wenn ich nicht alle Handlungen nachvollziehen kann, ist sie eine tolle Protagonistin, eine Frau die sich nichts sagen lässt, eine Frau die weiß, dass man ihr auf Grund ihres Geschlechts nicht so gut zuhört, wie es die Polizei bei anderen Hinweisen von Männern täte. Sie ist einfach sehr mit sich im Reinen und hat einen interessanten Blick auf die Natur und die fragwürdigen Abläufe in dem Dorf. Denn Geld und Macht sind vielen Dörflern wichtiger als Naturschutz und Leben. Von daher trifft diese Beschreibung den Inhalt richtig gut.

    Neben Janina begegnet man noch ein paar anderen Menschen, hauptsächlich Freund*innen von ihr, derer es aber nicht viele gibt. Sie ist dennoch nicht unbeliebt, versucht sich in mehrere Dinge im Dorf einzubringen und ihren Mitmenschen zu helfen. Allerdings lasten bestimmte Sternkonstellationen und ihre eigen Trauer und Krankheit manchmal schwer auf ihr.

    Manchmal ist die Handlung auch sehr unterhaltsam, manchmal muss man über Janina schmunzeln. Aber dennoch konnte ich ihre Verärgerung und ihre Mahnungen so gut verstehen.

    Immer wieder ist der Text voller Sterndeutungen und Zukunftsprognosen - das ist schon ein wenig abgehoben.

    Im Großen und Ganzen jedoch lässt sich der Text wunderbar lesen. Ich hatte ein wenig Sorge, dass er zu literarisch, zu schwer, zu metaphysisch sein würde. Aber das empfand ich gar nicht: Sehr angenehme Sprache, Kapitel aufgelockert durch Gedichte von Blake und auch eine stetige Spannung, denn es wird nicht bei einem Toten bleiben. Die Naturbeschreibungen wirken so ruhig und friedlich, werden dann aber immer wieder unterbrochen von den unruhigen Ereignissen. Dennoch auch sehr schön geeignet, wenn man einen Roman mit Fokus auf Natur sucht!

  18. Cover des Buches Alles eine Frage der Sterne (ISBN: 9783734102448)
    Silvia Zucca

    Alles eine Frage der Sterne

     (12)
    Aktuelle Rezension von: nblogt

    Dieses Buch hat mir vor allem aufgrund des Klappentexts und des hübsch gestalteten Covers gefallen. Daher war ich auch glücklich, als ich es als Rezensionsexemplar erhalten habe. 
    Zu Beginn dachte ich zunächst auch noch direkt, dass dies ein wirklicher turbulenter und abwechslungsreicher Roman ist, der mir sehr gefallen kann. Im Weiterlesen stellte ich dann allerdings fest, dass ich mit dem Inhalt nicht so recht warm werde. 
    Zwar ist dieser Roman sehr abwechslungsreich, allerdings in solchem Maße, dass man irgendwann nicht mehr so recht durchblickt. Auf über 500 Seiten geschieht so viel hintereinander, dass ein sinniger roter Faden hier Not getan hätte. 
     
    Ich muss auch gestehen, dass ich mit den Figuren die ganze Zeit nicht so recht warm geworden bin. Anfangs hatte ich noch sehr viel Mitleid mit Alice, da sie zunächst von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt. Nach einer Weile wirkte sie auf mich aber eher nervend, weil ihr Missgeschicke irgendwann einfach zu viel wahren. Sie bemitleidet sich in meinem Augen zu sehr selbst und ist zu sehr von der Meinung anderer über sich abhängig, als das man sie richtig ernst nehmen kann. 
    Leider sorgt vor allem die hohe Anzahl an unterschiedlichen Charakteren dafür, dass man nicht so recht durch die Handlung findet. Ständig spielt ein anderer männlicher Charakter neben Alice die Hauptfigur (generell hatte ich ein wenig das Gefühl, dass Alice sich Männern zu sehr an den Hals wirft), so dass man einfach nur den Überblick verlieren kann.
     
    Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin sich mehr auf einzelne Charaktere und Situationen fixiert, statt von Etappe zu Etappe zu hetzen. 
    Zwar war mir einerseits bereits vor dem Lesen klar, dass auch das Thema Horoskope eine gewissen Rolle einnehmen würde. Allerdings wird dieses Thema nicht mal besonders gut in die Haupthandlung eingebettet. Ich bin irgendwann im gesamten Astrologie-Hokuspokus nicht mehr so ganz durchgestiegen, da es mal eine Rolle zu spielen schien (und dann auch extrem thematisiert wurde) und dann wiederum eher nebensächlich behandelt wurde. Es war auf mich verwunderlich, wie Alice, die sich anfangs so gar nicht auf Astrologie einlassen konnte und wollte, plötzlich nachdem sie einen heißen Typen trifft, sich von ihm bezüglich des Themas um den Finger wickeln lässt. 
     
    Dieser Roman hat durchaus Potential, nur leider schöpft es dieses nicht aus. Man hätte den Roman problemfrei um die Hälfte der Handlung (und auch der Charaktere) einschrumpfen können. Dann hätte man zumindest ein interessantes Gesamtkonstrukt erhalten. So muss man sich leider über lange Strecken durch das Buch quälen. 
    Und auch so leid es mir tut, aber auf mich wirkte der Roman ein wenig unausgegoren und hätte vor allem sympathischere und einzigartige Charaktere verdient.
    Für diesen Roman kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen! 
     
    Note: 4-
  19. Cover des Buches Dark Matter: Der Zeitenläufer (ISBN: 9783442483976)
    Blake Crouch

    Dark Matter: Der Zeitenläufer

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Leser44

    „Dark matter-Der Zeitenläufer" ist vom Anfang bis zum Ende unglaublich spannend! Obwohl ich dieses Genre normalerweise nicht lese und ich daher sehr skeptisch war, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist ein absoluter Pageturner! Kaum hat man angefangen zu lesen, möchte man gar nicht mehr aufhören!


    Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm. Der Protagonist Jason war mir sehr sympathisch. Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen und habe mit ihm mitgezittert, obwohl seine Erlebnisse sehr schräg und unvorstellbar sind. Die Idee hinter dem Buch ist sehr originell. Die Handlung ist, meiner Meinung nach, recht kompliziert und verwirrend. Daher brauchte ich viel Konzentration beim Lesen. Das Ende fand ich sehr gut gelöst und wirkte für mich logisch. „Dark matter" ist ein Buch welches zum Nachdenken anregt gleich mehrere Messages hinterlässt.


    Mein einziger Kritikpunkt ist der Titel. „Der Zeitenläufer" passt überhaupt nicht zur Handlung! Es gibt niemanden, der in diesem Buch durch die Zeit reist! Jason reist durch verschiedene Universen, doch bleibt immer in seiner Zeit. Er kann weder in die Zukunft noch in die Vergangenheit reisen! Warum nun dieser Titel gewählt wurde, ist für mich völlig unverständlich. Da dies nichts an meinem Lesevergnügen geändert hat, werde ich trotzdem 5 Punkte vergeben.


    Fazit: Ein Pageturner! Vom Anfang bis zum Ende packend! Eine außergewöhnliche Idee! Regt zum Nachdenken an! Der Titel passt überhaupt nicht!


  20. Cover des Buches Gesang der Fledermäuse (ISBN: 9783311100225)
    Olga Tokarczuk

    Gesang der Fledermäuse

     (25)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi

    „Die Wintermorgen sind wie aus Stahl. Ihr Geschmack ist metallisch, und ihre Kanten sind scharf. Mittwochs, im Januar, um sieben Uhr morgens merkt man, dass die Welt nicht für den Menschen geschaffen wurde, und ganz gewiss nicht zu seinem Vergnügen und seiner Bequemlichkeit.“

     Das sagt eigentlich schon alles. Dieses Buch ist eigen und besonders und so großartig, dass man es voller Ehrfurcht ganz langsam genießen sollte.

    Man weiß hier lange nicht, womit man es zu tun hat. Es wird ein Toter gefunden auf einem einsamen Hochplatteau, irgendwo am Rande von Polen, ganz kurz vor Tschechien. Im Winter leben dort nur drei Menschen, weil es den meisten zu einsam und zu kalt ist, jetzt sind es nur noch zwei. Eine davon ist Janina, eine pensionierte Lehrerin mit einer Passion für Horoskope, die Natur und Senfsuppe. Sie ist eigen, aber wer sie kennt mag sie.

    Sehr eindringlich erfährt man von dieser Gegend und ein paar Menschen, die anders sind und eine Nische gefunden zu haben scheinen. Man kultiviert seine Eigenheiten, akzeptiert sie aber auch bei anderen, steht sich bei, wenn es nötig ist, pflegt aber ansonsten seine Privatsphäre. Es könnte idyllisch sein, würde man nicht immer wieder über eine Leiche stolpern.

    Also ist es ein Thriller? Das weiß man erst am Ende und ich sage es nicht. Es ist ein Buch, wie man noch keines gelesen hat, voller grandioser Beschreibungen, seltsamen Figuren, leisem Humor und Weisheit.

    Man kann es mit einiger Berechtigung langatmig finden. Genauso gut kann man sich aber auch hineinknien, es genießen und sich überraschen lassen.


     "Man muss den Menschen sagen, was sie zu denken haben. Anders geht es nicht. Sonst tut es ein Anderer."

  21. Cover des Buches Nicht schon wieder ein Vampir! (ISBN: 9783802582844)
    Tate Hallaway

    Nicht schon wieder ein Vampir!

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Fenja1987
    Garnet Lacey könnte eigentlich ganz zufrieden sein mit ihrem Leben, gebe es da nicht dieses Problem. Sie ist eine Hexe, nun sie persönlich stört das nicht, doch der Vatikan hat es seit jeher auf die Fahnen geschrieben das Übersinnliche zu vernichten. Nachdem die Jäger ihren Hexenzirkel vernichtet haben ist sie auf der Flucht und strandet letztendlich in einem kleinen Ort, in dem sie in einem Laden für Magierbedarf arbeitet. Wer würde schließlich auf die Idee kommen, dass eine echte Hexe genau da arbeiten könnte? Dummerweise hat die Göttin Lillith seit dem Angriff, von Garnet Besitz ergriffen und das alles andere als angenehm. Eines Tages begegnet Garnet dem Vampir Sebastian, der durch sein ungewöhnliche Hobby, ebenfalls den Vatikan auf den Plan ruft. Und wäre das alles nicht schon anstrengend genug taucht auch noch Garnets Ex-Freund und Vampir wieder auf.

    Die Geschichte von Garnet, Lillith Sebastian und Parrish hat mich wirklich gut unterhalten. Mit viel Selbstironie beschreibt Garnet ihr chaotisches Leben. Angefangen vom Angriff der Vatikanagenten, Garnets Interaktion mit "Lillith" ihrer eigenen inneren Göttin über dem Hin und her zwischen Sebastian und Parrish. Alles wirklich amüsant. Sebastian natürlich äußerst attraktiv hat aber stellenweiße auch was vom Typ verschrobener Wissenschaftler. So ganz konnte ich ihn noch nicht einordnen. Hat mir eigentlich auch ganz gut gefallen. Die Nebencharaktere haben mir auch ganz gut gefallen. Allen voran Mátyás der Sohn von Sebastian, der alle Jahre wieder seine nicht ganz tote Mutter ausgräbt. Aber auch Garnets Menschliche Freunde, wie William, der im gleichen Laden arbeitet wie Garnet oder Ivy, die im Café neben dem Zauberladen arbeitet sind wirklich liebenswert. Die Handlung ist jetzt nicht wirklich tiefgründig, dennoch sehr amüsant und kurzweilig mit so mancher unerwarteter Wendung.

    Fazit: Ein wirklich netter Auftakt der Reihe um die Hexe Garnet Lacey, Vampiren und Göttern. Wer eine fantastische Lektüre für einen verregneten Lesenachmittag sucht oder einfach so für Zwischendurch, wird hier fündig. Mir hat es durchaus Spass gemacht. 4 von 5 Punkten von mir!

    Reihenfolge der Bücher:
    1. Nicht schon wieder ein Vampir!
    2. Beiß noch einmal mit Gefühl
    3. Vampir sein ist alles
    4. Biss in alle Ewigkeit
  22. Cover des Buches Am ersten Tag (ISBN: 9783442376582)
    Marc Levy

    Am ersten Tag

     (100)
    Aktuelle Rezension von: SonnenBlume

    Die Archäologin Keira und den Astrophysiker Adrian verbindet ein gemeinsamer Sommer, an dessen Ende sie ihn wieder verlässt. Beide haben lange keinen Kontakt und gehen ihren Berufen leidenschaftlich nach, bis sie ein hochdotierter Wissenschaftspreis wieder zusammenbringt. Doch auch dieses Mal ist Adrian nicht mehr als eine Nach vergönnt, nach der Keira einen geheimnisvollen Anhänger bei ihm lässt.
    Sie will wieder zu ihrer Ausgarbungsstätte nach Äthiopien zurückkehren, während Adrian versucht herauszufinden, was Keira ihm mit diesem geheimnisvollen Anhänger mitteilen wollte. Als er sich auch nach einiger Zeit keinen Reim auf das alles machen kann reist er zu Keira und versucht gemeinsam mit ihr das Geheimnis um den mysteriösen Anhänger zu lüften. Die beiden reisen um die Welt und ihre Fragen beantwortet zu bekommen und sind sich lange nicht bewusst, dass all die Unfälle um sie herum keine Zufälle sind, sondern sie mit ihrer Suche eine mächtige Organisation gegen sich aufbringen, die vor wenig zurückschreckt.

    Ich habe mich gefreut auf einen Liebesroman, der mir mein Herz erwärmt. Bekommen habe ich ein Buch, dessen Gerne ich nicht so recht einordnen kann mit Dialogen, die wahrscheinlich kein Mensch so verkrampft führen würde. Lange wusste ich nicht, wohin mich die Geschichte führt (außer einmal fast um die ganze Welt), am Ende angelangt war ich von Marc Levy als Reiseführer leider aber nicht sonderlich überzeugt.
    Abgesehen von den völlig krampfhaft konstruierten Dialogen war ich spätestens ab Hälfte des Buches sehr genervt von der geheimnisvollen Gruppierung, die Adrian und Keira um jeden Preis stoppen will. Man bekommt als Leser immer nur kleine Stückchen zugeworfen, die nicht mal den hohlen Zahn füllen und nicht wirklich Informationen bringen, die mich gerne zum Weiterlesen bewegt haben.

    Alles in allem mache ich keine Freudensprünge bei der Aussicht auf Teil zwei, auf der anderen Seite möchte ich aber natürlich wissen, was es mit dem Anhänger jetzt wirklich auf sich hat und vor allem, wie es Adrian geht. Hoffnung auf große Verbesserungen mache ich mir aber leider nicht.

  23. Cover des Buches Zwischen dir und mir die Sterne (ISBN: 9783733502522)
    Darcy Woods

    Zwischen dir und mir die Sterne

     (133)
    Aktuelle Rezension von: xx_yy

    Inhalt
    Wil ist 17 Jahre alt. Ihre Mutter ist bereits gestorben, als sie ein kleines Kind war und ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Sie und ihre Mutter haben sich schon immer darauf verlassen, was ihnen die Sterne mitteilen. Und so weiß Wil, dass ihr noch 22 Tage bleiben, um die Liebe ihres Lebens zu finden, das sie ansonsten 10 Jahre oder länger nur Unglück in der Liebe haben wird. So kommt es, dass sie durch Zufall Grant kennenlernt. Er ist etwas besonderes, das weiß sie. Jedoch gibt es ja auch noch Seth. Seth muss es sein, sagt sie sich. Schließlich ist er Schütze, wie es die Sterne prophezeien. Aber es gibt ja auch immer noch Grant, zu dem sie sich mehr hingezogen fühlt. Oder? So steckt sie zwischen einem Gefühlschaos zwischen den beiden Brüdern und muss sich entscheiden, bevor ihr die Zeit abläuft.

    Meinung
    Die Idee mit den Horoskopen etc., die für Wil alles sind und ihr immer helfen, Entscheidungen zu treffen, ist genial! Also wirklich genial. Ich habe das zuvor noch nie gelesen. Es war einfach etwas neues und oft auch witziges. Ich musste oft den Kopf schütteln, weil ich es irrsinnig fand, sich so auf die Aussage von Horoskopen zu verlassen, aber genau das macht dieses Buch aus. Es ist ein Hin und Her zwischen Grant und Seth. Davon sich Gefühle ein- und auszureden. Es war wirklich schön, diese Geschichte zu lesen. Ich kann sie nur empfehlen.

  24. Cover des Buches Die Himmelsscheibe von Nebra (ISBN: 9783548061160)
    Harald Meller

    Die Himmelsscheibe von Nebra

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974
    Das Buch über die Himmelscheibe von Nebra ist in erster Linie ein Sachbuch, doch auf Grund der Umstände, wie das archäologische Objekt in den Besitz des Landesmuseums kam, beginnt das Buch wie ein Kriminalroman.

    Die Himmelscheibe wurde 1999 von Sondengängern am Mittelberg gefunden und illegal verkauft, denn Sachsen-Anhalt gehört zu den sogenannten Schatzregalen, somit gilt: "Bewegliche Kulturdenkmale, die herrenlos sind oder die so lange verborgen gewesen sind, dass ihr Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist, werden mit der Entdeckung Eigentum des Landes..." (§12 Abs. 1, DSchG LSA).

    Harald Meller beschreibt, wie er der Himmelscheibe auf die Spur gekommen ist und diese letztlich mit Unterstützung der Polizei für das Museum retten konnte.

    "Um das Jahr 1600 vor Christus im Boden vergraben, handelt es sich bei der Scheibe aus Bronze und Gold um die älteste bisher gefundene konkrete Darstellung des Himmels."

    Auf Grund der Aussagen der Finder sowie der hinterlassenen Spuren, wurde der Fund nachgestellt. Im weiteren berichtet das Buch über die ausführlichen Untersuchungen der Himmelsscheibe. Dabei werden mögliche Deutungen über den Sinn der Darstellungen auf der Scheibe besprochen. Die Beschreibungen sind dabei unterhaltsam gehalten. Oft wird weit ausgeholt, was aber aus meiner Sicht als archäologischer Laie durchaus nützlich ist, um die Erklärungen besser zu verstehen. Sehr gut wird beschrieben, wie selbst die einzelnen Materialien der Scheibe auf ihre Zusammensetzung und mögliche Herkunft untersucht wurden.
    Da der Fund aus einer Zeit ohne schriftliche Aufzeichnungen stammt, ist es besonders schwer die Rätsel der Himmelscheibe zu lösen.

    Das Buch ist in die Teile Der geschmiedete Himmel und Das Reich der Himmelscheibe unterteilt. Während der erste Teil über den Fund und die Untersuchungen berichtet, widmet sich der zweite Teil des Buches der Zeit, in der die Himmelsscheibe erschaffen wurde.

    Verteilt über das ganze Buch gibt es auch immer wieder ergänzende Darstellungen zum jeweiligen Thema.

    Am Ende des Buches gibt es noch Informationen zu den Ausstellungen rund um die Himmelsscheibe.


    Fazit

    Mir hat das Buch über die Himmelsscheibe sehr gut gefallen. Obwohl ich bereits die Ausstellung im Landesmuseum sowie die Arche Nebra besucht habe, konnte ich noch viel Neues und vor allem Interessantes über dieses bedeutende Fundstück erfahren.

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