Bücher mit dem Tag "aufrichtigkeit"
14 Bücher
- Clare Pooley
Montags bei Monica
(146)Aktuelle Rezension von: kisacaeinsteinIch habe das Buch nach dem Klappentext ausgewählt und bin nicht enttäuscht worden.
Die Idee mit dem wandernden Notizbuch gefällt mir sehr gut und wurde auch gut umgesetzt. Ich fand es super, dass es so unterschiedliche Charaktere gab. Es gab nicht die eine perfekt dargestellte Person. Alle waren menschlich, mit Höhen und Tiefen.
Der Zusammenhalt der Gruppe, aber auch die Auseinandersetzungen machten das Buch für mich so glaubwürdig.
Ein Highlight vor dem Abschluss des Jahres
- Gottfried Keller
Kleider machen Leute
(573)Aktuelle Rezension von: NelebooksInhalt: "„Ich bin nicht ganz so, wie ich scheine!“ Der arme, schüchterne Schneider Strapinski kleidet sich gerne geschmackvoll und edel. Das wird ihm auf einer Reise zum Verhängnis: Man hält ihn für einen Grafen und er kommt nicht dazu, die Verwechslung aufzuklären. Als er sich verliebt, droht seine Situation durch einen Nebenbuhler zu eskalieren…"
Cover: Ich habe nicht genau diese Ausgabe gelesen, doch finde ich passt dieses Cover recht gut zu der Geschichte.
Meinung: Ich bin recht gut in die Geschichte hinein gekommen. Strapinski ist mir recht sympathisch. Die Entwicklung der Geschichte fand ich wirklich sehr interessant zu beobachten. Auch ist das erschreckend, wenn man bedenkt, wie leicht sich Leute beeinflussen lassen, gerade durch Oberflächlichkeiten. Da steckt somit für mich auch eine Moral dahinter. Liebe spielt hier auch eine Rolle, wobei sie nicht im Vordergrund steht. Das Ende hat mir sehr gut gefallen.
Fazit: Eine sehr interessante Geschichte, die ich in einem Rutsch gelesen habe. - J. Vellguth
Auf der Suche nach Glück in New York City
(32)Aktuelle Rezension von: sollhabenEndlich hat Holly ein Vorstellungsgespräch in einer renommierten New Yorker Firma. Sie fiebert dem Termin entgegen und als sie endlich nach einer Stunde Wartezeit vorgelassen wird, steht ihr ein bekanntes Gesicht gegenüber. Rick, dem sie gerade in einem Coffeeshop einen Kaffee ausgeben musste.
Dieser scheint überhaupt nicht erfreut zu sein, sie wiederzusehen. Im Gegenteil, er teilt ihr umgehend mit, dass sie die Stelle nicht erhält. Völlig vor den Kopf gestoßen, will Holly das Büro verlassen und läuft dem eigentlichen Boss in die Arme, der sie auf der Stelle einstellt, um Ricks Assistentin zu sein.
Eine Aufgabe, die vor allem darauf abzielt Rick zu einem fleißigen und erfolgreichen Mitarbeiter zu machen. Sie soll über seine Projekte wachen und ihm den notwendigen Input geben. Aber ihr Schützling scheint immun gegen ihre Bemühungen zu sein.
Erst mein einem Quid Pro Quo Deal gelingt es Holly bei Rick Interesse zu erwecken und beide kämpfen mit harten Bandagen, um den anderen jeweils von der Mission zu überzeugen.
Wie hat es mir gefallen?
Seit letztem Jahr bin ich ein wahrer Fan von Jacky Vellguth. „Das Päckchen“ hat heimlich still und leise mein Herz erobert und ich empfehle es gerne an andere Büchernerds weiter.
Dieses Mal entführt uns die Autorin mitten nach New York. Eine Kulisse, die mich immer wieder fesselt und gefangen nimmt. Kaum eine Stadt – vielleicht noch Paris und Edinburgh – begeistert mich so wie NY. Jacky Vellguth nimmt die Leser auch ständig mit durch die pulsierende Stadt. Sie beschreibt Kaffees, Parks, Seitenstraßen und auch allseits bekannte Ausflugsziele.
Holly fehlt die Zeit, um all die wundervollen Orte zu bewundern. Sie steckt all ihre Zeit und Energie in ihr Studium, um ihrem Traum einen Schritt näher zu kommen. Sie ist bereit hart zu arbeiten und nimmt auch Umwege in Kauf. Sie entspricht ein wenig dem Klischee des armen Mädchens vom Lande, das gerne ihre Eltern besucht und auch unterstützt. Sie tut auch sonst Gutes und damit könnte sie auch ein wenig zu gut oder zu heilig erscheinen, aber ihr fröhliches, nettes und vor allem ihr direktes Wesen, hält dabei eine gute Balance.
Rick wuchs mit dem goldenen Löffel im Mund auf. Er hatte alles, konnte auf eine gute Uni gehen und musste sich niemals ernsthaft um lebensnotwendige Dinge kümmern. Seine Eltern unterstützen diesen Lebensstil und sein Umhertreiben. Ohne konkretes Ziel lebt er in den Tag hinein. Dies scheint ihn auch nicht groß zu stören und als ihm Holly, von seinem Vater aufs Auge gedrückt wird, regt sich sofort Widerstand. Holly möchte, dass er früh aufsteht, zur Arbeit geht und dort produktiv ist. Warum sollte er das tun? Schließlich stehen ihm alle Mittel zur Verfügung.
Als die zwei eine Regelung finden, versucht Rick Holly zu überzeugen, dass es doch sehr viel sinnvoller wäre seinen Status Quo als Schwerenöter aufrechtzuerhalten. Somit fährt er schwere Geschütze auf, um sie auf seine Seite zu ziehen.
Holly dagegen ist überzeugt, dass in Rick sehr viel mehr Potential steckt, das sie erst erkennen und erwecken muss. Damit würde sie eine langfristige Stellung im Unternehmen ergattern.
Holly und Rick verbringen somit sehr viel Zeit miteinander und lassen ihre Masken zusehens fallen. Hollys Zuversicht in ihrem Beruf wichtige Dinge zu bewegen, beeindruckt Rick immer mehr und er bekommt durch sie Einblicke in das „normale“ Leben, das sie so drastisch von seinem eigenen unterscheidet.
Die zwei Hauptfiguren könnten nicht unterschiedlicher sein und zu Beginn knallt es noch regelmäßig zwischen ihnen aber Rick punktet mit wunderschönen Ausflügen wie zB Schlittschuhlaufen im Central Park und Holly bleibt so normal und genießt aber auch gerne die Aufmerksamkeit die Rick ihr schenkt.
Ich gebe zu, dass mir „Das Päckchen“ um ein klitzekleines bisschen besser gefallen hat. Wisst ihr warum? Ja, genau – Emma war ein Bücherwurm, sie durfte ihren Lieblingsautor kennen lernen, all das waren Momente und Gefühle, die ich uneingeschränkt nachvollziehen konnte.
Aber auch Holly und Rick sind mir ans Herz gewachsen und ich empfinde die Geschichte sogar ein wenig märchenhaft. Bezaubernd und berührend.
www.mariessalondulivre.at - C. S. Lewis
Das Wunder von Narnia
(66)Aktuelle Rezension von: GingerteabooksAlso Aslan ist Gott basically. Es war interessant, da ich bisher nur die Filme kannte. In dem Buch geht es um die Entstehung von Narnia und die Hexe. Ich muss aber zugeben, dass ich Diggory und Polly, die Protagonisten, nicht wirklich mag. Polly ging noch, besonders gegen Ende, aber Diggory fand ich bloß nervig.
- Maja Lunde
Über die Grenze
(59)Aktuelle Rezension von: AndreaEwertDieses Buch berührt. All zu oft werden die Kinder in Zeiten von Krieg nicht beachtet. Wie sie mit den teils unmenschlichen Bedingungen umgehen, Lösungen suchen und dann handeln, ist beeindruckend. Ihre Wahrnehmung von Gefahr ist tatsächlich eine andere. Die Geschichte ist aber trotzdem nicht düster, wie so manch andere Kriegsgeschichten. Die Art und Weise, wie die Kinder mit der Situation umgehen... dann könnte sich so mancher Erwachsener eine Scheibe von abschneiden. Außerdem: wer weiß schon, dass die Deutschen im 2. Weltkrieg auch in Norwegen Menschen unterdrückt haben und auch dort Juden verfolgt wurden. (Ein interessantes Buch für Erwachsene zu dem Thema: Randi Crott: Erzähl es niemandem! Die Liebesgeschichte meiner Eltern.)Über die Grenze wird als Kinderbuch deklariert. Ich finde die Thematik eher für ältere Leser, ab 10 oder 11 Jahren geeignet. Bücher die schön zu lesen sind und aus denen ich noch etwas lernen kann, finde ich einfach toll!
- Helene Müller
Barbara, benimm dich!
(1)Aktuelle Rezension von: SonnenwindWieder so ein kostbares Kleinod! Barbara hat das Herz auf dem rechten Fleck. Aber sie ist keineswegs langweilig, sondern bei ihr ist immer etwas los. Die Waise lebt bei ihrer fast achtzigjährigen Tante und lernt von ihr, was man im Leben braucht: weniger technisch und wissenschaftlich als menschlich.
Ihre Klassenkameradinnen planen einen perfiden Streich gegen einen Lehrer, von dem sie erfährt und ihn abwenden kann. Wunderschön beschrieben, wie sie anderen hilft und alles ins rechte Lot bringt. Diese Ideale sind so wichtig im menschlichen Zusammenleben und leider heute so wenig aktuell.
Hervorragend, um jungen Mädchen das nahezubringen, was sie in ihrem Leben brauchen werden!
- Hanna Poddig
Radikal mutig
(8)Aktuelle Rezension von: HoldenFrau Poddig schreibt über ihr widerspenstiges, freies Leben und es ist eine Freude, alles mitzuerleben. Ich wußte zB bisher nicht, wie sich Castorgegner fühlen und daß es (angeblich) so ist, daß die eingesetzten Polizisten nur so lange freundlich bleiben, soweit die Kameras vor Ort sind. Und wie fühlt man sich, wenn man an ein Schienenstück zwecks Blockade gebunden ist? Informative Einblicke neben einem flammendem Appell zu einem bewußteren und gesünderen leben. Und zusätzlich bietet das Buch an einigen Stellen die Möglichkeit, sich selbst zu hinterfragen, ob man im eigenen voll durchkalkulierten Tagesablauf nicht doch Möglichkeiten hätte, das Richtige zu tun und dagegen zu sein? Angesichts von Trump Gauland usw wünscht man sich natürlich eine Neuauflage, bis dahin sei das Buch allen allen empfohlen. - Ines Thorn
Ein Stern über Sylt
(40)Aktuelle Rezension von: Leseratte_09In der Geschichte von Ines Thorn geht es um Thiemo, der ohne Vater aufgewachsen ist und irgendwie immer auf der Suche nach sich und seinen Wurzeln scheint. Mit den reichen Freunden kann er finanziell nicht mithalten und merkt auch, wie er immer stärker die Oberflächlichkeit hinterfragt. Wird er sich selbst und seine Wurzeln finden?
Das Cover hat mich direkt angesprochen, ist es doch weihnachtlich, ohne zu kitschig zu sein. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ines Thorn hat einen angenehm leichten und flüssigen Schreibstil, der es einfach machen sollte, in die Geschichte einzutauchen.
Doch leider hat mich die Geschichte nicht wirklich gepackt. Es ist schön zu lesen, wie sich Thiemo immer bewusster über die wirklichen Werte und seine Wünsche wird, doch die Geschichte hakt an so manchen Stellen, entweder wird sie in die Länge gezogen oder fast im Eiltempo behandelt. Und auch der Schluss wirkt für mich sehr konstruiert.
Wegen der schönen Grundidee der Geschichte gibt es noch 2 Sterne von mir
- Dagmar Geisler
Die Tintenkleckser - Mit Schlafsack in die Schule
(36)Aktuelle Rezension von: nati51Am Tage der Lesenacht herrscht große Aufregung in der Klasse 3a. Ein weißer Tiger ist verschwunden und keiner wagt zu sagen, was er darüber weiß. Oder gibt es vielleicht einen Dieb in der Klasse? Während der Lesenacht schleichen sich heimlich einige Kinder getrennt voneinander fort, um den Tiger aufzuspüren. Doch im Dunkeln wirkt vieles geheimnisvoller und furchterregender als bei Tageslicht.
Das Cover ist sehr schön gestaltet. Die Illustrationen im Innenteil sprechen die Kinder an. Dieses Buch richtet sich nicht einseitig an ein Geschlecht, sondern ist gleichermaßen etwas für Mädchen und Jungen.
Die Geschichte wirkt aus dem Leben gegriffen, so dass sie in jeder Klasse passieren könnte. Gruselige Momente in der Nacht, werden als natürliche Erscheinungen aufgeklärt. Neben dem Abenteuer kommen aber auch einige witzige Szenen nicht zu kurz. Zu Beginn war ich von den vielen Namen etwas verwirrt, doch meine Jungs hatten damit keine Probleme. Der Erzählstil ist leicht und die Schriftgröße angemessen, so dass dieses Buch für Leseanfänger gut geeignet ist. Die kurzen Kapitel animieren dazu, jeden Tag einen Abschnitt zu lesen. Meinen Jungs hat das Buch gefallen.
- Elke Ottensmann
Aus Opas Federhalter und Omas Handtasche
(12)Aktuelle Rezension von: LujomaIn einer kleinen Dachkammer finden die Autorin und ihr Cousin die Tagebücher ihres Großvaters Arthur und die Handtasche ihrer Großmutter Johanna, gefüllt mit Briefen, Dokumenten und Fotos. Aufbereitet für dieses Buch entstand ein beeindruckendes Zeitzeugnis.
Arthur wird im Januar 1900 in Schlesien geboren, verlebt dort Kindheit und Jugend, findet in Johanna seine große Liebe und die Partnerin, mit der er gemeinsam 4 Kinder hat und Krieg und Vertreibung erlebt. Es wird ein einfaches, fleißiges Leben beschrieben, voller Gottvertrauen zu jeder Zeit… und die Zeiten waren nicht leicht, so wurde der älteste Sohn Ende 1944 mit knapp 18 Jahren eingezogen und in den Krieg geschickt und kehrte nie zurück…. Wenig später kamen die Russen und dann die Polen und schließlich die Vertreibung aus der geliebten Heimat und ein Neubeginn in einem Dorf im Schwarzwald, wo sie nicht willkommen waren….
Dieses Buch erzählte eine leise und doch sehr spannende Geschichte aus einer bewegten Zeit. Wie ein roter Faden zieht sich der tiefe Glaube an Gott, die Treue zu seiner Kirche, aber auch Arthurs Liebe zur Musik durch die Erzählung. Beeindruckend sind auch Arthurs Fleiß und Ehrlichkeit, wodurch er bei Arbeitgebern und Freunden angesehen ist. Im Buch wechselt sich Erzählung mit Tagebucheinträgen und Briefen ab, in der Mitte sind Fotos der Familie, die die Einblicke vertiefen. Da das Buch in großer Schrift gedruckt ist, eignet es sich auch sehr gut für ältere Leser.
Fazit:
„Aus Opas Federhalter und Omas Handtasche“ ist ein bewegendes Zeitzeugnis und eine schöne Biographie der Familie Seidel. Ich wünsche dem Buch viele Leser und vergebe gern 5 Sterne.
- Victoria Zdrok
Dr. Z Verbotene Tipps für Aufreißer
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenDie Autorin ist vor ihrem Pychologiestudium als Playmate und Penthouse-Pet aufgetreten und bringt den Lesern (angeblich) bei, wie man bei attraktiven Frauen landet- sie müßte es ja anscheinend wissen, und sie hat ihre Mit-Pets gefragt, was so geht und was so gar nicht (manches klingt nach Schema F und hat man schon tausendmal woanders gelesen zB daß man auf Körperhygiene Wert legen sollte und daß man als Angeber nicht gut ankommen wird), manche Tips sind mit Hinweisen auf Biologie und (Evolutions-)Psychologie unterlegt und leuchten deswegen besonders ein. Ich habe einige gute Tips mitnehmen können und mich gut unterhalten gefühlt, von mir gibt es 3-4 Sterne. - Thomas Christian Kotulla
Was soll ich hier?: Eine Begründung der Welt
(14)Aktuelle Rezension von: WindflugEin Buch, das im Untertitel angibt, „eine Begründung der Welt“ zu liefern, lehnt sich sehr weit aus dem Fenster - und macht damit auch gleich klar, dass es sich hier um ein Buch handeln muss, das anders als es der Klappentext angibt, eine deutliche Richtung hat, nämlich die hin zum Christentum als die Antwort auf die behandelten großen Fragen der Menschheit.
Dass das nicht von vornherein klar ist, könnte Nichtchristen, die sich mit diesen Fragen beschäftigen wollen, etwas ärgern, weil sie eben in eine bestimmte Richtung gedrängt werden. Andererseits muss man allerdings auch sagen, dass ein Buch, dass Antworten auf solche Fragen verspricht, notwendigerweise eine bestimmte Richtung gehen muss, denn diese Fragen zeichnen sich ja gerade dadurch aus, dass sie eben keine allgemeingültige, rational für alle erfassbare Antworten haben.
Von daher sollte man das Buch als das lesen, was es ist: die gedankliche Reise eines Menschen, der sich auf philosophischem Wege dem christlichen Glauben angenähert und hier Antworten gefunden hat. Dann kann es meiner Meinung nach auch für Nichtchristen gewinnbringend gelesen werden, wenn man eben nur den Gedanken des Autors folgt und für sich zu anderen Schlüssen kommt. Zumal diese Schlüsse in der Regel durchaus offen formuliert werden und zu eigenen Gedanken anregen wollen.
Für mich war diese gedankliche Reise außerordentlich spannend und gut nachvollziehbar zu lesen. Natürlich war es für mich einfacher, da ich selbst Christin bin. Aber auch für Christen bietet das Buch viel Stoff zum Nachdenken und dazu, sich seinem Glauben von anderen Gesichtspunkten aus zu nähern.
Die Kürze des Buches (gerade einmal 184 Seiten) führt natürlich zu einer etwas vereinfachten Darstellung, bei der viele Dinge nur angerissen werden. Schön fand ich dabei die vielen Anmerkungen und Literaturhinweise, die zum einen die Möglichkeit zur Vertiefung bieten, zum anderen aber auch deutlich machen, dass man kene unausgegorenen Gedankenkonstrukte liest, sondern auf Literatur und Quellen fundiert aufgebaute Thesen, die nicht nur vom Autor stammen, sondern eben auch wissenschaftlichen Thesen anderer aufgreifen.
Andererseits waren mir manche Fußnoten auch zu viel - oft wiederholt sich eine Anmerkung bei jeder Erwähnung eines Problems wieder und wieder, und da es sich tatsächlich eigentlich nicht um Fuß-, sondern um Endnoten handelt, unterbrach das oftmals unnötigerweise den Lesefluss.
Insgesamt war es für mich ein flüssig zu lesendes, regelrecht spannendes Buch, das viele gute Ideen bietet, zu eigenen Gedanken anregt und sich dem Christentum einmal weniger dogmatisch oder gefühlsmäßig, sondern auf logischem Wege zu nähern versucht. Aber es war mir letztlich doch zu viel in einen zu kurzen Text gepackt, so dass ich mit einem leicht unbefriedigenden Gefühl zurückblieb, dass mir da jemand zu schnell zu viele einfache Antworten bieten wollte, wenig verschiedene Richtungen auslotete, sondern gleich die Antworten besprach, die er selbst gefunden hatte, und viele Fragen einfach gar nicht erst stellte.
Und dafür fand ich den Titel dann doch etwas zu hochgestochen. - 8
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