Bücher mit dem Tag "außerirdische"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "außerirdische" gekennzeichnet haben.

395 Bücher

  1. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (739)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Das Buch war eine ganz schön lange Zeit auf meinem SUB und das, obwohl ich wusste, dass Matt Haig so schöne und so traurige Bücher schreiben kann. Zugegeben war der Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotz Sci-Fi-Elementen konnte mich das Buch überzeugen und hat mich im Verlauf immer mehr begeistert, weil es einfach mehrere Themen angesprochen hat, die ich in Büchern halt gerne lese. So wurde das Buch zu einer sehr schönen, angenehmen Unterhaltungslektüre, welches sehr emotional, sehr lehrreich bzw. voller kleiner psychologischer Weisheiten steckt, was sich am Ende auch in zahlreichen Zitaten niedergeschlagen hat. Für mich ein Highlight des Monats.

  2. Cover des Buches Hope & Despair - Hoffnungsschatten (ISBN: 9783551300607)
    Carina Mueller

    Hope & Despair - Hoffnungsschatten

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Book_love

    Klischees gibt es in dem Buch genug, keine Frage, aber manchmal braucht es Klischees um eine gute Geschichte zu werden. Genau das Vorhersehbare und die Klischees steigern das Lesevergnügen. Ich weiß wo es hin geht, ich weiß was mich erwartet. In manchen stressigen Lebensphasen braucht man genau so ein Buch. Ich brauche das Wissen, dass die Liebe siegt, dass es ein Happy End geben wird und dass zuvor ein überspitztes Drama herrscht. Das ist okay. Das ist mehr als okay. Das ist genau das, was man manchmal braucht.

    Die Grundidee wiederum finde ich sehr originell. Einem „Menschen“ eine Hauptemotion/ Charaktereigenschaft zu zusprechen, empfinde ich als spannendes Gedankenspiel. Auch jetzt nach dem zweiten Mal Lesen kann ich das Buch zufrieden schließen.

    Für mich ist die Geschichte der beiden Protagonisten Hope und Despair ein Buch für Zwischendurch. Ich lese ihre Geschichte dann wenn ich sie brauche, wenn ich eine kleine Auszeit haben möchte und die Welt einfach einmal in schwarz und weiß sehen möchte, in einfach, in einem Leben voller Klischees.

    Die Erzählweise der Autorin ist flüssig und es dauert keine zwei Tage, dann ist das Buch ausgelesen. Für mich sehr angenehm. Ich kann die Außenwelt für eine Weile vergessen und mit den beiden mit fiebern.

    Über die Charaktere möchte ich gar nicht viel mehr erzählen. Sie sind weniger originell, aber dafür für den Leser von der ersten Seite an ein schätzbar. Die besten Voraussetzungen für ein Buch bei dem ich keinen tieferen Sinn erwarte außer Unterhaltung. Und Unterhaltung habe ich bekommen.

    Deshalb gebe ich dem Buch drei Sterne. Drei Sterne bedeutet für mich, dass es meine Erwartungen an die Geschichte erfüllt hat.

  3. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.213)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Ich habe davor schon ein paar Bucher von Stephen King gelesen und war positiv überrascht das es hier keine langatmige, verwirrende Einleitung gibt.
    Die Handlung startet direkt und auch gleich sehr spannend aber sehr langatmig wie man das von King ja kennt. Die Vielzahl an Charakteren hat mich zu Anfang etwas überfordert aber nach den ersten hundert Seiten war ich mit allen sehr vertraut.

    Die Handlung schreitet ziemlich schnell voran und wird auch schnell recht furios, ich habe sehr mit den Figuren mitgefiebert.

    Die Handlung war nicht nur spannend, der wissenschaftliche Aspekt dahinter hat mich auch sehr fasziniert

  4. Cover des Buches Giants - Sie sind erwacht (ISBN: 9783453316904)
    Sylvain Neuvel

    Giants - Sie sind erwacht

     (101)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Als sie ein Kind war, stürzte Dr. Rose Franklin in ein Loch und landete auf einer riesigen Metallhand. Jahre später soll sie ein Team leiten, dass genau diese Hand untersucht, denn allem Anschein nach liegt diese schon seit Jahrtausenden vergraben auf unserer Erde. Gibt es noch mehr Teile davon und wer hat sie gebaut? 

    Giants“ ist ein sehr interessantes Buch, das in einer faszinierenden Form geschrieben wurde.

  5. Cover des Buches Godspeed - Die Ankunft (ISBN: 9783841502537)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Ankunft

     (434)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    !!!Spoilerwarnung !!!

    Selbst ein paar Tage nach Beendigung des Buches weiß ich immer noch nicht so recht, was ich darüber schreiben soll. Einerseits gab es durchaus spannende Handlungsstränge und ein paar heftige Wendungen, aber selbst diese hatten einen faden Beigeschmack.

    Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin jetzt alles an Klischees und Drama rausholte, was in dem Genre Dystopie möglich ist. Eine Dreiecksbeziehung, die irgendwie sehr schräg war, Tod der Menschen, für die man alles opferte und natürlich die heldenhafte Rettung seines Volkes. Tut mir Leid, aber selbst ihr super Stil konnte hier wenig retten.

    Die Ideen dahinter sind super, keine Frage, aber die Umsetzung empfand ich als recht dürftig. Statt Spannung, die einem förmlich die Nackenhaare aufstellt, die Neugier auf eine unbekannte Welt und großen Emotionen wirkte es alles einfach langweilig.

    Vor allem wegen dieser neuen "Erde" malte ich mir unzählige Gefahren und Mythen aus. Nichts davon kam vor. Und selbst das, was die Autorin bot, war irgendwie enttäuschend. Es kamen kaum neue Wesen vor, die Menschen von der Soll-Erde und die von der Godspeed fanden sich doch schnell zurecht und es wurden auch nur ein, zwei Gefahren genannt. Klar, gab es auch Tote und Drama, aber meistens wurde das ganz schnell abgehandelt und dann herrschte große Langeweile bis das nächste Drama passierte.

     Leider konnte ich keinen wirklichen roten Faden erkennen und der Spannungsbogen sauste auch eher kurz rauf, schnell wieder runter und blieb da eine Weile. Und das Ende erschlug einen förmlich mit Handlung. Ja, es war schön, dass alle Geheimnisse aufgedeckt wurden, aber mir war es etwas zu viel. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man die Sache mit der Mutation eher aufgedeckt und die Story sich anders entwickelt hätte, denn das bot so viel Potenzial, die kaum genutzt wurde. 

    Leider fand ich auch die Charaktere recht enttäuschend. Amys Vater war so ein ekliger Kotzbrocken, bei dem ich null verstand, warum sie ihn so liebte. Mal im Ernst, der Mann nahm sie null wahr und kein Stück ernst. Und er führte sich auf, als wenn ihm die Welt gehören würde, myilitärischer Rang hin oder her, aber das rechtfertigte nicht immer sein Verhalten. Er war engstirnig und kaum für andere Ideen offen. Erst ganz zum Schluss änderte er sich ein wenig, aber ich konnte nie Sympathie für ihn aufbringen. 

    Und auch von Amys Mutter war ich nicht begeistert. Mich würde es sehr interessieren, wie ihre Beziehung auf der Soll-Erde aussah oder ob sie ihre Tochter schon immer so abweisend behandelt hat und nicht für voll nahm. 

    Und da konnte ich Amy auch nicht so ganz verstehen. Das Mädchen hat in den Bänden zuvor so eine tolle Entwicklung gemacht und all ihre Stärke verpuffte hier ganz schön. Klar, dass sie als Heldin der Geschichte dennoch irgendwie Stärke zeigte und alle rettete, aber es war schon komisch.

    Meine größte Enttäuschung ist aber Junior. Er kam kaum in der Geschichte vor und spielte eher eine Statistenrolle. Warum ? Genauso wie Amy gehört er zu den Hauptfiguren, wurde hier aber eben degradiert und erhielt kaum Raum. Ich fand das so schade und ehrlich gesagt bin ich auch ein wenig sauer darüber, wie passiv er hier agierte. Zum Schluss fiel der Autorin dann wohl auch ein, dass er ja eine Hauptfigur ist und gestand ihm dann einen großen Part zu. Aber so oder so blieb er sehr schwach.

    Und zum Schluss möchte ich noch auf Chris und seiner Rolle zu sprechen kommen. Grundsätzlich finde ich diese nicht schlecht ausgearbeitet. Er wirkte sehr mysteriös und undurchsichtig, aber mich nervte es so extrem, dass natürlich eine Dreiecksbeziehung eingearbeitet werden musste, die einfach nur gruselig wirkte.

    Einerseits kann ich es ja schon verstehen, dass Amy es toll findet, wenn sich außer Junior noch ein junger Mann um sie bemüht, aber ich dachte, dass sie Junior liebt und auf einmal braucht sie doch mehr Auswahl ? Und warum muss sie das auch noch so vorführen, bzw. ich hatte das Gefühl, dass es ihr egal war, dass sie ihn damit verletzte...hauptsache, sie hat Auswahl.

    Grundsätzlich finde ich das ja nicht übel, aber es wirkte so deplatziert und einfach nur überdramatisiert und die Auflösung um Chris Geheimnis fand ich dann etwas lasch.

    Der Schreibstil rettete einiges, da er trotz der Langeweile wieder super interessant war. Das wenige, was Revis von der Welt beschrieb, war dann detailreich und ich konnte mir ein super Bild davon machen.

    Fazit:

    Ich glaube, ich bin mit falschen Erwartungen an das Buch rangegangen. Aber nach den ersten beiden Bänden erwartete ich eine spannende und mysteriöse Welt voller Gefahren. Zwar gab es diese auch bedingt, aber es wirkte eher so, als ob die Autorin die Basics erfüllen und endlich ihre Reihe zuende bringen wollte. Von mir gibt es sehr knappe:

    3 von 5 Sterne



  6. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.406)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Was für eine Handlung. Wie hängt alles auf der Welt zusammen. 

    Frank Schätzing hat ein Meisterwerk geschaffen das ich persönlich jedem RATE zu lesen. Am Anfang sind es eine kurze Kapitel- die jeweils für sich einen neuen Anfang bilden- doch schnell geht es zu Sache. Nach diesem Buch sieht man die Welt durch andere Augen. Vor einigen Jahren habe ich es schon gelesen und jetzt erneut - um auf die Verfilmung zu warten. 


  7. Cover des Buches Guides - Die erste Stunde (ISBN: 9783959670937)
    Robison Wells

    Guides - Die erste Stunde

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Andere finden Überraschungen in den Buchläden, ich in der Bibliothek. Ganz unerwartet stolperte ich dort über »Guides – Die erste Stunde«, ein Science Fiction Roman von Robison Wells. Auch wenn es sich hier um eine sehr klassische Erstkontaktgeschichte handelte, konnte ich mich doch sehr dafür erwärmen.

    »Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …«
    (Quelle: Goodreads)

    Erstkontaktgeschichten gibt es viele, also solche Geschichten, wo es zu einer allerersten Berührung zwischen Menschen und Außerirdischen kommt. Deren liebste sind mir immer noch Arrival und Contact, aber auch »Guides« konnte mich begeistern.

    Dabei muss man eigentlich ganz objektiv sagen, dass »Guides« eigentlich wenig innovativ ist, was diesen Geschichtentypus angeht und doch eher in Richtung Independence Day geht statt Arrival. Der Plottwist am Ende war recht vorhersehbar, und ehrlich gesagt war das Ende ohnehin der schwächste Teil für mich.

    Dennoch: Der Rest hat Spaß gemacht zu lesen. Alice landet auf einem Internat, auf das vor allem Bonzenkinder gehen, also Leute mit ausreichend Geld und Prestige. Aber auch besondere Talente. Das heißt, dass die wenigsten Protagonisten wirklich doof sind und ganz im Gegenteil sogar oft kluge Kommentare zum Geschehen abgeben können und umfangreiches Allgemeinwissen mitbringen. Trotz allem sind sie Teenager und benehmen sich auch wie solche. Nur eben solche mit einem etwas höheren IQ als der Durchschnitt, was einem den einen oder anderen dämlichen Kommentar erspart.

    Alice hat indigene Wurzeln, die vor allem gegen Ende eine Rolle spielen, als sie zu ihrer Großmutter flieht. Ich kann leider nicht wirklich beurteilen, inwiefern dem Autor die Darstellung der indigenen Bevölkerung gelungen ist. Aber auf mich machte alles einen feinfühligen Eindruck und bot zudem einen interessanten kleinen Einblick in diese Lebensweise.

    Streckenweise hat der Roman eine sehr düstere Atmosphäre und dem Autor gelingt es gut, das auch zum Leser zu transportieren und diesem eine Gänsehaut zu bescheren. Besonders gefiel mir, wie die Protagonisten auf die entsprechenden Situationen reagierten, die teils weit jenseits der alltäglichen Erfahrungswelt liegen, und wie sich das auf ihre Psyche auswirkte. Der Schock, der sich mitunter einstellte, wurde realistisch dargestellt.

    Spannend war ebenso das Rätseln, was wirklich hinter der Anfunkt der Guides auf der Erde steht, denn es wird schnell klar, dass da mehr dahinter steht, als die Guides die Menschen glauben machen wollen. Auch wenn ich relativ schnell darauf kam, störte es mich nicht unbedingt, als meine Vermutung bestätigt wurde. Das Drumherum passte immer noch.

    Der Roman mag zwar nicht viel zu all den Erstkontaktgeschichten hinzufügen. Dennoch ist er kurzweilige, spannende Unterhaltung, ein empfehlenswerter Happen für Zwischendurch. Einen kleinen Gruselfaktor gibt es streckenweise ebenso, und Lesern, die mit der Darstellung von Gewalt und Gewaltopfern ihre Schwierigkeiten haben, sei eher von der Lektüre abgeraten. Allen anderen kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.
  8. Cover des Buches Der letzte Stern (ISBN: 9783442487059)
    Rick Yancey

    Der letzte Stern

     (198)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    »Der letzte Stern« ist der letzte Teil der leider größtenteils enttäuschenden Trilogie von Rick Yancey. Insgesamt fand ich ihn etwas besser als die ersten beiden Teile, aber das Ende hat mein Happy End Leserherz doch schon sehr zerbrochen …


    Sie kamen, um uns zu vernichten: die ›Anderen‹, eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...


    Insgesamt wird dieser Teil besser, weil die Truppe sich endlich etwas zusammenrauft und nicht mehr jeder nur auf sein eigenes Überleben fokussiert ist. Und endlich fangen sie auch an zu agieren und nicht bloß auf all das zu reagieren. Die Spannung blieb auch in diesem Band wieder erhalten, aber zwischenzeitlich bin ich bei den ganzen Erklärungen, was genau die ›Anderen‹ denn jetzt sind, trotzdem wieder ausgestiegen, weil es dem Leser einfach nicht verständlich erklärt wird. Oft habe ich mir gedacht, Ist ja ganz nett, dass du eine genau Vorstellung davon hast, Rick Yancey, aber ich sitze hier draußen und nicht in deinem Kopf. Du müsstest also etwas konkreter werden …


    Naja, das Ende hat mich dann ein bisschen gekillt, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe, aber es ist definitiv mal was anderes. Und das Schicksal der Erde ist tatsächlich immer noch nicht ganz klar. Die Hauptbedrohung ist zwar besiegt, aber überall lauern noch Schläfer. Es bleibt ein wenig offen, ob die Menschheit sich wirklich komplett erholen wird …


    Fazit

    Insgesamt der beste Teil der Reihe, aber trotzdem bleiben die Erklärungen lückenhaft und obwohl die Charaktere sympathischer werden, kann ich nicht sagen, dass ich warm mit ihnen geworden bin. Insgesamt eine eher enttäuschende Endzeit-Dystopie. Nachdem der Autor so gefeiert worden ist, hatte ich ehrlich mehr erwartet.

  9. Cover des Buches Hope & Despair 2: Hoffnungsnacht (ISBN: 9783551300614)
    Carina Mueller

    Hope & Despair 2: Hoffnungsnacht

     (87)
    Aktuelle Rezension von: bluetenzeilen
    Titel: Hope & Despair - Hoffnungsnacht
    Autor: Carina Mueller
    Verlag: Impress
    Preis: ebook: 3,99€
    Taschenbuch: 12,99€

    Inhalt:
    “Wenn Liebe zu Hass wird und Hass zu Liebe…”
    Sie standen einst für die besten Gefühle im Menschen: die sechs Probas, die der Erde geschenkt wurden, um das Gute zu unterstützen. Doch nach ihrer Entführung erkennt Hope ihre bislang so bildhübschen und sanftmütigen Schwestern kaum noch wieder. Modesty strotzt vor Überheblichkeit, Love sprüht vor Aggression und die anderen sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Dafür lernt Hope am sonst so düsteren Despair Seiten kennen, die sie niemals für möglich gehalten hätte, und entwickelt immer tiefere Gefühle für ihn. Aber als einige ihrer Schwestern plötzlich verschwinden und die Leiche eines blonden Mädchens aufgefunden wird, bei der es sich eigentlich nur um eine Proba handeln kann, nimmt alles eine unerwartete Wendung…

    Meine Meinung: 
    Auch der 2 Teil dieser Reihe rund um Hope & Despair und natürlich auch den anderen Gefühlen konnte mich restlos von sich überzeugen. Ich fand die Veränderung der einzelnen Charaktere wirklich spannend zu verfolgen. Einer meiner liebsten Charaktere wurde auch Treason, was ich an ihm so spannend fand, dass ich jeden Augenblick damit gerechnet habe, dass ich einerseits immer damit gerechnet habe das er die Anderen doch noch verrät, andererseits habe ich immer mehr angefangen ihm zu vertrauen und wollte einfach nicht, dass er mich enttäuscht. Weswegen ich hier auch Despairs Angst verstanden haben, warum er seinem Bruder nicht vertrauen kann, schließlich ist er der personifizierte Verrat. Es war einfach unglaublich spannend die Geschichte mitzuverfolgen, weil es immer mehr Geheimnisse gab und ich mir so viele Gedanken gemacht habe, wer oder was hinter allem stecken könnte.
    Auch bei diesem Teil hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Ich kann euch die Reihe wirklich nur empfehlen.
  10. Cover des Buches Absurde Menschheit (ISBN: 9783902987037)
    Gard Meneberg

    Absurde Menschheit

     (44)
    Aktuelle Rezension von: HonestAnniesBru
    Sicher, es ist nicht einfach (wie im vorliegenden Fall) Fakten ironisch-satirisch darzustellen, ohne den Wert der vermittelten Botschaft zu schmälern oder gar durch Verharmlosen in sein Gegenteil zu verkehren. Gard Meneberg hat das über eine Gratwanderung versucht und seine Ironie dystopisch gewichtet, was wohl auch der Grund dafür gewesen sein mag, dass manche Leser, die auf Anspruchslosigkeit, Unterhaltung und Aktion fixiert waren, enttäuscht wurden.

    Ich bin der Meinung, dass Meneberg die wirklich akuten brandheißen Probleme unserer Gesellschaft unter den Tisch hat fallen lassen. Mit voller Absicht, denn Außerirdische, die sich vielleicht mit unserer Spezies beschäftigen, sind sehr wohl im Bilde, auf welcher primitiven Entwicklungsstufe wir uns noch befinden und sind sicher nicht daran interessiert, uns eine Abkürzung zu zeigen, um über ein solches unverdientes Geschenk auf ein höheres Entwicklungs-bzw. Wissensniveau zu gelangen.

    Auch glaube ich nicht, dass Meneberg dieses Buch aus Enttäuschung (oder gar aus der Sicht eines Lebensverneiners) geschrieben hat. Ich glaube, er hat es geschrieben, um aufzuzeigen, wie weit weg wir noch vom wahren Menschen entfernt sind. Dass wir größtenteils werteblind sind, selbstverliebt, egoistisch, asozial – und krankhaft gierig nach Macht und Einfluss!
    Trotz unserer Zivilisation, trotz unserer technischen Errungenschaften, unterscheiden wir uns kaum von den Menschen, die vor zweitausend Jahren gelebt haben; das Tier in uns ist nach wie vor in der Rolle des souveränen Beherrschers; ja, es ist – ohne ins Detail zu gehen - das alles Delegierende, alles Bestimmende auf der politischen Weltenbühne.


  11. Cover des Buches Erwählte der Ewigkeit (ISBN: 9783802583858)
    Lara Adrian

    Erwählte der Ewigkeit

     (346)
    Aktuelle Rezension von: Sti_Sta_Steffi

    „Erwählte der Ewigkeit“ stellt das lang erwartete Finale der „Midnight Breed Reihe“ von Lara Adrian dar und ist somit der 10. Band ihrer Reihe.

    Von Anfang an fesselte mich die Hauptstory, die sich in jedem Band spannend weiter entwickelte und nun zu einem abgerundeten Ende findet.


    Meiner Meinung nach ist die „Midnight Breed Reihe“ eine der großartigsten Vampirreihen, die ich je gelesen habe.
    Actionreich, spannend, gefühlvoll und prickelnd heiß stellt dieser Band einen perfekten Abschluss der „Dragos-Saga“ dar und weckt in mir als Leser das Gefühl gute Freunde begleitet zu haben.

    Die letzte Geschichte um Sterling Chase war genauso nervenaufreibend wie mit den anderen Stammesvampiren, die mit ihren dunklen Ängsten und Verzweiflungen kämpfen. 

    Ich bin schon sehr gespannt auf die nächste Generation von Stammesvampiren 😊

  12. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Zwischen den Welten (ISBN: 9783981564938)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Zwischen den Welten

     (50)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    In Heliosphere 2265 - zwischen den Welten gibt es wieder jede Menge spannende Wendungen und Probleme. Die Story ist diesmal zweigeteilt - Jayden Cross widmet sich der Untersuchung des Fragments auf dem Mars und stößt hier auf weitere Rätsel währenddessen Noriko Ishida auf einer weiteren Mission mit der Hyperion ist. Sie muss sich mit Michalews eingeschleuster Crew auseinandersetzen und man fühlt mit ihr. Wie bereits erwartet läuft hier nichts so wie es sollte. Der zweite Band ist besser, da nicht so viele neue Charaktere dazu kommen und man die bisherigen Protagonisten besser kennen lernt.

    Auch dieser Band ist wieder gewohnt witzig „Furchtbar, diese Kettennamen. Wie soll man sich das merken?“ was dazu führt das man die Charaktere direkt sympathischer findet. Die Techniklastigkeit hielt sich hier in Grenzen sodass man den Band gut und flüssig in einem Rutsch durchlesen konnte. Ich freue mich schon auf Band 3 mit dem ich gleich starten werde :)

  13. Cover des Buches SQUIDS (Gesamtausgabe): Die phantastische Reise des Jake Forrester (ISBN: 9783736858480)
    Leo Aldan

    SQUIDS (Gesamtausgabe): Die phantastische Reise des Jake Forrester

     (35)
    Aktuelle Rezension von: laraelaina
    Jake wird entführt und findet sich nach einer seltsamen Reise auf einem fremden Planeten wieder. Die Menschen dort sind anders. Kinder und eine Göttin namens Meduse erfüllen ihre Leben. Doch etwas stimmt hier nicht. Nach und nach kommt Jake dahinter, was hier faul ist und trifft auf eigenwillige Aliens, mit denen er zusammen das Universum retten muss.

    An die Namen der Squids musste ich mich erst gewöhnen. Die Protagonisten sind in Summe mit menschlichen Eigenschaften ausgestattet, ihre Handlungsweise gut zu verstehen.

    Im wesentlichen geht es um Freundschaft, Toleranz, Freiheit, akzeptieren von Andersartigkeit und darum die Welt zu retten.

    Die Geschichte hält unerwartete Wendungen bereit und einen Spannungsbogen, der bis zum Schluss aufrecht bleibt. Wer nicht das übliche Weltraumabenteuer sucht, ist hier gut aufgehoben.
    Ein rundum gelungener Roman mit hohem Unterhaltungswert.

  14. Cover des Buches The Cage - Gejagt (ISBN: 9783453268944)
    Megan Shepherd

    The Cage - Gejagt

     (51)
    Aktuelle Rezension von: anra1993

    Mir hatte bereits Band 1 richtig gut gefallen, da die Idee und die Umsetzung wirklich gut gelungen waren. Umso gespannter war ich auf Band 2. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr flüssig und bildlich. So konnte ich mich gut in die Lage der Charaktere versetzen und mir alles gut vorstellen. Überwiegend habe ich wieder Cora begleitet. Sie ist ein sehr spannender Charakter, der allerdings teils Schwächen aufweist. Sie ist mutig, sich gegen das Regime der "Außerirdischen" zu erheben, aber gleichzeitig auch unbedacht und zu voreilig. Ich habe sie gerne begleitet, musste aber auch manchmal den Kopf schütteln, wenn sie wieder Handlungen durchführte, die ich so nicht erwartet hätte. Neben Cora gibt es viele weitere Charaktere. Unter anderem das Paar Rolf und Nok, die eine schwere Bürde zu tragen haben. Denn stellt euch vor, dass ihr euer Kind nach der Geburt nicht behalten dürft? Oder stellt euch vor, dass ihr den ganzen Tag beobachtet werdet, euch keinen Fehler erlauben dürft, als wärt ihr in einem dimensionalen Puppenspiel? Kein schönes Gefühl. 

    Die Idee des Buches hat mir wieder richtig gut gefallen, aber an manchen Stellen war es schon sehr abgedreht. Okay die ganze Idee der Reihe ist abgedreht und leicht gruselig. Und gleichzeitig genial. Mich konnte die Autorin auf eine spannende Reise mitnehmen, in der nicht nur zum Spaß jagt auf Tiere gemacht wird, sondern in der der Mensch zur allgemeinen Unterhaltung von anderen Lebewesen gilt. Beängstigend, grauenvoll, mitreißend, aber auch traurig. Anders kann ich den zweiten Teil nicht beschreiben. Mir hat er wirklich gut gefallen und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
  15. Cover des Buches Obsidian (ISBN: 9781444799279)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Emma-Paulina

    Ich habe das Buch in englisch gelesen. Es hat so viele positive Rezis bekommen, da  war ich neugierig. Vielleicht habe ich daher zu viele Erwartungen gehabt.  Denn so begeistert bin ich nicht. Schreibstil ok. Lasst sich nett lesen. Von der Handlung her, vom Geschehen ist er eindeutig für Teenies gedacht.

    Katy zieht mit ihrer Mom, bzw eher umgekehrt, in ein kleines Dorf. Sie möchten einen Neuanfang, weil der Vater vor drei Jahren verstorben ist. Ich verstehe Trauer, aber es ist nicht logisch im letzten Jahr der Schule macht es einfach keinen Sinn. Außerdem ist die Mutter ständig abwesend.

    Ihre neuen Nachbarn ist das heiße Geschwisterpärchen Dee und Daemon, sie gehen zur gleichen Schule wie Katy. Ihr Geheimnis ist ihre Herkunft: Aliens. Wider besseres Wissens will sich Dee unbedingt mit Katy anfreunden und werden natürlich sofort allerbeste Freundinnen. Sie begegnen sich gerade erst, völlig Fremde. Dee weiß aus eigener Erfahrung, dass es für sie gefährlich ist, sich mit Menschen einzulassen. Daher ist dieser Wille nicht nachvollziehbar. Ich sehe da ein Kind vor mir, dass mit dem Fuß aufstampft. (Meine Interpretation.). Der Bruder ist absolut dagegen und tut alles (oder auch wieder nicht) um dies zu verhindern. Das ergibt natürlich Verwicklungen. So spektakulär bzw. interessant fand ich es nicht. Den ganzen Inhalt möchte ich hier nicht wiedergeben. Zuviel Spoilergefahr. Trotz geringer Ähnlichkeiten, es kommt nicht mal in die Nähe von Twilight.
    Für mich endet die Story hier.

  16. Cover des Buches Giants - Zorn der Götter (ISBN: 9783453534803)
    Sylvain Neuvel

    Giants - Zorn der Götter

     (60)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Spannung ist von Anfang an recht hochgehalten und steigert sich sogar noch bis zum Finale. Figuren und Schauplätze sind sehr Bildhaft dargestellt 

    Der zweite Band ist ein gewaltiges Paket und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Es war einfach super spannend. Die Wendungen waren sehr gut platziert und haben mich immer wieder mit Entsetzen und Fassungslosigkeit überrollt. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Aber was hier letztendlich kam ist gewaltig, emotional und absolut megaspannend und kein Stück vorhersehbar. In diesem Band geht es sehr viel wissenschaftlicher zu, als im letzten. Dennoch ist es dadurch nicht weniger actionreicher oder gefühlvoller.

    Lesenswert

  17. Cover des Buches KILL - Das Spiel (ISBN: 9783841422378)
    Eve Silver

    KILL - Das Spiel

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Katness93
    Nachdem es eine Weile her ist, dass ich die ersten Bände gelesen habe, dachte ich es wäre schwer wieder reinzukommen in die Geschichte. Aber dem war nicht so.

    Ich möchte nicht so viel Spoilern deswegen pack ich die Kurzbeschreibung vom Band 1 rein:

    "Sieh ihnen nicht in die Augen!
    Ihre Quecksilberaugen.
    Sie sind Gift.
    Sie werden mich töten.

    Miki Jones kommt bei einem Unfall ums Leben. Doch sie kommt wieder zu sich, an einem Ort, der Lobby genannt wird. Aus ihrem Alltag wurde sie durch Raum und Zeit in eine Art Spiel gezogen, in dem sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen furchteinflößende Wesen bekämpfen muss. Teammitglied Luka, ein Schulfreund, erklärt ihr, dass sie weiter ihr gewohntes Leben führen kann, außer wenn sie auf Mission im ›Spiel‹ ist. Und sie muss jeden Einsatz in dieser anderen Welt überleben.

    Es gibt keine Vorbereitung, kein Training und keinen Ausweg. Miki muss sich auf die fragwürdige Führung Jackson Tates verlassen, des attraktiven und geheimnisvollen Leiters ihres Teams. Er weicht ihren Fragen aus und hält alle auf Abstand. Jeder spiele für sich, lautet sein Motto. Doch dann nimmt das Spiel eine tödliche Wende, und Jackson bringt sich selbst in extreme Gefahr, um Miki zu schützen."

    Genauso rasant und spannend wie die ersten beide Teile geht es weiter. Die Seiten verfliegen nur so. Aber teilweise ging es mir persönlich zu schnell. Und demnach werden viele Sachen nur oberflächlich behandelt. Trotz dieser Kritik ist es ein guter Abschluss und man kann sich in die Charaktere einfühlen. Der Schreibstil ist super flüssig und die Lesbarkeit ist echt grandios. Man möchte es kaum aus der Hand legen und man kommt super schnell zum Ende. Keine Langweile und Stellen, wo man stockt.
    Die Charaktere haben sich kaum verändert in den Büchern, sind eigentlich nur offener geworden. Du kannst ihr handeln und ihre Gefühle besser nachvollziehen. Ich konnte sie besser nachvollziehen.

    Und nur der kleinen Kritik wegen gibt es 4 Sterne.
    Es war eine gute Triologie. Sehr emfehlenswert.
  18. Cover des Buches Das Leben, das Universum und der ganze Rest (ISBN: 9783453407800)
    Douglas Adams

    Das Leben, das Universum und der ganze Rest

     (486)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 3 führt die Absurditäten fort, gekoppelt mit irren Erklärungen mathematischer, physikalischer oder sonst wie wissenschaftlicher Phänomene, die den Anschein erwecken plausibel und seriös zu sein. Ich habe diese Abschnitte gelesen, nicht verstanden und noch während des Vergessens gehofft, dass die Informationen unwichtig genug waren um der weiteren „Handlung“ trotzdem folgen zu können. Besonders anstrengend empfand ich dabei die Wort- und Satzungetüme, die das Lesen noch zusätzlich erschweren.

    So erfahre ich den Hintergrund des häufig genutzten Begriffes „PAL“ und die Entstehung des „Cricket“-Spiels.

    Zwei Bücher lang versuchte ich die Seltsamkeiten noch zu ertragen und versuchen einen Sinn dahinter zu erkennen oder ihn ignorieren. Aber nach ca 500 Seiten nahm die Konzentration stark ab und ähnlich wie Protagonist Arthur einfach nur noch alle Geschehnisse verfolgt und nicht mehr hinterfragt, las ich einfach nur weiter…

    Zum Weiterlesen bewegte mich hauptsächlich Neugier, worauf die ganze Geschichte nun denn hinauslaufen sollte. Zudem wurden tatsächlich einige Handlungsstränge aus den vorherigen Büchern weitergeführt. Auch die Frage nach der "42" wird erneut aufgegriffen.

  19. Cover des Buches Paradox 2 (ISBN: 9783746016559)
    Phillip P. Peterson

    Paradox 2

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Was wäre, wenn Überlichtgeschwindigkeitsreisen möglich wären? Und was wäre, wenn man versuchen würde, das Universum zu umrunden? Der Roman „Paradox 2 – Jenseits der Ewigkeit“  von Philipp P. Peterson führt uns genau an solche Grenzen des Vorstellbaren und vermittelt beiläufig Erkenntnisse der Kosmologie. Es handelt sich letztlich um ein gelungenes Gedankenexperiment, bei der die Handlung nur Mittel zum Zweck ist, um theoretische Hintergründe lesbar einzubetten. Es handelt sich also um klassische Hard-Science-Fiction, Spannungserzeugung steht dieses Mal nicht im Vordergrund. Und es ist auch weitaus theoretischer als andere Bücher, die ich von Peterson gelesen habe. Eine klare Stärke des Autors besteht aber darin, die kosmologischen Hintergründe verständlich und plastisch näherzubringen: Nach Lektüre des Buchs weiß man etwas über Quantenteleportation, über Hypothesen bezüglich der Geometrie des Universums, über die Begriffe der „kosmischen Inflation“ oder des „Dark Flow“, über Defekte in der Raumzeit und Domänengrenzen sowie über das theoretische Konstrukt von Wurmlöchern. Mir hat das tatsächlich sehr gefallen, doch nicht jedem wird ein solches Buch zusagen, zumal auch die Charakterzeichnung und -entwicklung ziemlich auf der Strecke bleibt, und das, obwohl Peterson in seinem ersten Band, „Paradox“, noch sehr viel Wert genau darauf gelegt hat (vgl. meine Rezension zu Paradox 1). David, Ed, Grace und Wendy bleiben dieses Mal statisch und blass. Und Ed mutiert zu einem Choleriker, der mich als Leser mit der Zeit einfach nur noch genervt hat. Der Autor verlässt sich letztlich völlig auf das, was er im ersten Band zugrunde gelegt hat, er entwickelt sein Figurentableau nicht weiter. Das fand ich schon schade, es hängt aber wohl mit der inhaltlichen Ausrichtung des Romans zusammen, die ich bereits erwähnt habe. 

    [Ab hier Spoilerwarnung] Auch die Idee mit Albert Einstein als zusätzlichem Crewmitglied fand ich zwar interessant, aber ziemlich platt umgesetzt. Die Figur besitzt keine charakterliche Tiefe, sie ist austauschbar, sie bietet keinen inhaltlichen „Mehrwert“, sie trägt nichts zur Handlung bei, was die anderen Figuren nicht auch geschafft hätten. Es hätten also genauso gut Jack Sparrow oder Patrick Stewart mitreisen können. Es ist also keinesfalls so, dass die Figur der realen historischen Person nachempfunden wurde, aber das wäre wohl auch zu viel verlangt bei einem Hard-Science-Fiction-Roman. 

    Das Ende des Romans kann auch bei Weitem nicht mithalten mit den spannenden letzten 100 Seiten des ersten Teils. Es ist sogar so, dass für mich nicht alles logisch aufgelöst wurde. 

     

    Fazit: Ein Hard-Science-Fiction-Roman, in dem die Handlung nur Mittel zum Zweck ist, das vermittelte kosmologische Wissen ist interessant und verständlich aufbereitet, aber es wäre deutlich mehr drin gewesen, vor allem was Charakterzeichnung und -entwicklung betrifft. Der erste Teil war deutlich besser gestaltet.

  20. Cover des Buches Ich bin Nummer Vier (ISBN: 9783351041281)
    Pittacus Lore

    Ich bin Nummer Vier

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Dieses Buch ist sehr schwer zu bewerten. Auf der einen Seite ist es richtig schöne SF, aber dann kommen wieder ganze Phasen, die entweder auf Drogenrausch oder auf Zauberei schließen lassen. Sogar das Wort fällt ein paarmal. Deshalb kann ich mich der Sache einfach nicht überlassen. Ich lese noch ein wenig weiter, dann werden wir es ja sehen.

  21. Cover des Buches Krieg der Welten (ISBN: 9783945493861)
    H. G. Wells

    Krieg der Welten

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse
    Krieg der Welten – H. G. Wells
    Verlag: Mantikore
    Taschenbuch: 14,95 €
    Ebook: 9,99 €
    ISBN: 978-3-945493-86-1
    Erscheinungsdatum: 26. Januar 2017
    Genre: Science Fiction / Klassiker
    Seiten: 320
    Inhalt:
    Als sich außerirdische Flugobjekte der Erde nähern, erfahren die Menschen, dass sie nicht allein im Universum sind. Die Fremden sind den Erdbewohnern technisch weit überlegen und machen schnell klar: sie kommen nicht in Frieden. Als die Invasion der Erde beginnt, entbrennt ein Krieg, bei dem nicht weniger auf dem Spiel steht, als das Überleben der gesamten Menschheit…

    Der Krieg der Welten (Original: The War of the Worlds) ist einer der bekanntesten Werke von H. G. Wells. Der erstmals 1898 erschienene Roman über die Invasion der Erde durch Außerirdische ist nach beinahe 120 Jahren immer noch von kultureller und literarischer Bedeutung und beeinflusste zahlreiche fiktionale Werke – angefangen bei Orson Welles‘ berühmtem Hörspiel von 1938 bis hin zu modernen Interpretationen wie Jeff Waynes The Musical Version of The War of the Worlds und Roland Emmerichs Independence Day.
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Das Cover finde ich schlicht, aber schön. Es muss nicht immer so viel sein, meist wirkt es dann hektisch. Dass es in Rot gehalten ist, gefällt mir auch gut. In der Mitte steht der Titel, da es ein Klassiker ist, finde ich das Cover sehr passend.
    Zum Buch:
    Alle kennen bestimmt den Film Krieg der Welten, doch dazu muss ich sagen, das Buch ist doch ein wenig anders, aber Hollywood muss ja immer übertreiben (lach).
    Wie schon bei der Unsichtbare, haben wir hier wieder ein sehr schönes und informatives Vorwort, was sich wirklich lohnt zu lesen.
    Die Erde wird angegriffen, von Marsianern, aber nicht in unserer heutigen Zeit, sondern zu Zeiten der Kutschen. Eine Zeit die ich persönlich sehr gern mag, das 19. Jahrhundert ist immer sehr interessant geschrieben und beschrieben. Aber die Besucher sind nicht freundlich gesinnt und wollen uns Erdlinge vernichten.
    Der Schreibstil ist hier sehr angenehm, nicht das übliche was man heutzutage alles liest, sondern eher der Zeit in der das Buch spielt angepasst. Es ist recht flüssig, aber auch gewöhnungsbedürftig. Die Spannung kommt hier erst so richtig im zweiten Teil des Buches auf.
    H. G. Wells ist für mich ein Garant für gute Geschichten und das ist hier natürlich auch wieder so. die Protagonisten sind durchweg gut erzählt und es macht Spaß den Weg durch das Buch mit ihnen zu gehen. Gerade auch der Zeit wegen, wo es spielt.
    Was mir besonders gut gefallen hat, sind die Fußnoten und die wunderschönen Illustrationen die wir hier finden. Gerade die Fußnoten sind sehr informativ.
    Bildlich ist alles wirklich gut erzählt, wer schon einmal etwas von H. G Wells gelesen hat, kennt das ja. Mir gefiel das schon bei „ Der Unsichtbare „ und hier ist auch so schön beschrieben alles.
    Mehr gibt es hier eigentlich auch nicht mehr zu schreiben, außer dass es eine klare Lese – Empfehlung von mir gibt. Gerade wer Klassiker liebt, ist hier genau richtig.
    Ich gebe 5 von 5 Sternen, weil ich sehr gut unterhalten wurde.
  22. Cover des Buches Lagune (ISBN: 9783864258732)
    Nnedi Okorafor

    Lagune

     (32)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    Nnedi Okorafor hat mit ihrem Buch "Lagune" eine fantastische Science Fiction Geschichte geschrieben,  welche viele Elemente der nigerianischen Kultur, deren Mythologie und ihre Religion in sich vereint.

    Im Mittelpunkt der Geschichte stehen drei einander vollkommen fremde Menschen, die ihr Leben mehr oder weniger glücklich in Lagos leben. Da wäre die Meeresbiologin Adaora, der Soldat Agu und der Rapper Anthony. An dem Tag, an dem etwas Großes ins Meer vor Lagos stürzt, treffen diese drei zufällig am Strand aufeinander, ehe eine riesige Flutwelle kommt und diese drei Menschen mit sich nimmt. Als sie wieder an Land sind, sind sie nicht länger allein: Ayodele ist bei ihnen - eine Besucherin aus einer fernen, unbekannten Welt.

    Meine Meinung: Diese Geschichte ist schon etwas Besonderes, wenn auch zum Teil nicht in ihrer Gänze greifbar, da Okorafor gedanklich teilweise große Sprünge macht. Und wahrscheinlich ist dies und der vielleicht nicht jedem gefällige Schreibstil auch nicht jedermanns Sache, aber für mich hat sich die Lektüre auf jeden Fall gelohnt.

    Besonders gut gefallen hat mir, wie schonungslos ehrlich und vollkommen ohne verklärtem Blick Okorafor von ihrem Land schreibt. Da geht es um Korruption bis in die höchsten Kreise. Um soziale Missstände, sowie die tiefsten und hässlichsten Abgründe der gesamten Menschheit. 

    Alles in allem ein lohnenswertes Buch für all jene, die gerne auch Geschichten abseits des Mainstreams lesen. 

  23. Cover des Buches Enders Spiel (ISBN: 9783453314207)
    Orson Scott Card

    Enders Spiel

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Squalldiamond

    Habe das Buch gelesen nach dem ich den Trailer zum Kinofilm gesehen hatte. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere werden gut entwickelt; es gibt einen spannenden Plot und am Ende des Buches will man noch mehr über das Universum von Ender wissen. Von meiner Seite aus eine Empfehlung für alle scifi-fans. 

  24. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Enthüllungen (ISBN: 9783981564945)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Enthüllungen

     (40)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Beim ersten Band war ich mir noch unschlüssig aber nun nach dem dritten Band kann ich gar nicht mehr aufhören zu lesen… es bietet sich wieder ein tolles Abenteuer mit Humor und Spannung auf der Hyperion. Zuerst denkt man das der Anfang der Story recht langweilig ist, bekommt doch die Crew Landurlaub aber da folgt schon der erste Streich des Autors. Natürlich folgt ein Anschlag und schon steigt die Spannung rasant an.
    Die Charaktere bekommen so langsam Tiefe und man versucht seine Lieblinge zu wählen. Versucht deshalb, weil es am Ende immer anders kommt als man denkt ;) durch den Perspektivwechsel erlangt man neue Erkenntnisse über die Personen als auch des großen Ganzen (wer ist der Verräter?). Auch in diesem Band stecken viele Wendungen die man so nicht unbedingt erwartet. Der Schreibstil war wieder einmal sehr schön flüssig, die Teile kann man gut an einem Abend durchlesen.

    Diese Serie lohnt sich und macht definitiv süchtig!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks