Bücher mit dem Tag "aufdecken"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "aufdecken" gekennzeichnet haben.

46 Bücher

  1. Cover des Buches Smaragdgrün (ISBN: 9783401063485)
    Kerstin Gier

    Smaragdgrün

     (6.503)
    Aktuelle Rezension von: _himexbella_

    Wundervoll, fantastisch, spannend und einfach zu schön! So geht es auch in dem dritten und somit letzten Band dieser tollen Reihe weiter und leider schon zu Ende. In dem letzten Band gab es so viele Höhen und Tiefen. Jedoch möchte ich nicht zu viel verraten, wenn Ihr Neugier auf die Geschichte zwischen Gwendolyn und Gideon seit, dann müsst Ihr diese tolle Reihe unbedingt lesen! (〃・ω・〃)


  2. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.870)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Ich bin sehr, sehr, sehr lange um "Der Name des Windes" herumgeschlichen. Einerseits wollte ich die Geschichte wirklich gerne lesen, anderseits hat mich die Preiskalkulation des Verlags sowie die Tatsache, dass der dritte Teil nach zehn Jahren immer noch auf sich warten lässt abgeschreckt. Doch nachdem mir eine Freundin die Bücher mehrmals empfohlen hat, habe ich sie mir schlussendlich gebraucht gekauft. Ich kann sagen, dass ich froh bin, nicht den vollen Preis für alle drei Bücher gezahlt zu haben.


    Kommen wir zuerst zu den Dingen, die mir gefallen haben. Das Worldbuilding war ordentlich, die große, gezeichnete Karte im Buch war auch sehr hübsch gestaltet. Der Autor hat sich viel Mühe mit dem Kalender und der Währung gemacht, die er hinten in einem kleinen Glossar auch noch einmal verdeutlicht und erklärt hat. Die Beschreibungen in dem Buch waren wirklich schön, die Sprache ebenfalls. Der Autor beschreibt sehr ausschweifend und voller Metaphern, die sehr wortgewandt waren und mir auch sehr gut gefallen haben. Die Grundidee der Geschichte fand ich auch toll; ein begabter und bekannter Magier, der einem Chronisten innerhalb von drei Tagen seine ganze Geschichte erklären machte?
    Das hat mir gefallen. Das Mystische, das den Wirt Kote / Kvothe umgab, war faszinierend, und als ich das Magiesystem kennenlernte, war ich schon beeindruckt von der Sympathie und den Runen. Hier merkt man, wie viel Mühe der Autor in die Welt hineingesteckt hat, es gibt eine gute Logik für die Magie, die mächtig ist, aber gleichzeitig auch ihre Grenzen kennt. Das gefiel mir an dem Buch besonders gut.


    Leider hat mir die Geschichte selbst nicht sehr gut gefallen. Zum einen war das Problem Kvothe selbst; er spricht in der ICH-Form, natürlich, immerhin erzählt er seine Geschichte dem Chronisten. Leider kommt Kvothe für mich sehr unsympathisch in der ICH-Form rüber, er spricht sehr viel davon, wie brilliant und intelligent er doch ist und dass er generell der Beste, Klügste und Fähigste von allen ist. Tatsächlich wird er auch nicht müde, es immer wieder in Erinnerung zu rufen. 

    Die Geschichte fängt ganz gut an, wir lernen Kvothe und Edema Ruh kennen, den Arkanisten, bei dem er anfängt, zu lernen. Rückblickend betrachtet, kann ich sagen, dass mir dieser Part noch am besten gefallen hat, da war eine wundervolle Herzlichkeit bei. Allerdings hat man schon da gemerkt, dass Kvothe übermäßig intelligent und lernbegabt ist; so hat er z.B innerhalb von zwei Monaten mehr gelernt als andere in einem ganzen Studium. Mit elf Jahren. Ich habe nichts gegen Charaktere in Büchern, die besser als andere sind, aber bei Kvothe war es mir irgendwie einfach zu "viel". Dann kam einer der großen Wendepunkte, die Chandrian, und schlussendlich hat man Kvothes Weg immer weiter verfolgt. Den Teil in Tarbean fand ich ein bisschen eintönig/langweilig und habe den Moment entgegengefiebert, bis er zur Universität kommt. Das war dann auch bald der Fall und irgendwie hat mir die Geschichte ab da am wenigsten gefallen. Ich weiß nicht, wieso, aber gerade am Anfang schwankt Kvothe zwischen "absoluter Brillianz" und "grenzenloser Ungeduld und daraus resultierender Dummheit". Dazwischen schien es irgendwie kein Stadium zu geben und irgendwann ging es mir einfach ein bisschen auf die Nerven. Kvothe hat Glanzleistungen vollführt und gleichzeitig wurde er bestraft. Ich fand es gut, dass der Autor Kvothe nciht mit Lob von seinen anderen Charakteren überschüttet hat, gleichzeitig hat Kvothe selbst das leider sehr wohl getan und irgendwie hatten solche Szenen für mich nicht den gewünschten Effekt. Es scheint mir auch einfach, dass Kvothe eine richtigen Schwachstellen vorzuweisen hat und obwohl er viele Misserfolge zu verzeichnen hatte und ihn nicht jeder geliebt / toll gefunden hat, hat man dennoch in jeder Zeile gemerkt, wie brilliant, geistessreich, begabt etc Kvothe einfach ist und andere anscheinend nur nicht fähig sind, seine herrausragenden Fähigkeiten und Talente anzuerkennen. Ich fand es gut, dass er zeitweise ein bisschen ausgebremst wurde, der Autor hat sich wirklich bemüht, Kvothe als menschlich darzustellen. In meinen Augen ist ihm das aber leider nicht so gelungen.

    DIe einzige Schwachstelle, die Kvothe zu haben scheint, schienen Frauen gewesen zu sein. Ausnahmslos alle Frauen in seiner Geschichte sind schön und alle schönen Frauen mögen Kvothe. Was mir aber gefallen hat ist, dass Kvothe rückblickend gemeint hat, für IHN seien alle Frauen schön gewesen, obwohl sie Makel gehabt haben. Ich denke, da hat der Autor einen wirklich schönen Ansatz gewählt, den ich gerne gelesen habe.

    Kvothe zumindest kann mit Frauen nicht umgehen und das behindert ihn irgendwie dabei, seiner geliebten Denna zu nahe zu kommen. Ach, Denna. Sie ist ein WIldfang, verschwindet einfach mal, wie es ihr bekommt und taucht auf und bringt Kvothe wieder durcheinander. Es ist klar, dass es für Kvothe nur eine Frau im Leben kann und das ist Denna - es freut mich aber trotzdem, dass die Liebesgeschichte bis zum Ende der Story nicht im Vordergrund stand, auch wenn der Autor sie angeklungen hat. Aber es gibt ja auch noch mehr Bände. 


    Kvothes Geschichte selbst, zumindest den ersten Tag, hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Mir ist klar, dass ein Fantasy-Epos Zeit braucht, um sich zu entfalten, aber irgendwie ist Kvothe selbst nach 800 Seiten kaum einen Schritt vorangekommen, was vorrangig an seiner Ungeduld gelegen hat, die ihm sehr viele Wege verbaut hat. Dafür, dass er so brilliant ist, handelt Kvothe leider auch oft sehr unbedacht, was in meinen Augen nicht zusammengepasst hat. Die Geschichte hat sich an einigen Stellen sehr gezogen und waren nur wenig spannend, haben aber gefühlt auch einfach nichts zur Geschichte beigetragen.


    Alles in allem kann ich sagen, dass mich Worldbuilding, genutzte Sprache und Aufbaue der Geschichte überzeugt haben, der Storyverlauf und Kvothe selbst leider nicht. Ich werde die nachfolgenden Bände noch lesen, weil ich schon neugierig bin, wie es weitergeht, aber ich muss auch sagen, dass ich schon deutlich bessere Fantasybücher gelesen habe. 



  3. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.378)
    Aktuelle Rezension von: Frea

    Ich hatte mich schon auf dieses Buch gefreut, da der Klappentext erahnen ließ, dass Flavia nicht die typische Figur ist und ich muss sagen, dass ich ihre Eigenheit mag. Ich finde es immer toll, wenn Charaktere sich von der Maße abheben. Allerdings haben mich oft die vielen Ausschweifungen genervt, da mich einfach keine Seitenlangeerklärungen zur Physik interessiert haben. Generell war mir am Anfang zu wenig los und die Spannung hat sich nur langsam aufgebaut. Auch das Ende war für mich nicht wirklich eine Überraschung. Deshalb gebe ich mit beiden Augen zugedrückt drei Sterne für eine tolle, eigensinnige Protagonistin und einen flüssigen Schreibstill. 

  4. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.570)
    Aktuelle Rezension von: _lesesxchti_

    Erebos ist ein Spiel. Es kommuniziert mit dir. Es weiß Dinge über dich, die es unmöglich wissen kann. Es droht dir. Und sein Ziel ist das Töten.

    Eigentlich ist Nick ein normaler Junge, doch als sein Freund beginnt sich zunehmend seltsam zu benehmen, beschließt er der Sache auf den Grund zu gehen. Alles scheint mit diesem seltsamen Spiel zusammenzuhängen, über das niemand etwas verraten will. Erst als Nick selber in den Besitz des Spiels kommt, gelingt es ihm die Faszination des Spiels nachzuvollziehen. Es ist erschreckend realistisch und auf jeden Fall einzigartig. Doch je weiter er in das Spiel eindringt, desto beunruhigender wird die Sache. Was ist das Ziel des Spiels? Und wie weit ist Nick bereit zu gehen?

    Ursula Poznanski zieht einen mit ihrem fesselndem Schreibstil von der ersten Seite an in ihren Bann. So wie die Spieler sich nicht mehr von dem Spiel lösen können, so ist es dem Leser unmöglich das Buch beiseite zu legen. Erzählt wird die Geschichte aus der Erzählerperspektive mit Nick im Vordergrund. Wenn er das Spiel spielt, rückt allerdings seine Spielfigur nach vorne, sodass man das Gefühl hat, dass das Spiel eine eigene reale Welt ist. Jeder Charakter des Buchs ist gut durchdacht und am Ende kann man noch einige Überraschungen erleben. Besonders spannend ist es zu erraten welcher Schüler wohl hinter welcher Spielfigur steckt. Von Anfang bis Ende eine spannende, nervenaufreibende Geschichte. Für Thrillerfans absolut empfehlenswert, aber auch für Leute wie mich, die Thriller nicht so gerne mögen lohnt es sich.

  5. Cover des Buches Der verborgene Garten (ISBN: 9783453354760)
    Kate Morton

    Der verborgene Garten

     (1.183)
    Aktuelle Rezension von: buchstaben_worte_buecher

    Eines meiner liebsten Büchern ist "Der verborgene Garten" von Kate Morton aus dem Diana Verlag. 

    Es handelt dabei von der jungen Australierin Cassandra, die nach dem Tad ihrer Großmutter ein kleines Cottage an der Küste Cornwalls erbt - ein Cottage, von dem sie noch  nie etwas gehört hat - ein Cottage das von einem verwunschenen Garten umgeben ist und das an ein geheimnisvolles Anwesen, Blackhurst Manor, grenzt. Der Frage, was hat dieses Haus mit ihrer Großmutter und auch mit ihr selber zu tun, versucht Cassandra auf den Grund zu gehen. Dabei muss sie in die Vergangenheit eintauchen zu zwei Freundinnen, die sich ein folgenschweres Versprechen gaben. Was geschah wirklich vor hundert Jahren auf Blackhurst Manor?

    Es ist ein wunderbares Familiendrama mit einem verwunschenem Garten, einer adlingen Famliie, einem dunklen Geheimnis. Es handelt von Liebe, Freundschaft, Eifersucht, Verlust und Verrat. 

    Kate Morton schreibt sehr ausführlich und bildlich. Gleichzeitig ist es aber nicht langatmig. Es ist wie ein Film, der sich vor dem inneren Auge abspielt. Vor allem die Atmosphäre ist großartig eingefangen. Sie ist geheimnisvoll, mysteriös, sogar etwas unheimlich. Sie erinnert an die Stimmung in den Klassikern Jane Eyre oder Sturmhöhe von den Brontë-Schwestern. 

    Da es auf drei Zeitebenen spielt, wirkt es am Anfang etwas verwirrend, bis man die Charaktere und die Umgebung kenenn gelernt hat. Aber das Durchhalten lohnt sich, denn es ist wirklich wundervoll. 

    Wer die Bücher von Lucinda Riley mag, der wird dieses Buch lieben. Es ist eine absolute Leseempfehlung!

  6. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.302)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  7. Cover des Buches Paris ist immer eine gute Idee (ISBN: 9783492302470)
    Nicolas Barreau

    Paris ist immer eine gute Idee

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Buchmedizin

    Zum Buch: 

    Rosalie ist Inhaberin einer kleinen Papeterie im Künstlerviertel von Paris. Sie illustriert Postkarten und darf nun ein ein Kinderbuch eines bekannten französischen Kinderbuchautors illustrieren. Dieses findet Robert, ein amerikanischer Lietraturprofessor, in ihrer Auslage und macht dabei einige beunruhigenden Entdeckungen. 


    Meine Meinung:

    Der deutsch-französische Autor bringt seine Liebe zu Paris mit diesem Werk deutlich zum Ausdruck. Die detailgetreue Beschreibung der französischen Hauptstadt macht das Lesen lebendig. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich selber in Paris unterwegs. Die Beschreibung der Protagonisten hingegen fand ich eher schwächer. Gerne hätte ich mir mehr Emotionen und Gedanken von Rosalie und Robert gewünscht. Auch die Nebenfiguren waren eher schwach, während sich die Geschichte vornehmlich um die Metropole und das Kinderbuch drehte, welches die beiden in der Stadt der Liebe zusammengeführt hat. 


    Empfehlung:

    Mich hat das Buch leider nicht so sehr gefesselt und begeistert. Aber wer Paris liebt und eine seichte Sommerromanze sucht, der findet mit Nicolas Barreau genau die richtige romantische Geschichte. 

  8. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.655)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Ich bin eigentlich kein großer Krimi-Fan. Aber ein Krimi aus der Sichtweise eines Schafs klang so skurril, dass ich es einfach lesen musste. 

    Nun schreibe ich diese Rezension ein paar Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe. Allerdings kann ich mich daran erinnern, wie humorvoll aber auch liebevoll in der Schreibweise ich es fand.

    Es braucht ein wenig, ins Buch reinzukommen, danach hatte es mich dann aber gepackt. Es ist mit Sicherheit nicht das spannendste Buch, aber perfekt wenn man mal was anderes und etwas Zerstreuung sucht. 

  9. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783596297207)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

     (1.084)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Dieses Buch ist wirklich toll. Ich liebe den Erzählstil. Man merkt richtig, wie Tamara sich von der reichen Göre zu einem anderen Menschen verwandelt. 

    Das Buch nimmt wirklich eine Wendung an, die ich nicht vorher gesehen habe, und dann dieses dramatische Ende. Ganz viel Jugendliebe, eine liebe Schwester....


    Ich höre das Hörbuch zu diesem Buch rauf und runter, es wird nie langweilig. Ein wirklich tolles Buch! 

  10. Cover des Buches Das Grab ist erst der Anfang (ISBN: 9783453435506)
    Kathy Reichs

    Das Grab ist erst der Anfang

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Cat78

    Zunächst mal die Kritik. Ich finde es ja gut wenn viel beschrieben wird aber bei dem Buch rauchte mein Kopf bei den ganzen Beschreibungen und den vielen französischen Namen der Gebäude. Auch die Erklärung, welche Behörde für was zuständig ist, war meiner Meinung nach zu umfangreich. Das hat den Lesefluss immer unterbrochen. Ansonsten ist die Story aber spannend und ich wollte unbedingt wissen wie es aus geht. Es sind sogar 2 Fälle, einmal die Morde an den Frauen und zum zweiten die Frage wer Brennen verunglimpft möchte. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und deren Handlungen sind nachvollziehbar. Der Spannungsbogen ist abgesehen von obigen Umstand durchgehend gegeben wobei dieser am Ende noch mal zulegt.

  11. Cover des Buches Elfenliebe (ISBN: 9783570401651)
    Aprilynne Pike

    Elfenliebe

     (631)
    Aktuelle Rezension von: OrdinaryGirl

    Laurel ist eine Elfe und nun soll sie Avalon besuchen, um die Grundlagen von der Tätigkeit der Herbstelfen zu erlernen: "Zaubertränke" mixen. Sie ist mittlerweile offiziell mit David zusammen, steht aber immer noch in einem Konflikt mit ihren Gefühlen für Tamani.

    Die Erzählperspektive ist etwas unpersönlich, wird aber in diesem Band auch teilweise sehr sinnvoll eingesetzt. Auch die Charaktere an sich sind verständlich.

    Die Handlung des Buches hat mich sehr enttäuscht. Es konnte mich leider nicht wirklich packen und war dadurch manchmal mehr Folter als Vergnügen. Oftmals werden in der Zeit große Sprünge gemacht, was schade ist das es da anscheinend nichts zu erzählen gab.

    Die Szenen, die das Buch wieder gerettet haben sind die wenigen, in denen Tamani vorkommt. Er ist der einzige Charakter, der sowohl überrascht und Tiefgang zeigt als auch hartnäckig ist. Somit ist er auch der einzig tatsächlich spannende Charakter.


    Für mich war das Buch ziemlich enttäuschend und entsprach gar nicht meinem Geschmack, deswegen gebe ich dem Buch leider nur eine sehr kritische Bewertung von einem Stern von fünf.

  12. Cover des Buches In Todesangst (ISBN: 9783548282718)
    Linwood Barclay

    In Todesangst

     (268)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Tim und Susanne Blake leben getrennt. Die gemeinsame 17jährige Tochter Syd verbringt ihre Ferien bei ihrem Vater und jobbt in einem Hotel an der Rezeption. Dann geschieht das Unerklärbare, Syd verschwindet von einem Tag auf den anderen. Die Eltern sind krank vor Sorge. Tim pfeift auf seinen Job und begibt sich auf die Suche nach seiner Tochter. Er erkundigt sich bei ihrer Arbeitsstelle, doch im Hotel kennt sie keiner. Ihren Freunden hat sie nichts erzählt. Er richtet eine Website ein, verteilt Zettel mit ihrem Foto und befragt Ladeninhaber, die in der Nähe des Hotels ihr Geschäft haben. Keiner hat Syd gesehen. Doch dann kommt Tim selbst in Bedrängnis. Seine Wohnung wird verwüstet, jemand versteckt Drogen in seinem Haus, er stolpert über eine Leiche und entgeht knapp einem Anschlag auf sein Leben. 

    Der Thriller ist mitreißend und spannend geschrieben. Die Gedanken und die Verzweiflung des Vaters kann man gut nach vollziehen, da der Autor die „Ich-Perspektive“ angewandt hat. Handelt es sich hier um eine Krise in der Vater-Tochter-Beziehung oder gibt es andere Gründe, die zu dem Verschwinden von Sydney geführt haben?

    Obwohl zwischendurch die Spannung etwas abflacht, da einige Passagen etwas sehr langatmig geschrieben sind, kommen immer wieder neue Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat, teilweise hatte ich Schwierigkeiten das Buch zur Seite zu legen. Bis zum Schluss stellt sich die Frage, findet Tim seine Tochter oder nicht.

    Linwood Barclay hat einen angenehmen Schreibstil, der sich sehr flüssig lesen lässt. Der Autor ist für mich ein Garant für spannende Thriller.

  13. Cover des Buches Dreizehn Stunden (ISBN: 9783746630496)
    Deon Meyer

    Dreizehn Stunden

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Teil 2 der Reihe „Bennie Griessel“

     Dreizehn Stunden Zeit hat Inspector Bennie Griessel, um zwei Mordfälle in Kapstadt aufzuklären und um sein Leben wieder in geordnete Bahnen zurück zu bringen.

     

    Eine junge amerikanische Touristin wird ermordet aufgefunden, ihre Reisebegleiterin ist auf der Flucht, da auch sie in Lebensgefahr schwebt. Der Polizei kann sie sich nicht anvertrauen.

    Ein Musikmanager wird erschossen, womöglich von seiner eigenen Ehefrau, einer ehemals bekannten Sängerin. Aber hier stimmt etwas nicht…

     

    Genügend Stoff also, um einen über 400 Seiten starken Thriller zu füllen.

    Die Schauplätze wechseln fortwährend, da der Autor die Kapitel in Zeitabschnitte eingeteilt hat und die gleichzeitig stattfindenden Ereignisse parallel entwickelt. Mehrere Ermittler-Teams sind im Einsatz, Griessel soll seinen jungen Kollegen unter die Arme greifen.

    Der enorme Zeitdruck, unter dem Inspector Bennie Griessel steht, wird dadurch hervorragend abgebildet, ebenso die atemlose Flucht der jungen Amerikanerin. Das Erzähltempo bleibt stets sehr hoch. Allerdings gibt es so viele Handlungsträger, dass der Überblick schnell verlorengeht. Hier ist Konzentration gefragt.

     

    Besonders gut hat mir das südafrikanische Setting gefallen. Tolle Einblicke gibt es in die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die auch in der Polizei vertreten sind, ihre typischen sprachlichen Erkennungsmerkmale und Traditionen. Ein Glossar ist hilfreich zur Entschlüsselung der Textpassagen auf Afrikaans.

     

    Daneben gibt es auch eine angemessene Menge an persönlichen Details aus dem Leben des Ermittlers. Hier wird gerade so viel verraten, dass die Lust auf den nächsten Band der Reihe geweckt wird.

     

    Bis zum Schluss kann der Leser mitraten, um sich dann doch von einer ganz anderen Variante überraschen zu lassen.

    Sehr solide Unterhaltung, von einem Kenner des Landes geschrieben.

    Lesenswert und spannend!

  14. Cover des Buches Das Judasgift (ISBN: 9783426637470)
    Scott McBain

    Das Judasgift

     (115)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Mein 1. Buch von Scott McBain und ich war richtig begeistert. Es ist mittlerweile schon ein paar Jahre her, das ich es gelesen habe und ich kann mich nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Ich weiß aber noch, das es ein richtig spannendes Buch war. Im Stil von Illuminati und Sakrileg. Ich hatte es sehr flott durchgelesen und mir noch ein oder zwei andere Bücher von dem Autoren gekauft.
  15. Cover des Buches Wintersturm (ISBN: 9783453118393)
    Mary Higgins Clark

    Wintersturm

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ray und Nancy Eldredge wohnen mit ihren zwei Kindern an der Ostküste von Amerika. Als eines tages die zwei Kinder entführt werden. Plötzlich wird Nancy von ihrer grausammen Vergangenheit eingeholt, denn sie verlor vor sieben Jahren schonmal zwei Kinder...

  16. Cover des Buches Keltengrab (ISBN: 9783442366354)
    Patrick Dunne

    Keltengrab

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Flicflac

    Leider langweilig 

  17. Cover des Buches You & me for (n)ever - Gefangene Herzen (ISBN: B074TCDWP7)
    Josie Charles

    You & me for (n)ever - Gefangene Herzen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: ursula18
    Als Scarlett ihren Jungesellinnen Abschied auf einem Jahrmarkt feiert, fliest viel Alkohol. In einer Woche ist es soweit und die Glocken läuten für sie und Damian. Ihre Freundinnen haben sich Spiele ausgedacht und als einer der ausgesuchten Männer ihr ein Herz aus dem Overall herausschneiden soll, beginnt ihr Herz schneller zu schlagen. Scarlett kennt den jungen Mann aus ihrer Vergangenheit. Ihre große Liebe oder ist er es doch nicht? Sie besucht auch noch eine Wahrsagerin die ihr prophezeit heute Nacht noch,die große Liebe ihres Lebens zu treffen. Absurd für sie weil sie ihre Liebe schon längst hat oder? Das Cover ist Klasse und ein Hingucker. Das ist mein erstes Buch der Autorin und ich wusste nicht, was mich erwartet. Ich muss gestehen, ich bin mehr als begeistert. Die Story hat mich vom Anfang bis zum Schluss in sein Bann gezogen. Vom Anfang bis zum Schluss ist die Story fesselnd, eine Achterbahnfahrt der Gefühle, spannend und erotisch zu gleich. Die Autorin hat aus Scarletts wie auch aus Caseys Sicht geschrieben, so konnte ich beide Seiten verstehen und die Handlung nachvollziehen. Die Protagonisten und auch die neben Charaktere sind sehr gut beschrieben und dargestellt. Die Story ist gut ausgearbeitet. Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön und flüssig, es liest sich sehr gut. Ich habe angefangen zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist eine klasse Story die ich euch sehr empfehlen kann. Es ist eine 100%ige Empfehlung.
  18. Cover des Buches Der letzte Paladin (ISBN: 9783404171835)
    Richard Dübell

    Der letzte Paladin

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Fornika

    Im Jahre 777 nach Christus spitzt sich die Lage an der Grenze zu Andalusien zu; Franken und Mauren ringen um die strategisch so wichtige Grenzburg Roncevaux. Burgherrin ist die junge Arima, Mündel des Königs Karl, die bald nicht nur zwischen den Großmächten steht, sondern auch zwischen zwei Männern. Afzda stammt aus dem Lager der Mauren, Roland wird einmal in die Geschichtsbücher eingehen und im Rolandslied besungen werden…

     Beim Lesen des Klappentextes könnte man glauben, dass es sich hierbei um einen süßlich-schmalzigen Liebesroman im historischen Gewand handelt. Keine Panik, ist es nicht, sonst hätte ich ihn nicht gelesen ; ) Natürlich spielt die Dreiecksgeschichte eine Rolle, der Fokus liegt jedoch klar auf der historischen Handlung. Die drei Hauptpersonen sind gut ausgearbeitet, sie haben alle so ihre Macken und Fehler, was sie sehr sympathisch macht. Dübell erzählt die Geschichte sehr flüssig und ansprechend, etwas kompliziertere historische und politische Zusammenhänge werden gut erklärt und mit der fiktiven Handlung verwoben. Das Rolandslied wird hier auf eine neue und ansprechende Art interpretiert. Die Mischung aus historischen Fakten und Fiktion ist also gut gelungen, ein Nachwort klärt darüber auf was genau der Fantasie entsprungen ist und was nicht. Mich hat „Der letzte Paladin“ über einige Fakten neu aufgeklärt, mich mit in eine aufregende Zeit genommen und dabei sehr gut unterhalten.

  19. Cover des Buches Ewig bist du mein (ISBN: 9783899419689)
    Andrea Kane

    Ewig bist du mein

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Casey Woods ist recht erfolgreich mit ihrem privaten Ermittlerteam Forensic Instincts; so erfolgreich das sich auch die verzweifelte Richterin Hope Willis umgehend an Casey wendet, als ihre Tochter Krissy entführt wird. Besonders prekär- Hopes bis heute verschollene Zwillingsschwester Felicity wurde vor vielen Jahren, fast im gleichen Alter wie Krissy, ebenfalls entführt und so sind Hope und ihre Familie bereits in erhöhter Alarmbereitschaft. Casey verfolgt mit ihrem Team einige heiße Spuren, doch trotz allem tappen sie zunächst; genau wie das FBI, im Dunklen. Eine Frage kristallisiert sich jedoch immer mehr heraus- kann es einen Zusammenhang geben zwischen der damaligen Entführung von Felicity und der jetzigen von Krissy?
    Casey hat einige Verdächtige im Auge, zudem scheint es auch eine Verbindung zur Mafia zu geben. Auch Hopes Ehemann Edward hat einige dunkle Geheimnisse, die er lieber verbergen würde, so dass Casey und ihr Team alle Hände voll zu tun bekommen, den oder die Entführer dingfest zu machen.

    „Ewig bist Du mein“ ist ein waschechter Thriller in dem die Ermittlungen an erster Stelle stehen, die sehr realistisch von der Autorin in Szene gesetzt wurden. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Casey Woods und ihr Team von „Forensic Instincts“. Während Caseys Beschäftigungsfeld das einer Profilerin ist, sorgt Ryan McKay in der Firma für das nötige technische Knowhow was Computer und Sicherheitssysteme angeht und Marc Deveraux ein ehemaliger FBI Mitarbeiter der zudem einst bei den Navy Seals diente, unterstützt Casey mit seiner körperlichen Physis in brenzlichen und gefährlichen Einsatzsituationen.

    Die Autorin versäumt es nicht genug falsche Fährten für die Leser in den Handlungsverlauf der Geschichte einzubauen, dennoch konnte ich leider sehr schnell herausfinden, wer der Täter war, denn die in Kursivschrift gesetzten Einblicke in das Seelenleben des Täters, verrieten für meinen Geschmack ein wenig zu viel. Trotzdem ist der Thriller interessant, wenn man sich für Ermittlungsarbeiten der Polizei oder Detekteien interessiert. Wer jedoch einen Romantic Suspense erwartet, wird sicherlich enttäuscht werden, denn auch wenn die Heldin dieses Romans durchaus einen Liebhaber hat, gibt es keinerlei Entwicklung was diesen Handlungsfaden angeht und auch so gut wie keine romantischen Momente in diesem Buch.

    „Ewig Bist Du Mein“ kann man sowohl männlichen als auch weiblichen Lesern empfehlen, die einen guten, soliden Thriller lesen möchten, der völlig ohne Actionszenen auskommt. Caseys Spezialeinheit bzw. ihr Team von Forensic Instincts ist auf jeden Fall eine Gruppe, die neugierig macht und ich schätze sehr stark, dass es auch noch weitere Folgebände über die „Forensic Instincts“ geben wird, da die Autorin sich so viel Mühe damit gemacht hat, nicht nur Casey sondern auch ihre Mitarbeiter genauer vorzustellen. Ein wenig erinnerte mich dieses Spezialteam von Andrea Kane, an die „Bullet Catcher“ von Roxanne St.Claire - trotz der Tatsache dass auch Marc und Ryan interessante männliche Charaktere darstellen, fehlt bislang bei Andrea Kanes Thrillereinstieg die romantische Komponente, die meiner Meinung nach noch für zusätzlichen Schwung sorgen könnte. Aber vielleicht kommt es ja doch in den Folgebänden dazu- so zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die neu rekrutierte Mitarbeiterin Claire, eine Art Medium, Caseys Kollegen Ryan mehrere Male aus der Reserve lockt.

    Sehr gelungen fand ich zudem die optische Aufmachung des Romans und auch das Format des Taschenbuchs. Es liegt sehr gut in der Hand und ist zudem auch sehr „daumenschonend“, beim Umblättern.

  20. Cover des Buches Deep Blue Love: Ein Leben mit dir (ISBN: B08XC5DPLC)
    Nadine Stenglein

    Deep Blue Love: Ein Leben mit dir

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Leseteufel62

    Als sich die angehende Journalistin Maya während eines heftigen Sturms auf dem Weg nach Hause von einer Strandparty befindet, entdeckt sie ein auf dem Meer treibendes Boot, das von drei jungen Männern scheinbar absichtlich zum Kentern gebracht wird. Ihre Beobachtung lässt ihr keine Ruhe, und als dann noch publik wird, dass der junge Hollywood-Schauspieler Paul Duval bei einem Bootsausflug in der Nordsee ertrunken sein soll, ist ihr Spürsinn geweckt. Maya beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und macht dabei eine Entdeckung, die nicht nur ihr Leben auf den Kopf stellt, sondern bei der sie auch ihr Herz verliert (Klappentext)

    Zu Beginn habe ich noch gedacht, dass es sich um einen Krimi handelt, jedoch entpuppte sich der "Krimi" doch als Liebesroman, was mir sehr gut gefallen hat. Er ist flüssig, spannend und romantisch geschrieben, so dass er sich leicht und schnell lesen lässt. Man begibt sich mit Maya auf eine spannende Spurensuche und erlebt so einige Überraschungen. Davon sollte sich aber jeder selbst überzeugen.

    Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung.


  21. Cover des Buches Durchbruch (ISBN: 9783498001148)
    Ronan Farrow

    Durchbruch

     (6)
    Aktuelle Rezension von: HansDurrer

    Wir leben in einer Gehorsamkeitskultur und diese basiert auf Angst. Dazu kommt, dass der Mensch die Dinge lieber nicht so genau wissen will. Sicher, die Wahrheit macht frei, doch entgegen seinen Beteuerungen, will der Mensch lieber nicht frei sein, denn das bedeutete auch, selbstverantwortlich zu leben – und auch das wollen die wenigsten. Man sollte nicht darauf abstellen, was Menschen sagen, sondern was sie tun.

    Auch Ronan Farrow, dem Sohn von Mia Farrow und Woody Allen, fällt es schwer bei sich selber genau hinzuschauen. Über den angeblichen Missbrauch seiner Schwester Dylan durch seinen Vater (der diesen bestreitet), schrieb er erst nach Jahren des Vermeidens einen Leitartikel, auch in der Hoffnung, dass dies damit erledigt sein würde. „Das ist nie erledigt“, meinte Rose McGowan, eines der Weinstein-Opfer.

    Dass der Filmproduzent Harvey Weinstein übergriffig war, wussten alle. Etwas dagegen gesagt hat niemand. Das ist typisch für den Menschen (nicht nur für Frauen und nicht nur im Zusammenhang mit sexueller Ausbeutung), der vor der Macht kuscht. Aus gutem Grund, werden viele sagen, doch nicht zu schweigen ist besser, verlangt allerdings viel Mut, denn wer aus der Reihe tanzt, wird bestraft, wie im Impeachment-Verfahren gegen Trump der amerikanische EU-Botschafter Sondland erfahren musste, der nach seiner Zeugenaussage mit Boykottaufrufen (seine Hotels anlangend) und Hunderten von Hassmails konfrontiert wurde.

    Wagte sich eine Frau gegen Weinsteins Übergriffe zu wehren wie zum Beispiel das italienisch-philippinische Model Ambra Battilana Gutierrez, die bei der Polizei in New York Anzeige erstattete, fand sie sich kurz darauf in der Presse als Nutte hingestellt – was wieder einmal zeigt, wie dubios einige Presseerzeugnisse operieren. Weinstein wusste bestens, wie sie zu instrumentalisieren waren – und die Staatsanwaltschaft (froh um Spenden, es standen Wahlen an) gab nach.

    Wieder einmal aufgefallen bei der Lektüre dieses Buches ist mir, wie lernunfähig der Mensch ist: Wir alle wissen, dass Reiche und Mächtige, wenn sie von Opfern beschuldigt werden, diese in den Dreck ziehen. Und trotzdem funktioniert dieses Vorgehen, denn viele denken, es könnte an den Vorwürfen gegen die Opfer möglicherweise was dran sein.

    Die Brutalität Weinsteins – er sei unglaublich vulgär, ja sogar bedrohlich“, so Ken Auletta im New Yorker – lässt einen auch unweigerlich an den gegenwärtigen Bewohner des Weissen Hauses denken. Und an andere sogenannte „Führungskräfte“. Ja, es scheint geradezu ein Kennzeichen unserer Zeit (ob das jemals anders war, sollen befugtere Leute entscheiden), dass es vor allem rücksichtslose Kotzbrocken an Spitzenpositionen schaffen.

    Der sexbesessene Harvey Weinstein, ein Süchtiger wie er im Buche steht, ist bestens vernetzt, hat grossen Einfluss, versteht sich durchzusetzen – er droht und lässt drohen, seine Wutausbrüche (die an ein tobendes Kind erinnern) sind legendär. Der Mann ist krank, sehr krank, und seine Helfershelfer ebenso. Und das Rechts- und Gesellschaftssystem, in dem ein solches Verhalten möglich ist, sowieso.

    „Durchbruch“ ist nicht zuletzt ein Buch darüber, wie Journalismus verhindert wird. Die Aufgabe der oberen Chargen von Unternehmen ist es, dazu zu sehen, dass die (Macht)Verhältnisse bleiben wie sie sind – das zeigt Farrows eindringlich und überzeugend. Der Fernsehsender NBC kneifte, die  Story wurde schliesslich vom "New Yorker" veröffentlicht. Doch vor allem liefert „Durchbruch“ das Porträt einer Gesellschaft, in der Rückgrat, Ethik und das Sich-Einsetzen für das Richtige zwar vorkommen, doch selten sind. Und lehrt uns, dass wer als anständig öffentlich herüberkommt, es eher selten auch ist.

    Dieses notwendige Aufklärungsbuch, das sich, obwohl umständlich geschrieben, spannend liest, ist Ronan Farrows Hartnäckigkeit zu verdanken und macht deutlich, weshalb Journalismus nötig ist.

  22. Cover des Buches Die bleiche Hand des Schicksals (ISBN: 9783426504598)
    Julia Spencer-Fleming

    Die bleiche Hand des Schicksals

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Julitraum
    Dr. Rousse verschwindet in Millers Kill und deckt damit Spuren zu einem mehr als 70 Jahre zurückliegenden Verbrechen auf. Ein unheimlich interessanter und mit interessanten Verwicklungen zu lesender Krimi. Clare und Chief van Alstyne nähern sich sehr an und ich finde besonders die romantischen Züge an diesen Krimis gut. Beide Protagonisten sind unheimlich sympathisch, so daß das Lesen eine wahre Freude ist.
  23. Cover des Buches Sherlock Holmes (ISBN: 9783958701571)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Lena0297
    Sherlock Holmes gehört zu den Büchern, die jeder mal gelesen haben sollte...nun in diesem Fall sollte jeder zumindest mal eine Geschichte gelesen haben und sich nicht nur auf die ganzen neuen Verfilmungen berufen. So ein Sammelband bietet sich daher immer an, auch wenn ich eher einen mit allen Geschichten empfehlen würde.
  24. Cover des Buches Vermisst (ISBN: 9783453433236)
    Meg Gardiner

    Vermisst

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Mein erstes Buch von Meg Gardiner, aber mit Sicherheit nicht mein letztes.

    Toller Schreibstil und tolle Hauptdarsteller.

    Phil Delaneys Auto wird im Wald gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus, aber von der Leiche fehlt jede Spur.

    Seine Tochter Evan kommt zum Unfallort, ihr wird vorgeworfen, ihr Vater hätte den Selbstmord nur vorgetäuscht.

    Evan kann und will das nicht glauben und macht sich selber auf die Suche nach ihrem verschwundenen Vater. Sie begibt sich in große Gefahr und wird auf eine Art Schnitzeljagd geschickt.

     

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks