Bücher mit dem Tag "aufbruch"
74 Bücher
- Ransom Riggs
Die Insel der besonderen Kinder
(2.142)Aktuelle Rezension von: Randaleranke📖In "Die Insel der besonderen Kinder" von @ransomriggs geht es um Jacob, dessen Großvater ihm von seinen unglaublichen Entdeckungsreisen, Kindern mit besonderen Fähigkeiten und brutalen Monstern erzählt. Eines Tages wird Jacobs Großvater ermordet und Jacob findet heraus, dass all die Geschichten wahr sind.
❗Dieser Text kann Spoiler enthalten.
✅ Dieses Buch ist etwas für dich, wenn...
- du eine Gruppe Jugendlicher beim Zusammenwachsen und einem lebensverändernden Abenteuer begleiten willst.
- du daran glaubst, dass unter uns besondere Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten und Monster leben.
- du keine Lust auf viele komplizierte Fantasynamen hast, du aber auch nicht ganz darauf verzichten willst.
❌Dieses Buch ist nichts für dich, wenn...
- du mit Tod und Gewalt in Büchern nicht gut umgehen kannst.
- du ein schnelles Erzähltempo bevorzugst.
- Inselsetting und Zeitreisen nicht dein Ding sind.
✨ Eigentlich bin ich kein Fan von entspanntem Erzähltempo, aber in diesem Buch ist mir das fast nicht aufgefallen. Als die Action dann anfing, habe ich lediglich im Nachhinein gedacht, dass ich doch schon einen ganz schön großen Teil des Buches gelesen hatte. Die Geschichte hat mich total gut mit seinen unterschiedlichen Atmosphären gecatched. Teilweise war es gruselig, actionreich, hat mich zum Weinen und auch zum Lachen gebracht, also aus meinen Augen eine wirklich gute Balance gehalten. Oft habe ich Jana auch geschrieben, dass ich mich gerade super wohl mit dem Buch fühle. Auch die Charaktere fand ich wirklich gut und abwechslungsreich, die Welt war toll gestaltet und das Ende hatte einen super fairen Cliffhanger, dafür dass es der erste Teil einer Buchreihe ist. Untermalt wurde die Geschichte noch von, meiner Meinung nach, sehr coolen und passenden alten schwarz-weiß Fotos.
P.S. Das Buch ist der erste Teil einer Buchreihe.
- James Dashner
Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth
(1.764)Aktuelle Rezension von: Marli1Die Auserwählten ist ein Pageturner, der mich sofort gefesselt hat. Thomas erwacht ohne Erinnerung auf der Lichtung, umgeben von Mauern und tödlichen Labyrinthmonstern. Gemeinsam mit Newt, Minho und den anderen muss er Rätsel lösen und ums Überleben kämpfen. Die Idee ist genial, die Welt dicht gebaut und die Spannung fast unerträglich. Teresa bringt Verwirrung und Wendungen, die man nicht vorhersehen kann. Manche Entscheidungen sind riskant und emotional geladen, und ich mochte, wie Thomas trotz Verwirrung handelt. Der Stil ist klar, direkt und flüssig, sodass man mitgerissen wird. Manche Längen im Mittelteil, aber das Finale entschädigt. Für mich ein Klassiker unter den Dystopien.
- Rachel Joyce
Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
(1.382)Aktuelle Rezension von: Annis_BuecherregalDie unglaubliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce hat mich tief berührt.
Anfangs wirkt die Geschichte sehr unscheinbar: Ein Rentner, der einfach nur einen Brief einwerfen will. Doch aus dieser kleinen Geste entwickelt sich eine unglaubliche Reise, die ihn mit seiner Vergangenheit konfrontiert. 🚶♂️
"Auf seiner Reise begegnet er den unterschiedlichsten Menschen – von seiner oft übersehenen Frau Maureen über Fremde, die ihm helfen, bis hin zu einem Nachbarn – und jeder von ihnen ist ein Spiegel für sein eigenes Leben. Es sind diese Begegnungen, die ihm helfen, seine inneren Dämonen zu verstehen und zu akzeptieren."
Was das Buch so besonders macht, ist die Mischung aus Hoffnung und Melancholie. Es zeigt eindringlich, wie die Vergangenheit die Zukunft bestimmt und dass man sich seinen Fehlern stellen muss, um weiterzukommen. Harold versucht, seine Fehler "wegzumachen", lernt aber, dass es viel wichtiger ist, die eigenen und die Narben anderer zu akzeptieren.
Eine der stärksten Botschaften für mich war, dass man den Wert einer Person oft erst erkennt, wenn sie nicht mehr da ist. Das hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Aber es gibt auch hoffnungsvolle Momente, wie die Begegnung mit dem Mädchen, das sagt: "Du musst nur stark genug an das Positive denken, dann wird es auch wahr." ✨
Ein sehr schönes, gut lesbares Buch, das voller Menschlichkeit steckt und zeigt, wie man auch im hohen Alter mutige Schritte machen kann. Absolut lesenswert!
Ich glaube fest daran, dass die Kraft des positiven Denkens viel verändern kann. Aber hat diese Idee wirklich keine Grenzen? Was denkt ihr: Wann hört positives Denken auf zu wirken?
- Cecelia Ahern
Das Jahr, in dem ich dich traf
(398)Aktuelle Rezension von: MiripandaSchwaches Buch der Autorin...
Jasmine wird von der Arbeit freigestellt und kümmert sich 1 Jahr um sich selbst und ihren Garten. Ihrem Nachbarn Matt geschieht Ähnliches, sie kann ihn allerdings nicht ab, stalkt ihn aber aus Gründen...
Letztendlich entwickelt sich über Umwege eine Freundschaft und das Leben von Jasmine ändert sich.
Die Geschichte beginnt interessant und bis zur Hälfte bin ich auch am Ball geblieben, allerdings ändert sich nur das Leben von Jasmine. Sie selber entwickelt sich gefühlt auf den letzten 10 Seiten.
Man sollte auch meinen, dass sie keine Erwachsene ist. Sie trifft nicht nachvollziehbare Entscheidungen, lügt mehrfach und lernt nix daraus. Welcher Erwachsene verteilt bitte als Rache Klopapier in Nachbars Garten...
Der Alkoholmissbrauch ging mir auch zu weit in diesem Buch.
3 Sterne nur gerade so, weil es bis zur Hälfte gut war und ich die Nebenrollen mochte.
- Laetitia Colombani
Der Zopf
(881)Aktuelle Rezension von: majalinaDrei Frauen, drei Leben. Unterschiedlicher können sie kaum sein- und doch verbindet Smita, Giulia und Sarah ein Detail aus ihrem Leben.
Es geht um Stärke, Mut und Entschlossenheit, etwas was jede der drei Frauen besitzt. Und so unwahrscheinlich es sich anhört und die drei Frsuen sich nie kennenlernen, verbindet alle drei Frauen ein Zopf!
Aufwühlend, packend, absolut zu empfehlen
- Dan Wells
Partials - Aufbruch
(268)Aktuelle Rezension von: zickzackPartials sind vom Menschen geschaffene künstliche Intelligenzen. Sie dienten als Supersoldaten im Isolationskrieg. Doch die Partials haben sich gegen die Menschen gerichtet und diese bis auf 30.000-40.000 ausgelöscht. Dies ist nun 11 Jahre her und inzwischen leben die letzten Menschen auf Long Island, einer kleinen Insel vor Manhattan. Die Menschen kämpfen um ihr Überleben, aber nicht wegen den Partials, sondern weil der sogenannte RM-Virus es unmöglich macht, dass Neugeborene mehr als wenige Tage leben können. Denn sie stecken sich mit diesen an und sind innerhalb kurzer Zeit tot. Die Menschen versuchen den Virus zu erforschen und haben ein Gesetzt erlassen, dass so viele Frauen wie möglich, so viele Babys wie möglich gebären sollen, damit sie genügend Daten haben, um eines Tages eine Lösung zu finden. Doch die 16jährige Kira, die auf der Entbindungsstation arbeitet, kann diesen Zustand nicht länger ertragen, zumal sie immer näher in das Alter rückt, wo es sie selbst betreffen wird. Ihr kommt die Idee, dass sie einen Partial einfangen und diesen untersuchen müssen. Vielleicht können sie so ein Heilmittel finden. So reist sie mit ihren Freunden nach Manhattan, um ein Heilmittel zu finden, denn ihre Adoptivschwester Madison erwartet ein Baby und Kira ist nichts wichtiger, als dieses zu retten.
Vor einigen Jahren habe ich die Reihe „Ich bin kein Serienkiller“ von Dan Wells gelesen und schon damals konnte er mich mit seinem Schreibstil und seinen ungewöhnlichen Ideen in den Bann ziehen. Daher dachte ich, dass es mal wieder Zeit wäre, nach einem Buch von ihm zu greifen. Sein Schreibstil hat mich sofort wieder gefesselt. Bei „Ich bin kein Serienkiller“ war logischerweise aus der Ich-Perspektive geschrieben, sowie es der Titel schon verrät, aber bei der Partials-Reihe ist es ein personeller Erzähler aus Kiras Sicht. Mich hat das sofort positiv gestimmt, da ich Ich-Perspektiven nicht so mag und bei der anderen Reihe war es auch teils mein Problem, dass neben dem Hauptakteur alle anderen Figuren ziemlich blass gewirkt hatten. Daher habe ich gedacht, dass es hier anders sein wird. Aber dem war leider nicht so.
Kira ist eine starke Persönlichkeit – stur, eigensinnig und vor allem eine Idealistin. Für ihr Ziel nimmt sie alles in Kauf, ihren eigenen Tod und auch den von anderen, da sie der festen Überzeugung ist, das Richtige zu tun. Ihr Enthusiasmus und ihre Entschlossenheit haben mir gefallen, auch ihr freches Mundwerk. Sie hat kein Blatt vor den Mund genommen, selbst wenn sie mit wichtigen Persönlichkeiten gesprochen hat, wie den Senatoren. Ich fand auch gut, dass sie dann wiederum sehr naiv und blauäugig gehandelt hat, da es einfach zu ihrem Alter gepasst hat. Durch die Umstände musste sie zwar sehr schnell erwachsen werden, aber es ist gut, dass dennoch die kindliche Naivität geblieben ist, die man als 16jährige eben noch hat. Zudem ist Kira sehr schlau, besonders im medizinischen Bereich, wo man sie schon als Naturtalent bezeichnen kann. Ich meine, die war noch in der Ausbildung, hat ein Praktikum im Krankenhaus gemacht und wirkte dennoch so, als würde sie schon seit Jahren als Medizinerin arbeiten. Das hat mich teilweise auch etwas gestört, da es wiederum sehr unrealistisch gewirkt hat.
Ja und die anderen Figuren waren zwar nett, aber doch recht blass im Vergleich zu Kira. Die hatten zwar meist auch so ihre Eigenschaft und ihre Dinge, die das Interesse durchaus geweckt haben, aber wirklich überzeugt haben diese mich nicht. Samm war interessant, da man nie so wirklich seine Absichten wusste, nie sich sicher sein konnte, ob die Worte, die er sprach, der Wahrheit entsprachen oder nicht und weil er dafür verantwortlich war, dass es zu einigen Überraschungen gekommen ist.
Es handelt sich, wie wohl schon aus der Inhaltsbeschreibung herausgeht, um eine Dystopie. Gleich am Anfang der Geschichte wird man in das Geschehen geworfen. Kira befindet sich auf der Entbindungsstation und ein Baby verendet am RM-Virus. Sehr dramatisch und aufwühlend. Ohne viel Federlesen schmeißt der Autor einem in die grausame Realität der Figuren. Wenig später wird über das „Zukunftsgesetz“ gesprochen, dass Frauen ab einen gewissen Alter schwanger werden müssen, ob nun natürlich oder künstlich, ansonsten droht ihnen Haft. Dabei wissen die Frauen, dass ihre Kinder höchstwahrscheinlich kurz nach der Geburt sterben werden. Einfach nur schrecklich.
Kira und ihre Freunde werden immer wieder abfällig als Seuchenbabys behandelt, besonders wenn es darum geht, dass sie ja den Krieg mit den Partials nicht miterlebt haben und gar nicht verstehen können, wie es damals war. Dabei sind ja gerade sie ohne Eltern aufgewachsen. Kira ist adoptiert und ihre restlichen Freunde auch. Sie haben es zwar nicht hautnah miterlebt, aber sie tragen die Konsequenzen.
Neben den Bewohnern in East Meadow, die von einem Senat regiert werden, gibt es noch Rebellen „Die Stimme“, die sich gegen das Regime richtet. Sie sind nicht mit der Regierung einverstanden und greifen immer wieder die Stadt an.
Aber neben den ganzen schrecklichen Momenten, die eine wunderbare düstere Atmosphäre schafft, bringt Dan Wells immer wieder auflockernde Stellen mit rein, das man als Leser doch nicht in eine zu schwarzes Loch fällt. Die kleinen Sticheleien unter Freunden haben mir gut gefallen und waren gut platziert. Auch der Sprung dann wieder ins Ernste hatte der Autor immer wieder gut hinbekommen. Allgemein kamen die Emotionen sehr gut durch, eben besonders von der sehr gut gezeichneten Protagonistin Kira Walker.
Ach ja und Obacht bei dem Autor, dass ich hatte ich schon ganz vergessen, als ich angefangen habe das Buch zu lesen, aber der Autor geizt nicht mit Toden. Er ist wohl einer von denen, die gern mal eine Figur aus dem Nichts umbringen. Ich meine, wenn die sich auf einer gefährlichen Mission befinden, dann ist damit zu rechnen, dass da wohl auch Figuren sterben könnten und dennoch geschah es meist sehr unerwartet.
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Im ersten wird man etwas in die Welt eingeführt, alles erklärt, was sich jetzt für Umstände dort befinden. Im zweiten Teil geht es darum, einen Partial zu fangen und zu untersuchen, um eine Therapie gegen das RM-Virus zu finden. Im dritten Teil ändert sich noch einmal alles und sorgt für Wendungen, die ich echt nicht erwartet hatte.
Gerade der zweite Teil war interessant gestaltet. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass die Mission in Manhattan viel mehr Zeit in Anspruch nimmt, aber es ging dann doch schneller als gedacht. Und dann musste sich Kira allein an die Untersuchung des Partials setzen, um ein Heilmittel für den RM-Virus zu finden. Das fand ich schon ziemlich komisch, denn sie war ja immerhin keine voll ausgebildete Medizinerin. Am Ende wurde das zwar aufgeklärt, warum so gehandelt wurde, aber der Anfang war ja schon seltsam. 11 Jahre ist niemand auf die Idee gekommen, dass sie sich doch mal mit den Partials auseinandersetzen sollten, damit sie eine Lösung finden? So viel Angst vor denen kann doch gar nicht sein. Ich meine, die Menschen können sich ja nicht mehr fortpflanzen. Da muss es doch noch mehr innovative Menschen geben, als nur ein 16jähriges Mädchen, dass allein auf diesen Gedanken kommt.
Aber es war interessant wie Kira geforscht hat und wie der Leser daran teilnehmen konnte. Man (oder ich) erwartet da trockene Theorie, aber es war eher wie ein Miträtseln. Nur die Bezeichnungen für die verschiedenen Stadien des Virus fand ich seltsam. Ich meine – Klecks, Spore, Raubtier, Schläfer – sind in meinen Augen sehr ungewöhnliche Namen.
Am Ende sind bei mir noch viele Fragen zu den Partials geblieben. Denn das sind ja Maschinen, KIs – künstliche Intelligenzen, die ein Eigenleben entwickelt haben. Dennoch haben die Partials sich teils wie Menschen benommen, durch die Emotionen, die sie durchaus gezeigt haben. Auch in Bezug auf Kira und den Twist am Ende war ich nicht nur sehr überrascht und überwältigt, sondern in erster Linie auch verwirrt. Aber ich denke, dass sich in Bezug auf Kira, diese Fragen in den nächsten zwei Teilen noch klären wird und hoffentlich auch zu den Partials. Im zweiten Teil wird es wohl noch mehr um die Partials gehen, denke ich.
Fazit: Mir hat das Buch gefallen. Dan Wells hat mich mit seinem Schreibstil gepackt und wie er Geschichten erzählt, ist schon etwas Besonderes. Ich mochte die düstere Atmosphäre und den Wechsel zwischen actionreichen Szenen und emotional aufgeladenen, die ab und an doch gespickt waren mit Witzeleien. Er schafft da einen guten Mix. Gleichzeitig wüsste ich jetzt gar nicht, wo ich das Buch genremäßig einordnen sollte. Irgendwie dystopische Science-Fiction gespickt mit futuristischen Thriller? Allerdings gab es ein paar Punkte, die das Buch nicht ganz rund für mich gemacht haben. Daher vergebe ich vier Wortkompasse.
- Mario Hackel
Palineas: Erstes Buch - Aufbruch
(32)Aktuelle Rezension von: mars754Dieser erste Teil einer High-Fantasy-Trilogie entführt den Leser in die Welt von Eristria, die Gefahr läuft, der Dunkelheit zu verfallen. Das Buch startet in klassischer Fantasy-Manier mit einem Helden wieder Willen, von dessen Entscheidungen das Schicksal der Welt abhängt. Was an dieser Geschichte aber anders ist und den großen Reiz ausmacht, ist die Tatsache, dass die Geschichte über weite Strecken ziemlich undurchsichtig ist, da nicht einmal die Hauptpersonen wirklich verstehen, was vor sich geht. Dies liegt zum einen daran, dass es durch plötzlich auftauchende Tore zu Sprüngen nicht nur im Raum sondern auch in der Zeit kommt, die sich jeglicher Kontrolle entziehen, sondern auch daran, dass es einige geheime Identitäten gibt, die erst nach und nach aufgedeckt werden. Außerdem ist bei einigen Personen und Fraktionen nicht klar, auf wessen Seite sie stehen bzw. ob sie Freund oder Feind sind. Dadurch ist die Handlung so gut wie gar nicht vorhersehbar und äußerst spannend. Allerdings empfiehlt es sich, die Erläuterungen am Ende des Buches insbesondere zu den Drachen schon vor der eigentlichen Geschichte zu lesen, da einem sonst gelegentlich der Kontext fehlt.
Der Schreibstil ist klar und flüssig und schafft es, die Welt von Eristria in ihrer ganzen Pracht vor dem inneren Auge entstehen zu lassen, so dass man sich wirklich in dem Buch verlieren kann. Insgesamt betrachtet kann ich das Buch nur sehr empfehlen und freue mich schon auf den zweiten Teil der Geschichte.
- Michael Lüders
Wer den Wind sät
(45)Aktuelle Rezension von: HoldenMichael Lüders beschreibt, was die amerikanische Außenpolitik (häufig durch die CIA und unter Unterstützung bestimmter Think tanks und Journalisten) im Nahen Osten angerichtet hat. Und dem ja auch häufig folgend leider die Europäische Union und die deutsche Regierung. Oft hat man die ausgestreckte Hand zur Kompromissfindung ausgeschlagen, frühzeitig die Welt in "gut" und "böse" unterteilt und sich pragmatschen Lösungen verschlossen, oft auf kosten von Zehntausenden Menschenleben. Teilweise wurde eine erfolgreiche Friedensstiftung durch die USA untergraben, auch in Fällen wie der Hamas oder Irans, was daran liegt, daß die USA ein Interesse an dem dauerhaften Krieg haben, in dem wir uns gegenwärtig befinden, man einseitig auf wirtschaftliche Vorteile der US-Wirtschaft setzt (Big Oil und die Motivation zu George W. Bushs völkerrechtswidrigem Angriffskrieg gegen den Irak) oder indem man zu einseitig auf Israel im Nahen Osten schaut. Natürlich fragt man sich, was die gewählten deutschen Politiker zu dem Ganzen gesagt haben, man möchte Namen und konkrete Aussagen wissen, genauso wie das, was gewisse Medien geschrieben haben. Idles singen in "War" von den "stone-faced liars", Brody Dalle trug ein "The CIA"- T-Shirt auf der Bühne (natürlich als Kritik), beides mit Recht. Ein aufwühlendes Buch, zur Pflichtlektüre empfohlen.
- Jessie Burton
Das Geheimnis der Muse
(140)Aktuelle Rezension von: MaFuWas wie eine Liebesgeschichte startet, entwickelt sich zu einem Beziehungsdrama rund um ein spektakuläres Kunstwerk. In Spanien im Jahr 1936 entstanden, taucht es im London der 1960er wieder auf. Odelle, eine junge Frau aus der Karibik, versucht das Rätsel seiner Herkunft zu lösen.
Lesefutter ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Gut geschrieben, auch spannend, aber irgendwie bleibt es immer an der Oberfläche, ich bekomme kein genaueres Bild von der Personen. Gern eine Empfehlung als Urlaubslektüre, wenn man mehr als eine Liebesgeschichte von einem Buch erwartet, aber für ein FünfSterneBuch reicht es leider nicht.
- Stephanie Schuster
Die Wunderfrauen - Alles, was das Herz begehrt
(201)Aktuelle Rezension von: Buchwurm05Inhalt:
1953. Endlich geht es in Deutschland wieder aufwärts. Die mageren Jahre sind vorbei. Während Luise von einem eigenen Laden träumt, nehmen Luises Brüder die heimatvertriebene Marie bei sich auf dem Bauernhof auf. Helga, die aus reichem Haus stammt, flüchtet vor ihren Eltern und beginnt eine Ausbildung als Krankenschwester in der Geburtsklinik von Dr. von Thaler. Durch ein Missverständnis zieht sie den Zorn von dessen Gattin Annabel auf sich. Jede versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Noch wissen sie nicht, dass sich ihre Wege immer wieder kreuzen werden.....
Leseeindruck:
"Die Wunderfrauen - Alles was das Herz begehrt" ist der erste Band einer Trilogie. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Luise, Marie, Helga und Annabel geschrieben. So konnte ich sie nach und nach besser kennenlernen und wurde tief in die Geschichte hineingezogen. Es hat mich gut und kurzweilig unterhalten, ihren Lebensweg zu verfolgen. Ich habe es bewundert, wie sie das Beste aus ihrer Situation gemacht und immer wieder Mut gefasst haben. Dabei kam es gerade zum Ende hin auch zu Szenen, die ich so nicht erwartet habe. Auf der einen Seite wurde es nicht langweilig und es gab für mich unerwartete Wendungen. Auf der anderen Seite, hat das gar nicht zu den Figuren gepasst. Auch, wenn das jeweils in Ausnahmesituationen geschehen ist, kam mir persönlich das etwas zu unerwartet.
Fazit:
"Die Wunderfrauen - Alles was das Herz begehrt" hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Es ist eher ein leichter Roman, bei dem ich mich schnell in die Figuren hineinversetzen konnte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung. - Nina George
Die Mondspielerin
(158)Aktuelle Rezension von: HarrimoBei dem Titel habe ich nicht viel erwartet, war aber gleich gefangen von der Situation (Frau bemerkt, dass ihr Leben ihr noch nichts geboten hat und beschließt sich umzubringen) und der weiteren Entwicklung der Geschichte, die mit einem lachenden und manchmal auch einem weinenden Auge zwischen Ernsthaftigkeit und Suche sowie Lebensfreude und Gefühl jongliert. Man ist betroffen und lacht gleich wieder und denkt am Ende: Wie schön! Einfach ein schöner Roman, der aber nicht ins Kitschige abwandert, sondern ein Plädoyer für Lebensfreude ist.
Der einmal mehr mit einem Augenzwinkern sagt: Es ist nicht wichtig, zu erfüllen, was von dir erwartet wird, sondern deine eigenen Bedürfnisse sind viel wichtiger.
(Hat mich sehr and die Geschichte von "Brot und Tulpen" erinnert ;O).) - Christoph Kramer
Das Leben fing im Sommer an
(268)Aktuelle Rezension von: TayaChristoph Kramer, bekannt als Fußballspieler und Weltmeister 2004. Das er ein Buch geschrieben hatte, war mir erst nicht bewusst, aber dann habe ich es einfach haben müssen und habe es gelesen. Es hat Spaß gemacht in eine Welt einzutauchen. 2006. Ich war nicht mehr so jung zu dieser Zeit, aber es waren trotzdem so ein paar Punkte an die ich mich zurück katapultiert gefühlt habe.
In diesem Buch erfahren wir ein wenig von Christoph Kramers Leben als Teenager, was er so ein wenig erlebt hat, was er gemacht hat und wie er zu seiner jetzigen Frau gefunden hat. Er hat es wunderbar in eine sehr gut zu lesende Geschichte gepackt, die Spaß gemacht hat zu lesen. Ob man hier wirklich viel über den echten Christoph Kramer erfährt kann man so genau nicht sagen, da es keine richtige Biografie ist, aber das finde ich, ist hier an dieser Stelle nicht so wichtig.
Da mir dieses Buch wirklich gut gefallen hat, bekommt "Das Leben fing im Sommer an" von mir 4 Schmetterlinge.
- Jule Pieper
Das Buch deines Lebens - Aufbruch
(134)Aktuelle Rezension von: JessieCoeNachdem ich Band 1 als E-Book im Flugzeug durchgesuchtet hatte, kam ich um den 2. Teil natürlich nicht herum. Ich liebe die Bücher, sie bewegen etwas und laden zum Nachdenken und Mitmachen ein. Nach dem Lesen von Band 1 habe ich es endlich geschafft, drei Säcke mit Kleidung zu einer Spendenstelle zu bringen, die seit Jahren in meinem Schrank standen. Und für morgen steht auf dem Plan: Etwas anders machen als sonst :-)
Wirklich lohnenswerte Bücher!
- Gabriella Engelmann
Inselzauber
(192)Aktuelle Rezension von: zessi79Inhaltsangabe:
„Dumme Kuh“, „arrogante Zicke“ – so der Eindruck, den Larissa und Nele bei ihrer ersten Begegnung voneinander haben. Die zwei unterschiedlichen Frauen haben jedoch mehr gemeinsam, als sie ahnen: Das Leben meint es mit ihnen beiden derzeit nicht besonders gut. Neles Café steht kurz vor dem Konkurs, und Larissa wurde von ihrem Freund verlassen und flüchtete deshalb auf die Insel Sylt, um dort für drei Monate ihre Tante in deren Buchhandlung zu vertreten. Doch bald schon stellen die beiden fest, dass man zusammen stärker ist als allein. Der Inselzauber tut sein Übriges. Zwischen blauem Himmel, Dünen und Meer bekommen Träume Flügel und auf einmal scheint alles möglich...
Meinung:
Ich mag die Bücher von Gabriella Engelmann. Und ich liebe Bücher, die an der Nordsee spielen. Also hat das Buch gute Voraussetzungen, um mir zu gefallen. Und ich wurde nicht enttäuscht, ich habe das Buch regelrecht verschlungen.
Das Buch spielt auf Sylt, dort war ich selbst noch nicht. Aber das hat nicht weiter gestört. Durch die genauen Beschreibungen im Buch, konnte ich mir ein eigenes Bild von Sylt machen. Auch waren die sehr gut ausgearbeiteten Charaktere bildlich vorstellbar und sehr sympathisch.
Ich mochte die beiden Hauptcharaktere Nele und Larissa sehr, auch wenn beide total unterschiedlich sind. Aber genau dies hat die Geschichte so besonders gemacht. Ich fand es absolut klasse, die Entwicklung der beiden so unterschiedlichen Charaktere zu beobachten. Und damit meine ich nicht nur die Beziehung der beiden zueinander, sondern auch das Finden des Platzes im Leben.
Ich freue mich sehr auf die weiteren Bände der Reihe und kann es kaum erwarten, diese zu lesen.
Für dieses Buch gibt es eine klare Leseempfehlung von mir – 5 von 5 Sternen.
Fazit:
Tolles Buch zum Abtauchen und Entspannen. Ich fand es wirklich toll und freue mich auf die weiteren Teile der Reihe. Absolut empfehlenswert!
- Luca Di Fulvio
Es war einmal in Italien
(98)Aktuelle Rezension von: graphidaEindringlich, spannend, emotional.
Es war einmal in Italien ist ein historischer Roman, der die Geschichte Italiens im Fokus hat.
Luca Di Fulvio nimmt die Leserinnen mit nach Rom in eine Zeit des Umbruchs, politisch wie gesellschaftlich und erzählt eine große Geschichte über Herkunft, Macht, Hoffnung und Überleben und Unabhängigkeit.
Eine Geschichte zwischen Selbstfindung und brutalen Strassenkämpfen, Liebe und Armut.Inhaltlich gut erzählt, schnörkellos, mitunter brutal. Armut, Absturz, Rache, Macht und Gewalt sowie soziale Gegensätze werden klar benannt und nicht beschönigt. Das macht den Roman streckenweise schwer auszuhalten, aber glaubwürdig.
Die Protagonisten sind gut geschrieben, menschlich und manche wachsen einem ans Herz, andere stoßen ab. Die verschiedenen Lebenswege verweben sich nach und nach zu einem gemeinsamen.
Die Handlung spielt 1870 in Rom, in einer Zeit des Umbruchs und der großen politischen, sozialen und menschlichen Veränderungen. In dieser Zeit ging es bei der einfachen Bevölkerung ums nackte Überleben. Der Stärkere setzt sich durch, egal wie.
Der Autor scheut sich nicht, Szenen zu schildern, bei denen ich schlucken musste, aber das alles wirkt als realistischer Teil der dargestellten Zeit. Gleichzeitig gibt es immer wieder Momente von Nähe, Mut und Hoffnung.
Kritisch sehe ich den Schluss, er war nach den vorangegangenen 650 Seiten erstaunlich weichgezeichnet. Auf wenigen Seiten wird viel aufgelöst, fast zu harmonisch. Dieses konzentrierte Happy End passte für mich nicht ganz zu dem zuvor so kompromisslosen Ton der Geschichte.
Trotzdem bleibt es ein eindrucksvoller Roman, der Zeit und Aufmerksamkeit verlangt. Wer bereit ist, sich auf eine intensive, stellenweise harte Erzählung einzulassen, wird mit einer vielschichtigen Geschichte belohnt
Für alle, die historische Romane mögen, die mit Herz, Mut und klaren Bildern erzählen, ist dieses Buch eine echte Empfehlung. .
- Michelle Marly
Romy und der Weg nach Paris
(75)Aktuelle Rezension von: JulianchenRomy Schneider hat mich schon als Kind fasziniert. Ihre frühe Paraderolle als Kaiserin Sissi ist sicher eine der frühesten Erinnerungen, doch auch die traurige, einsame Romy kurz vor ihrem Tod hat sich mir eingeprägt. Michelle Marly beschreibt ihrem Roman den Weg von der jungen erfolgreichen Schauspielerin zur selbstbewussten Frau. Ein wirklich bewundernswerter und sicher auch harter Weg, wie sehr gut deutlich wird. Die Handlung beginnt Ende der 50er Jahre als Romy zu Dreharbeiten nach Paris geht und dort den jungen und damals noch unbekannten Alain Delon kennenlernt. Auch eine Figur, die mich sehr fasziniert. Der rebellische, oft ungehobelte, aber wunderschöne Mann wird Romy über viele Jahre begleiten. Erst als Liebhaber und Verlobter, dann als guter und wichtiger Freund. Den Großteil des Buches nimmt die Liebesgeschichte zwischen den beiden ein. Romys Gefühlsleben ist sehr gut eingefangen. Sie, die die Jugend übersprungen hat, fühlt plötzlich die Energie und das Leid der ersten großen Liebe. Ihre Geschichte ist eng verflochten mit der professionellen Karriere der beiden Schauspieler. Während es für Alain immer weiter bergauf geht, stagnieren die Angebote für Romy. Das ist die erfolgsverwöhnte junge Frau nicht gewöhnt. Sie leidet und doch gelingt es ihr, den Kopf aus dem Sand zu ziehen. Ihr Willen die französische Sprache zu lernen und am Theater in Paris zu bestehen, imponieren mir. Als Leser weiß man schon, dass die Beziehung zu Delon nicht von Dauer sein wird und dieses Ungleichgewicht zwischen den beiden zieht sich durch die Jahre. Romy ist immer die, die etwas mehr liebt. Besonders beeindruckt hat mich auch das sehr enge Verhältnis zu ihrer Familie, insbesondere ihrer Mutter. Romy kann sich nur schwer lösen, sehnt sich nach Harmonie und kann dennoch dem Drang nach Freiheit nicht widerstehen. Ein sehr bildhafter und gefühlvoller Einblick in das Leben und Wirken einer der bedeutendsten Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts.
- Petra Durst-Benning
Die Champagnerkönigin (Die Jahrhundertwind-Trilogie 2)
(147)Aktuelle Rezension von: Yvihh85Wer Champagner trinkt oder auch nicht ist in dieser Geschichte Richtig - Liebe, die Champagne und das interessante Getränk werden umfassend beschrieben und machen Freude auf mehr, auf viel mehr und nach dem Buch ist man definitiv ein Champagner Profi.
Es ist wunderbar in die Herstellung und Verarbeitung einzutauchen um sich dann selbst die Frage zu stellen, was würde mir gefallen? Was schmecke ich heraus? Was gefällt mir?
- Barbara Leciejewski
In Liebe, deine Lina
(97)Aktuelle Rezension von: LadyIceTeaDie Halbwaise Lina Borger und der Kaufmannssohn Albert Lehnert sind seit langer Zeit ein innig verliebtes Paar. Als Lina schwanger wird, will Albert sie heiraten, doch seine Familie droht ihm mit Enterbung. Albert lässt Lina im Stich.
Ein guter Freund jedoch kommt ihr zu Hilfe: Karl Schäfer, der selbst als »Bankert« aufgewachsen ist und weiß, wie unbarmherzig die Dorfgemeinschaft mit Menschen umspringt, die sich vermeintlich schuldig gemacht haben. Gemeinsam mit ihm verlässt Lina die Enge des Dorfes und geht nach Bremen. Doch anders als Karl sehnt sich Lina nach der Heimat zurück, nach ihren Brüdern und dem Vater. Bei einem Besuch kommt es zu einer folgenschweren Begegnung, die die glückliche Familie zu zerreißen droht.
Wann sind historische Romane für mich am spannendsten? Wenn ich weiß, dass sie auf einer wahren Geschichte beruhen.
„In Liebe, deine Lina“ erzählt die Geschichte von Barbara Leciejewskis Ur-Oma und Oma. Die Autorin schreibt selbst, dass sie lange überlegt hat, ob sie diese Geschichte erzählen soll und ich bin froh, dass sie es getan hat.
Dieser Roman beginnt nicht in einer der großen Städte, sondern in einem kleinen Dorf in der Pfalz. In Mühlbach ticken die Uhren in ihrem eigenen Rhythmus und auch das Zusammenleben folgt ganz eigenen Regeln. Hier ist klar, was sich gehört und was nicht und wer sich nicht an die Regeln hält, gehört nicht dazu. Punkt.
Karl und seine Mutter mussten genau das erleben, denn Karl ist ein „Bankert“. Ein Kind, welches außerhalb der Ehe gezeugt wurde und im schlimmsten Falle ohne Vater aufwächst.
Daher geht er mit seiner Mutter nach Bremen, um später nach Amerika auszuwandern.
Die ärmliche Lina verliebt sich früh in den Kaufmannssohn Albert und auch er liebt sie. Doch als sie schwanger wird, stellen sich seine Eltern gegen die Hochzeit und Albert lässt Lina im Stich. Karl erfährt davon und kommt aus Bremen zurück, um Lina zu sich zu holen und ihr Kind Charlotte als das seine anzuerkennen. Er liebt Lina schon lange und verzichtet für sie auf Amerika. Für beide beginnt eine schöne Zeit, die für Lina aber auch immer eine Zeit des Vermissens darstellt und auch als Charlotte älter wird und Fragen stellt, wird es nicht einfach für Karl und Lina.
Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der genau in die damalige Zeit und zum Ort passt. Sie gibt den Dialekt wieder, ohne dass es den Lesefluss stört und zeigt auch sprachlich die gesellschaftlichen Unterschiede und auch die verschiedenen Beziehungen.
Die Figuren sind alle wirklich gut gezeichnet und voller Farbe. Ich konnte mir Linas Opa, Karl, Albert, seine Eltern, Linas Mutter, die Hebamme Christoffel usw. unheimlich gut vorstellen und habe ihre Wege durchweg gerne begleitet.
Es gab in jedem Kapitel etwas Neues, was den Leser mitzieht und weiter mitfiebern lässt.
Linas Weg ist kein einfacher aber die Beziehung zu ihrer Familie, die neue Gemeinschaft mit Karl in Bremen und auch die gesellschaftlichen Ebenen in Mühlbach oder Bremen sind unheimlich spannend.
Die Autorin bringt auch die damaligen politischen Ereignisse mit ein. Sie beschäftigt sich mit den Arbeiteraufständen, den ersten Gewerkschaften, dem Kaiser, dem fehlenden Wahlrecht der Frauen und der großen Spanne zwischen Arm und Reich.
Der Autorin gelingt es, dass das Buch unheimlich spannend, interessant und gut recherchiert wirkt, dabei aber mit viel Gefühl, ohne überladen zu wirken.
Ich habe das Buch verschlungen und war von Linas bewegender Geschichte einfach gefesselt.
Immer im Hinterkopf, dass das meiste davon wirklich so passiert ist.
Ein wirklich toller historischer Roman, der mich sofort zur Fortsetzung greifen lässt!
Getrunken dazu: beruhigender Kamillentee
Mein Leserherz sagt: Karl ist Balsam für jedes geschundene Herz
Gehört dazu: Santa Lucia
- Freya Sampson
Die letzte Bibliothek der Welt
(117)Aktuelle Rezension von: kisacaeinsteinFreya Sampson lese ich mittlerweile sehr gerne.
Die Geschichten sind einfach zum Wohlfühlen und Mitfühlen.
June, Stanley, Mrs B und Alex sowie die anderen Charaktere sind sehr sympathisch und liebenswürdig.
Für mich persönlich kam die Liebesgeschichte viel zu kurz und wurde am Ende für mein Empfinden sehr schnell abgehandelt. Die ebook Version hatte nur rund 320 Seiten. Mindestens 50 Seiten mehr, in denen es beispielsweise ein bisschen mehr um June und Alex geht, wären schön gewesen. Am Ende gab es einen relativ großen Zeitsprung, der ausbaufähig gewesen wäre. Das Ende ist generell mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch.
Es war einfach schön zu lesen.
- Francesca Haig
Das Feuerzeichen - Rebellion
(110)Aktuelle Rezension von: JuliaBWie schon der erste Band mich auch der zweite Teil dieser dystopischen Trilogie begeistert. Der Weltenbau ist außerordentlich gelungen, die Geschichte um die Atomkatastrophe und deren Folgen für Menschen und Gesellschaft sind durchdacht und sehr gut in den Plot eingebaut. So wird auch in eher ruhigen Passagen eine Spannung aufrecht erhalten, man hatimmer das Gefühl, dass etwas passiert, auch wenn es eigentlich nur wenige Actionszenen gibt. Dazu passt die außerordentlich gelungene und differenzierte Figurenzeichnung. Da die Handlung stellenweise etwas langatmig ist, kommen die Protagonisten und ihre Entwicklung dafür bestens zur Geltung. So versinkt etwa Cass nach dem großen Verlust aus dem ersten Band erst einmal in Trauer und Resignation, was für einige Leser irritierend sein mag, weil es eine eher unangenehme Seite einer bisher starken Charakters beleuchtet, aber es ist letztlich die logische Weiterentwicklung einer in sich sehr stimmigen Figur. So ist dieser Band, auch wenn auf den letzten Seiten alles für ein großes Finale im dritten Buch angelegt wird, mehr als nur der notwendige Mittelteil einer Trilogie, sondern ein in sich stimmiger Roman, der durchaus selbstbewusst neben dem Anfang und hoffentlich auch dem Ende der Dystopie stehen darf. - Gianrico Carofiglio
Drei Uhr morgens
(19)Aktuelle Rezension von: mattderBei Sohn leiben wird Epilepsie fast gestellt nach drei Jahren sollen sie den Arzt wieder auf suchen. 3 Jahre später ist der Arzt in Rente und lebt in Marseille, sie fahren hin. Dort Erfahren sie das 2 tage Wach müssen. Der Vater macht mit. Sie erkunden Marseille und lernen sich dabei besser kennen. Gut zu lesen.
- Joshua Tree
Pilgrim - Rebellion
(27)Aktuelle Rezension von: LetannaMagnus und seine Freunde leben auf dem Berg Pilgrim und führen ein zufriedenen Leben. In ihrer Welt gibt es Magie, die ihren Ursprung bei der Weltenblume hat, einem Wesen, dass in dem Berg lebt und von der die Bewohner ihre Magie beziehen. Nur fordert die Magie einen Preis, denn man kann unter Umständen dem Wahnsinn verfallen. Außerdem muss jeder mit 40 Jahren sterben, etwas was Magnus hinterfragt. Gemeinsam mit seinen Freunden kommt er hinter das Geheimnis der Weltenblume, mit verheerendem Ausmaß, denn es kommt zu
Bei dieser Geschichte mischt der Autor zwei Elemente der Literatur, die ich eigentlich sehr mag, nämlich Fantasy und Science Fiction. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Magnus, der Autor benutzt hier für die 3. Person. Die Welt, in der uns der Autor hier entführt, war wirklich faszinierend und ungewöhnlich, was mir sehr gut gefallen hat. Die Grundidee zu dieser Gschichte fand ich zwar sehr gelungen und auch interessant, nur hat mir die Umsetzung nicht richtig gefallen.
Das fängt schon damit an, dass unheimlich viel erklärt wird. Das war zwar nötig, um die Hintergründe zu verstehen, aber teilweise wird dadurch die Geschichte etwas zäh. Außerdem ist mir das Ganze teilweise zu wissenschaftlich.
Insgesamt gibt es von mir nur 3 von 5 Punkten. - Edda Bork
Telamon
(35)Aktuelle Rezension von: Ninja_TurtlesMeinung:
Ich kannte Edda Bork noch gar nicht und habe dieses Buch und den Nachfolger bei einem Gewinnspiel gewonnen.😎
Am Anfang gibt es eine Karte, wo man sich schnell zurechtfindet. Der Schreibstil ist gehoben, aber einfach zu lesen. Die einzelnen Kapitel werden immer mit einem Zitat eingeleitet, das auf elfisch angehaucht wurde. Die Geschichte ist spannend, actionreich und auch etwas romantisch, (aber nur einen Hauch davon).
Es gibt vier Erzählstränge, so hat man einen guten Einblick in die Charaktere.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben auch Tiefen, Ecken und Kanten. Das mag ich besonders.😎 Auch der Weltenbau ist sehr gut gelungen. Ich konnte alles mit meinem inneren Auge sehen und verfolgen.👍🏻
Am Schluss ging es dann doch Recht flott vonstatten, deshalb wird der zweite Band direkt im Anschluss gelesen.😅
Am besten haben mir natürlich Telamon und Moyra gefallen. Aber auch die anderen Charaktere haben etwas Gutes an sich, das ich mochte.
Fazit:
Ein High-Urban-Fantasy Roman, der alles hat, was ich mag. Absolute Leseempfehlung!
- Stefan Ulrich
Arrivederci, Roma!
(64)Aktuelle Rezension von: MorianMehr Reiseführer, als Familienroman. Sehr maskulin geprägt.
Liest sich, wenn man "Quattro Stagioni" von Ulrich gelesen hat, sehr bemüht.























