Bücher mit dem Tag "australia"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "australia" gekennzeichnet haben.

37 Bücher

  1. Cover des Buches Lucy in the Sky (ISBN: 9783596179350)
    Paige Toon

    Lucy in the Sky

     (813)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    „Hi Lucy! Habe gerade mit James in deinem Bett geschlafen. Dachte, du solltest das wissen. 4mal diesen Monat. Hübsche Bettwäsche! XXX“ > Diese SMS liest Lucy kurz bevor ihre Maschine von London nach Sydney abhebt und das Handy ausgeschaltet werden muss. Nun grübelt sie den ganzen Flug über und auch der Zwischenstopp mit Anrufen bei James beruhigt sie kaum. In Australien kann sie abschalten. Ihre besten Freunde Sam und Molly werden heiraten und ein wenig Heimweh an die Kindheit kommt auch dazu. Als dann plötzlich der inzwischen erwachsene Bruder von Sam, Nathan, auftaucht, ist sie vollends verwirrt. Geplagt von Eifersucht und Misstrauen ihrem Freund James gegenüber, Sehnsucht nach Australien und der Anziehungskraft zu Nathan, reist Lucy nach 2 Wochen erst einmal nach London zurück und versucht die SMS zu vergessen.

     

    Meine Einschätzung:

    So eine SMS würde mich vollends verrückt machen! Man schwankt bei Lucy oft zwischen „vertraue deinem Freund“ und „sei doch nicht so naiv“. Ich muss zugeben, dass ich James unsagbar ätzend fand von seiner gesamten Art und Charakter her. Wozu erzählt er immer so merkwürdige Geschichten? Was kann man ihm glauben?   Letztlich habe ich null Verständnis für Lucy, da sie ihre gedankliche Pro- und Contra-Liste zugunsten eines Mannes entscheiden lässt, auf dessen Seite steht, dass sie ihm nicht vertraut und das auch noch nie getan hat. Warum ist sie dann bitte mit James zusammen? Ist sie tatsächlich so oberflächlich, dass ihr die gemeinsame Wohnung und die finanzielle Sicherheit wichtiger ist, als das wild klopfende Herz und die Unbeschwertheit, die sie bei Nathan verspürt? Mit ihm kann sie sein, wie sie ist, muss sich nicht verstellen, kommt mit seinen Freunden klar (denn es sind ja auch teils ihre) und sie lacht sogar. Mit James ist alles so steif und eine verlogene Scheinwelt, die sie da geschaffen haben.  Diese unverständliche Einstellung von Lucy hat sie mir bis fast zum Ende des Buches recht unsympathisch gemacht. Sie setzt merkwürdige Prioritäten.

    Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen. Es war witzig und etwas aus dem Leben gegriffen. Einige Charaktere sind gut in die Handlung eingeflossen, manche allerdings etwas überflüssig. So sind es zum Beispiel zu viele Freundinnen, alte und auch neue, die in London zum ganzen Gefühls-Wirr-Warr von Lucy ihren Senf dazugeben. Es ist interessant die Entwicklung von Lucy zu begleiten, die Stück für Stück erkennt, was im Leben wichtig ist und was vielleicht bisher überbewertet war. Sie macht sich viele Gedanken und räumt damit ihr Inneres etwas auf. Auch die Für und Wider London gegen Australien greift sie immer wieder auf und durchdenkt ihr Handeln in Hinblick auf die Folgen. Das finde ich gut.

    Ich bin durch Zufall auf die Autorin gestoßen und lese mich jetzt durch ihre Bücher durch. Es war auch witzig im Jahr 2021 von SMS, teurer Handyrechnung und „Handy aus im Flugzeug“ zu lesen. Fast ein bisschen nostalgisch :- )

  2. Cover des Buches Frühstück mit Kängurus (ISBN: 9783442453795)
    Bill Bryson

    Frühstück mit Kängurus

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78
    Als ich Picknick mit Bären gelesen habe, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Aufgrund der guten Bewertungen wurde mein Interesse geweckt. Da ich schon dreimal Australien besucht habe und in rund 9 Wochen zumindest einen ganz guten Überblick bekommen habe, war ich gespannt auf die Sicht von Bill Bryson.

    Das Buch ich ich ziemlich launig geschrieben. Wie auch schon bei Picknick mit Bären sind auch hier deutliche Zweifel angebracht, ob alles wirklich so passiert ist. Sein Schreibstil passt zu Australien aber besser als zum Appalachian Trail.

    Das hat damit zu Tun, dass Bill Bryson immer wieder Erlebnisse beschreibt, dann aber teilweise über lange Passagen in die Geschichte, die Politik, kurioses Hintergrundwissen und alle möglichen anderen Themen abtaucht. Von Tierwelt, über Geschichte, über Entdecker, kulturelle Besonderheiten, Gewohnheiten wird so ziemlich alles geboten.

    Das was er dabei aufzeigt ist dabei alles Mögliche: Witzig, Informativ, belanglos, langweilig. Da Australien aber deutlich mehr Hintergrundmaterial bietet, hatte er für dieses Buch deutlich mehr interessantes Füllmaterial zur Verfügung als bei Picknick mit Bären.

    Wenn man sich konkret über Australien informieren möchte, ist das Buch eher ungeeignet. Wenn man unterhalten werden möchte und im Optimalfall schon mal in Australien war oder noch dorthin reisen möchte, kann das Buch recht interessant sein.

    Einige Passagen muten auch etwas seltsam an. Als ihm ein Geländewagen übergeben wird, nutzt er mehr oder weniger Star Trek Sprache um aufzuzeigen, dass er die technische Einweisung des Vermieters nicht verstanden hat. So schlimm wird es wohl kaum gewesen sein.

    Es werden einige Klischees wie z.B. giftige Tiere umfassend abgearbeitet, während Bryson andere Themen wie z.B. Vegemite auslässt. Derartige Lücken gibt es hier und dort. Insofern hat auch Herr Bryson noch nicht alle Besonderheiten von Australien entdeckt.

    Was er zum Thema Fliegen schreibt, sollte man aber beherzigen, wenn man noch nicht in Australien war, kann man sich nicht vorstellen, dass diese Stelle nicht übertrieben ist. Ist sie nicht!

    Gegen Ende schwächelt das Buch etwas, was aber vielleicht auch damit zu tun hat, das Bryson schon sehr viele Eindrücke hatte. Er hat auch einige Teile und eine ganze Reihe Sehenswürdigkeiten von Australien ausgelassen. Man bekommt aber einen ganz guten Eindruck vom Land geboten.

    Die vollständige Rezension findet sich hier:
    https://www.torstens-buecherecke.de/3975/
  3. Cover des Buches Der Rosie-Effekt (ISBN: 9783596031856)
    Graeme Simsion

    Der Rosie-Effekt

     (416)
    Aktuelle Rezension von: 66jojo

    Don und Rosie sind verheiratet und leben in New York. Während Don wieder an einer Uni arbeitet, macht Rosie ihren Doktortitel und währenddessen geniessen die beiden ihre Beziehung und beginnen nach und nach auch ein Privatleben in New York aufzubauen. Der Einstieg in die Geschichte fällt sehr leicht und Graeme Simsion behält auch im zweiten Band seinen Humor bei und so fehlt es auf in der Rosie-Effekt nicht an peinlichen und unangenehmen Szenen. Als Don erfährt, dass Rosie schwanger ist, beginnt für ihn eine neue Challenge. Er möchte der beste Vater werden und dafür erstellt er natürlich einen Plan und geht auf Recherche. Dabei vergisst er allerdings fast, was wirklich zählt: Liebe.
    Die Geschichte ist schön mitzuverfolgen und Don und Rosie sind fantastische Figuren, die einen ganz grossen Platz in meinem Leserherzen haben. Ihre Beziehung ist so besonders, wie sie beide und wie bereits in Band 1 fehlt es auch hier nicht an Problemen und Streitpunkten, die dem Buch eine gewisse Authentizität geben. Gleichzeitig spielt der Autor hier wieder stark mit Klischees rund um Asperger und ich würde sehr gerne wissen, ob sich Menschen mit Asperger hier richtig repräsentiert sehen. Er zeigt aber auch, dass voreilige Schlüsse und Vorurteile selten hilfreich sind und das es wichtig ist, dass man miteinander redet.

    Insgesamt habe ich den zweiten Band gerne gehört, aber im Gegensatz zum ersten Band ist dieser besondere Funken nicht wirklich übergesprungen, manches wirkte fast zu absurd und das Buch insgesamt ein paar Seiten zu lang. Nichtsdestotrotz macht auch der zweite Band so viel gute Laune und das Hörerlebnis ist gelungen.
    Sprecher

    Warum wurde für diesen zweiten Band der Sprecher gewechselt?! Oliver Kube macht keinen schlechten Job, aber seine Stimme trifft meiner Meinung nach nicht den gleichen humorvollen Ton, wie die von Robert Stadlober. Trotzdem hat sich das gut hören lassen und grundsätzlich mag ich die Vertonung dieser Reihe gerne.
    Fazit

    Graeme Simsion hat einen soliden zweiten Band geschrieben, der allerdings nicht mit dem Humor, der Romantik und der Besonderheit des ersten Bandes mithalten kann. Trotzdem ist der Rosie-Effekt keinesfalls eine Enttäuschung. Das Buch hat grossen Spass gemacht, der Humor ist immer noch vorhanden und es ist schön Don, Rosie aber auch einigen neuen Figuren zu begegnen. Ich kann das Buch Fans des ersten Bandes weiterempfehlen und da ich zum Zeitpunkt, in dem ich diese Rezension schreibe, auch bereits den dritten Band gelesen habe, kann ich nur sagen: LEST WEITER! Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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  4. Cover des Buches Down Under (ISBN: 9780552997034)
    Bill Bryson

    Down Under

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dieses Buch stand schon mehrere Jahre in meinem Bücherregal und ich habe immer wieder damit geliebäugelt, weil mich Australien fasziniert wie kein anderes Land. Jedoch habe ich es wirklich erst gelesen, nachdem ich selbst dort war um festzustellen, dass Bill Bryson genau die selben Orte besucht hatte. Das Buch erschien mir daher ein wenig wie eine "Nacherzählung" meiner eigenen Reise und war daher sehr wertvoll zu lesen. Teilweise habe ich Tränen gelacht, dann war ich wieder völlig gefesselt und fasziniert. Bill Bryson hat wirklich ein unglaubliches Talent dafür, Dinge imposant und faszinierend darzustellen. Leider muss ich sagen, dass stellenweise einige Passagen sehr schleppend waren. Einige geschichtliche Erzählungen oder Anekdoten waren nach dem Lesen sofort aus dem Kopf verschwunden, weil es nach einer Weile einfach zu viel wurde. Dennoch: sehr empfehlenswert, wenn man ein Australien Fan ist und selbst dort war!
  5. Cover des Buches Wer den Himmel berührt (ISBN: 9783426632000)
    Barbara Bickmore

    Wer den Himmel berührt

     (46)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Dr. Cassandra Clarke ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Geboren in Australien und aufgewachsen in den USA, erkämpft sie sich in den 30er Jahren ihren Weg zum Medizinstudium. Doch treibt es sie zurück in die australische Heimat, wo sie als erste Frau für den flying doctor service arbeitet und mitten in der Wildnis mehr als einmal ihr Leben in Gefahr bringt. Nicht nur der Beruf stellt Anforderungen. Drei Männer kämpfen um ihre Liebe. Ein leidenschaftlicher Roman über eine ungewöhnliche Frau vor dem atemberaubenden Hintergrund der australischen Wildnis. Ein wunderbares Buch dass ich keine Minute aus der Hand legen konnte. Spannend in der Story und zugleich sehr informativ und liebevoll erzählt. Klasse!
  6. Cover des Buches The Forgotten Garden (ISBN: 9781416550556)
    Kate Morton

    The Forgotten Garden

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    1913 kommt ein kleines Mädchen mutterseelenallein auf einem Schiff in Australien an. Sie weiß nicht einmal ihren Namen, nur dass die „Autorin“ auf sie aufpassen wollte und dann nicht mehr auftauchte.
    1975 macht Nell, die inoffiziell als Ziehtochter des Hafenmeisters aufwuchs, Nachforschungen bezüglich ihrer Herkunft. Sie hat nur den weißen Kinderkoffer, mit dem sie damals ankam und ein Märchenbuch als Anhaltspunkte. Die Spur führt Nell nach Cornwall, wo sie ein Cottage kauft.
    2005 erbt Cassandra, Nells Enkelin, nach deren Tod das Cottage. Sie macht sich daran, das herauszufinden, was ihre Großmutter nicht mehr schaffte: das Geheimnis von Nells Herkunft und das des Cottages mit einem verborgenen Garten.

    „The Forgotten Garden“ von Kate Morton ist eine dieser typischen Familiengeheimnis-Geschichten, von denen mittlerweile so viele auf dem Markt sind. Sie läuft auch im Großen und Ganzen exakt nach dem bekannten Schema ab. Dennoch waren ein paar Dinge anders, die die Lektüre umso interessanter für mich machten: Einige der Märchen von Eliza Makepiece werden mit eingebunden und es gibt drei Zeitebenen statt der üblichen zwei. Diese Zeitebenen wechseln sich pro Kapitel ab, so dass man stückweise das Rätsel um Nells Herkunft wie ein Puzzle zusammensetzen kann. Leider brachten diese drei Zeitebenen aber auch ein Stück Verwirrung mit sich, da ich mir die Nebencharaktere und ihre Funktion nicht merken konnte. Wer war nochmal Ruby, etc.?

    Kate Morton hat sich mit dem Element des Gartens an den „geheimen Garten“ von Frances Hodgson-Burnett, die auch in der Handlung auftaucht, angelehnt, jedoch ohne den gleichen Zauber zu entfachen, was aber in Ordnung war. Oft wird von den Dorfbewohnern auf schreckliche Dinge angespielt, die in dem Cottage passiert seien, doch letztendlich fand ich die Auflösung dann nicht so schlimm. Leider greift die Autorin auch wieder in die „Kinderlose Frauen haben nichts Gutes im Sinn“-Klischeekiste, was meines Erachtens abgedroschen und blödsinnig ist.

    Trotz allem wurde ich beim Errätseln von Nells Herkunft sehr gut unterhalten, die Charaktere waren gut ausgearbeitet, allen voran Eliza und Rose.
  7. Cover des Buches Australian Language and Culture (ISBN: 1740590996)
    Paul Smitz

    Australian Language and Culture

     (2)
    Aktuelle Rezension von: I-heart-books
    ... to travel to Australia, this little book might help you understand Aussies. 

    Believe me, some words are really special in DOWN UNDER and here you might find some kind of guide to it. 
    In real you will first realize it while listening Australians talk with each other and if you are a bit prepared you might get it faster. This is not a classy dictionnary because Aussies use the 'normal' English but there are some words or sentences that are special and different to British English. Especially the pronounciation *hihi* Love it and used to do that now, too. :-D 

    A must-have if you will stay in Australia for some weeks or months.

    I-heart-Australia-oi-oi-oi
  8. Cover des Buches Shiver: A novel (ISBN: 9780091834494)
    Nikki Gemmell

    Shiver: A novel

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Upside Down - Weil du mir den Kopf verdrehst (ISBN: 9783734102349)
    Lia Riley

    Upside Down - Weil du mir den Kopf verdrehst

     (74)
    Aktuelle Rezension von: YaBiaLina

    Lange, lange lag dieses Buch nun ungelesen in meinem Schrank und meistens habe ich den richtigen Riecher, wenn ich es hinauszögere, gewisse Bücher zu lesen. So war es auch hier, denn die Geschichte im Allgemeinen war ganz nett, aber nichts Neues oder herausragendes.

    Bran und Talia mochte ich beide sehr gerne. Sie haben miteinander gut harmoniert und konnten mich streckenweise mit ihrem Leben gut unterhalten. An gewissen Punkten hatte ich weniger Lust zu lesen oder habe die Augen verdreht, da es ein paar Stellen gab, die man hätte anders lösen können, wenn man sich erwachsen benommen hätte, statt wie 14-jährige Teenager. Es ist ja nichts Neues, das künstlich Probleme erschaffen werden, um Dramatik ins Buch zu bringen, aber hier hätte das schon viel eher passieren können, wenn ein klärendes Gespräch stattgefunden hätte. Auch die Störung von Talia fand ich fragwürdig, denn zu Beginn wurde laufend darauf eingegangen und am Ende war sie kaum noch vorhanden und wurde beinahe nicht mehr erwähnt.

    Der Schreibstil an sich fand ich angenehm. Man kam locker durch die Geschichte und glücklicherweise zogen sich auch die etwas langweiligeren Stellen nicht wie Kaugummi.Toll fand ich es, das man aus der Perspektive beider Protagonisten lesen durfte.

    Wer auf der Suche nach leichter Lektüre ist,der ist bei diesem Buch genau richtig.

  10. Cover des Buches 30 Days in Sydney : A Wildly Distorted Account (The Writer and the City) (ISBN: B000FA4UM4)
  11. Cover des Buches Maestro (ISBN: 9783552063754)
    Peter Goldsworthy

    Maestro

     (24)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
    Wir schreiben das Jahr 1967. Paul Crabbe lebt mit seinen Eltern in Darwin im äußersten Norden Australiens. Eines Tages bringt Pauls Mutter den Jungen zu einem alten Klavierlehrer namens Eduard Keller, der seit langer Zeit in der Stadt wohnt und in seiner kleinen Wohnung Kindern und manches Mal auch Erwachsenen Klavier -und Musikunterricht gibt. Sie möchte, daß Keller Paul unterrichtet und ist auch mit seinen eher ungewöhnlichen Unterrichtsmethoden einverstanden und verteidigt sie gegenüber ihrem Mann, als sie ihm davon berichtet und der eher ablehnend reagiert. Paul ist fünfzehn Jahre alt und brennt darauf zu spielen, sein Klavierspiel zu verbessern und ein Großer zu werden, doch Eduard Keller verbringt Stunden damit, Paul die nach seiner Meinung für die Musik essentiellen Grundlagen beizubringen, unter anderem die Fähigkeit, zuzuhören. Dann sagt Keller nach einigen Stunden Sätze voller unverständlicher Weisheit wie zum Beispiel: "Wir müssen uns vor der Schönheit hüten, immer. Traue nie der Schönheit." Paul Crabbe ist verstört, fühlt sich in seinem Lernen gebremst, und dennoch bleibt er bei diesem geheimnisvollen Lehrer, der so ganz anders ist, daß es ihn schon wieder anzieht. Als er über Weihnachten mit seinen Eltern für einige Wochen in den Süden fährt und von Keller eine signierte Erstausgabe des Notenwerks eines berühmten europäischen Komponisten erhält, fängt Paul an, über Eduard Keller Nachforschungen anzustellen. Er besucht Bibliotheken, eine Bibliographie folgt der nächsten, bis er auf folgende kurze Notiz stößt: "Strauss' (d.i. Richard Strauss) Schwiegertochter hatte mehr Glück als andere.... Auch ihre Ehe mit dem österreichischen Pianisten Eduard Keller konnte die gefeierte jüdische Altistin und Wagnerspezialistin Mathilde Rosenthal nicht retten, die in Auschwitz vermutlich 1942 ums Leben kam." Nach seiner Rückkehr nach Darwin sieht Paul seinen ungewöhnlichen Lehrer mit anderen Augen. Er versucht ihn zu fragen über seine Geschichte, entdeckt irgendwann die eingebrannte Seriennummer aus Auschwitz auf dessen Unterarm, doch Eduard Keller bleibt zurückhaltend. Paul entwickelt sich gut als Pianist, gewinnt auch einige Wettbewerbe, ohne jedoch der große Überflieger zu werden. Irgendwann kommen Paul und Eduard sich aber näher und es kommt zu folgendem Dialog: "'Ich verstehe nicht, warum Sie nicht weggegangen sind?' ,Wie weggegangen?' ,Aus Wien. Als die Nazis an die Macht kamen. Waren Sie nicht besorgt ?' ,Man hofft immer auf das Beste. Diese Dinge sind im Nachhinein immer leichter zu entscheiden.' ,Aber viele Juden sind doch weggegangen. Warum Sie nicht?' Er sah mich zornig an: ,Vielleicht aus demselben Grund, warum du so eine Frage stellst', sagte er. ,Und das wäre?' ,Ich war zu unsensibel.'" Auch nach dem Ende des Unterrichts bleibt Paul Crabbe mit seinem verehrten Lehrer im Kontakt. Er durchlebt ein musikalisches Intermezzo mit einer Rockband, das scheitert, und geht dann nach Europa, wo er sich von Konzert zu Wettbewerb hangelt und mit Unterricht seinen Lebensunterhalt verdient. Und in seiner freien Zeit bleibt er auf den Spuren des Lebens und Werks Eduard Kellers. Er findet das Geheimnis jenes Mannes heraus, der kein Jude war, aus einem Akt der Selbstbestrafung 1942 nach der Deportation seiner geliebten Frau Mathilde sich als Jude registrieren ließ, nach Auschwitz gebracht wurde, dort auf wundersame Weise überlebte und nach dem Krieg bis an das Ende der Welt flüchtete, wo er zu vergessen suchte -vergeblich. Paul Crabbe ist es geschenkt, die letzte Lebenswoche Eduard Kellers - er ist mittlerweile jenseits der neunzig - mit ihm zu teilen, ein unvergessliches Erlebnis, das ihn sein Leben lang begleiten wird. "Maestro" ist ein sensibles Buch über Musik, über das Schicksal jüdischer Musiker in Wien vor und während des Krieges. Es ist ein außergewöhnlicher Roman eines bisher in Deutschland unbekannten australischen Schriftstellers, dem es auf eine bewegende und sehr poetische Weise gelingt, einen tragischen Teil der Geschichte der Alten Welt mit der Geschichte der Neuen Welt zu verbinden. Es steht zu hoffen, daß der DTV Verlag in Taschenbuchausgaben noch andere Werke dieses bemerkenswerten Autors dem deutschen und österreichischen Publikum zur Verfügung stellt.
  12. Cover des Buches Ein Jahr in Australien (ISBN: 9783451069130)
    Julica Jungehülsing

    Ein Jahr in Australien

     (32)
    Aktuelle Rezension von: musiziert
    Die deutsche Journalistin Julica Jungehülsing zieht vom verregneten Hamburg ins immer sonnige Bondi Beach. Ihre größte Leidenschaft ist das Surfen. Und eigentlich unternimmt sie nichts anderes als zu surfen. Während des Jahres verlässt sie Bondi Beach nur zweimal und sie unternimmt auch nicht besonders viel. 
    Als Leser erfährt man nicht viel neues über Australien. Die Autorin beschreibt zwar seitenlang wie man Spitznamen in Australien bildet und dass es unglaublichen Kaffee in Australien geben soll. 
    Einen ihrer wenigen Ausflüge unternimmt die Autorin in die Wüste Australiens. Doch leider wird dieser Ausflug innerhalb von 5 Seiten abgehandelt.
    Ein weiterer Punkt, der mich störte war, dass die Autorin sich für den Besuch ihrer angeblichen besten Freunde schämt., da sie gezwungen ist deutsch zu sprechen.


    Insgesamt gefiel mir das Buch nicht besonders gut. Es wurde viel Potenzial verschenkt. Der einzige Pluspunkt ist, dass Sommerfeeling aufkommt, aber wie sollte es nicht. 


  13. Cover des Buches Naturwunder Australien (ISBN: 9783765434600)
    Otto Rogge

    Naturwunder Australien

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Meine Reise durch das Outback (ISBN: 9783894052553)
    Andrew Stevenson

    Meine Reise durch das Outback

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Autor vermittelt seine Reiseerfahrungen sehr lebendig es gibt auch einige Stellen zum Lachen. Allerdings finde ich seine Sicht viel zu einseitig. Man sollte sich schon gut mit Australien auskennen, denn sonst wird man hier sehr in eine Richtung gepolt, ohne kritisch zu sein. Dies betrifft besonders die Thematik der Aborigines. Ansonsten ist das Reisen mit dem Greyhound sehr gut und treffend beschrieben und wer selbst so eine Reise unternommen hat, wird viel von sich selbst in dem Buch wieder finden und sicherlich öfters grinsen.
  15. Cover des Buches Christmas Wombat (ISBN: 9780547868721)
    Jackie French

    Christmas Wombat

     (1)
    Aktuelle Rezension von: I-heart-books
    Christmas and carrots?

    I'm really not kidding. If you thought christmas is about christmas cookies (talking about christmas food) you are sooooo wrong. It's all about carrots. Well,if you are obviously a wombat :-)

    I absolutely love this incredible wombat's adventures. No matter what, it always makes me laugh so hard that tears are rolling down my cheeks. Don't even need too many words - totally adore this great stories.

    I heart heart heart heart the christmas wombat <3
  16. Cover des Buches Fledermausmann (ISBN: 9783548061870)
    Jo Nesbø

    Fledermausmann

     (487)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    "Der Fledermausmann" ist der erste Fall von Jo Nesbøs unkonventionellem Kommissar Harry Hole aus Oslo. Darin reist Hole nach Australien, wo er gemeinsam mit einem ortsansässigen Kollegen, einem Aborigine, den Mord an einer Norwegerin aufklären soll.

    Das Buch ist rezensionsmäßig ja bisher sehr gemischt bewertet worden - von 1-5 Sterne ist alles vertreten. Angeblich ist es auch das schwächste Buch des Autors bzw. der Harry Hole - Reihe.

    Ob das so ist kann ich noch nicht beantworten, da dies mein erstes Buch des vielgepriesenen norwegischen Autor war. 

    Das Cover des Buches mit der Fledermaus passt gut zum Titel und auch gut zur Reihe, ist aber nicht sonderlich aussagekräftig oder auffallend.

    Die Protagonisten und Orte werden sehr gut vom Autor dargestellt.

    Ob es vom Autor so gewollt ist oder es hier ein Fehler von der Übersetzung war, weiß ich nicht; die Vermischung aus deutscher und englischer Sprache ist auf jeden Fall verwirrend und unnötig, denn manche Wörter kannte ich gar nicht (v.a. mitten in einem deutschen Satz) bzw. reden ja in Australien alle Englisch, dann hätte man das Buch gleich auf Englisch herausbringen sollen.

    Ein weiterer Fehler, den ich am ehestem dem Übersetzer oder dem Verlag ankreiden muss ist der Name des Opfers. Meist heißt sie "Inger Holter", ca. jedes 3.x allerdings "Inger Hoher".

    Ebenso störend sind einige Tippfehler und sehr oft vergessene Satzzeichen.

    Aber auch die Handlung selbst war einem Krimi nicht würdig. Natürlich war es ein Einstimmungsband und man möchte etwas über den Ermittler erfahren. In diesem Buch drehte sich allerdings die Hauptsache um Harry Hole selbst (bzw. seine Geschichte), ein weiterer großer Teil ging um Legenden und Geschichte von Australien. Dazu kamen noch einige Wissensausblicke in die Welt der Wissenschaft (z.B. Handy, Pawlow, etc.).

    Der Fall an sich und die Ermittlungsarbeit nehmen nur einen geringen Teil ein.

    Dies war zwar definitiv nicht mein letztes Buch des Autors - hier hoffe ich darauf, dass die anderen deutlich besser sind - dennoch kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen.

    Fazit: Der Krimi kommt hier zu kurz, kein guter Beginn der Harry Hole-Reihe des berühmten norwegischen Autors. Keine Leseempfehlung - 2,5 Sterne.

  17. Cover des Buches Everything is Teeth (ISBN: 9780224099714)
    Evie Wyld

    Everything is Teeth

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Meeting Prince Charming: A Sweet Movie Star Romance (Bookish Book Club 1) (English Edition) (ISBN: B071PCZ4C3)
  19. Cover des Buches Breath (ISBN: 9780330455718)
    Tim Winton

    Breath

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Edwin and Matilda: An Unlikely Love Story (ISBN: 9780143007395)
    Laurence Fearnley

    Edwin and Matilda: An Unlikely Love Story

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Cattie
    I saw this book and new I had to buy it.
    The cover looks so pretty and a bit old-fashioned and I like the style a lot.

    The story is about Edwin, 62, a photographer who has just retired and goes on a journey to find his mother, who left him as a child.
    Matilda is 23, has just ended her engagement and moved out of the house she and her ex-boyfriend lived in together. She wants to make a documentary about elderly people and brings her camera with her all the time.
    Together, they visit the sanatorium where Edwin grew up, follow leads to see people his mother knew and on the way get to know each other way more than they would have expected.

    As the title says, it's "an unlikely love story". And a love story it is.
    I read that many people had a problem with the age gap of 40 years between the protagonists, but I've never seen that as odd or strange.
    For me, they seem to fit as a couple. They are similar and complement each other at the same time.
    Both had imprinting childhoods, especially concerning their relationships to their mothers.
    Edwins left him even if she said, she loves him. Matildas stayed, but would have loved to not have her around.

    In the beginning, I wasn't sure which illness Matilda suffered from. I guessed wrong, but when she told Edwin, I was kind of glad, because I hadn't read many books about her illness and found the way Fearnley inculded it in her story fitting.
    That Matilda has to learn to live with her illness and that it restricts her, but that she hasn't given up yet and even finds a new love in Edwin.

    I liked the road-trip atmosphere of the book. I haven't read many books set in Australia and it was nice to read about the country.
  21. Cover des Buches The Adventure of English (ISBN: 9780340829936)
    Melvyn Bragg

    The Adventure of English

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Dirt Music (ISBN: 0330490265)
    Tim Winton

    Dirt Music

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches My Life As a Fake. Mein Leben als Fälschung, englische Ausgabe (ISBN: 9780571216192)
  24. Cover des Buches The Touch (ISBN: 0743535626)
    Colleen McCullough

    The Touch

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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