Bücher mit dem Tag "ausgrabungen"
41 Bücher
- Andreas Eschbach
Das Jesus-Video
(806)Aktuelle Rezension von: miss_chipsNachdem ich das Buch nun schon ein wenig länger im Regal stehen hatte, habe ich es endlich im Urlaub gelesen und war begeistert.
Im Grunde geht es um eine archäologische Ausgrabung in Israel, bei der ein mysteriöses Benutzerhandbuch für eine Videokamera gefunden wird. Das Seltsame ist, dass diese genau neben einem 2000 Jahre alten Skelett lag. Nach kurzer Überlegung ist man sich sicher, dass vor 2000 Jahren Jesus Christi gefilmt worden sei. Natürlich geben sie dann alles, um dieses Jesus-Video zu finden.
Anfangs hatte ich ehrlicherweise ein paar Probleme in die Geschichte hineinzukommen, da alle Charaktere vorgestellt werden. Wenn man dachte, dass man nun alle kennt, kamen wieder neue dazu. Die vielen POV-Wechsel waren spannend und erleichterten das Verständnis der Geschichte, bedeuteten aber auch, dass ich die ganze Zeit alle Handlungsstränge und persönlichen Eigenschaften der Charaktere mental präsent haben musste. Ich mochte nicht alle Charaktere und es sind auch nicht alle so geschrieben, dass man sie sympathisch finden soll. Insgesamt half es mir jedoch, die Motivationen und Perspektiven der Charaktere zu verstehen. Hier und da wusste man auch mehr als die jeweiligen Protagonisten des Kapitels und es war interessant zu sehen, wie eine Handlung auf verschiedene Weisen interpretiert werden konnten.
Während des Lesens habe ich nicht nur eine spannende Geschichte erlebt, sondern auch wirklich viel gelernt. Man merkt, dass der Autor Recherche betrieben hat, um das worüber er schreibt, so detailreich wie möglich zu erklären. Einerseits ist das hilfreich, andererseits kann es manchmal ein wenig zu sehr in die Tiefe gehen, wenn man sich für bestimmte Themen nicht interessiert. Ich persönlich möchte diese vielen Details und Informationen. Auch, wenn sich vieles über die Jahrzehnte seit Veröffentlichung verändert hat.
Nicht nur die Charaktere, sondern auch ich haben dem Ende sehr entgegengefiebert. Ich wollte unbedingt wissen, was es nun mit dem Jesus-Video auf sich hat und ob es überhaupt existiert. Die Auflösung war meines Erachtens ernüchternd. Es gab Zeitsprünge, die meines Erachtens nicht gut ausgeführt worden sind, und keine richtige Erklärung, wie alles stattgefunden hat. Vielleicht bin ich diesbezüglich auch ein wenig pingelig.
Alles in Allem mochte ich das Buch sehr. Es hat interessante Aspekte von Religion und Vergangenheit beleuchtet. Zudem hat es Fragen in Bezug auf Religion, Moral und subjektiver Wahrnehmung aufgemacht, die man vermutlich gar nicht so einfach beantworten kann, selbst wenn ich es mir wünsche.
- Tana French
Grabesgrün
(625)Aktuelle Rezension von: TiganaHier fand ich den Klappentext interessant, noch dazu war es mein erstes Buch der Autorin.
Und ich bin noch im Zwiespalt, ob es auch mein letztes war.
Denn, Spoiler: es war das schlechteste Hörbuch im letzten Jahr für mich. Sorry.
Ich kam so überhaupt nicht in die Story rein, die Protagonistin blieben mir fern und auch die Ereignisse rund um Rob waren eher verwirrend.
Durch dieses Hörbuch habe ich mich echt durchgequält, weil ich immer dachte: gleich, gleich kommt was Spannendes, was mich interessiert, was den Reiz der Story ausmacht.
Was soll ich sagen? Es kam nicht.
- Barbara Wood
Die sieben Dämonen
(153)Aktuelle Rezension von: NiWaMark ist begeisterter Ägyptologe, der sich seiner Beziehung zuliebe vom Wüstensand zurückgezogen, und stattdessen die Rolle des Vortragenden an Universitäten angenommen hat. Als seine Karriere unerwartet knickt, wird ihm ein erstaunliches Angebot gemacht: Er soll die mysteriösen Ausgrabungen eines Archäologen namens Ramsgate rekonstruieren und statt ihm, den rätselhaften Fund aus den Fängen der Wüste befreien.
Dem Cover nach ist „Die sieben Dämonen“ ein Liebesroman, der in die beißende Hitze der Wüste führt. Zwar habe ich bei der Inhaltsbeschreibung mit einem faszinierendem Rahmen gerechnet, war aber äußerst erstaunt, dass sich das Buch als großartiger Schauerroman mit Abenteuercharme herausstellt. Ich bin begeistert!
Es fängt damit an, dass Mark einen herben Rückschlag seiner Karriere erleidet und er gleichzeitig ein spannendes Angebot erhält. Es wurde das mysteriöse Tagebuch des Archäologen Sir Ramsgate gefunden, der vor Jahrzehnten bei Ausgrabungen in Ägypten ums Leben kam. Nun soll Mark diese Expedition fortsetzen, obwohl niemand weiß, wem oder was Ramsgate einst auf der Spur gewesen ist.
So reisen wir in den 1990er-Jahren nach Ägypten und haben dafür ein mehrköpfiges Team zusammengestellt: Mark wird u.a. von seinem besten Freund Ron begleitet, der selbst als (Schreibtisch-) Archäologe tätig ist. Zudem schließen sich die Auftraggeber der Expedition an, weil sie selbst am Wüstensand und die Ausgrabungen teilhaben möchten.
Die Handlung ist relativ klassisch aufgebaut. Es ist ein eher typischer Schauerroman im ägyptischen Ausgrabungsgewand, der Hieroglyphen entschlüsselt, Rätsel entziffert und auf Überraschendes stößt. Obwohl das Konzept rasch durchschaut ist, schreibt Barbara Wood auf einem hohen Schauer- und Spannungsniveau, sodass man den Roman kaum aus der Hand legen kann.
Die Autorin hat ein paar grausliche Schmankerl eingestreut, die dem einen oder anderen Leser zu heftig sein könnten. Dennoch sind diese Szenen so beschrieben, dass sie nicht arg ins Detail gehen, weil genau an den richtigen Stellen sozusagen die Kamera schwenkt.Mich haben diese Passagen äußerst positiv überrascht, da ich damit überhaupt nicht gerechnet hatte.
Außerdem lässt die Autorin souverän die ägyptische Kultur der alten und neuen Zeit einfließen. Während die Archäologen die Vergangenheit im Wüstensand suchen, über Schriften brüten und sich mit damaligen Begebenheiten auseinandersetzen, begegnen sie zugleich der hiesigen Bevölkerung, die mit ihren Sitten und Gebräuchen im Gegensatz zur westlichen Welt fremd und exotisch erscheint. Die Autorin bleibt zumeist vage, umreißt dennoch die Handlung mit den kulturellen Gegebenheiten, sodass es ein facettenreiches und fesselndes Bild ergibt.
Hinzu kommt die Beschreibung des Wüstenklimas, die einen selbst bei Kälte den Schweiß aus den Poren treibt. Der Sand glüht unter den Sohlen, die Sonne knallt auf den Kopf und man fühlt, wie sie einem beim Lesen die Haut versengt.
Mir hat dieses Abenteuer extrem großen Spaß gemacht, weil es ein schillerndes, spannendes und schauerliches Erlebnis war. In erster Linie empfand ich es als Schauerroman, der aufgrund des aufregenden Hintergrunds um das Alte Ägypten, die kulturellen Einblicke der Gegenwart und der packenden Konstellation zwischen den Figuren ein richtiger Pageturner war.
Meiner Meinung nach ist „Die sieben Dämonen“ ein Buch für Grusel- und Ägypten-Fans gleichermaßen, wie auch für Leser, die Spannung und Abenteuer lieben.
- Donna Leon
Acqua alta
(262)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
Das größte Museum der Welt, Venedig, wird wie jeden Winter von Hochwasser bedroht. Vor ihrer Wohnung wird eine Archäologin zusammengeschlagen, ein renommierter Museumsdirektor wird ermordet. Ganz Venedig ist entsetzt. Beide Fälle will Commissario Brunetti mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit aufklären. Und bald steht das Wasser auch denjenigen bis zum Hals, die so falsch sind wie die Kunst, mit der sie handeln.
Fazit
Commissario Brunetti ist äußerst sympathisch, auch seine Familie wirkt sehr zugänglich und ich mag die kleinen Einblicke, die wir immer wieder bekommen. Die Handlung selbst ist spannend und interessant.
- Douglas Preston
Old Bones - Tote lügen nie
(106)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeBei diesem Buch bin ich überrascht, dass es mir nicht besser gefallen hat. Das Thema hat mich direkt angesprochen. Archäologie finde ich grundsätzlich sehr spannend. In Kombination mit diesem doch sehr interessant klingendem Kriminalfall hätte es genau mein Buch sein müssen. Tatsächlich fand ich es "nur" okay. Ein durchaus gutes Buch, das für mich aber auch deutliche Längen hatte...
Trotzdem werde ich den zweiten Band dieser Reihe lesen. Vielleicht fesselt mich die Story mehr!?
02.05.2026
- Volker Klüpfel
Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)
(190)Aktuelle Rezension von: MonikaAusgrabungen mit dem Erfolg von praehistorisch anmutenden Knochenfunde in einer bewirtschafteten Tongrube bringen allgemeine Unruhe in die Nachbarschaft, und nach einem Leichenfund bei einer offiziellen Veranstaltung, auch in die Polizeiarbeit.
Hitze, Verlockung sich mit Internet Platforen auseinanderzusetzen, ein Flohmarkt und weitere Ablenkungen im Privatleben von Kommissar Kluftinger unterbrechen die Ermittlungen, die sowieso sehr umständlich verlaufen, zusätzlich und nehmen dem Buch einen Spannungsaufbau.
Keiner der Erzählstränge wird abgeschlossen, es wirkt, alsob Ideen gesammelt wurden, um den Text zu füllen, und auch die Auflösung des Krimialgeschehens ist schwammig und bleibt ohne Abschluss.
Kommissar Kluftinger ist regelrecht zu bedaueren betreffs der Ausgestaltung seiner Figur.Überzeichnet als Internet- Fremdling und beinah vertrottelt in seiner Fahrlässigkeit im Rahmen der Ermittlung., so scheint er sich z u entwickeln. Das hat er keinesfalls verdient.
Schade.
- Alberto Angela
Pompeji
(25)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeVon der Geschichte von Pompeji hat sicherlich schon jeder von uns gehört. Eine Stadt aus der Antike, die nach dem Ausbruch des Vesuvs am 23. Oktober 79 n.Chr. unter Vulkan- und Lavamassen begraben wurde. Tausende von Menschen fanden dabei den Tod. Die untergegangene Stadt wurde fast 2000 Jahre später erst wieder entdeckt und die Ausgrabungen laufen noch bis heute. Gipsabdrücke von Menschen im Moment ihres Todes, Straßen und Gassen, die Stadt wird Stück für Stück freigelegt und erzählt uns eindrucksvoll ihre Geschichte. Doch was passierte damals am tragischen Tag genau ? Wie lebten die Menschen damals ? Was mögen sie kurz vor und in ihren letzten Stunden des Lebens gefühlt und erlebt haben ?
Alberto Angelo verbindet in diesem Buch geschickt wissenschaftliche Fakten verbunden mit einem romanartigen Charakter. Dadurch ist das ganze kein trockenes langatmiges Sachbuch, sondern lässt sich sehr spannend und mitreißend lesen. Alberto Angelo nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Pompeji und die Nachbarorte. Anhand von diversen (tatsächlich nachweislich existenten Persönlichkeiten) aus diesen Städten beschreibt er das Leben in Pompeji an Tag vor dem Ausbruch bis hin zum Ausbruch und danach. Er nimmt seine Leser regelrecht an die Hand, schreibt in Form von einem "wir", zieht mit uns durch die Straßen und Häuser. Dadurch erlebt man einen ganz alltäglichen Alltag der in der Tragödie endete. Daneben gibt es die wissenschaftlichen und historischen Fakten. Historische Funde werden in die Geschichte mit eingewebt, wir erfahren was wem gehörte. Die verschiedenen Häuser werden dargestellt, die Bauweise, die Malereien, die Sitten und Bräuche. Sklaven, hohe Persönlichkeiten, Bäcker und andere Bewohner. Die "Graffitis", die noch heute erkennbar sind. Und was vorallem beeindruckend war, der Ausbruch selber. Die verschiedenen Phasen werden eindrucksvoll beschrieben und erklärt. Der Leser hat das Gefühl mittendrin zu sein und sich doch das Ganze von außen, von der sachlichen Perspektive zu betrachten.Mein Fazit: Hier wird Geschichte lebendig. Genau so beeindruckend wie das Cover, ist auch der Bildteil im Buch selbst, bei dem wir nicht nur Fotos aus Pompeji sehen, Menschen und Straßen, sondern auch rekonstruierte Grafiken von z.B. dem Inneren der Gebäude. Für jeden geschichtsinteressierten Menschen absolut spannend mehr zu erfahren und tiefer einzutauchen.
- Kathy Reichs
Totgeglaubte leben länger
(336)Aktuelle Rezension von: blue-jenDiesmal führt die Leiche und der Verdächtige Dr. Brennan und Detective Ryan nach Israel, der Anfang der Geschichte ist wieder gut gemacht, man bekommt vieles von der Arbeit im Labor mit und kann die Anfänge der Geschichte gut durchschauen, die Verbindung Richtung Israel und den verschwundenen Knochen war mir dann doch zu absurd und auch das Ende machte nicht wirklich glücklich.
Leider kam auch in diesem Buch gar keine Spannung auf, was daran lag, dass es sich sehr viel um die religiösen Ideen von Jack drehte. Jack war mir auch total unsymphatisch. ich habe nicht verstanden wieso Tempe ihn alles machen lässt und auch Ärger auf sich nimmt nur um seine Ideen zu verfolgen. Ebenso blieb Ryan sehr schwach in diesem Band.
Insgesamt für mich der schwächste Teil der Reihe
- Elif Shafak
Am Himmel die Flüsse
(151)Aktuelle Rezension von: GundolfElif Shafak führt Handlungsstränge aus verschiedenen Zeiten zusammen. Das beginnt in der mesopotamischen Antike, führt aber hauptsächlich ins 19. Jahrhundert und in die Jetztzeit, Durch Keilschrift und das Zeichen für Wasser, Begebenheiten im Zweistromland und die Geschichte der Jesiden ist alles miteinander verbunden.
Im 19. Jahrhundert wird die Geschichte des Assyriologen George Smith in vielen Details nachgezeichnet, der die Keilschrift entzifferte. Im Buch heißt er allerdings Arthur Smyth und weist auch ein paar fiktionale Züge auf. Mit ihm beginnt der Erzählstrang über die Jesiden, die der breiten Öffentlichkeit wohl erst durch die Massaker des Islamischen Staates (IS, ISIS, Daesch) an ihnen bekannt wurden. Über den Glauben und die Geschichte der Jesiden erfahren Leser*innen dabei sehr viel.
Shafak erzählt Smyths Geburt und Jugend in bitterer Armut am Ufer der Thames ebenso wie sein Aufstieg im Britischen Museum und seine Reisen nach Mesopotamien, wo er die Jesiden besser kennenlernt und sich in eine mehr oder weniger schamanische Frau verliebt, allerdings ohne dass es jemals zu einer Erfühllung dieser (beidseitig empfundenen) Liebe kommt.
Die Jetztzeit führt ebenfalls und gleichzeitig ins heutige London zu einer Frau mit mesopotamischen Wurzeln, die aus ihrer Ehe und dem bisherigen Leben ausbricht und ein Wohnboot auf der Thames mietet (ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt), und zu den Jesiden und den beginnenden IS-Massakern. Das ganze Buch ist einerseits wunderschön und mit seinen Liebesgeschichten "bittersüß", andererseits furchtbar tragisch und traurig, und die Schilderungen mancher Ereignisse sind ehrlich gesagt fast nicht zu ertragen. Aber sie sind bzw. waren – leider – Realität!
There are Rivers in the Sky ist ein wunderschönes und wichtiges Buch der türkisch-britischen Autorin. Sie hat es, wie alle späteren Werke, auf Englisch geschrieben. Und auch ich habe es im englischen Original gelesen, das eine wunderbare, flüssige und poetische Sprache hat. Zur deutschen Übersetzung kann ich aus diesem Grund nichts sagen, weil ich sie nicht kenne.
Für mich ist dieses Buch ein wertvoller Beitrag zur Weltliteratur. Absolut empfehlenswert. Und eine kleine Warnung: Empfindsame Leser*innen sollten sich einen Packen Taschenbücher bereitlegen …
- Boyd Morrison
Die Arche
(61)Aktuelle Rezension von: Bluesky_13INHALT
Dilara Kenner leitet eine Ausgrabung der Inka Ruinen in Peru, als Sam Watson sie auf ihrem Mobiltelefon anrief und sie nach Los Angeles bestellte.
Sie durfte und sollte mit niemanden darüber sprechen. Er schlug das Treffen in einem Cafe im zweiten Stock des Flughafenterminals vor.
Sam war ein Ersatzonkel für sie, seit vor 3 Jahren ihr Vater Hasad Arvadi verschwunden war.
Sam war inzwischen 71 Jahre alt.
Dilara war Bioarchäologin und Sam war Biochemiker, deshalb interessierte er sich auch für ihre Arbeit. Aber sie merkte, dass er sie nicht aus diesem Grund hier hergeholt hatte.
Sam sagte ihr dann endlich, dass er nur ihr vertraute und er brauchte sie. Er hatte eine Entdeckung gemacht, die auch mit Hasad Arvadi zu tun hatte, ihrem Vater.
Er sagte ihr nur, dass ihr Vater sie gefunden hatte und sie wusste sofort, was er meinte.
DIE ARCHE!!!!!
Als die beiden sich unterhielten, lies eine Frau ihre Handtasche fallen und Sam hob sie auf.
Danach ging es ihm zusehends schlechter. Er bat Dilara zu verschwinden.
Er sagte ihr nur noch, dass sie versuchen Milliarden Menschen zu töten.
Sie bat ihn ruhig zu sein und meinte er hat einen Herzinfarkt.
Er erklärte ihr, dass es die Frau mit der Handtasche war, Kontaktgift.
Was war hier los?
Sie war plötzlich in großer Gefahr.
Er gab ihr unter großem Stocken noch ein paar Namen und Stichpunkte und bat sie die Arche zu finden.
Es war wichtig, wichtig für die Menschheit!
Dan Cutter tarnte sich als Chauffeur von Hayden und brachte einen zusätzlichen Koffer in dessen Flugzeug.
Dort gab es keine Kontrollen und das Gerät konnte da sehr gut getestet werden.
Ein Langstreckenflug war genau richtig für das Vorhaben. Und Hayden war ein zusätzlicher Bonus.
Der Führer hatte eine Vision und die galt es zu erfüllen. Mit seinem Handy aktivierte Cutter das andere Handy im Bauch des Flugzeuges, er startete seinen Auftrag.
Captain Mike Hamilton flog mir Leutnant Fred Newman der Maschine von Hayden nach.
Die Air National Guard war für die Luftsicherheit zuständig.
Die Maschine von Hayden hatte einen Notruf abgesetzt.
Der Pilot hatte gemeldet, dass er schmelzen würde, er und alle anderen.
Die Flugzeuge der Air National Guard waren angewiesen, die Maschine abzuschießen, bevor sie im bewohnten Gebiet abstürzen würde.
Die Flieger entdeckten kein Leben an Bord, das war außergewöhnlich.
Was war hier passiert?
Auch als Dilara den Mann aufsuchte, den ihr Sam genannt hatte, schwebte sie in großer Lebensgefahr.
Der Hubschrauber, der sie zu einer Ölplattform bringen sollte, auf der sich Tyler Locke aufhält, stürzte ins Meer.
Tyler entschloss sich, sie auf eigene Faust zu retten, abzuwarten wäre der sichere Tot für die sieben Insassen gewesen.
MEINE MEINUNG
Wow, das Buch geht schon mit absoluter Spannung los. Es wird mit jeder Seite spannender und man will dieses Buch gar nicht mehr weglegen.
Erst stirbt Hasad, wenige Seiten später dann Sam. Und dann der seltsame Koffer.
Boah, mehr geht nicht an Spannung.
Das ist mal wieder ein Buch ganz nach meinem Geschmack.
Viele Leute, die irgendwas machen oder suchen und man weiß trotzdem nicht genau, was da vorgeht.
Genau das macht die Spannung aus. Immer wieder ein Häppchen an Informationen und mit einem Mal wieder ein Wechsel zu einer anderen wichtigen Person.
Egal wo Dilara auftaucht, dort gibt es Tote. Sie weiß nur, dass sie die Arche finden muss, sonst müssen Millionen oder gar Milliarden Menschen sterben.
Sie hat nur extrem wenig Zeit, denn sie kann sich erst am Montag mir Tyler auf den Weg machen und sie müssen bis Freitag die Arche finden.
Ulric hingegen fühlt sich als Held, denn er will die Welt verändern und er hat dieses irre Projekt ins Leben gerufen und er steckt hinter all dem.
Es kommt einem fast so vor, als meinte er, er sei Gott.
Mit dem Gift, das er in seinen Händen hat, kann er sich durchaus auch so fühlen.
Wenn Dilara und Tyler nicht gelingt ihn aufzuhalten, dann geschieht Fürchterliches.
Dieses Buch zeigt uns mal wieder sehr deutlich, wie verrückt manche Menschen sein können.
Sie streben nach Macht und Annerkennung und auf Bizarre Weise finden solche Menschen immer wieder Anhänger.
Es ist schon interessant, wie leicht sich manche Menschen manipulieren lassen.
Das Buch ist wirklich grandios geschrieben, es verliert mir keiner Seite an Spannung.
Die Spannung hält wirklich bis zum Schluss. Ein geniales Werk.
Eure Bluesky_13
Rosi
- Steve Brusatte
Aufstieg und Fall der Dinosaurier
(22)Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincessInhalt: Der Paläontologe Steve Brusatte führt durch die Evolution der Dinosaurier, von ihren Vorfahren im Perm bis hin zu ihrem Aussterben am Ende der Kreidezeit und zu den einzigen Überlebenden der Gruppe: den Vögeln.
Fazit: Es gelingt Brusatte gekonnt, wissenschaftliche Forschung mit persönlichen Erfahrungen sowie historischen Persönlichkeiten zu verknüpfen. Manchmal kam es mir eher so vor, als würde ich einen spannenden historischen Roman lesen, in dem es eben um wichtige paläontologische Entdeckungen ging.
Empfehlung: Wer sich für Paläontologie, Dinosaurier und/oder Evolution interessiert, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt!
- J.R. Dos Santos
Vaticanum
(63)Aktuelle Rezension von: vicky_1990'Vaticanum' ist ein Roman des Autors J.R. Dos Santos. Außerdem bildet das Buch den dritten Band der 'Tomás Noronha'-Reihe
Das Cover gefällt mir äußerst gut und sticht sofort ins Auge. Es passt außerdem gut zu den anderen der Reihe, der Wiedererkennungswert ist okay, könnte aber noch besser sein.
Die Geschichte rund um Tomás Noronha umfasst 101 Kapiteln, beschriftet mit römischen Zahlen sowie einen Vor- und Nachgeschichte. Außerdem beruht sie auf wahren Begebenheiten. Scheinbar erscheint die Romanserie um Tomás Noronha im Deutschen in einer anderen Reihenfolge als im portugiesischen Original, aber es sollte dem Lesevergnügen keinen Abbruch tun, denn die Romane können völlig unabhängig voneinander gelesen werden. Ich persönlich kannte bisher keinen anderen Roman, hatte aber keine Probleme, mich in der Geschichte zurechtzufinden.
Die Karte der Vatikanstadt am Anfang des Buches fand ich zur einfacheren Orientierung äußerst hilfreich und wurde von mir einige Male zu Rate gezogen. Anfangs war ich irgendwie an Robert Langdon von Dan Brown erinnert und hatte entsprechend hohe Erwartungen an das Buch. Diese wurden teilweise erfüllt, ganz kommt der Autor in meinen Augen aber nicht an Dan Brown heran. Deswegen kann ich auch nicht die volle Sternenanzahl geben.
Fazit: Der Autor bedient sich hier einiger Skandale rund um den Vatikan, gespickt mit einigen fiktiven Elementen. Dadurch schafft er es, eine authentische, spannende und äußerst interessante Geschichte zu erzählen. Ich werde mir die anderen Bücher der Reihe auf jeden Fall noch zulegen, denn ich bin gespannt, was die Figur Tomás Noronha sonst noch erleben darf.
- Bernadette Calonego
Die Bucht des Schweigens
(17)Aktuelle Rezension von: ulrikerabeDie Fotografin Lory Finning reist von Vancouver nach Stormy Cove, einem abgelegenen Küstenort in Neufundland. Dort soll sie im Auftrag der mysteriösen Mona Blackwood einen Bildband über das Dorf und seine Bewohner erstellen. Einmal angekommen ist sie fasziniert von der ursprünglichen Landschaft. Aber die Bewohner von Stormy Cove begegnen ihr mit Argwohn. Als sie erfährt, dass vor etwa 20 Jahren in einem historischen Indiandergrab ein Mädchen aus dem Dorf tot aufgefunden wurde, kommen gut gehütete Geheimnisse wieder zum Vorschein. Denn der Mörder muss heute noch in Stormy Cove leben, beschützt von der eingeschworenen Dorf- und Familiengemeinschaft.
Die Autorin Bernadette Calonego , in der Schweiz geboren und aufgewachsen, lebt und arbeitet in Kanada und als Schriftstellerin und freie Auslandskorrespondentin. In ihrem Roman „Bucht des Schweigens“ erzählt sie ein vielschichtiges Drama von Lügen, Schuld und Liebe.
»Die Polizei hatte sie vor herumwandernden Eisbären gewarnt, aber nicht vor dem Mörder, der in diesem entlegenen kanadischen Fischerdorf sein Unwesen trieb. Und nicht vor der Liebe.«
Eisbären sind bei weitem nicht das Gefährlichste, was in Stormy Cove auf Lory Finning zukommt. Es sind düstere Geschehnisse in der kalten und kargen Landschaft Neufundlands. So unwirtlich und schroff wie die Kulisse sind die Menschen in dem kleinen Ort. Eine geschlossene Gesellschaft, geprägt von Familienverbänden, wo die Männer noch das Sagen haben. Während Lory mit ihrer Kamera die Dorfbewohner beobachtet, ihre harte Arbeit aufzeichnet, lernt sie die Menschen aber auch ihre dunklen Geheimnisse immer besser kennen. Der Roman punktet mit atmosphärischen Beschreibungen der eisigen Landschaft und gibt bis zum Schluss einige Rätsel auf.
- Jodi Picoult
Umwege des Lebens
(35)Aktuelle Rezension von: scarlett59Meine Meinung:
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Beim Cover ist mir aufgefallen, dass der Name der Autorin deutlich größer als der Buchtitel gedruckt ist; meist ist es genau anders. Die bildliche Gestaltung kann ich nicht mit der Story in Verbindung bringen.
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Obwohl die Autorin einen recht klaren Schreibstil verwendet, liest sich das Buch nicht so leicht. Denn es enthält lange Passagen über Quantenphysik sowie Ägyptologie, die doch recht wissenschaftlich daherkommen. Manches habe ich verständnishalber gegoogelt, vieles aber auch einfach "hingenommen".
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Die Passagen, in denen es um Dawns Tätigkeit als Sterbebegleitung geht, sind sehr intensiv und realistisch beschrieben, was mich aktuell sehr getriggert hat. Dennoch gibt es hier viele Aussagen, die mich noch länger begleiten werden.
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Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von Dawn erzählt; kapitelweise aus Ägypten und Boston. Dazu wechselt die Erzählerin noch die Perspektive zwischen Gegenwart und Vergangenheit, was jedoch den Lesefluss nicht stört. Es ist eine gleichmäßig laufende Erzählung ohne große Höhen oder Tiefen, erst gegen Ende kommt ein wenig Dramatik auf.
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Auch wenn die Autorin in der Danksagung schreibt, dass es jemand „gelungen ist, ihr Quantenmechanik verständlich zu machen, sodass sie das Gelernte nun an den Leser weitergeben kann“, fand ich die entsprechenden Abschnitte im Buch zu komplex und für die Story nicht notwendig. Ähnliches gilt für die Abschnitte zur Ägyptologie, die kürzer hätten ausfallen können.
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Von den vielen Stellen, die ich mir im Buch markiert habe, habe ich mich für folgendes Zitat entschieden:
„ … Ich weiß, dass die meisten Menschen … Angst davor haben, über den Tod zu sprechen, als wäre er ansteckend. ...“
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FAZIT: Ich bin anscheinend mit falschen Vorstellungen an das Buch herangegangen. Leider konnte es mich nicht fesseln. Und daran sind nicht nur die Quantenphysik und Ägyptologie Schuld.
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- Oliver Fleischer
Der Schrei der Banshee 2: Sherlock Holmes & Co 27
(2)Aktuelle Rezension von: BuchgespenstNach dem Mord am Inspektor erwartet Sherlock Holmes eine Überraschung. Niemand anders als Oscar Wilde selbst ist der geheimnisvolle Gast im Schloss Lord Earings. Die Sorge um seinen Freund hat ihm keine Ruhe gelassen und so will er Sherlock unterstützen. Außerdem scheint es merkwürdige Verbindungen zum unheilvollen Kreis der Sieben zu geben, dem Wilde und Mycroft Holmes auf der Spur sind.
Endlich ist Oscar Wilde selbst ist dabei und als richtiges Crossover werden auch die Motive von „Oscar Wilde & Mycroft Holmes“ eingebunden. Wilde ist hier wieder in Höchstform. Von Sascha Rotermund gekonnt inszeniert hat man die schillernde Persönlichkeit sofort vor Augen.
Weniger Mystery und mehr Krimi fügt sich die Wilde-Geschichte perfekt in den mysteriösen, aber bodenständigen Sherlock-Ton ein. Bedächtiger und weniger actionreich, doch genauso spannend entfaltet sich das Hörspiel – von bekannten Sprechern brillant zum Leben erweckt.
Ein einzigartiges Hörspielerlebnis, das darauf hoffen lässt, dass es nicht bei diesem einen Crossover bleibt. Ich liebe diese Folge! Für Sherlock Holmes-Fans und den Hörern der Wilde/Holmes-Serie ein Muss!
- Elly Griffiths
Totenpfad
(163)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderRuth Galloway lebt sehr zurück gezogen nahe einem Moor. Die 40 jährige Londonerin ist eine Expertin für forensische Archäologie. Als in einem Salzmoor Knochen gefunden werden, nimmt Chief Inspector Harry Nelson Kontakt mit Ruth auf. Sie soll heraus finden, ob die Knochen etwa zu der kleinen Lucy gehören, die verschwunden ist. Die Untersuchung ergibt aber, dass es sich um einen Fund aus vergangener Zeit handelt und evtl. wurde ein Mädchen früher Opfer eines heidnischen Rituals. Ein weiteres Mädchen verschwindet und Ruth steckt nun mitten drin in dem Fall und erhält Drohungen und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Ihr sonst so ruhiges Leben wird erschüttert und nicht nur Mord, alte Riten und Bräuche halten Einzug, sondern auch Gefühle. Ein sehr spannender Krimi, mit zwei unterschiedlichen, aber genialen Helden.
- Constanze Wilken
Sturm über dem Meer
(83)Aktuelle Rezension von: engineerwifeSo, nun habe ich auch den dritten Band der Wales Trilogie der bekannten Autorin Constanze Wilken ausgelesen. Auch hier liest man wieder auf zwei Zeitebenen und lernt für die Gegenwartsschiene gleich zu Anfang die Archäologin Sam Goodwin kennen, die – enttäuscht von ihrem Arbeitgeber – ohne zu Zögern zusagt, sich in Borth auf Spurensuche in der Vergangenheit zu begeben. Kaum angekommen lernt sie auch schon den attraktiven Luke Sherman und seinen 10jährigen Sohn Max kennen. Als ich dann jedoch erfuhr, dass Luke vor nicht allzu langer Zeit seine Frau durch einen Unfall verloren hatte, schrillten in mir gleich die Alarmglocken und ein mögliches Ende des Romans formte sich in meinem Hinterkopf. Sam kommt bei ihrer Großmutter Gwen in deren kleinem Cottage unter und genau diese Gwen stellt sich als Hauptprotagonistin des Strangs heraus, der in der Vergangenheit spielt. Mehr möchte ich an dieser Stelle zum Inhalt eigentlich gar nicht verraten.
Bildgewaltig, wie schon in den Vorgängerbänden, beschreibt Constanze Wilken wieder die wunderschöne, wenn auch oft raue walisische Landschaft. Man meint das Meer rauschen zu hören und muss sich fast die Augen reiben, um die Bilder der freigespülten Baumstammlandschaft zu vertreiben, um weiter lesen zu können. Sehr gelungen fand ich diesmal die Geschichte, die sich um Gwen und Arthur in den Fünfziger Jahren rankt und das Geheimnis, das sich dahinter verbirgt. Weniger gut gefallen hat mir die Gegenwart. Hier reihte sich wirklich ein Klischee an das nächste, was mir oft die Lust am Weiterlesen nahm. Schade, ich kann für den Roman mit drei Sternen leider nur eine Note im mittleren Bereich vergeben, wobei ich gestehen muss, dass die Landschaftsbeschreibungen meine Lust auf einen Urlaub in Wales geweckt haben.
- Sarah Morgan
Zwischen Vernunft und Sinnlichkeit
(41)Aktuelle Rezension von: I-heart-booksIch mag die Shortstories der Sarah Morgan Buchreihen ganz gerne. So bekommt man auch eine andere Perspektive auf die eigentlichen Bücher und die Charakteren, die am Rand mitspielen.
So auch hier. Wir treffen auf Brittany's Archäologen Kollegin Lilly und erleben ihre Lovestory.
Ich fand die Story einen netten Zusatz zu den Puffin Büchern, allerdings nicht so gut wie diese drei Stories auf der Insel.
Lilly ist ein toller Charakter und eigentlich hätte sie ein eigenes 'ganze' Buch verdient. Mir war die Lovestory dann doch zu schnell und hätte ein paar Seiten mehr vertragen können... Am meisten irritiert hat mich der schnelle Wechsel von Nik's Charakter - jahrelang Womanizer und dann 'whoop' plötzlich nicht mehr? Daher mein Minuspunkt.
Für Fans der Puffin Reihe sicher ein nettes Plus - liest sich aber auch so ganz gut, losgelöst von den andren Büchern. - Rhys Bowen
Mord im Nachbarort
(44)Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310Inzwischen hat sich Constable Evan Evans in dem kleinen Ort Llanfair gut eingelebt und sich auch an seinen Job gewöhnt, bei dem es eher um einfache Schlichtungen bei Streitigkeiten geht. Dann wird ein Toter im Nachbarort Beddgelert gefunden und die Sache wird als Unfall betrachtet. Doch Evans ist sich sicher, dass mehr dahintersteckt. Er macht sich an die Ermittlungen, obwohl er nicht zuständig ist.
Dies ist nun der zweite Band, in dem Constable Evan Evans in Llanfair ermittelt. Wer hier ungeheure Spannung und sogar Action erwartet, ist mit diesem Buch nicht so gut bedient. In Llanfair geht es eher beschaulich und ruhig zu. Die Gegend ist malerisch und gut beschrieben. Der Schreibstil lässt sich einfach und gut lesen.
Die Charaktere sind toll dargestellt. Die Menschen in der Gegend sind alle etwas kauzig, aber liebenswürdig. Einige kennen wir ja schon aus dem Vorgängerband. Evans ist sympathisch und ein fähiger und hartnäckiger Ermittler, der sich auch auf sein Baugefühl verlässt. Wieder wird Evans von einer Frau umgarnt.
Es gibt immer neue Wendungen, die einen miträtseln lassen. So bleibt es doch spannend und auch das Ende ist schlüssig und konnte mich durchaus überraschen.
Ein atmosphärischer und spannender Krimi mit ganz besonderen Charakteren.
- Elly Griffiths
Rabenkönig
(37)Aktuelle Rezension von: ArmilleeRuth Galloway wollte das Telefon / Festnetz schon klingeln lassen, aber ihre kleine Tochter Kate war schneller am Hörer. Sie meldet sich neuerdings mit "Piss", weil sie "peace" noch nicht so hinbekommt ;o)
So lustig das auch ist, der Anruf ist es nicht. Caz, die Ruth total aus den Augen verloren hat, berichtet vom Tod eines gemeinsamen Studienfreundes. Dan the Man wurde Daniel früher genannt, weil er so cool war. Und nun gibt es ihn nicht mehr. Ruth hatte ihn zwar 20 Jahre nicht gesehen, aber es ist für sie schwer zu begreifen, dass Dan in einem Feuer umkam.
....einen Tag später kommt ein Brief von Dan bei Ruth an. Auch er war Archäologe, hatte offenbar eine unglaubliche Entdeckung gemacht. Er schieb, dass er gerne die Meinung von Ruth einholen würde, dass er ihre berufliche Laufbahn all die Jahre verfolgt hat und...dass er sich fürchtet.
Warum das so ist, wird natürlich noch nicht verraten.
Und so stürzt sich Ruth - wie immer - in ein Abenteuer, dass sehr gefährlich wird.
Meine Meinung : Die Romanfiguren wachsen mir mit jedem Band mehr ans Herz. Ich verfolge gerne ihr Privatleben und ich möchte auf keinen Fall, dass ihnen etwas schlimmes zustößt. Insgeheim wünsche ich mir auch, dass Ruth mit Nelson - Kate's Vater - zusammen kommt. Das ist natürlich gemein gegenüber Michelle, die Frau von Nelson. Was soll ich sagen...;o)
In dieser Geschichte finde ich die Zusammenhänge etwas wischi-waschi und der Mörder kommt mir nicht so ganz schlüssig rüber. Dafür nur 4 Sterne.
- Astrid Korten
Gefährliche Liebe (Perlen der Winde-Trilogie 1)
(25)Aktuelle Rezension von: AyumausDas Buch ist in der Ich-Form von Catherine geschrieben. Leider bin ich oft beim Lesen raus gekommen, da das Buch einen schnellen und manchmal abgehackten Schreibstil hat.
Der Anfang hat mir noch gefallen. Cat bekommt einen besonderen Besuch und erzählt ihre Story und was sie mit ihrer Tochter Pauline in Griechenland erlebt hat.
Als dann Cat und Pauline in Griechenland sind und Cat ihre Neugier mit der Höhle nicht aushalten kann, fand ich das schon spannend und als sie da ein besonderes Erlebnis hat. Als dann Wassili mit seiner Oma noch sein Übriges tut bin ich neugieriger geworden. Davon hätte ich gerne mehr und mehr forschen satt wundern und ausfürhlichen Sex.
Aber als dann Konstantin auftaucht wird es eher langweilig, vor allem als beide sich näher kommen. Das ganze Buch dreht sich zu über 50% nur noch das beide Wein Trinken und Sex haben wie 20 jährige. Das wurde langsam so eintönig und nervig, dass ich sogar schon die Lust am Lesen verloren hatte. Mich hat nur noch die Hoffnung angetrieben, dass sich doch noch was ändert. Vor allem seit sie in Griechenland ist hat sie mit ihrer Tochter nicht ein einziges mal Ausgrabungen vorgenommen. Also wofür wird sie eigentlich bezahlt? Das da noch keiner was gesagt hat.
Ich habe mir von der Höhle, von der Vergangenheit, von Konstantin und den Perlen mehr erwartet. Selbst Konstantin benimmt sich nicht wie einer der aus dem Anfang des 19. Jahrhundert stammt. Ihm fällt alles sehr leicht und wie er spricht. Das passt alles nicht.
Leider ist das Buch nicht mein Fall aber ich werde den 2. Teil noch lesen, da ich diesen schon habe.
Das Cover ist schön aber für eine Frau in den 50ger Jahren die sich wie Anfang 20 benimmt, passt das Cover nicht und auch Cat ihr Verhalten. Da benimmt sich ihre Tochter reifer.
Danke an den dp-Verlag, dass ich eine der Testleser war.
Schöne Lesegrüße aus Berlin
Ayumaus (Sandra)
- Stefan Ulrich
In Schönheit sterben
(60)Aktuelle Rezension von: SaRahIn Rom geschieht ein Mord an einer bedeutenden Persönlichkeit. Das Ermittlerduo in Rom begibt sich also auf Täter-und Spurensuch, was sich als kompliziert herausstellt, da es viele Möglichkeiten gibt.
Man lernt den Rechtsanwalt Robert Lichtenwald und die liebe
Giada Bianchi
aus einer coolen Perspektive kennen. Robert Lichtenwald ist ein sympathischer, liebenswerter Protagonist, Ende 40, und ehemaliger Rechtsanwalt aus München, den dort nichts mehr hält und der sich in der Toskana ein Haus gekauft hat. Seine Bekannte oder auch Freundin Giada und nachher auch Partnerin bei den Mordermittlungen ist eine atemberaubend, sympathische Frau, welche zusätzlichen stark emotional ist. Giada besitzt im Gegensatz zu Robert einen temperamentvollen Charakter und kann ihre Emotionen nur schwer unterdrücken, was ich ab und zu etwas nervig finde, schlussendlich aber dazu gehört. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, weswegen sie auch so gut zusammen passen. Er ist streng, geradlinig und kann seine Sinne gut beisammen halten und sie ist viel aufgerdrehter und durch das jüngere Alter viel quirliger, sodass der Leser hier echt auch gefühlsmäßig was geboten bekommt. Zusätzlich zu den Charakteren kommen aber noch einige andere Sachen, wie Grabräuber und eben diese "Liebe", wobei der Mordfall immer im Vordergrund steht.
Meiner Meinung nach, wird dem Leser nicht langweilig, da Stefan Ulrichs seinen Job wirklich versteht, sympathisch schreibt und dem Leser gute Unterhaltung bietet. Das erste Buch kenne ich noch nicht, steht aber jetzt auf meiner Wunschliste.
Der Schreibstil ist hervorragend, detailgetreu und mit Ausnahme von manchen extremen Beschreibungen und fremdartigen Wörtern, gut zu lesen. Mehrfach habe ich mich gefühlt als wäre ich selber in der Toskana und habe zwischendurch richtig Lust auf Urlaub bekommen, gepaart mit dieser unfassbar interessanten Mordgeschichte ist dieses Buch ein Muss für alle Krimifans aber auch für Italienliebhaber.
- Sabine Weiß
Finsteres Kliff
(56)Aktuelle Rezension von: MichaelSterzikSylt ist die viertgrößte Insel Deutschlands. Ein bekannter Ort – und besucht man die Insel will nach definitiv zurück nach Westerland. Die Insel bietet wirtschaftlich nichts und lebt einzig und allein vom Tourismus. Egal ob nun Neben- oder Hauptsaison, die Insel verzeichnet ca. 87000 Besucher pro Jahr – bei einer Einwohneranzahl von knappen 18000 Insulanern – ein Indikator, ein Beweis für die Attraktivität dieser Insel, deren Geschichte bis in die Steinzeit zurückgeht. Auf der Insel gibt es eine große Anzahl an frühzeitlichen Gräbern – sogenannte „Hünengräber und Grabhügel für Urnenbestattungen. Auch Siedlungsreste aus der Wikingerzeit gibt es bestaunen. 2017 wurde ein Silberschatz aus dem 10. Jahrhundert gefunden – diese Arm- und Fingerringe stammten von Wikingern und gilt mitunter als einer der größten gefundenen Schätze in Schleswig-Holstein.
Die bei Hamburg lebende Autorin Sabine Weiss hat nun mit dem Titel: „Finsteres Kliff“ den dritten regionalen Krimi, der auf Sylt spielt, veröffentlicht. Wie auch in den beiden vorherigen Titeln, ermittelt auch hier die junge Kommissarin Liv Lammers aus der zuständigen Dienststelle Flensburg. Man kann sagen, dass Liv einen nicht zu unterschätzenden Heimvorteil hat – schließlich hat sie auf dieser Insel ihre Kindheit und Jugend verbracht. Ihre Familie lebt noch immer auf dieser Insel – doch der Kontakt ist so gut wie nicht mehr aktiv.
Ein Orkantief liegt über Sylt. Nicht die beste Zeit, um auf die Insel zu reisen, doch Liv Lammers ruft die Pflicht. Auf dem Morsum-Kliff wurde eine Leiche entdeckt, kurz nach dem Biikebrennen, und der Tatort sieht aus, als habe ein blutiges Ritual stattgefunden. Das Opfer: ein Hobby-Archäologe, der angeblich einem Wikingerschatz auf der Spur war. Hat er seine Passion für die Wikinger zu weit getrieben? Oder ist die grausige Inszenierung nur ein Ablenkungsmanöver? Liv Lammers und ihre Kollegen von der Flensburger Mordkommission ermitteln in alle Richtungen. Die Zeit drängt, denn eine junge Frau ist verschwunden – die Freundin des Opfers ...(Verlagsinfo)
Die ersten beiden Romane mit Liv Lammers – „Schwarze Brandung“ und „Brennende Gischt“ waren schon gut – mit dem vorliegenden Band etabliert sich die sympathische Autorin im Genre Krimi/Thriller. „Finsteres Kliff“ ist eine eindrucksvolle Steigerung, wenn man schon die Romane unter sich vergleichen möchte. Die Story überzeugt in vielerlei Hinsicht – zum einen die extrem guten Charakterzeichnungen ihrer Figuren, zum anderen die Idee einen Wikingerschatz auf die Bühne zu bringen, der natürlich aus mehreren Gründen sehr motivierend ist.
Das Setting ist faszinierend – die Mixtur aus Vergangenheit und Gegenwart – mit dem Hintergrund des traditionellen Biike-Fest, das jährlich am 21. Februar stattfindet. An diesem Abend feiern die Sylter, dass heidnische Fest, bei dem riesige Holzstöße und Reisighaufen verbrannt werden. Der Glaube an die Naturkräfte sind noch immer ein fester Bestandteil des Lebens – jedenfalls an diesem besagten Tag.
Das spiegelt sich auch wieder in einer Gruppe von befreundeten Rollenspielern, die ihren Glauben an die alten Götter durchaus realistisch in ihr Leben eingebaut haben. Diese Beziehungsebenen untereinander hat Sabine Weiss perfekt beschrieben – spannend, realistisch, sensibel und interessant. Doch neben diesem Handlungsstrang gibt es noch einen anderen, der medizinische Elemente birgt und in dem auch einzelne Figuren eine tragende Rolle spielen. Beide Themen werden von der Autorin aber formvollendet kombiniert. Die Handlung weist inhaltlich überhaupt keine Längen auf und fesselt den Leser zu jedem Zeitpunkt. Die Spannungskurve ist perfekt berechnet – und auch hier keine logischen Fehler, oder langweilige Szenen.
Die Hauptperson Liv Lammers ist zwar die tragende Figur – aber so gut positioniert, dass sie niemanden die „Show“ stiehlt, oder in ein Abseits drängt. Selbst ihr Privatleben wird thematisiert, aber stärkt und erklärt nur inhaltlich ihren Charakter. Mit dem Mord als solches verbindet zum Glück die junge Kommissarin nichts.
Stil, Ausdruck und Sprache sind wirklich sehr gut. Sabine Weiss versteht es Spannung zu erzeugen. Im dem vorliegenden Roman erfährt man auch relativ viel von der Geschichte und der Insel. Aber auch hier keine Übertreibungen, keine künstlichen Platzhalter- stattdessen animiert uns die Autorin, sich selbst ein Bild über diese Insel zu machen.
„Finsteres Kliff“ verfügt über eine finstere, aber vielseitige Atmosphäre – die nachhaltig eine Spannung erzeugt, der man sich nicht entziehen kann. Story – Protagonisten – Setting – gemäß dem Motto „einer für alle – und alle für einen“.
Zu kritisieren gibt es nicht viel. Das zweite Storythema (medizinisch) ist gut, hätte aber auch noch etwas intensiver ausgearbeitet werden können – auch wenn das Seitenvolumen deutlich höher ausgefallen wäre.
So muss ich ein regionaler Krimi sein – inhaltlich spannend – viele Informationen, eine Atmosphäre, die alles durchdringt. Regional gesehen – ist der Titel „Finsteres Kliff“ eine Bereicherung und animiert, die Insel selbst kennenzulernen.
Fazit
„Finsteres Kliff“ ist ein packender Pageturner im Breitbildformat. Eine Krimi, der die Sommernächte sowieso noch kürzer machen kann, weil man nicht aufhören mag aufzuhören.
Als Autorin hat sich Sabine Weiss, die auch brillante historische Romane schreibt, im Genre Krimi etabliert. Schriftstellerisch eine imposante Steigerung. Eine Frage der Zeit bis diese Reihe verfilmt wird. Ich freue mich auf den nächsten, literarischen Besuch der Insel Sylt.
Michael Sterzik























