Bücher mit dem Tag "ausland"
30 Bücher
- Sarah Sprinz
Dunbridge Academy - Anywhere
(1.135)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneAnywhere ist der Auftakt der Dunbridge-Academy-Reihe und ordnet sich klar im New-Adult-Genre ein. Der Roman verbindet eine atmosphärische Internatskulisse mit emotionalen Themen wie Selbstfindung, Vertrauen und dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit.
Im Mittelpunkt stehen Emma und Henry, deren Perspektiven im Wechsel erzählt werden. Durch diesen Perspektivwechsel erhält man einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Figuren. Besonders Henrys Entwicklung im Verlauf der Geschichte ist nachvollziehbar dargestellt.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam im klassischen Strangers-to-Lovers-Stil und lebt vor allem von den inneren Konflikten der Protagonisten. Der Schreibstil ist gefühlvoll und gut lesbar, wodurch die emotionale Dynamik der Handlung im Vordergrund steht.
Insgesamt bietet der Roman eine stimmige Mischung aus Romance, Charakterentwicklung und atmosphärischem Setting und dürfte vor allem Leser*innen ansprechen, die charakterzentrierte Liebesgeschichten im Internatsumfeld schätzen.
Bewertung: 5/5 Sterne.
- Joachim Meyerhoff
Alle Toten fliegen hoch
(354)Aktuelle Rezension von: CorinaPfInhalt:
Der namenlose Protagonist möchte ein Auslandsjahr in Amerika verbingen um an einer Highschool Basekball spielen zu können. Er muss ein Aufnahmeverfahren machen und schafft es sogar. Seine Familie unterstützt ihn dabei und bald fliegt er nach Amerika. Dort lebt er bei einer Gastfamilie die ihm liebevoll aufnehmen und bis auf seinen Gastrburder auch alle mögen. Er geht auf die Highschool, lernt Mädchen kennen und kommt auch in skurile Situationen. Was das für Situationen sind müsst ihr selber lesen.
Schreibstil:
Ich habe das Buch versucht zu lesen, doch dies war leider nichts für mich. Also habe ich zum Hörbuch gegriffen, aber auch hier ich kam sehr schwer in die Geschichte. Viele meinen es ist lustig geschrieben, aber meinen Humor hat ds Buch nicht getroffen. Für mich hat es auch sehr lange dauert bis er endlich in Amerika war. Es wurde viel von der Familiegeschichte geschrieben und wie das Verhältnis zu jeden ist, eigentlich mag ich das sehr, aber es hat mich hier nicht wirklich abgeholt. Die Story die in Amerika spielt fand ich dann doch intressant auch wenn ich einige Situationen nicht ganz nachvollziehen kann z.B. darf man als Jugendlicher einfach so in ein Gefängnis in den Todestrakt spazieren. Ich fand auch das Ende war etwas skuriel und hat auch wieder nicht getroffen.
Protaognist:
Ich wurde nicht warm mit den Protagonist, er blieb mir fern. Seinen Taten waren mir manchmal nicht klar und er wirkte auch zu seinen Mitmenschen eher kühl und zurückhaltend.
Fazit:
Ich mochte den 2 Teil der Reihe deshalb wollte ich den ersten Teil auch lesen, aber leider war das Buch für mich nichts. Ich bin wahrscheinlich auch nicht die Altersgruppe für das Buch. Es wird bei mir ausziehen und es wird sicher einen anderen Leser finden der es mehr zu schätzen weiß.
- Dror Mishani
Drei
(274)Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutterDieses Buch ist mir immer mal wieder in Rezensionen begegnet. Die Hinweise, dass es sich hier um ein Psychogramm handelt, hat dann doch meine Neugier geweckt. Eingezogen ist es letztendlich, weil im Frühjahr das neue Buch des Autors erscheint und ich, quasi als Vorbereitung, erst mal diesen Bestseller lesen wollte.
Es wird schwierig sein, einen Überblick über den Inhalt zu geben, ohne zu Spoilern. Deswegen werde ich mich hier sehr knapp halten.
Ein Mann pflegt zuvorkommenden Kontakt zu Frauen. Drei stehen im Mittelpunkt und füllen die drei Teile des Romans mit Inhalt. Im ersten Teil lernen wir Orna kennen, die nach der Trennung von ihrem Mann Sorge hat, ihrem kleinen Sohn nicht gerecht zu werden. Auch macht sich Einsamkeit in ihrem Leben breit, und so freut sie sich, als sie Gil kennen lernt, der sie umwirbt und zumindest verbal unterstützt. Doch hält sie sich erst mal sehr zurück, was den Kontakt zu ihm betrifft. Sein Verhalten ist oft sehr ambivalent, doch nach und nach nähern sie sich an. Schließlich einschließt sich Orna zu einer kleinen Reise mit ihm.
Im zweiten Teil steht Emilia im Mittelpunkt, die fremd in einem Land ist, dass ihre Arbeit schätzt, indem sie sich aber jeden Tag aufraffen muss, ihr Leben zu meistern. Sie arbeitet in der Pflege und lernt fast nur in diesem Kosmos andere Menschen kennen. Lediglich ihr Glaube gibt ihr Halt. Auch sie hat einen Bezug zu Gil, den sie völlig falsch einschätzt.
Im dritten Teil lernt Gil eine Frau in einem Café kennen, die ihn fasziniert, ihn aber keinesfalls ermuntert, den oberflächlichen Kontakt zu vertiefen.
Es zeichnet sich nun eine Entwicklung ab, die mehr mit einer Kriminalgeschichte als mit einem Beziehungsroman zu tun hat. Nach und nach tasten wir uns vor, rätseln über Gründe und Motivationen und spätestens ab Ende des ersten Teils wissen wir, wo die Reise hingeht. Hier liegt auch der größte Überraschungseffekt.
Die berichthafte Erzählweise des Autors hat mich sofort an ein Protokoll erinnert. Kurze, knappe Sätze, so gut wie keine wörtliche Rede und Wechsel der Tempora lassen den Text sehr pragmatisch und vage wirken. Mir kam es des Öfteren vor, als würde mir jemand ohne jegliche Emotionen, Betonung oder Mimik eine Geschichte erzählen. Deshalb lässt sich auch erst mal nicht ableiten, wohin Mishani mit uns hin möchte. Als dieses dann im zweiten Teil relativ klar wird baut sich Spannung auf. Die Frage danach was passieren wird und ob all das an die Öffentlichkeit dringt, hielt mich am Lesen. Hier hatte das Buch Pageturner Charakter. Im dritten Teil hingegen war Vorhersehbarkeit allgegenwärtig. Keine großen Überraschungen und das Ende war tatsächlich für mich eher unbefriedigend.
Interessant fand ich, wie der Autor die Perspektiven wechselt. Sind wir am Anfang sehr bei der Protagonistin, so schwankt die Sichtweise im Mittelteil zwischen Emilia und Gil. Im letzten Teil kommt noch eine weitere Perspektive dazu und wir sind weniger auf der Seite der Frau, sondern mehr bei ihm. Der Blick kippt also um 180° und das macht Mishani sehr geschickt.
Was halte ich also in den Händen? Ein Psychogramm? Einen Roman? Oder doch eher eine Kriminalgeschichte? So genau lässt sich das Buch nicht einordnen, wenn ich auch eher zu Letzterem tendiere. Warum dieser Text so ein großer Bestseller war, erschließt sich mir nicht so ganz.
Ich ordne die Lektüre zwischen Spannung und Vorahnung ein und ein mulmiges Gefühl, bleibt zurück. Vielleicht ist es das, was viele Leser*innen gefeiert haben?
Ich empfehle das Buch besonders denjenigen, die reduzierte und ruhig erzählte Geschichten lieben, in denen der Ausgang ungewiss ist.
- Fiona Kawazoe
Für immer und Sushi?
(64)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerJapan kenne ich bisher nur aus den Medien. Bereisen konnte ich es noch nicht, weder physisch und literarisch. Daher ist der Schauplatz Japans für mich eine komplett neue Umgebung und Erfahrung. Im Roman „Für immer und Sushi?“ von Fiona Kawazoe geht es um die Protagonistin Vanessa, deren Leben in Deutschland etwas aus der Bahn geworfen wurde. Und Knall auf Fall findet sie sich in Japan wieder und beginnt dort, nach und nach ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Und das gelingt ihr außerordentlich gut. Bis hin zum Zweifel, ob sie wirklich wieder nach Deutschland zurück möchte. Wobei ihr die Liebe zusätzlich dazwischenkommt. Der Leser kann die Entwicklung Vanessas vom schüchternen, leicht depressiven Mädchen bis zu einer jungen, selbstbewussten Frau regelrecht spüren. Manches Mal möchte man sie ein klein wenig anschubsen, damit sie endlich in die Gänge kommt. Zumindest ist es mir so ergangen. Aber ich bin ja auch eine ungeduldige Person. „Für immer und Sushi?“ ist eine Geschichte von der Selbstfindung, der Selbstbehauptung und – dem für mich wichtigsten Punkt – der tiefen Freundschaft. Und das aus tiefer Freundschaft und grenzenlosem Vertrauen auch Liebe werden kann, mit all ihren Stolpersteinen, erfahren wir Leser durch Fiona Kawazoe in ihrem Roman „Für immer und Sushi?“ auf liebevolle Art und Weise. Und wer weiß, vielleicht steckt ja hier und da auch etwas Autobiografisches der Autorin zwischen den Zeilen.
- Vikas Swarup
Slumdog Millionaire
(30)Aktuelle Rezension von: Philipp8361637ich fand den Film gut, aber er kommt bei weitem nicht an das Buch ran. die besten Szenen wurden für den Film umgeschrieben und eine kitschige Lovestory dazu erfunden. Weil man an den Tiefgang des Buches nicht rankommt. Unbedingt lesen! Allein um diesen Einblick in die indische Kultur. es lohtn sich. (ich habe es auf englisch gelesen)
- Raffaella Romagnolo
Dieses ganze Leben
(83)Aktuelle Rezension von: Trishen77Die 15jährige Paola fühlt sich in ihrer Haut nicht sehr wohl: sie findet sie ist zu groß, zu unansehnlich, monströs geradezu; ein Erlebnis in der Schule hat sie vor kurzem noch mehr davon überzeugt, dass sie mit ihrer Statur und ihrem Wesen nirgendwo hineinpasst. Am liebsten verbringt sie Zeit mit ihrem körperlich beeinträchtigten Bruder Richie, mit dem sie das soziale Wohnviertel durchstreift, das an ihr eigenes gut betuchtes Viertel angrenzt. Paolas Familie ist nämlich reich – ihr Großvater hat viele Gebäude in der Stadt gebaut, unter anderem auch das soziale Wohnviertel.
Eines Tages ergibt sich dort eine Begegnung und ihr eigener Bruder freundet sich mit dem jüngeren Bruder eines Klassenkameraden an, die beiden beginnen Schach gegeneinander zu spielen. Auch zwischen ihr und dem Klassenkameraden bahnt sich eine neue, verwirrende Vertrautheit an, doch Paola will nach den letzten Erlebnissen in der Schule niemandem mehr vertrauen, auch wenn sie spürt, dass im Wohnviertel und der Gestalt Antonios ein ganz neues Leben auf sie wartet …
Gleich vorweg muss man sagen, dass Raffaella Romagnolo in ihrem Buch einen ungewöhnlichen Drahtseilakt wagt. „Dieses ganze Leben“ ist über weite Strecken ein Coming-of-Age-Jugendroman, in dem manche Beziehungen ein bisschen zu non-ambivalent dargestellt sind. Womit ich meine: die Charaktere zeigen wenig Entwicklung und Variation in ihrem Verhalten, sie bleiben ihrer Ausrichtung verhaftet. Manche Konflikte werden während der Handlung intensiviert, andere nur im passenden Moment mal aufgerufen, aber gar nicht wirklich thematisiert.
In manch anderen Punkten ist das Buch aber ambitionierter. So schildert die Autorin mitunter bewundernswert anschaulich das Innenleben der Protagonistin und man hat am Ende das Gefühl, das zwar vieles unbefriedigend offen/unverhandelt bleibt, aber die Entwicklung Paolas durchaus sehr stimmig und gelungen ist.
Der Knackpunkt ist halt, dass dadurch viele andere Figuren und Handlungselement zum Ornament verkommen. Man hat das Gefühl, alle Elemente der Story schlagen sich vor allem in Paola nieder und sind abseits davon oft relativ eindimensional. Jetzt kann man argumentieren, dass das doch das Verhältnis einer Teenagerin zur Welt gut wiedergibt: was sich nicht direkt auf sie bezieht (und sie erzählt ja die Geschichte) ist nun mal Beiwerk.
Das mag sein und ich glaube, dass es Leute gibt, die mit dieser Leseerfahrung dann auch zurecht sehr zufrieden sind. Mich hat es ziemlich genervt (auch das passt aber eigentlich zum Teenager-Tunnelblick), wie sehr die anderen Charaktere streckenweise ernstgenommen werden, aber trotzdem nie aus ihren Rollen ausbrechen, sondern immer schön der Definition der Protagonistin verhaftet bleiben, so als würde sie letztendlich alles durchschauen und immer Bescheid wissen.
„Dieses ganze Leben“ ist ein teilweise starker, teilweise aber auch ziemlich luftiger Roman. Als Geschichte schön und teilweise schlimm, als Roman zu wenig ausgearbeitet.
- Inke Hamkens
Termiten, Tornados, Texas und wir
(18)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDieser Roman ist sehr witzig, Freunde des Auswanderns kommen auf ihre Kosten, aber auch alle anderen werden begeistert sein.Ich habe mich wirklich königlich amüsiert über Familie Dreieich und die Abenteuer die sich, teilweise aus der Situation heraus, aus ihrem Trip ergeben. Inke Hamkens erzählt diese Geschichte mit einem Augenzwinkern, zumindest fühlte es sich während des Lesens so an. Dennoch gibt es auch Situationen die den Leser fordern, denn es ist nicht immer alles rosig.
Familie Dreieich wandert nach Texas aus! Mutter Kathrin folgt ihrem Mann Jörg mit den drei Kindern nach Dallas. Dort lernen die Dreieichs schnell, dass das Leben in Texas anders ist, wie der Titel schon verspricht: Termiten, Tornados, Taranteln alles fängt mit T an und passt daher scheinbar gut zu Texas. Das nicht immer alles einfach wird, war Kathrin durchaus klar, als ihr Mann aber beruflich Probleme bekommt, wird alles doch sehr kompliziert. Durch seinen Rückzug ebnet er ihr in gewisser Hinsicht den Weg zu John, eine Affäre verkompliziert alles noch mehr. Kathrin fühlt sich von Jörg im Stich gelassen.
Die Autorin spiegelt in diesem Buch sehr gut wieder was auf einen zukommen kann, wenn man auswandert. Kaum jemand denkt darüber nach, dass es woanders auch anders ablaufen kann. Auch die Mentalität der Einwohner kann sich gänzlich von der bekannten unterscheiden. Dies alles wurde gut in die Story eingebunden, die sich vor allem am Ende eher um die Eheprobleme von Kathrin und Jörg dreht.
Gepunktet hat Inke Hamkens aber definitiv durch die saloppe Erzählweise einiger kleinerer Geschichten im Buch. Denke da an das Stinktier in der Garage, Halloween ach allein schon der Flug in die Staaten zu Beginn war einfach göttlich. Habe bei einigen Sprüchen wirklich herzhaft gelacht. Ein Buch das mich wirklich sehr gut unterhalten hat. Ein Buch das mich diesbezüglich überrascht hat, hätte nicht gedacht das mir diese Story so gut gefallen würde. - Stephan Orth
Couchsurfing im Iran
(141)Aktuelle Rezension von: BayLissFX... und hier geht auch wieder Stephan Orth für mich auf Entdeckungstour. Er hat jene Ausdauer und den Mut sich auf das dort und dann einzulassen. Und genau das gibt er ja auch als Ziel dieses Berichtes an. Ich habe vorab die anderen Rezensionen gelesen, weil mich die Meinung dazu sehr interessiert hat - spannend finde ich immer wieder, wenn es Kritik für etwas hagelt, dass der Autor explizit als gegeben herausstreicht: Leute die Couchsurfing anbieten sind schon per se die liberale Fraktion. Das heisst im Umkehrschluss - man landet in liberaleren Kreisen. In die anderen kommt man da auch nicht so schnell.
Aber - wie auch in Couchsurfing Russland - die Eindrücke von den Persönlichkeiten und den Umständen, die er am Wegesrand und bei unterschiedlichsten Formen des Zusammentreffens gewinnt und auch genial wiedergibt - geben einen Eindruck von den Lebensumständen. Es war wieder sehr interessant die verschiedenen Leute kennenzulernen, auch wenn es nur kurze Eindrücke sind. SMS oder Treffen, Wortwechsel und wortloses Betrachten der Umgebung.. so hätte ich es wahrscheinlich auch erlebt, und Stephan nimmt einen wunderbar mit auf diese Reise in den Iran.
Freue mich schon auf die Fortsetzung in ... China oder Saudi Arabien?
- Julia Phillips
Das Verschwinden der Erde
(130)Aktuelle Rezension von: MEvaWunderbares Debüt über menschliche Kälte und Wärme - vor allem aber über den unbedingt notwendigen Zusammenhalt.
Zwei Mädchen werden am Rande der Großstadt entführt. Was folgt sind die individuellen Schicksale aller - unwissend - Beteiligten, die aus verschiedenen Perspektiven das Große Ganze des Landes und des Verbrechens beleuchten.
- Thilo Mischke
Die Isländer, die Elfen und ich
(14)Aktuelle Rezension von: Linker_MopsIsland wird immer mehr zum Touristenmagnet. Doch was macht das Land aus? Was sind die Do's und Dont's? Thilo Mischke versucht in seinem Reisebericht diesen Fragen nachzugehen. Und ich finde er hat dies sehr gut gemacht.
Ein kurzweiliger Schreibstil, mit vielen Fakten, die man nicht in jedem Reiseführer findet. Kleine Infokästen zum besseren Verständnis. Witzige Illustrationen zum Einstieg in jedes Kapitel. Und er bejubelt nicht alles, was vor Ort passiert, sondern hat teilweise auch einen kritischen Blick auf mache Sachen.
Mein Fazit: Ein guter Einblick in ein Land, was meist außerhalb des Blickwinkels liegt.
- Stefan Ulrich
Arrivederci, Roma!
(64)Aktuelle Rezension von: MorianMehr Reiseführer, als Familienroman. Sehr maskulin geprägt.
Liest sich, wenn man "Quattro Stagioni" von Ulrich gelesen hat, sehr bemüht. - Howard Linskey
Gangland
(6)Aktuelle Rezension von: HoldenWas ist so bescheuert an "SitOnMyFacebook"? Peter Dean war ein Genie. Und ich will nicht wissen, was Joe Kinane mit den Newcastle-United-Spielern anstellt, nachdem sie aus der Premer League abgestiegen sind. Aber dazu vielleicht in einem späteren Buch....David Blake ist der Gangsterboss, der alles in Newcastle kontrolliert und sich vor aufmüpfigen Untergangsterbossen schützen muß, die ihm seinen Thron streitig machen wollen. Am Bedrohlichsten für ihn ist aber vielleicht der Umstand, daß seine Lebensgefährtin nicht weiß, daß er ihren Vatter umbringen mußte. Der Mittelteil einer Romanserie, der aber auch Spaß macht, wenn man die anderen Teile nicht kennt. Eine echte Entdeckung, ich hoffe von Lisnkey noch viel zu hören! - Vanessa Magalhaes
Streuner - von der Straße direkt ins Herz: Vom Tierschutz und dem Glück, Straßenhunde zu retten | Mit Tipps von @verpinscht für eine liebevolle Adoption
(49)Aktuelle Rezension von: PageTurnersCatDas Buch "Streuner von der Straße direkt ins Herz" von Vanessa Magalhaes ist ein Erfahrungsbericht und ein Ratgeber in einem. Sie erzählt darin authentisch und vor allem ehrlich wie sie und ihr Partner zum Tierschutz kamen und berichtet über ihr Leben mit 3 Hunden und diversen Pflegehunden. Es werden einige Schicksale vorgestellt, die aber auch Mut machen und einen ehrlichen Blick auf das adoptieren von Hunden werfen. Zudem gibt es zahlreiche Tipps, wie man sich selbst im Tierschutz engagieren kann und Wissenswertes rund um die Eingewöhnung von (Straßen)Hunden.
Obwohl ich eigentlich eher Team Katze bin, hat mich dieses Buch zutiefst berührt. Ich hatte wirklich oft Tränen in den Augen. Es ist schlimm, was viele Tiere alles erleben müssen. Doch zeigt Vanessa hier ganz deutlich, wie viel Glück, für Mensch und Tier, eine Adoption bringt. Sie zeigt die gängigen Möglichkeiten auf, wie man eine Fellnase, die zu einem passt, findet und benennt ganz klar die Vor-und Nachteile dieser. Auch meine Kater sind aus dem Tierschutz und vieles, das die Autorin über die Erlebnisse mit den Hunden schreibt, kann ich auch auf meine Katzen übertragen. So gibt es am Ende des Buches ein paar praktische Listen mit Dingen, die man vor einer Adoption besorgen oder beachten sollte. Diese hatten sich nur minimal von meiner damaligen Liste unterschieden.
Die Erlebnisse in dem Buch sind nicht immer schön, teilweise war es auch eine harte Kost. Aber wie Vanessa schreibt: wegsehen ist keine Option. Mir gefällt, dass sie ganz klar kommuniziert: Es ist verständlich, dass nicht jeder einen (Pflege)Hund aufnehmen kann oder die finanziellen Mittel hat, regelmäßig große Summen zu spenden. Nein, sie schreibt ganz deutlich, dass jeder Beitrag zählt und es auch abseits von (Geld)Spenden Möglichkeiten zur Hilfe gibt.
Ein wirklich wichtiges Thema! Wunderschön und ehrlich aufgearbeitet. In diesem Sinne: adopt - don't shop❣️
- Birgit Loistl
Für immer lieben
(48)Aktuelle Rezension von: SummseBeeMarlene ist mit ihrem derzeitigen Leben und ihrer Beziehung unzufrieden und trennt sich deshalb kurz nach der Verlobung von ihrer Jugendliebe Nils. Und lässt sich wieder auf ihren Exfreund Lukas ein. Doch schnell merkt sie, dass man Dinge erst zu schätzen weiß, wenn man sie verloren hat...
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt und ich konnte zu keinem Zeitpunkt nachvollziehen warum Marlene Nils verlassen hat. Es wird abwechselnd aus Marlenes und Nils Sicht erzählt und man bekommt sowohl Einblicke in die gemeinsame Vergangenheit wie auch in die Zeit nach der Trennung. Und Nils ist einfach der perfekte liebevolle Freund. Dennoch war mir Marlene nicht unsympathisch. Ihre Gefühle und Ängste waren trotz allem nachvollziehbar beschrieben.
Marlene und Lukas und ihre Liebesgeschichte ist romantisch und gefühlvoll erzählt und daher habe ich auch bis zum Schluss gehofft, dass die beiden wieder zusammen kommen. Auch wenn man Marlene manchmal schütteln wollte warum sie Nils hat gehen lassen.
Marlenes Freundinnen mochte ich ebenso gern und daher finde ich es toll, dass auch diese ihre eigene Geschichte in Buchform bekommen haben oder noch bekommen. Und diese Bücher werde ich mir sicher auch noch anschauen. Die Autorin hat mich mit ihrem kurzweiligen Schreibstil auf jeden Fall überzeugt. - SUSAN MALLERY
Mit Küssen und Nebenwirkungen
(27)Aktuelle Rezension von: peedeeFool's Gold, Band 6b (Kurzgeschichte): Paige McLean will ihre Freundin Montana und deren Mann Simon besuchen, aber dort empfängt sie Alistair Woodbury mit den Worten „Stopp! Kommen Sie nicht näher.“ Er hat nämlich die Masern und ist ansteckend! Da Montana im siebten Monat schwanger ist und Masern und Schwangerschaft keine gute Kombination sind, lädt Paige Alistair kurzerhand zu sich ein. Trotz Fieber und Ausschlag ist er irgendwie süss…
Erster Eindruck: Gestalterisch sind die Covers dieser Reihe leider gar nicht mein Fall (die Neuauflagen ab November 2016 gefallen mir viel besser).
Paige hat mehrere Jobs und ist sehr hilfsbereit. Sie wurde mit fünf Jahren Vollwaise und sodann von ihrer Tante Sophie, die bis dahin als Nonne in einem Kloster lebte, aufgezogen. Paige ist begeistert von Alistairs Geschichten über seine Reisen – sie hat es bisher noch nie aus Fool’s Gold weggeschafft. Alistair Woodbury ist ein Adliger, genauer der Sohn eines Earls und somit ein Viscount (wieder etwas gelernt!). Er ist, wie Simon, ein Chirurg, der durch die Welt reist und dort Gutes tut. Er konnte zuerst nicht verstehen, wieso Simon plötzlich sesshaft wurde, aber als er Paige trifft, kann er es sich plötzlich vorstellen.
Eine superkurze Kurzgeschichte – ich verstehe nicht, wieso in einer Reihe auch so kurze Geschichten vorkommen. Die Geschichte könnte nämlich gut auf 300 – 350 Seiten ausgeweitet werden. So muss alles in unwahrscheinlich kurzer Zeit geschehen. Nun gut, mir gefällt die Reihe und so lese ich auch die Kurzgeschichten. - Gideon Samson
Flutlicht
(18)Aktuelle Rezension von: DerMedienbloggerWas der Klappentext verspricht, kam mir ziemlich vielversprechend vor, da ich solche Art von Büchern noch nicht so oft genossen habe und interessiert daran war, wie die beiden niederländischen Autoren diesen doch schweren Stoff an den Leser bringen.
Die Buchfront ist schlicht gehalten, was einerseits den Fokus stark auf die orangefarbene Schrift lenkt, sodass der Titel dem Kunden sofort ins Auge springt. Ich weiß nicht, ob mich dieses Buch in einer Buchhandlung tatsächlich angesprochen hätte, um mir seinen Klappentext durchzulesen, ein genialer Schachzug ist jedoch der gewählte Titel, der die beiden unterschiedlichen Handlungsstränge gekonnt miteinander verbindet, die sich normalerweise unterscheiden wie Tag und Nacht, in diesem einen bedeutungsschwangeren Wort sich aber verbinden. Das kann einer, der das Buch noch nicht gelesen hat, nur schwer beurteilen, aber mich hat dieser Titel im nachträglichen Revuepassieren beeindruckt hinterlassen.
Skeptisch stand ich zu Beginn der Lektüre der doch sehr knappen Buchlänge gegenüber, die mich daran zweifeln ließ, ob die Autoren ihren Charakteren genug Tiefgang einhauchen und ihre Eigenschaften in den weniger als zweihundert Seiten mir als Leser näherbringen können. Auch nach dem Beenden des Buches stehe ich diesem zweigespalten gegenüber – einerseits kommt durch das flotte Tempo ein kurzweiliges Lesevergnügen auf, andererseits fühlt sich die Erzählung nachträglich etwas platt und nicht charismatisch an.
Mit den Charakteren kann man sich identifizieren, sie treten nicht sonderlich positiv hervor, treten aber auch nicht mit Füßen nach der Sympathie durch den Leser, indem sie unnötig naive und nicht durchdachte Handlungen vollführen.
Stark wird das Buch an den Stellen, in denen es in nächster Nähe über die Katastrophe berichtet, die hier thematisiert wird. Viele Formulierungen haben mir Gänsehaut bereitet und ich verfolgte gebannt und voller Sorge das Geschehen.
„Ich hörte eine Menschenmasse, die sich mit aller Kraft ans Leben zu klammern suchte. Eine Masse, die flehte, doch bitte noch etwas länger auf dieser Welt bleiben zu dürfen.“ (S.52, „Flutlicht“)
Einen großen Handlungsbogen gibt es in dieser Geschichte nicht, aber danach sind die beiden Autoren aber auch gar nicht aus. Sie wird erzählt in der Sicht des auktorialen Ich-Erzählers aus einer zeitlichen Distanz heraus, und in anachronistischer Reihenfolge durch Rückblenden und zahlreiche Zeitsprünge. Die Zeitzonen, mit denen die Autoren hantieren, sind zugleich die beiden Handlungsstränge, die das Buch verfolgt. Das ist sehr clever gelöst und für den Leser ziemlich überzeugend.
„Das Wasser hatte mich mehr als je zuvor spüren lassen, dass ich lebte.“ (S.70, „Flutlicht“)
Wie gut ist es?
„Flutlicht“ ist ein kurzweiliges Jugendbuch mit einer wichtigen und erschreckenden Thematik, die durch einige lebhafte und sich im Gedächtnis verankernde Ausdrücke vertieft wird, die durch die besondere Erzählweise punkten kann, jedoch nicht unbedingt jedermanns Sache ist und auch nicht mit einem eigenen Charisma, das im Kopf bleibt, glänzen kann. Dennoch kann ich getrost eine Leseempfehlung aussprechen. - Jens Bühler
Der Tod reitet schnell
(16)Aktuelle Rezension von: echNachdem mich Jens Bühler bereits mit seinen Polizei-Thrillern "Geister" und "Mit allen Mitteln" und dem Crossover-Thriller "Der letzte Wohnsitz Gottes" auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte, war ich auf diesen Mystery-Thriller schon mehr als gespannt. Und meine hohe Erwartungshaltung wurde nicht enttäuscht, auch hier liefert der Autor wieder ein ganz starkes Stück Spannungsliteratur ab.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Frankfurter Hauptkommissar Thomas Steyn, der sich die Schuld am Tod seiner Tochter gibt und gerade dabei ist, sein Leben vor lauter Schuldgefühlen komplett vor die Wand zu fahren. Eher widerwillig lässt er sich daher in die Ermittlungen zum Mord an einem Antiquitätenhändler hineinziehen, stößt dann aber doch auf die Spuren eines geheimnisvollen Buches und eines uralten Rituales.
Mit seinem packenden Schreibstil, gut und vielschichtig gezeichneten Charakteren und einem gewohnt düsteren Szenario konnte mich der Autor schnell wieder in seinen Bann ziehen. Der Mysteryanteil wird zu Beginn noch etwas dosiert eingesetzt, tritt dann aber immer stärker in den Vordergrund, um sich dann im krachenden Finale komplett zu entladen.Die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Thomas Steyn erzählt, so das wir zum einen hautnah an seinen Leiden und Ängsten teilhaben können und zum anderen bei den Ermittlungen jederzeit auf Augenhöhe mit ihm sind und dabei ihm gegenüber auch keinen Wissensvorsprung besitzen.
Wer auf Spannung mit Mystery-Touch steht, wird hier bestens unterhalten.
Diese Rezension bezieht sich auf die Printausgabe des Buches , die bei Independently published erschienen ist.
- Nazan Eckes
Guten Morgen, Abendland
(11)Aktuelle Rezension von: HoldenFräulein Üngörs Aufruf zu gegenseitiger Toleranz und Annäherung, eingebettet in ihre persönliche Familiengeschichte in Deutschland. Wie schon eine Rezensentin vor mir geschrieben hat, sind die Passagen über ihre Familie, der schwierige Neuanfang ihres Vaters in Deutschland und das glückliche Familienleben sehr berührend und herzergreifend, andere Passagen wie ihr Neid auf die immer hübsche Heidi Klum in Modemagazinen oder ihre Frustration über ihre deutsche Fernsehproduzentin Petra eher nichtssagend und stehen der Message eher im Wege. Ein Buch also mit Licht und Schatten, Frau Eckes hat die Anfeindungen und Herabsetzungen, denen man ausgesetzt war, sicherlich eher noch heruntergespielt. Seit 2010 hat sich sicher nicht all zu viel geändert, inzwischen haben wir mit Herrn Özdemir aber den ersten türkischstämmigen Bundesminister. Es bleibt also noch viel zu tun, Entscheidungsträger bitte lesen! Und mit dem Dolmus bin ich auch schon gefahren, aber daß man sich da ducken muß, war mir neu!
- Stephanie Auten
Emmi in Korea: Schulstart mit Herzklopfen
(5)Aktuelle Rezension von: Tokki_ReadsEmmis erster Schultag entwickelt sich schneller zur Katastrophe, als sie es sich je hätte vorstellen können. Eigentlich hatte sie sich darauf gefreut, wieder mehr Zeit mit Jan und Anne zu verbringen – doch nichts läuft wie geplant. Jan hat plötzlich eine Freundin, ein koreanisches Model, und Anne hängt ausgerechnet mit einem echten Giftzwerg ab.
Dabei hatten Anne und Emmi in den Ferien fest vereinbart, in der Schule nebeneinander zu sitzen. Doch der Giftzwerg durchkreuzt diesen Plan kurzerhand, sodass Emmi neben einem neuen Mitschüler landet. Das Problem: Er spricht kein Deutsch, und Emmi kein Koreanisch. Verständigung? Fehlanzeige.
Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, freunden sich auch noch Emmis Mutter und die Mutter des Giftzwergs an. Damit ist klar: Nach der Schule werden sich die Kinder ebenfalls ständig über den Weg laufen – eine Situation, die Emmi völlig überfordert. Ihr Lehrer ist jedoch überzeugt, dass sich alle im „PooPoo-Land“ schon irgendwie anfreunden werden. Doch ob das wirklich klappt?
Ich fand es sehr angenehm, dass die Schule hier nicht so perfekt dargestellt wird, wie Anne es im vorherigen Band beschrieben hat. Emmi ist eine schwierige Protagonistin: oft auf Krawall gebürstet, schnell genervt und wenig offen für Neues. Genau darin sehe ich aber großes Potenzial für eine spannende Charakterentwicklung im Verlauf der Serie. Als Erwachsene hätte ich mit ihrer trotzköpfigen und egoistischen Art meine Mühe – umso mehr bewundere ich ihre Eltern für ihre Geduld. Ich hoffe, dass Anne einen positiven Einfluss auf Emmi haben wird, sodass sie neue Menschen nicht sofort als „böse“ abstempelt und lernt, echte Freundschaften zuzulassen.
- Paul David Bühre
Das Jahr nach dem Abi
(22)Aktuelle Rezension von: sunplantskyIn seinem 2. Buch „Das Jahr nach dem Abi“ berichtet Paul Bühre von seinen Erfahrungen, die er während seines Gap Years macht.
Anders als andere Junge Menschen reist er nach Asien und erlebt dort ganz andere Kulturen, als man in Deutschland gewohnt ist. Ich finde es besonders gut gelungen, dass er realistisch, seine echten Wahrnehmungen dokumentiert und auch Schwächen zeigt. Um der Generation zu entsprechen, nutzt er meist Jugendsprache, die manchmal etwas zu drüber wirkt. Auch empfand ich ihn durch das Buch hinweg trotz seiner Neutralität etwas deprimierend und die Anekdoten teils langweilig, sodass mir die Leselust entglitt. Dennoch lässt sich klar eine Entwicklung seiner Person erkennen. Nach den Besuchen in China und Indien lag meine Hoffnung auf Schottland, doch wurde ich enttäuscht. Ich war entsetzt, dass in dem Buch mit keiner Silbe darauf hingewiesen wurde, dass das Verhalten seines dortigen Hosts in keiner Weise zu rechtfertigen ist und somit verharmlost wird.
Ich empfehle trotzdem, denjenigen das Buch zu lesen, die kurz davor stehen, einen Auslandsaufenthalt (in Asien) durchzuführen, da es realistische Einblicke gibt. Alle anderen können ihre Zeit definitiv sinnvoller nutzen.
- Julia Weber
Toni: Reise in ein neues Leben
(25)Aktuelle Rezension von: NimuehToni wird in Ungarn geboren, dort verlebt er kein einfaches Leben. Angekettet fristet er sein Dasein, bis sich eines Tages für ihn alles ändert und er ganz auf sich alleine gestellt ist. Weit entfernt sehnt sich unterdessen Anni nach einem Gefährten, gemeinsam mit der Unterstützung ihrer Enkelinnen Lisbeth und Paula möchte sie einem Hund in Not ein neues Zuhause schenken. Doch ganz so einfach ist es nicht, werden sich die Wege von Toni und Anni kreuzen?
Fazit: Ein herzerwärmendes Buch über Freundschaft und dem Mut für das zu kämpfen was man als wichtig empfindet. Sehr schöne Umsetzung einer mitfühlenden Geschichte über einen kleinen Hund und seine Reise in ein neues Leben. Wertvoller und spannender Einblick für alle die mit dem Gedanken spielen einen Hund aus dem Ausland zu adoptieren. - Cara Lindon
Frühlingsleuchten
(23)Aktuelle Rezension von: Melanie_LudwigInhalt
Tierärztin Chesten hat alles, um glücklich zu sein: beste Freundinnen, einen erfüllenden Job und die große Liebe ihres Lebens. Ihr Pech ist, dass er verheiratet ist und sie nur wenige gestohlene Stunden miteinander verbringen. Immer öfter fragt sie sich, ob das alles sein soll, was sie in Zukunft erwartet. Als sie dem geheimnisvollen Biker Darren begegnet, nimmt ihr jedoch Leben eine Wendung, mit der sie niemals gerechnet hätte ... Aber kann sie der Liebe noch vertrauen?
Fazit
Ein schönes Buch das ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Es ist schön und auch traurig gewesen. Vor allem ist es schön zu sehen wie chesten und ihrer Freundinnen füreinander da sind. Auch die Liebe die nicht immer einfach ist wird hier gut behandelt. Ich gäbe vor auch die ersten Teile zu lesen. Von mir gibt es eine klare weiterempfehlung.
- Arno Camenisch
Goldene Jahre
(15)Aktuelle Rezension von: reneeEin wirklich kurzweiliges Lesevergnügen ist "Goldene Jahre". Doch verstehe ich die Nominierung für den Deutschen Buchpreis hier nicht. In diesem Buch blicken die schweizerischen Kioskbetreiberinnen Margrit und Rosa-Maria auf ihre 50, nein 51 (:-)) Jahre Kioskbetrieb mit Zapfsäule in einem kleinen Ort und schildern ihre Erlebnisse mit den Kunden, wie auch ihre Sichten auf Land, Leute, Daten, Geschehnisse, Politik, Soziales und das Klima. Alles in allem ist dieses Buch sehr erfrischend, humorvoll und geistreich. Denn die beiden Damen und ihre Sichten sind zauberhaft. Aber ein Kandidat für den Deutschen Buchpreis ?!?! Dieses Buch ist in meinen Augen kluges Geplänkel. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger. Ich vermisse hier aber eine flüssige und ausgefeilte Geschichte mit einer Aussage. Wobei es ja Aussagen gibt. Aber mir gefällt einfach die Gesamtgestaltung des Buches in Verbindung zur Nominierung nicht. Dieses Buch ist "nur" die Unterhaltung zweier älterer Damen über ihre letzten Jahre, die wirklich ganz nett ist, durchaus. Aber geht so etwas als Roman durch, der dazu noch für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde? Das entzieht sich leider meinem Verständnis. Bitte nicht falsch verstehen. Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen. Und auch für gut befunden. 4 Sterne sind ja auch eine sehr gute Bewertung von mir. Ich verstehe nur die Nominierung für die Longlist des Deutschen Buchpreises nicht. Denn ich denke hier hätte es deutlich bessere Kandidaten gegeben. "Metropol" zum Beispiel, um nur einen zu nennen. Schade!
- Natalio Grueso
Der Wörterschmuggler
(3)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderBruno Labastide ist ein ganz besonderer Mensch. Er begegnet immer wieder ganz besonderen Menschen, sieht die wunderschönsten Orte und hört die großartigsten Geschichten. In Venedig beginnt sein Herz zu beben, denn die schöne Japanerin Keiko fasziniert ihn, aber sie nimmt Männer nur für eine Nacht. Bruno will aber ihr Herz erobern, sie für sich begeistern. Er schreibt ihr Geschichten und so gehen wir auf eine Reise durch die Welt, durch sämtliche Gefühlslagen und begegnen ganz besonderen Menschen. Wird es Bruno schaffen? Natalio Grueso hat einen wunderbaren Roman geschaffen. Es sind so viele kleine, wunderbare und berührende Geschichten und alles gipfelt doch darauf hin, ob der liebenswerte Bruno Keiko für sich begeistern kann. Etwas ganz besonderes und kostbares.























