Bücher mit dem Tag "auftragsmord"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "auftragsmord" gekennzeichnet haben.

150 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass – Kriegerin im Schatten (ISBN: 9783423716529)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Kriegerin im Schatten

     (1.681)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Nach dem wahnsinnig guten Auftakt hatte ich mir direkt Band 2 zugelegt, den ich mir nun endlich vorgeknöpft habe. Wieder einmal war es die reinste spannungsgeladene Achterbahnfahrt, die mit gut durchdachten Enthüllungen um die Ecke kommt und einen durchgehend an die Seiten fesselt.

     

    Der zweite Band knüpft fast nahtlos an Band 1 an und schildert die Geschehnisse, nachdem Celaena zum Champion des Königs ernannt wurde. Wieder einmal wartet die Autorin mit einer nicht versiegen wollenden Flut an innovativen Ideen auf und weiß es gekonnt, den Leser an die Seiten zu bannen. Ich bin wahnsinnig fasziniert davon, wie einfallsreich, komplex und gut durchdacht das Worldbuilding ist – die Geschichte ist mit so vielen Details gespickt, dass sie immer wieder aufs Neue zu überraschen weiß. Gerade in diesem Band sind so viele neue Dinge ans Licht gekommen, die unfassbar viel Spannung aufbauen und die Vorfreude auf das Weiterlesen immer weiter steigern.

     

    Das Buch wechselt zwischen etwas ruhigeren und spannungsgeladenen Szenen, wobei letztere gegen Ende natürlich stark überwiegen und sich immer weiter zuspitzen. Die ganze Zeit muss man einfach wissen, wie es weitergeht; jede Szene ist interessant und/oder spannend, zu keiner Zeit verliert das Buch an Sogwirkung. Die Charaktere tragen so viele Geheimnisse oder Rätsel mit sich herum, dass man durchgängig am Mitfiebern und -rätseln ist. Besonders viel Spaß macht es, das Buch gleichzeitig mit Freunden zu lesen, um sich gleich dabei über die eigenen Theorien auszutauschen.

     

    Während in Band 1 die Beziehung zwischen Celaena und Dorian vordergründiger war als die zwischen ihr und Chaol, war es in diesem zweiten Band nun (leider) andersherum. Schon seit Band 1 habe ich Dorian aufgrund seines amüsanten, klugen und liebenswürdigen Charakters ins Herz geschlossen und freue mich über jede Szene, in der er auftaucht. In diesem Band ist er nach den Geschehnissen aus dem Auftakt Celaena gegenüber etwas zurückhaltender, er ist weniger er selbst, aber weiterhin ein wahnsinnig guter Freund, der damit zurechtkommen muss, dass sich zwischen Celaena und Chaol langsam etwas anbahnt. Chaol mag ich zwar auch sehr, aber die Tatsache, dass Dorian mit Celaena zu meinen absoluten Lieblingscharakteren gehört, hat es mir etwas erschwert, das zwischen ihm und Celaena richtig zu genießen. Nichtsdestotrotz liebe ich die Dynamik zwischen den dreien und hoffe auf diesbezüglichen Nachschub in den Folgebänden.

     

    Wieder einmal genial war natürlich Celaena als starke weibliche Protagonistin, deren Toughness in diesem Band sogar noch mehr zur Geltung kommt als in Band 1. Es macht unglaublich viel Spaß, diese ganz und gar nicht perfekte Protagonistin auf ihrem Weg zu begleiten. Celaena ist arrogant und vielleicht sogar egoistisch, sie kämpft für sich selbst und nicht für ein höheres Ziel; aber gleichzeitig liebt sie ihre Freunde so sehr, dass sie alles für sie tun und alles für sie opfern würde. Sie ist keine typische Heldin, aber gerade dadurch irgendwie echter.

     

    Das Tempo der Handlung ist glaubwürdig und trägt zum Aufbau der Spannung bei. Rätsel werden nie sofort gelöst, Geheimnisse nie sofort aufgedeckt und Verräter nie sofort entlarvt. Es wird sich Zeit gelassen, gleichzeitig passiert trotzdem so unglaublich viel, dass man als Leser kaum durchatmen kann. Vor allem gegen Ende schwillt die Spannung immer weiter an und einige gut vorbereitete Twists, zu denen es vorher schon unauffällige Andeutungen gab, lassen einen überrascht, geschockt und begeistert zurück. Nach den neuen Entwicklungen ist die Vorfreude auf den Rest der Reihe unendlich groß und ich fiebere dem Wiedersehen mit Celaena, Dorian und Chaol bereits gespannt entgegen. Wieder mal ein Volltreffer von Sarah J. Maas.

     

    Fazit

    Nach dem grandiosen Auftakt geht es jetzt gnadenlos spannend und überraschend weiter. Der zweite Band steht dem ersten in nichts nach, wartet mit innovativen Ideen, starken vielschichtigen Charakteren und einer Handlung mit Sogwirkung auf und lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Wieder einmal 5 Sterne und ich hoffe, es geht so stark weiter!

  2. Cover des Buches Ich finde dich (ISBN: 9783442482580)
    Harlan Coben

    Ich finde dich

     (464)
    Aktuelle Rezension von: Krimi-Fan_2021

    Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Sowohl der Schreibstil als auch die Handlung haben mich gleich in den Bann gezogen, die Hauptfigur war sehr sympathisch und deren Motive für mich gut nachvollziehbar. Die Aufklärung des Falles hat mich nicht zu 100 Prozent überzeugt, dennoch kann ich das Buch allen, die eine gute, spannende Unterhaltung (ohne zu viel Blutvergießen) suchen, nur wärmstens weiterempfehlen.

  3. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (723)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Es sind zwei Monde, oben am tiefblauen Himmel. Zwei Monde, die daraufhin weisen, dass es nicht das Jahr 1984 ist, in dem wir uns befinden. Zumindest nicht das "normale" 1984. Das 1984, das wir kennen. Wir sind falsch abgebogen, in einen falschen Zug gestiegen, bei dessen Schienen eine Weiche umgestellt wurde, so dass wir jetzt woanders sind, in einer anderen Welt. In 1Q84. Doch wir sind nicht alleine. Wir sind nicht die einzigen, deren Welt, deren Leben, sich in einem einzigen Moment völlig verändert. Auch Tengo findet sich in 1Q84 wieder. Tengo, Mathematiklehrer und aufstrebender Autor, der sich dazu bereit erklärt hat, das Manuskript der 17-jähiren Fukaeri so zu überarbeiten, dass der Jury gar nichts anderes übrig bleibt, als ihr den begehrten Literaturpreis eines renommierten Magazins zu verleihen. Und auch Aomame muss sich mit dem Leben in 1Q84 arrangieren. Eigentlich ist sie Fitnesstrainerin, doch nebenbei empfiehlt sie sich als Auftragskillerin, die die Männer misshandelter Frauen für ihre begangenen Taten bestraft. Ihr nächster Auftrag wird dabei auch ihr Letzter sein, denn die Gefahr, in die sie sich dafür begibt, kann größer kaum sein. Weder Tengo, noch Aomame ahnen, welche gravierenden Folgen ihre Entscheidungen und Handlungen in 1Q84 nach sich ziehen und in welchem unglaublichen Kosmos sie sich befinden. Denn nicht nur die veränderte Realität stellt eine Herausforderung für die beiden dar, sondern eine Reihe weiterer Gefahren wartet auf sie. Bereit zuzuschlagen. Da sind die Vorreiter, eine anfangs politische Gruppe, die sich, völlig radikalisiert, zu einer fanatischen religiösen Sekte entwickelt hat.  Da ist ein alt eingesessener Professor, der insgeheim seine eigenen Ziele verfolgt. Und da sind die „Little People“, eine unbekannte Macht, kraftvoll und undurchsichtig, die scheinbar überall ihre Fäden zieht und mysteriöse Puppen aus Luft spinnt. Es ist schwer in Worte zu fassen, dieses 1Q84, dieses unglaubliche Universum, in das Murakami den Leser rückhaltlos zieht. Dabei handelt es sich bei 1Q84, anders als vielerorts vermutet, nicht etwa um eine Parallelwelt zu der unseren, sondern schlichtweg um eine Veränderung der Realität, einer Weiche, die umgestellt wurde. Die Frage, welche Entscheidungen und Handlungen  zu der Umstellung der Weiche führen, ist eine der spannendsten des gesamten Romans. Ist eine Art Strafe für moralische Vergehen, ganz im Sinne von Kafka’s Prozess? Ist es purer Zufall, dass sowohl Tengo, als auch Aomame in dieser Welt gelandet sind ? Oder ist es vielmehr ihre Liebe, die die beiden, obwohl sie sich Jahre lang nicht mehr gesehen haben, gemeinsam hineinwirft in diese gefährliche, undurchsichtige Welt? Die Sprache ist typisch Murakami – bildhaft, metaphorisch, geladen. In alt üblicher Manier schildert der Autor diese Welt so detailreich, so fantastisch, dass man gar nicht in der Lage ist, die Existenz von Dingen wie den „Little People“ in Frage zu stellen. Dass man niemals anzweifeln würde, dass durch das Spinnen einer Puppe aus Luft eine gewaltige Explosion entstehen kann. Dabei spannt Murakami den Bogen weit über aktuelle Themen wie Politik, Religion, die Rolle von Sekten, Literatur und Musik – alles taucht auf im Kosmos von 1Q84. Da wird sich auf von Wittgenstein berufen, auf Jung, Platon und Aristoteles. Es wird Proust gelesen und Schallplatten der 50er gehört. Und es wird Orwell zitiert. Immer wieder rückt dessen Dystopie "1984" in den Fokus, so dass die Parallelen unvermeidbar werden. Der "Big Brother" und die "Little People" - beide kontrollieren sie, beide bewachen sie. Doch im Gegensatz zu dem "Big Brother", der alles von oben in seinem alles überschauenden Blick hat, agieren die "Little People" in kleineren Dimensionen, bewachen von innen, direkt aus der Gesellschaft heraus. Es ist keine Frage: 1Q84 ist ein unglaubliches, ein mitreißendes Buch. Es ist eine Art Dystopie und gleichzeitig eine Geschichte über Mut, Freundschaft  und bedingungsloses Vertrauen. Und es ist eine Geschichte über Liebe. Über grenzenlose, Jahre überdauernde Liebe. Über zwei Menschen, die sich durch nur einen einzigen Moment ein Leben lang verbunden fühlen und einander nicht aufgeben. Zugegeben, Sie müssen sich darauf einlassen, auf die Reise in die Welt von 1Q84. Doch haben Sie dies getan, werden Sie dieser Welt nicht mehr so schnell entfliehen können. Die gut 1000 Seiten lesen sich dabei wie im Flug und der unglaubliche (unglaublich böse) Cliffhänger am Ende von Buch 2 wird sie direkt zu Buch 3 greifen lassen. Neben "Hard boiled wonderland und das Ende der Welt" für mich der beste Murakami!                            

  4. Cover des Buches Erbe und Schicksal (ISBN: 9783453471368)
    Jeffrey Archer

    Erbe und Schicksal

     (226)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    England im Jahr 1945. Harry und Emma scheinen ihr Glück gefunden zu haben. Harry hat weiter Erfolg mit seinen Romanen und Emma kommt endlich in den Vorstand der Barrington Gesellschaft. Giles beschreitet seinen Weg weiter in der Politik. Doch alte und neue Feinde spinnen sich um die Familie, besonders um Sebastian Clifton. Die Familie hat mit einem Schicksalsschlag zu rechnen.


    Bei diesem Buch handelt es sich um Teil 3 der Clifton-Saga. Diesen Teil kann man zwar unabhängig der anderen Teile lesen, dennoch empfiehlt es sich die anderen Teile zum besseren Verständnis vorab zu lesen. 


    Das Buch umfasst 510 Seiten und ist, wie aus den vorherigen Büchern bereits bekannt, aus den verschiedenen Perspektiven der Charaktere geschrieben. Dadurch erhält man viele gute Einblicke. Es wird dadurch jedoch nicht langweilig, es bleibt spannend. Die Charaktere wirken sehr authentisch und sie sind mir zum Großteil auch sehr sympathisch. 


    Das Buch beginnt da, wo Teil 2 aufgehört hat. Dadurch konnte ich sehr gut in die Geschichte starten. 


    Die Geschichte hat wieder einige Höhen, Tiefen und überraschende Wendungen parat. Die Entwicklung von Sebastian wird hier gut beschrieben. Er spielt in diesem Buch gerade zur Mitte und gegen Ende eine bedeutsame Rolle. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es mit ihm weitergeht und welche Überraschungen der Autor mit ihm noch parat hat. 


    Das Ende war sehr spannend gestaltet, sodass ich es kaum abwarten kann, den nächsten Band zu lesen.

  5. Cover des Buches Erwartung DER MARCO-EFFEKT (ISBN: 9783423216203)
    Jussi Adler-Olsen

    Erwartung DER MARCO-EFFEKT

     (598)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Der neue Teil der Sonderdezernat Reihe ist wie auch die Teile davor Top, spannend die Charaktere sind immer noch Mega sympathisch und es wird nicht langweilig. Ich kann nur sagen wie immer gutes Buch ich freue mich auf alle weitere Teile. Absolut geniale Reihe einfach <3 

  6. Cover des Buches Spinnenkuss (ISBN: 9783492280938)
    Jennifer Estep

    Spinnenkuss

     (553)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Spinnenkuss ist der Auftakt einer mal ganz anderen Fantasy-Reihe. Das Cover gefällt mir gut. Das Gesicht und allgemein die Stimmung des Covers passt gut zur Geschichte. Man kann gleich einschätzen, dass es sich um eine düstere Story handelt und das finde ich natürlich gut. Gin ist eine sympathische Figur, die mir manchmal dafür, dass sie Auftragsmörderin ist. Detektiv Donovan Caine ist rechtschaffen, moralisch und ehrlich, er gehört zu einer aussterbenden Sorte Mann, erst recht in einer Stadt wie Ashland, die vor Gewalt und Kuroption nur so stöhnt.
    Finn, ist der reiche Schönling, mit allerlei Kontakten und einer schwäche für schnelle Autos und schöne Frauen. Ich mochte beide Charaktete sehr gerne, auch wenn man nicht viel über Caines Gedanken und Gefühle erfährt, da die Geschichte komplett aus Gins Perspektive geschrieben ist. Auch die Nebencharaktere wie Gins Mentor Fletcher, sein Sohn Finn oder der Detective Donovan Caine waren liebevoll und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Ihr Schreibstil ist außergewöhnlich. Sie beschreibt Dinge, Situationen und Personen so detailgetreu, dass man denkt man wäre mittendrin. Auch wenn die Geschichten sich oft ähneln, kommt es einem dennoch vor, als lese man wieder was ganz anderes und man möchte einfach nur in ihre Welt eintauchen.

  7. Cover des Buches Der Weg in die Schatten (ISBN: 9783442266289)
    Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Die Grundidee hinter der Geschichte fand ich klasse. Leider war für mich die Umsetzung nicht so ideal. Es war nicht leicht, in die Handlung einzutauchen. Dazu war der Beginn der Erzählung zu fragmentiert. Vieles wurde angedeutet, ohne es zu Ende zu führen.

    Wir haben einen Assassinen, hier Blutjunge genannt und seinen Lehrling. Es gibt drei Magier, einer davon prophetisch begabt, so dass er das Geschehen mit Hilfe eines magischen Schwertes lenken will. Dazu kommt ein junger Lord und dessen Vater, den Herzog, der den besseren König abgegeben hätte. Doch das Reich hat mit dem egoistischen, faulen und einfältigen König Aleine Gunder IX. einen schwachen König. Die wirkliche Macht im Land haben die Sa´kage, neun Unterweltfürsten, die alles von Handel, Schmuggel, Handwerk, Bordellen bis zu den Regierungsgeschäften im Griff haben. Dies setzen sie mit Gewalt, Erpressung und der Ermordung lästiger Gegner durch. Dazu kommt noch ein Gottkönig, der das Reich von außen her bedroht. 

    Wir haben interessante Figuren und zahlreiche Konflikte. Dennoch muss sich der Leser durch knapp siebenhundert Seiten kämpfen, um die Geschichte zu begreifen.  

    Die Handlung wird aus Sicht mehrere Personen erzählt. Die einzelnen Fragmente scheinen willkürlich und ohne Zusammenhang. Hauptprotagonist ist Kylar, der eigentlich Azoth heißt. Doch diese Figur wird nie richtig greifbar, so dass der Leser sich mit ihr nicht wirklich identifizieren kann. 

    Nicht nur Kylars Lebensgeschichte steht im Vordergrund des Buches, sondern auch der Krieg um die Stadt Cenaria, bei dem das Nachbarland Khalidor und sein Gottkönig eine tragende Rolle spielen. Auch die Sa'kagé haben ihre Finger mit im Spiel. Der Krieg am Ende des Buches kam zwar ein wenig übereilt daher, aber dadurch blieb das Ende offen.

    Der Mord an dem jungen Prinzen entbehrt jeder Logik. Auch wenn es ein Auftragsmord war, so wäre er nie auf diese Weise durchgeführt worden. Die Ermordung des Prinzen durch die Geliebte des Königs erschien mir zu konstruiert.

    All die sinnlosen Morde auf den Schluss hin. Der Autor hat einige der interessantesten Figuren mit einem Handstreich aus dem Spiel genommen. So viele verpasste Gelegenheiten, die der Handlung eine völlig neue Richtung hätten geben können. 

    Es gibt mehrere Gründe warum Roth nicht Ratte sein kann: Erstens kannten etliche Personen sowohl Roth wie auch Ratte. Unmöglich, dass einer die Identität des anderen annehmen konnte. Zweitens hatte Durzo Blint Rattes Leiche gesehen, wäre es Roth anstelle des geforderten Mordopfers gewesen, hätte der Blutjunge dies erkennen müssen.

    Trotz manchen Schwierigkeiten ist es keine Verschwendung, dieses Buch zu lesen. Ein gut ausgearbeitetes Fantasyabenteuer mit raffinierten Ideen. Insgesamt hat mich die düstere Atmosphäre, die der Autor erschafft, begeistert. Aber auch die erbarmungslose und sehr brutale Welt konnte Brent Weeks perfekt wiedergeben.

  8. Cover des Buches Dark Places - Gefährliche Erinnerung (ISBN: 9783596173983)
    Gillian Flynn

    Dark Places - Gefährliche Erinnerung

     (417)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die Protagonistin Libby und auch Lyle waren mir sympathisch, anfangs hatte ich jedoch leichte Startschwierigkeiten mit dem Buch. Ich fand, es zog sich und war sehr langatmig. Gerade durch die vielen Blenden in die Vergangenheit wirkte es manchmal ein bisschen langweilig. Es passierte allerdings wirklich enorm viel in diesem Buch und das Ende hatte ich so auch nicht vorhergesehen. Die Atmosphäre gefiel mir eigentlich auch ganz gut – Libby und Lyle die ermitteln und der Sache von damals auf die Spur kommen möchten. (SPOILER) Die Reaktion von Ben, als er seine Familie tot aufgefunden hatte, fand ich irgendwie aber ein bisschen unglaubwürdig, da er nicht einmal zu trauern schien. (SPOILER ENDE) Noch ein paar positive Sachen waren für mich das Verhältnis von Libby und Lyle, der Charakter von Diondra oder auch das Familienleben der Days. (SPOILER) Sachen, die mir eher nicht so gefielen, waren die Teufelsanbetung von Ben, Diondra und Trey oder Libbys Besuch bei ihrem Vater. (SPOILER ENDE) Außerdem waren einige tolle Settings dabei, wie Diondras Haus oder das der Days. Das Buch konnte mich dadurch also doch noch voll von sich überzeugen.

  9. Cover des Buches Nebelkind (ISBN: 9783734100697)
    Emelie Schepp

    Nebelkind

     (77)
    Aktuelle Rezension von: makama

    Ihre Alpträume plagen die Staatsanwältin Jana Berzelius schon seit ihrer Kin dheit, doch sie weiß nicht warum, denn an vieles kann sie sie sich nicht erinnern. Sie is quasi leer..... Doch dann ein Mord an einem hohen schwedischen Beamten --- der Täter ein Kind!!!! Die Polizei tappt im Dunkeln und die Staatsanwältin ermittelt auf eigene Faust ..... Dann wird der Junge gefunden - tot - auch ermordet und er trägt merkwürdige Teichen im  Nacken - das Wort "Thanatos" - eine Todesgottheit.  Und auch Jana hat so ein Zeichen im Nacken ---- auch den Namen einer Todesgöttin und nun will sie wissen WARUM..... koste es was es wolle....

    Fazit und Meinung:

    Ein ungewöhnlicher Krimi, als Thriller würde ich ihn nicht bezeichnen. Spannend und unteressant .... Kinder die ihren Eltern entrissen worden und gezeichnet wurden .... sie werden ausgebildet und müssen nun neuen Herren dienen, auch wenn es ihr Leben kostet.  Das Buch hat zwei Erzählebenen, von denen eine in die Vergangenheit führt - Janas Vergangenheit - und die ist gausam - sehr grausam..... Die Protagonisten konnten mich nicht so ganz überzeugen, (leider) und auch das Ende kam etwas zu schnell und übereilt. Ansonsten habe ich mich gut unterhalten gefühlt und vergebe gute 4 Sterne für dieses Buch.

  10. Cover des Buches Engelsgrube (ISBN: 9783404171712)
    Eva Almstädt

    Engelsgrube

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Lene-s

    Pia Korittki, gut gezeichnete weibliche Protagonistin der bisher 17 Folgen der Krimireihe, ist sympathisch und ihre privaten und beruflichen Kämpfe sind realistisch beschrieben. Dies ist auch der Teil, der mir in allen Bänden dieser Reihe  sehr gut gefällt (ich lese gerade die ersten Folgen noch einmal, um die Entwicklung von Pia wieder klar zu kriegen).

    Der Schreibstil von Eva Almstädt ist angenehm und für einen Regionalkrimi werden die Eigenheiten der Region nicht übertrieben dargestellt, sondern bilden einen passenden und gut beschriebenen Hintergrund. Die Plots sind oft etwas sehr abenteuerlich konstruiert aber nicht so, dass man entnervt davon ist - der Dreh das Ganze zu einem schlüssigen Ende zu bringen gelingt dann doch.

    Fast alle Bände dieser Reihe, so auch der zweite Band, sind so  an manchen Stellen zu langatmig und veranlassen mich dazu, einfach mal Seiten zu überfliegen, statt genau zu lesen... Auch wenn E.Almstädt also manchmal Seiten schindet, was soll's - angenehme Freizeitunterhaltung zum Abschalten ist es jedenfalls.


  11. Cover des Buches Das Gold des Lombarden (ISBN: 9783499270888)
    Petra Schier

    Das Gold des Lombarden

     (76)
    Aktuelle Rezension von: theophilia

    Klappentext aus Amazon

    “ Die Macht des Geldes
    Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt – hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen.
     Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet scheint und doch ein düsteres Geheimnis hegt. Schon bald schwebt Aleydis in großer Gefahr, und es sieht aus, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt …“

     Meine Meinung

    Das Buch mit 448 Seiten und 24 Kapitel ist der erste Band der Lombarden Reihe.

    Es macht Sinn die Lombarden Trilogie  mit dem ersten Band zu beginnen. Es ist aber nicht zwingend notwendig.

     

    Das Buch umfasst einen sehr kurzen Zeitrahmen innerhalb weniger Wochen.

     

    Mir gefällt sehr gut, dass Frau Schier selbständige, gut ausgebildete Frauen in ihren historischen Romanen als Hauptfigur haben. Es zeigt ein ganz anderes Bild auf das dünstete Mittelalter. Frau Schier macht sich viel Mühe ihre Bücher historisch richtig

    darzustellen.

     

    Der Autorin ist ein ausführliches Personenverzeichnis mit Beziehungsgeflecht sehr wichtig. Ohne dieses wäre der Roman nur schwer zu verstehen. Zudem enthält das Buch ein Stadtplan   von Köln aus  dem Jahr 1423.

     Fazit

    Spannender historischer Roman – auch ein Krimi

     

  12. Cover des Buches Eifersucht (ISBN: 9783426654460)
    Andreas Föhr

    Eifersucht

     (72)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Der erste Band hat mir schon gut gefallen und dieser steht ihm in kaum etwas nach.  Eher unwillig übernimmt Rachel Eisenberg die Verteidigung von Judith Kellermann. Diese soll ihren Lebensgefährten in die Luft gesprengt haben. Und prompt findet man auch Reste des Sprengstoffs bei ihr….

    Ein zweiter Handlungsstrang spielt in der Vergangenheit und es gibt auch noch ein paar „Nebenwege“. Mich fasziniert immer wieder, wie er Autor es schafft, das alles schlüssig und sinnvoll am Ende zusammen zu fassen.

    Jedenfalls war es packend und gut zu lesen.

     

  13. Cover des Buches Wundmal (ISBN: 9783802597626)
    Saskia Berwein

    Wundmal

     (53)
    Aktuelle Rezension von: SofiaMa

    Hach ja, die Bücher von Saskia Berwein. Sie gefallen mir alle sehr gut.
    Normalerweise hat man bei Krimis bzw. Thrillern ja immer so komische Cover, aber hier muss ich sagen, dass sie mir allesamt gut gefallen. Im Fokus ist immer irgendein Gegenstand (hier die Dornen), an dem Blut ist.
    So erkennt man im Buchladen auch von Weitem, dass diese Bücher zusammengehören, und das finde ich bei Reihen immer besonders wichtig.

    Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang.



    Ich habe ja bereits die ersten drei Teile dieser Reihe gelesen, und von allen Büchern war ich gleichermaßen begeistert.
    Dementsprechend habe ich mich dann natürlich auch gefreut, als ich "Wundmal" in den Händen hielt, und ich muss sagen, ich wurde, wie erwartet, wieder nicht enttäuscht! ^^

    Teil 4 ist vom Niveau her vergleichbar mit seinen Vorgängern. Bis auf ein Buch (ich meine, das war der zweite Teil...) sind die Spannungskurven bei allen ähnlich aufgebaut.
    Ganz zu Anfang wird man in das Geschehen mit dem Verbrechen eingeführt, wodurch bereits auf den ersten paar Seiten eine gewisse Spannung vorhanden ist. Dann beginnen die Ermittlungen, die bis zu einem Punkt auch gut voranschreiten.
    Ab diesem Punkt jedoch kommen die Ermittler vorerst nicht weiter, die Spannung steht also erst einmal.

    Das klingt jetzt natürlich so, als wären Berweins Bücher alle nach Schema F aufgebaut und als würde sich in ihren Büchern nichts Neues finden. Normalerweise würde ich das auch stark bemängeln - schließlich will ja keiner von uns vier verschiedene Bücher lesen, die alle gleich aufgebaut sind und somit zwangsläufig irgendwann auch langweilig werden! -, allerdings hat die Autorin dieses Problem in ihren Büchern geschickt gelöst.

    Denn neben jedem Fall geht es selbstverständlich auch um die beiden wiederkehrenden Protagonisten Jennifer Leitner und Oliver Grohmann, die dann in diesen Leerstellen Buch für Buch mehr Background bekommen. Das gefällt mir jedes Mal besonders gut, da die beiden mir sehr sympathisch sind, und ich gerne mehr über sie erfahren möchte. So ist nicht nur der zu lösende Mordfall ein Spannungsfaktor, auch die Nebenhandlung, die sich um die beiden und ihre Familien dreht, hält den Leser ans Buch. So einen Nebenplot gibt es bisher in jedem Buch, und wo die Figuren zu Anfang noch recht oberflächlich sind, weiß man jetzt schon um Einiges mehr über sie. Allein deswegen ist es im Übrigen auch ratsam, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen, da es immer wieder Spaß macht, Neues über die Charaktere zu erfahren.

    Ja, das klingt ja alles erst einmal schön und gut, aber ihr fragt euch jetzt sicherlich, wieso ich den Büchern bisher "nur" 4 Lesehasen gegeben habe, wenn sie mir doch so supergut gefallen richtig? Tja, das wird hier leider auch nicht anders sein, da ich, wie auch bei den übrigen Büchern (bis auf das eine Buch, das ich oben schon erwähnt habe), bis jetzt immer schon nach ca. 200 Seiten wusste, wer der Täter ist bzw. wie das Buch in etwa ausgehen würde. Das ist jedes Mal echt ärgerlich, da ich wirklich selten Krimis oder Thriller lese, die mich am Ende tatsächlich überraschen! Vielleicht lese ich in diesem Genre auch einfach nur zu viel, aber schade ist es trotzdem, da so natürlich immer etwas Spannung genommen wird.

    Bei "Wundmal" ist es übrigens auch so, dass in dem Nebenplot, in dem es um Jennifer und ihren Bruder Bastian geht, ein Geheimnis thematisiert wird, hinter das ich auch relativ schnell kam, und es mich demzufolge bei der Auflösung auch nicht wirklich überrascht hat.
    Hier war für mich also nichts mit Überraschungseffekt.

    Trotz allem hat mir das Buch doch sehr gut gefallen, woran auch der tolle Schreibstil, der nicht zu einfach, aber eben auch nicht zu kompliziert ist, nicht unschuldig ist. Weiterhin ist mir erneut aufgefallen, dass die Autorin sich bei der Recherche zu ihrem Buch bzgl. der Polizeiarbeit usw. augenscheinlich Mühe gegeben hat, soweit ich das als Laie natürlich beurteilen kann. Das gefällt mir auch immer besonders gut, da die Geschichte so an Authentizität gewinnt.





    Alles in Einem ist "Wundmal" also eine gelungene Fortsetzung der Reihe, die wieder mit tollen Charakteren und einem interessanten Plot punktet. Einzig schade ist, dass ich sowohl mit der Auflösung, was den Mord als auch was Jennifers Familiengeschichte angeht, nicht überrascht wurde, da ich beides schon viele Seiten vorher herausfinden konnte. 4/5 Sterne.
  14. Cover des Buches Schafkopf (ISBN: 9783426504864)
    Andreas Föhr

    Schafkopf

     (184)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Schon wirr. Da kletterst den Berg hinauf und willst dem Kommissar gerade erzählen wer mit dem verschwinden deiner Freundin zu tun hat und da wirst erschossen. Kopf weg. Der Kommissar, in diesen Fall der Urbayer Kreuthner weiss nicht wie ihm geschieht, realisiert das Geschehen erst gar nicht da selber mir der eigenen Kondition kämpfend. Tja Pech gehabt Kummeder, wurdest als falsches Opfer weggeblasen. Das Tohuwabu beginnt, die Suche nach dem Mörder resp. die Suche nach dem 'richtigen' Opfer. Dies alles im Bayrischen Nebel, wo den depperten Polizisten in eben diesem Nebel die Polizeikarre geklaut wird.


    Unterhaltsamer Krimi der eindeutig vom trockenen und bitterbösen Humor des Kommisar Kreuthner getragen wird.

  15. Cover des Buches Heart Of Ivy - Geliebter Feind (ISBN: 9783570310694)
    Amy Engel

    Heart Of Ivy - Geliebter Feind

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Man liest sich sehr schnell durch das Buch. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Schreibstil sehr angenehm ist. Es ist komplett in der Ich-Perspektive, aus Ivys Sicht, geschrieben und das ist für mich immer ein sehr positiver Aspekt. 

    Stichwort Ivy: Hier wurde ein echt tolles Mädchen als Protagonistin erschaffen. Sie ist jung, sie ist unerfahren, dennoch ist sie ein starker Charakter, der sich sehr wohl für ihre Mitmenschen interessiert. Sie macht einen Wandel durch, indem sie ihr Herz den richtigen Menschen gegenüber öffnet und ihrer Familie gegenüber schließt. Sie wurde ihr Leben lang manipuliert und hat genug davon das Richtige mit falschen Methoden zu tun. 

    Auch die anderen Charaktere kann man sich sehr gut vorstellen. Manche mag man, andere kann man nicht leiden und wieder andere schließt man ins Herz.

    Die Handlung selbst hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich muss hier nur einen Stern abziehen, da mir das alles manchmal ein wenig zu langsam ablief. Wie gesagt, Ivy hat endlich ihre Augen geöffnet, aber, dass das so lange gedauert hat, wo es doch so offentsichtlich war, hat mich ein wenig gestört.

    Aber das macht die Geschichte eventuell auch ein bisschen aus. 

    Deshalb kann ich im Großen und Ganzen sagen, dass das Buch wirklich lesenswert ist. ABER: es gibt keine deutsche Fortsetzung. Nur die Englische kam 2015 raus. Das stört mich erheblich. Ich möchte immerhin wissen, wie es mit Ivy weitergeht. 
  16. Cover des Buches Dornenkleid (ISBN: 9783426516911)
    Karen Rose

    Dornenkleid

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    Dornenkleid by Karen Rose



    Inhalt:


    Cincinnati, Ohio: Der Journalist Marcus O’Bannion ermittelt mit Detective Scarlett Bishop in dem brutalen Mord an einer jungen Philippinerin, die von einem skrupellosen Menschenhändler-Ring als Sex-Sklavin in die USA gelockt wurde. Um ihr Kartell zu verteidigen, gehen die Verbrecher über Leichen. Marcus und die hübsche Scarlett, die anfangs nicht ahnen, wie tief der Strudel aus Gewalt, Sex und Drogen reicht, müssen bald alle Register ziehen, um die Bande zu stoppen, denn auch für sie beginnt ein Kampf um Leben und Tod.



    Meinung:

    Es geht weiter mit der Cincinnati Reihe und dieses mal folgen wir Scarlett und Markus die wir beide bereits durch denn ersten Band kennen. Ich hatte zwar keine Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden dennoch habe ich eine weile gebraucht bis die Geschichte so richtig los geht. Ich hatte damit keine Probleme da ich wirklich mochte wie die Geschichte langsam Anfing und sich deutlich vom ersten Teil unterscheidet. Scarlett fand ich im ersten Teil ganz okay aber besonders hier hat sie eine andere Seite gezeigt die mir gefallen hat. Ich mochte das sie für ihren Job alles tut und hat mich etwas an Stevie von der Balitmore Reihe erinnert aber dennoch habe ich gehofft sie würde endlich mal sich von anderen öffnen lassen. Markus dagegen fand ich Interessant und einer Seits mochte ich ihn auf Anhieb aber dann gab es da Momente wo ich wirklich seine Geheimnistuerei ein bisschen gestört hat. Dennoch mochte ich ihn mit Scarlett zusammen und auch wie die beiden sich langsam näher kommen. Und auch hier hatten wir wieder die Täter perspektive besonders da ich dieses mal wirklich etwas verwirrt war denn ich konnte nicht einschätzen wer jetzt wer ist. Es war definitiv ein Thema der mir sehr nah gegangen ist da es leider sowas auch ihn echtem Leben geht und ich manchmal nicht wusste wie ich mich verhalten sollte. Im ganzen war es dennoch wieder ein gutes Band zwar etwas langsamer aufgebaut als der erste Teil aber dennoch Interessant und Spannend zu gleicher zeit. Ich bin wirklich gespannt was mich noch erwartet da ich mich schon freue weiter zu Lesen. 

  17. Cover des Buches Regengötter (ISBN: 9783453676817)
    James Lee Burke

    Regengötter

     (66)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Dass Texas trocken, staubig, trostlos, ohne Zukunft und ohne jegliche Hoffnung ist habe ich nach 100 Seiten kapiert. Dass das nach 200 Seiten immer noch trocken, staubig, trostlos, ohne Zukunft und ohne jegliche Hoffnung ist hat mich dann nur noch dermaßen genervt, dass ich das trockene, staubige, trostlose ... Buch in die Ecke geworfen habe. Einen Thriller über einen siebzigjährigen Sheriff und dessen trostlose Umgebung mit Menschen ohne Zukunft, ohne Spannung und 670 Seiten zu schreiben muss man erst mal hinkriegen. Gut, sich über die Zukunft gedanken zu machen ist ok, aber nicht in einem trostlosen ...
    Wie auch immer - ohne Zukunft!

  18. Cover des Buches Der Killer (ISBN: 9783404173839)
    David Baldacci

    Der Killer

     (80)
    Aktuelle Rezension von: mikemoma
    "Der Killer" von David Baldacci handelt von Will Robie, einem Auftragskiller der Regierung, der sich in seinem letzten Job weigert es zu Ende zu bringen!
    Auf der Flucht vor den eigenen, mittlerweile gekauften und umgedrehten Leuten trifft er zufällig auf die 14-jährige Julie, die gemeinsam mit ihm versucht den Tod ihrer Eltern aufzuklären.
    Nachdem ich anfangs Schwierigkeiten hatte in das Buch reinzukommen, habe ich es ab Seite 107 verschlungen. Die Spannung bleibt konstant erhalten und man kann gar nicht aufhören zu lesen. Ich habe jeden Schritt mitverfolgt, hatte einen höheren Puls, sobald die Spannung wieder höher stieg und habe mit Julie gelitten, als sie den Tod ihrer Eltern schilderte.
    Alles in allem ein sehr guter Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann, flüssiger Schreibstil und kurze und knackige Sätze sind ebenso vorhanden wie ausführliche. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen und kann es kaum erwarten den nächsten Baldacci-Thriller zu lesen!
  19. Cover des Buches Die Plotter (ISBN: 9783958902329)
    Un-Su Kim

    Die Plotter

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Der Anfang: «Der alte Mann kam heraus in den Garten.

    Raeseng stellte das Zielfernrohr scharf und zog den Repetierhebel zurück. Die Patrone sprang mit lautem Klicken in die Kammer. Raeseng sah sich um. Abgesehen von den hohen Tannen, die sich in den Himmel reckten, rührte sich nichts. Kein Vogel flatterte auf, kein Insekt summte. Bei der Stille würde der Knall eines Schusses weit tragen.»


    Raeseng ist von Beruf Plotter, ein anderes Wort für Killer. Ein Waisenkind, das von Old Raccoon als Baby adoptiert und ausgebildet wurde. Aufgewachsen in einer Bibliothek voll alter Bücher, der «Library of Dogs», das Zentrum der Killer-Elite Koreas. Old Raccoon, der alte Waschbär, ist der Chef der Organisation, die alle politisch gewollten Exekutionen in Korea plant und ausführt. Die Leichen werden in einer Verbrennungsanlage für Tierkadaver entsorgt. Denn das Verschwinden einer Leiche ist nicht einfach zu gestalten – das jeder weiß, der versucht hat, selbst eine anzuzünden. Auch die letzten Knochenreste und Zähne werden fein zermahlen, keine Rückstände von DNA dürfen übrig bleiben. Doch als die Macht der Diktatur in Korea schwindet, gerät auch der Einfluss der Plotter ins Wanken - Raeseng sorgt sich um die Auftragslage und seinen Lebensunterhalt. 


    «Wenn Old Raccoon, der in den letzten siebenundzwanzig Jahren Raesengs Pflegevater gewesen war, getrunken hatte, zog er Raeseng gern mit seiner Herkunft auf. Dann sagte der Alte Waschbär, oder besser Old Raccoon, wie alle in der Branche ihn nannten: »Du wurdest in einer Mülltonne vor einem Nonnenkloster gefunden. Vielleicht war die Mülltonne auch deine Mutter. Schwer zu sagen. So oder so ist es ziemlich erbärmlich. Aber es hat auch sein Gutes. Eine Mülltonne, die von Nonnen benutzt wird, dürfte weit und breit die sauberste Mülltonne sein.« Raeseng ärgerte sich nicht über Old Raccoons Spott. Er sagte sich, von einer sauberen Mülltonne geboren zu werden sei immer noch besser, als von der Sorte Eltern geboren zu werden, die ihr Baby in den Müll warfen.»


    Die «Library of Dogs» hat die hieratische Struktur eines Pyramidensystems: Auftraggeber, Tracker, Plotter. Niemand fragt, wer oben auf dem Stuhl sitzt, was auch völlig egal ist. Niemand fragt, warum jemand getötet werden muss. Die Tracker machen die Zielperson ausfindig und erstellen ein Dossier ihres Tagesablaufs, ihrer Vorlieben, übergeben es dem Plotter. Die Listen werden abgearbeitet, die Prämie kassiert. Es kommt auch schon vor, dass jemand aus ihren Reihen im Index steht. Dann ist das so. Doch welches Gefühl sitzt in Raeseng, als er zufällig während des Kotzens auf den Knien eine winzige Bombe in seinem Klo entdeckt? Das Werk eines Fachmanns, eine Bombe, die, wenn seine Exkremente das Rohr gefüllt hätten, automatisch ausgelöst worden wäre, ihm völlig das Hinterteil zerfetzt hätte. Nicht auszudenken. Wer mag dahinterstecken? Steht er selbst auf der Liste? In der letzten Zeit waren einige Leute aus seinem direkten Umfeld der Firma eliminiert worden.


    «Wer hat dir gesagt, du sollst denken? Halt den Mund und drück ab.»


    Als Raeseng, zweiunddreißig Jahre alt, von der Planung eines Auftrags abweicht, weil er die Leiche des Ex-Generals ins Krematorium bringt (samt Hund, für den er keinen Auftragsmord hatte) – anstatt diese wie geplant der Öffentlichkeit zu präsentieren – geraten die Dinge außer Kontrolle - und Raeseng rückt selbst an die erste Stelle der Todesliste. Ein Plotter hat das zu tun, was man ihm sagt. Der Thriller besitzt eine Menge Zynismus, der dem Plot Humor verleiht. Dazwischen poetische Passagen, mit fast depressiven Sound, episch. Ein typisch asiatischer Stil, atmosphärisch-poetische Vignetten mit schönen Beschreibungen – und dann fällt Hammer mit Wucht; rein in die brutale Szene oder eine lapidare Erklärung, z. B. was man falsch machen kann, wenn man eine Leiche entsorgt, der Sound von Nüchternheit. Der Killer, der den alten Mann nicht erschießt, sich von ihm zum Abendessen einladen lässt, mit ihm Whiskey trinkt, bei ihm übernachtet, frühstückt. Und ihn eben später erschießt. Job ist Job. Un-Su Kim holt den Leser stets mit der Abrissbirne aus den Wohlfühlszenen heraus – und sei es einfach, wenn er über seine Geburt und die unbekannte Mutter sinniert. Skurrile Typen, fein gezeichnete Charaktere, Überraschungen und ein so ganz eigener Stil! Ein tiefsinniger Noir-Thriller voll Poesie. Ein liebenswerter Killer?


    Un-su Kim, geb. 1972 in Busan, Korea, begann seine Karriere als Schriftsteller im Jahr 2002. Er hat in seiner Heimat mehrere Literaturpreise gewonnen, darunter den Yi Sang Literature Award und den renommierten MumhakdongnePreis. Mit seinem ersten Thriller Die Plotter ist ihm auf Anhieb ein Bestseller gelungen, der weltweit für Furore sorgte und in über 20 Ländern veröffentlicht wurde. Unsu Kim besticht durch seinen einzigartigen Stil und seine bemerkenswerte Beobachtungsgabe. Die internationale Krimiszene feiert ihn seit Jahren als »koreanischen Henning Mankell«.

    https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/die-plotter-von-un-su-kim-rezension.html

  20. Cover des Buches GIER - Wie weit würdest du gehen? (ISBN: 9783734105586)
    Marc Elsberg

    GIER - Wie weit würdest du gehen?

     (176)
    Aktuelle Rezension von: fayreads

    Höher, schneller, weiter ... Bis eine gewaltige Krise ALLES infrage stellt!

    »Stoppt die Gier!«, rufen sie und »Mehr Gerechtigkeit!«. Auf der ganzen Welt sind die Menschen in Aufruhr. Bei einem Sondergipfel in Berlin will man Lösungen finden.
    Der renommierte Nobelpreisträger Herbert Thompson soll eine Rede halten, die die Welt verändern könnte, denn angeblich hat er die Formel gefunden, mit der Wohlstand für alle möglich ist. Doch dazu wird er nicht mehr kommen. Bei einem Autounfall sterben Thompson und sein Assistent – aber es gibt einen Zeugen, der weiß, dass es Mord war, und der hineingezogen wird in ein gefährliches Spiel. Jan Wutte will wissen, was hinter der Formel steckt, aber die Mörder sind ihm dicht auf den Fersen …


    Fazit: 

    Wow, das Buch hatte es echt in sich! 

    Es ging viel um Wirtschaft und mathematische Formeln, die alle erklärt wurden, aber es war sehr viel auf einmal und manchmal war es mir zu viel, weil die Figuren auf Anhieb alles verstanden haben und dann sehr gesprungen sind. 

    Die Figuren mochte ich eigentlich ganz gerne, bis auf Jan. Jan war mir zu anstrengend und besonders am Ende, als er nur noch meckerte und immer in die mathematischen Erklärungen hineinfunkte. 

    Die anderen Figuren waren wie erwähnt sehr gut beschrieben. Besonders Jeans Rolle mochte ich gerne und auch ihre Funktion am Ende des Buches. Die Demonstranten, die Fitz und Jan noch kennengelernt haben, waren für mich auch eher überflüssig, aber trotzdem sehr nett. 

    Die Perspektivwechsel haben mich zwischendurch sehr verwirrt, weil ich gar nicht so schnell schalten konnte, da einfach nach manchen Absätzen gewechselt wurde ohne dass man dies merken konnte. 

  21. Cover des Buches Der Tote vom Zentralfriedhof (ISBN: 9783442480692)
    Beate Maxian

    Der Tote vom Zentralfriedhof

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12
    "Der Tote vom Zentralfriedhof" ist der vierte Band der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian. Bei Recherchen zu ihrer neuen Serie "Mystisches Wien" erhofft sich die Journalistin Sarah Pauli wichtige Informationen von der Fremdenführerin Erika Holzmann. Doch zu einem geplanten Treffen erscheint diese nicht. Als auch noch der Sarg des Onkels von Erika aus einem Mausoleum im Wiener Zentralfriedhof entwendet wird, kann Sarah nicht mehr nur an Zufälle glauben. Ihre Neugier und ihr detektivischer Spürsinn ist geweckt. Auch diesmal wählt die Autorin mit dem Zentralfriedhof einen bekannten Wiener Ort, um ihre Geschichte darum zu erzählen. Geschickt werden dabei für den Leser Mystik und Okkultes mit eingewoben, so dass ein stimmiger Krimi entsteht. Die Protagonistin und ihr Umfeld wirken dabei wieder sympathisch und angenehm. Obwohl dieser Krimi nicht immer am Spannungslimit fährt, gefällt er mir trotzdem gut. Er liest sich flüssig und ist auch wieder mit dem nötigen Lokalkolorit gewürzt. Ein weiterer gut erzählter Fall aus dieser Reihe, von der ich sicherlich noch weitere Bände lesen werde.
  22. Cover des Buches Spinnenjagd (ISBN: 9783492280952)
    Jennifer Estep

    Spinnenjagd

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Nachdem ich Band 1 und 2 gelesen hatte, musste ich unbedingt erfahren wie es weiter geht. Die Autorin hat auch hier wieder vielschichtige und wunderbare Charaktere geschaffen, die man mit jedem Buch immer mehr mag. Im Buch steht diesmal auch Gins Schwester, Bria im Fokus. Sie ist praktisch ein jüngeres Ich der Hauptproganistin und macht ihrer Verwandtschaft alle Ehren. Über Gin erfährt man auch wieder ein paar neue Details, trotzdem bleibt sie auch geheimnisvoll und ich habe noch einige offene Fragen was ihren Charakter betrifft.  Spinnenjagd ist wieder mal ein spannendes und packendes Buch aus der Elemental Assassin Reihe, das man einfach nicht aus der Hand legen will. Mich hat nur eine kleine Sache gestört. Die Autorin widerholt einfach immer sehr viel aus den vorherigen Büchern, was zwischenzeitlich etwas nervig sein kann.

  23. Cover des Buches Orphan X (ISBN: 9783959671026)
    Gregg Hurwitz

    Orphan X

     (134)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Evan Smoak ist ein Waisenkind und er wird als 12-jähriger in ein geheimes Ausbildungsprogramm der Regierung aufgenommen. Jugendliche werden in jahrelangem Training im "Orphan" Projekt zu perfekten Agenten, oder wenn man es realistisch nennen will, zu vollkommenen Tötungsmaschinen ausgebildet. Ihre Existenz und ihre Einsätze werden von offizieller Seite geleugnet und im schlimmsten Fall der Fälle werden die anonymen Killer der Regierung ihrem Schicksal überlassen. Evan ist nicht nur ein Absolvent sondern einer der Besten des Elite-Programms. In zahlreichen Einsätzen rund um den Erdball hat er sein Leben riskiert und dabei viele kriminelle Subjekte ausgelöscht. Irgendwann läuft das Orphan Projekt aus und die überlebenden Agenten tauchen unter. Evan wird von Zweifel an seinen begangenen Taten heimgesucht und als Kompensation wird er zu einer Art moderner Robin Hood der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen in arger Not zu helfen. Er ist der "Nowhere" Man der aus dem Nichts auftaucht, seinen meist tödlichen Job erledigt und dann auf Nimmerwiedersehen verschwindet.

  24. Cover des Buches Sibirischer Wind (ISBN: 9783442382279)
    Ilja Albrecht

    Sibirischer Wind

     (40)
    Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadies

    Meine #Rezension zu 

    Ilja Albrecht SIBIRISCHER WIND


    Kiran Mendelsohn befindet sich den ersten Tag im Urlaub, als das BKA anruft und ihn zu einem Tatort bittet. 

    Der 72 jährige Friedrich Lautenschläger wurde geschlagen und anschließend erschossen.

    Gemeinsam mit dem Kommissar Bolko 

    Blohm nimmt er die Ermittlungen auf.

    Die Verletzungen an dem Toten weisen auf eine besondere Kampfart hin und eine erste Spur führt zur Russlandmafia.

    Da es sich bei dem Ermordeten um einen einflussreichen und skrupellosen Industriellen handelt und er der Kopf millionenschwerer Projekte war, hat er sich viele Feinde gemacht.

    Die Presse berichtet über Internas. Gibt es einen Maulwurf in den eigenen Reihen? Was hatte der Getötete für ein Geheimnis? Wer ist der große Unbekannte?


    Dies ist der Debütthriller von Ilja Albrecht. 

    Er handelt über Wirtschaftskriminalität und

    zeigt die Missstände der Subventionen an. Es werden Fördergelder zum Schein angenommen. Diese dienen nur dazu großen Profit zu machen und die Firmen anschließend sich selbst zu überlassen oder zu schließen. 

    Korruption, Menschenhandel sowie die Russenmafia werden hier angeprangert.

    Dies alles in einem verständlichen Tempo, sodass man auch alles versteht.

    Mit Mendelsohn und Blohm hat er ein gutes Team gebildet. Beide sind eigene und gut dargestellte Charaktere mit Ecken und Kanten.

    Auch die anderen im Team haben mir sehr gut gefallen. Es sind gute Voraussetzungen für eine Fortsetzung geschaffen.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung und

    💥💥💥💥

    Fazit: ein spannender Thriller mit politischem Hintergrund, Macht und Gier und zeichnet sich durch sehr gute Charaktere aus.

    Vielen Dank an Edel Elements für das Rezensionsexemplar.

    Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

    Weitere Rezensionen findet ihr unter

    www.helgasbuecherparadies.com

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