Bücher mit dem Tag "augsburg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "augsburg" gekennzeichnet haben.

85 Bücher

  1. Cover des Buches Höllental (ISBN: 9783442475612)
    Andreas Winkelmann

    Höllental

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Rauschenbach

    Ich fand, dass es mal ein bisschen ein anderer winkelmann war.ich fand ihn auch spannend aber es gibt bessere Bücher von ihm

  2. Cover des Buches Die Henkerstochter (ISBN: 9783548610429)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter

     (304)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaP

    Prolog zu lesen begonnen und bis zum Epilog hin, sowie "Nachwort", wurde ich ins 16. Jahrhundert gezogen.
    Gefesselt voller Spannung und sehr interessanten Inhalt über damalige Zeit, Henker, Liebe, Hexerei und Morde, bekam ich sehr gute Unterhaltung durch überraschende Handlungen.
    Bis zum Ende fragt man sich wer hinter den Morden an 3 unschuldigen Kindern und Auftraggeber von verschiedenen Ereignissen ist.
    Das Rätsel wird knapp am Ende gelüftet und ich persönlich habe damit nicht gerechnet.
    Hervorragender Auftakt der Saga und ich freue mich jetzt schon auf die weiteren 7 Bände.
    Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne für mein persönliches Highlight im Genre Historische Romane

  3. Cover des Buches Stirb sanft, mein Engel (ISBN: B077J8SLJF)
    Daniela Arnold

    Stirb sanft, mein Engel

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Schokomoni
    2 Ermittlerteams mit einem Ziel, wer ist der Täter. Die Geschichte beginnt mit einem Mord, wer war es? Die Ehefrau ist die Hauptverdächtige, aber war sie es auch? Das sich die Geschichte so entwickelt hätte ich nicht gedacht.
  4. Cover des Buches Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (ISBN: 9783548611037)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Es geht weiter mit der Geschichte des Henkers Jakob Kuisl und seiner Tochter Magdalena.

    Den Scharfrichter Jakob Kuisl hat es ja tatsächlich gegeben, und er stammt aus einer der wohl bekanntesten bayerischen Henkersdynastien. Ebenso seine Tochter Magdalena,sowie seine Frau Anna Maria sind urkundlich erwähnt. 

    Kurz zur Geschichte:

    Schongau 1600; der Pfarrer der Lorenzkirche wurde vergiftet. Mit letzter Kraft konnte er noch ein Zeichen geben, das zu einem uralten Templergrab in der Krypta führt. Dort entdecken der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon rätselhafte Hinweise auf einen Templerschatz. In diesem Teil geht es größtenteils um die Religion, was sie anrichten kann, aber auch dass sie vielen Menschen halt gibt, vor allem zur damaligen Zeit und ich wunder mich stets, dass gerade zur damaligen Zeit soviel Menschen an ihrem Glauben an Gott festhielten. 

    Es beginnt wieder eine turbulente und spannende Jagd nach dem Mörder, der an historisch, belegbaren Schauplätzen spielt. Diesmal gesellen sich zu den bereits aus dem ersten Band bekannten Charakteren, eine Kaufmannsfrau aus Landsberg, sowie einige dubiose Mönche dazu und wieder haben es unsere drei Hauptprotagonisten mit allerhand Wegelagerern, Schurken und vermaledeiten Krankheiten zu tun.  Auch stehen diesmal die langen Arme der Obrigkeit den Ermittlungen im Weg und es darf in diesem Teil die eigentliche Arbeit unseres Henkers auch nicht fehlen. Die Hinrichtung auf dem Schafott, auch wenn diese nicht so verläuft, wie es sich das „gemeine Volk“ damals wohl gerne gewünscht hätte.

    Das Cover ist wieder gelungen, und der Roman liest sich ob des guten Schreibstils wieder flüssig. Ich muss es so sagen: Ich bin ein  Fan von Oliver Pötzsch und seiner Henkerstochter. 

    Auch im zweiten Teil gelingt es dem Autor die Spannung langsam aufzubauen und bis zum Schluss beizubehalten und in einem Finale zu bündeln. Ich finde die vielen kleinen Nebenhandlungen abwechslungsreich und sie passen sehr gut ins große Ganze und ergeben so ein gutes Gesamtkonzept. Auch der Teil, welcher in dieses Mal in Augsburg spielt ist spannend beschrieben, wenngleich ich hier unsere Magdalena in ihrem Handeln etwas Naivität vorwerfen muss. 

    Mit gefallen die  Originalschauplätze, auch wenn Heute vielleicht nicht mehr alles vor Ort zu finden ist. Aber im Epilog ist eine ausführliche und sehr schöne Beschreibung über die Örtlichkeiten zu finden und auch für mich ist der Pfaffenwinkel wohl die schönste Gegend des bayerischen Voralpenlandes und wirklich eine Reise wert.

    Also wieder eine Leseempfehlung für den zweiten Teilund die nachfolgenden Romane sind fest eingeplant für dieses Jahr. 


  5. Cover des Buches Rückkehr in die Tuchvilla (ISBN: 9783734107726)
    Anne Jacobs

    Rückkehr in die Tuchvilla

     (34)
    Aktuelle Rezension von: VanCa

    Worum geht's?
    Es sind bereits einige Jahre vergangen bis wir wieder in die Tuch Villa zurück kehren dürfen. Die Tuchfabrik hat wieder mit Problemen zu kämpfen. Diesmal der Wirtschaftskrise geschuldet. Doch das Buch widmet sich weniger der Tuchfabrik und ihren Geschäften sondern vielmehr den Einzelschicksalen der Bewohner, Verwandten und Angestellten.
    Da wären die Kinder die langsam erwachsen werden und sich ihre eigenen Wege suchen. Das Küchenmädchen Liesl die eine Familienangelegenheit klären will oder aber Tilly die mit Eheproblemen zu kämpfen hat.
    Alle Geschichten der Einzelpersonen sind in diesem Buch auf über 600 Seiten zusammen gepackt.

    Persönliche Meinung:
    Mir fällt es tatsächlich etwas schwer diese Bewertung zu schreiben. Ich mochte die vorigen Bücher sehr und habe mich daher gefreut wieder von der Tuch Villa zu lesen. Leider fand ich nur mühsam ins Buch und habe ewig gebraucht um an den Punkt zu kommen, an dem ich weiter lesen wollte. Der ausschweifende Schreibstil der Autorin hat mir bei den Vorgängern gut gefallen aber diesmal fand ich es zeitweise zäh und viel zu überladen. Stellenweise habe ich mich ehrlich gesagt etwas gelangweilt.
    Die Beschreibung auf dem Buchrücken finde ich nicht optimal gewählt. Die Fakten stimmen ja aber die Geschäftsübernahme durch Marie aufgrund von Pauls Erkrankung ist mit Sicherheit nicht Schwerpunkt des Buches. Das Buch widmet sich vielmehr den Einzelschicksalen rund um die Bewohner der Tuch Villa, sowie Angehörigen und Angestellten. Die Geschichten um die Einzelpersonen waren sehr oberflächlich gehalten. Anfangs drehte sich wahnsinnig viel um Leo und seine musikalische Förderung. Dann kam der Break und bis zum Ende wurde nur noch wenig davon erwähnt. Tillys Geschichte hatte viel Potenzial das aber nicht wirklich ausgeschöpft wurde. Letztendlich hat mich dieser Handlungsstrang am meisten enttäuscht. Es war einfach so vorhersehbar...
    Die Story rund um Liesl fand ich persönlich am interessantesten. Darüber hätte ich sehr gerne mehr gelesen. Gerade Elvira von Maydorn wertet dieses Buch extrem auf. Ihr Charakter war unterhaltsam und ich habe mich richtig gefreut, wenn die Handlung wieder nach Pommern zu Liesl und Elvira von Maydorn ging. Wäre die Geschichte von Liesl nicht, hätte ich dem Buch einen Stern weniger gegeben.

    Fazit:
    Für mich persönlich kann dieser Roman nicht an den Erfolg seiner Vorgänger anknüpfen. Wer die ersten drei Bücher gerne gelesen hat wird sich trotzdem freuen, wieder ein bisschen in die Tuch Villa reinschauen zu dürfen. Jedoch sollte man keine allzu großen Erwartungen haben.

  6. Cover des Buches Herzblut (ISBN: 9783426511831)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Herzblut

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Der Mord an einem Taxifahrer scheint geklärt zu sein, denn der Mörder ist verhaftet, hat gestanden und mittlerweile im Gefängnis. Doch dann kommen weitere grausame Morde hinzu, deren Merkmal das herausgeschnittene Herz des Opfers ist. Auch die Streichholzbriefchen, die die Mörder am Tatort hinterlassen geben Rätsel auf. Zusätzlich ist Kluftinger gestresst, denn er hat seit einigen Tagen so ein Stechen in der Herzgegend und er befürchtet das Schlimmste....

    Volker Klüpfel und Michael Kobr beherrschen das Genre der Heimatkrimis perfekt. Denn Kluftinger ist mittlerweile eine Institution und erfreut seine Leser mit immer weiteren kuriosen und grausamen Morden, die er in seiner besonderen Art löst. Nicht selten begibt er sich dabei in Gefahr und fesselt so den Leser. Die Spannung in den Krimis ist immer da, nicht extrem, aber unterschwellig möchte man immer weiterlesen, um endlich zu erfahren, wer denn der Mörder ist. 

    Dieser Teil der Kluftinger Reihe hat mir gut gefallen. Leider hätte ich mir noch etwas mehr Spannung gewünscht. Der Fall an sich ist spannend und sehr gut gestaltet, sodass man sich beim Lesen nicht langweilt.

  7. Cover des Buches Die Tuchvilla (ISBN: 9783734110177)
    Anne Jacobs

    Die Tuchvilla

     (475)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Marie wird aus dem Waisenhaus in der Tuchvilla als Küchenhilfe eingestellt. Dort arbeitet sie sich hoch zur Kammerzofe. Als Sie den Paul, den Sohn des Hauses kennenlernt, ist es um sie geschehen. Auch Kitty, die gesundheitlich labile Tochter der Melzers, findet einen Weg in ihr Herz. Als diese plötzlich verschwindet, führe Maries Wege bis nach Paris.

     

    Meine Meinung:

    „Die Tuchvilla“ von Anne Jacobs ist ein wunderschönes Buch das in den Jahren 1914 und 1915 spielt. Anfangs hatte ich ein bisschen Angst, dass es vielleicht kitschig sein könnte – wurde aber schnell eines Besseren belehrt. Die Autorin führt die LeserInnen in die Tuchvilla der Industriellenfamilie Melzer nach Augsburg. Das Buch ist emotional, hab aber durchaus auch eine Vielzahl von spannenden Momenten. Die Charaktere werden vor dem inneren Auge lebendig und man wandelt mit Marie & Co. durch die Räume der Tuchvilla, durch Augsburg und sogar durch Paris.

     

    Die Charaktere selbst gefallen mir sehr gut – allen voran Marie, die aus dem Waisenhaus zunächst als Küchenhilfe in die Tuchvilla kommt. Sie ist eine ehrliche, sympathische aber auch stolze Frau, die Respekt beweist aber auch durchaus ihren eigenen Kopf hat und sich nichts vormachen lässt. Im Laufe der Geschichte findet sie nicht nur ihre Wurzeln, sondern auch ihre große Liebe.

     

    An ihrer Seite ist immer die leicht kränkliche Tochter des Hauses, Kitty. Zwischen ihr und Marie entsteht eine Freundschaft, die wirklich innig ist. Kitty setzt sich für Marie ein, fördert sie und fordert sie. Als Kitty mir einer unglücklichen Liebe zu kämpfen hat, findet sie Unterstützung bei Marie. Auch die anderen Charaktere, Paul, der Sohn des Hauses und Elisabeth, die ältere Tochter, sind eigenwillige Personen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Gut gefällt mir auch das Personal, die Köchin, die Hausdame, Auguste und wie sie alle heißen. Sie streiten sich, vertragen sich, lauschen und streuen Gerüchte – und man will dort einfach nur gerne für einen Tag Mäuschen spielen.

     

    Die Geschichte selbst hatte mich ebenfalls sehr schnell in ihren Bann gezogen. Was als Roman begann, hatte durchaus spannende Momente und Plot-Twists und man musste unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Beschreibung der Orte, die Reise nach Paris, Maries Reise in ihre Vergangenheit – unglaublich ausdrucksstark wurden alle diese Momente von der Autorin auf Papier gebannt. Einzig der geschichtliche Aspekt hätte noch etwas mehr hervortreten dürfen. Hier hat die Autorin viele Dinge angeschnitten, z.B. der Aufstand der Sozialisten und der Arbeiter, aber das hätte gerne noch mehr sein dürfen und hätte auch gut in den Aufbau gepasst. Aber auch so ein wirklich schönes Buch über Protagonisten, die einem während dem Lesen immer mehr ans Herz gewachsen sind.

     

    Fazit:

    „Die Tuchvilla“ von Anne Jacobs nimmt ihre LeserInnen mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Man ist Teil der Angestellten, sitzt mit diesen am Tisch, wenn sie Gerüchte streuen. Man möchte Maries Freundin sein, Kitty beistehen, Paul helfen. Die Menschen in dem Buch wachsen einem mehr und mehr ans Herz und auch die Geschichte selbst berührt ohne kitschig zu sein.  Der geschichtliche Teil hätte gerne noch etwas intensiver und detaillierter herausgearbeitet werden dürfen. Aber die Orte, die Ereignisse – alles ist absolut lebhaft beschrieben und man hat wirklich das Gefühl, mittendrin zu sein.

     

    4 Sterne für dieses mitreißende, spannende und gefühlvolle Buch, bei dem man gerne Teil der Familie Melzer wäre.

     

  8. Cover des Buches Der Verehrer (ISBN: 9783734107870)
    Charlotte Link

    Der Verehrer

     (661)
    Aktuelle Rezension von: Lichterregen

    ">>Das ist es immer, was uns am schlimmsten trifft, nicht? Der Verlust eines Menschen, der uns nahesteht. Es ist schlimmer als Krankheit. Es macht krank.<<"


    Charlotte Link ist eine herausragende Autorin. Dass ich so lange an dem Buch gelesen habe hat nichts mit der Schreibweise oder der Spannung zu tun. Wenn ich zum Lesen kam, dann war ich in so einem Fluss drin, dass ich richtig durch die Seiten geflogen bin. Sehr viele Gespräche, die einem das Gefühl geben, mittendrin zu sein und der Unterhaltung zu lauschen. Einige unvorhersehbare Wendungen, teils eine düstere Stimmung, man lernt auch die Geschehnisse kennen, die zu den Geschehnissen geführt haben, blickt etwas hinter die Kulissen. 

    Den "Verstecken"-Teil fand ich etwas zu langgezogen und das Ende hat mich nicht komplett abgeholt, aber ansonsten habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann auch dieses Buch der Autorin empfehlen, dem man sein Alter beim Lesen nicht anmerkt. 


    Fazit: Spannender Roman/Thriller, mit ein paar Längen, aber insgesamt fliegt man durch die Seiten. 

  9. Cover des Buches Nackabatsch mit Todesfolge: Ein Augschburg-Krimi (ISBN: B086RP61K8)
    Ulrike Vögl

    Nackabatsch mit Todesfolge: Ein Augschburg-Krimi

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Greenie_Apple

    Die Kommissarin Helena Hansen lässt sich von Hamburg nach Augsburg versetzen. Kaum dort angekommen, wird sie mit einem Mordfall konfrontiert. Aber reicht ein „Nackabatsch“, um zu Tode zu kommen? Der Täter scheint schnell gefasst, doch was ist sein Motiv? Helena und ihre Kollegin Franzi, eine eingefleischte „Augschburgerin“, begeben sich auf die Suche…

    Prinzipiell hat mir die Geschichte gut gefallen. Die Charaktere, vor allem der Augsburger Kollegen, fand ich sehr erfrischend und toll beschrieben. Vor allem Franzi mit ihrem Waschtl hatte ich sofort ins Herz geschlossen, die beiden geben dem Buch nochmal einen zusätzlichen Kick. Aber auch Helena war mir nicht unsympathisch. Was mich jedoch etwas gestört hat, war das Herumreiten auf Helenas Verständnisproblemen. Ich für meinen Teil hatte überhaupt keine Probleme, die Stellen, die im Augsburger Dialekt geschrieben waren, zu lesen und zu verstehen und kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass auch die einfachen Sätze solche Schwierigkeiten bereiten sollen. Irritierend fand ich auch die Aussage, dass es in Hamburg keinen Leberkäse gibt…

    Insgesamt ließ sich das Buch sehr flüssig lesen, wenngleich mir manche Abschnitte irgendwie etwas konstruiert vorkamen. Ich kann leider nicht genau sagen, woran es lag. Dennoch hatte ich viel Spaß mit der Geschichte und freue mich über weitere Bände mit Lena und ihren neuen Kollegen.

  10. Cover des Buches Die Töchter der Tuchvilla (ISBN: 9783734110184)
    Anne Jacobs

    Die Töchter der Tuchvilla

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    In der Tuchvilla ist neues Leben eingekehrt, 3 Enkelkinder bringen Sonnenschein und Trubel ins Haus. Es könnte alles gut sein. Aber: Es ist Krieg. Die Männer der Familie Melzer sind allesamt eingezogen und die Frauen müssen sich vor Ort um die Tuchfabrik kümmern. Besonders Marie setzt sich dafür ein, das Erbe der Tuchvilla zu erhalten. Elisabeth verwandelt kurzerhand die Tuchvilla in ein Lazarett – und dann erreicht die Familie die Nachricht vom Tod eines der Familienmitglieder.

     

    Meine Meinung:

    Anne Jacobs‘ „Die Töchter der Tuchvilla“ ist der zweite Teil der Tuchvilla-Saga und ich muss sagen: Das Buch hat mich komplett überzeugt. Wo ich mir im ersten Teil eine Vertiefung der geschichtlichen und historischen Teile gewünscht habe, erfüllt mir die Autorin hier meinen Wunsch. Auf beeindruckend emotionale Weise beschreibt sie die Schrecken des Krieges. Das Leben der Männer an der Front. Wie manche davon verrückt werden. Und wir erleben diese Schrecken, die Alpträume, diese grausame Zeit an der Seite der Männer der Tuchvilla, die uns bereits im ersten Teil ans Herz gewachsen sind.

     

    Besonders mit Humbert, dem Hausdiener, fiebere ich hierbei mit. Sein Teil in dieser Geschichte ist wirklich außergewöhnlich und beeindruckend. Und auch die Entwicklung, die er nimmt. Er wird ebenfalls eingezogen und muss kämpfen. Und er ist die Person, die in dem Buch die wohl größte Entwicklung durchmacht. Und ich bin mir sicher, dass wir von ihm in den weiteren Bänden noch Großes hören werden!

     

    Marie, Kitty und Elisabeth entwickeln sich ebenfalls weiter. Marie entdeckt ihre Begabung für technische Dinge. Unterstützt in der Tuchfabrik und bringt eigene Ideen ein. Kitty – die melancholische Tochter – zerbricht fast an einer schlechten Nachricht. Aber auch sie rafft sich auf und findet zurück zur Malerei. Und Elisabeth, die im ersten Teil doch eher recht unscheinbar wirkt, entwickelt sich zu einer starken, durchsetzungsfähigen Frau. Wo sie mir im ersten Teil doch eher manchmal unsympathisch und neidisch erschien, wächst sie mir hier richtig ans Herz. Sie setzt sich im Lazarett ein und entdeckt auch ihre wahren Gefühle und Wünsche – in der Liebe und im Leben.

     

    Alle diese Dinge bringt die Autorin eindrucksvoll in diesem Buch unter. Wir erleben die Kampfeinsätze an der Front mit, wie die Soldaten an ihre Grenzen gehen. Höre die Einschläge der Granaten. Auch die Räterepublik fließt mit ein. Der Kamp der Arbeiter. Und die modischen Entwicklungen. Die Kleider werden kürzer – die Frisuren auch. Ebenso der gesellschaftliche Wandel: Die Frauen werden selbstbewusster, gehen an die Uni, werden selbstständiger. Die ersten Scheidungen finden statt. Was in der Schule trockene Geschichte war, ist hier nebenbei mit eingeflossen auf genial bildhafte und packende Weise. Es ist spannend, emotional, grausam und schön. Alles in einem. Ein Buch, das mich bis zum Ende gefesselt hat und mir Lust macht, direkt mit dem dritten Teil anzufangen!

     

    Fazit:

    In dem zweiten Teil der Tuchvilla-Saga von Anne Jacobs – „Die Töchter der Tuchvilla“ – nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise durch die Zeit. Die LeserInnen kämpfen mit den Söhnen der Tuchvilla an der Front, erleben den Krieg mit, die Demonstrationen der Arbeiter, die Räterepublik aber auch den gesellschaftlichen und modischen Wandel. Auf beeindruckende Weise fügen sich diese geschichtlichen Details in die Geschichte der Familie Melzer ein. Auch die Töchter der Familie, Marie, Kitty und Elisabeth, entwickeln sich weiter und wachsen uns LeserInnen noch mehr ans Herz. Obwohl Marie die Hauptprotagonistin ist, wird mir hier Elisabeth – die im ersten Teil doch eher wie ein missgünstiges, graues Mäuschen gewirkt hat – so richtig sympathisch. Ich habe das Buch verschlungen – sowohl die Alpträume des Krieges als auch die eindrucksvolle Entwicklung von Mode und Gesellschaft und dem Selbstbewusstsein der Frauen.

     

    5 Sterne von mir für dieses schillernde und außergewöhnliche Buch!

     

  11. Cover des Buches Die Puppenspieler (ISBN: 9783442481125)
    Tanja Kinkel

    Die Puppenspieler

     (418)
    Aktuelle Rezension von: Maddy20

    Wir folgen dem 12jährigen Richard nach Italien in das Haus der Fugger und dürfen seinen Weg von der Hexenverfolgung bis in die mediterrane Gegend begleiten. Eine einschneidende Erfahrung, der Tod der Mutter, steht zu Beginn der Geschichte und lässt den Protagonisten maßgeblich reifen. Die historischen Details sind toll in die Geschichte eingearbeitet und werden spannend wiedergegeben. 

  12. Cover des Buches Die Ketzerbraut (ISBN: 9783426635230)
    Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

     (125)
    Aktuelle Rezension von: xAika

    Ich habe die Hauptcharaktere sehr geliebt . Veva und Ernst mochte ich sofort.  Am Ende mochte ich auch die Nebencharacktere wie Lina und Schwab.  Dieser Zusammenhalt war früher nicht selbstverständlich.  Ich kann das Buch sehr empfehlen.  Was mich nur gestört hat war , sehr viele sexuelle Gewalt.  Deshalb musste ich oft pausieren . 

  13. Cover des Buches Das Erbe der Tuchvilla (ISBN: 9783734110191)
    Anne Jacobs

    Das Erbe der Tuchvilla

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Nach dem Ersten Weltkrieg sieht man in der Tuchvilla in Augsburg wieder voller Hoffnung in die Zukunft. Nach Paul Melzers Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft übernimmt er die Geschäfte der Tuchfabrik. Seiner Frau Marie erfüllt er ihren Traum vom eigenen Modeatelier. Als sie jedoch mit ihren Modellen erste Erfolge feiert, kommt es immer mehr zu Twistigkeiten zwischen den Eheleuten. Marie entschliesst sich zu einem ungewöhnlichen Schritt. Sie zieht mit ihren Kindern aus der Tuchvilla aus. Kann Paul die Beziehung noch retten?

    Der dritte Band der Tuchvilla-Reihe erzählt die Geschichte der Familie Melzer weiter. Es ist interessant alle bekannten Charaktere, die höher gestellte Familie und ihre Hausangestellten, im Wandel der Zeit zu erleben. Nach dem Erster Weltkrieg beginnt im Kleinen die Emanzipation der Frauen. Sie fangen an auch selbstbestimmte Leben führen zu wollen. Wie geht die Familie Melzer damit um? Da es noch zwei weitere Bände gibt, bin ich neugierig, wie sich alles weiterentwickeln wirkt.

    Mein Fazit: Es ist nach wie vor interessant die Entwicklung der Familie Melzer und ihren Angestellten zu verfolgen. 4 Sterne.

  14. Cover des Buches Totenstille (ISBN: 9783744854870)
    Daniela Arnold

    Totenstille

     (45)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Larissa Bartels bekommt im Augsburg einen Mordfall übertragen, der sie vor vielen Rätsel stellt. Sie holt sich aus München Hilfe, ihren ehemaligen Arbeitsplatz. Nach und nach kommen weitere Frauenleichen dazu und die einzige Überlebende, deren Wunden identisch sind, sorgt mit ihrer Aussage eher für Verwirrung. Eine Schnitzeljagd nach dem Täter beginnt, den es gibt noch eine Vermisste. 

    Dieser Thriller ist in einem sehr schnellen Tempo geschrieben, was die Spannung auch sehr hoch hält. Die Personen und Orte sind gut beschrieben. Es gibt nur einen Punkt Abzug für eine Textstelle, die für mich etwas verwirrend ist. So möchte ich nicht zu einem fremden Mann in das Auto steigen, wenn ich ganz knapp einer Entführung mit Misshandlung davon gekommen bin. Aber das ist Ansichtssache. 

  15. Cover des Buches Herrin der Schmuggler (ISBN: 9783404172238)
    Peter Dempf

    Herrin der Schmuggler

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch
    Ein historischer Roman, der im Jahr 1306 in Augsburg spielt. Der Autor Peter Dempf hat schon einiges Romane geschrieben, deren Zentrum immer wieder Augsburg war. Gera ist mit dem Hucker Hans verheiratet. Sie führen ein einfaches, aber glückliches Leben. Hans und sein Nachbar der Jude Abraham gehen gemeinsam auf Tour. Doch eines Tages wird Abraham tot nachhause gebracht und auch Hans ist verschwunden. Seine Witwe stellte Nachforschungen an und findet ihren Mann tot in den Auen zwischen Wertach und Lech. In welche unlauteren Machenschaften waren die Männer verwickelt gewesen. Gera stellt Nachforschungen an und begibt sich in das Terrain der Köhler und Schmuggler und findet dann letztendlich heraus, dass sich Hans mit den Templern eingelassen hat, um deren Vermögen außer Land zu bringen, Gera gerät bei ihren Nachforschungen immer wieder in Lebensgefahr und kann es nur dem Glück verdanken, dass sie noch am Leben ist. Sie bekommt auch heraus, dass in all diesen Verstrickungen wieder der Patrizier Aigen verwickelt ist, der sie schon als Kind gefangen genommen hat und töten wollte. Doch dies ist alles in dem Vorgängerband beschrieben, den man aber nicht gelesen haben muß, um mit diesem Buch klar zu kommen. Da ich selbst in der Nähe von Augsburg wohne, waren mit die Örtlichkleiten, die Peter Dempf genauestens beschreibt, sehr bekannt, Die Flüsse Wertach uns Lech, das Augsburger Rathaus, Oberhausen, Pferse, die Wolfzahnau, die Kirchen. In dem Buch ist auf dem Deckblatt innen und am Schluß eine Karte zu sehen, die die freie Reichsstadt und die Umgebung um 1306 zeigt. Allerdings mußte ich dann zwischendurch das Buch zur Seite legen, da immer wieder langatmige Wiederholungen auftraten. Immer wieder die Wege, die die Schmuggler genommen haben, immer wieder die Duchquerung der Flüsse, immer wieder wurde die Kleidung naß und mußte am Feuer oder an Sträuchen getrocknet werden. Das Buch hätte ruhig 150 Seiten weniger haben können und wäre immer noch sehr spannend und unterhaltsam gewesen. Deswegen muß ich punktemäßig einen Abzug vornehmen.
  16. Cover des Buches Die Töchter der Tuchvilla (ISBN: 9783837140705)
    Anne Jacobs

    Die Töchter der Tuchvilla

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Der erste Weltkrieg ist in vollem Gange und die Tuchfabrik muss auf ihren Chef verzichten. Maries Mann Paul muss nun ,zwei Jahre nach Kriegsbeginn, auch noch in den Krieg und seine Firma wieder dem Vater überlassen.
    Marie und ihre Schwägerin Kitty, die beide auf ihre Männer verzichten müssen bekommen Kinder und auch so ändert sich so vieles durch den Krieg. Wird die Tuchvilla den Krieg überstehen?

    Nachdem ich vor einigen Jahren den ersten Band über die Tuchvilla gelesen habe, fiel mir nun das Cover des 2. Bandes in der Onleihe meiner Bücherei ins Auge und ich beschloss es mir auszuleihen.
    Obwohl so viele Jahre vergangen waren war ich Dank des Erzählstils der Autorin wieder sofort vom Geschehen gefangen. Mit dazu beigetragen hat natürlich auch die Sprecherin Frau Thalbach, der ich sehr gerne zugehört habe.

    Viele der Personen kannte ich noch aus dem 1. Teil und freute mich über ihre Entwicklungen im 2. Band.
    Sehr schön fand ich das Marie mit Paul wirklich ihr Glück gefunden hatte und durch den Krieg sogar über sich hinaus wächst.
    Aber auch Elisabeth, die ich eigentlich als sehr egoistisch in Erinnerung hatte, zeigt viel Herz und widmet sich mit Hingabe den Verletzten des Krieges. Sehr zum Leidwesen ihrer eingeheirateten Familie Hagemann.

    Die Hagemanns konnte ich schon gleich nicht leiden und es hat sich leider herausgestellt das die Sippschaft eine sehr von sich überzeugte und auch sehr klassenfeindliche Sippe ist. Sehr unangenehme Menschen und Elisabeth hat es wirklich schwer mit ihnen. Ich möchte nicht mit ihr tauschen.

    Kitty ist der Sonnenschein ihres Vaters, aber leider auch sehr naiv und kindisch. So wirkt sie hier im Band leider auch erst. Aber auch sie muss aufgrund des Krieges so einiges lernen.

    Die Schilderungen von der Front , die wir durch den früheren Hausdiener Humbert mitverfolgen können zeigen das schlimme Bild des Krieges und auch die wahre Seite des Herrn Mayors.

    Auf jeden Fall ist auch dieser 2. Band wieder sehr lesens beziehungsweise hörenswert und begeisterte mich wie schon der 1. Band.

  17. Cover des Buches Die Puppenspieler: Roman (ISBN: B0916787JD)
    Tanja Kinkel

    Die Puppenspieler: Roman

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Maddy20

    Wir folgen dem 12jährigen Richard nach Italien in das Haus der Fugger und dürfen seinen Weg von der Hexenverfolgung bis in die mediterrane Gegend begleiten. Eine einschneidende Erfahrung, der Tod der Mutter, steht zu Beginn der Geschichte und lässt den Protagonisten maßgeblich reifen. Die historischen Details sind toll in die Geschichte eingearbeitet und werden spannend wiedergegeben.


  18. Cover des Buches Der Brezen-Trick: Ein kurzer Schwabenkrimi. Schäfer und Dorn 2,5 (ISBN: 9783741301063)
    Franz Hafermeyer

    Der Brezen-Trick: Ein kurzer Schwabenkrimi. Schäfer und Dorn 2,5

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Lesezauber_Zeilenreise

    Elsa, stets modebewusst, ist sauer, dass ihr auserkorenes Designerkleid bei einem Einbruch in der Boutique ihrer neuen Freundin Cordula zerstört wurde. Der Einbrecher hat wohl nichts von Wert gefunden und daher alles zerstört. Auch die an die Wandschmiererei („Zombie“), die Cordula vor Elsa verbergen möchte, erscheint ihr ermittelnswert. Als sie dann kurz danach im Beisein von Cordula einen Toten aus dem Fluss fischt, der noch dazu ein ehemaliger Angestellter der Boutique ist, ist ihr klar: hier geht was Größeres vor als nur ein Einbruch. Und was hat der Unfalltod von Cordulas Mann von vor einem Jahr damit zu tun? Und Thailand? Elsa und Schäfer arbeiten einmal mehr zwar klammheimlich aber nichtsdestotrotz sehr erfolgreich gemeinsam an einem Fall. Polizeichef Jansenbrink findet das gar nicht gut – zumindest so lange nicht, bis sie Ermittlungsergebnisse liefern können, deren Erfolge er sich an eigene Revers heften kann.

    Es handelt sich hier um einen Zwischenteil – angesiedelt zwischen Band 2 und 3. Es ist ein Kurzkrimi, der dadurch aber nichts an Spannung einbüßt! Der Fall ist kurz, aber komplex und wenig vorhersehbar; ich wurde gekonnt auf falsche Fährten gelockt. Der gewohnte lockere und sehr gut lesbare Schreibstil des Autors mit viel Dialogwitz, Lokalkolorit und kriminalistischen/forensischen Details gefällt mir auch hier ausgesprochen gut. Schäfer und Dorn sind inzwischen liebgewonnene Bekannte und Jansenbrink verursacht bei mir wie üblich immer wieder ein genervtes Augenrollen. Eine wunderbare Krimireihe die mit dem nächsten, dritten Band hoffentlich noch nicht ihr Ende findet. Von mir aus könnten Elsa Dorn und Sven Schäfer immer weiter ermitteln, sich kabbeln und sich gegenseitig Frechheiten an den Kopf werfen – immer mit dem irgendwie gewissen Gefühl, dass die beiden sich sehr wohl sehr zu schätzen wissen. Ich mag das total.

    Fazit: fesselnder Krimi mit viel Humor, Menschlichkeit und liebgewonnenen Charakteren.

    Die ausführliche Rezension inkl. Leseprobe gibt´s wie immer in meinem Blog LESEZAUBE_ZEILENREISE: https://lesezauberzeilenreise.blogspot.com/2021/08/der-brezen-trick-schafer-und-dorn-band.html

  19. Cover des Buches Der Mann im Kleiderschrank (ISBN: 9783734709647)
    Birgit Gruber

    Der Mann im Kleiderschrank

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Titel und Coverbild lassen etwas anderes vermuten, doch tatsächlich handelt es sich um einen freundlichen Hausgeist, der dort haust. Dieser war auch gleichzeitig die sympathischste Figur von allen. Leider spielte er nur eine liebenswerte Nebenrolle und seine Existenz in diesem Roman war völlig sinnfrei. 

    Anfangs dachte ich noch, es wird ein nettes 3-Sterne-Buch. Doch im Lauf der Handlung gab es so einige Unstimmigkeiten, die, hätte die Autorin ihr Buch mal selbst gelesen, nicht hätten vorkommen dürfen. Und für mein Gefühl lief da außerdem so manches an der Realität vorbei.

    Nervige oder unbedarfte Protas taten ihr übriges, um die ausgebreiteten Längen zur Qual werden zu lassen. Dieses Buch müsste komplett überarbeitet werden um alle Fehler und Unstimmigkeiten zu korrigieren. Ich mag nicht weiter ins Detail gehen, das wäre eine weitere Zeitverschwendung. 

    2 Sterne, mit Lektor hätten es drei sein können. Schade!

  20. Cover des Buches Mordsplatschari: Noch ein Augschburg Krimi (Helena Hansen ermittelt-Reihe 2) (ISBN: B08QNG99MZ)
    Ulrike Vögl

    Mordsplatschari: Noch ein Augschburg Krimi (Helena Hansen ermittelt-Reihe 2)

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Greenie_Apple

    Helena hat sich mittlerweile gut in Augsburg eingelebt. Jetzt soll sie unerwarteten Besuch von ihrem Großcousin Johannes bekommen, weil dessen Mutter mit ihm gerade ziemlich überfordert ist und sie Angst hat, dass er in die Drogenszene abrutschen könnte. Daher soll er jetzt bei Helena ein Praktikum machen. Beide sind von dieser Idee nicht wirklich begeistert… Dann kommt es zu einer Reihe Diebstähle und es taucht ein Drogentoter auf, kurz darauf sogar eine zweite Leiche. Gibt es einen Zusammenhang? Helena und ihre Kollegin Franzi machen sich auf die Suche nach den Tätern.

    Dies ist der zweite Teil der Helena-Hansen-Reihe. Wie im ersten Band bin ich gut in die Geschichte reingekommen, die Charaktere sorgen wieder für reichlich humorvolle Lesestunden. Der Schreibstil gefällt mir diesmal noch besser, Helena gewöhnt sich auch langsam an den Dialekt. Schorsch finde ich immer besser, er hat irgendwie etwas von einem großen Teddybär, wenn man ihn näher kennenlernt. Die Story hat auch spannende Elemente, jedoch geht mir der Schluss etwas zu schnell. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Polizei in Wirklichkeit so vorgehen würde wie in der entscheidenden Szene bei der möglichen Festnahme des Täters.

    Auf jeden Fall bekomme ich mit jedem Band mehr Lust auf einen weiteren.

  21. Cover des Buches Das Heiligenspiel (ISBN: 9783426636176)
    Ursula Niehaus

    Das Heiligenspiel

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Mit Anna begleiten die Leser ein sympathisches, junges Mädchen auf seinem Weg zum Erwachsenwerden und darüber hinaus. Häufig wird Anna leichtsinnig, naiv und unsicher beschrieben, man traut ihr nur wenig zu. Zwar widerlegt sie diese Vorurteile immer wieder und stellt auch ihre Klugheit unter Beweis, aber es ergibt sich kein ganz stimmiges Bild ihres Charakters.

    Abgesehen davon erwartet den Leser ein lebendiges Bild der damaligen Zeit, vor allem im Hinblick auf die Stellung der Frau in diesem Kapitel der Geschichte. Aber auch das alltägliche Leben, verwoben mit historischen Fakten, wird plastisch beschrieben. Das ist eine gute Grundlage für einen soliden, genretypischen Roman.

    Und auch wenn sich hier und da stilistische Schwächen einschleichen und die Sprache nicht immer perfekt passt, ist die Geschichte rund um Anna durchweg interessant und lädt zum Weiterlesen ein. Man will wissen, wie es mit der jungen Frau weitergeht und wie sie die Herausforderungen ihres Lebens meistert.

  22. Cover des Buches Eine Billion Dollar (ISBN: 9783431041286)
    Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

     (680)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    Der Schreibstil von Andreas Eschbach ist, wie immer grandios. Die Idee hinter dem Roman find ich super; armer Pizzabote erbt 1 Billion Dollar und wird über Nacht zum reichsten Mann der Welt.
    was macht man mit SOOO viel Geld? Wie verändert man sich, wie verändert es das Umfeld? Und welche Verantwortung geht damit einher?


    leider ist. Sehr viel Wirtschaftliches Bla bla dabei und damit fange ich nunmal nichts an. Auch sonst finde ich hat der Roman schon extreme Längen mit immer wiederkehrenden ausführlichen Erzählungen wie die Anwaltskanzlei das denn nun alles gemacht hat usw.

    Konnte mich damit dann nicht überzeugen

  23. Cover des Buches Feuersang und Schattentraum (ISBN: 9781492146001)
    Halo Summer

    Feuersang und Schattentraum

     (71)
    Aktuelle Rezension von: JeannasBuechertraum

    Wie in den bisherigen Bänden gibt es auch hier wieder einen neuen Hauptcharakter. Diesmal dreht es sich vor allem um Gerald. 

    Mit 554 Seiten ist der 5te Band der auch bisher längste. Das bedeutet gleichzeitig das es auch genug von unseren anderen Helden zu erzählen gibt und das alles mit einem gewohnt Märchenhaften Schreibstil!

    Gerald entdeckt mit seinem Talent die Tote Welt - dabei vertieft sich seine Freundschaft mit Maria. Und wow wie sanft und schön wurde das denn bitte beschrieben ? Ich bin hin und weg weil ich solo mitfühle. Und dann bringt er gegen Ende Sachen.. Leute.. ich dachte das passiert erst in ein paar späteren Bänden und dann passiert es aufeinmal und es war SO spannend!! Oh Gott.. wie krass einfach. Aber er hat noch einiges zu lernen.. ich bin so hart gespannt wie es mit ihm weiter gehen wird.. da gibt es VIEl spekulationsraum sagt ich euch. 

    Aber auch die anderen Charaktere sorgten für kleine Highlights:

    Hylda steigt immer mehr in meinem ansehen. Wie cool ist sie bitte va im Doppelpack mit Scarlett? Ich liebe diese Szenen!

    Und auch Grohann. Anfangs mochte ich ihn ja nicht so aber mittlerweile kann ich ihn nicht nicht mögen. Er ist einfach toll und ich mag es das er so eine mystische Verbindung mit Thuna hat und sie sich auf ihre eigene Art verständigen können. Außerdem erfährt man mehr über seine Vergangenheit was ich echt spannend fand. 

    Und Thuna? Ja.. die zeigt mal ganz andere Seiten von sich. Aber ich finds cool das Halo Summer ihre Charaktere nicht zur Unkenntlichkeit perfektioniert sondern eben auch Fehlbar macht und es schafft das man sie dennoch nur lieben haben kann. 

    Auch Lissi bekommt immer mehr eine bedeutsame Rolle zugeschrieben. Nachdem sie im letzten Band kämpferische Fertigkeiten erlangt hat gehört sie nun zu den Bodygards der Gruppe. Echt cool! Vor allem sind sie und ihr Geist echt das Beste Liebespaar (bisher). 

    Hans ist gewissermaßen immer noch ein kleines Mysterium. Es ist beeindruckend wie talentiert er ist - aber ich mag auch seine unerschütterliche Freundschaft zu Scarlett. Er es aus der Truppe aufjedenfall kaum noch wegzudenken. Ich hoffe er hat auch im nächsten Band wieder genug Auftritte. 

    Und zum Schluss.. Maria.. die im 6ten band übrigens die Hauptrolle übernimmt.. was auch überaus passend ist wenn man den Schluss bedenkt.. Man lernt sie und ihr eigenes Universum der Spiegelwelt immer mehr kennen und begreifen. Ich mag sie immer mehr und freu mich schon was alles noch im Folgeband auf sie wartet. Ich hoffe sie kriegt ihr happy End!

    und jetzt kommt das große ABER denn ich muss das erstmal Kritik aufrufen. Es gab zwei Handlungsstände die für mich keinen Sinn gemacht haben. Sie wurden nur so geschrieben damit die Story weiterging bzw gewisse Dinge nochmal etwas mehr betont wurden. und jetzt muss ich Spoilern sonst versteht man es nicht alsoo

     SPOILER

    SPOILER

    SPOILER

    nicht weiterlesen wenn man nicht gespoilert werden will!!


    Zum einen: Wieso wird Thuna runter geschickt um rauszufinden was mit Thorck los ist obwohl Gerald doch gerade an seiner unangreifbarkeit arbeitet und einfach hätte nachschauen können wie es in seiner Höhle aussieht? Ich meine so genau kann Thuna doch eh nicht in Torcks Kopf reingucken / lesen und es schadet ihr zunehmens - da hätte Gerald doch ein viel klareres Bild verschaffen können.

    Zum anderen: Als Maria kurz vorm sterben ist - mehrmals wiederbelebt werden muss kam keiner auf die Idee ihr mal den Riesenzahn umzuhängen damit sie am leben bleibt?? Ich meine ja - man könnte es so argumentieren das sie sich in ihrem Kopf verloren hat - aber mit dem Riesenstein hätte man sich doch zumindest mehr Zeit verschaffen können. Aber es wird ja nicht mal erwähnt. 

    Ich mag es einfach nicht wenn so offensichtliches komplett ignoriert wird und es extra kompliziert anders gelöst wird um die Story voran zu bringen. 


    SPOILER ENDE
    SPOILER ENDE

    SPOILER ENDE


    soo.. alles in allem ist die Reihe für mich dennoch großartig und ich freu mich auf alles was noch kommt - und hoffe das solche.. Momente wie beschrieben nicht noch mal auftreten =)

  24. Cover des Buches Das Spätzle-Syndikat (ISBN: 9783404174638)
    Franz Hafermeyer

    Das Spätzle-Syndikat

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte61
    Klappentext:
    Elsa Dorn ist frustriert: Statt ihr kriminalistisches Gespür auf der Suche nach Mördern einzusetzen, hat ihr Erzfeind Kriminaldirektor Jansenbrink dafür gesorgt, dass sie sich weiterhin als Kommissarin bei der Sitte rumschlagen muss. Ihr neuester Fall wird allerdings gerade zum Politikum, denn irgendjemand klaut der Augsburger Damenwelt reihenweise Dessous - ein direkter Angriff auf Sicherheit und Tugend der Bevölkerung! Doch es kommt noch schlimmer, als ein aufsehenerregender Mord passiert. Tatwerkzeug: ein Spitzen-BH ...
    Fazit:
    Dies ist für mich das erste Buch um das Ermittler-Duo Elsa Dorn und Sven Schäfer und ich hatte keine Probleme mich einzulesen. Die Hauptprotagonisten wurden liebevoll und authentisch beschrieben, so dass ich mir dieses ungleiche Duo bildlich vorstellen konnte. Elsa muss sich in einer Männerwelt behaupten und schafft es, auf souveräne Art so manchen Kerl alt aussehen zu lassen. Sven wird durch familiäre Verstrickungen auf Elsas aktuellen Fall aufmerksam und unterstützt sie auf unkonventionelle Art. So manches Fettnäpfchen wartet auf Elsa und Sven. Ob sie hineinstolpern oder nicht, das müsst ihr selbst lesen, ich will nicht vorgreifen.
    Durch den lockeren, humorvollen Schreibstil wurde ich sofort in die Handlung gezogen und durfte mithelfen das Rätsel zu lösen. Schon sehr früh baute sich die Spannung auf, um sich dann am Ende noch einmal furios zu steigern. Die Auflösung hat mich dann ziemlich überrascht, da es dem Autor gelungen ist, mich durch die durch verschiedenen Wendungen immer wieder aufs Glatteis zu führen. Ich hatte öfter das Gefühl, Elsa und Sven schütteln zu müssen, um ihnen zu sagen: Da, genau da ist der Täter. Falsch gedacht, wieder Glatteis. Toll gemacht.
    Mir hat der Krimi durch seinen Humor, die Situationskomik und den häufigen Schlagabtausch von Elsa und Sven sehr gut gefallen. Ich konnte ihn erst nach dem letzten Wort aus der Hand legen und freue mich auf weitere Fälle, die ich mit Elsa und Sven lösen darf. Gerade durch das unterschiedliche Ermitteln und Auftreten von Elsa und Sven entstehen häufig komische Situationen, die mich zum Schmunzeln brachten.
    Da die Handlung in Augsburg spielt, gab es natürlich auch Lokalkolorit und es wurde geschwäbelt. Auch dies machte den Reiz des Krimis aus und machte ihn noch liebenswerter.
    Für mich war dies das erste Buch von Franz Hafermeyer und es werden weitere folgen.
    Von mir eine absolute Leseempfehlung für Krimifans.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks