Bücher mit dem Tag "autobiografie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "autobiografie" gekennzeichnet haben.

798 Bücher

  1. Cover des Buches Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (ISBN: 9783423280716)
    Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

     (267)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Matt Haig leidet seit Jahren an Depressionen und Panikattacken. Diese Themen werden immer wieder in seinen Büchern thematisiert, so wie auch in diesem Buch. Matt Haig wollte sich von einer Klippe stürzen, jedoch wurde er von dem Gedanken abgehalten, dass er überlebt und somit eine schwere Behinderung hat. Seitdem lebt er mit seiner Frau und den gemeinsamen Kindern zusammen. In diesem Buch nennt er viele Gründe, wofür es sich wirklich und wahrhaftig zu leben lohnt.

    Ich habe bereits einige Bücher von Matt Haig gelesen und gerade weil er über Themen wie Depressionen und Panikattacken schreibt, hat er sich in mein Herz geschrieben. Ich finde es richtig gut, wenn Menschen immer mehr solche sensiblen und wichtigen Themen mit in ihre Bücher einbauen und ihnen somit die Möglichkeit geben ein weiteres Tabuthema zu brechen. Egal, welche Bücher Matt Haig bisher geschrieben hat, bisher habe ich mich immer total von ihm verstanden gefühlt.

    Ich bin jemand, der selber mit Depressionen zu kämpfen hat und dadurch finde ich, dass ich sagen kann, dass dieses Buch total authentisch und realistisch geschrieben wurde. Er beschreibt, wie es ist, gegen diese Erkrankung zu kämpfen und was es heißt, immer wieder gegen diese anzukämpfen. Dieses Buch ist meiner Meinung nach für jeden etwas und gibt jedem Hoffnung. Wenn es einem mal nicht so gut gehen sollte, kann man sich durch dieses Buch eine Portion Motivation holen.

    Besonders toll finde ich auch die kleinen Kapitel, in denen er über Dinge wie ,,Wie man für jemanden mit Depressionen und Ängsten da ist‘‘ schreibt und somit auch Menschen, die nicht davon Betroffen sind, geholfen werden kann. Generell würde ich dieses Buch jedem Menschen empfehlen, egal, ob man von diesen Erkrankungen betroffen ist oder eben nicht. Jeder kann aus dem Buch etwas für sich mitnehmen.

    Bei diesem Buch hatte ich so viele Momente, in denen ich mich einfach wiedergefunden habe. In denen ich das Gefühl hatte, der Autor würde ein Buch über mich schreiben. Ich finde es so toll, dass so viele Gedanken auch von anderen mit in dieses Buch eingeflossen sind, da sie diese von so vielen Menschen wiederspiegeln. Durch dieses Buch fühlt man sich nicht mehr allein, man fühlt sich verstanden. Wenn ihr diese Krankheit ein wenig mehr verstehen wollt, solltet ihr euch das Buch zur Hand nehmen und euch damit intensiv auseinandersetzen. Es lohnt sich wirklich!

    Den Schreibstil von Matt Haig kenne ich bereits aus anderen Büchern, jedoch konnte er mich auch in diesem Buch wieder komplett mit seiner unglaublich tollen Schreibweise überzeugen. Matt Haig hat einen flüssigen, fesselnden und teilweise auch echt poetischen Schreibstil, der dafür sorgt, dass man regelrecht an den Seiten klebt. Das Buch lässt sich total angenehm lesen und man will es nicht aus der Hand legen. Auch der Lesefluss wird hierbei in keiner Weise gestört.

    ,,Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben‘‘ ist ein wahnsinnig tolles Buch, wofür sich jeder Euro lohnt. Dieses Buch hilft einem sich selber ein bisschen besser zu verstehen und für sich selbst Verständnis zu schaffen. Matt Haig schenkt uns mit diesem Buch eine große Portion Hoffnung und Mut und das brauchen auch wir Menschen, die an diesen unglaublich blöden Erkrankungen leiden müssen.

  2. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (723)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Es sind zwei Monde, oben am tiefblauen Himmel. Zwei Monde, die daraufhin weisen, dass es nicht das Jahr 1984 ist, in dem wir uns befinden. Zumindest nicht das "normale" 1984. Das 1984, das wir kennen. Wir sind falsch abgebogen, in einen falschen Zug gestiegen, bei dessen Schienen eine Weiche umgestellt wurde, so dass wir jetzt woanders sind, in einer anderen Welt. In 1Q84. Doch wir sind nicht alleine. Wir sind nicht die einzigen, deren Welt, deren Leben, sich in einem einzigen Moment völlig verändert. Auch Tengo findet sich in 1Q84 wieder. Tengo, Mathematiklehrer und aufstrebender Autor, der sich dazu bereit erklärt hat, das Manuskript der 17-jähiren Fukaeri so zu überarbeiten, dass der Jury gar nichts anderes übrig bleibt, als ihr den begehrten Literaturpreis eines renommierten Magazins zu verleihen. Und auch Aomame muss sich mit dem Leben in 1Q84 arrangieren. Eigentlich ist sie Fitnesstrainerin, doch nebenbei empfiehlt sie sich als Auftragskillerin, die die Männer misshandelter Frauen für ihre begangenen Taten bestraft. Ihr nächster Auftrag wird dabei auch ihr Letzter sein, denn die Gefahr, in die sie sich dafür begibt, kann größer kaum sein. Weder Tengo, noch Aomame ahnen, welche gravierenden Folgen ihre Entscheidungen und Handlungen in 1Q84 nach sich ziehen und in welchem unglaublichen Kosmos sie sich befinden. Denn nicht nur die veränderte Realität stellt eine Herausforderung für die beiden dar, sondern eine Reihe weiterer Gefahren wartet auf sie. Bereit zuzuschlagen. Da sind die Vorreiter, eine anfangs politische Gruppe, die sich, völlig radikalisiert, zu einer fanatischen religiösen Sekte entwickelt hat.  Da ist ein alt eingesessener Professor, der insgeheim seine eigenen Ziele verfolgt. Und da sind die „Little People“, eine unbekannte Macht, kraftvoll und undurchsichtig, die scheinbar überall ihre Fäden zieht und mysteriöse Puppen aus Luft spinnt. Es ist schwer in Worte zu fassen, dieses 1Q84, dieses unglaubliche Universum, in das Murakami den Leser rückhaltlos zieht. Dabei handelt es sich bei 1Q84, anders als vielerorts vermutet, nicht etwa um eine Parallelwelt zu der unseren, sondern schlichtweg um eine Veränderung der Realität, einer Weiche, die umgestellt wurde. Die Frage, welche Entscheidungen und Handlungen  zu der Umstellung der Weiche führen, ist eine der spannendsten des gesamten Romans. Ist eine Art Strafe für moralische Vergehen, ganz im Sinne von Kafka’s Prozess? Ist es purer Zufall, dass sowohl Tengo, als auch Aomame in dieser Welt gelandet sind ? Oder ist es vielmehr ihre Liebe, die die beiden, obwohl sie sich Jahre lang nicht mehr gesehen haben, gemeinsam hineinwirft in diese gefährliche, undurchsichtige Welt? Die Sprache ist typisch Murakami – bildhaft, metaphorisch, geladen. In alt üblicher Manier schildert der Autor diese Welt so detailreich, so fantastisch, dass man gar nicht in der Lage ist, die Existenz von Dingen wie den „Little People“ in Frage zu stellen. Dass man niemals anzweifeln würde, dass durch das Spinnen einer Puppe aus Luft eine gewaltige Explosion entstehen kann. Dabei spannt Murakami den Bogen weit über aktuelle Themen wie Politik, Religion, die Rolle von Sekten, Literatur und Musik – alles taucht auf im Kosmos von 1Q84. Da wird sich auf von Wittgenstein berufen, auf Jung, Platon und Aristoteles. Es wird Proust gelesen und Schallplatten der 50er gehört. Und es wird Orwell zitiert. Immer wieder rückt dessen Dystopie "1984" in den Fokus, so dass die Parallelen unvermeidbar werden. Der "Big Brother" und die "Little People" - beide kontrollieren sie, beide bewachen sie. Doch im Gegensatz zu dem "Big Brother", der alles von oben in seinem alles überschauenden Blick hat, agieren die "Little People" in kleineren Dimensionen, bewachen von innen, direkt aus der Gesellschaft heraus. Es ist keine Frage: 1Q84 ist ein unglaubliches, ein mitreißendes Buch. Es ist eine Art Dystopie und gleichzeitig eine Geschichte über Mut, Freundschaft  und bedingungsloses Vertrauen. Und es ist eine Geschichte über Liebe. Über grenzenlose, Jahre überdauernde Liebe. Über zwei Menschen, die sich durch nur einen einzigen Moment ein Leben lang verbunden fühlen und einander nicht aufgeben. Zugegeben, Sie müssen sich darauf einlassen, auf die Reise in die Welt von 1Q84. Doch haben Sie dies getan, werden Sie dieser Welt nicht mehr so schnell entfliehen können. Die gut 1000 Seiten lesen sich dabei wie im Flug und der unglaubliche (unglaublich böse) Cliffhänger am Ende von Buch 2 wird sie direkt zu Buch 3 greifen lassen. Neben "Hard boiled wonderland und das Ende der Welt" für mich der beste Murakami!                            

  3. Cover des Buches Splitterfasernackt (ISBN: 9783426784884)
    Lilly Lindner

    Splitterfasernackt

     (437)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    ,,Einmal in diesem Leben möchte ich morgens aufwachen und verstehen, warum ein Mann eine Frau vergewaltigt. Ich möchte begreifen, warum Männer kleine Kinder ficken.‘‘ - Seite 242, Splitterfasernackt; Lilly Lindner

    In diesem Buch geht es um Lilly Lindner selbst, die mit sechs Jahren regelmäßig von ihrem Nachbarn missbraucht wird. Als sie dann dreizehn Jahre alt wird, rutscht sie in die Magersucht und fängt an zu hungern. Außerdem entwickelt sie Depressionen und fängt an sich selbst zu verletzen. Doch all das, scheint nicht zu helfen. Also beschließt sie ihrem Körper zu verkaufen, der lange nicht mehr ihr gehört…

    Ich finde es unfassbar schwierig, eine Rezension zu einer Autobiografie zu verfassen. Letztendlich ist es ja immer noch die Geschichte der Autor*innen und ich glaube nicht, dass man darüber urteilen kann. Ich möchte dennoch versuchen, meine Worte zu diesem Buch zusammen zufassen, denn dies war ein Buch, das mich unglaublich oft zum Weinen gebracht hat. Und nicht nur das, in vielen Punkten (ohne darauf näher einzugehen), die sie beschreibt, kann ich mich wieder finden.

    Lilly Lindner hat mit so einer grandiosen Sprache ihre grausame Geschichte zu Wort gebracht, was oft dafür gesorgt hat, dass ich an vielen Menschen und auch an das Vertrauen in die Menschen gezweifelt habe. Ich werde niemals verstehen können, dass Menschen so etwas kleinen Kindern antun können und ihnen somit ihre Kindheit, nein, ihr ganzes Leben rauben. Diese Dinge passieren heutzutage leider viel zu oft hinter verschlossener Tür & meistens bekommen wir all das gar nicht mit.

    Das ist ein Grund dafür, warum ich Lilly Lindner so bewundere. Ich finde, dass es eine Menge Mut, Stärke und Vertrauen braucht, um diese Geschichte an die Öffentlichkeit zu tragen. Erst einmal muss es furchtbar sein, all die Dinge aufzuschreiben, die ihr passiert sind, da man ja immer wieder beim Schreiben an all die Grausame Dinge denken muss. Außerdem finde ich es sehr mutig von Lilly Lindner, dass sie auch die Folgen dieser schrecklichen Tat beschreibt. Denn ich hoffe sehr, dass es manche Menschen vielleicht die Augen öffnen kann.

    Ich finde es so faszinierend, mit welchen Worten Lilly Lindner ihre Geschichte niederschreibt. Ihre Worte haben dafür gesorgt, dass ich weinen musste und oftmals das Buch aus der Hand legen musste, um einmal kurz durchzuatmen, bevor ich mich weiter diesen grausamen Dingen widme. Lilly Lindner benutzt so viele emotionale und gefühlvolle Worte, die einen so sehr in ihre Geschichte reinziehen. Lilly Lindner benutzt in diesem Buch Worte, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe. Und doch weiß man ganz genau, was die Autorin uns damit sagen möchte.

    ,,Splitterfasernackt‘‘ war für mich ein Buch, dass mich sprachlos zurückgelassen hat. Ich möchte anmerken, dass dieses Buch keine leichte Kost ist und man es nicht mal ,,zwischendurch‘‘ lesen kann. Dieses Buch ist tiefgründig und zeigt uns eine Welt, die viele Menschen gar nicht sehen wollen. Dafür bin ich Lilly Lindner ebenfalls dankbar, dass sie über diese dunkle Seite der Welt spricht. Ich möchte gerne auch noch ,,Winterwassertief‘‘ lesen und hoffe darauf, dass Lilly Linder in diesem Band endlich die Möglichkeit findet, mit all den Dingen etwas besser zu Recht zu kommen.

  4. Cover des Buches Das Leben und das Schreiben (ISBN: 9783453435742)
    Stephen King

    Das Leben und das Schreiben

     (359)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Sehr interessant und aufschlussreich, ich fand es aber auch ein bisschen "einschüchternd", weil meiner Meinung nach klar wird, wie schwer es ist wirklich gut zu schreiben bzw. was man dabei alles falsch machen kann bzw. wie viel "natürliches" Talent man dafür braucht.

  5. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.270)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Sind wir doch mal ehrlich zueinander: Wann haben wir jemals einem Drogenabhängigen an einem dieser prikanten Orte in jeder Stadt geredet oder gar mit ihnen gesprochen? Ich schätze, die Antwort der Meisten ist „Nie“. Sie sind die „Ekligen“, „Verdorbenen“ oder das perfekte schlechte Beispiel für Kinder. So skurill ist es doch, dass eine Geschichte von einer davon deutschlandweit berühmt werden sollte.

    Das Buch zeigt klar und deutlich, wie einfach es ist, das Jugendliche in den Ausweg der Drogen fallen. Klar, die Gegebenheiten dafür waren in Gropiusstadt, ein Teil West-Berlins, optimal: Es wurde nichts für Kinder getan, die Ignoranz gegenüber Drogen war groß und die Polizei wie auch das Jugendamt waren völlig überfordert mit der Situation, als das Heroinproblem auftrat. Christiane erzählt eine Geschichte, die beinahe jeder der im Buch benannten Personen so ähnlich erzählen könnte. Gepaart mit der fast schon romantischen Liebesgeschichte zwischen Detlef und Christiane, welche letzlich doch nur eine Liebe zu den Drogen darstellte, ergibt sich eine Biographie, welche realer und zeitlich passender nicht sein könnte.

  6. Cover des Buches Panthertage (ISBN: 9783944296937)
    Sarah Elise Bischof

    Panthertage

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Torsten_Gruenke

    Die Protagonistin Sarah gibt einen ausführlichen Einblick in ihr momentanes Leben als Frisch-Arbeitslose, Hoffnungslos-Verliebte und Epilepsieerkrankte. Im Münchener Großstadtdschungel gefangen, erzählt die 30-Jährige wie sie ihren Alltag mit der Krankheit gestaltet und angenehme Zeiten mit der Freundin Lena und Hund Maja verbringt. Nebenbei sorgt sie sich um einen neuen Job, der ihr nicht allzu leicht geschenkt wird, und die Beziehung zu Stefan, den sie neu kennengelernt hat. Der beste Freund Jakob hingegen steht ihr an jeder Stelle helfend zur Seite ...

    Das Buch handelt primär von der Epilepsieerkrankung des Protagonistin Sarah und gleichzeitig der Autorin. Das biografisch angehauchte Werk lässt den Leser in eine ungewöhnliche, manchmal erschreckende Welt eintauchen, die sonst nur den Betroffenen vorbehalten ist. Ausdrucksstark und wortgewandt werden wissenschaftliche Fakten im Hinblick auf die eigene Krankheitsgeschichte dargestellt und in einer Geschichte verpackt, die zu jedem Zeitpunkt fesselt. Der ironische Humor lockert dabei die erdrückende, düstere Ernsthaftigkeit teilweise auf. Freundschaft, Liebe und Alltagsthemen wie die Jobsuche werden ebenso behandelt und lassen den epilepsieunerfahrenen Leser in die Thematik einsteigen und mitfühlen.

    Eine äußerst empfehlenswerte Begegnung mit einer unterschätzenden Krankheit!


  7. Cover des Buches Der große Trip - WILD (ISBN: 9783442158591)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip - WILD

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




  8. Cover des Buches Steve Jobs (ISBN: 9783442744916)
    Walter Isaacson

    Steve Jobs

     (223)
    Aktuelle Rezension von: PhaedrusBold

    Einfach Wow.

    Bevor ich dieses Buch gelesen habe, wusste ich nicht viel über Steve Jobs. Er hat Apple gegründet und es gibt dieses Video auf YouTube, als er das erste iPhone vorstellt.

    Deshalb hat mich dieses Buch umso mehr begeistert. Einfach unglaublich wie Steve Jobs die Welt geprägt hat und wo er überall seine Finger mit drin hatte.

    Verbunden mit einer sehr guten und auch sehr detaillierten Erzählweise des Autors ist dieses Buch einfach eine Pflichtlektüre in der heutigen Zeit. Auch wenn man, wie ich, ein Windows und Android Nutzer ist.

    Also das Buch ist eindeutig eine absolute Empfehlung!

  9. Cover des Buches Ein verheißenes Land (ISBN: 9783328600626)
    Barack Obama

    Ein verheißenes Land

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Buchliebhaberin81

    Empfehlenswert, aber man muss Geduld mit sich selbst mitbringen: Kapitel sind sehr lang, genannte Personen und Behörden sind unbekannt, das macht es stellenweise langatmig. Dafür gibt es spannende Einblicke in die Weltpolitik und eine ehrliche Sezierung der amerikanischen Gesellschaft - mit heutigem Blick und „nach Trump“ erschreckend ahnungsvoll, auch auf die Entwicklung unserer europäische Gesellschaft bezogen: was passiert, wenn Politik nicht mehr für alle Bürger:innen gemacht wird, sondern nur noch für das eigene Klientel, den eigenen (rein wirtschaftlichen) Erfolg, für die größtmögliche Empörung. 

    Obama ist ein kluger, analytischer Kopf, der allen Realitäten zum Trotz an seinen Idealen festzuhalten versucht. Manchmal etwas zu pathetisch, aber insgesamt ein wunderbares Beispiel dafür, dass Menschen mit Visionen keinen Arzt oder Ärztin brauchen, sondern Unterstützer:innen und Mitstreiter:innen - Visionen brauchen Menschen, Menschen brauchen Visionen.

  10. Cover des Buches Unorthodox (ISBN: 9783442770205)
    Deborah Feldman

    Unorthodox

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Wenn ich eine unangenehme Aufgabe zu bewältigen habe, wozu zum Beispiel das Streichen eines Zimmers mit geleimter Wandfarbe unter erschwerten Bedingungen wie bröckelnder Putz gehört, male ich mir immer aus, dass es noch viel schlimmer sein könnte. Ich könnte zu dieser Arbeit gezwungen und überwacht werden, die Raumtemperatur könnte im Minusbereich liegen, die Farbe würde gefrieren und ich mit ihr ...

    Auch bei den Einschränkungen durch Corona bin ich so verfahren, habe mir eine Bestimmung zum Tragen eines Schutzanzugs ausgemalt oder eine Impfpflicht.
    Indem ich gedanklich die Grenzen sehr eng schraube, weitet sich sich mein Bewusstsein, um den Reichtum dieser Welt dankbar wahrnehmen zu können.

    Hätte Deborah Feldman ihre Unschuld beim heimlichen Lesen des Talmuds verloren, wenn ihr jede Lektüre erlaubt gewesen wäre? Sie entdeckt im Talmud die Fehlbarkeit König Davids, was sie zum Hinterfragen bringt.
    Beim Lesen von "Die Erwählten" hält sie dagegen an ihrer Unschuld fest, lehnt die zionistische und abtrünnige Haltung des assimilierten Juden Reuven ab.

    "Es ist eben diese Unschuld, die mir Zeidi eifrig einflößte ... und die ich schließlich beinahe vollständig abgelegt habe, abgesehen von ihren wirklich grundlegenden Wurzeln im Herzen meines Wesens. Jahre später, als ich mit offenen Augen auf die Welt blickte, hatte ich mir diese Unschuld in meinem Herzen noch immer bewahrt."
    Ich nenne das nicht Unschuld, sondern Urvertrauen, lieber noch Gottvertrauen. Deborah Feldmann gefällt vielleicht der Begriff Selbstvertrauen besser.

    Zeidi ist ihr Großvater, Bubby die Großmutter, Überlebende des Holocaust, die sich der chassidischen Satmar-Gemeinde in Williamsburg, New York, angeschlossen haben, um einer Wiederholung ihrer Vergangenheit zu entgehen. Bei ihnen wächst Deborah auf und in die strengen Regeln der Satmarer hinein.

    Auf den rasierten Schädeln der Frauen dürfen nur noch Kunsthaarperücken oder gar Shpitzel, ein Turban, getragen werden. Weder Männer noch Frauen werden aufgeklärt, Deborah Feldman wusste nicht einmal um die Existens ihrer Vagina vor den Hochzeitsvorbereitungen. Um die Reinheit und Unreinheit der Mädchen und Frauen wird solch ein Theater gemacht, dass sich die Muskulatur beim Sex verschließt, so dass eine Penetration unmöglich wird.

    Die Überlebenden des Holocaust haben sich von der Opferrolle befreit, indem sie sich nicht mehr von anderen quälen lassen, sondern sich selbst kasteien. Ich tue das in meiner Phantasie. Die Wirkung ist in beiden Fällen dieselbe. Wir wechseln auf die Metaebene zum Beobachter-Ich, wo wir nicht mehr Opfer sind, sondern den nötigen Abstand finden, um Freiheit zu gewinnen. Nur wo Grenzen sind, können sie gesprengt werden. Umso enger sie sind, umso größer die Sprengkraft.

    Deborah Feldmann kennt sich in der Metaebene hervorragend aus. Als Beobachterin beschreibt sie das Leben in der Gemeinde, ohne es zu bewerten. Aus der Rückblende wird aus scheinbaren Defiziten in der Kindheit und Jugend ein göttlicher Plan, der sie zu einer selbstständigen, erfolgreichen, achtsamen, weitblickenden Frau, Mutter und Schriftstellerin werden ließ. Wie vollkommen ist diese Welt!
    Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin auch bei ihrem Ausstieg aus der Gemeinde Beobachterin blieb und sich nicht Schlammschlachten bei der Scheidung der Zwangsehe und dem Kampf um das Sorgerecht ihres Sohnes hingab.

    "Ich habe mich von meiner Vergangenheit befreit, aber ich habe sie nicht losgelassen. Ich schätze diese Augenblicke und Erfahrungen, die mich geformt haben. Ich habe meine Geschichte gelebt ... Es gibt Tage, an denen ich platzen möchte vor Dankbarkeit, so weit gekommen zu sein, weiter, als ich es je zu hoffen wagte."

    Diese letzten Sätze des Buches "Unorthodox" kann ich nur noch unterschreiben und Deborah Feldman von Herzen danken, dass sie ihre Geschichte aufgeschrieben und der Öffentlichkeit preisgegeben hat. Ich wünsche ihr alles Gute für ihre Zukunft und für die ihres Sohnes.

     Vera Seidl 

     

  11. Cover des Buches BECOMING (ISBN: 9783442316472)
    Michelle Obama

    BECOMING

     (307)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klose

    Ich persönlich mochte das Buch sehr gerne, es hat mich berührt und mich sehr viel gelehrt. 

    Besonders viel habe ich über die Konflikte von Schwarzen Personen gelernt, da es eben ganz andere sind, als ich es als weiße kenne. 

    Auch die persönliche Geschichte von den Obamas fand ich sehr schön, die Einblicke fand ich wundervoll. 

    Der Schreibstil war angenehm, ich bin auch gut in einen Lesefluss gekommen. Generell war das Buch einfach und nicht  zu kompliziert geschrieben, sodass man als außenstehende Person auch noch durchblicken konnte. Sehr schön fand ich auch, dass es nicht rein um die Politik, sondern mehr um die Menschen ging. Ich persönlich war während Obamas Amtszeiten noch zu jung, um mich für die Politik eines anderen weit entfernten Landes begeistern zu können. Jetzt hinterher private Einblicke zu erhalten, war lehrreich. 

  12. Cover des Buches Mein Leben als Sonntagskind (ISBN: 9783959673198)
    Judith Visser

    Mein Leben als Sonntagskind

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Der dunkle Einband hätte mich im Laden abgeschreckt, auch der mehr als 600 Seiten dicke Wälzer. Aber mir gefielen der Klappentext und vor allem die Leseprobe sehr gut.

    Die kleine Jasmin sieht die Welt ganz anders als alle anderen Menschen. Geräusche, die für jeden völlig normal sind, erträgt sie nicht. Keine lärmenden Kinder, keine Geschäfte voller Menschen, keine laute Musik – auch keine Fragen. Sie spricht nur mit ihren Eltern und Großeltern und wird deshalb als arrogant empfunden. Doch ich fühlte von Anfang an mit der Hauptperson mit, verstand aber gleichzeitig die Reaktionen ihres Umfeldes, was an der ganz hervorragenden Erzählweise der Autorin lag.

    Dafür erhält sie die fünf verdienten Sterne, wozu ich mich höchst selten entschließen kann.

  13. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Nachdem ich ja (leider) mit der Hercule Poirot Reihe durch bin, starte ich jetzt mit Miss Marples erstem Fall. Wobei die alte Lady hier ja ziemlich außen vor bleibt und nur so zwischendurch mal als vorwitzige, ja besserwisserische und selbstgefällige Dame auftaucht. In dem Dorf St. Mary Meed wird sie nicht unbedingt als liebenswert angesehen - eher als neugierig und mit jedem Klatsch vertraut, und nicht so recht an "das Gute im Menschen" glaubt.

    Erzählt wird hier aus der Sicht des Pfarrers Clement, in dessen Pfarrhaus die Leiche aufgefunden wurde. Interessant ist, dass das Opfer von vielen nicht gemocht wurde und in den letzten Tagen desöfteren der Ausspruch kam, es wäre besser, er wäre tot. Die gewohnte Vorlage für einen whodunit Krimi und ein guter Nährboden für allerlei Verdächtige.
    Ist es der offensichtliche Liebhaber der Ehefrau des Toten? Die eifersüchtige Tochter? Die zurückgezogene Dame, die frisch ins Dorf gezogen ist? Oder sogar der Pfarrer selbst?
    Ich hab sehr viel mitgerätselt, während ich den Ermittlungen gefolgt bin, und wenn die Handlung scheinbar dahinplätschert und wenig von Aufregung geprägt ist, war ich durchweg gefesselt. Nach und nach tauchen viele kleine Informationen auf, die die Motive unterstützen; sogar ein Geständnis für den Mord wird abgelegt, aber nichts scheint zusammenzupassen, denn alle haben ein Alibi.
    Es ist sehr verstrickt, da die Zeit und die Abläufe der Ereignisse alles in Frage stellen.

    Ich mag den Stil und ich fand die Einblicke in das Dorfleben sehr belebend. Der Pfarrer ist immer und überall dabei und die Menschen gehen aufeinander zu. Laden sich zum Tee ein, wollen ein Schwätzchen halten und den Klatsch weitertragen. Ein typisches Bild wie man es sich vorstellt und ich mag das Eintauchen in diese alte Zeit, grade aus der Sicht von Agatha Christie, die ja dieses gesellschaftliche Treiben selbst erlebt hat.

    Miss Marple selbst hat, wie gesagt, nur wenig Auftritte, aber sie kommt in den überraschendsten Momenten zum Zug und nimmt sich auch mal selbst aufs Korn, weil sie genau weiß, dass sie mir ihrer Neugier und besserwisserischen Art überall aneckt. Über sie kann ich also noch gar nicht so wirklich viel sagen, außer dass sie eine gute Beobachtungsgabe und ein nützliches Kombinationstalent hat.
    Während die Polizei im Dunkeln tappt und wenig auf die Vermutungen der Dorfbewohner gibt, lüftet Pfarrer Clement viele kleine Rätsel, ohne dass ich dem Mörder auf die Spur kommen konnte.

    Die Aufklärung hat mich dann auch überrascht, hat aber keine Fragen offengelassen.

  14. Cover des Buches Depression abzugeben (ISBN: 9783404609222)
    Uwe Hauck

    Depression abzugeben

     (56)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Uwe Hauck spricht in diesem Buch von seinem Leben mit einer depressiven Erkrankung. Er berichtet über seinen Aufenthalt in der geschlossenen und in der offenen Psychiatrie, sowie von seinem Aufenthalt in der Tagesklinik. Uwe Hauck beschreibt schonungslos und ehrlich über seine Erfahrungen in den Psychiatrien und über die unterschiedlichsten Therapieformen. Und manchmal erkennt man sich bei all diesem Empfindungen und Einstellungen bei sich selber wieder…

    Wer jetzt meine Rezensionen schon länger verfolgt und vor allem mich länger verfolgt, weiß, dass ich unter Depressionen leide und viele Bücher in diesem Bereich gelesen habe. Also musste ich auch dieses Buch lesen und in meine Bibliothek aufnehmen. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich den Autoren so sehr dafür bewundere, dass er ohne Scham von seinen Gedanken und seinen Erfahrungen berichtet. In diesem Buch steckt unglaublich viel Mut und Ehrlichkeit!

    Wenn ich ehrlich bin, wäre ich unglaublich dankbar dafür gewesen, wenn ich dieses Buch 2015 schon in meinen Händen gehalten hätte, als ich in die KJP gekommen bin. Dieses Buch macht einem Mut und zeigt einem, dass in einer Psychiatrie ganz normale Menschen sind, wie du und ich. Es sorgt dafür, dass man sich als Betroffene verstanden fühlt und merkt, dass man nicht alleine ist. Aber es ist nicht nur das. Der Autor bringt auch eine Menge Humor in das Buch rein, was einen zum Lachen bringt.

    Uwe Hauck hat eine ganz wundervolle Art seine Bücher zu schreiben. Auf der einen Seite bringt er eine Menge Witz und Humor mit rein und auf der anderen Seite schreibt er schonungslos ehrlich, ohne sich für irgendwelche Dinge zu schämen. Ich habe genau denselben schwere Grad an Depressionen wie Uwe Hauck und ich bewundere ihn wirklich sehr dafür, dass er so offen über diese Dinge sprechen kann. Selbst ich habe einige Jahre gebraucht, um so offen über diese Dinge sprechen zu können. In so vielen Dingen, die er beschreibt, erkenne ich mich wieder. Sei es das verstecken hinter einer Maske oder die enormen Stimmungsschwankungen.

    Ich finde es so wichtig, dass es Bücher über diese Themen gibt, weshalb ich auch sehr froh darüber bin, dass Uwe Hauck darüber schreibt. Depressionen sind leider auch heutzutage noch ein Tabuthema und darüber sprechen, ist für viele Menschen nicht okay und kommen damit nicht zurecht. Deshalb ist es meiner Meinung nach umso wichtiger, dass man über diese und auch über andere Erkrankungen spricht. Psychische Krankheiten sollten unbedingt viel mehr normalisiert werden.

    Der Schreibstil von Uwe Hauck konnte mich bereits auf den ersten Seiten total in seinen Bann ziehen. Man versucht gemeinsam mit Uwe Hauck das Puzzle zusammenzusetzen, auch wenn all das seine Zeit braucht. Uwe Hauck hat einen lockeren und leichten Schreibstil, der dafür sorgt, dass sich das Buch total angenehm lesen lässt. Auch der Lesefluss wird in keiner Weise gestört.

    ,,Depression abzugeben‘‘ ist ein sehr wichtiges Buch, auf das sich viele Menschen einmal einlassen sollten. Auch wenn man keinen Bezug zu dem Thema haben sollte, ist es dennoch wahnsinnig spannend, wie so ein Alltag in einer Psychiatrie abläuft. Und das genau dieser dann auch zeigt, dass Menschen die in einer Psychiatrie waren, ganz normale Menschen sind. Sie sind eben Menschen, die Hilfe brauchten und auch ein Recht dazu haben, sich diese Hilfe zu holen.

  15. Cover des Buches Schloss aus Glas (Filmausgabe) (ISBN: 9783453359680)
    Jeannette Walls

    Schloss aus Glas (Filmausgabe)

     (533)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Jeannette Walls erzählt in dem Buch "Schloss aus Glas" ihre Lebensgeschichte aus ihrer Sicht. Ihre Kindheit verbrachte sie in vielen verschiedenen Städten, zeitweise lebte sie auch mit ihrer Familie im Auto. Manchmal war es so schlimm, dass nicht mal mehr Geld für Essen da war. Fließend Wasser und Strom war etwas Besonderes. Geschenke gibt es auch nicht. Trotz allem blieb die Familie zusammen und stehen sich zur Seite. Früh musste Jeannette sich um ihre Geschwister kümmern. Sie wurde dadurch sehr schnell erwachsen. Erkannte schnell was gut ist und was nicht. Das lockere Leben ihrer Eltern stand für kein Kind als Vorbild. Sie schafften den Schritt in ein geregeltes Leben. 

    Ein angenehmer Schreibstil lässt die Lebensgeschichte wie einen Film vorbei ziehen. Ich bin froh über das Ende. Das die Kinder ein normales Leben haben und sich nicht so gehen lassen wie ihre Eltern. 

  16. Cover des Buches Nur eine Ewigkeit mit Dir. (ISBN: 9783945362235)
    Kristina Moninger

    Nur eine Ewigkeit mit Dir.

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Magieausbuchstaben

    Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen. Nein verschlungen passt besser. In der Geschichte geht es um die Liebe. Es passiert nicht viel, es ist nicht unheimlich spannend. Es geht einfach um die Gefühle und Gedanken zweier Menschen, die sich lieben. Der Schreibstil passt dazu. Ich hatte das Gefühl, direkt in die Köpfe von Jonas und Lilly zu schauen und ihre Gefühle mitzuerleben. Ich habe ein paar Tränen verdrückt und war zum Schluss einfach glücklich, diese Geschichte erfahren zu haben.

  17. Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783455650051)
    Agatha Christie

    Die Tote in der Bibliothek

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Im ersten Band war Miss Marple nur eine Randfigur. Im zweiten Band gab es eine Menge interessanter Kurzgeschichten, in der die alte Dame immer nur am Ende ihre Auflösung präsentiert hat. Aber jetzt gab es einen spannenden, verwickelten Fall und die neugierige Amateur-Detektivin ist von Anfang an dabei!

    In der Bibliothek auf dem Anwesen Gossington Hall, ganz in der Nähe von St. Mary Mead, wird eine Leiche gefunden. Ein junges Mädchen, das dort allerdings niemand kennt und dessen Anwesenheit sich auch niemand erklären kann. Geschweige denn, warum sie ermordet wurde.
    Das Ehepaar Bantry wohnt hier, dem man auch schon im Dienstagabend Klub begegnet ist, und ebenso begegnen wir wieder Henry Clithering, der früher bei Scotland Yard gearbeitet hat, mittlerweile aber im Ruhestand ist.

    Mrs Bantry jedenfalls scheint recht sensationslüsternd zu sein, denn obwohl oder gerade weil (!) die Leiche in ihrem Haus gefunden wurde, möchte sie auch etwas davon haben: etwas Aufregung und das Kribbeln der Mördersuche. Natürlich fällt ihr sofort Miss Marple ein, die sie zu sich bittet, um ihr bei der Aufklärung zu helfen.

    Obwohl der Fall recht verzwickt zu sein scheint, gerät Basil Blake recht schnell in Verdacht. Seine legere Lebensart, seine Partys am Wochenende und die vielen jungen Gäste aus London, deren Betragen schon als skandalös bezeichnet wird in der kleinen Dorfgemeinde St Mary Mead, lassen eine Verbindung zu dem jungen, etwas aufgetakelten Opfer erwarten.

    Während man die Polizei bei ihrem Ermittlungen verfolgt, lernt man jede Menge Verdächtige und vielleicht involvierte Personen kennen. Außerdem unterstützt Sir Clithering die Nachforschungen und natürlich bleibt Miss Marple nicht untätig. Ich hab den Fall mit Spannung verfolgt und hatte wieder sehr viel Vergnügen mit dem kriminalistischen Einfallsreichtum der Queen of Crime :)

    Besonders aufgefallen ist mir hier wieder, wie auf das Aussehen der Menschen eingegangen wird. Zu der Zeit damals war Kleidung ja ein wichtiges Aushängeschild und jemand "reiches", also der sich passende Garderobe leisten konnte, hatte einen ganz anderen Stand. Auch was die Glaubwürdigkeit betrifft. (das ist heute natürlich auch noch oft so, aber das war damals schon sehr kategorisch) Aber auch das Aussehen vom Haarschnitt her, die Pflege der Fingernägel, das "neueste" Kleid ... das alles war wichtig im Umgang mit der Gesellschaft, in der man sich bewegt hat und gab auch viele Hinweise in seinen kleinen Details, wenn Unstimmigkeiten aufgetreten sind. Grade wenn man auf der Suche nach einem Mörder ist ...

  18. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.570)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Jane Eyre wächst als Waise bei ihren Verwandten auf. Da sie von diesen verachtet wird, wird sie auf ein Internat geschickt. Als Erwachsene nimmt sie eine Stelle als Gouvernante auf Thornfield Hall an und trifft auf Edward Rochester. Die beiden verlieben sich in einander... 

    Auch wenn es ein Klassiker von 1800 ist, ist die Geschichte bezüglich des Schreibstils angenehm zu lesen, was vielleicht auch an der Übersetzung liegt. Das Buch beschreibt das gesamte Leben von Jane Eyre, welches tragisch und turbulent ist. Es ist zu keinem Zeitpunkt langweilig, jedoch zieht sich die Handlung oftmals in die Länge. Der Roman wird als fiktive Autobiographie von Charlotte Bronte betrachtet. 

  19. Cover des Buches Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt (ISBN: 9783518468975)
    Maya Angelou

    Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt

     (53)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    "[..Für Menschen, deren Vergangenheit und Zukunft täglich vom Untergang bedroht sind, ist es schon göttliche Gnade wenn sie überhaubt am Leben bleiben. Ich finde es interessant dass das einfachste Leben, die armseligste Existenz sich in Abhängigkeit von Gott begreift, während seine Bedeutung mit steigendem Wohlstand, Lebensstandart und Lebensstil entsprechend sinkt"..]

    M.Angelou


    Amerika in den 30er Jahren, Maya wächst bei ihrer Grossmutter auf, im Süden, Rassentrennung ist Alltag.

    Später kehrt sie mit Ihrem Bruder zurück zu Ihrer Mutter in St. Louis wo sie dank ihres Durchhaltewillens als erste schwarze Frau als Schaffnerin in der Strassenbahn von San Francisco arbeitete.


    Geschrieben in einer grossartigen Sprache, ich habe das Buch mit grossem Vergnügen verschlungen.

    Leseempfehlung.

  20. Cover des Buches Sterben (ISBN: 9783442749577)
    Karl Ove Knausgård

    Sterben

     (136)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Belka

    Wer in Knausgårds Literatur einen Handlungsstrang sucht, der sucht diesen vergebens. Wer aber in seiner Literatur das Leben sucht, der findet einen ganzen Kosmos!!!
    Allein der essayistische Einstieg über den Umgang des modernen Menschen mit dem Tod. Der Hammer!!!!
    Radikal subjektive Literatur! Ich steh' da voll drauf.
    Absolute Empfehlung!!!

  21. Cover des Buches Forever Yours (ISBN: 9783742315700)
    Samu Haber

    Forever Yours

     (40)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Seit Jahren war ich schon total großer Fan der finnischen Band Sunrise Avenue. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie viele Konzerte ich besucht habe und war lange Zeit absolut begeistert. Dieser Enthusiasmus ließ jedoch die letzten Jahre etwas nach. Um eine Musikgruppe wirklich gut zu finden, müssen mir auch die Mitglieder sympathisch sein und eine Ausstrahlung haben. Meiner Meinung nach hat der Sänger der Band, Samu Haber, diese besondere Aura in den letzten Jahren komplett verloren. Deshalb hat mich sein Buch „Forever Yours“ sehr interessiert. Ich wollte wissen, wer sich hinter dem Namen Samu Haber verbirgt. Je weiter ich in diesem Werk kam, desto mehr habe ich mich gefragt, was er dem Leser eigentlich mitteilen möchte. Es kristallisierte sich immer mehr heraus, dass diese Seiten wohl eher eine Abrechnung sein sollen. Es ist echt erschreckend, wie er auf Menschen herumhackt, ohne deren Hilfe er niemals diesen Ruhm erreicht hätte. „Forever Yours“ basiert darauf, einige Personen, mit denen Samu Haber nicht klarkam, durch den Dreck zu ziehen. Es wirkt, als wäre der Sänger von Selbstüberschätzung, Neid und Missgunst beherrscht und ich kann nicht nachvollziehen, dass manche Menschen dennoch unbedingt mit ihm arbeiten wollten. Da hatte wohl die Gier nach Rampenlicht großen Einfluss. Besonders schlimm fand ich, wie Samu Haber „The Voice of Germany“ und dessen Kandidaten sah. Jeder, der im Team Samu war, tut mir leid, denn ihm ging es laut diesem Buch überhaupt nicht darum, ein Talent zu finden. Eingeflochten sind immer wieder Statements von Menschen, die viel mit ihm zu tun haben/hatten. Da ist mir besonders ein Satz im Gedächtnis geblieben, in dem jemand erzählt, man musste immer erstmal sehen, wie „der Herr“ denn heute wieder drauf war.

    Fazit:

    Ich habe für diese Biographie ewig gebraucht, weil mir Samu Haber immer unsympathischer wurde. Jedoch frage ich mich immer noch, ob er damit wirklich so negativ rüberkommen wollte. Falls ja, ist es wohl auch eine Abrechnung mit seinen Fans. Sehr schade, wenn man beobachten kann, wie aus dem charismatischen Finnen ein überheblicher Musiker wurde.

  22. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Nerd111

    Vorab gesagt war das mein erster Krimi von Agatha Christie. Ich wusste schon, wer Hercule Poirot ist, weil ich damals, als ich dieses Buch las, schon die Neuverfilmung von Mord im Orientexpress gesehen hatte. Zu diesem Buch bin ich gekommen, weil ich eine, bis auf 2 fehlende Bücher, komplette Sammlung aller Agatha Christie Bücher gekauft habe. Von der Handlung wusste ich gar nichts und ich finde, dass hat mir sehr geholfen, weil ein bestimmtes Ereignis gespoilert wird. Zu meinem Glück habe ich das erst später erfahren. Klarer 5 Sterne Krimi, weil die Plottwists sehr gut verteilt sind und das Buch trotz der etwas unter 300 Seiten andauernd die Spannung hält. Bei aktivem Mitschreiben und dem Zerbrechen von seinen Gehirnzellen könnte man theoretisch des Rätsels Lösung herausfinden. Mich als passionierter Thriller-Leser hat es dennoch sehr überrascht. Den Schreibstil fand ich auch sehr angenehm. Zu Beginn dachte ich, dass man dem Buch das Alter stark anmerkt. Dem ist aber fast nie so. Klare Empfehlung also für Leute, die mit Agatha Christie beginnen wollen, Lesemuffel, die ein spannendes Buch suchen, allen Fans vom viktorianischen England und generell allen Thriller- oder Lesefans. 

    Habt noch einen schönen Tag

    Euer Nerd111

  23. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.080)
    Aktuelle Rezension von: Felis2305

    Ein Reisebericht mit Längen, aber auch ein paar Stellen der Selbsterkenntnis, von Gottfinden und Lektionen über das Wesen Gottes und der Welt.
    Normal wären es nur 1,5 Sterne gewesen weil ich mir von dem spirituellen Anteil mehr (sowohl Tiefe als auch Menge) erwartet hatte, aber da mir Bericht den Wunsch diesen Weg selber mal zu gehen verstärkt hat verdopple ich die Wertung.

  24. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.365)
    Aktuelle Rezension von: nymphe--

    Wer träumt nicht mal einfach in einen Zug zu steigen und davon zu fahren? Alles aus seinem Leben hinter sich zu lassen?

    Für Raimund Gregorius ist dies nun kein Tagtraum mehr, als er mitten am Schultag das Gymnasium, in dem er als Lehrer für alte Sprachen arbeitete, verließ und nie wieder kam. Nachdem er einer jungen Portugiesin das Leben rettete, stieß er in einer Buchhandlung auf die Veröffentlichungen eines gewissen Amadeu Padro, dessen Aufzeichnungen und Gedanken Gregorius so sehr faszinierten, dass er den Nachtzug nach Lissabon nahm, um den Spuren des Autors zu folgen. 

    Der Sinn des Romans besteht schon in den Aufzeichnungen Padros, der seine Gedanken zu verschiedenen Stationen seines Lebens zu Papier brachte. Er war ein Feind des Kitsch, glaubte nicht an die Liebe, sondern nur an die Loyalität, welches das Einzige wäre, dass annähernd Bestand hätte. Er war kritisch und aufrichtig zu sich selbst, schonungslos aufrichtig, so dass einem der Roman vorkommt wie ein Essay.

    Versteht mich nicht falsch, Essays sind wunderbar und viele Dinge in Nachtzug nach Lissabon haben mich tatsächlich zum Nachdenken angeregt, aber für jemanden, der auf Spannung steht, ist der Roman nichts.

    Zudem hat Nachtzug nach Lissabon für mich einige Probleme. Das erste ist der wesentlichste: Es ist kaum zu übersehen, dass Amadeu Padro der eigentliche Hauptcharakter des Romans ist. Nur kommt er kein einziges Mal vor und wird nur durch die Erinnerung andere oder seine Aufzeichnungen beschrieben. Eigentlich finde ich das Konzept sehr spannend. Doch verhält es sich hier ein wenig mit John Greens Eine wie Alaska und zwar wird hier mal wieder eine Person idealisiert und das Leiden dieser Person. Das geht mir inzwischen ziemlich auf die Nerven.

    Zunächst sieht niemand gut aus, wenn er leidet. Niemand sagt: "Gott, wie ist die Person tiefgründig!" Niemand wird sich wünschen, an ihrer Stelle zu sein, denn Leiden ist - tut mir leid, wenn ich das mal so drastisch sagen muss - nichts erstrebenswertes! Und es ist auch nicht ästhetisch. Ich weiß nicht, woher diese Illusion kommt. Vielleicht liegt es auch daran, dass es oft heißt Künstler würden ihre größten Werke im Schmerz vollbringen. Also wird Leiden für uns zu etwas, dass uns besonders macht, dass uns gut macht und uns Anerkennung bringt.

    Und das tat es auch bei Amadeu Padro. Sein Buch wurde vielleicht kein Bestseller, aber jeder Mensch, den Gregorius im Laufe des Buches traf, hat Amadeu angehimmelt und vergöttert und das wortwörtlich, obwohl er selbst so einsam war Das halte ich auch für problematisch und höchst unrealistisch. 

    Denn in Wahrheit leiden wir alle allein und wir wünschen uns zwar, dass irgendjemand auf uns blickt und uns dafür bewundert, aber das passiert in den wenigsten Fällen und es sollte auch nicht passieren. Man sollte Leute bewundern, die es geschafft haben, glücklich zu sein und sich selbst reflektieren und vergeben können. 

    Keine Person kann so toll sein und meist liegt die Verehrung einer Person nicht besonders an dieser Person, sondern eher an der, die sie verehrt. Menschen sind so, wie wir sie sehen und welche Personen uns was bedeuten, das liegt an uns.

    Hier kommen wir zum zweiten Problem und zwar Gregorius, der eigentliche Hauptcharakter oder zumindest Erzähler des Buches. Doch hier liegt das Problem, denn er ist weder noch. Man erfährt schon etwas über ihn und kann durch gewisse Handlungen auf sein Inneres schließen, doch im Endeffekt ist er nicht wichtig für die Handlung. Er erzählt Padros Geschichte nicht und wenn er mit Personen aus seinen Leben spricht, dann merkt man kaum, dass er anwesend ist und er spricht so gut wie nie. 

    Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum er das alles macht und warum er sein Leben verlässt. Denn seine Ambivalenz habe ich ihm nie ganz abgenommen, so wie sein Fernweh. Seine Handlungen sind mir so melodramatisch beschrieben, als das ich es ernst nehme könnte und für jemanden, der Kitsch hasst, ist der Roman fast zu romantisch. Denn es geht auch alles viel zu einfach. Natürlich hatte Gregorius auch keine Geldprobleme, sodass er wochenlang in verschiedenen Hotels wohnen und quasi von Genf und Lissabon pendeln konnte. Die Sprachbarriere war nie ein Problem. Entweder sprachen alle Französisch oder Gregorius konnte nach einen Kurs Portugiesisch schon ein Gespräch anfangen. Und Padros Texte konnte er natürlich auch einfach wie einen Lateintext übersetzen. 

    Obwohl Gregorius vielleicht kein Paul Varjak ist, gibt es doch eine Sache, die ihn für mich einfach unwichtig und sinnlos erscheinen ist und zwar, dass er nichts am Ende davon mitnimmt. Er verändert sich nicht durch die Gespräche mit den anderen. Das Leben von Padro verändert ihn nicht, außer dass er wahrscheinlich am Ende auch tot krank wird und wahrscheinlich genau so stirbt wie Amadeu Padro. Diese Spannung mit Gregorius "Schwindelanfällen" haben mich nicht gepackt und das offene Ende fand ich auch etwas zu gewollt. 

    Letztendlich führte Gregorius kein anderes Leben nach seinem Aufenthalt in Lissabon. Er kehrt zurück nach Bern und lässt sich dann in eine Klinik einweisen. 

    Ich hätte gern nochmal so einen abschließenden Epilog gehabt, indem erklärt wird, was Gregorius jetzt so macht, nachdem er diese Reise gemacht hat, denn so hatte das Buch am Ende keine Message und nichts, worauf irgendwas hinauslief.

    Und nochmal zum Schluss finde ich es auch sehr merkwürdig, dass das Erlebnis mit der Frau am Anfang, die von Brücke springen wollte und Gregorius diese Telefonnummer auf die Stirn schrieb. Das war nämlich das eigentliche Ereignis, was Gregorius zu seiner Reise bewegt hatte und es kam NIE wieder zur Sprache. Oder wenn nur so am Rande, was ich sehr schade finde. Es wäre cool gewesen, wenn Gregorius sie am Ende vlt nochmal angerufen hätte diese Nummer und vielleicht jemand aus Padros Leben abnahm. Das hätte den Bogen nochmal zurück gespannt. Es hätte auch irgendjemand ran gehen können.

    Erst dachte ich ja auch, Gregorius geht nach Portugal, um diese Frau zu finden, aber was soll's. Ich verstehe dann nur ihren Zweck in der Handlung nicht, denn so hätte man Gregorius auch anders aufs Buch stoßen können.


    Nachtzug nach Lissabon ist keines Falls ein schlechtes Buch, aber meines Erachtens vielleicht ein bisschen überbewertet und es handelt von Dingen, von denen ich mir wünschen würde, dass man auch mal über etwas anderes schreiben könnnte.



Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks