Bücher mit dem Tag "auswandern"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "auswandern" gekennzeichnet haben.

403 Bücher

  1. Cover des Buches Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Der Ruf der Trommel

     (890)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Im 4. Band der Outlander-Reihe bauen sich Claire und Jamie ein neues Zuhause in Amerika auf. Um Land in Anspruch nehmen zu können, musste Jamie Bedingungen zustimmen, welche zukünftig Ärger versprechen. Der Aufbau der Ortschaft Fraser's Ridge beginnt. In der Zeit verfolgt der Leser auch das Schicksal von Brianna und Rodger. Denn die junge Frau hat zunehmend das Bedürfnis zu erfahren, wer sie eigentlich ist. Was sie mit ihrem echten Vater verbindet und die Sehnsucht nach ihren Wurzeln zu suchen, wird immer größer.

    Dieser Band unterscheidet sich von den Vorgängern. Der Fokus liegt nicht mehr allein auf Claire und Jamie, sondern auch auf deren Tochter. Dieser neue Erzählstrang gibt der Reihe einen neuen Reiz, verleiht ihr eine ebenso mitreißende und spannende, neue Liebesgeschichte. Dabei bleibt die Autorin sich treu und beschreibt weiterhin alles sehr detailliert, naturlieb und überzeugend. Und was ich am besten finde, es bleibt unvorhersehbar.

    In der ersten Hälfte des Buches ging es noch viel um Claire und Jamie. Und da die beiden in den ersten 3 Büchern so viele Hürden und Streitigkeiten überwinden mussten, hat meine schiere Begeisterung leider kurze Zeit langsam abgenommen, weil bestimmte Szenen oder Konzepte sich wiederholten oder ähnlich abliefen. Bei der Hälfte wurde die Geschichte rund um Brianna und Roger intensiver aufgenommen und ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Es kam frischer Wind rein. Neue Aspekte wurden aufgenommen, allein schon deswegen, weil man das ursprüngliche Paar Claire und Jamie, nunmehr aus einer anderen Perspektive gesehen hat. Nämlich als Eltern. Vor allem war es interessant zu sehen, was für Charaktereigenschaften Brianna von ihren Eltern geerbt hat. Wie gut diese beschrieben worden sind.

    Es waren lustige Momente vorhanden, insbesondere dann, wenn Jamie „altmodische“ Ansichten äußerte, doch der Leser nur zu gut wusste, dass die sture, freiheitsliebende Brianna damit überhaupt nicht einverstanden wäre.

    Mit Roger haben wir einen neuen Helden näher kennengelernt. Anders als Jamie, aber nicht weniger mutig und liebenswert. Ich habe genauso mitgefiebert mit seinem Handlungsstrang, wie schon damals bei Claire und Jamie.

    Indianer haben eine große Rolle in dieser Fortsetzung gespielt. Von ihnen lief eine schaurige, raue Atmosphäre aus. Man lernte neue Bräuche und Verhaltensweisen kennen. Besonders Jamies Neffe Ian trat in Zusammenhang mit den „Wilden“ ins Spiel. Es passierten skurrile und gefährliche Begebenheiten. Auch hier hat Diana Gabaldon es geschafft einen neuen Schauplatz zum Leben zu erwecken. Ich staune immer wieder, wie vielfältig sie schreiben kann. Nachdem wir im 2. Band glaubwürdig am französischen Hof waren, sind wir hier ebenso glaubwürdig mitten in der Wildnis bei Indianern.

    Ich freue mich auf den 5. Band! Und wenn es jemanden gibt, der zwischenzeitlich auch einen Abschnitt nicht mehr ganz so fesselnd findet, dann bleibt dran. Es lohnt sich.   

  2. Cover des Buches Während die Welt schlief (ISBN: 9783453356627)
    Susan Abulhawa

    Während die Welt schlief

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Nil00

    Der Roman behandelt ein sehr wichtiges Thema, welches in der westlichen Welt totgeschwiegen wird. Während dem Lesen fühlt man sich so, als wäre man mittendrin dabei.

  3. Cover des Buches Elchscheiße (ISBN: 9783423215084)
    Lars Simon

    Elchscheiße

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Nun habe ich also endlich den ersten Band der Tierkot Trilogie von Lars Simon gelesen, und somit nun die ganze Reihe. Und irgendwie muss ich sagen, jetzt kann ich mir nun ein wirkliches Urteil bilden. Aber eines nach dem anderen.

    Lars Simon nimmt einen langsam mit und erklärt, wie das mit Torstens Ex Tanja passiert ist. Man lernt das erste Mal Torstens Freund Rainer kennen. Auch Gerd, der Vater von Torsten, und Renate dessen Freundin treten auf. Letztere ist auch die beste Freundin von Tanja, aber die ist ja mit dem „Therapeuten“ von Torsten und ursprünglich Renates Freund abgehauen. Kompliziert? Nein, nicht wirklich. Es kommt ja im Buch schrittweise. Daher ist es tatsächlich einfacher zu erst „Elchscheiße“ zu lesen, bevor man sich auf „Kaimankacke“ stürzt.

    Man lernt auch den Ort Gödseltorp mit all seinen Eigenheiten kennen und „lieben“.  Manchmal denkt man: „Mein Lieber Herr Simon, geht es nicht vielleicht ein wenig langsamer?“, denn die Ereignisse überschlagen sich teilweise in diesem Drecksnest, wie es der Autor des Öfteren nennt. Aber was will man von einem erfundenen Ort erwarten, der frei übersetzt so etwas wie „Misthausen“ heißt. 

    Lars Simon, bringt es fertig einen immer wieder zum Lachen zu bringen. Ich meine damit nicht dieses verschmitzte Lächeln während des Lesens, sondern eher dieses laute Lachen, was einem, wenn man schwarzen und sarkastischen Humor mag, immer wieder herausplatzt. Vielleicht auch zum Leidwesen der Nachbarn, wenn man eine sehr hellhörige Wohnung hat.

    Es gibt so manche Anspielung auf „Per Anhalter durch die  Galaxis“ von Douglas Adams. Wer das Buch nicht kennt, dem entgehen eventuell Nuancen. Gelegentlich ist es ein wenig zu überladen in meinen Augen. Lars Simon macht dies aber mit dem Humor einfach wieder weg.

    Elchscheiße ist für mich ein Buch, welches man lesen sollte, wenn die Welt, die einem umgibt nichts oder nur wenig zu lachen bietet. Oder einfach mal nur so für zwischendurch, wenn man keine Lust auf etwas Hochtrabendes hat oder etwas, was einem ein hohes Maß an Fantasie abfordert. Es ist eine gut gemachte Comedy Reihe, welche verdammt viel Situationskomik beinhaltet und gute Laune bringt. 

    http://literaturlounge.eu


  4. Cover des Buches All die Jahre (ISBN: 9783552063662)
    J. Courtney Sullivan

    All die Jahre

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Johann_Baier

    „All die Jahre“ ist nicht nur ein Familienroman, wie der Klappentext schon verrät, sondern auch ein "Migrationsroman" – Emigration aus einem westirischen Dorf in den Fünfziger Jahren, Immigration in die USA, wo die Familie langsam immer amerikanischer wird. Wir begleiten die Familie über 50 Jahre, lernen die Figuren als Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Rentner kennen, in einem Fall auch als Nonne.

    Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptpersonen erzählt, den beiden Schwestern Nora und Therese, später dürfen auch Noras Kinder aus ihrer Sicht erzählen. Die Beziehung der beiden Schwestern ist kompliziert und wird durch ein uneheliches Kind und die katholische Kirche noch komplizierter und bricht fast ganz ab. Die Frage ist, ob und wie sie gegen Ende ihres Lebens wieder zueinander finden.

    Der Kinderreichtum der katholischen irischen Familien führt zu einer Fülle von Geschwistern, Neffen, Nichten, Tanten. Alle Figuren werden mit langen Rückblenden vorgestellt. Phasenweise ist es schwierig, den Überblick zu behalten.

    Die Unterschiedlichkeit der Charaktere selbst innerhalb einer Familie ist eine gute Impfung gegen Vorurteile und Klischees, die es in den USA gegenüber irischen Einwanderern gibt. Das einzige Klischee, das bedient wird, ist der irische Humor, und den hat man als Leser gern.

    Mich hat besonders der Anfang des Romans berührt – der Aufbruch und die Ankunft in der Fremde –, sowie das Ende – der Rückblick 50 Jahre später auf das, was dabei herausgekommen ist, bzw. der Blick auf die alte Heimat, wo das Leben auch hätte stattfinden können.

  5. Cover des Buches Der dunkle Weg (ISBN: 9783453357990)
    Susanne Goga

    Der dunkle Weg

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ida stammt aus einer wohlhabenden Familie in Hamburg. Ihr fehlt es an nichts, doch nach einem Kunststudium in London, fühlt sich ihr altes Zuhause fremd an. Die Ansichten und Gesellschaftsvorstellungen ihrer Eltern engen sie ein und der Wunsch nach der einmal erfahrenen Freiheit lässt sie nicht mehr los. Unter dem Vorwand eine alte Freundin in Irland zu besuchen, macht sich Ida, trotz des Unmutes ihrer Eltern, erneut auf den Weg, wohl wissend, dass sie nicht so bald mehr nach Hamburg zurückkehren wird. In Irland angekommen, schafft es Ida schnell, mit ihrem Talent als Malerin und der Hilfe ihrer Freundin, Kontakte zu knüpfen und sich ein eigenes Leben aufzubauen. Doch  Irland steht kurz vor einer Revolution und möchte damit die Unabhängigkeit Englands erreichen. Auf dem Festland steht der erste Weltkrieg kurz bevor. Jetzt muss Ida zeigen, wie stark und unabhängig sie wirklich sein kann.

    Idas Geschichte basiert auf einer realen Begebenheit. Viele ihrer Freunde in dem Buch, waren bekannte Persönlichkeiten in der Geschichte Irlands. Die Autorin hat es wunderbar geschafft diesen Menschen erneut eine Persönlichkeit zu geben.  Ihre einzelnen Schicksale kommen sehr gut hervor und man fühlt mit jeden Einzelnen mit. Der fiktive Charakter Ida ist ebenfalls  sehr glaubwürdig und passt sich sehr gut in die Gruppe realer Charaktere ein. Ohne, dass übertrieben darauf hingewiesen wird, wirkt Ida als eine starke, aber dabei auch so ruhige Frau, die man einfach sympathisch finden muss.

    Die Handlung des Romans umfasst im Grunde die Lebensgeschichte Idas und wir begleiten sie dabei über die Jahre hinweg, bei Höhen und Tiefen und ihrem eigenen persönlichen Glück. Wir erfahren zudem viel über ihren Einsatz für Hilfsbedürftige und damit ihren Wertvorstellungen, die nicht immer zur damaligen Zeit gepasst haben. Die politische Revolution tritt dabei allerdings etwas in den Hintergrund, was mein einziger Kritikpunkt an dem Roman ist. Ich hätte gerne noch mehr Details oder Hintergrundinformationen erhalten, um ein besseres Gefühl für die Stimmung im ganzen Land zu bekommen. Natürlich wird immer wieder von Aufständen berichtet und bei dem ein oder anderen Protest ist man, durch Ida, am Rande dabei, jedoch fehlt, meiner Meinung nach, ein bisschen die geschichtliche Grundlage.

    Abgesehen von diesem kleinen Negativpunkt, hat mir „Der dunkle Weg“ aber sehr gut gefallen und die Autorin konnte mich damit erneut von einem ihrer Romane überzeugen. Wer, wie ich, Freude an gut recherchierten, bodenständigen und vielseitigen Romanen hat, der trifft mit diesem Buch eine gute Wahl.

  6. Cover des Buches Die Zeit der Feuerblüten (ISBN: 9783404170883)
    Sarah Lark

    Die Zeit der Feuerblüten

     (120)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Mecklenburg, 1837: Wir lernen Ida und Karl als Kinder kennen. Dann gibt es schon den ersten Abstecher nach Neuseeland und wir lernen einen weiteren Charakter kennen. Dann beginnt die Reise von Ida und Karl und wir begleiten sie von Anfang an. Beide auf verschiedenen Wegen und doch habe beide das gleiche Ziel - Neuseeland. Spannend, düster, grausam und traurig, in dieser Geschichte bekommt einfach eine Vielzahl von Gefühlen. Die einen immer wieder aufwühlen, schocken und aufregen. Man merkt die Seiten des Buches fast gar nicht. Die Geschichte fesselt einen, einfach an sich und lässt erst einen los als es zu Ende ist. Neben Ida und Karl's Geschichten kommt noch ein weiterer Charakter dazu, der viel der Geschichte erzählt und der ein oder andere erzählt aber auch ab und zu mal, was hier gerade passiert ist. So bekommt das ganze noch viel mehr Dimension.

  7. Cover des Buches Bella Germania (ISBN: 9783596521807)
    Daniel Speck

    Bella Germania

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Sabine_Herbst

    Wer noch nicht wusste, wie die Gastarbeiter nach Deutschland kamen, der ist hier genau richtig. Auch die Geschichte um die Automobilindustrie wird auch für Laien gut beschrieben. Und das alles ummantelt mit einer Liebesgeschichte, Drama und allem was dazugehört. Manche Absätze waren für mich etwas langatmig. Ich würde diesen Roman auf alle Fälle wieder lesen. 

  8. Cover des Buches Glück ist meine Lieblingsfarbe (ISBN: 9783404178360)
    Kristina Günak

    Glück ist meine Lieblingsfarbe

     (117)
    Aktuelle Rezension von: mausispatzi2

    Glück ist meine Lieblingsfarbe ist ein sehr schöner Liebesroman, der einen auf die Insel La Palma entführt und einem Lust auf Urlaub macht.


    Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Ich mag den Verlauf der Geschichte und habe es geliebt Juli und Quinn auf ihrem Weg zueinander zu begleiten. Juli hat sich eine Auszeit von Hamburg genommen und möchte ein paar Monate auf der Insel verbringen und zu sich selbst finden. Dabei lernt sie viele liebenswerte Menschen und Tiere kennen. 


    Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Juli berichtet aus ihrer Sicht von den Geschehnissen auf der Insel und so hat man immer einen Überblick über ihre Gedanken und Gefühle.


    Die Protagonisten sind mit sehr viel Liebe gestaltet und man muss sie einfach ins Herz schließen und mit ihnen mitfiebern. Ich mag Juli und ihre Art sehr gerne. Sie könnte ich mir auch als gute Freundin vorstellen. Quinn ist einfach ein toller Mann und er ist immer für die Menschen da, die er mag.


    Das Cover finde ich sehr süß und es passt zum Inhalt und Titel des Buches.


    Fazit:

    Glück ist meine Lieblingsfarbe ist der perfekte Liebesroman für einen gemütlichen Abend auf der Couch oder einem sonnigen Tag auf der Gartenliebe. Ich habe das Buch geliebt und hätte noch ewig mit Juli und Quinn auf La Palma bleiben können. 


  9. Cover des Buches Wovon wir träumten (ISBN: 9783442479689)
    Julie Otsuka

    Wovon wir träumten

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Nadezhda

    Was für ein trauriges Buch. 

    Mich hat die Wir-Perspektive mit den unzähligen Einzelschicksalen, die so kurz, aber pointiert beleuchtet wurden, sehr bewegt. Nur gegen Ende des Buches wurde mir das zu viel, zu zerfasert. Und ich muss noch ein wenig über den Schluss nachdenken...

  10. Cover des Buches Das Versprechen der Islandschwestern (ISBN: 9783548060064)
    Karin Baldvinsson

    Das Versprechen der Islandschwestern

     (116)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Der Einstieg ins Buch  viel mir sehr leicht und auch wenn die Kapitel zwischen Vergangenheitund Gegenwart wechseln kam ich immer gut mit und war nie verwirrt deswegen.

    Man merkt der Autorin an das sie richtig verliebt ist in Island und Land und Leute gut kennt. Es kommen viele landestypische Dinge vor wie ein Ritt auf den Island Pferden oder Gebäck und Kuchen.
    Für mich waren die 2 Tage in denen ich das Buch lesen durfte wie ein kleiner Urlaub den ich zusammen mit Helga, Margarte und Pia erleben durfte!

    Die Hauptpersonen sind alle sehr sympatisch wobei mit Pia und der wilde Ragnar am besten gefallen haben! Man hat richtig Lust bekommen auf Island und klappt mit einem Gefühl von Fernweh das Buch zu.

    Das "Rätsel" zwischen Helga und Margarete habe ich von Anfang an so erwartet wie es sich letzendlich herausgestellt hat aber das tut dem Lesevergnügem keinen Abbruch!
    In der Gegenwart gerade anfangs gibt es doch einige kleine Klischees aber ist nicht weiter dramatisch.

    Ich vergebe dem Buch 4.5 von 5 Sternen da das Ende für mich etwas vorhersehbar war und auf Grund der Klischees.

    Ansonsten ein Lesevergnügen das keine Minute langweilt hat !

    ****Spoiler:

    Was ich schade finde ich das die Tochter von Ragnar nur sehr wenig vor kommt , kaum angesprochen wird und nur kurz im Ende nochmal erwähnt wird. Das fand ich etwas unrealistisch bzw hätte mir da mehr erhofft gerade weil Pia beim Jugendamt arbeitet hätte sie vlt eine Lösung finden können oder die Tochter ganz weglassen im Buch
    Spoiler Ende *****

  11. Cover des Buches Das Tor zur Welt: Träume (ISBN: 9783499009211)
    Miriam Georg

    Das Tor zur Welt: Träume

     (112)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Dieser Roman spielt um die Jahrhundertwende in der Hamburger Auswandererstadt. Die Autorin beschreibt hier authentisch die dort herrschenden Zustände, von den vielen Hunderten Menschen aus allen Regionen Europas, die in Amerika das Land ihrer Träume sahen, von den Ärmsten der Armen, die ihr ganzes Geld in eine Schiffspassage steckten.

    In diesem Gewimmel freunden sich zwei sehr unterschiedliche Frauen miteinander an:

    Claire, aus gutem Haus, verwöhnt, herrisch und Ava, bitterarm, fleißig und freundlich. Beide sind unglücklich verliebt, gehen aber sehr unterschiedlich mit der Situation um.  Der sympathischen Ava fliegen die Leserherzen sofort zu, aber Claire ist ein hoffnungsloser Fall, je mehr man von ihr erfährt. Eine schreckliche Frau, auch wenn man versteht, dass sie der Enge ihres Lebens entfliehen will.

    Es gibt noch einen älteren Handlungsstrang, der während einer Schiffspassage spielt. Zwei schwangere Frauen freunden sich hier an und versuchen gemeinsam mit den schrecklichen Gegebenheiten fertig zu werden. Doch es geschieht Schreckliches.

    Gegen Ende wird die Verbindung zwischen den vier Frauen angedeutet, aber der Leser wird im Dunkeln gelassen, wie es sich tatsächlich verhält. Deswegen gibt es von mir einen Punkt Abzug von einem ansonsten mitreißenden, lebendigen Romans.

    Tanja Fornaro ist eine sehr gute Sprecherin für die Hörbuchversion.


  12. Cover des Buches Der Weg der Teehändlerin (ISBN: 9783596706044)
    Susanne Popp

    Der Weg der Teehändlerin

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Schroeder

    Dank Netgalley konnte ich Band 1 und 2 der Ronnefeldt-Saga von Susanne Popp "Die Teehändlerin" und "Der Weg der Teehändlerin" lesen.

    Meine Erfahrungen mit diesen Büchern sind zweischneidig.

    Gefreut habe ich mich auf Bücher über Tee und den Teehandel und Einblicke in das Leben der Gründerfamilie des Teehauses Ronnefeldt. Diese Wünsche wurden nur teilweise erfüllt, denn wie ich aus den Nachworten der Autorin entnehmen konnte, hat sie ein wenig Fakten genommen und diese als Grundidee für eine fantasievolle Trilogie rund um Originalschauplätze gewoben. Hierbei hat sie, so wie es die Spannung erforderte, Zeiten verändert, Lücken gefüllt, Personen vertauscht und teilweise ganze Biographien erdacht. Dies diente wohl der erhöhten Spannung bzw. den entsprechenden Liebesgeschichten. Wäre dieselbe Reihe als fiktive Geschichte eines fiktiven Teehauses angeboten worden, wäre das für mich völlig in Ordnung gewesen. So aber bleibt ein leicht bitterer Nachgeschmack. Auch das Thema Tee und Teehandel blieb eher Begleitwerk, Verwicklungen und Beziehungen in der Familie sind das Hauptwerk dieser Trilogie.

    Auch im zweiten Teil "Der Weg der Teehändlerin" der mehr als 10 Jahre später startet, geht es mit dem Teehaus weiter voran. Vordergründig aber werden die Wege der erwachsenen Kinder begleitet. Irrungen, Wirrungen, Lieben und auch hier die Möglichkeiten als Frau eigenständig zu leben sind die Kernthemen.

    Wäre das Buch als fiktive Geschichte vermarktet worden mit Anlehnung an Ronnefeldt und dem Hinweis auf emanzipatorische Fragen, hätte ich mich nicht so auf den Arm genommen gefühlt und dem Werk gern eine 4 Sterne Rezension gegeben. So kann ich diese mit viel Augenzudrücken nur dem 1. Band geben, Teil 2 enthält einfach zu wenig vom Angekündigten auch beim Thema Tee.

    #Netgalleyde! #DieTeehändlerin #DerWegderTeehändlerin #Ronnefeldt #SusannePopp #KathrinliebtLesen #Rezension #Bookstagram #HistorischeRomane

  13. Cover des Buches Leichenraub (ISBN: 9783442372263)
    Tess Gerritsen

    Leichenraub

     (465)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Als Julia Hamill in ihrem verwilderten Garten menschliche Knochen entdeckt, ergeben pathologische Untersuchungen, dass das weibliche Skelett gut zweihundert Jahre alt ist. Julia möchte herausfinden, wer die Getötete war und wie sie starb. Mit einem Verwandten der Vorbesitzerin ihres Hauses durchforscht sie alte Dokumente und stößt dabei auf Berichte über einen Serienkiller, der 1830 in Boston sein Unwesen trieb. In sein Visier gerät zu der Zeit auch die junge Irin Rose Connolly, deren Schwester im Krankenhaus am Kindbettfieber dahinsiecht. Rose taucht mit ihrer neugeborenen Nichte unter, weil jemand anscheinend das Baby in seine Hände bekommen möchte. Zuvor wird sie aber Zeugin, wie eine Krankenschwester regelrecht abgeschlachtet wird. Einzig einen flüchtigen Blick kann sie auf den maskierten Täter erhaschen. Als der unkonventionelle Medizinstudent Norris Marshal unter Verdacht gerät, muss er Rose finden, um sich zu entlasten.

    Trotz eines kurzen Gastauftritts einer bekannten Figur gehört „Leichenraub“ nicht zur „Rizzoli/Isles“-Serie. Die größere Überraschung als die Auszeit von ihrem beliebten Ermittlerpaar ist jedoch, dass Tess Gerritsen mit diesem Buch Neuland betritt. Der überwiegende Teil der Handlung spielt nämlich in der Vergangenheit. Wie einst die Krimiabteilung erobert die Autorin nun auch das historische Genre. Den geschichtlichen Hintergrund unter Einbeziehung einer realen Persönlichkeit beherrscht sie ebenso perfekt wie all die anderen Facetten dieses vielschichtigen Romans. Da wären die Sozialkritik, die durch die anschauliche Darstellung des Elends der Armen geübt wird, sowie die durch detailgetreue Beschreibungen ehemals gängiger, grausam anmutender Praktiken bildhaft gemachte Medizinhistorie. Selbst Liebe, wenngleich bittersüß, hat ihren Platz in diesem Gänsehaut-Thriller aus der Feder einer großartigen Erzählerin. (TD)

  14. Cover des Buches Unter dem Südseemond (ISBN: 9783453411531)
    Regina Gärtner

    Unter dem Südseemond

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Keltica
    Unter dem Südseemond


    Inhalt:
    Köln/Samoa 1899: Vom Vater gedrängt heiratet Alma den älteren Hermann, Leiter einer Kolonialhandelsgesellschaft, und begleitet ihn in die Südsee. Für Alma bedeutet es das Ende ihrer Welt – in jeder Hinsicht. Sie muss sich an das unkonventionelle Leben in der Kolonie und die Riten ihrer exotischen Einwohner gewöhnen und sich als Frau behaupten. In dem australischen Seemann Joshua findet Alma ihre große Liebe, aber sie ist verheiratet. Doch nicht nur das macht ihr das Herz schwer, denn es wird immer deutlicher, dass ein bedrohliches Geheimnis über ihrer Familie liegt.

    Fazit:
    Dieser Roman ist der erste von zwei Teilen.
    Wer sich zu einem historischen und romantischen Abenteuer in die Südsee begeben möchte, findet hier genau die richtige Unterhaltung. Die Autorin hat es geschafft, mich von Anfang an, an das Buch zu fesseln. Die Beschreibung der Menschen und der Landschaft und ihren Schicksalen, lässt keine Langeweile aufkommen. Ganz nebenbei erfährt man auch noch geschichtliches aus der Kolonialzeit.
    Ich habe mit Alma gelitten und gebangt und manchmal auch gedacht: “Das darf doch nicht wahr sein!“
    Die überraschenden Wendungen in der Geschichte sorgen dafür, dass der Spannungsbogen immer schön erhalten bleibt.
    Den zweiten Band über Alma und Joshua werde ich mir auf jeden Fall auch noch holen.  Er heißt: Der Glanz von Südseemuscheln

    Über die Autorin:
    Regina Gärtner ist am Niederrhein aufgewachsen, hat an der RWTH Aachen Germanistik und Politikwissenschaften studiert, und danach als Pressereferentin, Werbefachfrau und PR-Manager für internationale Kinofilme gearbeitet. Zuletzt war sie lange Jahre als Anzeigenleiterin in einem Fachverlag tätig, bevor sie sich als Projektmanagerin selbstständig gemacht hat. Seit 2012 widmet sie sich ganz dem Schreiben.

    Gemeinsam mit ihrem Mann lebt Regina Gärtner in Köln, ist aber häufig in der Welt-Geschichte unterwegs: Sie hat bereits alle fünf Kontinente mehrfach bereist. Von der pazifischen Region ist sie aber besonders angetan.
  15. Cover des Buches Die Inselgärtnerin (ISBN: 9783734104909)
    Sylvia Lott

    Die Inselgärtnerin

     (61)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Sonja lebt in Scheidung von ihrem Ehemann Michael, der sich ein eine jüngere Frau verliebt hat. Sie hat die Trennung von ihm noch nicht verwunden, als sie auch noch ihre Anstellung als Landschaftsarchitektin verliert. Sonja steht mit 38 Jahren vor den Trümmern ihres Lebens, hat jedoch vor knapp einem Jahr überraschend von ihrer verstorbenen Tante Sandy ein Anwesen in Florida geerbt. Zur Abwicklung wurde bereits ein Nachlassverwalter engagiert, aber nun nutzt sie die Gelegenheit, um vor Ort die Dinge selbst zu klären und verliebt sich dabei in das altmodische Holzhaus und Dophin Island. Sie träumt schon bald davon, sich dort als Landschaftsarchitektin mit einer eigenen Inselgärtnerei selbstständig zu machen und erhält schon kurz nach ihrer Ankunft den Auftrag, das Anwesen eines Multimillionärs auf Juno Island umzugestalten. Während dieser unverhohlen mit ihr flirtet, ist es Philosoph und Ernest Hemingway-Double Sam, ein Bekannter ihrer Tante, der sie bei den Arbeiten tatkräftig unterstützt.

    Alle Zeichen stehen auf Neuanfang, aber die Gründung der Inselgärtnerei stellt sie vor ungeahnte Schwierigkeiten, denn offenbar ist keine Konkurrenz durch eine Frau aus Deutschland gewünscht.

    "Die Inselgärtnerin" ist ein Roman, der nach einem altbewährten Prinzip aufgebaut ist: Frau verliert Mann und Job, erhält ein Erbe und versucht sich daraufhin mit einem Neuanfang an einem anderen Ort. Dort findet sie schnell Freunde, hat jedoch die ein oder anderen beruflichen Probleme bei ihrem Neustart und findet nebenbei vielleicht noch einen neuen Mann fürs Leben.

    So bietet auch dieses Buch nicht allzu viele Überraschungen, hat deshalb auch seine Längen, überzeugt jedoch durch die anschaulichen Beschreibungen der Insel Floridas und der dortigen Flora. Das Anwesen direkt am Meer, das Sonja, die sich schon bald "Sunny" nennt, geerbt hat sowie die Gärten, die sie zum Schutz von Umwelt und Klima nachhaltiger umgestalten möchte, sind bildlich vorstellbar. Auch die schwüle Hitze in den Frühlings- und Sommermonaten und die Abkühlungen im Golf von Mexiko sind spürbar und machen Lust darauf, diesen Ort selbst einmal zu besuchen. Der Motown-Groove, zu dem im örtlichen Kulturzentrum gesungen und getanzt wird sowie der Ernest Hemingway-Wettbewerb sorgen abseits der Pflanzenwelt für Abwechslung. Stimmiger wären diese Episoden gewesen, wenn sie mehr mit Sonja und vor allem auch mit Sandy zu tun gehabt hätten, von der man trotz bewegter Vergangenheit als schauspielende Schwimmerin an der Seite von Stars und Sternchen nur wenige Einzelheiten erfährt. Hier wären Rücklenden in die 1960er-Jahre zur Erfolgsgeschichte von Motown sehr passend gewesen.

    Das Liebesdreieck von Sunny, Millionär Nick und Philosoph Sam konnte mich wenig überzeugen. Der Flirt mit Nick pinselt zwar Sonjas Selbstbewusstsein, bleibt aber auf eine reine körperliche Anziehung reduziert. Emotionen zwischen Sonja und Sam konnte ich gar nicht spüren, eine platonische Freundschaft zwischen den beiden hätte ich als authentischer empfunden.

    Die beruflichen Herausforderungen als Dünengärtnerin Floridas sind etwas sehr blauäugig geschildert. Noch ohne Arbeitserlaubnis übernimmt Sonja bereits einen Auftrag und macht sich erst später Gedanken über eine Selbstständigkeit und die erforderlichen Schritte dafür. Die Folgen ihrer Unbedarftheit und die gegen sie geschmiedeten Intrigen sorgen dann am Ende aber doch noch für Spannung, wobei die Lösung letztlich sehr glücklich ausfällt.

    "Die Inselgärtnerin" bietet eine wenig überraschende Geschichte über einen Neuanfang in einem anderen Land, ist dabei in Bezug auf die beruflichen Ambitionen jedoch stark vereinfacht beschrieben. Die Handlung bleibt oberflächlich, so dass das Buch im Wesentlichen durch die lebendige Beschreibung Floridas, von Land und Leuten, Flora und Fauna überzeugt.

  16. Cover des Buches Verpissimo! (ISBN: 9783956490095)
    Anna Gold

    Verpissimo!

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Mel und Dana sind schon seit der Schule beste Freundinnen. Beide wohnen in verschiedenen Städten und sind weder im Job noch mit dem jeweiligen Partner zufrieden. Deshalb wandern die Beiden nach Piemont aus. Doch dort erleben Dana und Mel das komplette Gegenteil von Dolce Vita. Kurzweilige und humorvolle Urlaubslektüre.

  17. Cover des Buches Brooklyn (ISBN: 9783423086493)
    Colm Tóibín

    Brooklyn

     (73)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Gleich mal vorweg, hierbei handelt es sich um ein ruhiges Buch, ohne großes Drama – das fand ich sehr angenehm. Trotzdem ist es nicht uninteressant und vor allem ist es gut geschrieben. Es fängt die Stimmung bzw. die Atmosphäre der Geschichte sehr gut ein.

    Auch die Stimmung der Protagonistin, wie sie sich eher unfreiwillig auf die große Reise macht und wie es ihr in der großen, fremden Stadt geht, fängt das Buch gut ein.

    Auch die jeweiligen Kulissen sind sehr schön eingefangen, egal ob es ein überfüllter kleiner Laden in der Provinz ist, ein dunkler enger Raum auf einen Schiff oder die Wohngemeinschaftsverhältnisse in New York.


    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Jede Figur die auftaucht hat seine Eigenarten und diese werden (meist) charmant inszeniert.

    Ich mochte die Protagonistin und bin ihr sehr gerne durch ihre Geschichte gefolgt (außer zum Ende, aber dazu später mehr).

    Sie ist ein normales Mädchen, sie hat auch Ängste, lässt sich von diesen aber nicht einnehmen. Sie geht irgendwie ihren Weg – das hat mir wirklich gut gefallen.


    Viele Themen werden eher unterschwelliger behandelt, wie z.B. Rassismus. Trotzdem wird alles mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und Respekt behandelt.

    Auch solche Themen wie Heimweh tauchen auf oder wie es ist in einer neuen Stadt (in einem neuen Leben) alleine klar kommen zu müssen.

    Das Buch erzählt die Geschichte von Eilis, wie sie von zu Hause weggeht und das erste Mal auf eigenen Beinen stehen muss. Demzufolge ist es irgendwie auch ein Buch über das erwachsen werden.


    Obwohl es auch um Liebe geht, ist das Buch diesbezüglich nicht unbedingt nüchtern, aber auch nicht gerade euphorisch. Es ist nicht gänzlich unemotional, aber auch nicht wirklich emotional, sondern fast schon abgeklärt. Das hat mir gelegentlich Schwierigkeiten bereitet.

    Das Buch hat Charme und auch einen gewissen unterschwelligen, leisen Witz. Das hat mir sehr gut gefallen.


    Das Buch ist in vier Teile untergliedert und die ersten drei haben mir wirklich richtig gut gefallen – im letzten Teil musste ich mich jedoch sehr über die Protagonistin ärgern.

    Es missfiel mir, sie beim selbstbelügen zu beobachten und wie sie sich die Tatsachen verdreht und einfach nicht ehrlich zu sich oder anderen ist.

    Ich fand es zwar gut dargestellt, wie sie nach langem wieder nach Hause zu Besuch kommt, wie schnell sie in alte Rollen verfällt, wie vertraut und anders sich das alte zu Hause anfühlt.

    Und dennoch, ich muss sagen, dass mich das Buch auf diesen letzten Seiten verloren hat. Es wirkte auch wie im Zeitraffer verfasst – es wurde mir als Leser keine Zeit gegeben, den Verlauf und Eilis Umschwung nicht nur zu lesen, sondern zu verfolgen und somit zu verstehen.

    Dadurch hat auch die Protagonistin bei mir sämtliche Sympathien verloren. Denn dadurch wurde mir klar, dass sie eine schwache Person ist. Sie ist wankelmütig, hat eigentlich bis zu Letzt keine Entscheidung aus eigener Kraft getroffen und hat sich nie für irgendein Verhalten verantwortet und das ist feige. Es ist nicht mal gänzlich unnachvollziehbar, vielleicht ist es sogar menschlich, aber für einen Roman hätte ich mir etwas anderes/mehr gewünscht.

    Kurzum, das Ende war totaler Rotz und hat mir fast das ganze Buch kaputt gemacht. Ich habe mir aber fest vorgenommen, von den paar Seiten, nicht das ganze Buch madig zu machen – aber leicht fällt mir das nicht.


    Wer sich übrigens nicht spoilern lassen möchte, sollte auf gar keinen Fall den Klappentext lesen! Der erzählt den kompletten roten Faden des ganzen Buches.


    Fazit

    Das Buch hat mir über weite Strecken sehr gut gefallen. Es ist ruhig, aber schön erzählt. Wenn nur das katastrophale Ende nicht wäre, was mir fast das ganze Buch kaputt gemacht hätte.

    (Wobei ich mit ihrer leider eben nicht ganz selbst getroffenen Entscheidung leben kann)

  18. Cover des Buches Resturlaub (ISBN: 9783596512409)
    Tommy Jaud

    Resturlaub

     (1.067)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein sehr lustiges und kurzweilig geschriebenes Buch, das man nicht immer in der Öffentlichkeit lesen sollte, da man auch mal einen Lachkrampf bekommen kann. Empfehlenswert, wer gerne lachen möchte.

  19. Cover des Buches Die Tochter des Zauberers - Erika Mann und ihre Flucht ins Leben (ISBN: 9783746635811)
    Heidi Rehn

    Die Tochter des Zauberers - Erika Mann und ihre Flucht ins Leben

     (42)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Inhaltszusammenfassung:

    Von den Nationalsozialisten verfolgt, landet die Tochter des berühmten Thomas Mann, im Exil in New York. Schnell trifft sie auf schillernden Persönlichkeiten und auch auf den deutschen Arzt, Martin Gumpert. 

    Mit einem politischen Kabarett, möchte sie die Amerikaner zum Kampf gegen Hitler aufrufen, die zu dieser Zeit nur wenig von dem Mann mitbekommen haben. Doch bedauerlicherweise ist das Kabarett zum scheitern verdammt, da können selbst die Sponsorgelder des vermögenden Maurice Wertheim nichts bewirken. Schnell schwört Erika dem Vorhaben ab und widmet sich ihren persönlichen Problemen, sie kann sich nicht zwischen Maurice und Martin entscheiden!
    Verfolgt von Problemen und einem zu engen Verhältnis zu ihrem Bruder, probiert ‚Eri‘ sich durchs Leben zu kämpfen.

    Persönliche Meinung:

    Meiner Meinung nach, ist das Buch flach und schlapp geschrieben. Heidi Rehn konnte mir nicht den erwarteten Einblick in Erikas Leben gewähren und stellt die Charaktere sehr oberflächlich dar. Ohne jeglichem Feingefühl und Empathie scheinen sie alle gerade so durchs Leben zu stolpern.
    Die Bindung Erikas zu ihrem Bruder Klaus, ist meiner Meinung nach sehr fragwürdig. Auf mich wirken die beiden wie ein Ehepaar, die ständigen Worte und Berührungen die sie dabei austauschen spielen dabei keine kleine Rolle.
    Die Geschichte ging nur schleppend voran, schnell wurde das eigentliche Projekt außer Sicht gelassen. Erikas politisches Engagement wurde dabei immer weiter in den Hintergrund geschoben.

    Fazit: Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, der trockene Schreibstil der Autorin spricht mich auf keinen Fall an. Man zwingt sich durch dieses Buch und erhofft auf ein schnelles Ende. 

  20. Cover des Buches Der eine Andere (ISBN: 9783845811253)
    Catharina Clas

    Der eine Andere

     (49)
    Aktuelle Rezension von: michitheblubb

    – Insgesamt, muss ich sagen, hat mir das Buch leider gar nicht gefallen. Bei mir ist gar kein richtiger Lesefluss zustande gekommen und Charaktere und Story wurden während des Lesens immer unangenehmer. Zudem hätte ich mir sowohl bei Geschichte, als auch bei den Charakteren etwas mehr Tiefe gewünscht. –


    Die Handlung entwickelt sich sehr schnell und sprunghaft. Ich musste zwischendurch ein paar Mal wieder zurückblättern um zu sehen, ob ich etwas überlesen habe. Immer wieder bin ich durch solche Stolperer aus dem Lesefluss geraten. Vor allem das Ende hat für mich dann überhaupt keinen Sinn gemacht.


    Emmy ist mir während des Lesens leider auch zunehmend unsympathischer geworden. Macht sie am Anfang den Eindruck eines netten Mädchens, das etwas schüchtern ist und sich eher zurückhält, wandelt sich das rapide, sobald Sam in die Stadt kommt. Sie wird regelrecht zur Furie, hat dauernd etwas auszusetzen oder regt sich sehr schnell über Kleinigkeiten auf. Das Bild der Charaktere wird auch nicht gerade besser durch Jo, der anscheinend gar nichts von der Sache zwischen Emmy und Sam mitbekommt und Sam, dem es anscheinend nicht so wirklich wichtig ist, dass er seinen langjährigen besten Freund hintergeht. Insgesamt hat mir bei den Charakteren ein Quentchen Skrupel und die Reflektion über ihr Handeln gefehlt.
  21. Cover des Buches Elsa ungeheuer (ISBN: 9783257242942)
    Astrid Rosenfeld

    Elsa ungeheuer

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Die Brüder Lorenz und Karl wachsen in einer kleinen Pension mit ihrem Vater, einer Haushälterin und dem Dauergast Herr Murmeltier auf. Als das gleichaltrige Mädchen Elsain ihr Leben tritt, nimmt es an Fahrt auf und es wird turbulent mit ihr. Sie verdreht nicht nur den beiden Jungen den Kopf, sondern hat auch ihr eigenes Päckchen zu tragen bis sie als Jugendliche heiratet und auswandert. Auch wenn dieses Buch etwas verrückt und eigenwillig ist, hat es mir aus genau diesen Gründen auch sehr gut gefallen. Jede einzelne Figur ist etwas besonderes mit einer eigenen schrulligen Geschichte. Erzählt wird eine Kindheit, die langweilig auf dem Dorf beginnt, doch ganz der exzentrischen Elsa zu etwas ganz besonderem wird. Doch als die beiden Brüder in die Kunstwelt eintauchen, verlieren sie sich in den Turbulenzen aus Glamour, der Suche nach Anerkennung und Drogen. Rosenfeld hat einen tollen Roman geschrieben, den es sich zu lesen lohnt!

  22. Cover des Buches Der geheimnisvolle Garten (ISBN: 9783426511428)
    Annette Dutton

    Der geheimnisvolle Garten

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Auf der Suche nach der Wahrheit reist Natascha nach Australien. Es wird die Geschichte ihrer urgroßmutter erzählt. Es ist alles sehr verwirrend da die Zeitabständen unterschiedlich sind. Ich habe es abgebrochen. 

  23. Cover des Buches Tausend Wellen fern 1 (ISBN: 9783955308131)
    Rebecca Maly

    Tausend Wellen fern 1

     (52)
    Aktuelle Rezension von: junia
    Wie kam ich zu diesem Buch?
    Durch vorablesen wurde ich auf das Buch bzw. auf die Reihe aufmerksam. Bei LovelyBooks nahm ich schließlich an der Leserunde teil. Das Buch wurde mir dafür als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung hat.

    Wie finde ich Cover und Titel?
    Das Cover finde ich äußerst ansprechend, der Titel passt auch ganz gut.

    Um was geht’s?
    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in der Welt von Kaylee, die durch unvorhergesehene Ereignisse ihre Heimat Richtung Neuseeland verlassen muss. Ich muss gestehen, es gibt Schlimmeres, aber bis Kaylee dort glücklich wird, ist es auch noch ein weiter Weg. Die Story ist logisch, spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen, einige waren leider ziemlich vorhersehbar, vielleicht lese ich aber einfach zu viel, dass ich da schon ein Gespür für habe. Warum die Geschichte in vier Teile mit jeweils unter 100 Seiten aufgeteilt wurde, habe ich nicht verstanden. Die Autorin hat es aber geschafft, das Ende jedes Teils so spannend aufzubauen, sodass man unbedingt weiterlesen möchte. :-)

    Wie ist es geschrieben?
    Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck gut und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein.

    Mein Fazit?
    Ich habe das bekommen, was ich erwartet habe, somit erhält das Buch von mir 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden.
  24. Cover des Buches Ein Meer aus Licht und Farben (ISBN: 9783959103060)
    Sylvia B. Lindström

    Ein Meer aus Licht und Farben

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86

    Klappentext:

    „Nach einer schmerzlichen Trennung sieht Sylvia Brandis in Deutschland als alleinerziehende Mutter ohne Job und festen Wohnsitz einer ungewissen Zukunft entgegen. Also gibt sie ihrem Leben eine ganz neue Wendung und wandert mit ihrem dreijährigen Sohn Hauke nach Schweden aus – ein Land, das sie lediglich aus Astrid Lindgrens Kinderbüchern kennt. Ihr Sehnsuchtsort ist eine heile Welt mit einsamen Wäldern, Seen, gemütlichen Holzhäusern, mit freundlichen und toleranten Menschen. In einer solchen friedvollen Idylle soll Hauke aufwachsen. Doch der Alltag auf Öland, einer Insel im Südosten Schwedens, wo sie schließlich landet, sieht anders aus: Wer hier Fuß fassen will, darf sich für keine Arbeit zu schade sein. Und so gründet Sylvia zusammen mit einem öländischen Fischer eine kleine Firma, die Holzpferde herstellt. Sie verdingt sich zudem als Dolmetscherin, Zeitungsbotin, Aushilfskraft im ambulanten Pflegedienst, Märchenerzählerin für Kinder und Erwachsene und Spezialistin für Problempferde. Nach der Hochzeit mit Haukes »Wunschvater« ist ihr Glück allerdings noch lange nicht perfekt. Denn das Leben hat noch weitaus mehr mit Sylvia vor …“


    Eine nette Geschichte zum Thema „Auswandern“ erwartet hier den Leser. Sylvia ist mit einer recht einfach und naiven Vorstellung nach Schweden gegangen um dort ihr Glück zu finden und ja, es hat geklappt. Sie hat Mut bewiesen aber das wird vielen Lesern sicherlich andere Gedanken bescheren. Jeder der recht strukturiert durch die Welt geht, wird Sylvia nicht verstehen können und wollen. Sie hat es halt einfach mal so gemacht, hat sich lange beruflich ausprobiert und ist irgendwann „stabil“ geworden für Öland, ist sesshaft geworden. Man merkt ihr die schwedische Mentalität bereits an. Nach all den Jahren dort, ist sie im Herzen eher Schwedin als Deutsche und wenn man das Buch beendet, ist man doch ein wenig neidisch auf so viel Naivität bzw. Mut es einfach mal so zu machen wie Sylvia. Manchmal muss man sich im Leben etwas trauen, es erstmal ausprobieren wie es überhaupt ist um sich dann eine Meinung zu bilden. Eine interessante Geschichte die 3 von 5 Sterne von mir erhält.

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