Bücher mit dem Tag "ausgrabung"
34 Bücher
- Isabel Ibañez
What the River Knows (Geheimnisse des Nil 1)
(305)Aktuelle Rezension von: Roman-TippsBei “Geheimnisse des Nil – What the River knows” von Isabel Ibanez, dem 1. Band einer Dilogie, war ich lange am Hin und Her überlegen, ob ich es lese oder lieber nicht. Das unglaublich schöne Cover, der schöne Buchschnitt und die Vorfreude auf einen Fantasy-Roman, der in Ägypten spielt, entfachten zwar meine Neugierde, aber ein Teil des Klappentextes schreckte mich ab – nämlich der Hinweis, dass die Protaginistin auf “einen gutaussehenden” Charakter trifft. Ich hatte die Befürchtung, dass das ganze Buch über eine belanglose, unverständliche und oberflächliche Liebesgeschichte im Vordergrund stehen würde. Doch ich muss sagen, dass die Autorin mich mehr als positiv überraschen konnte. Und dass dieses Lese-Abenteuer es schaffen konnte, mein Herz zum Schlagen zu bringen, und zu meinem Jahres-Buchhighlight 2025 wurde.
In “Geheminisse des Nil – What the River knows”, welches 1884 spielt, dreht es sich um Inez Olivera, die vom mysteriösen Tod ihrer Eltern in Ägypten erfährt und daraufhin kurz entschlossen sich alleine auf den weiten Weg nach Ägypten begibt, um mehr darüber zu erfahren. Dort hofft sie Antworten von ihrem Onkel Ricardo zu bekommen, welcher mit ihren Eltern zusammen bei archäologischen Ausgrabungen gearbeitet hatte. Doch anstelle von Antworten, häufen sich nur neue Fragen.
Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven in Form des Ich-Erzählers erzählt. Zum einen aus der Sicht von Inez Olivera, zum anderen aus der Sicht von Whitford Hayes, dem “Assistenten” von Ricardo – beide sehr tiefgründige Charaktere. Inez fand ich von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist beharrlich – wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, macht sie es auch -, risikofreudig und ideenreich, aber leider auch sehr vertrauensselig. Ganz alleine ist sie mit einer List nach Ägypten aufgebrochen, um herauszfinden, wie ihre Eltern gestorben sind. Es gab nicht selten Situationen, in welchen sie mit diesem Einfallsreichtum glänzt und die Handlung in ungeahnte und abenteuerliche Bahnen lenkt und so manchen erstaunlichen Ausweg aus Schwierigkeiten findet. Was Whit betrifft, so ist er ein Charakter, der zwar anfangs relativ unsympathisch wirkte, aber schnell meine Neugier wecken konnte. Er ist zwar zynisch, in sich gekehrt, schottet seine Gefühle für die Außenwelt ab und hat ein dunkles Geheimnis sowie ein anscheinend unerschöpfliches Reservoir an Waffen und Charme – ein wahrer Abenteurer -, aber es gibt immer mal wieder Momente, wo sich zeigt, dass er ein loyaler Freund ist, auf den man sich in einer lebensbedrohlichen Situation absolut verlassen kann. Und der humorvolle und krasse Schlagabtausch zwischen Inez und Whit ist ja mal einmalig gut!
Neben den beiden gibt es natürlich auch noch weitere Charaktere, wie z. B. Inez’ Onkel Ricardo, der ihr anscheinend so einiges verschweigt, oder dessen Geschäftspartner Abdullah sowie die beiden mysteriösen Charaktere, die von Ricardo zur Sicherung der Ausgrabungsstätte angeheuert wurden. Allerdings erschienen diese ein bisschen blass. Dass hier jedoch jeder Charakter ein Geheimnis hat, verlieh der gesamten Handlung eine schöne Krimi-Note. Und über allem die Frage: Könnte einer von ihnen etwas mit dem Verschwinden ihrer Eltern zu tun haben? Was ist wirklich passiert? In Ägypten kommen Inez jedoch nur immer mehr Fragen, als dass sie Antworten auf diese bekommt. Und ohne es zu ahnen gerät sie in einen gefährlichen und tödlichen Konflikt.
Die Handlung fand ich total spannend, sodass die Seiten nur so dahinflogen und ich es kaum erwarten konnte weiterzulesen. Es gab Momente mit Nervenkitzel, Herzklopfen und Spannung, aber auch Humor. Am Ende wartete ein recht actionreicher Showdown – und ein krasser Cliffhanger. Eine “Liebesgeschichte” ist zwar am Rande vorhanden, aber ich fand diese emotional und nachvollziehbar erzählt, sodass ich auch hiervon mitgerissen werden konnte. Außerdem hat die Autorin hier auch eine wahnsinnig schöne Atmosphäre geschaffen und ein buntes und abenteuerliches Ägypten vor meinen Augen entstehen lassen. Magie ist hier bis zu einem gewissen Maß eingebunden.
Isabel Ibanez’ Schreibstil ist ganz großartig – locker und amüsant. Sie schafft es selbst in den aufregendsten Momenten eine Prise Humor mit einzubringen. Nur sind die Dialoge nicht immer passend zu der Zeit, in welcher die Handlung spielt.
Negative Punkte: Einige Dinge liefen hier zu einfach. Des Weiteren kam es mir gegen Ende vor, als müsste die Handlung mal eben beschleunigt und damit überstürzt zu einem Abschluss gebracht werden, was ich sehr bedauerlich finde. Ein paar Dinge waren auch nicht so gut durchdacht. Der Showdown war ziemlich kurz, schnell und einfach gelöst. Und dann die Ungereimtheiten. So trifft Inez am Ende kurz entschlossen eine Entscheidung, die zu ihrem bisherigen Charakter nicht passt. Und dann (Achtung Spoiler!): Woher wusste Ricardo am Ende, wohin die beiden entführt wurden? Und warum fragte ihn das hinterher keiner? Nun ja.
Insgesamt konnte mich der Auftaktband jedoch begeistern und meine Vorfreude auf die Fortsetzung “Geheimnisse des Nil – Where the Library Hides”, welches ich gleich im Anschluss gelesen hatte, absolut steigern. ^^
Fazit:
Ein ganz wundervoller, atmosphärischer und historischer Fantasy-Krimi mit Nervenkitzel, emotionalen Momenten, Spannung, gefährlichen Abenteuern, vielen Geheimnissen und interessanten Charakteren. Und ein paar Kritikpunkten. Für mich ein ganz tolles Leseabenteuer, mit welchem ich viel Spaß hatte. Buchhighlight!
- Andreas Eschbach
Das Jesus-Video
(798)Aktuelle Rezension von: blackburniousDas Jesus-Video ist ein temporeicher, ideenreicher Science-Thriller, der mich von Beginn an abgeholt hat. Die Mischung aus Archäologie, Mystery und moderner Technologie sorgt für eine packende Grundstimmung, die sich durch das ganze Buch zieht. Eschbach versteht es, große Fragen mit unterhaltsamer Spannung zu verbinden: Was wäre, wenn ein Video aus der Zeit Jesu entdeckt würde – aufgenommen mit einer Kamera, die es noch gar nicht geben dürfte?
Die Handlung entwickelt sich stetig weiter, verzweigt sich an vielen Stellen und bleibt dabei durchweg fesselnd. Besonders gefallen hat mir, wie Eschbach wissenschaftliche Neugier, religiöse Fragestellungen und actionreiche Szenen miteinander verwebt. Die Figuren sind gut gezeichnet, auch wenn einige Nebenfiguren etwas blass bleiben.
Gegen Ende zieht das Tempo enorm an, fast schon zu sehr – manches wirkt etwas überladen und hätte für mich gern etwas klarer aufgelöst werden dürfen. Trotzdem: Die Grundidee ist brillant, die Umsetzung spannend und voller Überraschungen.
Fazit: Ein starker, intelligenter Thriller mit einer außergewöhnlichen Prämisse, der zum Nachdenken anregt und gleichzeitig bestens unterhält. Verdiente 4 von 5 Sternen.
- Roderick Gordon
Tunnel - Das Licht der Finsternis
(60)Aktuelle Rezension von: TanteGhostAls die Story beginnt, scheint es spannend und abenteuerlich zu werden. Aber das Ende hält nichts als Fragen bereit.
Inhalt: Will lebt in einer seltsamen Familie. Seine Schwester übernimmt die Rolle der Mutter, während diese nur vorm TV hängt. Der Vater versauert im örtlichen Museum der Stadt und Will buddelt Tunnel.
Als der Vater eines Tages spurlos verschwindet, muss die Mutter das Haus irgendwann verkaufen. Doch Will kann sich nicht damit abfinden, dass man das Verschwinden des Vaters einfach so hin nimmt. Im Keller seines Hauses findet er einen seltsamen Tunnel, den er mit seinem Freund erkundet. Die Jungs landen in einer Art Unterwelt, und Will erfährt etwas über sich, dessen er sich nie im Leben bewusst gewesen ist.
Fazit: Eine mehr als seltsame Familie, in die der Leser hier hineingerät. Der Vater bringt schicksalsergeben das Geld nach Hause, die Mutter hat nur ihr TV im Sinn, die Schwester schmeißt den Haushalt und der Sohn buddelt in der Erde ... – Potential ist hier in jedem Fall da, aber irgendwie hat der Autor nicht wirklich etwas daraus gemacht. Meiner Meinung nach ist hier kein Handlungsstrang zu Ende geführt. Gerade am Schluss, als ich dann endlich gepackt war, war alles vorbei und am Ende nichts aufgelöst. – Keine Ahnung, was ich von diesem Buch im Gesamten halten soll.
Ran gegangen, bin ich an die Lektüre, ziemlich unvoreingenommen. Der Titel in Verbindung mit dem Coverbild hat mich neugierig werden lassen. Typisch Kinderbuch war die Story dann doch sehr einfach gehalten. Allerdings auch recht flach und ereignislos. – Als dann die fantastischen Dinge mit ins Spiel kamen, war das dann auch nicht wirklich mehr erheben. Ja, ab einem gewissen Punkt war dann auch Fantasie im Spiel, aber meiner Meinung nach ziemlich ausgereift. Mir kam es vor, als hätte der Autor einfach frei von der Leber weg geschrieben, die Sache aber nicht zu Ende gedacht.
Wirklich rein gekommen, bin ich in das Buch nicht. Ich habe es gelesen, alles verstanden, aber keinen Film in meinem geistigen Kopfkino gehabt. – Mehr als schade. Denn Potential war auf jeden Fall vorhanden.
Ich habe das Buch gelesen, um es gelesen zu haben. Aber für ein gutes Buch braucht es schon noch was mehr, als es hier hatte. Der Stoff war schon nicht schlecht, aber er hätte ausgereifter sein müssen.
Ich kann und möchte das Buch nicht weiter empfehlen. Es wirkt einfach nicht wirklich ausgereift. Und das Ende hat mich mit mehr Fragen als alle anderem zurück gelassen. Das geht mal so gar nicht.
Aus der Story hätte man viel mehr machen können, wenn man das alles richtig zu Ende gedacht hätte.
- Jo Segura
Raiders of the Lost Heart
(78)Aktuelle Rezension von: HerzensroseArchäologin Dr. Socorro Mejía, genannt Corrie, kann es nicht glauben: Sie fliegt zu einer Ausgrabung in den mexikanischen Dschungel, von der sie schon ihr Leben lang träumt. Es gibt nur einen Haken, und der heißt Ford Matthews. Denn nicht Corrie, sondern ihr Erzrivale leitet die Expedition. Dabei kommt erschwerend hinzu, dass es zwischen Corrie und dem attraktiven Archäologen vor Jahren beinahe zu einem Kuss gekommen wäre. Im Camp geraten die beiden immer wieder aneinander, denn Corrie ist sich sicher: Sie graben an der falschen Stelle. Um das zu beweisen, muss sie mit Ford auf eine Erkundungstour gehen. Zu zweit in einem Zelt in der Hitze des Dschungels. Kann das gutgehen?
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Zu Beginn des Buches wird Corrie eingeführt, die zu einer Ausgrabung hinzugezogen wird. Was sie nicht weiß: Ford, ein alter Bekannter aus ihrer Vergangenheit, leitet das Projekt. Als sie ankommt, entsteht sofort Spannung – und nicht nur aufgrund der beruflichen Situation, sondern auch durch eine spürbare sexuelle Anziehung.
Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil war angenehm locker, und Corrie wirkte sofort wie eine coole, selbstbewusste Protagonistin. Schnell befindet man sich auch mitten in der Ausgrabung und trifft auf die weiteren Charaktere.
Ich mochte Corrie sehr, auch wenn sie für mich nicht wirklich wie eine Frau Mitte Dreißig, sondern eher wie Anfang Zwanzig wirkte. Sie macht oft unpassende Witze, sexualisiert viele Situationen und geht mit einer gewissen Unbeschwertheit durch die Welt. Wenn es jedoch um Ausgrabungen geht, wird sie zu einer ernsthaften Expertin, die sich keinerlei Fehler erlaubt. Diese Widersprüchlichkeit fand ich etwas unpassend, aber trotzdem hat sie das Buch mit ihrer humorvollen Art bereichert.
Ford ist das komplette Gegenteil von Corrie. Auch er verhält sich jedoch nicht immer seinem Alter entsprechend. Für mich wirkte er etwas zu verzweifelt und naiv, was sich auch negativ auf seine Arbeit auswirkte. Dennoch mochte ich ihn insgesamt sehr. Er zeigte seine Gefühle und brauchte zwar eine Weile, um Hilfe anzunehmen, aber irgendwann öffnete er sich.
Die Handlung selbst gefiel mir gut. Es geht darum, einen geheimen Krieger zu finden. Ford hat dafür einen Auftrag erhalten, und zusammen machen sie sich auf die Suche. Anhand der Beschreibung hatte ich etwas in Richtung Indiana Jones oder The Lost City erwartet – und teilweise war es auch so. Leider kam die Ausgrabung selbst etwas zu kurz, obwohl mich dieser Teil der Geschichte sehr interessiert hätte. Es war spannend, wie Corrie auf die Idee kam, wo sie suchen sollten, was sie dabei entdeckten und wie die Ausgrabung selbst ablief. Diese Szenen waren jedoch leider eher kurz und nicht so ausführlich, wie ich es mir gewünscht hätte.
Im größten Teil des Buches dreht sich alles um die Beziehung zwischen Corrie und Ford. Sie kennen sich von der Uni und waren damals ineinander verliebt. Doch aufgrund von Misskommunikation ging damals alles schief. Jetzt, Jahre später, kommen sie sich wieder näher, und zwischen ihnen gibt es jede Menge sexuelle Spannung. Ich fand es sehr gelungen, wie sich ihre Beziehung langsam wiederentwickelte – zunächst hassen sie sich, doch dann freunden sie sich wieder an. Aber leider ging mir die romantische Entwicklung irgendwann etwas zu schnell, und der Fokus lag plötzlich fast nur noch auf ihnen, was ich ein wenig schade fand.
Gegen Ende gibt es dann doch noch einige überraschende Wendungen. Hier hatte ich den Indiana Jones-Moment, auf den ich die ganze Zeit gewartet hatte. Das Ende fand ich insgesamt gelungen, da die Story noch eine unerwartete Wendung nahm und alle Charaktere auf ihre Weise ihr verdientes Abschlusskapitel fanden. Nicht alle meine Fragen wurden beantwortet, aber insgesamt fühlte sich das Ende rund an. Ich gehe davon aus, dass auch in Band zwei einige der Charaktere hier wieder auftauchen werden, und es wird interessant sein zu sehen, was aus ihnen geworden ist.
- André Milewski
Die Falkenburg Chroniken / Die Falkenburg-Chroniken: Der Ägyptologe
(29)Aktuelle Rezension von: abookslifeInteressiert ihr euch für ägyptische Geschichte? Vor allem wenn es um alte Götter, ägyptische Gräber, Flüche und Aberglaube geht? Ich finde die Themen rund um geheime Schätze, alte Relikte und Sarkophage wie die von Tutanchamun extrem spannend, vor allem, wenn Übernatürliches eine gewisse Rolle spielt. Umso größer war auch meine Freude beim Lesen der Auftakt der Falkenchroniken von Andre Milewski. Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar.
Zum einen haben wir einen tollen Protagonisten, den wir bei seinen Ausgrabungen bzw. Forschungen begleiten. Auch wenn wir zu Beginn der Geschichte nur in einzelnen Abschnitten über ihn, bzw. sein Leben und seiner Vergangenheit erfahren, so ist er sofort ein interessanter und sympathischer Charakter und der Leser entwickelt durchgehend eine Empathie gegenüber ihn. Der Autor schafft es, bei dem Leser durchgehend die Neugier aufrechtzuerhalten. Hier hätte sein Leben mehr durchleuchtet bzw. erzählt werden können. Aber das wird sich voraussichtlich im Band 2 ändern.
Zum anderen haben wir einen tollen Erzähl- und Schreibstil. Schon die ersten Momente in den Gräbern und die einzelnen dunklen Gänge und geheimnisvollen Entdeckungen darin, sind äußerst genau beschrieben und projizieren beim Leser authentische und magische Bilder vor dem inneren Auge. Umso mehr habe ich mich gefreut, als der Autor hier auch mit Fakten und tatsächlichen Namen von wichtigen Personen die Geschichte ausgeschmückt hat. Zwar wird hier eine fiktive Handlung mit weiteren erfundenen Charakteren wiedergegeben, dennoch ist sie dem Autor ausnahmslos gelungen.
Ein wichtiger Kritikpunkt hat sich beim Lesen dennoch entwickelt, nämlich die Sprache. Natürlich sollte hier jedem Bewusst sein, dass ihn eine tolle Erzählung, einige spannende Fakten und Wendungen erwarten. Dennoch fällt auf, dass die Erzählung sehr einfach und leicht gehalten wurde. Auch, wenn sich das Buch toll lesen lässt. Hierbei will ich weniger auf die sehr wohl gelungene Handlung selbst sondern vielmehr auf die Worte und Sätze des Autors hinweisen. Die Spannung ist ihm gelungen, dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass da mehr geht.
Wow, was für ein schönes Abenteuer mit spannenden Orten und interessanten Fakten. Ich liebe das Setting, umso mehr hatte ich Spaß beim Lesen und selbst entdecken. Für Fans von historischen aber auch abenteuerreichen Geschichten ein absolutes Muss. Aber auch so, ist das Buch für mich eine große Empfehlung für alle. Nicht perfekt, aber wohlverdiente 4,5 von 5 Sternen!
- Barbara Wood
Die sieben Dämonen
(151)Aktuelle Rezension von: NiWaMark ist begeisterter Ägyptologe, der sich seiner Beziehung zuliebe vom Wüstensand zurückgezogen, und stattdessen die Rolle des Vortragenden an Universitäten angenommen hat. Als seine Karriere unerwartet knickt, wird ihm ein erstaunliches Angebot gemacht: Er soll die mysteriösen Ausgrabungen eines Archäologen namens Ramsgate rekonstruieren und statt ihm, den rätselhaften Fund aus den Fängen der Wüste befreien.
Dem Cover nach ist „Die sieben Dämonen“ ein Liebesroman, der in die beißende Hitze der Wüste führt. Zwar habe ich bei der Inhaltsbeschreibung mit einem faszinierendem Rahmen gerechnet, war aber äußerst erstaunt, dass sich das Buch als großartiger Schauerroman mit Abenteuercharme herausstellt. Ich bin begeistert!
Es fängt damit an, dass Mark einen herben Rückschlag seiner Karriere erleidet und er gleichzeitig ein spannendes Angebot erhält. Es wurde das mysteriöse Tagebuch des Archäologen Sir Ramsgate gefunden, der vor Jahrzehnten bei Ausgrabungen in Ägypten ums Leben kam. Nun soll Mark diese Expedition fortsetzen, obwohl niemand weiß, wem oder was Ramsgate einst auf der Spur gewesen ist.
So reisen wir in den 1990er-Jahren nach Ägypten und haben dafür ein mehrköpfiges Team zusammengestellt: Mark wird u.a. von seinem besten Freund Ron begleitet, der selbst als (Schreibtisch-) Archäologe tätig ist. Zudem schließen sich die Auftraggeber der Expedition an, weil sie selbst am Wüstensand und die Ausgrabungen teilhaben möchten.
Die Handlung ist relativ klassisch aufgebaut. Es ist ein eher typischer Schauerroman im ägyptischen Ausgrabungsgewand, der Hieroglyphen entschlüsselt, Rätsel entziffert und auf Überraschendes stößt. Obwohl das Konzept rasch durchschaut ist, schreibt Barbara Wood auf einem hohen Schauer- und Spannungsniveau, sodass man den Roman kaum aus der Hand legen kann.
Die Autorin hat ein paar grausliche Schmankerl eingestreut, die dem einen oder anderen Leser zu heftig sein könnten. Dennoch sind diese Szenen so beschrieben, dass sie nicht arg ins Detail gehen, weil genau an den richtigen Stellen sozusagen die Kamera schwenkt.Mich haben diese Passagen äußerst positiv überrascht, da ich damit überhaupt nicht gerechnet hatte.
Außerdem lässt die Autorin souverän die ägyptische Kultur der alten und neuen Zeit einfließen. Während die Archäologen die Vergangenheit im Wüstensand suchen, über Schriften brüten und sich mit damaligen Begebenheiten auseinandersetzen, begegnen sie zugleich der hiesigen Bevölkerung, die mit ihren Sitten und Gebräuchen im Gegensatz zur westlichen Welt fremd und exotisch erscheint. Die Autorin bleibt zumeist vage, umreißt dennoch die Handlung mit den kulturellen Gegebenheiten, sodass es ein facettenreiches und fesselndes Bild ergibt.
Hinzu kommt die Beschreibung des Wüstenklimas, die einen selbst bei Kälte den Schweiß aus den Poren treibt. Der Sand glüht unter den Sohlen, die Sonne knallt auf den Kopf und man fühlt, wie sie einem beim Lesen die Haut versengt.
Mir hat dieses Abenteuer extrem großen Spaß gemacht, weil es ein schillerndes, spannendes und schauerliches Erlebnis war. In erster Linie empfand ich es als Schauerroman, der aufgrund des aufregenden Hintergrunds um das Alte Ägypten, die kulturellen Einblicke der Gegenwart und der packenden Konstellation zwischen den Figuren ein richtiger Pageturner war.
Meiner Meinung nach ist „Die sieben Dämonen“ ein Buch für Grusel- und Ägypten-Fans gleichermaßen, wie auch für Leser, die Spannung und Abenteuer lieben.
- Douglas Preston
Old Bones - Tote lügen nie
(104)Aktuelle Rezension von: Nathaly_SchusterDer Schreibstil ist sehr spannend und gut, die Kapitel sind interessant zu lesen und gerade durch die unterschiedlichen Sichtweisen der verschiedenen Personen ist man sehr in der Story gefangen. Gerade alles was das Gold/Schatz Thema angeht hat es mich sehr gecatcht und man hat sich natürlich gefragt wer wie davon wusste und was jetzt nun alles dahinter steckt.
Corrie und Nora waren jeweils sehr sehr cool und gerade zum Ende hin als sie endlich sich zusammengeschlossen haben konnte es ja nur gut werden, auch Dr, Fugit mochte ich bis zu den einen Moment echt sehr gerne weil sie immer nett war und Nora viel zugetraut hat.
Wer dann letztendlich für alles verantwortlich war und wie das alles raus kam war heftig. Gerade wie sich das alles aufgebaut hat, so hat man echt nie gedacht was da wirklich passiert und vorallem wer von den Personen nun ein falsches Spiel spielt. Das ende war heftig und man hat sich während der ganzen Suche über direkt mit vor Ort gefühlt und man wurde wie Kelly einfach genauso getäuscht.
Ich freue mich auf die restliche Reihe und werde sie bestimmt lesen.
- Kate Mosse
Das verlorene Labyrinth, Special Edition, 3 Blu-rays
(294)Aktuelle Rezension von: til_topmanWer sich für das Schicksal der Katharer interessiert, für den 4. Kreuzzug und die unheilige Allianz zwischen französischem König und Papst, der wird hier gut abgeholt. Natürlich bleibt es ein fiktiver Roman, aber die belegten historischer Ereignisse werden passend eingebunden, man bekommt einen unmittelbaren Eindruck - und bewegt sich nachher durch das Languedoc mit anderen Augen.
Der zweite Part des Buches (die Kapitel wechseln stets zwischen Mittelalter und Gegenwart) ist rein spekulativ und zielt auf eine jahrhundertealte Geheimgesellschaft ab. Aber auch das ist in sich schlüssig und spannend erzählt. Der literarische Kniff funktioniert gut!
- Yrsa Sigurdardottir
Das glühende Grab
(118)Aktuelle Rezension von: WirkommuEindrucksvoll und bildreich wird hier der Weg einer Anwältin beschrieben, die die Unschuld ihres Mandanten beweisen will. Der wird sowohl des lange zurückliegenden Mordes an vier unbekannten Personen beschuldigt, deren Skelette man in dem von einem Vulkanausbruch verschütteten Elternhauses gefunden hat. Das Haus wird nach vielen Jahren ausgegraben, was der Mandant zu verhindern trachtet, was ihn schuldig erscheinen lässt. Als dann auch noch die ehemalige Freundin, die ihn entlasten könnte, ermordet wird, zieht sich die Schlinge um ihn immer weiter zu. Aber es gibt eine Menge anderer Personen in seinem Umfeld, die etwas zu verschweigen haben und die einzige Zeugin, die Licht zumindest in den Mord an der ehemaligen Freundin bringen könnte, ist mit Magersucht im Krankenhaus weggesperrt und niemand hört auf ihre Versuche, sich verständlich zu machen. Spannend bis zum Schluss, mit zahlreichen Wendungen.
- SUSAN MALLERY
Was nicht passt, wird küssend gemacht
(61)Aktuelle Rezension von: ScheckentoelterAuch dieses Mal schaffte es Susan Mallery mit ihrem lustigen und lockeren Schreibstil mich zu überzeugen.
Denn auch diese Geschichte aus Fool's Gold war wieder lustig und romantisch. Und das Cover blieb der Reihe treu. Dazu muss ich sagen die Cover sind auch einfach klasse.
Dieses Mal geht es um Nevada und zwei alte Bekannte die die Stadt aufmischen. Einfach nur toll. Alledings fängt diese Story erst relativ spät an interessand zu werden.
Trotz allem ist diese Reihe einfach lesenswert. - Kenneth Oppel
Vom Suchen und Finden
(32)Aktuelle Rezension von: helenscreativeobsessionMeine Meinung
Cover und Titel: Das Cover sowie die Innengestaltung sind sehr aufwändig gemacht. Besonders die vielen Details, die es auf dem Cover zu entdecken sind, machen das Cover zu einem Blickfänger. Ich liebe auch die Zusammenstellung der Farben. Und nebenbei passt er übrigens auch perfekt zur Geschichte. Im Buch drinnen finden sich zwei Schrifttypen einer für Rachels Sicht und einer für die von Samuel. Auch der Titel ist sehr originell.
Schreibstil: Der Schreibstil kommt ohne grossen Schnick-Schnack aus und ist erfrischend einfach gehalten. Die Gefühle kommen aber trotzdem sehr echt rüber.
Inhalt: Als erstes: Die Geschichte spielt in der Vergangenheit, irgendetwas um 1912 herum (also auf jeden Fall nach dem Bürgerkrieg). Das allerdings ist mir erst nach den ersten 100 Seiten so richtig klar geworden. Ich bin zwar immer wieder über Dinge gestolpert wie Telegramme oder dass Frauen nicht zur Universität gehen können, gänzlich begriffen habe ich es allerdings erst, als sie eine Kutsche genommen haben. Ich bin schlichtweg gar nicht auf die Idee gekommen, dass die Geschichte in der Vergangenheit spielt, da das so nur am Schluss in der Danksagung erwähnt wird.
Die Zeit, die sich der Autor ausgesucht hat, ist eine sehr ereignisreiche Zeit, wie gesagt, der Bürgerkrieg lag erst wenige Jahre zurück. Die «Weissen» drangen immer weiter in den Westen vor und versuchten den Indianer ihr Gebiet wegzunehmen und sie in immer kleinere Reservate zu treiben. Aber auch aus wissenschaftlicher Sicht war einiges los.
Die Geschichte nimmt diesen geschichtlichen Hintergrund perfekt auf und verknüpft ihn auch mit Sams und Rachles Geschichte. Der Verlauf ist perfekt. Am aller aller besten ist es, dass es zwischen den beiden nie ein wirkliches Drama gibt. Natürlich, sie streiten und sind nicht immer gleicher Meinung, aber sie lieben sich, so einfach ist das. Erstaunlich ist, dass der Wettkampf ihrer Väter die beiden nicht auseinander treibt, sondert zusammenschweisst. Ich möchte keine einzige Seite dieser Geschichte missen müssen!
Charaktere: Samuel Bolt, möchte um jeden Preis Paläontologe werden, wie sein Vater. Dieser hat es aber schwierig, da er keine Professur hat. Das reibt ihm vor allem Professor Cartland, Rachles Vater, gerne unter die Nase. Bolt, auch Rauf-Bolt genannt, kann aber ziemlich hitzköpfig sein, weshalb auch schonmal die Fäuste fliegen. Samuel schämt sich deswegen ein bisschen für seinen Vater und ist deshalb auch wütend auf ihn. Auch Samuel ist hitzköpfig, aber vor allem zielstrebig und impulsiv. Er will nicht etwas, er will alles.
Rachel Cartland, Rachel ist eine sehr moderne junge Frau, die überhaupt nicht in ihre Zeit zu passen scheint. Auch sie will Wissenschaftlerin werden, weshalb sie ständig versucht ihren Vater zu überzeugen, sie zur Universität gehen zu lassen. An Rachel gefällt mir, ihre Unkompliziertheit. Sie nimmt die Dinge so wie sie sind. Das allerdings kann manchmal dazu führen, dass ihr der Mut allzu schnell schwindet. Rachel konnte mich von Anfang an auch mit ihrer Schläue und Selbstbestimmtheit beeindrucken.
Samuel sowie Rachel machen im Verlauf der Geschichte grosse Veränderungen durch. Bevor sie sich kennenlernen hatten keiner von beiden eine Ahnung von Liebe, doch sie interpretieren diese fünf Buchstaben unter der brennenden Sonne der Badlands auf ihre ganz eigene wundervolle Weise.
Fazit
Ein wunderschönes Buch! Zwei junge Menschen, die viel unterschiedlicher nicht sein können, die aber von der Liebe und einem gut versteckten Dinosaurierskelett zusammengeführt werden.
Bewertung
⭐⭐⭐⭐⭐ - Irving Stone
Der griechische Schatz
(6)Aktuelle Rezension von: Leah_Hasjak...denn ich vermisse die Hauptfiguren.Möglicherweise würde mir der Roman besser gefallen, wäre diese Woche nicht meine Schliemannwoche und hätte ich nicht das Buch von Danae Coulmas vorher in den Händen gehalten.Aber so ist mein Geduldsfaden recht kurz, meine Nachsicht nicht vorhanden und meine Enttäuschung groß.
Stilistisch ist es mittelmäßig.Inhaltlich nicht besonders gut recherchiert, und wenn das doch gewissenhaft stattfand, ist die Interpretation der Primärquellen recht - wie soll ich es ausdrücken? - einfallslos?Fragt man mich also nach meiner Meinung zu diesem Buch, so werde ich antworten, es ist auf seine bemühte Weise elegant.Jane Austen Zitate beiseite.Irving Stone hat da keine gute Arbeit geleistet. Da gibt es nichts schön zu reden.Schliemann, folgt man zeitgenössischen Berichten, seinen Briefen und anderen Quellen, war mehr der Kinski-Typ. Ich denke da an den berühmten Ausbruch bei den Dreharbeiten mit Werner Herzog im Amazonas oder wo auch immer die waren und dort ein Boot über einen Berg zogen. Hier mal ein Link:https://www.youtube.com/watch?v=-n2kcLAYQBsJedenfalls, ein Mann mit aufbrausenden Charakter. Er hatte sich in Mykene mit Stamatakas ständig in den Haaren, weil dieser die jüngeren Schichten vor Kinskis, Verzeihung, Schliemanns Grabwut retten wollte. Der arme Stamatakas machte nur seinen Job. Leider hält es Stone weder für nötig das aufbrausende Temperament von Schliemann abzubilden, noch die undankbare Rolle des griechischen Beamten, der ihn beaufsichtigen musste.Schade. - Matthew Costello
Cherringham - Eine alte Schuld
(18)Aktuelle Rezension von: steffi1506Ein Verbrechen, dass vor vielen Jahren geschah – kein Problem für Jack und Sarah.
Bei einer archäologischen Ausgrabung wurden menschlichen Überreste gefunden. Diese sind nicht wie vermutet aus der Römerzeit sondern erst einige Jahre alt.
Obwohl großer Jahrmarkt in Cherringham ist und viele Ereignisse geplant sind, beschließen Jack und Sarah sich um diesen Fall zu kümmern. Als auch noch der Versicherungsagent von Jack spurlos verschwindet, haben die beiden plötzlich alle Hände voll zu tun mit dem Fall. Welche dunklen Geheimnisse werden wohl in dem idyllischen Ort Cherringham entdeckt?
Ein weiterer Kriminalfall für Jack und Sarah wurde mit „Eine alte Schuld“ geschrieben. Die Protagonisten sind wirklich äußerst sympathisch und es macht Spaß mit ihnen diesen Fall zu entdecken. Auch die Schreibweise dieses Krimis ist flüssig geschrieben und einfach zu verstehen.
Leider war der Start etwas langatmig und monoton. Mit der Zeit wurde es dann aber doch spannend und turbulent. Dennoch wird dieser Teil von Jack und Sarah nicht zu meinen Favoriten zählen. - David Macaulay
Motel der Mysterien
(4)Aktuelle Rezension von: BuecherboteRBKlappentext:Das gesamte Gebiet der USA, einem Großreich des 3. Jahrtausends n. Chr., liegt seit der Katastrophe von 2018 unter meterdicken Ablagerungen begraben. Der Archäologe Howard Carson stößt bei seinen Ausgrabungen auf rätselhafte Ruinen und rekonstruiert mit den Mitteln der Archäologie des 5. Jahrtausends n. Chr. Lebenswelt und Kulte der Menschen des 21. Jahrhunderts n. Chr. Aus dem Inhalt von Motel der Mysterien: Umso begeisterter war der Amateurarchäologe Howard Carson, als er zweitausend Jahre später zufällig auf Spuren dieser Zivilisation stieß. Er überquerte gerade eine längst aufgegebene Ausgrabungsstätte, als mit einem Mal der Boden unter seinen Füßen nachgab. Unversehens fand er sich in einem Gang wieder, der zu einer Tür führte, hinter der eine ungeöffnete Grabkammer lag gut zu erkennen an einem Schild mit der Aufschrift DO NOT DISTURB am archaisch anmutenden Türknauf. Im Inneren der Kammer fand Carson unter anderem die Überreste zweier menschlicher Körper: Eine Person war auf einer zeremoniellen Liege vor einem Altar aufgebahrt, der offenbar dazu diente, Kontakt zu den Göttern aufzunehmen; die andere lag in der inneren Kammer in einem Sarkophag aus Porzellan. Seine unglaublichen Entdeckungen ermöglichten es Carson, nach und nach die mysteriösen Eigenarten einer längst untergangenen Kultur zu rekonstruieren. Dieses Buch zeigt mit einem humorvollen Augenzwinkern, dass auch für zukünftige Forschergenerationen gilt: Irren ist menschlich!
Über den Autor:David Macaulay, geboren 1946 in Lancashire, ist Architekt, Kunsthistoriker und Grafiker. Seit 1957 lebt und arbeitet er in den USA. Motel der Mysterien ist eines von mehreren Kinderbüchern, in denen er Geschichte bildhaft erklärt.
Persönlicher Eindruck:Das Buch enthält verhältnismäßig wenig Text, oft nur wenige Sätze auf einer Seite. Rund die Hälfte der Seiten trägt ausschließlich Illustrationen.Die Geschichte besteht aus drei Teilen: Eine kurze Einführung in die Vorgeschichte mit dem Untergang Nordamerikas, die Beschreibung der Entdeckung und Erforschung der "Grabkammer" samt Deutung der Funde und zuletzt, einem Ausstellungskatalog nachempfunden, die Beschreibung der Fundstücke. Die Texte sind im Stile einer wissenschaftlichen Abhandlung geschrieben, lesen sich aber trotzdem locker, und die Deutungen zeigen gerade durch ihre Skurrilität und Absurdität, wie weit vielleicht unsere Deutungen von Funden aus früherer Zeit an der Wahrheit vorbeigehen. Die Bleistiftzeichnungen, die archäologischen Skizzen nachempfunden sind, vervollständigen den humorvollen Blick auf die Wissenschaft.
Fazit:Herrlich schräg und selbstironisch, aber auch mit ernsten Gedanken dahinter. Gefällt mir ausgesprochen gut. - Michael Crichton
Dragon Teeth – Wie alles begann
(32)Aktuelle Rezension von: AkiraKishatuIch liebe den Schreibstil! So angenehm zu lesen und teils wirklich kurze Kapitel inkl. Ortsangaben, sodass man der Geschichte leicht folgen kann - Mag ich sehr, da ich zu der Kategorie Leser gehöre, die kapitelweise liest und es hasst, wenn man mitten im Kapitel aufhören muss, weil die Bahn angekommen ist, man zu müde wird oder so.
Die Story hat keinerlei Fantasy- oder Science-Fiction-Elemente und eigentlich absolut NICHTS mit Jurassic Park zu tun. Wusste ich vorher auch nicht. Fand ich aber nicht schlimm, weil man dafür eine "ausgedachte und zeitlich angepasste" Erzählung erhält, wie 2 berühmte Archäologen damals in den Dinoknochen-Wahn gekommen sind und wie gefährlich die Ausgrabungen im Wilden Westen waren. Alles spannend und interessant erzählt und durch den angenehmen Schreibstil bin ich förmlich durch die Seiten geflogen.
Ich würde das Buch prinzipiell weiterempfehlen - mit oben genannten "Warnungen".
P.S.: Ich finde es echt schade, dass es keine Neuauflage des Ursprungsbuches "Jurassic Park" (bzw. auf deutsch "Dino Park") anlässlich der Veröffentlichung dieses Buches gab.... Verpasste Chance in meinen Augen, da ich diesen Klassiker gern gelesen hätte, nachdem ich so positiv von Crichton's Schreibstil überrascht wurde.
- John Garforth
Die traurigen Toten von Highgate
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenEin Krimi zur beliebten "Mit Schirm, Charme und Melone"-Krimiserie, aber so voller Sexismus, bspw. wird Mrs. Peel permanent "Mädchen" genannt, und sie verbreitet auch selbst Frauenklischees, die ihr offenbar gesellschaftlich vermittelt wurden, so seien "Mädchen nun mal" usw., voller Rassismus (sie betrachtet einen Farbigen als schön, weil er "wie ein schöner weißer Mann aussieht, den man mit Schokolade übergossen hat"), und dieser Farbige sieht offenbar "Nigerianer" als unter sich stehend an. Sehr schlecht gealterte Krimigeschichte, heutzutage nicht mehr lesbar (diei eigentliche Krimigeschichte ist so lala).
- Barry Stiller
Informium
(14)Aktuelle Rezension von: xotilMeinung
Ein gelungener Thriller der in Ägypten startet und den Leser mit nach Berlin nimmt der Roman beinhaltet Verfolgungsjagden, Verschwörungen,rätselhafte Morde.
Die Schauplätze bildlich beschrieben der Spannungsbogen hält sich von Anfang bis Ende.
Mehr als einmal wird man als Leser vom Autor auf die Falsche Fährte gelenkt.
Ein Thrill der Spaß macht zu lesen die seiten fliegen nur so beim Lesen.
Von mir eine klare Lese Empfehlung.
- Daphne Niko
DER FEUERVOGEL
(2)Aktuelle Rezension von: Kirsten_AteeqEin weiteres tolles Buch in der Serie um Sarah und Daniel. Diesmal etwas schwerer zu verstehen, vielleicht weil die Glaubensvorstellung der Indianer mir so fremd war, aber das Buch ist ein Lesegenuss!
- Barry Stiller
Ein Fall für Peter Conrad / Blut
(13)Aktuelle Rezension von: HarryBaumannNach der Lektüre von »Informium« und »Die Ersten« (der arme Peter allein in Kanada ohne die vorlaute Lisa) war ich gespannt wie der sprichwörtliche Flitzbogen auf das neue Werk des Autorenduos Dana und Barry Stiller.
Da ich vor langer Zeit mal ein populärwissenschaftliches Buch über Archäologie gelesen hatte, ging ich nicht völlig unbeleckt ans Lesen. Zudem interessiere ich mich für Geografie und Geschichte, kenne aber von London leider nur den Flughafen Heathrow.
Die Protagonisten zoffen sich wie gewohnt, sind aber kongeniale Partner, wenn es darum geht, Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Dabei müssen sie in diesem Fall auch Friedhofsmauern übersteigen und durch unterirdische Kanäle waten.
Der Plot ist zunächst verwirrend. Das ist Absicht und geschickt gemacht. Dann blinkten beim Lesen überall rote Pfeile, auf denen stand: Vampire in London! Maßgeblichen Anteil hatte daran der profilierungssüchtige Professor Small.
Es war zu offensichtlich, um die Lösung zu sein. Dennoch schaute ich mir noch einmal die Dokumentation »Dracula – die wahre Geschichte der Vampire« an (Mediathek ZDF, Terra X, Titel eingeben). Die Furcht vor Untoten und damit verbundene Graböffnungen beschäftigte die Menschen in der Vergangenheit so sehr, dass Kaiserin Maria Theresia am 01. März 1755 den sogenannten »Vampir-Erlass« verkünden ließ.
Als Lisa und Peter, aber auch andere dem wahren Geheimnis der Grablegungen in Brompton Cemetery immer näherkommen, geraten sie in tödliche Gefahr.
Wieder einmal ein spannender Thriller aus der Wortschmiede von Dana und Barry Stiller. Das profunde Wissen über Archäologie wird dem Leser nähergebracht, ohne den Fluss der Handlung zu bremsen.
Eine Bitte an die Autoren: Lasst mich und die anderen Fans nicht zu lange auf »Informium 2« warten!
- Karolin Küntzel
Entdeckungsreise unter die Erde
(11)Aktuelle Rezension von: MaunzerleEntdeckungsreise unter die Erde
Was verbirgt sich unter deinen Füßen?
Autor: Karolin KüntzelIllustration: Ilonka Baber
Verlag: Circon
Lesealter: 8-10
Klappentext:
Eine spannende Entdeckungsreise unter die Erde
Bereit für eine phänomenale Reise in verborgene Welten? Von Tieren unter der Erde über das Innenleben eines bedrohlichen Vulkans bis hin zu prächtigen Bodenschätzen, dieses Kinderbuch entführt Dich mit eindrucksvollen Fotos und Illustrationen in das mysteriöse Leben unter der Erde! Erkunde in spannenden Texten die Geheimnisse des unterirdischen Reichs und erfahre unter anderem, wie die Erde geologisch aufgebaut ist und mit welchen raffinierten Geräten Tunnel durch die Gesteinsmassen gegraben werden.
Das erwartet Dich auf Deiner Expedition in die Tiefe
Besuche in diesem Naturbuch dunkle Höhlen und Forschungsstationen, begleite Archäologen zu spektakulären Ausgrabungen von Städten, Fossilien und Skeletten, folge beeindruckenden Fluchttunneln und entdecke noch vieles mehr:
Unterirdische Naturschauspiele: Von lavadurchströmten Vulkanen bis zu wütenden Geysiren, unter der Erde passiert so einiges, was sich dem menschlichen Auge entzieht.
Tiere unter der Erde: Beobachte die tierischen Untergrundbewohner bei ihrem Treiben, wie zum Beispiel den flink buddelnden Maulwurf oder den wendigen Regenwurm.
Unterirdische Pflanzen: Erforsche unter anderem verworrene Wurzelgeflechte oder bizarre Pflanzenwelten. Hier gibt es einiges zu entdecken!
Berufe unter der Erde: Auch unter der Erdoberfläche wird fleißig gearbeitet. Schaue dem hart schuftenden Bergarbeiter oder auch dem U-Bahn-Fahrer bei ihrer Arbeit über die Schulter!
Clever lernen mit Antolin: Löse spannende Aufgaben, prüfe Dein Wissen und sammele Punkte!
So hast Du die Welt unter der Erde garantiert noch nie gesehen! In diesem Kinderbuch lernen Kinder ab 8 Jahren, was alles unter ihren Füßen passiert.Meinung:
Vorab, es ist ein super tolles Buch wo auch die Erwachsenen noch vieles entdecken können!
Das Buch ist gut in 7 Kapitel gegliedert. Am Anfang wird der Aufbaue der Erde erklärt und dann alles rund um das Thema unterirdische Naturschauspiele, Tiere unter der Erde, Unterirdische Pflanzen, Berufe unter der Erde und Clever lernen mit dem Quiz in der Antolinapp.
Auch spannend werden Mythen und Geheimnisse aufgegriffen.Die großen Doppelseiten sind farblich total ansprechend gestaltet mit vielen Fotos und Illustrationen. Die Texte dazu sind kurz und knackig mit den wichtigsten Informationen gehalten.
Das Buch ist ab 8 Jahre aber die tollen Bilder und Fotos interessieren bestimmt auch schon jüngere Kinder und selbst wir Eltern fanden es sehr informativ.
Den Kindern haben wir „aktiven Seiten“ zum Mitmachen besonders gefallen.
Es gab schon leckeren Maulwurfskuchen bei uns und das Züchten von Kristallen steht noch aus.Man fliegt regelrecht durch das Buch und ich bin mir auch sicher, dass es ein Buch ist, was man oft nochmal zur Hand nimmt.
Und wenn es zum Sachunterricht in der Grundschule oder der Freizeitgestaltung am Wochenende ist. - Jenny Völker
Götterflüstern. Gefundene Liebe
(44)Aktuelle Rezension von: 18honey18Wir begleiten Elli,sie ist mit Herz und Seele Archäologie und gräbt wie jedes Jahr in Delphi. Leider ist ihr Partner nicht so begeistert aber das stört Elli wenig vor allem nachdem sie eine Statue der griechischen Göttin Athena findet und diese sehr leicht wirkt obwohl sie aus Mamor ist.
Welches Geheimnis verbirgt die kleine Statue? Was hat es mit diesem geheimnisvolle aber doch sehr attraktiven Gutachter auf sich? Woher kommen plötzlich die Stimmen? Wem kann Elli noch vertrauen?
- Andreas Eschbach
Das Jesus-Video 1-4. Die komplette Hörspiel-Reihe nach Andreas Eschbach
(4)Aktuelle Rezension von: FlaventusDer Roman »Das Jesus Video« ist 1998 erschienen und hat schon entsprechend viele Jahre auf dem Buckel. Seither wurde er in etliche Sprachen übersetzt, 2002 mehr recht als schlecht verfilmt, 2014 als Hörbuch in zwei Teilen eingesprochen und 2020 als Hörspiel vertont. Das Hörspiel ist mit knapp 4 Stunden Hörzeit deutlich kürzer als das Hörbuch, das auf gut 44 Stunden Hörzeit kommt.
Anders als der Film bleibt das Hörspiel relativ dicht an der Buchvorlage und konzentriert sich auf die actionreiche Handlung. Es wird bei einer Ausgrabung ein 2.000 Jahre altes Skelett gefunden, dem eine Bedienungsanleitung einer hochmodernen Videokamera beigelegt wurde. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um einen Zeitreisenden handelt, der Jesus gefilmt hat. Und schon beginnt der Wettlauf gegen die Zeit und einigen Parteien, die alle die Kamera suchen, auf der ein entsprechendes Video vermutet wird.
Andreas Eschbach ist sicherlich nicht der erste Mensch, der sich fragt, was wohl auf einem Videoband festgehalten wird, wenn Jesus seinerzeit gefilmt worden wäre. Das spiegelt sich in dem Ende wider, das meiner Meinung nach sehr gut vom Autor umgesetzt wurde. Ebenso gut umgesetzt wurde das Hörspiel, bei dem Sprecher und Sprecherinnen zum Einsatz kamen, die die Vertonung sehr gut gemeistert haben.
Fazit
Auch wenn das Hörspiel deutlich kürzer als das Hörbuch ist, so ist es in meinen Augen doch sehr unterhaltsam und transportiert den Inhalt des Buchs in einer ausgesprochen spannenden Art und Weise. Der Gesamtplot erscheint vollständig und ich hatte zu keinem Moment das Gefühl, als würde etwas Wesentliches fehlen. Deshalb kann ich das Hörspiel wärmstens empfehlen, wobei es vollkommen egal ist, ob die Handlung schon bekannt ist oder nicht. - Agatha Christie
Reise in ein fernes Land
(14)Aktuelle Rezension von: buch_klatsch╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞
Ich hätte niemals, wirklich niemals, gedacht, dass ich ein Buch von Agatha Christie abbrechen würde, aber irgendwann ist immer das erste Mal und dann ist es bei dieser Biografie so gewesen.
Der Einstieg ins Buch hat mir richtig Spaß gemacht! Man erlebt Agatha Christie als Ehefrau und Abenteurerin, fast nervös beim Packen für ihre Reise. Ihr Witz und kleine Anekdoten haben mich anfangs zum Schmunzeln gebracht.
Mit der Zeit verlor sich die Biografie jedoch in so vielen Details, dass ich kaum folgen konnte. Jede Begegnung, jeder Begleiter und jedes Ausgrabungswerkzeug wurden so ausführlich geschildert, dass mir die Nähe fehlte. Ich hatte mir mehr persönliche Einblicke erhofft.
Durch die vielen Details habe ich am Ende das Buch dann doch abgebrochen. Für alle, die Spaß an detailreichen Schilderungen haben, ist das Buch sicherlich etwas.
╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧
Trotz Neugier habe ich mich beim Lesen verloren und das Buch letztendlich abgebrochen.
╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚
1 / 5 ⭐️ - Abbruch ❌
Liebste Grüße 📚📖,
Jeanette.






















