Bücher mit dem Tag "außerirdische"
116 Bücher
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
(3.127)Aktuelle Rezension von: Meeehlie„Opal – Schattenglanz“ ist der dritte Band der Lux-Bände von Jennifer L. Armentrout. Auch dieses Buch konnte mich überzeugen, obwohl hier von der Geschichte her deutlich weniger passiert ist als in den beiden Vorgängern.
Dawson, der Zwillingsbruder von Daemon ist wieder zuhause und muss sich erst wieder an ein Leben nach der Gefangenschaft gewöhnen.
Katy dagegen muss mit Problemen bezüglich ihrer und Dees Freundschaft fertig werden, ist glücklich mit Daemon doch dann tritt zu allem Überfluss auch noch Blake wieder auf. Was hat er vor, wo Daemon ihm doch ausdrücklich davor gewarnt hat zurück zu kommen?!?
Das Lesen hat weiterhin sehr viel Spaß macht. Die Charaktere vertiefen sich langsam und man bekommt von jedem nochmal neue kleine Facetten gezeigt. Die Geschichte entwickelt sich vorwärts und man bekommt weitere Informationen, was es mit dem VM und Co. auf sich hat.
Der Rest des Bandes war spannend, obwohl er leicht vorhersehbar war und keine wirklichen Action-Höhepunkte hatte. Man erfährt auch wobei es sich um den Titel Opal handelt.
Blake treibt es auch immer wieder auf die Spitze und versucht Katy so nahe wie möglich zu kommen….
Katy und Daemon hingegen versuchen sich immer wieder Momente zu stehlen in denen sie zusammen sein können. Doch irgendwie werden die beiden immer unterbrochen. Hier geht es also auch etwas ruhiger zu.
Es war schön mal ein bisschen das Tempo rauszunehmen, die Entwicklungen der einzelnen Personen mitzubekommen, auch eine sehr liebevolle Seite in der Beziehung zwischen Katy und Daemon hervorzuheben.
Wie das mit den beiden vorangegangen ist war sehr wichtig, damit das Ende noch an Dramatik dazubekommt. Dieses Ende war auch voll fies und lässt einen fassungslos zurück.
Dieser Band ist ruhiger als die Vorgänger, doch genauso toll und spannend geschrieben. Durch den Cliffhanger freut man sich und fiebert man dem nächsten Band entgegen. - Stephenie Meyer
Seelen
(5.380)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Ich bin ohne große Erwartungen an Seelen rangegangen – vor allem, weil ich normalerweise kaum Sci-Fi lese. Umso überraschter war ich, wie gut ich in die Geschichte reingekommen bin. Das Alien-Konzept und die Idee hinter der Welt fand ich wirklich erfrischend und spannend umgesetzt.
Die Dreiecks-Konstellation empfand ich allerdings eher als anstrengend. Emotional war es schon intensiv, aber stellenweise auch etwas zäh. Generell merkt man dem Buch seine Länge an – es zieht sich definitiv und hätte an einigen Stellen straffer sein können.
Trotzdem hat mich die emotionale Entwicklung erreicht. Die inneren Konflikte und die Entwicklung der Figuren waren nachvollziehbar und haben bei mir etwas ausgelöst. Besonders das Ende fand ich sehr passend – es war nicht das, was ich erwartet hätte, aber genau richtig für diese Geschichte. Eine Fortsetzung brauche ich allerdings nicht, für mich ist es so abgeschlossen.
Insgesamt ein spannendes, erfrischendes Buch mit emotionaler Tiefe, das aber deutlich kürzer hätte sein dürfen.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.146)Aktuelle Rezension von: WiebkeKLGefühlt bin ich ständig über dieses Buch gestolpert, deshalb wollte ich irgendwann selbst wissen, was hinter dem Hype steckt. Der Einstieg fiel mir leicht, das Buch liest sich flüssig und Katy wirkt zunächst sympathisch.
Mit zunehmender Seitenzahl haben mich allerdings einige Dinge immer mehr gestört. Vor allem die Dynamik zwischen Katy und Daemon dreht sich für meinen Geschmack zu lange im Kreis. Daemon schwankt ständig zwischen arrogant, unfreundlich und fürsorglich, während Katy immer wieder zwischen Ablehnung und Anziehung hin- und hergerissen ist. Nach einer Weile wirkte das auf mich eher anstrengend als spannend.
Dazu kommen viele bekannte Klischees, die man aus Jugendfantasy und Romantasy bereits kennt. Vieles bleibt eher an der Oberfläche, wodurch die Geschichte für mich nicht die Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte.
Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung spürbar Fahrt auf. Die Geheimnisse rund um die Lux werden interessanter, die Spannung steigt und einige Figuren gewinnen etwas mehr Profil. Das hat das Buch für mich insgesamt noch einmal aufgewertet.
Insgesamt eine unterhaltsame Jugendfantasy mit guten Ansätzen, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer
(4.010)Aktuelle Rezension von: asomeOnyx – Schattenschimmer, der zweite Band der Obsidian-Reihe, war für mich ein echter Pageturner. Ich habe das Buch in nur einem Tag förmlich durchgesuchtet, denn der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos dranbleibt.
Katy ist eine typische Teenagerin – was ihr Verhalten manchmal etwas anstrengend machte. An einigen Stellen war sie mir schlicht zu kindisch, was wohl auch daran liegt, dass ich mit meinen 44 Jahren einfach nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen, besonders zum Ende hin wird es richtig spannend.
Wie schon Band eins ist Onyx für mich kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer, gut geschriebener Jugendroman, der Lust auf die restlichen Teile der Reihe macht.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 4: Origin. Schattenfunke
(2.269)Aktuelle Rezension von: asomeOrigin – Schattenfunke von Jennifer L. Armentrout dieser Band war für mich der stärkste der gesamten Reihe. Er fesselt und unterhält, auch wenn der Einstieg ein paar kleinere Längen hat. Besonders gefiel es mir, dass die Geschichte abwechselnd aus Katys und Daemons Sicht geschildert wird und man endlich mehr über Daedalus, die Lux und die Hybriden erfährt. Die Origin bringen neue Figuren ins Spiel, die alles spannender machen und frischen Wind hereinwehen.
Die Romantik zwischen Katy und Daemon kommt nicht zu kurz, und die Beziehung zwischen Dee und Katy verbessert sich wieder. Auch die Neuen wie Archer und Luc – den wir zwar schon aus Band 3 kennen, der jetzt aber öfter vorkommt – tun der Geschichte sehr gut. Insgesamt hat mir dieser Band wieder sehr gefallen; ich konnte mich gut auf die Handlung einlassen. Nach dem schwächeren dritten Band freue ich mich nun auf den fünften und letzten und bin gespannt, wie die Reihe endet.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz
(1.890)Aktuelle Rezension von: asomeOpposition – Schattenblitz von Jennifer L. Armentrout ist der fünfte und letzte Band ihrer Obsidian-Reihe. Auch dieser Teil ließ sich, wie schon die vorherigen, schnell und flüssig lesen und hat mich ab der ersten Seite gefesselt. Die Handlung knüpft nahtlos an Band vier an und schafft zu Beginn eine angenehm düstere Atmosphäre. Die Spannung bleibt durchgehend hoch, und nach einigen Wendungen findet die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, trotzdem bin ich froh, nun endgültig Abschied von Katy, Daemon und den anderen zu nehmen. Als Mittvierzigerin gehöre ich einfach nicht ganz zur Zielgruppe dieser Romantasy-Reihe, und einige Passagen haben mich manchmal etwas genervt. Insgesamt ist die Reihe aber sehr gelungen – und mit Außerirdischen auch mal eine erfrischende Abwechslung zu den momentan allgegenwärtigen Drachen.
Für Jugendliche ab etwa zwölf Jahren bis hin zu jungen Erwachsenen Mitte zwanzig ist die Obsidian-Reihe ein absolutes Must-Read, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Da die romantischen Szenen nicht allzu spicy oder ausführlich beschrieben sind, hatte ich keinerlei Bedenken, sie meinem fast zwölfjährigen Sohn anhören zu lassen – und er war absolut begeistert. Das zeigt, dass die Reihe nicht nur für Mädchen geeignet ist, sondern auch Jungs ihren Spaß daran haben.
Band fünf erhält von mir solide vier Sterne und ist ein würdiger Abschluss dieser außergewöhnlichen Reihe.
- Douglas Adams
Per Anhalter durch die Galaxis
(3.306)Aktuelle Rezension von: Chris666Tolle Idee, eine wilde und verrückte Reise, skurrile aber liebenswerte Charaktere, toller Humor. Eine Geschichte wie man sie selten erzählt bekommt. Ein großer Spaß mit dem Protagonisten auf diese Reise zu gehen. Wenn die Welt schon untergeht, dann so... und nicht anders. Ein Buch das auch in 30 Jahren noch seine Fans finden wird.
- Rick Yancey
Die fünfte Welle
(1.008)Aktuelle Rezension von: FritziSDie fünfte Welle zeigt eine Welt nach der Alien-Invasion. Cassie hat fast alles verloren und macht sich auf, ihren kleinen Bruder zu finden. Dabei begegnet sie Evan, der ihr hilft, dem sie aber nicht sofort vertrauen kann. Parallel verfolgt man Ben, der im Militärlager zum Kämpfer wird.
Cassie ist eine starke Heldin, verletzlich, zynisch, aber immer kämpferisch. Evan bleibt geheimnisvoll und sorgt für Misstrauen, was die Spannung hochhält. Ben bringt eine andere Sichtweise ein und zeigt, wie Jugendliche in einer zerstörten Welt ums Überleben kämpfen.
Der Schreibstil ist flott und voller Action, einige Passagen wirken jedoch etwas zu lang, besonders im Mittelteil. Die Liebesgeschichte kommt für meinen Geschmack zu schnell, ohne dass sie richtig aufgebaut ist.
Das Ende bietet Dramatik, Überraschungen und macht neugierig auf die Fortsetzung. Für mich ein sehr guter Auftakt mit kleinen Schwächen
- Christopher Paolini
INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
(238)Aktuelle Rezension von: StephanvaDer Anfang ist ziemlich spannend und fesselnd geschrieben. Ich bin gleich in die Handlung eingetaucht, fand die Konzepte interessant und konnte mich auch mit den Figuren schnell anfreunden. Doch irgendwann wirkte es auf mich zu langatmig. Gerade das zweite Drittel war aus meiner Sicht etwas schwach. Gerne hätte ich hier noch ein bisschen mehr Spannung gehabt und weniger abgedrehte Szenen. Das Ende hat dann wieder einiges wett gemacht. Ich finde auch die Idee der Schiffs-KI ganz gut. Das hat einen guten Drive in die Geschichte gebracht.
- Amie Kaufman
These Broken Stars. Jubilee und Flynn (Band 2)
(301)Aktuelle Rezension von: Buecherfreak_M"THESE BROKEN STARS - JUBILEE UND FLYNN" 🪐☁️ 5/5 Sterne - eine Rezension ohne Spoiler
Die Menschheit hat das Weltall erobert - oder versucht dies zumindest. Dass sich dies als schwerer als gedacht herausstellt, sieht man auf Avon, einem Planeten irgendwo in den unendlichen Tiefen der Galaxie, weit weg von den bekannten, vollständig terraformierten Planeten. Captain Jubilee Chase, kurz Lee, ist bereits seit mehreren Monaten auf Avon stationiert. Sie ist die einzige Soldatin, die es länger dort aushält, denn früher oder später werden alle Rekruten von dem sogenannten Furor befallen, der diese in den Wahnsinn treibt und durch den immer wieder unschuldige Zivilisten durch die Gewalt der vom Furor besessenen Soldaten sterben. Dass dies bloß eine billige Ausrede des Militärs ist, um ohne strafrechtliche Folgen unschuldige Zivilisten und Rebellen zu ermorden, denkt Flynn Cormac, der kleine Bruder der verstorbenen Anführerin der Rebellen. Doch schon bald muss er seine eigenen Ansichten hinterfragen, denn offensichtlich steckt mehr hinter den Ausbrüchen als er zunächst annehmen will. Und auch Jubilee ist gezwungen, sich zu fragen, für was sie eigentlich kämpft - oder für wen...
Ich habe das Buch vor ein paar Jahren schon einmal gelesen und nach dem zweiten Lesen war es sogar noch besser, als ich es in Erinnerung hatte.
Jubilee und Flynn sind beides wunderschön einzigartige Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Captain Jubilee Chase ist eine berüchtigte Soldatin und mit ihrer Einheit dafür verantwortlich, den Frieden auf Avon zu halten, indem sie die Rebellen bekämpft. Flynn Cormac hingegen ist der kleine Bruder einer der größten Anführerinnen der Fianna und würde alles dafür tun, um seinen Heimatplaneten Avon zu retten. Die ganze Galaxie kennt den Namen Cormac und Flynn ist ganz weit oben auf der Liste der Rebellen, die es zu töten gilt.
Als Jubilee und Flynn das erste Mal aufeinandertreffen, wäre ihnen wohl nie auch nur annähernd in den Sinn gekommen, dass sie bald zusammenarbeiten würden. Eine Soldatin und ein Rebell - eigentlich müssten sie sich hinter dem Lauf der Pistole des jeweils anderen wiederfinden. Doch es gibt nie nur zwei Seiten. Dies macht der zweite Teil von These broken Stars mehr als deutlich. Und so kämpfen Jubilee und Flynn schon bald gemeinsam. Für eine bessere Welt. Für Avon.
Die Dynamik zwischen den beiden hat mir unglaublich gut gefallen. Das Buch legt seinen Fokus eher auf die Geschichte an sich und nicht auf die Romanze, was ich persönlich super fand. So konnte man gleichzeitig mit den Geschehnissen auf Avon mitfiebern, aber auch Jubilee und Flynn verfolgen, wie sie sich langsam aber sicher ineinander verliebten, ohne dass die Liebesgeschichte zu viel Platz einnahm und die Story verlangsamte.
Die Story ist ein Meisterwerk. Ohne spoilern zu wollen: Sie ist mit nichts zu vergleichen, was ich bisher gelesen hatte. Die Geschichte spielt einerseits zwar in unserer menschlichen Welt, allerdings auf einem anderen Planeten und in einer ganz anderen Zeit und Gesellschaft, wodurch das Ganze nicht zu crazy und abgefahren wirkt, aber gleichzeitig auch Teile eingebaut sind, die das ganze fantastisch genug machen, dass die Story einen fasziniert und total in den Bann zieht.
Besonders der Grund hinter all dem Terror und der Auseinandersetzungen zwischen Rebellen und dem Militär finde ich absolut gelungen. Dieser Teil ist verwirrend und so weit entfernt von Allem aus der Welt, in der wir heute leben... oder vielleicht auch nicht? Es war gruselig und faszinierend zugleich - ich fragte mich und frage mich immernoch, wie man auf so eine einzigartige Idee kommen kann. Ich habe noch nie etwas vergleichbares gelesen.
Auch wenn das Beschriebene im ersten Moment total verrückt und undenkbar wirkt, ist es klar und sinnvoll ausgedrückt. Am Ende macht alles, jede Kleinigkeit, einen Sinn. Mir persönlich hat es extrem Spaß gemacht, nach und nach immer mehr Informationen zu erhalten und sie schlussendlich zu einem Großen und Ganzen zusammenzusetzen.
Der Schreibstil der Autorinnen ist ein Traum. Ich bin über keine einzige Passage gestolpert, an der mich etwas gestört hat. Im Gegenteil: wenn ich erst einmal angefangen hatte zu lesen, konnte ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen.
Man kann das Buch theoretisch auch unabhängig vom ersten Band lesen, denn es werden alle wichtigen Punkte und Figuren nochmals erklärt. Allerdings würde ich es sehr empfehlen, die Geschichte von Lilac und Tarver als erstes zu lesen, da diese Charaktere an einem Punkt des zweiten Buches nochmals auftreten, was eine schöne Überraschung war.
Insgesamt eine absolute Leseempfehlung von mir! Das Buch hätte sogar mehr als fünf Sterne verdient - es ist und bleibt eines meiner absoluten Lieblingsbücher und ich freue mich, auch die anderen Teile bald nochmal zu rereaden.
- Cixin Liu
Die drei Sonnen
(259)Aktuelle Rezension von: P_GandalfDie Drei Sonnen lagen schon lange auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher und nun endlich habe ich es geschafft... und kann den Hype um dieses Buch nicht teilen.
Dabei hat es alles, was mich an einem guten Science Fiction reizt. Eine tolle Idee als Ausgangsbasis, einen geschichtlichen Bogen, das Einbinden von physikalischen Theorien und einen philosophischen Anspruch.
Warum also nur drei Sterne?
Einen Stern habe ich abgezogen, weil bis auf wenige Ausnahmen die Charaktere nicht überzeugen und die Dialoge oft hölzern und gestelzt wirken. Ob es sich um ein Übersetzungsproblem handelt, kann ich nicht beurteilen.Den zweiten Stern Abzug gibt es, weil es sich der Autor an manchen Stellen recht einfach macht. Das größte Mysterium, wie es die Trisolaris Zivilisationen schaffen kann trotz extremer Kälte und glühender Hitze wieder aufzuerstehen und eine Erinnerung an die Vorgängerzivilisationen zu bewahren, bleibt ungelöst und wird noch nicht einmal angesprochen.
Die Theorie der beiden aufgefalteten Protonen finde ich toll, bezweifele jedoch den Einfluss, den diese zwei Protonen auf die Menschheit haben sollen.Trotzdem halte ich das Buch für empfehlenswert. Das Problem der drei Sonnen und die Auswirkungen, die eine solche Konstellationen auf das Leben haben könnte, ist faszinierend. Die Idee eines Computerspiels, dass dem Leser erlaubt, die Rückschläge in der Entstehung der trisolaren Zivilisationen mitzuverfolgen, finde ich klasse. Die Einbindung der Kulturrevolution in den 1960er Jahren und die Veränderungen der chinesischen Gesellschaft über die Zeit bieten eine geschichtliche Rahmenhandlung, die viel zu selten beleuchtet wird.
Aber es sind die handwerklichen Mängel, die eine bessere Bewertung verhindern.
- Dan Brown
Meteor
(1.817)Aktuelle Rezension von: Chris666Ermüdend plakative Abziehbilder bekannter Charaktere, viel Action und wenig dazwischen. Aus der Grundidee hatte man wesentlich mehr machen können. Super hübsch,super intelligent,super reich.... Was für mich als Film noch halbwegs funktioniert hätte, erreicht mich als Buch überhaupt nicht. Action in Büchern klappt für mich nur bedingt.... Vielleicht aber auch mein persönliches Problem
- Rick Yancey
Das unendliche Meer
(458)Aktuelle Rezension von: FritziSDas unendliche Meer setzt direkt nach der fünften Welle an. Cassie, Ben und die anderen haben sich in einem verlassenen Hotel verschanzt, doch die Gefahr ist nie weit. Ringer gerät in Gefangenschaft und muss in einem Lager herausfinden, wem sie vertrauen kann. Geheimnisse um die Others werden vertieft und neue Opfer sind unvermeidlich.
Cassie bleibt eine Kämpferin, gezeichnet von Verlust, aber entschlossen weiterzugehen. Ringer rückt stärker in den Mittelpunkt, ihre Stärke und Zweifel machen sie zu einer spannenden Figur. Evan kehrt zurück, verletzt und mit vielen Geheimnissen, die neue Fragen aufwerfen.
Der Schreibstil ist temporeich, die Kapitel sind kurz und wechseln zwischen den Figuren. Das hält Spannung, wirkt aber manchmal überladen. Gerade im Mittelteil gibt es Szenen, die sich ziehen. Trotzdem gibt es genug Momente voller Emotion, die die Handlung tragen.
Das Ende ist hart, emotional und voller offener Fragen. Es macht Lust auf den dritten Band, ohne wirklich abzuschließen. Für mich ein solider zweiter Teil mit Schwächen, aber auch vielen starken Szenen.
- Becky Chambers
Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
(267)Aktuelle Rezension von: HannahsHobbyChaos“Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” spielt auf dem Raumschiff Wayfarer und handelt von den Abenteuern, die seine diverse Crew in dem Standardjahr erleben, in dem sie sich auf die namensgebende Reise machen. Dabei liest sich das Buch nicht wie eine klassische Held:innenreise, bei der die Crewmitglieder zum Beispiel die Galaktische Union oder gar die Galaxis retten müssen. Nein, sie gehen einfach nur ihrem Job als Tunnler nach und haben den Auftrag ein Wurmloch bei besagtem kleinen Planeten zu bohren und ihn mit dem Rest der GU zu verbinden.
Diesen Auftrag holt Raumschiffkapitän Ashby nur an Bord, da er zuletzt die Verwaltungsangestellte Rosemary eingestellt hat, die seine bunt zusammengewürfelte Crew ergänzt. Neben insgesamt fünf Menschen Ashby, Rosemary, Jenks, Corbin und Kizzy, die alle an unterschiedlichen Orten im All geboren worden sind, ergänzen die Aandrisk Sissix (Pilotin), der Grum Dr. Koch (Arzt & Schiffskoch), die Schiffs-KI Lovey und das Sianatpaar Ohan (Navigator) die Crew.
Natürlich kommt es bei so einer durchmischten Crew zu einigen Reibungen, aber dabei kristallisiert sich die große Stärke der Crew heraus: ihr Zusammenhalt in brenzligen Situationen. Und von denen gibt es wirklich nicht zu knapp egal, ob zwischenmenschlich, wenn Rosemary der Crew von ihrer Vergangenheit erzählen muss oder in Krisensituationen, wie einem Überfall von intergalaktischen Piraten. Es fühlt sich an, als würde die Wayfarer-Crew mit jeder Hürde wachsen.
Ein weiterer Pluspunkt für die Story sind die gut ausgearbeiteten unterschiedlichen Lebensformen, die die Galaxis von Chambers bevölkern. Jede Spezies hat seine eigene Hintergrundgeschichte, sein eigenes Aussehen, seine eigenen Beziehungen untereinander. Allerdings sind es so viele unterschiedliche Spezies, dass ich mir zwischendurch ein Glossar gewünscht habe, aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau.
Wer auf SciFi und den Trope “Found Family” steht, wird hier auf jeden Fall auf deren Kosten kommen - und obwohl sich “Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” in sich abgeschlossen ist, spielen noch drei weitere Bände in Chambers Welt(en), und der zweite Band scheint nahtlos an einen der Handlungsstränge auf der Wayfarer anzuknüpfen.
- Matt Haig
Ich und die Menschen
(782)Aktuelle Rezension von: _juliadventuress_Ich bin eher nicht so erfolgreich mit dem Buch gestartet. Als Hörbuch ist es definitiv "lesenswerter". Es ist von Christoph Maria Herbst synchronisiert und der macht seine Sache einfach Fantastisch.
Er ist die Perfekte Stimme für das Alien, was von einem fremden Planeten auf die Erde kommt und den Körper von Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, übernimmt.
Das Buch entwickelt sich zu einer lustigen und auch tiefgreifenden Geschichte über die Menschheit. Mit einigen Augenöffnenden Geschehnissen und AHA-Momenten.
Es ist aber auch kein Buch was einem lange im Kopf rumschwirrt. Es war eine nette Geschichte mit guten Abschnitten, aber im großen und ganzen eher mau.
- Andy Weir
Der Astronaut – Project Hail Mary
(296)Aktuelle Rezension von: Maria_KaAuch wenn einige Stellen nüchtern wissenschaftlich und langatmig waren, war es insgesamt eine runde Sache. Sehr sympathische, menschliche Charaktere. Protagonisten, die nicht abheben. Man kann sich mit ihrem inneren Kosmos sehr gut identifizieren. Ein Buch, das mich begeistert hat und mir ein paar wunderbare Lesestunden geschenkt hat.
- Jennifer L. Armentrout
Revenge. Sternensturm (Revenge 1)
(428)Aktuelle Rezension von: ZarinaInhaltsangabe:
Vier Jahre nach der Invasion durch die Lux leben diese mächtigen Lichtwesen nun sichtbar unter den Menschen. Evie Dasher hat ihren Vater bei der Invasion verloren, doch ihre Faszination für die Lux bleibt. Als sie Luc begegnet, einem geheimnisvollen, außergewöhnlich starken Lux, wird sie in eine Welt gezogen, die voller Gefahren, Misstrauen und Geheimnisse ist.
Zwischen Evie und Luc knistert es heftig, doch bald muss Evie sich mit dunklen Wahrheiten auseinandersetzen, über Luc, die Lux und vor allem über sich selbst.Meine Meinung:
Auch wenn ich es eigentlich nicht mit Außerirdischen habe, war die Geschichte überraschend spannend. Die Liebesgeschichte war gut geschrieben, auch die Beziehung zur Mutter und die Entwicklung rund um Evies Identität haben mir gefallen.
Trotzdem: Dieses Sci-Fi-Setting mit den Lux hat mich einfach nicht so abgeholt. Vielleicht war es das Thema, vielleicht die Atmosphäre, es war einfach nicht ganz mein Geschmack. Das Buch ist nicht schlecht, aber für mich war’s eher okay als wow.✅ Fazit:
Wer Sci-Fi mit romantischer Note mag, ist hier genau richtig. Für mich war das außerirdische Setting der Stolperstein, aber Fans von Armentrout oder der Lux-Reihe werden definitiv ihren Spaß haben. - Rick Yancey
Der letzte Stern
(208)Aktuelle Rezension von: FritziSDer letzte Stern beendet die Trilogie und führt Cassie, Ben, Ringer und Evan an ihre Grenzen. Cassie weiß, dass der Kampf um das Überleben der Menschheit Opfer fordern wird, vielleicht sogar ihr eigenes. Die Welt ist düsterer denn je und der Druck wächst.
Cassie bleibt die Figur, die man am meisten spürt, mutig, verletzlich und voller Trotz. Ringer überzeugt mit Stärke und innerem Konflikt. Evan ist zurück, zwischen Liebe und Schuld, was neue Spannungen bringt. Ben kämpft weiter, er steht für Zusammenhalt und Menschlichkeit.
Der Schreibstil ist klar und fesselnd, viele Szenen sind voller Spannung und Emotion. Es gibt jedoch auch ruhige Passagen, die sich ziehen, und nicht alle Wendungen überraschen. Trotzdem tragen die Figuren das Buch und machen es intensiv.
Das Ende ist tragisch und hoffnungsvoll zugleich, es bringt Opfer, schließt die wichtigsten Fäden ab und wirkt nach. Für mich ein würdiger Abschluss der Reihe
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 0: Oblivion 2. Lichtflimmern
(332)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Oblivion – Lichtflimmern von Jennifer L. Armentrout hat mir wieder gezeigt, warum ich die Lux-Reihe so gerne mag.
Die Ereignisse aus Onyx noch einmal aus Daemons Sicht zu erleben, fand ich richtig schön. Obwohl ich die Handlung natürlich schon kannte, hat mich das überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil – ich fand es spannend, dieselben Situationen noch einmal aus einer völlig anderen Perspektive zu sehen.
Daemon mochte ich sowieso schon immer sehr. Durch seine Gedanken wurde er für mich aber noch sympathischer. Man versteht viele seiner Entscheidungen besser und merkt, wie viel in ihm vorgeht, auch wenn er das nach außen oft nicht zeigt.
Besonders seine Gefühle für Katy wirken aus seiner Perspektive noch intensiver. Dadurch bekommen viele Szenen noch einmal eine ganz andere Bedeutung und ihre Beziehung gewinnt zusätzlich an Tiefe.
Natürlich gibt es viele bekannte Momente, aber die Spannung hat für mich trotzdem funktioniert. Gerade weil ich die Reihe so gerne mag, hatte ich überhaupt kein Problem damit, dieselbe Geschichte noch einmal zu erleben.
Für mich ist Oblivion – Lichtflimmern deshalb eine sinnvolle Ergänzung zur Lux-Reihe. Wer Daemon genauso gerne mag wie ich, bekommt viele interessante Einblicke und versteht seinen Charakter noch besser.
Weitere Bände aus seiner Perspektive würde ich auf jeden Fall ebenfalls lesen.
- Ursula Poznanski
Shelter
(310)Aktuelle Rezension von: Buecherseele79Auf einer Geburtstagsfeier hat die Clique um Benny eine tolle Idee - wie weit lassen sich Verschwörungstheorien eigentlich verbreiten? Ein Zeichen sowie eine passende Geschichte dazu wird überlegt und bringt Dinge ins Rollen die plötzlich das Leben aller bedrohen...
"Es war so läppisch einfach, Irre jeder Art aus ihren Löchern zu locken. Die von der gutgläubigen Sorte und die von der vollkommen durchgeknallten". (Seite 66/67)
Mein erstes Buch der Autorin und im Gesamtblick ein sehr spannendes aber auch unglaublich erschreckend realistisches Ereignis.
Der Schreibstil ist perfekt, gerade für die junge Leserschaft. Man bekommt und kommt mit allem mit, die Clique ist bunt und einzigartig und jeder bekommt seinen Standpunkt und seine passende Rolle.
Für mich als erwachsene Leserin wären gewisse Dinge eher vorhersehbar, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch, im Gegenteil.
Die Clique, wie gesagt bunt gemischt, aber hauptsächlich haben wir es mit Benny zu tun. Ein ganz angenehmer Typ, aber es wird klar dass er die Gespenster der Vergangenheit mit sich trägt und somit eine Bürde hat. Trotzdem ist die Entwicklung von ihm sehr realistisch und verdammt gut umgesetzt.
Aus Spaß und weil ein paar Freunde der Clique an Verschwörungstheorien glauben wollen sie ihre eigene Theorie aufstellen. Gesagt - getan. Doch schneller als man denkt übernimmt ein Anderer das Zepter und spinnt die Geschichte weiter. Was als Spaß beginnt entwickelt sich immer mehr zu einem grösseren Problem.
Die Entwicklung dieser Verschwörungstheorien, die ehrlich an den Haaren herbeigezogen ist, war erschreckend und vor allem realistisch. Dass Menschen jeder Altersgruppe und egal welchen Stand in der Gesellschaft, an solch einen Blödsinn glauben und dafür auch Straftaten begehen würden - da trifft die Autorin komplett ins Schwarze.
Zeitweise packt eines dieses beklemmende Gefühl beim lesen und hin und wieder habe ich mich umgedreht weil ich selbst Paranoia entwickelt habe.
Auch die Dynamik in der Clique ändert sich. Während die einen hier die Probleme sehen wollen die anderen die Entwicklung vorantreiben und weitere Ergebnisse abwarten. Plötzlich sind nicht mehr alle Freunde zu erreichen, mysteriöse SMS erreichen Benny und man ist gefangen zwischen Wahrheit und Lüge.
Das Ende war sehr gut und im Ganzen realistisch gesetzt umgesetzt und ich muss sagen- ein Buch was man gelesen haben sollte.
- TJ Klune
Aus Sternen und Staub
(146)Aktuelle Rezension von: SillivObwohl es ziemlich schnell klar war, um was es hier geht, war es spannend zu lesen. Viele Gedankenwiederholungen. Eine Sache war mir sehr unlogisch.
Nate erbt eine Hütte am See, er will sich Gedanken um seine Zukunft machen, aber dort trifft er auf einen Mann und ein Mädchen. Sein Leben wird auf den Kopf gestellt.
Mag SciFi.
- Stephen King
Duddits - Dreamcatcher
(501)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung stehen die vier Kindheitsfreunde Gary (Jonesy), Pete, Beaver und Henry, die sich zu einem Jagdausflug in den Wäldern Maines treffen als plötzlich ein völlig verstörter und sichtlich kranker Jäger in ihrer Hütte Zuflucht sucht und ein Kampf gegen die Zeit und ums Überleben beginnt. Die vor allem in der ersten Hälfte sehr atmosphärische Handlung weist eine hohe psychologische Tiefe auf und im weiteren Verlauf einige Ekelhorror-Momente.
Bei den Protagonisten stehen die vier Kindheitsfreunde im Mittelpunkt der Handlung und werden sympathisch und glaubwürdig dargestellt, die zusammen ein harmonisches Quartett ergeben. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Duddits oder Colonel Kurtz, tragen gekonnt zum Facettenreichtum der Geschichte bei und treiben diese voran.
Wer atmosphärische Geschichten mit einem außergewöhnlichen Genre-Mix und Ekel-Faktor mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist detailliert, explizit und voller intensiver Innenperspektiven, die maßgeblich zur Atmosphäre des Buches beitragen.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Stephenie Meyer
Seelen
(160)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksIch habe Seelen nun als Hörbuch gehört – ein Reread für mich, denn als Teenager hatte ich das Buch als Hardcover gelesen. Damals war es mein absolutes Lieblingsbuch 💖 und ich habe es jedem empfohlen.
Jetzt, Jahre später, war ich neugierig, ob es mich immer noch so begeistern würde. Und ja – es ist nach wie vor ein wirklich gutes Buch und als Hörbuch angenehm zu hören 🎧. Die Geschichte bleibt spannend, und die Idee mit den „Seelen“, die in verschiedene Wesen eingesetzt werden und so weiterexistieren, finde ich immer noch faszinierend.
Trotzdem hat sich mein Lese- bzw. Hörerlebnis verändert. Im Erwachsenenalter nimmt man vieles anders wahr, und die Emotionen von damals kamen nicht mehr ganz so stark hoch – aber das hatte ich schon erwartet.
Für mich bleibt Seelen trotzdem ein Highlight 🌙, einfach weil ich das Buch liebe und so viele schöne Erinnerungen damit verbinde. Damals 5⭐️ – heute eher 4⭐️ (oder 3, wenn mein inneres Teenager-Ich nicht mitreden würde 😉)
- Robison Wells
Guides - Die erste Stunde
(66)Aktuelle Rezension von: Der_BuchdracheAndere finden Überraschungen in den Buchläden, ich in der Bibliothek. Ganz unerwartet stolperte ich dort über »Guides – Die erste Stunde«, ein Science Fiction Roman von Robison Wells. Auch wenn es sich hier um eine sehr klassische Erstkontaktgeschichte handelte, konnte ich mich doch sehr dafür erwärmen.
»Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …«(Quelle: Goodreads)
Erstkontaktgeschichten gibt es viele, also solche Geschichten, wo es zu einer allerersten Berührung zwischen Menschen und Außerirdischen kommt. Deren liebste sind mir immer noch Arrival und Contact, aber auch »Guides« konnte mich begeistern.
Dabei muss man eigentlich ganz objektiv sagen, dass »Guides« eigentlich wenig innovativ ist, was diesen Geschichtentypus angeht und doch eher in Richtung Independence Day geht statt Arrival. Der Plottwist am Ende war recht vorhersehbar, und ehrlich gesagt war das Ende ohnehin der schwächste Teil für mich.
Dennoch: Der Rest hat Spaß gemacht zu lesen. Alice landet auf einem Internat, auf das vor allem Bonzenkinder gehen, also Leute mit ausreichend Geld und Prestige. Aber auch besondere Talente. Das heißt, dass die wenigsten Protagonisten wirklich doof sind und ganz im Gegenteil sogar oft kluge Kommentare zum Geschehen abgeben können und umfangreiches Allgemeinwissen mitbringen. Trotz allem sind sie Teenager und benehmen sich auch wie solche. Nur eben solche mit einem etwas höheren IQ als der Durchschnitt, was einem den einen oder anderen dämlichen Kommentar erspart.
Alice hat indigene Wurzeln, die vor allem gegen Ende eine Rolle spielen, als sie zu ihrer Großmutter flieht. Ich kann leider nicht wirklich beurteilen, inwiefern dem Autor die Darstellung der indigenen Bevölkerung gelungen ist. Aber auf mich machte alles einen feinfühligen Eindruck und bot zudem einen interessanten kleinen Einblick in diese Lebensweise.
Streckenweise hat der Roman eine sehr düstere Atmosphäre und dem Autor gelingt es gut, das auch zum Leser zu transportieren und diesem eine Gänsehaut zu bescheren. Besonders gefiel mir, wie die Protagonisten auf die entsprechenden Situationen reagierten, die teils weit jenseits der alltäglichen Erfahrungswelt liegen, und wie sich das auf ihre Psyche auswirkte. Der Schock, der sich mitunter einstellte, wurde realistisch dargestellt.
Spannend war ebenso das Rätseln, was wirklich hinter der Anfunkt der Guides auf der Erde steht, denn es wird schnell klar, dass da mehr dahinter steht, als die Guides die Menschen glauben machen wollen. Auch wenn ich relativ schnell darauf kam, störte es mich nicht unbedingt, als meine Vermutung bestätigt wurde. Das Drumherum passte immer noch.
Der Roman mag zwar nicht viel zu all den Erstkontaktgeschichten hinzufügen. Dennoch ist er kurzweilige, spannende Unterhaltung, ein empfehlenswerter Happen für Zwischendurch. Einen kleinen Gruselfaktor gibt es streckenweise ebenso, und Lesern, die mit der Darstellung von Gewalt und Gewaltopfern ihre Schwierigkeiten haben, sei eher von der Lektüre abgeraten. Allen anderen kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.























