Bücher mit dem Tag "ausgrabung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ausgrabung" gekennzeichnet haben.

127 Bücher

  1. Cover des Buches Tote Augen (ISBN: 9783442374786)
    Karin Slaughter

    Tote Augen

     (473)
    Aktuelle Rezension von: classique

    Der Thriller "Tote Augen" umfasst ca. 587 Seiten auf auf 25. Kapiteln, mit einem Prolog und Epilog.

    Kurzer Plot:


    Eine junge Frau rennt Nachts auf die Straße und wird überfahren. Im Krankenhaus stellt man fest, dass die junge Frau schwere Verletzungen aufweist, die nicht von diesem Unfall stammen können.

    "Anna", wie die junge Frau wahrscheinlich heißt, ist extrem unterernährt, und sie ist gefoltert wurden. Anna ist blind, taub und ihr fehlt die 11 Rippe...

    Detective Will Trent und seine Partnerin Special Agent Faith Mitchell, finden in der Nähe des "Unfallorts" eine weitere Frauenleiche.

    Eine "Höhle" wird entdeckt. Darin befinden sich Folterwerkzeuge, eine Schiffsbatterie, ungeöffnete Dosenkonserven...

    Dann wird auf einem Parkplatz eines Supermarktes eine weitere Frau entführt, wobei ihr 6- jährige Sohn einfach zurückgelassen wurde.

    Für das Ermittlerteam wird es ein Rennen um die Zeit..."Der Entführer hat offensichtlich eine Methode. Er ist geduldig. Er hebt die Höhle aus, breitet sie für seine Gefangen vor..." - Seite 229

    Mein Fazit:

    Ein erstklassiger Thriller!


    5. Sterne!

  2. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (752)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Was würde passieren, wenn man die (Nicht-)Existenz von Jesus eindeutig beweisen könnte? Welche Parteien hätten an einer Veröffentlichung eines 2000 Jahre alten Videos Interesse und welche Gruppierungen würden eine solche Veröffentlichung mit allen Mitteln verhindern?

    Ich habe das Buch jetzt nach ein paar Jahren zum zweiten Mal gelesen und bin wieder (oder immer noch) total begeistert. Es fasziniert mich, dass Andreas Eschbach seine Ideen konsequent zu Ende denkt und in die heutige Welt einbettet, sodass einem das Szenario immer direkt vor den Augen steht. Ich freue mich schon darauf das Buch in ein paar Jahren ein drittes Mal hervorzuholen und erneut zu lesen.

    Absolute Leseempfehlung!


  3. Cover des Buches Grabesgrün (ISBN: B00BYUHBIE)
    Tana French

    Grabesgrün

     (602)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Grabesgrün ist das erste Buch einer Serie über die Dubliner Mordkommission und erschien 2007 unter dem Originaltitel „In the Woods“. Im Wald von Knocknaree bei Dublin wird die Leiche eines 12-jährigen Mädchens gefunden. Cassie Maddox und Rob Ryan von der Dubliner Mordkommission übernehmen den Fall. Rob trägt ein blutiges Ereignis aus einer Kindheit mit sich herum, das sich in eben diesem Wald abspielte. Der Mord an dem Mädchen scheint womöglich mit den Ereignissen von vor 20 Jahren zusammen zu hängen….

    French erzählt sprachlich sehr schön und stellenweise mit sarkastischem Humor, besonders die Dialoge und die Verhörszenen finde ich ausgesprochen gut gelungen. Die Idee des Falls und die Auflösung finde ich originell und außergewöhnlich. Immer wieder legt die Autorin dabei auch falsche Spuren.

    Es geht in dem Roman nicht nur um das Verbrechen und dessen Auflösung, größere Teile befassen sich auch mit den Beziehungen der Personen untereinander.

    Mir hat der Roman gut gefallen und werde sicher noch weitere von French lesen. Vier Sterne von mir

  4. Cover des Buches Todesschrei (ISBN: 9783426638897)
    Karen Rose

    Todesschrei

     (949)
    Aktuelle Rezension von: arowana

    Sophie Johannson ist Archäologin und musste ihre Arbeit in Frankreich aufgeben und in die USA zurückkommen. Ihre Großmutter ist nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim und Sophie will sie regelmäßig besuchen. Ihr Geld verdient sie in einem drittklassigen Museum. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass die Polizei sie um Hilfe bittet. In einem abgelegenen Feld wurde eine Leiche gefunden. Sophie soll mit ihrem Bodenradar nach weiteren Gräbern suchen. Was sie findet, schlägt nicht nur ihr, sondern auch der Polizei, aufs Gemüt. Neun Mordopfer und 16 weitere leere Gräber. Der Täter scheint sein grausames Werk noch nicht beendet zu haben. 

    Detective Vito Ciccotelli und Nick Lawrence bearbeiten den Fall. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass die Opfer vor ihrem Tod brutal gefoltert wurden. Es wurden mittelalterliche Folterinstrumente verwendet. Durch Sophies Geschichtskenntnisse wird sie weiter in den Fall involviert, als ihr lieb ist. Vito allerdings ist es ganz recht. Er hat sich augenblicklich in die schöne Blondine verliebt und setzt alles daran ihr Herz zu gewinnen. Das ist nicht so einfach, den Sophie hat denkbar schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht.

    Im Übrigen sollte Vito einen sadistischen Mörder aufspüren. 

    Eine der Nebenhandlungen beschäftigt sich mit Daniel Vartanian und seiner Schwester, die versuchen ihre verschwundenen Eltern zu finden. 


    Die für Karen Rose typische Liebesgeschichte muss man mögen. Ich fand, dass die beiden einen Tick zu schnell ineinander verliebt haben. Viel mehr konnten mich die Familienverhältnisse der Protagonisten begeistern. Vor allem Vitos klischeehafte italienische Chaos Familie war unterhaltsam zu lesen. 


    Die Thrillerhandlung ist trotz den diversen Ausflügen in das Privatleben der Hauptdarsteller spannend. Dem Mörder und seinen Beweggründen wird genug Platz geben. Erst zum Schluss schwächelt die Geschichte. Das Ende war etwas zu abrupt und der Täter war plötzlich zu harmlos, was das Ganze etwa unglaubwürdig gemacht hat. 


    Für Leute die sich nicht an Liebes und Familiengeschichten in Thrillern stören ist

    Todesschrei wärmsten zu empfehlen. 

  5. Cover des Buches Sturm über dem Meer (ISBN: 9783442483495)
    Constanze Wilken

    Sturm über dem Meer

     (74)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox

    Die junge Archiologin Sam findet bei Ausgabungsarbeiten, da wo sie in ihrer Kindheit bei ihrer Oma  viel zeit verbracht hat durch Zufall die Leiche ihres Großvaters, der vor über 50 Jahren nicht mehr vom Fischen nach hause kam. Ihre Oma vermisst ihn noch immer schmerzlich, um so schlimmer ist es für sie, dass sie durch den Fund erfährt, das ihr geliebter Artur ermordet wurde. Es ist eine Geschichte von Liebe, Leidenschaft und großer Eifersucht. Nach und nach kommen Gwen und Sam hinter das Geheimnis der Mordfalles, dabei geht es auch um einen Römerschatz den Artur gefunden hatte. Der Roman hätte spannender sein können, denn die Autorin kann es besser.

  6. Cover des Buches Knochenarbeit (ISBN: 9783453435575)
    Kathy Reichs

    Knochenarbeit

     (454)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    War schon spannender als der erste Teil, aber der Schluss kam ziemlich abrupt.


    Grauenvolles erwartet die forensische Anthropologin Tempe Brennan, als sie in den kleinen Ort St. Jovice gerufen wird: ein niedergebranntes Haus mit sieben Leichen, zwei davon Babys, denen das Herz fehlt. Nur zu gern widmet sie sich deshalb ihrem anderen Auftrag – der Exhumierung der Ordensschwester Elisabeth Nicolet zwecks posthumer Heiligsprechung. Doch erst liegt die Nonne in einem falschen Grab, und dann entdeckt Tempe gemeinsam mit Detective Ryan eine entsetzliche Parallele zu dem Fall von St. Jovice.

  7. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (230)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Colonel Protheroe ist die meistgehasste Person in der beschaulichen Gemeinde St. Mary Mead. Daher kommt es nicht überraschend, als er umgebracht wird. Der Ort ist überraschend, denn es passierte im Pfarrhaus, im Arbeitszimmer des Pfarrers Leonard Clement. Kurz darauf gibt es ein Geständnis und zu diesem folgt ein zweites. Doch beide werden mit Indizien widerlegt. Es gibt viele Geheimnisse und Widersprüchlichkeiten. Clement versucht mit der Hilfe des Kommissars Slack und seiner Nachbarin Miss Marple den Fall zu lösen.

     

    Dadurch, dass ich ja vor kurzem „Alibi“ von Agathe Christie gelesen habe, hatte ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass am Ende wieder so eine Überraschung auf mich wartet. Aber letzten Endes war es für mich ziemlich unspektakulär, wie das ganze Buch – leider.

     

    Vom Schreibstil fand ich es wieder ausgesprochen gut. Es wird aus der Ich-Perspektive des Pfarrers erzählt. Obwohl mich das die ganze Zeit verwirrt hat. Klar, in seinem Haus ist der Mord passiert, als er nicht da gewesen war, aber ich habe mich gefragt, warum er bei allen Befragungen der Polizei dabei sein musste. Ist es so ein Ding, dass die Personen gesprächiger sind bzw. wahrheitsgetreuer, wenn ein Pfarrer in der Nähe ist? Ich weiß, ich fand das irgendwie merkwürdig.

    Mit dem Pfarrer an sich bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Ich fand ihn als Person einfach nicht interessant genug und er hatte auch so eine naive Sicht auf die anderen Personen, weil er sich wohl von keines seiner Lämmer vorstellen konnte, dass es einen Mord beging.

     

    Das Buch hat ziemlich lang gebraucht, bis es überhaupt losgegangen ist. Trotzdem war ziemlich schnell klar, wer am Ende das Opfer sein wird (ich habe den Klappentext zuvor nicht gelesen). Am Anfang war es für mich zu viel Palaver, dass ich mich gefragt habe, ob ich überhaupt einen Krimi in den Händen halte. Aber das zog sich auch Konsequent durch das ganze Buch.

    Es waren weniger Ermittlungen, sowie ich es kenne, sondern mehr Vermutungen und Gerüchte. Miss Marple hat sich immer wieder in die Geschichte mit wichtigen Hinweisen eingebracht, aber dadurch das sie um ihr Wissen so ein großes Geheimnis gemacht hat und immer nur die Hälfe angedeutet hat, fand ich das irgendwie nicht so toll.

    Das Buch hat ja in einem fiktiven Dorf gespielt und da gab es viel Klatsch und Tratsch. Es hat mich an regionale Krimis (nennt man die so?) erinnert und da muss ich wohl sagen, dass diese mir nicht wirklich gefallen. Mir persönlichen gefallen die Krimis, die in eine amerikanische Richtung gehen, mit markanten Ermittlern als alten Klatschweibern.

     

    Es kamen so viele Personen vor, dass ich diese bis zum Ende nicht auseinander halten konnte und es wurden neben dem Mord auch noch andere Dinge aufgedeckt, die ich nicht wirklich zuordnen kann. Für mich blieben ein paar Namen einfach nur Namen, ohne wirklich eine Person dahinter zu sehen.

     

    Und das Ende bestand darin, dass Miss Marple ihre ganzen Überlegungen doch mal mitgeteilt hat und das war es eigentlich. Täter überfordert, fertig. Und dann war der Täter nicht einmal eine große Überraschung. Mir hat an dem Buch irgendwie das Quäntchen Finesse gefehlt. Es hat mich nicht mitgerissen.

     

    Fazit: Leider hat mich dieser Band nicht überzeugt, was am Setting, den vielen undurchsichtigen Personen und den vielen Klatsch und Tratsch lag. Zwei Sterne von mir. 

  8. Cover des Buches VIRALS - Tote können nicht mehr reden (ISBN: 9783570401330)
    Kathy Reichs

    VIRALS - Tote können nicht mehr reden

     (206)
    Aktuelle Rezension von: fayreads
    Die vierzehnjährige Tory Brennan zieht zu ihrem Vater, denn ihre Mutter starb bei einem Unfall. Bei ihrem Vater, von dem sie lange nichts wusste, erfährt sie, dass sie die Nichte der forensischen Anthropologin Tempe Brennan ist (Bones Fan aufgepasst!!)
    Auf der kleinen Insel, der jetzt ihr Heimatort ist, findet sie die Knochen eines Mädchens, das vor 30 Jahren verstarb. Jetzt will Tory mit ihren Freunden den Mordfall auf jeden Fall aufklären, doch ihre Ermittlungen führen sie in ein wissenschaftliches Labor, in dem Wissenschaftler neue Viren züchten. Genau damit stecken sich Tory und ihre Freunde an...

    Fazit: 

    Das Buch war gut zu lesen und an manchen Stellen musste ich echt schmunzeln. 
    Außerdem ist das Cover sehr schön und sieht auch neben den anderen Bänden perfekt aus. 
     Tory und ihre Freunde waren mir sehr sympathisch, allerdings war Tory meiner Meinung manchmal echt hart zu ihrem Dad und zu ihren Freunden. Mich hat es genervt, dass es immer Tory war. Tory hat den Hinweis gefunden, Tory hat die zündende Idee und Tory bestimmt alles...
  9. Cover des Buches Hals über Kopf (ISBN: 9783442369768)
    Kathy Reichs

    Hals über Kopf

     (323)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Mit jedem Band den ich lese wird diese Reihe besser und ich kann es kaum erwarten mit dem nächsten anzufangen.


    Was wie ein harmloser Exkurs auf eine idyllische Ferieninsel beginnt, endet für die forensische Anthropologin Tempe Brennan in einem Albtraum. Archäologische Grabungen im Sand von Dewees Island, South Carolina, fördern nicht nur bestattete Ureinwohner zutage, sondern auch eine Leiche, die erst vor wenigen Jahren verscharrt worden ist. Damit nicht genug. In einem Sumpfgebiet auf dem Festland werden Überreste eines vermeintlichen Selbstmörders entdeckt. Eigenartige Einkerbungen an den Halswirbeln des Toten sagen Tempe, dass eine makabre Verbindung zwischen den beiden Fällen bestehen muss .

  10. Cover des Buches Die Toten schweigen nicht (ISBN: 9783453433083)
    Paul Cleave

    Die Toten schweigen nicht

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Leider hat mir dieser Thriller gar nicht gefallen. Der Schreibstil des Autors ist fast schon im Telegraph-Stil gehalten, von sprachlicher Ausschmückung und Poesie keine Spur. 


    Theo Tate als Hauptprotagonist ist übersarkastisch,  schlecht dargestellt und mir als Leser unsympathisch. Die Handlung wirr, unlogisch und der Spannungsaufbau nicht vorhanden. 


    Ein glatter Satz mit x - war wohl nix 
  11. Cover des Buches Die falsche Tochter (ISBN: 9783453355965)
    Nora Roberts

    Die falsche Tochter

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Als bei Ausschachtungsarbeiten auf einem Feld in Maryland alte Knochen entdeckt werden, wird Callie Dunbrook damit betraut herauszufinden, was es mit dem Fund auf sich hat. Da die Gebeine mehr als 5000 Jahre alt sind, wird eine groß angelegte Grabung organisiert, für die auch ein anthropologischer Leiter verpflichtet wird. Callie ist wenig begeistert, dass die Wahl auf ihren Exmann Jake fällt. Doch das ist noch ihre geringste Sorge. Die Wissenschaftler werden nicht von allen Seiten mit offenen Armen empfangen, viele Arbeiter fürchten um ihren Job, weil das Bauprojekt auf Eis liegt. Viel belastender ist jedoch die Tatsache, dass eine fremde Frau, die Callie im Fernsehen gesehen hat, behauptet, sie sei ihre als Baby gekidnappte Tochter. Als die Archäologin Nachforschungen über ihre Herkunft anstellt, stößt sie damit in ein Wespennest.

    Nora Roberts lässt ihre Heldin gleich an mehreren Fronten kämpfen. Die Beziehung zum Helden ist nicht lediglich ein Aufwärmen der alten Liebe. Das Paar hat einiges aufzuarbeiten und tut dies auch wirklich. Bei der Suche nach Callies wahrer Identität wird das Klischee der Zerrissenheit und des Gefühls der Entwurzelung vermieden. Es gibt keinen Loyalitätskonflikt, sich zwischen leiblichen und Adoptiveltern zu entscheiden. Sicher läuft nicht alles problemlos ab, sämtliche Beteiligte müssen sich mit der neuen Situation erst zurechtfinden. Aber auch ohne künstliche Hürden aufzubauen, wird ein interessanter Plot gestrickt, der noch durch eine Krimihandlung komplettiert wird. Nebenbei streut die Autorin interessante Fakten über das Thema Archäologie ein, ohne mit ihrem Recherchewissen zu prahlen. Das Endergebnis ist rundum gelungen und eine 1a-Leistung der weltweit erfolgreichsten Liebesromanautorin. (TD)

  12. Cover des Buches Totgeglaubte leben länger (ISBN: 9783453436602)
    Kathy Reichs

    Totgeglaubte leben länger

     (323)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Ich bin ein Fan der Romanfigur Tempe Brennan und mein Plan war, alle Bänder in Folge zu schmökern. Aber für diese Geschichte habe ich jetzt Wochen gebraucht, weil alles totaaal langweilig war. Ein paar wenige spannende Szenen gab es, z.B. in der Höhle mit dem Schakal.

    Tempes Kumpel Jake kam nicht authentisch rüber. Die Unterhaltungen mit ihm waren nur stets abgehackt und (für mich) schwer nachvollziehbar. Oft wurde etwas richtig Wichtiges angekündigt und wenn ich mit dem Kapitel fertig war, habe ich mich gefragt, was es denn nun war.

    Ihre Beziehung mit Ryan wurde ohne Gefühle dargestellt. Keine Tiefe.

    Die Hälfte der Geschichte besteht aus wissenschaftlichen Theorien, was es für jede einzelne Glaubensrichtung bedeuten würde, wenn die Knochen / Überreste aus dem Grab Jesus und seiner kompletten Familie stammt.

    Am Ende auf den letzten Seiten bin weder ich als Leser schlauer, noch die Protagonisten selbst. Viel Rauch um nix, als Situationen erklärt wurden.

    Und der Mörder an sich....auch langweilig...!!

    Hier mache ich nun erstmal 'n cut mit Kathy Reichs.


  13. Cover des Buches Eternity: Der lange Schlaf (ISBN: 9783946172215)
    Isabelle Wallat

    Eternity: Der lange Schlaf

     (30)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Dank des flüssigen, lebendigen Schreibstils war ich sofort mitten drin in der Geschichte. 

    Die tollen Settings - Schottland, ein Herrenhaus – schaffen eine großartige Atmosphäre und die mysteriöse Handlung macht neugierig. Seltsame Träume um eine schöne Unbekannte, gefährliche Vorfälle sowie Rätsel bringen den Protagonisten dazu mit seiner Ex-Freundin zusammenzuarbeiten. 

    Die Charaktere bzw. ihre Beziehungen zueinander sind sehr interessant, und es macht richtig Spaß, sie bei ihrer abenteuerlichen Suche nach Antworten zu begleiten.

  14. Cover des Buches Knochenlese (ISBN: 9783453435568)
    Kathy Reichs

    Knochenlese

     (327)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Tempe Brennen holt mit einem Team skelettierte Knochen aus einem Brunnenschacht. Die meisten sind Frauen und Kinder. Sie wurden vor Jahren von Militäreinheiten grausam ermordet. Die politische Lage ist schwierig und es wird für die forensische Anthropologin oft eng. Die Täter von damals haben bis in die Gegenwart noch wichtige Posten inne.

    Ebenso spielen ihre Gefühle etwas verrückt, lernt sie bei ihrem Aufenthalt jemanden kennen, der ihr gefällt und den Hof macht. Inspektor Galliano. Aber Ryan ist auch noch präsent ...

  15. Cover des Buches Ein Grab mit deinem Namen (ISBN: 9783499267970)
    Stephan M. Rother

    Ein Grab mit deinem Namen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Pelikanchen
    >>Ein Grab mit deinem Namen" von Stephan M. Rother ist der 3. Band,
    und ich wollte schon bei der hälfte abbrechen und habe es dann immer wieder versucht und dann doch noch 50 Seiten vor dem Ende abgebrochen. So einen enttäuschenden Thriller habe ich schon lange nicht mehr gelesen und irgendwie kommt man sich wirklich wie in einem Grab vor, weil absolut nichts passiert. Auch der Schreibstil
    macht das ganze nicht besser, denn das ist seit langem das erste Buch, wo ich mich nicht daran gewöhnen konnte, an diese Aussprache, die komischen Satzstellungen, der wirklich schlechte Schreibstil.
    Selbst die Charaktere sind alle Farblos und konnten mich nicht begeistern, die Handlungen sind hier fast nicht nachvollziehbar und meist ohne stimmige Verknüpfungen der einzelnen Abläufe. Ohne merkwürdige Zeugenaussagen würden Jörg Albrecht und sein Team ja nicht mal mit irgendwelchen Ermittlungen anfangen und das beste ist, sie wissen eigentlich gar nicht was sie tun ?
    Ich bereue das ich nicht schon früher abgebrochen habe, in der Zeit hätte ich auch was sinnvolles machen können.
  16. Cover des Buches Auf den zweiten Blick (ISBN: 9783492263115)
    Jodi Picoult

    Auf den zweiten Blick

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Storyteller98
    Nachdem ich bereits viele der Picoult-Romane gelesen habe, kann ich von diesem sagen, dass es mich nicht enttäuscht hat. Aber auch nicht übermäßig begeistert. Es ist wohl schwierig, noch beeindruckender zu schreiben als in beispielsweise "Ein Lied für meine Tochter" oder "In den Augen der anderen". Dieser Roman verschafft einen intensiven und ehrlichen Blick auf das Thema häusliche Gewalt – wie immer wählt die Autorin somit ein wichtiges Thema, das wohl jeden Leser ansprechen und mehr oder weniger betreffen mag.
    Sympathisch an diesem Buch fand ich vor allem auch den Einblick in das Leben des Indianerstammes, welches man gemeinsam mit Protagonistin Cassie entdecken kann. Besonders das Ende des Romans sagte mir sehr zu, denn es ist authentisch und passend.

    Alles in allem ein empfehlenswertes Buch, jedoch mit einigen Schwächen im Vergleich zu anderen Büchern der Autorin.
  17. Cover des Buches Mord in Mesopotamien (ISBN: 9783455003383)
    Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Man kann Genreliteratur schwierig 85 Jahre nach ihrer Entstehung beurteilen. Zu viel ändert sich an Erzählkonventionen. So auch hier. Die Geschichte konnte mich nicht packen, die langen Herleitungen von "Whodunnit" wirkten auf mich langweilig.

  18. Cover des Buches Am ersten Tag (ISBN: 9783442376582)
    Marc Levy

    Am ersten Tag

     (100)
    Aktuelle Rezension von: SonnenBlume

    Die Archäologin Keira und den Astrophysiker Adrian verbindet ein gemeinsamer Sommer, an dessen Ende sie ihn wieder verlässt. Beide haben lange keinen Kontakt und gehen ihren Berufen leidenschaftlich nach, bis sie ein hochdotierter Wissenschaftspreis wieder zusammenbringt. Doch auch dieses Mal ist Adrian nicht mehr als eine Nach vergönnt, nach der Keira einen geheimnisvollen Anhänger bei ihm lässt.
    Sie will wieder zu ihrer Ausgarbungsstätte nach Äthiopien zurückkehren, während Adrian versucht herauszufinden, was Keira ihm mit diesem geheimnisvollen Anhänger mitteilen wollte. Als er sich auch nach einiger Zeit keinen Reim auf das alles machen kann reist er zu Keira und versucht gemeinsam mit ihr das Geheimnis um den mysteriösen Anhänger zu lüften. Die beiden reisen um die Welt und ihre Fragen beantwortet zu bekommen und sind sich lange nicht bewusst, dass all die Unfälle um sie herum keine Zufälle sind, sondern sie mit ihrer Suche eine mächtige Organisation gegen sich aufbringen, die vor wenig zurückschreckt.

    Ich habe mich gefreut auf einen Liebesroman, der mir mein Herz erwärmt. Bekommen habe ich ein Buch, dessen Gerne ich nicht so recht einordnen kann mit Dialogen, die wahrscheinlich kein Mensch so verkrampft führen würde. Lange wusste ich nicht, wohin mich die Geschichte führt (außer einmal fast um die ganze Welt), am Ende angelangt war ich von Marc Levy als Reiseführer leider aber nicht sonderlich überzeugt.
    Abgesehen von den völlig krampfhaft konstruierten Dialogen war ich spätestens ab Hälfte des Buches sehr genervt von der geheimnisvollen Gruppierung, die Adrian und Keira um jeden Preis stoppen will. Man bekommt als Leser immer nur kleine Stückchen zugeworfen, die nicht mal den hohlen Zahn füllen und nicht wirklich Informationen bringen, die mich gerne zum Weiterlesen bewegt haben.

    Alles in allem mache ich keine Freudensprünge bei der Aussicht auf Teil zwei, auf der anderen Seite möchte ich aber natürlich wissen, was es mit dem Anhänger jetzt wirklich auf sich hat und vor allem, wie es Adrian geht. Hoffnung auf große Verbesserungen mache ich mir aber leider nicht.

  19. Cover des Buches Earth Girl - Die Prüfung (ISBN: 9783499259029)
    Janet Edwards

    Earth Girl - Die Prüfung

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Letizia

    In der Zukunft hat die Menschheit ganze Planetenkonstellationen im Universum durch die Portaltechnik erschlossen. Nicht alle Menschen können sich jedoch daran erfreuen. Jarra gehört zu den Menschen, die durch einen Gendefekt nur auf der Erde überleben und somit auf keine anderen Planeten reisen können. Jarra lässt sich davon aber nicht aufhalten und studiert ihr Traumfach Vorgeschichte an einer Universität eines anderen Planeten. Und verleugnet ihr wahres Selbst.

     Jarra ist eine starke Persönlichkeit, die sich durch nichts aufhalten lässt und genau weiß, was sie möchte. Leider bekommt – obwohl das Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist – nicht so viel von ihrer Gefühlswelt mit. Vor allem bei der Liebesgeschichte stellt das ein Problem dar. Man kann diese nicht wirklich nachvollziehen, denn es wird nie deutlich, warum sich die beiden mögen und was sie emotional verbindet.

     Der Großteil des Buches beschäftigt sich mit Jarras Studium. Wie sie mit ihren Kommilitonen auf den Ausgrabungsstätten der Vergangenheit – was unsere Gegenwart ist – ist und dort ihre Fähigkeiten unter Beweis stellt. Die Spannung des Buches rührt allein von den Unfällen auf den Ausgrabungsstätten und der Rettung von verschütteten Menschen her.

     Eine große Stärke des Buches ist die Welt an sich. Diese hat die Autorin sehr gut und detailliert dargestellt. Man erfährt auch immer mal wieder, wie es zu der Portaltechnik kam. Es wird auch der Konflikt zwischen den Menschen, die normal zu anderen Planeten reisen können und denen, die dies nicht können, aufgegriffen.

     Die erschaffene Welt ist sehr groß. Durch Jarras Einschränkung und ihrem Studium bekommt man aber als Leser nur einen kleinen Teil davon zu sehen. Wahrscheinlich wird man in den nächsten Teilen noch weiter entführt und es kommt hoffentlich noch mehr Spannung auf.  

  20. Cover des Buches Im kalten Licht des Frühlings (ISBN: 9783499247101)
    Ann Cleeves

    Im kalten Licht des Frühlings

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Fire

     

  21. Cover des Buches Böse (ISBN: 9783404159864)
    Bentley Little

    Böse

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Books-have-a-soul
    Von Bentley Little bin ich ja mittlerweile ein großer Fan. Alles was ich bisher von ihm gelesen habe, konnte mich überzeugen und ich war sehr gespannt auf dieses Buch.

    Der Autor hat einen absolut einnehmenden Schreibstil, der mich von der ersten Seite überzeugt. Er erinnert mich immer ein bisschen an Stephen King, da seine Horror-Geschichten auch in diese Richtung gehen. Sie sind sehr speziell, aber auf eine positive Art und Weise. Obwohl teilweise nicht viel passiert, keine großen blutigen Szenen vorhanden sind, oder auch nicht die großen Schock-Momente dabei sind, so ist doch immer diese unterschwellige düstere Stimmung zu spüren. Man fühlt selbst beim Lesen die Beklemmung und Angst der Charaktere und dies ist eine wahre Kunst.

    Der Postbote, der das Grauen in die Stadt bringt, hat mir richtig Gänsehaut beschert. Ich habe mit den Anwohnern mitgezittert und konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen. Dabei wird eigentlich keine grundsätzlich neue Idee verwendet. Es erinnert eher an die alten Klassiker, unter anderem "In einer kleinen Stadt", aber es wird einfach richtig verpackt. 

    Fazit
    Bentley Little wird in meinen Augen nicht umsonst als "Meisterschüler von Stephen King" bezeichnet. Sein Stil und vor allem die Richtung seiner Horror-Geschichten erinnert tatsächlich an dessen Vorbild. Böse hat mich von Anfang bis Ende super unterhalten. Es war zu jeder Zeit spannend, es gab Gänsehaut-Momente, viele schaurige Augenblicke und die düstere Atmosphäre und Beklemmung kamen perfekt rüber. Natürlich der Verlauf der Handlung auch ein paar skurille Eigenheiten, die muss man mögen, ich bin davon aber begeistert. Wir haben hier einfach einen Horror-Roman und keinen Thriller, was nicht bedeutet, dass dieses Buch deswegen "härter" ist, aber man muss offen sein, wenn es keine absolut logischen Erklärungen für alles gibt a là "Opfer" auf der einen Seite und "der/die Mörder" auf der anderen. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung! 
  22. Cover des Buches Die Arche (ISBN: 9783442472901)
    Boyd Morrison

    Die Arche

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    INHALT

    Dilara Kenner leitet eine Ausgrabung der Inka Ruinen in Peru, als Sam Watson sie auf ihrem Mobiltelefon anrief und sie nach Los Angeles bestellte.

    Sie durfte und sollte mit niemanden darüber sprechen. Er schlug das Treffen in einem Cafe im zweiten Stock des Flughafenterminals vor.

    Sam war ein Ersatzonkel für sie, seit vor 3 Jahren ihr Vater Hasad Arvadi verschwunden war.

    Sam war inzwischen 71 Jahre alt.


    Dilara war Bioarchäologin und Sam war Biochemiker, deshalb interessierte er sich auch für ihre Arbeit. Aber sie merkte, dass er sie nicht aus diesem Grund hier hergeholt hatte.

    Sam sagte ihr dann endlich, dass er nur ihr vertraute und er brauchte sie. Er hatte eine Entdeckung gemacht, die auch mit Hasad Arvadi zu tun hatte, ihrem Vater.

    Er sagte ihr nur, dass ihr Vater sie gefunden hatte und sie wusste sofort, was er meinte.

    DIE ARCHE!!!!!


    Als die beiden sich unterhielten, lies eine Frau ihre Handtasche fallen und Sam hob sie auf.

    Danach ging es ihm zusehends schlechter. Er bat Dilara zu verschwinden.

    Er sagte ihr nur noch, dass sie versuchen Milliarden Menschen zu töten.

    Sie bat ihn ruhig zu sein und meinte er hat einen Herzinfarkt.

    Er erklärte ihr, dass es die Frau mit der Handtasche war, Kontaktgift.

    Was war hier los?


    Sie war plötzlich in großer Gefahr.


    Er gab ihr unter großem Stocken noch ein paar Namen und Stichpunkte und bat sie die Arche zu finden.

    Es war wichtig, wichtig für die Menschheit!


    Dan Cutter tarnte sich als Chauffeur von Hayden und brachte einen zusätzlichen Koffer in dessen Flugzeug.

    Dort gab es keine Kontrollen und das Gerät konnte da sehr gut getestet werden.

    Ein Langstreckenflug war genau richtig für das Vorhaben. Und Hayden war ein zusätzlicher Bonus.


    Der Führer hatte eine Vision und die galt es zu erfüllen. Mit seinem Handy aktivierte Cutter das andere Handy im Bauch des Flugzeuges, er startete seinen Auftrag.



    Captain Mike Hamilton flog mir Leutnant Fred Newman der Maschine von Hayden nach.

    Die Air National Guard war für die Luftsicherheit zuständig.

    Die Maschine von Hayden hatte einen Notruf abgesetzt.

    Der Pilot hatte gemeldet, dass er schmelzen würde, er und alle anderen.

    Die Flugzeuge der Air National Guard waren angewiesen, die Maschine abzuschießen, bevor sie im bewohnten Gebiet abstürzen würde.

    Die Flieger entdeckten kein Leben an Bord, das war außergewöhnlich.

    Was war hier passiert?


    Auch als Dilara den Mann aufsuchte, den ihr Sam genannt hatte, schwebte sie in großer Lebensgefahr.

    Der Hubschrauber, der sie zu einer Ölplattform bringen sollte, auf der sich Tyler Locke aufhält, stürzte ins Meer.

    Tyler entschloss sich, sie auf eigene Faust zu retten, abzuwarten wäre der sichere Tot für die sieben Insassen gewesen.



    MEINE MEINUNG

    Wow, das Buch geht schon mit absoluter Spannung los. Es wird mit jeder Seite spannender und man will dieses Buch gar nicht mehr weglegen.

    Erst stirbt Hasad, wenige Seiten später dann Sam. Und dann der seltsame Koffer.

    Boah, mehr geht nicht an Spannung.

    Das ist mal wieder ein Buch ganz nach meinem Geschmack.

    Viele Leute, die irgendwas machen oder suchen und man weiß trotzdem nicht genau, was da vorgeht.

    Genau das macht die Spannung aus. Immer wieder ein Häppchen an Informationen und mit einem Mal wieder ein Wechsel zu einer anderen wichtigen Person.

    Egal wo Dilara auftaucht, dort gibt es Tote. Sie weiß nur, dass sie die Arche finden muss, sonst müssen Millionen oder gar Milliarden Menschen sterben.

    Sie hat nur extrem wenig Zeit, denn sie kann sich erst am Montag mir Tyler auf den Weg machen und sie müssen bis Freitag die Arche finden.


    Ulric hingegen fühlt sich als Held, denn er will die Welt verändern und er hat dieses irre Projekt ins Leben gerufen und er steckt hinter all dem.

    Es kommt einem fast so vor, als meinte er, er sei Gott.

    Mit dem Gift, das er in seinen Händen hat, kann er sich durchaus auch so fühlen.

    Wenn Dilara und Tyler nicht gelingt ihn aufzuhalten, dann geschieht Fürchterliches.


    Dieses Buch zeigt uns mal wieder sehr deutlich, wie verrückt manche Menschen sein können. 

    Sie streben nach Macht und Annerkennung und auf Bizarre Weise finden solche Menschen immer wieder Anhänger.

    Es ist schon interessant, wie leicht sich manche Menschen manipulieren lassen.

    Das Buch ist wirklich grandios geschrieben, es verliert mir keiner Seite an Spannung.

    Die Spannung hält wirklich bis zum Schluss. Ein geniales Werk.



    Eure Bluesky_13

    Rosi

  23. Cover des Buches Das Gottesgrab (ISBN: 9783499249747)
    Will Adams

    Das Gottesgrab

     (196)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost
    Alexander der Große - bewegtes Leben und bewegter Tod.

    Der erste Satz:
    „An der niedrigsten Stelle der Höhle befand sich eine Quelle.“

    Der letzte Satz:
    „“Ja“ sagte sie glücklich. „Genau das meine ich.““

    Inhalt:
    Michael Knox ist bei einem reichen Emporkömmling angestellt. Begeht allerdings einen richtig schweren Fehler, als er seinen Chef zusammen schlägt.
    Auf der Fluch kommt er an Wissen, was er besser nicht hat. Er wird entdeckt und muss schon wieder fliehen.
    Doch auch zwei Archäologinnen werden in die Suche nach Alexander dem Großen hinein gezogen
    Und dann ist da ein Vater, der sein todkrankes Kind einfach nur retten will. Er begibt sich in Fahrwasser, welchem er nicht wirklich gewachsen ist. Aber für seine Tochter....

    Fazit:
    Schon das Cover zeigt irgendwie eine geheimnisvolle Kammer. Ein seltsamer Schein lässt die Sache noch viel mystischer erschienen. Die Schrift ist 3D-mäßig gestaltet und lässt alles ziemlich edel wirken. So wird aus einem "einfachen" -Taschenbuch schon irgendwie ein Hingucker.
    Die Story selber hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Zwei Nachmittage und die Sache war abgefrühstückt. Dauerlesen war also kein Thema. Ganz im Gegenteil. Man sollte sich schon Zeit nehmen, wenn man das Buch beginnt. Denn die Handlung hatte zumindest mich fast augenblicklich in ihrem Bann und nicht wieder los gelassen. Ich musste weiter lesen, ansonsten hätte ich wohl kaum Ruhe finden können.
    Die Handlung war irgendwie extremst aufgeteilt. Zum einen in herkömmliche Kapitel und innerhalb der Kapitel noch einmal in Abschnitte. Die Abschnitte haben ja noch Sinn gemacht. Denn die haben Orts- und Personenwechsel markiert. Aber die Kapitel.... die habe ich nicht verstanden. Sollten die alles noch einmal auflockern?
    Diese doch recht häufigen Unterbrechungen haben es leider verhindert, dass ein Film in meinem Kopfkino laufen konnte. Aber die Handlung hat auf eine irgendwie andere Arte und Weise fasziniert. Lag wohl an dem Archäologieanteil. Die Archäologie hat mich schon immer fasziniert. Und hier war sie schon ziemlich interessant verpackt.
    Trotzdem das Fachgebiet der Archäologie ziemlich trocken und langweilig sein kann, war das Buch weit davon entfernt. Im Prinzip war es sehr gut verpackte Geschichte. Keinen Deut langweilig und vor allem sehr gut als Feierabendlektüre geeignet. - Ich konnte beim Lesen herrlich die Welt um mich herum vergessen und in eine komplett eigene Welt abtauche. Keine Fachbegriffe oder ellenlange staubige Abhandlungen. Alle nötigen Informationen waren vollkommen unauffällig in die Handlung eingebaut.
    Einzig mit den Namen hatte ich Probleme. Das waren einfach zu viele. Und dazu meine Namensschwäche... - Aber irgendwie ging es. - Die Story war wohl einfach zu gut.
    Ein tolles Buch. Einfach nur ein tolles Buch. Der Autor jedenfalls ist klasse. Da werde ich mich mal nach mehr Stoff umsehen.

    Eine absolute Leseempfehlung!!! Das Buch war schlicht und ergreifend einfach nur der Hammer. Es hat mich gefesselt, es hat mich fasziniert und es hat mich komplett in seinen Bann gezogen.
    Ja, ich kann einfach nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Der Mann hat es schlicht und ergreifend einfach nur drauf. Man liest entspannt und lernt auch noch etwas dabei. Einfach nur perfekt!

    (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)
  24. Cover des Buches Drachenglut (ISBN: 9783570312582)
    Jonathan Stroud

    Drachenglut

     (237)
    Aktuelle Rezension von: maries-woerterliebe

    Sehr enttäuschend. "Drachenglut" hatte eine Menge Potenzial, das es leider überhaupt nicht ausgenutzt hat. 

    Die Grundidee war enorm spannend und interessant, auch das Setting hat mir gut gefallen, allerdings war der Schreibstil extrem schwerfällig. Eigentlich gruselige Szenen wurden durch ziemlich plumpe Beschreibungen zunichte gemacht. Der von "Bartimäus" oder "Lockwood & Co" gewohnte Charme und Witz hat komplett gefehlt. 

    Stattdessen war jeder Charakter extrem flach und langweilig, mit den Helden fiel jede Indentifikation schwer. Wie sie ihre ältere Schwester behandeln, finde ich sehr unsympathisch - immerhin kümmerte sie sich seit dem Tod ihrer Eltern um sie. Auch diese tragische Vergangenheit und der Umgang damit spielt nur minimal eine Rolle. Jeder Charakter hat maximal eine Eigenschaft und ist entweder "böse" oder "gut (und nur wegen den Bösen nicht mehr ganz so sehr!)". Insbesondere die zwei weiblichen Charaktere waren sehr passiv. 

    Das Ende war viel zu schnell, der gesamte Endkampf wurde auf fünf sehr verwirrende Seiten gepresst und danach war das Buch einfach vorbei. Für hunderte Seiten Vorbereitung auf genau dieses Ereignis wirklich unspektakulär. 

    Ich würde dieses Stroud-Buch einfach ignorieren und stattdessen Bartimäus oder Lockwood & Co lesen - die schreibtechnische Entwicklung ist im Vergleich zu Drachenglut enorm!

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