Bücher mit dem Tag "aurich"

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24 Bücher

  1. Cover des Buches OstfriesenKiller (ISBN: 9783596512461)
    Klaus-Peter Wolf

    OstfriesenKiller

     (419)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Ann Kathrin Klaasen ist mit Leib und Seele Kriminalhauptkommissarin, doch leider lässt sich das mit einem harmonischen Familienleben nicht in Einklang bringen und Mann und Sohn ziehen ihre Konsequenzen daraus. Und obwohl offiziell im Urlaub, beschließt plötzlich jemand, die Leute des Regenbogenheims der Reihe nach umzubringen.


    Mit Ann Kathrin Klaasen hat man hier mal eine ganz andere Art der Protagonistin, eben nicht sanftmütig und mütterlich, sondern mit vielen Kanten und Schwächen. Einzig das Motiv zum Schluss war für mich zu wenig überzeugend.

  2. Cover des Buches Ostfriesenblut (ISBN: 9783596513017)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

     (271)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Ann-Kathrin Klaasen hat es dieses Mal mit einem außergewöhnlichen Mörder zu tun. Denn er wählt sie bewusst aus, indem er ihr die Leiche einer alten Dame vor die Haustür legt.

    Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm, in dem er den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und was ist seine Verbindung zu Ann-Kathrin Klaasen? Warum kriegt sie eine Leiche von ihm an die Türschwelle geliefert? Wie viele andere Morde hat er begangen? Und wie nah ist er der Hauptkommissarin tatsächlich?


    Dies ist der zweite Fall für Ann-Kathrin Klaasen und damit auch der zweite Krimi aus der Reihe der Ostfriesen-Krimis.


    Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist eher etwas einfacher, aber dadurch nicht schlecht, sondern macht das ganze sogar einfacher zugänglich. Auch verzichtet er auf übermäßige blutrünstige Beschreibungen.


    Besonders schön an diesen Krimis finde ich jedes Mal, dass man nicht nur die Sicht der Ermittler sieht, sondern eben auch die Sicht des Täters und eventuell sogar die der Opfer, ohne dabei zu viel zu verraten und dem ganzen die Spannung zu nehmen.


    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es geht um persönliches, um alte Wunden und Ungerechtigkeiten. Um einen Menschen, der ganz offensichtlich Probleme hat, und eben um seine Psyche.
     Es ist einfach die einzelnen Schritte der Ermittler nachzuvollziehen, zu verstehen ohne dass man sich zurückgelassen fühlte. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie das Gefühl, den Ermittlern weit voraus zu sein und viel mehr zu wissen als Ann-Kathrin und ihr Team. Es gab immer die Möglichkeit mitzufiebern und eben mit zu raten, welche Spuren und Wege sich als richtig, und welche nur als Irrfahrten erweisen würden.


    Im Gegensatz zum letzten Buch hatte ich hier weniger das Gefühl, dass Ann-Kathrins Privatleben, so gebeutelt es auch sein mag, die eigentliche Handlung erschlägt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass dieses Mal eben diese Haupthandlung sehr eng mit dem Privatleben der Hauptkommissarin verknüpft zu sein scheint, daher ist vieles viel weniger störend als im Buch davor. Daher hatte ich auch das Gefühl, dass unsere Hauptermittlerin den anderen etwas weniger die Show stiehlt als noch im ersten Band. Sie haben etwas mehr Chancen auch mal etwas zu glänzen. Trotzdem dominiert, verständlicherweise, Ann-Kathrin Klaasen das Buch.


    Wie immer sehr gut gelungen ist auch dieses Mal der Nordsee-Flair. Hier fühlt man sich ins schöne Ostfriesland versetzt und bekommt ein kleines bisschen Sehnsucht.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung zum ersten Band, einiges scheint etwas besser zu passen als noch im letzten Ostfriesenkrimi.


    Für mich also eine Empfehlung für Krimisfans und solche die das schöne Ostfriesland vermissen und lieben. Ich gebe mit gutem Gewissen 4/5 Sternen.

  3. Cover des Buches Ostfriesengrab (ISBN: 9783596513024)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesengrab

     (216)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Klappentext:

    Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich selbst. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendrensträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche so zu präparieren und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen …

     

    Ostfriesengrab ist der dritte Teil der Reihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen aus der Feder von Klaus-Peter Wolf.

     

    Meine Meinung:

    Ostfriesengrab war mein erstes Buch von dem Autor und auch wenn sich noch ein ungelesenes Buch in meinem Besitz befindet, weiß ich nicht ob ich es nach diesem Buch noch lesen möchte.

    Die Inszenierung der Opfer empfand ich noch sehr ungewöhnlich, aber das war auch leider das einzig herausragende für mich bei diesem Krimi.

    Ich weiß gar nicht was ich zu den einzelnen Protagonisten sagen soll. Jeder von ihnen hat eine eigne Baustelle, die neben wirklich unprofessionellem Verhalten im Job, bei denen Gesetze nur für andere gelten, das Buch sehr anstrengend macht und unglaubwürdig.

     

    Ann Kathrin Klaasen, der Hauptcharakter, hat sehr schwer an ihrem Trauma zu knabbern, dies drängt sich das ganze Buch immer wieder in den Vordergrund und lässt sie dadurch auch noch zu völlig unprofessionellem und gesetzeswidrigem Handeln verleiten. Ihr Kollege Weller fühlt sich ständig unzureichend, ob im Privatleben oder im Job und scheint ständig dauerunzufrieden. Auch er hat im Berufsleben seine Emotionen so überhaupt nicht im Griff, was bei mir nur noch ein genervtes und ungläubiges Kopfschütteln beim Lesen auslöste.

     

    Im Ganzen wirkt die Polizeiarbeit hier wirklich dilettantisch, ermittelt und verdächtigt wird nach Bauchgefühl, die Spurenlage scheint nicht wirklich wichtig zu sein. Gesetze gelten nur für die Bürger, Politzisten schreiben ihre eigenen und wenn, sind die Strafen für ihr Verhalten so unverhältnismäßig gering oder nicht vorhanden, das ich mich als Leser im Ganzen schon fast nicht mehr ernstgenommen fühlte.

     

    Mein Fazit:

    Interessante Morde, aber eine Polizeiarbeit und Charaktere, die ich nicht ernst nehmen konnte.

  4. Cover des Buches Ostfriesenfeuer (ISBN: 9783596520664)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfeuer

     (168)
    Aktuelle Rezension von: chrica

    Juni-Juli 2020 gelesen. Generell wurden die Ostfriesenkrimis in der FAS positiv beschrieben. Da habe ich dieses gelesen. Es war zwar spannend, aber gerade Figuren wie der Rupert waren völlig überzeichnet. Und ob diese Brutalität mit den Folterungen sein musste, ist fraglich. Ich weiß nicht, ob noch einen weiteren Ostfriesenkrimi lese.

  5. Cover des Buches Ostfriesensünde (ISBN: 9783596513031)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesensünde

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Zum vierten Mal ermittelt Ann-Kathrin Klaasen in diesem Buch.

    Irgend jemand scheint junge Frauen einzumauern um sie jämmerlich hinter einer Wand sterben zu lassen. Warum? Wer ist der ‚Maurer‘? Was will er bezwecken? Die extra eingerichtete SOKO will unbedingt die mittlerweile nicht mehr unbekannte Ann-Kathrin Klaasen für sich gewinnen.
     Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise zum Tod von Ann-Kathrins Vater plötzlich, und die Kommissarin kann gar nicht anders als diesen Hinweisen zu folgen… auch wenn sie immer weniger mag was sie da herausfinden soll. Wird sie endlich die Mörder ihres Vaters ihrer gerechten Strafe zuführen können?


    Klaus-Peter Wolf wartet mal wieder mit einem eigentlich sehr schönen Krimi in Ostfriesland auf. Die Sprache ist typisch für ihn, relativ einfach gehalten, aber nie völlig unpassend oder zu einfach.


    Sehr schön ist auch dieses Mal wieder der Blick in den Kopf des Täters – oder in diesem Fall sogar in die Köpfe der Täter. Immer eine schöne Abwechslung mal zu sehen, was so passiert während die Polizei noch im dunklen tappt.


    Leider habe ich dieses Mal aber wesentlich mehr zu meckern als sonst, denn dieses Mal werden hier irgendwie glatt zwei Fälle in einem abgehandelt – und leider fühlt es sich teilweise nicht nach viel mehr als schnellem abhandeln an. Mal wieder drängt sich Ann-Kathrin mit ihrem privaten Kreuzzug stark ins Rampenlicht, handelt unüberlegt und sicher nicht korrekt. Dabei verdrängt sie den eigentlich sehr interessanten Fall des ‚Maurers‘ irgendwie sehr. Die extra gebildete SOKO bringt eigentlich neue Charaktere in die alt bekannten Teams ein, die sicher für viel Abwechselung hätten sorgen können – wenn man ihnen denn die Chance dazu gegeben hätte! So ist es leider irgendwie mal wieder viel das gleiche und mal wieder geht es irgendwie vor allem um Ann-Kathrins Vater. Davon habe ich mittlerweile aber wirklich genug gehört.


    Beide Handlungsstränge hätten ganz sicher nicht wenig Potential, da will ich gar nichts gegen sagen, aber so ist irgendwie bei beiden viel verschenkt worden. Schon vorher war das Drama um den toten Vater und den damaligen Banküberfall immer wieder stark im Fokus der Handlung wo er gar nichts zu suchen hatte, aber dieses Mal wird es wirklich extrem. Ich denke mit langsamerem Aufbau und längerem hinarbeiten hätte das sicher eine Spannende Geschichte werden können – mit einen eigenen Buch, in dem am besten das ganze Team endgültig diesem speziellen Fall nachgeht. In diesem Buch hätte es um den ‚Maurer‘ gehen sollen. So hatte ich das Gefühl das beides zu kurz gekommen ist!


    Die Charaktere scheinen sich nicht zu sehr zu entwickeln. Rupert ist vor allem anstrengend und Ann-Kathrin ist auch nicht so ganz sauber. Man hört irgendwie immer wieder das selbe. Liegt das nur daran, dass ich diese Bücher so schnell nacheinander lese, oder ist das tatsächlich ein grundsätzliches Problem? Ganz sicher bin ich mir nicht. Ich verstehe auch, dass dies Bücher für Leute verständlich sein sollen, die die anderen Teile der Reihe nicht kennen, daher habe ich nicht einmal etwas dagegen Hintergründe und Erklärungen zu Charakteren immer mal wieder zu lese, das ist völlig in Ordnung, aber es sollte halt auch immer mal was neues dabei rüber kommen.


    Es ist auf jeden Fall mehr ein Krimi für zwischendurch, nichts mit richtig viel Tiefgang, aber das ist ja auch nicht unüblich für diese Bücher und auch nicht schlecht.


    Trotzdem mag ich das nordener Urlaubsgefühl das hier aufkommt, und beide Handlungen bieten eigentlich viele Möglichkeiten. Es wird zum Ende auf jeden Fall in beiden Fällen spannend, es ist auch nicht schlecht geschrieben. Leider wird hier einiges Potential verschenkt, hier und da hätte es mehr Tiefgang geben können.
     Ich habe aber die Hoffnung, dass es dafür jetzt in Zukunft besser werden könnte. Vielleicht ein bisschen weniger Ann-Kathrin privat in Alleingängen und mehr Fokus auf Ermittlungsarbeiten. Mal sehen!


    Dieses Mal nur 3/5 Sternen von mir. Leider halt dieses Mal nicht so recht überzeugend, nicht ganz das Niveau welches ich erwartet hatte.

  6. Cover des Buches Ostfriesenschwur (ISBN: 9783596521289)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenschwur

     (122)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    "Ostfriesenschwur" ist Ann Kathrin Klaasens zehnter Fall von Klaus-Peter Wolf, die Reihe erscheint im Fischerverlag.  

    Ann Kathrin Klaasens Ex-Chef Ubbo Heide erhält auf seiner Ferieninsel Wangerooge ein Paket mit einem abgetrennten Kopf. Ubbo kennt den Toten, er hat vergeblich versucht, ihn eines Verbrechens zu überführen. Als der Rumpf eines freigesprochenen Täters gefunden wird, spitzt sich die Lage zu. Sollte es sich bei dem Mörder um einen Maulwurf aus den Reihen der Polizei handeln, Ann Kathrin Klassen stellt ihm eine Falle.

    Ein abgetrennter Kopf  und ein Rumpf eines Toten bringten Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen auf die beiden ostfriesischen Inseln Wangerooge und Langeoog. Beide Körperteile gehören nicht zu einem Opfer, aber beide waren aus der Sicht von Ubbo Heide Tatverdächtige, die vom Gericht freigesprochen wurden. Wer übt hier Selbstjustiz aus und warum gerade die Personen aus Ubbos Buch?

    Ubbo Heide hat über seine ungelösten Fälle ein Buch verfasst, dieses nutzt der Täter, ein intelligenter Psychopath mit Gerechtigkeitswahn, offenbar als Anleitung, um die vermeintlichen Täter ihrer Strafe zuzuführen und ermordet sie kaltblütig.  

    Es ist der besondere Clou dieses Krimis, das hier die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen und hinterfragt werden. Inwieweit geht man mit falschen Verdächtigungen um und kann man Menschen verstehen, die Selbstjustiz für die fehlende Gerechtigkeit von Seiten der Justiz ausüben? Diese Frage macht nachdenklich und lässt Zweifel aufkommen, die aber wegen der Schwere der neu verübten Taten schnell von mir weggewischt wurden.

    Was mich ziemlich gestört hat, sind die recht ausführlich beschriebenen und manchmal schon langatmigen Vorgänge. Das hemmt den Lesefluß und die Spannung leider ungemein. Wer den Erzählstil des Autors kennt, weiß, er neigt zum weitschweifigen Beschreiben der Situationen und Vorgänge. Dafür muss man ihm aber zugute halten, dass einige skurrile Szenen auch für unterhaltsame Leseüberraschungen sorgen. 

    Die Charaktere sind klar umrissen und skurril gezeichnet. Rubert treibt wie immer sein Spiel mit unglaubwürdigen Besonderheiten, die ich für sehr merkwürdig halte. Der neue Kripochef aus Bremerhaven kann machen was er will, er wird von seinen Untergebenen überhaupt nicht akzeptiert, sie stehen hinter Ann Kathrin Klaasen und der Täter lässt uns in seine kranke Seele schauen, die auf der Suche ist nach Gerechtigkeit für Justizirrtümer und Fehlurteile. 

    Thematisch konnte der Krimi durchaus überzeugen, doch mich haben die Längen sehr gestört. So kann man Spannung auch wieder zunichte machen.  


  7. Cover des Buches Krabbenbrot und Seemannstod (ISBN: 9783499237454)
    Cornelia Kuhnert

    Krabbenbrot und Seemannstod

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Natti90

    Toller Auftakt! Ich liebe die Figuren. Sie wachsen einem ans Herz! Und bis zuletzt weiß man nicht WER der Mörder ist! 

  8. Cover des Buches Ostfriesenfalle (ISBN: 9783596513048)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfalle

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Buch_und_Wasser

    Ich habe bereits etliche der Ostfriesen Krimis von Klaus-Peter Wolf gelesen - aber Band 5 passt für mich überhaupt nicht in die Reihe.

    Der Titel ist spannend geschrieben und die Figuren entwickeln sich auch weiter  - deshalb die 2 Sterne.

    Inhaltlich hingegen gefällt mir der Krimi gar nicht, da die Geschichte sehr schräg ist. Ann Kathrin Klaasen deckt eine Verschwörung von angesehenen Wissenschaftlern auf, die Menschen klonen um ein "Ersatzteillage" für Nieren, Herzen, etc zu haben.

    Jutta Speck, die Nachbarin einer der Verdächtigen, wird im eigenen Haus von  einem Kriminellen als Geisel gehalten. Die  Frau ist voller Selbstzweifel, die sich aber zerstreuen als sie ihren Geiselnehmer umbringt. Als der nächste Feind auftaucht, legt sie auch diesen um.... 

    Wäre das mein erster Krimi aus der Reihe gewesen, hätte ich definitiv nicht weitergelesen.


  9. Cover des Buches Kluntjemord (ISBN: 9783740803025)
    Martina Aden

    Kluntjemord

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Inhalt:

    Elli Vogel hat nach einer gescheiterten Beziehung ein Buch veröffentlicht. Mit mehr oder weniger gutem Erfolg. Um sich über Wasser zu halten kellnert sie im Marlowe, einer etwas heruntergekommenen Kneipe. Als eine Kollegin ertrunken im Auricher Hafenbecken gefunden wird glaubt Elli nicht an einen Unfall. Lisa konnte nicht schwimmen und wäre nie nachts alleine dort spazieren gegangen. Als dann noch Karl, ein Bekannter von Elli verschwindet und sie selbst bedroht wird, beginnt sie eigene Recherchen.....

    Leseeindruck:

    "Kluntjemord" ist der 1. Band mit der kellnernden Schriftstellerin Elli Vogel. Auf der Rückseite des Krimis heißt es: ein Ostfriesland-Krimi mit Suchtgefahr. Dem kann ich nur zustimmen. Einmal angefangen entwickelt er eine Sogwirkung und es fällt schwer das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Der Plot ist aus Ellis Sicht in Ich-Form geschrieben. So habe ich zusätzlich zu ihrem Handeln auch tiefe Einblicke in ihre Gedanken bekommen. Die haben es in sich. Mehr als einmal musste ich lauthals lachen. Denn Elli ist gerne auch sarkastisch zu sich selbst. Was sie sagt und denkt ist oft ein himmelweiter Unterschied. Durch ihre Augen erfährt man nach und nach etwas über die anderen Figuren, deren Charakter und die Beziehungen untereinander. Während andere Krimis sich erst mit langen Beschreibungen aufhalten, geschieht das hier wie von selbst. Was mir gut gefallen hat. Bei allem friesisch, herben Humor kommt jedoch auch die Spannung nicht zu kurz. So konnte mich der Schluss vollkommen überraschen.

    Fazit: 

    "Kluntjemord" ist ein Ostfriesland-Krimi vom Feinsten und genau nach meinem Geschmack. Humorvoll, spannend und mit viel Lokalkolorit. Er hat mir beste Unterhaltung geboten und die Stunden vergingen beim Lesen wie im Flug. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Aber Achtung! Suchtgefahr!

  10. Cover des Buches Ostfriesenwut (ISBN: 9783596520862)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenwut

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    In Leer wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Auf der Suche nach dem Freund der jungen Frau erhält Ann Kathrin Klaasen neue Erkenntnisse zum Mörder ihres Vaters. Nahezu zeitgleich werden drei Pakete mit chemischen Stoffen und der Drohung, das Trinkwasser Ostfrieslands zu verseuchen, an Polizei, Presse und dem Landesamt für Wasserversorgung, Küsten- und Naturschutz verteilt. Sind es zwei völlig unterschiedliche Fälle oder hängen sie zusammen? Und wenn ja, wie? 

    Ich mag die Ermittlerin Ann Kathrin Klaasen. Sie ist eine gestandene, intelligente und liebenwerte Hauptkommissarin, die über eine bewundernswerte Kombinationsgabe verfügt. Auch die Mitglieder des Teams sind mir sympathisch, wenn man vielleicht mal von Rupert absieht, der in seiner Unsicherheit und Tölpelhaftigkeit durchaus Farbe in die Krimis bringt. Ann Kathrin Klaasen hat Probleme mit Vorgesetzten, akzeptiert im Grunde nur ihren Exchef Ubbo Heide, der eine Art Vaterersatz für sie geworden ist. Seine Nachfolgerin POR Diekmann hat einen schweren Stand, der durch ihre arrogante Art nicht gerade verbessert wird. Kurz: die Akteure werden detailliert und lebendig beschreiben. Humor und Ironie kommen ebenfalls nicht zu kurz. 

    Die von mir gelesenen Bände dieser Reihe haben mir gut gefallen, so dass ich voller Vorfreude mit dem Lesen begonnen habe.

     

    Leider wurde ich sehr enttäuscht. Ann Kathrin Klaasen ist "wirklich wütend", wie dem Klappentext zu entnehmen ist. So, wie sie sich hier verhält, passt es nicht zu der toughen Frau, die ich oben beschrieben habe. Sie verrennt sich völlig in ihre Rache am Mörder ihres Vaters und gerät deshalb in eine relativ auswegslose Situation. Natürlich kann sie diese handeln, das erscheint mir ziemlich unwahrscheinlich, ebenso die sich daran anschließende aufregende Flucht. Am Ende gelingt es ihr (natürlich) noch, den Mörder ihres Vaters zu stellen, obwohl sie in einem desolaten Zustand ist. Natürlich braucht es eine Dramaturgie, die den Krimi spannend macht, auch wenn sie nicht unbedingt wirklichkeitsgetreu abgebildet werden kann. Hier jedoch war es des Guten etwas zu viel. 

    Die Aufklärung des Mordes an der jungen Frau und die Erpressung werden in meinen Augen mehr zur Nebensache. Beides wird aufgeklärt, jedoch eher am Rande. 

    Ann Kathrins Trauma hinsichtlich des Todes ihres Vaters kann ich gut nachvollziehen. Nicht jedoch ihre Reaktion darauf. Es hätte mit professioneller Hilfe aufgearbeitet werden müssen. Den Intellekt dafür hat sie, auch Ubbo Heide und Frank Weller hätten darauf einwirken können. Ich hoffe, dass diese Geschichte in den kommenden Fällen keine Rolle mehr spielen wird.

     

    Fazit: für mich bisher der schwächste Krimi in dieser ansonsten empfehlenswerten Reihe.

  11. Cover des Buches Der falsche Friese (ISBN: 9783740807566)
    Martina Aden

    Der falsche Friese

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Streiflicht

    Dieses Buch klang der Kurbeschreibung nach spannend und ansprechend, aber dann hatte ich leider so meine Probleme mit dem Buch. Ich glaube, das schwierigste für mich war, dass ich die Hauptfigur nicht wirklich mochte. Dann tue ich mich immer unglaublich schwer, ein Buch weiterzulesen. Weil ich das Buch aber unbedingt fertiglesen wollte, habe ich mehrere Ansätze gebraucht.

    Die Geschichte als solche fand ich durchaus interessant, auch weil sie zugleich in der Gegenwart und in der Vergangenheit spielt. Das mag ich sehr, vor allem, wenn sie die beiden Geschichtenteile dann immer weiter miteinander verbinden und klar wird, warum was passiert ist. Auch die Auflösung fand ich rund.

    Leider waren mir die Figuren bis zum Ende fremd und so konnte ich keine rechte Bindung aufbauen. Schade.

  12. Cover des Buches H.E.A.T.H.E.R (ISBN: 9783946868231)
    Moa Graven

    H.E.A.T.H.E.R

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Booky-72

    Ein illegales Autorennen mit vielen Toten in Aurich. Doch es findet sich auch eine Leiche die nichts mit diesem Massenunfall zu tun hat. Sie ist schon länger tot. Jan Krömer und Lisa Berthold ermitteln und stoßen auf Ungereimtheiten, die erkennen lassen, dass Gina, die Tote vom Unfallort nicht das einzige Opfer dieser Art ist. Unglücksfälle mit Opfern, die mit dem eigentlichen Ort des Geschehens zu tun haben. Irgendwer möchte hier Leichen entsorgen und die Ermittler haben gut zu tun.

    Jan und Lisa überzeugen wie immer mit ihren Ermittlungsmethoden und auch das zwischenmenschliche kommt wieder mal nicht zu kurz. Eigentlich sind die beiden immer am Arbeiten, auch zu Hause. Da auch gern mal mit dem einen oder anderen Glas Wein und unterstützt von Haushund Chief. In diesem Band wird Jan auch noch von seiner plötzlichen Vaterschaft überrascht.

    Ich kenne die Autorin schon gut und kann alle Fälle der unterschiedlichen Ermittler weiterempfehlen.

     

     

  13. Cover des Buches Der Brombeerpirat (ISBN: 9783499239267)
    Sandra Lüpkes

    Der Brombeerpirat

     (30)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Endlich hat Wencke Tydmers Urlaub und will diesen mit ihrem Freund auf den Kanaren verbringen. Oder lieber doch nicht? Da kommt es ihr gerade recht, dass Ihr Bruder Jasper in der Nacht vor seinem runden Geburtstag spurlos verschwindet und sie sich auf Norderney nach ihm auf die Suche machen kann. Dumm nur, dass Kollege Sanders auch hier ist, der den Tod eines vierzehnjähriges Mädchen untersuchen soll….

    Wieder ein gelungenes Buch der Autorin, deren Schreibstil ich einfach mag in dieser Serie um und mit Wencke Tydmers und Axel Sander.


    Es ist auch ein eher ruhiger Krimi, der ohne viel Mord und Totschlag auskommt; und trotzdem fand ich die Geschichte gut aufgebaut und auch spannend.


  14. Cover des Buches Das Sonnentau-Kind (ISBN: 9783499244087)
    Sandra Lüpkes

    Das Sonnentau-Kind

     (29)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Endlich ist Wencke Tydmers zurück aus ihrer einjährigen Babypause….aber wie schafft man es bloß, Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen? 

    Und gleich der erste Fall fordert sie stark – ein rumänischer Au-Pair-Junge wird tot in einer Scheune gefunden. Während Sanders, die Kollegen und auch die Rechtsmedizin von einem Selbstmord überzeugt sind, sagt Wenckes Bauchgefühl ihr etwas ganz anderes..
    Ein zweiter Mord in Rumänien scheint ihr recht zu geben und sie ermittelt in Ihrer Freizeit weiter, nichtsahnend, wie gefährlich das für sie und ihre Angehörigen sein kann….

    Das ist ein Krimi, der mir mal wieder gefallen hat. Schon alleine die jeweiligen Kapitelüberschriften sind gut gewählt; der Leser weiss zu jeder Zeit, wo er sich gerade befindet. Z.B. Teatrul vechi, Arad – verfallen, in der Dämmerung oder Polizeirevier Aurich, Sitzungsraum- schlechte Luft und schlechte Stimmung.

    Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt – aus der Sicht von Teresa, einem jungen rumänischen Mädchens, aus der Sicht von Wencke und noch diversen anderen Personen. Es ist eine düstere Geschichte, oft bedrückend und grausam. Und am Ende weiss man selber nicht so genau: nach dem Gesetz urteilen oder Menschlichkeit walten lassen?

    Relativ früh ist erkennbar, um was es hier geht, aber eine Überraschung gibt es doch auch noch…aber das erzähle ich natürlich nicht….lest selbst!

  15. Cover des Buches Das Todeslektorat (ISBN: 9783750291485)
    Michael Wagner

    Das Todeslektorat

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Zirbi

    In diesem sanften Krimi von Michael Wagner geht es um eine Frau mit dem Namen Insa, die Hauptberuflich Lektorin ist. Da sie ein kleines Loch in der Kasse hat, lässt sie sich darauf ein den Krimi eines attraktiven Mannes zu bearbeiten. Und plötzlich steht ihre Welt ganz schön Kopf. Sie, die eigentlich ganz ängstlich ist, keinen Krimis liest und sich schnell gruselt landet mitten in einem Abendteuer voller Gewalt und Nervenkitzel. 

    Irgendwie find ich, Insa ist so eine "NormaloFrau", dass man sich leicht mit ihr identifizieren kann. Ich konnte von Anfang an mit ihr fühlen, sie vestehen und auch mit ihr schmunzeln  Ihre Freundinnen sind speziell und manchmal auch ein bisschen biestig - aber total treu und verlässlich, wenn es drauf ankommt. 

    Michael Wagner schreibt in diesem sanften Krimi so ganz anders, als man es von ihm gewohnt ist und baut auch einige Witzchen mit ein. Gefällt mir gut. Auch diese Frauenpower hat durchaus was und immer wieder taucht auch ein bisschen was fürs innere Auge (Sahneschnittchen) auf. Natürlich geht es auch gewaltig zur Sache und man fiebert mit den Mädels mit. 

    Durchweg ein gelungener Roman, den ich absolut empfehlen kann.
    Ich denke es gibt einen Fortsetzung, denn am Ende ist noch eine Szene, die auf "mehr hoffen lässt". Von daher bin ich gespannt...

  16. Cover des Buches Liebesbrise  - Zwischen Ebbe und Flut (ISBN: B00ZVC23MA)
    Hilke-Gesa Bußmann

    Liebesbrise - Zwischen Ebbe und Flut

     (21)
    Aktuelle Rezension von: MamiAusLiebe
    Worum es geht:
    "Manchmal liegt das Schicksal nicht in deinen Händen." Hanna hat eine Mission: Sie will ihre Beziehung retten. Doch alles kommt anders. Plötzlich findet sie sich in ihrer Heimat, Ostfriesland, wieder. Auch hier steht sie vor einem Scherbenhaufen. Nichts ist so, wie sie es in Erinnerung hatte. Ihre Eltern haben Geheimnisse, ihr Schulfreund wird Vater und ihre Träume passen so gar nicht in die Welt der Windräder und Deiche. Hanna macht sich auf die Suche nach der wahren Liebe – zwischen Ebbe und Flut.


    Cover:
    Das Cover ist wirklich schön gestaltet und passt perfekt zur schönen Kulisse Ostfrieslands.


    Meine Meinung:
    Die Autorin Hilke-Gesa Bußmann hat einen flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil. Ich konnte mich bei der Geschichte wunderbar nach Ostfriesland denken und habe die Umschreibungen wirklich genossen.

    Aber der Rest war nicht ganz meins. Hanna ist einfach zu naiv und kindisch in ihrer Art. Als Leser verfolge ich das hilflos mit und habe das Gefühl nicht eingreifen zu können. Das hat mich ganz verrückt gemacht. 

    Alles in allem ist die Geschichte nett für zwischendurch, konnte mich aber nicht mitreißen. 


    Bewertung:
    3 Sterne
  17. Cover des Buches Mordseeflüstern (ISBN: 9783748146902)
    Marcus Ehrhardt

    Mordseeflüstern

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Karins_Buecherwelten
    Marcus Ehrhardt/Mordsee Flüstern Wenn ein Date zur tödlichen Falle wird ... Im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen der niedersächsichen Polizei werden die Kommissare Maria Fortmann und Peter Goselüschen nach Aurich abkommandiert. Als ob die Eingewöhnung nicht schwierig genug wäre, hat es ihr erster Fall gleich in sich: Auf Norderney und in Aurich werden die Leichen zweier Frauen gefunden, die augenscheinlich nach demselben Muster ermordet wurden. Schnell vermuten sie einen Zusammenhang zwischen den Morden und einem Dating-Portal. Maria stimmt dem Vorschlag Goselüschens zu, als Lockvogel zu agieren und ein Profil anzulegen. Nach einigen Fehlschlägen ziehen sie bereits eine Planänderung in Erwägung, doch ein neuer Dating-Interessent erregt die Aufmerksamkeit der Kommissare. Können sie den vermeintlichen Serienmörder schachmatt setzen oder durchschaut er ihren Zug und Maria wird zum Bauernopfer? "Mordseefluestern" ist der fünfte Teil der Maria-Fortmann-Reihe. Bisher sind folgende Titel erschienen: - Band 1: Der Tote vom Stoppelmarkt - Band 2: Im Namen des ... - Band 3: Die Klaviatur der Gerechtigkeit - Band 4: Mordseerauschen ⏬⏬⏬⏬⏬ Rezension Von der ersten Seite an fühle ich mich mit der Geschichte wohl. Ich habe alle Fälle bisher gelesen.Man kann aber auch ohne Vorwissen,direkt hiermit starten.Vieles zu den Protagonisten geht natürlich verloren,was man in ihrer Entwicklung bereits kennen lernen konnte.Dennoch ist dieser Fall auch abgeschlossen. Ich habe mich wieder mit geballter Spannung und Freude ans Lesen gemacht.Auch wenn die Geschichte oder das Thema nicht neu ist,war es wieder spannungsgeladen.Zudem regt es auch zum Nachdenken an!!! Der Plot überzeugt.An genau den richtigen Stellen dürfen wir uns über den Humor der beiden erfreuen.Das mag ich besonders gerne.Hier geht es realistisch und sachlich zu,nichts scheint mir übertrieben.Die Protagonisten sind mir einfach ans Herz gewachsen. Ich habe eine tolle Lesezeit gehabt.Leider viel zu schnell verflogen.Aber Fans der Reihe,freut euch,bald kommt der nächste Fall😉 Mir gefällt der Schreibstil sehr.Es lässt sich gewohnt locker und flüssig lesen. Ich habe es auch nicht zu schnell durchschaut,wer für die Morde verantwortlich ist.
  18. Cover des Buches Im Schatten: Ein Hilka de Bruijn Thriller (ISBN: B07GLJ3VY8)
  19. Cover des Buches Ostfriesenwitze (ISBN: 9783442033621)
    Onno Freese

    Ostfriesenwitze

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Als Ostfriesenwitze noch der letzte Schrei waren....Einige Waeisheiten kannte ich aber noch nicht, zB daß Ostfriesen alles essen, was grün ist, und um alles Blaue einen Deich bauen. Und am Ende finden sich Bayern- und Schwabenwitze. Ganz gut so unterm Strich.
  20. Cover des Buches Friesengold (ISBN: 9783864121869)
    Bernd Flessner

    Friesengold

     (3)
    Aktuelle Rezension von: hebersch
    Mitten im verschneiten Winter wird in Aurich ein ermordeter Goldschmied an spektakulärem Platz aufgefunden. Kommissar Greven und sein Team starten die schwierigen Ermittlungen, als es zu weiteren Einbrüchen und Morden kommt. Was dahintersteckt bleibt zunächst unklar, bis sie feststellen, dass die Opfer in Beziehung zum ostfriesischen Adel stehen. Geht es etwa um das in einer Schatzkammer ausgestellte "Friesengold"? Ein interessanter Plot, sympathische Personen und viele Anspielungen auf Musik und Kunst sind gefällig; nur die abrupten Wechel und Sprünge in Zeit und Handlung hemmen ein wenig den Lesefluss.
  21. Cover des Buches Wattentod (ISBN: 9783839216101)
    Hardy Pundt

    Wattentod

     (6)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Vater Arend Ennenga ist verstorben und seine beiden Söhne Wilbert und Renke, Erben eines großen Bauunternehmens, machen sich mit ihrem Segel-boot Sophia bei rauer See auf den Weg von Wangerooge nach Cuxhaven. Renke geht bei einem gewagten Manöver über Bord; Wilbert wird tags darauf tot auf dem Segelboot gefunden, dass auf einer Sandbank ankert. Als auch noch der dritte Sohn des Bauunternehmers tot im Harz gefunden wird, glauben die Kommissare Tanja Itzenga und Ulfert Ulferts nicht mehr an natürliche Todesursachen. Als sich auch noch einige Ungereimtheiten erge-ben, versuchen sie zusammen mit Kommissar Hinnerk Bergmann aus Cuxhaven die wahren Hintergründe zu ermitteln...

    Da in dieser Geschichte sehr viel von Segelbooten und schiffstechnischen Begriffen geschrieben wird, hat mir ein Glossar gefehlt, das diese Begriffe wie Fockschott, reffen, Plicht, Pinne usw. erklärt. Hier könnte man dann auch gleich einige Begriffe aus dem friesischen mit aufnehmen, die ich auch nicht verstanden habe.  

    Die Geschichte selbst ist gut ausgefeilt, fundiert und wird im Laufe der Ermittlungen immer spannender und hat es schließlich geschafft, mich zu fesseln. Die vielschichtigen und interessanten Figuren, vor allem der Familie Ennenga, bei denen man nie weiß, welche Wahrheit die richtige ist, kann ich mir sehr gut vorstellen und bin gleich mitten drin in der Geschichte und ihren Intrigen und Falschheiten. Ich lerne nicht nur die Nordseeküste etwas kennen, sondern pendle auch zu Hannes an die Ostsee mit seinem kleinen Feinschmeckerrestaurant und zusammen mit seiner polnischen Freundin zu einem tragischen Kurztrip in der Harz.

    Obwohl der Krimi anfangs etwas dahin geplätschert ist, hat er mir doch gut gefallen und mich gut unterhalten.

     

  22. Cover des Buches Friesenwut (ISBN: 9783839211021)
    Hardy Pundt

    Friesenwut

     (9)
    Aktuelle Rezension von: kellermaeuse
    Ich gebe ja zu, das ich Küstenkrimis liebe. Aber von diesem war ich irgendwie enttäuscht. Um das mal gleich vor weg zu sagen.
    Da dies, wie ich im nach hinein feststellen musste, ein Buch aus der Mitte einer Reihe war blieben für mich viele Fragen einfach unbeantwortet. Zum Beispiel warum der eine Kommissar so einen merkwürdigen Namen hat. Auch war nicht ersichtlich wer den nun den Fall wirklich klären sollte Ulferts oder Tanja? Oder wer denn der Chef wäre.
    Was mir gehörig auf die Nerven ging war die permanente Erklärung von Teezubereitung. Speziell von Ostfriesentee. Das hatte schon echt was von Schleichwerbung. Und ich bin selber eine leidenschaftliche Teetrinkerin. Doch dies war echt des guten zu viel.
    Auch die „Schleichwerbung“ für die Karl May Festspiele ging mir nach zwei Seiten auf die Nerven.
    Ich habe mich ja schon mal zum Thema Dialekte in einem anderen Buch geäußert. Bloß gut das ich des Plattdeutschen mächtig bin. In diesem Buch wurde ja damit nur so um sich geworfen. Das war eindeutig zu viel und ich kann mir echt nicht vorstellen das jemand aus den südlichen Gefilden diese Buch bis zum Ende lesen wird, wenn er ständig eine „Sprache“ lesen muss die er nicht versteht.
    Ich habe am Ende irgendwo den Faden bei diesem Krimi verloren. Kein Wunder bei dem vielen plattdeutsch, der Schleichwerbung für eine Teesorte und einem Festspielort.
    Und genau das ist der springende Punkt. Es gab zwar eine Reihe von Verdächtigen. Doch deren Verdacht sich im laufe des Buches immer mehr in Wohlgefallen auflöse oder die man durch logische Schlussfolgerungen ausschließen konnte. Und am Ende welch eine Überraschung war der Täter dann.... Nein das verrate ich jetzt nicht. Aber er gehörte nicht zum Kreis meiner Verdächtigen. Wie auch? Da er kaum in Erscheinung trat. Und um die Sache noch „perfekt“ abzurunden gab es ganz zum Schluss beim Thema Mordopfer eine Überraschung die ihres gleichen sucht.

    Mein Fazit:
    Diese Buch ist bei mir gnadenlos durchgefallen.
  23. Cover des Buches Ostfriesische Rache (ISBN: 9783955732509)
    Andrea Klier

    Ostfriesische Rache

     (6)
    Aktuelle Rezension von: aly53
    Der 3. Fall für Hauke Holjansen stellt sich als sein schwierigster und schrecklichster überhaupt heraus.
    Es werden Kinder tagsüber auf offener Strasse  entführt.
    Seltsam niemand sieht etwas, was auf die Täter hindeutet.
    Und die Kinder tauchen nicht wieder auf.
    Kurze Zeit später, Hauke wird bereits von seiner Hilfspolizistin Laura unterstützt.
    Geraten ein Mann und eine Frau unter Verdacht, beide sind in der Gesellschaft nicht gern gesehen.
    Der eine ist ein Mann im mittleren Alter und erkrankt am Downsyndrom und die Frau leidet an Schizophrenie.
    Die Polizei gerät immer mehr an ihre Grenzen, denn ein Kind nach dem anderen wird entführt, ohne das es eine Spur zu geben scheint.
    An dieser Stelle muss ich sagen, war es wirklich brillant wie geschickt die Autorin unvorhergesehene Wendungen eingebaut hat und so immer wieder für Überraschungen gesorgt hat.
    Als Leser fühlt man sich lange im sicheren, aber der Schein trügt.
    Denn hier ist nichts so wie es scheint.
    Man fragt sich ständig: werden die Kinder gefunden?
    Wer ist der Mörder?
    Irgendwann ist man vollends verwirrt, da die Verdachtsmomente die man selbst hat, immer wieder wie eine Seifenblase verpuffen.
    Das Buch nimmt im Laufe der Geschichte immer mehr an Fahrt auf und die Nerven sind merklich angespannt.
    Bis es zum finalen Showdown kommt, dort überschlagen sich die Ereignisse fast, aber alles findet ein würdiges Ende.
    Obwohl es ein Buch über Kindesentführung ist, sind sehr wenige brutale Details zu finden.
    Ich begrüße das, denn so ist es auch für zarte Gemüter geeignet.
    Anfangs haben mir die Perspektivenwechsel zu schaffen gemacht, aber sobald man die Lage überblickt, legt sich das auch etwas.
    Sehr ans Herz ist mir die kleine Laura gegangen.
    Ihr grenzenloser Mut und ihr Vertrauen in die Menschheit, hat mich zutiefst gerührt.
    Heutzutage findet man so etwas nicht mehr allzu oft.
    Da trifft es wieder zu, dass Kinder mit dem Herzen sehen.
    Das sollten in meinen Augen alle tun.
    Auch Hauke hat mir gut gefallen, privates erfährt man allerdings nicht allzu viel von ihm.
    Was ich doch ein klein bisschen schade finde.
    Aber dennoch kann man sich ein recht klares Bild von ihm machen .
    Der Kern dieses Buches hat mir recht gut gefallen, es werden Dinge angesprochen , über die man oftmals nicht spricht.
    Es ist gezeichnet von Schmerz, Leid und Hoffnungslosigkeit, aber auch von Hass und Missgunst.
    Es war wiedermal erschreckend für mich zu sehen, welche Abgründe sich in manchen Seelen verbergen. Aber das man es gleichzeitig nicht sehen kann.
    Die Beschreibungen der Empfindungen aus der Täter- und der Opfersicht, hat mir gut gefallen, man spürt dadurch welche Qualen und Ängste sie durchmachen.
    Dieses Buch hat in mir sämtliche Emotionen zutage geführt, die mich leiden , aber auch schmunzeln ließen.
    Die Kombination ist der Autorin sehr gut gelungen, als Leser fühlt man sich direkt in die Geschichte hineinversetzt.
    Aber wer glaubt, es dreht sich hier um eine einfache Geschichte, der irrt.
    Die Geschichte ist sehr komplex aufgebaut und es dauert etwas bis man die ganzen Handlungstränge erfasst hat, aber schlussendlich findet alles seinen Platz.
    Größtenteils erfahren wir hier alles aus der Sicht von Hauke, aber auch andere Sichtweisen verschiedener Personen erfahren wir hier. Was uns ihr Handeln und Fühlen oftmals (nicht immer) gut nachvollziehen lässt.
    Die Charaktere wurden sehr gut dargestellt, sie wirkten authentisch auf mich und bekamen ein Gesicht.
    Dadurch das dieses Buch enorm fesselt ist man auch in einem Rutsch durch, die eher kurzen Kapitel tragen dazu bei.
    Der Schreibstil der Autorin ist fließend und leicht , so das man förmlich über die Seiten fliegt.
    Das Cover und auch der Titel passen sehr gut zum Buch.

    Fazit:
    Eine sehr komplexe Geschichte über die Entführung von Kindern, sie geht wahnsinnig ans Herz und lässt uns vor Spannung vibrieren.
    Geschickte unvorhergesehene Wendungen sorgen für einige Überraschungen, mit denen man so nicht rechnen würde.
    Die Autorin konnte mich von ihrem Werk auf ganzer Linie überzeugen.
    Dies ist der dritte Fall für Hauke Holjanken, dennoch kann man alle Bücher unabhängig voneinander lesen.
    Eine klare Leseempfehlung.
    Ich vergebe 5 von 5 Punkten
  24. Cover des Buches Mordseelügen (ISBN: 9783744818742)
    Marcus Ehrhardt

    Mordseelügen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Krimiliebe
    Inhalt:
    Isabell Springer ist kurz davor den Vertrag für ihr neues Buch bei einem angesehenen Verlag zu unterschreiben. Ohne Vorwarnung erscheint sie nicht zu dem wichtigen Termin und ist seitdem nicht mehr auffindbar. Als ihr Agent ihre Notfallmedikamente ohne sie entdeckt, ist er sich sicher, dass ihr etwas zugestoßen sein muss. Die Kripo nimmt sich der Sache an und beginnt mit der Suche nach ihr. Werden sie die Vermisste finden können? Und wird sie dann noch am Leben sein?

    Meine Meinung:
    Die Handlung hat mich angesprochen. Den Einblick in die Buchbranche finde ich gelungen und sehr interessant. Auch die Grundidee und den Ablauf finde ich erfrischend.

    Die Charaktere sind überschaubar und knapp beschrieben, sodass man den Überblick behalten kann. Von den Ermittlern erfährt man nur das Nötigste - es gibt keinen Blick hinter die Kulissen. Vielleicht ist das vom Autor so gewollt, um den Fokus auf den Fall zu lenken oder aber es liegt daran, dass dieses nicht der erste Teil einer Serie ist. Mich haben die wenigen Informationen nicht gestört, allerdings fand ich nicht alle Personen sympathisch und einen der Polizisten mit seinen Sticheleien sogar eher störend. Aber das ist Geschmackssache.

    Der Fall an sich ist spannend und beinhaltet einige Wendungen, die die Spannung auch aufrecht erhalten. Es gibt verschiedene Verdächtige, zwischen denen öfter gewechselt wird. Ich hätte mir noch ein paar mehr Spuren gewünscht, anhand derer man selber besser hätte mitraten können. Aber vielleicht war ich nur nicht in der Lage diese als solche zu erkennen.

    Der Schreibstil ist flüssig und verständlich. Bis auf ein paar wenige Stellen auch gänzlich unblutig.

    Fazit:

    Für mich ein etwas anderer Krimi, aber erfrischend, spannend und unterhaltsam.

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