Bücher mit dem Tag "(auto)biografisches"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "(auto)biografisches" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Marie Antoinette (ISBN: 9783849699116)
    Stefan Zweig

    Marie Antoinette

     (103)
    Aktuelle Rezension von: chloelenne
    Ich hasse es, wenn Leute Marie das Zitat "Let them eat cake" in den Mund legen. Das hat sie niemals gesagt, sondern stammt aus einem Buch von Rosseu. Nun gut. Hier geht es um das Buch von Stefan Zweig. Inhaltlich war es für mich informativ. Ich habe es gern gelesen und auch die Aufmachung meiner Ausgabe gefällt mir ganz gut. :)
  2. Cover des Buches Ein Tag im Jahr (ISBN: 9783518733073)
    Christa Wolf

    Ein Tag im Jahr

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Federfee
    1960 rief die 'Iswestija' die Schriftsteller der Welt dazu auf, einen Tag ihres Jahres (hier der 27. September) so genau wie möglich zu beschreiben. Christa Wolf, eine der bekanntesten Schriftstellerinnen der DDR, macht mit - und blieb dabei, von 1960 bis 2000.

    Auch ich finde es eine sehr gute Idee, einen Tag im Leben genauer zu beleuchten und alles festzuhalten, was man "... erlebt, gedacht, gefühlt hatte, Erinnerungen, Assoziationen - aber auch die Zeitereignisse, die mich in Bann hielten, politische Vorgänge, die mich betrafen, den Zustand des Landes, ..." (11). Das hebt ein solches Buch wie auch Tagebücher überhaupt, vom Privaten ins allgemein Gültige, ist ein - wenn auch persönlich gefärbtes - Zeitzeugnis.

    Das gilt in diesem Fall ganz besonders, weil Christa Wolf anscheinend überzeugte Marxistin war, sich aber dennoch in 'ihrem' sozialistischen Staat nicht ganz frei fühlte und sich mit ihrem Schreiben ziemlich quälte - so mein Eindruck.

    Sie berichtet viel über Gespräche mit anderen, über die Bücher, die sie gelesen hat und die Gedanken dazu, über die Nachrichten aus aller Welt, die sie gehört hat, aber auch Persönliches, über ihre Familie, die ihr das Wichtigste war, was sie gekocht hat. Ja, sie und ihre Mann Gerd scheinen gutes Essen sehr gemocht zu haben.

    Trotz dieser interessanten persönlichen Einsprengsel machen den Großteil des Buches oben genannte Themen aus. Mir waren es ab ungefähr der zweiten Hälfte zu viele Einzelheiten zu Gesprächen mit Personen, zu Gelesenem. Wer sich aber für Christa Wolf und die damalige Atmosphäre in der DDR interessiert, für den könnte es ein lesenswertes Buch sein.
  3. Cover des Buches Menschen Löwen Adler Rebhühner (ISBN: 9783462032482)
    Peter Zadek

    Menschen Löwen Adler Rebhühner

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches Briefe (ISBN: 9783446187948)
    Liselotte von der Pfalz

    Briefe

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches My Way (ISBN: 9783462317954)
    Peter Zadek

    My Way

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Heinrich Heine in Paris (ISBN: 9783423245180)
    Jörg Aufenanger

    Heinrich Heine in Paris

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Astrid Lindgren (ISBN: 9783644517110)
    Sybil Gräfin Schönfeldt

    Astrid Lindgren

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Bokmask
    [b]Meine Meinung:[/b] Dies ist eine recht kurze aber denn noch sehr aussagekräftige Biographie von Astrid Lindgren. Eine Frau die nicht nur Kinderbücher schrieb sondern auch maßgeblich daran beteiligt war das es Kindern in Schweden und der ganzen Welt gut erging oder zumindest gut gehen sollte. Was hat sie alles auf die Beine gestellt um an die Rechte der Kinder zu appellieren. Ihre eigene Liebevolle Kindheit hat ihr doch gezeigt das es auch dann geht wenn Kinder mithelfen müssen, ob auf einem Bauernhof oder in der Stadt. Kinder sind keine Gegenstände Kinder sind die Erwachsenen von Morgen. Und wie soll das Morgen werden wenn die Kinder nicht erst genommen werden. Ebenso erfährt man aus ihrem eigenen Leben, ihrer Ehe und ihre eigenen Kinder. Wem ist schon bekannt das Pippi Langstrumpf eigentlich die erdachten Gute Nacht Geschichten für ihre Kinder waren, bevor sie zu Papier gebracht wurden. [b]Fazit:[/b] Eine sehr schöne kurzweilige Biographie die nur jedem ans Herz legen kann.
  8. Cover des Buches Ludwig XVI. und Marie-Antoinette (ISBN: 9783548605913)
    Vincent Cronin

    Ludwig XVI. und Marie-Antoinette

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Andreas_Oberender

    Ludwig XVI. (1754-1793) war der letzte König Frankreichs, der vor der Revolution den Thron bestieg. Wer sich als Deutscher näher mit diesem Monarchen beschäftigen möchte, der findet nur mit Mühe brauchbare Biographien. Zwei aktuelle Standardwerke, die Biographien des Franzosen Jean-Christian Petitfils (2005) und des Briten John Hardman (2016), wurden nicht ins Deutsche übersetzt und haben hierzulande jenseits von Historikerkreisen sicherlich keine Leser gefunden. In deutscher Übersetzung liegen drei ältere Werke vor. Zwei stammen aus der Feder französischer Historiker. Es handelt sich um die Biographien von Bernard Faÿ (1955) und Evelyne Lever (1985). Eine Sonderstellung nimmt das Werk des britischen Sachbuchautors Vincent Cronin von 1974 ein. Cronins Buch ist eine Doppelbiographie Ludwigs XVI. und seiner Gemahlin Marie-Antoinette (1755-1793). Diese drei Bücher sind in Bibliotheken und Antiquariaten immer noch verfügbar. Doch aufgrund ihres Alters kommen sie für eine ernsthafte Beschäftigung mit Ludwig XVI. heute eigentlich nicht mehr in Betracht. Die Bücher der fünf Autoren – Faÿ, Cronin, Lever, Petitfils und Hardman – werden hier vergleichend rezensiert. Neben Christopher Hibbert und Desmond Seward zählte Vincent Cronin (1924-2011) in Großbritannien über Jahrzehnte hinweg zu den bekanntesten und meistgelesenen Autoren historischer Sachbücher. Etliche seiner Werke wurden ins Deutsche übersetzt, etwa Biographien über Ludwig XIV., Katharina die Große und Napoleon. Cronins Doppelbiographie über Ludwig XVI. und Marie-Antoinette erschien 1975 erstmals auf Deutsch. Das Buch entwickelte sich zu einem erfolgreichen Longseller und wurde mehrfach neu aufgelegt, zuletzt 2005. Allerdings handelte es sich stets um Nachdrucke ohne Überarbeitungen und Ergänzungen. Wer Cronins Buch heute in einer der älteren oder neueren Ausgaben zur Hand nimmt, muss sich darüber klar sein, dass es den Forschungsstand der frühen 1970er Jahre widerspiegelt. Es war wagemutig von Cronin, zu dieser Zeit ein Buch über Ludwig XVI. und Marie-Antoinette in Angriff zu nehmen. Es gab damals kaum seriöse Literatur über das Königspaar. Alle bedeutenden Bücher über Ludwig XVI. und Marie-Antoinette sind nach Cronins Werk entstanden. Im Vorwort hebt Cronin hervor, dass er im Zuge seiner Recherchen in mehreren großen europäischen Archiven gearbeitet hat (Paris, London, Wien, Madrid). Doch wie ein aufmerksamer Blick in die Endnoten zeigt, sind archivalische Quellen nur punktuell in die Darstellung eingeflossen. Es kann keine Rede davon sein, dass das Buch auf einem breiten Fundament archivalischer Quellen beruht.

    Von vornherein ist klar, dass Cronins Buch heute nicht isoliert gelesen werden sollte, sondern in Verbindung mit neueren Werken. Was das rein Faktische angeht, so vermittelt Cronin ein detailreiches, anschauliches und zuverlässiges Bild vom Leben des Königspaares. Aber gerade im Vergleich mit den Büchern von Lever, Petitfils und Hardman erweist sich, dass er Ludwig XVI. und Marie-Antoinette zu wohlwollend beurteilt, zu nachsichtig. Eine Tendenz zur Idealisierung und Reinwaschung ist nicht zu übersehen. Ähnlich wie Bernard Faÿ zeigt Cronin Ludwig XVI. als gutherzigen, rechtschaffenen und wohlmeinenden Herrscher, dessen Reformvorhaben von übelwollenden reaktionären Kräften vereitelt werden. Cronin arbeitet nicht heraus, dass der König und seine Minister kaum Tuchfühlung mit der Welt jenseits von Versailles besaßen und mit ihrer Politik scheiterten, weil sie nicht den Dialog mit den politischen Eliten und der Gesellschaft suchten. Reformen sollten mit den angestammten Instrumenten absolutistischen Regierens „von oben“ durchgedrückt werden. Offene Debatten über die Umgestaltung der politischen Verhältnisse waren nicht erwünscht. Das eklatante kommunikative Versagen Ludwigs und seiner Minister trug Ende der 1780er Jahre wesentlich zur Verschärfung der politischen Krise bei. Heute gilt es als ausgemacht, dass Ludwig XVI. nach dem Debakel der Notabelnversammlung im Frühjahr 1787 in eine langanhaltende Depression verfiel. Das Scheitern seiner Reformpläne traf ihn hart. Er war zeitweise kaum handlungsfähig. Schon bald nach dem Zusammentritt der Generalstände im Mai 1789 entglitt dem hilflos wirkenden König und seinen gleichermaßen überforderten Ministern die Kontrolle über die Situation. Auch Marie-Antoinette erfährt in Cronins Darstellung eine auffallend schonende Behandlung. Die Unbeliebtheit der Königin lässt sich nicht allein mit dem Verweis auf anti-österreichische Ressentiments in der französischen Gesellschaft erklären. Cronin befasst sich nicht eingehend genug mit Marie-Antoinettes persönlichem Umfeld. Zur Irritation des Hofes und der Hauptstadt legte Marie-Antoinette ein Verhalten an den Tag, das nicht dem tradierten Rollenbild einer Königin von Frankreich entsprach. Cronin unterschätzt, wie sehr Marie-Antoinette ihr Ansehen durch ihre Cliquen- und Günstlingswirtschaft beschädigte. Weitgehend überholt sind die Kapitel über die Revolutionszeit. In den letzten zwanzig Jahren sind etliche wissenschaftliche Arbeiten erschienen, die das herkömmliche Bild vom politischen Handeln Ludwigs XVI. und Marie-Antoinettes am Vorabend und während der Revolution verändert und um neue Facetten bereichert haben. Die Kluft zwischen Cronins Doppelbiographie und dem aktuellen Forschungsstand ist mittlerweile so groß, dass man als Rezensent keine Leseempfehlung für das Buch aussprechen kann.

    FAZIT

    Auch wenn sie nicht in deutscher Übersetzung vorliegen, kommen nur die Biographien von Jean-Christian Petitfils und John Hardman für eine nähere Beschäftigung mit Ludwig XVI. in Frage. Gegen die Bücher von Faÿ, Cronin und Lever sprechen das Alter sowie inhaltliche Defizite und Mängel. 

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