Bücher mit dem Tag "aufbruch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "aufbruch" gekennzeichnet haben.

183 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.470)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Blue

    Auf den Klappentext gehe ich hier nicht mehr ein, wer ihn lesen möchte, kann das ja oben tun.

    Diese Dystopie hat mich leider nicht so gepackt, wie erwartet. Woran das liegt, ist vor allem das Worldbuilding und der Plot an sich bzw. dessen Umsetzung.

    Cover

    Das Cover sieht gut aus. Die Flamme steht hier natürlich für das Zeichen der Ferox und auch die Skyline der Stadt hängt mit der Geschichte zusammen. Insgesamt ein hübsches Cover, das im Bücherregal aber nicht mehr ganz so hervorsticht.

    Inhalt

    Mit dem Inhalt habe ich wohl die meisten Probleme. Man begleitet Beatrice, Tris, die bei den Altruan aufgewachsen ist. Bei ihrer Bestimmung entscheidet sie sich für die Ferox, obwohl sie eine Unbestimmte ist.

    Gestört hat mich vor allem, dass man zu Beginn nur erfährt wie gefährlich ist, eine Unbestimmte zu sein. Wieso oder was das genau bedeutet, wird erst gegen Ende aufgelöst und als ich das las, dachte ich echt einen Moment: „Und dafür das ganze Theater am Anfang?“

    Ein weiterer störender Punkt sind die Ungereimtheiten, die mit dem System hier entstehen. Wie hat sich so ein loses System überhaupt so lange durchsetzen können? Wieso wird die Gewalt und sogar Suizid von absolut niemandem in Frage gestellt?

    Diese und noch mehr solcher Fragen sind mir beim Lesen durch den Kopf gegangen. Es wurde zu wenig erklärt, während anderes unnötigerweise besonders ausführlich erklärt wurde.

    Nach Tris‘ Bestimmung darf sie niemandem sagen, dass sie eine Unbestimmte ist. Sie beginnt ihr Leben als Ferox und lernt sehr vieles, was sie bei den Altruan gar nicht kannte. Und sie lernt Four kennen, den typischen Bad Boy.

    Dann passiert etwas, was ihr Leben komplett auf den Kopf wirft.
    Bis es  soweit ist, dauert es allerdings eine ganze Weile. Das Showdown lässt auf sich warten und die Spannung fehlt leider. Erst ab Seite 200 nimmt die Geschichte langsam an Tempo zu.

    [Spoiler]

    Dass der Krieg ausbricht, kam nicht überraschend. Auch sonst gab es bei mir keinen richtigen Aha-Moment wo mich das Buch echt überrascht hätte. 

    Selbst der Tod von Tris‘ Eltern haben mich nicht so sehr erschüttert. Spätestens als man die Situation gelesen hat, konnte man sich ausmalen, dass es fast einem Wunder gleichen würde, wenn es alle lebend überstanden hätten.

    Die Gefahr als Unbestimmte selbständig denken zu können, wurde meiner Meinung nach zu spät aufgeklärt. Das war ja die Ausgangsfrage, hat sich im Laufe der Geschichte aber im Sand verlaufen, bis es zum Schluss, Überraschung, aufgeklärt wurde.

    [Spoiler Ende]

    Schreibstil

    Der Schreibstil war in Ordnung. Es war leicht, sich in Tris‘ Gedanken und Emotionen einzufinden und auch sonst störte nichts den Lesefluss. Es war leicht und verständlich beim Lesen.
    Charaktere

    Tris, die Protagonistin, ist zurückhaltend und mutig. Bei manchen Dingen fand ich sie etwas zu naiv, aber sie war eine starke Protagonistin. Insgesamt war es angenehm, „in ihrem Kopf“ zu sitzen und die Geschichte aus ihrer Sicht zu lesen. Besonders weil sie zu vielem kritisch ist, das die anderen einfach so hinnehmen.

    Der Bad Boy der Geschichte ist Four. Er wirkt, wie das Bad Boy Image es will, unnahbar und düster, hat aber eigentlich ein gutes Herz. Was mir an ihm tatsächlich am meisten gefallen hat, war die Tatsache, dass er nicht schon mit etlichen Mädchen im Bett war.

    Der wahre Antagonist wird erst zum Schluss klar. Über Jeanine kann man im ersten Band noch nicht sehr viel sagen, aber sie ist sehr intelligent und skrupellos. Eine gefährliche Kombination. Da bin ich gespannt, was noch kommt.

    Die anderen Ferox und Tris‘ Freunde sind interessant. Besonders Uriah und Christina mochte ich. Hoffentlich liest man von den beiden noch mehr in den anderen Bändern.

    Fazit

    An manchen Stellen unlogisch und verwirrend, ist diese Dystopie eine Geschichte mit Potential. Leider wurde es meiner Meinung nach jedoch nicht völlig ausgeschöpft, wodurch ich dem Buch nur 3/5 Sternen gebe.

    An die Fortsetzung gehe ich mit deutlich niedrigeren Erwartungen.

  2. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.221)
    Aktuelle Rezension von: Kyogre

    Während einer Expedition in Bolivien erkranken mehrere Forscher (die zudem alle Krebs haben) an ein unbekanntes Virus. Die Krankheit überleben sie, doch das besondere dabei ist, dass auch bei jedem Infizierten der Krebs vollständig verschwunden ist. Die Körper aller wirken jünger und gesünder. Nun läuft unter dem Namen NOHA ein großes und streng geheimes Forschungsexperiment, bei dem es darum geht, dass Geheimnis dieser Wunderheilung und das Virus zu erforschen. Dabei werden nicht nur menschliche Versuchskaninchen benötigt, das Virus zeigt zudem schon bald seine blutige und machtvolle Nebenwirkung. Das Experiment läuft aus dem Ruder und anstatt ein Wundermittel für die Menschheit zu erschaffen, steht diese kurz vor dem Untergang. 


    Spannend, brutal, lustig und traurig. Das sind die Eigenschaften des über tausend Seitigen Werkes von Justin Cronin. Normalerweise bin ich kein großer Fan von solch dicken Büchern (vor allem dann nicht, wenn es ein Mehrteiler ist) aber diese Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Der Autor schafft es eine stetige Spannung aufrechtzuerhalten und gibt den Charakteren viel Raum in der Geschichte, sodass man als Leser schnell seine Lieblingsfiguren hat, mit den einfach mitfiebern, mitlachen und mitleiden muss. Auch die unterschiedlichen Erzählperspektiven wurden gut in die Geschichte eingebaut. Auch gefallen haben mir die wechselhaften Atmosphären: Mal gibt es ordentliche Action, dann wieder ruhigere Szenen. Die vielen Figuren und deren Beziehungen zueinander können am Anfang etwas verwirrend sein und es gibt hin und wieder Stellen in der Story, die etwas langatmig sind, wer aber Dystopien mag und Fan von The Walking Dead ist, dem wird die Geschichte sicher gefallen. 

  3. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.818)
    Aktuelle Rezension von: BraDaPu

    In diesem Buch geht es um einen Roadtrip. Beim gemeinsamen Lesen in der Schule war ich leider die gesamte Zeit gelangweilt. Normalerweise lese ich längere Bücher, aber von diesem Buch würde ich mir keine längere Version antun. Eindeutig keine Empfehlung von mir. Da finde ich Conni Pixie-Bücher unterhaltsamer.

  4. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.723)
    Aktuelle Rezension von: EinganzeshalbesBuch

    Die Identifikation mit der Protagonistin viel mir sofort sehr leicht. Wie sie andere Menschen beschreibt, voller Vorurteile und Klassen-Stereotypen ist so unterhaltsam und bildlich. Besonders gut finde ich, dass Louisa auf viele verschiedenen Ebenen vorgestellt wurde: im Beruf, in einer Beziehung, in der Familie. Sie müsste durch ihre interessanten und problematischen Familienverhältnisse, ihre ungesunde Beziehung und ihren verlorenen Job eigentlich in einem Loch stecken, allerdings hat sie sich im Laufe der Zeit einige Mechanismen angeeignet um all das auszublenden. Umso schöner ist es mitzuerleben wie sie immer weiter ihr Leben selbst bestimmt und lebt.

    Auch wenn ich gern mehr über das Leben von Camilla Traynor und ihre Gefühlswelt erfahren hätte, wurden alle Charaktere gut herausgearbeitet und jede Figur hat seine eigenen Eigenarten.

    Der einzige Charakter, der mich wirklich gestört hat, ist Patrick. Ich habe selten eine so unsympathische Figur kennengelernt und habe kein Verständnis für die lange Beziehung von ihm und Louisa. 

    Die Entwicklung Wills hingegen ist so gut gelungen, dass ich trotzdem 5 Sterne gebe. Jedes Motiv von ihm war klar und jede Laune irgendwie begründet. Dass er einen so guten Einfluss auf Louisa ausübt und sie nachhaltig beeinflusst, ist einfach inspirierend. Obwohl sein Leben (für ihn) bereits endete, nutzt er seine Energie, um sie zu verändern.
    Von ihm habe ich gelernt, wie wichtig es ist an sich selbst zu denken und Die Welt zu erleben,

    Ich hoffe man spürt Wills Einfluss (nachhaltig) in Louisas Leben. 

    Alle Charaktere (außer Patrick natürlich) sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich bin sehr froh, dass die Fortsetzung bereits auf mich wartet und ich viele von ihnen wieder sehen (lesen) werde.

    Neben den tollen Figuren, empfehle ich das Buch auch wegen des unfassbar wichtigen und schönen Themas weiter. Es ist sehr wichtig, dass Themen wie Sterbehilfe mehr in der Gesellschaft ankommen und dieses Buch leistet seinen Teil dazu. 

  5. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.428)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Zu Beginn der Geschichte befinden wir uns im Jahr 1968 und erfahren, dass Claire vor 20 Jahren in ihre Zeit zurückgereist ist. Sie besucht zusammen mit ihrer Tochter Brianna Schottland, um ihr von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Wir Leser erfahren, wie sie damals mit Jamie in Frankreich eintraf und welcher Mission die beiden nachgegangen sind. Und später auch, welche Umstände Claire in ihre Zeit zurückgetrieben haben. 

    Dieser Band unterscheidet sich etwas von seinem Vorgänger. Der Reihenauftakt war sehr temporeich und es passierte sehr viel. Hier in diesem Buch hat sich die Autorin merklich mehr Zeit genommen und die Geschichte hatte ihre ruhigen Stellen. Der Schreibstil war ebenso detailliert und bildhaft, was ich sehr mochte. Diana Gabaldon hat die schottische Mentalität wirklich toll eingefangen und beschrieben. Auch die damaligen Gepflogenheiten und insbesondere das Strafverfahren wurden präzise erklärt. 

    In der ersten Hälfte des Buches begleiten wir Claire und Jamie nach Frankreich, wo es prachtvoller und intriganter zugegangen ist als im vertrauten schottischen, rauen Setting. Es war zwar interessant über das Leben am Hof zu lesen, nur hat es sich etwas gezogen, was daran lag, dass es sehr politisch zuging und die geschichtlichen Hintergründe genau erläutert wurden. Ich war froh als das Paar in der zweiten Hälfte wieder in die Highlands zurückgekehrt ist und die Spannung gestiegen ist. Besonders die letzten 200 Seiten konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen. 

    Claire und Jamie mussten eine Menge durchmachen. Ihre Beziehung musst das ein oder andere Tief erleben und sie mussten dagegen ankämpfen auseinanderzudriften. Neue Nebencharaktere wurden eingeführt. Allen voran Brianna deren hitzige und freche Art mir gut gefallen hat. Aber auch der zehnjährige Fergus und seine entstehende Verbindung zu den Frasers ist mir nahe gegangen.

    Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, auch wenn das französiche Setting in der ersten Hälfte etwas fad war. 

  6. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.057)
    Aktuelle Rezension von: Catahecasa

    Das ist mal ein etwas anders Buch, es ist extrem spannend und man erlebt eine tolles abendteuer mit noch tolleren Charakteren. Ich habe es selbst empfohlen und muss mich dafür bedanken, ich will dieses Buch in meiner Bibliothek nicht vermissen, auch der Film zum Buch ist eine super Empfehlung, es ist wirklich ein Abenteuer dass einen nicht mehr  los lässt.

  7. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 1) (ISBN: 9783608939811)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 1)

     (1.216)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Ich war ganz kurz davor, dieses Buch abzubrechen. Diese Überlegung bahnte sich schon nach den ersten 50 Seiten an. Ich hab lange an diesem Buch geknabbert und immer gehofft "Vielleicht wirds ja doch noch besser, das Ding ist nicht ohne Grund so beliebt."

    Und ich muss auch sagen, dass ich die Filme immer mal wieder gerne anschaue. Ich bin zwar kein Riesenfan des Franchises, aber manche Bilder der Herr der Ringe Filme haben sich schon in mein Gedächtnis gebrannt. Deshalb wollte ich auch mal die Bücher lesen. Als Fantasy-Fan muss man das ja sogar fast schon tun. Jetzt, da ich Teil 1 hinter mir habe (ja, ich gebe mir auch Teil 2 und 3 noch, trotz der folgenden negativen Assoziationen), bin ich umso verwirrter, was alle an diesen Büchern finden.

    Das fängt schon an mit der Einleitung. Viele viele Seiten lang wird auf die langweiligste Art und Weise berichtet, wie Bilbo den Ring gefunden hat und wer diese Hobbits eigentlich sind. Zwar irgendwo wichtig, aber direkt zu Anfang so mit Infodump vollgeschissen zu werden, nimmt einem echt die Lust. Leider passiert das immer wieder. Die Geschichte kommt zu einem Halt, weil irgendjemand oder gar der Erzähler selbst darstellen muss, was in diesem Land alles schon passiert ist. Auch das ist wichtig, aber es wird so extrem einschläfernd gemacht, dass ich häufig ganze Absätze übersprungen habe.

    Dazu kommt, dass wirklich jede Figur extrem geschwollen redet. Man merkt diesen Romanen wirklich an, dass sie in den 50ern geschrieben wurden, da hilft auch eine deutsche Übersetzung 50 Jahre später nichts. Das führt dazu, dass man sich zu keiner Zeit auch nur in einen Charakter hineinversetzen kann. Keine Emotionen zeigen sich, keine Gefühlsregung. Selbst als Gandalf stirbt, sagt einer "Ach, welch ein Verlust" und damit hat sich das auch. Und dieses geschwollene Geschwafel wird nicht zwingend besser, wenn wir bei den Elben sind. Das einzige was bei allen, und bei den Elben eben besonders, herüberkommt ist eine Arroganz, die wirklich mit allen Wassern gewaschen ist. Zwischendrin will man uns durch einen Nebensatz verkaufen, dass Gimli und Legolas jetzt gute Freunde geworden sind, obwohl sie kaum 10 Seiten zuvor noch heftigst gestritten haben. Eine Entwicklung suche ich hier vergebens.

    Während des Buches will uns Tolkien einerseits von der Dringlichkeit des ganzen Unternehmens überzeugen, indem er Charaktere immer wieder sagen lässt, wie stark Saurons Macht doch geworden ist und welche Schrecken im Land herumlaufen. Andererseits scheinen es unsere Helden gar nicht eilig zu haben, obwohl ihr Weg lächerlich lange ist (eine Fahrt auf einem Fluss gegen Ende des Buches weitet sich fast auf zwei Wochen aus). Gerade dann sollte man doch hinne machen. Aber nein, die machen es sich alle gemütlich. Das läuft dann ungefähr so ab:

    "Hey Frodo, ich bin's Gandalf. Erinnerst du dich noch an den Ring, der Bilbo gehört hat, den er dir vor mehreren Jahrzehnten gegeben hat und ich schon damals ein schlechtes Gefühl hatte? Stellt sich raus, ist der Ring der Macht. Geh mal aus dem Auenland fort, der Ring ist hier nicht sicher. Warum? Weil halt. Wann du gehen sollst? Keine Ahnung, verbring ruhig noch ein paar Monate, wenn nicht Jahre mit der Planung deines Abschieds. Dann reist du gemütlich die nächsten Wochen und Monate durch das Land und in Bruchtal chillen wir dann auch mindestens noch eine Woche, obwohl Elrond die ganze Zeit sagt, wie wichtig es doch ist, sofort aufzubrechen. Wenn ich dann tot bin, stellt ja sicher, dass ihr auch in Lothlorien nochmal mindestens drölf Nächte verbringt. Und weil die Zeit da offensichtlich anders vergeht, werden daraus locker anderthalb Monate. Ach und ganz vergessen: Während der Reise lasst euch auf keinen Fall von Gollum ablenken, der uns die ganze Zeit folgt und uns extrem gefährlich werden könnte - was wir natürlich alle wissen aber ignorieren. Sehr gut, bis zum nächsten Mal. Gandalf der Graue/Weiße."

    Dann steht noch im Raum, dass scheinbar jeder jeden kennt und sich instant vertraut wird (oder wie eben bei Legolas und Gimli in einem Nebensatz eine Freundschaft etabliert wird). Wenn wir dann mal endlich auf die Gefahren treffen, sind die meistens so sterbenslangweilig beschrieben, dass da auch stehen könnte: "Unserer Helden besiegen die Bösen." Spannung, richtig?

    Und das absolut Schlimmste, das was ich immer wieder wirklich übersprungen habe, sind die unendlich nervigen Lieder. Alle 10 Seiten kommt irgendein Charakter auf die Idee, ein Liedchen zu schmettern. Und manchmal geht das Lied auch über 5 Seiten lang. Ist das für die Story wichtig? Nein. Charakterisiert es jemanden? Nein, denn alle singen ständig. Bilbo geht mit seiner Fixierung auf Geschichten und Lieder sogar so weit, dass er Frodo vor seiner Abreise aus Bruchtal mehrmals sagt, dass er sich auch ja alles merken soll, sonst kann man da ja keine Geschichten draus machen. What? Dein Neffe geht auf eine Reise, von der er vielleicht niemals wiederkehrt, weil er deinen blöden Ring bekommen hat und du sagst sowas? 

    Ich kann wirklich nicht verstehen, warum diese Geschichte so gehyped wird. Die Filme haben das alles wenigstens in ansprechende Bilder verpackt und unnötige Szenen herausgeschnitten. Aber das Buch ist wirklich eine Bruchlandung vom Feinsten. Mal schauen ob Teil 2 genauso schlimm wird.

  8. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (905)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Ganze zwei Wochen habe ich an diesem Buch gesessen, knapp 700 Seiten sind natürlich auch eine menge Holz und bedeuten im Umkehrschluss auch, dass ich täglich 50 Seiten gelesen habe, was definitiv auch nicht schlecht ist. Mich hat es nur ein wenig frustriert, dass ich das Buch in fast sieben Tagen hätte durchlesen können und dann aber so eingebrochen bin. Das ist dem Umstand geschuldet, dass ich wegen der alljährlichen Januarprüfungsphase sehr gestresst bin und dann auch noch der Booster und seine Nebenwirkungen dazu kamen, durch die ich einfach die Zeit und Kraft während der letzten Woche nicht wirklich finden konnte, um zu lesen.

    Genug gejammert, jetzt soll es um dieses Schätzchen gehen, das mir recht gut gefallen hat.
    Wie immer bei meinen Büchern schaue ich mir den Klappentext erst nach dem Beenden des Buches an, da mir die Gefahr, dass ich gespoilert werde einfach zu groß ist. Und das ist leider auch bei diesem Schätzchen der Fall, wobei ich das "Problem" schon öfter bei dem Genre "Historischer Roman" hatte. Auf dem Klappentext wurden hier nämlich Dinge vorweggegriffen, die erst im zweiten Teil, also ab Seite 200 passieren und sogar noch Aspekte, die erst nach der Hälfte (!) des Buches passieren... Meiner Meinung nach ist das ein wenig unglücklich gelöst, da ich diese Wendungen zu Beginn des Buchs nicht hätte vorhersehen können, und ein Klappentext auch nichts erwähnen sollte, dass nach Seite 50, allerhöchstens Seite 100, passiert. Aber das ist meine Meinung.

    Dementsprechend schwer fällt es mir auch schwer, den Inhalt zusammenzufassen... Wie der Name schon andeutet, spielt Tee eine sehr zentrale Rolle und ist auch (indirekt) der Auslöser für viele Konflikte. Wir begleiten die Protagonistin Fiona, genannt Fee, über knapp zehn Jahre hinweg, es wird auch aus der Perspektive ihres Freunds Joe und ihres "Onkels" Roddy berichtet. Es spielt in London zur Zeit von Jack the Ripper und die Geschichte ist voll von Konflikten, Irrungen und Plotttwists. Es geht um Liebe, Macht, Geld und das Leben in den 1880er Jahren. Vielmehr kann und ich will ich nicht sagen, ich denke bzw. hoffe, dass man dadurch einen guten Einblick in die Thematik bekommt.

    Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er recht angenehm, flüssig und locker ist, aber den Geschehnissen trotzdem eine angemesene Ernsthaftigkeit und Tragik verleiht. Aufgrund der Kapitelkürze kommt man ziemlich schnell voran.

    Auch das Thema und das Setting fand ich spannend. In den kalten Monaten (also gefühlt 2/3 des Jahres :D :/) trinke ich täglich bestimmt einen Liter Tee, weil es einfach mein absolutes Lieblingsheißgetränk ist. Und der Tee spielt von Anfang bis Ende wirklich eine entscheidene Rolle. London zur Zeit von Jack the Ripper, also gegen Ende des 19. Jahrhunderts kannte ich noch nicht, aber es hat mir gut gefallen und werde mich nun nach weiteren Büchern in dem Zeitalter umschauen.

    Unsere Protagonistin Fiona "Fee" mochte ich sehr, obwohl ich ihre Entscheidungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Sie ist eine junge, starke, mutige Frau, auf die der Satz "What doesn't kill you, makes you stronger" wirklich sehr zutrifft. Ihre Familie und sie mussten so viele schreckliche Dinge durchmachen, dafür kann ich gar nicht anders als sie zu bewundern.
    Auch Nick und die ganzen Charaktere, die im zweiten Teil des Buches auftauchen, außer Will und seiner Familie, mochte ich sehr. Genauso wie Roddy und der Rest ihrer Familie. Mit Joe hatte ich so meine Probleme ab und zu, da ich an einigen Stellen den Kopf seinetwegen doch sehr schütteln musste.

    Die Liebesgeschichte fand ich okay, an einigen Stellen durchaus anstrengend, aber meiner Meinung nach hat sich Fiona am Ende für den richtigen entschieden, man konnte die Liebe der beiden definitiv nachempfinden.

    Einen Stern muss ich allerdings abziehen. Die eine Hälfte wegen der Charaktere, weil sie mich manchmal echt fast in den Wahnsinn getrieben hätten und die andere weil mir zu viel passiert ist. Ich weiß nicht, ob das vielleicht nicht etwas unlogisch klingt, weil man ja eigentlich möchte, dass es spannend bleibt und viel passiert, gerade bei einem Buch mit der Dicke, und die ganzen Konflikte und Problematiken hatten definitiv auch ihre Daseinsberechtigung, aber mir war es einfach ein bisschen viel. Ich hätte mir wahrscheinlich 2-3 Konflikte weniger und dafür etwas mehr Zeit zum Durchatmen gewünscht, aber das ist ja nur mein Empfinden.

    Ich bin gespannt, wie der zweite Band sein wird, hab den Klappentext ja nicht gelesen ;-), und ob es mit Fiona weitergehen wird oder der nächsten Generation.

    Da dieses Buch meiner Oma gehört, bin ich momentan noch am Überlegen, ob ich mir diesen gebraucht zulegen soll, oder ihr Band 2 und 3 zu schenken, da der dritte Band Leserillen und Miss Etepetete (aka ich) das nicht gerne in ihrem Bücherregal hat :D Momentan bin ich nämlich eher bei dem Stand, dass ich sie nicht in meiner eigenen Sammlung haben will, weil das Platzproblem mal wieder sehr groß ist. Vielleicht kann ich euch das ja in meiner Rezension zum nächsten Teil mitteilen...

    Fazit: Wie bereits oben beschrieben, der Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie, ich freue mich auf die Fortsetzungen! 

    4/5


  9. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783596522668)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

     (656)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Handlung: "Der Zopf" war vor ein paar Jahren in aller Munde und erhielt auch einige Auszeichnungen, sodass er sich lange Zeit ganz oben auf meiner Wunschliste gehalten hatte. Nachdem ich den Roman nun gelesen habe, bin ich aber ein wenig ernüchtert. Ich finde die Erzählung keineswegs schlecht - sie konnte mich nur einfach nicht erreichen. Die Idee mit den drei über die gesamte Welt verteilte Erzählsträngen, die immer in derselben Reihenfolge durchgegangen werden, auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben und zusammengebracht werden wollen, hat mich beim Lesen des Klapptextes sofort angesprochen. Leider ist hier schon von Beginn an aber schon vorhersehbar, wie die Autorin plant, die Handlungsstränge zusammenzuführen (Spoiler: Schon während der ersten Kapitel wurde erwähnt, dass die eine Figur ihre Haare wachsen lässt, die nächste Perücken macht und die dritte Krebs hat - um zu kombinieren wohin das führen wir muss man wahrlich kein Genie sein). Am meisten an der Umsetzung der Idee enttäuscht hat mich aber nicht die Vorhersehbarkeit, sondern dass die Autorin während der Verbindung ihrer drei Handlungsstränge komplett vergisst, die globale Ungerechtigkeit anzuprangern, die dahintersteckt (Spoiler: Ich hatte die ganze Zeit darauf gewartet, dass Laetitia Colombani problematisiert, dass die religiöse Geste einer mittellosen Frau aus einem Entwicklungsland einer Europäerin den Betrieb rettet, nur um dann als Endprodukt einer kanadischen Frau aus der Oberschicht als inspirierendes Accessoire zu dienen. Das geschieht aber leider nie.). "Der Zopf" hätte Ausgangspunkt und Denkanstoß für Überlegungen sein können, mit welchen über die gesamte Welt verteilten Menschen unser Schicksal unwissentlich verbunden ist. Durch die hier dargestellte Romantisierung von globalisiertem Ungleichgewicht, bekommt dieser Gedanke aber einen etwas bitteren Beigeschmack, der - so denke ich zumindest - nicht beabsichtigt war.  


    Schreibstil: Überrascht war ich auch, dass mich hier statt eines schwergängigen, literarischen Werks eine einfacher, schlichter Schreibstil mit vielen lebensnahen Redewendungen erwartete, der mir auf Anhieb gut gefallen hat. Obwohl der Roman viele ernste Themen anschneidet, auch unliebsame Informationen über die Lebenswelt der Figuren einfließen lässt und von persönlichen Lebenskrisen erzählt, liest sich "Der Zopf" doch eher wie eine leichte Feierabendlektüre. In Kombination mit der auffallend großen Schrift, konnte ich die 288 Seiten demnach schnell hinter mich bringen. Positiv anzumerken ist auch, dass die Autorin an einigen Stellen Beobachtungen auf der Metaebene in Gedichtform einflicht und ihrer Geschichte so einen Rahmen verschafft. Zwar ist dieser genau wie die Zusammenführung der Handlungsstränge recht offensichtlich, strukturiert den Roman aber auf angenehme Weise. Schade ist aber, dass sich gerade bei den Zeitformen der Erzählung einige Übersetzungsfehler eingeschlichen haben...


    Figuren: Eine Konsequenz des mit 288 Seiten recht kurzen Romans ist, dass wir leider nur sehr oberflächlich in die drei Schicksale einsteigen können und wir alle Figuren nur für einen kurzen Ausschnitt von deren Leben begleiten können. Es fehlen Dialoge, Reflexionen, wirkliche Vertiefungen und auch viele der spannenden Entwicklungen passieren zwischen den Zeit- und Perspektivwechsel und gingen dadurch für mich als Leserin verloren. So wirklich nahbar und nachvollziehbar wirkte deshalb keine der drei Hauptfiguren auf mich. Im Gegenteil: Einiges erschien mir hier sogar ein wenig unglaubwürdig und das zieht sich durch alle Handlungsstränge. Zum Beispiel hat die bettelarme Dalit Smita plötzlich ein Fahrrad, kennt sich mit großen politischen Vorgängen aus und beginnt von heute auf Morgen, aus ihrer Erlebniswelt auszubrechen. Statt ihrem Mikrokosmos entsprechen zu denken und zu handeln, wird ihr die Denkweise unserer Gesellschaft übergestülpt. Auch Giulia konnte mich nicht immer überzeugen, ist sie doch am einen Tag eine überforderte, naive Arbeiterin, die die Schule abgebrochen hat, während sie am anderen banktaugliche Analysen für ein neues weltweites Geschäftsmodell aufstellt und sich gegen ihre Mutter und Schwestern durchsetzt. Woher kommt der plötzliche Sinneswandel? Diese Frage kann man auch auf Sarah beziehen, deren Welt aus den typischen Anwalts-Leistungsgesellschafts-Klischees aufgebaut ist, in der kein Platz für Schwäche oder Krankheit ist. Auch bei ihr ist der Zeitpunkt, an dem sie sich von ihrer Arbeit distanziert und neue Prioritäten steckt, sehr verschwommen und wenig nachvollziehbar gewählt. Klar, der Weg der drei Figuren erzählt von Stärke, Weiblichkeit, Mutterschaft, Sinnlichkeit, und zeigt auf unterschiedliche Art und Weise, dass es Frauen immer noch schwer haben auf dieser Welt. Dies geschieht aber leider auf eine mitleidheischende Art und ohne eine echte Verbindung zu den LeserInnen aufzubauen. 



    Die Zitate

    Smita: "Niemand wird die wie einem Hund Essensreste hinwerfen. Du wirst nie wieder den Blick senken müssen. All das würde Smita ihrer Tochter so gern sagen. Aber ihr fehlen die Worte, um ihren Hoffnungen und ein wenig verrückten Träumen Ausdruck zu verleihen, um das Gefühl zu beschreiben, das sie hat, wenn dieser Schmetterling in ihrem Baum mit den Flügeln schlägt."
    Giulia: "Sie kommt sich vor wie ein Seiltänzer, der bei jedem Windstoß ins Taumeln gerät. Manchmal, sagt sie sich, rückt das Leben die finstersten und die lichtesten Momente nah zusammen. Es nimmt und gibt gleichzeitig."
    Sarah: "Sie lügen, allesamt. Sie sagen ihr Sei stark, sei sagen ihr Du wirst es schaffen, sie sagen ihr Wir sind bei dir, aber ihr Handeln spricht eine andere Sprache. Sie haben sie fallenlassen. Wie einen kaputten Gegenstand ausgemustert."



    Das Urteil

    "Der Zopf" hatte viele gute Ansätze, ein sehr interessantes Gesamtkonzept und Potential, eine kraftvolle Geschichte davon zu erzählen, was es heißt, eine Frau zu sein. Leider hat Laetitia Colombani ihren Roman aber zu vorhersehbar, zu oberflächlich und zu knapp ausgestaltet, sodass sie mich nur schwer erreichen und überzeugen konnte.

     2,5 Sterne

  10. Cover des Buches Die Bestimmung - Letzte Entscheidung (ISBN: 9783570311240)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung - Letzte Entscheidung

     (3.047)
    Aktuelle Rezension von: MartinaBookaholic

    2,5 Sterne, obwohl das hoch gegriffen ist, aufgrund meiner Vorliebe für die Filme. Und den Film mit den coolen Ideen und den Figuren hatte ich die meiste Zeit im Kopf bzw als Vergleich. 

    Aber leider war der Film umso vieles cooler. Die ganzen modernen Gatchets im Film fand ich klasse, aber die gab es hier alle nicht, sehr schade. Und die Handlung war viel langsamer uns lähmender, als müsse man sich zum Lesen zwingen. Und auch das Ende konnte nichts mehr retten, sondern war in meinen Augen komplett unnötig zum Schockieren gedacht, mehr nicht. Schade um den letzten Teil.

  11. Cover des Buches Die Bestimmung - Fours Geschichte (ISBN: 9783570310564)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung - Fours Geschichte

     (875)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Alturan: die Selbstlosen

    Candor: die Freimütigen 

    Ken: die Wissenden

    Amite: die Friedfertigen 

    Ferox: die Furchtlosen 

     

    Beatrice ist 16 Jahre alt. Mit 16 Jahren muss man einen Eignungstest machen, damit man weis zu welcher Fraktion man gehört. Bei diesem Eignungstest kommt kein eindeutiges Erbenis heraus. Deswegen ist sie auch eine Unbestimmte, dass heißt sie hat viele Begabgungen. Es darf keiner erfahren, dass sie eine Unbestimmte ist, da sie sonst eine Gefahr für die Allgemeinheit sein könnte. So entscheidet sich Beatrice für die Fraktion Ferox. In dieser Fraktion braucht man sehr viel Mut und Ergeiz um alle Aufgaben zu schaffen, sonst fliegt man raus und ist ein Fraktionsloser. Fraktionslosen Menschen geht es nicht gut, da sie zu keiner Fraktion gehören und nur die Aufgaben erledigen müssen, die keiner machen möchte. Dafür bekommen die Fraktionslosen nur Essen und Kleidung und das auch nur sehr unzureichend. So versucht Beatrice sich in diese Fraktion einzuleben und ganz normal zu sein, so das sie nicht auffällt. Sie schafft es auch.  Aber dann bricht alles auseinander. Ihre Freunde und die anderen Ferox sind auf einmal nicht sie selber, sie verhalten sich wie Maschinen.Nur sie und ihr Freund Tobias verhalten sich normal, da beide Unbestimmte sind. Bei diesen Konflikten sterben ihre Mutter, ihr Vater und nur ihr Bruder überlebt es. Plötzlich ist nichts mehr so wie es war...

    Mir hat das Buch gut gefallen. Ich habe es sehr gerne gelesen und konnte mir gut die beschriebenen Situationen vom Buch vorstellen. Mir ist es sehr schwer gefallen das Buch aus der Hand zu legen, da ich weiterlesen wollte um zu erfahren wie es weitergeht. 

  12. Cover des Buches Das Feuerzeichen - Rebellion (ISBN: 9783453270411)
    Francesca Haig

    Das Feuerzeichen - Rebellion

     (110)
    Aktuelle Rezension von: JuliaB
    Wie schon der erste Band mich auch der zweite Teil dieser dystopischen Trilogie begeistert. Der Weltenbau ist außerordentlich gelungen, die Geschichte um die Atomkatastrophe und deren Folgen für Menschen und Gesellschaft sind durchdacht und sehr gut in den Plot eingebaut. So wird auch in eher ruhigen Passagen eine Spannung aufrecht erhalten, man hatimmer das Gefühl, dass etwas passiert, auch wenn es eigentlich nur wenige Actionszenen gibt. Dazu passt die außerordentlich gelungene und differenzierte Figurenzeichnung. Da die Handlung stellenweise etwas langatmig ist, kommen die Protagonisten und ihre Entwicklung dafür bestens zur Geltung. So versinkt etwa Cass nach dem großen Verlust aus dem ersten Band erst einmal in Trauer und Resignation, was für einige Leser irritierend sein mag, weil es eine eher unangenehme Seite einer bisher starken Charakters beleuchtet, aber es ist letztlich die logische Weiterentwicklung einer in sich sehr stimmigen Figur. So ist dieser Band, auch wenn auf den letzten Seiten alles für ein großes Finale im dritten Buch angelegt wird, mehr als nur der notwendige Mittelteil einer Trilogie, sondern ein in sich stimmiger Roman, der durchaus selbstbewusst neben dem Anfang und hoffentlich auch dem Ende der Dystopie stehen darf.
  13. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (889)
    Aktuelle Rezension von: SandyMercier

    Natürlich kenne ich den Film. Natürlich liebe ich ihn.  Und natürlich wollte ich unbedingt das Buch lesen.

    Lange habe ich damit gewartet. Ich wusste, ich wollte es lesen, wenn die richtige Zeit ist und somit las ich in den Tagen vor meinem Aufbruch ins Paradies.

    Dieses Buch hat was mit mir gemacht. Ich liebe es. Es ist ein Schatz und ich konnte viel für mich und meine Zeit hier mitnehmen.

    Und wie krass ehrlich die Autorin ist. Der Wahnsinn. Ich liebe diese Frau.  Heftige Empfehlung von mir.

  14. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.139)
    Aktuelle Rezension von: apirateslifef0rme

    Und diese Verwirrung habe ich in diesem Fall absolut nicht als etwas negatives wahrgenommen. Den Figuren als Außenstehende*r dabei zu verfolgen, wie sie sich und die Menschen um sich herum verletzen, geht unter die Haut. 

    Das Buch verlangt einem viel ab. Immer wieder erkennt man Charakterzüge an den Figuren, die einem seltsam bekannt vorkommen, und im nächsten Moment verflucht man die Figuren für ihre Handlungen (bei mir jedenfalls war es so). Ehe man sich versieht landet man so in der selben Ambivalenz und Verwirrung, in der auch die Figuren stecken.

    Ich habe diese unerträgliche Leichtigkeit beim Lesen gespürt, es war schlimm und faszinierend zugleich und hat mich lange nicht losgelassen.

  15. Cover des Buches Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth (ISBN: 9783551313485)
    James Dashner

    Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth

     (1.682)
    Aktuelle Rezension von: Alexia_

    Thomas – das ist alles was er noch weiß als er eines Tages auf der Lichtung ankommt. Eine Lichtung umgeben von einem riesigen, bizarren Labyrinth dessen Mauern sich jede Nacht aufs Neue verschieben und von grauenhaften Griewern bewohnt wird. Gemeinsam mit anderen Jungen sucht er nach einem Weg nach draußen. Doch was es hat es mit dem Ganzen auf sich? Ist es eine Prüfung und wenn ja wer hat sich ein solch grauenhaftes Szenario ausgedacht?

    Ich war von Anfang an mitten im Buch. Seite um Seite habe ich die Geschichte nahezu inhaliert. Diese ist zwar vom Erzähl- und Schreibstil sehr nüchtern gehalten, aber nicht zu sehr, dass man die Verbindung zu den Charakteren nicht hat. Zugeben ich habe eine Weile gebraucht um mich mit den verschiedenen Personen anzufreunden, aber gerade Thomas wirkt nach einer Weile durchaus greifbar und auch die anderen Jungs wachsen einem im Lauf des Buches schon ein wenig ans Herz. Die Stimmung ist durchweg sehr düster und bedrückend aber auch das passt ins Gesamtkonzept der Geschichte. Auch die Sprache zwischen den Charakteren untereinander ist sehr derb und harsch, passt aber wie auch schon die Stimmung schlichtweg sehr gut in die Situation in der sich die Jungen befinden. Wer wäre nicht ebenfalls ständig auf Spannung und gereizt, wenn man solchen Umständen wie hier ausgesetzt ist? Von dem her fügt es sich zu einem passenden Ganzen zusammen. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und lässt einen, wie oben schon genannt, nur so durch die Seiten fliegen. Einmal angefangen konnte ich das Buch schlichtweg nicht mehr aus der Hand legen. Gerade auch der dystopische, futuristische Charakter an der Geschichte hat mich unglaublich in seinen Bann gezogen. Einfach großartig. Das Ende war grausam, hat mir das Herz gebrochen und unglaublich neugierig auf die Fortsetzung gemacht. Mehr richtig, kann man es eigentlich nicht machen.

    Eine wirklich gelunge Jugendystopie die mich abgeholt und unterhalten hat. Deswegen bekommt sie von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

  16. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.342)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Der sehr schlicht lebende Harold Fry wird aus seinem routinierten Leben gerissen, als ihn ein Brief von seiner einstigen Kollegin Queenie Hennessy erreicht, in der ihm mitgeteilt wird, dass sie bald an Krebs sterben werde. Die Erkenntnis wächst schnell in dem pensionierten Mann: Queenie hatte damals eine schüchterne Zuneigung zu Harold, welche dieser aber nicht wahrgenommen hatte. Eine freundliche, briefliche Antwort scheint ihm angemessen. Als er sein Schreibwerk zum Briefkasten bringt, möchte Harold dies herauszögern, läuft zum nächsten Briefkasten und dann zum folgenden. Es wird im wahrsten Sinne ein Selbstläufer und schließlich ist der gewiss nicht gerade sportliche Harold zu Fuß auf dem Weg in das über neunhundert Kilometer entfernt liegende Berwick Upon Tyne. Was nahezu alle für verrückt empfinden, wächst allmählich zu einer Begeisterung - und das landesweit. Harold Fry will doch nur eines: dass Queenie lebt und auf ihn wartet...

    KOMMENTAR:
    Es ist schon interessant, dass in nicht gerade wenigen Büchern sich der zentrale Handlungsrahmen um die urtypischste Fortbewegung des Menschen dreht: dem Gehen und Laufen. Spontan fallen mir da Hape Kerkelings Pilgerreise 'Ich bin dann mal weg' als Erfahrungsbericht sowie Stephen Kings unter seinem Pseudonym geschriebenen Buch 'Todesmarsch', in der diese Fortbewegung ein tödliches Spiel darstellt, ein. Ich habe mir mal zwei Bücher herausgepickt, die ebenfalls ganz schön viel Laufen beinhalten. Faszinierenderweise geht es in dem Buch 'Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry' von Cornwall nach Schottland und in dem folgenden 'Am Ende aller Zeiten' genau in die andere Richtung. Diese Pilgerreise wurde von der englischen Autorin Rachel Joyce niedergeschrieben, die sich mit dem Roman erstmals nach jahrelanger Drehbucharbeit bei der BBC an einen solchen wagte - und das direkt mit großem Erfolg. Die Geschichte von Harold Fry ist eine einfühlsame Angelegenheit; denn unser Reisender macht sich viele Gedanken über das Leben, welches einst so aufregend und nun, in die Jahre gekommen, irgendwie nur noch routiniert langweilig erscheint. Dazu hört der ziemliche Antiheld, welcher erst Meile um Meile charismatischer erscheint, viele Erzählungen von Menschen, die ihm auf seinen Weg über die Grenze nach Schottland begegnen. An vielen Stellen vermag das Buch wirklich zum eigenen Grübeln über sein eigenes Leben anregen. Ebenso stichelt es an den negativen Eigenschaften der heutigen Zeit, in der etwas sehr schnell hype und ebenso schnell wieder nicht mehr gefragt ist - die Oberflächlichkeit sowie die Profitgeilheit sind hier gewissermaßen die raumfüllenden Themen. Obwohl einiges der Handlung schon einen logischen Fortgang hat, überraschen die Seiten von Joyce doch immer wieder mal und es gelingt ihr sogar ein Finale auf das Papier zu bringen, welches man so gewiss auch nicht gedacht hatte. 'Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry' ist ein schönes Buch, was es gerade in der heutigen hektischen Zeit schafft, den Leser etwas abzulenken und runter zu bringen - alleine das ist schon sehr viel wert. 

    8,0 Sterne

  17. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

     (680)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Bücher begeistern mich immer dann, wenn ich die Figuren in meinem Kopf sprechen hören kann und das Bedürfnis habe, mit ihnen in Kontakt zu treten und meine Güte, was hat mich dieses Buch mitgenommen. 

    Es geht um Geschichten, die erzählt werden müssen, um Kommunikation zwischen Lebenswelten, die teils weit voneinander entfernt sind, aber eben oft auch nicht und um Grenzen im Kopf, die keine sein müssen. 

    Uneingeschränkte Leseempfehlung! 

  18. Cover des Buches Partials - Aufbruch (ISBN: 9783492702775)
    Dan Wells

    Partials - Aufbruch

     (265)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    Die letzten Menschen haben sich nach einer verheerenden Katastrophe nach Long Island, vor die Tore Manhattans, zurückgezogen. Die Partials, übermächtige Krieger, die einst von den Menschen erschaffen wurden und sich dann gegen sie wendeten, bedrohen die Überlebenden. Und eine unheilbare Seuche fordert ihre Opfer. Die sechzehnjährige Kira setzt alles daran, einen Weg zu finden, die Krankheit zu heilen. Doch dieser Weg führt sie nach Manhattan, mitten in das Gebiet der unheimlichen Partials. Und was sie dort entdeckt, wird nicht nur ihr eigenes, sondern das Schicksal aller Geschöpfe auf unserem Planeten verändern.

    Das Buch:
    Das Buch ist im großen und ganzen in drei Teile aufgeteilt. Vor dem ersten Teil kann man eine fiktive Stellungnahme eines fiktiven Politikers lesen, die das ganze einläutet und dem Leser schon einige Informationen gibt. Zum Beispiel, dass man sich hier in der Zukunft befindet - nämlich über vierzig Jahre nach unserer Zeit. 
    Danach fängt die ganze Geschichte an. Man begegnet den Figuren in dieser Geschichte und lernt auch gleich Kira kennen. 
    Man erfährt vieles über sie und auch über ihre Arbeit. Der Einstieg ins Buch ist hier etwas ungewöhnlich gewählt. 
    Ich habe schon viele Dystopien gelesen, aber noch keine, deren Einstieg so heftig gewesen wäre wie dieser. Denn sofort wird man in die Handlung gezogen und kann nicht mehr verhindern, was passiert. Es gibt keine schöne Zukunft, sondern man sieht einem Baby beim sterben zu. Dieser Einstieg ist so inovativ und prägend, dass man ihn nicht wieder vergisst. 
    Im Verlauf der Handlung erfährt man dann auch, was in der Vergangenheit schief gelaufen ist und wie es zu dieser düsteren Zukunft kommen konnte. 
    Dabei ist dieses Zukunftsszenario so düster, wie ich es bisher noch in keinem Buch gelesen habe. 
    Gleichzeitig wird der Leser in die Stadt geführt, die nun mehr als zerstört und zersplittert ist. 
    Man erfährt auch einiges über die Partials, vor denen alle Menschen Angst haben. Sie scheinen der Aufstand zu sein, den man vielleicht erwarten kann. Eine Einheit Supersoldaten, die nie altern. Und trotzdem scheinen die Menschen etwas von diesen Maschinen zu brauchen. 
    Zunächst befindet sich der Leser mitten in der Stadt und lernt Kira und ihre Freunde besser kennen. Man wird durch die eindrucksvolle zerstörte Stadt geführt und lernt vieles über die Figuren, so wie deren Charakter heraus. 
    Im verlauf der Geschichte erlebt man nicht nur diese Stadt, sondern auch deren Umgebung und sehr viel später auch größeren Städte - Weltstädte, wie Manhattan. 
    Und im Hintergrund steht die Suche nach der Rettung der Menschheit und Kira, die dieses Ziel verfolgt. Doch sie muss auch noch einiges lernen und nimmt den Leser so mit auf eine spannende Reise. 
    Die Partials stellen eine unvermeidbare Komponente in Kiras Plan dar, aber sind diese wirklich so gefährlich, wie man es den Menschen weiß machen will? 
  19. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.371)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Nachfolgebuch von "Der Schatten des Windes" kommt nicht an die Klasse des ersten heran, mich verfolgten von Anfang an diverse Deja Vu's, als hätte ich das Ganze vor kurzem gelesen. So lässt mich der Roman mit dem Gefühl zurück, ein etwas umgeschriebenes Duplikat gelesen zu haben. Vom Plot und der Sprache her gibt es an für sich nichts auszusetzen, allerdings reicht das dann insgesamt für maximal 3 🌟

  20. Cover des Buches Schiffbruch mit Tiger (ISBN: 9783596196982)
    Yann Martel

    Schiffbruch mit Tiger

     (1.017)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Worum geht's

    Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoodrektors und praktizierender Hindu, Moslem und Christ erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Schiffbruch. Bald stehen sich nur noch zwei gegenüber - Pi und der Tiger

    Cover

    Ein schönes Cover, wobei ich die ältere Ausgabe des Covers schöner finde.

    Meine Meinung

    Eins vorweg: Ich habe dieses Buch bei Seite 280 abgebrochen. Ich hatte so meine Probleme mit diesem Buch, was 1.) daran lag, dass die ersten 120 Seiten nur über Zoo und Religion geredet wird und dadurch 2.) kaum Spannung in diesen ersten 120 Seiten und auch in den folgenden ist kaum Spannung vorhanden. Yann Martel schreibt alles so genau, was mich bei einigen Sachen einfach gar nicht interessiert. Auch seine Vergleiche mag ich nicht.

    Fazit

    Ich empfehle dieses Buch nicht, da sich das Vorgeplänkel einfach sehr lange zieht und der eigentliche Schiffbruch (worum es ja eigentlich geht) eher Nebensache in diesem Buch ist.

    1 von 5 Sternen!


  21. Cover des Buches Der Hobbit (ISBN: 9783608938401)
    David Wenzel

    Der Hobbit

     (4.271)
    Aktuelle Rezension von: Yuria

    Bei dieser wunderschönen Luxusausgabe handelt es sich um ein wahres Schmuckstück. Mit echtem Ledereinband und hochwertigen Prägungen erstrahlt das Buch in einem einzigartigen Buchrückenkleid und zwischen den Seiten finden sich immer wieder farbige Illustrationen aus der originalen Erstausgabe von 1937. Zwei auffaltbare, detailreiche Karten von Mittelerde dürfen natürlich auch nicht fehlen. Bevor die tatsächliche Geschichte des "Hobbits" beginnt, gibt es einige Informationen über den Autor und die Entstehung der Geschichte mit einigen Original-Skizzen und Abbildungen aus der Feder des einzigartigen J.R.R.Tolkiens. Geschützt wird das Schmuckstück von einem stabilen Schuber mit Ausstattung, wodurch der Titel des Buches trotzdem gut zur Geltung kommt. Das Design des Covers ist klassisch schlicht, aber trotzdem edel und sehr hochwertig. Es erinnert an Bücher aus den typischen Bibliotheken des 20. Jahrhunderts.

    Zum Inhalt werde ich nicht viel sagen, weil mittlerweile so ziemlich jeder den "Hobbit" kennt. Zumindest jeder, der zu dieser Luxusausgabe greift, sollte die Geschichte schon einmal gelesen haben, denn bei einem stolzen Preis von € 80,00 würde ich das Buch nur LiebhaberInnen des Tolkien-Universums empfehlen. Da es sich um ein Kinderbuch aus dem Jahre 1937 handelt, sollte einem bewusst sein, dass die Sprache und Schreibart eine ganz andere war als heute. Die Geschichte weist eher märchenhaft, kindliche Züge auf und die Abenteuer von Bilbo Beutlin sind bei weitem nicht so brutal wie die Verfilmungen. Mit den Hollywood-Filmen sind die Bücher somit überhaupt nicht zu vergleichen. Der Autor J.R.R.Tolien hat aber eine einzigartiges Fantasy-Universum geschaffen, dass an Magie, Komplexität und Einfallsreichtum kaum zu übertreffen ist und zu Recht zählen diese Meisterwerke mittlerweile zu den Klassikern des 20. Jahrhunderts. 

    Da es sich bei dieser Ausgabe um eine limitierte Version handelt, ist der Preis dementsprechend hoch. Der Verlag hat nur eine Anzahl von 9.999 Exemplaren produziert und mittlerweile sind diese auch schon vergriffen. Wer also irgendwo noch ein Buch ergattern kann, sollte auf jeden Fall zugreifen.

  22. Cover des Buches Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (ISBN: 9783446253131)
    John Green

    Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

     (499)
    Aktuelle Rezension von: LovelyPinkCloud

    Das Buch hat mir sehr gefallen, weil es schlau durchdacht war mit der Liebe und Mathematische Variablen.

    Aber ich persönlich bin kein Fan von Mathe generell deswegen war ich manchmal unkonzentriert wenn das angesprochen wurde, weil Mathe schwer verständlich für mich ist. ABER es tritt nur am Anfang und am Ende auf, also keine Sorge es enthält vieeel mehr!

    uuund... es war sehr witzig manchmal und nichz zuu emotional.

    ich habe das Buch nach ungefähr 4 stunden fertig gelesen und es zufrieden zugeklappt, ja ich würde es noch einmal lesen.

  23. Cover des Buches Das Jahr, in dem ich dich traf (ISBN: 9783596193349)
    Cecelia Ahern

    Das Jahr, in dem ich dich traf

     (371)
    Aktuelle Rezension von: daydreaming_in_Paris

    Dieses Buch ist etwas ganz besonderes! 

    Es steht schon lange in meinem Regal, aber es sind Jahre vergangen, bis ich es schließlich gelesen habe. Das ist nicht das erste Buch das ich von Cecilia Ahern lese und ich hatte somit gewisse Vorstellungen, aber dieses Buch hat mich überrascht. 

    Es ist so persönlich geschrieben, man hat das Gefühl Jasmine, die Protagonistin, spricht einen direkt an und lässt einen ungefiltert an all ihren Gefühlen teilhaben. Dabei adressiert sie immer ein "Du", und schon früh erfährt man, dass es sich dabei um ihren Nachbarn Matt handelt. Ohne zu spoilern kann ich sagen, dass sich die Handlung in eine ganz andere Richtung entwickelt als ich urspünglich erwartet habe. Dabei vergeht, wie der Titel andeutet, ein volles Jahr und man begleitet Jasmine durch die vier Jahreszeiten, in die das Buch gegliedert ist. Den Anfang macht der Winter.

    Die Charaktere, die in dem Buch vorkommen, sind authentisch und ich konnte mich gut in einige von ihnen hineinversetzen. Sie sind alles andere als perfekt - vielleicht macht gerade diese Tatsache sie glaubwürdig.          Es werden viele Themen angesprochen, die zum Leben dazugehören, wie Familie, Beruf, Verlust und Krankheit. 

    Das ist kein Buch für Leser, die nach viel Action suchen. Es geht viel mehr um die innere Entwicklung. Wer sich darauf einlässt, kommt vielleicht auch selbst zum Denken - und Überdenken - der eigenen Verhaltensmuster. 

    "Die meisten Menschen in unserem Leben müssen nicht aktiv etwas tun, um uns zu verändern, sie müssen einfach nur da sein." (S.381)


  24. Cover des Buches Inselzauber (ISBN: 9783426513668)
    Gabriella Engelmann

    Inselzauber

     (181)
    Aktuelle Rezension von: zessi79

    Inhaltsangabe:

    „Dumme Kuh“, „arrogante Zicke“ – so der Eindruck, den Larissa und Nele bei ihrer ersten Begegnung voneinander haben. Die zwei unterschiedlichen Frauen haben jedoch mehr gemeinsam, als sie ahnen: Das Leben meint es mit ihnen beiden derzeit nicht besonders gut. Neles Café steht kurz vor dem Konkurs, und Larissa wurde von ihrem Freund verlassen und flüchtete deshalb auf die Insel Sylt, um dort für drei Monate ihre Tante in deren Buchhandlung zu vertreten. Doch bald schon stellen die beiden fest, dass man zusammen stärker ist als allein. Der Inselzauber tut sein Übriges. Zwischen blauem Himmel, Dünen und Meer bekommen Träume Flügel und auf einmal scheint alles möglich...

     

    Meinung:

    Ich mag die Bücher von Gabriella Engelmann. Und ich liebe Bücher, die an der Nordsee spielen. Also hat das Buch gute Voraussetzungen, um mir zu gefallen. Und ich wurde nicht enttäuscht, ich habe das Buch regelrecht verschlungen.

     

    Das Buch spielt auf Sylt, dort war ich selbst noch nicht. Aber das hat nicht weiter gestört. Durch die genauen Beschreibungen im Buch, konnte ich mir ein eigenes Bild von Sylt machen. Auch waren die sehr gut ausgearbeiteten Charaktere bildlich vorstellbar und sehr sympathisch.  

     

    Ich mochte die beiden Hauptcharaktere Nele und Larissa sehr, auch wenn beide total unterschiedlich sind. Aber genau dies hat die Geschichte so besonders gemacht. Ich fand es absolut klasse, die Entwicklung der beiden so unterschiedlichen Charaktere zu beobachten. Und damit meine ich nicht nur die Beziehung der beiden zueinander, sondern auch das Finden des Platzes im Leben.

     

    Ich freue mich sehr auf die weiteren Bände der Reihe und kann es kaum erwarten, diese zu lesen.

     

    Für dieses Buch gibt es eine klare Leseempfehlung von mir – 5 von 5 Sternen.

     

    Fazit:

    Tolles Buch zum Abtauchen und Entspannen. Ich fand es wirklich toll und freue mich auf die weiteren Teile der Reihe. Absolut empfehlenswert!

     

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