Bücher mit dem Tag "auge"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "auge" gekennzeichnet haben.

85 Bücher

  1. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.283)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Leichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der »Augensammler« keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

    Der Schreibstil ist packend. Von der ersten Seite an wird man mitgerissen und kann das Buch kaum noch weglegen. Die Thematik ist grausam und brutal, es wird auch nicht mit Details gespart.

    Sowohl Alexander wie auch Alina sind mir sofort sympathisch. Beide haben ihren Ballast aus der Vergangenheit zu tragen, von dem wir während des Buches auch einige Eckdaten erfahren.

    Der vom Täter gesetzte Countdown zieht sich durch das ganze Buch. Immer wieder liest man kurze Abschnitte aus der Sicht des entführten Kindes, wodurch der Ernst der Lage noch mehr vermittelt wird.

    Zusammen mit Alexander und Alina jagt man den Augensammler und kommt diesem immer näher. Am Ende gibt es auch eine grosse Überraschung und ebenfalls einen Cliffhanger.

    Grossartige Unterhaltung!
     

  2. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783426503737)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.101)
    Aktuelle Rezension von: Paulamybooksandme

    „Die Zeit heilt alle Wunden“, zitiert Roth den Volksmund, als ich die Ratte samt Käfig, Streu und Futter auf dem Rücksitz meines Wagens verstaue.

    „Nein“, widersprach ich. „Sie machte einen nur älter.“

    //S.417//

    Klappentext:

    Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
    Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ... 

    Meine Meinung:

    "Der Augensammler" las sich durchaus sehr interessant, aber mir persönlich fehlte doch die gewisse Spannung, die leider erst in den letzten Seiten auftauchte. Eigentlich wollte ich deswegen auch Band 2 etwas ruhen lassen, aber nach dem offenen Ende musste ich weiterlesen. Ich erhoffte mir etwas mehr Spannung, sowie  psychologische Raffinesse und wurde definitiv positiv überrascht.

    Ja, es ist insgesamt immer noch etwas sehr dramareich und manchmal gingen mir die Charaktere etwas auf die Nerven mit ihren persönlichen Dramen, aber es war so extrem spannend, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Immer, wenn ein Kapitel zuende war, musste ich das nächste auch lesen, weil Fitzek dem Leser keine inhaltliche Pause gönnte, sondern immer schön einen Cliffhanger mit einbaute, der sich auch nicht im nächsten weiterspann oder auflöste, sondern erst paar Kapitel später fortgesetzt wurde. Meine Nerven wurden hier doch arg strapaziert....genau, wie ich es haben will !! Ich bin einfach kein Fan von diesen melodramatischen Dramen, mein Hirn will lieber etwas gefordert und angeregt werden, über den Fall, den Täter, die Hintergründe sich praktisch den Kopf zu zerbrechen.

    Man bangte, hoffte, verzog das Gesicht und konnte doch die Augen nicht von den Seiten lösen. Das lag vor allem an einer der Hauptfiguren und zwar nicht Alex oder Alina, sondern dem Augenjäger, dessen Persönlichkeit ich mega spannend und interessant fand. Da bekam ich endlich meinen psychologischen Nervenkitzel. Dieser Mann ist ein pures Monster, aber irgendwie total authentisch, wenn man verstehen kann, wie ich das meine. Seine Taten sind grauenvoll, keine Frage, aber dieser Charakter wird nie übertrieben oder als Opfer dargestellt. Interessant fand ich auch die Hintergründe, wieso er das alles tat und wie er sich dabei fühlte, auch wenn es mir teils echt kalt den Rücken runterlief.

    Generell fand ich die Charaktere hier etwas besser als im vorherigen Band. Zwar glaube ich nicht, dass ich gänzlich mit Zorbach oder Alina warm werde, aber ich konnte diese Figuren hier besser verstehen, weil sie beide durch ihre persönlichen Höllen gingen und einfach authentischer wirkten. Zumal es auch einige Überraschungen gab, die mich zuerst etwas stutzen ließen, aber Fitzek schaffte es, diese Wendungen plausibel zu erklären, sodass ich keine Fragen oder Zweifel hatte. Aber mir rauchte davon der Kopf !

    Das Ende überschlug sich etwas und meiner Meinung nach, wäre weniger Drama ganz gut gewesen, aber er schaffte es, mich richtig zu foppen, was ich nicht erwartet habe. Das war ein richtig fieser Schachzug, obwohl mich der Anfang vom letzten Kapitel doch leicht irritierte, vor allem, weil das null nach Fitzek klang. Bis es dann aufgelöst wurde und ich dann schon leicht enttäuscht war.

    Der Schreibstil las sich hier sehr spannend, super flüssig und etwas weniger dramatisch, was ich eindeutig begrüßte. Hier zeigte er wieder, was er drauf hat.

    Fazit:

    Die "Augen" Reihe wird wohl nie ganz zu meinen Lieblingsbüchern von ihm gehören, aber dieser Band zeigte, was für ein klasse Potenzial die Idee hat. Immer noch etwas dramareich, aber dafür erhielt ich psychologischen Nervenkitzel vom Feinsten. Mir hat das Buch richtig Spaß gemacht und auch wenn ich Band 3 wieder schwächer fand, ist die Thematik sehr interessant. Von mir gibt es:

    5 von 5 Sterne


  3. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.983)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Nachdem ich alle anderen Bücher aus dieser Reihe durcheinander gelesen hatte, freute ich mich auf das Abenteuer, in das sich Robert Langon stürzt. Die ersten Seiten ziehen sich zwar wie immer, aber dann kommt die Handlung richtig in Fahrt. Robert fliegt nach Washington und muss feststellen, dass er dort keine Lesung geben muss.

    Der Spannungsbogen hält sich über das komplette Buch. Aufatmen ist hier fehl am Platz. Ich konnte kaum mit lesen aufhören. Die Kapitel sind kurz, was für mich optimal ist. Der Schreibstil des Autors hält sich flüssig und fesselnd über die komplette Reihe. Ich fand das Wiedersehen mit einigen Berühmtheiten aus den anderen Teilen schön, da man noch mehr über diese erfährt. Die illustrierte Ausgabe ist umso besser, da man wenig Wikipedia oder Google fragen musste. Lediglich das eine Bild von Dürer wäre schön gewesen, aber dies tut kein Abbruch.

    Ich freue mich schon auf ein weiteres Abenteuer mit Robert-Langon und hoffe, dass wir bald wieder Nachschub bekommen.

  4. Cover des Buches Bartimäus - Das Amulett von Samarkand (ISBN: 9783570216958)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

     (1.882)
    Aktuelle Rezension von: ChristianHartig

    es hat mir sehr gut gefallen, vor allem auch, weil es drei Bände sind...

  5. Cover des Buches Bartimäus - (ISBN: 9783442370030)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus -

     (1.197)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 672 Seiten

    Verlag: cbj (7. Juni 2005)

    ISBN-13: 978-3570127766

    Originaltitel: The Golem’s Eye

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    empfohlenes Alter: ab ca. 10 Jahren

    Preis: als HC vergriffen

    als TB, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Spannend und witzig


    Inhalt:

    Der junge Zauberer Nathanael lebt nun bei Jessica Whitwell, einer hochrangigen Zaubererin, die sein Talent erkannt hat. Ihrem Ministerium obliegt die Suche nach den Widerständlern, die London unsicher machen. Dem Chef der Nachtpolizei, Henry Duvall, ist dies ein Dorn im Auge. Er versucht, Nathanael immer wieder Prügel zwischen die Beine zu werfen. Nathanael weiß sich nicht anders zu helfen, als erneut den Dschinn Bartimäus zu beschwören, wovon dieser alles andere als erfreut ist.


    Meine Meinung:

    Die Handlung baut auf der des 1. Bandes auf. Daher ist es nahezu unabdingbar, diesen vorher zu lesen. 


    Schon der 1. Teil der Reihe hat mich köstlich amüsiert, da Bartimäus einfach witzig ist, besonders in den Fußnoten. Seine Perspektive ist in der Ich-Form geschrieben, sodass man den Originalton dieses Unikats von Dschinn direkt erlebt. Er ist herrlich frech und zynisch, meckert an allen anderen rum und lobt sich selbst über den grünen Klee, was man einfach mit einem Grinsen im Gesicht lesen muss. 


    Nathanaels und Kittys (eine Angehörige des Widerstands) Perspektiven sind dagegen in der 3. Person geschrieben und deutlich gekennzeichnet. Kitty spielt in diesem Band eine größere Rolle als im ersten, was mir sehr gut gefiel, da sie eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack ist: tough, loyal, mutig und clever. Sie entwickelt sich hier richtig toll.


    Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut. Die Bedrohungen für die Londoner und für Nathanael werden immer massiver, und es ist kaum Rettung in Sicht. Es gibt einige Verfolgungsjagden und Kämpfe, bei deren anschaulicher Beschreibung man unwillkürlich den Atem anhält und an den Fingernägeln knabbert. 


    Aber am Ende kann man natürlich erst mal aufatmen. Eine Gefahr ist gebannt. Etwas anderes könnte man der jungen Leserschaft wohl auch nicht zumuten. Das Buch ist für lesebegeisterte Kinder ab ca. 10 Jahren geeignet, die nicht allzu zart besaitet sind. Aber auch Erwachsene können aufgrund der nicht ganz einfachen Sprache und der komplexen Handlung ihren Spaß daran haben.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    4. Der Ring des Salomo 


    ★★★★★


  6. Cover des Buches Die Königliche (ISBN: 9783551313195)
    Kristin Cashore

    Die Königliche

     (684)
    Aktuelle Rezension von: leonietimm_

    In meinen Augen ist die Königliche der zweitstärkste Teil der Trilogie. Ich konnte Bitterblue sehr gut verstehen, was ihre Gedanken und ihr Handeln anging. Die Spannung war von Anfang an da, wenn auch nicht unbedingt wahrnehmbar. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und hat mich gut durch das Buch geleitet. Die Geschichte ist liebevoll ausgearbeitet und hat auch einen nachvollziehbaren Gedanken dahinter. Das Ende hat mich persönlich überrascht und geschockt, da am Ende des Buches alle Geheimnisse aufgedeckt werden, die Jahre zurückreichen. Mit dem Ende an sich bin ich zufrieden, hätte allerdings ein kleines Detail gerne anders gehabt, was ich nicht nennen kann ohne zu spoilern. Die Königliche hat mich in den Bann gerissen und in eine andere Welt entführt und mich begeistert zurückgelassen.

  7. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 3) (ISBN: 9783608939835)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer ÜberSetzung und Rechtschreibung, Bd. 3)

     (1.018)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Auf zu Teil 3 des "epischen Klassikers". Yay.

    Teil 1 und 2 waren schon die reinste Katastrophe für mich. "Die Rückkehr des Königs" (bzw. Wiederkehr in meiner Übersetzung) setzt dem ganzen aber noch die Krone auf - wortwörtlich.

    Ich habe Teil 3 mehrfach unterbrochen. Ich habe bei einigen Leserunden eBooks gewonnen und deshalb Herr der Ringe erst einmal hinten angestellt. So etwas mache ich wirklich selten, aber hier ist es ganze 3 Mal beim gleichen Buch passiert. Und es wäre fast wieder passiert, aber ich habe mich gezwungen, das Ding endlich zu beenden.

    Jetzt habe ich also die gesamte Trilogie gelesen, das Werk, das so extrem gefeiert wird, tausende andere Geschichten inspiriert hat und den Namen Tolkien fast schon einer Auszeichnung hat gleich werden lassen. Und trotzdem verstehe ich kein bisschen, warum diese Bücher das alles ausgelöst haben. Denn für mich ist Tolkien einfach kein guter Autor.

    Denn auch im dritten Teil folgen wir wieder emotionslos wie eh und je den zum großen Teil unsympathischen Charakteren. Und wenn mal etwas interessantes passiert, wie eine Schlacht oder die Rückkehr Faramirs, der von Gesocks verfolgt wird, wird uns das nur halbgar serviert. Statt mitten in der Action zu sein, diese auszukosten und zu zelebrieren, wird uns durch Pippin und irgendeiner Wache berichtet, was passiert:

    "Faramir reitet voran, sieh hin." - "Ja, ich sehe es, oh Pippin, er wird verfolgt von schrecklichem Gesocks." - "Oh weh, da wird er vom Pferd gerissen. Aber da kommt Gandalf, der Zauberer und macht zauberhafte Dinge." - "Faramir ist gerettet, welch ein Freudentag!"

    Anstatt uns direkt in die Action mitzunehmen oder sie uns zumindest spannend und direkt zu beschreiben, wählt Tolkien den Sportmoderator. Und zwar den langweiligen, denn Sportmoderatoren wissen wenigstens, wie sie Spannung aufbauen, wenn sie berichten, was auf dem Feld passiert - Tolkien nicht.

    Zwischendurch hatte ich dann noch das Gefühl, die Bibel zu lesen. Ich habe nichts gegen die Bibel, aber wenn ich die Bibel lesen will, dann nehme ich die in die Hand und nicht Herr der Ringe. Manche Sätze könnten wirklich eins zu eins aus der Bibel stammen. Vor allem, wenn Aragorn plötzlich zu Jesus mutiert, weil "des Königs Hände heilen können" oder so. Man kann das Messias- oder Retterthema auch subtiler verpacken und spannender gestalten, ohne dass man das Gefühl hat, Tolkien war ideenlos und hat aus der Bibel teilweise Wort für Wort abgeschrieben.

    Aber gut, irgendwann ist dann auch der RIng zerstört, zum Glück ist diese Tortur endlich vorbei und - ah ne, noch über 120 Seiten übrig nachdem der Ring zerstört wurde. Weil Tolkien das Ende offenbar genauso aufschieben wollte, wie ich das Lesen des Buches, hat er sich gedacht: Lassen wir mal alle Charaktere noch stundenlang labern, emotionale Abschiede (zumindest wollen sie das sein) halten wir aber maximal eine Seite lang und dann passiert noch irgendwas im Auenland. Auch das ist natürlich ohne jegliche Spannung und einfach nur dahinter geklatscht. Der große Bösewicht (der übrigens nie persönlich in Erscheinung tritt) ist doch schon besiegt, der Höhepunkt überschritten. Das ist einfach schlechtes Storytelling und schlechtes Pacing, denn ich will eigentlich nur zum Ende kommen. Vor allem wird nach Saurons Fall alles darauf ausgelegt, dass das Ende der Geschichte nah ist. Das ist, als würde man nach Salat, einem saftigen Steak und einem süßen Nachtisch noch eine Tiefkühlpizza vorgesetzt bekommen. Wobei zugegeben: Die Geschichte davor war alles andere als ein gutes 3-Gänge-Menü mit saftigem Steak - eher fettiges und maximal lauwarmes Fast-Food.

    Alles in allem bin ich einfach nur extrem enttäuscht und verwirrt. Diese epische und tolle Geschichte, die alle lieben, existiert nicht. Der hochgelobte Tolkien ist für mich nicht einmal ein mittelmäßiger Autor, weil er so ziemlich alles, was gutes Storytelling ausmacht, komplett ignoriert.

    "Der Herr der Ringe" als Gesamtwerk ist einfach nur langweilig, von Emotionen und Spannung fehlt jede Spur und die Figuren sind so unsympathisch und/oder dumm, dass es weh tut und einfach nur nervig ist. Bevor ich das alles gelesen habe, war ich mir sicher: Man muss es mal gelesen haben. Jetzt denke ich nur: Warum habe ich mit dem ganzen Quatsch eigentlich meine Zeit verschwendet?

  8. Cover des Buches Faunblut (ISBN: 9783570308479)
    Nina Blazon

    Faunblut

     (1.611)
    Aktuelle Rezension von: Elo_Soleil

    Ich habe das Buch innerhalb eines Abends beendet und muss gestehen, dass ich absolut begeistert bin! 

    Fangen wir doch am besten mit dem Setting an: Es war super authentisch und mit viel liebe zum Detail gestaltet. Ich hab der Autorin während des Lesens ohne Zweifel abgekauft, dass dieser Ort so irgendwo existiert. Und obwohl es kein klassisches Fantasy setting, sondern eher realistisch gehalten war, haben mich die Welt und die Stadt fasziniert. 


    Die Charaktere wurden beinahe alle gut herausgearbeitet und sie waren mir, bis auf wenige gewollte ausnahmen, alle sympathisch. Vor allem gefiel mir, dass jede Figur eine eigene Geschichte, eigene Gewohnheiten und einen abgrenzenden Charakter besaß. Nur Faun war für mich nicht ganz greifbar . Ich konnte leider keinen richtigen Zugang zu ihm finden und mochte ihren Kindheitsfreund lieber. (aber naja ich leide häufiger unter dem second ML Syndrom xD) 


    Die Storyline hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und ich wusste bis zum schluss nicht ganz worauf es hinauslaufen würde. 

    Der plott war gut, durchdacht und hat sich natürlich aufgebaut. 

    Hier muss ich aber sagen, dass mich die romantische Entwicklung etwas gestört hat. In meinen Augen war es unrealistisch wie schnell sich die beiden verliebt haben. Es hat mich teilweise auch genervt wie sehr sie sich, ohne sichtlich Grund auf Faun konzentriert hat, obwohl sie anfänglich keinerlei Verbindung zueinander hatten. In meinen Augen hätte das Buch ohne die Liebesgeschichte der Beiden nicht viel verloren. Trotzdem hat sie zur Spannung beigetragen und ihre Berechtigung gehabt. 


    Fazit : ⭐📖


    Mir wurde das Buch als gute Romantesy ans Herz gelegt, weshalb ich es anfänglich kaum abwarten konnte etlich den ML/love interest kennenzulernen. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass das Buch ohne die Romance genauso gut funktioniert hätte. Im Positiven Sinne. 


    Es war seit langem ein Buch was mir auf vielen Ebenen wirklich gut gefallen hat und obwohl es ein Einzelband war, hat es mir nicht an Komplexität gefehlt. Von mir eine klare Leseempfehlung. 

  9. Cover des Buches Memento - Die Überlebenden (ISBN: 9783833901133)
    Julianna Baggott

    Memento - Die Überlebenden

     (195)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Das Coverbild finde ich gut. Der Schreibstil ist ebenfalls gut und ich bin recht einfach in die Geschichte reingekommen. Es hat etwas gedauert, bis ich dort angekommen bin. Die ganzen Deformationen waren für mich erst ein mal schwer vorstellbar. Generell ist die Welt jedoch recht spannend. Pressia empfinde ich als einen sehr angenehmen Charakter. Ich mag ihre mutige, verantwortungsbewusste Art. Aber auch Partridge und Bradwell finde ich als handelnde Personen gut gelungen.

    Jedoch fand ich ca. das letzte Drittel ziemlich langweilig und habe sehr großzügig weitergeblättert. Irgendwann wurde es mir dann doch zu viel und zu unwirklich. Ich habe sogar überlegt das Buch abzubrechen und werde wohl nicht weiter die Buchreihe verfolgen. 


    Schade!

  10. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442373338)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

     (1.028)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Verlag: cbj (12. Juni 2006)

    Gebundene Ausgabe: 608 Seiten

    ISBN-13: 978-3570127773

    empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

    Originaltitel: Ptolemy’s Gate

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    auch als E-Book, als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich


    Gelungener Abschluss der Trilogie


    Inhalt: 

    Nathanael ist nun Informationsminister. Sein Ehrgeiz steigt ihm immer mehr zu Kopf. Mehr denn je weitet sich die Kluft zwischen den Gewöhnlichen und den Zauberern. London wirkt wie ein Pulverfass, und der Krieg in Amerika macht das auch nicht gerade besser.


    Bartimäus ist am Ende seiner Kräfte, denn Nathanael weigert sich, den Dschinn zu entlassen, damit er sich am Anderen Ort wieder regenerieren kann. 


    Unterdessen hat Kitty sich heimlich Kenntnisse in Magie angeeignet. 

    Als nun eine ganz besondere Gefahr London zu überrollen droht, müssen Nathanael, Bartimäus und Kitty zusammenarbeiten, um die Welt zu retten.


    Meine Meinung:

    Dies ist der 3. Band der Bartimäus-Trilogie. Die beiden Vorgänger sollte man unbedingt gelesen haben, denn die Handlung ist mehr oder weniger fortlaufend. In „Die Pforte des Magiers“ erfahren wir aber noch mehr von Bartimäus’ Vergangenheit im alten Ägypten. Diese Teile konnten mich nicht so fesseln, sie sind aber für das Verständnis des aktuellen Geschehens notwendig. 


    Wie gewohnt gibt es wieder viele sehr spannende Szenen, Kämpfe zwischen Zauberern und Dämonen, Intrigen und brenzlige Situationen für unsere Held*innen. Doch leider ist Bartimäus nicht wirklich auf der Höhe, und so empfand ich seinen Sarkasmus und die Anzahl der witzigen Dialoge gegenüber den ersten beiden Bänden als stark verringert. Schade!


    Insgesamt ist die Handlung aber schlüssig und fesselnd. Details aus den ersten beiden Büchern werden wieder aufgegriffen und begonnene Handlungsstränge zusammen- und zu Ende geführt. Die Spannung gipfelt in einem gewaltigen Showdown, der wie die anderen Kampfszenen sehr plastisch beschrieben ist, was das Kopfkino auf Hochtouren antreibt. 


    Besonders gefiel mir die Entwicklung, die Nathanael durchmacht. Der Junge erkennt endlich, was wirklich wichtig ist und handelt danach. 


    Fazit:

    Nicht ganz so witzig wie die Vorgänger, aber ein insgesamt guter Abschluss der Geschichte.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    Bartimäus’ Vorgeschichte: Der Ring des Salomo 


    ★★★★☆


  11. Cover des Buches Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1) (ISBN: 9783551315830)
    Kristin Cashore

    Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)

     (2.654)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Katsa lebt am Hof des Königs von Randa und sie hat einen gefürchteten Ruf: denn sie ist eine Beschenkte mit der Gabe des Tötens. Obwohl sie mit ihrem Leben am Hof nicht sonderlich zufrieden ist, widersetzt sie sich erst ihrem König, als sie dem Prinzen Bo aus Linied begegnet - er ist auch ein Beschenkter. 

    Meine Meinung:

    Ich habe die Inhalszusammenfassung extra kurz gehalten, weil ich der Meinung bin, man solle die Geschichte so unvoreingenommen wie möglich lesen und erleben.

    Der Schreibstil und die Handlung haben absolute Sogwitkung und obwohl ich das Buch schon mindestens 8x oder so gelesen habe, wird es doch nie langweilig und ich tauche in die Geschichte ab wie in einem Film. Die Folgebände sind auch gut, aber Band 1 hat mir schon immer am besten gefallen.

    Anlass für dieses reread gibt die Neuerscheinung des vierten Bandes, der bereits auf Englisch in meinem Regal auf mich wartet - ich kann unmöglich bis zum Erscheinungsdatum auf Deutsch warten!

    Fazit: Lest dieses Buch!

  12. Cover des Buches Auge um Auge (ISBN: 9783423626224)
    Jenny Han

    Auge um Auge

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Auge um Auge ist ein Buch der Erfolgsautorinnen Jenny Han (To all the boys I've loved before) und Siobhan Vivian (Nur eine Liste). Ich habe dieses Buch lange eher stiefmütterlich behandelt, weil ich mit Jenny Han nicht den allerbesten Start hatte. To all the Boys hat mir vor einigen Jahren zwar ganz gut gefallen, mich aber auch nicht wirklich umgehauen und danach habe ich lange nicht mehr zu der Autorin gegriffen. Neulich habe ich allerdings mit einer Erkältung im Bett gelegen und brauchte leichte Lektüre, die mir nicht viel abverlangen würde. Also habe ich zu Auge um Auge gegriffen. Was soll ich sagen? Das Buch hat mir genau das gegeben, was ich haben wollte: Eine leichte Sommerlektüre (die sicherlich gut in die heiße Jahreszeit gepasst hätte) mit einer schnellen, unkomplizierten Handlung, angenehmen Protagonisten und einem tollen Schreibstil. 


    Ich habe mich beim Lesen sehr an Pretty Little Liars erinnert gefühlt - obwohl ich nur die Serie gesehen habe - und dieses sogartige Gefühl, das einen in die Handlung reinzieht, wirklich genossen. Dazu kam beim Lesen richtiges Sommer-Feeling auf, denn Auge um Auge spielt auf der Insel Jar Island, wo wirklich jeder jeden kennt. Wir steigen in der letzten Woche der Sommerferien in die Geschichte ein, als unsere Protagonisten zwischen den nie enden wollenden Sommertagen und der Vorfreude auf ihr Senior-Jahr mit all den Sorgen und Problemchen von Abschlussnoten, Collegeauswahl und Homecoming feststecken. Auge um Auge ist ein richtig schöner Highschool-Roman, über Schulalltag, Football, Cheerleading, Freundschaft, Liebe und das Leben an sich. 

    Auch die eigentliche Handlung hat mir sehr gefallen, in der sich unsere drei Protagonisten an falschen Freunden rächen wollen. Wir lesen abwechselnd aus der Perspektive von Mary, Lillia und Kat, die eigentlich nicht viel gemeinsam haben, zwischen denen sich aber bald eine zarte Freundschaft der besonderen Art entwickelt. Besonders positiv ist mir dabei aufgefallen, dass diese drei Mädchen keine Außenseiter sind, wie der Klappentext vermuten lassen könnte. Kat könnte man wohl noch am ehesten als Außenseiterin bezeichnen, mit ihrer coolen, toughen Art, die eigentlich nicht viel auf das soziale Gefüge in ihrer Schule gibt. Mary ist gerade erst (wieder) neu in den Ort gezogen und kennt daher nur wenige ihrer Mitschüler. Und Lillia ist eigentlich sehr beliebt, Teil des Cheerleading-Teams und mit einer reichen Familie gesegnet. 

    Trotzdem haben alle drei Grund genug, sich an ihren Mitschülern zu rächen, die ihnen auf die ein oder andere Weise übel mitgespielt haben. Mary ist nach der siebten Klasse mit ihren Eltern aufs Festland gezogen, weil sie das Mobbing ihres Mitschülers Reeve nicht mehr aushielt. Kat wurde von Rennie enttäuscht, die Lügengeschichten verbreitet hat, um sich mit "besseren Kreisen" anzufreunden. Und Lillia ist sauer auf Alex, der eine Partynacht mit ihrer kleinen Schwester verbracht hat. 

    Die drei beschließen einen Pakt, um sich an ihren falschen Freunden und rächen - allerdings haben sie nicht damit gerechnet, wie schnell die Dinge aus dem Ruder laufen können...

    Mir hat an der Geschichte wirklich gut gefallen, dass es einen logischen Aufbau gab. Die Dinge haben sich nicht einfach auf heiterem Himmel entwickelt, sondern man konnte eine Entwicklung nachvollziehen. So muss sich beispielsweise die Freundschaft zwischen Mary, Kat und Lillia erst aufbauen. Die Mädchen sind komplett verschieden und gerade Lillia und Kat verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die allerdings keinen guten Ausgang hatte. Trotzdem schließen sie sich zusammen und versprechen sich gegenseitig bedingungsloses Vertrauen und Ehrlichkeit, wenn ihre Rache funktionieren soll. Besonders beeindruckt war ich beim Lesen von Lillia, denn alle drei Mitschüler, an denen sich gerächt werden soll, sind Teil von Lillias Freundeskreis. Damit ist die Racheaktion für sie auch am schwierigsten. Trotzdem kam es mir als Leser sehr glaubwürdig vor, wie sie an der Echtheit dieses Freundeskreises zu zweifeln beginnt, besonders als es zu einem schlimmen Vorfall kommt, nach dem sie von ihrer besten vermeintlich besten Freundin im Stich gelassen wird. Auch die Geschichte von Mary fand ich beeindruckend zu verfolgen - vor allem ihre Vergangenheit. Es gab hier einen krassen Kontrast zwischen Reeve als ihrem Mobber und Reeve als dem Jungen, den sie täglich auf der Fähre trifft und der ohne seine Freunde viel netter ist. Es war irgendwo sehr besonders zu lesen, wie sich eine verdrehte Art von Freundschaft zwischen zwei Menschen entwickeln kann, die aber nur Bestand hat, wenn die beiden alleine sind. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was bei Reeve im Kopf vorgeht, wenn er dieses Mädchen hänselt und ausnutzt und dann wieder nett zu ihr ist, sobald ihn niemand beobachtet. Aus Marys Sicht hat es mich traurig gemacht und schockiert, wie einsam sie durch Reeves Mobbing geworden ist, dass sie sich an seine seltenen Nettigkeiten klammerte, bis es zur Katastrophe kommt...

    Neben der Freundschaft der Mädchen steigern sich auch ihre Racheaktionen langsam. Während es mit kleinen Streichen beginnt, die zwar unangenehm und ärgerlich sind - gerade für pubertierende Jugendliche an einer Highschool - aber keine bleibenden Schäden hinterlassen, wird aus den Streichen bald bitterer Ernst und die Mädchen merken zum Ende der Geschichte, dass sie einen Schritt zu weit gegangen sind. Hier endet der erste Teil auch mehr oder weniger mit einem Cliffhanger und lässt uns als Leser ratlos zurück, in wie weit das Geschehene zu unseren Protagonisten zurückzuverfolgen ist und ob sie mit Konsequenzen rechnen müssen. Grundsätzlich wurde ich von diesem Buch sehr neugierig zurückgelassen, wie es denn nun weiter geht. Allerdings muss ich sagen, dass sich der Klappentext vom zweiten Band nicht sonderlich vielversprechend anhört und ich habe ein bisschen Sorge, dass die Geschichte aus Teil eins einfach wieder aufgewärmt wird. Allerdings kann ein Klappentext ja auch täuschen und lesen möchte ich die beiden Folgebände auf jeden Fall. Da überwiegt dann doch die Neugierde und die Tatsache, dass ich mich in dieser Geschichte einfach wohl gefühlt habe und noch ein bisschen mehr Zeit auf Jar Island verbringen möchte. 

    Zwei Abzüge muss ich allerdings doch noch machen und zwar bei unserer Protagonistin Mary:

    Dass sie von ihrem Mitschüler Reeve gemobbt wurde und darunter lange zu leiden hatte, wissen wir. Das steht so auch im Klappentext, ich möchte hier niemanden spoilern. Allerdings gibt es eine Szene im Buch, in welcher Mary Kat und Lillia ihre gesamte Geschichte erzählt, die bis jetzt niemand kannte. Ich glaube, dass die Autorinnen hier einen Knall beim Leser verursachen wollten, wie schlimm Mary wirklich unter Reeve zu leiden hatte, aber dieser Schock blieb bei mir einfach aus. Vielleicht weil diese Offenbarung so plötzlich kam oder in ihrer Schnelligkeit einfach etwas Unglaubwürdiges an sich hatte. Ich kann es nicht wirklich beschreiben, aber vielleicht war dieser Knall einfach ein bisschen zu viel und kam zu unerwartet, um sich passend in die Geschichte einzufügen. 

    Weiterhin gab es drei Szenen in diesem Buch, die in Richtung Mystery gingen und ich hoffe sehr, dass es einfach nur Marys Einbildung war und nicht die Absicht der Autorinnen, etwas Übernatürliches in die Geschichte einzubauen. Zum einen knallen auf einem Flur sämtliche Schließfächer zu, als Mary die Treppe herunter läuft und jemanden etwas zuruft. Dann fällt die Anführerin der Cheerleader von der Pyramide herunter, weil Mary sich das wünscht. Zu guter Letzt gibt es auf dem Schulball einen Kurzschluss mit Stromausfall für den Mary sich verantwortlich fühlt. Wenn die Autorinnen hier wirklich einen mysteriösen Touch in die Geschichten einbauen wollten, dann wäre dieser Anklang meiner Meinung nach völlig fehl am Platz und ich hoffe sehr, dass die nächsten Bände diese Anwandlungen nicht noch vertiefen und wir einfach im "normalen" Highschool-Setting bleiben. 


    Fazit:

    Trotz dieser kleinen Mängel hatte ich wirklich Spaß mit der Geschichte um Mary, Kat und Lillia. Das Buch lässt sich wahnsinnig schnell lesen, verlangt dem Leser nicht viel ab und bietet einfach eine gute Zeit. Ich freue mich sehr auf die beiden Folgebände und bin wirklich gespannt, wie es mit unseren drei Protagonisten weiter geht. 

    ***

    https://kathis-buecherkrams.blogspot.com/

  13. Cover des Buches Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht (ISBN: 9783570307274)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht

     (387)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

    „Unten servieren sie Cremetörtchen. Ich habe eins für dich mitgenommen, aber Gesten der Freundlichkeit verärgern dich ja. Also habe ich dein Törtchen auf dem Weg gegessen.“

    Seite 201

     

    Hel weiß nicht wo sie herkommt oder wer sie ist, bis zu dem Zeitpunkt, Kapitain Gharra sie aus ihrem Schicksal befreit und zur Sturmjägerin ausbildet. Das Schwebeschiff Schwalbe ist ihre Heimat – bis sie abstürzt. Plötzlich findet Hel sich mitten im Toten Land wieder, umgeben von tödlichem Nichts und einem geheimnisvollen Retter. Aber wer ist der Junge, der von jetzt an mit ihr durch das Land zieht? Und über welche Kräfte verfügt er? 

    Als Hel es zurück in die Stadt und unter ihre Leute schafft, erfährt sie von einem schrecklichen Dämon, der das Land heimsucht. Gemeinsam mit einer neuen Gruppe von Sturmjägern macht sie sich auf die Suche nach dem Dämon – und steht plötzlich Mercurin gegenüber, dem Jungen, der ihr das Leben gerettet hat …

     

    „Ich war nicht darauf gefasst, dass ich zweifeln würde.“

    Seite 81

     

    Jenny Mai Nuyen hat einen unverkennbaren Schreibstil der mich total in die Geschichte hineingesogen hat. Er ist poetisch und ein bisschen schwer, aber wunderschön darin. Ich liebe die Bilder, die sie mit ihren Worten zeichnen kann. Das Setting ist gewaltig, eine unberechenbare Wüstenwelt in der die Jagd nach magischen Stürmen die Wirtschaft und das Leben ermöglicht. Das Reich Aradon ist dadurch reich und mächtig geworden. Doch dann erheben sich fünf Dämonen von dem Alten Volk, um die Menschheit für ihr Verhalten zu vernichten.  Dafür müssen Totenlichter gefunden werden, denn sie geben die nötige Macht.

     

    Die Autorin schafft es in ihrer Geschichte politische Themen anzusprechen, die uns heute genauso betreffen, das hat mich sehr beeindruckt.

    Hel ist ein toller Charakter, stark, aber verletzlich und herrlich sarkastisch. Mercurin ist verschlossen, er hilft Hel, obwohl er es nicht müsste, obwohl sie seinem Ziel eigentlich im Weg steht. Und doch kann er nicht anders. Ich fand die Beiden unglaublich toll zusammen.

     

    Ich liebe das Buch, das Cover, die Figuren, die Handlung – einfach alles ♥

     

    „Ein zwergischer Name für ein Menschenkind. Licht für eine Halbblinde.“

    Seite 16

  14. Cover des Buches Die drei Magier - Das magische Labyrinth (ISBN: 9783845816739)
    Matthias von Bornstädt

    Die drei Magier - Das magische Labyrinth

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Musikpferd

    Conrad und Vicky müssen nachsitzen. Doch ihr Lehrer lässt die beiden alleine und geht. Das nutzen die zwei natürlich aus und hauen ab. Es ist super warm und deshalb gehen sie mit Conrads Schwester Mila an den Badesee. Doch plötzlich sind die drei in einer völlig anderen Welt. Nach einem wilden Tauchgang befinden sich die drei im geheimnisvollen Algravia wieder. Dort gibt es sprechende Bäume, kluge Katzen und freundliche Hexen. Doch ein dunkler Magier namens Rabenhorst tribt dort sein Unwesen. Die Bewohner sind davon überzeugt, dass die Conrad, Mila und Vicky, Algravia vor dem Untergang retten werden.


    Doch wie soll das gehen? Conrad, Mila und Vicky haben keine Ahnung von Zauberei!


    Oder etwa doch...?

  15. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.273)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Ich bin ein großer Fan der Werke Kings und umso gespannter war ich auf sein großes Aushängeschild, ein Buch, das jeder kennt und wenn nicht, dann zumindest die Filme. Und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht, das Buch entpuppt sich für mich als Meisterwerk.


    Viel über die Story erzähle ich nicht, denn das würde mehr als nur den Rahmen sprengen. Sie ist jedenfalls sehr gut geschrieben und vor allem auch strukturiert: Durch die vielen Zeit- und Sichtveränderungen sollte man meinen, den Überblick zu verlieren, doch King hat geschickte Unterkapitel gesetzt, die das ganze Buch fast schon positiv durchseuchen. Sie geben einen Überblick und man vergisst nie, wen man gerade genauer beleuchtet und zu welcher Zeit das passiert.


    Anders als für andere kam mir das Buch auch nicht unnötig in die Länge gezogen vor. Klar, die ersten 200 Seiten ziehen sich ein wenig und es passiert kaum etwas, aber solche Teile gehören eben auch zum Spannungsaufbau und zu einer guten Geschichte. Meines erachtens hat das Buch eine Länge, die perfekt gewählt wurde.


    Zu den Charakteren hatte ich eine so strake Bindung, dass ich *SPOILER* nach dem Tod einiger von ihnen wirklich mit einem leeren Blick auf die mit schwarzen Wörtern beschrifteten Seiten gestarrt habe.


    Einziger Kritikpunkt: Das Ende hätte noch etwas spektakulärer sein können. Man kann nicht so ganz fassen, dass sie sich in einem Anfangsuniversum, aus dem Es stammt, befinden. Immerhin bekämpfen die Freunde dort ein jahrtausend altes, tötendes Monster. Meiner Meinung nach sollten sich die Freunde am Ende auch nicht vergessen, denn obwohl ich eigentlich kein großer Fan von den meisten Happy Ends bin, hätte hier eines teilweise gepasst.

  16. Cover des Buches Lasst Knochen sprechen (ISBN: 9783453436572)
    Kathy Reichs

    Lasst Knochen sprechen

     (383)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Viele Menschen sind der Meinung, dass Unholde und Banditen sich doch ruhig gegenseitig abschiessen sollen. Tempe Brennan ist nicht der Ansicht, denn bei einem Schusswechsel durch rivalisierenden Bikern wurde ein 9jähriges Mädchen auf dem Weg zu Ballettunterricht tödlich getroffen.

    Und Tempe schwört, dass sie die Verantwortlichen ihrer gerechten Strafe zuführen will. Sie merkt (mal wieder) viel zu spät, dass nicht nur sie sich dabei in eine nicht zu kontrollierende Gefahr begibt, sondern auch ein Familienmitglied.


    Spannend geschrieben, auch wenn ich (auch mal wieder) nicht mit der französischen Sprachen umgehen konnte. Und ich verlor zweimal den Überblick über die einzelnen Biker-Clans und deren Mitglieder.

  17. Cover des Buches Die Augen der Heather Grace (ISBN: 9783404169740)
    David Pirie

    Die Augen der Heather Grace

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Den Sherlock Holmes Autor selbst als Schnüffler einzusetzen, finde ich super. Auch der Krimi-Plot war toll. Einzig der Schreibstil war etwas zu langatmig für mich.

  18. Cover des Buches Hex Hall - Dunkle Magie (ISBN: 9783802582400)
    Rachel Hawkins

    Hex Hall - Dunkle Magie

     (343)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Sorek

    Wie auch der erste Band hat mir der zweite super gefallen.
    Die Story war von Anfang bis Ende spannend, sodass ich auch den Band kaum aus der Hand legen konnte. 

    KLASSE :) 

  19. Cover des Buches Das Auge von Licentia (ISBN: 9783401603506)
    Deana Zinßmeister

    Das Auge von Licentia

     (54)
    Aktuelle Rezension von: anna_schwpps

    Jonata lebt ein ruhiges Leben in Licentia, einer mittelalterlichen Siedlung, die seit Jahren Teil einer Fernsehserie ist. Doch davon ahnt Jonata nichts. Dann trifft sie Tristan, einen Jungen aus dem verfeindeten Dorf der Wolfsbanner ,und genau diese Verbindung könnte das Geheimnis um Licentia ans Licht bringen.

    Die Idee hinter dem Buch hat mich direkt angesprochen: Ich hatte mir eine spannende Geschichte zwischen Neuzeit und Mittelalter erhofft, in dem die Fernsehsendung eine große Rolle spielen würde. Leider wirken die Prioritäten im Klappentext nicht richtig gesetzt.

    Die Geschichte fokussiert sich nämlich hauptsächlich auf das Leben in Licentia und auf Jonatas und Tristans Liebesgeschichte. Dabei bleiben die Figuren leider etwas blass. Die Liebesgeschichte ist zwar sehr schnell, was ich aber in dieser Welt vollkommen in Ordnung finde. Schließlich sind Jonata und Tristan beide noch sehr jung und kennen nur ihre Dörfer. Dadurch ist ein neuer Junge/ein neues Mädchen aus dem verfeindeten Dorf natürlich sehr aufregend. Trotzdem finde ich es sehr schade, dass dadurch die Handlung um die Fernsehserie sehr in den Hintergrund gerät.

    Leider fehlt mir in dem Buch der rote Faden und einige Dinge werden nicht richtig aufgelöst. Dadurch stellt sich mir jetzt am Ende des Buches die Frage: Warum das alles? Für mich ist das leider keine wirklich erzählenswerte Geschichte, so hart das auch klingt.

    Fazit

    Obwohl sich das Buch auch durch die kurzen Kapitel sehr schnell lesen lässt, hat man am Ende das Gefühl weder etwas gewonnen noch verloren zu haben. Einige spannende Dinge werden nicht mal aufgelöst. Es wirkt leider sehr unausgewogen.

  20. Cover des Buches Schattenauge (ISBN: 9783473583836)
    Nina Blazon

    Schattenauge

     (418)
    Aktuelle Rezension von: Lisaliest_

    Dieses Fantasybuch behandelt Wesen, über die ich noch nie zuvor gelesen habe. Ganz entfernt ähneln sie Werwölfen, aber sie sind doch etwas komplett anderes. Das hat es für mich so spannend gemacht zu lesen.

    Anfangs war ich aber ziemlich verwirrt. Die Schrift ist wirklich seltsam und verändert sich, wenn aus einer anderen Sicht erzählt wird – glaube ich jedenfalls, denn manchmal hat es doch recht willkürlich gewirkt. Es ist schon krass, wie sehr das Aussehen eines Buches den Lesegenuss beeinflussen kann.

    Nichtsdestotrotz war die Geschichte richtig, richtig gut. Mit den Protagonisten kam ich ganz wunderbar zurecht. Die Feinheiten dieser Wesen hat mir besonders gut gefallen. Anders als sonst, wo der Zufall entscheidet, wer ein magisches Wesen ist und wer nicht, kann es hier eigentlich jeder sein. Es hängt von jedem selbst ab, ob er es ruft oder nicht. Auch das habe ich vorher noch nie gelesen und fand es richtig spannend. Da gibt es aber noch so viele besondere Details, die ich gar nicht alle aufzählen kann. Man muss es einfach gelesen haben.

    Die Message des Buches ist einfach wundervoll. Es geht um Akzeptanz und Selbstliebe. Der Autorin ist es wirklich gut gelungen, diese Themen mit den Fantasyelementen zu verbinden.

    Wenn ihr neugierig auf eine etwas andere Fantasygeschichte seid, solltet ihr auf dieses Buch zurückgreifen. Es verbirgt eine ganz wunderbare Welt, die mehr Leute kennenlernen sollten.

  21. Cover des Buches Die Sturmjäger von Aradon - Magierlicht (ISBN: 9783570307281)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Sturmjäger von Aradon - Magierlicht

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

     

    Der Westen ist tot. Reglos die Berge, in alle Weite leere Erde ohne Licht. Nur die glimmenden Spur des Mannes, der das Totenlicht trägt.

    Seite 1

     

    Er ist ihre Liebe und ihr Tod.

    Der magische Krieg tobt um Aradon und die Sturmjägerin Hel gerät zwischen alle Fronten. Für die Magiergilde wird sie auf Dämonenjagd geschickt, doch je näher sie Mercurin kommt, desto weniger will sie ihn vernichten. Aber aufgehalten werden muss er, bevor die Totenlichter vereint und das Ende der Menschheit beschlossen ist. Als die Magier sich gegen Hel wenden, rettet Mercurin sie und zeigt ihr seine Welt und seine Wahrheit. Kann Hel ihn überzeugen, die Menschheit zu verschonen?

     

    „Wenn man keine Familie hat, die einem sagt, wer kam ist, muss man selbst die Antwort finden.“

    Seite 67

     

    Band II der Diologie besticht durch noch mehr Herz und vor allem noch viel mehr Schmerz. Der Schreibstill bleibt unverändert großartig und reißt den Leser in die Geschichte hinein. Hel weißt jetzt, wer Mercurin ist, einer von fünf Druiden des Alten Volkes, deren Mission es ist, die Menschheit zu vernichten. Gemeinsam mit ihrem Fruend Nova, reißt sie durch ein gewaltiges Setting, um einen Weg zu finden, das zu verhindern.

     

    In Band II werden die Druiden noch mehr beschrieben und vorgestellt. Ich fand jeden Charakter in dieser Geschichte wahnsinnig gut ausgearbeitet und gestaltet. Jenny Mai Nuyen ist eine großartige Schriftstellerin und gehört absolut zu meinen Helden!

     

    „Du kannst es nicht aufhalten“, flüsterte Mercurin. „Weder du noch ich. Alles kommt und vergeht und muss untergehen, wir auch.“

    Seite 343

  22. Cover des Buches Bird Box - Schließe deine Augen (ISBN: 9783734107160)
    Josh Malerman

    Bird Box - Schließe deine Augen

     (373)
    Aktuelle Rezension von: Steakschaf

    Das Cover finde ich sowohl in der Bird box variante als auch im Original Der Fluss sehr ansprechend, da beide Cover einen Teil der Geschichte widerspiegeln. 

    Der Schreibstil konnte mich an vielen Punkten fesseln, hat mich aber bei einigen zwischen Sequenzen verloren. Die Geschichte selbst fand ich sehr ansprechend, da es nicht der typische Thriller ist. 

    Die Protagonistin Malorie will aus ihrem Leben ausbrechen, das sie die Letzen vier Jahre gelebt hat. Das Buch enthält sowohl Szenen aus der aktuellen Situation als auch erzählt es aus der Vergangenheit wie es überhaupt zu der Situation gekommen ist. Die verschiedenen Charaktere rund um Malorie haben mir auch gefallen, von der Schüchternen Weggefährtin bis hin zum durchdrehenden Psychofreak hat der Autor mit eingebaut. Dadurch wurde die Geschichte spannend gehalten, da man nicht wusste wie verhalten sich die einzelnen Mitbewohnern in dem Haus in den verschiedenen Situationen. 

    Für mich ist Bird Box eine durchschnittliche bis gute Geschichte ( 3,5 Sterne)

  23. Cover des Buches Der Sandmann (ISBN: 9783423026840)
    E. T. A. Hoffmann

    Der Sandmann

     (701)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    „Aber die gräßlichste Gestalt hätte mir nicht tieferes Entsetzen erregen können, als eben dieser Coppelius. – Denke Dir einen großen breitschultrigen Mann mit einem unförmlich dicken Kopf, erdgelbem Gesicht, buschigten grauen Augenbrauen, unter denen ein paar grünliche Katzenaugen stechend hervorfunkeln, großer, starker über die Oberlippe gezogener Nase. Das schiefe Maul verzieht sich oft zum hämischen Lachen; dann werden auf den Backen ein paar dunkelrote Flecken sichtbar und ein seltsam zischender Ton fährt durch die zusammengekniffenen Zähne.“

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Vor vielen Jahren schon hat dieses kleine Reclam-Büchlein seinen Weg zu mir gefunden und wurde nun endlich zu meinem Halloween-Lesenacht-Buch 2020. Verbunden habe ich damit zuvor Horror, Grusel und den Namen E. T. A. Hoffmann. Mehr wusste ich tatsächlich nicht und habe entsprechend auch nur den Text auf dem Buchrücken als Inhaltsangabe hier übernommen, um auch anderen Lesern nicht vorzugreifen. Einzig noch der Hinweis, dass es sich dabei um eine „Erzählung in der Tradition des Kunstmärchens der Schwarzen Romantik (häufig auch als Schauerroman bezeichnet)“ handelt.

    Das erste was sofort auffällt ist der Schreibstil dieser Geschichte – erstmals 1816 veröffentlicht (ohne bestimmte Autorenangabe in Berlin als erste Erzählung in dem Zyklus Nachtstücke). Die Sätze sind teils recht lang, die Wörter oft anders geschrieben als wir es heute gewohnt sind und einige waren mir sogar gänzlich unbekannt. Trotz dieser etwas erschwerenden Umstände konnte mich die Geschichte schnell gefangen nehmen. Sie ist auf ihre Art spannend und faszinierend.

    Einen großen Anteil daran hat der Beginn der Geschichte, der aus 3 Briefen besteht, in denen Nathaniel – der Hauptcharakter – engen Freunden seine (Grund-)Lage schildert. Schnell wird man so mit den Charakteren bekannt gemacht und ebenso wie Nathaniel mit dem Mythos des Sandmannes in Berührung kam, welcher sein Leben für immer verändern sollte. Im Anschluss wird der Fortgang der Geschichte von einem fiktiven Erzähler weiter dargelegt.

    Hier kann ich guten Gewissens und mit etwas Erleichterung sagen: Es ist ein schönes Buch für die Halloween-Nacht, ruhig einschlafen konnte ich im Nachgang trotzdem! Der Grusel und Horror dieses Buches liegt nicht in persönlichen Ängsten, sondern in der Frage nach Wahrheit, Täuschung und Wahnsinn. Nathaniel ist definitiv nicht als sympathische Hauptfigur angelegt, dennoch ist man gespannt, man rätselt mit und ist nah an seinen Erlebnissen.

    Nach den 43 Seiten Haupthandlung schließt sich ein größerer Anhang an. Dieser enthält eine Editorische Notiz, ausführliche Anmerkungen, Literaturhinweise, sowie ein Nachwort. Spannend war für mich durchaus Letzteres, das viele Interpretationen, Hinweise und Motive des Autors darlegt, z. B. Kritik an Rollenbildern dieser Zeit. Die Erzählung ist derart vieldeutig, wie es auf den ersten Blick nicht den Anschein macht. Sie ist durchaus abstrus, aber trotzdem wohldurchdacht in ihrem Aufbau oder beispielsweise mit dem wiederkehrenden Augenmotiv, der Projektion einer Schauergestalt auf die Realität oder Schlüsselmomente einem traumatischen Erlebnis der Kindheit.

     

    》FAZIT:

    Diese faszinierende Erzählung hat einen tollen Aufbau und bietet vielfache Interpretationsmöglichkeiten, die es verdienen sich genauer mit ihnen auseinander zu setzen. Trotzdem ist es auch eine kurze Lektüre, wenn man sich mal wieder an einen Klassiker wagen möchte. Vor schlaflosen Nächten muss man, meiner Meinung nach, hier keine Sorge haben!

  24. Cover des Buches Tanz mit dem Tod (ISBN: 9783442367238)
    J. D. Robb

    Tanz mit dem Tod

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Wie bereits in der Überschrift gesagt bietet dieses Buch kaum Überraschungen. Wie schon mehrfach wird die Protagonistin mal wieder mit den Schrecken ihrer Kindheit konfrontiert und ihr Leiden recht breit ausgewalzt. Dazu kommen Serienmorde eines ebenfalls in der Kindheit traumatisierten Serienkillers; na ja.....!

    Der Spannungsbogen wird oft durch die deutlichen Längen unterbrochen und ist daher weder durchgängig noch sonderlich hoch. Lediglich am Schluss kann die Autorin doch noch einmal mit einer Überraschung überzeugen. Nicht gerade eines der besseren Bücher der Reihe. Es bietet aber leichte Unterhaltung für ein paar gemütliche Leseabende.

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