Bücher mit dem Tag "ausländerfeindlichkeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ausländerfeindlichkeit" gekennzeichnet haben.

66 Bücher

  1. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.371)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps

    Ein Roman der vom ersten Moment an zum Schmunzeln bringt. Man muss sich nur einen Adolf Hitler in mitten Deutsch-Türkischen Mitmenschen vorstellen. Timur Vermes, macht aus einem grauenhaften Mann, einen Mann mit dem man lachen kann. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Roman mit Humor geschrieben ist und nicht um irgendetwas verharmlosen zu wollen. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant und bin froh es gelesen zu haben. 

  2. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Celii_love_books

    In diesem Buch geht es um den sehr bekannten Serienmörder Fritz Honka gen. Fiete, der 4 Frauen vergewaltigt, missbraucht und getötet hat. 

    Ist ein sehr krasses und krankes Buch. Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. 

    Meine Altersempfehlung wäre ab 18 Jahren, weil es doch sehr detailliert geschrieben ist. 


  3. Cover des Buches 10 Stunden tot (ISBN: 9783550200052)
    Stefan Ahnhem

    10 Stunden tot

     (196)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Fabian Risk riskiert für seine Arbeit als Mordermittler den Zusammenhalt seiner Familie und stürzt sich verbissen in einen neuen Fall, in dem ein Mörder scheinbar zufällig und ohne bestimmtes System in der schwedischen Küstenstadt Helsingborg sein Unwesen treibt. Risk hat kaum einen Ansatzpunkt, da der Mörder seine Taten nur aus reiner Lust am Töten verübt…

    Stefan Anhem hat mit „10 Stunden tot“ einen Romanzweiteiler verfasst, der in seiner Reihe um Kommissar Fabian Risk den Band vier und fünf markieren. Man sollte sich also vor dem Lesen bewusst sein, dass der Fall am Ende nicht aufgeklärt wird und viele Fragen offenbleiben. Vorkenntnisse aus den anderen Bänden sind zwar nicht zwingend notwendig, da sich die wichtigsten Zusammenhänge schnell erschließen oder einige kleine Erklärungen mitgeliefert werden. Dennoch: Kennt man die Probleme von Fabian Risk, insbesondere in seiner zerrütteten Ehe, kann man noch mehr mitfiebern, dieser Teil der Handlung erschießt sich dann besser. Schön ist, dass sich die Charaktere hier noch einmal weiterentwickeln können und neue Herausforderungen entstehen, was die Bindung zu ihnen noch einmal verstärkt. Sie sind gut beschrieben und bringen einen individuellen Charme mit ein.

    IM eigentlichen Fall vereinen sich gleich mehrere Handlungsstränge, die Idee des Würfelmörders ist nur ein Teil davon. Es ist etwas unübersichtlich, was nun im Fokus steht, was gerade ermittelt wird, was wozu gehört. Und das stört den Lesefluss leider etwas, der Roman wirkt dadurch recht ruckelig. Und dann – auch wenn klar ist, dass das Ende offen ist – bleibt doch ein etwas ratloses Gefühl zurück. Sehr positiv anzumerken ist allerdings, dass hier eben nicht nach Schema F erzählt wird, sondern ein sehr eigenständiger und innovativer Roman entstanden ist, die sich auch von den bisherigen Romanen um den schwedischen Ermittler unterscheiden und viele neue Stimmungen mit einbringen.

    Es ruckelt an einigen Stellen, der Erzählfluss will sich nicht so recht einstellen, immer hat man das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Dennoch ist „10 Stunden tot“ von Stefan Ahnhem voller interessanter Ideen, packenden Momenten, gelungenen Wendungen und einer gehörigen Portion Grausen, da die Taten sehr brutal verübt werden. Dass die Grenze zum guten Geschmack zwar – mal wieder – gestreift, aber nie überschritten wird, ist dem Autor ebenfalls positiv anzurechnen.   

  4. Cover des Buches Inspektor Takeda und die Toten von Altona (ISBN: 9783746632131)
    Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Claudia Harms arbeitet in der Mordkomission Hamburgs und wird als einzige Frau vor allem von ihrem Vorgesetzten nicht ernst genommen. Der ist der Meinung, dass allein sie sich als Babysitter eignet, denn aus Japan soll über ein Austauschprogramm ein Kollege aus Tokyo ins Team kommen. Claudia bereitet sich gründlich auf die Ankunft von Kenjiro Takeda vor, macht sich aber keine Hoffnungen mit diesem auch wirkliche Fälle lösen zu dürfen. Daher landen die beiden in Altona, wo sie den Selbstmord eines Buchhändler-Ehepaars in deren Wohnung untersuchen wollen. Takedas Meinung nach kann es sich nicht um einen Suizid handeln. Claudia ist geneigt dem Urteil des Japaners zu glauben, und als der Gerichtsmediziner diese Einschätzung teilt, beginnt das Duo seine Ermittlungen, das sie in politische Kreise führt, in denen die Fronten noch geklärt werden müssen...


    „Die Toten von Altona“ ist der Auftakt der Inspektor-Takeda-Reihe von Henrik Siebold aka.  Daniel Bielenstein, der den Großteil seiner Kindheit in Japan verbracht hat und daher mit der Kultur des Landes bestens vertraut ist, was man meinem Dafürhalten nach dem Buch auch anmerkt. Mit Kenjiro Takeda hat er Claudia Harms einen Kollegen zugeworfen, der eine interessante Person mit ungewöhnlichen Untersuchungs- und Befragungsmethoden ist. Claudia Harms selbst ist eine facettenreiche Protagonistin, durchaus stark, aber mit nachvollziehbaren Schwächen, die sie sehr menschlich machen.

    Der Auftakt der Krimireihe hat Wendungen wie ein weglaufendes Kaninchen, springt mal in diese, mal in jene Richtung. Bis der Fall sich aufklärt, gibt es verschiedene Lösungsansätze, denen man als Leser*in versucht nachzufühlen, so dass das Ende mich auf jeden Fall überrascht hat.

    Das erste Buch hat mir derart gut gefallen, dass ich weitere Bände bei mir bereits bereitstehen!

  5. Cover des Buches Bruno Chef de police (ISBN: 9783257240467)
    Martin Walker

    Bruno Chef de police

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Tommywien

    Bis dato habe ich noch nichts von Martin Walker gelesen, aber da ich ein großer Fan der Diogenes Bücher bin, musste ich mit dieser Reihe beginnen. Vorweg kann ich betonen, dass ich es nicht bereut habe.

    Bruno ist der Polizeichef des kleinen fiktiven Städtchen Saint-Denis. Als Polizeichef von Saint-Denis hat er tag ein tag aus tag aus mit sympathischen, liebenswerten Kleinkriminellen zu tun. Die Idylle wird allerdings abrupt unterbrochen, als die Leiche eines alten Algeriers aufgefunden wurde. Zunächst deutet alles auf ein rechtsradikales Motiv hin, da das Opfer ein Hakenkreuz auf der Brust eingeritzt hatte. Für Bruno ist es die erste Mordermittlung überhaupt und gleich derartig präsanter Fall.

    Passend zu der Kleinstadtumgebung hat Martin Walker einen gemütlichen Erzählton eingeschlagen. Ich liebe solche Krimis, wer allerdings nach Action und Spannung sucht, wird mit diesem Buch keine Freude haben. Die fehlende Spannung wird allerdings mit viel französischem Flair und detallierten histiroschen Fakten ausgeglichen. Hinsichtlich der historischen Fakten, kam Martin Walker seine Ausbildung als Historiker zu gute. Natürlich kommt auch die Kulinarik in diesem Buch nicht zu kurz, ich ertappte mich des öfteren, dass ich hungrig wurde.  Erschreckend ist für mich, dass das Thema nichts an seiner Aktualität eingebußt hat, im Gegenteil Rassismuss ist auf unserer Erde leider präsenter den je. 

    Etwas störend empfand ich die ausufernden Darstellungen von Tennismatches. Ich spiele zwar selber Tennis, aber dies empfand ich in Tat mehr als langweiliges Füllmaterial.

    Wer Krimis aller Donna Leon liebt, wird auch die Reihe von Martin Walker lieben, da bin ich mir sicher. Ich werde jedenfalls immer wieder eines der Bücher lesen.

  6. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423212120)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (975)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Mörder ohne Gesicht“ ist der erste Fall für Kommissar Kurt Wallander. Wallander sucht nach einem Mörder, der keine Grenzen kennt und tappt dabei lange Zeit im Dunkeln. Dabei stößt er nicht nur auf interne, sondern auch auf externe Probleme.

    Mir wurde die Reihe empfohlen. Zwar standen die Bücher schon seit längerer Zeit auf meinem Wunschzettel, sie konnten meine Neugierde aber nie so sehr wecken, dass ich sie unbedingt lesen wollte. Letzten Endes habe ich das Buch also nur gelesen, weil eine Bekannte es mir geschenkt hat.

    Kurt Wallander ist ein Zeitgenosse voller Ecken und Kanten, der meilenweit davon entfernt ist perfekt zu sein. Natürlich wirkt er dadurch authentischer, was die Geschichte deutlich realistischer macht. Leider war ein Großteil seiner Eigenschaften alles andere als positiv. Aus diesem Grund war mir Kurt Wallander extrem unsympathisch.

    Der Klappentext klang sehr vielversprechend und konnte meine Neugierde auf Anhieb wecken. Entsprechend groß waren meine Erwartungen. Ein Großteil davon wurde leider nicht erfüllt. Ich bin mir daher nicht sicher, ob ich die Reihe vorsetzten werde.

    Wallander ermittelt im Laufe der Geschichte in mehreren Mordfällen gleichzeitig. Jetzt könnte man auf die Idee kommen, dass das für ordentlich Spannung sorgt. Leider war dem nicht so. Die verschiedenen Handlungsstränge haben vielmehr für Verwirrung und Chaos gesorgt. Spannend war das Ganze zu keinem Zeitpunkt. Die Auflösung sorgte am Ende dann für noch mehr Enttäuschung. Irgendwie war das Ganze zwar schlüssig, für meinen Geschmack hat es aber zu viele Zufälle gegeben, was dem Faktor „realistisch“ einen gehörigen Dämpfer verpasst. Am aller schlimmsten ist für mich aber die Tatsache, dass der Kriminalfall nur eine kleine Nebenrolle spielt.

    Die deutsche Übersetzung von Henning Mankells Schreibstil lässt sich halbwegs flüssig lesen und die Wortwahl hat größtenteils zum Genre gepasst. Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Kurt Wallander. Die Kapitel waren extrem lang, was das Buch unglaublich langatmig gemacht hat.

     

    Fazit

    Die ganzen positiven Reaktionen kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. „Mörder ohne Gesicht“ ist für mich kein Krimi, sondern lediglich ein Roman mit ein paar eingestreuten Krimi-Elementen. Von mir gibt es keine Leseempfehlung und nur 2 von 5 Sterne.

  7. Cover des Buches Kühn hat zu tun (ISBN: 9783499266829)
    Jan Weiler

    Kühn hat zu tun

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Jan Weiler wurde am 8. Oktober 1967 in Düsseldorf geboren. Er besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete ab 1994 beim SZ-Magazin, zunächst als redaktuer, später als Chefredakteur.
    2003 schrieb er ein Buch über die Lebensgeschichte seines italienischen Schwiegervaters. Mit "Maria, ihm schmeckt's nicht" wurde er deutschlandweit bekannt und ist seither als Vorleser seiner Werke in verschiedenen Städtetouren zu sehen. Außederdem schreibt er Kolumnen für die Zeitschrift "stern" und die "Welt am Sonntag".
    Jan Weiler lebt mit seiner Familie in der Nähe des Starnberger Sees.
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Lovelybooks).
    Ehemann, Vater, Freund, Polizist, Nachbar – und umfassend überfordert. 
    Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort eine Munitionsfabrik, aber was es damit auf sich hatte, weiß Kühn nicht so genau. Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: Zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist. 
    Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden, gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und plötzlich hat Kühn sehr viel zu tun.

    Ich habe vor einiger Zeit Jan Weilers Buch "Im Reich der Pubertiere" gelesen. Der humorvolle Schreibstil hat mir gut gefallen und deshalb habe ich einen Krimi in ähnlichem Stil erwartet. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht, im Gegenteil, ich fand es sogar ziemlich deprimierend. Ein Kommissar in einer Lebenskrise ist ja per se nichts Schlechtes, aber mir war es streckenweise zu arg. Seinen Humor empfand ich als Sarkasmus. 
    Die Krimihandlung trat ein wenig in den Hintergrund, war aber auch ziemlich konstruiert und abgedreht. Auch das Mordmotiv war mir zu weit hergeholt. 

    Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen, zu deprimierend. Ich fand es sehr enttäuschend.

  8. Cover des Buches Post von Karlheinz (ISBN: 9783328102724)
    Hasnain Kazim

    Post von Karlheinz

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Heutzutage wird man, sofern man es möchte, mit Nachrichten, Artikeln und Einträgen in diversen Foren überhäuft. Gewisse Themen sind ein gesellschaftlicher Dauerbrenner wie z.B. Politik, Migration und Demokratie (zumindest in Deutschland/Österreich). 

    Der Journalist Hasnain Kazim hat seit Anfang der 90iger Jahre immer wieder Post von wütenden und rechtsorientierten Menschen bekommen. Ein Potpourri an diversen Nachrichten von erbosten Menschen die ihm geschrieben haben, hat er in diesem Buch veröffentlicht.
    Beim Lesen dieser Nachrichten die Hr. Kazim bekam, bekam ich zeitweise Gänsehaut bzw. musste ich etwas schmunzeln. Gänsehaut bekam ich, wenn ich die Nachrichten von Menschen las die blindwütig in die Tasten hauten und ihrer Dummheit freien lauf ließen. Schmunzeln musste ich wenn sie als Antwort getrollt wurden und es ihnen schlagartig die "Tastatur verschlug". Die Art und Weise wie er auf diese Nachrichten antwortete fand ich zeitweise provokant und auch wieder passend. Auch dass er sich die Zeit nahm und nicht nur zwei Zeiler schrieb, sondern sich wirklich Gedanken machte wie und was er antwortete beeindruckte mich. 

    Ich kann dieses Buch jenen Menschen empfehlen denen es nicht egal ist wie man mit "Fremden" umgeht. Überlegt und liberal auf Hass und Vorurteile antwortet bzw. diskutiert. Auch ist es ein Buch wo man sich selbst reflegtieren kann. Wie fremdenfeindlich bin ich? Kenne ich meine eigene Religion (wenn man einer Religion angehört)? In welcher Gesellschaft möchte ich leben bzw. was kann ich tun um sie gut zu herhalten?

  9. Cover des Buches Der gelbe Vogel (ISBN: 9783423078429)
    Myron Levoy

    Der gelbe Vogel

     (272)
    Aktuelle Rezension von: isabel_maries-stories

    Das Buch aus dem dvt Verlag, wird seit Jahren als Schullektüre genommen. Im Jahr 1982 gewann es den Deutschen Literaturpreis mit der Jurybegründung: "Der Aufbau der Erzählung mit den dramatischen Höhepunkten, der folgerichtig und eigengesetzlich dem unerwarteten Ende zustrebt, ist beispielhaft. Die Schauplätze der Handlung sind hervorragend dargestellt. Das Buch genügt sowohl literarisch wie pädagogisch höchsten Ansprüchen."

    Wir haben es auch in der Deutschstunde gelesen und bearbeitet, das ich euch hier gerne vorstellen möchte.

    Zum Inhalt: Als der zwölfjährige Alan Siverman von seinen Eltern gebeten wird, sich um das Flüchtlingsmädchen Naomi Kirschbaum zu kümmern, nimmt er diese Aufgabe nur ungern an. Seitdem Naomi mitbekommen hat, wie ihr Vater vor ihren Augen von den Nazis umgebracht wurde steht sie unter Schock. Alan soll ihr helfen wieder glücklich zu werden und Spaß am Leben zu haben. Kann Alan mit so einer großen Aufgabe umgehen? Werden Alan und Naomi Freunde? Und kann Alan Naomi vor seinen Freunden und Kumpels geheim halten, ohne als Luser dazustehen, weil er sich mit einem Mädchen trifft? Und was hat es mit dem gelben Vogel auf sich?

    In dem Jugendroman geht es um Freundschaft. Naomi muss lernen Alan zu vertrauen, damit er ihr helfen kann. Der Autor hat das Buch sehr verstänlich und super spannend geschrieben. Beim Lesen empfindet man viele verschiedene Emotionen, da die Protagonisten nicht immer gute Dinge erleben. Ausserdem kann man sich durch den interessanten Schreibstil des Autors in jede Rolle hineinversetzen. Auch gut gefallen mir beide Protagonisten. Alan wird als ein normaler, liebevoller Junge dargestellt. Durch seine Art, wie er raffiniert und liebevoll auf Naomi zugeht und versucht sie aus ihrer eigenen dunklen Welt zu locken,bekommt er einen super Charakter. Naomi dagegen wirkt immer geheimnisvoll und ängstlich, aber noch bevor sie auftaut, hat man sie schon ins Herz geschlossen und leidet mit ihr.

     Ich gebe dem Buch ganz klar 5 Sterne, weil mein Fazit ist, dass man aus dem Roman sehr viel lernt. Das Buch erklärt einem viele Ereignisse, Folgen und Religionen, die man vorher vielleicht noch nicht kannte. Zudem berührt es mich sehr, wie schlecht es Kindern gehen kann, die gerade noch glücklich waren. "Der gelbe Vogel" ist eine atemberaubende Geschichte!

  10. Cover des Buches Frostnacht (ISBN: 9783404159802)
    Arnaldur Indriðason

    Frostnacht

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Buch liest sich ganz flüssig, nur finde ich es sehr schwierig die Namen auszusprechen von den Personen, die in dem Buch vorkommen. Dadurch liest sich das Buch ziemlich schwer. Zwischendurch wusste ich gar nicht, wer denn da jetzt gemeint ist.

    Die Geschichte an sich fand ich sehr tragisch. Sie könnte tatsächlich so passiert sein.

  11. Cover des Buches Schnee, der auf Zedern fällt (ISBN: 9783455651430)
    David Guterson

    Schnee, der auf Zedern fällt

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Dini94

    Zu Beginn des Buches befindet sich der Leser in einer Gerichtsverhandlung. Der japanischstämmige Amerikaner Kabou Minamoto wird wegen Mordes an einen amerikanischen Bürger angeklagt. Der Einzige der ihm eventuell helfen könnte, wäre der einarmiger Journalist namens Ishmael Chamber. Dieser jedoch befindet sich in Zwiespalt, denn seine Jugendliebe ist jetzt Kabou´s Frau.

    Der Klapptext deutet auf eine spannende Geschichte, jedoch wird der Leser sehr oft in die Vergangenheit zurück versetzt. Der Autor versucht mit den vielen Rücksprüngen, die damalige angespannte Situation zwischen Amerikaner und japanischstämmigen Amerikaner darzustellen.

    Das Gerichtsverfahren und die Mordaufklärung sind eher nebensächlich. Der Mordvorgang klärt sich auf die restlichen 100 Seiten. Tut mir Leid für den Spoiler. 

    Ja, es ist ein historischer Roman und ja, die Grundidee ist gelungen aber der Inhalt könnte etwas anders verpackt bzw. erzählt werden. Wem langwierige Lebensgeschichten gefallen, wird dieses Buch mögen.

  12. Cover des Buches Antonio im Wunderland (ISBN: 9783499332562)
    Jan Weiler

    Antonio im Wunderland

     (433)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Der zweite Teil von Weilers Familiengeschichten, diesmal aufgeteilt zwischen einem Familien-Italien-Urlaub mit Jan und alleman, bei dem sich eine Scherbe im Fuß nach tetanus-Spritze als Glücksfall gestaltet (man hat endlich seine Ruhe und wird von Nonna Anna umsorgt), natürlich nur mit mitgebrachter Matratze, und einem New-York-Trip mit Toni und Benno Tiggelkamp, die schon den Check-in am Düsseldorfer Flughafen aufmischen und später zu diversen Verhaftungen im Big apple sorgen. Nur die Robert-de-Niro-Passage kann man kaum glauben, ist dies wirklich passiert? Oder geht hier die Pretty-woman-Phantasie mit dem Autor durch? Sehr mysteriös, wohlwahr, und nur einfach schön mit der Onkelwerdung am Ende des Buchs.

  13. Cover des Buches Unter deutschen Betten (ISBN: 9783426783979)
    Justyna Polanska

    Unter deutschen Betten

     (82)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Erhofft hab ich mir ein Buch a la Mikka Bender „ist Nebensaison, wird nicht mehr geputzt“, das ich wirklich köstlich fand.

    Das hier ist eher eine Art Lebensgeschichte der Autorin. Der Titel ist, wie gesagt, sehr irreführend, denn ich hatte mir wirklich lustige Geschichten erwartet, nicht aber eine Ansammlung von „hier schrecklich, bei uns gut“ und auch der Lebenslauf der Autorin hat mich so nicht interessiert – wenn ich eine Biographie möchte, dann kaufe mich mir eine und möchte sie nicht verpackt in einem vermeintlichen lustigen Buch finden.

    Zudem fehlen mir dann in meinen Augen doch wichtige Infos - wo wurde denn nun letztendlich Deutsch gelernt, nachdem es bei der ersten Stelle nicht mehr bezahlt wurde und somit die Schule flach fiel? Und konnte sich die Autorin - des Deutschen absolut nicht mächtig wie sie mehrmals betont - wirklich all die ganzen bösen Schimpfworte solange merken und wer was wann sagte, BIS sie dann Deutsch konnte - und das Buch schrieb ? Kommt mir - vorsichtig gesagt- seltsam vor. 

    Wie es unter deutschen Betten aussieht? Vermutlich nicht viel anders als unter polnischen, belgischen oder sonstigen Betten.

    Hier kommt einiges an Pauschal - Aussagen und Klischees zum Tragen und zudem – und so etwa ärgert mich dann immer am meisten – widerspricht sich die Autorin ab und zu selber. So z.B. macht sie anfangs des Buches dreimal im Jahr Urlaub (wow! Das kann ich mir nicht leisten…) – später ist es dann aber nur noch einmal im Jahr. „Das Handy ist im Urlaub NIE an“ – aha, und später: "ausnahmsweise hatte ich das Handy an" …und das dann auch ausgerechnet am Strand noch ? Aha.....

    Weiter ausholen mag ich nicht, lest es und guckt selber, ob IHR es amüsant und authentisch findet…ich nicht….
  14. Cover des Buches América (ISBN: 9783423146753)
    T. C. Boyle

    América

     (240)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Mich hat das Cover und der Titel so sehr erschreckt, dass ich es eigentlich nicht lesen wollte. Es sah aus, wie eines dieser langweiligen Bücher, die von Schmerz berichten, aber es nicht zeigen. Trotzdem habe ich es versucht, gib den ersten zehn Seiten eine Chance, kaum hatte ich die erste Seite hinter mir, war ich von der Schönheit des Stils gefesselt. Der Autor weiß, wie er einen Satz zu formulieren hat, um mich für sich zu gewinnen, wie er mit der Schönheit der Sprache spielt und gleichzeitig auf jedes Detail der Gefühle seiner Figuren eingeht. Das war es, was mich urplötzlich zu einem T.C. Boyle-Fan gemacht hat und ich mir selbst das Versprechen gab, jedes weitere Buch von ihm zu lesen.

    Noch nie haben mir Figuren so leidgetan. Noch nie wollte ich so sehr, dass es ihnen gut geht, dass sie glücklich werden und ein Leben bekommen, das sie verdienen. Das Buch hat mich verschlungen, hat bestimmt, was ich fühlen muss, was ich zu denken habe. Es hat mich zu einem Rassisten gemacht und mich im nächsten Kapitel dafür schämen lassen. Ich habe Weiße verachtet und im nächsten Kapitel sie verstanden. T.C. Boyle kann das und das ist ein Talent, das dieses Buch so großartig macht.

    Das Ende war ein Finale, das meine Nerven bis zum Anschlag gespannt hat, das mich in den Wahnsinn trieb, mir das Atmen vergessen ließ und ich deutlich die Angst fühlte, die jede einzelne Figur spürte.

    Es ist schwierig, am Ende gefallen zu finden. Es ist weitoffen, alle losen Enden der vielen Figuren werden nicht gebündelt und für mich fühlte es sich so an, als hätte sich der Autor entschieden, nicht mehr weiterzuschreiben. Einfach so. Ich finde das Ende schrecklich. Aber der Weg dorthin war grausam gut mit Figuren, die nicht geschont werden.

    Die Sprache ist wunderschön. Sie ist stark, sie ist poetisch, sie ist wie ein Gesang, mit denen der Autor den Verstand des Lesers geißelt. Ich bin dankbar dafür, dass ich es lesen durfte.

  15. Cover des Buches Die Getriebenen (ISBN: 9783827500939)
    Robin Alexander

    Die Getriebenen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Buchmoment

    Dieses Buch hat mein Interesse geweckt, weil man ja eine doch eher oberflächliche Berichterstattung mitbekommen hat zum Thema “Flüchtlingspolitik”. Die Fakten zu den Hintergründen wurden nicht wirklich öffentlich gemacht – oder gingen zumindest an mir vorbei. Ich finde es immer schwierig, sich eine angemessene Meinung zu bilden, wenn man ein Thema nicht aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Die ganze Flüchtlingssache polarisiert an sich ja schon sehr stark und beide Seiten wollen nichts von der jeweils anderen wissen.

    “Die Getriebenen” bietet einen Einblick hinter die Kulissen und lässt einen nur erahnen, wie stressig und anstrengend die Zeit im Sommer 2015 für die Politiker gewesen sein muss.

    Robin Alexander hat dabei einen solchen Schreibstil, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Es gelingt ihm sehr gut, hierbei ein wertungsfreies Bild zu konstruieren. Es bleibt dem Leser überlassen, die entsprechenden Wertungen selbst vorzunehmen.

  16. Cover des Buches Dann eben mit Gewalt (ISBN: 9783407741011)
    Jan de Zanger

    Dann eben mit Gewalt

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Daniel89
    Worum geht es in „Dann eben mit Gewalt“?

    Alles beginnt mit einem Hakenkreuz an der Wand der Schule und einer rassischen Parole.
    Wer ist dafür verantwortlich? Und wer schreibt Menschen die ausländisch Aussehen diese Briefe?
    Als dann eines Nachts eine junges Mädchen auf offener Straße verprügelt wird, weil Sie die „falsche“ Hautfarbe hat, wird schnell klar, Sie sind unter uns, Sie bedrohen unsere Schule, unsere Stadt, unser Land, unsere Weltanschauung. Leben wir wirklich in einem Land in denen alle gleich sind? Was macht die Polizei? Die Schulleitung? Wie sollen wir uns schützen? Geht es mich als heterosexueller, weiße Person etwas an oder bringe ich mich nur in Gefahr, wenn ich mich da einmische?

    Meine Meinung;

    Ich fand das Buch gerade in der aktuellen Lage sehr passend.
    Es wird wunderbar beschrieben was in den Opfern von Gewalt passiert, aber auch mit „unbeteiligten“.
    Angst und Hilflosigkeit werden genauso beschrieben wie das Ausblenden und der Rückzug, Enttäuschung und Gewalt aber auch ein Plädoyer für Zivilcourage und Menschlichkeit.

    Leider fand ich das Ende bzw. das letzte Drittel enttäuschend. Ich hatte einfach das Gefühl, der Autor möchte die Geschichte positiv beenden, leider fand ich, dass das nicht zur Thematik passte.

    Von mir eine Absolute Leseempfehlung.
  17. Cover des Buches Englischer Harem (ISBN: 9783257801873)
    Anthony McCarten

    Englischer Harem

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Tracy arbeitet als Kassiererin in einem Supermarkt und weil ich die alltäglich Arbeit dort zu eintönig ist, macht sie in Gedanken aus jedem Kunden eine bekannte Persönlichkeit. Mal ist der Herr in ihrer Vorstellung Laurence aus Arabien oder die ältere Dame eine Filmdiva.

    Soviel Verträumtheit kann ihr nur eine Kündigung einbringen. Da ihre Familie in einem heruntergekommenen Hochhaus in mehr als bescheidenen Verhältnissen lebt, kann sie es sich nicht leisten, auf den großen Job zu warten. Sie macht sich auf und versucht in einem persischen Restaurant als Bedienung angestellt zu werden.

    Von da an verzaubert dieser Roman seine Zuhörer. Man findet sich im Morgenland wieder, fühlt sich in die Erzählungen von 1001 Nacht versetzt. Sam, der persische Restaurantbesitzer könnte Tracys Vater sein. Er ist nicht besonders schön, hat Bauch und kahle Stellen auf dem Kopf. Aber wie er beschrieben wird, versteht man Tracy, dass sie sich in ihn verliebt und zum Entsetzen ihrer Eltern, nur ihn will. Auch dass sie seine Drittfrau ist, kann ihren Entschluss nicht ins Wanken bringen, Sam zu heiraten. Glücklich leben die drei Frauen mit Sam und den Kindern in einem großen, eleganten Haus. Es liest sich wie ein Märchen. Doch die Realität klopft sehr schnell an die Tür.  
    Ein Harem in der westlichen Welt? Undenkbar! Doch im Grunde kritisieren ihn nur diejenigen, die ihn in Wirklichkeit um sein Leben mit 3 Frauen gleichzeitig beneiden. Die Moralvorstellungen werden seltsam auf den Kopf gestellt. Und der Hörer ist voll auf der Seite von diesem liebenswerten Sam, der so gar nichts von einem Casanova an sich hat und eher etwas linkisch wirkt.

    Es klingt wie ein zauberhaftes Märchen. Doch sie leben in London und nicht in Persien mit den dortigen Gepflogenheiten. 

    Das Ende ist dann auch zuerst traurig. Doch die große Überraschung bleibt nicht aus und lässt jedem Hörer genügend Raum für eigene Phantasie.

    Ich fand dieses Hörbuch wunderbar. Dem Sprecher Rufus Beck gilt ein ganz großes Lob für seine stimmliche Wandelbarkeit. Dieses Hörbuch reißt einen aus dem Alltag und gibt dem Hörer große Einblicke in eine uns fremde Kultur.  
  18. Cover des Buches Klippenmond (ISBN: 9783401027500)
    Annelies Schwarz

    Klippenmond

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Keine Sau hat mich lieb (ISBN: 9783961483921)
    Franziska Weidinger

    Keine Sau hat mich lieb

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Dion
    Walburga, ihres Zeichens Metzgerin aus Bayern, ist auf der Suche nach ihrem Traummann. Der will anscheinend nicht gefunden werden und so begnügt sie sich damit, den Dorfpolizisten bei Ermittlungstätigkeiten in Sachen verschwundener Dorfzuchtstier zu unterstützen, den eigenen Vater in Schach zu halten und den Bruder neu kennen zu lernen. 
    Ein sehr gelungener Roman, der durch Witz und Spannung besticht. Die Geschichte wird absolut nie langweilig, sehr rasant aufgebaut, so dass ich sie in zwei Tagen leider schon ausgelesen hatte.
    Und wer weiß, vielleicht hat Walburga ja auch den Traummann noch gefunden.... ;-)
    Verdiente 5 Sterne!!!!!!!!!!!!
  20. Cover des Buches Enthüllung der Fereshta Ludin (ISBN: 9783943737219)
    Fereshta Ludin

    Enthüllung der Fereshta Ludin

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Tigerbaer

    Das Buch „Enthüllung der Fereshta Ludin: Die mit dem Kopftuch“ habe ich innerhalb weniger Stunden verschlungen und bereits während des Lesens ging mir die Frage "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit! Aber wie gelangen wir zu den Tätigkeitswörtern?" von Stanislaw Jerzy Lec durch den Kopf. Wenn man diese Frage etwas abwandelt und fragt „Toleranz, Offenheit, Aktzeptanz! Aber wie gelangen wir zu den Tätigkeitswörtern?“, dann trifft dies meine Gedanken bei der Buchlektüre wie den sprichwörtlichen „Nagel auf den Kopf“.

    „Das Kopftuch-Urteil“ ist sicherlich eines von vielen Schlagwörtern, die man mit Fereshta Ludin verbinden kann. Die afghanische Lehrerin klagte sich Anfang der 2000er Jahre durch alle gerichtlichen Instanzen bis vor das Bundesverfassungsgericht, um im staatlichen Schuldienst ein Kopftuch tragen zu dürfen.
    Ich gebe zu, dass ich das Urteil und die damit verbundenen gesellschaftlichen Diskussionen seinerzeit eher nebenher zur Kenntnis genommen habe bzw. mich nicht weiter damit beschäftigt habe. Die Frage, ob eine Lehrerin in der Schule ein Kopftuch tragen darf, hätte ich jetzt mal so ganz spontan mit „Ja, warum auch nicht!?“ beantwortet.
    Erst durch das Buch habe ich mich nun intensiver mit Frau Ludin und ihrer Entscheidung, die ihr und das Leben unzähliger anderer Menschen nachhaltig beeinflusst hat, beschäftigt.

    Frau Ludin erzählt von ihrer Kindheit, Familie, dem Leben in den Ländern Afghanistan, Saudi-Arabien, Amerika und Deutschland und die Vor- wie auch Nachgeschichte des „Kopftuch-Urteils“.
    Das Buch hat mich auf ganz verschiedenen Ebenen bewegt und ich spüre, wie sich in mir Fragen formen, ich Dinge zu hinterfragen beginne und mein Blick sich ändert.

    Erschreckt und beschämt hat mich bei den Erzählungen von Frau Ludin das hohe Maß an Diskriminierung, dass ihr gerade auch in Deutschland begegnet ist und mir ist vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingskrise und den damit verbundenen Diskussionen schmerzlich bewusst geworden, wie dünn unser „Deckmantel der Toleranz für andere Kulturen und Traditionen“ doch in Wahrheit ist. Ein minimaler Ruck an der Decke und eine hochmütige Menschenunfreundlichkeit zeigt ihr hässliches Gesicht. Ich muss mich selbst zukünftig viel mehr in die Pflicht nehmen, meine Meinung deutlicher zu vertreten und Menschenunfreundlichkeit fest ins Gesicht zu schauen und ihr entgegen zu treten. Bisher habe ich – so war mein Empfinden beim Lesen – dies nicht lautstark genug getan.

    Vielen Dank Fereshta Ludin, dass Sie ihren Weg mit einer so großen Überzeugung gegangen sind und für so viel mehr als „ein Kopftuch“ stehen!

  21. Cover des Buches Maria, ihm schmeckt's nicht (ISBN: 9783844522792)
    Jan Weiler

    Maria, ihm schmeckt's nicht

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Monice

    "Maria ihm schmeckt`s nicht!" von Jan Weiler,


    ein Buch mit viel Humor. Mir persönlich hat der Stil sehr gut gefallen und auch der Humor war sehr passend. Ich glaube jeder ist froh nicht einen solchen Schwiegervater zu haben, aber er hätte hier nicht fehlen dürfen. Der rote Faden rund um die Hochzeit und die Italienische Familie hat sehr gut gepasst und wurde auch sehr konsequent durch gezogen. Für mich genau das richtige zum lachen zwischen durch.
    Die Kapitel waren, sehr angenehm aufgeteilt, so das es sich Thematisch sehr passend aufgeteilt hat. Es war erst das zweite Buch von Jan Weil er für mich, aber definitiv nicht das letzte.

    Zum Inhalt:
    Eine Hochzeit für Jan und Sara, das lässt sich sein Schwiegervater nicht zweimal sagen und schon ist die Familie in Italien informiert. Das dort die ein oder andere, mehr oder weniger Gute Nachricht auf sie wartet ahnt keiner als sie sich auf den Weg nach Italien machen. Doch in Italien soll sich alles verändern und vor allem das Ende steht wohl doch nicht so fest, wie gedacht.

  22. Cover des Buches Mord in Thingvellir (ISBN: 9783442736638)
    Stella Blómkvist

    Mord in Thingvellir

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Thora
    Ich habe mich doch entschieden das andere Buch von Stella Blómkvist auch noch zu lesen. Wie schon vermutet, war das Buch nicht sonderlich gut aber endlich hat die Autorin ein paar Veränderungen vorgenommen. Stella fängt an nachzudenken - ja! Zu den Gedanken an Stellasparchwein, ihren Silberpfeil, Sex und Whiskey, kommt die Sehensucht nach Nachwuchs. Ansonsten lernt der Leser endlich etwas mehr über Stellas Vergangenheit kennen, da in dem Buch ihr Vater stirbt. Der Fall, an dem Stella arbeitet, führt sie wieder in die höchsten Kreise der isländischen Politik, u.a. zum Justizminister. Alles fängt aber mit dem Mord an einem jungen kurdischen Mädchen. Die Leiche wird an der historischen Stätte Thingvellir gefunden, an dem Platz, wo früher verurteilte Frauen hingerichtet wurden. Der erste Verdacht fällt gleich auf den Vater, der mit dem Lebenswandel seiner Tochter nicht zufrieden war. Stella glaubt jedoch nicht an diese Erklärung und ermittelt - diesmal ist sogar ihr Vater in die Geschichte verwickelt. Blómkvist wendet ihre alten Tricks an - Stella wird entführt, Stella hat viel Sex und beruhigt sich täglich mit ihrem Whiskey. Langweilig aber leicht lesbar.
  23. Cover des Buches Ganz unten (ISBN: 9783462305913)
    Günter Wallraff

    Ganz unten

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    In „Ganz unten“ hat sich der investigative Journalist Günter Wallraff in den 1980er Jahren in den Türken Ali Levent Sinirlioğlu verwandelt, um die Erfahrungen zu bestätigen, die ihm von Freunden und Bekannten, die über das Anwerbeabkommen als Gastarbeiter nach Deutschland kamen, zugetragen wurden. Zwei Jahre lang war er als Ali unterwegs und hat unter unmenschlichen Bedingungen gearbeitet, für den er von der deutschen Bevölkerung sogar noch blanken Hohn eingesteckt hat.

    Dieses Buch ist ein journalistisches Meisterstück, denn Günter Wallraff hat sich tief, sehr tief in seine Rolle begeben.


    Um das Buch zu lesen, sollte man sich in einer einigermaßen guten Grundstimmung befinden, denn man wird ganz unzweifelhaft Ärger empfinden. Immer wieder musste ich mir sagen, dass der Entstehungszeitpunkt dieses Dokuthrillers schon über 30 Jahre zurückliegt, doch geholfen hat es nichts: Dieser Fremdenhass, diese Intoleranz, diese so typische German Angst hat ganz unweigerlich immer wieder Wut ausgelöst.

  24. Cover des Buches Yildiz Heisst Stern (ISBN: 3468496958)
    Isolde Heyne

    Yildiz Heisst Stern

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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