Bücher mit dem Tag "auslandsjahr"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "auslandsjahr" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Dunbridge Academy - Anywhere (ISBN: 9783736316553)
    Sarah Sprinz

    Dunbridge Academy - Anywhere

    (1.123)
    Aktuelle Rezension von: jackysbuecherregal

    Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht wirklich, was mich in der Dunbridge Academy so erwarten würde. Natürlich habe ich die Bücher schon öfter gesehen und auch das Academy-Setting war irgendwie klar (Surprise :D), aber mehr war mir nicht bekannt.


    Dann dachte ich, dass der Eltern-Handlungsstrang bestimmt eine größere Rolle einnehmen würde… doch das hat er nicht.

    Es ist einfach eine richtig süße Academy-Story, die cozy ist, mich persönlich dennoch überrascht und durch die Beziehungsthematik doch auch zum Nachdenken angeregt hat.


    Gerade Henry… Ich mochte ihn, ich verstehe seine Handlungen, aber ganz so „sauber“ finde ich ihn unterm Strich halt nicht.

    Auch ein gewisser Lehrer hat mir erst Snap-Vibes gegeben, mich dann aber komplett überrascht. 👀

    Dennoch: der Großteil der Charas sind absolut liebenswert. 🫶🏻


    Insgesamt ist es ein Buch, dessen Story immer wieder kleine (und große) Twists bietet, mit denen ich nicht gerechnet hätte.


    Ich habe mich in der Dunbridge Academy sehr wohl gefühlt und freue mich auf meinen nächsten Aufenthalt. ☺️

  2. Cover des Buches Nebelschimmer (ISBN: 9783499006555)
    Anya Omah

    Nebelschimmer

    (306)
    Aktuelle Rezension von: JaquelineM

    In Band1 hat man ja schon ein wenig was über Calla und ihren Freund Jasper erfahren können.

    Eigentlich waren sie das perfekte Traumpaar wo jeder neidisch werden kann. 


    Und hier bekommen sie ihre eigene Geschichte und ich war mehrmals nur gespannt drauf weil der Klappentext einen sehr neugierig gemacht hat. 


    Ich will gar nicht sooo viel verraten was passiert, was ich auch besonders toll an dem Buch finde, dass man erst im Verlauf des Buches mit Calla und Jasper zusammen erfährt, was genau zu der Trennung geführt hat.

    Mir haben außerdem diese Rückblenden der beiden ganz gut gefallen und auch wie sie immer wieder miteinander kommuniziert haben wenn's Probleme gegeben hat anstatt ein toxisches verhalten an den Tag zu legen 🥰 


    Das Buch muss man einfach nur lesen 😍

    Auch bei Band2 bereue ich es wirklich dass es zu lange auf meinem Sub gelegen hat. 


    5/5✨

  3. Cover des Buches Mein Jahr mit Dir (ISBN: 9783328105831)
    Julia Whelan

    Mein Jahr mit Dir

    (244)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    Ellas Lebens Traum geht in Erfüllung als sie ein Stipendium in Oxford erhält. Gleich am ersten Tag Stößt sie mit einem arroganten Schnösel zusammen. Dieser Schnösel stellt sich schon bald als ihr Literatur Professor heraus. Auch wenn sie erst gar nichts mit ihm anfangen kann ändert sich das bald nach einer durchzechter Nacht in einem Pub. Die beiden kommen sich näher doch ein tragisches Geheimnis könnte die beiden schon bald wieder trennen. als Ella davon erfährt steht sie vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens.

    Ich habe mich sehr schwer mit dem Schreibstil getan ich habe Anfangs gar nicht richtig in die Geschichte gefunden. Das Buch konnte mich die ersten 100 Seiten auch nicht wirklich packen. Danach wurde es besser ich habe mich langsam an den Schreibtisch gewöhnt und auch die Geschichte nimmt an Fahrt auf. Allgemein ist alles sehr kitschig und klischeehaft wie eine typische College Verfilmung mit sehr viel Drama und Tränen.

    Auch wenn ich anfangs etwas Startschwierigkeiten hatte ich das Buch am Ende doch recht gut unterhalten.Nicht schlecht aber auch kein Highlight.


  4. Cover des Buches Love is Loud – Ich höre nur dich (ISBN: 9783492062244)
    Kathinka Engel

    Love is Loud – Ich höre nur dich

    (279)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Ich war direkt in der Geschichte drin und hatte von Anfang an dieses angenehme Gefühl, angekommen zu sein. Der Einstieg ist leicht, flüssig und zieht einen ohne großes Drama sofort in die Handlung hinein.


    Die Protagonistin mochte ich richtig gerne. Durch ihre kleinen Angewohnheiten wirkt sie unglaublich realistisch und greifbar. Sie fühlt sich nicht konstruiert an, sondern wie eine echte Person mit Ecken, Kanten und Herz – genau das hat sie für mich so sympathisch gemacht.


    Der männliche Protagonist hat mich ebenfalls direkt überzeugt. Ich mochte ihn von Anfang an und hatte nie das Gefühl, ihn mir schönreden zu müssen. Die Dynamik zwischen den beiden war ehrlich, ruhig und authentisch – nichts wirkte übertrieben oder künstlich, sondern einfach echt.


    Emotional war das Buch für mich vor allem sehr schön. Es ist keine laute, dramatische Geschichte, sondern eine, die leise unter die Haut geht. Die Themen, die aufgegriffen werden, fand ich gut dosiert: nicht zu viel, nicht zu wenig – genau richtig, um Wirkung zu entfalten, ohne zu erschlagen.


    Besonders gefallen hat mir auch die Band-Dynamik und die Nebenfiguren. Die Gruppe hat dem Buch zusätzliche Wärme gegeben, und auch Shugo mochte ich richtig gerne.


    Die Atmosphäre des Buches war insgesamt einfach wunderschön. Das Setting in New Orleans hat mich komplett überrascht. Vor dem Lesen hatte ich keinerlei Bezug zu der Stadt – nach dem Buch hatte ich richtig Lust, selbst dort zu sein. Das allein sagt schon viel über die Wirkung der Geschichte aus.


    Der Schreibstil war sehr angenehm, flüssig und emotional, ohne kitschig zu sein. Auch das Ende hat für mich gut gepasst: rund, stimmig und zufriedenstellend.


    Fazit:

    „Love is Loud“ ist eine ruhige, ehrliche Liebesgeschichte mit viel Gefühl, starken Charakteren und einer Atmosphäre, die lange nachwirkt.

    ⭐ 5 von 5 Sternen – ein absolutes Herzensbuch und klare Empfehlung.


  5. Cover des Buches Winter meines Herzens (ISBN: 9783442714841)
    Emylia Hall

    Winter meines Herzens

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Literaturcocktail

    ,,Winter meines Herzens“ von Emylia Hall wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

    Es beginnt mit einem Schüleraustausch, der sehr interessant ist, aber zu schnell in Gang kommt. Es ist klar, dass Hadley die Auserwählte sein wird. Kämpfen musste sie um den heißbegehrten Platz nicht.

    Auf der Rückseite steht etwas von ,,magisch, herzzerreißend und wunderschön.“ Ja, man findet etwas davon in dem Buch. Die Geschichte hat mich trotzdem nicht in seinen Bann ziehen können. So schnell wie die Magie spürbar ist, ist sie verschwunden.

    Das Cover finde ich sehr schön. Das Feeling vom Winter hat mir das Buch nicht beschert. Ich finde es ist ein Buch, dass man zu jeder Zeit lesen kann.

    Das Buch hat in mir wenig bewegt und war zu vorhersehbar und gewollt, weshalb es mir schwer fiel dranzubleiben und mit einer durchschnittlichen Bewertung ausfällt.

  6. Cover des Buches Ein Jahr ohne dich (ISBN: B01H4LDI0Q)
    Rachel Parker

    Ein Jahr ohne dich

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Gretele
    Vor allem zwischen Mutter und Tochter. Zwei unterschiedliche Abenteuer der beiden schön und bildhaft erzählt!
    Es ist der erste Roman einer lieben Autorin, die bisher ausschließlich Ratgeber schrieb. Ich hoffe, es wird nicht bei diesem einen Roman bleiben,
    denn ich würde sehr gerne weitere von ihr lesen!
    Liebe Grüße, Alexandra Schumann
  7. Cover des Buches Pferdeheimat im Hochland, Doppelbd. (ISBN: 9783570205341)
  8. Cover des Buches Pferdeheimat im Hochland (ISBN: 9783570210581)
  9. Cover des Buches Kulturschock! Au-pair USA (ISBN: 9783741265457)
    Miriam Traut

    Kulturschock! Au-pair USA

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78
    Miriam Traut entscheidet sich nach dem Abi für ein Jahr als Au-pair in die USA zu gehen.  In diesem Buch beschreibt sie ihre Erlebnisse.

    Interessant ist das Buch für Leute, die noch nie selbst in den USA waren oder die sich ihre Eindrücke vom ersten USA Besuch mal wieder ins Gedächtnis rufen wollen. Sie beschreibt am Anfang viele Details, die einem beim ersten USA Besuch auffallen. Vieles davon ist für mich mittlerweile normal, weil ich schon ein paar Mal in den USA war. Manches es ist besser als bei uns und manches auch nicht.

    Wie heißt es: Andere Länder, andere Sitten.

    Die Familie in die Miriam gerät ist ziemlich wohlhabend (Manager und Anwältin) aber auch sehr oberflächlich und lebt in einem Vorort von New York. Das Kind (Cornelius) auf das sie aufpassen muss ist rotzfrech. Die Gastmutter ist der Meinung, dass er mit 4 Jahren Model werden soll. Kinder werden in New York von Geburt an auf Leistung getrimmt, wenn die Familie die Voraussetzungen dafür hat.

    Das erste Viertel des Buches werden relativ intensiv die ersten anderthalb Wochen behandelt. Anfangs erscheint alles bestens zu sein. Nachdem das vorherige Au-pair Mädchen nach Deutschland zurückgekehrt ist, gibt Cornelius Miriam die Schuld dafür und erschwert ihr ihre Zeit deutlich.

    Dabei wird ihr quasi die komplette Aufgabe der Erziehung übertragen. Vom Wecken bis zum ins Bett bringen ist alles was dazwischen liegt und mit Cornelius zu tun hat Miriams Aufgabe.

    Dazu kommt, dass nach der anfänglichen Euphorie, die Sprache zum Hindernis wird, weil Miriam nicht so gut in Englisch ist und sie natürlich auch mit etwas Heimweh zu kämpfen hat.

    Die Au-pair Freundin, die sie gerade kennengelernt hat, schmeißt nach etwa einem Monat hin, weil sie mit Ihrer Familie nicht zufrieden ist.

    Miriam beißt sich durch.

    Im weiteren Verlauf werden immer wieder einzelne Situationen beschrieben. Der gemeinsame Urlaub, das Kennenlernen von neuen Freundinnen, der Besuch von alten Freundinnen oder Verwandten, die Geburtstagsparty.

    Man hat den Eindruck, dass Miriam sich abgesehen vom Anfang primär auf die positiven Seiten konzentriert. Zwischendurch klingt immer wieder durch, dass besonders ihre Gastmutter teilweise recht anstrengend war.

    Hier und da erkennt werden auch kulturelle Unterschiede beschrieben. Und ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass es gerade für kleine Kinder alles andere als toll ist, wenn im Jahresrhythmus die Bezugsperson wechselt.

    Der Schreibstil ist modern und locker – mir gefällt das.

    So ganz viel Au-pair Alltag darf man sich nicht erhoffen. Das Buch hat primär Unterhaltungscharakter.

    Die vollständige Rezension findet sich hier:
    https://www.torstens-buecherecke.de/3035/
  10. Cover des Buches The stars we reach - Emerald Bay, Band 1 (ISBN: 9783846601686)
    Lorena Schäfer

    The stars we reach - Emerald Bay, Band 1

    (77)
    Aktuelle Rezension von: coala_books

    The stars we reach, der erste Band der Emerald Bay Reihe von Lorena Schäfer ist ein Wohlfühlroman, der sofort unter die Haut geht. Die Kulisse Australiens, entführt ins Herz einer Kleinstadt voller Herz und Sonne, macht Lust auf Van-Touren, Lagerfeuer und eine Portion Gilmore Girls-Feeling. Ivy taumelt nach ihrem Liebeskummer Richtung Down Under und landet in Emerald Bay. Dort findet sie nicht nur Ruhe, sondern auch Taylor. Keinen Sanften, aber einen sympathischen Mitbewohner, der überraschend warmherzig sein kann

    Die Begegnung zwischen Ivy und Taylor entfaltet sich behutsam und echt. Gerade die leisen Momente zwischen den beiden, in denen nach und nach Vertrauen wächst, machen den Zauber des Buches aus. Nebenfiguren sorgen für Lebendigkeit und kleine Schmunzler, was die Geschichte zusätzlich auflockert. Die Geschichte verläuft stellenweise sehr glatt, manches wirkt vorhersehbar. Ivy reagiert stellenweise widersprüchlich, und dramatische Wendungen könnten subtiler sein. Doch diese Schwächen treten in den Hintergrund, weil die Stimmung so sommerlich leicht, die Figuren nahbar und die Botschaft von Selbstfindung und Freiheit so spürbar bleiben.

    Ein Roman, der Herzkribbeln schenkt, Fernweh weckt und zeigt, dass manchmal der weiteste Weg der wichtigste ist.

  11. Cover des Buches Pferdeheimat im Hochland, Fionas Fohlen. Pferdeheimat im Hochland, Wechselnde Pfade (ISBN: 9783570204788)
  12. Cover des Buches Küss mich, Wombat! (ISBN: 9783347540286)
    Julia Dettling

    Küss mich, Wombat!

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Rafi

    Der perfekte Roman für Fans von Liebesgeschichten, Australien-Liebhaber, Weltenbummler, zukünftige Au-Pairs und Backpacker. Sehr authentisch und sympathisch geschrieben. Man erfährt viel über Australien, insbesondere Sydney, Tasmanien, das Outback, die Ostküste und das Leben als Au-Pair/Backpacker. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, selbst in Australien zu sein und all die Abenteuer zu erleben. Sehr empfehlenswert!

  13. Cover des Buches A little too far (ISBN: 9783423716079)
    Lisa Desrochers

    A little too far

    (99)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Um das meiner kurzen Rezension schon einmal voranzustellen: Leider konnte mich "A little too far" alles in allem überhaupt nicht überzeugen. Vielleicht war es das tragische Schicksal des Romans, dass ich ihn direkt nach einem Schreibratgeber gelesen habe - jedenfalls haben sich mir größere und kleinere Schnitzer, mit denen die Autorin eine Menge Potential verschenkt hat, beim Lesen gerade aufgedrängt. Auch mit dem Hauptkonflikt und dem Verlauf der Geschichte bin ich alles andere als zufrieden. Doch beginnen wir am Anfang - welcher mich leider schon in wenig Begeisterung versetzt hat. Inhaltlich passiert in Lisa Disrochers Einstieg folgendes: Nachdem die 20jährige Lexi ihrem betrügerischen Ex begegnet und in Tränen aufgelöst zuhause ankommt, trifft sie dort ihren Stiefbruder Trent an. Dieser versucht sie zu trösten, stattdessen landen die beiden im Bett. Emotional passiert währenddessen folgendes: NICHTS. Und genau das ist das Problem. Einige englischsprachigen Rezensionen haben sich daran echauffiert, dass Trent und Lexi Stiefgeschwister sind, das ist jedoch nicht das eigentliche Problem - im Gegenteil, ich kenne eine Menge Forbidden-Love-Geschichten, die sich an das Stiefgeschwister-Thema wagen, dabei aber mit viel emotionalem Einfühlungsvermögen und sich langsam aufbauender Chemie vorgehen. Als Vorzeigebeispiel fällt mir da zum Beispiel "It was always you" von Nikola Hotel ein, welches den Konflikt aus Nähe, Anziehung, Verantwortung und Schuld regelrecht rockt.


    Was macht jedoch "A little too far"? Hier wird nicht zunächst Chemie aufgebaut, dafür gesorgt, dass wir zunächst die Figuren kennenlernen, sorgsam unterdrückte Gefühle präsentiert und der daraus entstandene Konflikt dann langsam gesteigert - Nope, die beiden fallen wie aus dem Nichts übereinander her (so plötzlich, dass ich mich erschrocken hätte, wenn das Thema nicht im Klapptext angekündigt gewesen wäre) und verbringen die Nacht miteinander, ohne dass wir als Leser mitbekommen würden, was in den beiden eigentlich vorgeht. Und es wird noch besser: Statt dies als radikalen Einstieg zu nutzen, um sich danach eingehend mit der Gefühlsebene der beiden zu beschäftigen und herzuleiten, wie es dazu kommen konnte, verschwindet Trent erstmal für über 100 Seiten vollständig aus der Handlung, als Lexi wie geplant ihren Auslandsaufenthalt in Rom antritt. Der hier eigentlich angestoßene Konflikt wird also genauso auf die lange Bank geschoben wie jegliche Gefühle und spielt für einen großen Teil der Handlung überhaupt keine Rolle mehr.


    Stattdessen tut sich ein komplett neuer Handlungsstrang inklusive Love Interest auf. Für über 80% der Handlung sehen wir Lexi dabei zu, wie sie sich in Rom ein neues Leben aufbaut, Kunstgeschichte studiert, Freunde trifft und... sich verliebt. Hier beschäftigt die Autorin sich nun endlich mit ihrer Protagonistin, lässt sie aufblühen und offenbart dem Leser ihre Gefühlswelt. Genau auf diese emotionale Öffnung hatte ich ja gewartet - nur haben diese neuen Gefühle eben überhaupt nichts mit Trent zu tun (bis auf ein paar vereinzelte Textnachrichten bleibt er immer noch der große Unbekannte im Schatten), sondern mit dem angehenden Priester Allessandro. Würde man die ersten vier Szenen der Geschichte weglassen, könnte man bis kurz vor dem Ende also davon ausgehen, dass die Autorin hier eine Forbidden-Love-Story einer jungen Frau erzählt, die in Rom Gefühle für den falschen Mann zu entwickeln beginnt. Und - ganz im Ernst, das hätte mir um einiges besser gefallen, als die halbgare Stiefgeschwister-Idee. Wie der zunächst kühle Reverend langsam auftaut, Lexi Rom zeigt, für sie kocht, in ihr neue Lebensfreude weckt, sie dazu inspiriert, einen anderen Weg einzuschlagen und sie sogar mit nach Korsika nimmt, um sie seiner Familie vorzustellen ist wirklich wahnsinnig süß zu verfolgen. 


    Achtung: ab hier folgen Spoiler über das Ende.


     Wir lernen also Alessandro über den Roman hinweg immer besser kennen und lieben und spüren, wie sich langsam Gefühle zwischen ihm und Lexi entwickeln ... nur damit Lexi am Ende zum (die meiste Zeit abwesenden) Trent zurückkehren kann, den sie (so wird es behauptet, bei mir angekommen ist es jedoch nie) schon immer geliebt hat. Da stellt sich natürlich die Frage: warum das alles? Warum verwendet Lisa Desrochers so viel Zeit und Mühe, Alessandro und ihre Beziehung zu entwickeln, während Trent ignoriert wird, nur um dann am Ende Alessandro in wenigen Worten abzuservieren? Mir tat hier nicht nur Alessandro wahnsinnig leid, ich konnte Lexis Entscheidung einfach überhaupt nicht nachvollziehen. Denn egal wie oft Lisa Desrochers beteuert, dass Trent der heißeste Typ der Welt sei, spielt er für die Geschichte überhaupt keine große Rolle und schafft es in den wenigen auftauchenden Szenen (in denen er natürlich umwerfend aussieht und ab und zu was Nettes sagt, oder Lexi ordentlich "durchnudelt") nicht, sich ausreichend zu profilieren, um als zweite Hauptfigur wahrgenommen werden zu können.  


    Das ist also eine ganz klare Schwäche im Handlungsaufbau, den man der Autorin ankreiden muss. Die Autorin führt mit ihrer Geschichte über lange Zeit ganz klar in eine Richtung, nur um dann kurz vor Schluss eine 180-Grad-Kehrtwende hinzulegen und den Karren mit Vollgas an die Wand zu fahren. Ich bin also schlichtweg enttäuscht angesichts des unstringenten Aufbaus. Ich weiß, dass es im zweiten Teil, "A little too much" um Alessandro und seine Kindheitsliebe gehen wird und er somit auch noch sein Glück finden wird. Dennoch bin ich mit dem Aufbau der Reihe alles andere als zufrieden. Um hier wirklich Trents und Lexis Geschichte zu erzählen, hätte ich mir zum Einen einen früheren Ansatzpunkt gewünscht, durch den wir die beiden als Paar besser fühlen können und dann zum Anderen auch weit mehr gemeinsame Szenen. Meinetwegen hätte die Autorin dann trotzdem ein "Liebesdreieck" einbauen können, durch das Lexi nochmal auf die Probe gestellt wird und sich ihrer Liebe zu Trent bewusst wird. Ohne diese Vorarbeit, die Trent und Lexi ganz klar als füreinander bestimmt erklären würde, verschiebt sich der Schwerpunkt des Romans jedoch so stark, dass man "A little too far" ohne Probleme als Liebesgeschichte von Alessandro und Lexi interpretieren könnte, würde man nur am Ende und zu Beginn 20 Seiten weglassen. 


    Nachdem ich mich jetzt lang und breit über den missglückten Aufbau ausgelassen habe, noch ein paar Worte zu anderen Baustellen. Die erste Sache, die ich noch kritisch anmerken will, ist dass sich die Autorin für ihre Geschichte viel zu wenig Zeit genommen hat, sodass tolle Ansätze wie Lexies Studium, ihre Liebe zu Kunst, das Entdecken des spannenden Settings in Rom oder der Kurztrip nach Korsika lange nicht die Magie entfalten, die sie hätten haben können. Auch Nebenfiguren wie Lexies beste Freundinnen, oder ihre Eltern bleiben sehr blass. Viel Potential lässt Lisa Desrochers auch bei ihrer Protagonistin selbst liegen. Schon in der Einstiegsszene war sie mir leider eher unsympathisch. Ohne jegliches Rückgrat lässt sie sich zuerst von ihrem betrügerischen Ex abknutschen (über den sie im weiteren Verlauf übrigens keinen weiteren Gedanken mehr verliert, obwohl sie ja soooooooooo heartbroken ist), dann heult sie sich die Augen aus dem Kopf und steigt schließlich mit ihrem Stiefbruder ins Bett, über den sie dem Leser noch Sekunden zuvor nüchtern und emotionslos versicherte "Auf Trent ist eben Verlass. Er ist ein toller Typ, mein Stiefbruder". Zu sagen, dass sie sprunghaft und unglaubwürdig erscheint, erübrigt sich also. Das hängt jedoch nicht nur mit dem misslungenen Aufbau der Geschichte zusammen. Auch wenn sie immer wieder Dinge denkt, wie zum Beispiel über ihre Freundin Katie "dabei ist sie eigentlich sehr hübsch und könnte toll aussehen, wenn sie sich besser stylen würde, aber sie lässt ihr dunkles Haar einfach runterhängen und ihre Klamotten sind auch nicht gerade der letzte Schrei" oder haufenweise oberflächliche Slutshaming-SMS verschickt, lässt sie das nicht gerade im sympathischsten Licht erscheinen. 


    Sehr gewundert habe ich mich auch über den großen Stellenwert, der Religion hier spielt. Bedenkt man, dass Alessandro ein angehender Priester ist und demnach in enger Verbindung mit Kirche und Glaube steht, ist das gar nicht mal so abwegig. Wie der Protagonistin hier jedoch künstlich ein katholischer Glaube angedichtet wurde, hat mir gar nicht gefallen. Auf der einen Seite betet sie brav Ave-Marias, geht zur Beichte und bittet Gott um ein Zeichen, auf der anderen Seite flucht sie wie ein Rohrspatz, hat Angst vor einer Nonne, ignoriert das gesendete Zeichen (Alessandro taucht in genau dem Moment in ihren Eingang auf, als sie darum bittet) und auch ihr ständiges Gerede von "durchnudeln" (es gibt so viele Umschreibungen für das Prädikat "Sex haben", warum muss man hier auf jeder zweiten Seite genau dieses benutzen?) spricht eine andere Sprache. Hier passt also vieles nicht so recht zusammen und zwar nicht auf eine gut durchdachte Art, die der ambivalenten Figur Tiefe verschaffen würde, sondern eher auf die "hä, was ist denn ihr Problem"-Art, die beim Lesen verunsichert. 


    Die letzte große Baustelle ist dann noch das Ende, in dem sich Trent und Lexie dann in gefühlt drei Seiten zueinander bekennen, ihre Eltern einweihen und sich verloben. Das würde ja an sich schon recht flott gehen und überstürzt erscheinen. Angesichts der Tatsache, dass auf diese Entwicklung in der Geschichte nicht hingearbeitet und eher dagegen gesteuert wurde, wirkt das Ende jedoch geradezu lächerlich. Hier hat die Autorin also versucht, zwei Liebesgeschichten in einem Roman verpacken. Die eine ist wunderschön und gut ausgearbeitet, wird aber leider in ihrer Hochphase brutal abgewürgt. Die andere tritt als scheinbarer Hauptplot auf, ist aber so kurzgegriffen und viel zu wenig beachtet, dass sie deutlich an Glaubwürdigkeit einbüßt. Schade! Teil 2, "A little too much", welches ja auch in meinem Sammelband enthalten ist, werde ich nun aber trotzdem noch eine Chance geben - einfach weil ich Alessandro sehr liebgewonnen habe und gespannt bin, wie es für ihn ausgeht.

     



    Fazit

    Eine unausgegorene Geschichte, die in eine falsche Richtung lenkt und stark enttäuscht. Auch wenn mir der Mittelteil grundsätzlich gut gefallen hat, sind Figuren, Setting und Schreibstil im Gesamtkontext unglaubwürdig.

     

  14. Cover des Buches Edinburgh on the Rocks (ISBN: 9783958189072)
    Gabriele Ketterl

    Edinburgh on the Rocks

    (34)
    Aktuelle Rezension von: susi96

    Das Buch „Edinburgh on the Rocks“ ist die erste Rockstar-Romanze von Gabriele Ketterl, spielt jedoch, wie auch andere ihrer Werke, im schönen Schottland.


    In der Geschichte geht es um Anabel, eine sehr talentierte junge Kunststudentin, die überbehütet bei ihren Eltern aufgewachsen ist. Sie kommt aus einer sehr traditionellen deutschen Gegend und ihre Eltern haben nicht den Wunsch, Anabel zu einer emanzipierten Frau heranwachsen zu sehen. Stattdessen schreiben Sie ihr ihr ganzes Leben vor und gehen darin Hand in Hand mit Anabels „Verlobten“ Maximilian (wobei die Verlobung hinter ihrem Rücken von ihren Eltern und Maximilian beschlossen wurde). Wenigstens konnte sie sich durchsetzen, Kunst studieren zu dürfen, um wenigstens einer Leidenschaft nachgehen zu können. Die Devise ihrer Eltern und ihres Verlobten scheinen noch die alten Vorstellungen Haus, Herd und Kinder für eine Frau vorzusehen. Anabel jedoch sieht ihr zukünftiges Leben überhaupt nicht so, sie möchte lieber etwas von der Welt sehen. So trifft sie nach dem Schock durch die bereits beschlossene Verlobung und der Aussicht auf ein Leben im Reihenhaus eine Entscheidung: unter gutem Zureden ihrer freigeistigen Tante Gesa bewirbt sie sich für ein Auslandssemester an der Uni in Edinburgh. Dank Gesa läuft das alles auch ziemlich problemlos ab und Unterkunft und Verpflegung ist schnell sichergestellt. Dort angekommen hat Anabel das erste Mal in ihrem Leben das Gefühl, ernst genommen und gehört zu werden und kommt auch charakterlich endlich aus sich heraus. Nachdem sie ein paar Tage in Edinburgh verbracht hat, macht sie eines Nachts den Fehler alleine durch einen Park zu gehen, wird prompt von drei Hooligans bedrängt und zum Glück von einem Motorradfahrer gerettet. Wie sich später herausstellt ist ihr mysteriöser Retter kein anderer als der Sänger einer angesagten Rockband, zu dem sie sich direkt hingezogen fühlt.


    Wie man bereits an meiner inhaltlichen Schilderung sieht, dauert es erst einmal eine ganze Weile bis man überhaupt auf den männlichen Hauptcharakter trifft und diese Längen ziehen sich auch so ziemlich durch das ganze Buch. Ich glaube das man vieles hätte streichen oder kürzen können, damit man nicht so das Gefühl hat, kaum voran zu kommen. Natürlich hat das aber auch Vorteile, so bekommt man oft sehr gute Beschreibungen von der Stadt, den Landschaften, Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten, die Schottland so zu bieten hat. Es fühlt sich fast so an, als wäre man selbst da, aber auf jeden Fall weckt es die Lust, auch selbst einmal dorthin zu reisen.


    Die Charaktere gefielen mir ziemlich gut, ich mochte die lebensfrohe Mika, den schlauen Hanson, den sanftmütigen Playboy Sean und die Halb-Schottin Sally (Anabels WG-Mitbewohner) und auch die Band-Mitglieder habe ich schnell ins Herz geschlossen. Wobei ich sagen muss, so oft Mika, Hanson und Sean auch vorkamen, ich konnte keinen richtigen Draht zu Sally knüpfen, weil sie nicht viel öfter vorkam als mit einzelnen Kommentaren in Gesprächen. Ich hätte mir da doch auch mal ein Einzelgespräch mit ihr zum Kennenlernen gewünscht, wie es sie bei den anderen des Öfteren gab.


    Was mir auch richtig gut gefallen hat, ist, dass die Autorin das sehr wichtige Thema Tierversuche in ihr Buch eingebaut und angesprochen hat. Das war an dem Buch letztendlich auch das, was ich am spannendsten fand. Die Liebesgeschichte ging ziemlich schnell vonstatten, beide haben sich direkt zueinander hingezogen gefühlt, auch wenn er einen kleinen Moment gebraucht hat, dem nachzugeben. Auch wenn seine Gründe nachvollziehbar sind, hätte ich mir da doch eher von Anabel noch etwas mehr Zurückhaltung gewünscht, da sie eigentlich noch in einer Beziehung war. Deshalb brauchte es noch dieses zusätzliche Thema in der Handlung.


    Nun möchte ich nach all dem überwiegend Positiven aber auch das Negative ansprechen, das für mich leider stets sehr präsent war und mich daher permanent gestört hat. Die Autorin hat in dem Buch hauptsächlich sehr junge Charaktere und über Studenten zu schreiben ist ihr einfach nicht gelungen. Die Charaktere sind zu erwachsen, ihre Sprechweise und Wortwahl entsprechen einfach nicht der Ausdrucksweise von Studenten und auch ihr Handeln war zu erwachsen und dadurch einfach nicht realistisch. Selbst wenn man mal davon ausgeht, dass es sehr eloquente Studierende sind, fühlte es sich für mich (als Student) einfach nicht altersgemäß an. Zwischen den jungen und den erwachsenen Charakteren gab es keinen Unterschied in den Äußerungen, außer Floskeln über „die jungen Leute von heute“ von den Erwachsenen. Wüsste man nicht wer von ihnen jung sein soll und wer nicht, man hätte es anhand der Aussagen nicht ausmachen können. Was daran liegen könnte, dass die Autorin Baujahr 1961 ist. Ich denke aber, dass es ein gutes Buch für ältere Semester sein könnte, um sich in ihre eigene Studentenzeit zurückzuversetzen. Doch für mich spiegelte es einfach nicht die Lebenswirklichkeit aktueller Studenten dar und das hätte ich bei 2017 als Erscheinungsjahr einfach erwartet.


    Mir hat wirklich gefallen, dass das Buch nicht so eine typische Rockstar-Romanze war, sondern mehr Tiefgang und Ernsthaftigkeit aufwies. Wäre das noch mit einer aktuellen Ausdrucksweise möglich gewesen, hätte mir das Buch wirklich sehr gut gefallen können. Die Highlights für mich waren definitiv die schönen Beschreibungen von Schottland und Edinburgh im Speziellen, sowie das Eingehen auf das wichtige Thema der Tierversuche und dem Sensibilisieren für den Tierschutz. Die Bilder, ob es nun um die Landschaft Schottlands oder ein durch Experimente entstelltes Tier ging, waren sehr einprägsam und gut vorstellbar, was dem Buch sehr gut getan hat. Wegen der Schreib- und Ausdrucksweise der Autorin mit zu vielen Längen und nicht wirklich lebensnahen Charakteren muss ich aber einige Punkte abziehen, weshalb für mich eine Gesamtwertung von 3 Sternen zustande kommt. Das Buch hätte durchaus Potenzial gehabt, weshalb ich das etwas schade finde.

  15. Cover des Buches A single touch (ISBN: 9783734108570)
    Ivy Andrews

    A single touch

    (92)
    Aktuelle Rezension von: BookLand66

    Nachdem mich die Geschichte rund um Libby und Jazz total begeistert hat, wohingegen die Geschichte rund um Oxy und Henry diese Begeisterung hat etwas missen lassen, war ich nun auf die Geschichte rund um Val gespannt.

    Diese beginnt natürlich ein paar 100 Seiten bevor die restlichen 3 Mädels in die WG einziehen, da sie aus naheliegenden Gründen so schnell wie möglich aus Deutschland wegwollte und deshalb nicht erst zum Semesterbeginn nach England ist.

    Das Aufeinandertreffen mit Parker, das was danach kommt und wie es zwischen den beiden weitergeht, verläuft für mich sehr unglaubwürdig, vor allem, wenn man sich ihre Vorsätze vor Augen führt und der Grund, warum sie aus Deutschland lange vor Semesterbeginn abgereist ist.

    Mir passierte einfach alles zu schnell, so daß ich die Gefühle gar nicht richtig nachvollziehen konnte.

    Aber davon abgesehen, fand ich die Geschichte trotzdem sehr schön. Val ist so eine tolle Person. Für mich spielt sie, zumindest am Anfang, ein bißchen die Hausmutter der WG, weil sie sich um alle und alles kümmert.

    Bei Val und Parker zeigt sich wieder, wie man unnötigen Schmerz vermeiden könnte, wenn man nur richtig miteinander reden würde.

    Es ist schön zu sehen, wie sie, Libby, Oxy und Ella miteinander harmonieren, sich gegenseitig unterstützen und immer da sind, wenn sie gebraucht werden.

    Bei Vals Geschichte geht es jedoch nicht um Modedesign, das unterscheidet sie von Libby und Oxy, sondern ums Fotografieren. Auf diese Weise erfährt man auch von dieser Sparte etwas, was ebenfalls sehr interessant ´rübergebracht wird.

    Die Kapitel sind, wie auch in den beiden vorangegangenen Bänden, sehr lang, dafür fällt das Epilog meiner Meinung erneut etwas zu kurz aus. Aber das werte ich mal als Luxusproblem bei einem Buch, bei dem der Rest mich begeistert hat.

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