Bücher mit dem Tag "auslandsjahr"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "auslandsjahr" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches A little too far (ISBN: 9783423716079)
    Lisa Desrochers

    A little too far

     (98)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Um das meiner kurzen Rezension schon einmal voranzustellen: Leider konnte mich "A little too far" alles in allem überhaupt nicht überzeugen. Vielleicht war es das tragische Schicksal des Romans, dass ich ihn direkt nach einem Schreibratgeber gelesen habe - jedenfalls haben sich mir größere und kleinere Schnitzer, mit denen die Autorin eine Menge Potential verschenkt hat, beim Lesen gerade aufgedrängt. Auch mit dem Hauptkonflikt und dem Verlauf der Geschichte bin ich alles andere als zufrieden. Doch beginnen wir am Anfang - welcher mich leider schon in wenig Begeisterung versetzt hat. Inhaltlich passiert in Lisa Disrochers Einstieg folgendes: Nachdem die 20jährige Lexi ihrem betrügerischen Ex begegnet und in Tränen aufgelöst zuhause ankommt, trifft sie dort ihren Stiefbruder Trent an. Dieser versucht sie zu trösten, stattdessen landen die beiden im Bett. Emotional passiert währenddessen folgendes: NICHTS. Und genau das ist das Problem. Einige englischsprachigen Rezensionen haben sich daran echauffiert, dass Trent und Lexi Stiefgeschwister sind, das ist jedoch nicht das eigentliche Problem - im Gegenteil, ich kenne eine Menge Forbidden-Love-Geschichten, die sich an das Stiefgeschwister-Thema wagen, dabei aber mit viel emotionalem Einfühlungsvermögen und sich langsam aufbauender Chemie vorgehen. Als Vorzeigebeispiel fällt mir da zum Beispiel "It was always you" von Nikola Hotel ein, welches den Konflikt aus Nähe, Anziehung, Verantwortung und Schuld regelrecht rockt.


    Was macht jedoch "A little too far"? Hier wird nicht zunächst Chemie aufgebaut, dafür gesorgt, dass wir zunächst die Figuren kennenlernen, sorgsam unterdrückte Gefühle präsentiert und der daraus entstandene Konflikt dann langsam gesteigert - Nope, die beiden fallen wie aus dem Nichts übereinander her (so plötzlich, dass ich mich erschrocken hätte, wenn das Thema nicht im Klapptext angekündigt gewesen wäre) und verbringen die Nacht miteinander, ohne dass wir als Leser mitbekommen würden, was in den beiden eigentlich vorgeht. Und es wird noch besser: Statt dies als radikalen Einstieg zu nutzen, um sich danach eingehend mit der Gefühlsebene der beiden zu beschäftigen und herzuleiten, wie es dazu kommen konnte, verschwindet Trent erstmal für über 100 Seiten vollständig aus der Handlung, als Lexi wie geplant ihren Auslandsaufenthalt in Rom antritt. Der hier eigentlich angestoßene Konflikt wird also genauso auf die lange Bank geschoben wie jegliche Gefühle und spielt für einen großen Teil der Handlung überhaupt keine Rolle mehr.


    Stattdessen tut sich ein komplett neuer Handlungsstrang inklusive Love Interest auf. Für über 80% der Handlung sehen wir Lexi dabei zu, wie sie sich in Rom ein neues Leben aufbaut, Kunstgeschichte studiert, Freunde trifft und... sich verliebt. Hier beschäftigt die Autorin sich nun endlich mit ihrer Protagonistin, lässt sie aufblühen und offenbart dem Leser ihre Gefühlswelt. Genau auf diese emotionale Öffnung hatte ich ja gewartet - nur haben diese neuen Gefühle eben überhaupt nichts mit Trent zu tun (bis auf ein paar vereinzelte Textnachrichten bleibt er immer noch der große Unbekannte im Schatten), sondern mit dem angehenden Priester Allessandro. Würde man die ersten vier Szenen der Geschichte weglassen, könnte man bis kurz vor dem Ende also davon ausgehen, dass die Autorin hier eine Forbidden-Love-Story einer jungen Frau erzählt, die in Rom Gefühle für den falschen Mann zu entwickeln beginnt. Und - ganz im Ernst, das hätte mir um einiges besser gefallen, als die halbgare Stiefgeschwister-Idee. Wie der zunächst kühle Reverend langsam auftaut, Lexi Rom zeigt, für sie kocht, in ihr neue Lebensfreude weckt, sie dazu inspiriert, einen anderen Weg einzuschlagen und sie sogar mit nach Korsika nimmt, um sie seiner Familie vorzustellen ist wirklich wahnsinnig süß zu verfolgen. 


    Achtung: ab hier folgen Spoiler über das Ende.


     Wir lernen also Alessandro über den Roman hinweg immer besser kennen und lieben und spüren, wie sich langsam Gefühle zwischen ihm und Lexi entwickeln ... nur damit Lexi am Ende zum (die meiste Zeit abwesenden) Trent zurückkehren kann, den sie (so wird es behauptet, bei mir angekommen ist es jedoch nie) schon immer geliebt hat. Da stellt sich natürlich die Frage: warum das alles? Warum verwendet Lisa Desrochers so viel Zeit und Mühe, Alessandro und ihre Beziehung zu entwickeln, während Trent ignoriert wird, nur um dann am Ende Alessandro in wenigen Worten abzuservieren? Mir tat hier nicht nur Alessandro wahnsinnig leid, ich konnte Lexis Entscheidung einfach überhaupt nicht nachvollziehen. Denn egal wie oft Lisa Desrochers beteuert, dass Trent der heißeste Typ der Welt sei, spielt er für die Geschichte überhaupt keine große Rolle und schafft es in den wenigen auftauchenden Szenen (in denen er natürlich umwerfend aussieht und ab und zu was Nettes sagt, oder Lexi ordentlich "durchnudelt") nicht, sich ausreichend zu profilieren, um als zweite Hauptfigur wahrgenommen werden zu können.  


    Das ist also eine ganz klare Schwäche im Handlungsaufbau, den man der Autorin ankreiden muss. Die Autorin führt mit ihrer Geschichte über lange Zeit ganz klar in eine Richtung, nur um dann kurz vor Schluss eine 180-Grad-Kehrtwende hinzulegen und den Karren mit Vollgas an die Wand zu fahren. Ich bin also schlichtweg enttäuscht angesichts des unstringenten Aufbaus. Ich weiß, dass es im zweiten Teil, "A little too much" um Alessandro und seine Kindheitsliebe gehen wird und er somit auch noch sein Glück finden wird. Dennoch bin ich mit dem Aufbau der Reihe alles andere als zufrieden. Um hier wirklich Trents und Lexis Geschichte zu erzählen, hätte ich mir zum Einen einen früheren Ansatzpunkt gewünscht, durch den wir die beiden als Paar besser fühlen können und dann zum Anderen auch weit mehr gemeinsame Szenen. Meinetwegen hätte die Autorin dann trotzdem ein "Liebesdreieck" einbauen können, durch das Lexi nochmal auf die Probe gestellt wird und sich ihrer Liebe zu Trent bewusst wird. Ohne diese Vorarbeit, die Trent und Lexi ganz klar als füreinander bestimmt erklären würde, verschiebt sich der Schwerpunkt des Romans jedoch so stark, dass man "A little too far" ohne Probleme als Liebesgeschichte von Alessandro und Lexi interpretieren könnte, würde man nur am Ende und zu Beginn 20 Seiten weglassen. 


    Nachdem ich mich jetzt lang und breit über den missglückten Aufbau ausgelassen habe, noch ein paar Worte zu anderen Baustellen. Die erste Sache, die ich noch kritisch anmerken will, ist dass sich die Autorin für ihre Geschichte viel zu wenig Zeit genommen hat, sodass tolle Ansätze wie Lexies Studium, ihre Liebe zu Kunst, das Entdecken des spannenden Settings in Rom oder der Kurztrip nach Korsika lange nicht die Magie entfalten, die sie hätten haben können. Auch Nebenfiguren wie Lexies beste Freundinnen, oder ihre Eltern bleiben sehr blass. Viel Potential lässt Lisa Desrochers auch bei ihrer Protagonistin selbst liegen. Schon in der Einstiegsszene war sie mir leider eher unsympathisch. Ohne jegliches Rückgrat lässt sie sich zuerst von ihrem betrügerischen Ex abknutschen (über den sie im weiteren Verlauf übrigens keinen weiteren Gedanken mehr verliert, obwohl sie ja soooooooooo heartbroken ist), dann heult sie sich die Augen aus dem Kopf und steigt schließlich mit ihrem Stiefbruder ins Bett, über den sie dem Leser noch Sekunden zuvor nüchtern und emotionslos versicherte "Auf Trent ist eben Verlass. Er ist ein toller Typ, mein Stiefbruder". Zu sagen, dass sie sprunghaft und unglaubwürdig erscheint, erübrigt sich also. Das hängt jedoch nicht nur mit dem misslungenen Aufbau der Geschichte zusammen. Auch wenn sie immer wieder Dinge denkt, wie zum Beispiel über ihre Freundin Katie "dabei ist sie eigentlich sehr hübsch und könnte toll aussehen, wenn sie sich besser stylen würde, aber sie lässt ihr dunkles Haar einfach runterhängen und ihre Klamotten sind auch nicht gerade der letzte Schrei" oder haufenweise oberflächliche Slutshaming-SMS verschickt, lässt sie das nicht gerade im sympathischsten Licht erscheinen. 


    Sehr gewundert habe ich mich auch über den großen Stellenwert, der Religion hier spielt. Bedenkt man, dass Alessandro ein angehender Priester ist und demnach in enger Verbindung mit Kirche und Glaube steht, ist das gar nicht mal so abwegig. Wie der Protagonistin hier jedoch künstlich ein katholischer Glaube angedichtet wurde, hat mir gar nicht gefallen. Auf der einen Seite betet sie brav Ave-Marias, geht zur Beichte und bittet Gott um ein Zeichen, auf der anderen Seite flucht sie wie ein Rohrspatz, hat Angst vor einer Nonne, ignoriert das gesendete Zeichen (Alessandro taucht in genau dem Moment in ihren Eingang auf, als sie darum bittet) und auch ihr ständiges Gerede von "durchnudeln" (es gibt so viele Umschreibungen für das Prädikat "Sex haben", warum muss man hier auf jeder zweiten Seite genau dieses benutzen?) spricht eine andere Sprache. Hier passt also vieles nicht so recht zusammen und zwar nicht auf eine gut durchdachte Art, die der ambivalenten Figur Tiefe verschaffen würde, sondern eher auf die "hä, was ist denn ihr Problem"-Art, die beim Lesen verunsichert. 


    Die letzte große Baustelle ist dann noch das Ende, in dem sich Trent und Lexie dann in gefühlt drei Seiten zueinander bekennen, ihre Eltern einweihen und sich verloben. Das würde ja an sich schon recht flott gehen und überstürzt erscheinen. Angesichts der Tatsache, dass auf diese Entwicklung in der Geschichte nicht hingearbeitet und eher dagegen gesteuert wurde, wirkt das Ende jedoch geradezu lächerlich. Hier hat die Autorin also versucht, zwei Liebesgeschichten in einem Roman verpacken. Die eine ist wunderschön und gut ausgearbeitet, wird aber leider in ihrer Hochphase brutal abgewürgt. Die andere tritt als scheinbarer Hauptplot auf, ist aber so kurzgegriffen und viel zu wenig beachtet, dass sie deutlich an Glaubwürdigkeit einbüßt. Schade! Teil 2, "A little too much", welches ja auch in meinem Sammelband enthalten ist, werde ich nun aber trotzdem noch eine Chance geben - einfach weil ich Alessandro sehr liebgewonnen habe und gespannt bin, wie es für ihn ausgeht.

     



    Fazit

    Eine unausgegorene Geschichte, die in eine falsche Richtung lenkt und stark enttäuscht. Auch wenn mir der Mittelteil grundsätzlich gut gefallen hat, sind Figuren, Setting und Schreibstil im Gesamtkontext unglaubwürdig.

     

  2. Cover des Buches Willkommen in Hawks (ISBN: 9783733783822)
    Juliane Käppler

    Willkommen in Hawks

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Schüleraustausch kann so reizvoll sein. Aber muß es ausgerechnet das öde all-american Kaff Hawks in Michigan sein? Dort wo die Elche fluchend fliehen und die Füchse seufzend die Pfoten vor ihre Augen schlagen? Aargh! Warum muß es Michigan sein???

    Die siebenzehnjährige Charlotte Engel, Pflanze der Großstadt ist nicht gerade enthusiastisch angetan. Wenn da nicht Cameron McCready wäre, vorgeblicher Bad Boy par excellence, in den sie sich verliebt. Er hat Charisma und Charme. 

    Aber er muß unschuldig in the slammer ( Knast ). Charlotte fliegt unverrichteter Dinge und geknickt nach Deutschland zurück. 

    Fünf Jahre ziehen ins Land, eine lange Zeit, bis sie sich wiedersehen - in Hawks. ( Ohne Hudson, hä, hä! ). Sie stellen erfreut fest, daß ihre Liebe noch sehr vital ist. Der wahre Verbrecher jedoch, für den Cameron gesessen hatte, wird ihnen schon bald gefährlich ...

    Juliane Käppler hat authentisch gezeichnete, vielschichtige Protagonisten geschaffen, die in diesem Plot zu begeistern wissen. Sie vermeidet die Untiefen des Kitsches, der Stereotypen und des Bla Blas. 

    Nebenfiguren sind ebenfalls fein austariert und verblassen keineswegs. Die Handlung ist dramatisch, emotional und packend. Nicht vorhersehbar schlägt das Buch unberechenbare Haken. 

    Humor und Romantik halten sich gut die Waage mit der angemessenen Ernsthaftigkeit. Die Muffigkeit der Kleinstadt ist gut eingefangen. Man geht mit und mag die beiden sehr. Ein gutes Buch, das man sehr gerne liest. Danke, Juliane Käppler! 

  3. Cover des Buches Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest (ISBN: 9783551260017)
    Dagmar Hoßfeld

    Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest

     (286)
    Aktuelle Rezension von: bookmelli13

    Inhalt: Conni ist 15. Endlich richtig erwachsen ? Keine Ahnung. Aber auf jeden Fal geht es drunter und drüber in ihrem Leben. Ihre Eltern, Phillip, Anna und die anderen Freunde und dann wäre da ja auch noch die Schule. Gar nicht so einfach das Leben als Teenager. Und anlässlich ihres geburtstags soll natürlich auch eine richtig coole Party her..

    Meinung: Ich bin Conni-Fan durch und durch und lebe gefühlt schon immer mit Conni. Angefangen mit der kleinen Bilderbuch-Conni, die in den Kindergarten kommt und das erste mal zu Zahnarzt muss. Auch in der Grundschule habe ich mit meiner Freundin Conni so manche Abenteuer erlebt und Gymnasium hat mich dann Conni&Co begleitet. Mit Conni 15 wurde also eine neue Conni ins Conni-Universum aufgenommen und ich liebe sie. Die mittlerweile 15-jährige Conni Klawitter erzählt nämlich das aller erste mal selbst von sich und ihrem Leben. Dieses ähnelt bestimmt einigen Teeangerleben. Stress in der Schule, nervige Eltern, Freunde und die Liebe: Alle diese „normalen“ Themen kommen in der Geschichte vor. Ich konnte mich so wunderbar mit Conni identifizieren und mit ihr mitfühlen. Der Schreibstil von Dagmar Hoßfeld ist sehr locker und leicht geschrieben. Spannung kommt kaum auf, wobei trotzdem immer mal wieder unerwartete dinge geschehen. Conni war mir richtig sympatisch und auch ihre Freunde mochte ich alle gerne. Es ist einfach so lustig zu sehen wie mit der Zeit alle Erwachsen werden, denn natürlich tauchen auch in Conni 15 die übligen Verdächtigen wie Anna, Billi und Paul auf. Aber es gibt auch ein paar neue Figuren, die sich jedoch problemlos in die Story einfügen.

    Fazit: Band 1 der Conni 15 Reihe hat mir richtig gut gefallen. Ich kann diese authentische Buchreihe allen Mädels ab etwa 12 wärmstens ans Herz legen. Ich hatte sehr vergnügte Lesestunden und gebe deshalb 5 von 5 Sternen.

  4. Cover des Buches Indigosommer (ISBN: 9783401509082)
    Antje Babendererde

    Indigosommer

     (507)
    Aktuelle Rezension von: Hannah_S_

    Das Buch "Julischatten" von der gleichen Autorin ist eines meiner Alltime-Favorites, daher konnte ich "Indigosommer" in der Bücherei nicht widerstehen. Gleich zu Beginn lernt man die meisten Charaktere kennen und kann sich ein gutes Bild von der Gruppe machen, die einen den Rest des Buches begleiten wird. Zusammen mit ihnen verbringt Smilla, unsere Hauptcharakterin, einen Surfurlaub in La Push. Auch wenn wir keinen Vampiren begegnen, gibt es doch immer wieder kleine Anspielungen auf Twilight und auch die Wolflegende der Quileute wird aufgegriffen, was mir sehr gut gefallen hat. Ein bisschen Meta, wenn man die Twilight-Bücher gut kennt ;)

    Smilla und Conrad, der uns ein wenig später begegnet, haben mir als Charaktere sehr gut gefallen und sind vor meinem inneren Auge lebendig geworden. Der Rest der Gruppe hat jedoch meiner Meinung nach ein wenig flach gewirkt und ich hatte besonders in der ersten Hälfte des Buches noch große Schwierigkeiten, die Charaktere auseinander zu halten.

    Die Story wartet den größten Teil des Buches über mit wenigen Spannungspunkten auf, es war ein sehr entspanntes Lesen. Erst am Ende gab es dann doch noch einen Plottwist, den ich so nicht habe kommen sehen.

    Insgesamt eine schöne Geschichte, bei der man sich ins ferne La Push träumen kann, jedoch waren meine Erwartungen ein wenig zu hoch und das Buch konnte mich nicht komplett in seinen Bann ziehen.

  5. Cover des Buches Ein Jahr in Dublin (ISBN: 9783451059711)
    Jeannette Villachica

    Ein Jahr in Dublin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: malins_dagbok

    Ich lese die Bücher der Reihe „Reise in den Alltag“ sehr gerne, weil ich den Aufbau super finde und gerne etwas über andere Orte und die Lebensweise dort lerne. Wie auch in den anderen Büchern geht es um eine junge Frau, die mit ihrem Partner beschließt in Dublin zu leben und die ihr erstes Jahr dort beschreibt. Es gibt für jeden Monat des Jahres ein Kapitel und es werden die landestypischen Bräuche, Sprachbarrieren, Geschichte, Architektur und Menschen vorgestellt. In diesem Buch jedoch wirken die Hinleitungen zu den jeweiligen Fakten sehr konstruiert, sodass ich manchmal gefragt habe „warum hat die Autorin das nun erzählt“/„was soll mir dieses Ereignis sagen“, die Erlebnisse wirkten teils nicht gut verbunden und endeten abrupt. Das fand ich in Ein Jahr in Rom oder Norwegen besser gelöst. Trotzdem gibt das Buch einen guten Einblick in das Leben in und die Stadt Dublin. Wer sich also dafür interessiert, kann das Buch gut lesen. 

  6. Cover des Buches High Heels und Gummistiefel (ISBN: 9783442471911)
    Muriel Zagha

    High Heels und Gummistiefel

     (68)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Daisy und Isabelle tauschen ihre Wohnung und dadurch auch irgendwie ihre Leben. Daisy geht als quirlige Engländerin nach Paris und trifft dort auf angeblich kulturelle Leute und Etienne, einem Wissenschaftler, der mehr über ihr Modeverständnis kennenlernen will. Die Doktorandin Isabelle, zieht nach London in eine völlig verrückte WG, die vorgeblich mit ihrer Intellektualität wenig anzufangen weiß. Schweren Herzens lässt sie ihren Freund in Frankreich zurück, trifft jedoch schon bald auf einen Engländer, der sogar ein direkter Nachfahre ihrer Lieblingsautorin ist.

    An und für sich mochte ich die Geschichte, die Idee war niedlich, die Charaktere teilweise sehr süß beschrieben. Doch leider waren teilweise Zeitsprünge, die einen verwirrt haben, viele Rechtschreibfehler (was bei einer Übersetzung schon komisch ist) und auch eine gewisse Langatmigkeit durch beschriebene Nichtigkeiten, wie z. B. die Kleiderbeschreibungen. Kann man lesen, ist aber teilweise zäh und daher nicht ganz so gemütlich.

  7. Cover des Buches Eukalyptusmond (ISBN: 9783522502870)
    Christine Lehmann

    Eukalyptusmond

     (50)
    Aktuelle Rezension von: PinkFluffyUNICORN
    Das Buch habe ich schon soo oft gelesen und finde es soo schön. Neben der klassischen Liebesgeschichte, finde ich es toll das man auch etwas aber die australischen Ureinwohner lernt. Vor allem wirkt das Buch anfangs eigentlich, als ob man das ende schon genausten vorhersehen kann. Deswegen finde ich die plötzliche Wende gegen Ende sehr gelungen.  
  8. Cover des Buches Mein Jahr mit Dir (ISBN: 9783328105831)
    Julia Whelan

    Mein Jahr mit Dir

     (217)
    Aktuelle Rezension von: girlwhoreads

    Das Buch startet langsam, nimmt dann aber an Fahrt auf! Ella war ein super zielstrebiger und authentischer Charakter! Sie war mir auf anhieb sympathisch. Zudem haben die Beiden als Paar wirklich harmoniert. Jedoch war mir ihre Beziehung zeitweise zu dramatisch. 

    Besonders gefallen hat mir der Schauplatz des Buchs. Es spielt nämlich in Oxford! Die Einsichten ins studentische Leben waren wirklich schön. Das Buch hätte jedoch nach Meinung Ansicht früher enden können. Das letzte Drittel war mir zu kitschig. Davor mochte ich es jedoch wirklich ganz gerne. 

  9. Cover des Buches Million miles away (ISBN: 9783739200767)
    Sarah Stankewitz

    Million miles away

     (37)
    Aktuelle Rezension von: JeannasBuechertraum

    Inhalt
    Die 18-jährige Melody macht in Australien ein Auslandsjahr. Doch für die Texanerin ist es weniger ein Abenteuer und mehr eine Flucht. Eine Flucht aus der Hölle die seit 5 Jahren ihr Leben beherrscht. In dem neuen Land angekommen begegnet sie direkt am Flughafen ihrem Tauschpartner Andrew. Doch dieser verwandelt sich nachdem er ihr in die Augen gesehen hat in den Teufel höchst persöhnlich und verlangt einen sofortigen Abbruch des Schülertausches. Denn als Drew sie sieht ist auch seine letzte Kraft dahin, denn auch er hatte ein schweres Jahr hinter sich. Die Texanerin wird er dennoch nicht los und so kann er zwar sein Jahr bei ihrer Familie entkommen aber nicht einem Zusammenleben mit ihr - und ihren grauen Augen die ihn jeden Tag an das Erinnern das er zu verdrängen versucht.

    Meinung
    WOW.. und das beschreibt es wohl ziemlich treffend, denn ich hab dieses Buch begonnen und fast in einem Rutsch bis Nachts um 3 zu ende gelesen und das passiert mir verdammt selten. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören - es war als würde ich einen Film gucken nur das ich ihn durchlesen haben. Die Charaktere wirken hautnah und sind umhüllt von Geheimnissen die es zu entdecken gilt und so besteht eine durchgehende Spannung die einem Unterbrechungen kaum Möglich macht. Ich hab vor allem Andres kleine Schwester und seinen besten Freund lieb gewonnen <3 Aber auch das Familiere Feeling ist einfach wundervoll rübergebracht worden. Die ganze Geschichte ist einfach toll verpackt und bis zum Ende rund und ach.. einfach TOLL!!
    Ich kann es wirklich nur jedem ans Herzlegen vor allem Fans von "Bis du wieder atmen kannst" und " Dem Horizont so nah" - es ist ein New adult obwohl ich es sogar fast noch ins Young adult einordnen würde vom Feeling her. Oh und hab ich schon gesagt wie sehr ich das Cover Liebe ?? Es passt auch ganz toll zur Geschichte auch wenn die Gitarre leider nur wenig Szenen bekommt. Ach.. Ich hab mich immernoch nicht so richtig von dieser tollen Geschichte erholt sie ist einfach TOLL <3 Ich kann sie nur wärmstens weiterempfehlen :):)
  10. Cover des Buches Der Himmel über München (ISBN: 9783752645019)
    Katharina Lankers

    Der Himmel über München

     (31)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Was für ein entzückendes Buch. Das Cover ist wunderbar gestaltet, auch von der Farbgebung finde ich es wunderschön. Die Federn, die das Cover zieren und auch der Klappentext zeugen von einer himmlischen Geschichte.
    Die Protagonisten sind sehr eindrucksvoll beschrieben, vor allem die beiden Schutzengel finde ich allerliebst, die voll in ihrer Aufgabe aufgehen.
    Sie machen das Buch zu einem ganz besonderen Erlebnis, denn ihre Kommunikation untereinander und der Spaß, den sie an ihrer Aufgabe haben ist einfach zu köstlich.
    Diese Geschichte darf man nicht einfach als Liebesgeschichte lesen, sonden sie macht auf wunderbare Art und Weise darauf aufmerksam, was ein Schutzengel für einen aufreibenden Job hat, dass unser aller Leben einem Plan folgt, der schwerlich zu durchkreuzen ist.
    Es macht nachdenklich und trotzdem Hoffnung, denn viel zu oft machen wir uns Gedanken wie es weitergehen soll und dabei ist eigentlich versteckt immer eine Lösung schon in den Startlöchern.
    Wieviele Umwege wir gehen und dass wir aber trotzdem an unser Ziel gelangen ist für mich die Aussage dieses Buches, ja das Leben mit Spannung zu leben und zu erwarten.
    Und das ist der Autorin in einem sehr schönen und flüssigen Schreibstil toll gelungen.
    Eine erfrischende Geschichte die ich, allein durch die Ortswechsel, bei denen der Himmel immer im Vordergrund stand, nur empfehlen kann, denn auch hier wird am Ende alles gut, nur anders als an erwartet.

  11. Cover des Buches Ein Jahr in New York (ISBN: 9783451069147)
    Nadine Sieger

    Ein Jahr in New York

     (52)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover ist total schön gemacht, es zeigt eine typische Häuserfassade in New York, wie man es sich vorstellt und natürlich einen sofort an New York erinnert. 

    Nadine Sieger zieht für ein Jahr von Hamburg in die Millionenstadt New York, man begleitet sie als Leser, wie sie sich in der neuen Umgebung zurecht findet, neue Leute kennen lernt und sich dann langsam in der Millionenstadt zurecht findet. Zudem findet man immer wieder die kleinen Eigenheiten der Stadt und erlebt, wie man das sich die Gesichter der Menschen in der U-Bahn immer wieder verändern, wie sich die Menschen im Sommer unter der Dunst der Stadt verhalten oder auch wie sich die Gefühle in der Stadt immer wieder verändern. Ein toller Blick auf eine grosse Stadt, die so viel zu bieten hat und die immer wieder neues entdecken lässt. 

    Ein kleiner Kritikpunkt an dem Buch muss aber gelassen werden, weil Nadine Sieger schreibt vieles positives und schönes über New York und dessen Bewohner, aber man hat beim Lesen den leichten Eindruck einer Schönfärberei, also es gibt irgendwie keine negativen Seiten an der Stadt und das passt nicht so ganz zu dem Bild von New York. 


    Fazit:

    Nadine Sieger erzählt sehr viel über New York, auch über die Besonderheiten der Stadt und über die Menschen, die in der Stadt leben, man kann zusammen mit der Autorin in das Leben der Stadt eintauchen. Ein kleiner Punktabzug gibt es aber, weil das Thema der hohen Kriminalität in der Stadt ausgespart wird, das ist natürlich auch Teil des Lebens in der Stadt.

  12. Cover des Buches Alle Toten fliegen hoch (ISBN: 9783462000450)
    Joachim Meyerhoff

    Alle Toten fliegen hoch

     (309)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Wie bereits das Buch „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ ist auch diese Erzählung sehr unterhaltsam und mit viel Witz geschrieben.

    Der Autor erzählt von seinem Studentenjahr in Amerika, angefangen vom kuriosen Auswahlverfahren in Hamburg bis hin zu seinen Liebesabenteuern im fremden Land. Seine harten Trainings-Erfahrungen als Newcomer im Basketball verlangen viel ab ebenso wie die boshaften Charakterzüge des einen Gastbruders. Alles in allem erlebt er in der fremden Familie aber auch viel Freundschaft, Geselligkeit und Unterstützung in all seinen Unternehmungen. Aufgrund des tragischen Unfalltods seines mittleren Bruders muss er seinen Aufenthalt unterbrechen. Bereits kurze Zeit später reist er wieder in die USA. Durch die Distanz zur Heimat und Familie kann er besser mit der Trauer umgehen oder ist es eine Flucht?

    Alles in allem wieder ein Buch von Joachim Meyerhoff, das ich mit grosser Freude gelesen habe. Als Leser erlebt man viele vergnügte und bewegte Lesestunden.

  13. Cover des Buches Der letzte lange Sommer (ISBN: 9783442366927)
    Dagmar Trodler

    Der letzte lange Sommer

     (17)
    Aktuelle Rezension von: fraeulein_lovingbooks
    Inhalt

    Die junge Lies Odenthal ist frustriert von ihrem Leben: Ihr Job ist langweilig, und ihr Freund hat sie gerade verlassen. Kurz entschlossen fasst sie sich ein Herz und reist nach Island – um dort ein Jahr auf einer Farm zu arbeiten. Doch bei der Ankunft trifft sie der Schock: Gunnarstaðir ist der einzige Hof im ganzen Tal und hat nur einen einzigen Bewohner, den alten, wortkargen Elías. Doch Lies beißt sich durch und gewöhnt sich langsam an die harte Arbeit im Schafstall, das dürftige Essen und den mürrischen Elías. Sie lernt die verzauberte Landschaft und das einfache Leben kennen und lieben, wobei ihr nicht zuletzt auch der Tierarzt Jói Magnússon hilft …
    (Quelle: Amazon )

    Meine Meinung

    Lies hat die Schnauze voll, auf Anraten der besten Freundin und Islandfreundin, wagt sie den großen Schritt. Sie nimmt ein Jahr Auszeit von ihrem Job im Finanzamt und geht als Haushaltshilfe nach Island. Anfangs ist sie nicht begeistert, den die Familie, bei der sie angestellt sein sollte braucht sie nicht mehr. Die Agentur hat aber schon einen neuen Platz für sie gefunden. Als Lies auf dem Hof ankommt ist sie schockiert: der Mann, um den sie sich kümmern muss, ist ein alter Griegram, der kein Wort Englisch spricht. Nur Isländsich und das nur sehr wenig und sporadisch. Das Haus und sein Innenleben ist heruntergekommen, wie auch der Hausherr selbst. Ein Eigenbrötler wie er im Buche steht.
    Widererwarten gewöhnen sich die beiden aneinander, auch wenn es immer mal wieder Streit gibt. Nach und nach lernt Lies einige Bekannte von Elías kennen: Ari, den Kaufmann, der den Hof immer mit Einkäufen beliefert und den Tierarzt Jói, der ab und zu nach dem Rechten sieht. Lies findet Gefallen an ihm und dem harten Leben auf der Insel…

    Ich habe mich wieder neu in Island verliebt
    Nach dem lesen dieses Buches wird sich jeder in dieses besodnere Land verlieben, da bin ich mir sicher. Der Autorin ist es perfekt gelungen die einzelnen Besonderheiten des Landes und der Natur darzustellen. Ich hatte stets das Gefühl, das ich mitten in der Landschaft sitze und Lies an mir vorbei spaziert.

    Dieses Buch stand seit über 6 Jahren auf meiner Wunschliste und nun habe ich es mir endlich gekauft – doch leider hat es mir nicht so gut gefallen.
    Ich hatte etwas Mühe mit der Story, sie war zwar nicht schlecht, aber mir hat Spannung gefehlt. Es plätscherte so dahin, dann passierte mal was – leider hat man es schon erwartet, wesewegen es auch keine Überraschung war – und dann war lange Zeit wieder Langeweile angesagt.
    Die Charaktere waren zwar alle sehr unterschiedlich, aber zusammen harmonierten sie wirklich gut. Jeder einzlene war gut ausgearbeitet und hatte seinen eigenen Willen – typisch isländisch.

    Für Island-Fans eine Lese- und Kaufempfehlung wert, allen anderen kann ich nur davon abraten.

    Schönstes Zitat

    gab leider keins

     Sterne

  14. Cover des Buches Liegen lernen (ISBN: 9783462048186)
    Frank Goosen

    Liegen lernen

     (161)
    Aktuelle Rezension von: CosmoKramer

    Helmut wächst in den 80zigern auf und wir erleben alles mit. Stress mit den Eltern, erste Liebe, erster Sex, Freunde die kommen und gehen, der Schulalltag und der spätere Eintritt ins Berufsleben, eine Freundin nach der nächsten, Sex in all ihren Formen, eine eigene Wohnung, nur Musik die immer bleibt. 


    So das ist in etwa der Inhalt des Buches!


    Frank Gossen's Debut. Schlecht ist es ja nicht. War ja gut genug fürs Kino. 


    Die Sprache ist ganz nett. Es ist nicht schwer zu lesen, aber einen hohen Anspruch wollte das Buch auch gar nicht haben. 


    Die Charaktere sind typisch der Zeit. Helmut benimmt sich ein wenig wie ein Penner, weis aber immer was er will und scheint es auch zu bekommen. Es ist mir schleierhaft wie so jemand so viele Frauen abkriegt. Seine Freunde sind nicht viel besser. 


    Inhaltlich fehlt mir die Spannung, dafür wartet das Buch mit jeder menge Gefühl auf. Würde mal sagen das Gegenteil von der Gefühlswelt einer Rosamunde Pilcher und was es in dem Bereich noch so gibt. 


    Nun ich hab schon besseres von Gossen gelesen. Ob ich es empfehlen soll, weiß ich auch nicht so genau. In dem Fall sollte man vielleicht den Film sehen, was ich auch noch nicht getan habe.


    Also es muss jeder selbst wissen ob er seine Zeit für diesen Roman hergibt. Ich jedenfalls hab es getan und bereue es nicht aber im- nachhinein hätte ich auch ohne das Buch leben können.



  15. Cover des Buches Conni 15 2: Mein Sommer fast ohne Jungs (ISBN: 9783551316240)
    Dagmar Hoßfeld

    Conni 15 2: Mein Sommer fast ohne Jungs

     (151)
    Aktuelle Rezension von: LeosUniversum

    Inhalt:
    Connis Freund Phillip ist für ein halbes Jahr in Amerika und ihre Freundinnen haben leider auch keine Zeit, deshalb steht für Conni jetzt schon fest: Das können nur die blödesten Sommerferien aller Zeiten werden! Doch als sie einen Ferienjob als Eisverkäuferin im Stadtpark bekommt und dort auf Mister Walnuss trifft, ist ihr Plan, sich nicht in andere Jungs zu verlieben, gar nicht mehr so einfach. Was wird aus Phillip und aus Mister Walnuss? Und wie werden Connis Sommerferien? Ein lustiges Abenteuer beginnt…

    Meinung:
    Conni wird langsam erwachsen und ihre Gefühle fahren Achterbahn – die typischen Höhen und Tiefen eines Teenagerlebens eben. Es sind die alltäglichen Probleme der Pubertät wie Schwierigkeiten mit den Eltern oder auch Liebeskummer, mit denen sich junge Leserinnen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren identifizieren können. Conni ist wie immer authentisch und ihr Denken und Handeln ist realistisch und nachvollziehbar. Fröhlich und locker erzählt uns die Fünfzehnjährige aus ihrem Leben und lässt uns an Themen wie Familie, Freundschaft und Liebe teilhaben.

    Fazit:
    „Mein Sommer fast ohne Jungs“ von Dagmar Hoßfeld ist eine gelungene Fortsetzung der „Conni 15″-Reihe. Diesen 2. Band empfehle ich Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren und allen, die wie ich mit Conni aufgewachsen sind. Meine Freundin Conni erhält diesmal sehr gute 4,5 von 5 Sternchen.

  16. Cover des Buches Edinburgh on the Rocks (ISBN: 9783958189072)
    Gabriele Ketterl

    Edinburgh on the Rocks

     (34)
    Aktuelle Rezension von: susi96

    Das Buch „Edinburgh on the Rocks“ ist die erste Rockstar-Romanze von Gabriele Ketterl, spielt jedoch, wie auch andere ihrer Werke, im schönen Schottland.


    In der Geschichte geht es um Anabel, eine sehr talentierte junge Kunststudentin, die überbehütet bei ihren Eltern aufgewachsen ist. Sie kommt aus einer sehr traditionellen deutschen Gegend und ihre Eltern haben nicht den Wunsch, Anabel zu einer emanzipierten Frau heranwachsen zu sehen. Stattdessen schreiben Sie ihr ihr ganzes Leben vor und gehen darin Hand in Hand mit Anabels „Verlobten“ Maximilian (wobei die Verlobung hinter ihrem Rücken von ihren Eltern und Maximilian beschlossen wurde). Wenigstens konnte sie sich durchsetzen, Kunst studieren zu dürfen, um wenigstens einer Leidenschaft nachgehen zu können. Die Devise ihrer Eltern und ihres Verlobten scheinen noch die alten Vorstellungen Haus, Herd und Kinder für eine Frau vorzusehen. Anabel jedoch sieht ihr zukünftiges Leben überhaupt nicht so, sie möchte lieber etwas von der Welt sehen. So trifft sie nach dem Schock durch die bereits beschlossene Verlobung und der Aussicht auf ein Leben im Reihenhaus eine Entscheidung: unter gutem Zureden ihrer freigeistigen Tante Gesa bewirbt sie sich für ein Auslandssemester an der Uni in Edinburgh. Dank Gesa läuft das alles auch ziemlich problemlos ab und Unterkunft und Verpflegung ist schnell sichergestellt. Dort angekommen hat Anabel das erste Mal in ihrem Leben das Gefühl, ernst genommen und gehört zu werden und kommt auch charakterlich endlich aus sich heraus. Nachdem sie ein paar Tage in Edinburgh verbracht hat, macht sie eines Nachts den Fehler alleine durch einen Park zu gehen, wird prompt von drei Hooligans bedrängt und zum Glück von einem Motorradfahrer gerettet. Wie sich später herausstellt ist ihr mysteriöser Retter kein anderer als der Sänger einer angesagten Rockband, zu dem sie sich direkt hingezogen fühlt.


    Wie man bereits an meiner inhaltlichen Schilderung sieht, dauert es erst einmal eine ganze Weile bis man überhaupt auf den männlichen Hauptcharakter trifft und diese Längen ziehen sich auch so ziemlich durch das ganze Buch. Ich glaube das man vieles hätte streichen oder kürzen können, damit man nicht so das Gefühl hat, kaum voran zu kommen. Natürlich hat das aber auch Vorteile, so bekommt man oft sehr gute Beschreibungen von der Stadt, den Landschaften, Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten, die Schottland so zu bieten hat. Es fühlt sich fast so an, als wäre man selbst da, aber auf jeden Fall weckt es die Lust, auch selbst einmal dorthin zu reisen.


    Die Charaktere gefielen mir ziemlich gut, ich mochte die lebensfrohe Mika, den schlauen Hanson, den sanftmütigen Playboy Sean und die Halb-Schottin Sally (Anabels WG-Mitbewohner) und auch die Band-Mitglieder habe ich schnell ins Herz geschlossen. Wobei ich sagen muss, so oft Mika, Hanson und Sean auch vorkamen, ich konnte keinen richtigen Draht zu Sally knüpfen, weil sie nicht viel öfter vorkam als mit einzelnen Kommentaren in Gesprächen. Ich hätte mir da doch auch mal ein Einzelgespräch mit ihr zum Kennenlernen gewünscht, wie es sie bei den anderen des Öfteren gab.


    Was mir auch richtig gut gefallen hat, ist, dass die Autorin das sehr wichtige Thema Tierversuche in ihr Buch eingebaut und angesprochen hat. Das war an dem Buch letztendlich auch das, was ich am spannendsten fand. Die Liebesgeschichte ging ziemlich schnell vonstatten, beide haben sich direkt zueinander hingezogen gefühlt, auch wenn er einen kleinen Moment gebraucht hat, dem nachzugeben. Auch wenn seine Gründe nachvollziehbar sind, hätte ich mir da doch eher von Anabel noch etwas mehr Zurückhaltung gewünscht, da sie eigentlich noch in einer Beziehung war. Deshalb brauchte es noch dieses zusätzliche Thema in der Handlung.


    Nun möchte ich nach all dem überwiegend Positiven aber auch das Negative ansprechen, das für mich leider stets sehr präsent war und mich daher permanent gestört hat. Die Autorin hat in dem Buch hauptsächlich sehr junge Charaktere und über Studenten zu schreiben ist ihr einfach nicht gelungen. Die Charaktere sind zu erwachsen, ihre Sprechweise und Wortwahl entsprechen einfach nicht der Ausdrucksweise von Studenten und auch ihr Handeln war zu erwachsen und dadurch einfach nicht realistisch. Selbst wenn man mal davon ausgeht, dass es sehr eloquente Studierende sind, fühlte es sich für mich (als Student) einfach nicht altersgemäß an. Zwischen den jungen und den erwachsenen Charakteren gab es keinen Unterschied in den Äußerungen, außer Floskeln über „die jungen Leute von heute“ von den Erwachsenen. Wüsste man nicht wer von ihnen jung sein soll und wer nicht, man hätte es anhand der Aussagen nicht ausmachen können. Was daran liegen könnte, dass die Autorin Baujahr 1961 ist. Ich denke aber, dass es ein gutes Buch für ältere Semester sein könnte, um sich in ihre eigene Studentenzeit zurückzuversetzen. Doch für mich spiegelte es einfach nicht die Lebenswirklichkeit aktueller Studenten dar und das hätte ich bei 2017 als Erscheinungsjahr einfach erwartet.


    Mir hat wirklich gefallen, dass das Buch nicht so eine typische Rockstar-Romanze war, sondern mehr Tiefgang und Ernsthaftigkeit aufwies. Wäre das noch mit einer aktuellen Ausdrucksweise möglich gewesen, hätte mir das Buch wirklich sehr gut gefallen können. Die Highlights für mich waren definitiv die schönen Beschreibungen von Schottland und Edinburgh im Speziellen, sowie das Eingehen auf das wichtige Thema der Tierversuche und dem Sensibilisieren für den Tierschutz. Die Bilder, ob es nun um die Landschaft Schottlands oder ein durch Experimente entstelltes Tier ging, waren sehr einprägsam und gut vorstellbar, was dem Buch sehr gut getan hat. Wegen der Schreib- und Ausdrucksweise der Autorin mit zu vielen Längen und nicht wirklich lebensnahen Charakteren muss ich aber einige Punkte abziehen, weshalb für mich eine Gesamtwertung von 3 Sternen zustande kommt. Das Buch hätte durchaus Potenzial gehabt, weshalb ich das etwas schade finde.

  17. Cover des Buches Tee mit Buddha (ISBN: 9783492258586)
    Michaela Vieser

    Tee mit Buddha

     (47)
    Aktuelle Rezension von: badwoman
    Michaela Vieser erzählt in diesem Buch kurzweilig über ihr Jahr in einem japanischen Kloster. Alles mögliche hat sie mit großer oder auch etwas weniger großer Begeisterung ausprobiert: Von Ikebana über Kendo bis zur Meditation bei einem Zen-Mönch alles, was der Durchscnitts-Deutsche für typisch japanisch hält. Ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass ich dieses Buch so leicht und schnell lesen könnte, aber es ist nie langweilig, sondern immer auch mit Humor geschrieben. Ich habe viele neue Einblicke in die japanische Kultur gewonnen, und das mit Spaß! Dieses Buch empfehle ich, obwohl ich ein treuer Krimifan bin, weiter.
  18. Cover des Buches Vera und Manuel (ISBN: 9783505075124)
    Gitta von Cetto

    Vera und Manuel

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Kulturschock! Au-pair USA (ISBN: 9783741265457)
    Miriam Traut

    Kulturschock! Au-pair USA

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78
    Miriam Traut entscheidet sich nach dem Abi für ein Jahr als Au-pair in die USA zu gehen.  In diesem Buch beschreibt sie ihre Erlebnisse.

    Interessant ist das Buch für Leute, die noch nie selbst in den USA waren oder die sich ihre Eindrücke vom ersten USA Besuch mal wieder ins Gedächtnis rufen wollen. Sie beschreibt am Anfang viele Details, die einem beim ersten USA Besuch auffallen. Vieles davon ist für mich mittlerweile normal, weil ich schon ein paar Mal in den USA war. Manches es ist besser als bei uns und manches auch nicht.

    Wie heißt es: Andere Länder, andere Sitten.

    Die Familie in die Miriam gerät ist ziemlich wohlhabend (Manager und Anwältin) aber auch sehr oberflächlich und lebt in einem Vorort von New York. Das Kind (Cornelius) auf das sie aufpassen muss ist rotzfrech. Die Gastmutter ist der Meinung, dass er mit 4 Jahren Model werden soll. Kinder werden in New York von Geburt an auf Leistung getrimmt, wenn die Familie die Voraussetzungen dafür hat.

    Das erste Viertel des Buches werden relativ intensiv die ersten anderthalb Wochen behandelt. Anfangs erscheint alles bestens zu sein. Nachdem das vorherige Au-pair Mädchen nach Deutschland zurückgekehrt ist, gibt Cornelius Miriam die Schuld dafür und erschwert ihr ihre Zeit deutlich.

    Dabei wird ihr quasi die komplette Aufgabe der Erziehung übertragen. Vom Wecken bis zum ins Bett bringen ist alles was dazwischen liegt und mit Cornelius zu tun hat Miriams Aufgabe.

    Dazu kommt, dass nach der anfänglichen Euphorie, die Sprache zum Hindernis wird, weil Miriam nicht so gut in Englisch ist und sie natürlich auch mit etwas Heimweh zu kämpfen hat.

    Die Au-pair Freundin, die sie gerade kennengelernt hat, schmeißt nach etwa einem Monat hin, weil sie mit Ihrer Familie nicht zufrieden ist.

    Miriam beißt sich durch.

    Im weiteren Verlauf werden immer wieder einzelne Situationen beschrieben. Der gemeinsame Urlaub, das Kennenlernen von neuen Freundinnen, der Besuch von alten Freundinnen oder Verwandten, die Geburtstagsparty.

    Man hat den Eindruck, dass Miriam sich abgesehen vom Anfang primär auf die positiven Seiten konzentriert. Zwischendurch klingt immer wieder durch, dass besonders ihre Gastmutter teilweise recht anstrengend war.

    Hier und da erkennt werden auch kulturelle Unterschiede beschrieben. Und ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass es gerade für kleine Kinder alles andere als toll ist, wenn im Jahresrhythmus die Bezugsperson wechselt.

    Der Schreibstil ist modern und locker – mir gefällt das.

    So ganz viel Au-pair Alltag darf man sich nicht erhoffen. Das Buch hat primär Unterhaltungscharakter.

    Die vollständige Rezension findet sich hier:
    https://www.torstens-buecherecke.de/3035/
  20. Cover des Buches Ein Jahr ohne dich (ISBN: B01H4LDI0Q)
    Rachel Parker

    Ein Jahr ohne dich

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Gretele
    Vor allem zwischen Mutter und Tochter. Zwei unterschiedliche Abenteuer der beiden schön und bildhaft erzählt!
    Es ist der erste Roman einer lieben Autorin, die bisher ausschließlich Ratgeber schrieb. Ich hoffe, es wird nicht bei diesem einen Roman bleiben,
    denn ich würde sehr gerne weitere von ihr lesen!
    Liebe Grüße, Alexandra Schumann
  21. Cover des Buches Pferdeheimat im Hochland, Doppelbd. (ISBN: 9783570205341)
  22. Cover des Buches Pferdeheimat im Hochland (ISBN: 9783570210581)
    Ursula Isbel

    Pferdeheimat im Hochland

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Une année étrangère (ISBN: 9782234063464)
    Brigitte Giraud

    Une année étrangère

     (4)
    Aktuelle Rezension von: miss_mesmerized
    Trauer um ihren geliebten Bruder Léo, der bei einem Mofaunfall ums Leben kam veranlassen die 17-jährige Laure dazu, aus ihrem Leben auszubrechen. Erst schmeißt sie die Schule, dann geht sie für 6 Monate als Au Pair nach Deutschland, da sie es in ihrem Elternhaus nicht mehr ertragen kann. Es verschlägt sie in den 80er Jahren nach Lübeck zu einer für sie seltsamen Familie in eine völlig neue Welt. Sie muss dort ihre neue Rolle finden, ihre Trauer bewältigen, sich in einer fremden Sprache ausdrücken lernen und Vertrauen zu den Familienmitgliedern gewinnen. Keine leichte Angelegenheit. Das Buch ist aus der Sicht der Ich-Erzählerin geschrieben. Erst nach und nach wird ihre Familiensituation und die Gründe für die Flucht offenbar. episodenhaft, teilweise wie ein Tagebuch berichtet sie von ihrer Zeit in Deutschland, der Unsicherheit, die Sprachbarriere, aber auch die Trauer. Viele typische Erfahrungen, die junge Menschen in einer neuen Umgebung machen und die einem bisweilen schier verzweifeln lassen könnten. Sehr eindrucksvoll und nah erzählt mit ganz viel Blick in die Schwierigkeiten dieser Situation.
  24. Cover des Buches Winter meines Herzens (ISBN: 9783442714841)
    Emylia Hall

    Winter meines Herzens

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Literaturcocktail

    ,,Winter meines Herzens“ von Emylia Hall wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

    Es beginnt mit einem Schüleraustausch, der sehr interessant ist, aber zu schnell in Gang kommt. Es ist klar, dass Hadley die Auserwählte sein wird. Kämpfen musste sie um den heißbegehrten Platz nicht.

    Auf der Rückseite steht etwas von ,,magisch, herzzerreißend und wunderschön.“ Ja, man findet etwas davon in dem Buch. Die Geschichte hat mich trotzdem nicht in seinen Bann ziehen können. So schnell wie die Magie spürbar ist, ist sie verschwunden.

    Das Cover finde ich sehr schön. Das Feeling vom Winter hat mir das Buch nicht beschert. Ich finde es ist ein Buch, dass man zu jeder Zeit lesen kann.

    Das Buch hat in mir wenig bewegt und war zu vorhersehbar und gewollt, weshalb es mir schwer fiel dranzubleiben und mit einer durchschnittlichen Bewertung ausfällt.

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