Bücher mit dem Tag "atlantik"
59 Bücher
- Sebastian Fitzek
Passagier 23
(3.152)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich fand die Umsetzung der Idee gut und auch spannend wiedergegeben. Ich war tatsächlich etwas am rätseln und das hat mir schon sehr gut gefallen.
Ein Polizei Psychologe, der sich seinen Dämonen stellen muss und auf der Suche nach seiner verschwundenen Frau und Tochter einer schwer zu verkraften Wahrheit nicht entziehen kann. Wirklich stark und clever gemacht und kann ich ebenfalls für netten Lese Abend mit ein bisschen Nervenkitzel empfehlen.
- Stefan Zweig
Sternstunden der Menschheit
(213)Aktuelle Rezension von: Timo_JancaManch ausgewähltes Ereignis mag bekannt sein, jedoch versteht es Stefan Zweig die Geschichten emotional und mit tiefer Anteilnahme zu begleiten. Ihn interessieren die persönlichen Beweggründe und was die Betroffenen in der Stunde des Schicksals empfunden haben. Detailverliebte Beschreibungen und dramatische Sprache lassen u.a. die Entdeckung zweier Ozeane oder eine Episode aus Goethes Leben vor dem geistigen Auge lebendig entstehen.
- Jean-Luc Bannalec
Bretonische Sehnsucht
(61)Aktuelle Rezension von: Ulf_Borkowski
Jean-Luc Bannalec überzeugt mit seinem 13. Krimi der Kommissar-Dupin-Reihe erneut. "Bretonische Sehnsucht" ist ein atmosphärischer Kriminalroman, der Spannung und Urlaubsflair gekonnt miteinander verbindet. Der Autor nimmt seine Leserinnen und Leser mit auf die raue, zugleich wunderschöne bretonische Insel Ouessant und lässt Landschaft, Kulinarik und regionale Eigenheiten gewohnt lebendig werden, ohne den Krimiplot aus den Augen zu verlieren. Die Schauplätze sind so plastisch beschrieben, dass man förmlich das Meeresrauschen hört und den salzigen Wind spürt.
Im Mittelpunkt steht wieder Kommissar Georges Dupin, dessen eigenwillige Art und analytischer Scharfsinn den Roman tragen. Die Ermittlungen entwickeln sich ruhig, aber kontinuierlich und bieten genügend Wendungen, um die Spannung hochzuhalten. Bannalec versteht es, menschliche Abgründe und persönliche Motive glaubwürdig darzustellen, ohne dabei auf effekthascherische Dramatik zu setzen. Gerade diese Bodenständigkeit macht den Fall besonders authentisch.
Insgesamt ist „Bretonische Sehnsucht“ ein sehr gelungener Band der Reihe, der sowohl eingefleischte Dupin-Fans als auch Neueinsteiger begeistert. Der Roman bietet kluge Unterhaltung, ein sympathisches Ermittlerteam und jede Menge bretonisches Lebensgefühl – ein Krimi, der nicht nur miträtseln lässt, sondern auch Fernweh weckt.
- Douglas Preston
Darkness - Wettlauf mit der Zeit: Eine neuer Fall für Special Agent Pendergast
(190)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeAloysius Pendergast und sein Mündel Constance ziehen sich nach den Ereignissen mit Diogenes für ein paar Monate in ein tibetisches Kloster zurücl, um die schlimmen Erlebnisse besser zu verarbeiten. Insbesondere Constance ist nach einem Klinikbesuch noch psychisch angeschlagen. Aber die Mönche bitten um Hilfe, und so bleibt nicht lange Zeit für Ruhe, denn ihre wertvollste Reliquie wurde gestohlen. Natürlich hat Pendergast tatsächlich bald eine Spur, der er gemeinsam mit Constance auf den gerade zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochenen Luxusliner Britannia folgt. Die Überfahrt werden auch die Passagiere dieses Schiffes nicht vergessen, nur leider sind die Eindrücke nicht positiv, denn die Zahl der Toten steigt……
Das Autorenduo kehrt mit dem achten Band zurück in die mysteriös gruseligen Anfänge der Reihe. Der Beginn des Buches im tibetischen Kloster wartet mit der passenden mystischen Atmosphäre auf und lässt den Leser völlig im Unklaren, was den gestohlenen Gegenstand angeht und was ihn so gefährlich macht. Der Spannungsbogen ist wie gewohnt insgesamt durchgehend hoch und diesmal kommt auch der Gruselfaktor nicht zu kurz. Obwohl dieser Band sehr stark ins Mystische geht, gelingt es den beiden Autoren sehr geschickt die Geschehnisse durchweg zu plausibilisieren und zu erklären, so dass es scheinbar ganz gleich wie unrealistisch die Ereignisse auch sein mögen, immer irgendwie völlig möglich und real zu sein scheint. Pendergast bleibt wie immer einzigartig in seiner Art zu ermitteln und auch Constance bekommt Raum sich zu einem durchweg interessanten Charakter zu entwickeln. Auch bekommt sie am Ende des Buches ihren persönlichen kleinen Cliffhanger, der den Leser durchaus neugierig macht, wie es für sie weitergeht.
Mein Fazit: Wieder ein ausgesprochen spannender, mysteriöser und definitiv lesenswerter Band der Reihe. Pendergast ist fast schon Cult. Interessierten kann ich nur ans Herz legen, die Reihe von Beginn an zu lesen.
- Sabin Tambrea
Nachtleben
(35)Aktuelle Rezension von: Karoline_TosoIch war sehr neugierig auf "Nachtleben", da ich Sabin Tambrea als Schauspieler sehr schätze. Das erste Kapitel hat mich allerdings eher überfordert, ich konnte nicht in die Handlung finden. Das zweite Kapitel ist ein Rückblick auf Kindheitserinnerungen der Protagonisten und sehr humorvoll geschrieben. Ebenso witzig, wenn auch etwas schräg, fand ich das dritte Kapitel aus Annos Arbeitsalltag. Die Charaktere wurden mir erst hier greifbar. Einen Zusammenhang zwischen den Kapiteln konnte ich aber noch immer nicht erkennen. Außerdem fand ich die Namen Anno und Anna manchmal verwirrend. Doch spoilere ich mal: Zusammenhänge erschlossen sich mir voll und ganz im letzten Drittel des Buches, der mich mit seinem finalen Plottwist total überraschte, positiv überraschte.
Der antiquierte Stil Tambreas wurde mir nach und nach vertraut, vor allem die Poesie mancher Szenen und Formulierungen gefiel mir sehr. Alles in allem gefiel mir "Nachtleben" und ich spreche eine LESEEMPFEHLUNG aus. Das Werk birgt einen märchenhaften Zauber und dafür bin ich empfänglich.
Mich wundert allerdings, dass Tambrea seine Leserschaft die dornige Hürde des ersten Kapitels nehmen lässt. Wäre der Autor ein anderer gewesen, hätte ich das Buch womöglich weggelegt, bevor es seine Schönheit entfalten konnte. Nun freue ich mich aber auf Tambreas zweites Werk.
- Miriam Covi
Träume in Meeresgrün
(93)Aktuelle Rezension von: momomaus3Da mir „Sommer unter Sternen“ von Miriam Covi so gut gefallen hat, wollte ich diesen Roman natürlich auch gern lesen und wurde auch nicht enttäuscht.
Der gefühlvolle Schreibstil der Autorin gefiel mir wieder sehr gut, denn man konnte sich alles total gut vorstellen und ich bekam wieder richtig Lust auf Urlaub am Meer.
Die Charaktere mochte ich gerne und konnte mich gut in sie hineinversetzen.
In dem Buch geht es vor allem um Themen wie Liebe ❤️, Geheimnisse, Familie und sich wieder neu zu finden.
Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe 4 Sterne⭐️⭐️⭐️⭐️.
Einen Punkt muss ich abziehen, da es zu viele Längen gab. Meiner Meinung nach hätte man ein paar Stellen weglassen oder kürzen können.
Insgesamt ist es ein lesenswertes Buch 📖 zum Entspannen und perfekt für den Sommer ☀️ .
- Rebecca Yarros
Variation – Für immer oder nie
(231)Aktuelle Rezension von: buecherfratzINHALT
Als Hudson in seiner Jugend die Balletttänzerin Allie Rousseau und ihre Schwester vor dem Ertrinken rettet, wird ihm bewusst, dass ihn mit Allie etwas Besonderes verbindet. Die beiden werden beste Freunde und hoffen insgeheim auf mehr. Doch ausgerechnet in der schwierigsten Phase von Allies Leben bricht Hudson den Kontakt ab, ohne sich zu verabschieden oder ihr eine Erklärung zu geben.
Elf Jahre später erholt sich Allie im Sommerhaus ihrer Eltern von einer Tanzverletzung und begegnet Hudson erneut. Verletzte Gefühle und Wut prägen noch immer ihre Gedanken an ihn. Gleichzeitig benötigt Hudson ihre Hilfe, um seiner Nichte Juniper bei der Suche nach ihrer leiblichen Mutter zu helfen und ihren Traum, Ballerina zu werden, zu unterstützen. Für Allie ergibt sich dadurch zudem eine willkommene Möglichkeit, den Sorgen um ein mögliches Karriereende zu entfliehen.
MEINUNG
Ballett gehört nicht unbedingt zu meinen großen Leidenschaften, zumal ich nur schwer nachvollziehen kann, warum man seinem Körper solche Belastungen zumutet und sich freiwillig psychischem Druck sowie einem erbitterten Konkurrenzkampf aussetzt. Genau diese Themen greift Rebecca Yarros in Variation auf und verwebt sie gekonnt mit der Geschichte von Hudson, Allie und Juniper.
Natürlich kommen einige ballettspezifische Begriffe vor, mit denen ich nicht sofort etwas anfangen konnte. Das hat mein Verständnis der Handlung jedoch nicht beeinträchtigt. Besonders der enorme Druck, unter dem Balletttänzer stehen, wird für mein Empfinden sehr anschaulich dargestellt – besonders auch in Hinblick auf die überzogenen Erwartungen von Allies egoistischen Mutter.
Auch die Dynamik zwischen Hudson und Allie hat mir sehr gut gefallen. Die Chemie zwischen den beiden stimmt, und obwohl zahlreiche Klischees aufgegriffen werden und die Handlung bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar ist, konnte mich die Liebesgeschichte berühren. Auch die Anzahl an erotischen Szenen war für meinen Geschmack ausgewogen.
Einzig mit Hudsons Nichte Juniper hatte ich meine Schwierigkeiten. Selbst wenn sie außergewöhnlich intelligent und begabt ist, wirkt sie für ihr Alter von zehn Jahren zu fordernd und zu frühreif. Die Gespräche, die sie teilweise mit den Erwachsenen führt, erscheinen dadurch äußerst unrealistisch. Zudem kann ich mir kaum vorstellen, dass sich die von ihr initiierte Suche nach ihrer leiblichen Mutter für ein zehnjähriges Mädchen tatsächlich so umsetzen ließe.
FAZIT
Die Geschichte entwickelt sich in einem ruhigen Tempo und wirkt stellenweise etwas langatmig. Zudem ist es von Vorteil, wenn man mit dem Thema Ballett etwas anfangen kann. Insgesamt handelt es sich jedoch um eine schöne Liebes- und Lebensgeschichte über eine Balletttänzerin, die mit schwierigen Familienverhältnissen zu kämpfen hat.
- Anna Fleck
Meeresglühen – Wiedersehen in Atlantis
(145)Aktuelle Rezension von: _mit_punkt_und_komma_Anna Fleck zaubert mit ihrer Version von Atlantis eine atemberaubende, bildschöne Welt, die zu entdecken einfach nur Spaß macht. Es ist super spannend, Ella und Aris auf ihren Abenteuern zu begleiten. Neben den beiden gibt es auch eine Menge Nebencharaktere, die einem das Herz stehlen. Da wäre z.B. Som. Aris und er SIND einfach die Defintion von Bromance!
- Kristina Hauff
In blaukalter Tiefe
(243)Aktuelle Rezension von: KriminaltangoKristina Hauff entführt den Leser auf einen Segeltörn in die Schären. Neben dem Skipper sind zwei Pärchen an Bord. Die Männer sind Vorgesetzer und Angestellter. Die Machthierarchie und die Beziehungsprobleme lassen denn Törn schnell aus dem Ruder laufen. Hauff lässt die vier Chaeakter im Wechsel erzählen und benutzt dabei viel inneren Monolog. Sie hat ein Gespür dafür, Leser schnell in die Tiefe der Charaktere eintauchen zu lassen. Tolles Cover, leicht zu lesen. Aber Unter Wasser Nacht hat mich länger beschäftigt.
- Alexander Oetker
Retour
(116)Aktuelle Rezension von: buchverliebtesNordlichtDies war mein zweites Buch von Alexander Oetker und erneut hat mich vor allem eines begeistert: diese unglaublich atmosphärische Art zu erzählen.
Man verliert sich beim Lesen regelrecht in den detailverliebten Beschreibungen der französischen Landschaften und Städte — egal ob Bordeaux, die Atlantikküste oder die Dune du Pilat. Gleichzeitig schafft es der Autor, Frankreich in all seinen Gegensätzen einzufangen: die Angst und Anspannung im von Terror geprägten Paris ebenso wie die Weite, Natur und Kraft des Atlantiks.
Besonders warnen muss man allerdings vor den kulinarischen Beschreibungen.
Wie detailliert hier Gerüche, Essen, Geschmack und Texturen beschrieben werden, ist fast schon unfair. Egal ob man vorher gegessen hat oder nicht — beim Lesen bekommt man automatisch Hunger.Mit Luc Verlain hat die Reihe außerdem einen Ermittler, der mich sofort neugierig gemacht hat. Seine Rückkehr aus Paris in die Heimat aufgrund der schweren Erkrankung seines Vaters bringt bereits viel emotionale Spannung mit. Gleichzeitig bin ich gespannt, im Verlauf der Reihe noch mehr über ihn, seine Vergangenheit und seine Beziehungen zu erfahren.
Auch das Team rund um Luc fand ich interessant zusammengestellt: Hugo, der zunächst eher unscheinbar wirkt, Anouk als Profilerin und der Baske, der sich beim ersten Fall von Vorurteilen leiten lässt und damit eine Katastrophe auslöst.
Der eigentliche Kriminalfall tritt stellenweise fast etwas in den Hintergrund, was mich hier allerdings gar nicht gestört hat, weil Atmosphäre, Figuren und Frankreichgefühl für mich so stark waren. Dennoch bleibt der Fall spannend und lange undurchsichtig, bis sich die einzelnen Puzzleteile schließlich zusammensetzen und sich erneut zeigt, dass Täter manchmal näher sind, als man zunächst glaubt.
Für mich macht dieser Auftaktband definitiv Lust auf die Reihe und weitere literarisch-kulinarische Reisen an die französische Atlantikküste gemeinsam mit Luc Verlain und seinem Team.
- Miriam Covi
Herzklopfen in Wildberry Bay
(45)Aktuelle Rezension von: Selena_BooksIch war schon in Band eins dieser Trilogie in Wildberry Bay und seine Bewohner verliebt. Dabei hätte ich mir nicht vorstellen können, dass die Liebe noch inniger werden kann. Während Miriam Covi es schafft die Weiten von Wildberry Bay noch intensiver und liebevoller zu gestalten. Sind es vor allem die Geschichten der Bewohnen von Wildberry Bay, die mein Herz nach und nach immer mehr erobern.
Nun auch mit Helena und Luke. Eine Geschichte, wie eine Liebe so intensiv und innig. Ich war regelrecht gefangen in den Emotionen der beiden und habe mich so sehr in die Geschichte gewünscht. Den Wellengang auf der „Feels like home“ spüren, die Gestaltung und Renovierung des Sea Heaven zu begleiten, die Gerüche und Geschmäcker im Bayview Diner warzunehmen und Peter Pan zu streicheln, der freudig hin und her springt.
Nach Beenden dieses Buches verspüre ich wahrhaftige Sehnsucht und vor allem Heimweh nach einem Ort den ich selbst noch nie besucht habe, der sich aber so sehr nach zu Hause anfühlt.
Es ist schön zu sehen, wie sich die Beziehung von Helena und Luke nach und nach entwickelt. Dabei gibt es Höhen sowie Tiefen, was es für mich realistisch und echt macht. Beide Perspektiven erzählen zwar die selbe Geschichte und doch ist es anders. So kann ich mich völlig in dem Buch fallen lassen.
Ich bin froh, dass ich Wildberry Bay noch nicht verlassen muss und nun in den dritten und somit leider letzten Teil eintauchen darf.
- Colum McCann
Transatlantic
(3)Aktuelle Rezension von: zoegrrrDieser Roman von 2013 ist eine warme Umarmung des irischen Schriftstellers mit seiner Heimat.
Die Geschichte ist schwer zusammen zu fassen, dreht sich aber um drei Generationen von Frauen, deren Leben sich von Irland über den Transatlantik bis in die USA spannen. Themen wie Rassismus, die IRA, der erste Flug über den Atlantik und die große irische Hungersnot werden sehr sanft in die Erzählstränge eingebunden, bilden aber doch die Basis für die Handlung.
Dies ist kein Roman, den man für eine spannende, voran drängende Geschichte liest. Er ist von einer berührenden Schwere, ruhig erzählt und oft melancholisch. Die Erzählung springt in den Zeiten hin und her und erst nach und nach ergibt sich ein verständliches Bild. Leider war es dadurch vor allem im ersten Drittel, etwas mühsam, in die Geschichte einzutauchen, das Durchhalten hat sich aber gelohnt.
Insbesondere sprachlich ist es eine wirklich wunderschöne Lektüre, bei der ich oft innehalten und eine Passage zweimal lesen musste, um den Klang der Worte tief zu inhalieren.
PERFEKT FÜR: ruhige, gedankenverlorene Stunden, Liebhaber toller Landschaftsbeschreibungen, wage Geschichtsinteressierte, Melancholiker
- Miriam Covi
Sommer in Atlantikblau
(109)Aktuelle Rezension von: UtiDer Ort ist so schön beschrieben, dass man sich am liebsten direkt ins Flugzeug setzen würde!
Sehr unterhaltsame Geschichte. Werde auf jeden Fall mehr von Miriam Covi lesen!
Besonders amüsant war die Beziehung der Schwestern, insbesondere wie sich dieser „Trip“ auf alle ausgewirkt hat.
Auch die Geschichte der verstorbenen Großtante war schön in die die Story eingearbeitet. - Charlotte McGregor
Island Dreams – Die Imkerei am Meer
(40)Aktuelle Rezension von: IvonneSpringerIsland Dreams – Die Imkerei am Meer von Charlotte McGregor ist ein angenehmer, leichter Roman, der mit seinem idyllischen Insel-Setting und einer sympathischen Hauptfigur punktet. Die Beschreibungen der Imkerei und des Insellebens sorgen für eine schöne, entspannte Atmosphäre. Die Geschichte ist unterhaltsam, ohne große Überraschungen, ideal für gemütliche Lesestunden.
- Johannes Klaus
The Travel Episodes
(14)Aktuelle Rezension von: WanderingBookwormIronischerweise bekam ich dieses Buch geschenkt, als eine Reise für mich endete. Meine erste große Reise, die in mir das unauslöschliche Fernweh ausgelöst hat. Als ich Anfang 2020 mit gebrochenem Weltenbummler-Herzen von Corona wieder nach Hause geschickt wurde, habe ich dieses Buch bekommen. Auf der ersten Seite steht "Willkommen zurück", und ich begann, meine Reise zumindest auf dem Papier fortzusetzen. Es wurde zum ersten Buch, in dem ich besonders schöne Sätze farbig markierte. Sätze, die von Fernweh, Begegnungen, Abenteuern und manchmal auch von Heimweh erzählten. Ich habe es sehr genossen, durch die verschiedenen Geschichten hinweg mit den verschiedensten Menschen zu reisen. Jeder Autor und jede Autorin hatte eine ganz eigene Sicht auf die Dinge, hat neue Perspektiven aufgezeigt und auf Dinge hingewiesen, die ich mir für zukünftige Reisen merken werde, um ebenso offen für das Unbekannte zu werden, wie diese Menschen.
Ich kann das Buch nur empfehlen. Es bietet Inspiration für Reisende, ein kleines Fenster für die, die Reisen wollen, aber nicht können, und einen Schubs für die, die sich nicht trauen. Auch nach drei Jahren nach wie vor einer meiner Lieblinge im Regal.
- Marco Hasenkopf
Leichenfänger - Ein Fall für Rosa Bach
(18)Aktuelle Rezension von: ellischazum Inhalt
Rosa Bach, BKA-Ermittlerin und durch ihren letzten Fall schwer traumatisiert, sucht Kraft und Erholung, um in ihren alten Job einsteigen zu können. Bei einem neuntägigen Stressbewältigungsseminar auf einem Frachtschiff von Hamburg nach New York soll sie in der Abgeschiedenheit des Ozeans Ruhe finden. Doch als nach und nach Teilnehmer und Crewmitglieder verschwinden und eine brutal ermordete Frauenleiche gefunden wird, steht für Rosa fest, dass ein Mörder unter ihnen weilt. Sie muss wieder ermitteln. Aber die Zeit rennt - und jeder ist verdächtig. Ein perfides Spiel beginnt und plötzlich wird Rosa von den Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt...
meine Meinung
Der Inhalt verspricht Spannung ... diese Spannung habe ich auch gesucht und nicht gefunden. Personen wurden oft nicht genannt, sondern nur "er" oder "sie" und man wusste nicht, wer damit gemeint war.
Es passiert nicht viel, es zieht sich ... es gibt zwar immer mehr Tote, doch die berühren niemanden.
Aus der Geschichte hätte man mehr machen können, mich konnte sie nicht überzeugen. Zu Beginn war ich vom Sprecher begeistert, doch das hat leider auch nachgelassen.
Diese Längen kommen im Print anders herüber, man empfindet sie nicht so. Meine Meinung: man kann nicht aus jedem gedruckten Buch ein Hörbuch machen.
- Sarah Morgan
Einmal hin und für immer
(141)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Als sich Emilys Leben von einen auf den anderen Tag um 180 Grad dreht, ist sie einmal mehr von Herzen dankbar für ihre Freundin Brittany, deren Cottage auf Puffin Island zu einem sicheren Rückzugsort wird. Und nicht nur für sie, sondern auch für ihre kleine Nichte, für die sie urplötzlich verantwortlich ist. Wäre da nur nicht ihre panische Angst vor dem Ozean und Ryan Cooper – charismatischer Insel-Bewohner und hervorragender Küsser…
》EIGENE MEINUNG:
Seit ich den ersten Roman von Sarah Morgen entdeckt, verschlungen und geliebt habe, lese ich mich nach und nach durch all ihre Geschichten und nun habe ich mich an die Puffin Island-Trilogie gemacht:
In „Einmal hin und für immer“ verschlägt es Emily auf die kleine Insel vor der Küste Maines – nach einem Schicksalsschlag, der ihr komplettes Leben verändert. Zum Glück bietet ihr ihre beste Freundin Brittany ihr leer stehendes Haus um zur Ruhe zu kommen und sich in ihrer neuen Rolle zu finden. Einmal mehr bin ich dankbar um erwachsene Charaktere.
Besonders die Beschreibungen der sommerlichen Insel, mit ihrer Natur, den Besonderheiten, dem Alltag, den Bewohnern und vielem mehr haben mich einfach begeistert! Aber auch Emily ist ein toller Charakter, wenn man erst einmal hinter ihre (vom Schock der Situation und ihren Erfahrungen gezeichnete) Fassade blickt. Ihre kleine Nichte steht dabei als Anlass zwar im Mittelpunkt, verbleibt im Buch allerdings eher als Nebencharakter. Hauptprotagonist und Love-Interest ist Ryan, dessen Geschichte mir sehr gut gefallen hat und somit die Liebesgeschichte und auch die kleineren erotischen Szenen nachvollziehbar macht!
Der Umschwung gegen Ende des Buches war natürlich abzusehen und bei Emily auch absolut verständlich. Ryan hingegen hätte ich auch eine weniger inszenierte Wandlung zugetraut, aber für einen leichten Sommer-Liebesroman war alles stimmig. Das letzte i-Tüpfelchen, das die Autorin bei dieser Reihe zum Schluss immer noch drauf setzt, wäre für mich hingegen bei keiner der Erzählungen nötig gewesen.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Ryan und Emily. Die kleinen humorvollen Passagen lockern die schwereren Themen auf. Ich wünschte ich hätte auch eine Kristi ;)
Puffin Island-Trilogie:
0: Zwischen Vernunft und Sinnlichkeit (Kurzgeschichte)
1: Einmal hin und für immer
2: Für immer und ein Leben lang
3: Für immer und ein Weihnachtsmorgen
》FAZIT:
Ein toller erster Band der Puffin Island-Trilogie mit Liebe, Humor, Vertrauen, Mut, Verantwortung, einem Hauch Erotik und viel Inselleben. Die weiteren Charaktere der Folgebände werden bereits angeteasert: Im Mittelpunkt stehen die drei langjährigen College-Freundinnen Emily, Brittany und Skylar.
- Grégoire Delacourt
Die Frau, die nicht alterte
(33)Aktuelle Rezension von: _MiriamAnne_"Die Frau, die nicht alterte" ist ein zutiefst berührendes Buch, das weit über eine fesselnde Geschichte hinausgeht – es trägt eine wichtige Botschaft in sich: über das Menschsein, über das Älterwerden, über Verlust, Hoffnung und das, was uns im Innersten zusammenhält. Die Geschichte ist traurig, ohne trostlos zu sein, und trifft mitten ins Herz. Die Figuren, allen voran die Protagonistin, werden mit einer solchen Tiefe und Mitfühlendheit gezeichnet, dass man sich selbst in vielen Momenten wiedererkennt. Es gibt einige gleiche Gemeinsamkeiten, die einen unweigerlich mit der Hauptfigur verbinden – seien es Gedanken über das Leben, Ängste vor dem Altern oder der Wunsch nach Sinn und Verbindung. Besonders eindrucksvoll ist, wie das Buch das Thema „in Würde altern“ behandelt. Es stellt die Frage, was es bedeutet, Zeit zu spüren – körperlich, seelisch und im Miteinander – und welche Verantwortung wir im Umgang mit unserer eigenen Vergänglichkeit tragen. Jeder sollte dieses Buch gelesen haben. Nicht nur, weil es sprachlich feinfühlig und stilistisch überzeugend ist, sondern weil es einen Perspektivwechsel ermöglicht, der lange nachhallt. Für mich war dieses Buch ein echtes Highlight, das ich so schnell nicht vergessen werde.
- Kristina Moninger
A Girl Named Josie (Breaking Waves 5)
(122)Aktuelle Rezension von: alissa_11Ich hatte letzen Sommer die gesamte Breaking-Waves-Reihe gelesen und war leider etwas enttäuscht, wie sie verlaufen war und auch damals (mit dem 4. Buch) endete.
Natürlich wollte ich jetzt, da es ein neues Buch gab, unbedingt weiterlesen, weil ich dachte, dass dieses Buch alles andere retten würde. Und das ist auch (zumindest Teilweise) passiert. Es war gut. Gut, einen Abschluss gefunden zu haben. Doch hatte ich mir die Idee hinter allem, mit dem Verschwinden von Josie vor dem lesen der Reihe, noch spannender vorgestellt und wohl zu hohe Erwartungen an das Buch gestellt, denen es persönlich nicht standhalten konnte. Deswegen war ich auch ein wenig enttäuscht, wie es schlussendlich umgesetzt wurde. Doch es bleiben solide Sommerbücher und ich habe das Lesen auch genossen, man konnte schon gut abschalten. Doch gerade beim letzten Buch jetzt, merke ich, dass mir irgendwie einfach der Anschluss fehlt… Ja, es ist zu einem Ende gekommen, doch bis dahin hat es sich lang gezogen. Vielleicht lag es ebenfalls daran, dass ich die vorherigen Bücher auch nicht nochmal wiederholt habe!? Trotz meiner leichten Enttäuschung würde ich es auf jeden Fall weiterempfehlen! (Vor allem Alle Bücher am Stück zu lesen ;) Zumindest den Leuten, die einfach zu lesende Bücher suchen mit Sommerfeeling und Freundschaften fürs Leben. Diese Themen hat das Buch nämlich super gut umgesetzt! Wie auch emotionale Themen, die ebenfalls gut umgesetzt wurden. *(Triggerwarnung ansehen!)* Und auch die Liebesgeschichten waren sehr verschieden und unterhaltsam. Der Schreibstil ist einfach gestaltet und man kommt gut ins Lesen rein. Grundsätzlich sind die Bücher auch sehr spannend, doch beim letzten Buch habe ich leider keine Idee, woran meine Blockade gelegen haben könnte. 🤷♀️
- Alexander Oetker
Winteraustern
(112)Aktuelle Rezension von: buchverliebtesNordlichtAlexander Oetker gelingt es erneut, dass er Themen spannend erzählen kann, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie mich einmal interessieren würden. In diesem Fall ist es die Welt der Austernzucht im Aquitaine. Nicht nur die Arbeit der Austernzüchter, sondern auch die Tatsache, dass diese mittlerweile teilweise sogar durch die Gendarmerie geschützt werden müssen, fand ich gleichermaßen faszinierend wie erschreckend.
Der Kriminalfall selbst ist tragisch. Der Tod zweier junger Austernzüchter führt nicht nur zu Ermittlungen, sondern wirft auch Fragen über Vorurteile, Macht und die Grenzen gesellschaftlicher Akzeptanz auf. Besonders nachdenklich hat mich gemacht, dass Liebe für manche Menschen offenbar auch heute noch nur auf eine ganz bestimmte Art existieren darf – mit Konsequenzen, die im schlimmsten Fall zerstörerisch oder sogar tödlich sein können.
Neben dem eigentlichen Verbrechen spielen auch die privaten Entwicklungen von Luc Verlain eine wichtige Rolle. Die geheimnisvollen Postkarten aus San Sebastián haben mich neugierig gemacht und ich bin gespannt, welche Bedeutung sie für die kommenden Bände noch haben werden.
Besonders gelungen fand ich erneut, wie Alexander Oetker gesellschaftliche Themen in die Handlung einwebt. Die Bürgerwehr gegen die Austernzüchter, die zunehmende Radikalisierung und auch die Beschreibungen von Terror, Angst und Unsicherheit wirkten erschreckend nahbar und haben bei mir lange nachgewirkt.
Einziger Kritikpunkt für mich waren die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen zu Beginn. Ich hatte zunächst Schwierigkeiten, mich zurechtzufinden und war kurz davor, den Faden zu verlieren. Rückblickend verstehe ich zwar, warum dieser Aufbau gewählt wurde, dennoch hat er mir den Einstieg erschwert.
- Miriam Covi
Sehnsucht in Aquamarin
(84)Aktuelle Rezension von: MuschelSeufz....was für ein schöner Roman über die Liebe, verletzte Seelen und Familie. Von Anfang an hat mich dieser Roman von Miriam Covi in seinen Bann gezogen. Es ist sehr unterhaltsam geschrieben und spielt an einem spannenden Ort. Die Geschichte und Polly und Jette hat mich berührt und besonders Polly und auch sie anderen Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Viel zu schnell war dieses Buch durchgelesen. Freu mich auf ihre weiteren Romane.
- Erika Swyler
Das Geheimnis der Schwimmerin
(77)Aktuelle Rezension von: TiferethAuch dieses Werk ist ein Buch, was schon sehr lange bei mir steht, aber ich bisher nicht danach gegriffen habe. Jetzt war es höchste Zeit, aber leider konnte die Geschichte nicht ganz so begeistern.
Bei dem Klappentext erhofft man sich etwas anderes und man muss dem Buch wirklich lange Zeit geben um zu wirken und sich zu entfalten. Was sich so spannend anhört ist erst einmal alles andere als mitreißend. Es gibt unglaublich viele Längen und durch die Zeitsprünge wird man zwischendurch aus der Geschichte gerissen, dass man etwas braucht um wieder hineinzufinden. Erst im letzten Drittel wird es richtig spannend und mystisch, dass man dann doch mehr wissen möchte und ob sie den Fluch am Ende brechen können oder nicht. Der Schreibstil ist eigentlich sehr angenhem und auch die Charaktere sind sehr glaubwürdig umschrieben vom Leben, was nicht immer gut zu ihnen war. Man erwartet aber mehr. Einfach mehr von allem.
Trotz allem eine nette Geschichte und mal etwas anderes aus meinem Bücherregal, aber kein Buch, was man unbedingt gelesen haben muss. Ich bin etwas enttäuscht.
- Maria Dries
Der Kommissar und das Rätsel von Biscarrosse
(11)Aktuelle Rezension von: ReiShimuraDieses Buch ist Teil der "Kommissar Philippe Lagarde", welche mittlerweile bereits 14 Bände umfasst. Der vorliegende ist hierbei Band 8. Besonders gut gefällt mir, dass alle Bücher in sich abgeschlossen sind und unabhängig voneinander gelesen werden können. Denn für mich war es das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe.
Erhofft hatte ich mir von diesem Buch ein paar vergnügliche und spannende Lesestunden in der wunderbaren Landschaft Frankreichs. So viel sei schon zu Beginn verraten, dies habe ich auch bekommen, auch wenn ich ein paar kleine Abzüge bezüglich vergnüglich und spannend machen muss.
Die Geschichte ist sehr gut und wohldurchdacht konstruiert, an manchen Stellen wirkte es auf mich aber ein wenig zu konstruiert. Da habe ich schon Krimis gelesen, die besser abgestimmt waren. Trotzdem liegt hier eine solide Handlung vor, mit durchaus sehr interessanten und sympathischen Charakteren. Das Lokalkolorit ist durchwegs spürbar und man hat fast das Gefühl die raue Seeluft des Atlantiks riechen zu können. Auch wie nicht anders zu erwarten, wird der Kulinarik viel Platz eingeräumt. Die Franzosen lieben gutes Essen und da ist auch Kommissar Philippe Lagarde keine Ausnahme.
Obwohl die Morde an und für sich recht brutal und blutig sind, ist die Stimmung des Buches meistens eher ruhig, entspannt und auch ein wenig heiter. Dies scheint ein Widerspruch in sich zu sein, aber die Autorin Maria Dries schafft hier einen wunderbaren Spagat.
Der Erzählstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und vor allem ihre anschaulichen Beschreibungen der Landschaft und des Essens sind mir positiv aufgefallen. Im Vergleich zu anderen Regionalkrimis muss ich sagen, dass ich sowohl witzigere, als auch spannendere gelesen habe. Dieses Buch reiht sich in allen Kategorien solide im Mittelfeld ein. Dies ist eines jener Bücher, die man perfekt an einem freien Tag lesen kann und sich sicher sein kann, dass man damit nichts falsch machen wird.
- Karin Müller
Kein Isländer ist auch keine Lösung
(48)Aktuelle Rezension von: Mea_OttenMerle ist alleinerziehend und braucht dringend Erholungsurlaub. Zusammen mit Freundin Steffi geht's auf Kreuzfahrt der besonderen Art. Ein Fährschiff pendelt regelmäßig zwischen Dänemark über die Färöerinseln und Island hin und her. Es transportiert Güter, Bewohner und ab und an auch Eventgäste. Auf einer siebentägigen Reise mit »mörderischem Unterhaltungsprogramm« (Krimidinnern, Autorenlesungen, Schreibworkshops und Landausflügen) schippern die Freundinnen Merle und Steffi auch durch die Untiefen ihres eigenen Lebens und geraten in die Stürme der Liebe, des Gefühlschaos, der Verwirrungen und Missverständnisse. In die Liebesgeschichte eingestreut sind immer wieder Infos über Island, die Faröer und andere Stationen der Reise. Die Geschichte hat einen Schreibstil, der flüssige Bilder im Kopf erzeugt und einen mitfiebern lässt. Die Infos sind kurz und nicht zu trocken und dadurch unterhaltsam.
Tatsächlich gibt es eine ähnliche Reise, die die Autorin mitgemacht und inspiriert hat.
Alles in allem: Nachdem ich in der Geschichte drin war, konnte ich das Buch kaum zur Seite legen, (gut, ich bin auch Islandfan) und schwelge immer noch im Nordatlantik, ausschauhaltend nach springenden Buckelwalen und Nordlichtern.























