Bücher mit dem Tag "astronomie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "astronomie" gekennzeichnet haben.

306 Bücher

  1. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

     (1.162)
    Aktuelle Rezension von: DianaS

    Der Leser lernt im ersten Band die sieben Schwestern kurz kennen und weiß jetzt schon, dass hinter jeder eine andere und interessante Persönlichkeit steckt. Mysteriös wird der Tod des Adoptivbaters, Pa Salt, dargestellt, der den Töchtern jeweils einen Brief mit dem Hinweis auf die Herkunft jeder Tochter hinterlässt. Zusätzlich erhält jede Tochter die Koordinaten zum jeweiligen Land/Ort, wo die Reise hingehen soll....faszinierend finde ich, dass man schon im ersten Band dieser Reihe auf so viele unterschiedliche Charaktäre trifft, die ich unbedingt in den jeweiligen Büchern der Reihe näher kennenlernen möchte. Zusätzlich streut die Autorin hier und da Geheimnisse, Rätsel, Personen ein, bei denen man wie ein Detektiv miträt und hofft, diese im nächsten Band zu lösen. Fesselnd und spannend von der ersten bis zur letzten Seite...

  2. Cover des Buches Wait for You (ISBN: 9783492304566)
    Jennifer L. Armentrout

    Wait for You

     (1.613)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Avery zieht um und möchte am College wo sie niemand kennt, ein neues Leben beginnen. Sie lernt neue Freunde kennen und am ersten Tag stösst sie mit Cam zusammen. Dieser ist am Campus bekannt für seine lockeren Affären und zeigt deutliches Interesse an Avery. Avery hat aber aufgrund ihrer Vergangenheit keine Interesse an Männern, die beiden entwickeln aber eine Freundschaft und Avery beginnt sich zu öffnen doch ihre Vergangenheit holt sie wieder ein...

    Nun... ich weiss nicht recht... hätte ich dieses Buch nach dem Erscheinungsdatum gelesen, hätte ich den Hype wahrscheinlich eher verstanden... Dieses Buch fällt leider in die Kategorie " Genre, dass eine gute Entwicklung gemacht hat" sprich die neuen Bücher treffen meinen Geschmack besser... 

    Der Schreibstil war zwar fliessend jedoch kam die Geschichte nicht vom Fleck, es gibt eine Entwicklung die war aber zäher als alter Kaugummi... Und dazu kam, dass es nur aus Averys Sicht war... und ich kam mit der Protagonistin einfach nicht klar, die Entwicklung war mir auch hier viel zu langsam und sie hat mir eine Spur zu oft gelogen, zwar für den Eigenschutz aber trotzdem... Ich mag es nicht wenn die Protagonistinnen so fragile sind... es hat sich eher als ein künstliches in die Länge ziehen angefühlt...

    Zum Schluss als dann doch alles endlich ans Licht kommt und die Protagonistin sich endlich dazu beschliesst in ihrem Leben aufzuräumen etc. wurde auch ich besser unterhalten leider konnte es für mich die Geschichte nicht retten... 

    Es war mein erstes Buch der Autorin und ich habe noch so viele auf dem SUB von ihr... Ich mochte nicht die Art und weise wie die Geschichte sich gezogen hat... Ich glaube ich werde ihr sicher noch eine Chance geben, aber wenn dies in die gleiche Richtung geht, wird aussortiert...

    Kann ich leider nicht weiterempfehlen, da gibt's deutlich besseres, welche dasselbe Thema behandelt und einem einfach spannender Unterhalten...

  3. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (778)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Allys Leben läuft hervorragend! Sie liebt ihr Leben als Profiseglerin und fährt eine Regatte nach der Nächsten. Außerdem verliebt sie sich in den Skipper Theo, der ihre Gefühle erwiedert. Mitten in einem romantischen Ausflug erfährt Ally schließlich vom Tod ihres Adoptivvaters Pa Salt. Sie reist sofort nach "Atlantis", wo sie ihre Schwestern und den Anwalt des Vaters trifft. Wie man aus dem ersten Band schon weiß, erhält sie wie alle anderen Schwestern auch einen Brief und Koordinaten als Hinweis auf ihre Herkunft. Doch zunächst will sie vor allem zurück zu Theo und zur nächsten Regatta. nicht wissend, dass dort etwas Furchtbares passiert. Danach macht sie sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit und reist nach Norwegen, wo einst eine junge Frau vom Land in die Stadt zog, weil sie dort singen sollte. 

    Nachdem ich den ersten Band rund um Maia, die erste der sieben Schwestern, nicht mehr aus der Hand legen konnte, hatte ich einerseits hohe Erwartungen an dieses Buch und gleichzeitig Angst, enttäuscht zu werden. Wie schon beim ersten Buch hat mich die Geschichte der Vergangenheit mehr gefesselt als die der Gegenwart. Wie schon manch Anderer erwähnt hat, habe auch ich manche Ereignisse vorhersehen können. Und ehrlich gesagt finde ich Theo nicht so sympathisch. Er sagt Ally quasi 3 Tage nach Zusammenkommen, dass er sie liebt. Das finde ich halt etwas früh. Aber das ist meine persönliche Meinung und hat dem Buch auch keinen Abbruch getan. Ich bin eher froh, dass ich diese Reihe entdeckt habe. Ich bin auch gespannt, was für Geheimnisse rund um Pa Salt vielleicht noch auftreten und dann hoffentlich auch irgendwann gelöst werden. 

    Dem Buch gebe ich gerne trotz manch kleinem Kritikpunkt die volle Punktzahl, weil ich auch hier nicht mehr aufhören wollte und konnte zu lesen. Ich freue mich schon auf Band 3!

  4. Cover des Buches New Dreams (ISBN: 9783426525845)
    Lilly Lucas

    New Dreams

     (455)
    Aktuelle Rezension von: Han_Sch0128

    *4,5 ⭐

    ach ja green valley ein wohlfühlort für jeder mann. 

    zu den charäkteren: mit elara kann ich mich echt zu 100% identifizieren, deswegen glaub ich, dass ich mich mit diesem band am meisten emotional verbinden. noah du mein lieber ich muss mit dir nochmal unter 4 augen unterhalten. schwierig also so vom charkter isser ganz süß, aber manche sachen ach gott 😭. aber die nebencharaktere waren toll. schön ryan , izzy, will und die anderen wieder gelesen zu haben! der schreibstilhat mir auch wieder unglaublich gut gefallen und im großen und ganzen einfach ein hammer buch! danke lilly!

  5. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (256)
    Aktuelle Rezension von: buchverzueckt

    Eine Geschichte zum Wohlfühlen! Dieser tolle Familien- Generationenroman spielt im verträumten Künstlerdorf Ahrenshoop. 


    Die Astronomin Carly ist in ihrem Leben an einem Punkt angekommen, an dem sie entscheiden muss, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Der Vertrag bei ihrem Mentor Thore Sjöberg läuft aus, doch ihr kommt ein Zufall zur Hilfe: Sjöberg erbt ein kleines Häuschen namens Naurulokki, an der Ostsee. Carly soll es für ihn sichten und entrümpeln, damit er das Haus verkaufen kann. Ganz wohl ist ihr bei dieser Sache jedoch nicht, hat sie doch seit dem Tod ihrer Eltern das Meer gemieden. Sie nimmt die Herausforderung trotzdem an; kaum in Ahrenshoop angekommen lernt sie die urigen Küstenbewohner schnell kennen. Besonders zu Henny Badonin fühlt sie sich hingezogen, wenn nicht sogar besonders nahe, Carly sieht ihr sogar etwas ähnlich. Henny Badonin war einst die Bewohnerin von Naurulokki, in dem Haus Carly sich jetzt plötzlich sehr angekommen und heimelig fühlt. 


    Das Buch lädt uns Leser ein, in eine andere Welt einzutauchen; Patricia Koelle beschreibt Ahrenshoop und das Haus Naurulokki sowie die liebgewonnenen Nachbarn mit viel Liebe und sehr authentisch. Naurulokki hatte ich schnell vor meinen Augen und habe mich genauso wohlgefühlt, wie Carly das getan haben muss. 


    Toll war auch die Geschichte um Henny, Joram und Nicholas, welche parallel erzählt wurde und sich dadurch die Vergangenheit und die Gegenwart wunderbar zusammenfügten. 


    "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit fort, als dass du mir nicht doch nahe bist ..."

  6. Cover des Buches The Last Goddess - A Fate Darker Than Love (ISBN: 9783473585779)
    Bianca Iosivoni

    The Last Goddess - A Fate Darker Than Love

     (360)
    Aktuelle Rezension von: KathieMarie

    Für Blair wir ein Albtraum wahr, als ihre Mutter und ihre große Schwester bei einem Autounfall ums Leben kommen, mit ihnen hat sie nun alles verloren. Dabei sollten Valkyren, wie ihre Mutter, doch eigentlich unsterblich sein! Und obwohl alles danach aussieht, weiß Blair, dass es kein Unfall war, der ihre Familie getötet hat. Also macht sie sich auf den Weg, um Antworten zu finden. Dabei stößt sie jedoch auf Wahrheiten, die sie vielleicht lieber doch nicht gekannt hätte.

    Der erste Band der zweiteiligen Romantasy-Reihe ist sehr kurzweilig und leicht zu lesen. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, der das lesen sehr angenehm macht. Die Einführung in die Welt der Valkyren war für mich nicht sofort zu durchschauen und dennoch wird man nicht mit nordischer Mythologie überschüttet, obwohl es mehr als genug Material dafür gäbe. Dennoch sind die Valkyren eine Truppe von unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die den Inhalt des Romans ein wenig aufblühen lassen.
    In beinahe jeder Figur steckt etwas, das zu einer drastischen Wendung des Geschehens führt, da vermisst man fast schon die ganz einfache Figur der besten Freundin, die keine Ahnung von der Welt der Valkyren, dem Chaos und Ragnarök hat. Doch diese drastischen Wendungen hat der Roman auch nötig, denn ohne sie, könnte die Spannung nur schwerlich aufrecht erhalten werden. Es gibt immer wieder diese einzelnen Spannungsmomente, zwischen denen die Spannung etwas nachlässt, jedoch zu keiner Zeit die Bindung zum Leser. Alles arbeitet auf eine Szene der hohen Eskalationsstufe hin. Geheimnisse werden enthüllt und die Seiten werden gewechselt.

    Neben dem offensichtlichen Problem, das sich Weltuntergang nennt, hat Blair aber auch mit ihren eigenen Gefühlen zu kämpfen, die sie ihrem besten Freund entgegen bringt, was hier wesentlich dramatischer ist, als die übliche "Ich-liebe-meinen-besten-Freund"-Problematik. Blair, mit Mythen und Legenden aufgewachsen, liebt die Nordlichter, aber vor allem bedeutet ihr ihre Familie und ihr bester Freund alles. Ihre Reaktionen sind sind nachvollziehbar, manchmal etwas überzogen. Sie hat eine impulsive Persönlichkeit und versucht immer allen, die sie liebt treu zu bleiben, was sich als enormer Kraftakt herausstellt. Ich für meinen Teil konnte nicht so ganz warm werden mit ihr, denn, trotz der nicht ganz so stabilen Spannung, bekommt man viel Input, der auch erstmal verarbeitet sein will. Außerdem ist es auch schwer bei 350 Seiten bei viel Handlung noch mehr in die Tiefe der Charaktere vorzudringen.

    Alles in allem ist "The last goddess - A fate darker than love" ein gelungener Auftakt der Dilogie, der Lust auf mehr macht. Mehr Mythen, mehr Action und mehr unerwartete Wendungen.

  7. Cover des Buches Die drei Sonnen (ISBN: 9783453317161)
    Cixin Liu

    Die drei Sonnen

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Felis2305

    Ein recht gelungener SciFi-Roman der astophysikalische Fakten sehr gut integriert.
    Leider stellenweise echt langatmig geschrieben, und allgemein macht der Schreibstil keine Lust auf Bände 2&3.

  8. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Stephen Hawking setzt mit seiner kurzen Geschichte der Zeit bei Aristoteles ein. Für mich spannend wurde es beim Newtonschen Gravitationsgesetz. Es besagt, dass große und kleine Massen sich anziehen.
    Das leuchtete mir sofort ein. Ich bin eine kleine Masse, die vom Mainstream angezogen wird, so wie der Mond von der Erde oder die Erde von der Sonne.

    Dann erfuhr ich, dass am Anfang des 20. Jahrhunderts die Theorie bestätigt wurde, die besagt, dass sich das Universum seit dem Urknall ausdehnt.
    Ich stellte mir vor, durchs Universum zu fliegen, mich immer weiter von den anderen kleinen Massen entfernend. Das stimmte mich traurig. Dann geriet ich in ein Wurmloch und landete in einer anderen Galaxie. Jetzt liefen mir die Tränen.

    Plötzlich wurde ich, durch Stephen Hawking in meiner Phantasiereise angeregt, von einer Schwerkraft enorm angezogen. Ich sah dieses Schwarze Loch vor mir. Es wimmelte dort von Viren, Krankheiten, Gewalt, Krieg und Naturkatastrophen. Dort wollte ich nicht hin! "Stephen!", rief ich in meiner Verzweiflung. "Hast du nicht Gegenmittel für mich, damit ich nicht in dieses schwarze Loch gesogen werde? Ich habe solche Angst! Oder wenigstens eine Maske, hinter der ich mich verstecken kann?" Alles Zetern half nichts. Ich wurde weiter von dem Schwarzen Loch angesogen. Schließlich war eine solche Masse an Leid in mir, dass ich allen Widerstand aufgab. Sollte mich doch diese große Masse erdrücken. Ich war nun bereit für meine Kreuzigung. Schließlich wurde ich wie ein "Spaghetti in die Länge" gezogen und tauchte ich in das Schwarze Loch ein.

    Wie ich erwartet hatte, löste ich mich als kleine Masse auf. Aber welches Wunder! Ich ging nicht in der großen Masse verloren, sondern war plötzlich ein winzig kleines Teilchen. Das war ich bereits vorher. Nur hatte mich meine kleine Masse daran gehindert, es wahrzunehmen.
    Wenn es in dieser Singularität, also dem Ort, wo die Krümmung der Raumzeit divergiert, das heißt, unendlich wird, noch eine Zeit gäbe, würde ich jetzt sagen, dass ich mein Sein als winziges Einzelteilchen erst einmal ein paar Milliarden Jahre genoss. Ach! War das HerrLich(t), so unabhängig zu sein!

    Das Wunder ging aber noch weiter! Ich entdeckte ein zweites Einzelteilchen und dieses verhielt sich wie mein Spiegel- oder Ebenbild. Wenn ich winkte, winkte es auch. Wenn ich lächelte, lächelte es ebenfalls. Merkwürdig!
    Da sah ich das Lichtkabel, ein warmes Liebesband, das die Informationen transportierte.
    Als ich noch aufmerksamer hinschaute, war ich von unzähligen Einzelteilchen umgeben, die alle miteinander verbunden waren und immer mehr wurden. Wie phantastisch!

    Eines dieser Einzelteilchen erschien mir anders. Was war das denn? Wirklich! Es hatte einen Sprachcomputer! "Stephen? Bist du das?", fragte ich unsicher. "Willkommen, Vera Seidl! Einen schönen Namen hast du. Er bedeutet, die Wahrheit oder der Glaube siedelt sich an. Aber das weißt du ja", antwortete es mit seiner Computerstimme. "Ja, zum Teil bin ich Stephen Hawking. Jedoch sieh! Die vielen Wellen, die von mir weggehen und auf mich zulaufen!"
    "Aber wie hast du denn deinen Sprachcomputer mitnehmen können? Und wozu?", fragte ich verblüfft.
    Stephen lachte herzhaft. "Ich habe ihn einfach mitgenommen! Wozu fragst DU? Die Menschen haben sich an meine Computerstimme gewöhnt und du ganz besonders!" Dabei sah mich das winzige Einzelteilchen eindringlich an.

    Als ich an mir herunterschaute, musste ich erkennen, dass ich meine kleine Masse gar nicht verloren hatte, die aber, nachdem sie im schwarzen Loch gewesen war, nicht mehr vom Mainstream angezogen werden konnte, sondern weiter kleinstes Einzelteilchen blieb. Als Masse hatte ich immer noch Hände und im schwarzen Loch enorm viel Energie getankt, um aufzuschreiben, was Stephen mir diktierte.
    Seine Informationen haben sich deshalb verändert, weil er jetzt ein kleinstes Teilchen ist, das mit vielen anderen durch Liebe und Licht verbunden ist. Man nennt es auch Bewusstsein. Ich nenne es Gott.

    Die Umwandlung der Wahrnehmung von der kleinen Masse zum kleinsten Teilchen hätte und hat Stephen Hawking zu seinen Lebzeiten auf der Erde anders ausgedrückt. Etwa so: "Sie überzeugten mich davon, daß rotierende Schwarze Löcher nach der Unschärferelation der Quantenmechanik Teilchen hervorbringen und emittieren müssen." Oder so: "Es verhält sich ähnlich wie in dem bekannten Beispiel der Affen, die auf der Schreibmaschine herumhämmern - was sie schreiben, wird größtenteils Unsinn sein, doch in ganz seltenen Fällen werden sie durch reinen Zufall ein Shakespearesches Sonett zusammenfügen." Auch so: "Wir sehen das Universum, wie es ist, weil wir existieren."

    Die folgenden Sätze stammen jedoch nicht aus seinem Diktat. "Lieber Stephen Hawking, liebes kleinstes Teilchen, ich danke dir von ganzem Herzen, dass du auf der Erde deine Behinderung, dein Kreuz so tapfer getragen hast. Ich danke dir herzlich für alles, was du für die Menschheit getan hast. Ich danke dir für dein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit", indem du die klassische Physik und die Quantentheorie äußerst verständlich und immer mit einem Augenzwinkern erklärst, wobei mich die Menge an Informationen manchmal überfordert hat. Vielen Dank für die deutliche Beschreibung der Einsteinschen Relativitätstheorie. Dein Beispiel mit dem Ping Pong Spiel in der fahrenden Straßenbahn war hinreißend."

    Ich habe das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" gelesen und zusätzlich der Stimme von Frank Arnold gelauscht. Meine Wahrnehmung erfolgt eher über das Sehen oder das Riechen, lerne aber gerade, auch anderen Stimmen mehr Aufmerksamkeit zu verleihen und sei es die Computerstimme von Stephen Hawking.
    Frank Arnold las ruhig, flüssig und mit einer Betonung, die mir das Verständnis der physikalischen und astronomischen Gesetze erleichterte. Ich danke ihm herzlich.

    Das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" erschien 1988. Bis zum Jahr 2002 waren neun Millionen Exemplare verkauft worden. 41 Wochen lang hielt sich das Werk in den Jahren 1988 und 1989 auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Es ist in 40 Sprachen übersetzt worden, für mich zum Glück auch in die deutsche.

    Diese Rezension soll dem Babelsberger Mieterverein gewidmet sein, der mir zur Seite stand, als ich vom schwarzen Loch angesogen wurde.

    Vera Seidl

     PS.: "Lieber Albert Einstein, liebes kleinstes Teilchen, bitte verzeih mir, dass ich dich widerlegt habe. Gott würfelt und zwar gezielt ... und mit Humor. Aber das weißt du ja inzwischen selbst. 

     

  9. Cover des Buches Unter dem Zelt der Sterne (ISBN: 9783551583987)
    Jenn Bennett

    Unter dem Zelt der Sterne

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    4.5

    Ich gestehe, dass das Buch vor einigen Jahren ein ziemlicher Coverkauf war und es vermutlich deswegen so lange auf meinem Sub lag. Wie sich beim Lesen herausgestellt hat, lag es definitiv zu lange bei mir rum.

    Die Geschichte konnte mich sehr schnell in seinen Bann ziehen und ich mochte die Mischung aus Liebe, Familie, Abenteuer und Natur. Denn Zorie und Lennox, die mal beste Freunde und kurz Zeit auch mehr, treffen sich zufällig zu einem Glampingtrip mit Freunden, aber dann kommt alles ziemlich anders und die beiden sich plötzlich alleine unterwegs.

    Wie gesagt hat das Buch eine tolle und sehr unterhaltsame Mischung und auch wenn ich absolut kein Fan von Zelten bin, hat es sehr viel Spaß gemacht die beiden zu begleiten. Die Natur und das setting wird von der Autorin wirklich toll beschrieben. Dazu gibt es eine gute Prise Humor sowie eine süße Liebesgeschichte.

    Auch die Gestaltung mit gezeichneten Karten in den verschiedenen Teilen des Buches fand ich sehr gelungen. Due Autorin hat zudem einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil, daher wird es definitiv nicht das letzte Buch gewesen sein, dass ich von Jenn Bennett gelesen habe.

  10. Cover des Buches Worlds Collide (ISBN: 9783736316638)
    Anabelle Stehl

    Worlds Collide

     (151)
    Aktuelle Rezension von: kathisbuchmagie

    „Worlds Collide“ von Anabelle Stehl war für mich ein solides und eher ruhiges Buch. Leider konnte es mich aber nicht wirklich fesseln. Ich denke dass es hier ein klarer Fall von Geschmackssache ist, ob einem die Geschichte gefällt oder nicht. Beim Kauf dachte ich noch, dass mir das Thema Social Media gut gefällt aber Spoiler: Dem war leider doch nicht so 😂. Die Geschichte um Fiona und Demian wurde sehr langsam erzählt, weswegen es meiner Meinung nach einige Längen im Buch gab. Zudem war es für meinen Geschmack etwas zu wenig Drama und ich hätte mir mehr Dynamik gewünscht.
    Die Charaktere hingegen fand ich wirklich toll und man hat sich beim Lesen total wohl gefühlt. Die Lovestory war auch wirklich cute, aber eben sehr langsam und unaufregend.
    Der Schreibstil war auch absolut zauberhaft, wodurch das Buch sich super leicht lesen lies.

  11. Cover des Buches Du bist das Licht in meiner Welt (ISBN: 9783957612113)
    Emily Stopp

    Du bist das Licht in meiner Welt

     (65)
    Aktuelle Rezension von: IvyBooknerd

    Eigentlich breche ich sehr selten Bücher ab, aber dieses hier habe ich nicht geschafft, zu beenden, dabei wollte ich es so unbedingt :-(

    Leider bin ich mit dem Buch überhaupt nicht warm geworden. Es ist zu rund, zu perfekt und ohne jegliche Tiefe. Die Charaktere haben keine Ecken und Kanten - hier hat mir einfach wahnsinnig viel gefehlt, als dass ich sie als echte Menschen, statt einfach nur als ein paar Statisten hätte ansehen können.

    Auch hatte ich große Probleme mit dem Schreibstil. Hinter gefühlt jedem Satz ein Ausrufezeichen - persönliche Vorliebe, aber mich hat es wahnsinnig genervt. Hinzu kommt, dass die Dialoge für mich alles andere als echt wirkten, sondern viel zu aufgesetzt. Im wahren Leben würde man so miteinander vermutlich eher weniger sprechen.

    Alles wirkt so naiv und einfach viel zu sehr gewollt.

    Es ist schade um das Buch, aber mich konnte es leider überhaupt nicht überzeugen. Ich habe der Geschichte seit April viele Chancen gegeben - leider ohne Erfolg.

  12. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783036959542)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.241)
    Aktuelle Rezension von: MadameEve1210

    Nun, der Titel ist Programm, es handelt sich hier um eine Reise durch die Galaxie, wobei der Titel auch gleich ist zum erwähnten Reiseführer für alle Reisenden, die Abenteuer erleben wollen. 

    Es beginnt mit Arthur Dent, der mit den Behörden kämpft, diese wollen sein Haus abreißen, was er nicht will und niemals erlaubt hat. Behördenunsinn hin und her, dabei wissen sie noch nicht, dass dem gesamten Planeten das gleiche Schicksal blüht wie dem Haus. 

    Arthur wird von seinem Alien Freund Ford gerettet, der 15 Jahre zuvor auf der Erde gestrandet war. Nun geht es per Anhalter durch die Galaxie, zufällig treffen sie dabei Ford Verwandten, der auch noch Präsident ist, doch nun auf der Flucht ist. 

    Was kann da alles schief gehen?? 

    Mir gefiel das Buch, es hat eine verrückte Art und Weise. Immer wieder durch Ausschnitte des Reiseführers unterbrochen oder anderen Informationen. Die Handlung geht schnell voran, das Buch ist auch recht kurz. Was mir nicht so sehr gefiel, waren die Charaktere selbst und ihre Art und Handlungsweise, manchmal sehr laut und das große Hin und Her, dabei wurde das Schicksal der Erde sehr schnell abgetan, irgendeine Trauerreaktion hätte ich mir gewünscht. Oder auch von den Aliens, als wäre der Mord an so vielen Menschen total normal. 

    Man sollte es mal gelesen haben, aber ob ich auch die weiteren Bände lese, liegt in den Sternen. 

    3 von 5 Sternen

  13. Cover des Buches Der Himmel über den Menschen (ISBN: 9783741273759)
    Thomas Imre

    Der Himmel über den Menschen

     (64)
    Aktuelle Rezension von: MartinA

    Die Grundidee des Buches macht neugierig und anhand des Klappentextes wird ein spannender, vielleicht etwas philosophischer SF-Roman versprochen. Leider hat mir die Umsetzung der Geschichte nicht gefallen. Dabei sind es nicht einmal die technischen Belange, die stören. Sie passen gut zur Thematik und kommen mir teilweise sogar etwas zu kurz. Was mich an DER HIMMEL ÜBER DEN MENSCHEN stört, ist die oberflächliche Schreibweise. Dadurch kann ich weder Bezug zu den Personen, noch zur Handlung aufbauen. Die Geschichte wird erzählt, so als ob sie mir direkt gegenüber sitzt, ein alter Mann, der seine Autobiografie erzählt. Aber es gelingt nicht eine Beziehung zum Erzähler aufzubauen. Alles geht viel zu schnell, unwichtige Nebenhandlungen lenken ab und das tatsächliche Problem gerät gerne und oft in Vergessenheit. Auch wirkt der Roman in anderen Dingen wie etwa Klimawandel, Umweltverschmutzung, sozialer Ungleichheit zu überfrachtet. Manchmal wirkt diese Vision wie ein Schreckenszenario, das auf uns zukommen könnte (mysteriöse Objekte hin oder her), aber dann wird alles wieder durch eine Fernsehshow aufgelockert und alles wirkt nicht mehr so schlimm. Und der Zusammenhang zur Haupthandlung ist nicht ersichtlich.
    Es scheint als ob der Autor seine Fantasie nicht in den Griff bekommen hat und viele Dinge in seinen Roman packen wollte. Leider geht dadurch auch vieles verloren, was diesen Roman vielleicht lesenswert machen würde, aber diese Überfrachtung an Themen und die dadurch resultierende oberflächliche Abhandlung, schadet mehr als dass sie nutzt. Weniger interessante Themen, die auch einen Bezug zur Story hätten, wären besser gewesen (aber ich merke selbst, dass ich mich wiederhole, nur um eines nicht schreiben zu müssen: DER HIMMEL ÜBER DEN MENSCHEN ist NICHT lesenswert).
    Manchmal wäre (viel) weniger mehr. Und auch am Schreibstil muss der Autor noch feilen. Mich hat das Buch in allen Aspekten nicht überzeugen können. Mir fehlte der Zugriff zu den Protagonisten und von allen Problemen der Welt waren das zu viele.
    Aber vielleicht lese ich auch zu wenig SF-Romane, um mich auch auf diesen einlassen zu können.

  14. Cover des Buches Schattenzwilling (ISBN: 9783841502797)
    Katrin Bongard

    Schattenzwilling

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind
    Zum Inhalt: Weißt du, wie es ist, einen Doppelgänger zu haben? Jemand, der dir ähnlich ist, aussieht wie du und doch jemand ganz anderes ist. Nein? Aber ich weiß es. Teresa ist ziemlich verunsichert, als ein Freund ihrer Eltern mit seinen Zwillingssöhnen Kai und Adrian zu Besuch kommt. Vor zwei Jahren war Teresa in Adrian verliebt, doch seitdem hatten sie keinen Kontakt mehr. Nun sitzt Adrian im Rollstuhl, und Teresa fühlt sich stark zu Kai hingezogen – und schämt sich dafür. Doch ist Kai wirklich Kai? Und ist Adrian wirklich Adrian? Oder ist Teresa das Opfer eines gefährlichen Verwechslungsspiels?

    Meine Meinung: gutes Jugendbuch, aber kein Thriller

    Ich muss gleich dazu sagen, dass ich noch keine Thriller gelesen habe. Aber so stell ich sie mir defintiv nicht vor. Das Buch hat den Charakter eines Jugendbuches, auch wenn es am Ende ein bisschen ein Psychospielchen ist (aber nicht wirklich überzeigend).

    Die Story an sich finde ich sehr spannend geschrieben und erzählt. Die Zwillinge sind interessante Charaktere und mag die Art, wie sie dargestellt werden. Leider kann ich nicht wirklich mehr zu den Zwillingen sagen, denn das würde alles Spoiler bedeuten und das möchte ich nicht.
    Tessa finde ich auch interessant, ihre Gedanken in Bezug auf die Zwillinge sind wirklich gut durchdacht. Aber ich kann ihre Zurückhaltung an manchen Stellen nicht nachvollziehen und finde sie streckenweise ein bisschen unangebracht.

    Was mich zwischenweise ein bisschen stört, sind die Rechtschreibfehler und manchmal wird auch der Sinn eines Satzes nicht ganz deutlich, da ein falsches Wort im Satz steht.
    An der ein oder anderen Stelle gab es meiner Meinung nach auch ein paar Logikfehler.

    Was ich auch noch kurz kritisieren möchte: der Klappentext verrät zu viel über das Buch und deren Inhalt.

    Ich muss gestehen, wenn ich das Buch nicht gewonnen hätte, dann würde es wahrscheinlich auch nicht in meinem Regal stehen.

    Warum ich dem Buch 3 Sterne gebe:
    Positiv: Story an sich, Charakterausgestaltung
    Negativ: kein Thriller, Fehler



  15. Cover des Buches Im Bann des Drachen (ISBN: 9783802586255)
    Thea Harrison

    Im Bann des Drachen

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Ähnlich wie der zweite Teil, den ich lustigerweise vor diesem Teil gelesen habe, ist „Im Bann des Drachen“ pures Guilty Pleasure. Nur kurz zur Info, meiner Meinung nach, kann man die Bände auch einfach so lesen, ohne mit den Vorgängern vertraut zu sein. Da es sich hier um GP für mich handelt, mache ich mir nicht so viele Gedanken über die Handlung oder die Charakteren, wie bei anderen Büchern. Ich nehme vieles einfach so hin und genieße den Schmalz (übertriebene romantische Aussagen) und akzeptiere einfach Dinge. Natürlich kann man sich darüber beschweren, dass vieles extrem schnell passiert und vielleicht in der Realität anders laufen würde. Aber es ist ja Fantasy, da ist alles möglich. Mir machen solche kitsichigen Geschichten Spaß, für einen verregneten Nachmittag oder wenn ich abends mal nicht schlafen kann, dann ist diese leichte Unterhaltung genau das Richtige. Wer ähnlich wie ich empfindet, wird mit diesem Buch Spaß haben. Wer allerdings nicht viel mit Romance anfangen kann, dem würde ich das Buch nicht empfehlen. 4 von 5 Sterne

  16. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453503946)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.201)
    Aktuelle Rezension von: paperdragon

    Mich hat die Handlung in den Bann gezogen, ich fand den Schreibstil angenehm und war fasziniert davon eine so detailreiche Geschichte zu lesen, die Anfang des 11. Jahrhunderts spielt. Es entfaltet sich rasch und auch der Hauptcharakter war mir sympathisch. Ich selbst kann nichts über historische Genauigkeit sagen, aber habe andernorts gelesen, dass es wohl nicht immer so akkurat ist. Mir persönlich macht das nichts aus, weil ich da zu wenig weiß  und mich daher nicht daran gestoßen habe. Ich fand die Erzählung dann in der zweiten Hälfte teilweise etwas langatmig. Manchen nebensächlichen Details wurde sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt, während ich mir an anderer Stelle mehr gewünscht hätte. Ja, der Roman ist mehrere Jahrzehnte alt, als Frau in der heutigen Zeit kommt mir die weibliche Perspektive aber einfach zu kurz. Ich kann verstehen, warum es so ist (das Buch ist aus den 80ern, ist von einem Mann geschrieben und spielt natürlich in einer Zeit, in der Frauen eine ganz andere Rolle in der Gesellschaft hatten). Aus meiner heutigen Perspektive hat der Autor aber einige Gelegenheiten verstreichen lassen, auf die Erfahrungswelt der Frauen von damals mehr einzugehen. Man merkt einfach: es wurde von einem alten, weißen Mann geschrieben. In der Hinsicht hat mich die Erzählung 2-3 Mal regelrecht verärgert. Trotzdem wollte ich weiterlesen und fand auch, dass die Geschichte zu einem recht schönen Ende gekommen ist. Unterm Strich war es für mich zu großen Teilen ein Lesevergnügen, das aber währenddessen etwas holprig wurde. Zum Ende hin habe ich es mehr der Vollständigkeit und Neugier halber fertig gelesen.

  17. Cover des Buches Eden und Orion: Lichtjahre zu dir (ISBN: 9783737364867)
    Helen Douglas

    Eden und Orion: Lichtjahre zu dir

     (132)
    Aktuelle Rezension von: CrazycolorTiger

    Seit ich vor fünf-sieben Jahre dieses Buch das erste Mal gelesen habe, liebe ich es extrem. 

    Nichts an dem Buch ist ein Klischee und es ist so wunderbar geschrieben! Voller Spannung, Liebe und ausserirdischen. Auch heute lese ich das Buch noch gerne und tauche in die Geschichte von Eden und Orion ein. 

    Es gibt Plottwists, welche man wirklich nicht vorhersehen kann und bei jedem weiteren Lesen, bin ich froh, es noch einmal getan zu haben. 

    Für mich bedeutet dieses Buch ein Gefühl von Ruhe und Zuhause, ein Buch, dass mich schon so lange begleitet und mir immer das Gefühl gibt, zurückkehren zu dürfen. 

    Ich empfehle diese Geschichte wirklich jedem! 

    Nicht nur das Cover ist wunderschön, sondern die Geschichte auch! 


  18. Cover des Buches Vakuum (ISBN: 9783596700745)
    Phillip P. Peterson

    Vakuum

     (49)
    Aktuelle Rezension von: AlexanderPreusse

    Buchvorstellung von meinem Blog www.schreibgewitter.de

    Ich werde einen Teufel tun, und spoilern. Nichts werde ich verraten, auch wenn das eine Rezension ungemein erschwert. Stattdessen ergehe ich mich in Andeutungen, die boshaft als „Herumeiern“ ausgelegt werden könnten. Die Stimmung, die sich ab der ersten Seite des Romans entfaltet, möchte ich nicht durch Vorgriffe abschwächen. Auf zum Eiertanz!

    Science Fiction lese ich zur Unterhaltung. Zuvörderst jedenfalls. Ganz sicher lese ich das Genre nicht mit Blick auf die sachliche Richtigkeit der dargestellten Phänomene, dafür verstehe ich selbst viel zu wenig von der Materie. Info-Dump ist mir ein Gräuel, Passagen, in denen der Leser mit ellenlangen Erklärungen und Lösungsansätzen traktiert wird, verderben mir die Laune. »Der Marsianer« von Andy Weir hat mich passagenweise ordentlich gequält, obwohl die eigentliche Geschichte wirklich toll war – und ist.

    »Auf die Mayflower! Möge sie von Flauten, Ratten und Klabautermännern verschont bleiben!«

    Phillip P. Peterson macht es mit seinem Roman „Vakuum“ besser. Es ist der zweite, den ich von dem Autor lese, und sicher nicht der letzte. Schon »Universum« hat mir gut gefallen, ein kleines Kammerspiel in den Unendlichkeiten von Zeit und Raum. Beiden Büchern ist gemein, dass sie den Leser bezüglich der physikalischen Phänomene mitnehmen, ohne allzu viel ermüdenden Infodump zu betreiben.

    Peterson schafft es, die Figuren auf eine verständliche und sinnvolle Weise untereinander über die Hintergründe sprechen zu lassen und so den (unwissenden) Leser zu informieren. Das klingt einfacher als es oft ist, sonst würden nicht so viele Schriftsteller die so genannte Vierte Wand zum Publikum durchbrechen: Das geschieht, wenn zum Beispiel ein Physiker einem anderen etwas erklärt, was dieser berufsbedingt ganz sicher weiß – die Info ist auch nicht für ihn, sondern für den Leser bestimmt.

    In „Vakuum“ erläutern die Experten in handlichen Häppchen den Laien, worum es geht: Wissenschaftler, Militärs, Astronauten usw. Der Leser kann relativ leicht folgen, was für die Handlung natürlich vorteilhaft ist, weil man nicht nur weiß, dass die Erde und seiner Einwohner bedroht sind, sondern auch wie und welche Dinge daraus folgen. Der Spannung hilft das auf die Sprünge.

    »Was wäre in der Zukunft alles möglich gewesen, wenn die Erde eine Zukunft gehabt hätte!«

    Wirklich lesenswert finde ich den Roman nicht nur wegen der Handlungsspannung, sondern weil einige grundlegende Fragen aufgeworfen werden und die Figuren, insbesondere Astronaut Colin Curtis, sich mit moralischen Entscheidungen konfrontiert sehen, auf die sie Antworten finden müssen, die nicht Büchern zu entnehmen sind. Denn die Lage auf der Erde ist eine nahezu undenkbare Ausnahme.

    Schon in den ersten Kapiteln wird klar, dass etwas heranrauscht. Peterson hat seinen Roman konsequent multiperspektivisch angelegt, zwischen den hin- und herspringenden Sichten entwickelt sich um das Kernthema eine immense Dynamik, die keineswegs auf das Problem beschränkt ist, sondern politische, soziale und durchaus aktuelle Fragen (z.B. Sterbehilfe, künstliche Ernährung) streift.

    Manche dieser Fragen werden etwas holzschnittartig abgehandelt, was in diesem Rahmen leicht verträglich ist, handelt es sich bei »Vakuum« nicht um eine verkappte Sozialstudie. Aber der Roman verlässt die gewöhnlichen Pfade – ohne zu spoilern belasse ich es inhaltlich bei diesem Hinweis.

    »Heute ist der Tag, an dem die Zivilisation endet.«

    Strukturell bricht er mit einem Handlungsstrang nicht nur Zeit und Raum auf, sondern auch das Genre. Der Leser sieht sich mit einer Perspektive konfrontiert, die lange Zeit nichts mit den anderen zu tun zu haben scheint, ehe irgendwann klar wird, dass beide doch miteinander zusammenhängen. Aus diesem Kniff entsteht eine weitere, über den ganzen Roman hinweg tragende Grundspannung, wie ein Generalbass, denn diese zweite Erzählebene wirkt dystopisch.

    Im ersten Moment glaubt man sich zu einem Naturvolk verschlagen, ehe sich peu á peu der Eindruck einer postapokalyptischen Welt herausschält. Etwas scheint schiefgegangen und die Frage, was das gewesen sein könnte, hängt mit den Lösungsansätzen auf der ersten, hauptsächlichen Erzählebene zusammen. Verwirrung komplett? Prima. Denn um das wirklich zu begreifen, muss man den Roman lesen oder hören.

    Dann bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten, darüber nachzudenken, ob man die Darstellung menschlichen Verhaltens durch die Autor glaubwürdig oder zu optimistisch (vielleicht auch zu pessimistisch?) hält. Wenn Menschen in Extremsituationen gezwungen werden, Entscheidungen zu treffen, die unter gewöhnlichen Umständen moralisch untragbar wären, sind sie durch die Umstände gerechtfertigt?

    Die endgültige Frage lautet: Gibt es eine Hoffnung? Ist sie berechtigt? Durch die beiden Handlungsebenen wird sie noch tiefgreifender gestellt, als es möglich gewesen wäre, wenn Peterson sein »Vakuum« nur auf einer angesiedelt hätte. Famose Unterhaltung mit der Möglichkeit des Tiefgangs in den Grenzen von Science Fiction.


  19. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Omega - Der Jahrhundertplan (ISBN: 9783944652375)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Omega - Der Jahrhundertplan

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Im 12. Band der „Heliosphere 2265“ Reihe von Andreas Suchanek offenbart Sarah McCall all ihre Geheimnisse und klärt Cross und die anderen über ihre Absichten auf. Doch diese Wahrheit schockiert alle und stellt alles auf den Kopf. Kann die Solare Union noch gerettet werden oder wird es in einem weiteren Kampf enden?

    In diesem Band erfahren wir eine Menge über Sarah McCall, sodass auch dieser Charakter an Tiefe gewinnt und so manche negativen Gedanken, die man über diesen Charakter hatte, zum Umschwenken bewegt.  Zudem wird dieses Mal aus der Perspektive von Sarah McCall erzählt, das sorgte zumindest bei mir für eine angenehme Überraschung. Die Offenbarungen sind teilweise sehr schockierend und auch skrupellos, dennoch erklärt es vieles. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm, man kann die Bände sehr gut in einem durch lesen bzw. will man das Buch auch gar nicht aus der Hand legen.

    Für mich war das ein sehr gelungener Abschluss der ersten Staffel und ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird, denn einige Bausteine wurden ja schon gelegt. Definitiv eine Serie die man beginnen sollte.

  20. Cover des Buches Harry Potter: Eine Geschichte voller Magie (ISBN: 9783551556998)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter: Eine Geschichte voller Magie

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Was für ein großartiges Buch! Ich bin ja nicht nur ein riesiger Fan von Harry Potter, sondern interessiere mich auch für alte Mythen gerade in Zusammenhang mit Magie und dafür ist dieser großformierte Bildband wirklich ein Traum!

    Er entstand durch die Ausstellung im Jahr 2017 im British Library, der Nationalbibliothek des Vereinten Königreichs und eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken der Welt. Es vereinigt wissenswertes über alle Arten der Zauberei von der Antike bis zur Gegenwart im Kontext zu Harry Potters Geschichte.
    Schon in der Einleitung des Kurators Julian Harrison erkennt man die vielen Verbindungen zu alten Sagen und wie sie bei Rowlings Büchern ihren Platz gefunden haben.

    Aufgeteilt ist das Buch in 9 Kapitel, die nach den Schulfächern der Hogwarts Schule für Zauberei benannt sind. Jedes davon wird mit ein paar Worten eingeleitet von verschiedenen Fachleuten wie unter anderem einem Astronauten, einem Professor für Sozialgeschichte, einer Kolumnistin oder auch einem Priester.
    Die Schrift ist etwas klein geraten und ich musste mich teilweise doch etwas anstrengen beim lesen, dafür sind wirklich zahlreiche Fotos und Bilder abgedruckt, die den Text wunderschön veranschaulichen - darunter auch viele bisher unveröffentlichte Entwürfe und Textstellen von Joanne K. Rowling.
    Besonders schön fand ich auch die Farbbilder der Hogwarts Lehrer von Jim Kay, die sind perfekt getroffen.

    In Kapitel 1, Die Reise, wird erzählt, wie Joanne K. Rowling zur ihrer Idee gefunden hat und wie Harry Potter immer bekannter und berühmter wurde. Dazu auch einige Hintergründe wie z. B. die Namen und ihre Bedeutungen, verschiedene wichtige Gegenstände und Fabelwesen aus der Geschichte. Ein ganz toller Einblick, der jedes Fanherz höher schlagen lässt!

    In Kapitel 2, Zaubertränke und Alchemie, reichen die Ursprünge weit in die Vergangenheit zurück und zeigen die Entwicklungen in der Alchemie zur Chemie bis zur Medizin. Das fand ich wirklich interessant, denn das Thema an sich hat mich schon immer interessiert, gerade die Alchemie, und mit dem "Stein der Weisen" hat man hier eine sehr enge Verbindung zum ersten Harry Potter Band.

    Überraschend fand ich, dass die Wirkung eines Bezoar zum Beispiel, den wohl jeder als Rons Lebensretter kennt, schon seit Jahrhunderten bekannt ist! Allerdings war mir neu, aus was dieser "Stein" besteht ...

    "Ein Bezoar ist ein Knäuel aus unverdauter Materie, das sich im Magen
    von bestimmten Tieren bilden kann.
    Diese werden als Gegengift angesehen." S. 52

    Auch den Hexenkesseln wird ein Abschnitt gewidmet, denn diese scheinen seit dem 5. Jahrhundert ein unbekanntes, dennoch unabdingbares Werkzeug von Hexen zu sein. Aber erst durch das Traktat von Ulrich Molitor im Jahr 1489 gehört der Kessel in der Bildsymbolik zu den Hexen dazu.

    In Kapitel 3, der Kräuterkunde, werden natürlich vielerlei Arten von Pflanzen und ihre Verwendung in der Heilkunde vorgestellt. Auch ein Thema das mich fasziniert, denn es gibt so viele Heilpflanzen - und auch wenn viele die Einflüsse abstreiten - ich vertraue da sehr oft der Natur und ob da jetzt der Glaube oder die Wirkung hilft, bei kleineren Wehwechen ist es definitiv besser als die Chemiebomben.
    Mit dabei ist hier auch die sagenumwobene Alraune, die auch bei Harry Potter im zweiten Band eine große Rolle spielt, und deren betäubende Wirkung früher für Amputationen gebräuchlich war.

    In Kapitel 4 wird die Zauberkunst beleuchtet, in allen möglichen Varationen von früher bis heute und wie die Autorin sehr geschickt und vor allem in logischen Zusammenhängen diese in die magische Welt eingebracht hat.
    Hier wird übrigens erwähnt, dass der Zauberspruch "Abrakadabra" schon seit dem 3. Jahrhundert bekannt war und als Heilspruch vor allem gegen Malaria eingesetzt wurde.

    Kapitel 5, Astronomie, die Sternenkunde und alles was damit zusammenhängt. Ein wirklich toller Einblick - oder sollte man lieber sagen - Rückblick auf eine jahrhunderte alte Tradition der Sternenbeobachtung und ihrer Faszination. Abgebildet ist unter anderem diese älteste Sternenkarte, die in einer Höhle in der Wüste Zentral Chinas gefunden wurde und auf ca. 700 n. Chr. datiert wurde.

    In Kapitel 6 geht es passend mit Wahrsagen weiter, denn natürlich spielt hier auch die Astrologie eine Rolle. Aber es werden auch verschiedenste andere Arten aufgezeigt, wie Handlesen, Orakelknochen, Kartenlegen, Kristallkugeln usw.
    Interessant ist hier dass sich ja in allen Kulturen das Interesse, in die Zukunft zu sehen, entwickelt hat und sich in unterschiedlichen Methoden Ausdruck verlieh. Die frühesten Nachweise stammen scheinbar aus Mesopotamien schon vor 4000 Jahren.

    Kapitel 7, Die Verteidigung gegen die dunklen Künste, hier stehen die Schlangen sehr im Vordergrund, die sehr jeher mit Mystik verbunden wurden. Sie gilt durch ihre "Erneuerung" als magisches Geschöpf mit hoher Symbolkraft. Aber es werden auch Basilisken beschrieben, Wasserdämonen, Sphinxe und viele mehr und in diesem Zusammenhang auch der Glaube an Schutzamulette und Talismane verschiedenster Art, deren Aberglaube noch bis unsere heutige Zeit hineinreicht. Da braucht man nur an Hufeisen denken ;)

    Kapitel 8, Pflege magischer Geschöpfe, beinhaltet eine Vielzahl an Wesen und Kreaturen, ihre "Herkunft" und welche Kräfte ihnen innewohnen. Das schließt aber nicht nur die mythischen Wesen wie Riesen, Bergtrolle, Poltergeister und Drachen mit ein, sondern auch die schon immer mit einem magischen Flair umwobenen Tiere wie Katzen, Eulen und Kröten. Genau jene Tiere, welche die Hogwarts Schüler in die Schule mitnehmen dürfen.

    Den Abschluss in Kapitel 9 bildet der Drehbuchautor Steve Kloves, der alle sieben Filmbücher geschrieben hat und er beschreibt seinen ersten Kontakt mit Harry Potter auf eine höchst amüsante Weise - vor allem seine Faszination zu der Geschichte, durch die wir zum Glück auch die Leinwandversion zu sehen bekommen haben.

    Ihr seht, ein Rundumschlag durch die Vergangenheit zur Entstehung von Harry Potter und in allen möglichen Bezügen der Magie, die in den Büchern ihre Bestimmung gefunden hat. Tolle Einblicke bei jedem Kapitel, interessante Daten zur Entwicklung und was wir davon in Harrys Geschichten wiederfinden. Die - meist kurzen - Textstellen sind klar und einfach verständlich gehalten und zeigen, wie sehr der Glaube an das Mystische seit jeher in den Menschen verwurzelt ist.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  21. Cover des Buches Mein Sternschnuppensommer (ISBN: 9783473585335)
    Alisha Sevigny

    Mein Sternschnuppensommer

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Lenisworldofbooks

    Die Familie von Julia besitzt einen Campingplatz in der kanadischen Natur. Doch aufgrund finanzieller Sorgen überlegt ihre Mutter diesen zu verkaufen. Julia will ihren Heimatort retten. Auf einem Steg trifft sie auf Nick, dem sie ihr Herz ausschüttet. Später stellt sich heraus, dass er der Sohn des Immobilienmaklers ist, der den Platz kaufen möchte.

    Der Schreibstil in diesem Buch ist total schön romantisch. Durch die einzelnen Zeilen bin ich nur so geflogen. Den Campingplatz in der Wildnis konnte ich mir wunderbar vorstellen. Besonders die romantischen Szenen unter dem Sternenhimmel zwischen Nick und Julia haben mir gefallen. Das Knistern zwischen den beiden konnte ich total spüren. Die Geschichte ist allerdings sehr vorhersehbar. Die Handlung ist jetzt nicht spektakulär, doch trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich würde mal sagen für einen Sommerabend ist das die perfekte Geschichte um einfach mal dem Alltag zu entfliehen. Julia fand ich ganz sympathisch, mir war nur ab und zu ein Rätsel, warum sie trotzdem Nick so vertraut. Beeindruckend fand ich, wie sie sich um ihren jüngeren Bruder sorgt. Nick war mir ein bisschen suspekt, ich wusste nie genau, was er denn jetzt eigentlich vor hat. Steht er zu seinem Vater oder zu Julia? Das hat das Buch aber auch spannend gemacht.

    Insgesamt ein süßes Buch für den Sommer. 4/5 Sterne.

  22. Cover des Buches Das Orangenmädchen (ISBN: 9783570907399)
    Jostein Gaarder

    Das Orangenmädchen

     (561)
    Aktuelle Rezension von: Bianca1974

    Das Orangenmädchen 


    Ein zauberhaftes, kleines Buch, welches den Leser hinträgt in eine Welt der Liebe und des Glücks.

    Verlagsinfo:Georg ist 15 und lebt mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und der kleinen Miriam in Oslo. An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein -– mit einem langen Brief, der all die Jahre versteckt war. Die Lektüre dieses Abschiedsbriefes ist für Georg eine Reise in die Vergangenheit. Doch bald begreift er, dass es darin auch um seine Zukunft geht, zum Beispiel um die Frage, wie er es mit der Liebe hält. Und dem Leben. Sein Vater konnte ihm keine Antworten mehr geben. Aber er konnte seinem Sohn die richtigen Fragen stellen.

    Eigene Meinung:

    "Wofür würdest du dich entscheiden,wenn du die Wahl hättest ? Würdest du dich für ein kurzes Leben hier auf der Erde entscheiden,um dann nach wenigen Jahren von allem weggerissen zu werden und nie mehr zurückkehren zu dürfen? Oder würdest du dankend ablehnen?"

    Diese Frage muss sich Georg stellen lassen von seinem Vater der vor elf Jahren verstarb und von dem nun ein Brief auftaucht, der voller Geheimnisse steckt.

    Georg reist mit seinem Vater in diesem Brief in die Vergangenheit und lernt dabei das geheimnisvolle Orangenmädchen kennen.Der Vater lässt Georg tief in seine Seele blicken.Er zeigt seinen Sohn, wie er die Welt erlebt hat und was passiert wenn die Liebe den Menschen tief ergreift.Die ersten zaghaften Versuche zu verstehen, was das Gefühl der Liebe mit uns macht und was passiert wenn zwei Menschen tatsächlich füreinander bestimmt sind, ist hier wunderbar beschrieben.

    Der Vater erinnert sich aber nicht nur an die Liebe zum Orangenmädchen sondern er erinnert sich an die Gefühle für seinen Sohn.Es schmerzt den Vater zu wissen ihn niemals aufwachsen zu sehen und so kommt es zu diesen Brief.

    Georg lernt seine Wurzeln kennen und versteht was ihn alles mit seinem Vater verbindet.

    Fazit: Ein Buch, das uns zeigt wie kurz unser Leben ist und wie wichtig es ist alles was wir lieben uns schätzen als pures Glück zu verstehen, denn dieses Glück ist wie ein Märchen in dem es Regeln gibt!


  23. Cover des Buches »Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie« (ISBN: 9783328111115)
    Ernst Peter Fischer

    »Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie«

     (19)
    Aktuelle Rezension von: sab-mz

    Der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer stellt in seinem Buch „Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie – Die 50 besten Erkenntnisse der Wissenschaft von Galilei bis Einstein“, die Erkenntnisse aus mehreren Bereichen der Wissenschaft vor.
    Den Titel verdankt das Buch einem Zitat, das wohl von Albert Einstein stammt „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt, und Phantasie umfasst die ganze Welt.“
    Der Autor stellt Forscher vor aus verschiedenen Bereichen mit wichtigen, den jeweiligem Forscher zugeschriebenen Erkenntnissen.

    Mir gefällt es sehr gut, dass ganz unterschiedliche Bereiche im Bereich Wissen zum Zuge kommen:

    Erkenntnisse aus Astronomie und Physik
    Man denke an Galileo Galilei aber auch an Michael Faraday, der das Prinzip der elektrischen Induktion entdeckt, an Albert Einstein, Carl Friedrich von Weizäcker,etc.

    Erkenntnisse aus Mathematik und Informatik
    Was wären wir ohne die Gaußsche Zahlenebene und die Gaußsche Normalverteilung ohne die man keine Dosis-Wirkungs-Beziehung von Arzneimitteln finden könnte.
    Konrad Zuse, der 1941 den ersten programmierbaren Rechner entwickelt mit Z3, ohne ihn gäbe es keine Computer.

    Erkenntnisse aus Naturforschung und Biologie
    In diesen Bereich fallen Charles Darwin, Francis Bacon aber auch Konrad Lorenz, was wären wir ohne deren Forschung.

    Erkenntnisse aus Chemie und Medizin
    Louis Pasteur kennt sicher jeder, man denke an Pasteurisieren und den Pasteur-Effekt oder an Robert Koch.

    Erkenntnisse aus Molekularbiologie und Genetik
    Max Delbrück Nobelpreis Physiologie, er bemerkt, dass es Bakteriophagen gibt, ohne ihn gäbe es keine Phagenforschung.

    Noch mehr Erkenntnisse

    Quellen der Erkenntnisse
    Hier findet man ein paar Highlights in Zitaten aus allen Bereichen.
    Mein Lieblingszitat stammt von Isaac Newton „In der Wissenschaft gleichen alle nur den Kindern, die am Rande des Wissens hie und da einen Kieselstein aufheben, während sich der weite Ozean des Unbekannten vor unseren Augen erstreckt.“

    Mir gefällt das Buch sehr gut. Es fasst aus mehreren Bereichen das was uns grosse Wissenschaftler an Erkenntnissen beschert haben, zusammen.
    Der Autor schreibt gut verständlich, sodass jeder/jede es verstehen kann.

  24. Cover des Buches What if? Was wäre wenn? (ISBN: 9783328106906)
    Randall Munroe

    What if? Was wäre wenn?

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Es gibt hier keine Handlung, keine Storyline oder ähnliches. Nein, hier gibt es nur richtig wissenschaftliche (witzige) Antworten auf absurde Fragen. Wenn ihr wissen wollt, wie viel Energie Yoda erzeugen kann oder was passiert, wenn man einen Föhn in eine Box steckt, dann seid ihr hier genau richtig.

    Erwartet keine langweiligen Antworten. Es steckt zwar Wissenschaft dahinter, doch Munroe spinnt die Antworten selber in eine unglaublich witzige Richtung weiter.

    Genial sind auch die kleinen Strichmännchen zwischendurch. 

    Es ist alles einfach in sich stimmig und es wird einem nie langweilig! Lachflashs mit inbegriffen1

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