Bücher mit dem Tag "aufregung"
28 Bücher
- Karen M. McManus
ONE OF US IS LYING
(1.233)Aktuelle Rezension von: JBreathEin spannendes Grundkonzept mit wechselnden Perspektiven, das vor allem im ersten Teil gut funktioniert. Die verschiedenen Blickwinkel der vier Verdächtigen machen das Rätseln interessant und halten die Spannung über weite Strecken aufrecht.
Die Figuren sind zwar teilweise etwas klischeehaft angelegt (Streberin, Sportler, Problemkind etc.), aber insgesamt solide umgesetzt. Gegen Ende lässt das Buch jedoch nach: Der Fokus verschiebt sich stärker auf eine Figur und ihr Liebesleben, was die eigentliche Spannung etwas abschwächt. Auch das Ende wirkt stellenweise unnötig konstruiert, besonders im Hinblick auf die Auflösung und den Epilog.
Der Twist ist grundsätzlich interessant, passt aber nicht ganz zum Titel, der dadurch etwas irreführend wirkt. Insgesamt ein gutes, unterhaltsames Buch, das aber sein starkes Niveau nicht ganz bis zum Schluss halten kann.
- Meike Winnemuth
Das große Los
(257)Aktuelle Rezension von: Schlumpfine-02Das große Los“ von Meike Winnemuth ist ein humorvoller, inspirierender Reisebericht über ein Jahr in 12 Städten weltweit, finanziert durch einen Gewinn bei „Wer wird Millionär?“ In Briefen teilt sie Aha-Erlebnisse, Kulturschocks und innere Veränderungen – ein Plädoyer für Mut und Möglichkeiten, das nie langweilig wird.
- Martin Walker
Bruno Chef de police
(276)Aktuelle Rezension von: Sanne54Nachdem ich schon sehr oft über Bruno, den Chef de Police eines kleinen Örtchens in der französischen Provinz gestolpert bin, nie aber ein Buch gelesen habe, habe ich nun doch mal einen Blick in den ersten Teil gewagt.
Und bin auch eine durchaus charmant konstruierte Geschichte gestoßen, was den namensgebenden Protagonisten und das Setting betrifft. Ein bisschen wie Rosamunde Pilcher in Frankreich. (Passenderweise kommen auch einige Engländer vor.) Bruno, dessen Rolle nicht so ganz trennscharf auf den örtlichen Polizisten festzulegen ist, hat eine große Schwäche fürs Kulinarische und die Tradition seines Perigords, wofür er sich gerne auch mal mit der EU anlegte, und ist anerkannter Teil seiner Gemeinde Saint-Denis. Obwohl kleinere Versuche gewagt werden, der Figur Tiefe zu verleihen (betrifft seine Vergangenheit in der Armee und dass er als Waise aufgewachsen ist), bleibt der überzeugte (?), aber begehrte Junggeselle sympathisch, allerdings ohne Ecken und Kanten. Das finde ich persönlich Schade.
Insgesamt wartet das Buch für mich mit zu vielen Klischees auf. Vielleicht trägt das zum "Cosy"-Gefühl bei, das diese Krimi-Reihe so erfolgreich macht, ich würde mir mehr Authentizität wünschen und weniger "Reiseführer"-Feeling. Da sind die Figuren die entscheidenden Stellschrauben, wie ich finde.Und dann macht zwischen Wochenmarkt, Kulinarik und Tennisplatz der Fall plötzlich eine überraschende Wendung. Nicht nur durch den brutalen Mord, bei dem Bruno den Ermittlern zuarbeitet, sondern auch durch den politisch-historischen Hintergrund, den der Autor einarbeitet. Hier werden interessante Themen aufgeworfen, die aber in diesem Kontext einfach zu flach und banal bearbeitet werden. Das wird der Thematik einfach nicht gerecht, weshalb ich einen zweiten Punkt abziehe. Vielleicht passen die folgenden Fälle Brunos besser zum Setting und sind nicht im Bereich des politisch-brisanten Kapitalverbrechens angesiedelt, denn das würde ihnen meiner Meinung nach besser zu Gesicht stehen.
Im Großen und Ganzen leicht lesbare Unterhaltung und ein sympathischer, spitzbübischer Protagonist, der nachvollziehbar viele Fans hat und hier aber leider in eine zu ambitionierte Story verwickelt wurde.
- Felix Lobrecht
Sonne und Beton
(132)Aktuelle Rezension von: RabenprinzessinDer Roman ist inzwischen längst Schullektüre und meine Klasse hat sich diese Lektüre gewünscht. Für mich hat die Sprache es sehr anstrengend gemacht, da das ganze "Dings" etc. mich beim Lesen ganz aggressiv gemacht hat. Aber natürlich weiß ich, dass Jugendlich lieber so sprechen und sie dafür bei der Lektüre älterer Texte wie z.B. Faust leiden.
Also ausgleichende Gerechtigkeit. Die Hauptfigur Lukas wird zwar beschrieben, war für mich aber keine richtige Identifikationsfigur. Dafür enthält der Roman sehr viele Themen wie Rassismus, Jugendkriminalität, Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit. Damit werde ich auf jeden Fall viele Anknüpfungspunkte finden, um im Unterricht sinnvoll zu dem Buch zu arbeiten. Ich bin gespannt auf das Feedback der Klasse, denn natürlich ist mir klar, dass ich nicht die Zielgruppe des Buches bin.
- Christoph Kramer
Das Leben fing im Sommer an
(276)Aktuelle Rezension von: Claudia_ReinländerKlappentext / Inhalt:
Weltmeister, TV-Liebling und jetzt auch SPIEGEL-Bestsellerautor
Fußballweltmeister Christoph Kramer schreibt über einen Sommer, der alles verändert. Sein erstes Buch ist ein nostalgischer, vibrierender Coming-of-Age-Roman über Freundschaft, das Gefühl von Freiheit – und darüber, wie man zum ersten Mal spürt: Das hier ist mein Leben.
Es ist der Sommer 2006, ein Hitzerekord jagt den nächsten, die WM verändert das Land, Deutschland ist im Fußballfieber. Der 15-jährige Chris verbringt die Abende mit seinen Freunden auf dem Dach der alten Scheune und verschläft die heißen Tage im Freibad. Er will Fußballprofi werden, aber vor allem will er eins: endlich cool sein. Chris ist ein Teenager wie jeder andere auch, auf der Suche nach sich selbst.
Dann passiert das Unfassbare. Debbie, das schönste Mädchen der Schule, interessiert sich ausgerechnet für ihn. Es beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt, bei der Chris alles wagt und doch nie vergisst, was eigentlich wichtig ist: Freundschaft und die Gewissheit, wirklich zu leben.Cover:
Das Cover finde ich von der Farbgebung und Umsetzung sehr interessant gestaltet und hat so auch meine Interne und Aufmerksamkeit erweckt. Man erkennt eine Silhouette auf einem Sprungturm und der Titel bzw. das Ganzen ist einen großen Glanz, was vermutlich die Sonne oder den Mond darstellen soll, gehüllt. Einerseits ist es recht einfach gehalten und andererseits macht es zugleich auch neugierig und die Umsetzung weckt auf jeden Fall die Neugier. Man kann so einiges hinein interpretieren und auf jeden Fall finde ich das Cover interessant und auch farblich recht gut abgestimmt.
Meinung:
Leicht und locker, zuweil kurzweilig lesbar und einfach gut für Zwischendurch. Christoph Kramer war mir nur wenig ein Begriff, da ich es mit Fußballer Namen nicht so habe, aber bei der Recherche konnte ich dann so einiges verbinden und so erklärte sich dann hier so einiges. Man bekommt Einblicke in die Zeit und das Leben von Chris 2006. Fußball, Liebe und damals schien alles möglich. Mit einer Leichtigkeit erzählt Chris davon und man bekommt so einige Einblicke. Was genau sich so zugetragen hat und was fantasievoll hinzugefügt wurde ist nicht ganz klar, denn es handelt sich hier keineswegs um eine Biografie, sondern den ersten Debütroman von Christoph Kramer und so liegt es im Auge des Betrachters, das Ganze einzuordnen.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit genaueren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist gut und flüssig und schnell findet man sich hinein. Die Ich-Perspektive macht es nah und spürbar. Manche,al fehlt mir jedoch ein wenig die Tiefe und die Emotionen. Die Beschreibungen sind detailreich und bildlich und auch die verschiedenen Szenen werden gut beschrieben. Ein Blick in einen besonderen Sommer für Chris.
Leicht und locker lesbar und man erhält sehr schöne Vibes. Es lässt sich kurzweilig lesen und ist gut für Zwischendurch, einfach zum Abschalten.
Die einzelnen Abschnitte sind zum Teil etwas länger. Die Anfänge aber gut erkennbar und auch von sich recht gut strukturiert. Gliederung und Gestaltung sind gut. Alles in allem ein schönes und einfaches Buch für Zwischendurch. Mir hat es gut gefallen.
Fazit:
Leicht und locker, zuweil kurzweilig lesbar und einfach gut für Zwischendurch.
- Anne Jacobs
Rückkehr in die Tuchvilla
(67)Aktuelle Rezension von: MarinaHDie anderen bisherigen Teile der Tuchvilla habe ich verschlungen, ich habe es sehr genossen sie zu lesen und nach einiger Zeit die einzelnen Charaktere auch sehr lieb gewonnen. Dieser Band hat mich dann leider etwas enttäuscht.
Der Schreibstil war immer noch gut, er hat mich gepackt und ich bin schnell durch das Buch gekommen, es gab eigentlich keine Stelle die sich gezogen hat, wenn man jetzt nur den Schreibstil in den Fokus nimmt. Trotzdem haben mich in diesem Teil manche Sachen erheblich gestört, es ist schade wie Marie mit jedem Teil weiter aus dem Mittelpunkt rückt.Die Perspektive lag viel mehr auf den Angestellten und anderen Nebencharakteren, was persönlich nicht nach meinem Geschmack ist. Insbesondere die Geschichte mit Liesel war langweilig, ich musste mich zurückhalten um die Kapitel nicht einfach alle zu überspringen, auch bei Tilly war alles sehr vorhersehbar und hat mich enttäuscht. Ich hoffe im nächsten Teil etwas mehr über Dodo erfahren zu können, von ihrem Bruder habe ich jetzt nämlich genug.
Leider passt der Klappentext auch nicht wirklich zum Inhalt was mich besonders ärgert, denn diese Sachen sind eigentlich gar nicht so vorgekommen.
Leider muss ich zugeben, dass es bis jetzt der schwächste Teil war. Auch Hannas Schicksal hat mich sehr enttäuscht, ich finde sie hätte ihr Glück verdient.Dieser Band bekommt nur 3 Sterne von mir - die anderen Bände waren definitiv besser.
- Richard Laymon
Das Inferno
(105)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Laymon - man liebt ihn, oder man hasst ihn....! Dieses Buch ist mal wieder typisch dafür. Wie schon in der Überschrift bemerkt gibt Isa kaum eine Grausamkeit, die der Autor auslässt. Dazu kommen die vielen sexuellen Anspielungen - da wippen haufenweise die Brüste vor den sabbernden Augen der Figuren. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge, die erst zum Finale hin zusammenlaufen. Logik sucht man hier vergebens - aber wer will schon Logik, wenn man einen Laymon liest.
Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Aber nach zwei Büchern des Autors in Folge ist jetzt erstmal eine längere Pause angesagt. Von dem Trip muss man dann erstmal wieder runterkommen.....!
- Patricia Cornwell
Postmortem
(12)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderFür Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta gibt es einiges zu tun. Ein Frauenmörder geht um und sie forscht nach, horcht, hinterfragt und beobachtet so eine Spur. Ihr männlicher Kollege beobachtet wiederum sie ganz genau und das nicht nur beruflich. Ihre Mutter findet, dass Kay einen Mann braucht und auch Kinder haben soll. Aber Kay will kein Kind, denn ihre Nichte Lucy tanzt ihr auf der Nase herum, aber hilft ihr auch immer wieder bei der Arbeit. Ihre Schwester Dorothy ist das pure Chaos und heiratet mal wieder. Und ganz nebenbei, kommt Kay etwas ganz großem auf die Spur und ihre Karriere startet richtig durch.
Patricia Cornwell schickt Kay Scarpetta auf die Reise und das ist einfach super spannend und genial.
- Sofi Oksanen
Fegefeuer
(122)Aktuelle Rezension von: paulkretzschmarSofi Oksanen hat mit "Fegefeuer" einen vielfach ausgezeichneten Roman verfasst, der von einer Familientragödie in der Geschichte Estlands zwischen Mitte der dreißiger Jahre bis in die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts handelt.
Das Leben auf dem Bauerngut der beiden Schwestern Aliide und Ingel in den Wirren der Zeit des zweiten Weltkrieges und den ersten Jahren der Sowjetunion wird bestimmt durch eine Spirale von Liebe, Eifersucht, Misstrauen, Schuld und insbesondere sexueller Gewalt, die während des Stalinismus unzählige Opfer mit sich bringt. Es herrscht ein permanentes Klima der Angst, in denen Menschlichkeit und und Moral durch Verleumdungen und Spitzeleien ersetzt werden. Jeder kann Täter und Opfer zugleich sein.
In einer zweiten Handlungsebene, findet die inzwischen alte Aliide, kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, das Mädchen Zara halbtot in Garten ihres Bauernhofes, den sie verwitwet und verarmt, trotz aller Widrigkeiten noch immer bewohnt.
Zara wurde von skrupellosen Menschenhändlern als Zwangsprostituierte nach Berlin verschleppt. Während einer Reise zurück nach Estland, wo Leid durch neue Freier drohte, gelang ihr die Flucht, und der einzige Ort, wo sie Sicherheit suchte, war Aliide's Bauernhof, denn sie war die Enkelin ihrer Schwester Ingel. Aber statt Hilfe stößt sie zuerst auf Misstrauen und ihre Peiniger sind ihr schon auf der Spur.
Trotz aller schmerzhafter Bilder und der beklemmenden Atmosphäre, hat mich dieses Buch nur teilweise abgeholt.
Die vielen verschiedenen Handlungsebenen der Rückblenden und der Zeitsprünge störten mitunter den Lesefluss und waren anstrengend zu lesen. Traumata wechselnden teilweise mit trivialen Handlungen und oberflächlichen Effekten. Der etwas abrupte Schluss und die überwiegend unsympathischen Protagonisten trugen ihr übriges dazu bei, dass ich dieses Buch nicht als Meisterwerk empfinden konnte.
Die Tragik der Geschehnisse wirkte irgendwie seltsam hölzern und emotionsarm.
Die Schicksalsromane von Hera Lind haben mich dagegen viel mehr berührt und begeistert, besonders in Punkto Schreibst
Aber das können andere Leser durchaus anders sehen. Dann hilft nur Selbstlesen.
Von mir gibt es eine bedingte Leseempfehlung und gute 3 Sterne!
- Agatha Christie
Ein Mord wird angekündigt
(149)Aktuelle Rezension von: shizu_readsIn der örtlichen Zeitung wird ein Mord angekündigt. Von Neugier angezogen strömt die Gesellschaft herbei – und wird tatsächlich Zeuge eines Mordes.
Das klang wieder nach einem wunderbaren Setting: ein angekündigter Mord, den zunächst niemand wirklich ernst nimmt, und dann doch alle überrascht.
Gekonnt wird die Geschichte Stück für Stück aufgerollt. Mit so manchem Fallstrick lotst einen Agatha Christie immer wieder in die falsche Richtung, bis man schließlich jeden mindestens einmal verdächtigt hat und zum Schluss so verwirrt ist, dass man fast erleichtert über die Auflösung ist.
So erging es mir zumindest. Ich habe viel gerätselt, versucht Zusammenhänge zu erkennen – und lag am Ende doch komplett falsch. Herrlich! Miss Marple ist hier eher eine Randfigur, steuert aber die entscheidenden Hinweise bei und sorgt schließlich auch für die Auflösung.
Die Handlung kommt ohne Längen aus und bleibt durchgehend spannend und raffiniert verstrickt. Dazu kommen gut auseinanderzuhaltende Charaktere, die mit ihren teils seltsamen Spleens für zusätzliche Würze sorgen.
Ein großartiger Krimi, der wirklich unterhaltsam und spannend ist.
- Kevin Hearne
Tricked
(11)Aktuelle Rezension von: WortmagieWas lange währt, wird endlich gut. Im April 2015 verkündete Kevin Hearne auf einer Lesung, die ich besuchte, dass er an einer High Fantasy – Trilogie schreibe. Das ist so lange her, dass ich nicht mehr so recht daran glaubte, dass er dieses Projekt verwirklichen würde, doch nun gibt es endlich konkrete Informationen: der erste Band „A Plague of Giants“ wird voraussichtlich am 03. Oktober 2017 erscheinen! Ich freue mich riesig darauf! Höchste Zeit, mit „The Iron Druid Chronicles“ zu Potte zu kommen, schließlich nähert sich diese Reihe ihrem Ende. 2017 möchte Hearne am neunten, angeblich finalen Band arbeiten. Nach der Lektüre des vierten Bandes „Tricked“ fehlen mir damit noch fünf Bände und diverse Kurzgeschichten rund um den letzten Druiden.
Atticus O’Sullivan muss sterben. Wer in Asgard ein Blutbad anrichtet, kann man nicht erwarten, unbehelligt weiterzuleben. Atticus hat keine Lust, ewig vor den Asen und jedem dahergelaufenen Donnergott zu fliehen. Also inszeniert er mithilfe des Trickster-Gottes Coyote seinen eigenen tragischen Tod. Ausgerüstet mit einer neuen Identität plant er, sich im Navajo-Reservat niederzulassen und sich dort in Ruhe der Lehre seiner Auszubildenden Granuaile zu widmen. Zuvor ist er Coyote allerdings einen Gefallen schuldig. Der Gott verlangt von ihm, die Goldvorkommen unter dem Reservat zu bewegen. Doch Coyote wäre nicht Coyote, hätte seine Bitte nicht einen Haken. Plötzlich steckt Atticus in einem Kampf mit wildgewordenen Skinwalkern, ohne zu wissen, wie er sie besiegen kann. Seine Magie wirkt bei den Gestaltwandlern nicht. Atticus muss sich etwas einfallen lassen, will er sein neues Leben beginnen, ohne unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Schon jetzt sind ihm die Asen auf der Spur. Was er braucht, ist ein Plan – und vielleicht ein paar Würstchen für Oberon.
Was für eine Erleichterung. Atticus ist endlich wieder er selbst. Wisst ihr, während der Lektüre des letzten Bandes „Hammered“ habe ich mich oft gefragt, was eigentlich in ihn gefahren ist. Was war los mit ihm? Wieso ließ er sich von Leif erpressen, ihn nach Asgard zu begleiten und die Asen anzugreifen? Ich verstand nicht, welcher Teufel ihn da geritten hat. Ich hielt ihn immer für zu clever, um sich aus falschem Stolz auf so ein Himmelfahrtskommando einzulassen. Was auch immer es war, der Spuk ist vorbei. Atticus ist wieder Atticus und bereut die Entscheidung, Leif zu unterstützen, im Nachhinein zutiefst. Man kann ihm vieles vorwerfen, aber seinen eigenen Fehlern gegenüber ist er garantiert nicht blind. Er weiß, dass der Preis, den er für das Einhalten seines Versprechens zahlen muss, viel zu hoch ist. Nicht nur, weil die Mission unnötige Opfer forderte, sondern auch, weil diese gravierende Konsequenzen für das gesamte Universum hat. Ich bin Kevin Hearne sehr dankbar, dass er diese Konsequenzen in „Tricked“ konkret benennt. Ich habe mich mit der Vorstellung eines Einschnitts dieser Größenordnung ohne Auswirkungen sehr schwer getan und bin froh, dass der Autor diese Lücke nachträglich füllt. Atticus hat eine unfassbar große Schuld auf sich geladen und muss nun damit zurechtkommen. Leider kann er es sich im vierten Band nicht leisten, sich mit den Ausmaßen seiner Verantwortlichkeit auseinander zu setzen. Er hat keine Zeit, sich mit seinen Gefühlen zu befassen. Das fand ich nachvollziehbar, aber sehr schade, weil es mir geholfen hätte, meine Beziehung zu ihm weiter zu vertiefen. Ich hätte gern eine andere Seite von ihm kennengelernt. Ich hoffe, dass Hearne seine emotionale Situation im nächsten Band vielleicht rückblickend thematisiert. All die Aufregung, die Atticus in „Tricked“ erlebt, hat er sich natürlich ebenfalls selbst zuzuschreiben. Die Ereignisse im Navajo-Reservat sind eine direkte Folge seiner Eskapaden in Asgard – ein weiterer Beleg dafür, dass sich die Mission für ihn nicht im Mindesten auszahlte. Hier begegnet Atticus zum ersten Mal Gegnern, die ihm keinerlei Angriffsfläche für seine Fähigkeiten bieten. Nachdem Kevin Hearne im letzten Band verdeutlichte, dass Atticus trotz seines Alters nur ein fehlbarer Mensch ist, betont er in „Tricked“, dass auch seine Magie nicht allmächtig ist, was mir sehr gut gefiel. Er nutzt die nicht ganz so unschuldige Schülerin-Lehrer-Beziehung zwischen Atticus und Granuaile elegant für einen intensiven Einblick in die Funktionsweise druidischer Magie. Atticus erklärt Granuaile praktisch jeden seiner Schritte; er zeigt ihr, wie er mit Verbindungen auf Molekularebene arbeitet und diese manipuliert, um seine Ziele zu erreichen. Die Kräfte der Skinwalker entstammen dem Glaubenssystem der Navajo; sie sind eine magische Symbiose, die so anders ist als alles, was Atticus kennt, dass er diese Verbindung nicht auflösen kann. Er hat keinen Kniff auf Lager, um ihre einzige Schwachstelle auszunutzen. Letztendlich bleibt ihm nur die physische Auseinandersetzung – ein Garant für ein actiongeladenes Buch, das mir wie immer aufgrund der Mischung aus greifbar umgesetzter Religiosität und lockerem Witz unheimlich viel Spaß bereitete.
„Tricked“ ist eine Überleitung. Der vierte Band schließt den bisherigen Handlungsbogen ab und öffnet die Tür für neue Entwicklungen. Da Kevin Hearne allerdings nichts davon hält, die Dinge leise auströpfeln zu lassen, verabschiedet er sich von Atticus‘ altem Leben würdig mit einem Knall. Der nächste Band „Trapped“ macht einen gewaltigen Zeitsprung von 12 Jahren – persönlich glaube ich, dass es jetzt erst so richtig rundgehen wird. Ich kann es kaum erwarten! Soweit ich weiß, wird Atticus auf Reisen gehen, neue Figuren treffen und sich mit den Superstars diverser Götterpantheons anlegen. Für mich klingt das nach einem ganz neuen Level und ich freue mich wie Bolle darauf, Atticus bei seinen zukünftigen Abenteuern zu begleiten. Er ist und bleibt eben mein Lieblingsdruide, mit dem zweitbesten Hund der Welt an seiner Seite.
- Birgit Gürtler
Die gestohlenen Kristalle Geysirenlands
(17)Aktuelle Rezension von: mein_lesenest{Rezension}
Die gestohlenen Kristalle Geysirenlands
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Eric ist gerade 10 Jahre alt geworden, aber sein Leben ist ganz anders als bei anderen Kindern in seinem Alter. Im Gegensatz zu anderen war er nämlich noch nie an der frischen Luft. Gemeinsam lebt er mit seinem Onkel Theodor in einem riesigen Schloss, aber dort darf er nicht überall hin. Stattdessen liest er viele Bücher über das isländische Volk. Über Elfen, Trollen, Zwerge, Gnome und Co. Dass es diese Welt wirklich gibt und er eigentlich ein Teil davon ist, das weiß er nicht. Doch als eines Tages ein Rabe ihm berichtet, dass das Volk der Huldufólk seine wahre Heimat ist und er der einzige ist, der diese geheime Welt vorm Untergang retten kann, beginnt das Arbenteuer seines Lebens…
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Was für ein tolles Kinderbuch. Die Idee der Autorin ist der Wahnsinn. Ich fand es schon immer spannend, dass die Iren an diese Legenden glauben und sogar kleine Häuser für Elfen und Co bauen. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht, aber total spannend. Direkt am Anfang des Buches geht es spannend und voller Abenteuer los. Trotz dieses schnellen Startes hatte ich beim Lesen keine Probleme und habe nicht sofort in die Welt der Elfen, Gnome und Zwerge entführt gefühlt. Alle Fabelwesen waren sehr gut beschrieben. Auch wenn man noch nie von einem Fabelwesen gehört hat, wie ich z.B. von Gnomen, konnte man diese gut kennenlernen und ihre Eigenschaften verstehen. Für mich waren viele neue Wesen dabei, die aber alle toll beschrieben waren. Dadurch konnte ich mir sie richtig gut vorstellen, richtiges Kopfkino eben. Auch der Protagonist des Buches Eric war total authentisch dargestellt. Ich fand es total spannend zu erfahren wie er diese Welt warnimmmt. An machen Stellen hingegen, hätte meiner Meinung nach die Geschichte etwas mehr ausgeführt werden können, gerade am Ende gingen mir die Handlungen etwas zu schnell. Dadurch bin ich manchmal gar nicht mehr richtig mitgekommen.
Das Cover mag ich eigentlich auch richtig gerne. Es sieht mystisch aus und passt auch total gut zum spannenden Buch, aber das weiß ich ja erst, wenn ich das Buch gelesen habe. Dem Cover fehlt ein wenig der Eyecatcher, um in der Buchhandlung auf sich aufmerksam zu machen z.B. könnte der Diamant schimmern oder ähnliches.
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,,Die gestohlenen Kristalle Geysirenlands“ von Birgit Gürtler aus dem Telegonos Verlag ist ein wirklich tolles Kinderbuch und vor allem ein spannendes Kinderbuch mit tollen Charakteren. Das Buch entführt dich in eine ganz anderere Welt. Lass dich von dieser spannenden Welt Irlands voller neuer Kreaturen verzaubern.
🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟 - Margarete Prijak
O'zapft is!
(5)Aktuelle Rezension von: HoldenMaggy beschreibt ihr turbulentes Leben als Bedienung im Augustiner-Biergarten, den Zusammenhalt zwischen den Mitgliedern der Wiesn-Family und ihre wahre "Wiesn-Sucht". Die Beschwörung der liebenswerten Stammgäste und des großen Zusammenhalts aller Wiesnteilnehmer ermüdet auf die Dauer, außerdem man hätte sich doch mehr intime Details gewünscht und sich über Berichte von Ausnahmezuständen gefreut. Und mehr Hintergrundinfos über die Abläufe auf der Wiesn hinter den Kulissen usw. wäre schön gewesen. Abschließend fragt man sich, wie man so bescheuert sein kann, als Gast auf die Wiesn zu gehen und warum wir nicht alle als Bedienungen auf der Wiesn arbeiten würden. Und norddeutsche Oktoberfeste sind bei uns in der Nähe sehr beliebt, wenn sich die Norddeutschen in Dirndl und Tracht werfen und das Wiesn-Feeling genießen. Grüß Gottchen von hier aus!
- Hergé
Tim und Struppi: Tim und Struppi Dialektausgabe: Tim un die Picaros
(19)Aktuelle Rezension von: HoldenTim und Haddock erfahren, daß ihre Freundin, die "Mailänder Nachtigall" Signora Castafiore, während einer Tournee in San Theodorus verhaftet wurde, weil man ihr vorwirft, Teil einer ausländischen Verschwörung zu sein, die den Diktator Tapioca zu stürzen beabsichtigt. Via TV und damit rund um die Welt beschuldigt besagter Diktator auch die Bewohner von Schloß Mühlenhof, Teil der Verschwörung zu sein, in hetzerisch-aufbrausender Weise (womit er bei Haddock natürlich gerade an den Richtigen gerät). Haddock und Bienlein reisen nach San Theodorus, um die Sache zu klären, während Tim dem versprochenen freien Geleit nicht traut und erst mal nicht mitfährt. Im zweiten Teil des Buches entwickelt sich die Geschichte zu einer tollen Satire auf selbsternannte Revoluzzer a la Castro und Guevara. Und hoffentlich wurde Haddock inwischen von seiner Alkoholunverträglichkeit geheilt! - Julia Breitenöder
Ein Pony auf dem Balkon - Leserabe 1. Klasse - Erstlesebuch für Kinder ab 6 Jahren
(3)Aktuelle Rezension von: peedeeLeserabe 1. Lesestufe. Das Pony Coco ist zu Besuch in der Stadt. Coco knabbert auf dem Balkon an den Blumen, geht zum Spielplatz, wo alle Kinder sie streicheln wollen. Das wird Coco zu viel – sie verschwindet heimlich zum Obststand, wo es leckere Äpfel gibt… Mit Illustrationen von Jutta Berend.
Erster Eindruck: Ein süsses Cover mit witzigem Buchtitel, durchgehend farbig bebildert, mit Belohnungsstickern – sehr schön.
Die Geschichte ist in vier Kapitel unterteilt, in einer angenehm grossen Schrift und mit ausreichend Zeilenabstand geschrieben. Pro Seite gibt es jeweils 3 – 4 Sätze Text.
Das Pony Coco gehört zu Onkel Heiner, der in der Stadt einen Termin hat. Da Coco nicht alleine auf dem Bauernhof bleiben kann, geht sie eben mit in die Stadt. Onkel Heiners Nichte kümmert sich um Coco. Sie will mit ihr in den Park, aber leider darf das Pony nicht in den Bus. Das ist doch nicht in Ordnung, oder? Hunde dürfen auch mit dem Bus fahren. So gehen sie zu Fuss zum Spielplatz. Dort hat es viele Kinder, die alle von Coco begeistert sind und sie unbedingt anfassen wollen. Plötzlich wird es Coco zu viel und sie verschwindet. Zum Glück wartet sie beim Obststand… Ein aufregender Tag für Pony Coco.
Eine niedliche Geschichte (mit sehr schönen Illustrationen), die Gross und Klein begeistern wird. Meine Leseempfehlung. - Victoria Zdrok
Dr. Z Verbotene Tipps für Aufreißer
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenDie Autorin ist vor ihrem Pychologiestudium als Playmate und Penthouse-Pet aufgetreten und bringt den Lesern (angeblich) bei, wie man bei attraktiven Frauen landet- sie müßte es ja anscheinend wissen, und sie hat ihre Mit-Pets gefragt, was so geht und was so gar nicht (manches klingt nach Schema F und hat man schon tausendmal woanders gelesen zB daß man auf Körperhygiene Wert legen sollte und daß man als Angeber nicht gut ankommen wird), manche Tips sind mit Hinweisen auf Biologie und (Evolutions-)Psychologie unterlegt und leuchten deswegen besonders ein. Ich habe einige gute Tips mitnehmen können und mich gut unterhalten gefühlt, von mir gibt es 3-4 Sterne. - Maria Ernestam
Das verborgene Haus
(2)Aktuelle Rezension von: Helen13Selten werden der Zerfall und die Reparatur einer Beziehung zwischen Mann und Frau in einer langjährigen Ehe so eindringlich und bewegend beschrieben. In einfacher und klarer Sprache zeigt Ernestam die Tiefen der menschlichen Seele und wie unberechenbar sie Dinge hochspülen kann, wenn wir es am wenigsten erwarten.
Viola erlebt einen schweren Schicksalsschlag durch die Krankheit ihres Mannes, den sie oft kaum wiedererkennt in seinen Reaktionen. Ihre beiden Töchter erleben die mit ihr und müssen zutiefst verstört das veränderte Muster in ihrer Familie erleben.
Eine Osterreise führt die Familie nach Schonen, wo sie sich erholen und entspannen möchten. Viola arbeitet an einem Essay über die Ewigkeit, Axel ist ein erfolgreicher Anwalt und hütet ein Geheimnis. In der Nähe ihres Feriendomizils lebt Axels demente Mutter in einer Anlage, umgeben von Schonens Natur. Nun haben alle die Möglichkeit, sie zu besuchen und ihre Zuwendung zu verschenken. Besonders die Enkelinnen hängen an ihrer Großmutter. Für Vio ergibt sich eine Bekanntschaft mit der neunzigjährigen Lea, die geistig völlig auf der Höhe ist. In langen Gesprächen kommen Viola und Lea sich nahe. Lea überlässt Viola eine Mappe mit geheimnisvollen und fantasiereichen Geschichten, die mit Leas jahrzehntelangem Aufenthalt in China als Missionarin der Baptisten zusammenhängen.
Aus den wunderbaren Erzählungen in der Mappe, dem Leben Leas in China mit sehr tragischen Einschüben und der Gegenwart Violas, die unter der Familiensituation leidet, webt Ernestam einen bunten Geschichtenstoff, der faszinierend zeigt, welche Herausforderungen das Leben an jeden Menschen stellt. Ernestams Erzählstil nimmt den Leser mit, das Buch ist leicht zu lesen, enthält jedoch viel Tiefsinniges, nicht zuletzt die Gedichtzitate, die Viola einfließen lässt und die natürlich zum Geschehen Bezug nehmen. Die Komposition der Ereignisse ist meisterhaft und bleibt bis zum Schluss spannend. - Wolfgang Hohlbein
Stirb langsam, Jetzt erst recht
(6)Aktuelle Rezension von: HoldenDie Story zu John McClanes (Bruce Willis) drittem Abenteuer, zum Inhalt brauch ich wohl nicht allzu viel zu sagen: Ein Kaufhaus an der 5th Avenue in New York fliegt in die Luft, und der anonyme Bombenleger besteht in seinen mysteriösen Anrufen darauf, mit McClane eine Art perverses Katz-und-Maus-Spiel quer durch die Stadt zu veranstalten. Bald stellt sich heraus, daß der Oberfiesling ein Ostdeutscher (!!!) ist. Der Film wird mit seiner Handlung brav wiedergegeben, mit Literatur hat das Ganze nichts zu tun, aber John McClane is halt ne coole Socke. - Edgar Wallace
Der Engel des Schreckens (mit Illustrationen)
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenEdgar-Wallace-Krimi um einen zu Unrecht wegen Mordes am Old Bailey Verurteilten, der wenig später eine arrangierte Ehe (nach Gefängnisflucht aus dem Gefängniskrankenhaus) eingeht, um der durchtriebenen Kusine nicht sein Vermögen zu überlassen. Nach der Eheschließung mit der etwas naiven Lydia bleibt ihm nicht mal genug Zeit, dem Leser "Heirate nie!" zuzurufen, bis er auch schon erschossen wird und Lydia plötzlich Erbin von einem Berg Kohle wird. Mit diskussionswürdigem Frauenbild (entweder durchtriebener-hinterlistig mit superehrlichem Gesicht oder naiv-schutzbedürftig und daher auf Männer angewiesen), und die Auflösung mit dem alten Jaggs hatte ich anders erwartet: Ich ging davon aus, daß der vermißte Seniorpartner der Anwaltskanzlei Simpson sich als Jaggs entpuppte. Bestimmt nicht Wallace bester.
- Jennifer Snow
Alaska Love - Rückkehr nach Wild River
(25)Aktuelle Rezension von: Jenny295Ich muss ehrlich sein, ich hatte sehr viele Anlaufschwierigkeiten mit diesem Buch. Ich habe das Buch so oft wieder weggelegt. Am Anfang kam ich nämlich so gar nicht in das Buch rein. Ich glaube es ist sinnvoll die beiden vorherigen Bücher zu kennen. Nachdem die schwelle dann einmal überschritten war, war das Buch schnell gelesen. Eine schöne Story in toller Kulisse mit Charakteren die Geschichte haben.
- Arthur Conan Doyle
Sherlock Holmes und der Teufelsfuß
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenGelungene Kurzgeschichten um den Detektiv aus der Baker Street, festgehalten vom beflissenen und sehr begeisterungsfähigen Dr. Watson M.D. Die Kurzzusammenfassung der Geschichten auf der Rückseite ist unzutreffend, weil Holmes nicht nur tätig wird, um dem bedrängten schwachen Geschlecht beizustehen, manchmal sind gerade die Weiber die schlimmsten Verbrecher! Aber man erliegt dem Zauber immer wieder, man ist gespannt, wer diesmal die Stufen heraufeilen wird in das Detektiv-Wonzimmer oder wen Mrs. Hudson ankündigen wird. Einfach auch nach 100 Jahren immer noch ganz weit vorne bei Krimigeschichten. - Sara Rivers
BLACKLIGHT
(15)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer🎭~"Glaub mir, meine Schatten willst du nicht kennen, Evelyn."~ Jace 🎭
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Was war das denn bitte?! Ich bin sprachlos! Ich habe dieses Buch in nicht mal 24 Stunden beendet, weil es mich von Seite 1 an in seinen Bann gezogen hat. Jace und Evelyn haben mich mit in ihren Strudel gezogen, mich von Seite zu Seite mich mehr in die beiden und ihre Geschichte verlieben lassen. Das Ende kam unerwartet und mit so einer Wucht, damit habe ich niemals mit gerechnet.
Jace - einer der Black Zwillinge und Boss vom Blacklight, den bestimmten Teil des Clubs den man nur mit einem Code betreten kann. Ich bin ihm und seiner Art sofort verfallen. Er mag im ersten Augenblick nicht wie jemand wirken, der so einen Club leitet. Wenn man ihn näher kennenlernt, lernt man auch seine Schatten kennen. Zusammen mit seinem Bruder Reed führt er das Imperium ihren Vaters weiter. Aber dennoch ganz anders.
Evelyn - gelangt nur durch Zufall in den hinteren Teil des Clubs. Dort gibt es nur zwei Regeln: nehme niemals deine Maske ab und halte dich von den Besitzern fern! Beide Regeln missachtet sie, eher unfreiwillig, und wird zu Jace in den Strudel aus Dunkelheit und Gefahr gezogen. Aber auch sie trägt eine Dunkelheit in sich, der sie sich nicht entziehen kann.
Ich war von Anfang in der Story gefangen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Manchmal kam es mir nicht wie ein Dark Romance Buch vor, aber dann gab es wieder Szenen, die dem Genre gerecht werden. Die ganze Zeit ist die Geschichte wie ein Film in meinem Kopf abgelaufen. Nur um mit einem einen lauten Knall zu enden und mich fassungslos zurückzulassen. Ich bin schon so gespannt wie es mit Reeds Geschichte weiter geht. Obwohl der unberechenbare der Black Zwillinge ist, hat er mich auch schon in seinen Bann gezogen. Saras Schreibstil ist hier einfach wie man ihn kennt: mitreißend und so voller Gefühle, das man sich dem nicht entziehen kann. Ich habe mit 'Black Light' ein neues Lieblingsbuch von ihr gefunden.
- Cornelia Engel
Für eine Hochzeit ans Meer - Küstenträume in Cornwall
(35)Aktuelle Rezension von: c_buecherwurmInhalt
Deesha hält nicht viel von Hochzeiten, doch sie ist bereit ihrer Pflicht als Trauzeugin nachzugehen und der Hochzeit ihrer besten Freundin vor Ort den letzten Feinschliff zu verpassen. Unterstützung soll sie von Josh bekommen, der dem Brautpaar ebenfalls nahe steht. Ausgerechnet für diesen großen Chaoten muss Deesha feststellen, dass sie eigenartige Gefühle entwickelt. Auch vor Ort finden beide nicht das, was sie und das Brautpaar sich für eine unvergessliche Traumhochzeit vorgestellt haben. Werden die beiden es schaffen, die Hochzeit noch retten können?
Meinung
Es war wieder schön, sich mit Cornelia Engel zurück an die Cornwallküste nach St. Perran zu lesen. Bereits ihr Prequel hat mich voll angesprochen und überzeugt. Es ist ein traumhaftes Setting mit liebenswerten Menschen, die für einander da sind, helfen und keinen im Stich lassen. Obwohl Deesha und Josh nur dort sind, um der geplanten Hochzeit ihrer Freunde den letzten Schliff zu geben, werden sie von allen Seiten in ihrer Not unterstützt. Auch gute Ratschläge und nette Worte der Ortsansässigen zu den eigenen Problemen der beiden zeigen ehrliche Anteilnahme und Zuversicht. Mir gefällt es, wie unterschiedlich die beiden Protagonisten sind und wie sie trotzdem zusammenfinden. Wie jeder den anderen nimmt, wie er ist und sie sich voreinander nicht verstellen müssen.
Ein rundum schöner Wohlfühlroman, der 5 von 5 Sternen bekommt.






















