Bücher mit dem Tag "auftritt"
18 Bücher
- Jamie Shaw
Rock my Heart
(936)Aktuelle Rezension von: NyncoRock my Heart hat mich von der ersten Seite an begeistert! Die Geschichte von Rowan und Adam ist einfach wunderschön und voller Emotionen. Ihr erstes Treffen auf dem Konzert, der spontane Kuss und ihr Verschwinden wie bei Cinderella – einfach magisch! Später treffen sie sich wieder, ohne zu wissen, wer der andere wirklich ist, und diese Spannung war einfach zum Dahinschmelzen. Rowan ist klug, bodenständig und liebenswert, während Adam als Rockstar mit Herz sofort mein Herz erobert hat. Die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich intensiv, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jamie Shaws Schreibstil ist gefühlvoll, humorvoll und mitreißend.
- Kristen Callihan
Idol - Gib mir deine Liebe
(237)Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuchWas tust du, wenn ein heftiger Schneesturm vor der Tür steht und er nur mit deinem Lieblingseis zu ertragen ist? Genau du tust alles, damit es dir nicht vor der Nase weggeschnappt wird. Auch Stella Gray ist bereit alles zu tun, auch wenn es noch so verrückt und für sie gewagt ist. Denn mitten im Laden, küsst sie einen gutaussehenden Fremden, der das letzte Minzeis mit Schokosplittern in den Händen hält. Schließlich wird sie diesen Fremden nie wieder sehen!
Doch das Schicksal hat andere Pläne und so muss Stella recht bald feststellen, dass ihr neuer Job sie genau in die Nachbarwohnung des attraktiven Fremden führt. Da sind Konflikte vorprogrammiert.
Denn auch bei Jax/John ist diese ungewöhnliche Begegnung nicht spurlos vorbeigegangen. Noch nie wurde er so überraschend geküsst, ohne dass die Person wohl wusste, wer er ist. Bisher wollten immer alle Menschen um ihn herum etwas, schließlich ist er ein berühmter Rockstar. Die Begegnung war mal erfrischend neu für ihn.
Doch Jax, hält sich selbst für kaputt und hadert mit seinem Leben und seinem Ruhm im Rampenlicht. Dabei liebt er die Musik. Erst als Stella immer wieder seinen Weg kreuzt und ihn herausfordert, traut er sich aus seiner selbstaufgelegten Isolation.
Die Geschichte von Jax und Stella ist tiefgründiger als die Bände vorher und doch genauso spannend. Jax und Stella haben beide ihr eigenes Päckchen zu tragen und während Jax mit dem Ruhm hadert, so denkt Stella die wäre allein auf der Welt. Bis Beide feststellen, dass die Beide falschlagen und das Schicksal ihnen Menschen an die Seiten stellt, die nur das Beste für sie wollen.
Jetzt bin ich besonders gespannt auf Band 04, denn die Geschichte von Brenna und Rye wurde ja schon etwas angedeutet.
- Brittainy C. Cherry
Wie die Stille unter Wasser
(667)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsSeit Maggy ein Kind ist, ist sie in Brooks verliebt. Doch nach einem traumatischen Erlebnis spricht sie nicht mehr und traut sich nicht mehr das Haus zu verlassen. Das hat jedoch starke Konsequenzen auf die Beziehung der beiden.
Brittainy C. Cherry ist bekannt für ihre tiefgründigen Bücher, die auch Traurigkeit und schwere Themen behandeln und mit diesem Buch hat sie damit mal wieder komplett ins Schwarze getroffen.
Dies war das erste Buch der Reihe, das ich gelesen habe und obwohl es der dritte Teil der Reihe ist, hatte ich gar keine Probleme reinzukommen. Der Schreibstil war sehr flüssig. Dabei mochte ich sehr wie man mitverfolgen konnte, wie die Charaktere älter wurden und sich weiterentwickelt haben. Die Charakterentwicklungen sind mir hier besonders aufgefallen, da jede Person im Verlauf des Buches reifer wurde. Trotzdem muss ich kritisieren, dass sich die Leute an einigen Stellen nicht entsprechend ihres Alters verhalten haben, sondern eher noch sehr viel jünger erschienen. Manche Handlungen konnte ich unter anderem deswegen nicht ganz verstehen, aber am Ende hat sich fast alles geklärt, was mich während dem Lesen genervt hat. Das einzige, was ich in Büchern gar nicht haben kann, was jedoch in diesem Buch sehr oft vorkam, ist, wenn die Charaktere denken, sie wissen besser, was für die jeweils andere Person gut ist als die Betroffene selber.
Des Weiteren habe ich mir manchmal Gedanken darüber gemacht, wie realistisch es ist, dass man jahrelang nie sein Haus verlässt. Das bedeutet ja auch, dass man nicht arbeitet, keinen Sport macht und keine frische Luft hat. Ich frage mich, ob ein Körper das in der Realität überhaupt durchhalten kann.
Allgemein kann ich das Buch jedem empfehlen, der tiefgründige, emotionale Geschichten mag. - Oliver Polak
Der jüdische Patient
(22)Aktuelle Rezension von: HoldenOliver Polaks Bericht aus der Psychiatrie, vielen Dank für die Lesung im Alten Schlachthof in Lingen! Was die psychischen Leiden angeht und einem diese Krankenhäuser auch nicht ganz fremd sind, hat man einiges wiedererkannt, so schlimm wie Oliver hatte es mich damals aber zum Glück nicht erwischt. Die Beschreibungen der Verwirrungen, Angstzustände usw. sind schon sehr treffend, mutig so was öffentlich zu machen. Und man ist natürlich nach wie vor sprachlos, mit welchen Gedanken- bzw. Taktlosigkeiten bis hin zu offenen Vorurteilen und Antisemitismen jüdische Menschen in Deutschland klarkommen müssen, wunderbar daß der Autor diese Menschen als das "Dreckspack" bezeichnet, das sie sind. Nur bei der Udo-Jürgens-Verehrung gehe ich nicht mit, auch wenn ich seine sozialkritischen Texte natürlich kenne. Toller Autor, sehr gelungenes Buch!
- Tom Rob Smith
Agent 6
(167)Aktuelle Rezension von: die_solveig_liestIm dritten Band der Reihe führt uns die Geschichte zunächst zurück ins Jahr 1950. Stalin ist an der Macht, sein Terrorregime hält das Land fest im Griff. Leo Demidow, ein junger, aufstrebender Geheimdienstagent, erhält den brisanten Auftrag, den schwarzen amerikanischen Sänger und bekennenden Kommunisten Jesse Austin während eines Besuchs in Moskau zu betreuen. Trotz all seiner Bemühungen, den wahren Alltag der Menschen zu vertuschen, kommt es beinahe zu einem großen Eklat.
Fünfzehn Jahre später findet in New York ein gemeinsames Konzert sowjetischer und amerikanischer Schüler statt - ein inszeniertes Symbol der Annäherung und Völkerfreundschaft. Auch Demidows Frau und seine beiden Töchter reisen in die USA. Dort werden sie ungewollt zu Spielfiguren eines politischen Komplotts. Der Abend des Konzerts endet mit mehreren Toten und einem erschütternden Vorfall, der Leo Demidow zutiefst trifft.
Agent 6 ist der Einzige, der weiß, was wirklich geschehen ist, und für Leo beginnt eine traumatische Suche nach der Wahrheit. Doch wird er sie jemals erfahren?
Was hat mich dieses Buch gefesselt, mitgerissen und zutiefst berührt. Selten hat ein Buch so viele unterschiedliche Gefühle in mir ausgelöst. Es ist kein Thriller für zwischendurch, aber wer sich darauf einlässt, wird durch eine ganz besondere Tiefe belohnt. Dieses Buch erzählt von Hass, Grausamkeit und Entsetzen – aber auch von bedingungsloser Liebe.
Selten hatte ich beim Lesen ein solches Herzklopfen, dass mir beinahe der Atem wegblieb.
Ein großartiger Abschluss der Reihe um den russischen Agenten Leo Demidow.
𝗪𝗼𝘄. - Stella Tack
Beat it up
(348)Aktuelle Rezension von: HollabeereSummer Price ist 20 Jahre alt, aufsteigende Pianistin dank ihres absoluten Gehörs und komponiert bereits selbst klassische Musik. Sie hat einen sehr erfolgreichen Zwillingsbruder namens Xander, bekannt als DJ PriceX. Da Summer aufgrund lauter Geräusche schnell zu Panikattacken neigt, wurde sie gut behütet, fast schon kaltherzig erzogen. Ihre Mutter pusht sie enorm, um eine anständige Karriere vorzuweisen, doch Xander braucht Summers musikalisches Verständnis, um einen neuen Megahit zu landen, da seiner Ideenschmiede das Feuer ausgegangen ist. Summer gerät mit ihrer Zusage, der Ausarbeitung und der anschließenden Veröffentlichung ihres Songs auf dem 'Beat it up'-Festival USA weit immer näher an den Erzfeind und Konkurrenten Gabrial ihres Bruders.
Zum Schluss konnte Xander Summer für einen Sommer lang aus ihrem Schneckenhaus locken, sie gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Doch dann bricht ihre heile Welt mit Gabriels Verrat und dem Auffliegen ihrer heimlichen Popmusikavancen in der klassischen Musikszene zusammen und bricht ihr das Karrieregenick.
Am Anfang der Geschichte macht es total Spaß Summer dabei zu beobachten, wie sie sich weiterentwickelt, ihre alten Gewohnheiten (und Freunde) zurücklässt und endlich etwas Neues ausprobiert. Doch die Story spitzt sich zu und zum Schluss wird sie mit einem riesigen Scherbenhaufen bestraft. Das Ende der Geschichte wird viel zu schnell erzählt, dabei ist gerade der Part sehr interessant. Insgesamt ist die Erzählung sehr emotional und intensiv. Der Stil ist gewohnt locker und witzig, die Dialoge in typischer Stella-Tack-Manier flapsig, cool und schlagfertig gehalten. Der Inhalt motiviert dennoch Neues auszuprobieren, auch wenn nicht alle Bemühungen Früchte tragen werden. Mir hat die Story sehr gefallen und ich kann sie absolut weiterempfehlen.
- Patricia Schröder
Erst ich ein Stück, dann du - Nellies großer Auftritt
(14)Aktuelle Rezension von: ChrisPunktMein Minimonster und ich haben zunächst zusammen begonnen, das Buch zu lesen - dann kam der Ehrgeiz und das Minimonster wollte es alleine lesen :)
Das Cover sowoe die Illustrationen sind schön und passen gut zum Text - sie unterstützen ihn sogar noch!Der Text ist in zwei verschiedenen Schriftgrößen gehalten - die Abschnitte mit den großen Buchstaben sind für die Erstleser gedacht und der übrige Text für den geübten Leser. Diese Abschnitte wechseln sich ab, wobei die kleiner Schrift in größere Abschnitte gefasst ist. Der große Text ist dabei unterschiedlich lang aber immer gut für Erstleser machbar.
Meinem Minimonster hat das Buch gefallen.
Für die vierte Klasse, waren die Kinder-Abschnitte etwas kurz - das war hier super!
Denn eigentlich liest das Minimonster nicht gerne - hier kam der Ehrgeiz dazu, sodass sie Alles selbst lesen wollte und dies sehr gut geschafft hat.,
Meiner Meinung nach ist dieses Buch klasse für Erstleser und zum Üben für junge Leser, die nicht gerne lange Texte lesen und lieber zuhören. - Johann König
Der Königsweg
(9)Aktuelle Rezension von: LennyIch mag Johann König sehr gern, habe ihn auch schon life gesehen, doch sein Hörbuch konnte mich nicht so begeistern, denn die Mimik des Komikers macht es erst richtig lustig. Das kann man mit einem Hörbuch nicht hin bekommen, deshalb kann ich hier nur 3 Sterne verteilen! - Torsten Sträter
Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben
(12)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Was ich große Klasse fand, das Torsten Sträter in diesem Hörbuch seine Geschichten selbst liest, denn so wirken sie, für mich, am besten.Und so war es auch, ich habe Tränen gelacht und kann es nur jedem empfehlen.Die einzige Steigerung ist, ihn live zu sehen. - Tanja Voosen
Wir sehen uns GESTERN
(77)Aktuelle Rezension von: KleinbrinaDa Kurzgeschichten bei mir immer gut ankommen und ich Carlsens neuestes Label „Bittersweet“ sehr interessant finde, musste ich unbedingt sämtliche Kurzgeschichten haben und selbstverständlich auch lesen. Den Anfang macht bei mir die hochgeschätzte Tanja Voosen, die schon lange nicht mehr nur als Geheimtipp gilt. Meine Erwartungen waren hoch und ich bin froh, dass ich dabei nicht enttäuscht wurde.
Die knapp achtzig Seiten lange Geschichte handelt von Mallory, einer durch und durch organisierten Schülerin, die in ihrem Leben nichts dem Zufall überlässt. Obwohl die Geschichte nur so kurz ist und ich mir sicher bin, dass diese auch mit gut und gerne 150 Seiten mehr funktioniert hätte, werden die jeweiligen Figuren gut beschrieben und ich konnte mich in Mallory sehr gut hineinversetzen. Dazu sind die Dialoge oftmals sehr humorvoll und sarkastisch, sodass ich das ein oder andere mal wirklich lachen musste.
Besonders die Figuren sind mehr als gut gelungen, sodass ich sie ins Herz geschlossen habe. Hierbei sticht Mallory besonders heraus, denn sie trägt ihr Herz auf der Zunge und ist dabei nicht auf den Kopf gefallen. Sie ist humorvoll, intelligent und durch und durch liebenswert, allerdings besitzt sie auch so manche Macke, die sie jedoch nur noch sympathischer macht. So ist sie verrückt nach Autos, was für ihr Alter doch eher ungewöhnlich ist, dazu ist sie von ihrem Kalender abhängig, da sie sich an alle Termine hält und zudem nichts dem Zufall überfallen möchte, sodass sie im Leben nur selten überrascht werden kann. Dies geschieht jedoch ausgerechnet dann, als ein Neuer an ihre Schule kommt und ihr den Kopf verdreht – auch wenn sie sich dies nur schwer eingestehen möchte. Was sie dabei jedoch nicht ahnt: So ganz unbekannt ist ihr der Neue nicht…
Neben Mallory konnte mich auch ihre Großmutter überzeugen, die für ihr Alter noch recht jugendlich erscheint und einen besonders guten Humor besitzt. Sie überredet ihre Enkelin zu einem Diary-Slam, bei dem man alte Tagebücher aus seiner Kindheit und Jugend vor Publikum vorliest und dafür – wenn es gut läuft – auch Feedback erhält. Dabei erfährt man besonders lustige und auch peinliche Momente aus ihrer Kindheit, wo sich aber sicherlich auch viele Leser drin wiedererkennen werden.
Neben den lustigen Themen wie dem Diary-Slam oder auch die kleine Liebesgeschichte, die in der Geschichte thematisiert wird, gibt es aber auch ein paar ernstere Themen, wie z.B. Druck, den man sich selbst macht. Was bereits Mallorys Schwester an Druck erleben musste, scheint nun auch fast schon Mallory zu betreffen, da sie sich selbst immer unter Druck setzt und aufgrund von finanziellen Problemen fast schon wie besessen für die Schule lernt, um ein Stipendium zu erhalten. Dabei ist besonders schön zu sehen, wie ihre Großmutter reagiert und ihre Enkelinnen unterstützt, damit man sieht, dass das Leben nicht nur aus Arbeit bestehen muss.
Das Cover ist auf den ersten Blick relativ schlicht, allerdings gefällt es mir von der Farbgestaltung und mit den vielen Punkten richtig gut. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen, sodass ich von Anfang an wusste, dass ich dieses Ebook unbedingt lesen muss.
„Wir sehen uns GESTERN“ ist insgesamt eine unterhaltsame Geschichte, die mich zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregen konnte. Wer früher oder auch jetzt noch selbst Tagebuch schreibt, wird sich zudem in der ein oder anderen Situation wiedererkennen können. Ich kann die Kurzgeschichte demnach nur empfehlen und freue mich auf viele weitere Werke von der Autorin.
- Hannes Ringlstetter
Paris. New York. Alteiselfing
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenDer Schinder, Hannes! erzählt vom Anfang seiner Musikkarriere, wobei man "Karriere" anfangs fast in Anführungsstriche setzen muß, menschenleere Auftrittsorte zählen nicht mit in der Aufzählung. Als Nordlicht war mir der Ringl of fire (RIP Johnny Cash) bisher fast nur aus der Glotze ein Begriff, sein musikalisches unaufhörliches Beackern deutscher Bühnen war mir hingegen nicht so sehr vertraut. Wenn man alles schon mal mitgemacht hat an Zurücksetzung und Erniedrigung als "Kulturclown", härtet das bestimmt ab. Ähnliche Bücher hat man ja schon mal gelesen, ab er hier hatte man noch mal das komplette Wort-of aller Pleiten Pech und Pannen, die auftreten (!) können, beisammen. Und wer hat den Erfolg mehr verdient, als jemand, der jeden Autobahnraststätte an ihrem Geruch erkennt?
- Chloe Wilkox
In den Armen Des Vampirs - Band 9
(1)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Habt ihr schon einmal eine Adrenalinspritze bekommen, einen Schuss, der stark genug ist, um euer Herz wieder zum Schlagen zu bringen?
Habt ihr schon einen Energieflash erlebt, der so stark ist, dass er das exakte Gegenteil des Todes zu sein scheint?
Seid ihr schon einmal knapp dem Ertrinken entkommen, indem ihr gerade noch rechtzeitig an die Wasseroberfläche gelangt seid?
Habt ihr schon einmal das Blut des Vampirs gekostet, den ihr über alles in der Welt liebt?
Nach der Attacke des Unbekannten Mannes mit den weißen Haaren und den lilanen Augen erwacht Gloria nach drei Tagen aus dem Koma. Fortan will sie immer wieder spüren, dass sie noch lebt und sucht das Abenteuer in der Geschwindigkeit, in waghalsigen Situationen. Zeitweise kapselt sie sich sogar von allen ab, die ihr am Herzen liegen, nur Benjamin darf bei ihr bleiben. Als Matthew jedoch die beiden anruft und fragt, was Gloria in New York macht, müssen alle mit Entsetzen feststellen, dass es wohl scheinbar eine Doppelgängerin gibt. Doch was hat das zu bedeuten und warum verschwindet Vince urplötzlich? Welche schuld haben Benjamin und Matthew an dem Tod ihrer Mutter? Und wer zum Teufel ist dieser Andre?
Ich dachte wirklich, dass es keine Steigerungsform mehr zur Schlechtigkeit der Serie gibt, aber ich kann euch getrost sagen, dass es noch eine gibt! Die Geschichte beginnt damit, dass Gloria immer wieder den Thrill der Geschwindigkeit oder Sex braucht, um zu bemerken, dass sie noch lebt. Ansonsten fühlt sich die egoistische Gloria nämlich nur noch leer, niemanden will sie um sich haben, denn sie ist ja ach so allein. Nicht nur, dass Gloria wieder einmal als Jammerlappen und im Kontrast dazu gleich wieder als Überhexe erscheint. Sei ist wankelmütig wie eh und je und stellt alles in Frage, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Natürlich musste die Autorin sich ja nun noch ein bisschen was einfallen lassen, nachdem sie die Kehle aufgeschlitzt bekommen hat. Gut, dass Vampire in der Nähe waren und Gloria natürlich retten konnten - herzzerreißend schön. Was mich aber dieses mal echt angeätzt hat war dann der Fortgang der Geschichte. Vince verschwindet um stärker zu werden. Okay. Wanda soll gehen, weil sie ja wohl wieder mal nicht die Wahrheit gesagt hat. Auch okay. Andre taucht auf, als sie badet - okaaaaayyyyyyyyyy.... und plötzlich will er sie nicht mehr umbringen? War ja auch alles kalkuliert. Ja na klar. Und die beiden plauschen mehr oder minder miteinander, was schließlich dazu führt, dass er ihr den angeblichen Mörder ihrer Mutter nennt... natürlich Matthew, den sie dann wutentbrannt auseinander nehmen will. Aber durch Ben ja wieder beruhigt wird und alle so tun als ob nie was war. Und dann sind da plötzlich ganz viele Glorias, weil Andre eine Armee züchten will, um mehr von dem sagenumwobenen Elexier zu haben - na klaaaaaaaar und um der ganzen Sache noch ein i-Tüpfel zu setzen ist Andre wohl auch noch ihr Vater - na was für ein Zufall. Möge man mir den Eimer bringen. Das ist doch nicht mehr wahr. Wusste Chloe Wilkox nicht mehr was sie schreiben soll? Sie poltert durch die Storyline, lässt alle wieder jammern und leiden, nur damit sie dann wieder in der Kiste landen und dann vor dem nächsten Problem stehen. Es ist stumpf langweilig und macht einfach keinen Spaß mehr. Die Serie hatte zu Beginn Charme und ist jetzt einfach nur noch eine Katastrophe. Sowas von grottenschlecht und einfallslos. Fast schon traurig, dass man damit seine Zeit verschwendet hat. Und dann dieses ständige: alles dreht sich nur um Gloria, Gloria wurde ein Haar gekrümmt - wir werden alle töten, Gloria hier, Gloria da, Gloria überall. Ätzend.
Idee: 1/5
Logik: 1/5
Spannung: 1/5
Emotionen: 1/5
Charaktere: -5/5 (mehr als unterirdisch)
Gesamt: 1/5 - Dorit David
Speck zu Gold (Liebe, Liebesroman, Frauenroman) (Die Starke-Frauen-Reihe)
(23)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...Es prickelt, perlt und rieselt; das Glücksgefühl verpulvert sich rasend und überall in meinem Körper zerstäuben Schmetterlinge. Ich explodiere vor Freude...“
Ursula Maschke arbeitet als Schwester im Seniorenheim Colette. Sie kann gut mit den alten Leuten umgehen, hat aber immer die Uhr im Nacken.
Als alleinerziehende Mutter hat sie es nicht leicht mit Miro, ihren Jüngsten. Der Junge ist in der Pubertät und ihm ist es peinlich, dass seine Mutter nicht gerade schlank ist. Er ist ein Ästhet und bringt das auch seiner Mutter gegenüber zum Ausdruck. Zu ihrem Ex hat sie ein gutes Verhältnis. Die Scheidung ging ohne Schlammschlacht über die Bühne. Jürgen ist kein Mann für laute Worte.
Ursula musste in der Kindheit einen ihrer Träume begraben. Nach dreißig Minuten wurde sie beim Probetraining im Ballettunterricht mit vier oder fünf Jahren aussortiert. Doch der Wunsch zu tanzen, lebt immer noch in ihr. Als ihrer Freundin ein Prospekt in die Hände fällt, das für Burlesquetanz wirbt, ahnt Ursula nicht, wie sehr sich ihr Leben ändern wird.
Die Autorin hat einen inhaltsreichen Gegenwartsroman geschrieben. Ursula erzählt ihre Geschichte selbst.
Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Sämtliche Lebensbereiche werden in der Handlung angemessen berücksichtigt. Wiederholt wird die Arbeit im Seniorenheim thematisiert. Das folgende Zitat zeigt deutlich das Dilemma, vor denen die Altenpfleger tagtäglich stehen:
„...Im Moment stehe ich vor der Entscheidung, den alten Mann aufessen oder ausschlafen zu lassen. Der Zwiespalt zerreißt mich fast, denn dies ist eine ganz unpopuläre Entscheidung, die meinen Disziplin-Akku gefährlich anzapfen wird...“
Gleichzeitig wird in diesen Worten der feine Humor deutlich, mit denen Ursula ihre Arbeit beschreibt. Sie beschönigt nichts, weist auf die Schwierigkeiten und Probleme hin und erweist trotzdem den alten Menschen mit jedem ihrer Worte den nötigen Respekt.
In der Tanzgruppe erlebt Ursula ein völlig neues Lebensgefühl. Sie kann nicht nur ihren Traum leben, sie lernt es, ihren Körper anzunehmen und einen Tanz zu kreieren, der ihrem Wesen entspricht. Sehr gut beschrieben werden die unterschiedlichen Charaktere in der Gruppe. Man unterstützt sich gegenseitig und man hält zusammen. Cara, die Leiterin, geht auf die Befindlichkeiten jedes einzelnen ein und entwickelt kreative Tänze, die die Stärken hervorheben und die Schwächen ausblenden. Damit wächst das Selbstwertgefühl der Teilnehmer. Das ist auch notwendig, denn als Ursula voller Freude ihrer Familie vom neuen Hobby berichtet, stößt sie auf Ablehnung. Ihr Sohn zieht zum Vater und dessen Freundin. Das trifft Ursula hart, doch den Tanz und die Freundinnen aufzugeben ist für sie nicht mehr möglich.
Plötzlich interessiert sich auch wieder ein Mann für Ursula. Sie hielt sich für unattraktiv und ist von der Situation überrascht. Sehr behutsam wird beschrieben, wie die beiden sich immer näher kommen und was es für Ursula bedeutet, wieder begehrt zu werden.
Doch Licht und Schatten liegen eng beieinander. Ihre Freundin Kleo kann den Weg nicht mitgehen. An einer abwertenden Bemerkung scheint die Freundschaft zu zerbrechen.
Ausführlich werde ich mit Ursulas Gedanken vertraut gemacht. Ihre innere Entwicklung darf ich Schritt für Schritt miterleben. Ich lerne ihre Sorgen, ihre Zweifel, aber auch ihre Freude und Begeisterung kennen.
Obiges Zitat fällt nach einem öffentlichen Auftritt zu einem Wettbewerb in Berlin und einem darauffolgenden Telefonanruf. Was er beinhaltet, darf der zukünftige Leser selbst herausfinden.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das lag zum einen an den erfrischenden Schriftstil, zum anderen an der Protagonistin und Ich-Erzählerin, die den Mut hatte, trotz aller Widerstände und Ablehnungen ihren Traum zu leben.
- Ellen Barksdale
Tee? Kaffee? Mord! Tod im Morgenrot
(8)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kleinen Einblick in das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Der 25. Band setzt die Reihe gewohnt unterhaltsam fort. Die Spannung ist auch diesmal eher gering, aber noch ausreichend. Das Buch "lebt" davon, dass die Protagonisten dem Leser lieb geworden sind und eine kontinuierliche Entwicklung stattfindet.
Mir hat das Buch wieder gut gefallen, nachdem ich mehrere Monate pausiert hatte. Bald werde ich mich dem nächsten Band widmen.
- Dieter Nuhr
Nuhr die Ruhe
(6)Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1973Für mich das Beste Programm bisher von Dieter Nuhr. - 8
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