Bücher mit dem Tag "aussenseiterin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "aussenseiterin" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Ungezähmt (ISBN: 9783596187294)
    P.C. Cast

    Ungezähmt

     (1.916)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Im 4. Teil der „House of Night“-Reihe beginnt wieder dasselbe Spiel wie in den Vorgängern: es wird wiederholt bis zum Erbrechen. Zoey ist auserwählt, ihre Freunde sind sauer, mit Zoeys drei Liebhabern ist es aus, Shaunee und Erin sind keine echten Zwillinge (wie gehabt haben beide nur ein Thema: scharfe Jungs), Damien ist schwul (aber keiner hat ein Problem damit, weil ja alle superoffen sind) und so weiter. Immer wieder wird erwähnt, wie blöd es ist, dass der heiße Erik sauer ist, weil Zoey mit jemand anderem Sex hatte (voll gemein, wie er sich jetzt verhält und überhaupt ist er ja eigentlich auch schuld daran, dass Zoey ihn betrogen hat – was Zoey sich für eine Reaktion erwartet hat, bleibt unklar). Das nervige Beziehungsdrama der letzten Bände wird immer wieder neu aufgerollt und das in aller Ausführlichkeit.

    Aber halt, noch ist nicht alles verloren: es gibt einen neuen Schüler und der ist – wer hätte das gedacht – superheiß. Ich brauche wohl keine Worte dazu verlieren, wie es mit besagtem Schüler weitergeht. Die Frage, die sich auftut ist lediglich: ist das jetzt eine Paarbeziehung, oder zählt das schon als Liebesfünfeck? Besonders glaubwürdig gestaltet sich das Ganze nicht – wie schon vorher muss Zoey nur mit den Fingern schnippen, damit ihr alle Welt zu Füßen liegt. Dadurch wird eine tatsächliche Entwicklung in ihren zwischenmenschlichen (romantischen) Beziehungen übersprungen. Nochmal: dass jemand heiß aussieht, reicht nicht aus, um zwischen zwei Charakteren Chemie zu erschaffen. Das hat bei Erik schon nicht funktioniert und das funktioniert auch hier nicht. Mal davon abgesehen ist es wohl langsam an der Zeit, eine Strichliste zu führen, um mit Zoeys Herrenbekanntschaften mithalten zu können.

    Aphrodite bekommt auch in diesem Band wieder eine größere Rolle – Aphrodite ist jetzt ein Mensch (angeblich keine Strafe, aber darüber lässt sich diskutieren. Besser gesagt: man wird nicht darum herumkommen, wenn man am Ende der Reihe nochmal über das Frauenbild in der Reihe sprechen möchte). Dafür, dass Aphrodite zu den wenigen Personen gehört, die tatsächlich eine echte Charakterentwicklung durchleben, bleibt sie aber trotzdem zu sehr im Hintergrund. Um es mit ihren eigenen Worten auszudrücken: sie ist nur der attraktive Sidekick, während Zoey die eigentlichen Handlungen vollzieht. Aphrodite ist spätestens seit dem 3. Band der eigentliche Sympathieträger der Reihe. Zumindest scheint sie die Gegebenheiten wesentlich besser zu durchschauen als Zoey. Außerdem stößt es mir sauer auf, dass Aphrodite für ihr Fehlverhalten permanent abgestraft wird (auch noch lange danach), während Zoey sich gar nicht so viel anders verhält und niemandem das aufzufallen scheint. Dazu noch eine kurze Zwischenfrage: was ist mit den Typen, die Zoey in einem absichtlich verursachten Autounfall möglicherweise hat sterben lassen? Oder spielen die keine Rolle, weil es Menschen sind und Zoey auserwählt?

    Die Entwicklung der Story ist am Anfang unglaublich simpel. Ergreifende Momente werden weniger ergreifend dadurch, dass eigentlich schon vorher klar ist, was passieren wird. Dafür fängt die Handlung in der Mitte langsam an, abgefahren zu werden (und mit „abgefahren“ meine ich, dass es langsam aber sicher anfängt, ins Absurde abzudriften; hierbei ist anzumerken, dass dies nur der Beginn ist und es jetzt die ersten Anzeichen gibt, dass es bald rapide bergab gehen wird). Was im Klappentext als „uralte, böse Macht“ bezeichnet wird, war in der Story der Punkt, an dem die Reihe mich endgültig verloren hat. Aber auch hier ist am Ende der Reihe noch einmal Potential zu spüren. Wäre der Band nicht mit Wiederholungen und Beziehungsmist künstlich aufgebläht, könnte man „Ungezähmt“ beinahe für ein spannendes Buch halten.

    Auf die Gefahr hin, mich genauso oft zu wiederholen wie die Autorinnen der Buchreihe: der Schreibstil ist gespickt mit zwanghafter Jugendsprache, was sehr anstrengend ist. Das gilt zwar sowieso für jeden Band der Reihe, aber ich fühle mich trotzdem genötigt, es immer wieder zu sagen, weil es einfach so unfassbar störend ist. Auch Zoeys Oberflächlichkeit ist wieder einmal dabei, das Buch vollends zu versauen. Positiv anmerken muss ich jedoch, dass beides gegen Ende wesentlich besser wurde, da man sich hier offenbar doch mehr auf die eigentliche Story konzentrieren wollte. Es gibt wieder einen Cliffhanger bei dem man, so ungern ich es zugebe, am Ende trotzdem wissen möchte, wie es weitergeht.

    Weiterhin positiv: viele Katzen.

    Fazit: Unzählige Wiederholungen, noch mehr Liebesgeschwafel, aber gegen Ende wird es noch interessant.

  2. Cover des Buches Eternally - Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen (ISBN: 9783863960193)
    Lisa Cach

    Eternally - Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Sarista
    Solange sie denken kann, wurde Caitlyn von merkwürdigen Träumen verfolgt - nicht selten schreckt sie sogar schreiend aus dem Schlaf hoch. Zusätzlich hat sie das Gefühl, dass sie nicht in die amerikanische Kleinstadt gehört, sondern ihr Schicksal sie weit weg führt. Als ihr dann tatsächlich ein Stipendium für ein französisches Elite-Internat angeboten wird, ergreift sie die Chance und wagt den Schritt über den Ozean. Sie hofft, damit auch die gruseligen Träume loszuwerden, aber stattdessen werden sie schlimmer. Bis Caitlyn Raphael begegnet. Er ist nur ein Traum und doch scheint er real zu sein und Caitlyn ist die einzige, die ihm bei seiner Mission helfen kann...

    Auf den ersten Blick klingt "Eternally" nach der klassischen Jugendbuchromanze mit paranormalen Einschlag, tatsächlich finden sich in dem Buch von Lisa Cach aber einige neue Ansätze. Die Geisterthematik hat mir ebenso gut gefallen, wie Caitlyns Träume und die Erklärung für eben diese. Generell fand ich die Handlung gut aufgebaut und spannend. Allerdings geht es gerade zum Ende hin ein wenig zu schnell und dafür am Anfang teilweise ein wenig zu langsam. Im Großen und Ganzen ist die Handlung aber spannend. Sie wirkt allerdings auf mich nicht ganz abgeschlossen, sondern eher wie der Auftakt einer Reihe. Ob es im englischen Original tatsächlich weitere Bände gibt, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, es würde allerdings das Ende erklären.

    Der Schreibstil von Lisa Cach passt zum Genre und zu Caitlyn, aus deren Perspektive das Buch größtenteils in der dritten Person geschrieben ist. Caitlyn ist eine überzeugende Protagonistin und ihre Entwicklung im Laufe des Romans hat mir gut gefallen. Raphael war auch sympathisch, blieb aber ein wenig blass. Auch einige Nebencharaktere insbesondere die in Raphaels Umgebung hätte ich mir ein wenig detailreicher gewünscht.

    Alles in allem kann man "Eternally" aber gut lesen und mich hat das Buch gut unterhalten. Wenn es im Deutschen einen weiteren Band geben würde, hätte ich den sicherlich auch gelesen.

    Eine Anmerkung zum Schluss noch zur Aufmachung des Buches. Es ist als Hardcover mit Schutzumschlag erschienen. Das Rankenmuster vom Cover setzt sich auch im Buchinneren fort. Das Covermotiv selbst ist ganz hübsch, passt aber leider überhaupt nicht zum Roman. Weder ein Leuchtturm noch eine so freie Landschaft samt Wiese taucht auch nur einmal auf. Wirklich schade, aus dem Setting des Romans hätte man viele schöne passende Bilder ableiten können.
  3. Cover des Buches Das dunkle Herz der Schuld (ISBN: 9783442463381)
    Ian Rankin

    Das dunkle Herz der Schuld

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kehrer
    Mary Miller ist eine Außenseiterin in ihrem schottischen Heimatdorf. Als Kind überlebt sie einen Unfall, doch als der Schuldige wenig später bei einem Grubenunglück stirbt, verwandelt sich das anfängliche Mitleid in Misstrauen und Mary gerät als Hexe in Verruf.
    Als sie mit fünfzehn einen unehelichen Sohn bekommt, verschärft sich die Antipathie der Dorfbewohner noch. 
    Viele Jahre später muss sie sich schließlich ihrer Vergangenheit stellen.

    Ian Rankin, der führende schottische Krimiautor, erzählt im Anhang über Entstehung und Veröffentlichung seines Erstlings, der von autobiographischen Zügen geprägt ist. Das Aufwachsen in einem Dorf, das im Niedergang begriffen ist, nachdem der Bergbau eingestellt wurde, die Perspektivlosigkeit und Depressivität der Bewohner, die allem anderen, nur nicht sich selbst die Schuld an ihrem tristen Leben geben, wird hier sehr atmosphärisch und gut erzählt. 
    Es geht vor allem aber um Sandy, Marys Sohn, und dessen Heranwachsen in dieser Umgebung. 
    Der Autor versteht es, starke Bilder zu schaffen und die Menschen gut zu zeichnen, obwohl eine gewisse Distanz bleibt. 
    Das Geheimnis um Sandys Herkunft wird schließlich auf dramatische Art gelüftet. 
    Dieses Buch ist kein Krimi und auch kein Thriller, also nicht ein Rankin im üblichen Sinn, eher eine einfühlsame Studie.
    Das abrupte Ende ist doch irgendwie rund, denn es ist alles gesagt.


  4. Cover des Buches Eine zufällige Begegnung (ISBN: 9783442741427)
    Charles Chadwick

    Eine zufällige Begegnung

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Die-wein
    Ich kann mich den positiven Rezensionen zu diesem Buch nicht so ganz anschließen. 

    Zum Inhalt: Die hässliche Elsie und Stan, der wegen Mordes im Gefängnis saß, treffen sich zufällig während einer Busfahrt. Stan ist auf der Flucht vor seiner kriminellen Vergangenheit und bittet schließlich Elsie ihm zu helfen. Aus dieser anfänglichen Zweckgemeinschaft entsteht eine außergewöhnliche Freundschaft.

    Meine Meinung: Mich störten u.a. die Begriffe über Elsies Aussehen wie z.B. Missgeburt oder hässliche Kuh. Außerdem emfand ich es etwas unglaubwürdig wie die Mutter und ihr Bruder mit ihr umgegangen sind und über sie dachten.

    Der Schreibstil und die Story konnten mich leider überhaupt nicht fesseln und ich wollte das Buch mehrmals abbrechen, habe es aber dann doch weitergelesen. Schade!
  5. Cover des Buches Die chinesische Sängerin (ISBN: 9783833310256)
    Jamie Ford

    Die chinesische Sängerin

     (59)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Von der Suche nach Liebe und Vergebung: Vor dem Hintergrund der Großen Depression im Seattle der 1920er und 30er Jahre erzählt Jamie Ford die Geschichte zweier Menschen, die das Schicksal auseinandergerissen hat. Im Mittelpunkt der Handlung steht zum einen der 12-jährige William Eng, ein amerikanischer Junge chinesischer Abstammung. Seit Jahren lebt er im Waisenhaus. Eines Tages erkennt er seine Mutter auf der Kinoleinwand wieder und reißt aus dem Waisenhaus aus – er muss sie finden, koste es was wolle. Denn er hat nie aufgehört, an ihrer Liebe zu zweifeln. Auf der anderen Seite erzählt Jamie Ford aber auch die Geschichte der schönen Sängerin Willow Frost und wie es dazu kam, dass sie ihr Kind ins Waisenhaus gegeben hat.

    In „Die chinesische Sängern“ geht es aber nicht nur um die dramatische Suche eines Jungen nach seiner Mutter – Jamie Ford skizziert auch sehr treffend und realistisch das Bild der Gesellschaft zu jener Zeit. Nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 wurden in den USA tausende Kinder von ihren völlig verarmten Eltern in die Obhut von Waisenhäusern gegeben. Die Armut der Bevölkerung, die Trostlosigkeit und auch den harten Alltag im Waisenhaus schildert Ford so echt, dass sie der Geschichte die richtige Atomsphäre geben. Auch die Verhältnisse in Chinatown – insbesondere die Rolle der Frau – werden natürlich in diesem Roman beleuchtet. Ein weiteres Thema ist das Entstehen der Filmindustrie.

    Die Geschichte um Willow und ihren Sohn William ist durchaus interessant, berührend und dramatisch – ein absolutes Lesehighlight war der Roman für mich aber trotzdem nicht. Dafür war mir der Aufbau des Buches zu wenig spannend. Außerdem ist Ford kein großer Stilist – seine Sprache ist recht einfach und glatt. In der Summe war mir der Roman zeitweise auch etwas zu kitschig, fast schon gefühlsbesoffen – also schlicht und einfach zu amerikanisch.
  6. Cover des Buches Das Ikarus Mädchen (ISBN: 9783833303883)
    Helen Oyeyemi

    Das Ikarus Mädchen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jaja
    Sehr spannend, mystisch und teilweise düster. Erzählt wird die Geschichte eines Mädchens, das zwischen zwei Kulturen aufwächst und sich nirgends zugehörig fühlt. Um die mütterliche Großfamilie kennen zulernen reist Jessamy mit ihren Eltern nach Nigeria. In einer verlassenen Hütte lernt sie Tilly Tilly kennen - doch nur Jessamy kann sie sehen.
  7. Cover des Buches Farben der Dunkelheit (ISBN: 9783646600384)
    Marion Hübinger

    Farben der Dunkelheit

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Made_in_Russia
    Naja habe schon mal besseres gelesen! Gelohnt hat es sich nicht wirklich :/
  8. Cover des Buches Zeit zu sterben (ISBN: 9783499266300)
    Leena Lehtolainen

    Zeit zu sterben

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62
    Säde Vasara, 35-jährige Sozialarbeiterin im Frauenhaus Schutzhafen in Helsinki, war Zeit ihres Lebens ein braves Mauerblümchen: Ersatzmutter für die kleinen Brüder, Liebling der Lehrer, Notenwartin im Chor und für die Umwelt fast unsichtbar. Brav hat sie jahrelang die Linie ihres Chefs mitvertreten, der unter allen Umständen die Ehen und Familien der misshandelten Frauen erhalten wollte. Doch als eine ihrer Dauerklientinnen von ihrem Mann zu Tode geprügelt wird, platzt ihr der Kragen und sie beginnt, die Probleme der Frauen auf ganz andere Art zu lösen...

    Zeit zu sterben ist für mich der beste Krimi der exzellenten finnischen Autorin Leena Lehtolainen, obwohl die sympathische Kommissarin Maria Kallio hier nur eine Nebenrolle spielt.

    Lehtolainen geht das Thema häusliche Gewalt sensibel, sehr dirkt, aber gut lesbar an. Die Ich-Erzählerin Säde wird nicht zur brutalen Killerin, sondern hilft lediglich dem Schicksal hier und da à la Ingrid Noll etwas nach und wartet am Ende selber mit einer großen Überraschung auf.

    Mein Lieblingszitat aus dem Buch: "Das Schicksal regelt die Angelegenheiten unserer Klientinnen neuerdings mit ziemlich drastischen Mitteln" (Maisa, Sozialarbeiterin im Frauenhaus Schutzhafen).
  9. Cover des Buches Das Einstein-Mädchen (6 CDs) (ISBN: 9783898139489)
    Philip Sington

    Das Einstein-Mädchen (6 CDs)

     (8)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti

    Die Geschichte hat mich nicht wirklich umgehauen. Ich fand es wenig spannend und hatte teilweise auch Probleme dran zu bleiben. 

    Auch das Ende fand ich dann etwas merkwürdig. 


  10. Cover des Buches Die Lady im Lieferwagen (ISBN: 9783803112255)
    Alan Bennett

    Die Lady im Lieferwagen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: sternenstaubhh

    Alan Bennett ist ein englischer Autor den ich seit seinem Buch "Die souveräne Leserin" sehr schätze hat ein sehr lesenswertes neues Buch herausgebracht. Die Lady im Lieferwagen beschreibt eine zweifellos recht schräge Bekanntschaft mit dem Erzähler und einer Miss Shepherd, die in einem Lieferwagen in seiner Straße wohnt. Bald wird aus der Bekanntschaft eine Freundschaft, die so einzigartig wie faszinierend ist. Manch ein Leser wird die Geschichte vielleicht kennen: Alan Bennett war für das Drehbuch des Films "The Lady in the Van" verantwortlich.
    Doch neben der außergewöhnlichen Geschichte um Miss Shepherd warten noch vier weitere Kurzgeschichten auf den Leser. Alan Bennett hat einen einzigartigen Schreibstil, der mir auch dieses Mal sehr gut gefallen hat. Die Handlungen, wie auch die einzelnen Charaktere sind einfach herrlich, authentisch und spleenig - so wie man Bennett eben kennt. Very Britisch und unglaublich kurzweilig.

  11. Cover des Buches Moonlit Nights - Vom Vollmond überrascht (ISBN: 9783000332302)
    Carina Mueller

    Moonlit Nights - Vom Vollmond überrascht

     (30)
    Aktuelle Rezension von: lexxi2k
    Der Inhalt: Die 16-jährige Emma hat es nicht leicht. In der Schule wird sie entweder ignoriert oder gehänselt, Freunde hat sie gar nicht. Hilfreich dabei ist auch nicht gerade dass sie im Laden ihres Vaters aushelfen muss. Dann taucht plötzlich der gut aussehende Liam auf und bietet um einen Aushilfsjob im Laden. Emma verliebt sich gleich Hals über Kopf in ihn und auch Liam scheint ihre Gefühle zu erwidern. Die beiden fangen an immer mehr Zeit miteinander zu verbringen, doch Liam hütet ein Geheimnis das Emma in große Gefahr bringen kann. Meine Meinung: Moonlit Nights ist der erste Teil einer Fantasy-Trilogie aus der Feder von Carina Mueller. Gleichzeitig ist dieses Buch auch das Debüt der 28-jährigen Autorin. Die beiden Hauptcharaktere haben mir sehr gut gefallen. Emma ist wirklich eine sympatische junge Frau. Neben der Schule muss sie ihrem Vater in seinem Laden aushelfen. Dies ist für sie der Grund das sie keine Freunde hat und sie fühlt sich sehr einsam. Dann lernt sie Liam kennen, und langsam mausert sich aus dem kleinen grauen Mäuschen eine junge selbstständige Frau. Ja und dann wäre da noch Liam, der wirklich wirklich gut aussehende Kerl, der aus reichem Hause kommt, sich aber trotzdem nicht zu schade ist einen Aushilfsjob anzunehmen. Liam ist wirklich ein außergewöhnlicher junger Mann und er scheint bei Frauen auch nicht auf Oberflächlichkeit zu stehen was Emma für ihn nur umso interessanter macht. Besonders witzig fand ich Emmas Mutter, die mit ihren gut gemeinten Ratschlägen ihre Tochter regelrecht in den Wahnsinn treibt. ich kann mir sehr gut vorstellen wie sich Emma in diesen Situationen fühlt und wie ihr regelrecht die Schamesröte ins Gesicht steigt. Der Schreibstil von Carina Mueller ist wirklich sehr angenehm, erfrischend und die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch beginnt sehr gemächlich und man lernt die beiden Hauptprotagonisten erstmal etwas näher kennen. Danach wird es langsam immer spannender, je weiter sich die Beziehung der beiden entwickelt. Zum Ende hin gibt es dann ein / zwei sehr spannende Szenen, der Hauptteil des Buches ist aber eher lockerer und gemächlicher. Als Debüt und erster Teil einer Trilogie hat mir dieses buch sehr gut gefallen und ich kann mir vorstellen die beiden Nachfolge bände auch noch zu lesen. Mein Fazit: Moonlit Nights ist ein gelungenes Debüt und erster Teil einer Trilogie der Lust auf die Fortsetzungen macht. Neben tollen Charakteren, einer zarten Liebesgeschichte bietet die Story auch sehr viele witzige Szenen die wahres Lesevergnügen bereiten. ich vergebe 5 Sterne
  12. Cover des Buches Der Ruf des Muschelhorns (ISBN: 9783442726929)
    Zoë Jenny

    Der Ruf des Muschelhorns

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Keltica
    Eines Morgens wird Eliza von  ihrer Mutter, zur Großmutter Augusta aufs Land gebracht und abgeschoben. Sie wird ihre Mutter nie mehr wiedersehen.
    Nach dem Tod der Großmutter ist sie eine Waise und kommt ins Kinderheim. wo sie nur noch unverständliche Sätze stottert. Sie vermisst die geliebte Großmutter sehr.
    Sie wird sie von den Rosenbergs adoptiert und in das große Haus auf dem Goldhügel aufgenommen.
    Im Kinderheim meinte man, wenn man auf dem Goldhügel wohnt wird endlich alles gut. Aber wie sehr sollte sie sich täuschen, denn es ereignen sich schlimme Dinge. 
    Nach vielen erschütternden Erlebnissen, hört Eliza dann irgendwann auf zu reden.
    Es ist ein kleines Büchlein, mit gut beschriebenen Charakteren die Emotionen erwecken und Distanzen schaffen. Es lässt den Leser verwirrt und traurig zurück.
  13. Cover des Buches Eine Klasse für sich (ISBN: 9783746627557)
    Curtis Sittenfeld

    Eine Klasse für sich

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Amerdale
    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2014/12/03/gelesen-curtis-sittenfeld-eine-klasse-fur-sich/
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