Bücher mit dem Tag "ausbeutung"
100 Bücher
- Rebecca F. Kuang
Babel
(467)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksRichtig tolle Geschichte mit viel Tiefgang. Eine echt bewegende Geschichte, die harte Themen beinhaltet. Die Geschichte war jetzt nicht unbedingt richtig spannend, aber trotzdem echt fesselnd. Man erlebt so viele Emotionen während der Geschichte - Freude, Trauer, Glück, Hoffnung und viele mehr. Das wurde richtig gut rübergebracht. Wir begleiten Robin über einen sehr langen Zeitraum und er muss wirklich einiges aushalten. Der Fantasyanteil war eher gering, fand ich aber trotzdem echt einzigartig. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf Sprachen und das hat es für mich etwas kompliziert gemacht zum lesen. Es war teilweise sehr fachlich, sodass man etwas mühe hatte es zu verstehen. Robin ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich mochte ihn total gerne. Aber auch die anderen aus der Clique fand ich echt toll. Robin macht eine richtig tolle Entwicklung durch und ich muss ehrlich sagen, mit dem Ende hatte ich überhaupt nicht gerechnet.
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Trotz der vielen fachlichen Aspekte ist man sehr gut in die Geschichte reingekommen und konnte total eintauchen.
Fazit: Hat mir wirklich gut gefallen.
- Pierce Brown
Red Rising
(511)Aktuelle Rezension von: bibisstuebchenUm dieses Buch bin ich lange herumgeschlichen, da ich schon hörte, dass es heftig wird. Nun konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und werde die Reihe definitiv weiterlesen!
Das Setting auf dem Mars finde ich sehr spannend. Es ist SciFi und doch merkt man es gar nicht so sehr. Der Mars ist erschlossen und die Gesellschaft in Farben/Kasten aufgeteilt und in ihren Funktionen und Namen an alte römische Imperien angelehnt. Diese Mischung finde ich sehr reizvoll.
Das Buch startet schon im ersten Kapitel mit einer schwer auszuhaltenden Beschreibung einer Hinrichtung und diese Art der rauen Gewalt zieht sich durch das ganze Buch.
Doch kurz zum Inhalt: Darrow ist ein Roter und schuftet in den Minen des Mars, um diesen zu erschließen. Doch dieser ist bereits erschlossen. Als er das erfährt, bricht seine Welt zusammen und er wird für eine Rebellion rekrutiert und in die Reihen der Goldenen geschleust.
Was dann passiert, ist eine reine Achterbahnfahrt. Es wird brutal, emotional und einfach heftig. Auf jeder Seite tut sich ein neuer Abgrund auf und es kommt noch schlimmer. Das Szenario erinnert ein bisschen an Die Tribute von Panem und ist doch ganz anders. Die Beschreibungen sind krass und nüchtern und das macht es so heftig.
Der Schreibstil tut dabei sein Übriges. Die Sätze sind kurz, prägnant und lassen keinen Spielraum für Interpretationen. Und diese Nüchternheit macht für mich die emotionale Tiefe aus. Dadurch wirkt es so heftig und nimmt mich total mit. Keiner der Charaktere wirkt dadurch sympathisch und doch sind sie echt und greifbar. Denn es gibt nunmehr auch die hässlichen Seiten der Menschen.
Ich bin super gespannt, wie es weitergeht!
- Rebecca Gablé
Das Lächeln der Fortuna
(1.430)Aktuelle Rezension von: Reisefreundin"Das Lächeln der Fortuna" ist Gablés erster Roman um die Familie Waringham, wenn auch zeitlich die Bücher "Teufelskrone" und "Drachenbanner" früher angesiedelt sind und m. E. daher zuerst gelesen werden sollten.
Gablé nimmt sich viel Zeit für die einzelnen Charaktere. Die Hauptfigur - Robin of Waringham - ist uneingeschränkt positiv dargestellt und wird über das ganze Buch hinweg eng durch Höhen und Tiefen begleitet. Ich war mit dem guten Ende für den Pferdenarren Robin mehr als zufrieden.
- Charles Dickens
Oliver Twist
(741)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Oliver musste sehr viele unschöne Dinge durchmachen, die den Leser mitfiebern und mitleiden lassen. Gut aufgebaute Spannungsbögen und ein sehr angenehmer Schreibstil kommen oben drauf. Hinzu kommt, dass ich den Krimi in diesem Klassiker sehr schätze, aber auch, dass gezeigt wird, dass früher alles vom Ablauf her anders war, als es heute der Fall ist. Am besten finde ich jedoch, dass nicht nur nach Olivers Vergangenheit gesucht wird, sondern dass Oliver als Charakter sehr bodenständig und höflich rüber kommt und die Grundwerte, wie sich zu bedanken, jemanden begrüßen etc. nicht unter gehen. Ein Buch, das ich sehr gerne nochmal lesen möchte und das ich hier auch sehr gerne weiterempfehle.
- Rebecca Gablé
Die Hüter der Rose
(809)Aktuelle Rezension von: Reisefreundin"Die Hüter der Rose" spielt von 1413 bis 1442 in der Zeit von Heinrich V. und Heinrich VI. Die Hauptperson ist Robins Sohn John of Waringham.
Mir hat der fast nahtlose Anschluss an "Das Lächeln der Fortuna" gefallen, quasi eine Fackelübergabe an die nächste Generation. Örtlich pendelt der Roman zwischen Frankreich und England hin und her. Die bekanntesten Ereignisse dieser Zeit (die Schlacht von Agincourt und die Geschehnisse rund um Jeanne d'Arc) werden geschickt eingeflochten. Zudem werden mit der Geburt der Zwillinge Julian und Blanche of Waringham die Grundlagen für den 3. Teil der Waringham-Saga gelegt. Ebenfalls eingeführt wird der Stammvater des späteren Königshauses der Tudor. "Die Hüter der Rose" ist wieder ein unterhaltsamer und lehrreicher Ausflug in die englische Geschichte.
- Amy Ewing
Das Juwel - Die Weiße Rose
(979)Aktuelle Rezension von: ApplesreadingIm zweiten Band der Das Juwel-Reihe setzt Amy Ewing die Geschichte von Violet Lasting fort. Nachdem sie von der Herzogin vom See enttarnt wurde, flieht Violet mit ihren Gefährten Ash und Raven aus dem Palast. Doch die Flucht ist alles andere als einfach. Das Juwel zu verlassen ist gefährlich, und die Verfolger des Adels sind ihnen ständig auf den Fersen. Auf ihrer Reise stößt Violet auf eine geheime Rebellengruppe, die ihr neue Hoffnung und Antworten auf ihre Fragen bietet. Dabei entdeckt sie, dass ihre Gabe weit mächtiger ist, als sie dachte.
Wie schon im ersten Band bleibt der Schreibstil von Amy Ewing eine Herausforderung. Allerdings wird er im zweiten Band noch komplizierter. Beim ersten Band bereits wirkt der Stil schon kompliziert, aber in Die Weiße Rose noch schwerer und leider unnötig komplex.
Band 2 ist ein packender, aber sprachlich anstrengender zweiter Band. Die spannende Handlung und die Weiterentwicklung von Violet sind nach wie vor fesselnd, doch der immer komplexer werdende Schreibstil macht die Lektüre schwieriger als nötig. Wer den ersten Band mochte, wird auch diesen Band mögen, muss jedoch erneut Geduld mit dem Stil aufbringen. - Rebecca Gablé
Das Spiel der Könige
(671)Aktuelle Rezension von: ReisefreundinDas Spiel der Könige spielt nach dem 100jährigen Krieg in der Zeit der Rosenkriege von der ersten Schlacht von St. Albans 1455 bis zur Schlacht von Bosworth 1485. Die Hauptpersonen sind die Zwillinge Julian und Blanche of Waringham, Kinder von John of Waringham.
Die Einführung der dritten Generation erfolgte bereits im Vorgänger-Band "Die Hüter der Rose". "Das Spiel der Könige" beginnt mit dem Tod von John of Waringham, dessen Geschichte damit zuende ist. Personentechnisch wird es langsam unübersichtlich, denn die Königshäuser Lancaster und York mit ihren weitverzweigten Verwandschaftsverhältnissen stehen hier im Mittelpunkt. Dass viele Personen die gleichen Vornamen tragen, macht die Sache nicht einfacher. Hilfreich ist daher der Stammbaum der Hauptpersonen im Schutzumschlag (gebundene Fassung) sowie die vorangestellte Liste der handelnden Personen, damit man überhaupt noch mitkommt. Die Geschichte von Blanche wirkte für mich leider arg konstruiert und brachte m. E. den Hauptplot kaum weiter. Deshalb einen Stern Abzug.
- Ally Condie
Atlantia
(515)Aktuelle Rezension von: Zarina📖 Inhaltsangabe:
In einer geteilten Welt, oben das Land, unten Atlantia, werden die Zwillinge Rio und Bay getrennt, als Bay überraschend zur Oberfläche geht. Rio bleibt zurück, obwohl sie sich nach dem Leben an der Oberfläche sehnt. Entschlossen, ihre Schwester wiederzufinden, beginnt sie zu hinterfragen, warum die Welt getrennt ist und was es mit ihrer eigenen, verborgenen Gabe auf sich hat. In Atlantia offenbaren sich nach und nach die dunklen Geheimnisse ihrer Gesellschaft und ihrer Herkunft.📚 Meine Meinung:
Das Buch hat eine ganz eigene, ruhige Stimmung. Die Idee einer Unterwasserstadt fand ich total faszinierend, auch wenn sich die Geschichte manchmal etwas zieht. Es geht weniger um große Action, sondern mehr um innere Entwicklung, Fragen nach Freiheit, Wahrheit und Familienbande. Besonders schön fand ich, dass die Verbindung zwischen den Schwestern im Vordergrund steht, statt einer typischen Liebesgeschichte. Trotzdem hätte ich mir stellenweise etwas mehr Tempo oder Spannung gewünscht.✅ Fazit:
„Atlantia“ ist kein Buch für schnelle Spannung, sondern für ruhige, tiefgehende Gedanken über Familie, Freiheit und Identität. Wer Geschichten mit viel Atmosphäre mag, wird hier fündig. - Jojo Moyes
Wie ein Leuchten in tiefer Nacht
(285)Aktuelle Rezension von: GeerthiMit „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ hat Jojo Moyes ein Denkmal für die mutigen Frauen der Geschichte gesetzt. Alice, die der Liebe wegen von England nach Amerika zieht, findet sich in der Fremde zunächst nicht zurecht. Ihren Platz findet sie erst, als sie sich einer aussergewöhnlichen Gruppe von Frauen, die Sattelbibliothek, anschliesst. Deren Mission ist es Bücher in die entlegensten Winkel zu bringen und Menschen Hoffnung zu schenken. Diese mutigen Frauen reiten durch unwegsames Gelände, um Bücher zu jenen Menschen zu bringen, die von der Welt vergessen wurden, sei es wegen Krankheit, Armut oder der einsamen Lage in den Bergen/Hügel/Wälder.
Jojo Moyes schreibt so lebendig, dass ich sofort in die Handlung abtauchen konnte. Die Mischung aus historischer Faktennähe (die Sattelbibliotheken existierten tatsächlich!) und der tiefen Freundschaft zwischen den Frauen macht das Buch zu einem echten Lesehighlight.
Wer Geschichten über Zusammenhalt und weibliche Stärke sucht, kommt an diesem Werk nicht vorbei. Dieses Buch verdient eindeutig 5 volle Sterne!!! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
- George Orwell
Farm der Tiere
(1.006)Aktuelle Rezension von: KalinaFarm der Tiere ist eine eindrucksvolle politische Fabel, die auf einfache, aber sehr wirkungsvolle Weise Machtstrukturen und gesellschaftliche Ungerechtigkeit darstellt. Die Geschichte wirkt auf den ersten Blick simpel, entfaltet aber schnell eine tiefere Bedeutung.
Besonders beeindruckend ist, wie die Tiere auf der Farm nach und nach die Kontrolle übernehmen und dabei selbst in neue Machtstrukturen geraten. Dadurch wird deutlich, wie leicht Ideale verändert und missbraucht werden können. Die Entwicklung der Handlung ist zwar klar und verständlich, wirkt aber gerade dadurch sehr eindringlich.
Insgesamt ist Farm der Tiere ein zeitloses Werk, das zum Nachdenken anregt und auch heute noch gesellschaftlich sehr relevant ist.
- Rebecca Gablé
Der dunkle Thron
(465)Aktuelle Rezension von: ReisefreundinDer dunkle Thron spielt von 1529 bis 1553 und damit hauptsächlich in der Regierungszeit von Heinrich VIII. Die Hauptperson ist Nicholas of Waringham der Urenkel von Julian of Waringham. Somit gibt es keine nahe familiäre oder geschichtliche Bindung mehr an die Vorgänger-Bücher.
Die Geschichte startet neu mit Nicolas of Waringham, der zum Beschützer der späteren Königin Mary wird, dem Kind aus der ersten Ehe des berüchtigten Heinrich VIII mit Katharina von Aragon. Durch die Augen von Nick wird dieses Kapitel englischer Geschichte beleuchtet, welches mit der Thronbesteigung durch Mary I. endet.
Wer den Fernsehmehrteiler "Die Tudors" mit Jonathan Rhys-Meyers als König Heinrich VIII und dem späteren "Superman" Henry Cavill als Charles Brandon (Duke of Suffolk, Günstling Heinrichs VIII.) mochte, der wird auch dieses Buch mögen.
Der Roman ist geeignet für alle, die nicht die gesamte Waringham-Saga lesen wollen (solche Menschen soll es ja geben), denn er ist in sich abgeschlossen.
- Rebecca Gablé
Der Palast der Meere
(233)Aktuelle Rezension von: ReisefreundinDer Palast der Meere spielt von 1560 bis 1588 zur Zeit von Elisabeth I. Die Hauptpersonen sind Nicholas’ Kinder Isaac und Eleanor.
Dieser Roman spielt nicht nur in England, sondern auch in Spanien, Afrika und den amerikanischen Kolonien. Da in den Vorgänger-Büchern häufig betont wurde, dass so gut wie alle Waringham seekrank werden, erschien es mir arg konstruiert, dass Isaac sich als blinder Passagier auf ein Schiff schleicht. Die Geschichte wird zweigeteilt: ein Teil folgt Isaac, der sich meist irgendwo in der Weltgeschichte herumtreibt. Der andere Teil folgt Eleanor, die in England bleibt, nah bei Königin Elizabeth I.
Der Roman wirkt für mich unentschlossen und schwankt zwischen den beiden Geschwistern Eleanor und Isaac sowie zwischen England und anderen Ländern hin und her. Insgesamt für mich der bisher schwächste Teil der Waringham-Saga.
- Lauren Weisberger
Der Teufel trägt Prada
(840)Aktuelle Rezension von: LibrariansguidetogalaxyAndrea Sachs, frisch gebackene Collegeabsolventin, ergattert einen Job beim berühmten Modemagazin Runway – allerdings nicht als Schreiberin, wie die angehende Journalistin gerne hätte, sondern als Assistentin der Herausgeberin. Und Miranda Priestly ist mehr als fordernd…
Ich sage etwas, das ich selten sage: Das Buch war nicht besser. Es ist gemein, denn Teufel trägt Prada ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, aber das Buch kommt nicht an seine Adaption heran. Es gibt abseits der Geschichte um die beste Freundin Lily keinen wirklichen Handlungsbogen, Andy bleibt 450 Seiten lang gleich inkompetent und jammert nur rum, und die Nebencharaktere sind einfach das, Nebencharaktere. Nigel ist ein sehr überdrehter 35-jähriger, Emily schwankt unentwegt zwischen genervt von Miranda und sie vergötternd und Alex war mir (und das will was heißen) noch unsympathischer als im Film (noch mehr Gutmensch, der zudem null kommunizieren kann). Ja, es ist ja autobiografisch angehaucht, und die Dinge werden wohl so gewesen sein, aber wenn man schon eine fiktionale Geschichte daraus macht, kann man es etwas spannender gestalten. Oder zumindest nicht ganz so langatmig erzählen…
- Thomas Hardy
Tess
(113)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch habe mich durch Fifty Shades of Grey inspirieren lassen, finde das Buch allerdings echt schlecht. Ich habe bis Seite 182 gelesen und fand es langweilig und teilweise unverständlich. Das erste Buch, das ich abgebrochen habe. Vielleicht gebe ich dem irgendwann nochmal eine Chance.
- Elena Ferrante
Die Geschichte der getrennten Wege − Erwachsenenjahre (Neapolitanische Saga 3)
(281)Aktuelle Rezension von: EgataDie Protagonistinnen werden älter, die Themen politischer, Studentenunruhen, Feminismus, Straßenkämpfe. Nun ist Elena unglücklich mit Kindern und Haushalt, hat aber keine finanziellen Sorgen und gibt ein Buch heraus. Lila arbeitet in einer Fabrik, hier zeigt sich der Kontrast zwischen Oberschicht und schlimmer Armut, wie er für ganz Italien galt.
Großartig erzählt die Autorin von den siebziger Jahren in Italien und verknüpft soziale und politische Themen mit den beiden persönlichen Lebensgeschichten. Starke Gefühle, intensive Bilder. Alles hautnah zum Miterleben.
- Rob Hart
Der Store
(200)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Der Store
Autor*in: Rob Hart
Erschienen in Deutschland: 2019
Originaltitel: THE WAREHOUSE
Erschienen in den USA: 2019
Übersetzer*in: Bernhard Kleinschmidt
Weitere Informationen:
Genre: Dystopie
Preis: € 11,00
Seiten: 591
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-453-27230-9
Verlag: Wilhelm Heyne Verlag
Inhalt:
Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.
Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat einen Job beim Sicherheitsdienst bekommen. Paxton hat einen Job beim Sicherheitsdienst bekommen. Zinnia arbeitet im Lager. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Sie ahnen nicht, wie weit das Unternehmen geht, um die perfekte Welt von Cloud vor Gegnern zu schützen.
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das Buch hier habe ich vor wenigen Wochen recht günstig im Buchladen bekommen, da es ziemlich stark reduziert war, genauer gesagt nur für drei Euro. Was soll ich sagen, die Beschreibung klang düster und interessant, und zu Büchern im Angebot kann ich generell ja nur schwer nein sein. Außerdem fand ich diesen Barcode mit den vielen Händen auf dem Cover sehr ansprechend. Außerdem fühlt sich der Buchdeckel an, als wäre er aus harter Pappe und gibt dem Buch eine Art "Paketoptik", was passend zu einem Buch über einen Versandhandel. Das Rot sticht heraus, wie auch der rote Farbschnitt. Er fühlt sich so an, wei sich Farbschnitte vor mehreren Jahren noch angefühlt haben, ein wenig rau. Aber hier pappten die Seiten wenigstens nicht so stark zusammen und ich bekam sie leichter auseinander. Da hatte ich in der Vergangenheit schon schlimmere Bücher in der Hand.
Ok, genug vom Äußeren des Buchs, kommen wir jetzt zum Inneren. Zu einem der leider wenigen Dingen, die mir an dem Buch gefallen: Das Buch bzw die Geschichte wird aus drei Perspektiven. Die erste Perspektive gehört der Protagonistin, deren echten Namen man nie erfährt. Sie arbeitet in Form von Aufträgen und soll herausfinden, wie "Cloud" es schafft, so viel Energie zu nutzen, und dabei offiziell viel weniger Energie in Anspruch zu nehmen. Dass Zinnia ein falscher Name ist, den sie extra für diese Mission nutzt, erfährt man recht schnell. Ansonsten erfährt man kaum was über sie, was ein wenig schade ist. Man erfährt nicht mal ihre Motivation, warum sie diesen Job hat und was ihr daran gefällt.
Die zweite Perspektive gehört Paxton und ich muss sagen, seine Parts haben mir am besten gefallen. Von ihm erfährt man im Gegensatz zu "Zinnia" ziemlich viel und ich konnte mich auch viel besser in ihn hineinfühlen. Dass seine eigene Firma aufgrund von Cloud pleite ging und dann seine Idee quasi geklaut wurde, das hat ihn ziemlich mitgenommen und ich kann es auch verstehen. Und die letzte Perspektive gehört Gibson, dem Gründer von Cloud, welcher wegen Krebs im Sterben liegt. Bzw schwer an Krebs erkrankt ist, er unternimmt deshalb eine letzte Tour und besucht so viele seiner Standorte, genannt Motherclouds, wie es ihm möglich ist. Von ihm erfährt man nicht nur, wie und warum Cloud entstanden ist, sondern auch, wer sein Nachfolger wird und warum.
Man verfolgt die Geschichte wie gesagt aus drei Perspektiven und man wird auch recht schnell mit dem harten Arbeitsalltag konfrontiert, der in den Motherclouds mehr oder weniger vorherrscht. Doch vorher sieht man den Einstellungsteil und wie schwer dieser ist. Ebenso, wie man aufgrund seiner Antworten und seines Lebenslaufs durch eine KI in die passende Abteilung geschoben wird. "Zinnia" hat einen sehr, sehr stressigen Job im Laber, wo sie zig verschiedene Sachen für die Kunden aus den Regalen heraussucht und aufs Fließband legt, damit diese an die Kunden verschickt werden. Arbeitssicherheit wird dabei nicht sonderlich groß geschrieben (bzw es ist vorgeschrieben, aber damit man sein Tageslimit erreicht, muss man diese eher ignorieren). Wie alle anderen Mitarbeiter kann sich "Zinnia" irgendwelche Dinge bestellen und die werden dann auf ihr Zimmer gebracht. Paxton dagegen muss die meiste Zeit einfach nur irgendwo herumlaufen und "Anwesenheit" zeigen. Dabei wird er oft mit den Problemen und der Ablehnung, wie sie die Leute vom Sicherheitsdienst oft erfahren, konfrontiert.
Es gab auch noch viele andere Punkte, die mir natürlich gefallen haben. Ich fand es erschreckend zu sehen, wie stark Cloud die Welt unter Kontrolle hat. Wie hart und schwer die Arbeit dort ist und wie weitläufig die Überwachung über die Mitarbeiter. Wie streng die Strafen sind, wenn man sich nicht an die Regeln hält oder wenn man sein Tageslimit nicht erreicht. Wie schnell es zu Entlassungen kommen kann. Und das möchte man eigentlich nicht, wenn es wird impliziert, dass es kaum noch Arbeitgeber neben Cloud gibt.
Was ich auch schrecklich, wie auch interessant fand: Welche Gedankengänge Gibson so hat, welche Ideen er hat und wie er seine Taten rechtfertigt. Er sieht absolut nichts falsches an dem, was er getan hat und was heute alles passiert. Anfangs kam er mir jemand vor, mit guten Ideen, Idealen etc, dessen Werk am Ende aber verbastadisiert und missverstanden wurde. Nur, je mehr von man von ihm liest, merkt man, dass er keine gute Person ist. Manchmal konnte ich nicht anders, als über seine Ansichten den Kopf zu schütteln.
Der teilweise monotone Arbeitsalltag und wie er dargestellt wurde, besonders in den ganz kurzen Kapiteln, die immer kürzer wurden, haben mir sehr gut gefallen. Und hat die Monotonie richtig gut dargestellt, da es immer weniger zu erzählen gab. Es ist immer weniger da, das man hier erzählen könnte und wie das aufgebaut wurde, hat mir richtig gut gefallen.
Ok, aber jetzt zu den Punkten, die mir nicht so gut gefallen haben, da gab es leider mehrere. Andere Rezensenten haben das schwache World-Building angesprochen und ich muss ihnen leider rechtgeben. Es wird nur hin und wieder erwähnt und gezeigt, dass es sehr heiß draußen ist, dass Essen wie Fleisch, Obst, Gemüse eine teure Seltenheit sind und dass sich die Leute eher günstiges Fastfood oder Ersatzessen leisten können.
Aber ob es jetzt der Klimawandel ist und was genau in der Welt alles los ist, das erfährt man so gut wie gar nicht.
Und was ich auch merkwürdig finde: Es heißt auf der einen Seite, dass es kaum noch andere Jobs und Arbeitgeber neben Cloud gibt. Dass viele fast schon verzweifelt versuchen, ein Teil von Cloud zu werden, damit sie Geld und ein Dach über dem Kopf haben.
Auf der anderen Seite wird ja ganz fleißig bestellt und ich kann mir nicht vorstellen, dass das von den Mitarbeitern kommen kann. Und es wird alles mögliche bestellt, hier und da wird aufgelistet, was "Zinnia" so durch die Gegend tragen darf. Nur: Woher haben die Kunden all das Geld? Wer liefert die Sachen? Wo werden sie hergestellt? Das wird nirgendwo erklärt und das finde ich schade. So wirkt es ein wenig unlogisch bzw wie eine große Logiklücke.
Die "Beziehung" zwischen "Zinnia" und Paxton fühlt sich ein wenig erzwungen an. Er hat sehr schnell Interesse an ihr, sie will ihn nur für ihre Zwecke ausnutzen. Und irgendwann hat sie dann doch Gefühle für ihn, aber irgendwie auch wieder nicht ... das kam mir alles total merkwürdig vor. Wenn sie auf einer freundschaftlichen Ebene geblieben wären, ohne Liebe, Sex etc, dann wäre es besser für die Story gewesen, finde ich.
Was die Auflösung, wie auch das Ende angeht, bin ich ein wenig enttäuscht. Besonders, da es Paxton betrifft. Seine Charakterentwicklung fand ich am spannensten, auch wenn ich mir nicht sicher war, was denn genau seine Ziele waren. Zum einen wollte er Rache haben. Zum anderen aber wollte er lieber den Job bei Cloud behalten, weil er damit Geld, Essen, ein Dach über den Kopf hat, einen geregelten Arbeitstag. Und ganz am Ende trifft er eine Entscheidung, die dann aufgrund seiner Charakterentwicklung sehr merkwürdig auf mich wirkte. Und was aus "Zinnia" wird, darüber kann man nur raten. Und ich hasse es, bei sowas raten zu müssen.
Fazit:
Da das Buch sehr stark an Amazon erinnert, ist das Buch Kritik am Online-Versandhandel, wie auch an Dingen wie Monopolen und geldgierigen Menschen ohne Gewissen. Und auch ohne jegliche Menschlichkeit. In welche Richtung sich unsere Welt vielleicht entwickeln könnte, wenn wir Unternehmen immer mehr und mehr Macht geben, ihnen immer mehr Freiraum geben und sie alles durchgehen lassen.
Aber das ganze System ist leider nicht ganz komplett durchdacht und hat hier und da Schwächen, die das Fundament der ganzen Geschichte dann doch zum Wackeln bringen können. Manche Punkte der Firma wirken auch wenig durchdacht, bzw wenig weitsichtig. Ich hatte zwar Spaß beim Lesen, aber ...
Hier hat man leider viel verschenkt. Die Länge hat mich dagegen gar nicht gestört, aber dicke Bücher lese ich genauso gerne wie dünne Bücher.
Von mir bekommt das Buch insgesamt drei Sterne.
- Karen Rose
Dornenkleid
(139)Aktuelle Rezension von: Nadine21Vor 9 Monaten hat Markus O'Bannion beinahe sein Leben verloren und die Polizistin Scarlett Bishop kennengelernt. Doch seitdem hatten die beiden keinen Kontakt mehr. Jetzt bittet ihn ein junges, verzweifeltes Mädchen um Hilfe. Sie wird gefangen gehalten und weiß keinen anderen Ausweg. In seiner Not wendet sich Markus an Scarlett und bittet sie um Hilfe. Doch beide können dem Mädchen nicht mehr helfen. Auf der Suche nach dem Mörder kommen die beiden einem Menschenhändlerring gefährlich nahe. Und der hat nur eins im Sinn. Markus muss sterben und wer sich in den Weg stellt, muss ebenfalls sterben. Doch das hält Markus und Scarlett nicht davon ab, sich dem Gegner zu stellen. Dabei kommen die beiden sich schnell näher..
Eine sehr spannende Fortsetzung, bei der, wie immer bei Karen Rose, auch die Hauptdarsteller der früheren (und nächsten) Bände erwähnt werden. Es ist jetzt schon absehbar, welchen Personen die nächsten Bände gewidmet sind. Das macht die Bücher so spannend. Auf der einen Seite die Andeutungen von Geschichten, die erst später aufgedeckt werden, auf der anderen Seite die Fortsetzung der früheren Liebesgeschichten. Und natürlich der aktuelle Fall. Der in diesem Buch einmal mehr erschütternd und sehr spannend geschrieben ist. Allen Fans von Krimis mit schönen Liebesgeschichten kann ich Karen Rose nur empfehlen. Aber es ist auf jeden Fall von Vorteil mit Band 1 der Reihe anzufangen. Obwohl die Fälle meistens in sich abgeschlossen sind.
- Ken Follett
Die Brücken der Freiheit
(550)Aktuelle Rezension von: MikeyMalachi McAsh genannt Mack ist entgegen britischen Rechts Leibeigener eines schottischen Kohlegrubenbesitzers. Als er sein verbrieftes Recht auf Freiheit durchsetzen will, wird er grausam bestraft, ihm gelingt jedoch die Flucht nach London.
Auch in London, wo er als Kohlelöscher arbeitet, geschieht ihm Unrecht, er begehrt wieder auf, wird verhaftet, entgeht nur knapp der Todesstrafe und wird als Sträfling nach Virginia verschifft.
In Virginia muss er wie ein Sklave auf einer Tabakfarm arbeiten, flieht erneut und erlangt endlich seine Freiheit. Außerdem bekommt er noch obendrauf die Schwiegertochter des Kohlegrubenbesitzers aus dem ersten Teil.
Man merkt schon an der Art, wie ich das Buch beschreibe, dass ich nicht sehr tief beeindruckt war. Die Geschichte ist eigentlich gut, wirklich, leider hat Ken Follett nichts daraus gemacht. Die ganze Handlung wirkt unausgefeilt, das heißt, die Charaktere nicht ausgearbeitet, alles insgesamt sehr sprunghaft und kurzgefasst. Um das Thema ist es leider schade.
Und so hat man das Gefühl, es mit einem Übungsstück für einen Roman zu tun zu haben oder einem Fortsetzungsroman in der Tageszeitung.Da es mein erstes Buch von Ken Follett ist, hoffe ich natürlich, dass die großen Romane, die ich hier noch zu liegen habe, besser sind. Hier war ich jedenfalls enttäuscht.
- Mareike Fallwickl
Und alle so still
(219)Aktuelle Rezension von: WunderweltensbuecherDieses Buch hat mich auf viele verschiedene Weisen berührt, trotz seiner sehr plakativen Härte.
Auch ich kenne die Arbeit in der Pflege und alles was damit einhergeht. Genauso die Schwierigkeiten, die das Leben als Frau mit sich bringt.
Ich habe ein bisschen gebraucht, um mit dem Schreibstil zurecht zu kommen. Er ist sehr roh, sehr auf die Nase, aber genau deshalb passt er auch so gut zu diesem Buch. Denn es ist keine Zeit für ausgeschmückte Schachtelsätze, wenn die Welt in Flammen steht.
Wie realistisch ein solches Szenario ist, darüber möchte ich gar nicht groß nachdenken, denn für mich ist es vielmehr ein Gedankenspiel, welches sehr gut die Fehler und Lücken im bestehenden System aufzeigt.
Jeden Charakter in sich fand ich schlüssig, was nicht bedeutet, dass ich genauso handeln würde, aber die Autorin schafft es gut, die individuellen Beweggründe deutlich zu machen. Auch das Zusammenweben der Charaktere in ein gemeinsames Netz hat mir sehr gut gefallen.
Teilweise war ich erschrocken, zu Tränen gerührt, wütend, hoffnungsvoll. Dieses Buch lässt einen großen Spielraum für Gefühle.
Mehr als alles andere hat das Buch für mich aber auch gezeigt, welche Macht in Gemeinschaft liegt und dass man nie allein ist, mit seinen Erfahrungen, Empfindungen, Problemen, auch wenn es sich oftmals so anfühlen mag. - Viveca Sten
Kalt und still
(343)Aktuelle Rezension von: Zimtie"Kalt und still" ist der Reihenauftakt der Are-Morde-Reihe.
Der Schreibstil hat ein recht hohes Tempo. Es gibt viele Sichtwechsel direkt zu Beginn des Buches und dies zieht sich auch bis zum Ende durch. Anfänglich bin ich etwas durcheinander gekommen, weil es dadurch doch auch viele Charaktere gibt, denen man begegnet.
Die Auflösung, wer hinter allem steckt, kommt erst ganz am Ende des Buches. Das hat mir gut gefallen, weil ich bis zum Schluss mitgerätselt habe und es auch bis dahin nicht wusste.
Hanna und Daniel als Protagonisten haben mir gut gefallen und ich freue mich schon, sie in den nächsten Banden wieder zu treffen und herauszufinden, wie es auch in ihren individuellen Geschichten und Lebenssituationen weitergeht.
Teilweise fand ich manche Situationen etwas unrealistisch bzw. die Verhaltensweisen der Figuren. Besonders Hanna tut einige Dinge, die ich als unlogisch und unüberlegt empfunden habe, was ich etwas schade fand.
Insgesamt ist der Plot aber wirklich clever konstruiert mit verschiedenen Verdächtigten und Motiven und ich hatte echt Spaß beim Lesen. Freue mich auf den zweiten Band!
- Emily Bähr
Iron Empire – Gekrönt vom Feuer der Nacht
(38)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksDer zweite und finale Teil der Reihe hat mir gut gefallen, sogar etwas besser als Band eins. Die Geschichte nimmt wirklich nochmal Fahrt auf und ist auch echt spannend. Wir bewegen uns in zwei Handlungssträngen die jeder für sich echt spannend sind. Es sind soviel Intrigen und Machtkämpfe am werk, dass es immer spannend bleibt und man einige Sachen echt nicht kommen sieht. Wir erfahren noch einiges über die Welt und auch die anderen Reiche, das hat mir echt gut gefallen. Auch zu der Magie erfahren wir noch mehr, aber leider wurden nicht alle meine Fragen dazu beantwortet. Die Charaktere sind mir wirklich ans Herz gewachsen, Kae und Hunter sind wirklich toll und ich mag sie so gerne. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir bei beiden etwas die Tiefe gefehlt hat. Trotzdem, toller Abschluss der Reihe.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war echt angenehm zu lesen und die beiden POVs fand ich toll.
Fazit: Kann ich sehr empfehlen.
- Lana Lux
Kukolka
(182)Aktuelle Rezension von: izzy_books„Kukolka“ fesselt von der ersten Seite an. Die Geschichte der jungen Samira, geprägt von Armut, Ausbeutung und dem Kampf ums Überleben, wird schonungslos erzählt. Intensiv, unbequem und emotional aufwühlend, vermittelt der Roman die Härten des Lebens auf eindrucksvolle Weise. Ein kraftvolles, unbedingt lesenswertes Werk.
- Emily Bähr
Iron Empire – Erwählt vom Licht der Wälder
(82)Aktuelle Rezension von: XLapislazuliX[ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ/ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ]
"Iron Empire - Erwählt vom Licht der Wälder" von Emily Bähr erzählt die Geschichte zweier gegensätzlicher Welten. Im Mittelpunkt stehen Kaeliah und Hunter, die zwischen Geheimnissen und aufkeimenden Gefühlen ihren Platz finden müssen.
Die Grundidee hat mich neugierig gemacht und das Setting klang vielversprechend. Leider konnte mich die Umsetzung aber nicht überzeugen. Der Schreibstil wirkte auf mich oft holprig, was meinen Lesefluss stark beeinträchtigt hat. Auch die Dynamik zwischen den Hauptfiguren blieb für mich eher blass, sodass ich keinen wirklichen Zugang zu ihnen finden konnte. Nach der Hälfte habe ich das Buch schließlich abgebrochen, weil mich weder die Handlung noch die Charaktere wirklich fesselten.Schade, denn das Potenzial war da.
Für mich persönlich hat es diesmal aber einfach nicht gepasst.
- Simon Mason
Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins
(109)Aktuelle Rezension von: JochenBenderZwei DI haben den gleichen Nachnamen und fast den gleichen Vornamen. So kommt es, dass versehentlich der falsche die Leitung der Ermittlungen übertragen bekommt und in einem altehrwürdigen Oxforder College bei seinen Befragungen massiv aneckt. Der richtige DI Wilkins wird dem falschen vorgesetzt, gemeinsam soll das ungleiche Duo den Fall lösen.
Englische Krimis sind eigentlich nicht mein Ding, mir ist die ganze Atmosphäre und Gesellschaft dort zu viel Lord und zu wenig Leben. Der "falsche" DI Wilkins ist das proletarische Gegenstück zum Lord, was mir aber genauso wenig zusagt.
Der Roman kam mir zufällig in die Finger, aber ich las ihn dann durchaus mit einem gewissen Vergnügen bis zum Ende. Die beiden gegensätzlichen DI´s hatten einen gewissen satirischen Unterhaltungswert, auch wenn vieles doch recht platt und vor allen Dingen recht vorhersehbar war. Der Kriminalfall plätschert auf angenehme Weise vor sich hin.























