Bücher mit dem Tag "ausgebrannt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ausgebrannt" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Nur diese eine Nacht (ISBN: 9783442384051)
    Gayle Forman

    Nur diese eine Nacht

     (461)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Adam ist erfolgreicher Rockmusiker. Gemeinsam mit seiner Band "Shooting Star" darf er auf Tournee gehen, die Fans liegen ihnen zu Füßen und die Journalisten geben alles für ein Interview mit ihnen. Doch der Schein trügt, denn Adam ist einsam und ausgebrannt. Die Bühne macht ihm Angst und er fühlt sich jedes Mal einsam, deshalb schluckt er Pillen. Der Grund für all das, ist die Trennung von Mia, die sich nach ihrem Unfall und der erfolgreichen Reha ein neues Leben in New York aufgebaut hat und ihn nicht mehr in ihrem Leben haben wollte. Als er nun den letzten Abend vor dem Auftakt einer langen Tournee in New York verbringt, sieht er ein Plakat, das für ein Cello-Konzert von Mia wirbt. Ohne groß nachzudenken, geht er hin und sieht sich ihr großartiges Konzert an. Nach dem Abend lässt sie ihn zu sich rufen und für Beide beginnt ein Abend, den sie wohl nie mehr vergessen werden...

    Gayle Forman schreibt wunderbar. Ihre emotionalen Romane sind nie banal oder vorhersehbar. Die Sprache ist flüssig und so einfach, dass man nicht mit Fremdworten oder kompliziertem Satzbau kämpfen muss. 

    Dieser zweite Teil hat mich total begeistert, denn er knüpft perfekt an den ersten Teil an, obwohl er komplett anders gestaltet ist. Hier ist Adam der Erzähler, nicht mehr Mia. Er schildert die vergangenen Jahre aus seiner Sicht und der Leser erfährt so von den vielen traurigen Wendungen im Leben der beiden Protagonisten. Mich hat diese Fortsetzung mehr gepackt als der erste Teil und sie hat deshalb 4,5 Sterne von mir bekommen!

  2. Cover des Buches Das Kartell (ISBN: 9783426304297)
    Don Winslow

    Das Kartell

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Nachdem er Adán Barrera, den mächtigsten Kartellboss Mexikos, in einem US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis untergebracht hat, zieht sich Art Keller aus dem Drogenkrieg zurück. Sein Exil hat er in einem Kloster gefunden, in dem er Bienen züchtet. Doch der Drogenkrieg geht weiter. Adáns Einfluss reicht so weit, dass er einen Deal für sich abschließen kann, der ihn von den USA in mexikanische »Haft« bringt. Wenig später gelingt ihm die »Flucht« und Arts Ruhestand endet abrupt, als sein alter Chef Tim Taylor ihn um Hilfe bittet. Sein Wissen über die Kartelle und die Barreras speziell ist zu unentbehrlich, um in der Bienenzucht zu vergehen.

    Don Winslows zweiter Teil der Trilogie um den Drogenkrieg um die und jenseits der Südgrenze der USA erschien 2015 bei Droemer. Das Kartell umfasst 832 Seiten und schließt chronologisch an Tage der Toten an.

    Das Buch dreht sich um den US-amerikanischen Drogenkrieg, hauptsächlich in Mexiko. Es gibt Exkurse nach Guatemala und zur ‘Ngrangheta in Europa, außerdem zu den Verwicklungen zum islamistischen Terrorismus. Der weitaus größte Teil der Geschichte spielt aber in Mexiko. Das Buch ist, wie schon Tage der Toten, intensiv recherchiert und orientiert sich im Rahmen an der historischen Realität, die Geschichte selbst allerdings ist Fiktion. Behandelt wird der Zeitraum der Nullerjahre und ein Stück darüber hinaus.

    Wieder zurück im Geschehen muss Art Keller feststellen, dass sich die Kartelle in Mexiko zunehmend brutalisieren. Waren zivile Opfer früher eher die notwendige Ausnahme, nutzt eine zunehmende Zahl von Kartellen sie mehr und mehr als normale Strategie im Krieg. Mexiko wird zum Schlachtfeld – Betonung auf der ersten Silbe -, Städte werden entvölkert, die Kartelle bauen sich paramilitärische Armeen auf und die staatlichen Behörden sind entweder Nutznießer der Kartelle, sehr schnell ausgelöscht oder stehen den Kartellen in Brutalität und Willkür in nichts nach. Im wahrsten Sinne des Wortes zerrieben wird dazwischen die Bevölkerung.

    Auch das Geschäftsfeld der Kartelle beginnt einen Wandel. Ging es früher noch hauptsächlich um Drogenproduktion und -transport, sowie Geldwäsche, etwas Schutzgelderpressung und Straßenkriminalität im Allgemeinen, so wandelt sich dies hin zu den großen internationalen Feldern. Öl wird interessant, ebenso globaler Waffenhandel. Die Kartelle haben astronomische Vermögen aus ihrem Kerngeschäft gezogen, dieses Geld muss irgendwo arbeiten. Gerade das Öl verschärft die Kämpfe um ölreiche Regionen in Mexiko. Winslow nimmt, um die Folgen des Drogenkrieges für die Bevölkerung schonungslos zu verdeutlichen, Ciudad Juárez zu einem seiner zentralen Handlungsorte. Die Stadt litt tatsächlich schwer unter dem Krieg zwischen Kartellen und Behörden und die Handlung ist in all ihrer Brutalität stark an die historischen Ereignisse angelehnt.

    Auch in Das Kartell schwebt zwischen den Zeilen immer Winslows Kritik an der kriminalisierenden Drogenpolitik. Und wie schon im ersten Band zeigt er wieder schonungslos auf, wie alle Kriegsparteien letztendlich von dieser Politik profitieren – auf Kosten der Bevölkerung. Gegen Ende spricht er seine Kritik auch nochmal explizit aus. Eine hervorgehobene Rolle bekommen Journalisten, die nun gezielt Opfer werden, und die Frauenmorde von Ciudad Juárez.

    Anknüpfend an den ersten Teil ist auch Das Kartell zwar ein sehr dickes Buch, wird aber nicht langweilig. Winslow schreibt flüssig, erinnert stilistisch wieder ein wenig an Sin City. Seine Figuren stellt er ausführlich dar, so werden auch die Beweggründe der größten Unsympathen zwar nicht akzeptabel, aber verständlich. Auch die Zivilbevölkerung bekommt durch eigene Figuren und Handlungsstränge viel Raum, um ihr Leid zu vermitteln. Gerade das Dilemma der Journalisten, die ab einem gewissen Punkt entweder gar nicht mehr oder mit der Stimme der jeweiligen Besatzer berichten können, nimmt eine zentrale Rolle ein. Winslow zeigt, wie sich in den Nullerjahren daraus das Aufkommen der Bloggerszene als Parallelfeld des klassischen Journalismus’ entwickelt.

    Das Kartell ist epochal, wie sein Vorgänger Tage der Toten. Der behandelte Zeitraum ist zwar deutlich kürzer, die Handlung dadurch aber nicht weniger mächtig. Das Buch ist lang, erschlägt die Lesenden aber nicht. Und es gibt tiefe Einblicke in ein Stück Geschichte der amerikanischen Kontinente, die wir hier nur am Rande erlebt haben. Absolut lesenswert.

  3. Cover des Buches Teufelszeug (ISBN: 9783453406032)
    Joe Hill

    Teufelszeug

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Nachdem Igs Freundin Merrin ermordet wurde, gerät er erst selbst unter Verdacht. Als die Polizei ihm nichts nachweisen kann, normalisiert sich sein Leben wieder – bis er eines Morgens, ein Jahr nach dem Mord, mit Hörnern erwacht und von allen Leuten erfährt, was sie wirklich denken…

    Die Rahmengeschichte wird in der 3. Person aus der Sicht des Protagonisten Ig erzählt. Innerhalb dieser Rahmengeschichte nimmt Ig immer wieder Einblick in die Gedanken und Erinnerungen anderer, was dann natürlich in deren Perspektive geschildert wird. Wer hinter dem Mord an Igs Freundin steckt, wird schon nach weniger als einem Fünftel des Buches klar, und auch der genaue Ablauf der Tat lässt nicht lange auf sich warten. Durch die Erinnerungen der Beteiligten erlebt Ig wie auch die Leser genau mit, was damals geschehen ist. So hält sich die Spannung in Grenzen, bald schon geht es nur noch darum, wie Ig mit seinem Wissen umgeht. Was eigentlich mit Ig genau passiert ist, wird übrigens nicht aufgeklärt.

    Der Schreibstil des Autors Joe Hill, der übrigens der Sohn von Stephen King ist, lässt sich flüssig lesen, sodass ich das Buch, das mit über 500 Seiten für den nicht sehr üppigen Inhalt etwas gar lang geraten ist, in wenigen Tagen ausgelesen hatte.

    Mein Fazit
    Die Auflösung kommt zu früh
  4. Cover des Buches Alles Glück kommt nie (ISBN: 9783596511754)
    Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Lealein1906

    "Alles Glück kommt nie" hat mir richtig gut gefallen, ich gebe vier Sterne, für fünf hat es nicht ganz gereicht. Aber Anna Gavalda hat wieder ein tolles Buch geschrieben, das man auf jeden Fall lesen sollte.

    Charles, Ende 40, vekommt eine Nachricht mit nur drei Wörtern. Aber sie verändern sein bisheriges Leben. Anouk ist tot steht da. Anouk, die seine große Liebe war. Doch etwas ist geschehen. Und nun muss Charles sich wieder damit auseinandersetzen, um danach an sein Leben anzuknüpfen.

    Die Geschichte lebt von dem Mix aus Vergangenheit und Gegenwart und der Suche nach einer Zukunft, die man auch als Leser unbedingt mitmachen will.

    Den Schreibstil von Anna Gavalda finde ich außergewöhnlich und er gefällt mir stets gut. Die Charaktere werden dadurch irgendwie besonders scharf gezeichnet und bekommen scharfe Sihlouetten. So auch Charles, in den man sich von der ersten Seite gut reinversetzen kann, die Gegenwart miterleben und mit ihm in die Vergangenheit abtauchen will.

    So wird die Geschichte auch nie langweilig und bleibt abwechslungsreich. Ein klares Ja! für dieses Buch.

  5. Cover des Buches Schsch! (ISBN: 9783426431399)
    Karen Rose

    Schsch!

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Kristine_liest
    Wie ich in anderen Rezensionen gelesen habe sind die beiden Protagonisten Daphne und Joseph anscheinend schon aus anderen Büchern von Karen Rose bekannt. Dies wusste ich nicht und das macht, glaube ich, auch nichts bezüglich der Geschichte in "Schsch!"
    Natürlich ist es nur eine Kurzgeschichte und natürlich hat das Buch auch nur 99 Cent gekostet, aber trotzdem habe ich mir von einem "Winterthriller" einfach mehr erwartet. Die Geschichte um die kleine Lana, die in Designerkleidung neben dem ausgebrannten Wagen mit ihren toten Eltern gefunden wird und aus Angst nicht spricht, wurde nur mäßig spannend erzählt. Die Auflösung war verhältnismäßig schnell absehbar.
    Man hat nichts versäumt, wenn man das Buch nicht liest.
    Daher gibt es 2,5 Sterne von mir.
  6. Cover des Buches Das Verlies (ISBN: 9783426624456)
    Andreas Franz

    Das Verlies

     (221)
    Aktuelle Rezension von: LaraD

    "Das Verließ“ ist der siebte Teil der Julia-Durant-Reihe. Und wie immer ist es sehr spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Diesmal geht es um einem gewalttätigen Ehemann, der wirklich fies dargestellt wird. Nach außen hin der Saubermann aber bei seiner Familie ein fieses Scheusal.  Es ist eine gut gelungene Gesichte mit einer überraschenden Wendung. Und das sind die Besten!

    Andreas Franz hat auch einen sehr angenehmen und verständlichen Schreibstil, so dass ich alle andere Bücher der Reihe ebenso gerne gelesen habe. 

  7. Cover des Buches Der liebe Gott macht blau (ISBN: 9783404164721)
    Arto Paasilinna

    Der liebe Gott macht blau

     (50)
    Aktuelle Rezension von: miss_mesmerized
    Dem lieben Gott geht seine Schöpfung und insbesondere der Mensch gehörig auf den Zeiger und schon seit dem 1. Weltkrieg schleppt er sich mit einer latenten Depression herum. Jetzt braucht er eine Auszeit, so ein Sabbat-Jahr wäre genau das richtige für ihn. Aber wer soll dann seine Arbeit übernehmen? Erzengel Gabriel und Petrus sind selbst schon ausgelastet genug, aber warum sollte nicht so unsägliches Menschlein mal auf die Artgenossen Acht geben? Mit Pirjeri Ryynänen, einem finnischen Kranfahrer, haben sie scheinbar genau den richtigen gefunden, der noch dazu bereit ist, diese anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen. Mutig macht er sich ans Werk, Weltfrieden, Umwelt- und Tierschutz stehen auf seiner Agenda, aber er hat den Job ein wenig unterschätzt und Gottes Gehilfen hatten nicht damit gerechnet, dass der agile Finne den Himmel in seine Heimat verlegen möchte und so manch andere Neuerung in petto hat.

    Ein herrlich absurdes Buch – einmal wieder – das einfach nur Spaß beim Lesen macht und das Dasein in Himmel und auf Erden mit einem Schmunzeln betrachtet. Die Figur des Pirjeri ist einfach genial angelegt, in seinen Grundfesten unerschütterlich und mit dem Herz am rechten Fleck, wenn auch am Ende doch etwas zu selbstverliebt bei seiner eigenen Schöpfung, füllt er die Rolle des Lenkers unterhaltsam und doch mit ernsten Nebensätzen aus. Der feine Wortwitz, der entweder in der Übersetzung nicht verloren ging oder schlichtweg sehr gelungen neu geschaffen wurde, macht das Buch zu einer wahren Freude.
  8. Cover des Buches Totengrab (ISBN: 9783732541812)
    Keith Nixon

    Totengrab

     (57)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-
    Oberflächlich gesehen geht es um die Ermittlung eines Selbstmordes. Oder war es doch Mord? Dann ereignen sich weitere Morde. Besteht ein Zusammenhang? Oder doch nicht? Blickt man tiefer in die Geschichte rein, geht es eigentlich primär um die Hauptfigur. Den ermittelnden Detective Sergeant Solomon Gray und seine schwere Vergangenheit. Es gibt mehrere Ereignisse in seiner Vergangenheit die er nicht verarbeiten kann. Angefangen mit dem Verschwinden seines damals 6-jährigen Sohnes und die Schuld welche er sich damals aufgeladen hat. Weitergeführt mit den daraus resultierenden Ereignissen die sich wie ein Rattenschwanz hintereinander herziehen. Und auch in der Gegenwart bleibt er nicht von Schicksalsschlägen verschont. 

    Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist gut gelungen und macht die Story spannender. Man verliert nicht die Orientierung und fühlt mit der Hauptfigur mit. 

    Auch bei den verschiedenen Figuren kommt man nicht Durcheinander. Wenn eine Figur längere Zeit nicht vorgekommen ist wird noch einmal kurz erwähnt um wen es sich handelt. Das finde ich sehr angenehm, denn ich kann mir oft die vielen Figuren nicht merken und frage mich daher immer mal wieder wer das jetzt eigentlich nochmal war. Trotzdem sind es in diesem Moment keine unnötigen Wiederholungen und es nervt überhaupt nicht. Hier ein Beispiel: 
    „Alice öffnete ihm die Tür. Was machte Kates beste Freundin hier?“ 
    Sofort weiß man wer Alice nochmal war ohne darüber nachdenken zu müssen. Für mich super.  

    Für meinen Geschmack war die Vergangenheit etwas kurz gehalten. Da hätte mich doch noch etwas mehr und detaillierter die Entwicklung interessiert. Dafür hatte das Buch aber die Eine oder andere Länge in der Gegenwart. Für mich waren auch die Umstände des Verschwinden des Sohnes nicht glaubwürdig. Schade! Schon in der Leseprobe kann man erfahren wie der Sohn verschwand. Gefällt mir vom Grundprinzip her schon, ist ja auch schon mysteriös… in der Geisterbahn. Aber unglaubwürdig die Begründung, dass der Vater ihn alleine fahren lässt weil er nicht genug Bargeld einstecken hat. Es gibt doch wirklich überall Bankautomaten und ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der Nähe von dem Rummelplatz keinen gegeben hat. Und mit Smartphone ist das auch schnell ausfindig zu machen. Des Weiteren ist es für mich nicht glaubwürdig, dass er allein in die Geisterbahn rennt und seinen Sohn alleine dort sucht und niemanden sonst antrifft. Zitat: „Ich habe keinen Angestellten gefunden“ Da müssen ja mal mindestens zwei Angestellte vor Ort sein. Jemand der an der Kasse sitzt und jemand der beim Einsteigen aufpasst, nach den Sicherheitsbügeln schaut und die Fahrchips einsammelt. Ich glaube nicht, dass beide Angestellte den Vater einfach so in die Geisterbahn rennen lassen würden ohne etwas zu unternehmen. Außerdem waren da noch die anderen Rummelbesucher. Schließlich beschreibt der Autor wie sich die beiden zuvor in der Schlange angestellt haben. 

    Die Ermittlungen selbst erscheinen mit etwas lieblos. Zu viele Ansätze die nicht weiterverfolgt werden, Dinge die am Anfang unheimlich wichtig sind und dann plötzlich egal. Die Aufklärung des Falles ist dann auch mehr Zufall als wirkliche Ermittlungsarbeit. Und der Täter nur zur arg geständnisbereit. Es gibt dann wieder eine Andeutung in die Vergangenheit, welche ich sehr interessant fand. Aber leider wurde es nicht wirklich ausgesprochen sondern mehr der Fantasie des Lesers überlassen. Sehr schade, denn für mich erschließt sich daraus überhaupt kein Motiv. So bleibt der Leser etwas ratlos mit einem Fragezeichen zurück. 

    Stutzig hat mich auch gemacht, dass fast jeder, der in der Ermittlung drin hängt im Laufe das Buches mal irgendwas gemauschelt hat, was gegen die Vorschriften ist. Regelmäßig liest man einen ähnlichen Satz wie „das könnte mich meine Karriere kosten“ oder „das dürfte ich jetzt eigentlich nicht tun“. Ich weiß ja, dass es häufig in Krimi-Romanen passiert, dass die Protagonisten irgendwas mauscheln was gegen die Regel ist, aber hier kam es mir doch etwas geballt vor. Als wäre es in diesem Revier normal, dass es jeder macht und sich einfach niemand an die Regeln hält. 

    Ansonsten hätte man sich mehr Aufklärung über das Verschwinden des Sohnes gewünscht, allerdings gibt es dazu am Ende einen netten Cliffhanger zum nächsten Teil. Also man kann erwarten, dass da wohl im Laufe der Reihe mehr Licht ins Dunkel kommt. Das finde ich schon interessant. 

    Zu vermeiden wären auch die Tippfehler, welche ich in kleiner Anzahl gefunden habe. Heutzutage muss das ja eigentlich nicht mehr sein. ;) Ansonsten ist der Schreibstil gut und flüssig zu lesen. 

    Es gab schon spannende Szenen und es war durchgehend interessant. Es gab keinen Moment an dem ich überlegt habe abzusprechen. 
    Die Story selbst hat viel Potenzial. Meiner Meinung nach leider nicht voll ausgeschöpft und es wurde zu oft der eingeschlagene Weg wieder verlassen. Doch ich bin der Meinung man kann immer noch Einiges daraus machen und hoffe, dass sich die Reihe und die Figuren in die richtige Richtung weiterentwickeln. Sowas ist ja ein Prozess an dem man wachsen und besser werden kann. Mich würde schon interessieren wie es mit Solomon weitergeht und ob er die Geister der Vergangenheit doch noch bewältigen kann. Und vor allem interessieren mich immer noch die mysteriösen Umstände des Verschwinden des Sohnes. 
  9. Cover des Buches Gottes Grammatik (ISBN: 9783943597400)
    Mick Mooney

    Gottes Grammatik

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter
    Meine Meinung zu dem Buch "Gottes Grammatik":

    Ich bekam das Buch und war zu erst einmal über den Buch Titel überrascht.
    Grammatik Gottes.
    Meine ersten Gedanken waren: Oh ich bin zu schlecht in meiner Grammatik, hatte ja erst kürzlich ein paar Diskussionen mit ein paar Menschen. Andererseits dachte ich mir, ich finde es toll, dass in diesem Buch Gott sich Zeit mit Sam nimmt. Denn was gibt es schöneres, als Zeit mit Gott zu haben, dass ich oft genug nicht schaffe.
    Meine ersten Seiten, die ich in diesem Buch gelesen habe, hatten mich kurz verwirrt, und ich dachte mir ooo hoffentlich keine schwere Lektion. Doch immer mehr habe ich verstanden um was es geht und war wirklich neugierig. Somit konnte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen, habe nicht mal 48 Stunden benötigt um das Buch fertig zu lesen.

    Ich selbst fand das Bild, das Gott am Tisch neben Sam sitzt, nicht so gut gewählt, weil ja in der Bibel steht, mach dir kein Bildnis von Gott - doch andererseits ist genau deswegen dieses Buch ein Schatz, weil ich mich wirklich mit dem Wesen Gottes auseinander setzen durfte.

    Das Thema Opfer Täter Rolle, fand ich auch sehr gut erklärt in diesem Buch. Denn Opfer sind irgendwann auch Täter und Täter Opfer. Oft entwickeln Opfer auch eben diese Täter Eigenschaften und verletzen wieder andere Menschen, doch mit Gott kann man aus dieser Spirale ausbrechen!
    Ein Zitat machte mir das irgendwie in diesem Buch auch besonderst deutlich:
    (Seite 49) Hör auf,dich nur darum zu drehen, wie du die Dinge siehst. Versuche stattdessen, die Dinge aus meiner Perspektive zu sehen und dann wirst du erkennen, dass alles sauber ist. 
    (Sauber bedeutet: Heil, Gesund, Gerecht, Stark, Mutig, Besonnen....)
    Dieses Zitat macht auch deutlich um was es in diesem Buch geht und ich finde das ist irgendwie auch ein Kernsatz! Ich soll die Dinge mit Gottes Augen betrachten und aufhören nur zu jammern, den Gott hat ein größeres Ziel. 

    Doch es geht noch tiefer in diesem Buch:

    Sam hat es nicht leicht, viel Bitterkeit ist in seinem Herzen und auch gleichzeitig Kummer wegen seiner Vergangenheit.
    In seinem inneren ist er in Gefangenschaft  genommen worden, vom General  (hier ist für mich der General ganz klar der Teufel!), und Gott überwindet die Mauern um an seinen Sam heran zu kommen. Er setzt sich mit Sam an den Tisch um mit ihm zu sprechen, dabei sollte es im ersten Moment um die Grammatik gehen, Adjektive, Substantive, Zeiten und was es da nicht alles gibt, doch sehr schnell wurde klar, es geht um mehr. Gott geht es um das Herz von Sam,  auch  was in diesem Herzen, Sam´s Herzen, vor geht.
    Viele Themen werden angeschnitten. Doch Sam ist von Gott enttäuscht und klagt ihn an. Leider zieht sich Sam sich wieder zu tief in sich selbst zurück. Dort wartet der General auf ihn.
    Obwohl der General gefesselt ist, an einer Säule in Sams Festung, möchte der General klar machen, dass Sam nicht so stark ist wie er.  Sam sollte doch so nett sein und den General los binden - Sam fällt leider in das Spielchen herein und bindet ihn los-

    Gott wäre nicht Gott, wenn er nicht Sam hinter her gegangen wäre, um Sam wieder hervor zu holen.
    Gott wollte nicht das Sam wieder wieder auf die Lügen herein fällt. Leider verleugnet Sam Gott drei mal, weil der General ihn fragte: "Bist du auf seiner Seite?" Der General wollte an das Herz von Sam heran kommen, doch Gott verhinderte das. Doch der General war der Meinung Gott töten zu dürfen, weil Sam ja nicht auf seiner Seite ist.

    Somit beginnt ein Kampf auf Leben und Tod. Sam ist in dieser Zeit im Himmel und sieht was in der Zukunft auf ihn wartet.


    Das Buch ist für mich absolut ein Schatz, denn es zeigt mir vieles auf und es ist kein Buch was ich nur einmal lesen werde, denn dazu gibt es in diesem Buch einfach zu viel Information, die ich mir gerne aneignen möchte. Vor allem die Idee: Lerne mit Gott und du wirst auch das lernen lernen. (Ich hab endlich ein klein wenig die Bedeutung von Adjektiven und Substantiven verstanden :-) )
    Das Buch hat ganz klare 5 Sterne verdient, denn es ist einfach sehr gut geschrieben und auch sehr gut erzählt. Wenn gleich auch hin und wieder etwas verwirrend wenn man nicht sofort den Sprung in die andere Thematik findet.

    Ich lege jedem Christen dieses Buch an das Herz, der sich mit der Gnade Gottes beschäftigen möchte, aber auch so, es ist ein sehr wertvolles Buch!
  10. Cover des Buches Ausgebrannt (ISBN: B01G7R01OY)
    Colja Nowak

    Ausgebrannt

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Jen_loves_reading_books

    Ausgebrannt

    von

    Colja Nowak


    Zum Inhalt:

     

    Es klingt wie ein Klischee, aber in jedem von uns schlummert eine Bestie, ein eingesperrtes Raubtier!
    Es mag Jahre dauern, oder sogar Jahrzehnte, um unser inneres Monster von der Kette zu lassen.
    Vielleicht braucht es extreme Umstände, oder unglaubliche Situationen, aber es kann und manchmal wird es passieren. Für ihn ist der Tag gekommen!

    Er ist ein gelangweilter Psychopath mit Burnout-Syndrom in seiner Midlife-Crisis. Jahrelang ist es ihm gelungen die Fassade der Normalität aufrechtzuerhalten, aber Swingerclubs. Metalgigs und Stockkämpfe können seine dunkle Seite nicht mehr unterdrücken, er gerät zunehmend außer Kontrolle mit verheerenden Folgen.

    Um endlich frei zu sein und die Fesseln gesellschaftlicher Normen hinter sich zu lassen, muss er weiter gehen als jemals zuvor und zieht eine Spur aus Gewalt und Sex von Hamburg bis Barcelona.


    Rezension:

     

    Nachdem ich auf Instagram auf "Ausgebrannt" von Colja Nowak aufmerksam geworden bin,

    wurde ich neugierig und habe mir das Ebook gekauft.

     

    Das Cover:

     

    Seht ihr ja selbst. :-)

    Ist schlicht gehalten, düster, die Person vorn ist nicht zu erkennen.

    Passt, würde ich sagen.

     

     

    Die Story/ Charaktere:

     

    Die Story baut um einen Psychopathen auf, bei dem die Fassade der Normalität anfängt zu bröckeln.

    Da er gerade ein Burnout durchlebt, reißt er die letzten Mauern ein und beginnt endlich der Mensch zu sein, der er wirklich ist.

    Er ist eine zwielichtige Gestalt, doch die Menschen vertrauen ihm, denn sie wissen nichts von seiner Maskerade und scheinen sich bei ihm recht wohl zu fühlen. Gerade das macht den Charakter so glaubwürdig.

    Von seinem "normalen" Leben losgelöst, marodiert er durch das Leben anderer und hinterlässt eine Spur aus Leichen und jeder Menge Blut.

     

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und daher super zu lesen. Hatte die Geschichte in einem Rutsch durch.

    Der Erzählstil ist spannend, düster, voll von schwarzem Humor, manchmal ein bisschen eklig, aber auf jeden Fall unterhaltsam.

     

    Fazit:

     

    Die Geschichte ist sehr originell, da sie aus der Sicht eines Psychopathen geschildert wird.

    Dabei handelt es sich eigentlich um eine Satire, die unsere Wertvorstellungen und Konsumbesessenheit unterhaltsam, spannend, bitterböse und völlig überspitzt an den Pranger stellt.

    Ich hatte meinen Spaß und habe mir daraufhin zwei weitere ebooks von Colja gekauft.

     

    Empfehlung:

     

    Jaaa!

    Für alle, die mal etwas anderes lesen wollen.

    Dieses ebook ist keine leichte Kost und nichts für zart besaitete Menschen und auf gar keinen Fall Mainstream.

     

    Von mir gibt´s:

     

    5 von 5 Sternen

  11. Cover des Buches Wer will schon einen Traummann? (ISBN: 9783641043681)
    Susan Elizabeth Phillips

    Wer will schon einen Traummann?

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Offiziell heißt sie Cornelia Case, freundschaftlich im Buch als Nealy oder unter dem Decknamen Nell, war First Lady des amerikanischen Präsidenten, der kürzlich verstorben ist. Der nachfolgende Präsident erwartet, dass Nealy diese Rolle auch bei ihm spielt. Aber Nealy will endlich dem Korsett der Security und der fremdbestimmten Termine ausbrechen und organisiert sehr geschickt ihren Ausbruch. Auf der Flucht begegnet sie Mat Jorik mit „seinen“ Kindern Lucy (rotzfrecher Teenager) und ihrer Schwester Beatrice (supersüßes Baby, die im Buch auch Butt oder Button genannt wird). 

    Meinung:

    Die vier Protagonisten sind alle zum umarmen. Eine ganz tolle Geschichte, vielleicht die Beste von SEP. Und wie so typisch für diese Autorin, merkt auch hier der Mann erst wieder sehr, sehr spät, dass er beinahe das Wertvollste verloren hätte. Lucy und Mat streiten sich ziemlich, teilweise auch in deftiger Sprache und Nealy, endlich dem Weißen Haus entronnen, gefällt das und auch was sie alles sonst erleben. Nealy ist klar, dass dieser Abenteuerausflug irgendwann enden wird und genießt alles bis dahin, weil alles neu und unbekannt ist.

    Mat will „seine“ Kinder am besten bei deren Oma abliefern und wieder verschwinden, denn mit Frauen hat er nur schlechte Erfahrungen. Aber so einfach wird das nicht, denn statt mit einem Flieger, den die Kinder nicht vertragen, geht es in einem alten Wohnmobil halblegal durch mehrere Staaten der USA. Eine herrlich spannende, bildhaft beschriebene Abenteuerreise mit zahlreichen Wendungen. Während das FBI und der Secret Service ihr immer auf den Fersen ist. 

    Fazit:

    Die vielleicht Beste Geschichte von Susan Elizabeth Phillips: fünf Sterne.

  12. Cover des Buches Taste of Love - Geheimzutat Liebe (ISBN: 9783404179244)
    Poppy J. Anderson

    Taste of Love - Geheimzutat Liebe

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt:

    Andrew Knight ist neuer Stern am Bostoner Gastrohimmel - doch mittlerweile total ausgebrannt. Beim spontanen Kurzurlaub in Main trifft er auf Brooke Das, die den lokalen kulinarischen Geheimtipp leitet und nicht ahnt, wer sich da bei ihr einquartiert. Gemeinsam machen sie aus dem Geheimtipp eine In-Location und Andrew hat zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch kann Brooke ihm verzeihen, dass er ihr nicht die Wahrheit gesagt hat?


    Meinung:

    Das Buchcover ist eine wirklich tolle Aufmachung und ein wirklicher Hingucker. Da hat man glatt Lust selber zum Kochlöffel zu greifen, denn bekanntlich geht Liebe ja auch durch den Magen. Diese Geschichte schlug mir aber eher auf den Magen.

    Der Schreibstil ist locker und flüssig gehalten, man kommt also flott durch das geschriebene.

    Allerdings bietet dieser Roman sogar nichts aufregendes oder spannendes. Die Geschichte plätschert nur so dahin und das meiste hat man gefühlt schon tausendmal gelesen. Was ansich für mich eigentlich nicht so das Problem ist, hauptsache ich fühle mich wohl beim Lesen und kann abschalten. Jedoch kam ich hier einfach nicht mit den Hauptprotagonisten zurecht. Vor allem Brooke ging mir am Ende mit ihrem rumgezicke gehörig auf die Nerven.

    Die ganze Geschichte konnte mich leider so gar nicht berühren oder unterhalten. Hier wurden eindeutig die falschen Zutaten verwendet. 

    Schade!

  13. Cover des Buches Eine echt verrückte Story (ISBN: 9783453534384)
    Ned Vizzini

    Eine echt verrückte Story

     (105)
    Aktuelle Rezension von: ReadingCow

    Da ich zu den Menschen gehöre, die zuerst den Film und dann im Anschluss das Buch gelesen habe, muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin.

    Wobei nein, dass ist das falsche Wort. Eine Echt Verrückte Story ist spannend, keine Frage. Ich habe es gerne gelesen, mir gerne Gedanken über die jeweiligen Krankheiten der Charaktere und auch meine eigenen Sorgen hin und her geschoben. Ich habe verstanden, wieso Craig fühlte, wie er sich fühlte (Auch wenn ich Perfektionismus) nicht ganz nachvollziehen kann.

    Die Geschichte fand ich allerdings eher weniger funny, wie im Originaltitel oder verrückt wie in dem Deutschen. Craig, ein Durchschnittlicher-Teenager mit Hang zum Perfektionismus und dem Gefühl, gewöhnlich zu sein - und an wem nagt das auch nicht? Das Gefühl, genauso zu sein wie alle anderen? Noelle fand ich sehr interessant und geheimnisvoll, ich mochte sie sehr gerne, vor allem ihre Geschichte und ihre Art, wie sie sich Craig näherte.

    Mein Problem mit dem Buch war wohl Craig, der natürlich den Typ Junge verkörpern musste, den ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Von sich selbst quatschend, perfektionistisch, auf Erfolg aus und natürlich auch so besitzergreifend. Auf der anderen Seite waren allerdings auch Punkte, die ich durchaus verstehen kann. Der Stress, der einen wirklich umhauen kann; eine Familie, die man über alles liebt und von der man weiß, dass auch sie einen liebt; das Fahrrad fahren; Freundschaften, die im Grunde nicht mehr als Bekanntschaften sind.


    Mehr Unter: Ein Echt Verrückte Story

  14. Cover des Buches Tod eines Handlungsreisenden (ISBN: 9783596270958)
    Arthur Miller

    Tod eines Handlungsreisenden

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Matalina85
    Viel und nichts hat sich geändert in der amerikanischen Wirklichkeit, seit der 'Handlungsreisende' zum ersten Mal seine Musterkoffer auf die Bühne schleppte. Entlassen würde er heute wohl früher als mit 63, Biff wäre auch mit 32 noch arbeitslos, wenn er den Wettkampf mit seinem Nächsten ablehnt, ein Haus abzuzahlen dauert länger als 25 Jahre, und mit 40 Dollar die Woche käme keiner mehr über die Runde. Und doch gibt es den amerikanischen Traum noch, den Traum, dass jeder es zur Nummer Eins bringen kann. Obwohl wir ihn durchschauen, verhalten wir uns noch danach. Ich habe dieses Buch damals in der Schule lesen müssen, aber im Gegensatz zu den bisherigen Schullektüren fand ich dieses Buch sehr interessant. Erzählungen gibt es keine. Das gesamte Buch ist wie ein einziges Gespräch aufgebaut und sehr tragisch wie die Inhaltsangabe schon unter Beweis stellt. Fazit: Wenn es in der Schule auseinander gepflückt wird, macht es weniger Spaß dieses Buch zu lesen, aber wenn man es sich nach ein paar Jahren mal wieder hervorholt, ist es ein kurzes Lesevergnügen wert.
  15. Cover des Buches Succubus Dreams - Verlangen ist ihre schärfste Waffe (ISBN: 9783802586750)
    Richelle Mead

    Succubus Dreams - Verlangen ist ihre schärfste Waffe

     (83)
    Aktuelle Rezension von: AnyxUtena
    Ich habe es fast schon verschlungen. Erst hatte ich nicht soo viel Freude daran aber das hat sich nach ein paar seiten dann total gelegt und ich konnte gar nicht mehr auf hören zu Lesen.

    Georgina ist als Succubus für mich ein wirklich gelungener Charakter. ich mag auch Seth.

    Die Nebencharaktere sind auch total super und gelungen vor allem. Richelle Mead weiß was es heißt Spannung immer weiter auf zu bauen.

    ich rate euch wirklich zu lesen. 
  16. Cover des Buches Ausgebrannt (ISBN: 9783404178773)
    Andreas Eschbach

    Ausgebrannt

     (366)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Dieses Buch habe ich schon vor längerer Zeit gelesen, komme jetzt aber erst zur Rezension.

    Droht tatsächlich das Ende der Zivilisation, wie wir sie kennen, nur weil das Schwarze Gold zur Neige geht?

    Saudi-Arabien liegt quasi wie ein Fisch auf dem Trockenen, als das gewaltigste Ölfeld der Erde frecherweise nichts mehr hergibt. Unruhen entbrennen wie das abgefackelte Erdgas. 

    Markus Westermann indes könnte eine Methode in petto haben wie man noch viel Öl finden könnte. Ein Trugschluß ...

    Andreas Eschbach flechtet  Themen, sehr gut recheriert, in dieses Buch ein, die uns allen unter den Nägeln brennt ( brennen sollte ). 

    Er versteht es wichtige Informationen und Umweltproblematiken aufzuschlüsseln und näherzubringen, so daß auch Leser ohne Vorkenntnisse gut in die komplexe Materie hineinkommen. 

    Verschiedene Perspektiven und Zeitebenen bereichern die Handlung, auch wenn manche das anstrengend finden mögen. 

    Es wird eindrücklich aufgezeigt, was passiert, wenn man sich zu sehr von einer Ressource abhängig macht und welche Folgen das zeitigen kann. 

    Ein reflektierendes Buch - kritisch, ohne moralinsauer zu sein. Wenn nur alle Menschen endlich konsequent und nachhaltig handeln würden. Nur, wo sollen wir all den Ökostrom für E - Autos hernehmen? Die deutsche Autoindustrie hat jedenfalls den idealen Startzeitpunkt für eigene innovative E - Autos erst einmal verpaßt. Und dann gibt es nicht genügend Ladesäulen. Die Aufladerei dauert obendrein noch ewig und wenn das E - Auto brennt, kann es oft zur Todesfalle für den jeweiligen Fahrer werden, weil das so schnell geht. Die Feuerwehr ist vielerortens auch noch nicht ausreichend darauf eingestellt. Was ist also mit Wasserstoff? Und wie soll das Erdöl in der sonstigen Industrie als Grundstoff ersetzt werden? Wichtige Fragen, die uns alle tangieren, vor allem, wenn man  bedenkt, daß Rohölprodukte sogar in der Pharmazie verwendet werden.

  17. Cover des Buches Meat (ISBN: 9783453433724)
    Joseph D'Lacey

    Meat

     (57)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Das war mal nicht der typische Thriller, wo ein Irres rumrennt und irgendwen abmetzelt. Dieses Buch war etwas tiefgründiger und ich denke einiges kann man auch auf die heutige Fleischproduktion anwenden, auch wenn die Kühe hier nicht das waren, was sie zu sein scheinen... Lesenswert!!!
  18. Cover des Buches Mordsgeschäfte (ISBN: 9783954000289)
    Martin Sudermann

    Mordsgeschäfte

     (11)
    Aktuelle Rezension von: steffis-und-heikes-Lesezauber
    Inhalt Im sauerländischen Örtchen Grüneck entdeckt man in einer Fabrik eine verkohlte Leiche. Wer war der Mann? Nach der Obduktion wird festgestellt, das der Mann einen Schädelbruch erlitten hat. Also doch kein Unfall? Weiterhin stellt man fest, das genau dieser Mann weitläufig mit dem Besitzer der Fabrik verwandt war und der Nazi-Szene angehört hat. Kommissarin Ulrike Schrader und Journalist Thomas Krüdewagen machen sie unabhängig voneinander auf die Spur und stören somit die Ruhe im idyllischen Grüneck. Niemand möchte gerne die Vergangenheit aufdecken.
    Meinung Nachdem ich „Mordsgeschäfte“ gelesen habe, bin ich der Meinung, das man dieses Buch nicht wirklich als Krimi anschauen kann. Es geschieht zwar am Anfang ein Mord, aber dann rückt alles irgendwie in die NS-Szene ab. Zwei Ermittler forschen unabhängig voneinander, sie wegen dem Mord und er geht auf die Spuren seines Großvaters und dessen Vergangenheit. Somit gerät der eigentliche Mord schnell in den Hintergrund und das dreiviertelte von dem Krimi geht nur um Nazis, Mord und Verfolgung. Nicht so mein Fall.
    Am Anfang wurde die Spannung sehr gut aufgebaut, aber im Laufe des Buches verschwand sie komplett. Trotz des eigentlich leichten Schreibstils des Autors, tat ich mich etwas schwer, mich in die Geschichte hinein zu versetzen. Mit fast schon Widerwillen las ich es zu Ende. Mir war es einfach zu verzwickt und verworren und die damaligen Nazi Geschichten interessieren mich nicht wirklich. Schade eigentlich um den Krimi. Der Klappentext versprach mehr, als das Buch dann halten konnte.
    Die Charakteren wurden sehr gut beschrieben. Gefühle und Emotionen kamen gut rüber und die Gewaltszenen wurden auch recht detailgerecht erörtert. Die zwei Hauptprotagonisten Schrader und Krüdewagen wirken auf mich sympathisch und setzen alles dran, die Spuren genau zu verfolgen und alles aufzuklären, auch wenn sie dabei im Ort auf ziemliche Abneigung treffen.
    Das Ende war vorausschaubar und nicht wirklich mein Fall. Es ging mir zu abrupt und von meiner Seite aus blieben auch Fragen offen. Wie z.B. ob jetzt der Großvater von Krüdewagen wirklich so ein kalter Nazi war und warum nach so langer Zeit trotzdem alles vertuscht wurde. Trotzdem hat man gemerkt, das Herr Sudermann dies alles sehr gut und vorallem genau recherchiert hat.
    Cover Das Cover ist nichts Besonderes. Grüner Wald, eine rot zu Ende gehende Eisenbahnstrecke und der rote Titel lockern es etwas auf.
    Fazit Für mich ist „Mordsgeschäfte“ kein Krimi in dem Fall, sondern mehr ein geschichtlicher Bericht über die Kriegszeit. Nicht wirklich spannend und interessant. Er erhält von mir 1 von 5 Sternen und diesmal leider keine Leseempfehlung.
  19. Cover des Buches Ausgebrannt (ISBN: 9783740708351)
    Sina Graßhof

    Ausgebrannt

     (29)
    Aktuelle Rezension von: JuliaHubs
    Das Cover gefällt mir nicht besonders, ist aber wohl typisch für die Autorin. Mich hat es erst ein wenig verwirrt, dass der Protagonist ein Mann ist, obwohl vorne eine Frau abgebildet ist. 

    Das Thema Depressionen und weitere psychische Erkrankungen, wie Ängste, werden in diesem Buch in Form eines Tagebuches aus der Sicht eines betroffenen, jungen Mannes beschrieben. 
    Es ist tiefgründig, interessant und der Protagonist sympatisch. Dass er sich über seine Fehler bewusst ist und zu ihnen steht, hat mich ihn in mein Herz schließen lassen. 
    Die Umsetzung des Themas in Form des Tagebuchs hat mir nicht gefallen. Es war häufig langweilig, wobei ein Leben mit Depressionen, ohne Alltag, mit wenigen Aufgaben nicht spannend sein kann. Trotzdem hätte man es anders gestalten können. 
    Die Gedanken des Protagonisten waren sehr lehrreich und interessant. 
    Im Ganzen bin ich froh das Buch gelesen zu haben, hätte es aber lieber über einen längeren Zeitraum (jeden Tag ein Tagebucheintrag) gelesen, da es mir sehr schwer fiel am Buch zu bleiben. 
  20. Cover des Buches Der sanfte Kuss des Todes (ISBN: 9783442374106)
    Laura Griffin

    Der sanfte Kuss des Todes

     (28)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_
    Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und dachte mir gestern: ach komm, fang einfach mal an. Und was war? Ich habe es an einem Tag ausgelesen. Gut, streng genommen zwei Tage, weil ich erst um 2 Uhr nachts fertig war, aber trotzdem. Dieses Buch ist Schuld, dass ich heute nur 5 Stunden Schlaf bekommen habe, aber das war es mir wert! Ich habe selten ein so fesselndes Buch gelesen. Es ist ein Thriller gespickt mit Romantik und auch etwas Erotik aber alles in Maßen. Man hat nicht, wie bei vielen anderen Romanen das Gefühl, dass krampfhaft noch eine Liebesgeschichte mit rein gepresst werden musste. Auch die Handlung finde ich sehr logisch aufgebaut. Die Auflösung am Ende ist überraschend aber ergibt Sinn. Ich habe mir gleich die anderen Bücher der Autorin angeschafft. Sie hängen alle zusammen. Dieses Buch macht den Anfang einer sehr spannenden Reihe. Ich sage nur so viel: ich habe heute mit dem zweiten Buch angefangen und fürchte wenn es so weiter geht auch heute Nacht nicht besonders viel Schlaf zu bekommen. Achtung: Suchtgefahr!
  21. Cover des Buches Das erste Mal und immer wieder (ISBN: 9783896029591)
    Lisa Moos

    Das erste Mal und immer wieder

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch
    Es ist schwierig, dieses Buch mit Sternchen zu bewerten.
    Lisa wird als Kind vom Opa vergewaltigt. Obwohl eine Erwachsene einen Verdacht äussert, kümmet sich niemand weiter um das aus der Bahn geworfene Kind. Irgendwie rutscht sie vollkommen ab in die Verwahrlosung. Nicht nur, dass sie anfängt, als Prostituierte zu arbeiten, auch ihr privates Sexleben ist vollkommen wahllos. Richtige Beziehungen hält sie nicht lange aus, geht immer wieder zurück in die Prostitution. Wegen der expliziten Sexszenen wollte ich das Buch mehrfach abbrechen zu lesen, hab mich aber durchgequält, manchmal auch überblättert. Ich muss nicht lesen, wie Menschen Geld dafür bezahlen, in Scheisse zu baden und Urin zu trinken... Besonders schlimm war es auch zu hören, wie es den Kindern ergeht. Aber als Lisa in eine Nervenheilanstalt muss, fängt sie an, sich der Realität zu stellen. Das hat mich als Leser mit dieser Qual versöhnt. Mehrfach versucht Lisa den Ausstieg, der am Ende wohl auch gelingt. Durch Ablehnung aber auch durch seelische Probleme ist der Ausstieg trotz Ausbildung und Studium nicht einfach. Es ist schrecklich, was Prostitution aus Menschen macht.
    Durch die zahlreichen Sexszenen ist das Buch natürlich unangenehm zu lesen. Lange bleibt für Aussenstehende auch unverständlich, wie es sein kann, dass jemand mit Studium lieber anschaffen geht, statt zu arbeiten. Die seelischen Komponenten werden nur angedeutet.
    Bei diesem Buch liegt der Schwerpunkt der mehr auf Sex als auf Psychologie. Nochmal würde ich sowas nicht lesen wollen.
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