Bücher mit dem Tag "atombombe"

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179 Bücher

  1. Cover des Buches Winter der Welt (ISBN: 9783404169993)
    Ken Follett

    Winter der Welt

     (791)
    Aktuelle Rezension von: Lisi33

    Die Geschichte handelt von der Zeit vor und während dem 2. Weltkriegs. Sie wird anhand vieler Handlungsstränge erzählt, von denen viele die Fortsetzung des 1. Buchs der Trilogie sind. Das Buch ist sehr spannend zu lesen, auch und vor allem weil viele vertraute Bekannte aus dem 1. Teil  wieder vorkommen. Außerdem frischt man quasi im Vorübergehen sein geschichtliches Wissen auf  

    Teilweise ist die Handlung jedoch etwas zu blumig erzählt, und rein ‚zufällig‘ ist an jedem großen, geschichtlichen Ereignis einer der Hauptcharaktere hautnah vor Ort.

  2. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (798)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Es dauert zwar seine Zeit bis man sich in die Story einfindet, da man zu Anfang, mit den vielen neuen Charakteren nicht ganz zurechtkommt.

    Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Zeile spannend, die Story nicht nur interessant sondern auch irgendwie (leider) Wirklichkeitsnah . Ein ähnlicher Fehler könnte durchaus passieren. (Wuhan?)

    Ein rasanter Knaller.

  3. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

     (704)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Nachdem ich vor ein paar Jahren das erste Buch von Jonas Jonasson ("Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand") sehr gut gefallen hatte, habe ich mich gefreut, als ich dieses Buch im Tauschregal entdeckte.

    Der Schreibstil ist ähnlich besonders, der Inhalt wieder schräg und kurios. Für mich persönlich war das Buch nicht wirklich was. Daher darf es zurück ins Regal und kann hoffentlich einen anderen Leser begeistern

  4. Cover des Buches Memento - Die Überlebenden (ISBN: 9783833901133)
    Julianna Baggott

    Memento - Die Überlebenden

     (196)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Das Coverbild finde ich gut. Der Schreibstil ist ebenfalls gut und ich bin recht einfach in die Geschichte reingekommen. Es hat etwas gedauert, bis ich dort angekommen bin. Die ganzen Deformationen waren für mich erst ein mal schwer vorstellbar. Generell ist die Welt jedoch recht spannend. Pressia empfinde ich als einen sehr angenehmen Charakter. Ich mag ihre mutige, verantwortungsbewusste Art. Aber auch Partridge und Bradwell finde ich als handelnde Personen gut gelungen.

    Jedoch fand ich ca. das letzte Drittel ziemlich langweilig und habe sehr großzügig weitergeblättert. Irgendwann wurde es mir dann doch zu viel und zu unwirklich. Ich habe sogar überlegt das Buch abzubrechen und werde wohl nicht weiter die Buchreihe verfolgen. 


    Schade!

  5. Cover des Buches Die Republik (ISBN: 9783492070713)
    Maxim Voland

    Die Republik

     (119)
    Aktuelle Rezension von: BienchenMaja

    Der Klapptext und die Leseprobe versprechen einen actiongeladenen Politthriller. Ich war fasziniert von der Idee einer DDR 2.0, die da gesamte deutsche Staatsgebiet umfasst, bis auf einen kleinen Teil - das westliche Berlin-Deutschland.
    Leider wurden meine Erwartungen und die Versprechen des Klapptextes überhaupt nicht erfüllt.

    Doch erst einmal zum Inhalt. Um was geht es überhaupt?
    2020, der Stasi-Oberst Gustav Kuhn teilt seinem Neffen Roland Kandwitz mit, dass er eine ständige Ausreise aus der DDR beantragen möchte. Kurz darauf werden die beiden Zeugen eines Giftgasanschlags, bei dem die junge Kellnerin Nadja ums Leben kommt. Gustav, dessen Träume von einer Zukunft mit Nadja nun zerstört wurden, versucht als Sonderermittler in die Hauptabteilung XII versetzt zu werden, um näheres über den Giftgasanschlag herauszufinden. Auch die MI6-Agentin Harper ermittelt gemeinsam mit ihrem Vorgesetzten Bistrol diesem Fall.


    Zur Handlung:
    Das Buch ist im Prinzip in drei voneinander unabhängige Handlungsstränge aufgeteilt, wodurch der Spannungsbogen oft gesteigert werden kann, wenn es zu einem Wechsel an einer Schlüsselstelle kommt.
    Schade ist nur, dass sich das Geschehen zum viel zu oft im Ausland abspielt und der Leser so nicht allzu viele Eindrücke von der modernen DDR bekommt. Außerdem kann von einem glücklichen Volk wie es im Kapptext behauptet wird nicht die Rede sein, da der Autor überhaupt nicht auf das (Alltags-)Leben des Volkes eingeht und sich viel mehr auf die geheimen Machenschaften und Intrigen der verschiedenen Geheimdienste zu fokussieren.

    Zu den Charakteren:
    Leider konnte ich mich nicht wirklich mit wenigstens einem der vielen Charaktere anfreunden, da sie für mich irgendwie fern und teilweise sogar unmenschlich wirken. Man erhält so wenige Informationen über ihre Vergangenheit und was es dem Leser nicht leichter macht, ihr Handeln nachzuvollziehen. Zum Beispiel blieb für mich unklar wie es zu der scheinbar starken Verbindung zwischen Oberst Kuhn und Nadja gekommen ist zumal diese ja deutlich jünger ist und wegen der Oberst Kuhn seine Pläne so schnell verworfen hat.
    Neben Oberst Kuhn gibt es noch zwei andere Hauptcharaktere die Geheimagentin Harper und den Dolmetscher Christopher, die ebenso unnahbar für mich waren und über deren Vergangenheit der Leser kaum bis gar nichts erfährt. Deshalb ist es mir sehr schwer gefallen so etwas wie Sympathie oder Mitleid zu empfinden, geschweige denn mit den Protagonisten mitzufiebern.

    Zum Schreibstil:
    Im Großen und ganzen war der Schreibstil ganz OK, angenehm zu lesen, aber nichts wirklich besonderes. Er hat ganz gut zu den flachen Charakteren gepasst.
    Was mich aber sehr genervt, ja sogar angewidert hat, waren die viel zu häufigen, bis ins kleinste Detail beschriebenen Schusswechsel und resultierenden Tode.

    Fazit:
    Es ist wirklich enttäuschend, was aus dieser genialen Buchidee gemacht wurde, von einem Bestsellerautor, der im Übrigen nicht Maxim Voland, sondern Markus Heitz heißt, kann hier keine Rede sein.
    Mein Tipp: Finger weg von diesem Buch!

  6. Cover des Buches Das Einstein Enigma (ISBN: 9783946621003)
    J.R. Dos Santos

    Das Einstein Enigma

     (80)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der portugiesische Kryptanalyst Tomás Noronha soll ein Geheimmanuskript Albert Einsteins entschlüsseln: „Die Gottesformel“ – die vermeintliche Bauanleitung für eine billige Atombombe.

    Tatsächlich geht es jedoch um die fundamentalen Fragen nach der Entstehung des Universums, dem Sinn des Lebens und Gott. Eine spannende Reise in die Welt von Wissenschaft und Religion. Denn im Rahmen seiner Ermittlungen kommt Tomás einem der größten Rätsel der Welt auf die Spur: dem wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes. 

    Man muss sich auf das Buch einlassen und kann es nicht einfach so nebenbei lesen.

  7. Cover des Buches Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (ISBN: 9783423143745)
    Alex Capus

    Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Federfee
    Es begann langweilig, doch dann interessierte mich die Durchführung einer originellen Idee: Drei Personen, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben, hätten sich begegnen können oder sind sich ganz flüchtig begegnet.

    Da ist das Zeichentalent Emile Gilliéron, der lange Jahre ein enger Mitarbeiter Heinrich Schliemanns war und es mit der wissenschaftlichen Dokumentation archäologischer Funde nicht so genau nahm, Felix Bloch, Physiker, der in der atomaren Forschung jener Zeit (Einstein, Oppenheimer, Schrödinger) eine Rolle spielte und Laura d'Oriano, von deren Spionagetätigkeit ich nur im Klappentext las, denn in der Mitte des Buches waren wir immer noch nicht so weit.

    Und da habe ich abgebrochen, weil mich das Buch nicht auf Dauer fesseln konnte. Sicher, es ist intelligent geschrieben, man erfährt einiges über Atomphysik, über die Ausgrabungen in Griechenland und auch die Sprünge hin und her zwischen den Personen, die so gar nichts miteinander zu tun haben, haben mich nicht gestört.

    Aber es fehlte der Funke, der bei mir ein nachhaltiges Interesse hätte entzünden können. Manche Passagen werden im Zeitraffer erzählt, darunter einiges, wo ich gerne mehr erfahren hätte. Und anderes zu detailliert Geschilderte hat mich gähnen lassen und letztlich zum Abbruch dieses Romans mit biografischen Elementen geführt.
  8. Cover des Buches Die Nacht (ISBN: 9783453527331)
    Guillermo del Toro

    Die Nacht

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wow! Ich hätte es nicht erwartet, aber es ist passiert: Der Abschluss der Trilogie ist ein absoluter Graus. Wie konnte es so weit kommen, nachdem der erste Teil so großartig und der zweite immer noch klasse war?

    Das fängt schon bei dem großen Zeitsprung an, der zwischen Teil zwei und drei liegt. Grundsätzlich ist das ja eine super Sache, es bringt frischen Wind ins Geschehen und positioniert alle Beteiligten neu. Hier aber hat dieser Zeitsprung für eine völlige Veränderung der Grundstimmung gesorgt. Als Leser steht man plötzlich vor vollendeten Tatsachen, alles wirkt pessimistisch, hoffnungslos und trist.

    Natürlich ist es clever, eine derart aussichtslose Lage zu kreieren, um die Hürden für die Charaktere zu erhöhen. Aber für mich hat hier einfach nichts mehr richtig gepasst. Dabei sind durchaus interessante Ideen (ich sage nur das Stichwort „Ernten“) vorhanden, werden aber leider nur oberflächlich abgehandelt. Dass Quinlan zur Truppe dazustößt, ist der einzige richtige Pluspunkt, der mir auffiel.

    Und auch das „Finale“ hat mich absolut nicht abgeholt. Nach den zwei Vorgängerbänden war ich auf alles vorbereitet, aber nicht auf so ein übertriebenes, unbefriedigendes Ende. Mir blieben einfach zu viele Fragen offen. Und vor allem spannungstechnisch kann „Die Nacht“ nicht ansatzweise mit den anderen Büchern der Trilogie mithalten. Ich bin vermutlich zu streng, aber nach „Die Saat“ konnte es fast nur bergab gehen.

    Fazit: Meine Frustration war nach dem Lesen von „Die Nacht“ ziemlich groß. Der dritte und abschließende Band der „The Strain“-Trilogie kann nicht mal ansatzweise mit seinen unterhaltsamen und spannenden Vorgängern mithalten. Leider kein würdiges Ende für einen grundsätzlich klasse Beitrag zum Vampir-Genre. Mehr als „Jetzt weiß ich, wie die Geschichte ausgeht“ hat mir der Roman einfach nicht gegeben.

  9. Cover des Buches Partials - Ruinen (ISBN: 9783492702843)
    Dan Wells

    Partials - Ruinen

     (60)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Kira Walker ist immer noch auf der Suche nach dem Heilmittel für die Partials. Denn ohne das Heilmittel sind auch die Mensch Geschichte. Doch die Zeit läuft davon den der Krieg bringt die Welt an den Rand des Untergangs.

    Nach zwei Bändern voller Geheimnisse, Wendungen die einen von den Socken hauen. Kommt nun das Finale Buch. Aber es wird nicht besser, im Gegenteil, neue Feinde, neue Verbündete. Noch mehr Geheimnisse und mitten drin Kira. Die Spannung steigt, trotz der Verschieden Erzählperspektiven, geht die Spannung nicht verloren. Der Wechseln geschieht immer im richtigen Augenblick. Die Hauptcharaktere sind einem ans Herz gewachsen und man will gar nicht das es Endet. Dann ist Dan Wells auch noch so gemein, eine Wendung mit rein zu bringen die alles verändert. Das Happy End rückt dadurch in weiter ferne. Obwohl die Partials, ja auch nicht wirklich sehr verständnisvoll sind. Doch das Ende ist nach drei Bändern, voller Leid, Leidenschaft und Tragik, ist einfach wundervoll und genau richtig. 

  10. Cover des Buches Sunset (ISBN: 9783453434677)
    Stephen King

    Sunset

     (181)
    Aktuelle Rezension von: FranGoldsmith

    Sunset war für mich die letzte Kurzgeschichtensammlung von Stephen King, die ich noch auf meiner Leseliste hatte. Ich habe sie mir bis zum Schluss aufgehoben, da die Rezessionen hier eher gemischt waren und ich die Kurzgeschichtensammlungen vom Meister bisher immer geliebt habe.
    Da ich in letzter Zeit eher Pech mit meiner Bücherauswahl hatte und kein Buch mich richtig gepackt hat, hatte ich etwas Bammel, dass mir das nun auch noch mit einem King passieren könnte. Aber ich habe alle Kurzgeschichten gelesen uns muss sagen ich habe jede einzelne der 13 Geschichten genossen. 

    Natürlich war die ein oder andere Erzählung kein Meisterwerk, aber mich hat das Buch gut unterhalten und ich hatte endlich Mal wieder richtig Lust jeden Abend zu meinem Exemplar zu greifen. Und darauf kommt es doch schlussendlich an.
    Am absolut besten gefallen hat mir allerdings "Das Pfefferkuchen-Mädchen". Hier konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und hab die Geschichte in einem Zug durchgelesen. 

    Für mich ist Sunset eine gelungene Kurzgeschichtensammlung von Stephen King, die ich vielleicht sogar in ein paar Jahren wieder zur Hand nehmen werde. 

    ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ /5

  11. Cover des Buches Der letzte Papierkranich - Eine Geschichte aus Hiroshima (ISBN: 9783038800439)
    Kerry Drewery

    Der letzte Papierkranich - Eine Geschichte aus Hiroshima

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Ich kann nicht genau sagen wieso, oder was das über mich aussagt, aber die Atombombenabwürde in Hiroshima und Nagasaki üben eine grausige Faszination auf mich aus. Vielleicht, weil es nicht in meinem Kopf will, wie man zu diesen Waffen greifen konnte, wie man wissentlich so viel Leid und Elend verursachen konnte. Ich versuche das Schicksal dieser Menschen zu verstehen, versuche zu verstehen, was aber eigentlich nicht verstanden werden kann. Trotzdem greife ich immer wieder zu Büchern, die diese Thematik aufgreifen und so geriet auch Der letzte Papierkranich schnell in mein Blickfeld.

    “Wir alle sind Geschichten”

    In dem Buch haben wir zwei Handlungsstränge. Die Rahmenhandlung spielt in der Gegenwart. Mizuki macht sich Sorgen um ihren Großvater Ichiro, der zunehmend verbittert und verzweifelt wirkt. Sie möchte ihm helfen und sucht daher die Ursache für seine Traurigkeit. Schnell stößt sich auf die tragische Vergangenheit ihres Großvaters in dessen Heimatstadt Hiroshima …
    Dieser Gegenwart-Teil ist komplett in Versform geschrieben, wobei der “Text” in einer freien Versform ist, während die Kapitel stets von einem Haiku eingeleitet werden. Ein Ansatz, den ich sehr interessant fand und der sich doch besser lesen ließ, als erwartet.


    Schatten der Vergangenheit
    zehren an seiner Seele
    Was geschieht in seinem Kopf,
    was ihm so zusetzt?

    Was bedrückt
    den Mann,
    der mir einst
    das Radfahren
    beibrachte?

    (Der letzte Papierkranich von Kerry Drewery, Arctis Verlag, 2020, S. 21.)


    Wenngleich ich, nur eine Leseprobe des Originals gelesen habe und es daher nicht ganz genau sagen kann, habe ich doch das Gefühl, dass Meritxell Janina Piel als Übersetzerin hier auch einen wirklich guten Job gemacht hat. Zumindest bei den freien Versen. Die Haikus verlieren manchmal etwas von ihrer Bedeutung, aber das kreide ich ihr nicht an, denn Haikus sind halt echt schwer zu übersetzten, da man ja drauf achten muss die Silbenzahl beizubehalten.


    Wenn deine Welt von einer Sekunde zur anderen explodiert
    Der mittlere Teil ist wieder in Prosaform geschrieben und in dem erzähl Großvater Ichiro von seiner Vergangenheit und den Ereignissen in Hiroshima, als die Bombie fiel, wobei er mit seinen Erinnerungen unmittelbar vor dem Abwurf beginnt.

    Aus dem Augenwinkel sehe ich Hiro, der zum Fenster geht.
    “Ein B-29-Bomber”, stellt er fest. “Aber nur einer.”
    Mein Finger liegt auf Seite dreihundertachtundvierzig und markiert das letzte Wort, das ich im “Davor” lesen werde, während ich das deutliche und vertraute Brummen des amerikanischen Flugzeugs höre. Hiro dreht sich zu mir um. “Da ist irgendwas …”
    Der Rest seines Satzes verbrennt im alles verschlingenden Weiß.

    (Der letzte Papierkranich von Kerry Drewery, Arctis Verlag, 2020, S. 32f..)

    Als Leser*in begleiten wir Ichiro und seinen Freund Hiro auf ihrer Suche nach Keiko durch das bis zur blanken Erde zerstörtem Hiroshima. Leider kann man sich eigentlich, wenn man den online genutzten Inhaltstext durchgelesen hat, diesen Teil fast sparen, da der Inhaltstext aber auch wirklich ALLES vorwegnimmt, was in Anbetracht der Kürze des Buches nicht nur ärgerlich, sondern schlichtweg untragbar ist.

    Hat man nur den Klapptext auf der Rückseite des Buches gelesen (den ich auch oben verwende) ist man besser dran und ist das Schicksal von Ichiro und Keiko in Hiroshima deutlich emotionaler, wenngleich, und das ist mein großer Kritikpunkt an diesem Buch, alles trotzdem sehr oberflächlich bleibt. Das Buch ist im Grunde viel zu kurz, um die Emotionen wirklich zu übermitteln, die es den/die Leser*in fühlen lassen will. Die Handlung fliegt dahin, Figuren bleiben blass, für tiefgründige Auseinandersetzungen mit dem Grauen fehlt die Zeit. Die Geschichte ist dramatisch, keine Frage, doch es ist Schrecken, erzählt im Eiltempo, weshalb es viel von seiner Eindringlichkeit verliert. Auch das Ende der Rahmenhandlung fand ich viel zu schnell erzählt und in meinen Augen auch etwas zu kitschig. Zumindest letzteres ist jedoch eher Geschmackssache. Ein bisschen hatte ich auch das Gefühl, dass die Autorin ihre Ideen aus Die letzten Glühwürmchen und Sadako will leben zusammengemischt hat, aber das nur mein Gefühl, ich will der Autorin da nichts unterstellen und lasse diesen Punkt auch nicht in meiner Bewertung einfließen.

    Fazit:

    Das Buch ist für Jugendliche als Einstieg in dieses Thema sicher nicht verkehrt. Es ist ein kurzes, aber einnehmend erzähltes Einzelschicksal, dass ohne zu verstören versucht, dieses katastrophale Ereignis abzubilden. Um wirklich nachhaltig bewegend zu sein, fehlt es jedoch deutlich an Tiefe, denn ein sensibles Thema allein, macht noch kein tiefgründiges Buch.


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner (https://miss-pageturner.de)

  12. Cover des Buches Transport (ISBN: 9783842330610)
    Phillip P. Peterson

    Transport

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    In seinem Roman „Transport“ spielt Phillip P. Peterson mit der Idee, dass die Menschheit ein Artefakt entdeckt, mit dessen Hilfe man das Universum bereisen kann. Die Grundidee ist nicht neu: „Stargate“ lässt grüßen. Doch natürlich entwickelt der Autor eine eigene Vorstellung dieser Grundidee. Problem bei dem Artefakt, dessen Herkunft und genaue Funktionsweise man nicht kennt: Man weiß leider im Vorfeld nicht, wo man herauskommt und welche Lebensbedingungen am Zielort herrschen. Dies hat die ersten Testpersonen ins Verderben geführt und aufgrund dieser Gefahr werden zehn Häftlinge rekrutiert, denen man verspricht bei zehn erfolgreichen Einsätzen ihre Todesstrafe zu erlassen, wenn sie bereit sind, ihr Leben zu riskieren. Von den Häftlingen steht Russel Harris im Zentrum des Romans, ihm und seinen Gedanken folgen wir als Leser, von ihm erfahren wir am meisten. Er ist der Sympathieträger, mit ihm fiebern wir mit. Die anderen Figuren bleiben blass und werden nur kurz und oberflächlich vorgestellt. Sie dienen teilweise auch nur dazu, die verschiedenen Spielarten des Umkommens zu schildern. Das muss man mögen und darf sich davon nicht zu sehr abschrecken lassen. Eine weitere Ausnahme der vielen blassen Figuren ist höchstens noch die einzige Frauenfigur im Roman, die mit Harris auch eine Beziehung eingeht: Elise.

    Grundsätzlich bleibt die Charakterzeichnung aber eine Schwäche des Romans und man darf auch keine anspruchsvolle erzählerische Gestaltung erwarten. Die Handlung wird strikt linear erzählt, Nebenhandlungen gibt es nicht, das Erzähltempo ist hoch, wird dynamisch vorangetrieben, große psychologische Tiefe bei den Figuren darf man nicht erwarten. Dafür bietet der Roman aber Spannung und Action ähnlich wie ein klassischer Blockbuster im Kino. Man möchte wissen, ob die Figuren überleben, wo sie materialisiert werden, ob sie zurückkehren, was sie erlebt haben. Man ist neugierig auf die Beschreibung der außerirdischen Welten und möchte auch mehr über die Hintergründe, Funktionsweise, Herkunft des Artefakts und ihrer Erbauer wissen. Man muss also letztlich wissen, worauf man sich bei „Transport“ einlässt, dann wird dem Leser ein kurzweiliges Lesevergnügen bereitet. Bei mir war es während des Lesens so, dass drei Viertel des Romans mich in den Bann ziehen konnten, das Ende jedoch ließ mich etwas enttäuscht zurück und hat mich nicht überzeugt. Ich hätte mir stattdessen gewünscht, dass man auf fremden Welten mehr über die Erbauer des Artefakts erfährt, mehr Spuren vorhanden sind, Puzzleteile zu einem größeren Bild zusammengefügt werden. Kurzum: Ich hätte mir eine kreativere Hintergrundgeschichte gewünscht. Russel bekommt nach meinem Empfinden zu viel Bedeutung zugewiesen.

    Fazit: Ein Roman, der Action und Spannung bietet, aber keine große Erzählkunst darstellt.

  13. Cover des Buches Alien Biosphere (ISBN: 9783426215647)
    Roland Enders

    Alien Biosphere

     (21)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Die Physiker haben in den letzten Jahrzehnten so manche Überraschung erfunden oder zumindest in der Theorie entwickelt. Ein spannendes Thema aus diesem Bereich ist das Wurmloch. Eine Verbindung zwischen zwei extrem weit entfernten Punkten, welche mehrere Lichtjahre überwinden kann. Das klingt alles nach Humbug und doch hat ein Wissenschaftler sich dieser Thematik gewidmet und er findet einen Weg dies in die Realität umzusetzen. Von allen belächelt, zieht er sich auf eine kleine Insel zurück. Ab jetzt wird es etwas undurchsichtig, denn wo er all das Geld und weitere Mittel herbekommen hat bleibt weitestgehend ein Rätsel.

    Zumindest verändert sich diese Insel. Eine riesige Kuppel wird errichtet und in einigen Jahrzehnten entsteht hier etwas, was die Welt noch nicht gesehen hat – Die „Alien Biosphere“. Mit dem Wurmlochtor haben die Wissenschaftler eine kleine Welt im Sternbild Schwan entdeckt, auf der anderen Leben vermutet wird. Dieses wird auch gefunden und jetzt auf diese Insel transportiert und ein Themenpark entsteht. Richtig gelesen, hier wird nicht etwa mit dem Tor weitergeforscht, sondern fremde Wesen eines Planeten werden in einen Zoo gesteckt, so dass wir Menschen sie uns anschauen können. Ganz nach der Manier von Jurassic Park. Vor der Eröffnung des Themenparks wird eine Gruppe von Gästen durch das sechsstöckige Habitat geführt.

    Jede Ebene ist dabei mehrere Kilometer groß und wird durch verschiedene Mechanismen gesichert. Alles klingt so gemütlich und faszinierend, bis eine Gruppe von Terroristen das Unheil heraufbeschwört. Wo man noch auf den ersten Seiten von der Idee überrascht ist, was die Menschen hier geschaffen haben, fragt man sich später immer mehr, warum und wieso eine Biosphäre? Wäre es nicht sinnvoller gewesen durch das Wurmloch zu reisen und sich die Wesen in freier Wildbahn anzuschauen? Der Autor versucht zu erklären welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, aber mal ganz ehrlich, keiner wusste was da die letzten Jahre wirklich vor sich ging und keiner hat an so einen Zwischenfall gedacht?

    Die einzelnen Gruppen von Menschen fliehen nun durch die Ebenen, wobei man so manch seltsames Wesen kennenlernt. Nett beschrieben und mit anschaulichen Worten dargestellt, erinnern viele Wesen eher an Mutationen unserer heimischen Tiere, aber es gibt eben doch kleine Unterschiede. Das Ende wirkt leider auch recht abrupt, auch wenn es die Geschichte an sich schön abschließt. Es wird gestorben, gerannt, entschärft, gebetet und gestaunt. Eine Flucht, die eigentlich nicht hätte sein müssen und doch hat der Mensch mal wieder mehr Fehler gemacht als gute Ideen gehabt.

    Fazit:
    Leben gibt es überall und es gehört frei, nicht eingesperrt! Bücher, Filme und Geschichten sagen es voraus und doch machen die Menschen hier wieder gleiche Fehler. Das fremde Leben eines Planeten fangen, hier auf unserer Erde einsperren und bestaunen lassen… Es gibt kein Beispiel, ob in der Fiktion, noch in der Realität wo dies ungestraft funktioniert hat und auch hier schlägt das Schicksal zu. Roland Enders bringt neue Ideen des Lebens mit, vergisst aber dabei seine handelnden Figuren. Viele sind recht farblos und wenn es den ein oder anderen erwischt – es gibt genug. Selbst die Idee der Biosphäre klingt nach Jurassic Park und endet auch so. Eine leider in sich nicht gänzlich durchdachte Geschichte, aber mit vielen seltsamen neuen Wesen.

    Matthias Göbel

    Autor: Roland Enders
    Taschenbuch: 406 Seiten
    Verlag: Droemer Knaur Verlag
    Erscheinungsdatum: 11.01.2016
    ISBN: 9783426215647

  14. Cover des Buches Breakthrough (ISBN: 9783453318755)
    Michael Grumley

    Breakthrough

     (23)
    Aktuelle Rezension von: GAIA

    Wenn ein Antarktis-Wissenschaftler, der gerade nach einem massiven Erdbeben mit Eisschollenabbruch mit seinem Schneemobil fast in einen Abgrund gerauscht wäre, als Ausruf des Erstaunens "Ach du grüne Neune!" ruft, sollte man das Buch, indem dieser Mist steht, sofort abbrechen...

    ...Ich hab es nicht getan. Aber nach 160 Seiten konnte selbst die zwanghafte Eigenschaft ein Buch, was man einmal angefangen hat, auch zuende zu lesen, mich nicht mehr davon abhalten, diesen Stuss aus der Hand zu legen.

    Um nicht noch unnötig mehr Lebenszeit darauf zu verwenden hier kurz zur Warnung an alle potentiell Interessierten:

    - an den Haaren herbeigezogener Plot

    - mit holzschnittartigen Figuren, die jedes erdenkliche Action-Blockbuster-Klischee erfüllen (inkl. sexy Wissenschaftlerin, die den Ex-Navy-Seal gleich ins Herz schließt)

    - ein Text ohne sprachliches Niveau

    - eine Übersetzung mit haarsträubenden Formulierungen (verschiedene Figuren [Wissenschaftler*innen sowie Militärs] nutzen wiederholt dieselben altbackenen Floskeln des Erstaunens, Best-of: "Gütiger Himmel!", "Heiliger Bimbam!" und ja, auch "Ach du grüne Neune!")

    Für Tipps, wie man hier einem Buch jegliche Sterne aberkennen kann, bitte eine PN an mich. Ach ja, und ein großes "Sorry" an alle Bücher, die ich hier je mit nur zwei Sternen abgespeist habe. Sie waren Lichtjahre von diesem Schrott entfernt. ;)

  15. Cover des Buches Adam ist jetzt mit Eva befreundet (ISBN: 9783841902450)
    Wylie Overstreet

    Adam ist jetzt mit Eva befreundet

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Eine interessante Idee: Was wäre passiert, wenn Mark Z. (bzw. die Winklevoss-Zwillinge) Facebook viel früher erfunden hätten, was hätte man damals nicht alles schon im Vorraus wissen können? Schön ironisch-humorvolle Gedankenspielereien, bei dem einem auch manchmal das lachen im Halse stecken bleibt, zB wenn Hitler Nationalismus bereits 1920 für eine "gute Idee" hält. Sehr amüsant so für zwischendurch, durchaus weiterzuempfehlen.
  16. Cover des Buches Der letzte Wohnsitz Gottes (ISBN: B072JQCHGB)
    Jens Bühler

    Der letzte Wohnsitz Gottes

     (14)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    „Der letzte Wohnsitz Gottes“ hat mich wirklich überrascht. Alternative Romane zum 3. Reich sind nicht selten, aber selten wirklich gut. Dieses Buch aber bietet gut ausgearbeitete Charaktere, realistische Lebensläufe in einem seit Jahrzehnten existierenden faschistischem Deutschland und vor allem eine Handlung der es gelingt, anfangs etwas zusammenhanglos wirkenden Geschehnisse in ein Finale zu bündeln, das einfach Sinn macht.

    Keiner der Nazis ist dumpf böse, kein anderer Protagonist simpel gut. Jeder verfolgt eine Agenda, jeder ist von Erfahrungen und Einrücken seines Lebens gezeichnet und getrieben.

  17. Cover des Buches Die Blumen von Hiroshima. (ISBN: B0023GJ7EO)
    Edita Morris

    Die Blumen von Hiroshima.

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Der Abwurf der Atombombe auf Hiroshima ist 14 Jahre her, doch die Auswirkungen auf die Überlebenden sind für Außenstehende kaum erkennbar: Narben werden mit langen Kleidungsstücken bedeckt, unansehnliche Gesichter vor den Mitmenschen verborgen, insbesondere vor Fremden. Und die Betroffenen werden von allen anderen ob ihrer Hässlichkeit ausgegrenzt.

    Doch in Japan lässt man sich Demütigung und Schmerz nicht anmerken, trägt sein inneres Leid nicht nach außen. Alles bleibt in einem selbst.

    In der Geschichte erzählt Yuka, wie sie den Amerikaner Sam als Mieter in ihr kleines Haus aufnimmt und wie er nach und nach ihr und ihrer Familie ein Freund und Vertrauter wird. Bis er die grausame Wahrheit der Überlebenden und der Toten von Hiroshima erfährt.

    Yuka beschreibt sehr blumig von ihrem Leben, ihrem Schicksal und auch viele Hintergründe zur japanischen Tradition und Lebensart. Für „westliche“ Menschen ist vieles nicht nachvollziehbar, doch ich habe beim Lesen viel Verständnis für die junge Frau aufgebracht und auch ihre innere Einstellung verstehen gelernt.

  18. Cover des Buches Dead Zone – Das Attentat (ISBN: 9783641206130)
    Stephen King

    Dead Zone – Das Attentat

     (367)
    Aktuelle Rezension von: EllaEsSteff

    ⏱📚

    Dead Zone - mein neunter King und Auftakt des Castle-Rock-Zyklus. 📖




    Nach einem Unfall mit dem Taxi erwacht Johnny nach fast fünf Jahren aus dem Koma und hat nun die Fähigkeit in die Zukunft eines Menschen zu sehen, sobald er diesen berührt. Zumindest sieht er Teile davon, denn einige der Dinge, wie Orte, sind in seiner „Dead Zone“ - dem Teil seines Gehirns, welches durch den Unfall beschädigt wurde, sodass er diese nicht sehen kann.
Eines Tages trifft er auf Greg Stillson, ein Lokalpolitiker welcher sich zum Ziel gesetzt hat Präsident zu werden. Als Johnny ihm die Hand schüttelt, sieht er auch dessen Zukunft.
„Für Johnny war es noch nie so stark gewesen, niemals. Alles kam auf einmal wie ein dunkler Güterzug durch einen schmalen Tunnel, eine rasende Lokomotive mit einem einzigen gleißenden Scheinwerfer, und dieser Scheinwerfer wusste alles, und sein greller Lichtstrahl pfählte Johnny wie einen Käfer mit einer Nadel. Es gab keine Möglichkeit des Ausweichens, vollkommenes Wissen überrollte ihn und drückte ihn flach wie ein Blatt Papier zusammen, während der dunkle Zug über ihn hinwegraste.“ (S.449)
Schließlich plant Johnny ein Attentat. 



    Die Metapher des „lachenden Tigers“, welche auf ein Spiel beruht fand ich sehr interessant, sowie  einen Verweis zu Carrie. Zum Schreibstil von King muss man fast nichts sagen. Auch hier musste ich einige Zitate für mich markieren: 

    
„Der Mond ging auf, ein orangefarbenes Auge über den Pinien, und hämmerte einen blutigen Pfad über den Swimmingpool.“ (S.492)

     
„Der Mond war untergegangen, aber die Sterne waren in idiotischem Wirrwarr am Himmel verteilt. Gottes Schmuckschatulle, Johnny.“ (S. 550)

    🌕✨🌅



    Mein Fazit - es macht einfach Spaß King zu lesen und seine Geschichten und Querverweise zu entdecken. Auch dieser Roman hat mir sehr gut gefallen, sodass ich ihn nur empfehlen kann. 📚🤓

  19. Cover des Buches Ausgezählt (ISBN: 9783453440906)
    David Baldacci

    Ausgezählt

     (26)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Thriller „Ausgezählt“ wurde von David Baldacci geschrieben und ist der erste Band der Reihe „Atlee Pine“. Es ist nichts was ich unter einem klassischen Thriller verstehen würde und somit würde ich sagen, dass vor allem Leser, welche Actionfilme, -bücher mögen mit diesem Buch glücklich werden. Es ist am 14.09.2020 im Heyne Verlag erschienen und umfasst 496 Seiten. Es ist in der dritten Person Singular aus der Sicht der FBI Agentin Atlee Pine geschrieben.

     

    Das Buch fängt mit einem Besuch von Atlee Pin im Gefängnis ADX Florence, wo die schlimmsten Täter sitzen, an. Ich fand es interessant einiges über das Gefängnis zu lernen wie auch wieso gerade in diesem Teil der USA, wo das Gefängnis steht die meisten Serienmörder aktiv sind. Es wurde sehr gut beschrieben und ich konnte es mir bildhaft vorstellen. Zwar lernte ich dadurch schon einiges über Atlee, aber dennoch hat mich der Anfang ziemlich verwirrt und so sollte man dennoch dranbleiben.

     

    Atlee Pine arbeitet in Arizona in der Provinz als Ein Mann FBI Agentin in der Nähe des Grand Canyon, auch dieser wurde sehr gut und detailliert beschrieben, was vor allem gegen Ende noch einmal ziemlich spannend war. Der Fall fängt damit an, dass ein Mann verschwindet und ein Maultier aufgeschlitzt gefunden wird. Es sieht nach einem Provinzfall aus, aber bald merkt man das es doch anders ist. Es wird immer konfuser, verwirrender und dennoch hat man zum Glück einen roten Faden an den man sich festhalten kann. Denn Atlee will nicht von dem Fall abgezogen werden und so arbeitet sie an diesem mit ihrer Assistentin Carol Blum heimlich weiter. Und dann wird das Buch sehr actionmäßig und man muss so etwas schon mögen um damit glücklich zu werden. Ich zumindest fand es klasse Mal eine Frau bei so einer Geschichte im Vordergrund zu sehen und sie schlägt sich sehr wacker, muss sich somit nicht hinter männlichen Hauptfiguren solcher Bücher verstecken.  

     

    Dennoch hatte ich mit Atlee so meine Probleme, es dauerte lange bis ich mit ihr warm wurde und so sehr mag ich sie nicht, aber dennoch interessiert sie mich und die Suche nach dem wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Dafür habe ich mein Herz mal wieder an zwei Nebencharaktere verloren. Zum einen ist da Carol Blum, die schon der Pension entgegensieht, aber noch ziemlich aktiv und aufgeschlossen ist. Und dann gibt es da noch Sam Kettler, einen ehemaligen Soldaten der nun als Park Ranger im Grand Canyon arbeitet. Es gibt in dem Buch keinen einzigen Bösewicht, sondern eine Verschwörung. Ich fand die Idee ziemlich bösartig, aber dennoch genial und ich befürchte tatsächlich, dass es Mächtige gibt, welche auf so eine Idee kommen könnten. Die Mischung aus guten und bösen Charakteren fand ich gut, genial fand ich jene, welche ich immer wieder in verschiedene Schubladen stecken musste, weil sie einfach nicht in einer bleiben konnten.

     

    Ich mag schon eine Reihe von David Baldacci und so kann ich sagen, dass ich seinen Schreibstil mag und sich für mich somit das Buch gut lesen ließ. Es war spannend, actionmäßig, teilweise dennoch für mich überraschend und auch die Prise Liebe hat nicht gefehlt, so dass ich angenehme Lesestunden mit dem Buch hatte und mich schon auf den nächsten Band der Reihe freue.

  20. Cover des Buches Schwarzer Regen (ISBN: 9783746625188)
    Karl Olsberg

    Schwarzer Regen

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89
    Der größte Horror wird Realität - ein tödlicher Anschlag auf eine deutsche Großstadt. Unter den zahllosen Opfern ist auch Ben, der Sohn des Ex-Kommissars Lennard Pauly. Bei einem Überwachungsauftrag stößt der Privatdetektiv auf Informationen, die ihn an der offiziellen Aufklärung des Attentats zweifeln lassen. Während das ganze Land von einem Feuer aus Hass und Gewalt verzehrt wird, sucht er nach der Wahrheit. Ist es möglich, dass die, die jetzt vom Zorn über den Anschlag profitieren, die eigentlichen Drahtzieher sind?

    Am Anfang fand ich es ein wenig verwirrend, weil von sehr vielen Nebenhandlungen erzählt wird und man versucht den Zusammenhang zu finden. ABer dies wird sehr schnell aufgeklärt. Karl Olsberg schreibt sehr flüssig und spannend. Man kann sich die Situation gut vorstellen und erlebt das ganze Gefühlschaos mit. Der Spannungsbogen ist von Anfang an gegeben und steigert sich bis zum Schluss.

    Es ist mein erstes Buch vonKarl Olsberg, aber auf keinen Fall das letzte. EIn Buch was zu empfehlen ist.
  21. Cover des Buches Gone - Angst (ISBN: 9783473584635)
    Michael Grant

    Gone - Angst

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding
    Sam und Caine treffen eine Entscheidung: Jeder führt eine Stadt mit seinen Bedingungen. Alles läuft gut, bis zu dem Tag als die Kuppel schwarz und die FAYZ in völliger Dunkelheit enden wird …

    Schreibstil:
    Es wird immer verrückte und leider haben sich ein paar kleine Fehlerchen eingeschlichen. Im dritten Teil (Lügen), hatte ich so etwas leider bereits vermutet und nun kam die Gewissheit. Grant wollte zu viel und hat sich verzettelt. Dennoch ist die Geschichte spannend und in sich – im Groben – schlüssig. Die Gewalt und die detailierten und brutalen Szenen stoßen mir immer noch etwas auf, gerade weil es sich um eine Buchreihe für Jugendliche handelt.

    Charaktere:
    Sie wachsen und gedeihen. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir sehr schwer fällt zu glauben, dass viele Personen gerade mal 10 Jahre alt sind. Alle wirken so reif und kampflustig, dass ich immer wieder denke es handelt sich um ältere „Kinder“ so um die 17 Jahre.

    Cover:
    Das Cover passt zur Reihe und passt sehr gut zur Geschichte.

    Fazit:
    Ein Teil, der „innen“ und „außen“ Beschreibt und definitiv einer der besten der Reihe ist. Die Atmosphäre in der FAYZ wird gut dargestellt und gerade dadurch fällt das Lesen so leicht. Ich zumindest wollte gar nicht mehr auftauchen und fieberte mit den Kidz mit. Ich vergebe 4 Sterne für „Angst“, weil mir das Buch stellenweise zu brutal ist und ich die kämpferischen Kinder zu unrealistisch finde.

  22. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: B071SM6N4W)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Luiline
    Heute gibt es eine Rezension zu dem Hörbuch  "Die Brut - Sie sind da" von Ezekiel Boone.
     
    Es handelt sich dabei um den ersten Band einer Trilogie und wird gelesen von Wolfgang Wagner.

    Verlag: Argon Hörbuch / Hördauer: 9h, 56 Min (ungekürzt). / Erscheinungsjahr: 2017 / Originaltitel: "The Hatching" / Übersetzung:  Rainer Schmidt / ISBN: 978-3-7324-5169-2 / Preis: 20,95€

    Inhalt: Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
    In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
    In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
    In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche, aus der etwas Schwarzes kriecht.
    Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.
    Etwas lebt. Und es vermehrt sich rasend schnell. 

    Meine Meinung
    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich schon viele positive Meinungen gehört habe. Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch die Stimme des Sprechers hat mir direkt gut gefallen. Man begleitet als Leser unterschiedliche Charaktere auf der ganzen Welt, der Hauptteil spielt aber in den USA. Dadurch bekommt man viele Perspektiven, andererseits bleiben die Charaktere aber auch etwas flach. 

    Besonders das erste Drittel der Geschichte hat mich sehr packen können, danach hat es ein wenig abgeflacht. Ich persönlich habe mehr Horror-Elemente erwartet und mir fehlte an manchen Stellen die Spannung. Trotzdem war das Buch mit einer Hördauer von 10 Stunden sehr kurzweilig und unterhaltsam.  Der Schreibstil des Autors war sehr flüssig und auch der Sprecher hat das Buch sehr gut vertont und er hat eine angenehme Stimme.

    Ich persönlich hätte mir einen höheren "Gruselfaktor" gewünscht und mehr Bezug zu den Charakteren. Trotzdem habe ich mir schon den zweiten Band als E-Book besorgt, da ich schon gerne wissen möchte wie es weitergeht. 

    Fazit:
    Ein sehr solider und guter Auftakt einer Trilogie, die aber auch ein paar Schwächen hat. Insgesamt kann ich das Hörbuch aber empfehlen.

    Daher gibt es von mir 4 Sterne!
  23. Cover des Buches Watchmen (ISBN: 9783866076075)
    Alan Moore

    Watchmen

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Dracula
    Schwere Comic kost und sehr hintergründich
  24. Cover des Buches Überleben (ISBN: 9783841500748)
    S.A. Bodeen

    Überleben

     (84)
    Aktuelle Rezension von: GrauerVogel

    Seit ein Atomkrieg die Welt vernichtete, lebt Eli mit seiner Familie in einem Bunker, den sein Vater in weiser Voraussicht erbauen ließ. Doch allmählich werden die Nahrungsmittel knapp und Elis Vater immer seltsamer. Irgendetwas ist nicht in Ordnung - und Eli will herausfinden, was das ist.



    Eli ist ein sehr interessanter Hauptcharakter, da er eigentlich keine besonders sympathische Person ist. Dennoch kann man sich in ihn hineinversetzen und er reflektiert sein eigenes Verhalten recht gut. So verändert er sich auch im Laufe des Buches, ebenso wie die Beziehung zu seinen Schwestern. Die Charaktere fand ich allgemein gut dargestellt, nur konnte ich seine Schwestern ab und zu nicht auseinanderhalten, was aber eben daran lag, dass Hauptfigur Eli sich auch nicht sonderlich für die beiden zu interessieren scheint und selbst nicht viel über sie weiß.
    Der Bunker ist kein klassischer Betonkeller, wie man sich eben einen Bunker so vorstellt. Er ist mit vielen Annehmlichkeiten ausgestattet und einer Menge Technologie, die ein langes Überleben dort unten sichern soll. Jedoch treten damit zunehmend Probleme auf, was die Lage der Familie zusehens verschlechtert.
    Nach vielen Jahren inneren Abschottens und Desinteresses, beginnt Eli plötzlich, sich für all die Vorgänge zu interessieren und beginnt Nachforschungen anzustellen.
    Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Es werden immer wieder Dinge angedeutet oder erwähnt, aber zunächst nicht weiter erklärt. Das führt dazu, dass man sogartig immer weiterlesen muss, um herauszufinden, was es damit auf sich hat. Einige dieser Fäden laufen jedoch meiner Ansicht nach ins Leere, was ich sehr schade finde. 
    Trotzdessen finde ich nicht, dass das Buch wirklich als "Thriller" bezeichnet werden kann, denn dafür fehlt mir der Nervenkitzel. Es ist weniger Spannung, die einen als Leser antreibt, sondern viel mehr Neugier und für mich ist das ein großer Unterschied. 
    Zudem waren manche Dinge wirklich vorhersehbar und im Grunde von Anfang an klar. Aber ich denke, dass sich das bei diesem Ausgangsszenario auch kaum vermeiden lässt.

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