Bücher mit dem Tag "außergewöhnlich"
81 Bücher
- Audrey Niffenegger
Die Frau des Zeitreisenden
(4.389)Aktuelle Rezension von: Silla_GuDie Frau des Zeitreisenden ist wirklich ein ganz besonderes Buch! Wir begleiten Henry und Clare (mit wechselnden POVs aus der Ich-Perspektive) mehr oder weniger durch ihr komplettes Leben. Henry hat durch einen Gendefekt die "Gabe" durch die Zeit zu reisen und begegnet Clare somit bereits, als sie selbst noch ein Kind und er bereits ein erwachsener Mann aus der Zukunft ist. Als die beiden sich schließlich in ihrer Gegenwart treffen, kennt zwar Clare ihn, für Henry sind diese Treffen allerdings noch gar nicht passiert. Trotz allem ist beiden einfach klar, dass sie füreinander bestimmt sind.
Ich muss ehrlich zugeben, am Anfang habe ich wirklich etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Die vielen Zeitsprünge mit den jeweiligen Altersangaben von Henry und Clare haben mich einfach nur verwirrt 😅 Als ich dann aber beschlossen habe, die Geschichte einfach zu lesen, ohne ständig verstehen zu wollen was da genau vor sich geht bin ich deutlich besser rein gekommen 👍 Daher kann es auch gut sein, dass mir Logikfehler o.ä. nicht aufgefallen sind. Ich tue mich im Allgemeinen etwas schwer mit Zeitreisen, da die irgendwie immer irgendwo Fehler beinhalten (in meinen Augen sind Zeitreisen daher auch tatsächlich einfach nicht möglich) aber das ist ja erstmal mein Problem und nicht das des Buches 🙈 Die Liebesgeschichte von Clare und Henry fand ich im Gesamten sehr berührend wobei am Ende vor allem die Tragik herausgestochen ist und ich wirklich auch traurig war...Obwohl schon während der Geschichte klar ist, wie es am Ende ausgeht, wollte ich es gar nicht wahrhaben und habe immer noch auf ein Wunder gewartet 😂
Insgesamt hat mir Die Frau des Zeitreisenden gut gefallen, auch wenn es kein Highlight für mich war. Ich habe auf jeden Fall riesen Respekt vor Audrey Niffenegger, die hier wirklich eine ausgeklügelte, komplexe Geschichte aufs Papier gebracht hat! Das muss man tatsächlich auch so erstmal hinbekommen 😊
- Neal Shusterman
Scythe – Die Hüter des Todes
(1.247)Aktuelle Rezension von: thatsme_paula5 / 5 ⭐️
Ich habe durch den Bücher Club erst das Buch entdeckt und muss sagen ohne hätte ich es auch nicht gelesen. Also am Anfang war ich ein wenig skeptisch aber jetzt weiß ich gar nicht mehr warum.
Das World Building war seit langem mal sowas erfrischendes und neues wie lange nicht mehr. Ich liebe diese Struktur und Idee dahinter so sehr. Und vorallem der Schreibstil dazu hat so gepasst.
Ich habe oft durch dieses Buch Sachen hinterfragt und fand die verschiedenen Perspektiven so erfrischend und real.
Ich werde mir die nächsten Teile aufjedenfall auch holen.
- Rainbow Rowell
Eleanor & Park
(1.182)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraMit ein bisschen Verspätung ist endlich der Frühling auch meteorologisch bei uns angekommen, und das heißt auch immer: Zeit für Frühlingsgefühle! Deswegen hatte ich Lust auf eine luftig-leichte Liebesgeschichte. Vor einigen Jahren habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung einen Jugendroman gekauft, der genau das bietet, wonach ich gerade gesucht habe. „Eleanor & Park“ ist der Debütroman von Rainbow Rowell aus dem Jahr 2015, der schnell Erfolge verbuchen konnte. 2016 wurde das Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, und auch der Gott der Jugendliteratur selbst, John Green, äußerte sich in so hohen Tönen über „Eleanor & Park“, dass diese prompt auf das Cover gedruckt wurden: „Dieser großartige Roman erinnert mich nicht nur daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.“ Eine Lobeshymne von John Green ist quasi ein Ritterschlag. Inzwischen wird Rainbow Rowell aber auch oft mit Green in einem Atemzug genannt, und ist häufig die empfohlene Alternative für jene, die die überschaubaren Werke von Green schon kennen und lieben.
Der 16-jährige Park Sheridan lebt im Jahr 1986 mit seinem US-amerikanischen Vater, seiner koreanischen Mutter und seinem jüngeren Bruder Josh in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska. Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, wo Jeder seinen festen Sitzplatz hat. Der Platz neben ihm war bisher frei, worüber er ganz froh war. Nun gibt es jedoch ein neues Mädchen in seinem Jahrgang, das gezwungenermaßen den freien Platz einnimmt. Dass das der Beginn einer Liebesgeschichte ist, kann sich Park beim besten Willen nicht vorstellen.
Nachdem die gleichaltrige Eleanor Douglas nach einem Jahr Reißaus wieder in die prekären Verhältnisse ihres Elternhauses zurückkehrt, muss sie dadurch auch die Schule wechseln. Schon am ersten Schultag bekommt sie die Ablehnung ihrer Mitschüler deutlich zu spüren und landet notgedrungen neben einem kleinen, schmächtigen Jungen im Schulbus. Dass dieser Junge Park heißt und dass die Beiden mehr gemeinsam haben, als sie denkt, ahnt auch sie noch nicht.„Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher ein klassisches Beispiel für eine epische Vorausdeutung ist, also hier am Anfang des Romans steht, aber eine Vorwegnahme des Ausgangs der Geschichte ist. Mit insgesamt annähernd 450 Seiten und 58 Kapiteln sind letztere recht kurz gehalten. Park und Eleanor wechseln sich als personale Erzähler im Präteritum ab, manchmal auch innerhalb der Kapitel. Der Handlungszeitraum beginnt im August 1986 und spielt etwa bis zum Ende des Schuljahres 1987.
Als Erstes lernt der Leser den männlichen Protagonisten Park Sheridan kennen. Er ist ein verhältnismäßig kleiner, schlanker Junge mit grünen Augen, den seine Mitschüler aufgrund seiner koreanischen Mutter als Asiaten bezeichnen. Gelegentlich hat er mit Rassismus zu tun, so wird seine Mutter von einem Schüler fälschlicherweise als Chinesin bezeichnet oder es wird ihm nachgesagt aus dem Dschungel zu kommen, weil die Szenerie in einem Film über den Vietnamkrieg im Dschungel spielte. Sogar Parks Bruder Josh ist inzwischen größer als er, weshalb er Schwierigkeiten hat, gegen ihn im Taekwondo anzukommen. Auch in der Schule gegen den Rüpel Steve hat Park es deshalb nicht leicht, weshalb er eher ein zurückhaltender und schüchterner Schüler ist, der gerne Musik hört oder mit seinem Freund Cal abhängt.
Eleanor Douglas hat dagegen einen ganz anderen Hintergrund. Sie lebt seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier jüngeren Geschwistern, beziehungsweise Halbgeschwistern, in einem sehr kleinen Haus, sodass sie sich ihr Zimmer mit all ihren Geschwistern teilen muss. Das Zimmer ist klein und so beengt, dass nicht einmal jeder ein Bett für sich alleine hat. Das einzige Badezimmer hat keine Tür, weshalb ein behelfsmäßiges Laken über den Türrahmen gespannt wurde. Eleanors Verhältnis zu ihrem Stiefvater ist sehr schlecht, da dieser aggressiv und gewalttätig ist. Eleanor hat dunkelbraune Augen, einen roten Lockenschopf und Sommersprossen. Sie ist ein durchschnittlich großes, aber pummeliges Mädchen, das aufgrund der finanziellen Not ihrer Familie kaum Kleidung besitzt. Mit zu großen Hemden, geflickten oder löchrigen Hosen oder einer Krawatte, mit der sie sich die Haare zusammen bindet, fällt sie unfreiwilligerweise auf wie ein bunter Hund. Als 16-Jährige ist sie gerade mitten in der Pubertät, hat aber zuhause keinerlei Rückzugsorte oder Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung. In der Schule ist sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen ausgeliefert. Kurzum, Eleanor ist eine bemitleidenswerte Figur. Dennoch fiel es mir zwischendurch schwer, mit ihr zu sympathisieren. Vermutlich aufgrund ihrer sozialen Herkunft igelt sie sich stark ein und wirkt gerade auf Unbekannte abweisend und widersprüchlich. Dies ist zwar der Tatsache verschuldet, dass sie auf sich alleine gestellt ist und kaum Rückhalt aus ihrem familiären Umfeld bekommt, es macht sie jedoch auch zu einem zwiespältigen Charakter.
Insgesamt fand ich es großartig, dass Rowell versucht neben der ersten großen Liebe auch noch ernste Themen wie Armut, Alkoholismus, Rassismus, häusliche Gewalt und Mobbing unterzubringen. Allgemein gelingt dies auch sehr gut, allerdings gibt es gerade in puncto Armut einen Aspekt, den ich Rowell nicht abkaufen kann. Dass Eleanor mit erschreckender Mittellosigkeit groß wird, wird regelmäßig deutlich. Sie besitzt keine Jacke und das Essen, das ihre Mutter kocht, besteht häufig aus Resten wie Reis und Ei oder belegtem Toastbrot, während ihr Stiefvater ein Steak aufgetischt bekommt. Im zwölften Kapitel erzählt Eleanor aber, dass es in ihrem Haushalt „kein Telefon, keine Waschmaschine, keine Zahnbürste“ gäbe. Eleanor müsse sich deswegen die Zähne mit Salz schrubben. Aber ganz ehrlich, es kann einfach nicht sein, dass vom Haushaltsgeld eine siebenköpfige Familie plus ein Hund und eine Katze durchgefüttert werden können, wobei der Stiefvater sogar noch sein Steak erhält, während für Zahnbürsten, die schätzungsweise ein Dollar das Stück kosten, kein Geld übrig ist. Vielleicht wollte Rowell auf Teufel komm raus die Armut dieser Menschen darstellen, hat dabei aber den Realitätsbezug verloren. Oder wer auch immer in der Familie Douglas für die Ausgaben verantwortlich ist, kann nicht haushalten, und macht die Familie ärmer als sie ist.
Rowell verwendet eine einfache Sprache, die sich an den Jugendslang anbiedert und nicht vor Umgangssprache wie „Wichser“, „Schlampe“ oder „Arschloch“ zurückschreckt. Gleichzeitig beweist sie aber auch, dass eine schlichte Sprache nicht gleich ein schlichter Stil bedeutet. Der Schreibstil ist zwischendurch humorvoll, aber vor allem die zarten Annäherungsversuche zwischen Eleanor und Park sind zauberhaft fein, kreativ und doch so unverkennbar, dass sich jeder Leser darin wiederfinden kann. Die aufkeimenden Emotionen zwischen den beiden Jugendlichen sind so wunderschön, ohne jemals kitschig oder klischeehaft zu werden. Auch das Tempo ist sehr gut gewählt, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch blitzt gelegentlich durch, dass dies Rowells Debütroman ist, da es stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt ist und ich leider einen fachlichen Fehler gefunden habe. In Kapitel 42 erzählt Eleanor: „seine Augen waren so grün, dass sie Kohlensäure in Sauerstoff hätten umwandeln können.“ Moment mal, Kohlensäure? Worauf Eleanor hier anspielt, ist höchstwahrscheinlich die Photosynthese, Stichwort „grün“. Dabei wird aber, wie man im Biologieunterricht lernt, Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff (O2) umgewandelt. Kohlensäure dagegen hat die Summenformel H2CO3 und spielt bei der Photosynthese überhaupt keine Rolle. Vielleicht ist dieser Fehler auch erst bei der Übersetzung entstanden. Jedenfalls ist es schade, dass jemand hier nicht einfach noch einmal nachgeschlagen hat.
Etwas, das quasi die Quintessenz von „Eleanor & Park“ ist, sind die zahllosen subkulturellen Anspielungen an die 1970er und 80er-Jahre. Seien es Comics, Musik, Filme oder gar Literatur und Lyrik. Während der gemeinsamen Busfahrt haben Eleanor und Park fast täglich Zeit sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Viele der Referenzen waren mir bekannt, seien es Bands wie „Joy Division“, „The Beatles“, „U2“ oder Comics wie „Batman“, „Fantastic Four“ oder „Watchmen“. Andere Anspielungen waren mir dagegen gar nicht bekannt, weil ich erstens ein Kind der 1990er bin und zweitens die US-amerikanische Subkultur doch manchmal Unterschiede zu der Mitteleuropas aufweist. So musste ich erst einmal recherchieren, was es mit „XTC“, „Skinny Puppy“ oder „Echo & The Bunnymen“ auf sich hat. Einerseits finde ich es ganz cool, beim Lesen nebenbei noch dazuzulernen, andererseits waren die unbekannten Referenzen manchmal zu viel des Guten, weil ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um zu recherchieren, damit ich den Hintergrund der Geschichte besser verstehe, auch wenn das den Lesefluss oft unterbrochen hat.
Das Ende ist im Grunde genommen wie das gesamte Buch. Es folgt nicht dem klassischen Handlungsstrang und so wird auch der Abschluss nicht den Erwartungen jener Leser gerecht, die ein 08/15-Ende suchen. Doch gerade wegen seiner Bittersüße hat sich „Eleanor & Park“ einen Platz in meinem Herzen erschlichen.„Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eine wirklich liebenswürdige Geschichte über die erste große Liebe zweier 16-Jähriger im Jahr 1986. Sie hebt sich in vielerlei Hinsicht von typischen Liebesromanen für Jugendliche ab und ist eine schöne Frühlingslektüre. Mir wird das Jugendbuch zwar in positiver Erinnerung bleiben, es ist aber nicht ganz makellos. Eleanor ist als Protagonistin manchmal schwierig, der Stil ist noch nicht perfekt und die vielen Referenzen sind für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr verständlich. Auch, dass Eleanor anfangs keine Zahnbürste hat, oder der fachliche Fehler bezüglich der Photosynthese, sind relativ kleine Kritikpunkte, die in ihrer Summe aber ins Gewicht fallen. Deshalb kann ich „Eleanor & Park“ aus dem Jahr 2015 nicht mehr als drei von fünf Federn geben. Doch gerade für die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 14-18 Jahren, ist dieser Liebesroman aus vielen Gründen empfehlenswert.
- Stella Tack
Ever & After: Der schlafende Prinz
(691)Aktuelle Rezension von: LesenmachtgluecklichDer Auftakt der Ever und After Reihe ist sehr spannend gelungen mit einer gehörigen Portion Grimms Märchen. Obwohl ich viele der Märchen kenne, sind doch einige für mich neu und ich habe mir immer mal wieder die Zeit genommen, ein Märchen nachzulesen. Schön finde ich auch, dass während dieses Buches schon darauf hingewiesen wird, dass Märchen in unterschiedlichen Variationen existieren und keiner mehr genau sagen kann, wie die wahre Geschichte war.
Die Geschichte ist sehr spannend, aber auch nichts für schwache Nerven. Dennoch ist sie auch unterhaltsam und ich musste trotz aller Traurigkeit und Grausamkeit immer wieder lachen. Der Humor passt sehr gut in die Geschichte.
Es passiert alles so rasant, dass man nur so durch die Geschichte fliegt und es wirklich schwerfällt, eine Pause zu machen. Ich wollte zu jeder Sekunde wissen, wie es weitergeht. Es gibt so viele Dinge, die aufgeklärt werden müssen und so viele Dinge, die entdeckt werden müssen. Außerdem immer die Frage: Wer überlebt und was Unheilvolles passiert als nächstes.
Interessant finde ich, wie die alten Märchen nun in die aktuelle Zeit mit Handys und Computern eingepflegt werden. Jede Familie hat ihre ganz eigene Geschichte und ich finde es spannend, wie sie zueinanderstehen und welche Eigenschaften sie haben.
Ich möchte aber auch sagen, dass es sich lohnt, wie Stella mir selbst empfohlen hat, den nächsten Teil schon bereit zu lesen, denn die Reise ist noch nicht zu Ende und dieses Buch endet spannend.
- Reif Larsen
Die Karte meiner Träume
(285)Aktuelle Rezension von: Veronika_SchmidDieses Buch ist komplett anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Es hat eine Weile gedauert, bis ich in den Lesefluss gekommen bin, aber es ist so wunderbar lustig, traurig, langweilig, spannend,... Ich konnte so gut mit T.S. mitfühlen. Die Geschichte ist einfach großartig in ihrer Einfachheit.
- Rosie Walsh
Ohne ein einziges Wort
(601)Aktuelle Rezension von: rikke1721Ohne ein einziges Wort...🍃
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Irgendwie anders als erwartet, Cover und Titel und die für mich bis dato unbekannte Schriftstellerin...
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Ich hatte es mitbestellt, weil es gerade günstig war, ab und zu landen so auch mal Bücher bei mir, die ich sonst nicht unbedingt so ausgewählt hätte.
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Das war ein absoluter Glückstreffer! 🍀🎉
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Die Zeitsprünge sind vorallem zu Beginn ein weeeenig verwirrend, aber man kann sich trotzdem gut durchfuchsen. 🤝
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Man ist anfangs erstmal verwundert, stellt seine eigenen Vermutungen auf, hat immer wieder eine Idee, was denn hier passiert ist...💭
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Aber den Plottwist... den hab ich nicht kommen sehen... tatsächlich war ich als der Plot kam wirklich überrascht, vorallem, dass ich es tatsächlich mal nicht schon zu Beginn wusste, wie es endet! 💪
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Man leidet mit der Prota mit, aber am Ende auch mit dem zweiten Part...🥺
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Rosie Walsh hat einen krassen Schreibstil in diesem Buch hingelegt, Wendungen mit denen man nicht rechnet und eine Storyline die einen emotional mitgenommen hat und beschäftigt hat.
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Ich habe noch einige Tage über das Buch nachgedacht... eigentlich ist es mir bis heute - Wochen - Monate später noch immer gut im Gedächtnis. 💭 Auf positive Art. 😊
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Ein super Buch, was einem auf jeden Fall im Gedächtnis bleibt. Von mir absolute Empfehlung. 💚
- Kiera Cass
Siren
(681)Aktuelle Rezension von: jennieheartsbooksSiren ist ein Buch von der Autorin Kiera Cass, die die Selection Bücher geschrieben hat. Deshalb bin ich offen an das Buch gegangen, weil ich alles um Selection als die Bücher rauskamen geliebt habe.
Thema von Sirenen ist interessant. So weit habe ich nicht viele Geschichten mit Sirenen gelesen.
Unsere Protagonistin ist naiv aber voller Leidenschaft. Das Meer als Charakter wurde ebenfalls interessant gewählt aber es wirkt alles sehr simple und einfach. Es fehlt mir oft die Tiefe und woher bestimmte Gefühle stemmen.
Ich persönlich konnte leider nicht viel mit den Chatakteren anfangen. Eine Connection konnte ich nicht so ganz herstellen. Es war so als ob etwas für mich gefehlt hatte.
Der Schreibstil ist eher simpel und leicht gehalten. Der rote Faden wird hier nicht verloren. Es gab auf jeden Fall eine klare Struktur.
- Robin Jarvis
Dancing Jax – Auftakt
(334)Aktuelle Rezension von: funnyshinydayIch habe das Buch in einem offenen Bücherschrank entdeckt. Der Klappentext und die Aufmachung haben mich neugierig gemacht. Mir war zu Beginn auch gar nicht klar, dass es ein Jugendbuch ist. Ich habe dann begonnen zu lesen und die Grundidee ist super, es ist flüssig und anschaulich geschrieben. Ich war aber mehrmals davor es abzubrechen, weil gerade die Teile die in der Parallelwelt spielem, für mich etwas stereotype und hölzern zu lesen waren. Ich bin dann aber doch drangeblieben und das Ende hat mich dann so neugierig gemacht, dass ich mir gleich Band 2 und 3 gekauft habe 😁
- Rebecca F. Kuang
Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin
(162)Aktuelle Rezension von: sozicuDieses Buch bringt uns in eine Welt des Krieges. Daran ist nichts schön oder romantisch, sondern es ist grausam und schrecklich. Genau so wird es auch dargestellt.
Es wird sich nicht in langen Beschreibungen und Details verloren sondern die Handlung Schlag auf Schlag voran getrieben. Am Anfang geht alles noch etwas langsamer und verhältnismäßig ruhig.
Die Welt und wie sie funktioniert wird nach und nach aufgebaut. Sie bietet noch genug Raum für die Folgebände.
Es werden grausame Dinge graphisch beschrieben. Moralische Dilemmata kommen auf und Konflikte auf zwischenmenschlicher Ebene ausgetragen. Liebevoll? Cozy? Wer das sucht ist hier fehl am Platz.
Im Zeichen den Mohnblume drückt meine Stimmung, doch genau das ist es, was mir daran gefällt. Komplexe Figuren, wildes Geschehen und gesellschaftlich wichtige Themen.
Nichts, was ich immer lesen könnte. Aber jetzt konnte es mich 100% abholen.
- Colleen Hoover
Weil ich Layken liebe: Slammed 1
(374)Aktuelle Rezension von: annalogEmotional damage… so viel Liebe in einem Buch. Das hab ich gebraucht 🫶
Ja, es ist ein Jugendbuch und die Protas mit 18 und 21 Jahren dementsprechend jung. Trotzdem treffen die beiden überwiegend reife Entscheidungen. Gerade Will ist wirklich ein beeindruckender Charakter. Diese Liebesgeschichte hat mich wirklich mitgerissen.
- Victoria Schwab
Monsters of Verity (Band 1) - Dieses wilde, wilde Lied
(203)Aktuelle Rezension von: Nick_ShadowheartDieses Buch beschäftigt sich mit Moral, Sünde und der Frage nach der Menschlichkeit. Was macht einen Menschen zum Monster und welche Monster erschafft er?
In diesem Buch entstehen Monster aus den unterschiedlichen Gewalttaten von Menschen. Dabei gibt es drei Arten von Monstern, die sich in ihrer Entstehung, ihren Kräften und auch ihrem Aussehen unterscheiden. Ich fand das alles richtig gut durchdacht.
Die beiden Hauptfiguren waren gegensätzlich aufgebaut. Während Kate ein Mensch ist, die scheinbar keine Skrupel scheut, ist August ein Monster, dass sich nach Menschlichkeit sehnt und die Welt verstehen will. Ich mochte diese Gegensätzlichkeit und auch die jeweiligen Familiendynamiken. Besonders die Familie von August.
Das Buch wird zunächst sehr langsam erzählt, ist dabei aber nicht langweilig. Vor allem wollte ich wissen wie August die Welt wahrnimmt.
August wird dann in die Schule eingeschmuggelt und soll Kate überwachen. Ich muss sagen, dass ich zwar die Begegnungen der Beiden spannend fand, aber nicht mit so etwas verhältnismäßig normalem wie einem Schulsetting gerechnet hatte. Später geht es dann allerdings noch in eine etwas andere Richtung und es kommt auch wesentlich mehr Action dazu. Die Szenerie außerhalb der Stadt hat mich ein wenig an das Ende von Final Fantasy XV erinnert.
Ich fand das Buch und die Fragen, die es aufwirft gut gemacht und spannend. Und das Bild, das man im Kopf hat, wenn August seine Geige spielt, ist schön. Zumindest ging es mir so.
- Naomi Novik
Das kalte Reich des Silbers
(162)Aktuelle Rezension von: lucypferIch hab das Buch angefangen, weil ich ein anderes Buch der Autorin gelesen hatte und dieses wirklich gut und spannend fand und dann viel Hoffnung in das neue Buch gesetzt hatte. Kurz nach Beginn des Buches fingen die ersten Perspektivwechsel an, allerdings ohne jede Vorwarnung. Ich hatte zunächst keine Ahnung, dass die Perspektive gewechselt hatte und verstand die Geschichte überhaupt nicht mehr. Dann hab ich die Perspektivenwechsel irgendwann so langsam verstanden. Mein Problem war aber weiterhin das sie relativ unangekündigt und mitten im Kapitel passierten.
- T. R. Richmond
Wer war Alice
(322)Aktuelle Rezension von: MiAEin Buch, in dem es darum geht, dass ein Buch über eine Tote geschrieben wird. Und dieses Buch, das aus zusammengetragenen Briefen, Tagebucheinträgen und Verhörungsprotokollen besteht, lesen wir.
Was vielleicht ein wenig diffus klingt, ist tatsächlich ein gut geschriebenes Werk. Es geht um Alice, die tot in einem Fluss gefunden wird. Ihr ehemaliger Professor versucht, den Mörder - an Selbstmord glaubt er nicht - zu überführen und beginnt, tief in das Leben von Alice einzutauchen.
Mir hat die Schreibweise dieses Buches sehr gut gefallen. Auf einen Brief, in dem bisher Geschehenes rekapituliert wurde, folgte ein Protokoll, ein Tagebucheintrag oder auch eine Email an einen anderen Empfänger. Ein paar restliche Fragezeichen blieben mir, aber die wichtigsten Fragen wurden geklärt: Wer war Alice? Und was ist mit ihr geschehen? - Sandra Florean
The U-Files
(39)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Kurzeinschätzung: Die U-Files sind schon eine Weile auf meinem SuB gewesen, viel zu lange. Erworben habe ich das Buch auf der LBM19 mit einigen tollen Signaturen der Autoren. (Von welchen wird allerdings nicht verraten!) Die besondere Mischung aus bösen und guten Einhörnern hat mir sehr gut gefallen. ♡ Der Talawah Verlag hat wundervolle Bücher in seinem Sortiment, schaut unbedingt einmal vorbei, gerade die Anthologien haben es mir besonders angetan. :) ☆Achtung! Die Rezension enthält Spoiler zu den einzelnen Kurzgeschichten!☆
Cover: Das Cover des Buches hat mir sehr sehr gut gefallen. Eyecatcher des Covers ist eine riesige, schneebedeckte Felsenwand über der sich ein rosaner, lilaner Wolkenhimmel erstreckt. Der Boden scheint lichterloh in Flammen zu stehen, heiße Lavaadern erstrecken sich am Boden der Felsenwand. Genau in der Mitte leuchtet ein flammenlohdernder Halbkreis, unter dem sich ein schwarzes Einhorn befindet. Rabenschwarz mit dem anmutigen Horn nach links zeigend, steht es auf den Hinterläufen, die Vorderbeine angewinkelt in den Lüften. Marmorierte Hochglanzfliesen erstrecken sich auf dem Boden zu dem Leser gerichtet. Wahnsinn! Und diese Farben erst: knallig und wunderschön! Ein richtiger Blickfang im Bücherregal. Besonders toll fande ich auch die Illustrationen im Buch. Gerade die verschiedenen Einhörner haben mir besonders gut gefallen, obwohl ich auch dem ein oder anderen Sternenhimmel nicht ganz abgeneigt war. :)
Inhalt: In dieser Anthologie dürfen wir in 23 magische Kurzgeschichten eintauchen. Und diese sind komplett individuell- jeder Autor hat seiner Kurzgeschichte nämlich seinen persönlichen Stempel verpasst. Wodurch das Ganze sehr abwechslungsreich und unheimlich spannend war- keine Geschichte gleicht der anderen. :) Aber kommen wir nun zu den einzelnen Kurzgeschichten:
1.) Jörg Fuchs Alameda- Doktor Zorn und der edle Ed: Eine Geschichte ganz Alameda Like. ♡ Ich habe schon dutzende Kurzgeschichten des Autors Lesen dürfen und diese hier gehört definitiv zu meinen Top zwei. :) Hoffnung, Liebe, Abenteuer, aber auch Herzschmerz. Mit diesen Worten kann man diese wundervolle und zum nachdenken anregende Geschichte am besten beschreiben- ganz großes Einhornkino!
2.) Tina Alba- Lichtbringer: In dieser Geschichte ist das Einhorn ein Heiler, ein Retter.. auf ganz eigene Art und Weise.. Wir lernen das Leben von Menschen kennen, die in unserer Welt verpönt werden, die das Leben hart gezeichnet hat und die nicht leben, sondern überleben. Obdachlose. Die stummen Leidenden unserer Gesellschaft haben hier eine Stimme bekommen.. ♡ Grandios!
3.) Valerie Gaber- Der letzte Funke: Mein Weltbild war irgendwie nach dieser Geschichte zerstört.. eine grausame Vorstellung, dass diese wundervollen Wesen, "modernisiert" wurden.. Und somit alles liebevolle verloren haben *schmoll*. Technik und Einhörner gehören für mich nicht vereint! Aber ein chapeau an die Autorin für die Idee. :)
4.) Tanja Hammer- Goldrote Tränen: Was wunderschön, erhaben und poetisch begann mit saftigen Hügeln und der Schönheit der Natur, endet höchst tragisch und vollkommen düster.. Eine sehr wortgeballte und detaillreiche Geschichte, mit einem etwas offenen und traurigem Ende. Hat mir gut gefallen, obwohl ich natürlich ein festes Ende begrüßt hätte- so sitze ich da mit tausenden Fragen.. Ob Tighan das Einhorn finden wird?
5.) Anne Haubner- Der Herrscher des Waldes: Wie frustrierend es für die Waldwesen sein muss, die Zerstörung und Brutalität der Menschen mitansehen zu müssen. Was Rem für Silva tut ist herzzereißend schön. Es ist eine Geschichte voller Hoffnung. Auch wenn das Ende schon eine gewisse Traurigkeit enthält..
6.) Anna Holub- Einhörner und andere Nervtöter: Tatsächlich einer meiner Lieblingsgeschichten des Buches! Ich mochte den Humor- und irgendwie gab mir die Sache mit dem Wildhüter leichte Harry Potter Vibes. ♡ Soo viele spannende Tiere und so viele unterschiedliche Einhörner.. Ganz viel Liebe für diese Story!
7.) Laurence Horn- Einhörner gibt es nicht: Was für eine Geschichte voller Intrigen und Kriminalität.. und mittendrin ein Einhorn und ein Mörder.. Eine verrückte Köchin, ein genialer Trophäenjäger, ein Professor und ein Kriminalkommissar. Chaos vorprogrammiert..
8.) Agga Kastell- Sascha: Wer hätte das gedacht? Alles fing ganz normal an.. Nervtötende Frauen auf Arbeit, die überall ständig irgendetwas hinstellen und dekorieren.. Einhörner! Die gibt es gar nicht! Doch einmal falsch am Horn geruppelt.. Und zack.. läuft in deiner Wohnung ein Einhorn namens Sascha durch deine Bude und will dich vom Gegenteil überzeugen- und dir sogar einen Wunsch erfüllen..Eine nette Geschichte. :)
9.) Lillith Korn- Das schwarze Einhorn: Diese Geschichte war sehr märchenhaft. :) Schließlich geht es um Ritter und eine Prinzessin! Ich habe die Story sehr verschlungen und genossen. Die Hand der Prinzessin soll an den gehen, der dem König, das Horn des letzten totbringenden, schwarzen Einhorns bringt.. Doch plötzlich kommt Sixt ein Baumtroll in die Quere und alles ändert sich..
10.) Daniela Perndl- Der Fund im Dämmerforst: Und da ist sie- Meine Lieblingsgeschichte bis jetzt! Die fantastische Kombination aus Zoologie, Forschung und kleine Detektivarbeit hat mir unendlich gut gefallen. ♡ Dazu noch der herrlich zu lesende Schreibstil und der ideal eingebrachte Einhorntouch. :)
11.) Lyakon- Das Einhorn vom Dansenberg: Wow! Was für eine außerordentlich schöne Geschichte! Bei dieser Story hat für mich alles gepasst- der wundervolle Schreibstil, wie aus einer anderen Zeit und die wirklich zutiefst rührende Geschichte über ein Einhorn, welches das Leben eines Menschen veränderte und andersherum! Würde es Noten geben, bekäme diese Geschichte eine 1+ von mir. ♡
12.) Liane Mars- Einhornwut: Ich habe selten ein so sympathisches, wütendes Einhorn kennenlernen dürfen. Ein Einhorn in Menschengestalt, welches sich für das ihm zugewiesene Waldgebiet einsetzt.. sogar gegen sehr attraktive Bauleiter. ;) Super geschrieben, mit einer Prise Humor und Abenteuer.
13.) Linn Peltzer- Wenn du nur fest genug daran glaubst: Jeder der mich ein wenig verfolgt, weiß: Ich liebe Wale. Daher muss ich kaum erwähnen, dass ich diese Story gerade wegen des äußerst sympathischen Narwals absolut entzückend fande. Seine Diskussion mit der Möwe hat mich wirklich zum Schmunzeln gebracht. ♡
14.) Jasmin Aurel- Im Bann des Re'em: Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Abenteuerlust und huch- eine sprechende Katze? Ich war wirklich hin- und weg über dieses schwarze freche Kätzchen. :) Alles fing mit dem Wunsch an, ein Instrument aus Einhornhaar zu machen, welches zauberhafte, magische Klänge bringt.. und wurde zu einer Lehre. Absolut zauberhaft! ♡
15.) Matthias Ramtke- Verschwundene Kinder: Was für eine clever durchdachte Kurzgeschichte! Ein Mann namens Viper, soll das Rätsel um die verschwundenen Kinder lösen.. Doch die Geschichte ist verzwickter als zunächst gedacht- Einhörner, Hexen und das Waldvolk machen ihm das Leben schwer. Doch wer steckt wirklich hinter dessen verschwinden? Die Auflösung ist erschreckend, doch gleichzeitig so nachvollziehbar..
16.) Ida Reizenstein-Das Einhorn von Rawalpindi: Ich liebte den Aufbau der Geschichte. :) Wir dürfen den Forscher und Entdecker Justus von Seseli in den Urwald von Rawalpindi begleiten.. Eigentlich stehen Pflanzen auf seiner Agenda. So ist er schließlich überrascht als er einer indischen Legende begegnet: Dem Einhorn, dem Beschützer des Waldes. Eine super schöne Kurzgeschichte, die ich gerne verschlungen habe. :)
17.) Veronika Rothe- Die Wahl: Die Idee dieser Kurzgeschichte fande ich super! Die übernatürlichen Wesen haben sich den Menschen zu erkennen gegeben- und so passiert es vier Mal im Jahr, dass sich dieses Portal öffnet und sich ein übernatürliches Wesen an einen Menschen bindet. Die Diebin Anna ist nichts besonderes, das macht ihr auch ihre Familie deutlich klar.. bis ein Einhorn in ihr Leben tritt und dieses unwiderruflich verändert. Wunderschön! ♡
18.) Michael Schäfer- Die Insel des Doktor Maggiore: Erschaudernd, düster und hochgradig spannend, so kann man diese Geschichte über einen wahnsinnigen, moralisch fragwürdigen, wenn auch genialen Wissenschaftler zusammenfassen. Ich las die Geschichte über die junge Franziska, die verzweifelt auf der Suche nach ihrem Verlobten ist, sehr gerne. :)
19.) Adrian Schwarzenberger- Die Tränen des schwarzen Einhorns: Es war einmal vor langer, langer Zeit.. Hach! Diese Geschichten können einfach nur zauberhaft werden. So auch diese Geschichte. Es geht um Prinzessinen, Prinzen, Könige, böse Stiefmütter und Flüche.. ich bin durch und durch verzaubert. :)
20.) Nele Sickel- Billy O'Mally begegnet einer Bestie: Was für eine spektakuläre Kneipengeschichte! Da hat der alte Billy O'Mally ja anscheinend ein wahrhaftiges Abenteuer erlebt und ist dem Tod von der Schippe gesprungen.. Ein Glück hat die sichere Kneipe ihm Schutz geboten. ;)
21.) Silke Vogt- Fabelhaft (R)evolutionärer Einhorn- Streif(en)zug: Habt ihr euch schonmal Gedanken darüber gemacht, wie so eine Herde Einhörner aufgebaut ist? Und ob es unter ihnen eventuell auch gemobbte Einhörner geben könnte? Diese herzerwärmende Geschichte lüftet das Rätsel.. und erklärt auch, wie es in all den Jahren zu einer Evolution in der Einhornpopulation kommen konnte- sie sind näher, als gedacht..! ♡
22.) Jessie Weber- Hinter den Bildern, zwischen den Seiten: Ich weiß nicht warum, aber die Story erinnerte mich irgendwie an Lauras Stern. :) Die junge Luna ist begeisterter Bücherwurm, Kunstverliebt und so ganz anders als die anderen Mädchen in ihrer Klasse. Kaum verwunderlich also, dass sie die Einzige ist, die die Magie des Museums wahrnehmen und darin wortwörtlich eintauchen kann. Eine wunderschöne Geschichte! ♡
23.) Jenny Wood- Die Reiter von Draz Al D'yr: Eine herrliche Abschlussgeschichte. Ich bin selbst Tierpflegerin und kann sagen: Gewalt ist nie eine Lösung. Aber Zuneigung und Liebe schon, gegenseitiger Respekt und Einfühlsamkeit. Auch der Junge in dieser Geschichte hat das Prinzip verstanden.. und wird dafür belohnt. :)
Mein Fazit: Ich vergebe für diese wunderbare Anthologie volle 5 Sterne. Besonders die Abwechslungsreichheit hat mir bei dieser Anthologie gefallen! Ob liebe oder böse Einhörner, Hauptfiguren oder nur als Randfiguren- diese magischen Wesen haben hier eine Stimme bekommen. :) Da ich schon Filme wie: Das letzte Einhorn verschlungen habe, musste ich dieses Buch einfach haben! Und wurde tatsächlich in keinster Weise enttäuscht. Jeder Autor hat seine persönliche Note mit eingebracht und das Buch zu einem einzigartigen Leseerlebnis gezaubert. Aber Achtung! Obwohl das Buch um wahre Kindheitsträume handelt, ist es durch viele brutale Szenen, nicht für diese gemacht. :)
- Nicola Yoon
The sun is also a star
(285)Aktuelle Rezension von: BellitaIch bin mit relativ hohen Erwartungen an The Sun Is Also a Star herangegangen und wurde definitiv nicht enttäuscht. Die Geschichte von Natasha & Daniel hat mich von Anfang an neugierig gemacht und ich fand es unglaublich schön, die beiden auf ihrer gemeinsamen Reise durch New York zu begleiten.
Besonders gut gefallen hat mir, wie viel in nur einem einzigen Tag passieren kann.✨ Natasha glaubt an Wissenschaft und Fakten, während Daniel viel mehr an Schicksal und große Gefühle glaubt. Diese Gegensätze haben für richtig interessante Gespräche gesorgt und ich mochte es sehr, wie die beiden sich gegenseitig zum Nachdenken gebracht haben.
Auch die Lovestory fand ich unglaublich süß.🥹🩷 Obwohl die beiden nur sehr wenig Zeit miteinander haben, entsteht zwischen ihnen eine besondere Verbindung. Gerade dieses Gefühl von „Was wäre, wenn?“ hat die Geschichte für mich so emotional gemacht.
Was mir ebenfalls sehr gefallen hat, waren die vielen unterschiedlichen Perspektiven.✨ Dadurch bekommt man nicht nur Natasha & Daniel besser kennen, sondern erfährt auch mehr über die Menschen, denen sie auf ihrem Weg begegnen. Einige dieser kleinen Geschichten haben mich tatsächlich sehr berührt und gezeigt, wie stark die Entscheidungen und Begegnungen verschiedener Menschen miteinander verbunden sein können.
Gleichzeitig behandelt das Buch auch ernstere Themen wie Migration, Familie, Identität und die Frage, wo man eigentlich hingehört.🩷 Dadurch war die Geschichte für mich nicht einfach nur eine süße Romance, sondern hatte deutlich mehr Tiefe.
Der Schreibstil von Nicola Yoon hat mir ebenfalls richtig gut gefallen.✨ Das Buch liest sich leicht und schnell, schafft es aber trotzdem, viele Gedanken und Gefühle zu vermitteln. Besonders die philosophischen Gedanken rund um Liebe, Zufall und Schicksal fand ich sehr schön.
Insgesamt eine unglaublich schöne, emotionale und besondere Romance, die mich definitiv zum Nachdenken gebracht hat.☀️🩷 Natasha & Daniel habe ich sehr gerne begleitet und ich mochte besonders die Mischung aus Liebe, Schicksal und den vielen kleinen Geschichten, die sich miteinander verbinden. Eine absolute Empfehlung für alle, die romantische Geschichten mit etwas mehr Tiefe lieben.🥹✨
- Caroline Wahl
Die Assistentin
(185)Aktuelle Rezension von: FirebeeDie Assistentinnen sind sozusagen die Privatsekretärinnen von einem narzisstischen mit einem goldenen Löffel geborenen älteren Verleger.
Ihr Job ist es zu funktionieren, seine Launen zu ertragen und sein Chaos zu organisieren und form zu vollenden.
Caro hat ihren ersten Job als Assistentin. Die Hoffnung ihrer Elter ist, dass sie damit einen Fuß in die Verlagswelt bekommt.
Sie arbeitet viel zu viel, Arbeits- und Privatleben verschwimmen. Sie sieht die Grenzüberschreitungen hat aber niemanden der Ihr den Rücken stärkt sich dagegen zu wehren und schafft es nicht alleine. Ihr Pflichtbewusstsein treibt sie immer weiter an.
Eine zarte parallel verlaufende Liebesgeschichte zerbricht fast daran.
Im Laufe des Romanes findet sie mehr zu sich selber, was sie möchte und aus ihrem Leben machen will. Sie reift in ihrer Persönlichkeit und es gelingt ihr sich von zu Hause abzunabeln.
Ich hatte mit dem Buch meine Schwierigkeiten. Den Stil fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Am Ende passt er aber sehr gut zu dem Inhalt.
Teilweise gab es ganz schöne Längen. Die Tiefe und die komplexe Charakterdarstellung wie sie bei den beiden ersten Werken der Autorin vorkommen, sind diesmal leider nicht so gut gelungen.
- Guillaume Musso
Vierundzwanzig Stunden
(343)Aktuelle Rezension von: MarinaSabineHabe fast alle Bücher von ihm gelesen und noch alle in meiner Sammlung. Ich möchte diese komplette Sammlung (1 Buch fehlt .. verliehen) verschenken!! ... nur Porto als Gegenleistung ;) Ich würde sie sehr gerne behalten, aber leider kein Platz mehr. Ich würde mich sehr freuen jemand zu finden, der sie lesen möchte, ich wurde süchtig nach seinen Romanen. Jedes Buch ist ein Original für sich.
LG Marina
- Cora Carmack
Faking it - Alles nur ein Spiel
(334)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas Buch hat mir tatsächlich etwas besser als Band 1 gefallen. Max und Cadens Geschichten zu verfolgen ist einfach toll. Ein toller Schreibstil.
- Andy Weir
The Martian
(91)Aktuelle Rezension von: Andreas_TrautweinJetzt habe ich wahrscheinlich alles von ihm gelesen und das hier zum Schluss aufgehoben. Den Film sah ich noch nicht, daher bin ich total "neu" rein ins Buch und hey, wieder eine geile Geschichte, sehr viel technisches Zeug (manchmal zu viel, aber da kann man drüberlesen). Ich las es wieder auf Englisch, was sehr verständlich war. Der Witz, der unterschwellige, gefiel mir auch hier wieder super. Also weiter so, ich hoffe, er schreibt mal wieder ein Buch....
- Albrecht Selge
Luyánta
(81)Aktuelle Rezension von: sesIn dem Roman "Luánta" geht es um ein Mädchen was bei einer Bergwanderung mit ihrer Familie einem Pfeifen hinterherläuft. Dabei entfernt sie sich von ihrer Familie und entdeckt dafür die " Unselbe Welt " wo sie die Königin ist. Sie lernt diese magische Welt kennen und erlebt spannende Abenteuer.
Mir hat der Roman so mittelmäßig gefallen. Am Anfang fiel es mir schwer mich zum Lesen aufzuraffen. Die Geschichte war nicht fesselnd. Das wurde ein bisschen besser mit den Seiten. Die Welt, die Albrecht Selge da erschafft ist bezaubernd, hat es aber nicht geschafft mich komplett zu überzeugen. Das gewisse Etwas hat gefehlt, wenn Sie wissen, was ich meine. Der Schreibstil war auch nicht so meins. Geschmackssache, aber für mich gewöhnungsbedürftig. Besonders da die Figuren Wörter wie "Alter", "Bruder" und "Digger" ständig gesagt haben. Das war in dem Zusammenhang, aIso in so einer Fantasygeschichte einfach unpassend. Klar bei Fantasy ist alles erlaubt, aber hier war es leider nicht passend oder lustig. Die Beschreibungen oder Erklärungen waren oft etwas detailliert und verwirrend, und man musste aufpassen, um bei der Sache zu bleiben.
Um aber nochmal zum Schönen zurückzukommen: Ich glaube Albrecht Selge hat ein großes Herz für Fantasy und wirklich eine vielfältige und facettenreiche fantastische Welt geschaffen. Auch das Cover finde ich super gelungen. Im Buch
findet man viele Sachen davon wieder. Es mach neugierig und lässt gleich auf einen Fantasyroman schließen.
Was ich auch interessant fand, war, dass es in den Alpen gespielt hat. Jetzt habe ich ein ganz anderes Bild im Kopf, wenn ich an die Alpen denke, und frage mich: Vielleicht liegt dort wirklich irgendwo eine Unselbe Welt versteckt, wer weiß ;) Nein, aber ohne Scherz, es war wirklich schön wie der Autor die Tiere und Pflanzen miteinbezogen hat und was er daraus gemacht hat.
Insgesamt gebe ich drei Sterne, weil es mich wie gesagt nicht 100%ig überzeugt hat, aber doch ein lesenswertes Buch ist. Empfehlen würde ich es allerdings nur denen, die Fantasy wirklich lieben! - Jo Nesbø
Blutmond (Ein Harry-Hole-Krimi 13)
(184)Aktuelle Rezension von: Martini1979Ich hatte länger keinen Nesbo, weil die letzten Bücher mich nicht richtig mitgenommen haben.
Dieser hier ist aber erstklassig.
Spannend, wendungsreich. Man trifft alte Bekannte und neue Figuren.
ich persönlich mag den Harry Hole sehr. Eine gelungen gezeichnete Persönlichkeit.Ich hoffe auf weitere Fälle in denen Meuchelmörder zur Strecke gebracht werden müssen.
- Pierce Brown
Red Rising
(45)Aktuelle Rezension von: redcouchreadsEin gelungener Auftakt mit Potenzial: Die Grundidee von Red Rising hat mich sofort gepackt, und die Welt ist interessant aufgebaut. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass dieser Aspekt – besonders während Darrows Vorbereitung – noch stärker herausgearbeitet wird. Sein Wandel vom Roten zum Goldenen wirkte auf mich stellenweise etwas zu einfach und hätte durch mehr prekäre Situationen oder innere Konflikte an Tiefe gewinnen können.
Auch die Geschichte selbst hat für mich zwischendurch spürbare Längen – besonders während Darrows Zeit bei den Wölfen hätte ich mir mehr Tempo und vor allem stärkere Charakterentwicklungen bei den Nebencharakteren gewünscht.
Trotzdem bin ich neugierig, wie es weitergeht. Die Reihe ist insgesamt sehr gut bewertet weshalb ich darauf hoffe das nie nachfolgenden Bände meine Erwartungen erfüllen, und auch das Hörbuch konnte mich durch den starken Sprecher überzeugen. Deshalb werde ich dem zweiten Band auf jeden Fall eine Chance geben.
- Geoffrey Girard
Verdorbenes Blut
(98)Aktuelle Rezension von: iki_buchbegeistertDas Buch hat eine tolle Einleitung, die das Thema der Genetik einmal darstellt und dem Leser ins Gedächtnis bringt, wie das doch gleich nochmal mit den Erbsen und der Genetik war.
Danach folgt eine wirklich gut geschriebene Story, die einen an den Abgrund der menschlichen Überlegenheit führt. Und auch zum Teil an den Abgrund der Menschlichkeit selbst.
Bis zum letzten Drittel des Buches habe ich gedacht, wow eine tolle Storyline, tolle und ausgearbeitete Charaktere und Beziehungen. Und das für mich erschreckenste, theoretisch wäre Sowas möglich. Dann wurde es plötzlich sehr absurd und auch ein bisschen "too much" und in der Kombination mit dem Ende leider nicht befriedigend. Der Epilog war dann nochmal sehr passend und gut.
Der Schreibstil an sich war sehr angenehm. Es wurde aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben unter anderem in Form von Tagebucheinträgen und Rückblicken. Ansich sehr stimmig und passend.
- Nell Leyshon
Die Farbe von Milch
(435)Aktuelle Rezension von: PenangiWieder so ein ungewöhnlicher und starker Roman von Nell Leyshon der mir richtig gut gefallen hat.
Ein Bauernmädchen Namens Mary, die tagein und tagaus, neben ihren Schwestern den ganzen Tag auf dem Hof schuften muß, damit die Großfamilie überlebt. Ein einfaches, entbehrungsreiches und wenig liebevolles Leben. Und Mary, deren Haare die Farbe von Milch haben, hat auch ein loses Mundwerk für damalige Zeiten, aber ihr Herz am rechten Fleck. Das Geld ist knapp und als der örtliche Pfarrer eine Magd sucht, verscherbelt der Vater seine jüngste Tochter ans Pfarrhaus.
Ich mochte wirklich alles an dem Buch. Die einfache Sprache, den Rhythmus und Stil. Es ist so dieses andere erzählen der Protagonistin das mich gefesselt hat. Eigentlich genau der Zeit angepasst in dem die Geschichte spielt. Ein Roman auf den sich der Lesende einlassen muss. Wenn das gelingt wird man mit einer großen Geschichte belohnt.























