Bücher mit dem Tag "auftakt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "auftakt" gekennzeichnet haben.

198 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423718493)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

    (3.695)
    Aktuelle Rezension von: L_M_W

    Ich habe schon die „Throne of Glass“-Reihe von gelesen und sie gehört zu meinen absoluten Lieblingsbuchreihen. Deshalb war ich super gespannt auf „Das Reich der sieben Höfe“ und wurde auch nicht enttäuscht.

    Der Einstieg in die Reihe ist auf jeden Fall gelungen. Am Anfang fand ich es zwar noch etwas langgezogen, aber im Nachhinein war das wichtig, um die Welt besser zu verstehen und die Beziehung zwischen Feyre und Tamlin aufzubauen.

    Besonders spannend fand ich dann das Ende und wie Feyre für Tamlin gekämpft hat. Trotzdem bin ich eher Team Rhysand, weil er sich wirklich um sie gekümmert hat und ich glaube, dass mehr hinter seinen Handlungen steckt.

    Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich freue mich schon total auf den zweiten Band!

  2. Cover des Buches Save Me: Special Edition (ISBN: 9783736323001)
    Mona Kasten

    Save Me: Special Edition

    (3.553)
    Aktuelle Rezension von: booklovingsandy

    Ich gehöre wahrscheinlich zu den vielen Leserinnen, die sich dieses Buch gekauft haben, weil sie von der Serie „Maxton Hall“ begeistert waren und ich kann nur sagen: Dieses Buch hat mich emotional zerstört.

    Von Anfang an kommt man unglaublich schnell in den Schreibstil hinein und wird direkt von der Intensität der Geschichte mitgerissen. Die Emotionen sind so greifbar, dass sie einem immer wieder eine Gänsehaut verpassen. Ich habe so oft mitgefühlt, mitgelitten oder geschmunzelt – Ruby und James haben mich völlig in ihre Welt(en) gezogen.

    Besonders gelungen finde ich den starken Kontrast zwischen den beiden: Ruby wächst in einer liebevollen, warmen Familie auf, während James im Grunde nur Kälte kennt. Diese Gegensätze spiegeln sich deutlich in ihrem Verhalten wider und machen ihre Entwicklung umso spannender. Dabei ist es schön zu beobachten, wie sie sich Schritt für Schritt annähern und einander verändern.

    Ein großer Pluspunkt ist außerdem die Erzählweise aus beiden Perspektiven. Dadurch werden die Gedanken und Gefühle der Figuren nachvollziehbarer und die Geschichte gewinnt zusätzlich an Tiefe.

    Auch wenn die Serie an einigen Stellen dramatischer ist und kleine Unterschiede zum Buch aufweist, fängt sie die Stimmung der Vorlage wirklich gut ein. Für ein noch intensiveres Leseerlebnis kann ich nur empfehlen, die Soundtracks parallel zu hören, denn bei mir erschuf dies eine ganz besondere Atmosphäre.

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der „Maxton Hall“ gesehen hat und den Ursprung kennenlernen will oder einfach Lust auf eine emotionale, mitreißende Young-Adult-Enemies-to-Lovers-Romance hat.

    Band 2 – ich komme!

  3. Cover des Buches Der Kuss der Lüge (ISBN: 9783846602423)
    Mary E. Pearson

    Der Kuss der Lüge

    (1.560)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Rupp

    Ein wirklich guter erster Band, der mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt hat, vor allen Dingen bei diesem Cliffhanger am Ende.

    Es ist wirklich spannend, mit anzusehen, wie quasi gleich zwei Männer das Herz seiner Frau erobern können. Aber ist doch im Herzen der Frau immer nur ein Mann gibt, der wirklich heraussticht. 

    Die Welt und das World Building dazu waren wirklich sehr sehr schön. Sie waren nicht so ausführlich, aber dennoch, so dass man es sich gut vorstellen konnte. Zudem finde ich es diese gesamte Welt auch sehr hübsch anzusehen.

    Den Schreibstil finde ich mehr als angenehm. Nicht nur dass wir die Perspektive haben, sondern auch dass wir gleich mehrere Perspektiven haben und dann somit in wirklich jedem hineinversetzen kann. Besonders spannend fand ich, dass man nicht wusste, werde ich ja der beiden Männer wirklich der Attentäter ist und man somit auch noch ein wenig mit rätseln musste. Oft hab ich gedacht, ich bin auf der sicheren Seite und habe mich dann doch getäuscht.

    Lia ist eine wirklich sehr, sehr starke Protagonistin. Natürlich könnte man sagen, sie ist vielleicht anfänglich ein wenig naiv, da sie ihre eigenen Bedürfnisse über die Ihres Volkes stellt ohne darüber nachzudenken, dass sie natürlich verfolgt werden . Andererseits muss ich sagen, dass ich voll auf ihr Seite bin, niemand solche zu gezwungen sei, jemanden zu heiraten, den er nicht liebt. Ihr sind die Bedürfnisse der anderen wichtiger als ihre eigene. Sie denkt zuerst an alle anderen, bevor sie an sich selbst denkt und sie hat ein großes Herz das ist nicht verdient hat gebrochen zu werden.

    Ich würde sagen, dass auch der Attentäter langsam Gefühle für sie entwickelt und man schon merkt, dass er seinen Job eigentlich nicht ausführen möchte und alles versucht um sich noch ein wenig Zeit zu schaufeln was ja auch zeigt, dass er ein gutes Herz hat und wahrscheinlich eine sehr schwierige Vergangenheit.

    Auch der Prinz ist mir eigentlich sehr sympathisch. Trotzdem Bedürfnis, sie eigentlich von sich zu stoßen, merkt er, dass sie eigentlich einfach nur das getan hat, wozu er sich nicht getraut hat. Ich denke er kommt hier auch gerade charakterlich sehr weit vor da merkt was er für Fehler in der Vergangenheit gemacht hat und merkt, dass man vielleicht nicht immer das tun kann, was man auch tun möchte und andersherum. Dass er sich so in sie verkuckt hat und ihre Nähe sucht zeigt ja eigentlich auch noch mal mehr was für ein großes Herz Lia eigentlich haben muss.

    Die kleinen zwischen Kapitel sage ich jetzt mal, in denen man so ein bisschen in den Einblick der Geschichte bekommt. Finde ich auch wirklich spannend vor allen Dingen, wenn es um die Entschlüsselung des Buches geht welches Lia entwendet hat.

    Ich muss sagen, ich bin sehr froh, dass das Cover mittlerweile geändert wurde und nicht mehr eine Frau das Cover ziert, sondern jetzt sehr viele verknackte Symbole auf dem Cover sind. Das macht das wesentlich schöner und viel ansprechender. 

  4. Cover des Buches Cassia & Ky - Die Auswahl (ISBN: 9783596188352)
    Ally Condie

    Cassia & Ky - Die Auswahl

    (4.535)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Cassia bekommt ihren Lebenspartner vermittelt. Als sie sich den Chip ansieht passiert etwas ungewöhnliches, ein zweites Gesicht taucht auf. Was ist da schief gelaufen in dieser eigentlich perfekt durchgeplanten Welt?  

    Das Buch zeichnet erstmal langsam ein Bild von dieser dystopischen Welt. Leider bleibt das Buch überlange Strecken auch langsam und manches fühlte sich gezogen an. Dennoch hatte ich Spaß an diesem Buch, vor allem das Ende schürt eine Erwartung auf Spannung.  

  5. Cover des Buches Berühre mich. Nicht.: Special Edition (ISBN: 9783736319936)
    Laura Kneidl

    Berühre mich. Nicht.: Special Edition

    (2.328)
    Aktuelle Rezension von: Kati_5972

    "Ich habe keine Angst. Die Angst ist nicht real." Das ist Sages Mantra, mit dem sie Tag für Tag versucht, ihrer dunklen Vergangenheit zu entkommen und sich ein neues Leben aufzubauen. Trotz oder gerade wegen ihrer Unsicherheiten und Ängste packt sie an ihrem 18. Geburtstag ihre Koffer und bringt mehrere tausende Meilen zwischen sich und ihrer Vergangenheit, um in Nevada neu anzufangen und um all den Schmerz der letzten Jahre vergessen zu können. Dort angekommen, ist sie erst einmal auf sich allein gestellt, sie kennt niemanden, braucht dringend einen Job, um nicht länger in ihrem klapprigen VW-Transporter übernachten zu müssen und die Studiengebühren fürs College zahlen zu können. Dann trifft sie auf Luca, der mit seinem verwegenen Lächeln und den Tattoos die Verkörperung all ihrer Ängste darstellt. Gezwungenermaßen muss sie während ihres Aushilfsjobs mit ihm zusammenarbeiten. Doch nach einiger Zeit merkt Sage, dass Luca nicht dem Bild ihres ersten Eindrucks entspricht und sich hinter seiner unnahbaren Art ein ganz anderer Mann verbirgt - jemand der ihr zerbrechliches Herz auf sanfte Weise schneller schlagen lässt ...

    Nach "The Darlington" habe ich mich nun auch an "Berühre mich. Nicht." gewagt und zähle mich nun offiziell zu einem Fan von Laura Kneidl! Dieses Buch hat mich einerseits zutiefst erschüttert und mich andererseits so sehr berührt und bewegt und mir viele Momente geschenkt, die mein Herz zum Flattern gebracht haben. Das Buch behandelt sehr ernste und schlimme Themen und deren psychische Auswirkungen, weshalb die Triggerwarnung unbedingt beachtet werden sollte. Aber Laura Kneidl hat es mit ihren Protagonisten, allen voran Sage, geschafft diese ernstzunehmenden Themen auf sehr realistischer Weise mit dem nötigen Feingefühl, dass es braucht, um darüber zu schreiben, darzustellen und sie in eine herzzereißende wie auch herzerwärmende Story zu packen, die unter die Haut geht. Zudem wurde alles sehr gefühlsbetont und auf herzergreifende Weise erzählt, dass es mir mehrmals im übertragenen Sinne das Herz gebrochen hat und am Ende wieder zusammengeflickt wurde.

    Die Geschichte wird aus Sages Sicht erzählt und als Leser*in erlebt man ihre Gefühle sehr stark mit, wenn sie plötzlich von einer Panikattacke überrollt wird, sie sich daraus kämpft und dennoch nach und nach Vertrauen fasst und jeden Tag wieder aufsteht und weitermacht, in dem Bemühen und dem Willen ein normales Leben als Studentin führen zu können. So ist Sage aus meiner Sicht eine mutige Protagonistin, die nicht aufgibt, mutig genug ist alleine über tausende Meilen hinweg ein neues Leben anzufangen, wo sie niemanden kennt und ihr Leben von nun an selber in die Hand zu nehmen. Wirklich erzählerisch ganz stark gestaltet!

    Nur das Ende ist ziemlich fies, was mich ziemlich frustriert ausrufen ließ: "Wie bitte!? Das kann doch so nicht enden!" So kann ich jedem nur dazu raten, sobald euch die Story gepackt und gefesselt habt, schafft euch den zweiten Teil umgehend an, sodass ihr nach dem ersten Band direkt weiterlesen könnt. Ich muss mich jetzt noch drei Tage gedulden ... wie nervenaufreibend!

    "Berühre mich. Nicht." bekommt von mir volle fünf Sterne für eine zugleich ernste und mitunter emotional aufwühlende, aber auch erzählerisch so warmherzige und einfühlsame Handlung, die mich sehr bewegt hat ❣️

  6. Cover des Buches Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann (ISBN: 9783596706181)
    Kerstin Gier

    Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann

    (1.317)
    Aktuelle Rezension von: jojoeffekt

    Auch wenn ich mittlerweile ,,etwas‘‘ aus dem Alter der Zielgruppe herausgewachsen bin, konnte ich mich direkt wieder in Kerstins Gier magische Welten hineinversetzen.

    Die Edelstein-Trilogie war ein zentraler Teil meiner Jugend und ich habe alles daran geliebt. An dieses Lesegefühl kommt die VMN Reihe eindeutig nicht heran, was aber hauptsächlich an meinem Alter liegt.

    Die Charaktere und die Handlung sind stimmig und es fiel mir wie immer in Kerstin Giers Büchern sehr leicht, mich in die Personen und Handlungsstränge hineinzuversetzen.

    Trotzdem hat mir ein bisschen der ,,Pep“ (an der Verwendungen dieses Begriffes sollte nun sehr deutlich werden, dass ich nicht zur Zielgruppe zähle) in den ersten beiden Dritteln des Buches gefehlt. Die letzten drei Kapitel fand ich dahingehen sehr mitreißend und fesselnd.

    Alles in allem hat das Buch Spaß gemacht und ich werde auf alle Fälle auch die beiden weiteren Teile lesen. Größtenteils aus nostalgischen Gründen aber auch, weil ich wissen möchte wie es weitergeht :)

  7. Cover des Buches Nevernight - Die Prüfung (ISBN: 9783596297580)
    Jay Kristoff

    Nevernight - Die Prüfung

    (722)
    Aktuelle Rezension von: nique_stroven

    Nevernight ist der erste von drei Bänden und erzählt die Geschichte von Mia Corvetes Rachefeldzug gegen die Männer, die ihren Vater ermordeten und ihre Mutter einsperrten. 

    Mia ist kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt.

    Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Dieser ist jedoch ein Mitglied der "Roten Kirche" und bildet Attentäter für diesen Assassinenorden aus.

    Um ihre Ausbildung abzuschließen und zu einer "Klinge" zu werden - ihr einziger Weg, um an die Männer und ihre Rache zu gelangen - muss sie sich gefährlichen Prüfungen der "Roten Kirche" stellen.

    Sie ist keine Heldin, sondern ein Mädchen, das sich im Spannungsfeld zwischen Moral und Abgrund bewegt. Man kann sich nie sicher sein, wer Freund und wer Feind ist. Am Ende wartet ein großartiger und für mich unvorhersehbarer Plottwist auf.

    Die poetische, bildgewaltige Sprache sorgt für ein flüssiges und abwechslungsreiches Leseerlebnis. Es gibt viele explizite Gewaltdarstellungen, viel Blut und undurchsichtige Charaktere. 


    Ich bin schon sehr gespannt, wie Mias Rachefeldzug weitergeht!


  8. Cover des Buches Flawed – Wie perfekt willst du sein? (ISBN: 9783596033836)
    Cecelia Ahern

    Flawed – Wie perfekt willst du sein?

    (1.198)
    Aktuelle Rezension von: Buchspinat

    Zum Inhalt:

    Celestine führt ein gutes Leben. Ihre Familie gilt als perfekt. Sie gilt als perfekt. Niemand hat etwas auszustehen. Nicht wie die Menschen, die von der Gilde als „fehlerhaft“ beurteilt und ebenso gebrandmarkt und aus der Gesellschaft ausgestoßen werden. Celestine hat eine große Zukunft vor sich und ist glücklich verliebt in Art – den Sohn des obersten Richters der Gilde. Doch dann passiert eines Morgens im Bus etwas, dass Celestines Leben vollkommen aus der Bahn wirft und plötzlich gilt sie selbst als „fehlerhaft“.

    Meine Meinung:

    Eine Dystopie, die so absurd erscheinen mag beim Lesen und dennoch – wenn man die täglichen Nachrichten liest und hört – in vielen Dingen eine erschreckende Parallele zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung – nicht nur in unserem Land – geworden ist.

    Menschen, die nicht den Grundsätzen der Gilde entsprechen und moralisch einwandfreie Menschen sind – wobei die moralischen und ethischen Grundsätze praktischerweise direkt von der Gilde definiert werden – werden als fehlerhafte Menschen gebrandmarkt. An der Schläfe, der rechten Hand, am Brustkorb oder auf der Zunge. Je nach ihrem Vergehen.

    Da ist z.B. die junge Frau, die ihre schwerkranke Mutter zum geplanten Suizid ins Ausland begleitet hat und dadurch „fehlerhaft“ wurde.

    Das Leben als „fehlerhafter Mensch“ ist schlimm. Nur Grundnahrungsmittel, Ausgangssperre, schlechte Arbeitsbedingungen, ständige Überwachung und viele Repressalien mehr bestimmen den Alltag einer fehlerhaften Person.

    Das Celestine eine fehlerhafte Person werden könnte, erscheint ihr vollkommen absurd, doch dann – eines morgens auf dem Weg zu Schule – droht ein fehlerhafter älterer Herr im Bus zu kollabieren. Niemand hilft ihm. Nicht fehlerhaften Menschen ist nämlich das Helfen von fehlerhaften Menschen untersagt. Sonst werden sie selbst zu fehlerhaften Menschen verurteilt.

    Celestine kann nicht einfach zusehen, wie der Mann vor ihren Augen stirbt. Egal, ob das erlaubt ist oder nicht. Also greift sie ein. Als Einzige. Alle schauen zu und nehmen in Kauf, dass der Mann vor ihren Augen sterben könnte.

    Sie wird verhaftet. Richter Crevan bietet ihr einen Ausweg an. Das Einzige, was sie dafür tun muss, ist zu behaupten, dass sie nicht geholfen hat, sondern nur ihre Mitmenschen vor dem fehlerhaften Mann beschützen wollte und der fehlerhafte Mann selbst an der Situation schuld ist. Dann würde alles wieder gut werden.

    Doch das wäre gelogen. Das wird ihr sehr schnell klar. Und Celestine – trotz großer Angst vor dem Leben als Fehlerhafte – stellt plötzlich das gesamte Regime in Frage und kann es nicht mit ihren eigenen ethischen Grundsätzen vereinbaren, zu lügen.

    Was dann geschieht? Das verrate ich Euch nicht. Nur so viel: Celestine wird zum Aushängeschild einer Revolution, die längst überfällig ist. Eine Revolution, in der die Menschen, die unterdrückt werden, die nicht dem gesellschaftlichen Standard entsprechen, aufbegehren. Einer Revolution gegen eine Gesellschaft, in der die Menschen mit Angst und Drohungen stillgehalten werden, damit die Machthaber ihre Macht behalten und ausbauen können.

    Menschen, die Sachverhalte und Situationen hinterfragen, sind für Diktatoren und ähnliche Konstrukte sehr gefährlich. Also müssen sie klein gehalten werden. Das geschieht am besten, in dem man Angst schürt. Immer wieder. In dem man Exempel statuiert.

    Doch Celestine ist nicht allein. Das wird ihr allmählich bewusst – als sie sich auf die Suche nach Informationen begibt. Ihr Tun ist gefährlich, doch sie kann nicht mehr zurück.  Fehlerhaft ist sie sowieso. Dann kann sie auch dafür kämpfen, dass sich etwas ändert. Denn viel schlimmer kann es nicht mehr werden…

    Die Geschichte geht unter die Haut und oftmals bin ich beim Lesen unfassbar wütend geworden. Auf Menschen, die ein System ungefragt kaufen. Die sich einreden lassen, dass ethische Grundsätze „fehlerhaft“ sind. Die Menschen vorverurteilen und sie auf unaussprechliche Art und Weise aus der Gesellschaft ausschließen. Weil sie nicht ins Bild passen. Weil sie anders sind. Sich anders entschieden haben.

    Schon immer werden Menschen, die nicht „perfekt“ in unsere Gesellschaft passen, diskriminiert und ausgegrenzt. Ob damals zu Zeiten der Sklaverei, der Apartheit, des zweiten Weltkriegs. Sei es bei Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit LGBTQ-Hintergrund. Menschen, die Bürgergeld beziehen oder aus anderen Gründen nicht in die Gesellschaft passen. Die Liste ist noch lange nicht am Ende.

    Das bringt mich zu folgender Frage: wer definiert denn, wer in einer Gesellschaft überhaupt perfekt ist und dazugehören darf? Und wer nicht? Wer entscheidet das?

    Das muss aufhören. Jeder Mensch ist wertvoll. Einzigartig. Und auf seine Weise perfekt.

    Denn – um Margot Friedländer zu zitieren: „Es gibt kein jüdisches, kein muslemisches und kein christliches Blut. Es gibt nur menschliches Blut. Drum sei Mensch!“

    Meine Rezension findet Ijr auch auf www.buchspinat.de

  9. Cover des Buches Red Rising (ISBN: 9783453534414)
    Pierce Brown

    Red Rising

    (507)
    Aktuelle Rezension von: bibisstuebchen

    Um dieses Buch bin ich lange herumgeschlichen, da ich schon hörte, dass es heftig wird. Nun konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und werde die Reihe definitiv weiterlesen!


    Das Setting auf dem Mars finde ich sehr spannend. Es ist SciFi und doch merkt man es gar nicht so sehr. Der Mars ist erschlossen und die Gesellschaft in Farben/Kasten aufgeteilt und in ihren Funktionen und Namen an alte römische Imperien angelehnt. Diese Mischung finde ich sehr reizvoll.


    Das Buch startet schon im ersten Kapitel mit einer schwer auszuhaltenden Beschreibung einer Hinrichtung und diese Art der rauen Gewalt zieht sich durch das ganze Buch.


    Doch kurz zum Inhalt: Darrow ist ein Roter und schuftet in den Minen des Mars, um diesen zu erschließen. Doch dieser ist bereits erschlossen. Als er das erfährt, bricht seine Welt zusammen und er wird für eine Rebellion rekrutiert und in die Reihen der Goldenen geschleust. 


    Was dann passiert, ist eine reine Achterbahnfahrt. Es wird brutal, emotional und einfach heftig. Auf jeder Seite tut sich ein neuer Abgrund auf und es kommt noch schlimmer. Das Szenario erinnert ein bisschen an Die Tribute von Panem und ist doch ganz anders. Die Beschreibungen sind krass und nüchtern und das macht es so heftig.


    Der Schreibstil tut dabei sein Übriges. Die Sätze sind kurz, prägnant und lassen keinen Spielraum für Interpretationen. Und diese Nüchternheit macht für mich die emotionale Tiefe aus. Dadurch wirkt es so heftig und nimmt mich total mit. Keiner der Charaktere wirkt dadurch sympathisch und doch sind sie echt und greifbar. Denn es gibt nunmehr auch die hässlichen Seiten der Menschen.


    Ich bin super gespannt, wie es weitergeht!


  10. Cover des Buches Goldene Flammen (ISBN: 9783426524442)
    Leigh Bardugo

    Goldene Flammen

    (1.486)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Zentrum der Handlung steht die unscheinbare Kartografin des Zaren von Revka Alina Starkov, die bei einem Angriff  herausfindet, dass sie eine Magierin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ist und daraufhin vom Dunklen zur Ausbildung in den Zarenpalast entsandt wird und dort auf dunkle Geheimnisse stößt. 

    Die ruhige Handlung entfaltet stetig ihre Spannung und politischen Intrigen. Das originelle Worldbuilding hat einen zaristischen Einschlag und wirkt atmosphärisch düster, kriegsgezeichnet und voller Magie.

    Bei den Protagonisten steht Alina klar im Mittelpunkt der Geschichte, die durch die Ich-Perspeltive eine gelungene emotionale Tiefe erhält. Aber auch interessante Nebenprotagonisten wie Mal, der Dunkle, Botkin oder Baghra bereichern die Erzählung.

    Wer Bücher mit originellem Worldbuilding und einer guten Balance zwischen Action, ruhigen Momenten und inneren Konflikten mag, wird hier fündig.

    Der Schreibstil ist eingänglich, atmosphärisch und untersützt den Lesefluss sehr gut.

    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. 

  11. Cover des Buches The Inheritance Games (ISBN: 9783570167830)
    Jennifer Lynn Barnes

    The Inheritance Games

    (826)
    Aktuelle Rezension von: Jeys_Book_Lines

    Ich hätte nicht gedacht, dass sich der erste Band der "The Inheritance Games" Reihe von Jennifer Lynn Barnes so schnell weglesen lässt, aber genau das war der Fall. Der gradlinige Schreibstil ist sehr zugänglich, fast schon unauffällig, und gerade dadurch entsteht eine Sogwirkung, die einen einfach immer weiter durch die Seiten trägt. 

    Kommen wir aber zuerst einmal zum Inhalt: Avery Grambs hat einen Plan: Highschool überleben, Stipendium abgreifen und dann – nichts wie raus hier. Doch all das ist Geschichte, als der Multimilliardär Tobias Hawthorne stirbt und Avery fast sein gesamtes Vermögen hinterlässt. Der Haken daran? Avery hat keine Ahnung, wer der Mann war. Um ihr Erbe anzutreten, muss Avery in das gigantische Hawthorne House einziehen, wo jeder Raum von der Liebe des alten Mannes zu Rätseln und Geheimnissen zeugt. Ungünstigerweise beherbergt es aber auch dessen gerade frisch enterbte Familie. Allen voran die vier Hawthorne-Enkelsöhne: faszinierend, attraktiv und gefährlich. Gefangen in dieser schillernden Welt aus Reichtum und Privilegien, muss Avery sich auf ein Spiel aus Intrige und Kalkül einlassen, wenn sie überleben will.

    Dank der kurzen Kapitel und der vielen kleinen Cliffhanger rutscht man förmlich von einem Kapitel ins nächste und aus "nur noch eins" werden ganz schnell fünf. Die Geschichte wird aus Averys Ich-Perspektive erzählt, was gut funktioniert und einem das Gefühl gibt, direkt bei den Ereignissen dabei zu sein.

    Avery ist tatsächlich jemand, dem man gerne durch die Geschichte folgt. Sie wirkt bodenständig, reflektiert und reagiert überraschend realistisch auf die völlig absurde Situation, in der sie plötzlich steckt. Endlich ist da mal kein Glamour-Girl, das sich direkt im Luxus verliert, sondern jemand, der den plötzlichen Reichtum erstmal kritisch und nüchtern hinterfragt. Dank ihrer psychologischen Ausbildung gelingt es der Autorin, Avery als eine clevere und aufmerksame Beobachterin darzustellen, die die Menschen um sich herum gut einschätzt. Die Hawthorne-Enkel sind dahingegen etwas komplexer, jeder von ihnen ist zwar intelligent und charismatisch, gleichzeitig aber auch von inneren Wunden geprägt, denn die Vergangenheit hat ihre Spuren hinterlassen... Ihre Erfahrungen, Ängste und alten Narben formen, wie sie denken, fühlen und handeln – und warum sie manche Dinge für sich behalten. Das lässt einen ständig überlegen: Wer spielt hier eigentlich mit wem, und was steckt wirklich dahinter? Was ich besonders mochte, ist, dass kein Charakter einfach "gut" oder "böse" ist. Jede Person trägt eigene Ängste, Geheimnisse und widersprüchliche Motivationen mit sich, und genau das macht sie so lebendig. Man spürt, dass hinter jedem Verhalten eine Geschichte steckt, die ihre Entscheidungen erklärt, selbst wenn man sie nicht immer gutheißt. Das sorgt dafür, dass man als Leser ständig mitdenkt, spekuliert und die Figuren auch wirklich verstehen möchte.

    Am Anfang war ich zwar kurz etwas überfordert von den vielen Namen und der verworrenen Familienkonstellation, aber das hat sich schnell gelegt. Im Hawthorne House angekommen, fühlt man sich nämlich wie in einem riesigen Labyrinth, das nur darauf wartet, erforscht zu werden. Dieses Haus ist einfach ein Traum für Bücherliebhaber und Entdecker. Überall gibt es geheime Türen, versteckte Räume und endlose Bibliotheken – man fühlt sich wie in einem gigantischen Escape Room voller Überraschungen.

    Genau das ist auch die große Stärke des Buches. Die Geschichte lebt von ihren Geheimnissen, den versteckten Hinweisen und den kleinen, unerwarteten Wendungen. Kaum glaubt man, einen Teil des Puzzles entschlüsselt zu haben, wird man schon wieder in eine völlig neue Richtung geworfen. Man fühlt sich, als würde man gemeinsam mit Avery durch das Hawthorne House streifen und hinter jedem Spiegel, jedem Regal und jedem verborgenen Gang ein neues Rätsel entdecken.

    Trotz seiner Einordnung als Jugendbuch scheut sich die Geschichte aber nicht, auch schwerere Themen wie Verlust, Vertrauen und familiäre Erwartungen anzusprechen. Die romantischen Momente sind eher dezent und wirken lediglich wie die kleinen Würzstreusel des Ganzen.

    Schon vorweg: Der erste Teil löst bei weitem nicht alles auf. Wenn man wirklich wissen will, was hinter allem steckt, führt kein Weg an den Folgebänden vorbei. 

    Meiner Meinung nach somit ein cleveres Rätsel- und Mystery-Abenteuer, aber keinesfalls ein Thriller. Dieser durchgehende Nervenkitzel, den man bei einem guten Thriller erwartet, hat hier einfach gefehlt. Und trotzdem: Einmal eingetaucht, war ich ziemlich gefesselt. Ich wollte ständig weiterlesen, die nächsten Hinweise finden und noch tiefer in das Spiel eintauchen – genau deshalb freue ich mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

  12. Cover des Buches Scythe – Die Hüter des Todes (ISBN: 9783733503642)
    Neal Shusterman

    Scythe – Die Hüter des Todes

    (1.235)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    In einer Zukunft, in der der Tod besiegt wurde, Krankheiten geheilt sind und sogar Unfälle kaum noch endgültig sind, übernimmt eine besondere Elite die Kontrolle über Leben und Sterben: die Scythe. Sie sind dafür verantwortlich, die Bevölkerung zu regulieren – gezielte Tötungen nach eigenen Methoden. Die Jugendlichen Citra und Rowan werden als Lehrlinge eines Scythe ausgewählt. Während ihrer Ausbildung lernen sie nicht nur die Regeln und Moral dieses Systems kennen, sondern stoßen auch auf Machtmissbrauch, politische Intrigen und die dunklen Seiten einer scheinbar perfekten Welt.

    Dieser Roman war und ist ein Klassiker in der Dystopie-Welt und Geschichten von Neal Shusterman lese ich immer gerne. Sie dringen bis in die kleinste Ecke des Gehirns vor und machen auf bestimmte Probleme unserer Gesellschaft bzw. der Welt aufmerksam. Die Idee war faszinierend und es ist super umgesetzt worden. Zu keinem Zeitpunkt wurde es langweilig, selbst wenn mal keiner sterben muss. Ganz behutsam werden wir in die unglaubliche Welt gezogen und der Spannungsbogen baut sich immer weiter auf bis er in einem beeindruckenden Finale endet. Dieser kleine Cliffhanger führte dazu, dass man direkt weiterlesen möchte und zum Glück hatte ich die Folgebände schon bei mir.

    Was dieses Buch so intensiv macht, ist die erschreckend konkrete Umsetzung seiner Idee. Der Tod wird hier nicht romantisiert oder als abstraktes Konzept behandelt, sondern als strukturierter, bürokratischer Prozess mit Quoten, Auswahlkriterien und individuellen Stilen. Besonders eindringlich sind die Szenen, in denen Scythe ihre Opfer auswählen und töten – oft ruhig, fast sachlich, was die Grausamkeit nur verstärkt. Man merkt schnell, dass nicht alle Scythe die gleiche Auffassung von Verantwortung haben: Während einige versuchen, würdevoll und gerecht zu handeln, genießen andere ihre Macht auf verstörende Weise.

    Citra und Rowan entwickeln sich dabei glaubwürdig weiter. Ihre Zweifel, Ängste und moralischen Konflikte wirken echt, vor allem wenn sie gezwungen sind, Entscheidungen zu treffen, die kein Mensch treffen sollte. Die Welt wirkt durchdacht bis ins Detail – besonders die Rolle der künstlichen Intelligenz, die alles überwacht, aber bewusst nicht in die Arbeit der Scythe eingreift, sorgt für ein unangenehmes Gefühl von Kontrollverlust.

    Die Thematik ist dabei nicht nur spannend, sondern auch beunruhigend aktuell: Was passiert, wenn der Tod kein natürlicher Bestandteil mehr ist? Wer entscheidet dann über Leben und Sterben? Genau diese Fragen bleiben hängen – und machen fast schon Angst im echten Leben, weil sie sich erschreckend logisch anfühlen. Denn ist es nicht schon heutzutage der Fall, dass einige wenige über das Leben der anderen bestimmen?

    Insgesamt haben wir ein faszinierend-düsteres Gedankenspiel über Macht, Moral und den Wert des Lebens, das einen noch lange verfolgt!

  13. Cover des Buches Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth (ISBN: 9783551313485)
    James Dashner

    Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth

    (1.764)
    Aktuelle Rezension von: Marli1

    Die Auserwählten ist ein Pageturner, der mich sofort gefesselt hat. Thomas erwacht ohne Erinnerung auf der Lichtung, umgeben von Mauern und tödlichen Labyrinthmonstern. Gemeinsam mit Newt, Minho und den anderen muss er Rätsel lösen und ums Überleben kämpfen. Die Idee ist genial, die Welt dicht gebaut und die Spannung fast unerträglich. Teresa bringt Verwirrung und Wendungen, die man nicht vorhersehen kann. Manche Entscheidungen sind riskant und emotional geladen, und ich mochte, wie Thomas trotz Verwirrung handelt. Der Stil ist klar, direkt und flüssig, sodass man mitgerissen wird. Manche Längen im Mittelteil, aber das Finale entschädigt. Für mich ein Klassiker unter den Dystopien.

  14. Cover des Buches Die Krone der Dunkelheit (ISBN: 9783911399036)
    Laura Kneidl

    Die Krone der Dunkelheit

    (605)
    Aktuelle Rezension von: AnnieHall

    Magie ist im Königreich Thobria streng verboten – doch Prinzessin Freya wirkt sie trotzdem. Seit ihr Zwillingsbruder vor Jahren entführt wurde, setzt sie alles daran, ihn zu finden. Schließlich verrät ihr ein Suchzauber, wo er sich aufhält: in Melidrian, dem sagenumwobenen Nachbarland, das von magischen Wesen und grausamen Kreaturen bewohnt wird. Gemeinsam mit dem unsterblichen Wächter Larkin macht sich Freya auf den Weg dorthin und muss ungeahnten Gefahren ins Auge blicken...

    Die Krone der Dunkelheit entführt die Leserinnen und Leser in eine vielschichtige Welt, in der sich zwei sehr unterschiedliche Länder gegenüberstehen:  das menschliche Königreich Thobria mit seinem strikten Magieverbot und das sagenumwobene Land Melidrian, das von gefährlichen magischen Wesen  bewohnt ist. Politische Spannungen, alte Feindschaften und eine immer stärker werdende dunkle Bedrohung sorgen von Beginn an für eine düstere und bedrohliche Atmosphäre. Allerdings wirkt der Einstieg stellenweise etwas überladen, da viele neue Begriffe, Orte und Zusammenhänge in kurzer Zeit eingeführt werden.

    Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei starke Protagonistinnen: Prinzessin Freya und die junge Kämpferin Ceylan. Freya ist entschlossen, mutig und bereit, sich gegen die Regeln ihres eigenen Reiches zu stellen, um ihren Bruder zu retten. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist interessant zu verfolgen, da sie zunehmend lernen muss, Verantwortung zu übernehmen und schwierige Entscheidungen zu treffen. Ceylan hingegen wird von Rache angetrieben: Nachdem ihr Dorf von den grausamen Elva zerstört wurde, will sie den Wächtern beitreten. Ihre impulsive und rebellische Art macht sie zu einer spannenden Figur, die jedoch auch immer wieder aneckt und in Schwierigkeiten gerät. 

    Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der Figuren. Besonders gelungen ist dabei, dass beide Protagonistinnen sehr unterschiedliche Motivationen und Charakterzüge haben, was der Handlung zusätzliche Dynamik verleiht. Nebenfiguren wie der geheimnisvolle Wächter Larkin sorgen ebenfalls für interessante Momente und tragen dazu bei, dass sich die Welt lebendig und vielschichtig anfühlt.

    Das Erzähltempo ist insgesamt eher ruhig, da viel Zeit in den Aufbau der Welt und der Figuren investiert wird. Dadurch entsteht zwar eine dichte Atmosphäre, an manchen Stellen hätte die Handlung jedoch etwas straffer sein können.

    Insgesamt ist Die Krone der Dunkelheit ein spannender Auftakt einer Fantasy-Reihe, der vor allem durch seine starken weiblichen Hauptfiguren und die detaillierte Weltgestaltung besticht. Trotz kleinerer Längen bietet das Buch eine spannende Mischung aus Abenteuer, Magie und politischen Intrigen und macht definitiv Lust darauf, die Reihe weiterzulesen.

  15. Cover des Buches The Atlas Six (ISBN: 9783596707638)
    Olivie Blake

    The Atlas Six

    (403)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    In einer magischen Welt, in der Medäer und Nicht-Medäer koexistieren, werden sechs begabte Magier ausgewählt, die für ein Jahr in der geheimen alexandrinischen Gesellschaft studieren können. Doch am Ende bleiben nur fünf von ihnen übrig, die über Macht und Wissen der ganzen Welt verfügen können.

    “Vielleicht wurden sie innerlich in kleine Stückchen zerlegt, dann jedes Moralsinns beraubt und anschließend aus weniger menschlichen Teilen wieder zusammengeflickt. Vielleicht verkümmerten seine früheren Wertvorstellungen, wie ein rudimentärer Schwanzfortsatz. Ein kleiner Knubbel am Ende einer philosophischen Wirbelsäule.” -Tristan, einer der Auserwählten

    Es gibt wohl kaum ein Buch, das so stark gehyped wurde und trotzdem überall grottenschlechte Bewertungen vorzeigt, wie dieses hier. Hinzu kommt, dass die Bewertungen in den nächsten zwei Büchern der Reihe nur noch schlechter werden, weshalb ich gedacht habe, dass ich mir endlich ein eigenes Urteil bilden sollte. Und ich muss gestehen, so schlecht ist es nicht, wirklich gut aber auch nicht, sodass meine Meinung mit drei Sternen schlussendlich neutral ist. Das Cover ist schlicht, aber schön, doch die Zeichnungen der Charaktere in dem Buch waren total unnötig. Tatsächlich hat mir der Schreibstil ganz gut gefallen, er liest sich flüssig und ist teilweise zwar sehr ausschweifend, aber es passt zum Buch und vor allem passt es zu den Personen, denn wir bekommen die Sichtweisen von jedem der Auserwählten vorgelegt.

    Gehen wir mal zusammen die größten Kritikpunkte durch und schauen, was dran ist. Das erste, was vielen missfällt, ist die unterentwickelte und unklare Welt bzw. Magiesystem. Nun hat mir das Worldbuilding recht gut gefallen, denn wir haben Medäer, die ganz vielschichtige Magie wirken können, wodurch die Story viel Handlungsspielraum bekommt. Wir sind zwar fast die ganze Zeit in der Bibliothek in London, aber auch die wurde interessant und schlüssig gestaltet. Es ist nicht komplex, doch ich kann verstehen, dass es manchen nicht gefällt, wie vage es bleibt und dass es keine genauen Regeln gibt. Manche Kandidaten müssen ihre wahre Magie sogar erst finden, was Zeit in Anspruch nimmt, aber im Großen und Ganzen ist der Aspekt noch das Beste im Buch. Die Geschichte zieht sich auch über ein Jahr, was zeitlich passt, sich aber wirklich ziehen kann.

    Außerdem wird die schwache oder langweilige Handlung kritisiert, die keine echte Plotentwicklung zulässt und hier muss ich zustimmen. Wenn man ein Buch in die Hand nimmt, das mit Dark Academia wirbt, erwartet man viel Spannung und Kämpfe, bis eben einer stirbt wie versprochen. Stattdessen wird monatelang, über ewig viele Seiten hinweg nur gelernt und gelernt und das Gelernte angewendet. Die Kandidaten versuchen sich gegenseitig einzuschätzen und es gibt einige psychische unterschwellige Kämpfe, aber das wars und selbst das Finale kann man nicht als solches bezeichnen. Es stimmt, dass man wegen dem kleinen Cliffhanger weiterlesen möchte, aber es ist kein Muss und man könnte das Buch jederzeit pausieren und ein anderes Mal weiterlesen, was nicht der Sinn eines guten Buches ist. Denn eigentlich ist es ein Kampf um einen festen Platz in der alexandrinischen Gesellschaft, aber davon spürt man nichts.

    Weiterhin wird große Kritik gegenüber den langweiligen und flachen Charakteren ausgesprochen und auch das kann ich verstehen. Manche Personen mag man, andere hasst man gefühlt aus Prinzip, doch zu keinem von ihnen konnte ich eine emotionale Verbindung herstellen und das war schade. Trotzdem hat es teilweise Spaß gemacht, ihnen zuzuschauen, wie sie die Geheimnisse des Universums entschlüsseln und die Gesellschaft sowie ihre Moral hinterfragen. Es kommt zu interessanten Szenen, die allein dafür sorgen, dass man das Buch nicht abbricht. Die Entwicklung der Personen ist zwar sehr langsam, aber man merkt Unterschiede gegen Ende des Buches, was hoffentlich den zweiten Teil des Buches interessanter macht. Auch haben wir keine Liebesgeschichte, was für mich ein Plus ist. Intime Szenen sind dabei, ja, aber nur sehr sporadisch, sodass sich auf die Handlung fokussiert wird, oder zumindest auf die, die vorhanden ist. 

    Libby und Nico sind die Physiomagier, die Materie verändern können und sehr mächtig sind. Sie ist die klischeehafte gute Person, die voller Selbstzweifel ist und er der charmante Junge. Zwischen ihnen hätte was passieren können, aber das ist nicht geschehen und besonders Nico hat seine eigenen Motive. Im ersten Abschnitt, als sie mit Wurmlöchern und der Zeit herumgespielt haben, war es noch ein wenig spannend, das hat sich aber mit der Zeit gelegt.

    Tristan ist der einzige Medäer, der seine eigene Kraft nach und nach kennenlernt und auch wenn sie interessant ist und Potenzial hat, ist die Entwicklung sooo langsam, dass das Interesse schnell wieder vergeht. Reina ist die einzige Person, die man verstehen kann, denn sie hält sich aus dem Theater raus, ist schlau, macht ihr eigenes Ding und ist durch ihre ungefilterte Macht und Kampfkunst eine der Stärksten. Hier erhoffe ich mir in den Folgebänden am meisten. 

    Parisa, Telepahtin, und Callum, Empath, sind diejenigen, die ein wenig Fortschritt in die Story bringen und gefährlich manipulativ sind. Sie haben jeweils ihre eigene Agenda und haben keine Skrupel. Ihre psychische Macht ist berauschend, aber sie wird nicht so oft eingesetzt und richtig in Szene kommen sie nicht. Außerdem täuschen sie alles und jeden und spinnen ihre Intrigen, deren Ergebnisse den Leser bei Laune halten, aber sie auch wieder super viel Zeit brauchen.

    Zum Schluss gehe ich noch auf den Kritikpunkt über die langweiligen Dialoge und die gezwungen zum Nachdenken anregenden Sätze ein, die mit der Zeit nerven. Man merkt, dass die Autorin viele Theorien über das Universum hat, wie beispielsweise das Raum-Zeit-Gefüge oder der Kampf der Fronten Wissen-ist-gefährlich-und-nicht-jeder-darf-es-beseitzen Vs. Wissen-muss-frei-zugänglich-für-jeden-sein, und sie gezwungen in dem Roman etabliert. Kein junger Erwachsener führt solch tiefsinnige Gespräche aus dem Nichts, was 70% der Dialoge unbrauchbar macht. Der Rest wiederum verspricht Spannung und der Hintergrund des Buches sowie die Motive der Machtpersonen kommen nach und nach ans Licht, was wiederum den zweiten Band gut vorbereitet.

    Insgesamt muss sich jeder ein eigenes Bild über das Buch machen, denn es hat viele berechtigte Kritikpunkte, während die eigentliche Prämisse vielversprechend ist!

  16. Cover des Buches Auris (ISBN: 9783426307182)
    Vincent Kliesch

    Auris

    (801)
    Aktuelle Rezension von: Thess12345

    Inhalt:

    In Auris begleitet man die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, die sich auf Fälle spezialisiert hat, bei denen es um mögliche Justizirrtümer geht. Als sie auf den Fall des verurteilten Phonetikers Matthias Hegel stößt, wird sie sofort misstrauisch.

    Hegel, der aufgrund seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten selbst kleinste Nuancen in Stimmen und Geräuschen analysieren kann, sitzt wegen Mordes im Gefängnis, obwohl vieles darauf hindeutet, dass mehr hinter dem Fall steckt.

    Während Jula beginnt, tiefer zu recherchieren, gerät sie immer weiter in ein Netz aus Geheimnissen, Gefahren und Ungereimtheiten. Dabei wird schnell klar, dass dieser Fall weit größer ist, als er zunächst scheint.

    Eigene Meinung:

    Die Grundidee des Buches hat mich sofort begeistert. Das Thema rund um forensische Phonetik ist unglaublich spannend und für mich etwas Neues gewesen. Ich fand es faszinierend, was man allein durch Stimmen, Sprachmuster oder Hintergrundgeräusche alles herausfinden kann. Genau dieser Aspekt hebt das Buch für mich von vielen anderen Thrillern ab.

    Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass dieser Bereich noch etwas stärker im Fokus steht. Die Ansätze waren sehr interessant, aber an manchen Stellen hätte ich gerne noch mehr Einblicke in diese besondere Fähigkeit bekommen.

    Der Fall selbst war durchgehend spannend aufgebaut und hat mich zum Miträtseln eingeladen. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt und habe das Buch wirklich schnell durchgelesen.

    Jula fand ich als Protagonistin sehr gelungen. Sie ist sympathisch, mutig und bringt durch ihre Vergangenheit eine emotionale Tiefe mit. Ihr Weg zur True-Crime-Podcasterin und ihre Motivation fand ich nachvollziehbar. Besonders spannend fand ich, wie ihr persönliches Schicksal immer wieder mitschwingt.

    Auch die Dynamik zwischen ihr und Matthias Hegel hat mir gut gefallen. Hegel bleibt lange rätselhaft und sorgt dafür, dass man sich ständig fragt, was wirklich hinter ihm steckt.

    Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Kapitel sind kurz gehalten und sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Gerade die vielen kleinen Cliffhanger am Kapitelende tragen dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

    Das Ende hat viele Fragen offen gelassen und sorgt definitiv dafür, dass man direkt zum nächsten Band greifen möchte.

    Fazit:

    Ein spannender Thriller mit einer außergewöhnlichen und sehr interessanten Thematik, die definitiv im Gedächtnis bleibt. Auch wenn mir stellenweise noch das gewisse Etwas und etwas mehr Tiefe im Bereich der Phonetik gefehlt haben, konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Das offene Ende sorgt für große Neugier auf die Fortsetzung.

  17. Cover des Buches Palace of Glass - Die Wächterin (ISBN: 9783764531959)
    C. E. Bernard

    Palace of Glass - Die Wächterin

    (654)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Palace of Glass spielt in einer Welt, in welcher es manchen Personen möglich ist durch bloßen Hautkontakt Menschen zu lesen. Sie können Gedanken und Erinnerungen lesen und diese dann nach Belieben manipulieren. Magdalenen werden diese Personen genannt. Rea ist eine solche und damit gefürchtet und geächtet, sollte jemand herausfinden, dass sie diese Gabe besitzt. Umso schwierig wird es, als sie zur Leibwächterin des Prinzen auserkoren wird. Sie muss die Gabe verstecken, aber ohne diese wird sie den Prinzen vermutlich nur schwer beschützen können, oder? 

    In Raes Welt hinein zu finden ist gar nicht schwer. Anschaulich wird alles beschrieben und auch die Regeln der Welt sind klar. Nackte Haut ist verboten und wer einen Magdalene ist wird getötet. Ganz klar also, dass Rae versucht nicht aufzufallen, doch scheinbar ist ihre Gabe auch eine Sucht, da sie die Berührung von Haut benötigt. Zudem kämpft sie mit inneren Dämonen, der sich auch für Rae manifestieren kann. Zumindest glaube ich das, denn was es mit der dunklen Kreatur auf sich hat, die um ihre Beine streicht, bleibt bis zum Ende offen. Die Gedanken und Handlungen von Rae konnte ich relativ gut nachvollziehen, aber nicht alle gutheißen. Dennoch war sie mir Recht sympathisch und ist mir auch ganz klug erschienen. 

    Die weiteren Charaktere sind schubladenhaft. Man weiß meiner Meinung nach genau, wen man vor sich hat und auch, wenn es bezüglich zwei Personen scheinbar unklar sein soll, so hatte ich den Verdacht, von Anfang an, dass dort etwas im Busch ist. Leider kam daher nicht so viel Spannung bei mir auf. Durch die Story an sich, welche ich wirklich interessant fand, konnte dies jedoch ausgeglichen werden. Die Entwicklung war für mich großteils realistisch und hat mir daher auch gefallen. 

    Der Schreibstil ist angenehm und man kann flüssig durch die Seiten pflügen. Die Sprache ist dem Stand der jeweiligen Personen angemessen und birgt keine langweiligen Passagen. 

    Insgesamt hat mir das Buch ziemlich gut gefallen, weshalb ich es guten Gewissens empfehlen kann. Zu gerne würde ich auch erfahren, wie es mit Rae weitergeht, denn das Ende ist vielversprechend 🧤

  18. Cover des Buches Trinity - Verzehrende Leidenschaft (Die Trinity-Serie 1) (ISBN: 9783548289342)
    Audrey Carlan

    Trinity - Verzehrende Leidenschaft (Die Trinity-Serie 1)

    (519)
    Aktuelle Rezension von: love1988

    Das Cover ist ein absoluter Blickfang – elegant, sinnlich und perfekt auf die emotionale Intensität der Geschichte abgestimmt. Es transportiert die Leidenschaft des Romans schon auf den ersten Blick.

    Die Hauptfiguren sind unglaublich vielschichtig, authentisch und voller innerer Konflikte. Ihre Entwicklung ist emotional berührend, und die Chemie zwischen ihnen ist von der ersten Seite an spürbar.

    Die Nebenfiguren geben der Geschichte zusätzliche Tiefe und wirken niemals blass oder austauschbar. Sie bringen Dynamik, Wärme und genau die richtige Portion Drama in die Handlung.

    Der flüssige, gefühlvolle Schreibstil verbindet sich mit dem intensiven, atmosphärischen Setting zu einem Sog, dem man sich kaum entziehen kann.

    Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!

  19. Cover des Buches Der letzte erste Blick (ISBN: 9783736324787)
    Bianca Iosivoni

    Der letzte erste Blick

    (872)
    Aktuelle Rezension von: Rahel-Beatrice


    Rezension zu 
    Der letzte erste Blick 
    Band 1 der FIRSTS-Reihe von SPIEGEL-Bestseller Autorin Bianca Iosivoni

    𝗧𝗿𝗼𝗽𝗲𝘀 
    👀 Love at First Sight
    🏫 College Romance
    🏠 Forced Proximity
    😤 Enemies to Lovers (light)
    🫶 Friends to Lovers
    💔 Guarded Heroine

    𝗞𝗹𝗮𝗽𝗽𝗲𝗻𝘁𝗲𝘅𝘁 
    MANCHMAL GENÜGT EIN EINZIGER BLICK ...
    Das Einzige, was Emery Lance sich wünscht, als sie ihr Studium in West Virginia beginnt, ist ein Neuanfang. Sie möchte studieren, und zwar ohne das Gerede, das Getuschel und die verurteilenden Blicke der Leute zu Hause. Dafür nimmt sie sogar in Kauf, dass sie mit dem nervigsten Kerl aller Zeiten in einer WG landet. Doch es kommt schlimmer: Dessen bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dabei gehört er zu der Sorte Mann, von der Emery sich unbedingt fernhalten wollte: zu gut aussehend, zu nett, zu lustig. Und eine grosse Gefahr für ihr ohnehin schon zerbrechliches Herz ...


    𝗠𝗲𝗶𝗻 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁 
    Nach gefühlt den ersten paar Seiten habe ich direkt gemerkt, das wird ein Hit.
    Mir gefiel der Schreibstil sehr gut. Bianca hat einen super authentischen und flüssigen Stil. Diese Story ist vollgepackt mit Humor und Sarkasmus und sorgt garantiert für beste Leseunterhaltung. Die Protagonistinnen und auch die ganzen Nebencharaktere sind so süss und mit so viel Liebe ausgearbeitet. Dadurch wirken sie meiner Meinung nach auch sehr authentisch. Ich habe mich instantly in die Protagonistinnen, in die Freundesgruppe, aber auch in das College-Setting verliebt.
    Emerys Geschichte hat mich zutiefst getroffen. Ich habe absolut mit ihr mitgelitten. Ich konnte mich so sehr in ihrer Geschichte wiederfinden. Was ihr widerfahren ist, ist einfach schrecklich. Und es bewegt noch tiefer, wenn man Ähnliches selbst erlebt hat.
    Dylan gehört ganz klar zur Gattung Golden Retriever. Absolut selbstlos und für jeden Spass zu haben. Die Tension und die Dynamik der beiden habe ich total geliebt. Diese kleinen Pranks zwischen ihnen waren so unfassbar lustig. Aber auch die Freundesgruppe darf man nicht vergessen. Dieser familiäre Zusammenhalt war Gold für meine Seele. Ich bin jetzt umso gespannter auf die Geschichten mit Elle & Luke und den anderen.
    Fette Leseempfehlung!
    𝓧𝓞𝓧𝓞 𝓮𝓾𝓻𝓮 𝓡𝓪𝓱𝓮𝓵'𝓼 𝓑𝓸𝓸𝓴𝓑𝓾𝓻𝓻𝓸𝔀

  20. Cover des Buches Vier Farben der Magie (ISBN: 9783596296323)
    V. E. Schwab

    Vier Farben der Magie

    (437)
    Aktuelle Rezension von: Dosetta

    Nachdem ich von Schwabs "Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" vollauf begeistert war, war ich gespannt auf weitere ihrer Werke und habe mir die Shades of Magic Trilogie vorgenommen. 

    Schreibstil: Die Trilogie schlägt zwar nicht in die gleiche Kerbe wie der Standalone, aber zumindest vom Schreibstil habe ich mir viel versprochen und wurde auch nicht enttäuscht. Das Buch liest sich flüssig und setzt dabei erfreulicherweise auf einen griffigen, vielschichtigen und abwechslungsreichen Wortschatz, ohne zu hochgestochen zu klingen. Es wird viel Wert auf die Beschreibung von Gedanken und Gefühlen gelegt, aber auch die Darstellung der verschiedenen Welten kommt nicht zu kurz. Stellenweise wird es ein wenig langatmig, aber das hält sich absolut in Grenzen.

    Worldbuilding: Die Vorstellung der unterschiedlichen Welten, oder besser gesagt Londons, ist durchaus gelungen und spannend konstruiert. Jede Welt bietet ihnen eigene Charakteristika, sei es Architektur, Sprache, Magie oder eben Farbe. Man kann sie sich gut ausmalen, ohne dass sie dabei übermäßig kompliziert oder verkrampft wirken. Auch wenn wir in diesem ersten Teil das Schwarze London noch nicht kennenlernen, so verlaufen die Anspielungen darauf nicht ins Leere oder bleiben unaufgelöst, sondern teasern die Handlung der anderen beiden Teile an und machen neugierig auf mehr. Ebenfalls plausibel und interessant dargestellt ist das jeweils unterschiedliche Magiesystem der Welten, und auch hier wird auf unnötige Komplexität verzichtet.

    Charaktere: Die Story wechselt zwischen den Perspektiven mehrerer Charaktere, dabei erfreulicherweise nicht zu schnell, sondern bietet einem Zeit, sich solide in den Erzählstrang einzufühlen. Jeder Charakter weist spezielle Persönlichkeitsmerkmale auf und alle wirken menschlich, also nicht rein gut/böse, sondern alle Facetten dazwischen kommen mal mehr, mal weniger zum Vorschein, was sie besonders nahbar macht. Auch werden nicht unnötige Personen vorgestellt, die letztlich nichts zur Handlung beitragen, sondern alle haben ihren erkennbaren und logisch nachvollziehbaren Teil in der Story. Selbst die Personen, die von der schwarzen Magie besessen und letztlich sterben, tragen durchaus dazu bei, die Spannung nicht nur zu steigern, sondern "das Böse" greifbarer und persönlicher zu machen, anstatt es als abstrakten Feind darzustellen. 

    Handlung: Die Handlung kommt relativ flott voran, erreicht man dann aber das Ende, fällt einem erst auf, WIE flott die ganze Reise war. Die Handlung spielte sich in nur rund 5 Tagen ab, was bei aller Fantasy-Liebe doch ein wenig unrealistisch wirkt. Die Charaktere kamen nicht mal dazu, sich eine Mütze Schlaf zu gönnen....

    Fazit: Der erste Teil der Trilogie hat in jedem Fall überzeugt und Lust auf die weiteren Teile gemacht. Einzig die Geschwindigkeit der Handlung hätte etwas gedehnt und dadurch ein wenig glaubwürdiger gemacht werden können.

  21. Cover des Buches Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (ISBN: 9783846601082)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer das Dunkel ruft

    (413)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Hoppe

    Kaleidra von Kira Licht Band 1 der Triologie und ich fand das Buch einfach toll. Ich habe am Anfang erst ein bißchen gebraucht um rein zu finden, aber danach bin ich nur so durch die seiten geflogen. Ich finde den schreibstil einfach und unglaublich humorvoll. Der Schlagabtausch zwischen Emilia und Ben ist einfach hervorragend! Es passiert so viel in dem Buch und das offene Ende hat mich komplett zerrissen. 

    Ich bin sehr auf Band 2 gespannt. 

  22. Cover des Buches Das eisige Feuer der Magie (ISBN: 9783492281782)
    Jennifer Estep

    Das eisige Feuer der Magie

    (1.000)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Black Blade stand wirklich lange auf meinem SUB und ich bin sehr froh, dass ich es nun endlich gelesen habe. 🧡

    Gleich auf den ersten Seiten wird die Welt schon ganz nebenbei gut erklärt.
    Ich mag es sehr, wenn Informationen so natürlich in die Geschichte eingebaut werden, dass man alles versteht, ohne von Erklärungen erschlagen zu werden.
    Genau das ist hier wunderbar gelungen und hat mir den Einstieg enorm erleichtert.

    Die Geschichte spielt in West Virginia, genauer gesagt in Cloudburst Falls, einer magischen Stadt, die Touristen wegen ihrer besonderen Wesen und Monster anzieht.
    Magiebegabte, gefährliche Kreaturen und kleine Pixies, von denen ich übrigens unbedingt eine brauche 😅, sorgen für eine richtig spannende Atmosphäre.
    Zusätzlich gibt es mafiaartige Familienstrukturen und bei einigen eine klare Trennung zwischen Magiebegabten und normalen Menschen, die teilweise als weniger wert angesehen werden.
    Diese Mischung macht die Welt düster, faszinierend und sehr lebendig.

    Lila ist 17 Jahre alt, eine magiebegabte Diebin mit besonderen Talenten.
    Sie leidet sehr unter dem Verlust ihrer Mutter.
    Anfangs war sie mir tatsächlich erst auf den zweiten Blick sympathisch.
    Ich mag ihre große Klappe und direkte Art, aber manchmal wirkt sie auch etwas unfair.
    Je besser man sie kennenlernt, desto verständlicher werden jedoch ihre Ängste und ihr Verhalten.
    Sie ist eine Einzelgängerin, weil sie große Angst davor hat, erneut jemanden zu verlieren, sobald sie ihr Herz öffnet.
    Eine unerwartete Begegnung stellt ihr Leben schließlich komplett auf den Kopf.
    Devon mochte ich richtig gern.
    Die Verantwortung, die auf seinen Schultern lastet, ist schwer und belastend, und genau das konnte ich beim Lesen deutlich spüren.
    Felix mit seinem Plappermaul hat die Geschichte an vielen Stellen wunderbar aufgelockert und mir so manches Schmunzeln entlockt.
    Besonders emotional waren für mich die Rückblicke in Lilas Vergangenheit.
    Diese Szenen gingen mir sehr nahe und haben die Figuren noch greifbarer gemacht.

    Was ich etwas Merkwürdig fand, war die Bezeichnung „Herrenhaus“ für das eigene Zuhause.
    Irgendwie wirkte das auf mich etwas seltsam, auch wenn es faktisch natürlich stimmt.

    Insgesamt ist es für mich ein spannender, atmosphärischer Auftakt mit einer faszinierenden Welt, interessanten Figuren und einer gelungenen Mischung aus Magie, Action und Emotionen.
    Ein richtig guter Start in die Reihe und definitiv eine klare Leseempfehlung. 🧡📖

  23. Cover des Buches Warrior Cats - In die Wildnis (ISBN: 9783407823656)
    Erin Hunter

    Warrior Cats - In die Wildnis

    (1.187)
    Aktuelle Rezension von: buchfee11

    Ich habe „Warrior Cats – In die Wildnis“ gelesen und fand es richtig spannend! 🐱✨ Die Geschichte rund um Feuerherz und die wilden Katzenclans hat mich sofort in eine andere Welt gezogen.

    Besonders gut gefallen haben mir:
    🔥 die detailreiche Welt der Clans
    🐾 die unterschiedlichen Charaktere mit ihren eigenen Regeln und Konflikten
    💔 die Mischung aus Freundschaft, Loyalität und Verrat

    Die Geschichte macht Lust auf mehr!

    📚 Insgesamt: Eine klare Empfehlung für alle, die Tiere, Abenteuer und ein bisschen Drama lieben!

  24. Cover des Buches Fünf (ISBN: 9783499257568)
    Ursula Poznanski

    Fünf

    (1.265)
    Aktuelle Rezension von: Nadine21

    Eine Frau wird tot auf einer Kuhweide gefunden. Auf ihren Fußsohlen sind Koordinaten. Dort angekommen, finden die Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger die eingeschweißte Hand eines Menschen. Kurze Zeit später wird erneut eine Leiche gefunden. Wie hängen Menschen, die sich scheinbar nicht gekannt haben, zusammen? Und können die Ermittler den "Owner" stoppen ehe es weitere Tote gibt? Beatrice Kaspary gerät selbst in das Visier des Täters, woher kennt er ihre Vorgeschichte?

    Der Auftakt der Reihe ist vielversprechend mit ein wenig Luft nach oben. Es war mir teilweise ein wenig zu viel abseits der Morde los. Die Ermittlerin hat auch als geschiedene Mutter einige Baustellen zu meistern. Doch das hat teilweise etwas von den Fällen abgelenkt. Lange habe ich auch gerätselt, wer der Täter sein kann und was sein Motiv ist. Die Komponente "Geocaching" mit all den geläufigen Abkürzungen und Erklärungen war für mich sehr gut eingebaut und macht direkt Lust es selbst noch einmal auszuprobieren. 

    Das Ende war für mich traurig und absolut schlüssig. Ich freue mich auf die weiteren Bände der Reihe (Blinde Vögel habe ich vor einiger Zeit schon einmal gelesen)

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