Bücher mit dem Tag "aufstieg und fall"
7 Bücher
- Lucinda Riley
Das italienische Mädchen
(482)Aktuelle Rezension von: angeltearzIch liebe die Bücher der Autorin sehr. Weil ich einfach ihren Schreibstil und den besonderen Aufbau ihrer Geschichten einfach großartig finde. Sie erzählt die Geschichten von Frauen, die praktisch ihr Schicksal finden. Im positiven Sinne. Ich liebs sehr!
Gefühlt habe ich auch schon die meisten ihrer Bücher gelesen. Aber es gibt noch einige ältere Bücher von ihr, die ich unbedingt lesen möchte.
Dieses gehörte auf jeden Fall dazu.
Ich muss allerdings ehrlich gestehen, dass ich hier und da überlegt habe abzubrechen. Roberto ist so ein ekelhafter Charakter, dass ich das kaum ertragen konnte. Wie er mit Rosanna umging. Richtig ekelhaft. Und die arme Rosanna, die ich gerne schütteln wollen würde.
Aber ich habe es beendet und ohne zu spoilern kann ich sagen, dass am Ende alles gut wurde. Typisch der Autorin. Man wird einfach nicht enttäuscht.
Ich habe mich dennoch unfassbar wohl in der Geschichte gefühlt. Auch die Nebengeschichten waren richtig toll und rund. Ich mag es sehr, dass die Autorin sich nicht nur auf die Protas fokussiert, sondern auch den Nebencharakteren ihre Geschichte gibt. - Laura Dave
Hello Sunshine
(110)Aktuelle Rezension von: JBitIch bin nur aus Zufall auf dieses Buch gestoßen und dachte, ich geb ihm mal eine Chance, weil ich gelesen habe, dass es um Social Media geht.
Anhand des Covers und des Titels hatte ich auch eher einen Liebesroman erwartet, jedoch war diesem nicht so. Doch trotzdem hat mich die Geschichte von Sunshine sehr gefesselt und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen.
Sunshine lebt den Traum eines Internetstars. Sie hat eine eigene Kochshow und veröffentlicht regelmäßig Bücher. Doch das, was sie im Internet darstellt ist alles Fake und an ihrem Geburtstag beendet ein Hacker ihre glamouröse Karriere von einem Tag auf den anderen. Plötzlich steht sie vor dem Nichts und muss zurück zu ihrem Wurzeln, ihrer Schwester Rain und deren Tochter Sammy. Dort wird sie jedoch nicht mit offenen Armen empfangen und muss sich erst beweisen. Zum Glück erkennt auch Sunshine mit der Zeit, was für ein Mensch sie geworden ist.
Eine wirklich fesselnde Geschichte mit vielen überraschenden Wendungen und einem eher unerwarteten Ende.
Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter!
- Leonard Gardner
Fat City
(34)Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher1950, Kalifornien, Arbeiter-Milieu. Billy Tully - mit Ende 20 pensionierter Boxer - trifft auf Ernie Munger - 18 Jahre alt und aufstrebender Boxer. Obwohl sie beide das Boxen lieben, verlaufen ihre Leben so unterschiedlich. Ernie heiratet und bekommt Nachwuchs. Billy hüpft von Job zu Job, von Bett zu Bett. Man muss sich gedanklich erstmal 70 Jahre zurück versetzen, um das Buch und viele Gegebenheiten zu verstehen. Hat man das geschafft, ist es ein interessantes Buch über den amerikanischen Traum, der sehr schwer zu erreichen ist und viele Opfer fordert. Das Kämpfen um Liebe, Anerkennung, Sucht und schlichtweg ums Überleben lässt diesen ach so tollen Traum recht schnell verblassen.
- Salman Rushdie
Golden House
(10)Aktuelle Rezension von: papaverorossoNero Golden – ein düsterer, opulenter, gefährlicher Name. Wie das berühmte Sprichwort lautet, „Nomen est Omen“. Und der Grund dafür ist, dass der Protagonist dieses Buchs sich diesen Namen selbst vergeben hat. Nero kommt ursprünglich aus Bombay. Nach einer familiären Tragödie zieht er mit seinen drei Söhnen in einen besseren Viertel New Yorks um, wo er schnell zu einem sehr reichen (und einflussreichen) Mann wird. Um mit der Vergangenheit abzuschließen, ändern die drei Männer ihre Namen und verschleiern ihre Herkunft. Der junge Regisseur René, der in der Nachbarschaft wohnt, macht es sich zur Aufgabe, ihre Geschichte ans Licht zu bringen und zu erzählen.
Das Buch stellt für mich einer der positivsten Überraschungen im Jahr 2017 dar. Uns werden durch das Buch Bilder von Männern und Frauen gezeichnet, die, jeder auf seiner Art, verstört sind und verstörend wirken. Die Charaktere sind dabei extrem gut gezeichnet. Ihre dunkelsten Geheimnisse kommen Stück für Stück ans Licht. Wenn am Anfang nicht so viel passiert, entwickelt sich nach dem ersten Drittel eine düstere Handlung, die zugleich eine starke Anziehungs- wie Abstoßungskraft besitzt.
Die Sprache ist sehr kultiviert und kunstvoll, ständig lässt der Autor Anspielungen auf Literatur, Filme, Kunst und Politik einfließen, die ich, um ehrlich zu sein, sehr oft nicht verstanden habe. Auch die Struktur des Buchs ist originell, manche Teile sind als Drehbuch konzipiert. Aus diesen beiden Gründen wäre es vielleicht besser, das Buch in seiner Papierform und nicht als Hörbuch zu genießen. Ich denke, es ist ein Buch, das man mehrmals lesen kann und dabei immer mehr entdecken kann.
Eine klare Leseempfehlung!
- Mohsin Hamid
So wirst du stinkreich im boomenden Asien
(21)Aktuelle Rezension von: SyakkaDie Lebensgeschichte eines Jungen in Indien, der sich von ganz unten hocharbeitet - immer seine alte Liebe im Blick. Beide lassen sich nicht aufeinander ein, weil ihr Weiterkommen wichtiger für sie ist.
Der Erzählstil ist fast telegrammartig, sehr effizient - dennoch sehr stimmungsvoll, es entstehen schöne und vor allem echte Bilder, man bekommt ein gutes Gefühl für Land, Leute, den Umgang miteinander, wie "die Dinge so laufen".
Mir hat das Buch gut gefallen, es ist leichtgewichtig, klingt aber dennoch nach und hat Tiefgang.
Klare Leseempfehlung. - Richard Paul Evans
Damals im Dezember
(20)Aktuelle Rezension von: NinaNikelskiIn "Damals im Dezember" ist eine Welt voller Gefühle, Geheimnisse und Wendungen. Das Buch entfaltet eine faszinierende Geschichte, die den Leser von Anfang bis Ende fesselt.
Die Handlung ist geschickt konstruiert und spielt mit verschiedenen Zeitebenen, was dem Buch eine besondere Dynamik verleiht. Besonders beeindruckend ist die Tiefe der Figuren. Jeder Charakter hat seine eigenen Facetten, seine eigenen Geheimnisse und Motivationen. Dadurch entsteht eine intensive Verbindung zwischen Leser und Geschichte, die einen bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt.
Die Sprache ist zugleich poetisch und prägnant. Die Autor versteht es meisterhaft, Stimmungen und Emotionen in Worte zu fassen, sodass man sich mitten im Geschehen fühlt.
- Benedikt Mayr
Last Exit. Mein gefährliches Leben im Schnee
(18)Aktuelle Rezension von: MinzeminzeIch finde das Buch von Benedikt Mayr sehr interessant. Es zeigt die Höhen und Tiefen seines Lebens. Das aus Extremen besteht im positiven und negativen Sinne. Das wird sehr gut geschildert und so lernt man ihn sehr genau kennen. Der Schreibstil lag mir und machte es mir leicht die Geschichte auf mich wirken zu lassen.
Die Kapitel sind je nach Inhalt mal länger und kürzer .
Eine interessante Lebensgeschichte die es in sich hat.






